Famstag den§. Dezember. 4 144. der 1889. igermeist J F exei d biußer rledbeig trag . un Uni luz. iertag Tanzkrz , J. Tansttänen eginn 7½ Uhr 15 Der Vorsaanb. 0 Ul und. thealtalisc rhaltung, von der chellhaas Jezember 1883 zu Friedberg. g 8 Uhr.— Entrée 25.“ zt und für Spessen und igt. 40305 — erein. minsjahrs erlaukt sich der 6. 1 der Statuten bekannt. Sri eitens Derjenigen, welche ollen, werden schriftllch „ Herin Scmirar⸗ daher tliche Anmeldungen solcher, wünschen, nimmt jedes. ßen freien Zutritt zu det Veranstaltungen des Ver Park 3, der iährige „Mark 1.20 für inactive des Musikvereins: Anna Link. Wilh. land. Johs. Schneider. dt. Carl Trapp. „Der Musikverkin hat zun ing ächten Kunsssinns dul 9 mustergiltiger Werke aus Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, und Freitag Abend ausgegeben. Mitt. 5 3 1 Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechne i größerem T iff eile wi · 61 9 hnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffer Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der B satz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. etrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. festzustellen: Zahl der von hessisch der gestellten Fragen nichthessischen Waisen verpflegt oder unterstützt, Betreffend: Die Landes-Waisen⸗Anstalt. Das Großherzogliche Kreisamt Fri Es liegen Anträge auf Ausdehnung der Für von hessischen Armenverbänden zu unterhalten sind. 1. wie groß die Zahl der dermalen auf en Armenverbänden unterhaltenen nichthes unter Benutzung des nachstehenden Formulars einzusenden. Wer so ist dies zu berichten. Tabelle über die Zahl derjenigen Waisen, welche dermalen in der Gemeinde Amtlicher Großherzogliches M Kosten von Armen sorge der Landes-Waisenanstalt auf inisterium des Innern und der sischen Waisen ist. Wir Theil. edberg an die Großherzoglichen Bürgermeiste uneheliche und nichthessis Justiz hat deßhalb angeordnet, Waisen und 2. die erbänden verpflegten oder unterstützten unehelichen beauftragen Sie innerhalb den in einer Gemeinde zur Friedberg am 5. Dezember 1883. reien des Kreises. che Waisen vor, sofern letztere es sei 8 Tagen die Beantwortung Zeit keine unehelichen und Dr. Braden. verpflegt oder unterstützt“) werden auf Kosten: A. eines hessischen Armenverbandes. B. eines nichthessischen Armenverbaudes. fortlaufende Unterstützungen, 1 0 der Vocal: insbesondere—* 30 3 Aumspange hümerin wolle 7% lingl. cle, 0 I. Heus“ — sgent gung. ahme bel del 10 Schr Bruders b ö er übe nahm mit 197 gegen Uneheliche Di Unehelich a Eheliche Die nehe e. 7 me————— achthessen zu-] Gesammtzahl Zusammen 5 e 1 2 0 Zusammen sammen 8 10 Ae Nichthessen). Hessen. Nichthessen. 1 1 3).][( Spalte 1 u. 3).(Spalte 1 u. J). Hessen. Nichthessen.(Spalte 7 u. 8). 1 2 35 ö 4. 5. 6. 15 8. 1 10. 0 die zwar nicht vollständig von den Armenverbänden unterhalten werden, jedoch „) Anmerkung. Unter den„unterstützten“ Waisen sind solche wie z. B. die von der Landeswaisen-Anstalt f zu verstehe Ausländer(Nichtdeutsche) sind überall nicht zu berücksichtigen. In Gemäßheit der 1883 sich folgendermaßen und Friedberg den 5. Dezember 1883. Betreffend: Die Bezirkseonferenzen der Lehrer des Kreises F werden hiermit 1. vom Conferenzbezirk Butzbach auf Dienstag 2. vom Conferenzbezirk Friedberg auf Mittw 3. vom Conferenzbezirk Vilbel auf Freitag Conferenzen bestimmten Zur nächsten Bezirksconferenz Nach der auf den letzten zu Butzbach, Bad- Nauheim und Groß⸗Kar erwünscht ist. In Bad⸗Nauheim findet nach Schwalheim nach 1 Uhr ein F Bekannte herzlich Friedberg den 6. Dezember 1883. 4330 Sonntag den 9. abgehalten, wozu hiermit höflichst eingeladen wird. Ortsviehversicherungskassen. 4. December 1883. stiere; 2. Einrichtung von Kloppenheim den Instruction vom 2. S Macht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Ker zwar für je 100 Kilogramm berechnen: Bekannt eptember 1875 zur Ausführung des Reichsgesetzes ü Durchschnittspreise der nach Hafer M. 15.—, Heu M. 6.—, Stroh M. 6.—. liches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. intniß gebracht, daß die riedberg. Einla den 11. d ben von 9 bis 10 der Conferenz zu Ehr estessen im„Deutschen Hofe“ statt, willkommen geheißen werden. Einladung der landwirthschaftlichen Bezirksvereins Dezember l. J., Nachmittags 2½ Uhr, Tagesordnung: ür Lehrlinge geza och den 12. d. Mts. nach den 1 4. d. Mts. auf dem Selzerbru Tagesordnung wird zunächst ein Prob wird eine Versammlung 1. Hebung der Rindviehzucht, spezie n, machung. Großherzog dung. die Herren Lehrer eingeladen und zwar: in das bekannte Local daselbst, Bad-Nauheim, nnen bei Groß⸗Karben. e⸗Unterricht in einer Kla Theilnahme aller des in den Ruhestand getretenen Herrn bei welchem außer den Collegen desse Mets. Uhr gehalten, wobei die en hlten Unterstützungen zur U nterhaltung in Wäsche und Kleidung, erhalten. Lehrer des Con Lehrers Wiederhold von lben auch dessen Freunde und ber die Naturalleistungen für die bewaffnete bemerkten Artikel für den Monat November sse der Schulen ferenzbezirks Schmidt, Kreis-Schulinspector. „Section Vilbel. zu Helden bergen bei Herrn ll: Erlaß einer Körordnung Gastwirth Pauli für Zucht⸗ Stahl. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 5. Dez. Im Budgetausschusse des Abgeordnetenhauses erklärte Plener Namens seiner Gesinnungsge— nossen, daß sie aus politischen Gründen nicht im Stande seien, weitere Referate Zu über⸗ nehmen. Da die Anschauungen des Obmanns, Grafen Hohenwart, und Pleners, darüber, ob die Nichtannahme von Referaten nach der Ge— schäftsordnung zulässig sei, differirten, ließ Graf Hohenwart über diese Frage abstimmen und wurde dieselbe mit Majorität bejaht und die Vertheilung der Referate hierauf vertagt. Pest, 5. Dezbr. Das Abgeordnetenhaus 125 Stimmen die Steuer— gesetznovelle als Grundlage für die Spezial⸗ debatte an. Der Dreierausschuß des Ober⸗ hauses nahm das Chegesetz in der Special⸗ debatte an. 6. Dez. Das tirte die Steuer-Vor Modificationen. Schweiz. Bern, rath hat das Gesetz über das Rechnungswesen bei den Eisenbahnen mi angenommen. Frankreich. genehmigte das Budg schönen Künste. Dez. Die Artikel des Kriegsbud erwiederte auf eine wärtig nicht daran de Tonkin zu entsenden, zum Abgang bereit, w — 6. Bez Die einer Manifestation Innern befahl, die Paris, 5. Dez. Die Kammer Abgeordnetenhaus accep⸗ lage mit unwesentlichen 6. Dez. Der National— t 113 gegen 17 Stimmen et des Ministeriums der Kammmer erledigte fünf gets. Der Kriegsminister Anfrage, daß er gegen nke, einen General nach indeß seien 2 Bataillone zu verhaften; den verhafteten Anstif Demonstratio jähriger Mann, funden wurden. übrigen Anstif mittag i Musikcorps der welches die preußi dem Dejeuner im sowie der Kun folgte der Besuch des der Bibliothek und der Begräb Spanien. und der deutsche Kronprinz m Escurial ein un Douaniers-Schule empfangen, sche Volkshymne spielte. Nach Palais folgte die Besichtig⸗ ung der auf's Glänzendste ausgestatteten Zimmer, stschätze und Kostbarkeiten. Klosters, der königlichen sieben sind bereits v tern u befindet sich auch ein siebzehn⸗ bei welchem Explosions Die Nachforschungen nach den tern dauern fort. Madrid, 4. Dez. Der König erhafet. Unter zu der morgigen stoffe ge⸗ trafen heute Vor— d wurden von dem Dann nißcapelle enn dieselben nöthig seien. Schule, Anuarchisten forderten zu der spanischen Könige.— 5. Dez. An dem Der Minister des] heutigen Manöver nahmen das Jufanterie— auf. Unterzeichner der Placate Regiment Mallorca, die Jägerbataillone Puerto — Rico und Manila, die Husaren-Regimenter de la Prince mund Pavia und ein Artillerieregiment unter General Molto Theil. Heute Abend brachten die Studenten dem Kronprinzen eine Serenade. Die Abreise des Kronprinzen nach Sevilla erfolgt am Freitag Abend. Der deutsche Gesandte, Graf Solms, begleitet den Kron— prinzen auf der ganzen Reise bis zu dessen Wiedereinschiffung. Der Präfect von Sevilla erhielt die nöthigen Weisungen. Der Kron— prinz trifft am 8. d. Abends in Sevilla ein und zwar incognito. — Die vom Ministerrath genehmigte Thron— rede zur Eröffnung der Cortes wird die Noth— wendigkeit der Einführung des allgemeinen Stimm— rechts und der Verfassungsreform aussprechen. Italien. Rom. Wie man von hier meldet, wird in unterrichteten Kreisen ein Besuch des Königs Alfons von Spanien beim italienischen Königshause in Rom als gesichert bezeichnet, ohne daß aber bisher ein Zeitpunkt für den— selben fixürt wäre. Griechenland. Athen, 6. Dez. In der Kammer beantragte gestern Delyannis eine Ver— trauensfrage für das Cabinet und Fortsetzung der Debatte über die Tagesordnung für morgen. Die Minister verlangten die Fortsetzung der Tagesordnung. Die Opposition erklärte da— gegen, vor Erledigung des Antrags Delyannis keine andere Debatte zuzulassen und verließ den Saal. Die Sitzung wurde aufgehoben, weil das Haus beschlußunfähig war. Rußland. Petersburg. Die Zeitungs— nachrichten über eine stattgehabte oder in Aus— sicht stehende Collectivvermittelung der Mächte in der Tonkinangelegenheit werden von hiesigen unterrichteten Kreisen als unbegründet bezeichnet. Egypten. Khartum. Times meldet von hier, daß ein verwundeter Offizier der egyptischen Armee sich in El Obeid befinde. Asten. Hongkong. General Pang ist Canton eingetroffen. Derselbe erließ an die Angehörigen der fremden Staaten ein Mani— fest, worin es heißt: Falls in einem Krieg mit Frankreich fremde Schiffe und Waaren durch hätten sich die Eigenthümer mit Entschädigungs— ansprüchen an Frankreich zu wenden. Er(Pang) sei bereit, Canton zu Wasser und zu Lande zu vertheidigen. — Einer Meldung des R. B. aus Tientsin zufolge, verweigert es die chinesische Regierung, ihre Ansprüche betreffs Tonkin zurückzuziehen oder abzuändern. Allerlei. Wetzlar, 5. Dec. Gestern von Diez gekommene Relsende erzählten, in Diez sei der Offizier, welcher mit 40 Mann dort zur Bewachung des Zuchthauses commandirt ist, auf dem Wege nach seiner Wohnung mit Clivilpersonen in Schlägerei gerathen, wobei genannter Offizier todt— geschlagen worden sei. Karlsruhe, 6. Dez. Viktor v. Scheffel hatte gestern Abend das Unglück, auf der Treppe so unglücklich zu fallen, daß er seinen Arm stark verletzte. Derselbe ist jedoch nicht, wie einige Blätter wissen wollen, ge— brochen. Das Befinden des Dichters ist gut. Danzig, 6. Dec. In Folge des gestrigen Nord— sturmes strandete der Schooner„Doris“ aus Blan— kenese auf der Danziger Nehrung. Die Mannschaft wurde gerettet. Im hiesigen Hafen sind nur kleinere Beschädigungen vorgekommen. Außerhalb der Stadt überschwemmte das durch den Sturm aufgestaute Hoch— wasser aus der See und Weichsel einzelne Grundstücke, Holzfelder und Ländereien. Brüssel, 6. Dee. Ein heute Abend im Parla— mentsgebäude