0 8 zn den Ba V ganze furt 5 Mü merrehnei : Statue erf er 1 fünchen. Jselgte in der le den Guß n Steinunterbau ist Ob don den Ufern der Wee 1 Hermanns f Denkhul Tzüglich geeignet bewährt von ben deutschen Krie ar er Friedensstatue hat eine ehranstalten bestriten. lter an dem großen Werke 8 des Meisters zu nennen detuuld Ockelmann ale dem Fürstenthum Walde „Otto Staudinger auz kund Kruse aus Hamburg, „ Kircheisen aus Johann. Lochmann aus Dresden, veig, Paul Werner gut aus Altona und Scheibe ö Terrasse befindet sich iy it⸗Tafel folgende Inschrist ind Konig Wilhelm volzog nkmals am 16. Sept. 187 in königlicher Vater ei hem Denkmale bei Berli an dieser bedeutungsvolle zu: Den Gefallenen zu Inerkennung, den künftig 51 r— derloosung. nen der israel. Gemeinde Verloosung dle 50 fl. er Inbaber derselben wich Rückgabe der Obligath denen Zinsabschnitte en anten Vetrag beim Rechnet erheben zu lassen, mit den anuar 8d die Verznsacg erschreibung ausbört. er 1883 Der israel. Vorstand gebung. traßenlaternen mit 0 sssonswege an den Weng 1 veranschlagl 1d sind 75 7 Maik, erfahten iu/ Assenbelm. „ isteigerung.e schwit 1883. Donnerstag den 4. October. M116. Oberhessischer Anzeiger. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. ftreisblatt für den Kreis Friedberg. ö getreffend: Die Abnahme des Verfassungs-Eides vom 3. Quartal 1883. 4 Ate einspaltige Petitzelle wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bel größerem Tabellen oder Ziffersaß mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Friedberg den 27. September 1883. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Zur Aussckwörung des Verfassungs⸗Eides durch die im 3. Quartal dieses Jahres aufgenommenen, sowie die hiermit sich noch im Rück— stande befindenden Oitsbürger und die, welche ohne Ortskürger zu werden, geheirathet haben, aber in der Gemeinde wohnen, haben wir auf Montag den 8. k. Mts., Vormittags 10 Uhr, auf dem Selzerbrunnen bei Groß⸗Karben sür die aus den Orten des früheren Kreises Vilbel und Tlenstog den 9. k. Mts., Vormittogs 11 Uhr, auf dem Rathhause dahier für die zur Ausschwörung des Verfassungs-Eides Verpflichteten aus den Gemeinden des früheren Kreises Friedberg Termin anberaumt. Zugleich werden wir in dem erstgenannten Termine anderen An— gekörigen der«steren Orte, welche Beschwerden und Wünsche vorbringen wollen, Audienz ertheilen. Sie wollen hiernach Einladung ergehen lossen und die im Rüdstand befindlichen unten Verzeichneten zugleich bei 3 Mark Snase vorladen lassen und bis zum 5. k. Mts. unfehlbar Verzeichunsse mit Bescheinigung, daß Vorladung ersolgt oder Bericht, daß keine zu laden sind, an uns einsenden. Dr. Braden. Wilhelm Friedrich Gärtner von Friedberg, Ernst Liebert II. von Langenhain, Georg Zimmer von Nieder-Mörlen, Carl Heil III. won Ober-Mörlen, Johannes Schaupp von Ockstadt, Carl Frey von Harheim, Heinrich Bär von Rendel. Betreffend: Die in Artikel 31 und 33 des Volksschulgesetzes vorgesehenen Prüfungen. Friedberg den 1. October 1883. Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg an sämmtliche Schulvorstände des Kreises. Die oberste Schulbehörde will die in Artikel 31 des Volksschulgesetzes geforderte Schlußprüfung der Schulamtsaspiranten Montag den 19. November l. J. und die in Artikel 33 dieses Gesetzes für die Volksschullehrer vorgesehene erweiterte Prüfung Montag den 19. Dezember l. J. abhalten. Wir empfehlen Ihnen darum hiermit, die Schulverwalter und Gehülfen an Ihren Schulen, welche zu der ersteren dieser Prüfungen berechtigt erscheinen, beziehungsweise die Lehrer, welche sich der letzteren zu unterziehen beabsichtigen, auf die in der Darmstädter Zeitung dieserhalb erschienenen Bekanntmachungen vom 24. August und 1. September l. J. in Nr. 269 J und Nr. 258 ausmerksam zu machen und denselben die sorgfältige Befolgung der dort bekannt gegebenen Vorschriften einzuschärfen. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Zusammenlegung der Grundstücke zu Ilbenstadt, hier Verkauf der Massengrundstücke. Wir bringen zur öffentlichen Kenntniß, daß laut Beschluß der Commission für die Zusammenleaung der Grundstücke in der Gemarkung Ilbenstadt die erste Versteigerung der im Abschnitt II ausgewiesenen Massegrundstücke Samstag den 13. October d. J., Mittags 1 Uhr, und die zweite Versteigerung derselben Mittwoch den 17. October d. J., Mittags 1 Uhr, auf dem Bürgermeistereibureau zu Ilbenstadt vorgenommen werden soll. Die einzelnen Parzellen sollen Sam stag den 13. October d. J., Vormittags 10 Uhr, durch Commissionsmitglieder gezeigt werden. Friedberg den 1. October 1883. See ee Friedberg. 5 r. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Entwässerung der Grundstücke in der Gemarkung Okarben. f g b i Behufs Wahl von drei sachverständigen Mitgliedern der Ausführungscommission und dreier Stellvertreter derselben findet Termin Mittwoch den 10. October d. J., Vormittags von 1012 Uhr, in dem Gemeindehaus zu Okarben statt. Zur Wahl berechtigt sind sämmtliche in dem auf dem Bürgermeistereibureau drei Tage vorher, nämlich den 6., 8. und 9. d. Mts., offen liegenden Verzeichnisse aufgeführten Grundbesitzer. Die Wahl erfolgt durch Stimmzettel, von denen jeder sechs Namen zu enthalten hat. Die drei Höchstbestimmten werden als ordentliche Com⸗ missionsmitglieder die drei Folgenden, welche eine geringere Zahl Stimmen erhalten haben, als deren Stellvertreter in die Commission eintreten. Friedberg den 1. October 1883. Oroßherzagtee a Friedberg. r. 2 Bekanntmachung, den Winter⸗Cursus der Ackerbauschule des landwirthschaftlichen Vereins Friedberg pro 1883/84 betreffend. 8 wird gegen Ende März geschlossen. Der Der diesmalige Wintercursus hiesiger Ackerbau chule beginnt Freitag den 2. November und e! 9 8 Unterricht erstreckt sch auf 11 5 5 en die 0 Zweige der Naturkunde und landwirthschaftlichen 1 1— von zwei Landwirthschastslehrern, einem seminaristischgebildeten Hauptlehrer, dem Dr. med. C. Becker und anderen e Hü 105 rern ertheilt. Die nöthige Anschauung gewähren die reichen Lehrmittel der Anstalt, sowie Excursionen nach nahe gelegenen ee ee gewerblichen Anlagen und sonstigen belehrenden Einrichtungen. Aufnahmsfähig sind alle unbescholtene junge Männer, 5 15 Zo. mit gutem Erfolg absolvirt haben. In die II. Classe werden nur solche Schüler aufgenommen, welche vorher die eee oder nochweisen, daß sie sich anderweitig die Kenntnisse angeeignet haben, welche das Lehrziel der I. Classe bilden, alle ee Schüler 7 in letztere. Das Schulgeld beträgt fur die I. Classe 45 Mark, für die II. Classe 35 Mark. Anmeldungen nimmt der ee ee roß⸗ herzoglicher Landwirthschaftslehrer Dr. Tobisch entgegen, welcher gewünschtenfalls auch anderweitige bezügliche Auskunft ertheilt. Friedberg den 12. September 1883. Das Curatorium der Ackerbauschule zu Friedberg. Dr. Braden, Dr. Freihr. v. Gemmingen, Schmidt, Kreisrath. Kreis⸗Assessor. Kreis⸗Schulinspector. Friedberg den 12. September 1883. Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. ür zu bemühen, für die Provinz Oberhessen zu Betreffend: Den Cursus der Acker bauschule zu Friedberg pro 1883/84. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die N stereien Unter Bezugnahme auf vorstehende Bekanntmachung des Curatoriums der Ackerbauschule empfehlen wir Ihnen, sich daf Wr 5 1 daß die Ackerbauschule durch recht viele junge, der Landwirthschaft sich widmende Leute aus Ihren Gemeinden besucht wird. 1 9 zugleich hierbei, daß für wenig Bemittelte Unterstützungen zur Disposition stehen und wir es nicht zu beanstanden ieee ec 0555 meinden, aus welchen junge Leute die Schule besuchen, Unterstützungen verwilligt werden, indem wir recht gerne derartigen Beschlüsser ⸗ nehmigung ertheilen. Dr. Braden. Betreffend: Die Rechnung der Kreiskasse zu Friedberg für 188/82. Nach erfolgtem abgedruckte Auszug aus der genannten Rechnung andurch veröffentlicht. Friedberg den 2. October 1883. Abschluß d bricirten Rechnung wird, der Vorschrift in Artikel 43 der Kreisordnung entsprechend, der nachstehend i ee 1100 N Der Kreisausschuß des Kreises Friedberg. Dr. Braden. Auszug aus der Rechnung der Kreiskasse des Kreises Friedberg für 1881/82 — 1—— Einnahme. 15. 3 Aus g ab e. 3 40. Nummer Betrag 8 Betrag des e Art. M. Pf. Art. M. Pf. Wiederholung. Wiederholung. äge t ˖ d k 5 44375— 33 und 34] 21. Kapitalzinsen.„ 421 50 ä 14— 35 4722. Besoldungen 13062 50 4 6 4. Strafen(Strafbritttheile zu Remunerationen). 3760 12 48— 53 23. Diäten und Gebühren 2407 25 7 und 8 5. Stiftungen, Schenkungen, Vermächtnisse. 