dewald ab⸗ and der erste mmt worden. Böͤnstadt. zricdberg 92. 31 8 1 9. 50 57.81 289.21 5. 80 N. 58 89 8813. 20 35 569. 70 15. 85 —— 40641. 14 9 Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für)* Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag ür den Areis Friedberg. Donnerstag und Samstag.. 1 Die einspaltige Petitzeile wird bel Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei grö 0 ffers N ö„ 35 ö b net, größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelomen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bet uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets 55 Post ma ena Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat durch Verfügung vom 29. Januar dieses Jahres Amtlicher Theil. ad Nr. 2416, . die für die e e einer Lotterie zu Gunsten der Wasserbeschädigten des Großherzogthums Hessen Seitens der Freimaurerloge zu Offenbach entrirte Verloosung geschenkten Gegenstäunde den Taxationswerth von 8000 Mark erreicht hat, die Erlaubniß ertheilt, weitere 15,000 Loose à 50 Pfennig auszugeben und im Großherzogthum zu vertreiben. Deutsches Reich. Darmstadt. Postpersonalnachrichten. An— gestellt ist der Postpraktikant Böttger in Mainz als Postsecretär. Versetzt ist der Postsecretär Danzinger in Worms nach Nidda behufs Ueber⸗ nahme der Postmeisterstelle daselbst. In den Ruhestand getreten ist der Postmeister Heckin Nidda. — Vom Reichstag ist dem Landescomité zur Unterstützung der Wasserbeschädigten von den aus den Vereinigten Staaten von Nord-Amerika eingegangenen Liebesgaben die Summe von 42,350 Mark überwiesen worden. — Der Finanzausschuß zweiter Kammer hat seine Berathungen über die Gesetzesentwürfe wegen Revision der Einkommensteuer und Ein— führung einer Kapitalrentensteuer beendigt und sind die deßfallsigen Berichte im Wesentlichen festgestellt. Dagegen schwebt noch die Beschluß— fassung zu verschiedenen Theilen des revidirten Gewerbsteuergesetzes. Zu diesem hat Abg. Wolfs—⸗ kehl eine Anzahl von Anträgen eingebracht, welche wesentlich auf Minderbelastung der kleineren Gewerbe gerichtet sind und zunächst der Regier— ung zur Meinungsäußerung zugestellt wurden. Erst wenn letztere eingelaufen sein wird, kann eine Weiterberathung stattfinden. Berlin, 2. Febr. Der Kaiser leidet in Folge einer leichten Erkältung an Heiserkeit, weshalb derselbe die zur Vorstellung hierher beorderten Cadetten nicht empfing und auch die gewohnte Ausfahrt unterließ. — 3. Febr. Der Zustand des Fürsten Bismarck, der seiner Schmerzhaftigkeit halber gestern zu Besorgnissen Anlaß gab, hat sich ent⸗ schieden gebessert, obwohl er noch viel zu wünschen übrig läßt. l — 3. Febr. Reichstag. Der Präsident theilt ein Schreiben des Kanzlers mit, welches den Reichstag um die Genehmigung der strafrecht⸗ lichen Verfolgung der Abgeordneten Frohme und Geiser wegen Mißbrauchs der Eisenbahnfrei⸗ karten ersucht. Das Schreiben geht an die Geschäftsordnungs⸗Commission. Bei der fortge⸗ setzten Berathung des Postetats wird der Rest des Ordinartums ohne erhebliche Debatte ge— nehmigt, ebenso eine Reihe Titel des Extraor⸗ dinariums. Bei dem Neubau eines Postgebäu⸗ des in Köthen beautragt die Budgetcommission den Abstrich von 20,000 M. Reichensperger knüpft daran allgemeine Klagen über den Luxus in Postbauten; er findet ste vielfach nicht ge⸗ schmack- und stilvoll. Stephan tritt den Klagen entgegen und erinnert an die Zeit, wo über Nüchternheit und Stillosigkeit der öffentlichen Bauten geklagt und etwas mehr Luxus und Geschmack gefordert wurde. Zwischen beiden Extremen glaube die Postverwaltung die richtige Mittelstraße innezuhalten. Der Commissions⸗ antrag auf Streichung von 20,000 M. bei dem Pestbau in Köthen wird angenommen.“ Zu Titel: Postbau in Hamburg erhebt sich eine längere Debatte, wobei Staats⸗Secretär Dr. Stephan, Bundesbevollmächtigter Krüger und Abg. Kar⸗ dorf den Abstrichen der Commissionen gegenüber das Bedürfniß, namentlich die Dringlichkeit des 0 f. Majorität abgelehnt worden. Der Justiz- und Hauses befürworten. Das Haus beschließt con— der Kriegsminister waren für die Vorlage ein⸗ form den Anträgen der Budgeteommission, zur Bestreitung der Miethe infolge des, zur beab⸗ sichtigten Herstellung eines Dienstgebändes in Hamburg abgeschlossenen Tausch-Vertrages nur 64,000 M. zu bewilligen. getreten. — 2. Febr. Der Senat genehmigte das Gesetz, betreffend die gerichtliche Eidesformel, jedoch nahm er an der von der Kammer be⸗ schlossenen Fassung wesentliche Abänderungen vor. — Die Nachricht, der hiesige französische— 3. Febr. Das Portefeuille des Aeußeren Botschafter Courcel beabsichtige zu demissioniren, wurde nacheinander Courcel, Duchatel, Arago wird als unbegründet bezeichnet.