hen unit j 1 a Sorin du gerithen, -Lacke m Aunpfehlt au mel N Meister N 1883. Nienstag den 9. October. 1 118. Oberhessischer Anzeiger. hof zu Bab. suihein. cher Junge en noͤthigen layer J. Tie ch! K* te reiner Vollmilch, def ttfurter Dampfmolkertl. auf dem Bureau: Schweher⸗ entgegen genommen. sklen 5 id Stiefel Jol. Bubba. rr's sahrung bestimmte llennehle, deste Fabrikate. Suppen⸗ zum Vorkenntus drling eintreten. 906 C Bohueumehl, Suppen-⸗- „Reismehl, Hafethih, sienne c. Ic. tige Suppen für O Kranke. den bei in Friedberh⸗ 1 chirinè Holler 12 17 0 dun — 1 von Lach llt wird ber 5 10 f Felde Ike J selb: an 1 Offerten icht Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und a Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Areis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dlenstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(sowelt Letztere nicht Jahresconko bel uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Betreffend: Die großen Herbstübungen des XI. Armee Corps in 1883. Nachstehendes an Seine Königliche Hoheit den Großherzog gerichtetes Handschreiben Seiner Majestät des von Preußen vom 26. vorigen Monats bringen wir andurch zur Kenntniß. Amtlicher Theil. Friedberg den 5. October 1883. Deutschen Kalsers und Königs Dr. Braden. Durchlauchtigster Fürst, freundlich lieber Vetter und Bruder! Nach den Mir zugegangenen Meldungen haben die Truppen des 11. Armee Corps während der diesjährigen großen Uebungen in Euer Königlichen Hoheit Landen, daher nicht versagen Eurer Königlichen Hoheit Meine Freude und Meinen angelegentlichen seweit diese dabei berührt worden sind, überall eine gute und freundliche Aufnahme gefunden. Ich kann es Mir Dank dafür auszusprechen. Ich verbleibe mit den Gesinnungen unveränderlicher Hochachtung und Freundschaft Curer Königlichen Heheit freundwilliger Vetter und Bruder Homburg vor der Höhe den 26. September 1883. An des Großherzogs von Hessen und bei Rhein Königliche Hoheit. Betreffend: Die Veranftaltung von Sammlungen für die Bewohner von Ischia. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Diejenigen von Ihnen, welche mit der Erledigung unseres Ausschreibens rubricirten Betreffs vom 28. August laufenden 101, nech im Rückstande sind, werden hieran mit Frist von 14 Tagen erinnert. hessischer Anzeiger Nr. gez. Wilhelm. Friedberg den 6. October 1883. Bürgermeistereien des Kreises. Jahres, Ober— Dr. Braden. Betreffend: Die Abschatzung von Wildschaden. Das C roßherzogliche Kreisamt Friedberg Friedberg den 5. October 1883. an die Amtstaxatoren für Wildschäden. Nachstehend theilen wir Ihnen Auszug aus dem Ausschreiben des Großherzoglichen Administrativ-Justizhofs vom 17. Februar 1834, „betr. die Kosten in Wildschadensangelegenheiten, namentlich Aufstellung der Kostenverzeichnisse sich hiernach zu bemessen die durch die Taxationen und die entsprechenden Beträge in Reichswährung genau anzusetzen. veranlaßten Kostenansätze“ unter der Auflage mit, bei Was die Trans portkosten betrifft, so bemerken wir, daß für die Berechnung der Entfernung immer nur der Hinweg in Betracht kommt, wonach also die Entfernung nur einmal zu rechnen ist. Dr. Braden. Auszug aus dem Aueschreiben des Großherzoglichen Administrativ-Justizhofs vom 17. Februar 1834 zu Nr. A. J. H. 24. Hiernach betragen diese Ansätze: 1. Für die Taxatoren: fl. kr. a, an Diäten, einem jeden per Tag 1— dem mit der ganzen Aussührung des Verfahrens, namentlich des Be sichtigungsgetes beschäftigten Amts- oder Commissionstaxator aber 1 30 b. diesem Letzteren überdieß für die Aufstellung der Besichtigungs Protokolle, nebst Kostenverzeichniß und sonstiger schriftlichen Ge— schäftsführung, nach deren geringerer oder größerer Beschäftlg— ung, außer der Entschädigung für wirklich gehabte Auslagen an Botenlohn u. s. w. 2 e, an Trans portkosten, bel einer Entfernung von wensgstens 2 Stunden 15 von jeder weiteren Stunde 15 Unter 2 Stunden werden Transportkosten nicht vergütet, falls nicht deßhalb ein besonderer Rechtfertigungsgrund nachge— wiesen wird. 2. Dem Techniker, in der Regel ein Revlexförster, an Diäten Transportkosten werden hier nicht vergütet, wenn der zuge ö zogene Techniker zu Haltung von, einem Dienstpferd amtlich ver bunden und deßhalb schon entschädigt ist. fl. kr. g. Den Parthleen und deren Vertretern, die ihnen nach ihrem Stande gebührenden Ganggebühren und Entschädigung; ist also der Ver— treter des beklagten Jagdeigenthümers oder Pächters wie gewöhn— lich ein öffentlicher Forstdiener und zwar ein Forstinspeetor 80 eln Revierförster 