Frzählungen 10 erer“ alserzelt von toren, wie emnächst er⸗ 15 t. Pecht, „Bilder aus s nationale der Unlon“, gelträge von nieltt u.. w. Beiblatt sbe Nummern k ö esammten hafter Weise eipzig · ellungen au. sadernozel stem bay J 00 0 Vienstag den 9. Januar. M 3. 0 1 8 Wird hier und in Nauheim Monta 8 95 g, Mittwoch und 1 5 ö a 1 5 f Freitag Abend ausgegeben. i Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoneen mi ö bel 2 mit 11 Pf. berechnet Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit 1 nicht 5 Aufruf. N 75 5 4 2 Größe 1 5 e namenloses Unglück über einen Theil des Großherzogthums hereingebrochen, ein Unglück, dessen other fers een 0 der vorhergegangenen Ueberschwemmungen weit übersteigt. Nicht blos wurde die Mehrzahl der einige Wochen ff wege e ee aden auf's Neue überfluthet, eine ganze Reihe von anderen Orten wurde theilweise vollständig, theilweise bis e 11 e gesetzt, Hund eie von Wohnhäusern wurden vernichtet oder auf lange Zeit unbewohnbar gemacht, Mobiliar . Ziffern 5 0 e bugganges, der Viehstand hat bedeutende Einbußen erfahren. Noch läßt sich der neu erlittene Schaden auch nicht inksseitigen S 4 er die Thatsachen, daß die Fluthen des Rheins einen sehr großen Theil der zwischen der Bergstraße und den Fehn 1 die! 195 1 fruchtbaren Ebene bedecken, daß Tausende von Meuschen ihr Obdach fern ihrer bisherigen Wohnstätte suchen 5 10 115 d andi Höhe der Noth klar genug erkennen. Nunmehr ist die Pflicht an uns herangetreten, für den Unterhalt der vielen zren Wohnungen vertriebenen Personen, fuͤr ihre Kleidung und Bettung und für die Ernährung des geretteten Viehes zu sorgen; außer— New A1 5 dem ist die Ausc 1 0 Schs 1% Etz 55 6 i m ist lusgleichung der entstandenen Schäden und die Lösung vieler anderer damit in Zusammenhang stehender Aufgaben in das Auge ae ee zur Verfügung stehenden Mittel reichen aber hierzu auch nicht annähernd aus, und müssen wir daher von an alle e eee 190 zewohner des Großherzogthums anrufen und bitten, uns weitere Gaben zuzuwenden. Zugleich aber richten wir ene ürger im eutschen Vaterland, insoweit sie nicht selbst geschädigt sind, die Bitte, ihre Herzen dem Unglück, das über die Hessische Mheinn erung hereingebrochen, nicht zu verschließen. Wir bitten aber auch alle Gaben, die für die nothleidenden Augehörigen des Großher— zogthums bestimmt sind, dem Landescomité zur Verfügung stellen zu wollen, damit eine gleichmäßige Verwendung aller Mittel gesichert werde und es. dem Zufall überlassen bleibt, wenn eine Gegend reichlich bedacht wird, andere ebenso bedürftige Gegenden aber unberücksichtigt bleiben. 7 e eee bitten wir an unsern Vorsitzenden zu richten, Gelder, die übrigens auch jeder der Unterzeichneten annimmt, bade hatzmeister zu übermitteln. Gaben an Kleidungsstücken, von denen namentlich Fußbekleidung, Strümpfe und wollene Unterkleider eson ers erwünscht erscheinen, bitten wir an Saalbau-Inspector Velten dahier zu adressiren; Gaben von Lebeusmitteln aber bitten wir unserm Vorsitzenden zuvor anzuzeigen, damit sie Seitens des Comitsé's an die gerade solcher Uunterstützung bedürftigen Orte dirigirt werden. E Die Vertreter nothleidender Orte aber und die Behörden ersuchen wir, ihre Bitten um Mittel zum Unterhalt der Bedürftigen zur Bekleidung derselben, zur Ernährung des Viehes an den Vorsitzenden des Comité's zu richten. i i Darmstadt den 5. Januar 1883. 55 Das Landescomité zur Unterstützung der Wasserbeschädigten im Großherzogthum Hessen. Ministerialrath Jaup, Vorsitzender. Oberbürgermeister Ohly, Stellvertreter des Vorsitzenden. Hauptstaatskassedirector Michel, Schatzmeister. Regierungsrath Bopp, Seeretär. Geheimerath Welcker, Mitglied des Ausschusses. Rentner Engelhardt, Mitglied des Ausschusses. Stadtver— ordneter Ruths, Mitglied des Ausschusses.(Folgen noch weitere 54 Unterf riften.) Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Mainz hat dem Comits zur Unterstützung der Wasserbeschädigten der Umgegend von Mainz die Erlaubniß ertheilt, zu Gunsten dieser Wasserbeschädigten im Kreise Mainz eine Verloosung von Gebrauchs- und Kunstgegenständen zu veraustalten, zu welcher 50,000 Loose à 50 Pfennig ausgegeben werden dürfen. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat den Verkauf der Loose im Großherzogthum gestattet. Betreffend: Die Wasserschäden im Großherzogthum. 1 Friedberg am 5. Januar 1883. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Mit Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 1. und 4. vorigen Monats laden wir Sie ein, insoweit dies noch nicht geschehen bald— thunlichst anher mittheilen zu wollen, welche Liebesgaben zur Unterstützung der Wasserbeschädigten aus Ihren Gemeinden dem Landes-Comité zugegangen sind, da eine Zusammenstellung und Veröffentlichung der betreffenden Gaben beabsichtigt ist. Diejenigen Großherzoglichen Bürger— meistereien des Kreises, welche der Einladung am Schlusse unseres Ausschreibens vom 4. vorigen Monats bislang nicht nachgekommen sind, erinnern wir zugleich an die betreffende Erledigung, damit wir dem Landes-Comité die dieserhalb gewünschte Mittheilung machen können. Dr. Braden. Betreffend: Die Führung der Register über die Zuzüge und Wegzüge in 1882. Friedberg am 5. Januar 1883. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. n Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 11. Januar 1878, Oberhessischer Anzeiger Nr. 8, fordern wir Sie hiermit auf, die mubricirten Register bis zum 20. laufenden Monats ordnungsmäßig abgeschlossen an uns einzusenden oder desfallsige Negativbescheinigungen nach Maßgabe der Vorschrift unter Nr. 10 der Anleitung zur Führung der Register vorzulegen. Dr. Braden. Ausschreiben. b. N Um Mittheilung des jetzigen Aufenthaltsortes des Johann Bittelborn von Neuthardt, Kreis Durlach in Baden, früher Russeustein— macher bei Schwarz und Gatzert in Friedberg, wird ersucht. Friedberg, 3. Januar 1883. Der Großherzogliche Amtsanwalt. Lo rel n z Steckbrief. Brand, Johannes von Bad-Nauheim, ist wegen Unterschlagung auf Grund richterlichen Haftbefehls im Betretungsfalle festzunehmen 2 und in das Amtsgerichtsgefängniß zu Vilbel einzuliefern. K 1 4 700 9 3 Friedberg, 2. Januar 1883. Der Großherzogliche Amtsanwalt. n Deutsches Reich 2. Kl. der Res. befördert. eie e Großh. Wasserwerk errichtet worden, an letzteres auge— N Hess. Gerichts-Ace. wurde zum Garuisons-Audi-sschlossen werden und werden zu diesem Behufe 0 Darmstadt, i 0 Großherzog l in Rastatt ernannt. angefordert: für das Schullehrerseminar 2800 M., 12 35 11 chricht Dr. Gör Unter⸗— Den Ständen ging folgende Anforder-[für die Taubstummenanstalt 180 M., für die „„ 1 5 9700 G b ung der Gr. Regierung zu: Die Staatsanstalten Blindenanstalt 380 M., für das Amtsgerichts⸗ ee e 1 0 155 0 zum Assstenz⸗ Arzt zu Friedberg sollen, nachdem dort ein städtisches gebäude 410 M., für das Haftlokal 140 M., . 47 4 ö 35 0 0 5 zusammen 3910 M. meinen die Versorgung der und Brauchwasser in Aussicht genommen. Mit Rücksicht auf Feuersgefahr wurden jedoch für das Schullehrerseminar 2 Hydranten in den Höfen und 6 Feuerhahnen nebst Schlauch in den Schlafbau und fur das Amtsgerichtsgebäude 3 Feuerhahnen in die verschiedenen Stockwerke des Hauses vorgesehen. Auch die Wasserver— sorgung des Gr. Schlosses mit dazu gehörigen Gebäuden zu Friedberg bedarf dringend einer Verbesserung; insbesondere auch in Rücksicht auf Feuersgefahr. Es ist deshalb die Absicht, auch die Hofgebäude an das städtische Wasserwerk anzuschließen. Nach den anliegenden Plänen sollen in den Hofräumen 3 Hydranten angelegt werden. Im Herrenbau sind 6 Feuerhahnen mit Schläuchen, je 2 in jedem Stockwerk, vor— gesehen worden. Die Gebrauchswasser-Leitung ist für sämmtliche Gebäude vorgesehen und noth— wendig. Die Kosten sind, nach dem gleichfalls angeschlossenen Voranschlag, zu 3670 M. berechnet, um deren Bewilligung die Stände ersucht werden. — Den Ständen ist eine Regierungsvorlage zugegangen, welche behufs Ausführung der Con⸗ vention mit Preußen wegen der Rheinregulirung zwischen Mainz und Bingen 148,000 M. verlangt. Berlin, 5. Jan. Prinz Friedrich Karl von Preußen ist in Kairo eingetroffen. — Der Gesetzentwurf betreffend die dauernde Beseitigung der durch Ueberschwemmung verur⸗ sachten Schäden wird dem Landtage alsbald nach dem Zusammentritt zugehen. — Der Köln. Ztg. wird von hier geschrie— ben: In militärischen Kreisen hält man es für nicht unwahrscheinlich, daß eine demnächstige Vermehrung unserer Feldartillerie in's Auge gefaßt sei. Frankreich— so führt der Corre⸗ spondent aus— bleibe Deutschland um 564, Rußland demselben um 440 Feldgeschütze über— legen, wobei noch die 15 der französischen Cavalerie beigegebenen Batterieen eben so wenig mitge— rechnet seien, wie die russischen 36 Reservebat⸗ terieen. In Bezug auf Leistungsfähigkeit und Construction der Geschütze vergebe die Artillerie der genannten Länder der deutschen nichts, weß— halb sich das Mißverhältniß durch technische Ver— besserung allein nicht ausgleichen lasse, Deutsch— land besitzt gegenwärtig 340 Feldbatterieen mit je 6 Geschützen auf dem Kriegsfuß, also insge— sammt 2040 Geschütze. — 7. Jan. Der deutsch⸗serbische Handels— Vertrag, sowie der Consular-Vertrag wurden gestern unterzeichnet. — Eine Nachricht der Stargarder Zeitung über Marschbereitschaft und militärische Beweg— ungen an der russischen Grenze entbehrt jeder Begründung Karlsruhe, 5. Jan. Sämmtliche Hof— bälle sind, wie man vernimmt, im Hinblick auf die Hochwasser-Katastrophe abbestellt.