— Die Er- und Bern offerirt, alle aber refusirten, ebenso neunung des Generals Thibaudin zum franzö- refusirten definitiv Challemel-Lacour und zwei sischen Kriegsminister wird übrigens in hiesigen Admiräle bezüglich des Portefeuilles für die politischen Kreisen sehr lebhaft erörtert und Marine. Wie es heißt, erwartet man die De⸗ könnte für die Negierung Grevy's möglicher- mission des französischen Botschafters in Wien, weise zu einer Quelle von Verlegenheiten wer— den. Zwar will das Pariser Evenement wissen, der französische Botschafter in Berlin, Baron de Courcel, habe constatirt, daß General Thi— baudin seiner Zeit keinen Revers unterzeichnet habe, unterrichtete militärische Kreise halten in⸗ dessen den Wortbruch Thibaudin's aufrecht. Die Nachricht des Gaulois, die deutschen Militär— attachés hätten Paris verlassen, um Thibaudin's Umgang zu vermeiden, ist unrichtig. Bis jetzt sind Instructionen aus Berlin noch nicht in Paris eingetroffen. Karlsruhe, 1. Febr. Der Großherzog und die Großherzogin sind heute von Berlin wieder wohlbehalten hier eingetroffen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Die im Unterhause eingebrachte Landwehr-Vorlage be— stimmt den Stand der Landwehr im Falle einer allgemeinen Mobilisirung auf 138,000 Mann (ausschließlich Tyrols und Vorarlbergs), ferner, daß im Kriegsfalle die Mannschaften der Spe⸗ cialwaffen, welche aus dem Heere in die Land⸗ wehr übergetreten sind, nach Bedarf zur Ver— stärkung der entsprechenden Truppen des Heeres verwendet werden können. gesetzt, daß die Ausbildungszeit für die Land⸗ wehr⸗Fußtruppen 8 Wochen und für die Land— wehr⸗Cavaleristen 3 Monate dauern soll. Dänemark. Kopenhagen. Ein Erlaß der preußischen Regierung, welcher verfügt, daß alle jungen Männer, welche als dänische Unterthanen geboren sind, aber in Schleswig ihren Wohnsitz haben, entweder in die preußische Armee ein⸗ treten oder ihre Heimath verlassen müssen, hat hier ungeheuere Entrüstung hervorgerufen, die dänische Regierung hat der preußischen diplo⸗ matische Vorstellungen in dieser Angelegenheit gemacht. Frankreich. Paris, 2. Febr. Die Kam⸗ mer hat nach neunstündiger erregter Debatte mit 372 gegen 163 Stimmen die Vorlage, welche die Prinzen zur Ausübung von Wahlfunctionen und Bekleidung von Stellen im Civil⸗ und die Regierung zu deren eventueller Aus⸗ weisung ermächtigt. Die A f und Ballue's, sowie eine Reihe von Amende— ments waren vorher annähernd mit, Sodann wird fest⸗ und Militärdienst für unfähig erklärt, angenommen Die Anträge Floquet's Duchatel. ö— Nach einer Meldung des Temps ist Prinz Napoleon ziemlich leidend. Derselbe wurde ah der Heilanstalt in Auteuil gebracht.— Duclerc ist jetzt außer Gefahr; auch die Besser⸗ ung Fallières dauert an, aber weitere Ruhe ist ihm nothwendig. Großbritannien. London. Die Königin beabsichtigt, die internationale Fischereiausstell⸗ ung, welche am 1. Mai beginnen soll, persönlich zu eröffnen. — Den durch die Note Granville's in der egyptischen Frage ausgesprochenen Anschauungen wird russischerseits vorläufig prinzipiell zuge— stimmt. Detailerörterungen behält man sich in Petersburg vor. Die österreich-ungarische und die italienische Regierung fassen die Dinge ähn— lich auf. Die deutsche Regierung nahm die Mittheilungen entgegenkommend auf, sie erachtet sich nicht als direct interessirt und wünscht ledig⸗ lich eine Uebereinstimmung der Mächte. Im Allgemeinen können die englischen Eröffnungen als sympathisch aufgenommen gelten. — Gutem Vernehmen nach erklärte Lord Granville, die Zulassung Rumänien's, Serbien's und Bulgarien's zur Donauconferenz werde er⸗ folgen, sobald die Conferenz beschlossen habe, sie einzuladen. Musurus Bey erhielt seitens des englischen auswärtigen Amtes die Versicher— ung, daß die Conferenz ausschließlich die Donau— frage berathen werde— — Dublin, 3. Febr. Im Complotproceß erscheint der Zeuge Fitzsimmons und sagt, er habe im Hause des gefangenen James Carey gewohnt und nach der Verhaftung Careys auf dem Boden des Hauses lange Messer gefunden, welche dem Gerichte überliefert worden seien. Die Chirurgen haben diese Messer untersucht und constatirt, daß mit solchen Instrumenten Bourke und Cavendish ermordet seien. Andere Zeugen constatirten die Identität von vier Ge⸗ fangenen mit den Personen, welche sie im Phönix— park einige Augenblicke vor dem Morde gesehen. Die Fortsetzung der Verhandlung findet Mon- tag statt. Spanien. Madrid, 2. Febr. Der Senat nahm mit 112 gegen 22 Stimmen die neue parlamentarische Eidesformel an, welche gestattet, dem Könige die Treue zu versprechen oder zu gleicher! schwören. Italien. Rom. an den Papst beantwortende Denkschrift vor. Türkei. Constantinopel. Gerüchte von einem Ministerwechsel sind unbegründet. Edhem Pascha kehrt auf seinen Botschafterposten in Wien zurück. — Der österreichische Botschafter von Calice schlug der Pforte neuerdings in einer Note die Wiederaufnahme der Verhandlungen wegen des Eisenbahnanschlusses vor. Serbien. Belgrad. Die Atteutäterin Helene Markowie, deren Schwester und fünf andere Frauen, befinden sich immer noch in Unter— suchungshaft. Die Verhandlungen sollten Anfangs dieses Monats geheim stattfinden, von zuver— lässiger Seite verlautet jedoch, daß Personen von Bedeutung in die Angelegenheit verwickelt sind, die zu compromittiren man jetzt noch nicht an der Zeit findet. Eine Verurtheilung dürfte schwerlich