fit en. lung M. L n Hängen oder en Uhren vor treu“ zu. ing. nem Tisihiigen och, daß es durch straße knallt und hrert Freunde. eh. ertag: uzmusik, delt Bü offeln, saaasse 304. 1 7 f . 11 3 en und 105 ate Bi E e 1 oulalueich hlrurg. 11 Chirur eor ge 8 171⁰ mn. 1883. Donnerstag d en 10. Mai. W 54. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den rscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Areis Friedberg. Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, —.—— — Annoncen von auswärtigen Einsendern e e bellen⸗ oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. * Amtliche Betreffend: Die Bestandlisten der Fleischbeschauer. soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. r Theil. Friedberg den 5. Mai 1883. Das Grobherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Buͤrgermeistereien des Kreises. ie wollen die Namen der für Ihre resp. Gemeinden bestellten Fleischbeschauer und deren Stellvertreter anher berichtlich mittheilen. Dr. Braden. i Bekanntmachung. Es wird hiermit in Gemäßheit des F. 58 der Reichsinstruction zu dem Reichsgesetz über die Abwehr und Unterdrückung von Vieh— seuchen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß in den Stallung 8 2 5 05 Si N 8 5 i 1. acht, S gen des Anton Jacobi, Konrad Simon II., Konrad Cuntz II. und Heinrich Brod— recht, sämmtlich zu Nieder-Rosbach, die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen ist. 5 l a Friedberg am 5. Mai 1883. 8 Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V. d. K.: Dr. v. Gemmingen, Kreis ⸗Assessor. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Karl Wächtershäuser I. von Ober⸗Eschbach wurde als Feldschütze dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. Ferdinand Schmidt von Butzbach wurde als Polizeidiener dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. Pferdezucht-Verein für das Großherzogthum Hessen. Der Pferdezucht⸗Verein für das Großherzogthum Hessen veranstaltet auch im Jahre 1883 einen Ankauf von Stutfüllen für deine dend a 1 Aiteleder und solche Züchter, welche beabsichtigen dem Vereine beizutreten. Angekauft werden nur halbjährige Stutfüllen bester Qualität in Norddeutschland zum Durchschnitts— preise von 380 M. Die Bestellungen müssen bis halben Juni eingegangen sein und sind bei den Herren Dircetoren der land wirthschaftlichen Bezirksvereine, in Rhein— hessen bei dem Herrn Präsidenten des landwirthschaftlichen Provinzial-Vereins bezw. den Herren Vorstehern der Vereins bezirke, oder direct bei dem unterzeichneten Vor— stonde einzureichen. Der unterzeichnete Vorstand ist zu jeder weiteren Auskunft Ordnung für den Ankauf von Stutfoh . Der Landespferdezucht-Verein veranstaltet in Gemäßheit seiner statu— tarischen Bestim mungen alljährlich für die pferdezüchtenden Mitglieder des Vereins in den drei Provinzen einen gemeinschaftlichen Ankauf von Stutfohlen. Die An— kaufstermine werden vom Vorstande jeweils zeitig bekannt gegeben und ist in der betreffenden Einladung zur Bethelltgung der voraussichtliche Ankaufspreis anzugeben. g§. 2. Angekauft werden halbjährige Stutfohlen in den durch eine vorzügliche Pferdezucht ausgezeichneten Gegenden, welche alljährlich näher zu bestimmen sind. §. 3. Der Ankauf wird durch vom Ausschusse gewählte und vom Vorstand mit Instructien versehene Commissionen, bestehend: a. aus einem Vorstandsmitglied als Leiter, b. aus einem Veterinärarzt, c. aus Pferdezüchtern in der vom Ausschusse deen 15 2 i der Kauflustigen bewerkstelligt. F. 4. Zur Betheiligung am i i e ö Perle besen heiligung Bezuge sind alle Mitglieder des Pferdezucht— §. 5. Die Anmeldungen zur Betheiligung haben unter Angabe der Zahl der gewünschten Fohlen bei dem Director des 11 Vezirks⸗Vereins, in Rheinhessen bei dem Präsidenten oder den Vereins bezirks-Vorstehern des landwirth— schaftlichen Provinzial Vereins, oder bei dem Vorstande des Pferdezucht⸗Vereins in Darmstadt bis zu dem durch den Vorstand bekannt zu gebenden Termine zu geschehen. Die Besteller sind gehalten auf Erfordern des letztgenannten Vorstandes sich durch eine besondere Erklärung den Bezugsbestimmungen zu unterwerfen(Formular hierzu wird denselben zugesendet) und pro Stück der bestellten Fohlen eine Anzahlung von fünfzig Mark zu leisten. 6 f §. 6. Die in der Zahl der eingelaufenen Bestellungen angekauften Fohlen werden unter den Bestellern an den vom Ausschusse bestimmten Orten versteigert. Die Besteller werden vom Versteigerungstermin rechtzeitig benachrichtigt. §. 