— Der Erbgroßherzog ist nach Potsdam abgereist. An diese Reise werden hier allerlei Vermuthungen geknüpft, und will man bestimmt wissen, daß der Thronfolger nicht mehr nach Preußen in Garnison gehen werde. Es ist hierbei im Allge—⸗ Gebäude mit Trink— Ausland. Schweiz. Bern. Der Bundesrath er— nannte den Bundesrath Bavier zum Gesandten beim Könige von Italien. Oesterreich-Ungarn. Wien. Gerücht— weise verlautet, Graf Andrassy solle Botschafter Oesterreich-Ungarns in Paris werden. Vor— länfig ging Goluchowski als Botschaftsträger nach Paris. Holland. Haag. Die Regierung brachte den Gesetzentwurf, betreffend die Revision der Wahlbezirke ein. Frankreich. Paris, 5. Jan. General Chancy ist in der verflossenen Nacht plötzlich gestorben. — 6. Jan. Anläßlich der Beerdigung Gam— betta's ist die Stadt in allen Theilen mit Trauer— fahnen geschmückt. noir, welches heute einen uberaus aggresstoen Artikel gegen Deutschland enthielt, wurde in den Kiosks confiscirt. Großbritannien. London. Das Gerücht, England werde demnächst einen Gesandten beim Vatican ernennen, ist thatsächlich unbegründet. — Times erfährt, eine Note Grauville's an die Großmächte schlage vor, die freie Schifffahrt auf dem Suezeanal im Prinzipe anzuerkennen. Italien. Rom. Diritto hofft, daß die irredentistischen Ausschreitungen, welche geeignet seien, das Verhältniß zu Oesterreich zu com— promittiren, sich nicht wiederholen, sonst müßte die Regierung strengstens einschreiten. Türkei. Constantinopel, 7. Jan. Nach einer Depesche aus Tripolis hat der dortige italienische Consul eine türkische Schildwache mißhaudelt. Die Pforte erhob deshalb bei Corti Vorstellungen und verlangte Genugthung. Philippopel, 27. Dec. Die im ostrumeli⸗ schen Milizheere dienenden höheren russischen Officiere haben beschlossen, ihren Dienst zu quit— tiren und nach Rußland zurückzukehren. Serbien. Belgrad, 5. Jan. Die Skupsch— tina nahm die Vorlage über die Heeresorgani— sation mit geringen Aenderungen an. Egypten. Kairo, 5. Jan. Die Conscrip⸗ tion für die neu zu schaffende Armee wird energisch durchgeführt. Es wird von je hundert Einge— borenen ein Rekrut ausgehoben. Die Fellahs sind aber wenig erbaut davon. Alexandrien, 6. Jan. Gestern Abend kam es zwischen türkischen und europäischen Polizei— beamten zu einem thätlichen Zusammenstoß, wobei es mehrere Tode und Verwundete gab. Anlaß gaben die türkischen Polizei-Beamten, welche betrunken waren. Afrika. Kapstadt, 5. Jan. nach dem Zululand abgereist. Amerfka. New⸗Pork. Das Finanzcomité des Senats berichtete günstig über die allge— meine Lage, und befürwortete insbesondere die Revision des Zolltarifs behufs einer Herabsetz— ung der Eisen⸗ und Stahlzölle. Das Finanz⸗ Comité ist in seinem Berichte durchweg noch liberaler verfahren als dasjenige des Repräsen⸗ tantenhauses. Beide Berichte empfehlen übrigens etwas höhere Zölle auf Baumwollartikel als die Tarifcommission selbst. Washington, 4. Jan. Das Repräsentanten⸗ haus nahm ebenfalls die Vorlage, betr. die Re— form des Civildienstes, an. Aus Stadt und Land. Friedberg, 8. Jan. Die am 6. Januar ab⸗ Abendunterhaltung des Gesangvereins Con⸗ Besten der Wasserbeschädigten war außer⸗ ordentlich zahlreich besucht. Die Leistungen des Vereins waren vorzügliche. Ein Prolog eröffnete die Unter⸗ haltung, sodann folgten mustkalische Vorträge, Chöre und Einzelgesänge, unter der bewährten Leitung des Seminarlehrers Schmidt und zum Schlusse wurden zwei Theaterstückchen aufgeführt, die in gelungenster Weise darthaten, über welch schöne Kräfte der Verein verfügt. In dankenswerther Weise half auch ein Nauheimer Mime, dessen Namen auf den heimischen Brettern einen guten Klang hat. Das peecuniäre Ergebniß war ein sehr befriedigendes, da wie wir hören, ca. 150 M. nach Abzug der geringen Kosten übrig blieben. Friedberg. Die letzten Nachrichten über den Wasser⸗ stand von Rhein, Main und den kleineren Flüssen lauten: Vilbel, 3. Jan. Der Wasserstand der Nidda ist, nach⸗ dem derselbe am 1. Januar merklich gefallen war, heute höher, als im Monat November. Offenbach, 4. Jan. Stand des Wassers war gestern Abend 11 Uhr 5 Meter und eben Mittags 1 Uhr 5,13 Meter Pegelstand, ein weiteres langsames Steigen wahrnehmbar. Groß⸗ Gerau, 4. Januar. Soeben 4 Uhr landete hier ein Schiff mit 110 halbverhungerten und aller Habe be⸗ raubten Astheimern. Leeheim, 4. Jan. Das Wasser stieg heute noch fortwährend. Da die Noth immer größer wird, so wurden heute 67 Kinder nach Wolfskehlen ge⸗ bracht. Groß-Rohrheim, 4. Jan. Seit 30. v. Mts., Abends 6 Uhr steht Groß-Rohrheim total unter Wasser, nahezu in der gleichen Höhe wie 1880 überfluthet. Bischofsheim, 3. Jan. Der Rheindamm bei Gins⸗ heim ist gebrochen, die ganze