2095 Hinsichtlich der Transportkosten wird die Bemerkung zu Nr. 2 auch hierher wiederholt. Dabei versteht es sich von selbst, daß, wenn das ganze Geschäft, einschlleßlich des Hin- und Herwegs der hierbei bethelligten und beschäftigten Personen, füglich in einem halben Tag erledigt werden konnte, von sämmtllchen hierbei Betheiligten auch nur halbe Tagsdläten angerechnet werden können, und daß es stets die ver— dienstlichste Bemühung der mit der Leitung der Wildschadensklagen beauftragten Commissäre sein wird, wenn durch ihre Fürsorge und im Sinne unseres Aus schrei— bens II vom 16. September 1833, durch gütliche Vermittelung solche Kosten gänz lich vermieden werden können. Bekanntmachung. Die in dem Stalle des J. Hartmann V. zu Bad-Nauheim ausgebrochene Maul- ordneten Sperrmaßregeln wieder aufgehoben. Friedberg den 4. October 1883. und Klauenseuche ist erloschen und sind die ange— Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Wegen Bettels bestraft: Karl Heinrich Petry von Biedenkopf, Heinrich Neidhardt von Staden. Der Aufenthaltsort des Korbmachers Johannes Klein von Vilbel ist unbekannt und zu ermitteln. Ausschreiben. Um Auskunft über den dermaligen Aufenthaltsort des Dienstknechts Johann Friedberg, 6. October 1883. Adam Emmrich von Gelnhaar wird ersucht. Der Großherzogliche Amtsanwalt: Dieffen bach. Generalversammlung des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen in 1883. Die diesjährige ordentliche Geueralversammlung des land wirth— schaftlichen Vereins von Oberhessen soll Mittwoch am 31. d. Mts., Vor⸗ mittags 11 Uhr, im Gasthaus zum Einhorn in Gießen abgehalten werden. Als Gegenstände der Verhandlung sind vorgesehen: 1) Rechenschaftsablage. 2) Die Frage der Hebung der Weidenkultur und der Errichtung von Weiden-Flecht-Schulen in der Provinz. 3) Die Frage der Abänderung des jetzt nech vorwiegend bestehenden Modus bei der Gemeinde-Bullenhaltung, resp. der Erlassung eines Gesetzes über Bullenhaltung im Großherzogthum Hessen. 4) Die Frage des Betriebs des Husbeschlagsgewerbes, insonderheit diejenige, ob die Zulassung zum Betrieb dieses Gewerbes von einem Prüsungszeugniß abhängig gemacht werden soll. 5) Die Frage, ob es nicht angezeigt erscheine, von Seiten und auf Kosten des land w. Vereins von Oberbessen einige Exemplare der 55 Englischen Dervonshire- Race anzukaufen und etwa an die Vereine für Zucht und Veredelung des Vogelsberger Viehes abzugeben. 6) Die Frage der Einführung einer allgemeinen Zwangs-Hagelver— sicherung. 7) Die Bestimmung des nächsten Versamlungsortes. Nach§ 31 der Statuten muß jedes Mitglied, welches in der Versammlung einen Vortrag zu halten wünscht, die Absicht vor Beginn der Versammlung dem Präsidium zu erkennen geben; schriftliche Mit⸗ theilungen müssen mindestens einige Tage vor der Versammlung bei dem⸗ selben eingebracht werden. Der Unterzeichnete ladet hiermit die Ver⸗ einsmitglieder, sowie alle Freunde der Landwirthschaft zu dieser Ver⸗ sammlung ein. Friedelhausen am 1. October 1883. Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen.„ Adalbert Freiherr Nordeck zur Rabenau. e, 4 * 1 8 ee eee Darmstadt. Das Regierungsblatt, Bei⸗ lage Nr. 22 enthält: 1. Bekanntmachung, die zur Ausfertigung und Erle⸗ digung von Uebergangsscheinen ermächtigten Stellen betr. II., II. und IV. Uebersichten über die Einnahmen und Ausgaben des Vicinalwegbaufonds der Provinz Rheinhessen für 1879, 1880 und 1881 1. Quartal. v. Bekanntmachung, die Erbebung einer Umlage in der Gemeinde Engelrod pro 1883/84 betr. VI. Abwesenheitserklärung. II. Ordensverleihungen. VIII. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen fremder Orden. IX. Namens veränderung.. X. Dienstnachrichten. Es wurde: dem ev. Pfarramts⸗ Cand. Rheinfurth aus Fürfeld die Pfarrstelle zu Oderu⸗ heim übertragen; den auf die ev. Pfarrstelle zu Freien⸗ Steinau präs. Pfarrer Jacobowski zu Hermersdorf be⸗ stätigt; der auf die Lebrerstelle zu Momart präs. Schul⸗ amts⸗Asp. Sattler von Airlenbach, der auf die Lehrerstelle zu Reichelsheim präs. Schulamts Asp. Niklas aus Ober⸗ Kains bach bestätigt; dem Schullehrer Schäfer zu Ulrich⸗ stein die Lehrerstelle zu Reiskirchen, dem Schullehrer Hemmes zu Sulzheim eine Lehrerstelle zu Mombach, dem Schul⸗ amts⸗Asp. Nelius aus Groß Umstadt eine Lehrerstelle zu Mörfelden, der Schulamts-Aspirantin Keusch aus Mainz eine Lehrerinnenstelle zu Mombach übertragen; der auf die Lehrerstelle zu Rimhorn präs. Schulamts-⸗Asp. Kaff en⸗ berger aus Gumpen und der auf die Lehrerstelle zu Sand- lofs präs. Schulamts Asp. Stephan aus