ausgebrochener Brand zerstörte bereits den Flügel, worin die Repräsentantenkammer tagte, der andere Flügel, worin das auswärtige Amt und das Unterrichtsmintsterium sich befinden, ist stark bedrängt, die übrigen Theile hofft man zu retten. Die Rettungs- arbeiten werden ungeachtet der außerordentlichen Gluth mit großer Energie bewirkt. Das Milktär hilft. Konstantinopel, 5. Deebr. In der Vorstadt Haskiol, vornehmlich von Türken und Juden bewohnt, ist heute Feuer ausgebrochen, welches den ganzen Tag fortdauerte und von etwa hundert Häusern eine große Anzahl zerstörte. Der Schaden ist bedeutend größer, als ursprünglich angenommen wurde. Auf Befehl des Sultans sind mehrere Wagenladungen Brod dahin ge— sandt worden. Eingesandt. Wie wir vernehmen, hat sich unsere seitherige Feuer— wehrmusik unter dem Namen„Dilettantenverein“ neu constitultt und nimmt derselbe auch außerordentliche Mitglieder gegen einen geringen monatlichen Beitrag auf. Es wird deshalb in nächster Zeit eine Liste zur Sammlung von Mitgliedern zirkultren. Beil dem gewiß schönen zweck, welchen der Verein verfolgt,„Pflege gnügungen, zur Unterhaltung seiner Mitglieder und Freunde“, darf man sich gewiß der Hoffnung hingeben, daß die Getheiligung eine recht zahlreiche werden wird, indem nur dadurch das Bestehen des Vereins moͤglich gemacht wird, was überhaupt nur der Wunsch unserer Mitbürger sein kann.— Wenn wir in Betracht ziehen, in welch bereitwilligster Weise sich die Mitglleder besagten Vereins bei irgendwelcher Festlichkeit unserer Stadt be— theiligten und ferner betheiligen werden, so erscheint ez gewissermaßen als eine Pflicht diesem Verein in jeder Weise entgegenzukommen und denselben zu unterstützen, Sicherem Vernehmen nach findet am Neujahrstage das erste Concert mit Tanzkränzchen statt und wird der Verein sowohl in Bezug auf den Beitritt zu demselben, als auch auf den Besuch des Coneertes, auf recht zahl— reiche Betheiligung von Seiten unserer Mitbürger rechnen können, was schon im Interesse der guten Sache sehr zu wünschen wäre. E. Handel und Verkehr. Frankfurt, 5. Deebr. Wochenmarkt. Obst und Gemüse hatten die Preise des Vormarktes. Zwiebeln per Centner M. 8.— 8.50, per Gescheid 30 Pf. Kar— toffeln per Malter(200 Pfd.) M. 3.75 4.25, per Ge scheid 8 und 9 Pf. Eier per Hundert M. 6.— 6.70, Italiener M. 9.50. Italienisches Geflügel: Capaun M. 2.20— 3.50, Ente M. 2.50— 3., Welscher Hahn M. 6.— 9., Welsches Huhn M. 4.— 5., wilde Ente M. 2.— 2.30, Taube 90 Pf. bis M. 1.05. Bekasine M. 1., Krickente M. 1.70. Handkäse per Pfd. 45—50 Pf. Gedenket der Vöglein im Schnee! Der Frost und Hunger thun weh. Verwahret Feuer und Licht, Damit kein Schaden geschicht! Kirchliche Anzeigen für Kriedberg. Ebangelische Gemeinde. 2. Advent. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Köstlin. Gottesdienst in der Stadtkirche: Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Fertsch. Gottesdienst in der Burglirche: Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Weiffenbach. Katbolische Gemeinde. : Beicht. Samstag 4 Uhr Sonntag 1 9/17 Uhr: Beicht. 7 Uhr: Austheilung der heil. Communion. 10„ Hochamt mit Predigt. 5 8 1— 2 Christenlehre und Andacht. die Feindseligkeiten Schaden erleiden sollten, der Musik, sowie Veranstaltung von Concerten und Ver Der Gottes dienst 17 0 der Woche beginnt um 7¼ Uhr. 2 Brillen,— Das Neueste in 32⁰⁵ Klemmer in Gold, Nickel und Stahl mit nur besigeschliffenen Gläsern nach Prüfung und Maaß, Reiß jeuge ne dener den feinsten(Arauer), Stereoskope, Kaleidoskope, Laterna magica, Dampfmaschinen, electr. Motoren u. s. w. empfiehlt als passendes Ehristgeschenk in nur guten Aus— führungen Friedberg. Fr. Fuendeling, Optiker und Mechaniker, Meßgergasse bei Hofphotograph Schmittner. Nicht passende Brillen und klemmer werden dis zum 30. Dezember umgetauscht. 4382 Neu eingetroffen eine große Auswahl in Tuch Unterröcken in allen Farben billigst. 1371 G. F. Aletter. Aechte französische Rothweine. St. Estéphe, St. Emilion, St. Julien, e per Flasche M. 1.20, M. 1.40, M. inel. 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Philipp Bauer in Assenheim empfiehlt auf bevorstehende Weihnachten Gesangbücher, Bilderbücher, Notizbücher, Papeterien, Photographie und Schreibalbums, ferner eine reiche Auswahl in geinderspielwaaren zu den billigsten Preisen, sowie auf Neujabr eine große Auswahl Gratulationskarten von den billigsten bis zu den feinsten 4359 eue elegante zwei- und biersitzige 4381 Schlitten Wagner, Wagenbauer. 4358 Ausstellung A. Diehl, Conditor. Empfehle alle Sorten Confecte und Lebkuchen. Großer Weihnachts-Ausverpauf el Becker& Engel Friedberg— Bad-Nauheim. Für Weihnachten: Spielwaaren in größter Auswahl bllligst bei Curl Damm, 4377 U sagasse. Kuorr's ö spezield für Kindernahrung bestimmte Haser- N Gerstenmehle, 7 laut Analysen beste Fabrikate. Knorr's Suppen⸗ Erbsen⸗,Luus n⸗& Bohueumehle, Knorr's Suppen⸗ 1 Grünkornmehl, Tapioca, Reismehl, Hafergrütze, Tapioca⸗Julienne ꝛc. ꝛc. liefern vorzügliche kräftige Suppen für Ge⸗ sunde und Kranke. Zu haben bei J. Baumeister in Friedberg. in Friedberg. NB. 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Der Inhalt der„Laubhütte“ hält sich von jeder Parteitendenz fern und ist ausschließlich der Belehrung (insbesondere der reiferen Jugend), der Unterhaltung und rel. Erbauung gewidmet. Probenummer durch alle Buchhandlungen. Man abonnirt bei jeder Postanstalt und jeder Buchhandlung für 1 M. 60 Pf. vierteljähr⸗ lich; in Regensburg bei H. Bauhof, Buchhandlung. Inserate werden per Zgespaltene Petitzeile 29 Pfennig aufgenommen.