Gegend zwischen Ginsheim und Bischofsheim steht tief unter Wasser, aus dem nur die Bäume hervorragen. Mainz, 5. Jan. Der höchste Wasserstand im Monat November mit 5.93 Meter ist erreicht worden. Dank der getroffenen Vorsichtsmaß⸗ regeln ist die Stadt ohne Ueberschwemmung geblieben. — 11 Uhr 30 Min. Abends. Rheinhöhe 5,86. Es haben Cetewayo ist D. gehaltene cordia zum — 6. Jan. Das Boulevard-Blatt Le Chat sich Defeete an den Pumpstationen gezeigt. Bens h eim, ere Jeg e— 0 nr SAU, Ane ure hervorragen. In Bürstadt, Bobstadt und Hofheim stürzen noch fortwährend massenhaft Häuser ein. Die zahlreichen Transporte von Männern, Frauen und Kindern, die mit geringer Habe aus den überflutheten Orten des Rieds zu uns herübergebracht werden, um hier und in den be— nachbarten Gemeinden Unterkunft zu finden, geben ein beredtes Zeugniß von dem namenlosen Unglück, welches über jene Gegend durch die Ueberschwemmung hereinge— brochen ist. Darmstadt, 5. Jan. Ein Ausschreiben des Ministeriums empfiehlt zur Unterbringung der durch die Ueberschwemmung Obdachslosgewordenen die Er⸗ richtung transitorischer Baracken. Dasselbe wird die Uebernahme der Kosten auf die Staatskasse bei den Ständen beantragen. Weinheim, 3. Jan. Die Wesch⸗ nitz hat unterhalb der Weinheimer Gemarkung beide Dämme durchbrochen und unsere Gegend steht größten⸗ theils unter Wasser. Ems, 5. Jan. Die Lahn fällt in Folge der Kälte rasch. Mainz, 6. Januar. 2 Uhr 10 Min. Nachm. Wasserstand 5,55, stündlich 0,02 fallend. — Depeschen, die soeben aus Kehl und Mannheim ein⸗ gelaufen sind, melden ein fortwährendes Fallen des Rheines, ein Gleiches wird von Aschaffenburg über den Main gemeldet. Groß-Gerau. Die Lage unseres ganzen Kreises ist eine traurige. Hilfe, rasche Hilfe thut uns noth, Alles bittet um Brod, um Gaben: Astheim, Wallerstädten, Leeheim, Trebur, Dornheim de. ꝛc. 35 Gemeinden sind nur 4 oder 5 ohne Wasser. Lauben⸗ heim, 5. Jan. Im Laufe des gestrigen Tages ist das Wasser wieder derart gestiegen, daß es 37 Centimeter höher stand, wie das letzte Mal; erst gestern Abend ging die Fluth um 2½ Centimeter zurück. Bodenheim, 4. Jan. Das Inundationsterrain des jetzigen Hoch⸗ wassers hat in unserem Orte eine ca. 50 Meter größere Strecke eingenommen als die Ueberschwemmung im Nov. v. Jahres. Lampertheim, 4. Januar. Die hierher verbrachten Ueberschwemmten, ea. 1000 Personen aus den Riedgemeinden Bobstadt, Bürstadt, Hofheim, be⸗ finden sich in äußerst bedürftiger Lage. Unterstützung ist sehr nöthig. Bensheim, 5. Jan. Von den durch die Ueberschwemmung obdachlos gewordenen Personen, welche in Orten des hiesigen Kreises untergebracht sind, befinden sich u. A. in Lorsch etwa 1000(mit 5 bis 600 Stück Vieh), in Schönberg 90, in Zell 31, in Zwingenberg 63 Personen. Mainz, 5. Jan. Die Hochwassereala⸗ mität scheint glücklicher Weise zu Ende zu gehen. In der verflossenen Nacht ist das Wasser stark gefallen und zeigte dasselbe heute Mittag um 12 Uhr eine Höhe von Meter 5,68, so daß es seit gestern um 25 Centimeter zurückgegangen ist. In Worms fiel der Rhein seit gestern um 50 Centimeter. Auch von allen anderen Orten wird ein Fallen des Wassers gemeldet. W. Bad⸗Nauheim. Nach einer vom Friedberger Vorschußverein versandten, jedoch auf Vollständigkeit noch nicht Anspruch machenden Stattstik über die Pfennig⸗ Sparkassen in der Provinz Oberhessen, aufgestellt nach Krelsen am 1. Juni 1882, bestanden damals in den Kreisen Büdingen 36, Alsfeld 28, Lauterbach 12, Gießen 10, Schotten 7, Friedberg nur 5 Pfennigsparkassen und zwar im letzteren Kreise nur an den Orten Bad Nauheim, Butzbach, Friedberg, Reichelsheim und Rockenberg. Wenn man nun die vorliegenden Ergebnisse der Rest einlagen auf die Einwohnerzahl der betreffenden Orte repartirt, dann kommen auf den Kopf in Bad⸗Nauheim 1 M. 53 Pf., in Butzbach—, in Friedberg 3 M. 34 Pf., in Reichels⸗ heim 83 Pf., in Rockenberg 2 M. 97 Pf. Theilt man dagegen die Gesammtresteinlagen der Kreise nach der denselben angehörenden Gesammteinwohnerzahl der Orte, in welchen Pfennigsparkassen bestehen, so kommt auf den Kopf in den Kreisen Friedberg 2 M. 55 Pf., Als⸗ feld 1 M. 13 Pf, Lauterbach 1 M. 4 Pf., Büdingen 90 Pf., Schotten 87 Pf., Gießen 83 Pf. Wirft man nun, nachdem das Gesammtergebniß für die Provinz Oberhessen feststeht, einen Rückblick auf unseren Kreis Friedberg, so findet man, daß, obgleich in demselben im Verhältniß zu den übrigen Kreisen die wenigsten Pfennigsparkassen bestehen, doch die größten Einlagen auf den Kopf der Bevölkerung kommen. Man kann also mit dem Resultate im Kreise Friedberg recht zufrieden sein, wenn nur die Pfennigsparkassen selbst eine größere Verbreitung in demselben gefunden hätten. Einsender hofft, daß, wenn der von dem