310 27 54— 56 24. Botenlohn und Verkündigungskosten 2120 nf nrnnen. 704 35 57— 7125. Bureaugegenstände und Geräthschaften 543 05 19—22] 7. Rückersatz von Kosten für Landarme, Geisteskranke ꝛc. 45 75 72-181[ 26. Kreisunterstützungen 9471 05 23—25] 8. Aversionalbetr ge 1 182184 29. Für Schul zwecke 265 50 2617. Neu aufgenommene Kapitalien. 10000— 185-189] 30. Für landwirthschaftliche Zwecke 5 3850— 27-30[ 18. Zurückempfangene Kapftalien 5 402 89 190-193 31. Für Zwecke der Vogt'schen Stiftung. 97 80 31[ 19. Ausstände aus vorhergehenden Jahren 3021 75 194— 202 33. Zuschuß in andere Kassen.„„ 2528087 32] 20. Kassevorrath aus vorhergehenden Jahren 295485 203] 34. Remunerationen aus Strafdritttheilen 3305— 5 1 Summe der Einnahme 55638 JSC 204[ 34a. Für die Krelsfourage-Anstalt. 781 01 205 210[ 35. Uneinbringliche Ausstände. 1439 43 211 J 36. Für Kreiskrankenhäuser— 2 212 37. Ausgeliehene Kapitalien„ 1200— Summe der Ausgabe 62186 16 Abschluß. Seite 41. Die Einnahme beträgt Seite 15.„„ 65638 M. 98 Pf. Die Ausgabe beträgt Seite 40 5 62186 M. 16 Pf. Verglichen bleibt Rest 3452 M. 82 Pf. und dieser besteht: der Belege 367. a. in liquidirten Ausständen 1320 M. 36 Pf. ee ee eee, e e eee 5 2049 M. 95 Pf. c. in baarem Vorrath JJV 82 M. 51 Pf. Zusammen wie oben 3452 M. 82 Friedberg, 25. September 1882. Revidirt, ohne daß sich für vorstehenden Abschluß eine Aenderung ergeben hat. Darmstadt den 26. September 1883. Großherzogliche Oberrechnungskamm er. Hahn. Pf. Der Kreiskasserechner: Kreuder. Beckenhaub. Deutsches Reich. Darmstadt, 1. Oct. Der Großherzog begab sich gestern in Begleitung des General— majors v. Westerweller und des Oberstlieute— nants v. Herff nach Bingen. Auf dem Bahan— hof wurde der Großherzog von den Spitzen der Behörden empfangen; die Kriegervereine und Schützenvereine hatten vor dem Bahnhofe Auf— stellung genommen. Darauf fuhr der Großherzog durch die reich beflaggte und geschmückte Stadt, überall von der Bevölkerung mit jubelndem Zuruf begrüßt, und begab sich dann nach dem Bureau der Niederländischen Dampfschifffahrts— gesellschaft, um von dort aus eine Bootauffahrt anzusehen, an welcher Boote der Rudervereine von Mainz, Kreuznach, Mannheim, Worms ꝛc. sich betheiligten. Der Großherzog nahm bei dem Kreisrath das Frühstück ein und sah von hier den Festzug der Schützen- und Turnvereine an, um dann hinauf auf den Rochusberg zu fahren, die Festhalle und die Schießstände zu besichtigen und endlich noch eine Fahrt auf den Scharlachkopf zu unternehmen. Nach der Rück— kehr auf den Festplatz besuchte der Großherzog die Festhalle, wo sämmtliche Vereine nochmals vor dem Großherzog defilirten. Die Rückkehr erfolgte Abends. Berlin. Prinz Wilhelm ist zum Comman— deur des 1. Bataillons 1. Garderegiments zu Fuß ernannt worden. — Legationsrath von Plessen aus London begab sich gestern zum Fürsten Bismarck nach Friedrichsruh. Derselbe reist von dort direct nach Petersburg, um während der Abwesenheit v. Schweinitz's als Geschäftsträger zu fungiren. — 2. Oct. Der Staatsminister v. Bötticher hat sich gestern zum Fürsten Bismarck nach Friedrichsruh begeben. Posen. Die Posener Ztg. meldete, Ledo— chowski habe auf die Wiedereinsetzung als Erz— bischof von Posen-Gnesen verzichtet und dies dem hiesigen Prälaten brieflich mitgetheilt. Das Posener Tageblatt und der Kuryr Poznanski bestreiten jedoch die Richtigkeit dieser Mittheilung. Kiel. S. M. S.„Leipzig“, 12 Geschütze, Comm. Corv.⸗Capt. Herbig, ist am 7. August von Hakodate nach Wladiwostock in See ge— „Wolf“, je 4 Geschütze, Comm. Corv.⸗Capt. Klausa und Capt.-Lieut. v. Raven, sind am 16. August in Shanghai eingetroffen. Metz, 2. Oct. Der Reichstags-Deputirte Antoine ist gestern Abend unter der Anklage des Landesverraths verhaftet worden. München. Geheimer Legationsrath v. Rud— hardt ist zum außerordentlichen bayerischen Ge⸗ sandten und bevollmächtigten Minister am kgl. sächsischen Hof ernannt worden. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Pest, 1. Oct. Das Abgeordnetenhaus constituirte sich heute für die letzte Session und wählte Baron Szontagh zum Vicepräsidenten. Der Präsident bleibt während der ganzen Legislaturperiode derselbe. — 2. Oct. In der gestrigen Conferenz croa— tischer Abgeordneten bemerkte Tisza, er werde in der Wappenfrage von der Legislative die Voll— machten verlangen, welche eine befriedigende Lös— ung herbeiführen werden; er werde sich für Wap— pen ohne Aufschrift aussprechen. Sobald die Ord— nung vollständig wieder hergestellt sei, werde der constitutionelle Zustand wieder ins Leben treten; begründeten Klagen werden die Ressort— ministerien abhelfen. Schweiz. Bern, 2. Oct. Der deutsche Kronprinz ist gestern hier eingetroffen. Holland. Haag. Die Regierung legte den Kammern Gesetzentwuͤrfe vor, betreffend Wieder— herstellung des Eingangszolles auf Cerealien und Holz, auf Erhöhung der Spirituosensteuer um drei Gulden, temporäre Erhöhung des Zuschlags auf die Personalsteuer um zwanzig Prozent, auf die Erbschaftssteuer um zwölf Prozent. Dänemark. Kopenhagen, 1. Oct. Der Reichstag ist eröffnet worden. Das Folkething wählte den Führer der radicalen Linken, Berg, mit 62 Stimmen zum Präsidenten, das Landsthing wählte den bisherigen Präsidenten Liebe wieder. Das dem Folkething vorgelegte Budget weist eine Gesammteinnahme von 53½ Million und eine Gesammtausgabe von 51⅜ Million Kronen auf. Die Zunahme des Staatsvermögens wird auf 3 Million und die Abnahme der Staats— schuld auf 2 Million veranschlagt. gangen.— S. M. Kanonenboote„Iltis“ und Frankreich. Paris, 1. Oct. Präsident Grevy machte gestern dem König von Spanien im Namen Frankreichs Entschuldigungen wegen der mißliebigen Kundgebungen, deren Urheber er nicht mit Frankreich verwechseln dürfe. Grevy bat den Koͤnig, Frankreich einen neuen Beweis seiner Sympathie zu geben, indem er die Ein— ladung zum Banket im Elysée annehme, an welchem alle Mitglieder der Regierung theil— nehmen würden, und wo er die wahren Gefühle Frankreichs gegen ihn kennen lernen würde. Der König erwiederte, er sei von freundlichen Gefühlen für Frankreich beseelt nach Paris ge— kommen und wolle dieses durch Annahme der Einladung auf's Neue beweisen. Der König ist übrigens heute Morgen schon abgereist. Es ist kein weiterer Zwischenfall vorgekommen. — 1. Oct. Ferry und Challemel-Lacour conferirten heute längere Zeit. Das Gerücht von der Demission des Kriegsministers gewinnt an Glauben. — 2. Oct. Ferry conferirte gestern mit Grevy. Der für heute Vormittag anberaumte Ministerrath wurde abgesagt. Bis jetzt demis— sionirte kein Minister. Der Zwiespalt zwischen Thibaudin und den übrigen Ministern ist indeß notorisch. Angeblich sind noch zwei andere Mi— nister, darunter Challemel-Lacour, entschlossen, „gesundheitshalber“ zu demissioniren. Es heißt, Ferry hielt Grevy einen ausführlichen Vortrag uber die Lage. Die Lösung der Keisis wird noch im Laufe der Woche erwartet.— Das Journal Paris sagt bei Besprechung von Ein— mischungen Wilsons, des Schwiegersohnes von Grevy, in die Regierungsgeschäfte: Die Ministet ergriffen die Initiative, um Grevy in aller Ehrerbietung eine Reihe von Schriftstücken vot— zulegen, welche geeignet sind, Grevy über die Schwere des getriebenen Mißbrauchs aufzuklären. Spanien. Madrid, 1. Oct. Gestern Abend trat ein Ministerrath anläßlich der Pariser Ma— nifestationen gegen den König zusammen. Die; Journale sind sehr erregt und klagen die fran— zösische Regierung wegen unzureichender Maß regeln an. Die Correspondencia glaubt, die Regierung werde eine Protestnote nach Paris senden und die Besttafung der Urheber der Manifestationen verlangen. Einigen Journalen zufolge umstellte der hiesige Präfect die hiesige bag sza — D. 2 8 22... ͤ 0 2 4 244 Lali Bamunzs man r. 1 1* 1 0 e e 1 2 — 7 2 f— . e ii e din 1 Ickober 18 d. der 1 Kiedber 9. g che 9 0 usgabe kenhaub. sönig von Spaug tschuldigungen wegn zen, deren Uthebertt seln dürfe. Glen einen neuen Beweß „indem er die Ein 2 * N Flysée annehme, al 8 2³ der Regierung theil die wahren Gefühle inen lernen würd. 1. sei von freundlich 8 sseelt nach Paris h 88 durch Annahme f 27 eisen. Der Köniz ft 25 I Ar hon abgereif. G5 f vorgekommen. nd Challemel⸗ Jaan Das Geich gew 5 Zeit. tiegsministers douferitte gest Vormittag au 8 se missonire Vorl 2 französische Botschaft mit Gendarmen, um eine Gegenmanifestation zu verhüten. — 2. Oct. Von der Grenze an empfing die Bevölkerung den König an allen Orten, die der Hofzug