7. Das erstmalige Ausgebot erfolgt zum durchschnittlichen Ankaufspreise. bereit und wird auf Wunsch die Ankaufsordnung im Abdruck mittheilen. Dle allge— meinen Kosten, als: Reisekosten der Commission, sowie die Kosten des Transports, der Fütterung und der Versteigerung der Fuͤllen trägt der Pferdezucht-Verein, so daß die Besteller nur den Ankaufspreis zu entrichten haben. Die Thiere werden wie in den Vorjahren unter den Bestellern versteigert. Der Termin und Ort der Ver— steigerung wird s. Z. bekannt gegeben. Darmstadt im April 1883. Der Vorstand des Pferdezucht-Vereins für das Großherzogthum Hessen. len durch den Landespferdezucht- Verein. vergütet, einen etwaigen Mindererlös haben dieselben nach demselben Maßstabe zu ersetzen. Jeder Besteller ist verpflichtet wie berechtigt, sich an der Versteigerung maß— geblich seiner Bestellung zu betheiligen. Die beiden letzten Thiere werden den durch die Versteigerung noch nicht versorgten Bestellern durch das Loos zugewiesen. Bleiben bei der Versteigerung weitere Thiere übrig, so werden solche ebenfalls durch das Loos denjenigen Bestellern zugeschlagen, welche an der Versteigerung sich nicht be⸗ theiligt, beziehungsweise Fohlen in der bestellten Zahl nicht ersteigert haben. Der hlerfuͤr zu bezahlende Preis wird nach dem Ausfalle der vorhergehenden Versteiger⸗ ung bemessen. §. 8. Der Steigpreis ist sofort baar zu erlegen und erfolgt die Ueberweis— ung nach Schluß der Versteigerung. §. 9. Die allgemeinen Kosten der Commission, des Transports und der Fütterung der Thiere bis zum Versteigerungsort, sowie der Versteigerung selbst trägt der Landes pferdezucht-Verein. Revers. Gemäß umstehender„Ordnung“ und insbesondere unter Bezug auf 5. 5 pos. 2 derselben verpflichtet sich der Unterzeichnete zur Betheiligung an der durch den Vor⸗ Der etwaige Mehrerlös wird nach Maßgabe der Steigpreise an die Steigerer zurück— Ausschreiben. stand des Landespferdezucht-Vereins im Laufe dieses Jahres anzuberaumenden Ver⸗ steigerung der in 4 angekauften Stutenfüllen, oder im Verhinderungsfalle zur Uebernahme der bestellten Anzahl dieser Füllen zu demjenigen Preise, welcher nach§. 7 pos. 6 genannter Ordnung nachträglich sich ergeben wird. Hiermit bestätigt außerdem der Unterzeichnete die Bestellung von g Stutenfüllen, wie solche durch die in§. 3 obiger Ordnung näher bezeichnete Com— mission angekauft werden sollen. * n 18 2 Um Mtttheilung des jetzigen Aufenthaltsortes des Martin Ulrich von Alt-Gronau, fruͤher Drescher auf der Neuherberge bei Nieder— Wöllstadt, wird ersucht. i Friedberg den 6. Mai 1883. Der Großherzogliche Amtsauwalt. J. V.: Dieffenbach. Deutsches Reich. auf den 22. Mai wieder einberufen. Lesung den Consularve Berlin, 7. Mai. Der Reichstag genehmigte den Handelsvertrag mit Mexiko. Zu letzterem in zweiter Berathung den Consularvertrag mit wurde die Resolution Kapp angenommen, den Serbien und den Handelsvertrag mit Mexiko. Reichskanzler zu ersuchen, bei Abschluß künftiger Richter beantragt: der ganze Etat müsse an derartiger Verträge dahin zu wirken, daß den die Budgeteommission verwiesen werden, welche deutschen Reichsangehörigen in Bezug auf Ver⸗ erst nach geraumer Zeit die Grundlagen zu einer mögens- und Grunderwerb dieselben Rechte ein— rationellen Etatsberathung schaffen solle. Bei der geräumt werden, wie den Angehörigen des den Abstimmung über diesen Antrag erheben sich die Vertrag abschließenden Parteien der Linken mit Einschluß sämmtlicher dann die zweite Berathung der Holzzölle. Der da die Rechte Reichstag lehnte die Vorlage definitiv mit 127 nur noch spärlich besetzt ist muß zur Auszählungs gegen 150 Stimmen ab. — 7. Mai. Die heutige, von 3000, zumeist Nationalliberalen für denselben; geschritten werden; das Resultat ist die Annahme! des Antrags mit 105 gegen 97 Stimmen.— Darmstadt. Die zweite Kammer wurde 8. Mai. Der Reichstag genehmigte in dritter ö 3 0 socialdemokratischen Arbeitern und vielen Hand— lungsgehilfen besuchte Volksversammlung, worin mehrere Redner, darunter Abgeordneter Frohme, für gesetzliche Sonntagsruhe und Normalarbeitstag sprachen, wurde schließlich aufgelöst, als ein Redner ein Hoch auf die Socialdemokratie ausbrachte. Die Versammelten verließen das Lokal; auf der Straße fanden noch einige demonstrative An⸗ sammlungen statt, welche die Polizei zerstreute. Ein Arbeiter wurde verhaftet. — Die Reichstags-Commission für das Un— fallversicherungsgesetz setzte zu§ 6(Leistungen im Falle der Tödtung) das Minimum des Sterb⸗ geldes nach dem Antrag v. Hertling auf 60 M., ferner das Minimum der Renten für Wittwen rtrag mit Serbien und Staates. Es folgt so— und Waisen gemäß dem Antrag v. Lieber auf 60(statt 50) Procent des Arbeitsverdienstes fest und nahm in provisorischer Abstimmung den ganzen Paragraphen mit diesen Abänderungen an. Posen, 6. Mai. In einer heute statt— gehabten, von über tausend Personen besuchten polnischen Volksversammlung wurde eine Petition an den Cultusminister beschlossen, in welcher um die gänzliche Aufhebung des Erlasses vom 7. April, betreffend die Anwendung der deutschen Sprache bei Ertheilung des katholischen Religions— unterrichtes ersucht wird. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 8. Mai. Das Abgeordnetenhaus vollzog in seiner letzten Sitzung die Delegationswahlen. Die Wahl der Delegirten Böhmens ergab nach dreimaligem Wahlgange Stimmengleichheit. Die Entscheid— ung des Looses fiel auf fünf böhmische und fünf deutsche Abgeordnete. Frankreich. Paris, 7. Mai. Kammer. Desroys interpellirte die Regierung über das Ver— fahren bei der Beschaffung von Armeeausrüstungs— Gegenständen, und bekämpfte das System der freihändig vergebenen Lieferungen. Er verlangte, daß zum Submissionsverfahren zurückgekehrt werde, welches sowohl für den Staatsschatz wie die Armee vortheilhafter sei. Der Kriegsminister erklärte, daß die Armeeverwaltung beschlossen habe zum Submissionsverfahren zurückzukehren. Die Kammer nahm schließlich die vom Kriegs- minister acceptirte einfache Tagesordnung an. — 8. Mai. Der Gesetzentwurf, betreffend die rückfälligen Verbrecher, wurde in erster Lesung angenommen. Lanjuinais bedauert Namens der Rechten, daß man von den Mitteln absehe, welche die Religion zur Hebung der Sittlichkeit biete. Er stimme trotzdem für das Gesetz, da solches in Anbetracht der religionslosen Schulen noth— wendiger als je sei. — 8. Mai. Der heutige Ministerrath billigte den Entwurf der Reorganisation der Festungs— Artillerie. Großbritannien. Halifax. Die Stadt ist beunruhigt durch Gerüchte über Attentate, welche die Fenier am 14. Mai, als dem Hin— richtungstag der Phönixparkmörder beabsichtigen sollen. Der Gouverneur erhielt einen Brief, der auf die Ankunft zweier verdächtigen amerikanischen Schiffe aufmerksam macht. Anderweit verlautet, die Schiffe seien mit fenischer Schiffs mannschaft und Torpedos von Boston ausgelaufen, um die Handelsschiffe zu zerstören. Im hiesigen Hafen wurden Vorsichtsmaßregeln getroffen. Italien. Rom, 8. Mai. Die Antwort der preußischen Regierung auf die letzte Note Jacobini's wurde am Montag durch Schlözer überreicht. Die Antwort verspricht Straffreiheit für das Sakramentespenden und das Messelesen, wenn der Papst das Einspruchsrecht bei An— stellung der Geistlichen gestattet. Türkei. Konstantinopel, 7. Mai. Die Begleichung der mit Montenegro obschwebenden Differenzen ist, Privat-Nachrichten zufolge, un— mittelbar bevorstehend. — Hafiz Pascha ist nach Kreta abgereist, 6000 Mann Truppen aus Skutari und Albanien werden ihm folgen — 8. Mai. Die Mächte zeigten der Pforte im Laufe des gestrigen Tages ihre Zustimmung zur Ernennung Vassa Effendi's als Gouverneur des Libanon an. — 8. Mai. troffen. Rumänien. Bukarest, 8. Mai. Bei den Kammerwahlen des 3 Wahlcollegiums erlangte die Opposition von 55 Sitzen nur einen Sitz. Egypten. Alexandrien. Die Pforte hat dem Khedive die Londoner Reise abgerathen. Aus Stadt und Land. i. Bad Nauheim. Am verflossenen Sonntage fand der Verbandstag der Kriegerkameradschaft„Hassia“ da— hier statt. Die Verhandlungen, welche als Hauptpunkt den Statuten Entwurf für die Eintheilung des Landes— verbandes in Bezirke betrafen, wurden im Saale des Deutschen Hofes abgehalten und waren sehr zahlreich Lord Dufferin ist hier einge— sowohl seitens der Delegirten, als auch von Mitgliedern der Kriegervereine aus Nähe und Ferne besucht. Um 2 Uhr traf Prinz Heinrich von Hessen nebst Gefolge ein und nahm derselbe an den Verhandlungen bis zum Schlusse um 3½ Uhr Theil. Nach diesen versammelte sich der größte Theil der Festtheilnehmer im großen Saale des Kurhauses, wo ein Festessen mit darauf folgendem Ban— kette den geselligen Theil des Tages bildete. Die Kur⸗ kapelle trug die Musikstücke des Programms in präeiser, schwungvoller Weise vor, ebenso verdienen die Chorge— sänge unter L. Marguth's Direction der Erwähnung und Anerkennung. Der erste Toast wurde seitens des Prin- zen Heinrich auf den Kaiser ausgebracht und diesem folgte der Toast auf unseren Großherzog, den erhabenen