len egenständen bleuning. den. Heter. en Faseln. i ich in Frledberg, . W. koch, Jahnarzt aus Gießen. — ino di Tremezz0 in 50jähtiges Dienst⸗ en Freunden und Be⸗ und Umgegend Frled⸗ n Gefühlen der Liebe urch ein Zusammensesn ack zu verleihen, haben Comité vereinigt und 2 er, Mid 7 UH, p hier freundlächst eingeladen wie solche hlesige Ein gesetzte Aste nicht zu⸗ zum 15. September ar. el Trapp melden zu 62 ditgel, W. Fertsch, fessor. Kaufmann. Möller, Nispel, lldlrector. Postseeretät, 1 indeur. Bürgermelster. yrdneter. 27 September, Uhr, cke n. irkapile 1 tog Hieroninu fes 2 TC i 4 1883. Dienstag den 11. September. M 106. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Oberhessischer Anzeiger. Artisblatt für den Areis Friedberg. Die einspaltige Petitzeile wind bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, Annoncen von aus wärtigen Einsendern(sowett Letztere richt Jahresconto bei uns haben), bel größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. An die Bewohner Friedberg's und der Umgegend! Zur Feier des Geburtstages Sr. K. Hoheit des Großherzogs wird Mittwoch den 12. September, Nachmittags 5 Uhr, ein Festmahl im Hötel Trapp dahier stattfinden, zu welchem die Bewohner der Stadt Friedberg und der Umgegend hierdurch freundlichst eingeladen werden. Auswärtige, sowie solche hiesige Einwohner, welchen die in Umlauf gesetzte Liste etwa aus Versehen nicht zukommen sollte, werden gebeten, bis zum 10. laufenden Monats ihre Apmeldungen im Hötel Trapp zu machen. Friedberg den 5. September 1883. Dr. Braden, Brentano, Dr. Dieg l, Dr. Möller, Kreisrath. Post⸗Director. Professor. Realschul-Direetor. Dr. Schwabe, Scriba, Director des Prediger-Seminars. Bürgermeister. Roemheld, Schäfer, Major 3. und Bezirks Commandeur. Dircetor des Lehrer-Seminars. Siellheim, Steinhäußer, Oberamtsrichter. J. Beigeordneter. Aintlicher Theil. Betreffend: Herbstübungen in 1883, insbesondere die Abschätzung der Flurschäden. Friedberg den 7. September 1883. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des vormaligen Kreises Vilbel, soweit solche zum Kreise Friedberg gehöten. Behuss möglichster Veschleunigung der Feststellung der durch die Uebungen verursachten Flurschäden sollen nach Beendigung der Manö— ver 2 Abschätzungs⸗Commissionen in Function treten. Der einen Com— mission ist die Feststellung derjenigen Schäden, welche im Kreise Fried— berg westlich der Main Weserbahn entstehen, zugewiesen, während die andere für Fesistellung derjenigen Schäden bestimmt ist, welche im Kreise Friedberg östlich der Main-Weserbahn festzustellen sein werden. Zum Cvilcoemmissär für die erstgenannte Commission wurde von Großherzoglichem Ministerium des Innern und der Justiz der Groß— herzogliche Kreis-Assessor Dr. Freiherr von Gemmingen dahier und für die zweite Cemmission der Großherzogliche Kreis-Assessor Dr. Melior zu Büdingen ernannt. Bezüglich der von Ihnen vorzubereitenden Feststellungen verweisen wir Sie im Allgemeinen auf die Bestimmungen im Reichsgesetzblatt Nr. 26 von 1878, Seite 236 pos. 8 zu F. 14. Im Einzelnen er— läutern wir das Folgende: 1. Die Grundbesitzer,(Nutznießer, Pächter ꝛc.) deren Grundstücke gelegentlich der Uebungen Schaden gelitten haben, haben diesen Scha— den bei Ihnen anzumelden, wobei denselben überlassen bleibt, eine be— stimmte Euischädigungsforderung zu erheben. Es ist darauf hinzuwirken, daß die Anmeldugnen schristlich unter genauer grundbuchmäßiger Be— zeichnung der beschädigten Grundstücke erfolgen. Bei Entgegennahme der Anmeldungen ist darauf zu achten, daß nicht verschiedene Personen (Eigenthümer, Pächter, Nutznicßer u. s. w.) denselben Schaden unter verschiedenen Bezeichnungen(nach dem alten Flurbuch auf Grund der Eigenthumsurkunden und nach dem Grundbuch) anmelden. In den— jenigen Fällen, in welchen nicht die Eigenbümer, sondern die Pächter den Schaden anmelden, ist die Feststellung des Flächenmaßes vielfach nicht aus dem Grundbuch sendern nur aus dem Pachtbrief zu ersehen. 