Curatorium in Friedberg gemachte Vorschlag, wegen Bildung von Kreisverbänden und eines damit im Zusammenhang stehenden Haupt— verbandes für die Provinz Oberhessen, zur Ausführung kommt, auch für die Weiterverbreitung der Pfennig⸗ sparkassen durch Wort und Schrift mehr geschehen wird wie seither. Was nun speziell die beiden Pfennigspar⸗ kassen zu Bad⸗Nauheim und Friedberg anbelangt, so kann man bei denselben einen entschiedenen Fortschritt be⸗ stätigen, indem im vorigen Jahre auf den Kopf der Be⸗ völkerung in Bad-Nauheim nur 2 M. 22 Pf. und in Friedberg 2 M. 40 Pf. entfielen. Zum Schlusse sei noch bemerkt, daß die Gesammtleinlagen in der Provinz Oberhessen, trotz der kurzen Zeit des Bestehens der Pfennigsparkassen 83,137 M. 86 Pf. betragen, wovon 4702 M. 47 Pf. Rückzahlungen abgehen, es bleibt daher ein Bestand von 78,435 M. 39 Pf. Wie viel, oder wie wenig würde von dieser ansehnlichen Summe als Eigen⸗ thum der jetzigen Besitzer wohl noch vorhanden sein, wenn die Pfennigsparkasse nicht das Borggeschäft besorgt hätte? Münzenberg, 4. Jan. Gestern Abend zwischen 8 und 9 Uhr brach hierselbst Feuer aus. Obgleich baldigst Hülfe von hier und auswärts zur Stelle war, konnte doch nicht verhindert werden, daß zwei Scheunen nebst Vorräthen und 3 Stallungen ein Raub der Flammen wurden. Zwei Wohnhäuser wurden stark beschädigt. Der 3. Jan. Das ganze Rheinthal von Lorsch bis Worms Brandschaden ist durch Versicherung gedeckt. Von 9 12 2 2 0 2 8 2 2 7 (88 1/1 u. 1 Bu 12 ö e ugogasch ene zungsziog zog uag 2 uso daa nb np z 00 uelnvz2g — 0 FN FF (ae qu qun all. 10d ing 2 „a 1 a 1e e neee 20286 „dus pa ⸗S ang e nin Sienna — — N IA N uhr, se — thal in Wien! Schreit den M der li neuen Bahn 1 außerst Donne dem 9 werde 5 116 gung ist gestern kten wird iedberger gkeit noch Pfennig⸗ t nach in den „Gießen assen und Nauhelm, Wenn t einlagen repartirt, N. 53 Pf., Reichels⸗ heilt man nach der der Orte, e mmt auf Pf., Als⸗ Buͤdingen demselben wenigsten Einlagen kann also zuftieden ne größere Elnsendet Friedbet zverbänden en Haut führung 1 1% e 5 251 8 8 7g A 2 nen 22 u 3 * 8 A 1 Sog 20d uad „ e cu 7 eee: eee eee 1nh,ẽj,ũua cn zug Al Aalunshagqdunjach % Asie basaulze aun 1E 2 b age 1 — ua pv 50 EI ee eee dee 244 55 nende avs 2 2 n Ales — 9— F 1—— — 1 d 2 n — 22 3„ A 3 en, e un ane, ae ware ee Leiche eines seit gestern vermißten israelftischen Burschen aus der Nidda geländet. Der Angtüci 1 115 Geistesstörung, war ea. 20 Jahre alt und der einzige Sohn seiner Eltern. 5 Büdesheim 1. Januar. Gestern Nacht gegen 12 Uhr ertönten die Feuerglocken und zwar leider seit etwa 17 Jahr zum sechstenmal in unserem Orte. Es war in der Scheune eines hiesigen Landwirths und Schneidermeisters auf eine bis jetzt unaufgeklärte Weise Feuer ausgebrochen, welches dieselbe mit Inhalt ganz und das angrenzende Wohnhaus bis auf den untersten Stock in kurzer Zeit in Asche legte. Der etwa achtzehn— jährige Sohn des Geschädigten, welcher in einem Privat⸗ hause bei einer Gesellschaft war, fiel, als er die Nach⸗ richt hörte, daß das Feuer in seinem Elternhaus sei, in Krämpfe, während der Geschädigte selbst am 4. Jan., als die Staatsanwaltschaft von Gießen, zwecks Unter— suchung der hier so oft wiederkehrenden Brände hierher kam, in der Verzweiflung in die Nidder sprang und er— trank; die Leiche ist bis jetzt noch nicht aufgefunden. Alzey, 3. Jan. Samstag den 30. Dez. Morgens nach 6 Uhr und heute Morgen um 5 Uhr wurden hier leichte Erdbeben verspürt. Auch hat es an mehreren Abenden geblitzt, überhaupt find alle Elemente in Auf— ruhr, so daß man meint, der jüngste Tag wäre im Anzuge. Allerlei. H. Nieder⸗Dorfelden, 6. Jan. Gestern Ahend gegen 8 Uhr brach dahier in einer Scheune, welche vor etwa zehn Jahre schon einmal abbrannte, Feuer aus, welches das Objeet in sehr kurzer Zeit, trotzdem von hier, Ober-Dorfelden, Gronau und Rendel rasche Hilfe herbeieilte, bis auf einiges Mauerwerk in Asche legte. Nur dem Umstande, daß es sehr windstille war und die abgebrannte, sowie die angrenzenden Scheunen mit vorschriftsmäßigen Brandmauern versehen waren, ist es zu verdanken, daß das Feuer nicht weiter um sich griff. Marburg, 3. Jan. Die Lahn ist seit zwei Tagen vollständig aus ihren Ufern getreten und hat das Lahn⸗ thal in einen See verwandelt. Wien, 3. Jan. Wien dauert fort. Situation kritischer. . Due e Dae* 9 1 Seeigen nem manche Häuser bereits eingedrungen. Dle Margarethen— Insel steht unter Wasser. Alt-Ofen ist in höchster Ge— fahr. Aus Neupest laufen beunruhigende Berichte ein. Bromberg, 6. Jan. Die Weichsel ist unterhalb Fordon durch Eis gestopft und die Brache in Folge dessen steigend. Warsch au, 5. Jan. Die Weichsel ist rapide steigend. 155 1. 