Pfordt bestätigt; dem Schullehrer Spatz zu Wintersheim die Lehrerstelle zu Hillesheim übertragen. XI. Charakterverleihungen. XII. Aufgabe der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft. Rechtsanwalt Dr. Delp zu Darmstadt hat die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft bei dem Landgerichte der Provinz Starkenburg aufgegeben. XIII. Dtenstentlassungen. xIv. Rubestandsversetzungen. Es wurde: der ev. Pfarrer Siebert zu Ober⸗Eschbach, der Schullehrer Stügel zu Alzey auf Nachsuchen, unter Anerkennung seiner Dienste, der Schullehrer Haibach zu Walldorf bis zur Wieder herstellung seiner Gesundbeit, der Schullehrer Wiederhold zu Schwalhelm auf Nachsuchen in den Ruhestand versetzt. XV. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Die Lehrerstelle zu Ober-Saulheim, Gehalt 900 M.; die Lehrerstelle zu Volxheim, Gehalt 900 M.; die Lehrerstelle zu Burkhards, Gehalt 900 M.; die Lehrerstelle zu Klein— Umstadt, Gehalt 900 M.; eine Lehrerstelle zu Metten⸗ heim, Gehalt 900 M.; eine Lehrerstelle an der kath. Schule zu Kastel, Gehalt 1400 M. 5 Darmstadt. Der Präsident des Ober⸗ landesgerichts wirklicher Geheimerath Dr. Kempff wurde auf Nachsuchen unter Anerkennung seiner Dienste in den Rubestand versetzt; der Senats— präsident bei dem Oberlandesgerichte Görz zum Präsident dieses Gerichts,— der Oberlandes— gerichtsrath Dr. Müller zum Senatspräsident, der Landgerichtsrath bei dem Landgerichte der Provinz Oberhessen Pfannmüller zum Ober⸗ landesgerichtsrath bei dem Oberlandesgerichte, der Forst-Accessist Brill aus Groß-Steinheim zum Oberförster in Eudorf ernannt; ferner wurde dem Rechts-Anwalt Buchner der Charakter als „Geheimer Justizrath“ verliehen. — Militärdienstnachricht. Körner, Prem. Lieut. à la s. des 1. Pos. Inf.⸗Regts. Nr. 18, früher der Gr. 25. Division angehörig, comm. als Erzieher bei der Haupt-Cadettenanstalt, wurde unter Belassung bei derselben in das Cadettencorps einrangirt. — Postpersonal-Veränderungen. Ernannt ist der Postassistent Uhrhan in Darmstadt zum Bureauassistenten bei der Oberpost-Direction; versetzt sind die Telegraphendirectoren Paschburg von Mainz nach Kiel und Pahl von Mühlhausen nach Mainz. Berlin, 5. Oct. Der russische Botschafter Saburoff ist aus Baden-Baden nach drei— wöchigem Aufenthalt hierher zurückgekehrt. Kiel. S. M. S.„Carola“, 10 Geschütze, Comm. Cap. z. S. Karcher, ist am 3. October in Vigo eingetroffen und beabsichtigte am 5. Oe— tober die Heimreise fortzusetzen. . Baden-Baden, 6. Oct. Beim Kaiser fand gestern ein größeres Diner statt, zu wel— chem auch Prinz Hermann von Sachsen-Weimar und die hier anwesenden Generale Einladungen erhalten hatten. Gestern Nachmittag wohnte der Kaiser dem Armee-Rennen in Iffezheim bei. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Die Dele— October hierher ein— das Haus möge seine Mißbilligung wegen des Verhaltens der Regierung in der croatischen Frage aussprechen. Syilagy(gemäßtigte Oppo⸗ sition) beantragt die Ablehnung des Billigungs—⸗ antrags Tisza's. Tisza vertheidigt die Re⸗ gierung und erklärt, die gemeinsamen Minister enthielten sich strengstens einer Einmischung in die inneren Angelegenheiten Ungarns. Szapary erklärt sich solidarisch mit der Regierung, er strebe eine Beseitigung der Schwierigkeiten in der Steuerverwaltung an, für welche die un— garische Regierung nicht verantwortlich gemacht werden könne. Schweden. Stockholm. Staatsminister Thyselius wurde anstatt des zum Landeshaupt— mann von Westeraes ernannten Staatsraths Hederstierna zum Minister des Innern ernannt und Krusenstierna zum berathenden Staatsrath. Norwegen. Christiania. Das Reichs⸗ gericht hat auf Verlangen des Anklägers die weitere Verhandlung gegen den Staatsminister Kierulf auf den 1. December verschoben. Frankreich. Paris, 5. October. Ferry conferirte auch gestern mit Grevy. Grevy be— auftragte Ferry, den Kriegsminister zur Ein— reichung seines Entlassungsgesuchs zu veranlassen. Daraufhin hat denn auch Thibaudin bereits Helsy, demissionirt. General Saussier soll an seiner Stelle ernannt werden. — 6. Oct. Die Organe der gemäßigten Republikaner, sowie die der Monarchisten, billigen die Entlassung Thibaudin's; derselbe würde auf diesem Posten jede reguläre Beziehung zu den benachbarten Nationen unmöglich gemacht haben. —„Gaulois“ sagt: Thibandin sei ein dem allge⸗ meinen Frieden gefährlicher Kriegsminister ge— wesen.— Die Journale der Intransigenten greifen das Ministerium heftig an und hoffen, der Rücktritt Thibaudins werde nur von kurzer Dauer sein.