(a 81/12 A.) s Winterhandschuhe e n ve Weuge t 5e b. Pang. Grünen und schwarzen Thee, los sowie in Packeten a 50 und 100 Pf., Feinsten Ceylon⸗Zimmt& Vanille in vorzüglichen Qualitäten. Friedr. Hilbrecht Wittwe. 4207 1 4387 Verwandten, Freunden und Bekannten widmen wir die traurige Nachricht, daß unser innigstgeliebter Sohn und Bruder Jean Emil Diehl beute Morgen nach langem Leiden in seinem 24. Lebensjahr sanft dem Herrn entschlafen ist. Friedberg den 7. Dezember 1883. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Sonntag den 9. Dez., Nachmittags 3 Uhr, statt. Besondere Einladung erfolgt nicht. Todes-Anzeige. 4388 Heute Morgen 6 Uhr entschlief nach kurzem Krankenlager unser lieber Vater, Großvater und Schwiegervater Herr Pfarrer Ernst Buff nach vollendetem 83. Lebensjahre. Um stille Tbeilnahme bittet Nieder⸗Wöllstadt, 7. Dezember 1883. Im Namen der Hinterbliebenen: W. Buff. Die Beerdigung findet Montag Nachmittag 2 Uhr statt. 4367 Theilnehmenden Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Anzeige, daß es dem Herrn über Leben und Tod gefallen hat, unsern innigst geliebten, unvergeßlichen Gatten, Vater, Bruder, Schwiegersohn, Onkel, Vetter, und Schwager Todes⸗Anzeige. Georg Puth, Domänenpächter, nach langem und schwerem Leiden im 49. Lebens⸗ jahr zu sich in die Ewigkeit abzurufen. Um stilles Beileid bitten Moritzbrunn, Post Adelschlag, 5. Dezember 1883. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Sonntag den 9. Dez, Nachmittags 2 Uhr, zu Nieder-Wöllstadt statt. 2425 billigst bei K. 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Wir ersuchen alle Gesellen Friedberg's in zur, circulirenden Liste sich höflichst zu unterzeichnen. 4356 Das Comite. Friedberger Casino. Samstag den 15. Generalversammlung mit der Tagesordnung abgehalten; 1) Erweiterung des Casino-Locales. 4351 Der Vorstand. An unsere Milbürger! Die Mitglieder der hiesigen Feuerwehrkapelle hab beschlossen, unter dem Namen„Dilettanten-Verein“ ide Kapelle auch für die Zukunft bestehen zu lassen. Dr Verein hat wie seither den Zweck, moderne Musik u pflegen und bei öffentlichen Festen u. drgl. mitzu wirkt Der Bestand eines solchen Vereins ist für unseze Stadt ein Bedürfniß; darüber besteht kein Zweifel. Un aber in der Lage zu ein, den ihm gestellten Aufgaben gerecht zu werden, bedarf der Verein gegenüber din nicht unbeträchtlichen Ausgaben der Unterstützung seinee Mitbürger und zwar in der Weise, daß solche als außer ordentliche Mitglieder gegen einen niederen monatlichen Beitrag hinzutreten. Mitglieder und ihre Familien das Recht, sämmtlichas öffentlichen Aufführungen, Unterhaltungen des Vereins u. s. w. unentgeltlich beizuwohnen. Der Verein wird sich erlauben, in nächster Zelt ester Liste zur Einzeichnung als Mitglied in Umlauf zu sezem und bedarf es gewiß nur dieses Appells an die ihm stets entgegengetragenen Sympathien der hlesigen Es Friedberg im Dezember 1883. 4355 Der Dilcttanten⸗Verein. Warme Bäder 178 den ganzen Tag und Sonntag Vormittags. 3782 Carl Walter. Möbelmagazin von 8 Pfeffer& Metenders in Friedberg nächst dem Bahnhofe, große Auswahl aller feineren und gewöhnl. Möbel. Billigste Preise, reellste Bedienung. A reis-Verzeichnisse gratis und tranco Kastanien(ital. Maronen) in ganz frischer Waare empfiehlt 4310 F. Weill Schlittschuhe in bedeutender Auswahl zu billigen Preisen empfiehlt 4276 Jeau Huber. Selbstgefertigte Möbel Sekretäre, 1 0 1917. Tische, Sophal Stühle, Waschtische, sowie Sessel, Blumentische un! Kindersessel verkauft zu den billigsten Preisen F. 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Mibürge sesigen Feuerwehrkapelle hal men„Dilettanten Verein“ 9 unft bestehen zu lassen. di. en Zweck, modeine Muff n Festen u. dgl. mitzuwfkd solchen Vereins ist für unt rüber besteht kein Zwelfel. U. „den ihm gestellten Aufgube rf der Verein gegenüber d sgaben der Unterstüßung sin der Weise, daß solche als außt gen einen niederen monatlch für haben die außerordentlch zillen das Recht, sämmtlchl „ Urterhaltungen des Veet uwohnen. erlauben, in nͤchster geit ei Mitglied in Umlauf zu h c dleses Appells an die I Sompalhlen der hiesigen el; neinste Bethelligung zu sicher ber 1883.. f Der Diltttanten⸗ Vert il — e Bäder en Sende nal Migauin dor 0 reellste Bedien a* it gratis und Maronen sigte Mill Soplel Ische/ 0b ö ic 1 ssen i Friedbelh 3), fnndt 1 feiner dee an; großen/ 4. B05 issehügunggsftung für 1882. Entree Agkuten der Hess. Ludwigs⸗Eisenbahn⸗Gesellschaft betr. 7 fremder Orden. ev. Pfarrstelle zu Hungen präs. Pfarrer Kring zu Muschen⸗ heim bestätigt; Pfarrstelle zu Ober⸗Eschbach übertragen, der auf die ev. Tanzlehnr, Pfarrstelle zu Wetterfeld präs. Pfarrer Wagner zu Rom⸗ Beilage. E Herhesssger Awiger „ 144. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt, Bei— lage Nr. 25, enthält: 1. Uebersicht der Rechnung der May'schen Schulunter— 11. Bekanntmachung, den 11. Nachtrag zu den Sta— II. Erhebung in den Grafenstand. Iv. Abwesenheitserklärungen. v. Ordensverleihungen. VI. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen VII. Namensveränderungen. VIII. Dienstnachrichten. Es wurde: der auf die 1. dem ev. Pfarrer Böll zu Schönbach die rod, der auf die ev. Pfarrstelle zu König präs. Pfarrer Mast zu Geestendorf bestätigt; dem Schullehrer Schu⸗ macher zu Bürstadt und dem Schulamtsasp. Fertig aus Bensheim Lehrerstellen zu Viernheim übertragen; der Schullehrer Stamm zu Mainz zum Lehrer an der Real- schule zu Michelstadt ernannt, dem Schullehrer Göckel u Angersbach eine Lehrerstelle zu Landenhausen, dem Schulamtsasp. Bitz aus Budenheim eine Lehrerstelle zu Appenheim, der Schulamts aspirantin Bücklers aus Kempen eine Lehrerinnenstelle zu Büdesheim, dem Schulamtsasp. Vutz aus Ober- Hilbersheim eine Lehrerstelle zu Gauls⸗ heim, dem Schulamtsasp. Heid aus Undenheim eine Lehrerstelle zu Horrweiler übertragen; der auf die 2. Lehrerstelle zu Reichenbach präs. Schulamtsasp. Bickel⸗ baupt aus Reichenbach, der auf die Lehrerstelle zu Stein: berg präs. Schulamtsasp. Voltz aus Heblos bestätigt, dem Schulamtsasp. Müller aus Nieder-Bessingen eine Lehrer⸗ stelle zu Frischborn, dem Schullebrer Hoffmann zu Siedels— brunn eine Lehrerstelle zu Arheilgen übertragen; der auf die Lehrerstelle zu Nonnenrod präs. Schulamtsasp. Buch aus Nieder⸗Rosbach bestätigt; dem Schullehrer Seib zu Ober⸗Beerbach die Lehrerstelle zu Reisen, der Schulamts—⸗ asplrantin Seriba aus Sprendlingen eine Lehrerinnen stelle zu Arheilgen, dem Schulamtsasp. Schock aus Löhr— bach die Lebrerstelle zu Mommenheim, dem Schulamts— aspiranten Köhler aus Wingershausen die Lehrerstelle zu Nommelhausen, dem Schullehrer Schulmerich zu Ober⸗ Mörlen die Lehrerstelle zu Ebersheim, dem Schulamts— asplranten Rodenbach aus Gensingen die Lehrerstelle zu Planig übertragen; der auf die Lehrerstelle zu Ober⸗ Ostern präs. Schulamtsasp. Reeg aus Hassenroth bestätigt. IX. Charakterertheilungen. X. Dienstentlassungen. Der ev. Pfarrer Buß zu Wallertheim wurde auf Nachsuchen, ferner der Lehrer Seyler zu Heidesheim aus dem Dienst entlassen. XI. Ruhestandsversetzungen. Der Oberlehrer Glock zu Bessungen wurde auf Nachsuchen, der Schullehrer Zwilling zu Siesersheim auf Nachsuchen, der Schullehrer Strein zu Wimpfen auf Nachsuchen, unter Anerkennung seiner Dienste, der Schullehrer Vecker zu Holheim auf Nachsuchen in den Ruhestand versetzt. XII. Coneurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Die ev. Pfarrstelle zu Nauheim bei Groß-Gerau, Gehalt 3851 M. Die ev. Pfarrstelle zu Hähnlein, Gehalt 1492 M. Die Lehrerstelle zu Rohrbach, Gehalt 900 M.; dem Grafen zu Erbach-Erbach steht das Präsentatlonsrecht zu; die Lehrerstelle zu Blödesheim, Gehalt 900 M.; eine Lehrer⸗ stelle zu Birkenau, Gehalt 900— 1020 M.; eine Lehrer⸗ stelle zu Alsfeld, Gehalt 1250 M.; dem Stadtvorstand zu Alsfeld steht das Präsentatlonsrecht zu; eine Lehrer⸗ stelle zu Nauheim bei Groß Gerau, Gehalt 9001000 M.; eine Lehrerstelle zu Kirtorf, Gehalt 900 M. Drei kath. Lehrerstellen zu Bürstadt, Gehalt 1100 bis 1400 M. Eine mit einer kath. Lehrerin zu besetzende Stelle zu Kostheim, Gehalt 1000 M. Eine kath. Lehrerstelle zu Büdesheim bei Bingen, Gehalt 1000 M. An der Volks⸗ schule zu Offenbach: vier ev. Lehrerstellen, eine kath. Lehrerstelle und eine mit einer ev. Lehrerin zu besetzende Lehrerinnenstelle, Anfangsgehalt je 1200 M.; dem Fürsten zu Isenburg-Birstein steht das Präsentationsrecht zu; die Lehrerstelle zu Stumpertenrod, Gehalt 900 M.; die Lehrerstelle zu Höckersdorf, Gehalt 900 M. f xIii. Sterbefälle. Gestorben sind: der Landgerichts⸗ diener Rhein in Darmstadt; der Geh. Medizinalrath Dr. Wernher zu Mainz; der Schullehrer Jung zu Bessungen; der Hofgerichtsdireetor Pr. Völcker zu Gießen; der Rechtsanwalt Dr. Levi zu Mainz; der Landgerichts— assessor Götz zu Darmstadt; der Förster Neurath zu Darmstadt; der Schullehrer Friedmann zu Groß-Gerau; der Schloßverwalter Seling zu Kranichstein; der Kam- merstenograph Meis zu Darmstadt; der ev. Pfarrer Steinberger zu Auerbach; der Domänen-Pfandmeister, App zu Darmstadt; der ev. Pfarrer Höfeld zu Klee⸗ stadt; der Professor Dr. Clemm in Gießen; die Lehrerin Vierling zu Mainz; der Major Gerschlauer zu Darm⸗ stadt; der Distrietseinnehmer Willenbücher zu Nieder- Olm; der ev. Pfarrer Fischer zu Seeheim; der Schul⸗ lehrer Merker zu Tralsa; der Steueraufseher Klöckner zu Wimpfen; der Kreisschulinspector Rach zu Heppen⸗ heim; der Schullehrer Roth zu Nierstein; der Hausver⸗ walter Frank zu Seeheim; der ev. Pfarrer Heintze zu Blofeld; der Hauptsteueramtsdiener Götz zu Bingen; der ev. Pfarrer Wolf zu Ostheim; der Rentamtmann 1 ile gelogt) 1 Beck zu Alsfeld der Schullehrer Lippert zu Viernheim; der Kanzleiseeretär Göttmann zu Darmstadt; der Lehrer Lindenschmit an der Realschule zu Mainz. — Die Kreisbauaufseher-Asp. Habermehl von Heidesheim und Sturmfels von Semd wurden zu Straßenbaumeistern ernannt. — Unter den neuesten Drucksachen der ersten Kammer befindet sich auch der Bericht des 2. Ausschusses über den von der 2. Kammer be— kanntlich abgelehnten Antrag der Abgg. Franck und Genossen auf Vorlage eines die Aufhebung der Art. 16, 17 und 23 des sog. Schulgesetzes, d. h. der obligatorischen Fortbildungsschule be— zweckenden Gesetzentwurfes. Die Majorität des Ausschusses befürwortet Beitritt zum Beschlusse der 2. Kammer, während ein Mitglied, d. h. der Berichterstatter, das Gesetz dahin geändert wissen will, daß in Zukunft die Errichtung bezw. der Fortbestand einer Fortbildungsschule nur von denjenigen