A. Wu dec t. Carl Bindernagel elmalerei, nalerti, über ye 8 991.* 5 1 20 Geheimuisen rich. Preis M. 2. in Qutdlinburg den bei 2751 Jak Stern. leigt Ert Fp. d. Anz. 20h. Stern vermiethett elhen. heinrich Walß. Pf, ö 16 E. Haufen. en . Reuss. leesamen, empfeblt zu dn dene und Fll b eosse-Hund gt bei K. Ftiediit — ige. 16 gefallen, N loßnutttt mird wahrscheinlich von allen 17 75 1883. Samstag den 4. August. M 90. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, ——————— 5 lle bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(sowett Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Vetrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. —— 2—————————— Das Reichsgesetzblatt Nr. 15 enthält: Gesetz, betreffend Abänderung der Gewerbeordnung. das deutsche Reich. Amtlicher Theil. Betreffend: Erwerb und Verlust der Reichs- und Staats- Angehörigkeit. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiste reien des Kreises. Unbeachtet unseres Ausschreibens vom 10. Februar saufenden Jahres, Kreisblatt Nr. 18, laufen noch immer Gesuche um Entlassungen aus der hessischen Staatsangehörigkeit dahier ein, ohne daß in dies — 8 2 Bekanntmachung, betreffend die Redaetion der Gewerbeordnung für — Nr. 17: Bekanntmachung, betreffend Abänderung der allgemeinen polizeilichen Bestimmungen über die Anlegung vom Dampfkesseln vom 29. Mai 1871. Friedberg den 2. August 1883. en Gesuchen die in dem erwähnten Ausschreiben geforderten Angaben ent— halten sind. Wir machen Sie deßhalb nochmals darauf aufmerksam, daß bei Entlassungsgesuchen stets anzugeben ist: Geburtsort und Kreis, Geburtsjahr und Tag, sowie bisheriger Wohnort der Auswandernden. Gleiche Angaben sind bezüglich der mit ihren Männern auswandernden Frauen, sowie der mit ihren Eltern auswandernden Kinder zu machen, serner ist bei Frauen stets der frühere Familiennamen anzugeben. Wir erwarten fur die Zukunft vollständige Vorlage der betreffenden Gesuche. Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. Einer Einladung der Königin von England zufolge, haben der Großherzog und die Prinzessinnen Victoria und Irene am 31. Juli sich nach Osborne begeben; im Gefolge befindet sich Flügeladjutant Major v. Wernher. Der Erbgroßherzog und die Prinzessin Alix verbleiben zu weiterem Gebrauch der Seebäder in Houl— gate. Die Prinzessin Elisabeth ist schon vor einigen Tagen mit der Königin Victoria von Windsor aus in Osborne eingetroffen. — Postpersonal-Veränderungen. Angestellt ist der Postpraktikant Dietz in Worms als Post— secretär.— Freiwillig ausgeschieden ist der Postverwalter Breidenbach in Groß-Zimmern. — Gestorben sind: der Postsekretär Delp in Worms, der Ober-Telegraphenassistent Engel in Mainz und der Ober-Telegraphenassistent Springer in Worms. Berlin. Officiös wird geschrieben: Die umlaufenden Mittheilungen über die Umar— beitung des Arbeiter-Unfall-Versicherungsgesetzes, namentlich über die bereits beschlossene Bei— behaltung des Reichszuschusses, sind verfrüht. Bis jetzt ist nur eine Uebersicht über die Be— handlung des Entwurfs in der Reichstags-Com— mission mit erläuternden Bemerkungen hergestellt worden. Der Reichskanzler hat sich gerade be— züglich des neuen Entwurfs alle Anordnungen persönlich vorbehalten und bisher absolut außer Stand gefühlt, dieselben zu treffen. — Der Entscheid des Kanzlers in Betreff des Handelsvertrags