Pro— tector der Kriegerkameradschaft Hassia. Das von dem Großherzog verliehene Verbands abzeichen war noch vor dem Verbandstage zur Vertheilung gekommen und schmückte sämmtliche Festtheilnehmer. In schönster Weise verlief das Fest unter weiteren Toasten und Ansprachen, bis in später Stunde die Festtheilnehmer sich trennten in dem Bewußtsein, einen Schritt weiter gethan zu haben nach dem Ziele der Vereinigung sämmtlicher Krieger-Vereine des Landes unter den Verband und somit der fortge— setzten Pflege der Kameradschaft sich bewußt. s. Ober⸗Wöllstadt. Dem Wetterauer Sänger— bund sind ferner beigetreten der Gesangverein Liederkranz! zu Groß-Karben und der Gesangverein Frohsinn zu Okarben. Der Bund wird nun eine Gesammtstärke von 400 Sängern repräsentiren. Offenbach. Aus dem Main wurde am Samstag in der Nähe der Obermainbrücke in Frankfurt die Leiche eines zum Theil in Verwesung übergegangenen 13 Jahre alten Mädchens gezogen. In demselben ist nunmehr die seit dem 2. März d. J. vermißte Sophie Mandt aus Offenbach erkannt worden. Worms, 7. Mai. Bei einem Bediensteten der Hess. Ludwigsbahn dahier wurden gestern die Blattern con⸗ statirt und wurde derselbe sofort im hiesigen Blattern— haus untergebracht. Alle erforderlichen Maßregeln in sanitätlicher Hinsicht wurden in sämmtlichen Räumen, worin sich der Erkrankte aufhielt, sofort in umfassender Weise angeordnet. Allerlei. Frankfurt, 7. Mai. Böse Buben legten gestern Morgen während des Gottesdienstes an der Paulskirche sogenannte Frösche. Die Detonationen machten die Pferde eines Zweispänners scheu und sie gingen durch. Eine muthige junge Dame fiel den Pferden in die Zügel und hielt sie zum nicht geringen Erstaunen des ängstlich zuschauenden Publikums auf. st. Frankfurt. Alle Theaterbesucher, welche der Aufführung von Wagner's„Ring des Nibelungen“ im Frankfurter Opernhause Aufmerksamkeit geschenkt haben, dürfte es interessiren zu erfahren, daß in dieser Woche der letzte Theil des gewaltigen Werkes zur Aufführung gelangt:„Die Götterdämmerung“. Die erste Aufführ— ung findet nämlich Donnerstag den 10., die zweite am Pfingst⸗Montag statt. Die Aufführungen der„Götter— dämmerung“ haben keine Erhöhung der Preise zur Folge gehabt, sondern werden die bei großen Opern in Frank— furt üblichen normalen Preise erhoben. Bestellungen auf Plätze werden an der Casse des Opernhauses im Vor— aus entgegengenommen. Limburg, 5. Mai. Der Basaltberg„Stephans hügel“, von der Stadtgemeinde zur Gewinnung von Chaussee-Material an den Staat verkauft, hat heute, Mittags um 2 Uhr, seinen Kopf verloren, indem ein Basaltblock von etwa 50,000 Centnern mit allem, was darunter saß, zu Thal ging. Das Gesammtgestein, welches da in wenigen Minuten herunterkam, wird auf über 100,000 Centner geschätzt. Kassel, 6. Mai. In der hiesigen Garde du Corps— Kaserne sind 30 Husaren plötzlich erkrankt, wie man ver⸗ muthet in Folge einer Milchvergiftung. Berlin, 8. Mai. In dem neuen See im Thier— garten fand man heute früh den Häuser-Administrator Luhn, mit einem Knebel im Munde, ertränkt. Die Geld— tasche desselben, worin 28,000 Mark sich befunden haben sollen, wurde leer auf dem Spandauer Bock aufgefunden. Bremen, 8. Mai. Der Dampfer„Habsburg“ ist, von der„Anglia“ und„Cimbria“ bugsirt, heute Nach— mittag von Falmouth abgefahren. Gemeinderathssitzung. St. Friedberg, 7. Mai. In der heutigen Ge— meinderathssitzung wurde zunächst von dem Vorsitzenden die Mittheilung gemacht, daß der zweite Dampfkessel für das Maschinenhaus der Wasserleitung, mit einer neuen Feuerplatte versehen, von Berlin angekommen ist. Die Grasverpachtung erhält die Genehmigung des Gemeinde— raths. Die neugewonnenen Grabstücke am langen Weiher, welche nach den früheren Intensionen des Gemeinderaths nur auf 1 Jahr verpachtet und dann mit Grassamen eingesäet werden sollten, waren versuchsweise auf sechs Jahre verpachtet worden. Der Erfolg war ein durch— schlagender. Anstatt der bisher für die Grabstücke er— lösten 68 M. wurden 240 M erzielt, so daß nach Abzug der 4% Zinsen für das aufgewendete Capital von 1000 M. für Ausfüllungsarbeiten immer noch eine Mehreinnahme von 132 M. verbleiben. Gemeinderath dieser Verpachtung auf 6 Jahre seine Ge— nehmigung. Den Pächtern wird aufgegeben einen Zugangs- gleich für Grabland und Begrasung die Grenze bildet, liegen zu lassen. Ebenso soll ein ein Meter breiter Zugangsweg nach dem Seebachgraben hergestellt werden, welcher den Be— wohnern der mittleren Stadttheile es ermöglicht, dorten Mit Rücksicht