Gemeinden verlangt wird, deren Gemeinde- und Schulvorstände in ihrer Mehrheit sich für eine solche aussprechen, und der betreffende Schulvorstand das Recht erhält, solche Schüler von dem Besuche der Fortbildungsschule zu entbinden, deren Berufsthätigkeit eine derartige ist, daß sie ihm den Besuch der Schule in hohem Grade erschwert oder zu einem nutzlosen macht. Berlin, 5. Dezember. Abgeordnetenhaus. Erster Gegenstand der Tagesordnung ist die Berathung des Antrags Stern, betreffend Ein⸗ führung der geheimen Abstimmung bei Abge⸗ ordneten- und Communalwahlen. Der Antrag— steller führt aus, daß die Nothwendigkeit einer Regelung dieser Angelegenheit allgemein anuer— kannt sei. Dieses sei keine Parteisache. Ver⸗ anlaßt sei der Antrag in erster Linie durch die Absicht, einen bedauernswerthen Zustand zu be— enden, der den Beamten den Ausdruck ihrer Ueberzeugung unmöglich macht. Die ziemlich erregte Debatte wird schließlich vertagt. — 6. Dez. Im Abgeordnetenhause wurde heute der Antrag Stern weiterberathen und schließlich mit 202 gegen 163 Stimmen ver⸗ worfen. Die Eisenbahn-Commission genehmigte unverändert den Ankauf der Oberschlessischen und der Rechte Oderufer-Bahn. — Die deutsche Glattdeckscorvette„Olga“ mit dem Prinzen Heinrich von Preußen an Bord, ist in San Jago(Cuba) angekommen und soll am 22. Dez. in Havannah eintreffen. — Die N. A. Z. schreibt: Aus Amoy ist die Nachricht eingelaufen, daß die Angelegenheit des im Dezember 1881 bei Chapelisland auf Felsen gerathenen und von chinesischen Schiffern geplünderten Bremer Barkschiffs„Pallas“ durch eine empfindliche Bestrafung einer Anzahl über— führter Strandräuber erledigt ist, nachdem das deutsche Consulat in Amoy bereits im Februar 1882 eine angemessene Entschädigung für die Rhederei und die Schiffsbesatzung erwirkt hatte. Thorn. Auch der hiesigen Festung sollen zur Beherrschung der Weichsel zwei Panzer— Kanonenboote von geringem Tiefgang zugetheilt werden. Die gleiche Zutheilung hat vor mehreren Jahren bekanntlich bereits in Coblenz stattgefunden. Aus Stadt und Land. r. Bad⸗Nauheim. Bei der gestrigen Ergänzungs- wahl zum Gemeinderath wurde Tapezierer K. Horn mit 224 Stimmen gewählt. Der Gegenecandidat, der seit⸗ herige Beigeordnete Fr. Langsdorf J. erhielt 126 Stimmen. o. Buͤdesheim. Bei der am 1. d. Mts. statt⸗ gehabten Beigeordnetenwahl wurde der Gemeinderath Friedrich Faß mit 64 Stimmen einstimmig zum Bei⸗ geordneten gewählt. Allerlei. Ellingen(Bayern), 1. Dee. Vor einigen Tagen starb dahier Oberst Klein auf Schloß Syburg. Großes Aufsehen erregt nun in der ganzen Umgegend die mit dem Todesfalle in Berührung stehende Verhaftung der Frau des Obersten und des Jägers Kaiser vom Schlosse. Chemnitz, 2. Dee. Heute Abend hat der ver⸗ beirathete Kellner Schubert dem Dienstmädchen Lina Weber, mit dem er ein Liebesverhältniß hatte, auf offener Straße mit einem Messer den Kopf abgeschnitten. Der Mörder ist flüchtig. Berlin, 1. Dee. Den Beamten der Kriminal- polizei war mitgetheilt worden, daß zur Zeit einer der gefährlichsten„Leinwandnepper“ unsere Nachbarstadt Charlottenburg unsicher mache und sich demnächst wobl auch in Berlin blicken lassen würde. Am Mittwoch früh nun hatte ein in der Brunnenstraße wohnender Kriminal— beamter beim Weggehen sein Notizbuch zu Hause liegen lassen. Als er nach wenigen Minuten zurückkehrte, das Buch zu holen, hatte seine Gattin unterdessen, nach Frauenart einen Blick hineingeworfen und das Signale— ment des Vetrügers gefunden. Gegen 12 Uhr Mittags wurde die Klingel ihrer Wohnung gezogen und ein gut gekleideter mit einem ansehnlichen Packet beladener Mann bat die erstaunte Frau um einige Minuten Gehör. Mit gut gespieltem Kummer erzählte er, daß er früher ein größeres Wäschegeschäft besessen habe, durch schlechte Menschen aber Bankerott gemacht habe. Er hätte jedoch Zeit gefunden, einige ansehnliche Posten bester Leinwand deiseite zu bringen und wäre bereit, an achtbare Leute davon abzugeben. Die Frau dachte augenblicklich an das am Morgen gelesene Signalement und verglich das⸗ selbe im Gedächtniß mit dem Aussehen des Ankömmlings. Das Resultat davon war, daß sie den Verdächtigen aufzuhalten suchte, da sie wußte, daß ihr Gatte jeden Augenblick zu Tisch kommen mußte. Endlich traf der Kriminalbeamte ein und war nicht wenig erstaunt, als er sah, welch' ein seltener Vogel im Garn saß; denn die Vermuthung der Frau fand sich vollauf bestätigt. Daß der Beamte den so unerwartet Erwischten, der einen ganz unparlamentarischen Fluch ausstieß, als er merkte, wohin er gerathen war, sofort in Beschlag nahm, ist selbstverständlich. Wir theilen den Fall um deßwillen mit, weil ein ähnlicher Schwindler, möglicherweise der— selbe, im letzten Herbste Bad⸗Nauhelm unsicher machte. Es kann nicht genug vor derartigen Menschen, überhaupt vor den Hausirern gewarnt werden. Kiel, 5. Dee. In vergangener Nacht hatten wir heftigen Sturm aus Nordorst. Das Wasser stieg acht Fuß über den normalen Stand, so daß eine große Ueber⸗ schwemmung eintrat. Alle Keller und Gärten der niedrig gelegenen Stadttheile stehen unter Wasser, auch die Maschinenräume der Kieler Ztg. Der Schaden ist erheblich. Wien, 3. Deebr. Im Prater wurde heute ein Bravourstück ausgeführt, das meist nur in Romanen vorkommt. Die Pferde eines eleganten Wagens gingen durch und stürmten rasend daher und die im Wagen sitzenden