passirte, mit enthusiastischen Zu— rufen. Hier erwarten den König auf dem Nord— bahnhof die Königsfamilie, die Minister, das diplomatische Corps, die Senatoren, die Depu— tirten, die Civil- und Militärbehörden, sowie ein großer Theil der Bevölkerung. Das könig— liche Schloß ist für Alle geöffnet, die den König begrüßen wollen. Gestern Abend fand vor der deutschen Legation eine Kundgebung der Sym— pathie durch etwa 2000 Personen statt, von denen Rufe wie„Hoch dem Ulanenoberst, es lebe Deutschland“ ausgebracht wurden. Der Stadt⸗ präfect ließ mehrere feindselige Straßenanschläge gegen Frankreich entfernen. Türkei. Konstantinopel, 2. Oct. Das englische Mittelmeer-Geschwader ist, von Volo kommend, in Salonichi eingetroffen. Rumänien. Bukarest. Die Kammereröff— nung findet am 27. October statt. Die Regierung zieht einen Militärcordon an der bessarabischen Grenze wegen Verschleppung der Viehseuche. Serbien. Belgrad, 1. Oct. Der König ist heute hier eingetroffen. Der Ministerpräsi⸗ dent begab sich sofort ins Palais und überreichte die Demission des Cabinets. — 2. Oct. Der Staats rath-Vicepräsident Christies wurde zur Neubildung des Cabinets berufen. Die Sitzungen der Skupschtina wurden bis nach erfolgter Neubildung des Cabinets sistirt. Rußland. Petersburg. Am 22. Sept. erschien dahier ein gedrucktes Circular der hie— sigen Nihilistenpartei, worin auf die grausame Behandlung verhafteter Nihilisten, besonders der Frauenzimmer durch die Gendarmen hingewiesen und die Regierung aufgefordert wird, einem solchen Verfahren ein Ende zu setzen. Ein anderes unter den Nihilisten selber circulirendes Rundschreiben fordert, angesichts der in der letzten Zeit häufig gewordenen Verhaftungen, alle Nihi— listen in St. Petersburg auf, größere Vorsicht, welche oft außer Acht gelassen wurde, zu beobachten. Egypten. Alexandrien. Der General— director Cölle-Caillard wurde anstatt Jacub Bey zum Vice-Präsidenten der internationalen Entschädigungs Commission ernannt und behält den Posten als Generaldirector der Zölle bei. Amerika. Chili, 1. Okt. 2000 Mann chilenischer Truppen sind auf dem Marsche nach Arequipa; weitere Verstärkungen sollen nach— folgen. Man erwartet alsbald einen Augriff derselben auf die peruanischen Streitkräfte bei Arequipa. Aus Stadt und Land. e. Nieder⸗Weisel. Bei der letztstattgehabten Bürgermelsterwahl stimmten 251 von 269 Stimmberech— tigten ab und wurde unser seitheriger Bürgermeister mit 169 Stimmen wiedergewählt. Allerlei. PC. Homburg v. d. H. Vielfach ausgesprochenen Wänschen entsprechend, ist der Schluß der Gewerbeaus— stellung auf den 15. Oktober verlegt worden. Die Aus- stellung ist täglich von 9— 12 Uhr Vormittags und 2 bis 5 Uhr Nachmittags geöffnet. An den beiden nächst— kommenden Sonntagen, den 7. und 14. Oktober, ist der Eintrittspreis von Morgens 9— 12 Uhr auf 25 Pfennig pro Person ermäßigt und die Ausstellung auch in den Nachmittagsstunden von 12—2 Uhr geöffnet. Die Ziehung der Ausstellungs⸗Lotterle findet kurz nach Schluß der Ausstellung und Absatz der Loose statt. Grüneberg(Schlesien). Einen furchtbaren Bankerott haben die Gründer Banquler Förster ꝛc. dahier gemacht. Bei dem Comm. Rath Friedrich Förster betrugen die Aktiva 5512 M., die Passiva 8,322,000 M.; bei August Förster die Aktiva 5262 M., die Passiva 4,980,000 M. Die Verluste zahlreicher„kleiner Leute“ sind entsetzlich. Pest, 1. Oet. In der heute begonnenen Schluß— verhandlung des Maylath'schen Mordprozesses wurden Spanga des Raubmordes, Bereez der Theilnahme am Morde und der Anstiftung und Pitely der Theilnahme am Raube angeklagt. Während der Verhandlung ge— stand Spanga, den Mord mit Bereez und Pitely voll— bracht zu haben. Gerichtssaal. Butzbach. In der am Freitag den 5. Oet. Vorm. 9 Uhr, stattfindenden Schöffensitzung kommen folgende Sachen zur Verhandlung: 1) die Beleidigungsklage des Jacob Süß von Espa gegen Karl Jung von der Oes; 2) die Beleidigungsklage der Johs. Hofmann§r. Wwe. von Bodenrod gegen Balthasar Wissig von da; 3) die Sache gegen Adam Heck von Holzheim, wegen Haus— friedensbruchs und Körperverletzung; 4) die Sache gegen Johs. Brück's 8r. Ehefrau von Bodenrod, wegen Köͤrper— verletzung, Hausfriedensbruchs und Beleidigung; 5) die Sache gegen Heinrich Müller's Eheleute von Eschenrod, wegen Dlebstahls, Unterschlagung und Hehlerei. Handel und Verkehr. Friedberg, 3. Oct. Wochenmarkt. Butter kostete der Pfd. M. 0.95 1.10, Eiter 1 St. 8, 2 St. 15 Pf. Friedberg, 2. Oet. Fruchtbericht. Walzen M. 20., Korn M. 16.50, Gerste M. 16.