hierauf ertheilt der weg für alle Stücke an der Flurgrenze entlang, welcher zu- Wasser zu holen. Der Vorsitzende theilt sodann dem Gemeinderath die in einem Amtsblatt des Großh. Kreis— amtes dahier mitgetheilten Maßregeln gegen das Vagan— tentbum mit und schlägt vor, einen Theil der noch nicht ausgefüllten Grabstücke am langen Weiber(als Stromer— Versuchsfeld) zum Zwecke der Beschäftigung für Va⸗ ganten liegen zu lassen. Der Gemeindecath will mlt Rücksicht auf den guten Zweck, der durch die Maß- nahmen erreicht werden soll, die Sache unterstützen, hält aber dafür, damit die Ausfüllung nicht gar zu lange verzögert werde, daß auch ein kleiner Theil genüge, um den Zweck vordersamst zu erreichen. Für den Winter könne man ja den beabsichtigten Kinderspielplatz am Viereichenplatz als Arbeitsfeld überweisen. Die zu diesen Arbeiten nöthigen Gerätbschaften sollen aus Gemeinde— mitteln angeschafft werden. Im Uebrigen soll die demnächst bevorstehende Generalversammlung des dahier bestehen— den Armenvereins nach Rücksprache mit dem Vorsitzenden desselben dazu benutzt werden, um Hand in Hand mit den Leitern dieses Vereins die praktische Ausführung der entsprechenden Maßnahmen zu beschließen. Zum Zwecke der Begießung der Straßen soll ein Hydrantenständer mit Gummischlauch angeschafft werden, mittelst dessen der Straßenkehrer die Gießapparate füllen kann. Das am 15. November 1880 vom Ministerium genehmigte Polt— zeireglement über die Benutzung der öffentlichen Brunnen soll an den Brunnenständern angeschlagen werden, da neuerdings vielfach gegen Art. 6 des Reglements, wonach das Wasserholen an öffentlichen Brunnen für Bauge— werbe oder technische Zwecke untersagt ist, gehandelt wurde. Der Aussichtsthurm auf dem Winterstein. Der Taunuselub„Wetterau“ beabsichtigt einen Aus- sichtsthurm auf dem Winterstein zu errichten und glaubt damit vielfachen Wünschen entgegen zu kommen und einer gemeinnützigen Sache zu dienen. Dieser Thurm, auf welt und breit hin sichtbar, wird eine Zierde der Wetterau werden, dem Besucher des schönen und historisch interes— santen Taunusgebirges einen Ruhe- und Zielpunkt bieten und die Freude an dem herrlichen Aus- und Fernblick vom Steinkopf, dem höchsten Punkt des Wintersteins, auch bei wieder aufgeforstetem Walde, erhalten und ver— mehren. Der gesegnete Landstrich Wetterau mit seinem schönen, wellenförmigen Land, auf dem sich Ortschaft an Ortschaft reiht, den Bahnlinien und Flüßchen durch- ziehen, wird nach Osten hin zunächst überblickt, nach Westen hin dann das romantisch gelegene Nassau und „lieblich und weh“ schweift der Blick in größerer Ferne zum Vogelsberg, dem Odenwald und zu den Höhen des Rheins. Wie der Blick, so werden sich Herz, Sinn und Gedanken des Wanderers heben und erweitern und hohe Freunde aus und an der Natur, die des Menschen so würdig ist, wird thren nachhaltig erfrischenden und wohl- thätigen Einfluß nicht verfehlen. Aber Sinn, Freude und Verständniß für die Natur wecken und fördern heißt auch: Menschen besser und glücklicher machen. Der Taunus⸗ club„Wetterau“ darf darum wohl zuversichtlich annehmen, daß das hier in Rede stehende Unternehmen desselben bei den Bewohnern der Wetterau in Stadt und Land, in der Nähe und Ferne, freudigen Anklang und Unter- stützung finden wird. Wer die Heimath liebt, thut ja auch gern Etwas für sie. Veranschlagt ist die Erbauung des Thurms, der bei 3,40 m Durchmesser eine Höhe von 15 m haben soll, zu 1300 M. Mitbürger und Mitbewohner der Wetterau, nehmt unsere Bitte freundlich und entgenkommend auf! Die unterzeichneten Vorstands-Mitglieder des Taunuselubs, sowie die Expedition des Oberh. Anzeigers sind zur Empfangnahme von Gaben bereit, auch werden wir uns erlauben, in der Nähe eine Liste eireuliren zu lassen. Ueber empfangene Gaben soll öffentlich Rechenschaft ab— gelegt werden. Friedberg und Bad-Nauheim. Der Vorstand des Taunuselubs„Wetterau“: Foucar, Postmesster; Soriba, Bürgermeister; Wahl, Seminarlehrer; Reuß, Lehrer; Schneider, Taub— stummenlehrer; L. Weis, Kaufmann; Chr. Grüne⸗ wald, Rentier; Blensdorf, Hoftapezier. Bereits gingen ein: von Carl und Hans, zwei kleinen Taunustouristen, M. 10.—, von Elsa und Kurt, zwei ganz kleinen, die aber erst bis zur Weinstraße kamen, M. 10.—, Wahl M. 3.—, Rechtsanwalt Jöckel, M. 20.—, Taubstummenlehrer Schneider M. 3.— Die Exped. Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 12. Mai 1883. Beginn: Freitag Abends 6 Uhr 55 Min. Samstag Morgens 8 Uhr. 5 Nachmittags 4 Uhr— Min. Sabbathausgang 8 Uhr 25 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 13. Mai an Morgens 6 Uhr, Nachmittags 5½ Uhr und Abends 8 Ubr 20 Min. m Arbeits-Vergebung. Mittwoch den 16. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, soll die zur Reparatur des Thurm- und Kirchendaches nöthige Dachdeckerarbeit mit Materiallieferung, veranschlagt zu 132 Mark, auf dem Gemeindezimmer zu Bruchen⸗ brücken öffentlich vergeben werden. Friedberg den 8. Mai 1883. Zörb II., 1767 Bezirks bauaufseher. Mittw. auf dem 2 verzeichnet Maurer Stelnh! Schrein Weiß bi Pflasten Lieferu Räumu öffentlich Frie 168 Mittu sollen au stehende werden: Maure Stein! Pflaste Chausf Lieferu 15 * 55 * Brechen Mfahre Fried 4769 0 a Die al wald anbe nicht an abgehalte zum Aus iehmigte Poll ichen Brunnen werden, da dents, wonach für Bauge⸗ handelt wurde. interstein. igt einen Aus⸗ en und glaubt men und einer Thurm, auf der Wetterau orisch interes⸗ ielpunkt bieten und Fernblick Wintersteins, alten und ver⸗ au mit seinem Y Ortschaft an luͤßchen durch⸗ berblickt, nach e Nassau und rößerer Ferne en Höhen des , Sinn und rn und hohe Menschen so n und wohl⸗ Ann, Freude fördern heißt Der Taunus⸗ ch annehmen, nen desselben dt und Land, und Unter⸗ lebt, thut je die Erbauung eine Höhe von terau, nehmt nd auf! Die Taunuselubs, ers sind zur erden wit uns ten zu lassen. gechenschaft ab— 169 Zetterau“ neister; Gahl, eider, Tau 5 stapezier. i wel ln 50. Holzversteigerung in den Waldungen des Großh. Hauses. Dienstag den 15. d. Mts., Morgens 9 Uhr, werden im Ober⸗Rosbacher Domantialwald, Distrikt Westerfeld— scher Wald, Schlag X: 8600 Wellen Eichen-Durchforstungs-Reisig versteigert. Zusammenkunft an der dicken Eiche. Ober⸗ Rosbach, 2. Mai 1883. 8 Großherzogliche Oberförsteret Ober Rosbach. 1702 Strack. Arbeits-Vergebung. Mittwoch den 16. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Fauerbach b. Fr. nachstehend verzeichnete Arbeiten und Lieferungen, nämlich: M. Pf. Maurerarbeit veranschlagt zu* Steinhauerarbeit 36 30 Schreinerarbeit 2 Weißbinderarbeit 100— Pflastererarbeit 2 Lieferung von Pflastersteinen 35— 911„ Pflasterkies 30— Räumung von Entwässerungsgräben 300— öffentlich vergeben werden. Friedberg den 8. Mai 1883. 5 Zörb II., 1768 Bezirks bauaufseher. Arbeits-Vergebung. Mittwoch den 16. d. Mts., Nachmittags 4 Uhr, sollen auf dem Gemeindezimmer zu Bönstadt nach— stehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich vergeben werden: M. Pf. Maurerarbett, veranschlagt zu 264— Steinhauerarbeit 72— Pflastererarbeit 16— Chausstrarbeit 65— Lieferung von Sand 60— 5„ hydraulischem Kalk 58— 8„ Backsteinen 36 5„ Cement 36— 8„ Cementröhren 120— Brechen von Chausseebausteinen 60— 10„ Pflastersteinen 17 50 Anfahren dieser Steine 67— Friedberg den 8. Mai 1883. Zoͤrb II., 769 Bezirks bauaufseher. Holz⸗Versteigerung. Die auf Freitag den 27. d. M. im hiesigen Stadt⸗ wald anberaumte Holzversteigerung soll Hindernisse halber micht an diesem Tage, sondern Mittwoch den 16. Mai er. abgehalten werden und kommen folgende Holzsortimente zum Ausgebot: Distrikt Struth. 84 Rm. Buchen⸗Scheiter, 2025 Buchen-Wellen, 126. Rm. Buchen Stöcke. Distrükt Sommerberg. 3000 Buchen Wellen 1. Durchforstung. 1500 Weichholz⸗Wellen(Backwellen), 3950 Nadel-Reisstangen, worunter 3750 Bohnenstangen. Die Zusammenkunft ist Vormittags 9 Uhr an der Dalleswiese. Butzbach den 23. April 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach. Küchel. Versteigerungs-Anzeige. 1781 Nächsten Dienstag den 15. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen die zur Herstellung einer neuen Garten mauer in der Schulhofraithe dahier erforderlichen Arbeiten, ssowie noch sonstige Reparaturen auf dem Rathhaus wahler öffentlich an den Wenigstnehmenden veraccordirt 7 werden, und zwar: M. Pf. Maurerarbeit, veranschlagt zu 165— Weiß binderarbeit 19 80 Dachdeckerarbeit 16 20 Lieferung von eirca 4— 5000 Stück hart⸗ gebrannten Russensteinen, 1. Sorte, pro Tausend 22— Dortelweil am 8. Mat 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Dortelweil. . E. d. B.⸗St.: Der Großherzogliche Beigeordnete Dauber. Wichtig für Hausfrauen. Beste und billigste Waschmittel. van Baerle's Kernbleich⸗taltwasser⸗Seife um gepreßten ¼œ Pfund-Stücken à 15 Pf., Teigseife coneentirte Schmierseife) in 1 Pfund-Packeten à 25 Pf., Bleichsoda in Päckchen à 10 Pf. Bei Anwendung dieser Seifen und Bleichsoda wird bie Wäsche blendend weiß, bleibt vollständig geruchlos und wird in keiner Weise angegriffen. Zu erhalten in Allen größeren Handlungen.