—„Voltaire“ dementirt die Nach— richt, daß Spanien die Entlassung Thibaudin's verlangt habe.— Mehrere Morgenblätter melden, Thibaudin werde sich von der äußersten Linken in einem südlichen Wahlkreise für die Kammer als Candidat aufstellen lassen.— Das Kriegs— ministerium ist interimistisch dem Marineminister übertragen.— Die Nachricht von der Demission des Polizeipräfecten Camescasse wird als un— begründet bezeichnet. — Ein Telegramm des Admiral Courbet aus Tonkin an den Marineminister sagt, er, der Civilcommissär, und der Truppencommandant waren in einer abgehaltenen Conferenz ein— stimmig der Ueberzeugung, daß der schlechte Zustand der Wege active Operationen augen— blicklich unmöglich mache, die Truppen aber die Ankunft der avisirten Verstärkungen mit voll— kommener Sicherheit abwarten können.— Einer Depesche aus Bangkok zufolge fielen chinesische Räuberbanden in die Nordostprovinzen von Siam ein.— Nachrichten aus Hanoi vom 28. Sept. melden, daß sich eine weitere Anzahl von Man⸗ darinen unterwarf. Spanien. Madrid, 5. Oct. Dem König und der Königin wurden gestern beim Eintritt und Verlassen der Oper abermals begeisterte Ovationen dargebracht.— Der Ministerrath trat unter dem Vorsitze des Königs zusammen, um die Frage wegen der Zwischenfälle in Paris zu erörtern. Der spanische Botschafter Fernan— Nunez wird auf seinem Posten in Paris ver— bleiben. Challemel-Lacour erhielt von dem spanischen Botschafter keine Note, dagegen soll der Botschafter mündliche Vorstellungen erhoben haben, die sich namentlich darauf bezogen, daß keine gerichtliche Verfolgung gegen die Urheber der Kundgebung gegen König Alfons eingeleitet ist und daß das„Journal officiell“ nicht den vollen Wortlaut der Erklärungen zwischen König Alfons und Grevy veröffentlichte. Betreffs dieser beiden Punkte erscheine die Antwort der fran— zösischen Regierung geeignet eine Verständigung herbeizuführen. Türkei. Constantinopel, 5. Oct. Wie e ist auf den 23. erufen worden. keiner, eine Speci — betraut. Die Pforte sendet heute die Eisenbahn⸗ anschlußratification nach Wien. Rußland. Petersburg. Bei ihrer Ge⸗ hässigkeit gegen Deutschland pflegte die russische Presse doch wenigstens den ehrwürdigen, von allen Fürsten und Völkern verehrten Kaiser Wilhelm zu verschonen. Indessen bringt jetzt die„Petersburger Nowosti“ einen Artikel über das Denkmal am Niederwald, der nicht bloß die Feier mißgünstig beurtheilt, sondern auch die Weihrede des Kaisers einer ungebührlichen Kritik unterzieht. — Das„Journal de St. Petersbourg“ dementirt ein Wiener Telegramm der„Daily alfrage betreffenden Missior 9 News“, nach welchem in Petersburg, Kolpina, Charkow und Simbirsk zahlreiche Offiziere ver⸗ haftet und große Dynamitvorräthe entdeckt worden seien. — 7. Oct. Der deutsche Botschaftssecretär v. Plessen ist hier eingetroffen und hat sich gestern dem Minister des Auswärtigen als interimistischen Geschäftsträger des Deutschen Reichs vorgestellt. — Der„Neuen Zeit“ und dem„Revaler Beobachter“, zufolge soll der Urheber der jüngsten Brandstiftungen in Dorpat in einem aus Peters⸗ burg gebürtigen Studirenden der dortigen Uni⸗ versität ermittelt sein. Moskau, 2. Oct. Das ehemalige Stadt— oberhaupt Tschitscherin, dessen freisinnige Rede so großes Aufsehen machte, und der in Folge derselben von seinem Posten zurücktreten mußte, ist von der Duma Moskau's zum Ehrenbürger der Stadt ernannt worden. Egypten. Alexandrien, 5. October. Eine Deputation hiesiger Engländer begab sich zu Baring und frug ihn, ob er ungefähr den Zeit— punkt angeben könne, wann die Entschädigungen ausbezahlt werden würden. Baring verneinte dies, bemerkte aber, die Angelegenheit unter— liege der Erwägung der Regierung. Aus Stadt und Land. b. Friedberg. Seit Jahren besteht der Kampf unserer hochentwickelten Nähmaschinen-Industrie mit der amerikanischen Konkurrenz, welch' Letztere in ihren Recla⸗ men stets hervorhebt, daß die deutschen Nähmaschinen weniger gut und dauerhaft seten, als die ihrigen. Früher schon hatte es der Dresdener Gewerbeverein unternommen, das Wahre oder Unwahre dieser Behauptung festzustellen. und gingen damals zur Freude aller Freunde der vater⸗ ländischen Industrie die deutschen Nähmaschinen als Sieger hervor. Umsomehr mußte es Wunder nehmen, daß bei der Amsterdamer Ausstellung, wo zum ersten Mal seit längerer Zeit die deutschen Nähmaschinenfabrikate mit den amerikanischen zur Konkurrenz standen, Letztere den höchsten Preis erhalten hatten, während die deutschen Nähmaschinen nur mit dem 2. Preis gekrönt worden waren. Jetzt veröffentlicht nun