2. Die erfolgten Armeldungen wollen Sie nach dem unten ab— gedruckten Schema in alphabetischer Reihenfolge der Namen der Grund— besitzer und zwar so zusammen stellen, daß bei jedem Grundbesitzer in Spalte 4 und 5 sémmtliche beschädigten Grund stücke desselben jedech getrennt mit ihrer grundbuchmäßigen Bezeichnung genau versehen, aufge— führt werden. Jeder Parzelle ist eine eigene laufende Ordnungs-Nr. (Spalte 1) zu geben. Cbenso sind die entsprechenden Einträge in den Spalten 3— 5 sowie 64 zu vollziehen. Die Ausfüllung der Spalte 62 unterbleibt selbstverständlich, wenn die Betheiligten keine bestimmte Entschadigungsforderung stellen. In denjenigen Fällen, in welchen der Eintrag in Spalte 5 nicht die grundbuchmäßige Fläche enthält, ist die Quelle(Pachtbrief ꝛc) anzugeben. Dies wird insbesondere bei par⸗ zelliiter Verpachtung der Fall sein. 8 5 1 8 3. Nach Fertigstellung dieses Verzeichnisses wollen Sie ein zweites anlegen, in welchen die Einträge in der Reihenfolge der Fluren und innerhalb derselben in der Reihenfolge der Grundbuchsnummern er— folgen. Außerdem hat dieses Verzeichniß die Bezeichnung der Grund— besitzer in Spalte 2 und den Hinweis auf die laufende Ordnungs⸗Nr. des Hauptverzeichnisses zu enthalten. 5 s Das zu 3 bemenkte Verzeichniß kann unterbleiben, wenn nicht mehr als 100 Beschädigungen zur Anmeldung gekommen sind. 5. Alsbald nech Fertigstellung der Verzeichnisse werden Sie 55 mit den Feldgeschworenen unter Zuziehung der Beschädigten au Ort d Stelle begeben und durch erstere eine vorläufige Abschätzung vor— nehmen lassen. Die Resultate dieser vorläufigen Abschätzung sind Ihrer— seits mit Blei in Spalte 6, 7, 8 und 9 einzutragen. 6. Die Beschädigten haben unmittelbar nach eingetretener Be— schädigung Ihre Entscheidung darüber anzurufen, ob und inwieweit die Aberntung der beschädigten Felder einzutreten hat. Sie haben solche anzuordnen, insoweit beim Verbleiben der Früchte auf dem Felde ein höherer, als der durch die Truppen verursachte Schaden entstehen würde, namentlich also bei Früchten, welche dem Verderb ausgesetzt sind. Ordnen Sie die Aberntung vor dem Eintreffen der Abschätzungs— Commission an, so haben Sie sofort in Gemeinschaft mit 2 unpar⸗— teiischen Ortseingesessenen— nicht nothwendig Feldgeschworen— den Stand der beschaͤdigten und abzuerntenden Felder, das Quantum(nach neuem Maße und Gowicht und die Qualität der übrig gebliebenen Früchte und deren etwaige weitere Verwendbarkeit(3. B. als Viehfutter) und den sich hiernach ergebenden Umfang des Schadens festzustellen und über den Befund der Abschätzungs-Commission Mittheilung zu machen. Zu dieser wellen Sie sich gleichfalls des unten abgedruckten Formulars bedienen. Sind Sie selbst der Beschädigte, so werden Sie die Nothwendigkeit der Aberntung vor dem Eintreffen der Abschätzungs⸗ Commission, sowie den Umfang des Schadens durch 2 unpanteiische Zeugen feststellen lassen. 7. Beschädigungen, welche nicht durch die Truppenübungen selbst, sondern auf andere Weise insbesondere dadurch entstanden sind, daß die Betheiligten das rechtzeige Abernten unterlassen haben, sowie Be— schädigungen, welche durch das Publikum entstanden sind, begründen keinen Anspruch auf Vergütung. Es liegt daher im Interesse der Grundbesitzer, soweit möglich vor dem Beginn der Uebungen abzuernten. Ebenso begründen Arbeiten und Aufwendungen, von welchen die In— teressenten gewußt haben, daß sie durch die Truppenübungen der nächsten Tage zerstört werden müßten, keinen Anspruch auf Schadloshaltung. 