—18., Hafer M. 13.— 14. Alle Peeise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Gießen, 2. Oct. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 1.00— 1.05, Eier 1 St. 6—7 Pf., Käse per St. 4—8 Pf., Tauben per Paar M. 0.50—0.70 Hühner per Stück M. 0.85— 1.40, Hahnen per Stück M. 0.55— 1.00, Enten per Stück M. 1.30 1.70, Ochsen⸗ fleisch per Pfd. 70 Pf., Kuh- und Rindfleisch 56 60 Pf., Kalbfleisch 50— 54 Pf., Schweinefleisch 62— 64 Pf., Hammelfleisch 62— 70 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.50— 4.50, Gänse per Pfd. 46—58 Pf., Zwiebeln per Centner M. 7.50— 9.00. Grünberg, 29. Sept. Fruchtpreise. Welzen M. 20.20, Korn M. 18.90, Gerste M. 14.40, Hafer M. 13.80. Erbsen M. 18. 85 Frankfurt, 1. Oetober. Frankfurter Produkten— börse.(Officielle Notirungen.) Weizen still, eff, hiesiger und Wetterauer M. 20.2550, fremder M. 19.50 bis 21.00, per diesen Monat M. 19.75. Roggen still, eff. hiesiger M. 17, fremder M. 16.75— 17.25, per diesen Monat M. 16.75. Gerste eff. hiesige und Wetterauer M. 17— 18.50, fremde M. 18— 20. Hafer still, eff. hiesiger M. 14.50—75, fremder M. 14.25 15, per diesen Monat M. 14.50. Räböl still, effeetiv ohne Faß hiesiges in Parthien von 50 Ctr. M. 39. Brannt⸗ wein still, effeetiv ohne Faß M. 46. Mehl Nr. 1 e e e e e Nr. 5 M. 24. Roggenmehl/(Berl. Marke) M. 23.00 bis 23.50, J.(Berl. Marke) M. 21— 21.50, II. do. M. 18. Frankfurt, 1. Oet. Viehmarkt. Es waren an⸗ getrieben nahezu 300 Stück Ochsen. 1. Qual. M. 70 bis 72, 2. Qualität M. 64—66 per Ctr. Schlachtge⸗ wicht. Kühe und Rinder standen etwa 280 Stück am Markt; für 1. Qual. wurden M. 65, für 2. Qual. M. 60 und darunter, für ganz geringe Waare M. 50 bezahlt. Bullen waren ca. 15 Stück zugetrieben, welche je nach der Qual. von M. 50 an bis M. 58 an den Mann kamen. Am Kälbermarkt standen 225 Stück; bet sehr lebhafter Nachfrage wurden für 1. Qual. 75 Pf. per Pfd., für 2. Qual. 62— 65 Pf. bezahlt. Hämmel waren ca. 150 Stück vorhanden; 1. Qual. wurde zu 60 bis 65 Pf., 2. Qual. zu 50 Pf. verhandelt. Schweine hielten ihren Preis, Prima Hannoveraner wurden mit, 66 Pf., Landschweine von 62—64 Pf. per Pfd. bezahlt. Mainz, 30. Sept. Fruchtmarkt. Weizen hlesiger M. 18.25 20.50, fremder M. 18.50—22. Korn hiesiges M. 17.15— 17.30, pfälzisches 17.20— 17.40, russisches M. 1616.25, Gerste, Pfälzer, M. 17.25— 17.75, frän⸗ kische M. 18.50— 18.75, Hafer M. 14— 14.75, Korn M. 34 35, Repskuchen M. 170— 175, Kohlsamen M. 34 bis 34.50, Mohnöl M. 55—60, Leinöl M. 25, Rüböl rohes M. 37.75 38.50, gereinigtes M. 39 50- 40. Das Rauhe Haus zu Horn bei Hamburg feierte am 12. September dieses Jahres das Jubelfest seines fünfzigjährigen Bestehens. Diese An- stalt, oder vielmehr diese Vereinigung mehrerer Anstalten, darf als eine der großartigsten, segensreichsten Stiftungen christlicher Liebe und Wohlthätigkeit bezeichnet werden. Dieselbe hat nicht nur selbst sehr viel geleistet, sondern sie gab auch zu zahlreichen ähnlichen kleineren Anstalten Anregung, Vorbild und die Vorsteher. Am 12. September 1833 wurde durch eine größere Versammlung zu Ham— burg die Errichtung einer Rettungsanstalt für verwahr— loste Kinder im„Rauhen Hause“, einem kleinen Bauern⸗ häuschen mit einem Strohdache, beschlossen. Bald da— rauf zog der unbemittelte und unbekannte Candidat Wichern daselbst ein und hatte bis Ende des Jahres 12 Knaben um sich gesammelt. Seine warme Menschen—⸗ liebe und große Begabung zur Leitung einer solchen Anstalt führte ein ständiges Wachsen der seinigen herbei. Jetzt umfaßt dieselbe 26 Häuser. Die Kinder ⸗Anstalt nimmt etwa 120 Knaben auf. Ungefähr je 14 bilden eine Familie und wohnen in einem Hause zusammen. So sucht man die Vortheile der Anstalts- und der Familien⸗Erziehung zu vereinigen. Für die Confirmirten besteht ein besonderes Lebrlingshaus, in welchem durch die Anstalt selbst 24 Lehrbursche als Schriftsetzer, Buchbinder, Schreiner, Schuhmacher und Schneider aus— gebildet werden. In der jener