stattfinden. Montenegro. Cettinje. Die montene— grinische Regierung leitete Verhandlungen mit der römischen Curie ein, wegen Abschlusses eines Concordats und Wiedererrichtung des katholischen Bisthums in Antivari. Rußland. Petersburg, 3. Febr. Giers übernahm wieder die Leitung des auswärtigen Amtes. — Das Programm der Hoffestlichkeiten an— läßlich der Krönung ist folgendermaßen festge— stellt: Am 26. Februar(alten Styls), als am Geburtstage des Kaisers, solennes Diner und Hofball; am 2. März zur Feier des Tages der Thronbesteigung des Kaisers: Kirchliche Feier und Hofdiner; am 8. März wird der Hofstaat nach Gatschina verlegt; am 22. April reist das Kaiserpaar nach Moskau zur Einweihung der Erlöser⸗Kathedrale, während der Hofstaat seine Uebersiedelung nach Peterhof bewerkstelligt; am 26. April kehrt das Kaiserpaar nach Peterhof zurück; am 8. Mai erfolgt die Abreise des ge— sammten Hofstaates nach Moskau; am 12. Mai verkündigen Herolde die Krönung; am 15 Mai erfolgt die Salbung und Krönung; vom 16. bis 25. Mai werden 3 Hofbälle abgehalten. — In Regierungskreisen wird verstchert, die Majorität der Großmächte sei für die Kilia— frage in russischem Sinne gewonnen. — Die Mittheilung der James-Gazette, Giers habe bereits jetzt an die russischen Ver— treter im Auslande ein Circular, betreffend die Resultate des Austausches der Ausichten zwischen ihm und seinen Kollegen in Deutschland, Italien und Oesterreich-Ungarn erlassen, wird vom Journal de Petersbourg für unbegründet erklärt. Egypten. Kairo, 3. Febr. Oberst Hicks ist mit sechs englischen Offizieren heute nach dem Sudan abgereist. Eine 350 Mann starke egyptische Escorte begleitet dieselben von Suez ab. Die Regierung hat die Absicht, die festen Punkte im Sudan mit Egyptern zu besetzen, dagegen alle schwarzen Truppen gegen Mahdi vorrücken zu lassen. Asien. Bokohama. Es wird mit großem Eifer an der Completirung der japanesischen Flotte, wie überhaupt an der Vermehrung der Seestreitkräfte des Landes gearbeitet. Die Be— ziehungen zwischen der japanesischen und chine— sischen Regierung sollen in Folge der Luchu— und Corea-Frage etwas gespannt sein, ohne je— doch zu Befürchtungen Anlaß zu geben. Amerika. New⸗Nork. Die Abnahme der Schuld der Unionsstaaten im Januar beträgt 13,640,000 Dollar. In der Kasse befinden sich 318,790,000 Dollars. — Nachrichten aus Aspinwall vom 24. December zufolge, sollen die Jusurgenten Ecuador's sich Quito's bemächtigt haben. Washington, 2. Febr. Der Senat bewilligte die Herabsetzung der Zuckerzölle um ungefähr 40 pCt., wodurch eine Verminderung der Staats— einnahmen von ungefähr 11 Million entsteht. Aus Stadt und Land. u. Bruchenbrücken, 5. Febr. Heute Nacht brannte Der Moniteur de Rome dementirt die Meldung des Standard, Jacobini bereite eine das Sreiben des deutschen Kaisers sitzender großer Strohhaufen herunter, der jedenfalls durch die Unvorsichtigkett von darin nächtigenden Stromern in Brand gerathen war. k. Assenheim. Als weitere Liebesgabe für die Wasserbeschädigten wurde von dem Grafen von Solms⸗ Rödelheim dahier ein Waggon kleingebeiltes Buchen⸗ scheitholz an das Landes-Comité in Darmstadt abgesandt. n. Rockenberg, 3. Febr. Vorgestern überfiel ein als gewaltthätig bekannter Sträfling den Director des htesigen Zuchthauses, Major Kattrein, der den Ersteren in einer Isolirzelle verhören wollte. Mit Hülfe von inzwischen herzugekommenen Wärtern wurde der Kerl geknebelt und sieht nun einer harten Zusatzstrafe entgegen. r. Holzhausen. Bei der am 28. v. Mts. abge⸗ haltenen Generalversammlung des hiesigen Krankenunter⸗ stützungsvereins wurde eine kurze Uebersicht über die Wirksamkeit während der 20 Jahre seit der Gründung des Vereins vorgelegt und entnehmen wir derselben folgende interessante Notizen: Der Verein constituirte sich mit 38 Mitgliedern, stieg im Laufe der Zeit auf 144 und besteht jetzt durch Abgänge der Mitglieder durch Todesfälle aus 9! ordentlichen Mitgliedern, welche gegen eine wöchentliche Zahlung von 15 Pfennig, im Erkrank⸗ ungsfalle sowohl durch den Vereinsarzt unentgeltlich behandelt werden, als auch die nöthigen Medicamente aus der Vereinskasse bezahlt erhalten; außerdem er— halten die Mitglieder resp. deren Famklien in Krankheits- fällen eine wöchentliche Unterstützung von M. 3.40, auch bestreitet der Verein für den Todesfall die Begräbniß⸗ kosten. Es sind dies gewiß nicht zu unterschätzende Hülfeleistungen, welche auf der Grundlage der Gegen— seitigkeit gewährt werden können und welche in vielen Fällen schon dazu beigetragen haben, drückende Noth zu lindern. Nach den statistischen Notizen wurde in den verlaufenen 20 Jahren eine Einnahme von M. 13560.— erzielt. Die Ausgaben bestanden a) in Krankenunterstützungen. 2945.38, b) in Kosten für den Arzt. eis, o) in Kosten für Medicamente.