8. Bebaute Felder, für deren Benützung eine Entschädigung be— ansprucht wird und deren bebauter Zustand, wie z. B. Rüben, Incar⸗ natklee u. s. w., nicht ohne Weiteres erkennbar ist, sind von den betheiligten Grundbesitzern rechtzeitig durch Strohwische auf weithin sichtbaren Stangen deutlich zu bezeichnen. 9. Ebenso sind diejenigen Gründstücke, welche gesetzlich bei Truppen— übungen nicht benutzt werden dürfen(Wirthschafts- und Hofräume, Gärten, Parkanlagen, Holzschonungen, Hopfengärten u. s. w., siehe§. 11 des Gesetzes vom 13. Februar 1875 Reichsgesetzblatt S. 56) insofern deren Eigenschaft als solche nicht ohne Weiteres erkennbar ist, durch Warnungszeichen bemerklich zu machen. 10. Das Feldpolizeipersonal hat Flurbeschädigungen durch das Zuschauerpublikum zu verhüten, da diese Beschädigungen, wie bereits oben bemerkt, aus Militärfonds nicht vergütet werden. 11. Die Anfertigung der Verzeichnisse muß einestheils thunlichst beschleunigt, anderntheils aber auch mit der größten Genauigkeit und Präcision erfolgen. Incorrektheiten, welche sich in die Nachweisungen einschleichen, lassen sich in dem Abschätzungstermin selbst nur mit größter Schwierigkeit und vielem Zeitverlust beseitigen. 12. Die für Aufstellung der Nachweisungen erforderlichen For— mularien gehen Ihnen in der vorläufig nöthig scheinenden Anzahl zu. Im Bedürfnißfalle wollen Sie weitere Anforderungen einberichten. Ueberflüssige Formularien sind demnächst wieder einzusenden. 1 13. Die Großh Bürgermeistereien der östlich der Main-Weserbahn belegenen Gemeinden haben die Vorarbeiten so zu beschleunigen, daß dieselben längstens bis zum 28. September d. J. in den Händen des Herrn Civilcommissärs sind. 14 Die Großh. Bürgermeistereien der westlich der Main-Weserbahn belegenen Gemeinden haben zwar die Fertigstellung der Verzeichnisse auch thunlichst zu beschleunigen, der Zeitpunkt, bis zu welchem dieselben ein— zusenden sind, wird ihnen jedoch noch besonders mitgetheilt werden. 15. Von dem Eintreffen der Abschätzungscommissionen, welches Ihnen von den betreffenden Herrn Civilcommissären noch seiner Zeit angekündigt werden wird, sind die Juteressenten zu verständigen und denselben anheimzugeben, dem Abschätzungsgeschäft anzuwohnen. 16. Es liegt im Interesse der Grundbesitzer, daß die Parzellen, Uachweisung der Kesultate der bezüglich deren Beschädigungen bei Ihnen angeme g nahme des Abschätzungsgeschäfts mit auf Stöcken gesteckten Z. kenntlich gemacht, sowie daß diese Zettel den Namen des Interesse sowie die grundbuchmäßige Bezeichnung der Parzellen enthalten. 17. Selbstoerständlich kann jedoch dadurch, daß angeblich be⸗ schädigte Grudstücke mit derartigen Zetteln versehen werden, wendige Anmeldung bei Ihnen nicht ersetzt werden, unter allen Umständen vorher zu erfolgen. 18. Sie wollen den Inhalt dieses gegenwärtigen Ausschreibens ortsüblich publiciren und erhalten Sie zu diesem Zwecke ein besonderes Nummer des Oberhessischen Anzeigers, Exemplar der gegenwärtigen welches Sie in dem Publikationskasten anhefen wollen. Dr. Braden. Einigung bezw. Schätzung. 2. Stand, Name und Wohnort der Interessenten. Laufende Nr. 3. Gegenstand der Eutschädigung. 4. 5. 6. 6 a. Kataster⸗ oder sonstige Bezeichnung des beschädigten Grundstücks. Nr. UMeter.] Meter. Flächen⸗ Inhalt Davon Forderung des Beschädigten. sind beschädigt. Flur. Gemarkung 7. 8. Nähere Angabe des durch die Truppenübung verursachten Schadens durch den Verlust an Körnern, Heu, Weide, Bestellungskosten ꝛc. 8 an die ei Betrag der zu leistenden Entschädigung. Einheits⸗ preise. .. 2. 9 a. Summe * nzelnen Interessenten zu zahlenden Beträge. 