Damen und Herren schlenen verloren; da warfe sich zwei entschlossene junge Männer mit Lebensgefahn den wüthenden Thieren entgegen und es gelang ahnend dieselben zum Stehen zu bringen. Die beiden Männe, waren der Herzog Carl Theodor von Bayern und der Herzog von Braganza. Sie entzogen sich rasch dem Danker Gerichtssaal. Friedberg, 4. Dez. In heutiger Schöffengerichts⸗ sitzung wurde: 1) Christian Mörch von Dorheim, wegen zweier Diebstähle, zu einer Gefängnißstrafe von drei Wochen verurtheilt und 2) die Georg Ludwig Stelz Ehefrau von Nieder⸗Florstadt, angeklagt wegen Belei⸗ digung des Heinrich Klaus II. von da, freigesprochen und dem Privatkläger die sämmtlichen Kosten zur Last gesetzt. Friedberg, 6. Dez. In heutiger öffentlicher Sitz— ung des Großh. Amtsgerichts wurden nachbemerkte Per⸗ sonen als Schöffen für das Jahr 1884 ausgeloost, welche an den beigesetzten Sitzungstagen zu fungiren haben: Jakob Dieffenbach II., Landwirth von Ober ⸗Ros bach und Konrad Kleeberger, Landwirth von Melbach: 3, 15., 22. Januar; Wilhelm Buff, Landwirth von Nieder— Wöllstadt und Nicolaus Theodor Friedrich Ewald, Land⸗ wirth von Ockstadt: 5., 12., 19. Februar; Friedrich Wilhelm Steten, Gemeindeeinnehmer von Reichelsheim und Andreas Pabst, Landwirth von Bruchenbrücken: 4., 11., 18. März; Jakob Stahl, Landwirth von Nieder— Wöllstadt und Philipp Feist, Landwirth von Beienheim: 1., 8., 22. April; Emanuel Löb, Fruchthändler von Friedberg und Georg Karl Hensel, Landwirth von Södel: 6., 13., 27. Mai; Friedrich Reitz, Landwirth von Wölfers⸗ heim und Jakob Schott, Hofrestaurateur von Frledberg: 10., 17., 24. Juni; Heinrich Philippi III., Landwirth von Fauerbach b. Fr. und Johannes Wilhelm Schultheiß, Landwirtb von Ober- Florstadt: 8., 15., 22. Juli; Karl Bierau, Gräfl. Kammerrath von Friedberg und Adolf Mayer, Hofuhrmacher von Friedberg: 5., 12., 19. August; Jakob Zwier, Beigeordneter von Ilbenstadt und Wilhelm Kreuter III., Hofmetzger von Friedberg: 2., 9., 23. Sep⸗ tember; Jakob Breidenbach, Landwirth von Ober⸗Wöll⸗ stadt und Wilhelm Klein von Burg⸗Gräfenrode: 7., 14., 21. Oktober; Heinrich Wilhelm Alles, Bürgermeister von Nieder-Florstadt und Ferdinand Diel, Kaufmann von Dorn Assenheim: 4., 11, 18. November; Wilhelm Treut, Landwirth von Bauernheim und Philipp Aug. Schneider, Landwirth von Bruchenbrücken: 2., 9., 23. Dezember. Zu Hülfsschöffen wurden bestimmt: 1) Georg Hieronimus, Hofmaler; 2) Johann Koob, Kürschner; 3) Johannes Bieler, Hofglaser; 4) Ernst Engel, Metzger; 5) Philipp Windecker, Metzger; 6) Christof Blum, Metzger; 7) Fried⸗ rich Reuß, Beigeordneter; 8) Philipp Wilhelm Alt⸗ mannsperger, Landwirth; 9) Ludwig Weis, Buchbinder; 10) Karl Theodor Kranz, Kaufmann,— sämmtlich von Friedberg. Bekanntmachung. Die Vergebung der für das hiesige Haftlokal pro 1884 erforderlichen Bedürfnisse. als: Die Lieferung der Kleidungsstücke, Strohsäcke, des Oel's und Stroh's, sowte das Reinigen der Wasche, ferner das Rasiren und Haarschneiden der Gefangenen, soll im Termin Donnerstag den 20. Dezember l. J., Vormittags 9 Uhr, bei unterzeichnetem Amtsgericht unter den in dieser Tag⸗ fahrt bekannt gemacht werdenden Bedingungen erfolgen. Gleichzeitig wird der im Hof des Haftlokals lagernde Dünger und die Asche versteigert. Vilbel den 1. Dezember 1883. Großherzogliches Amtsgericht Vilbel. Wegelin. 4383 Mittwoch den 12. d. Mts., Vormittags 9 Uhr⸗ soll in hiesigem Rathhaus das dem vereinigten Armen, fonds dahier zustehende, in der Gemarkung Schwal⸗ heim gelegene Gut nochmals an den Meistbietenden verpachtet werden. Aaugleich soll unmittelbar nach dieser Ver⸗ pachkung der in Nauheimer Gemarkung gelegene sog. Siechkirchhof, ca. 14 Morgen haltend, welcher Martini 1884 leihfällig wird, meistbietend verpachtet werden. Friedberg den 7. Dezember 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Steinhäußer. — 1 — 5 Holz⸗Versteigerung. Montag den 17. Dezember l. J. werden in dem Freiherrlich v. Franckenstein'schen Walddistrikt Jägers- ruhe versteigert: 5550 Stück Birken Wellen, zu Besenreisig geeignet. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf dem„Neuen— Weg“ im Distrikt Jägersruhe. Ockstadt den 6. Dezember 1883. Der Frh. v. Franckenstein'sche Oberförster 4360 Ru mp f. ö 1. Markt⸗ Verlegung 7. U 4366 Der auf den Thomastag d. J. abzuhaltende Krämermarkt ist auf Donnerslag den 20. und Freitag den 21. December 1883 verlegt worden, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. 1. Homburg v. d. H. den 4. Dezember 1883. Bürgermeister⸗Amt. (Ag. 2830.) A. Schleußner. Aufforderung. Alle Diejenigen, welche noch Gelder an die Gräflich zu Rantzau'sche Forstkasse zu Ziegenberg zu zahlen haben, werden hierdurch aufgefordert, solche binnen 8 Tagen an genannter Stelle zu berichtigen, andernfalls gegen jeden Säumigen das Zwangsverfahren eingeleitet wird. Ziegenberg den 5. Dezember 1883. Versteigerung. 4 ung. Dienstag den 11. d. M., von Vormittags 9 Uhr ab, werden nachstehende noch zur Concursmasse Madler gehörige, zu M. 1000 taxirte Gegenstände meistbietend versteigert: 1 Sopha mit 2 gr. Sessel, fast neu, 1 Consol, 1 Pfeilerspiegel, 1 Hackklotz, 4 Oefen(neu), 1 ver⸗ zinkter großer Spülkasten, 2 Tische, 2 Schränke, 1 Wascheommode, 1 Sekretär, 1 eiserne Garten— bank mit Schemel, neu, 1 Marqguise, 3 große Teppiche und 4 Vorlagen, sämmtliches Leinen, Servietten, Tisch-Tafeltücher, Rouleaux, Vor⸗ hänge, Kolter, Messer und Gabeln, 4 Weinfaß, 1 Küchenschrank, Blumen und Gewächse. Bad⸗Nauheim, 6. Dezember 1883. 