„ 2686.72, d) in Beerdigungskosten 75 512.27. Zusammen M. 10118.80. Möge, durch diesen Erfolg angespornt, auch in anderen Gemeinden das Bestreben zu Tage treten, derartige Hülfs⸗ kassen zu gründen. S. Vilbel. Im Jahre 1882 wurden dahier 130 Kinder geboren gegen 149 im Jahre 1881. Sterbfälle kamen 112 vor, gegen 81 im Vorjahre. Civiltrauungen fanden statt 34 gegen 23 im Vorjahre. Vilbel. Eine seit dem 29. v. Mts. vermißte Frau von hier, wurde am vergangenen Freitage unweit Petterweil als Leiche auf dem Felde aufgefunden. Die⸗ selbe stammte aus Petterweil, hatte sich in Folge eines häuslichen Zwistes von hier entfernt, war offenbar geistesgestört umhergeirrt und ist allem Anscheine nach durch Frost und Hunger umgekommen. Allerlei. Ah. Usingen. Am 2. d. Mts. starb dahier der langjährige Prästdent des hiesigen Turnvereins, Senkor und Mitbegründer des Usgauverbandes, Dr. med. Aug. Wengenroth, nach langem Siechthum in seinem 75. Lebens— jahre. Der Verstorbene ist von früher Jugend an bis an sein Lebensende ein eifriger Anhänger und Förderer der Turnsache gewesen. Auch als Arzt war er außer⸗ ordentlich beliebt. In dem großen Leichenzug, der seine irdische Hülle am 4. Februar nach dem Friedhofe be— gleitete, waren, außer den hiesigen Einwohnern und Vereinen, der Wehrheimer Turnverein und Kriegerverein, ebenso der Turnverein von Herborn vollzählig, die Ver⸗ eine von Friedberg, Butzbach, Offenbach, Gießen, Ans⸗ pach waren durch Deputattonen vertreten. Außer dem amtirenden Pfarrer, sprach noch Turner Schmuck aus Gießen am Grabe tiefempfundene Worte der Anerkenn— M. 5 dänische, 6 holländische, 23 deutsche, 12 3 griechische, 8 italienische, 17 norwegtsche, sische, 4 zussische und 8 schwedische. An Dampfern sind im Ganzen 23 untergegangen, nämlich 1 amerikanischer, 17 britische und je ein deutscher, italienischer, norwegi⸗ scher und spanischer. In dleser Anzahl sind 2 Dampfer mit inbegriffen, die als verschollen gelten. Hamburg. Ein Berichterstatter schreibt dem„Nürnb. Corr.“ Folgendes: Soeben hatte ich eine Unterredung mit einem Taucher, welcher in der untergegangenen „Cimbria“ gewesen ist. Der Mann konnte nicht mit den stärksten Ausdrücken das Entsetzen schildern, welches er während seiner Untersuchungen empfunden habe und ver— sicherte mir, nicht um 1000 Thaler würde er nochmals ein Niedertauchen zur„Cimbria“ unternehmen. Seiner Berechnung nach müssen gewiß gegen 300 Leichen in dem französische, 2 portugie⸗ Qual. 50— 70 Pf., Kalbfleisch 55 80 Pf., Ochsenfleisch 60 70 Pf. pret ohne Preisveränderung— markt: Bei reichlicher Zufuhr bewegten je nach Qualität per Doppel-Centner für Heu zwischen M. 5.75— 6.50, für Stroh M. 3.80— 4.55, Dienstag den 6. Febr. Mittwoch den 7. Febr. Donnerstag den 8. Febr. Freitag den 9. Febr. Samstag den 10. Febr. Sonntag den 11. Febr. in den weitesten Kreisen große Beunruhigung hervor— rufen mußten. Zur Beruhigung kann mitgetheilt werden, daß kein einziger von den zahlreichen in den dortigen Gewässern verkehrenden italienischen und französischen Postdampfern irgend welchen erheblichen Schaden er— litten hat. Von kleineren Küstenfahrzeugen dagegen sind, soweit bis jetzt bekannt, ungefähr 200 Fischerbarken, 4 mit Schwefel und Kohlen beladene und sechs andere Schiffe verloren gegangen. Die Zahl der Menschenleben, die der Sturm gekostet, wird auf ca. 90 bis 100 ge⸗ schätzt. Stark beschädigt wurde der Hafen von Palermo. Reval, 2. Febr. Die Rhede ist vier Werst vom Hafen eisfrei. Das baltische Meer ganz eisfrei. Gerichts saal. Butzbach, 3. Febr. Das gestrige Schöffengericht erkannte: 1) gegen den Dienstknecht Wilh. Wagner zu Griedel, angeklagt der Sachbeschädigung und Bedrohung, auf Freisprechung von Strafe und Kosten. Die dem Wagner erwachsenen baaren Auslagen werden demselben von der Staatskasse zurückvergütet. 2) gegen Johannes Binzer 111. Ehefrau von Kirchgöns, wegen Beleidigung, auf eine Geldstrafe von 15 M. ev. 3 Tage Haft, sowie Tragung der Kosten. Altenstadt, 1. Febr. In der heute dahier abge⸗ haltenen Schöffengerichtssitzung wurde erkannt: 1) gegen Georg Berg von Altenstadt, angeklagt wegen Unter⸗ schlagung, auf Freisprechung; 2) gegen Wilhelm Protz⸗ mann von Rommelhausen, wegen Widerstands und Be⸗ leidigung, und dessen Ehefrau, wegen Beleidigung, gegen Ersteren wegen Widerstands auf eine Gefängnißstrafe von acht Tagen und wegen Beleidigung eine Geldstrafe von 15 Mark, ev. 3 Tage Haft und Tragung von 9/10 der Kosten, gegen dessen Ehefrau auf eine Geldstrafe von 5 M. ev. 1 Tag Haft und Tragung von ½10 der Kosten; 3) gegen Peter Kröll von Altenstadt, angeklagt wegen Befahrens des Straßenbanketts, auf Freisprechung von Strafe und Kosten; 4) in der Sache gegen Konrad Goll von Glauberg und Genossen, wegen Uebertretung des§. 368 pos 8 des St.⸗G.⸗B. wurde der Termin zur Hauptverhandlung auf den 1. März vertagt. Handel und Verkehr. Friedberg, 3. Febr. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90— 1.00, Eier 1 St. 6 Pf., 2 St. gr. 13 Pf. Gießen, 3. Febr. Wochenmarkt. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfd. M. 0.95— 1.05, Eier per St. 5—6 Pf., Käse per Stück 4—10 Pf., Tauben das Paar M. 1.00, Hühner pr. Stück M. 1.30— 1.80, Hahnen per St. M. 1.50— 2.20, Enten per St. M. 2.00 bis 2.20, Ochsenfleisch per Pfd. 66—70 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 5660 Pf., Kalbfleisch 54— 56 Pf., Schweine⸗ fleisch 62—64 Pf., Hammelfleisch 66— 70 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 8.00— 9, Zwiebeln per Ctr. M. 7.00—8. Frankfurt, 3. Febr. Wochenmarkt. Die Gemüse haben die Preise des vorigen Marktes, wir sehen deß⸗ halb von einer speciellen Notirung der Preise ab. Butter: Engrospreis per Centner M. 92, per Pfd. M. 1.15 bis 1.25. Eier: italienische per Hundert M. 7.50, per Stück 86 Pf., Wetterauer per Hundert 5.50, einzeln 6 Pf., Kalkeier per Hundert M. 4.80, einzelne 5 Pf. Kartoffeln per Ctr. M. 4.25, per Gescheid 16—17 Pf., Salat⸗ kartoffeln per Ctr. M. 4.25 Mäuschen M. 8.50, per Gescheid 30 Pf.— Rindfleisch per Pfund 55 Pf., Lenden(ohne Zugabe) M. 1.20, Hammelfleisch je nach Pf., Schweinefleisch Geflügel und Wild⸗ Heu- und Stroh⸗ sich die Preise ung für den Verstorbenen.„ Repertoir⸗Entwurf Hamburg. Dem Bureau Veritas zufolge sind im] der vereinigten Stadt-Theater in Frankfurt. Dezember v. J. 176 Segelschiffe zu Grunde gegangen. Opernhaus. Es befanden sich darunter 11 amerikanische, 75 britische, Dienstag den 6. Febr. So machens Alle(Cosi fan tutte). Hierauf: Der Schauspieldireetor. Mittwoch den 7. Febr. geschlossen. Donnerstag den 8. Febr. Freitag den 9. Febr. geschlossen. Ein Wintermärchen. Samstag den 10. Febr. Jessonda. Sonntag den 11. Febr. Siegfried. Schauspielhaus. Krieg im Frieden. Minna von Barnhelm. geschlossen. Neu einstudirt: Orpheus in der Unterwelt, von Offenbach. Laroche. Neu einstudirt: Valentine. Schiffe sich befinden. Unter Anderm habe er eine Frau gesehen, welche ihn, ein Kind im Arme, mit ganz grauen⸗ vollem Gesichtsausdruck angeschaut habe. Drei Männer hlelten sich fest umschlungen; der Todeskampf müsse im Allgemeinen kurz aber schrecklich gewesen sein, da mehrere Personen ganze Büschel Haare in den Händen gehabt. Die durch den Taucher verursachte Bewegung des Wassers habe natürlich auch die Körper bewegt, wodurch es ge— schienen, als seien sie noch am Leben. — Die Medizin in Japan. Wassersnoth. — Im Hirschgrund. Eiskühler.— Gesundheitsrath. bei Worms. illustr. Beilagen. Literarisches. 18 enthält: Margaretha.(Forts.) — Aus den Tagen der Von Spielberg. Mit 15 Illustrationen. (Forts.)— Am Familientische: .— In der Rheinnoth Erlebniß vom 2. Januar 1883. Mit zwei Daheim. Nr. Rom. In Folge der äußerst heftigen Stürme, welche in der Nacht vom 23. auf den 24. Januar und während der folgenden Tage an den Küsten Süditaliens und der Inseln wütheten, wurden allerlei Nachrichten ein auf dem Felde in der Nähe der Görbelheimer Muͤhle gingen weiter bei uns ein: Für die Ueberschwemmten in Hessen durch Domänenrath Stolz: über zahlreiche Unglücksfälle zur See verbreitet, welche von Frank auf dem Forsthaus Winterstein(2. Gabe) 2 M.; Frau Emilie Theobald 6 M.; N. N. 5 M. Def Amsprüc chörlgen, U ln, U 5 Fgegenfalls „ wahr Fried G1 440 Da 4 feine für stelgerung E sehender 1. Bez 1. D 1 U dae Uhr, Saeggesng Beaqgaltse Maßen 1 heim(e 2.— * Assenl Ilben 10 85 auf d * stelne m J. in den 100 6 Straße lungen N Meder⸗ ech 0 helm; * ffenger Wadgericht Wagner zu Vedroh ahier abge⸗ 1 gegen zen Unker⸗ elm Protz⸗ und Be⸗ ung, gegen Agnißstrafe Geldstrafe J von 910 Geldstrafe o der angeklagt esprechun en Konrad berkretun Lermin zur — tter kostete r. 15 U. n heutigen 05, Eier Tauben 90— 1.80, t. M. 2.00 Kuh⸗ und Schweine Kartoffeln 7.008. e Gemüse ehen deß⸗ Butter: 1.15 bis per Stück in 6 Pf., Kartoffeln „ Scalat⸗ 8.50, per 55 Pf., ch je nach zeinefleisch ind Wild⸗ Stroh⸗ die Prelse u zwischen Pfennig ⸗Sparkasse. Saumelstrllen. Einlagen. Betrag. ö M. Pf. f Bestand am 1. Juni 1882 14 mt Zinsedßdßd 16388 01 Uebertrag vom 27. Jan. 1883 20389 13254 38 J. C. Bindernagel. 87 60 90 ö ieee, 192 N a e 128 97 80 4. H. Flaschenträger. 83 55 55 5. H. Flaschenträger n. 114 76 70 1 1 20993 30050 69 Uebertrag am 1. Juni 1882 Einleger 978. Uebertrag vom 27. Jan. neue Einleger 206. 1 c Gesammt⸗Einleger 1189. Friedberg den 3. Februar 1883. 1 g Haupt⸗Sammelstelle: ö Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein, e. G. ut Oeffentliche Aufforderung. Ansprüche an die dem Otto Loos zu Fauerbach b. Fr. gehörigen, in der dortigen Gemarkung gelegenen Immo⸗ bilien, Fl. 1 Nr. 298 und 1/299. 300 Hofraithe im Ort, sind sogwiß binnen 4 Wochen dahier anzumelden, gegenfalls dem Antrage auf Löschung der Vormerkung „ beschränkt“ stattgegeben werden wird. Friedberg am 24. Januar 1883. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Sellheim. f 540 Weber. Versteigerung der Steinliefer⸗ ungen für die Unterhaltung der Kreisstraßen. 440 Das Anliefern und Zerschlagen der Unterhaltungs- steine für die Kreisstraßen soll unter den bei der Ver⸗ steigerung bekannt gegebenen Bedingungen in nach— stehender Weise öffentlich versteigert werden. 0 J. Bezirk Friedberg. Bezirksbauaufseher Zörb J. 7 1. Donnerstag den 8. Februar 1883, Vormittags 9½ Uhr, auf dem Rathhause zu Schwalheim: 220 ebm Basaltsteine für die Straßen: Staatsstraße-Schwalheim; Nauheim⸗Rödgen-Wisselsheim; Rödgen-Schwalheim-Dor⸗ heim(Staatsstraße). 