mit Spanien steht noch aus. Die oberbayerische Handels- und Gewerbe— kammer hat der Petition der Frankfurter Han— delskammer um Einberufung des Reichstags zur Berathung des Handelsvertrags mit Spanien einstimmig beigestimmt. Wiesbaden, 31. Juli. Der König von Griechenland ist gestern zum Kurgebrauche hier eingetroffen und im Parkhotel abgestiegen. Straßburg, 2. Aug. Der General-Feld— marschall v. Manteuffel, Statthalter von Elsaß— Lothringen, hat heute Berlin wieder verlassen und sich über Frankfurt a. M., wo er sich einige Tage aufzuhalten gedenkt, nach Straßburg zurückzu— begeben. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Gastein, 1. Aug. Nach den nun festgestellten Reisedispositionen reist Kaiser Wilhelm am Dienstag ab, über— gachtet in Salzburg und besucht das österreichische Kaiserpaar in Ischl. Die Rückkehr nach Babels— berg erfolgt am 10. August. Dänemark. Kopenhagen. Es bestätigt sich, daß die russische Kaiserin etwa Mitte August eine Reise nach Dänemark antreten wird. Sie ihren Kindern begleitet sein. In Dänemark wird die Kaiserin mit ihren Schwestern, der Prinzessin Alexandra v. Wales und der Herzogin Thyra v. Cumber— land, zusammentreffen und in den ersten Tagen des Septembers wird sich der König der Hellenen nach beendeter Badekur ebenfalls nach Dänemark begeben, so daß um diese Zeit alle Kinder des dänischen Königspaares um letzteres versammelt sein werden. Der Hof mit seinen zahlreichen Gästen wird die Schloͤsser Bernstorff und Fredens— borg bewohnen. Gerüchtweise spricht man auch von der Möglichkeit, daß Kaiser Alerander seine Gemahlin nach Dänemark begleiten werde. Frankreich. Paris, 1. Aug. Die Depu— tirtenkammer nahm heute die Vorlage betreffend die Justiz-Reform mit den Abänderungen des Senats an.— 2. Aug. Die Kammer berieth die Convention mit der Ost- und Westbahn. Dieselbe wurde genehmigt und die Kammersession hierauf geschlossen. Die Commission für die Convention mit dem Bey von Tunis genehmigte dieselbe einstimmig.— Der Budget-Ausschuß strich im Kriegsbudget bei verschiedenen Capiteln 7½ Million, die dem Capitel„Truppenerhalt— ung“ hinzugefügt, die Erhöhung ber Präsenz— Stärke um 15,000 Mann gestattet hätten. Großbritannien. London, 1. August. Das Unterhaus nahm in dritter Lesung die englische Pachterbill an. — 1. Aug. Einer Meldung aus Kapstadt zufolge erfolgte die Ermordung Carey's in Gegen— wart seiner Familie. Der Mörder wird scharf bewacht, da man Befreiungs-Versuche fürchtet. Zur Bestreitung seiner Vertheidigungskosten ist in Kapstadt eine Subscription eröffnet worden. — Nach einem Privattelegramm der Vossi— schen Zeitung ist auch der Hutmacher Mattley, welcher der Hauptzeuge gegen die Mörder im Phönixpark war und von Dublin nach Phila— delphig auswanderte, dort wahrscheinlich von Fenierhand erschossen worden. Serbien. Belgrad. Die„Neue Freie Presse“ publicirt die Unterredung eines Corre— spondenten mit dem König von Serbien. Der König hält die serbische radicale Opposition für regierungsunfähig. Die Partei Ristic's sei allen— falls regierungsfähig, aber gegen die modernen Fortschritte, die für Serbien eine Lebensbeding— ung seien, feindlich gesinnt. Als Hauptvorzug des derzeitigen Cabinets bezeichnete der König das Freisein desselben von Chauvinismus, der seit dem Berliner Vertrag für Serbien nicht am Platze sei. Der