10. Angabe, Quittung dnn e des Interessenten durch eigenhändige 7 7 9 1 r Ab Namenszeichnung neben den bezüglichen „ icher Ab⸗ Entschädigungsbeträgen schätzung festgestellt ist. e 4 Wee nn In Gemäßheit der Instruction vom 2. September 1875 Friedberg den 7. September 1883. Betreffend: Die Voranschläge für die Kirchenfonds pro 1884/85 beziehungsweise pro 1884/87. a e a r In on a zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Macht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Keuntniß gebracht, daß die Durchschnittspreise der nachbemerkten 1883 sich folgendermaßen und zwar für je 100 Kilogramm berechnen: Hafer M. machung. 15.—, Heu M. 6.—, Stroh M. 5.—. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Friedberg den 7. September 1883. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Kirchenvorstände des Kreises. Unter Bezugnahme auf das zur Beachtung nachstehend abgedruckten Ausschreibens Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der 16,217— Nr. 8 des Amtsblatts— und unter Verweisung auf Justiz vom 25. Mai laufenden Jahres, zu Nr. M. J. Kirchenvorständen von Großherzoglichem Beachtung der betreffenden Bestimmungen unserer Oberconsistorium besonders zugegangenen Weisung laden wir Sie ein, die Vo rauf Ausschreiben der letzten Iihre und der Revisions-Verhandlungen zu den letztoorhergehenden die den evangelischen Voranschlägen, aufzustellen und dafür besorgt zu sein, daß die Einsendung an das Decanat bis zum 15, kommenden Monats erfolgt. Dr. Braden. Zu Nr. M. J. 11,217. Betreffend: Die Aufstellung der Kirchenvoranschläge. Das Großherzogliche 8. Darmstadt am 25. Mai 1883. Ministerium des Innern und der Justiz an die Großherzoglichen Kreisä nter Durch unser Ausschreiben vom 29. Marz 1841— Amtsblatt Nr. 13— ist die Aufstellung mehrjähriger Vorauschläge für Kirchenfonds mit einem jährlichen rauhen Einkommen bis zu 500 fl. gestattet. Bei der Revision der größeren dreijährigen Kirchenrechnungen indessen nach den seitherigen Erfahrungen der Großherzoglichen Oberrechnungskammer nicht selten Anstäside ergeben, die, sei es in Folge eing!? tretener Verjährung, der Versetzung oder des Ablebens der betheiligten Personen, sei es weil mehr aufbewahrte Rechnungen von Gemeinden, Sparkassen ꝛc. zurückgegangen werden mußte, eatweder überhaupt nicht mehr, o b N Es ist daher für angemessen erachtet worden, auf solche Kirchenfonds zu beschränken, deren ordentliches Jahreseinkommen 300 Mark nicht übersteigt. v. Starck. Schwierigkeit zum Austrag gebracht werden konnten. Betreffend: Die Genehmigung zum Ausleihen von Kirchenkapitalien, hier insbesondere Kapitalanlagen in Spar⸗ und Leihkassen. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die NM. J. Zu Nr. M. J. 19,154. in Spar- und Leihkassen. Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz an die Großherzoglichen Kteisämter. 4 Des nachstehend, abgedruckte Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 17. vorigen Monat 19,154— Nr. 10 des Amtsblatts— theilen wir Ihnen zur Nachricht und Beachtung mit. 10. 6 4 Betreffend: Die Genehmigung zum Ausleihen von Kirchenkapitalien, hier insbesondere Kapitalanlagen auf längst abgeschlossene, bei der Justlficatur nicht die Aufstellung mehrjähriger Sie wollen sich hiernach bemessen. Köhler. Friedberg den 7. September 1883. Kirchenvorstände und Kirchenrechner des Kreises. Dr. Braden. Darmstadt am 17. August 1883. Zur Beseitigung von Zweifeln bestimmen wir, daß bis auf Weiteres zu allen Kapitalanlagen der Kirchen- und Stiftungsfonds in solche ist. selben, insofern es sich nicht um geringe Beträge handelt, nur als vor api ö den— t um 9 0 ge handelt, m. s vorübergehende Kapitalanlagen behandelt und die Kapitalien nicht zu lang Zeit in den Spar- und Leihkassen zu einem geringen Zinsfuß belassen, sondern baldmöglichst vortheilhaft ausgeliehen 2229 Se 50 0 nach die Kirchenvorstände bedeuten. v. Starck. Achenbach. Die Landkalender können abgeholt werden bei H. Kreuder. der nur mit Voranschläge 5 se darüber wachen können, daß die— die noth⸗ diese hat vielmehr Naturalleistungen für die bewaffnete Artikel für den Monat August 5 chläge nunmehr, unter 1 haben sich 5 Spar⸗ und Leihkassen, deren Rechuun ßherzogli Floß 0 gen von Großherzoglicher Oberrechnungskammer abge 2 r Ii f i 2 n, der chuung 1 he gske zeschlossen werden, Ihre Genehmigung nicht ecforderlich Dagegen erscheint es allerdings zweckmäßig, daß derartige Anlagen Ihnen angezeigt werden, damit N mae e 1 erung des hädigten. 