2. Donnerstag den 8. Februar 1883, Nachmittags 1 Uhr, bei dem Gastwirth Rosenbecker IV. in Stein⸗ furth: 325 ebm Basaltsteine für die Straßen: Södel⸗ Oppershofen und Oppershofen-Steinfurth-Staatsßraße bei Nauheim. 3. Freitag den 9. Februar 1883, Vormittags 10 Uhr, auf dem Rathhause zu Ockstadt: 270 ebm Quarzit⸗ steine für die Straßen: Friedberg-Ockstadt⸗Staatsstraße; 4 Dber⸗Rosbach-Nieder⸗Rosbach und Ockstadt⸗Nauheim. 70 II. Bezirk Friedberg. Bezirksbauaufseher Zörb II. 1 11 7 — —— E= 1. Donnerstag-den 8. Februar 1882, Vormittags 10 Uhr, auf dem Rathhause zu Rodheim v. d. H.: 1480 ebm Basaltsteine und 130 ebm Quarzitsteine für die Straßen: Nieder⸗Wöllstadt⸗Rodheim⸗Holzhausen und Rodheim-Wehrheim. 2. Samstag den 10. Februar 1883, Nachmittags 2 Uhr, auf dem Rathhause in Assenheim: 320 cbm Basaltsteine für die Straßen: Fauerbach-Bruchenbrücken⸗ Assenheim-Bönstadt; Assenheim-⸗Wickstadt⸗Bruchenbrücken⸗ Ilbenstadt-Burg⸗Gräfenrode. 3. Freitag den 9. Februar 1883, Nachmittags 2 Uhr, auf dem Rathhause zu Relchelsheim: 24 cbm Basalt⸗ steine für die Kreisstraße Relchelsheim⸗Heuchelheim. III. Bezirk Butzbach. Bezirksbauaufseher Metzger. 1. Freitag den 9. Februar 1883, Vormittags 10 Uhr, än dem Gambrinus zu Butzbach: 510 ebm Basaltsteine, 190 ebm Kalksteine und 57 ebm Usasteine für die Straßen: Butzbach-Hoch-Weisel⸗Fauerbach v. d. H.; Langenhain und Fauerbach v. d. H.⸗Münster⸗Hoch⸗Weisel; Nieder⸗Weisel⸗Ostheim⸗Fauerbach v. d. H. und Ostheim⸗ Hoch⸗Weisel; Pohl⸗Göns⸗Ebers⸗Göns; Gambach-Holz⸗ Heim; Butzbach-Griedel-Rockenberg-Oppershofen. 2. Samstag den 10. Februar 1883, Nachmittags 2 Uhr, im Gasthaus zur Burg⸗Münzenberg in Münzen⸗ berg: 343 ebm Basaltsteine für die Straßen: Rocken⸗ berg⸗Münzenberg⸗Staatsstraße; Münzenberg ⸗ Trais⸗ Muͤnzenberg-Bellersheim und Münzenberg⸗Wohnbach— Berstadt und Wohnbach⸗Obbornhofen. Friedberg den 1. Februar 1883. Limpert, Kreisingenieur. Holzversteigerung. 185 Donnerstag den 8. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, ollen mehrere abgängige Obstbäume, darunter 3 Kirsch⸗ Häume, zu Werkholz geeignet, öffentlich meistbietend ver⸗ stelgert werden. Zusammenkunft am Rathhaustreppchen. Friedberg den 5. Februar 1888. 1 Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Seriba. Eine Grube Mist und ein Loch Pfuhl st zu verkaufen. Wo? sagt dle Exp. d. Anz. 4 Sah ——— Holzversteigerung. Freitag den 9. Februar wird das fisecalische Loos— holz in der Rockenberger Mark, Distrikt„Alte Hof“, versteigert und zwar: Buchen 1. Classe: 504 Raummeter Scheitholz, 126 5 Knüppel, 6300 Wellen. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr am Forsthäuschen. Butzbach, 1. Februar 1883. Großherzogliche Oberförsterei Butzbach. 465 Reuß. Bekanntmachung. Mittwoch den 7. Februar 1883, Vormittags 9 Uhr, werden zu Nieder⸗Rosbach folgende Gegenstände meistbietend gegen Baarzahlung zwangsweise versteigert: Wagen, 1 trächtige Kuh, 2 Schweine(Springer). Die Versteigerung findet bestimmt statt und wollen sich Kaufliebhaber im Bürgermeisterei-Büreg u einfinden. Friedberg den 1. Februar 1883. Freitag den 9. Februar l. J., Vormittags 10 Uhr, werden zu Bruchenbrücken folgende meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: 1 Sopha, 1 Commode mit Glasschrank, 1 Clavier, 1 Sodha, 1 runder Tisch, 3 Stühle, 1 Eichen⸗Tisch, 2 Vorhänge mit Galerte, 2 Nähmaschinen, 1 zwei⸗ thüriger Kleiderschrank, 1 einthüriger Kleiderschrank, circa 300 Flaschen, 5 Gänse, 1 Bett mit Bettlade, 2 leere Fässer, 1 Faß mit Branntwein, eine Parthie Hafer⸗ und Waizenstroh. Kaufliebhaber wollen sich im Bürgermeisterei-Büreau einfinden. Friedberg am 1. Februar 1883. Fey, Gerichtsvollzieber. Holz- Versteigerung. Freitag den 9. Februar, Nachmittags 1 Uhr, sollen im hiesigen Markwald: 8 20 Raummeter Buchen Scheitholz, 11 1 Buchen- und Eichen-Knüppelholz, 28 1„* 7 Stockholz, 1400 Buchen- und Eichen Wellen versteigert werden. Trais⸗ Münzenberg den 3. Februar 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Trais-Münzenberg. 470 Gorr. Bekanntmachung. Die am 30. Januar l. J. abgehaltene Holzversteigerung in dem Maibacher Gemeindewald, Distrikt Pferdskopf, hat die Genehmigung nicht erhalten und ist deßhalb Termin für anderweite Versteigerung auf Montag den 12. Februar, Vormittags 10 Uhr, bestimmt worden. Maibach den 3. Februar 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Maibach. 473 Philippi. Faselochs⸗Versteigerung. 472 Freitag den 9. Februar, Vormittags 10 Uhr, soll ein der Gemeinde gehörender Faselochs auf hiesigem Bürgermeisterei-Büreau versteigert werden. Maibach den 3. Februar 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Maibach. Philippi. Holz-Versteigerung. 