89 ist vorüber. Viele Ländereien sind über— uthet. Gerichtssaal. Altenstadt, 4. Januar. In der heute dahler ab— gehaltenen Schöffengerkchtssitzung wurde erkannt: 1. gegen Wilhelm Nolde von Rommelhausen, wegen Ruhestörung, auf eine Haftstrafe von fünf Tagen und Tragung der Kosten; 2. gegen Johann Jakob König Ehefrau von Lindheim, wegen Hausfriedensbruchs, auf eine Geldstrafe von 10 Mark, event. 2 Tage Gefängniß und Tragung der Kosten; 3. gegen Heinrich Peter Repp von Altenstadt, wegen Körperverletzung, auf eine Geldstrafe von 40 M., event. 8 Tage Gefängniß und Tragung der Kosten; 4. gegen Wilhelm Protzmann von Rommelhausen, wegen Widerstands und Beleidigung, und gegen dessen Ehefrau wegen Beleidigung, wurde die Verhandlung vertagt; 5. in der Privatklagesache des Karl Valent. Kaspar von Preungesheim gegen Lehrer Volk von Bönstadt, wegen Beleidigung, gegen den Angeklagten auf eine Geldstrafe von fünf Mark, event. 1 Tag Gefängniß und Tragung der Kosten, auch wurde dem Beleidigten die Befugniß zugesprochen, die Verurtheilung binnen 14 Tagen durch Anschlag an das Gerichtsbrett bekannt zu machen. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 9. Dez. Die lustigen Weiber. Mittwoch den 10. Dez. geschlossen. Donnerstag den 11. Dez. Die Jüd n. Freitag den 12. Dez. geschlossen. Samstag den 13. Dez. Neu einstudirt: Lucia von Lammer⸗ moor. Die Ueberschwemmungsgefahr für Sonntag den 14. Dez. Nachmittags 3½ Uhr. Dorn⸗ Von Stunde zu Stunde wird die röschen. Außer Abonn. Ermäßigte Eintrittspreise. Sonntag den 14. Dez. Abends 7 Uhr. Dom Sebastian. Schau spielhans, Dienstag den 9. Dez. Zum ersten Male wiederholt! Maria Magdalena. Mittwoch den 10. Dez. Freund Fritz. Donnerstag den 11. geschlossen. Freitag den 12. Dez. Die Karlsschüler. Samstag den 13. Dez. Reif-Reiflingen. Sonntag den 14. Dez. Neu einstudirt: Memoiren des Teufels. Montag den 15. Dez. Maria Magdalena.(Anf. 7 Uhr.) Für die Ueberschwemmten in Hessen gingen weiter bei uns ein: von Landbriefträger Allerdiest 2 M.; Gesangverein Frohsinn in Niederwöllstadt 15 M.; von Georg Hieronimus gesammelt am Junggesellentisch 13 M. 20 Pf.; von Heinrich Rupp gesammelt in der Wirthschaft Frick 3 M. 14 Pf.; in der Wirthschaft J. H. Michel in Bruchenbrücken gesammelt 6 M. 40 Pf.; von Pfarrer W. Bauer(II. Gabe) 2 M. Pfennig ⸗Sparkasse. Sammelstellen. Einlagen. 1 M. Pf. Bestand am 1. Juni 1882 fam Ihen 16388 CO Uebertrag vom 30. Dez. 1882 17919 11626 80 1. C. Bindernagel. 9 0 83 60 18 2 W Been 191 106 80 3. Ph; Billa 134 97 75 4. H. Flaschen träger. 89 59 75 5. H. Flaschenträger. 127 80 25 18543[28419 5⁴ Uebertrag am 1. Juni 1882 Einleger 978. Uebertrag vom 30. Dez. neue Einleger 154. Neue Ein lege?„ Gesammt⸗Einleger 1157. Friedberg den 6. Januar 1883. Haupt⸗Sammelstelle: Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein, e. G. Versteigerungs⸗Anzeige. Donnerstag den 11. Januar l. J., Nachmittags 2 Uhr anfangend, sollen in der Behausung des Barbters Wil⸗ helm Schenk 11. in der Burg die zu dem Nachlasse des Schreinermeisters Philipp Deweil gehörenden Mobilien, bestehend in Möbeln, Bettwerk, Weißzeug u. s. w., an den Meistbietenden versteigert werden. Friedberg den 5. Januar 1883. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Seriba. 66 Versteigerung eines Bauplatzes. Das der Stadt Friedberg gehörige Grundstück, auf der linken Seite der neuen Straße, unmittelbar vor dem neuen Ausladeplatz des Güterbahnhofs der Main-Weser⸗ Bahn gelegen, bezeichnet Gemarkung Friedberg, Flur 1 von Nr. 89¾10= 489 qm enthaltend, äußerst vortheilhaft für einen Bauplatz geeignet, soll Donnerstag den 11. Januar, Vormittags 11 Uhr, in dem Rathhaus dahier an den Meistbietenden versteigert werden. Friedberg den 6. Januar 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 116 Ser i bea. ee eee Submission. Für hiesiges Bürgerhospital und Versorgungshaus soll der Bedarf an Leinen zu Hemden und Betttüchern für das Jahr 1883 vergeben werden. Muster mit Preis⸗ angabe sind bis zum 15. d. Mts, auf der Großherzog— lichen Bürgermeisterei dahier abzugeben. Friedberg den 6. Januar 1888. 5410 Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Seriba. 8 Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz die Erhebung des Standgeldes für die hiesigen Viehmärkte neu regulirt worden ist. Es werden bom 1. Januar 1883 an erhoben: 30 Pf. für Pferde(auch Fohlen), Ochsen, Bullen, Kühe, Rinder,. 10 Pf. für Kälber, Schafe, Schweine, 5 Pf. für Ferkel. 117 Das Standgeld ist vor dem Eintrieb des Vieh's auf dem Viehmarkt an den betreffenden Erheber zu entrichten. Die seither erhobene Gebühr für thierärztliche Ueber⸗ wachung der Viehmärkte fällt vom gedachten Tag an weg. Darmstadt am 29. Dezember 1882. Wiberg Bürgermeisterei Darmstadt. 