ein Jury⸗ Mitglied der Amsterdamer Ausstellung, daß allerdings die Singer⸗ Manufakturing Copm. das Ehrendiplom erhalten habe, aber nicht auf die sogen. Original-Singer-Maschinen, die hier fast ausschließlich in Handel kommen, sonderg nur auf Maschinen anderer Konstruktlon; erstere habe die Jury überhaupt nicht zur Prämitrung vorschlagen können, da sie den anderen Fabrikaten gegenüber zu mangelhaft gewesen seien. d. Friedberg. An einem Weinstock an der hiesigen Taubstummenanstalt sind die ersten blauen Frühtrauben bereits vor längerer Zeit geerntet, die zweiten Trauben sind reif und zugleich krägt der Stock die dritten Blüthen. b. Nieder-Mörlen. Bei der am 5. Okt. statt; gehabten Wahl eines Bügermeisters, erhielt der seitherig: Bürgermeister Möbs 56 Stimmen und sein Gegencan— didat Oeconom Fr. Kremer 58 Stimmen. Letzterer erscheint somit als gewählt. 1 g. Ober⸗Rosbach. Bei der am 2. Okt. stattge⸗ fundenen Bürgermeisterwahl wurde der seitherige Bürger: meister Blecher mit 148 Stimmen wiedergewählt. Der Gegencandidat erhielt 28 Simmen. W. Nieder⸗Rosbach. Bei der am 3. d. M. da hier stattgehabten Wahl eines Bürgermeisters wurde der seitherige Bürgermeister Groh fast einstimmig wieder ge wählt, und ist diese Wiederwahl gewiß ein Beweis da— für, wie sehr sich unser Bürgermeister insbesondere durch Freundlichkeit, Uneigennützigkeit und Gerechtigkeitssinn das Vertrauen der Gemeindeangehörigen erworben hat, 6. Heuchelheim. Ein hliesiger Oeconom erntet unter seinen Spätrosenkartoffeln, die alle sehr groß und schön ausfielen, einige besonders starke Exemplare, deren eine 1203 Gramm wog. Allerlei. Berlin. Die Sammlungen für Ischia ergaben bit zum 2. October 520,869 Mark, wodon 216,728 be! officiell versichert wird, wäre Dufferin, welchen 5394 Reichspostanstalten und 304,141 bei der Reichsbank „bon Offiziere der räthe entdetz itsche Botschaftss t ats en und hat N 110 igen als interimist N interimistische schen Reichs 0 und dem„Revaler er Utheber der füngsen! at in einem aus Peters, den der dortigen Uk das ehemalige Sud. dessen freisiunige Rede lte, und der in Folge sten zurücktreten mußte, kau's zum Ehreubügt en. tien, 5. October. Ehle länder begab sich zu er ungefähr den Zeit in die Eutschädigunge en. Baring verneint ie Angelegenheit unte Regierung. und Land. Jahten besteht der gun maschinen⸗Industrle nit he velch Letztere in Ihrer gelt die deutschen Nahm en, als die ihrigen. Nit Hewerbeverein unternonann ser Behauptung festzusteln de aller Freunde der vat, utschen Nähmaschinen alk nußte es Wunder nehm, usstellung, wo zum erse tschen Nähmaschtnenfabutlt Jonkurtenz standen, Leßtete atten, während die deulscht 2. Preis gekrönt wand nun ein Juth⸗ Mile zur Pünirun 13 det hi 1— 25 tüte er Taube geerntet, 0 d Blüthih et Stock di lt, ful meisters, er Oeg nme g Lehel ner ö ˖ altgt 2 be ar g bit, Bede der selther g, da l 3 wicdergewäßl Zimmen. 5 10 Bel der a lde d 1 it gesten — *— ,ιfh e e ————— deutschen Bolschaft in Rom zur bestimmungsmäßigen Verwendung überwiesen worden. Straßburg. Von den Cigarten der Tabakmanu⸗ factur in Straßburg sind nach der„Union“ 12 Million an ein Consortium Schweizer Kaufleute verkauft worden. Die Verkaufspreise sind, wie man sich denken kann, sehr günstig für die Käufer. Wie mitgetheilt wird, ist die Waare 50 pCt. unter Tarifpreis und 30 pCt. unter Selbstkostenpreis abgesetzt worden. Pest, 6. Oet. Die Mörder Maylaths: Spanga, Pitely und Bereez, sind zum Tode verurtheilt worden. Alle drei Verurtheilte haben gegen das Urtheil appellirt. Petersburg, 7. Oet. Nach dem heute veröffent⸗ lichten Ceremontel für das am nächsten Dienstag statt⸗ findende Leichenbegängniß des Schriftstellers Turgenjeff nehmen an der Feier 176 Deputatlonen Theil, welchen verschledene Vereine, gelehrte und wissenschaftliche Gesell⸗ schaften und Lehranstalten angehören, darunter die hie— sigen deutschen Lehranstalten sowie die hlefige und aus⸗ ländische Presse und ständische Korporatlonen. Verloosungen. Lübeck Thlr. 50 Loose von 1863. ziehung vom 1. Oetober 1883. Ne. 315 1075 1237 1316 1358 1429 1512 1562 1663 1694 1731 1744 1797 1859 1871 1912 1982 2127 2133 2137 2173 2231 2236 2304 2341 2655 2667 2701 2753 2808 2844 2841 2884 3027 3033 3095 3213 3291 3367 3455. Die Gewinn-Zlehung findet am 2. Januar 1884 statt. Oesterreichische 250 fl.