487 Freitag den 9. Februar l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, kommt im Gemeindewald Fauerbach v. d. H., in dem Distrikt Heide, nachverzeichnetes Gehölz zur Versteigerung: 1 Nadelstamm, 0,17 Cubikm. Inhalt, 192 Stück Fichten⸗Derbstangen, zu Wagnerholz ge— eignet, 5920 Stück Fichten⸗Reisstangen, zu Baumpfählen und Bohnenstangen geeignet, 12 Raummeter Aspen-Knüppel, 2420 Stück Buchen- Wellen, sehr guter Qualltät, fünfter Durchforstung, 300 Stück Birken⸗Wellen, 4600„ Nadel ⸗-⸗Wellen, 150„ Aspen⸗Wellen, 105 Gebund Birken-Besenreiser. Bemerkt wird, daß gegen genügende Buͤrgschaft bis 1. September l. J. Zahlungsfrist gestattet wird. Zusammenkunft am Vieinalweg von Munster nach Maibach am alten Pflanzgarten. 8 Fauerbach v. d. H. den 3. Februar 1883.. Großherzogliche Bürgermeisterei Fauerbach v. d. H. Dilges. Ein braver Junge Gegenstän de 105 sofort gesucht. 480 Simon Ruppel, Barbier. * 5 Arbeits-Versteigerung. 488 Samstag den 10. d. M., Nachmittags um 2 Uhr soll im Gasthaus zur Burg-Münzenberg zu Münz en berg die Anfertigung eines eisernen Kirchhofsthors, ver— anschlagt zu 133 M., öffentlich in Aecord gegeben werden. Butzbach den 5. Februar 1888. Metzger, Bezirksbauaufseher. Holz-Versteigerung. Donnerstag den 8. Februar l. J., Vormittags 10 Uhr anfangend, kommen im hiesigen Gemeindewald, Distrikt Buchstein, zur Versteigerung: 150 Stück Eichenstämme von 44,35 Festmeter Inhalt (gutes Bau- und Grubenholz), 57 Raummeter Eichenholz, 49 5 Buchenholz, 51 50 Weichholz, 1625 Eichen⸗Wellen, 300 Buchen Wellen, 375 Weichholz-Wellen, 41 Raummeter Stockholz. Sämmtliches Holz liegt nahe bei Eschbach und ist gut abfahren. Die Herren Bürgermeister der umliegenden Orte 1755 um gefällige Bekanntmachung in ihren Gemeinden ersucht. Eschbach den 1. Februar 1883. Der Bürgermeister Schmidt. 2 7 0* 15 0st 51 5 Blienen-ersteigerung. Mittwoch den 21. Februar, Nachmittags 1 Uhr, werden in Folge Ablebens des Herrn Pfarrers Rachor zu Nieder-Mörlen bei Bad-Nauheim im Pfarrhause daselbst versteigert werden: 32. lebende Bienenvölker, darunter 7 Italiener, Alle reich mik Honig ausgestattet, in 4 fast neuen Dathe'schen Achtbeutern— Ständer, lichte Stockweite 29 Centimeter— ferner 4 besetzte Ein⸗ beuter, 8 leere Strohprinzen, Strohkörbe, mehrere hundert ausgebaute u. ebensoviele leere Rähmchen, eine Förster'sche und eine Bott'sche Honigschleuder, sowie sonstige Bienen⸗ geräthe. Bei Nichtgenehmigung event. auch aus freier Hand einzeln abzugeben. Anfragen zu richten an 479 Nieder⸗Mörlen. P. J. Möbs, Beigeordneter. H. v. Gimborn, Chemische Fabrik Emmerich a. Rh., Gallus, Aleppo⸗, Kaiser⸗, Salon, Alizarin⸗ rothe, blaue ꝛc. Tinten, Stempelfarben, flüssiger Leim vorräthig bei Friedr. Stroekfuss. 33 Carl Chr. Weiss. 469 Eine altbewährte, die günstigsten Beding⸗ ungen bietende Hagelversicherungs⸗Gesellschaft sucht für den hiesigen Kreis einen geeigneten und Vertreter. Gefällige Offerten sub Hagel-Versicherung an den „Inpalidendank“ in Leipzig erbeten.(J. L. 837.) Berichtigung. 461 In dem Inserat in Nr. 148 und 153 vorigen Jahres, Legalisirung des Grundbuchs der Gemarkung Bad⸗Nauheim, Rubrik 88, muß es heißen: Löschhorn, Christoph I. von Bad⸗Nauheim, anstatt Christtan I. 444 Bergmann's Theerschwefel- Seife, bedeutend wirksamer als Theerseife, vernichtet sie unbe— dingt alle Arten Haut- Unreinigkeiten und erzeugt in kürzester Frist eine reine, blendend weiße Haut. Vorräthig à Stück 50 Pf. bei Apotheker Lühnn⸗ Ein Logis, bestehend in 5 Zimmern, Dachkammer, Küche nebst Spelsekammer und schönem Kellerraum, sofort beziehbar, zu vermiethen. Zu erfragen bei der Exp. d. Anz. 424 Peunsion. N In einer Lehrerfamille in Hanau finden 1 oder 2 Knaben freundliche Aufnahme uud sorgsame Pflege. Offerten sub M. 87 befördern Faasenstein& Vogler, Hanau 2 I. 6273.) ibus Ein guter, Ssitziger 1 ist wegen Aufgabe des Postfuhrwerks zu verkaufen. Omn Friedberg. 1 Fried. Gunderloch. Schrotmühlen, ganz neuer Einrichtung, liefern sehr schönen Schrot mit ganz leichtem Gang, durch eigenen Gebrauch geprüft, sowle Häcksel⸗Maschinen, bester und neuester Construktion, zu allerbilligsten Fabrik⸗ preisen bei J. H. Würz 457 in Dorn⸗Assenheim. Nestauration Simon in Franksurt a.., 34 Neue Mainzerstraße 31, aii antto et der auf der bayer. Landes Ausstellung zu Nürnberg 1882 preisgekrönten Biere der bayer. Actien-Bier⸗Brauerei in Aschaffenburg. B 9 ck 51 1 E U von Samstag den 3. Februar an. Attien-Jucker-Fabrik Wetterau. Den Herren Landwirthen, welche künstlcchen Dünger bestellt haben, zur Nachricht, daß sich durch einen Irrthum in der Berechnung von Salpeter-Stickstoff anstatt Ammoniak⸗ Stickstoff (Stickstoff aus Ammoniak ist besser und theuerer), das, Ammoniak-Superphosphat mit 4% Stickstoff und 10% in Wasser löslicher Phosphorsäure, nicht, wie angegeben, auf 8 Mark per Centner, sondern auf 8 Mark 50 Pf. per Centner stellt. Sollten einige der Herren durch diese Preiserhöhung ihre Bestellung zu ändern wünschen, so bitte mich alsbald davon beuachrichtigen zu wollen. 