42 Ohly. 2 als I. Hypothet gesucht. Offerten unter J. W. bei der Exped. d. 5 niederzulegen. Faselochs-Versteigerung. 100 Nächsten Freitag den 12. l. Mts., Vormittags 11½,—Uhr, wird ein gemeinheitlicher, 1¾ Jahr alter Faselochs auf hiesigem Rathhause öffentlich meistbietend versteigert. Bad-Nauheim den 6. Januar 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Bad-Nauheim. Schutt. 55* ̃ Holzversteigerung. 101 Montag den 15. und Dienstag den 16. Januar werden im Gemeindewald Nieder-Rosbach, Distrikt Wasserdöll, folgende Holzsortimente meistbietend ver⸗ steigert: 24 Stück Eichenstämme mit 301 Festmeter Inhalt, 586„ Fichtenstämme von 10— 20 Meter Länge mit 159,61 Festmeter Inhalt, Kiefernstämme mit 532 Festmeter Inhalt, zu Pumpenstöcken geeignet, 7„Z BEichen-Derbstangen, 39 Festm. Inhalt., „ Fichten⸗„ 749„ 2 Raummeter Buchen-, 3 Birken⸗ und 30 05 Nadel⸗ Scheitholz, 25 1 Birken Eichen-Knüppelholz, 20 5 Nadel-Knüppelholz, 52 Stück Buchen-, 422 Eichen- und 3844„ Nadel-⸗Wellen, 3 Raummeter Buchen-, 7 Eichen- und 83 1 Nadel⸗Stockholz. Anfang und Zusammenkunft an beiden Tagen jedes⸗ mal Vormittags 10 Uhr auf dem Hauptweg oberhalb des Bainhardswaldes. Bemerkt wird, daß am ersten Tage sämmtliches Brenn⸗ holz und ein Theil des Stammholzes(besonders alle Kiefernstämme) und am zweiten Tag nur Stammholz zum Ausgebot kommt. Sämmtliche Fichtenstämme eignen sich besonders zu Bauholz Nieder-⸗Rosbach am 6. Januar 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Rosbach. Gr o h. Bekanntmach Bekanntmachung. Mittwoch den 10. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, werden loco Vürgermeisterei-Büreau Ober⸗Florstadt die Erd⸗ und Verlegungsarbeiten zur Entwässerung der Grundstücke in Flur 11 der Gemarkung Ober⸗Florstadt unter den im Termin bekannt zu machenden Bedingungen veraccordirt. Friedberg den 7. Januar 1883. Der Cultur-Ingenieur 110 Völzing. Ein kräftiges Maͤdchen, zu aller Arbeit willig, auf Petritag gesucht von 22 Ne Sell Tür ein auswärtiges Object werden ca. M. 20,000. Süß e E Bratbückinge 108 bei N Wilh. Fertsch. * i Unentbehrlich für rationelle Haushaltungen das zweckmäßigste Kochbuch: 2) Gemüß' und Supp', Fieisc, für bürgerliche Haushaltungen de., in Leinenband 2,50 Mark. 124,000 verkaufte Exemplare sind die beste Empfehlung für die Güte dieses Buches. In allen Buchhandlungen vorräthig. 119 Darmstadt, C. Köhler's Verlag. Versteiger Versteigerung. Nächsten Donnerstag den 11. d. Mts., Vormittags halb 11 Uhr, lasse ich im Rathhause zu Assenheim im Auftrage des Jacob Schmidt daselbst, jetzt in Auer⸗ bach wohnhaft, seinen in der Gemarkung Assenheim ge⸗ legenen Steinbruch auf dem Herrnsatz(nahe dem Eisen⸗ bahndamme) öffentlich meistbletend versteigern. Nähere Kaufs bedingungen werden vor der Versteigerung bekannt gemacht. A. Loewenthal 114 in Bockenheim. Univerfal- Reinigungssaz. Original-Packete zu 25, 50 und 90 Pf. 118 J. A. Windecker. e ee eee Frankfurter Kunsthefe-Fabrik Oberrad, 35 Frankfurter Straße 79, empfiehlt Feinste Kunsthefe (aus bestem selbstfabrizirtem Malz und feinstem Hopfen) zu billigsten Preisen.(257/10.) Gewässerten Laberdan. Bestellungen für Freitag werden bis zum Dienstag Abend stets fest vorgemerkt. 12⁰ Wilhelm Fertsch. 1 EE — p. 7˙6%ĩꝙͥ e eee eee 3 58 Heute früh 5˙% Uhr verschied dahier nach drei⸗ wöchentlicher Krankheit an einer Lungenentzündung, öster versehen mit den hl. Sterbsacramenten und ergeben in Gottes hl. Willen, der hochwürdige Herr Pfarrer Eugelbert Rächer, geb. den 26. Juli 1830 in Gross- Steinheim. Die feierlichen Exequien mit Begräbniß finden Dienstag den 9. Januar, Morgens um 10 Uhr statt. Die Seele des Verstorbenen wird dem hl. Meß⸗ opfer der Priester und dem frommen Gebete der Glaͤubigen empfohlen. Nieder-Mörlen, 6. Jannar 1883. Der Kirchenvorstand. 3 5 3 icbergabc. Einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebenste Mittheilung, daß ich das von meinem sel. Manne seit Jahren dahier geführte Holz-, Korb-, Seiler- W Spiel-Waaren-Geschäft vom 1. Januar 1883 ab an Herrn Jacob Heck übergeben habe. Indem ich für das mir bis jetzt bewiesene Vertrauen bestens danke, bitte ich dieses auch auf meinen Nachfolger übertragen zu wollen und verbleibe mit aufrichtiger Hochachtung Adam Söllner l. Wine. Hof. Bezug nehmend auf obige Anzeige, beehre ich mich hierdurch die Uebernahme des 8 Adar Söllmer II. sel. au hiesigem Platze geführte Holz-, Korb-, Seiler- und Spiel-⸗Waaren-Geschäft zu bestätigen, welches unter der seitherigen Firma unverändert weiter führen werde. f Indem ich um recht geneigten Zuspruch ergebenst bitte, sichere reellste und billige Be— dienung zu. Hochachtungsvollst und ergebenst 5 Jacob Heck. Großer Mobiliar⸗Verkauf, 14 Grosser Hirschgraben Fraukfurt a. M. Grosser Hirschgraben 14. 