Balkanconföderation lasse sich nicht jede Zukunft absprechen, derselben ständen aber gegenwärtig unüberwindliche Hinder— nisse entgegen. Rußland. Petersburg. Wie die Times erfährt, ist die amtliche Nachricht von hier ein— gegangen, daß eine nihilistische Verschwörung der gefährlichsten Art, an welcher eine große Anzahl von Personen betheiligt ist, entdeckt worden ist. Eine Menge Verhaftungen sind vor— genommen worden, allein die Sache wurde sehr verschwiegen gehalten. Aus Stadt und Land. J. Friedberg. Sicherem Vernehmen nach soll der langjährige Direktor des hiesigen Predigerseminars, Geh. Kirchenrath Dr. Schwabe, auf den 1. Okt. um seinen wohlverdienten Ruhestand eingekommen sein. An seine Stelle als Direktor würde dann Prof. Dr. Diegel treten. Als dritter Professor, hauptsächlich für einige der Fächer, die Schwabe seither lehrte, wie Kultus und Hymnologte, ist der Pfarrer ar der Johanniskirche in Stuttgart, Dr. Köstlin, berufen worden. Direktor Dr. Schwabe ist also nicht allein nicht verstorben, wie das Frankfurter Journal sich von einem hiesigen Correspondenten un— begreiflicher Weise melden läßt, sondern erfreulicher Weise nicht einmal krank, und nur sein zunehmendes Alter ver— anlaßte ihn, die Direktorstelle niederzulegen und den mit Lust und Liebe innegehabten Lehrstuhl zu verlassen. Ebensowenig ist von einer Zurücksetzung Dr. Diegel's die Rede, von welcher die N. Hess. Volksblätter, eben⸗ falls durch einen hiesigen Correspondenten zu melden wußten, was andere Blätter nachdruckten, zu welch' an— geblicher Zurücksetzung auch absolut kein Grund vor— liegt und vorlag. Wir unsererseits wollten nicht eher der ganzen Sache in diesen Blättern Erwähnung thun, als bis etwas relativ Sicheres vorlag. h. Friedberg. Am letzten Sonntag konnte der längst geplante Ausflug des Taunuselubs„Wetterau“ in den Nauheimer Hochwald wegen des Regenwetters nicht stattfinden. Wenn auch am Nachmittag das Wetter noch schön genug gewesen wäre, so mußten doch die nöthigen Vorbereitungen wegen des vorausgegangenen, nicht einla— denden Wetters unterbleiben, beziehungs weise abbestellt werden. Zu unserer Freude hören wir, daß viele Leute dennoch nach dem Walde gegangen waren; das läßt uns hoffen, daß nun nächsten Sonntag den 5. d. Mts. es ein um so schöneres und zahlreich besuchtes Zusammen⸗ sein werden wird; denn, daß die Säche allgemein An— klang findet, darf wobl nicht bezweifelt werden. ? Vilbel. Vor einigen Tagen kam es vor, daß in einer Gemeinde, in welcher verrathen wir nicht, morgens früh die Kühe mit Trauerflören um die Hörner aus den Ställen kamen. Was war passirt? Wegen einer Schuld— forderung von eirea M. 500 war der— Gemeindebulle durch den Gerichtsvollzieher gepfändet worden und deßhalb trauerten die zahlreichen Wittwen. 2 Vilbel, 1. August. Gestern Abend verfinsterte ein Schwarm von Insekten die Luft über einem Theile der Straße zwischen Massenheim und Vilbel. Der Schwarm ließ sich nieder und bedeckte 2 Centimeter hoch die Chaussee und das Feld auf eine weite Strecke. Bei näherer Be— sichtigung zeigte sich, daß einem Oekonomen der Waizen fortgeflogen war, von dem er sich wahrscheinlich nicht eher trennen wollte, als bis der Waizen den höchsten Preis erreicht hatte. Viele Leute liefen hinaus aufs Feld um das Phänomen zu sehen; vor etwa 40 Jahren soll der Fall des Fortfliegens des