Kinderanstalt bald zur Seite getretenen Brüderanstalt befinden sich durch— schnittlich 40 Gebülfen. Diese empfangen einen einfachen seminaristischen Unterricht, leiten die Knaben bei der Arbeit an und werden nach vollendeter Ausbildung auf die verschiedenen Stätten der inneren Mission entsendet, z. B. als Krankenpfleger im Kriege oder bei Seuchen, als Aufseher in Gefängnissen, als Stadtmissionäre, als Hausväter von Rettungsanstalten, Vereins häusern, Her— bergen zur Heimath, Armenhäusern, Arbeitshäusern, Ver— sorgungshäusern u. s. w. Diese Brüder werden niemals den Zoͤglingen der Kinderanstalt entnommen. Bis jetzt wurden mehr als 400 solcher Gehülfen im Rauhen Hause ausgebildet und ihr Wirkungskreis erstreckt sich nicht blos über ganz Deutschland, sondern sogar nach Ungarn, Rußland und Amerika. Auch bei uns in Fried⸗ berg wirkt ja jetzt ein Bruder des Rauhen Hauses als Verwalter des Versorgunshauses!— Das Rauhe Haus besitzt auch eine eigene Buchdruckerei und eine Buchhand⸗ lung. Deren Erträge werden zur Erhaltung der beiden erstgenannten Anstalten verwendet. Im Uebrigen müssen milde Gaben die Bedürfnisse decken. Ein Pensionat jedoch für vermögende Knaben, welche einen weitergehenden Unterricht empfangen, erhält sich natürlich selbst. Das— selbe wird von etwa 70 Zöglingen besucht, die zum Theil aus weiter Ferne kommen. Man sieht, wie viele Anerkennung die Anstalten des Rauhen Hauses finden. Anfängliche Vorurtheile gegen dasselbe sind bei Leuten von Einsicht längst geschwunden. 1857 wurde Wichern als Oberconsistorialrath zum Mitgliede des Preußischen Oberkirchenrathes ernannt. Aber mit den Erfolgen sind auch die Bedürfnisse immer gestiegen. Man hofft, daß das Jubelfest Anlaß zur Besetitigung einiger besonderen Nothstände bietet. J. Wichern, der jetzt an Stelle seines 1881 gestorbenen Vaters die Anstalt leitet, schreibt in einem Aufrufe:„Alljährlich ist ein erhebliches Defieit zu decken, auch fehlen uns noch die Mittel zu einer Reihe — für die gedeihliche Weiterentwickelung der Anstalt— dringend nothwendiger Einrichtungen. Das Arbeits⸗ haus, im Jahre 1886 erbaut, entspricht in keiner Weise mehr dem gegenwärtigen Bedürfniß. Unsere Mädchen⸗ anstalt wohnt zur Miethe; im nächsten Jahre ist der Mietheontract abgelaufen und muͤssen wir das Haus verlassen. Wir hätten gar zu gerne ein eigenes Heim für unsere Mädchen.“ Neben den obengenannten Anstalten besteht nämlich auch noch eine solche für Mädchen, deren sie eben 24 umfaßt. 8 Bitte. Mit Bezugnahme auf obige Mittheilungen erklärt sich der Unterzeichnete, dem Sammelbücher für je 20 Pf., 50 Pf. und für größere Gaben übersendet worden sind, gern bereit, solche einmalige Jubelgaben für das Rauhe Haus zu empfangen und daselbst abzuliefern. Auch Gaben von 20 Pf. sind sehr willkommen. Dr. Diegel. Auszug aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg Getraut: 1. Sept. Spengler Emil Wilhelm Klein von Fried- berg mit Maria Jultana Kunigunde Louise Mahr von Friedberg. 2. Sept. Schuhmacher Heinrich Hach von Friedberg mit Helene Appel von Friedberg. 16. Sept. Graveur Karl Oscar Eduard Noack von Spremberg mit Elisabetha Katharina Eimer von Friedberg. Geboren: 27. Aug. Dem Schreiner August Frank 1 Tochter. 29. Aug. Dem Fruchthändler Isidor Kaufmann 1 Sohn. 29. Aug. Dem Dachdecker Heinrich Schneider 1 Sohn. 31. Aug. Dem Locomotivführer Fr. Roddewig 1 Sohn. 1. Sept. Dem Buchhalter Hermann Wilhelm Karl Werker 1 Sohn. 7. Sept. Dem kaiserl. Postsecretär H. Grosser 1 Tochter. 8. Sept. Dem Fruchtmakler Abraham Stern 1 Sohn. 9. Sept. Dem Schneider Philipp Weckmann 1 Tochter. 13. Sept. Dem Director der Zuckerfabrik Pr. Hermann Maeder 1 Tochter. 17. Sept. Dem Großh. Hofphotograph Heinrich Adam Schmittner 1 Sohn. 24. Sept. Dem Bierbrauer Johann Friedrich Gräter 1 Tochter. 25. Sept. Dem Universitätskanzlei-Gehülfen Johann Adam Gröninger 1 Sehn. Gestorben: 27. Aug. Heinrich Karl Hermann, Söbnchen des Dienst⸗ knechts Heinrich Karl Hermann, 6 Wochen alt. 30. Aug. Maria Klara Schröder, Töchterchen des Lumpensortierers Friedrich Eduard Schröder, 4 Jahr 6 Monat alt. 1. Sept. Anna Hanstein, Töchterchen des Metzgers Georg Emmrich Wilh. Hanstein, 8 Monat alt. 2. Sept. Eine uneheliche Tochter, 8 Jahr alt. 2. Sept. Handelsmann Lazarus Eschborn, 74 Jahr alt. 9. Sept. Lohnfuhrmann Anton Simrock, 68 Jahr alt. 15. Sept. Margaretha Karoline Mayer, Töchterchen des Sergeanten und Bataillonsschreibers bei dem Großh. Landwehr-Bezirks⸗-Commando Fried⸗ berg Johannes Mayer. 