8 Durch vortheilhafte Uebernahme eines bedeutenden Postens neuer Möbel aller Art, Möbelsioffe, Leinen ꝛc, bringen wir dieselben von Dienstag den 9. Januar an, täglich von Vormittags 9 Uhr bis Abends 7 Uhr. 5. i zum Ausverkauf Rea pet m solid gefertigter Waare, als: Salon ⸗ Möbel in schwarzem Holz: Verticows, Bouleschränke, Bücherschränke, Damenschrelbtische, Sopha⸗ 5 Wo ae Säulen, Staffeleten, Stehetageren, Pfeilerspiegel und ah e 8 1. Aue 1 90 09 Au eee e im Renaissance⸗Styl und alt⸗ tsche, 75 und Ausziehtische ü i S c schränke, Vorplatz Garderobegestelle, Beuernftäßle, Jelpelsce Een 8 an ae en complete elegante Wohn- und Schlafzimmer⸗ Einrichtungen, Schreib⸗Cabinete und 85 97 e n n hochelegante, französische Bettstellen, Wasch- und Nachttische mit Marmorplatten, e 10 und iber Kleiderschränke, Canapees, Divans und Chaise-longues mit Bezug und i 5 5, e Polstergarnituren, Tische u. Ausziehtische, Rohrstühle aller Art, Büffets, Schreib⸗ türe Herren chreibtische, Bücherschränke, Splegel und Pfeilerspiegel, Consolschränkchen, Commoden r Nähtische, Handtuchgestelle, Kleiderständer c.,: 5 4* n⸗ 9 1 8 2 8 1 1 5 1 per, e, W en Kleiderschränke, Brandkisten, Dienerschaftsmöbel, Küchen— . 5 9 0 5 und Kissen, 2 Ballen la weiße Federn und Flaumfedern, Bettdrell und Barchent im Stück 4 5 6. mehrere Stücke und Reste Möbelstoffe, Wollrips und Damast, Plü iestoff Sin 5 N 5 1 d Fantasiestoffe 7. 10 Stück 12/4 breite prima Rein- 9 2 j 95 uͤsch 9 I„ e dcn Ker e. Rein⸗Leinen für Betttücher ohne Naht und 6/4 feine Reinleinen für Kissenzüge, 8. 4 feuerfeste Cassaschränke(2 in Möbelf i ser 5555 eee eee een, en unferen Lokal la großer Hirschgrauen 14; bak Frankfurt a. M. im Januar 1883. Ruttmann 4 Co. Casino zu Friedberg. Günstige Gelegenheit für Hötelbesitzer, Brautpaare, für Ausstattungen i. 102 Vorträge im N 5 1886 rein rie dne Volksbildungs⸗Verein Friedberg. 1883. 12. Januar: Vortrag des Herrn Regierungs-Bauführers Ludwig Baur über: Bildung und Ent⸗ wickelung der Erde mit besonderer Be⸗ rücksichtigung der Formationen u. Schicht⸗ ungen der heutigen Erdoberfläche. Vortrag des Herrn Lehramts-⸗Aeeessisten Lenhardt über: Die atmosphärische Luft und ihre Bedeutung für die Organismen. Vortrag des Herrn Reallehrers Klein über: Vorübergang der Venus vor der Sonne am 6. Dezember 1882 und die darauf gegründete Berechnung der Sonnen⸗ entfernung. Vortrag des Herrn Reallehrers Wiesehahn über: Wolfram von Eschenbach und sein Meisterwerk. Vortrag des Hrn. Rechtsanwalts Windecker über: Die heilige Vehme. 109 19. Januar: 2. Februar: 9. Februar: 16. Februar: Generalversammlung Mittwoch, 17. Januar 1883, f Abends 8 Uhr, im Vereinslocale. Tagesordnung: 5 1. Prüfung und Genehmigung der Rechnung für das Jahr 1882, diesbezüglicher Rechenschaftsbericht des Vorstandes. „Feststellung des Voranschlages für das Rechnungs⸗ Jahr 1883. 3. Berathung und Beschlußfassung bezüglich des Neu⸗ baues eines Casinos resp. bezüglich der Beschaffung eines Locales für die Sommermonate. „Wahl von 4 Vorstandsmitgliedern. Friedberg, 7. Januar 1883. Der Vorstand der Casiuogesellschaft. Frische Helgoländer Schkelllische 103 bei Wilhelm Fertsch. Der Unterzeichnete empfiehlt sich im Fertigen von Bau⸗ und Situationsplänen, wie es nach der Bauord⸗ nung vom 30. April 1881 vorgeschrieben steht. Heldenbergen den 8. Januar 1889. Meyer, Großh. Geometer. 1 i Prima holl. Vollhäringe. per Stück 8 Pf., bei 10 Stück 7 Pf. 96 Affen enen en Carl Bauer. . 1 Für sparsame Hausfrauen offerire einen selbstgebrannten Kaffee, per Pfund 120 Pf., hochfein und kräftig. 113 J. Baumeister. Ein grauer Teppich mit rothen Streifen wurde auf der Chaussee zwischen Nauheim und Friedberg verloren. Der redliche Finder wird gebeten, denselben gegen Belohnung bei Herrn Metzger H. Schäfer abzugeben. 93 Gefunden eine Bindkette auf der Chaussee zwischen Friedberg und Fauerbach. Abzuholen gegen Erstattung der Inserat— gebühren bei Fau er bach b. Fr. Werben 20 Mädchen und Frauen finden ständige Arbeit, Sommer wie Winter, gegen guten Lohn im Lumpen⸗Sortirsaal bei J. Schönberg& Co., 95 Friedberg. iBersmann's Theerschwefel-Seife, bedeutend wirksamer als Theerseife, vernichtet sie unbe— dingt alle Arten Haut-Unreinigkeiten und erzeugt in, kürzester Frist eine reine, blendend weiße Haut. Vorräthig à Stück 50 Pf. bei Apotheker Lühn. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Die einspal 1 ungen aul ba dem de 1682, nommen ich, Vorst fh el, die Trau und bere werden k. werden, i 0 1 Uacht im 882 sich F. Jetreffen! Diej ahr 1883 sierdurch, Meidung lei der un ber Aub rin 1. 2 dur dann Hessen sei 2. 9 tebensjah 30. luch ersch— A geugniß; süklärung eiuer einje beipflegen Ihugkeit sabstgeschr. i D Aürgermei 0