5 — 1 f bezü üg lichen gen. n für die bewaffal den Monat Aug Friedberg. ber 1883. s Innern und del e den ebange lich 0 nunmehr, ue letzte twoth' ergeh hende 8 etfolgt. für kun fu o he ell 0 ge eil — Deutsches Reich. Darmstadt. Der Steuerrath Stein in Heppenheim wurde auf Nachsuchen unter Aner— kennung seiner Dienste in den Ruhestanud versetzt. Der Professor Dr. Marchand in Gießen wurde auf Nachsuchen entlassen, der Schullehrer Heibach zu Walldorf in den Ruhestand versetzt. — 10. Sept. Heute feiert Prinz Alex nder sein fünfzigjähriges Militärdienst-Jubiläum— Berlin. Der Reichs-Anzeiger meldet die Ankunft der deutschen Cholera-Commission in Alexandrien am 24. August. Nach den einge— gangenen Erkundigungen und nach der eigenen Anschauung der Commission unterliegt es keinem Zweifel, daß es sich um die asiatische Cholera handelt. Die Art und Weise, wie die Cholera von dem Heimathslande nach Egypten verschleppt wurde, ist bislang nicht aufgeklärt worden. Die Cholera-Sterblichkeit nimmt übrigens in allen Theilen Egyptens so schnell ab, daß die Epidemie in diesem Lande voraussichtlich bald erloschen sein wird. Kiel. S. M. S.„Stosch“, 16 Geschütze, Comm. Corv.⸗Cap. Glomsda von Buchholtz, ist am 6. September in Hongkong eingetroffen und beabsichtigte am 25. September nach Singapore in See zu gehen. München, 7. Septbr. Der König von Spanien ist heute mit dem Pariser Schnellzuge hier eingetroffen und auf dem Bahuhofe von dem bayerischen Prinzen Ludwig Ferdinand und dessen Gemahlin, Prinzessin de la Paz, empfangen worden. Der König begab sich sofort nach Nymphenburg, wo er übernachtet. Die Abreise desselben nach Wien ist auf morgen festgesetzt. — 7. Sept. Der Völkerrechts-Congreß be— schloß, den Wunsch auszudrücken, daß die Congo— schifffahrt allen Nationen freigegeben werde, die Mächte sich über die Maßnahmen verständigten, welche geeignet sind, Conflicten der civilisicten Nationen im äquatorialen Afrika vorzubeugen. Das Bureau des Congresses wurde beauftragt, diesen Wunsch unter Beischluß der Denkschrift Moynier's den Mächten mitzutheilen.— 8. Sept. Der Völkerechtscongneß berieth in seiner heutigen Schlußsitzung betreffs der Conflikte der Straf— gesetze und der Civilgesetze. Die von der Com— mission hierüber gefaßten Beschlüsse werden durch die Zeitschrift„Congreß“ veröffentlicht werden. Die nächste Session des Congresses soll September 1885 in Brüssel stattfinden. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 7. Sept. Gestern Abend fand im Vororte Fünfhaus wegen des Verbotes einer Volks-Versammlung eine Arbeiter-Demonstration statt. Es versammelten sich über 100 Arbeiter im Versammlungslokal und bewarfen die Wache mit Steinen. Unter Aufgebot von Polizei und Militär wurde die Menge rasch zerstreut. Es wurden 10 Verhast— ungen vorgenommen. Der für morgen projec— tirte Arbeiter-Ausflug nach dem Bisamberg wurde seitens der Behörde untersagt. — Die Vermuthung, daß es sich bei den Besprechungen Bismarck's mit Kalnoky in Salz— burg auch um wirthschaftliche Vereinbarungen gehandelt habe, findet in hiesigen Kreisen viel— fach Glauben. Ein Dementi der bezüglichen Meldungen ist zum Mindesten bisher noch nicht erfolgt. Pest, 7. Sept. Die croatische Parteicon— ferenz in Agram fand