⸗Loose vom Jahre 1864. Ziehung am 1. October. Auszahlung am 3. Dezember 1883. Hauptpreise: Serie 2451 Nr. 30 à 40,000 fl. Serie 1566 Nr. 11 4 3000 fl. Serie 1094 Nr. 17, Serie 1368 Nr. 15, Serie 1619 Nr. 45, Serte 3390 Nr. 31, Serie 3987 Nr. 34 à 2000 fl. Serie 582 Nr. 17, Serie 884 Nr. 26, Serie 881 Nr. 46, Serte 904 Nr. 4, Serie 3034 Nr. 48 à 1000 fl. Handel und Verkehr. Friedberg, 6 Oct. Wochenmarkt. Butter kostete der Pfd. M. 0.95— 1.10, Eier 1 St. 8, 2 St. 15 Pf. Serien⸗ 108 152 249 287 345 397 553 595 610 614 641 840 906 1023 Butter per Pfd. M. 1.00— 1.05, Eier 1 St. 6—7 Pf., Käse per St. 4—10 Pf., Tauben per Paar M. 0.60 0.80, Hühner per Stück M. 0.90 1.30, Hahnen per Stück d M. 0.55— 1.00, Enten per Stück M. 1.40 1.70, Ochsen⸗ 7 fleisch per Pfd. 70—72 Pf., Kuh hund Rindfleisch 56 bis Frankfurt, am 6. Oekober 1883. 20 ⸗Frankenstücke 3 16. 17—21 JJ Englische Sovereings. 2 20. 32 36 60 Pf., Kalbftessc 50 51 Pf., Schwelnefleisch 62 bis Waller Inberlales 3 e el elo M. 3.00—4.00, Gänse per Pfd. 52—58 Pf., Dollars%%FÜ( Zwiebeln per Centner M. 8.00—9.50. C Mainz, 5. Okt. Viehmarkt vom 28. Sept. bis 3 4. Okt. Zugetrieben waren: 6 Farren M. 54, 105 wfennig⸗Sparkasse. 1 1 M. 8. 2. Qual. M. 68, 173 Kühe Bet 1. Qual. M. 66, 2. Qual. M. 50— 60, 197 Kälber etrag M. 60—65, 453 Schweine M. 50—60 per 50 Kilo. 8 i Repertoir⸗Entwurf 5 Vestand am 1. Juni 1883 der vereinigten Stadt-Tyeater in Frankfurt. sammt Zinsen 28722 96 N Opernhaus. Uebertrag vom 29. Sept. 1888] 10753 7467 75 Dienstag den 9. Oet. Oberon. 1. C. Bindernagel 11 50 65 Mittwoch den 10. Oct. geschlossen. 2. W. Bernbeck 5 171 109 20 Donnerstag den 11. Oet. Götterdämmerung. 3. E. Oppenheimer 5 150 119 30 Freitag den 12. Oet Oberon. Außer Abonnement. 4. H. Flaschenträger 78 52 05 Samstag den 13. Oct. Carmen. 5. H. Flaschenträger. 111 78 20 Sonntag den 14. Oet. Violetta. 1334 36600 11 i Schauspielhaus. Uebertrag am 1. Juni 1883 Einleger 1058. Pn 215 10 25 Medea. Medea: Frau Felsing— Reber vom 28 Sept. neue Einigen 103. re a ast. 5 Mittwoch den 10. Oet. Fledermaus. ee e 5 N 55 Donnerstag den 11. Oct. geschlossen. Freitag den 12. Oet. Emilta Galotti. Felsing-Behre a. G. Samstag den 13. Oet. Roman eines armen jungen Mannes. Elisabeth: Frau Sonntag den 14. Oet. Felsing⸗Behre a. G. Graf Essex. Montag den 15. Oct. Neu einstudirt: Krisen v. Bauernfeld. Orsina: Frau Gesammt⸗Einleger 1159. Frtedberg den 6. October 1883. Haupt⸗Sammelstelle: Vorschuß- und Credit-⸗Verein, e. G. Jsraelitischer Gottesdiensl in Friedberg Donnerstag den 11. October 1883: Bekanntmachung. Unserer Bitte in Nr. 111 kamen nur die Postanstalten von Reichelsheim und Staden nach und gingen bei Bürger⸗ meisterel M. 6.10, bei letzerer M. 9.90, welche Beträge 5 direkt an die Oberpostkasse in Darmstadt abgeführt wurden. ersterer für Jchia ein: Postamt M. 5.80, Die Expedition des Oberh. Anzeigers. Versöhnungsfest. Beginn: Mittwoch Abends 5 Uhr 45 Minuten. Donnerstag Morgens 6 Uhr. Ausgang 8 Uhr 5 Minuten. Wochengottesdienst von Freitag den 12. Oetober an Morgens 5 Uhr 30 Minuten. Obligations-Verloosung. Von den Schuldverschreibungen der hlesigen evan⸗ gelischen Kirchengemeinde vom 1. Juli 1844 wurden durch Verloosung die nachbenannten Nummern zur Rückzahlung auf 1. Januar 1884 bestimmt: Nr. 16. 20. 22 à 100 fl.(171 M. 43 Pf.) und Nr. 63. 88 à 200 fl.(342 M. 86 Pf.). Die Inhaber dieser Schuld- verschreibungen wollen den Betrag derselben bis zu dem genannten Tage bei Kirchenrechner Heldt dahier erheben. Friedberg den 5. Oetober 1883. Für den evang. Kirchenvorstand: 3628. Obligations-Verloosung. Von den Partial⸗Obligationen der israel. Gemeinde Vilbel wurde heute mittelst Verloosung die Nr. 16 à 50 fl. zur Rückzahlung gezogen. Der Inhaber derselben wird hierdurch aufgefordert, gegen Rückgabe der Obligation und der nicht fällig gewordenen Zinsabschnitte am 31. Dezember 1883 vorgenannten Betrag beim Rechner der israel. Gemeinde dahier erheben zu lassen mit dem Anfügen, daß mit dem 1. Januar 1884 die Verzinsung der genannten Partialschuldverschreibung aufhört. Vilbel am 28. September 1883. 3541 Der israel. Vorstand. Bekanntmachung. Nächsten Freitag den 12. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, soll auf dem Rathhause zu Kaichen 1) das Anfertigen von eirea 19,900 Drainsträngen, 2) das Anfahren von eirea 229 Tonnen Drainröhren unter den im Termin bekannt zu gebenden Bedingungen öffentlich versteigert werden. Der Culturtechniker Schneider. 5— Kapitalgesuch. Die Gemeinde Wobnbach beabsichtigt ein Kapital von 600 Mark zu 40% aufzunehmen. Offerten beltebe man bei der Bürgermeisterei daselbst einzureichen. Wobhnbach, 3. October 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Wohnbach. Ein stolzer 1 Philippi. 