Waizens, welches Vorkommen von vielen Leuten immer noch angezweifelt wird, sich hier schon einmal ereignet haben. Wenn der Waizen sehr lange liegt, entwickelt sich nämlich eine Art Fliege, deren jede ihr Korn nimmt und zum Gaubloch hinausträgt. Es erscheint dann, da die Fliegen zusammen ausfliegen, ihr Schwarm wie eine große schwarze Wolke. In etwa einer Stunde ist so ein Waizenspeicher total leer. Büdingen, 1. August. Gestern hat hier die Ver— lobung der Prinzessin Hedwig zu Bsenburg-Büdingen mit dem Grafen zu Stolberg-Roßla⸗Ortenberg stattgefunden. eee eee e Gießen, 1. Aug. Gestern Nachmittag 6 Uhr zog] La sich über unserer Stadt und Umgegend ein furchtbares Wetter zusammen. Blitz auf Blitz und Schlag auf Schlag beängstigte die Gemüther. Es hat denn auch verschie dentlich eingeschlagen, glücklicherweise war es überall ein sog. kalter Strahl, welcher keine größeren Verheerungen anrichtete. So schlug es in den Gährkeller der Actien⸗ Fe brauerei ein, die in demselben sich befindenden 3 Brau- M burschen kamen mit dem Schrecken davon; ein Strahl] in traf eine Telegraphenstange in der Nähe des Petroleum⸗ lagers von Heinzerling& Tribus, hier riß der Blitz einen einen eisernen Haken aus der Stange und lief spiral⸗] G Fortsetzung der Rettungsarbeiten, liche Erschütterung verzögert wurden, Personen lebend viele Werthgegenstände aufgefunden worden. wesung der Leichname schreitet merkt, daß dieselbe nur dort eintrat, malquellen fließen. cco, welcher seine Frau und Kinder verloren hat. Bei welche durch eine neuer⸗ sind noch mehrere Geldstrafe. Gewehres, welches der Angeklagte bei dem unberechtigten Jagen bei sich geführt hat, erkannt. Zugleich wurde hier auf Einziehung des hervorgezogen und Die Ver⸗ so schnell vor, daß die ststellung der Identität wiederholt unterblieben ist. an glaubt jetzt allgemein, daß die Katastrophe nicht Folge eines Erdbebens eingetreten sei, und man be⸗ wo reichliche Ther⸗ Von allen Seiten, von Privaten, fließen reiche Spenden. Der aus den Trümmern emeinden und Provinzen abgehaltene Viehmarkt war Handel und Verkehr. Frankfurt, 31. Juli. Buttermarkt. Die Butter kostete im Engrosbandel per Centner M. 90, im Detail⸗ verkauf per Pfd. M. 1.10— 1.25.— Heu- und Stroh⸗ markt. Die Zufuhr belief wurde bezahlt je nach Qual. per Ctr. für Heu M. 3— 3.80, für Stroh M. 2.20— 2.50. sich auf 54 Wagen und Der heute und gestern dahier Gießen, 1. stark befahren. Es waren Aug. örmig an derselben herunter; Bewohner der Filialpost Malteserorden stellte ein Hospital in Neapel zur Ver⸗. f 0 a a 0 7 2 wahrgenommen haben, wie der Blitz leuchtend fügung. Der Besuch des Königs wirkte ermuthigend aufgetrieben: 1564 Stück Rindvieh und 929 Stück Die Zahl der Opfer in Forio Schweine. Die Preise aller Viehgattungen, namentlich von der Leitung in die Erde gefahren sei. Ferner wurde ein Haus im Gartfeld vom kalten Strabl betroffen und w fuhr einer vom Blitzableiter des Petri'schen Neubaues an der Schillerstraße in die Erde. In großer Gefahr schwebten die Besucher unseres schönen Gleibergs bei dem gestrigen Gewitter. Ein Strahl fuhr durch das Dach in die Küchenräume der Restauration, die Insassen des großen Saales in eine Staubwolke hüllend; glücklicher⸗ P weise kamen auch hier alle Gäste mit dem bloßen Schrecken 9 davon. Es war dies das ärgste Unwetter, welches wir] F seit Langem erlebt. Der Regen, welcher dabei niederfiel, war nicht sehr belangreich. Offenbach, 1. Aug. In einem Hause der Glocken⸗ gasse sind 9 Personen am Typhus erkrankt. Die Behörde v veranlaßte die Ueberführung der Erkrankten ins Hospital, sowie die Schließung eines dicht an dem betreffenden 1 Hause liegenden Schulhauses. 