475 Friedberg den 2. Februar 1883. Hermann Schallus. Volschuß- und Crediloctein, e. G., Ktiedberg. daß die Zinsen der Schuldscheine 423 Wir machen heute wiederholt darauf lp nur baar ausbezahlt werden. Dieselben verzinsen sich nicht wieder und bitten wir daher um Empfangnahme oder ander— Anthracit-Kohlen für ee Füllöfen, ferner Stück-, Nuß und sehr stückeiche melirte Kohlen, nur vorzüglich 115 Qualität und zu billigstem Preis empfiehlt Jan Betz, 447 Holz- und Rohlen-Handlung. Dos als erfrischendes, angenehmes Getränk eben so beliebte, wie als altbewährtes Heil— mittel vielfach verordnete Ludwigs ⸗Wasser 5 ist von jetzt ab in stets frischer Füllung nur in den beiden Apotheken in Friedberg zu beziehen.]; Groß⸗Karben im Januar 1883. Verwaltung des Ludwigsbrunneu. Holz⸗Versteigerung. Montag den 12. Februar l. J., des Vormittags 10 Uhr, Gemeindewald, District Gaulskopf, zur 2 553 Stück Nadelholz⸗Stangen.,. 3. Kl., zu Sparren und Leiterbäumen, kommen in dem Cleeberger 5800 5 7 b 5 al 00 Hopfenstaugen, 1 0 7 5 1 6.„ zu Bohnenstangen. Die Zusammenkunft ist bei dem sogenannten Zechenhaus. Cleeberg den 30. Januar 1883. Der Bürgermeister: Mühlen Verkauf. Die in der e und dem Ort Unter-Schmitten, ½ Stunde von Nidda gelegene, dem eee Hause— Familieneigenthum— gehörige Mühle mit Wasserkraft und Hofraithe, Fl. I. Nr. 154= 619 qm nebst Grabgarten Fl. I. Nr. 155= 91 qm enthaltend, soll nach den Formen des Domänen-Veräußerungsgesetzes vom 2. Juni 1821 Montag den 19. März d. J., Vormittags 11 Uhr, in dem Wirthshause des Jean Uhl zu Unter— Schmitten öffentlich meistbietend versteigert werden. Die arts Liegenschaft wird begrenzt von der Ortsstraße, dem Mühlgraben und der Hofraithe Fl. I. 153 der S. Kaufmann Söhne zu Schotten. Die Mühle und Hofraithe bestehen aus einem zweistöckigen Wohnhaus mit Mühlen⸗ raum und Einrichtung zu drei Mahl hlgängen, einem Anbau mit einer Oelmühleneinrichtung, sowie aus Scheuer, Stallungen, Holzstall, Waschhaus und Hofraum. Nähere Auskunft ertheilt die unterzeichnete Behörde, bei welcher auch die Verkaufs— bedingungen zur Einsicht offen liegen. Nidda am 28. Januar 1883. Keil. Großherzogliche Oberförsterei Nidda. Rohr. U U Aufforderung. Alle Diejenigen, welche ihre Arznei-Rechnungen aus der Kranz'schen Apotheke in Bad-Nauheim noch nicht bezahlt haben, werden ersucht, ihren Verbindlichkeiten bis spätestens 1. März d. J. nachzukommen, da dann die Restanten eingeklagt werden sollen. Bad-Nauheim, 1. Februar 1883. Die Verwaltung. 462 Jauchevertheiler, 181 Futterschueid⸗Maschinen in verschiedenen Sorten, Trieure empfiehlt billigst Ph. Dan. Kümmich. Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist auf sofort zu vermiethen. 452 Kasserstraße 30. L. Strauß Wittwe. Evangelischer Verein. Mittwoch den 7., Abends 8 Uhr präeis, Monats- versammlung im Saale der Burgkaserne. 478 Casino. Fastnachts- Herrenabend mit Musik Dienstag den 6. Februar 1883.— Anfang 6 Uhr 59 Minuten präeis. 430 . Der Vorstand. Turnverein. Versammlung Mittwoch den 7. Februar, Abends nach dem Turnen bei Herrn Paul Rudelius. Tagesordnung: Mittheilungen über den jährigen Turnbetrieb. Einrichtung der Kneipe. Der Vorstand. NB. Die Deutsche Turnzeitung, Organ der deutschen Turnerschaft, ist in der Gaststube des Herrn 55 Rudelius aufgelegt. 4 Portemonnaies, Cig.⸗Etuis und alle sonstigen Portefeuille-Waaren empfiehlt E in reichster Auswahl und nur guter Qualität. 380 IHch. Diehl, Usagasse. Ein zuverlässiges Dienstmädchen, welches die Haushaltung versteht, sucht 439 Friedberg. Wilhelm Rullmann. Hemden. Damenhemden, Herrenhemden, Mädchenhemden, stnabenhemden, Kinderhemden. Anfertigung von Hemden nach Maaß. G. F. Aletter, Friedberg i. d. W., Kaiserstraße 97. Wegen Geschäftsaufgabe verkaufe ich sämmtliche auf Lager habende Manufactur-& Kurzwaaren, fertige Herrenröcke, Hosen, Westen, Hemden ꝛc. ꝛc. unter dem Einkaufspreis. Bad⸗Nauheim im Februar 1883. Heinrich Hartmann, vis-a-vis dem Rathhaus. NB. Mein Geschäftslocal ist zu vermiethen und können auf Wunsch Waarenvorräthe auch in Colontal— waaren mit übernommnun werden. 483. vor⸗ Neu⸗ 482 Todes⸗Anzeige. 8 Hiermit die traurige Nachricht, daß es Gott N dem Allmächtigen gefallen hat, unseren lieben Vater Jakob Brennemann 8 in seinem 73. Lebensjahre heute Morgen 7½ Uhr F nach kurzem, schwerem Leiden zu sich zu rufen. Nieder⸗Erlenbach, 3. Februar 1883. Die trauernden Hinterbliebenen. Die. findet Dienstag den 6. Februar, Nachmittags 3 Uhr, statt. 466 486 Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme, welche uns bei dem herben Verluste unserer unvergeß⸗ lichen Gattin und Tochter Anna Brückmann, geb. Heimburg, zu Theil wurde, sowie für die reichen Blumenspenden und überaus zahlreiche Begleitung zu ihrem so sehr frühen Grabe sagen ihren tiefgefühltesten Dank. Bönsta dt, 4. Januar 1883. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Danksagung. Für die so überaus zahlreiche Blumenspende, sowie allen Denen, welche unserem Kinde und Enkelchen Anna Philippi die letzte Ehre bei der Beerdigung erzeigt haben, sagen hiermit den herzlichsten Dank Reichelsheim, Nieder⸗Florstadt, Friedberg. Karl Wenzel, Marie Wenzel, geb. Brückmann, S Brückmann, geb. Bähr, Philippi, 2 5 Philippi gab. Görlitzer Verantw. Red.: Carl Bindernagel. * 8 empfiehlt zu sehr billigen Preisen 5 Corsetten 123 K. Friedrich. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 2 22 3 eee, enn gemã