388 1 8* 3 Schnurrbart 2 erweckt stets das Interesse der Mädchenwelt. Ohne Schnurrbart keine Liebe. Ohne Schnurrbart keinguß oder Vollbart noch fehlt lau 5 ch gleich eine Dose Paul Bosse's Mustaches-Balsam. Ganze Dose. 2.50, halbe 4 1,50. 36410 3626 Kapitalaufnahme. 3642 Zur Abtragung gekündigter Darleihen beabsichtigt 1130. a 40% die Stadt per 15. und 31. d. aufzunehmen. Mts. M. Anmeldungen für beliebige Beträge sind bei uns alsbald zu machen. Butzbach den 6. October 1883. Großherzogliche Bürgermeisteret Butzbach. Küchel. Wegen Ableben meines Mannes lasse ich Dienstag den 16. October, Vormittags 11 Uhr, auf dem Groß herzoglichen Ortsgericht zu Rodheim v. d. H. mein Hofgut mit Mühle einer zweiten Versteigerung aus— Das Gut hält 155 Morgen ganz arrondirte setzen. Ländereien, die mit 150 Obstbäumen bepflanzt sind. Die Mühle hat 2 Mahlgänge und einen Putzgang. in Bad⸗Nauheim sind sämmtliche Möbel sofort aus der Hand zu verkaufen. und der Ervachtung von Oekonomie- und Mühlengütern beauftragt, empfehle 3582 Zur Vermittelung des Ankaufs Möbellager G. M. Reuß empfiehlt Große Auswahl in Betten. Französische und deutsche Bettstellen, polirt und lackirt, Nußbaum und Mahagoni, in allen Breiten und Größen, von den einfachsten bis zu den elegantesten, eiserne Bett⸗ stellen von 8,50 M. an, Sprungfeder-, Roßhaar', Woll⸗, Seegras- und Strohmatratzen, eigenes Fabrikat. 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Windecker. Paul Bosse, Schillerstr. 12. Frankfurt a. M., 2270 empfiehlt ———— r—— ———— . —— —— — . 11 Beigeordnetenwahl zu Friedberg. Unseren Mitbürgern empfehlen wir für die am Mittwoch statthabende Wahl unseren seitherigen Beigeordneten Herrn Fritz Reuß, Bückermeister. G. Falck. E. Hirsch. 3. Koob. K. Reuß II. G. Trapp ll . waas 3. huber Ruths. E Philippi G. Bieronimus. F. Hecht. Pfeffer. C. Gindernagel. W. Areuter li. Carl Groß C. 4 Schleuning wilhelm Schmidt. S. Hirschhorn. Joh. Gechstein II. Albert 3633 Sechstein. E. Loeb. G Steinhäußer II. Foucar. C. Görtz. 325⁵ n Das Neueste in Ropf-Shawls, Kaputzen, Pelerines, gestrickten wollenen Halstüchern, Mohairtüchern, Damen Westen, Damenkragen, gestrickten Kintderkleidern, Jäckchen, Röckchen, Kinder-Gamaschen und Schuhen, sowie Unter jacken, Unterhosen, Socken und Strümpfe empfiehlt zu den billigsten Preisen K. Friedrich, ben e FFF Jur Richtigstellung veröffentlicht Herr Clemens Müller, Müglied der Classe 42 der Internationalen Jury der Colonial- und Export- Ausstellung zu Amsterdam das Folgende: „Da mir die Chre zu Theil wurde, vom deutschen Reichskanzler als Preisrichter für die Amsterdamer Colontal⸗Ausstellung ernannt zu werden, hatte ich als solcher und als einziger Sachverständiger und Fachmann für Nähmaschinen in Classe 42 der Internationalen Jury, nicht nur die deutschen, sondern auch sämmtliche aus— ländischen Nähmaschinen zu prüfen und etwaige Auszeichnungen für dieselben vorzuschlagen. Die Singer Manuf. Co. hatte eine sehr große Anzahl der bisher unter dem Namen„Original⸗ Singer-Nähmaschinen“ in Deutschland ausgebotenen Maschinen aus gestellt, außerdem jedoch noch zahlreiche: Maschinen neuerer Construction, welche meines Wissens nur in wenigen Cxemplaren nach Deutschland gelangt find. Nach eingehender und sachgemäßer Prüfung konnte ich die ersteren, also die zur Zeit von der Singer Munuf. Co. in Deutschland verkauften Maschinen zur Prämiirung nicht vorschlagen, da sie den Erzeugnissen und sp ciell der meisten deutschen Fabriken keineswegs ebenbürtig waren, sondern im Vergleich mit diesen zurückstanden; dagegen konnte ich für die Maschinen neuerer Constructton ꝛc. ein Ehrendiplom beantragen und wurde dies von der Classe 42 der Internationalen Jury genehmigt. Die Erklärung des Herrn Neidlinger, daß diese Auszeichnung „nicht etwa den Maschinen neuer Construetion verliehen“ worden set, ist daher nicht der Wahrheit gemäß. Die Mitglieder der Jury hatten sich bei der Preis-Ertheilung nach den in besonderem Regulativ bekannt gegebenen Bestimmungen zu richten und gestatten dieselben nicht, den sehr gut gearbeiteten und mit vielen practischen Verbesserungen versehenen deutschen Fabrikaten das Ehren- Diplom zu ertheilen, wohl aber konnten von? deutschen Ausstellern, deren Nähmaschinen zur Beurtheilung gelangten, 6 prämitrt und von diesen sogar 3 Firmen mit der goldenen Medaille ausgezeichnet werden. Ich bemerke noch, daß meine Firma nicht zu den Mitgliedern der„Concordia, Vereinigung deutscher Näh— maschlnenfabrikanten und Händler“ gehört, und es mir fern liegt, in der zwischen Herrn Neidlinger und dieser Vereinigung seit Jahren geführten Zeitungspolemik Partei zu ergreifen— ich beabsichtige lediglich dem Publikum, welches die Eingangs erwähnte Veröffentlichung gelesen, den Thatbestand klar zu legen und ihm dien rschtige Beurtheilung zu ermöglichen. Nur durch borzügliche Leistungen konnte die deutsche Nähmaschinen-Industrie die hervor⸗ ragende Stellung erringen, welche sie heute— trotz aller Herabwürdigung von Seiten der überseeischen Con currenz und deren Vertreter— auf dem Weltmarkte einnimmt.