erst um Mitternacht ihr Ende. Sie erklärt, daß die ungarische Regier— ung durch die Ernennung eines Commissärs die Verfassung verletzt habe. Croatien werde an der Verfassung unerschütterlich festhalten. Die obwaltenden Differenzen müßten auf verfassungs⸗ mäßigem Wege geordnet werden. Sämmtliche Abgeordnete der Nationalpartei, mit Ausnahme von Derencsin, welcher an seinem starren non possumus festhält, sind der Erklärung beigetreten. Agram, 6. Sept. General Ramberg über— nahm heute die Amtsgeschäfte von Pejacsevich. Die Agramer Zeitung veröffentlicht eine Pro— clamation Ramberg's, worin derselbe als seine Aufgabe bezeichnet, die Ruhe wieder hetrzustellen und das beleidigte Ansehen der Staatsgewalt durch Wiederanbringung der doppelsprachigen Wappenschilder herzustellen, um darzuthun, daß man politische Fragen mit Straßenkrawallen nicht lösen könne. Heute Mittag wurden denn auch unter Asistenz einer Abtheilung Jäger mit klingendem Spiel an zwei hiesigen Finanzge— bäuden die doppelsprachigen Wappenschilder an— gebracht und Wachen davor aufgestellt. Die Stadt ist ganz ruhig. — 8. Sept. Gestern beim Dunkelwerden fand eine Ausammlung vor dem Finanzgebäude in der Gunduliesgasse statt, wobei das Wappen— schild mit Steinen beworfen und eine Fenster— scheibe zertrümmert wurde. Das Militär säuberte die Straße und sperrte dieselbe ab. Um 8 Uhr Abends war die Ruhe wieder hergestellt. Einem Gerüchte zufolge beabsichtigt der Pöbel Massen— angriffe und wird für die beiden Feiertage der Zuzug von Laudleuten befürchtet. Frankreich. Paris.„Standard“ meldet aus Hongkong vom 6. ds.: Es verlautet, daß die Franzosen eine neue Niederlage vor Hanoi erlitten hätten. Einige französische Kauonen— boote fuhren den Fluß hinauf in der Richtung nach Soutay und beschossen die Festungswerke der schwarzen Flaggen, mußten aber nach mehr— stündiger wirkungsloser Kanonade mit einem Verlust von 12 Todten retiriren. — 7. Sept. Dem Temps zufolge hätte der chinefische Botschafter Tseng dem Minister Challe— mel-Lacour bei seiner gestern stattgehabten Uater— redung die Grundlagen für ein Arrangement mitgetheilt, die Challemel zur näheren Prüfung geeignet erschienen. Nachdem der Vertrag in Hüe Frankreich das Protectorat über Annam sichere, sei eine neue Lage geschaffen und die Grundlagen des Arrangements wären, daß die Regelung, ohne die Frage der Suceränetät Chinas über Annam formell zu entscheiden, er— folge und eine Grenze hergestellt werde, welche an gewissen Punkten die Errichtung einer neu— tralen Zone zulasse. Die Unterredung hätte einen durchaus freundlichen Charakter getragen. — Vom Congo meldet man über Madeira vom 13. August, daß die Franzosen die Stadt Loango gänzlich zerstört haben. Der Ort wurde am 1. August angegriffen und niedergebrannt, weil der König der Eingeborenen sich weigerte, den Franzosen die portugiesische Flagge auszu— liefern, die ihm früher von dem portugiesischen Commandauten überreicht worden war. Die Nachricht hat im Congolande große Aufregung verursacht. Rumänien. Bukarest. Ueber die An— näherung Rumäniens an Deutschland und Oester— reich, die nunmehr als gesichert bezeichnet wird, äußern sich Bukarester Stimmen dahin, daß Rumänien zu dieser hauptsächlich durch die Art und Weise bestimmt worden, wie Rußland sich anschicke, durch seine Vorkehrungen die rumänischen Rechte am Kilia-Arm, sowie die Schifffahrt in der Sulina-Mündung zu gefährden. In der rumänischen Presse selbst macht sich bereus ein vollständiger Umschwung bemerkbar. Die Gaz. de Roum. tritt offen für den Anschluß Rumäniens an die mitteleuropäischen Mächte ein. Rußland. Petersburg. In Odessa wurden in den letzten Tagen nicht weniger als 9 Offi— ziere des Lublin'schen und Modlin'schen Jufan— terie-Regiments, mit dem Obersten vom