(F. à 189/.) 1206 Holzversteigerung. 1760 Die am 25. v. Mts. im Köpperner Gemeinde— wald abgehaltene Holzversteigerung hat die Genehmigung nicht erhalten und ist deßhalb Termin zur anderweitigen Versteigerung auf Dienstag den 15. d. Mts. anberaumt. Zur Versteigerung kommen: 4 Stück Lärchen⸗Nutzholz⸗Stämme, 343„ Lärchen⸗Stangen 1. Classe, 4 Raummeter Buchen-Scheitholz, 7 1 Birken-Prügelholz, 22 1 Erlen-Scheit⸗- und Pruͤgelholz, 15 5 Kiefernholz, 3850 Stück Buchen- und Eichen-Wellen, 225„ Erlen-Wellen, 4100„ Kiefern Wellen, 13 Raummeter Buchen-Stockholz. Die Zusammenkunft ist am Pflonzgarten bei der sog. Hüttenmühle. Anfang der 9 Uhr. Köppern, 4. Mai 1883. Stamm, Bürgermeister. 5 Holz⸗Versteigerung. 1759 Dienstag den 15. und Mittwoch den 16. d. M. soll im hiesigen Gemeindewald, Distrikt Geisgräben, nachverzeichnetes Gehölz versteigert werden: 850 Stück Buchen-Wellen, 13075„ Birken-Wellen, 44713„ Nadel- und Weichholz Wellen, 6287 Dorn-Wellen, 1 Eichen⸗-Stamm, 0,27 Kubikmeter Inhalt, 24 Nadel⸗Stämme, 2,90 1 5 229 Stück Derbstangen, 9,66 Kubikm. Inhalt, 127„ Nadel Reisstangen, 1,47 Kubikm. Inhalt, 1275 Bohnenstangen. An jedem der Versteigerungstage kommt sowohl Brenn— holz als Nutzholz zur Versteigerung. Die Versteigerung beginnt jedesmal präeis 9 Uhr Vormittags. Zahlungstermin: Martinitag 1883. Ober-Mörlen am 5. Mai 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen. Jeckel. Steinlieferung. Die Lieferung der zur Aussteinung der neuen Flur— und Gewannengrenzen bei Consolidation der Grundstücke in der Gemarkung Nieder-Erlenbach erforderlichen Grenzsteine soll auf dem Submissionswege vergeben werden. Die Bedingungen liegen auf dem Büreau des Unter⸗ zeichneten offen und sind etwaige Offerten bis spätestens Samstag den 12. Mai, Nachmittags 6 Uhr, daselbst einzureichen. Vilbel am 5. Mai 1883. Der Consolidationsgeometer: Bergauer. Versteigerung Vormittags F 10 Jeichs Post Bitter o- Nachahmung gesetzl. geschützt. *. 8 2 N. 8 3 5 9 Depot- Schiid Dünn enn ziwpa vg auf ba- uno Scheller's Getreide-Kümmel. 5 Kräuter-Pfeffermünz, 3 Magenkönig, beliebte Liqueur-Specialitäten. Obiges Depotschild kennzeichnet Verkaufs- und Ausschanksstellen. Direkter Versandt, von 12 Fl. sor- tirt, von 25 Fl. an. 607 Stellensuchende jeden Berufs plaeirt schnell Reuter's Büreau in Dresden, 1761 Gr. Ziegelstraße 57. . id. aemorrhoidalleiden jeder Art werden auch in den hart näckigsten Fällen durch Prof. Dr. med. Reymond's Saosphor ohne jede Berufstörung sicher unter Garantie des Erfolges für immer beseitigt. Der Versandt des echten Prof. Dr. med. Reymond's S osphor geschieht gegen Einzahlung von 5 Mark oder Nachnahme dur 8 e e Die Engelapotheke zu Bad Köstritz. Reuß j. L. 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Pferdegeschirre stehen billig zu verkaufen. Daniel Pauser, Sattler, (H. 61097.) Offenbach a. M., Biebererstraße 19. für Herren, Damen und Kir der, Hemden, 5 billigst bei K. Friedrich. 92 NB. W. Bembed. Bad- Nauheim. Am zweiten Pfingstfeiertag findet in meinem Saale Tanzmusik statt, wozu ich freundlichst einlade. 5 1748 J. H. Fritz. Deulscher Hof.— Bad- Nauheim. Am zweiten Pfingstfeiertag findet in meinem neu decorirten Saale von Nachmittags 3 Uhr ab Tanzmusik Ferdinand Sprengel. Geschüfts- Empfehlung. Mein Chaisen-Fuhrwerk, eleganter Wagen allen Anforderungen des 1756 durch Anschaffung verehrlichen Publikums entsprechend, auf's Beste und Comfortabelste ausgestatket, beehre ich mich empfehlend in Erinnerung zu bringen, die prompteste Bedienung zusichernd. Friedberg. Ernst Hanstein, Haagkstrasse. Weber& Nübenach's Nachfolger, J. W. Schenk), Frankfurt a. M.) Obermainstraße Nr. 2, Cement⸗Platten⸗Handlung u. Steinmetzgeschäft, empfiehlt sich in der Anfertigung von Cementböden für Keller und Trottoir's, Terrazzoböden in allen Nuanzen, sowie alle in 1403 sein Fach einschlagenden Arbeiten unter billigsten Preisen und prompter Bedienung.(9316.) Spar⸗ u. Leihkasse zu Nieder⸗Erlenbach. Eingetragene Genossenschast. Gegründet im October 1880. en e dezember 88. Ord.⸗ 8 Ord.⸗ 18 Nr. Activa. M. Pf. Nr. Passiva. M. Pf. 1 Hypotheken 1200— 1 Geschäftsantheile 250— 2[Schuldscheine 9503 90 2 Einlagen.. 4109] 61 3 Gütersteigschillinge. 28 19 3 Anleihe bei Mathildenftif ft Vilbel 9501— 4 Rückstände für gelieferte Stein— 4 Inventar der Kaffe mit 7 kohlen 5 131 53 von 100%. 53 66 5 Rückständige Zinsen 15 18 5 Reingewinn. 326 46 6 Kassenhestand. 659 27 10 Inventar der aße mit Ag von 10%. 