“ Soweit Herr Clemens Müller. Muß es nun nicht Jeden, der Gefühl für Woblanständigkeit in sich trägt, mit Entrüstung erfüllen, wenn er sieht, wie ein Ausländer, welcher die Qualität seiner veralteten Maschine kennen muß, sich erdreistet, eine vaterländische Industrie, die ihn soeben zu Amsterdam glänzend besiegte, sortgesetzt beschin pft und herabwürdigt. Möchte nunmehr das deutsche Publif um einsehen, daß alle RNeelame an der dürftigen Arbeit der Singer— Con pagnie nichts ändern kann und daß es nur sein Geld schont, wenn es in Zukunft die mit dem höchst⸗erreichbaren Preis gekrönten deutschen Näh— maschinen denen der Singer-Compagnie vorzieht. Die„Concordia“ Vereinigung deutscher Näh maschinen-Fabrikanten und Händler. Gesucht für England] winterschuhe und Stiefel ein israelitisches, frommes, gebildetes Mädchen, das gut sind in größter Auswahl und guter Waare frisch 3627 . 00 15 außerdem der Hausfrau, wenn eingetroffen und empfehle solche bestens. nöthig, in Allem behuͤlflich sein kann. U 75 50 f Adressen an 9585 sagasse. 34⁵⁰ Hch. Diehl. Homburg v. d. H Frits Schieks Buchhandlung. Frische Schellfische in Eis packung bei 3639 VNilh. Fertscli. Barterzeugungspomade, a Dose 3 M., halbe Dose M. 1.50. In 6 Monaten erzeugt dieselbe einen vollen Bart schon bei jungen Leuten von 16 Jahren. Auch wird sie zum Kopfhaarwuchs angewandt. Rothe& Co., Berlin. Niederlage in Friedberg bei zu Bad-Nauheim. Donnerstag den 11. d. Mts., Nachmittags 2 ½ Uhr, wird eine Conferenz des Wetterauer Missions⸗Vereins im Elisabetbhause zu Bad⸗ Nauheim stattfinden, zu welcher alle Mitglieder des Vereins und Freunde der Mission hiermit freundlich eingeladen werden. Bönstadt am 5. October 1883. Für den Vorstand: 3625 R. Möbius, Pfarrer. Die Niederwald-Festnummer der Leipziger illustrirten Zeitung ist vergriffen und wird seitens des Verlegers nicht neu aufgelegt. Bestellungen auf die Luthernummer (48 Folloseiten, Text von Prof. Köstlin, mit 60 Illu— strationen) sind bis zum 14. October zu machen, da auch diese Nummer nur in beschränkter Anzahl gedruckt wird. Carl Bindernagel. Kriegskameraden-Verein. Heute Dsenstag Abend, präeis 8 Uhr, Monats ver— 9991 bei Herrn Chr. Frick. Der Vorstand. Friedberger Casino. Donnerstag den 11. d. Mts., Abends 8 Uhr, General— versammlung mit folgender Tagesordnung: 1. Abschluß eines neuen Miethvertrags, 2. Aus besserung der Lokalitäten, insbesondere des Saales. e Der Vorstand. Deutsche. Deulsche Nähmaschinen! Nähmaschinen! uud) buqplbubr Mit langjähriger Garantie! . Eigene Reparutur 1 Werkstätte. 1 Alle Sorten Nadeln& Oel. — ä ———— Friedlerger Nähmaschinenlager N 14 von H. Bindewald. ö NI 0 Bürgermeisterwahl zu Fauerbach bei Friedberg. Mitkürger! Nächsten Mittwoch den 10. d. Mis. findet dahier die Bürgermeisterwahl statt. Eilet zur Urne, wählet Karl Neisel und lasset Euch nicht beirren, denn dieser ist der einzige, richtige Mann, welcher die rechte Ernegie und Erkenntniß besitzt, das Wohl unserer Gemeinde aufzurichten und der Jetztzeit anzupassen. 26 ꝶ)) Zur gefälligen Beachtung. Nächsten Mittwoch Abend präeis 8 Uhr soll eine Besprechung wegen der bevorstehenden Wahl eines Beigeordneten in der Wirthschaft des Konrad Hofmann dahier stattfinden. Um recht zahlreiche Be— theiligung der hiesigen Einwohner an dieser Besprechung wird ersucht. Schwalheim den 9. Oetober 1883. 3637 Mehrere Wähler. 1 sowie alle Seilerwaareu billigst bei Carl Damm, 3632 Usagasse. Für mein Colontal⸗, Farb⸗ und Eisenwaaren-Geschäft suche zum sofortigen Eintritt einen Lehrling. P. Theis, vorm. G. Haustädt. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 3638 3629 K. Oberhöfer, Friseur. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 0 7 — Missions⸗Conferenz E Aid hee Vorstan plals a perden Loose in Lettefft Dab E erden, Duthfüb 880, in Wunister wange duch be Bildung Mur E Uanich deln S wohl im süchuß, 1. NO ie sade suechen gegonde K n fach Letreff oldent Nach Verkih eines Tages Kirche lichen und 6 agen 1 Selln Phili. Goͤbe dem walte Der! hach 0 qu Da S teuffel getroff O hafte „Hein mänie chige