4365 Der Coneursverwalter. Uicht zu übersehen! J Unterzeichneter ist beauftragt, nachfolgende Gegen⸗ stände billigst zu verkaufen: 2 vollständige Garnituren, 2 Kommoden von Nußbaumholz, 1 Waschkommode mit Spiegel, verschiedene Nachttischchen, einige kleine Schränke, 1 Pult, 3 neue Bänke, 3 Kleiderschränke, fast neuen Wagen mit compl. Geschirr, sowie sonst noch kleine Gegenstände. Aron Loeb. in Seide-, Zanella- und Alpaka; Stoffen, stets zu den billigsten Preisen Regenschirme bei F. Friedrich. Als passende Lestge schenke empfehle ich meine selbstgefertigten Elfenbein-Waaren, Schmuck⸗Artikel in Bernstein, Jet z, Stöcke, Regenschirme, Tabakspfeifen, Cigarrenspitzen in Meerschaum, Weichsel u. drgl. Diejenigen meiner verehrlichen Abnehmer, welche Sachen nach Angabe zu haben wünschen, wollen ihre Bestellungen gefälligst jetzt schon aufgeben, da es mir nicht möglich ist, solche kur vor Weihnachten noch prompt zu effectuiren. 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Die mannigfachen Gebiete der Kunst, Mechanik und Industrie haben in ihrer Totalität keinen zweiten Gegenstand aufzuweisen, welcher sich so vortrefflich als inniges Weihnachts ⸗Geschenk eignet, wie diese als vollendet anerkannten Htller'schen Spielwerke, welche auf allen Ausstellungen, zuletzt in„Melbourne 1881“ 1„Zürich 1883“ mit den ersten Preisen gekrönt wurden. Es gibt keine Beziehungen noch so zarter Natur, daß nicht ein Heller'sches Spielwerk im Sinne des Wortes das passendste Weihnachtsgeschenk wäre. Wo Werthgegenstände das Zartgefühl verletzen, Nutzobfeete die Empfindlichkeit reizen, da eignet sich das Spiel⸗ werk in vorzüglichster Weise. Ja— aller Welt wird ein solches willkommen sein; denn wer auf Erden hat keine Stunden der Vereinsamung, in welchen ihn jenes Gefühl von Wehmuth oder Verbitterung über⸗ kommt, das man„Weltschmerz“ nennt; und wem ist Musik— diese Universalsprache aller Herzen— in solchen Stunden nicht Trösterin nicht Zeitver⸗ kürzerin!?— Ein solches Werk ist auch jenen Per⸗ sonen nicht warm genug zu empfehlen, welche Lebens stellung, Krankheit, Verwaisung u. s. w. zur Einsamkeit verurthtilen. Es bietet Zerstreuung und Genuß, umso⸗ mehr, als der Fabrikant mit feinem Geschmacke das Repertolre jedes einzelnen Werkes zusammenstellt. Die Tonstücke aus älteren und neuesten Operetten, die modernsten Compositionen auf dem Gebiete der Tanzmusik, die beltebtesten Lieder der hervorragendsten Tondichter werden in correctester Weise von den Heller'schen Werken zu Gehör gebracht. Für Hötels, Restaurants, Conditoreien u. s. w. gibt es keine einfachere und sicherere Anziehungskraft, als solch ein Spielwerk. Wie uns von den verschie⸗ densten Seiten bestätigt wird, haben sich die Einnahmen solcher Etablissements durch die Anschaffung eines Spiel- werkes geradezu verdoppelt: darum jenen Wirthen und Geschäftsinhabern, die noch nicht im Besitze eines Spiel⸗ werkes sind, nicht dringend genug anempfohlen werden kann, sich dieser als so sicher sich erweisenden Zugkraft ohne Zögern zu bedienen; auf Wunsch werden Zahlungs— erleichterungen gewährt. Den Herren Geistlichen, welche aus Rücksichten für ihren Stand, oder der Entfernung wegen Concerten u. s. w. nicht beiwohnen können, bereitet solch ein Kunstwerk den schönsten und dauerndsten Genuß. Diesen Winter kommen 100 der besten Werke, im Betrage von Franes 20,000. als Prämien zur Ver⸗ thetlung und kann selbst der Käufer einer kleinen Spiel⸗ dose dadurch in den Besitz eines großen Werkes ge— langen, da auf je Francs 25. ein Prämienschein ent⸗ fällt. Reichhaltige illustrirte Prelslisten nebst Plan werden auf Verlangen franco zugesandt. Wir rathen, selbst die kleinste Bestellung direct an die Fabrik in da dieselbe, außer in Nizza, nirgends und vielfach fremde Fabrikate als angepriesen werden. Jedes Werk trägt, was wohl zu beachten ist, den Namen des Fabri⸗ welcher auch Lieferant fast aller Höfe und Hoheiten ist. 418 Aufforderung. Wegen Theilung des Ziegelgeschäftes werden alle Diejenigen, welche noch Zahlung an uns zu leisten haben, aufgefordert, dieselben bis zum 15. Dezember zu leisten, da im anderen Falle gerichtliche Beitreibung erfolgt. Bauer& Wagner. 5 per 1 Kist W 225 Kieler Sprolt ve 2 Kiten. 1 Speckflundern, große, 30 per Kist 5 Lachsheringe, große fette, 30 per Kist 330 Elb⸗Caviar, neuer, mildgesalzen per ie, 4.50 Ural⸗Caviar, neuer, großkörniger per Kilo„ 5.50 Holländische Vollheringt, neue, 30 per Faß.„ 2.80 Kettberinge, neue große, 30 per Faß„ 2.75 Nn sische Krousardinen, neue, 120 per Faß.„ 2.80 Rollmopse, extrafein, pikant, 40 per Faß.„ 3.25 Fettheringe, große, ff. marinirt, 30 per Faß 3.00 Dick Aal in Gelse, ff. marinirt, 5 Kilo Faß„ 6.00 Fr. Hummer 8 Dosen M. 8.50, fr. Lachs 8 Dosen 900 Sardinen in Oel, neue große, per 10 Dosen„ 11.00 per Post zollfrei und franco, größere Abnehmer billigst. 4034(3731) E. H. Schulz in Altona bei Hamburg. 4257 Ein gutes, schweres, zugfestes ferd, ein⸗ und zweispännig gefahren, ist billig zu verkaufen. Näheres bel der Exped. d. Anz. 4316 .. ͤ T'. Neue Wagen 1 neuer Landauer, 1 Mylord(Halbverdeck), 1 Break, 1 Jagdwaͤgelchen, sowie ein gebrauchter Wagen billigst bei Butzbach. 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