53 66 5689 73 5689 73 Mitgliederzahl: 25. 17⁵⁵ Der Vorsta nd. Braunkohleuverkauf. 1763 Dienstag den 15. d. M. beginnt auf den Fürstl. Braunkohlengruben Weckesheim, Dorn Assenheim und Wölfersheim der Verkauf neugeformter Kohlenklötze und holziger Braunkohle dies jähriger Aufbereitung. Die Preise sind bei Baarzahlung folgende: Klötze von Reihen und Haufen pro Centner 14 Stück 40 Pf., Klötze aus Schuppen 75 5„ Preßklötze(Weckes helm) 5= 24„ẽ 43„ Holzige Braunkohle(gemessen) 9 Bei Entnahme auf Eredit stellt sich der Centner je 2 Pf. höher. Mit dem 1. April hat eine neue Creditperlode begonnen; gegen Einlage vorschrlftsmäßiger Bürgscheine, welche von April 1883 bis 31. März 1884 zu lauten haben, wird Credit bis zum 1. April und Zahlungsfrist bis zum 1. Juni 1881 gewährt. Grube Weckesheim den 9. Mai 1883. Vorschuss-& Credit-Verein zu Wohnbach. (Eingetragene Genossenschaft.) Mittwoch den 16. Mai d. J., Nachmittags 1 Uhr, Generalversammlung auf dem Rathhause dahier. Tagesordnung: 1. Vorlage des 1882er Rechenschaftsberichts, der Geschäftsbilanz, Beschlußfassung über die Gewinn⸗ vertheilung und die hierauf dem Vorstande zu er— Die Fuͤrstl. Bergverwaltung. Die Wohnung im zweiten Stock meines Hauses, bestebend aus 4 Zim— mern, Küche mit Wasserleitung und allen Bequemlich— keiten, ist zu vermiethen. 1752 Frau Betz Wittwe. Frische Repskuchen empfange regelmäßig Wagenladungen. theilende Decharge. 1603 Wilhelm Fertseli. 2. Erhöhung der Geschäftsantheile. 5 g 3. Ergänzungswahl des Ausschusses. ee Spargeln zu 47 Alle Mitglieder des Vereins sind hierdurch einge— Gärtner Hefele f laden. Der Vorsitzende: 1729 in dem Wetzelbicken Centen zu Oba Mörlen 1770 Philipp Pfeifer VI. Ein Gut oder Mühle mit Aeckern, im Werthe von eirea M. 50,000., bei An— zahlung von M. 20,000. gesucht.(H. 61166.) Franeo⸗ Offerten unter A. B. 142 befördern Haasen- Sommerpantoffeln, große Auswahl, billigst bet Selzer brunnen. Den zweiten und dritten Pfingstfeiertag: Harmonie- und Tanzmusik, wozu freundlichst einladet 5 P. Weitzel Wittwe. Lokalgewerbverein zu Friedberg Die Mitglieder des Vereins Werse 90 einer Abend⸗ bersammlung auf Donnerstag den 10. Mai, Abends 8 Uhr, in das Windecker'sche Lokal eingeladen. Fort⸗ setzung der Vorlesungen ꝛc. dc. Um möglichst präeises Erscheinen wird gebeten. Friedberg den 6. Mai 1883. Im Auftrag des Vorstandes: Limpert, Kreisingenieur. 1753 Während der Pfingstfeiertage und sonst jeden Tag ist meine Wirthschaft im Nau⸗ heimer Hochwald bei günstiger Witterung geöffnet. 1764 P. Sprengel. 1757 Beil unserem Wegzug nach Erbach, sagen wir allen Freunden und Bekannten anstatt besonderer Verabschiedung ein herzliches Lebewohl! Null und Bertha Lang. Feinstes Blüthenmehl 1762 empfiehlt Franz Stamm. Frische Bierhefe aus der Aetienbrauerei Aschaffenburg bei 1780 B. Sang. Prima Bierhefe 1778 bel V. Binzel, Friedberg. Aecht amerikanischen Pferdezahn- Futter- Mais in bester keimfähiger Qualität empfiehlt 1776 Jastob Herrmann. Während der Pfingst-Feiertage empfehle verschiedene Sorten Gefrorenes, sowie täglich frischen Kuchen, Thee-& Kaflee-Backwaaären. A. Diehͤi, Condlitor, 1774 neben Herrn Tarimann Fertsch. Johannisberg. Bad- Nauheim. Empfehle von 1 ab vorzügliches Hanauer Vier (Brauerei Nicolai), sowie Friedberger Export Ph. König. 1765 Unterzeichneter macht hierdurch bekannt, daß er in Homburg, Elisabethenstraße Nr. 32, Wohnung ge— nommen hat. Emmerich, 1749 Ich habe mich dahier als praktischer Arzt niedergelassen. Bad Nauheim. Dr. Potscheid, Arzt und Chirurg. Meine Wohnung befindet sich bei Frau A. George. Parkstraße. 182 1716 Ein freundliches j ist zu vermlethen. möblirtes Zimmer Zu 5 der Expedition des Anzeigers. 0 seidene und Fil Glacchandschul, ese e schuhe, sowie Filetstauchen billigst bei K. Friedrich. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Kreisthierarzt. 1204 Heinrich Diehl, Usagasse 354. stein& Vogler, Alzey. 1758 Druck und Verlag von Carl Bindernagel. der pfingstferertage wegen erschernt Dienstag den 15. Mankeine Nummer des Anzeigers. D erfragen bei Wird hier de einspal Annoncen Betreffe an die 0 Dorheim heim, Y Mörlen, Vauhbfe Anlagen Wir beg Großher Unrichti E 9 nommen müssen. nisse bi Betreffe Au Resch wir Stadt Fr tretung u Justiz ve 1 Diensime lichen, Coneessie herzoglie 2 sonen er vermöge Geld ge Sparkaf oder vo 4 als aue Nachthe muͤssen werden, 5 0 schein zu linken au ragen 6 zeglächen tagt 5 dem nicht dann chen aus Voliz zelver. auch auf gen. N U. bleren 1 gbordem. ene Vechel Generds 5