16. Sept. Katharina Franziska Nees, 73 Jahr alt. 16. Sept. Rentner Georg Suhrada, 60 Jahr alt. 20. Sept. Rentnerin Elisabetha Söllner, 61 Jahr alt. 22. Sept. Rentner Johann Konrad Koch, 75 Jahr alt. 29. Sept. Gottlieb Römer, Söhnchen des Handarbeiters Johannes Römer, 1 Jahr alt. Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 6. Oetober 1883: Sabbath ⸗Schuvah. Beginn: Freitag Abends 5 Uhr. Samstag Morgens 8 Uhr. 5 Nachmittags 3½ Uhr. Sabbathausgang 6 Uhr 15 Minuten. Wochengottesdienst von Donnerstag den 7. Oetober an: Sonntag, Montag und Dienstag Morgens 5 Uhr, Abends 4⅝ Uhr, Mittwoch Morgens 4½ Uhr, Nach⸗ mittags 3 Uhr. — .— — — „„—.—........?: — 2——ç 3573 auheim. ctober findet zur Feier der Nachkirechveihe in meinem Saale — Tanzmusik Bekanntmachung. 3580 Am 10. Oetober, Vormittags von 9 bis 12 Uhr und Nachmittags 2 bis 5 Uhr, wird die Wahl des ersten Beigeordneten vorgenommen werden. Die Wahl findet statt im hiesigen Rathhaussaale. Alle Stimmberechtigten werden daher eingeladen, an dem gedachten Termine sich persönlich einzufinden und ihre Stimmen abzugeben. Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß Die⸗ jenigen, welche mit der Entrichtung des letzten fälligen Ziels ihrer directen Staats⸗ oder Communal- Steuer 7. 0 Wöchentlich 2 5 mithin der Bogen Mit vielen prachtvollen Illustrationen. Das nächste Quartal beginnt mit dem spannenden „Die Braut in —„Der deutsche Hunenheld“ von Karl Blind.— bis 2½ Bogen.— Vierteljährlich nur 1 M. 60 Pf., 9 Trauer“ von an welchen sich eine sehr anziehende eulturgeschichtliche Novelle„Glockenstimmen“ von Stefante Keyser an⸗ schließen wird. Von den zahlreichen belehrenden Artikeln, welche im nächsten Quartal veröffentlicht werden, nennen wir hier nur einige:„Das Thermometer in der Familie. „Die Leberegel“ von Professor Dr. im Rückstande sind, zur Abstimmung nicht zugelassen werden, und daß daher alle Diejenigen, welche bis zum 28. August d. J. mit der Entrichtung von Steuer im Rückstande waren, nur dann zur Abstimmung zugelassen werden können, wenn sie den Rückstand noch bis zur Wahl abführen und daß solches geschehen, der Wahl⸗ Commission durch Vorzeigung ihrer Steuerquittung nach— weisen. Friedberg am 2. Oetober 1883. Der Buͤrgermeister Ste inhäußer. 9 Einladung. Wie in früheren Jahren findet in Verbindung mit dem diesjährigen Herbst⸗Fohlenmarkt eine Prämtirung selbstgezüchteter Fohlen statt. Zum Zwecke der Besprechung dieser Angelegenheit, sowie zur Bildung der Prämiirungs- und Ankaufs Com⸗ mission laden wir die geehrten Herren Landwirthe und 2 Pferdezüchter der Umgegend freundlichst ein, nächsten ö Sonntag den 7. October, Nachmittags 3 Uhr, im ö Hötel Trapp dahier sich recht zahlreich einzufinden. nur eirea 6 Pf. Friedberg den 2. October 1883. 3574 Ein fleißiges braves Dieustmädche gesucht. Zu erfragen bel der Exp. b. Anz. 487 20 Grundarbeiter Roman Ernst Wichert, Offener Brief an eine Mutter“ von Dr. L. Fürst. R. Leuckart.—„Der Ablaßstreit im Jahre 1517“ von Emil Zittel—„Die Faust Sage“ von Fr. Helbig.—„Im Kampfe um's fz intret 1 ü 3 Ein Zeitbild aus Siebenbürgen“ von O. Teutsch.—„Im Resche der unsichtbaren Feinde“ von 15 A. e 85 reten im Basaltwerk Bruchenbrüceen.— ernstein.—„Deutsche Jagd- und Waid manns bilder“ von L. Beckmann—„Auf dem Aetna“ von F. Avenar us. R b 1 b 9 —„Das deutsche Drama der Gegenwart“ von Rudolf von Gottschall. Ferner:„Gänge mit der Criminalpoltzei I endus L K Uge durch Berlin“,„Der letzte Hobenrhätter“,„Die erste protestantische Kirche“,„Schutz dem Arbeiter!“,„Der 3578 bei deutsche Bergmannstag in Dresden“, Der französische Hermann“ ze., sämmtlich von namhaften Autoren.— Die Friedberg. G. Schudt. 1 005 1 5 Artikel werden durch vorzügliche Illustrationen von den ersten deutschen Künstlern und viele be— En F Abbi a 16h 5 92 15 8 lehrende Abbildungen im reichsten Maße geschmückt und erläutert. ordentliches Dienstmädchen Lande Die Verlagshandlung von Ernst Keil in Leipzig. 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