Lublin— schen Regiment an der Spitze, wegen nihilistischer Verschwörung verhaftet. Außer den 9 Offizieren wurden auf dem aus Konstantinopel in Odessa augekommenen Dampfer„Azow“ 2 Nihilisten, Wassilewski und Wassilew, bei denen zahlreiche revolutionäre Schriften gefunden wurden, ver— haftet. — Dem russischen Invaliden zufolge soll lec(Russisch Polen) ein größeres dreitägiges Manöver stattfinden, woran Geschütze theilnehmen sollen. Egypten. Kairo, 8. Sept. Anfang September in der Umgegend von Sied— 70 Bataillone Infanterie, 51 Escadronen Kavallerie und 122 das Gerücht von einer ernstlichen Differenz zwischen der egyptischen Regierung und dem Gouverneur von Sudan, Hicks Pascha. Die Aufständischen sollen Khartum bedrohen. Alexandrien, 8. Sept. Der Khedive reiste heute nach Rosette und anderen Städten der Provinz ab. Derselbe wird in einigen Tagen in Kairo eintreffen. Die englischen Militärbe— hörden waren bei der Abreise des Khedive am Bahnhofe anwesend. Aus Stadt und Land. Darmstadt, 9. Sept. Die Generalversammlung des deutschen Schriftstell ertages wurde heute unter dem Vorsitze von Fr. Friedrich(Leipzig) eröffnet. Seitens der Regierung wurde dleselbe durch den Staatsminister von Starck, seitens der Stadt Darmstadt durch den Oberbürgermeister begrüßt. Mittags fand ein Vortrag des Professors Gosche(Halle) über Luther als Schrift— steller und Dichter statt, dem der Großherzog beiwohnte. Mittags waren die Theilnehmer zu einer Festtafel, Abends zu der Festvorstellung Antigone im Hoftheater vereinigt. Allerlei. Metz. Wie die„Lothringer Zeitung“ schreibt, kommen in Lothringen die Wölfe bereits aus den Wäldern hervor, wie sonst beim Eintritt der strengeren Jahreszeit. Auf einem Hofe wurde ein Knabe zerrissen und am Waldes⸗ rande holten zwei Wölfe den Arbeitern das Fleisch aus dem Brodkorbe. Im Durchschnitt werden in Lothringen alljährlich 50 Wölfe erlegt. Batavia. Nach einer Meldung des Reuter'schen Bureau's sind amtliche Berichte über die Vulkanaus— brüche noch nicht veröffentlicht. Die Zahl der umge— kommenen Eingeborenen wird auf 30,000 angeschlagen, während die Zahl der umgekommenen Europäer noch nicht bekannt ist. Die Garnison von Telokbetong wurde gerettet, es herrscht dort aber große Noth, weil die Stadt in Folge großer Bimssteinbänke, die sich vor- gelagert haben, von der See aus nicht mehr zugänglich ist. Repertoir⸗Entwurf. der vereinigten Stadt-Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 11. Sept. Margarethe. Frl. Bettague als Gast. Mittwoch den 12. Sept. Außer Abonn. Donnerstag den 13. Sept. Carmen. Freitag den 14. Sept. Außer Abonn. Samstag den 15. Sept. Mignon. Sonntag den 16. Sept. Rienzi. Schauspielhaus. Dienstag den 11. Sept. Die Journalisten. Mittwoch den 12. Sept. Neu einstudirt: Julia. Donnerstag den 18. Sept. geschlossen. Margarethe: Oberon. Lohengrin. Romeo und Freitag den 14. Sept. Aschenbrödel. Samstag den 15. Sept. Fedora. Sonntag den 16. Sept. Spielt nicht mit dem Feuer. Hierauf: Neu einstudirt: Eine Tasse Thee. Montag den 17. Sept. Romeo und Julta. Dienstag den 18. Sept. Zum ersten Male: Der Herr Commerzienrath. Schauspiel in 5 Akten und einem Vorspiel von Oscar Justinus. Pfennig ⸗Sparkasse. Sammelstellen. Einlagen. Betrag. M. pf Bestand am 1. Juni 1883 sammt Zinsen. 28722 96 Uebertrag vom 2. Sept. 1883 8472 5857 10 1. C. Bindernag gg 65 46 30 2. W. Bernbeck 3 189 122 60 3. Sehn 151 116 75 1. H. Flaschenträger.. 75 49 90 5. H. Flaschenträger. 116 80 50 9068 34996 11 Uebertrag am 1. Junt 1883 Einleger 1053. Uebertrag vom 2. Sept. neue Einleger 87. Neue Einleger N Gesammt⸗Einleger 1142. Friedberg den 8. September 1883. Hanpt⸗Sammelstelle: Rorschuß- und Credit⸗Nerein,. G e Bekanntmachung. Karl Damm von Friedberg betreibt seit dem 1. Juli d. J. dahier ein Geschäft mit Korb-, Holz-, Spiel⸗ und Seilerwaaren unter der Firma seines Namens. Eintrag ins Firmenregister ist erfolgt. Friedberg den 5. September 1883. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Herzberger. Hohenstein, 3270 3. a Hül fsgerichtsschreiber. Ein noch gut sowie ein ein⸗ erhaltener Seeretär, gelegter Schrank mit Schubladenein richtung sind wegen Mangel Es circulirt. an Raum billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. des Anzeigers. 3216 8 1000 0 Arbeits-Vergebung. Donnerstag den 13. d. Mts., Nachmittags 4 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Nieder-Wöllstadt die zur Unterhaltung der Synagoge und Herstellung einer Einfriedigung nöthigen Arbeiten und Material- lieferungen öffentlich vergeben werden: Maurerarbeit, veranschlagt zu 130 Mark, Steinhauerarbeit 35 5 Schlosserarbeit 22 Weiß binderarbeit 94 Friedberg den 8. September 1883. Zö rb, 3256 Bezirksbauaufseher. Aepfel-Versteigerung. 3257 Donnerstag den 13. September l. J, Vormit— tags 10 Uhr, sollen auf Ort und Stelle an der alten Lehmkaute die der Gemeinde gehörigen Aepfel 400 Malter, abthellungsweise versteigert werden. Ilbenstadt den 8. September 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Ilbenstadt. Veith. Versteigerung von Nussen. eirea Nächsten Sonntag den 16. Kirck weihfest statt, wozu 0 f 9 im Stande, Tapeten zu außergewöhnlich billigen P 5 0 N 2 4 8 f Ossenheimer Madchen. 2 September findet bei Harmonie— freundlichst eingeladen wird. und Tanzmusik ndlung fählers Tapeten Zeil 32. . nahe der Markthalle,(H. 620 1 Franhsurt am Main, 5 ist durch besonders billige Einkäufe 4 reisen abzugeben. Naturells in vielen Farben schon von 20 Pfennig an. 3261 Dienstag den 18. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen die an der Straße Grünberg- Hungen, in Abtheil— ung 102— 105, in der Nähe von Grünberg, an den Bäumen hängende Nüsse(Wallnüsse), eirca 12 Malter, öffentlich unter den bei der Versteigerung bekannt ge⸗ macht werdenden Bedingungen versteigert werden. Grünberg den 5. September 1883. Großberzogliches Kreisbauamt Grünberg. Schnitzel. Obst⸗Versteigerung. Con empfiehlt in (Goldene Medaille Metz 1868, Silberne Medaille Kais 8 2 Feinere Restparthien zu bedeutend berabgesetzten Preisen. 5 1 Die landwirthschaftlich-chemische Tabrili 0 Michel& Co., Ludwigshafen aim Rhein, 2 erslautern 1872, Hagenau 1874, Preis Medaille Kafß lautern 1879, Silber-Diplom Mannheim 1880), 5 U vo Vereins, 0 trol fabrik des landwirthschaͤftlichen anerkannt vorzüglicher Qualität und Garantie des Gehalts unter bi lligster Preisnotirung: Al Anochenmehle, Kalisalze, Superphosphate, Weinbergs, Wiesen-, Tabaks- u. Hopf l 1 5 1 0 Mitwoch den 12. September d. J., Nachmittags Dünger, Ammoniak- Superphosphate als Ersatz für Peru- Guano. 2 1 Uhr, werden die der Gemeinde Ober Rosbach gehörigen Analyse, Preislisten und Gebrauchs-Auweisungen gratis Offerte d Anfragen! 0 7 e 1K. 185 1 yse, a Au 6 gratis Offerten und Anfragen gt 9 05 n in Abthetlungen öffentlich meist Platzen, wo sich noch keine Verkaufsstellen befinden, werden sofort erledigt. 10 Ober Ros bach am 8. September 1883. N j; 75 Großherzogliche Bürgermeisterel Ober Rosbach. Von obiger Fabrik wurde 3268 Blecher. empfehle den ge N 5. des Gehaltes. Obst⸗Versteigerung 1 Friedbe 3260 Nächsten Freitag den 14. d Mts., Vormittags 10 Uhr, soll das der Gemeinde Ostheim gehörige Obst, elrea 250 Malter Aepfel und 4—5 Malter 2723 Virnen, ab— 5 ehrten Landwirthen die vorzüglichen Fabrikate zu Fabrikpreisen unter Gatal mir der Verkauf für Friedberg um Umgegend übertragen 9 2 1 rg im Juli 1883. Sal. Simon. theilungsweise versteigert werden. Zusammenkunft loco Ostheim. Ostheim den 9. September 1883. 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