3 Allerlei. k Saarbrücken, 30. Juli. Ein Bergmannsfest, das gestern in Neunkirchen gefeiert wurde, ist durch eine furcht⸗ ev bare Katastrophe gestört worden. Einige Bergleute wollten ihren Frauen die Einrichtungen der Gruben zeigen und fuhren mit ihnen in die Grube„v. d. Heydt“. Hier wurden sie von schlagenden Wettern betroffen, deren Wirk-! ung eine derartige war, daß von der 24 Personen zählen— den Gesellschaft 18 verunglückten. Einige blieben sofort todt, die Mehrzahl ist schwer verletzt. Berlin, 1. Aug. In der vergangenen den die Gebäulichkelten der Berliner Sammtfabrik, Aetten-f gesellschaft, in der Köpnlckerstraße durch ein großes Feuer in Asche gelegt. Der Fabrikbetrieb ist für etwa 6 Wochen i gehindert, wodurch ca. 1000 Arbeiter beschäftigungslos geworden sind. Wrandmeister Stahl und Oberfeuerwehr— mann Mendelburg fanden den Tod, als sie mit bereits brennenden Kleidungsstücken aus der vierten Etage in den gepflasterten Hof sprangen. Feuerwehrmann Muͤller wurde von einstürzendem Mauerwerk getödtet, wodurch auch Feuerwehrmann Schimmelpfennig einen Armbruch und einen Beinbruch erlitt. Berlin. Der Reichsanzeiger veröffentlicht die Er⸗ nennung Dr. Bauer's zum Generalsuperintendenten der Rheinprovinz, Nebe's zum Generalsuperintendenten von Westfalen und Taube's(Bromberg) zum Generalsuperin tendenten von Westpreußen. Rom, 29. Juli. Bei Trabla, in der Nähe von Cal- tanisetta(Sieilien) hat in einer Schwefelmine eine Explo— sion stattgefunden, wodurch 35 Personen getödtet wurden. Casamicetola, 2. Aug. Bei dem Besuch auf der Insel Jochta begab sich der König selbst nach sehr schwer zugänglichen Orten, so daß Depretis und Maneini dem Könige nicht überall zu folgen vermochten. Der Könkg spendete 100,000 Fres. und gab wiederholt den Entschluß kund, Alles zu thun, um unverzüglich das Loos der un glücklichen Hinterlassenen zu erleichtern. In der Begleit— ung des Königs befand sich auch der Bürgermeister von auf die Bevölkerung ein. daten werden von den eingetroffenen Pompiers unterstützt. Die Mauern werden mit Dynamit gesprengt. hütung von Diebstahl ungen getroffen. ist nicht wahrscheinlich. geschafft worden. den bis Dienstag früh 8 Uhr Truppen 9, Provinzen Ghizeh und Alfe 44, in Benha 24, in Barange kleinen Städten zusammen 8 Uhr früh kamen hier 275 Todesfälle an der Cholera der Epidemie läßt an den letzten 24 Stunden bis gestern früh 8 sind an der Cholera gestorben in: Zagazig 35, Galinbieh und Charkieh 6, davon 3 von den englischen Truppen, in Kafr⸗Oyzak r a 1 8 1 Nacht wur⸗ 19, Manzaleh Barange 24 und Man⸗ 55 Stück Ochsen zum Verkauf gestellt, meist schöne, fette aare. Elwerdan sind je 4 Schlachtgewicht gelöst, 2. Qual. wurde zu M. 65. ver⸗ n Smyrna 4 Todesfälle an Cholera vorgekommen sein. kauft. flott zu den Preisen des Vormarktes ab. bahnunglück gemeldet. fluß stürzte zusammen und 140 Personen verunglückten. ird jetzt mit 400 angegeben. Die Arbeiter und Sol— 5 a Zur Ver⸗ und Plünderung sind Vorkehr— Der Wiederaufbau der zerstörten Städte Heute sind abermals mehrere ersonen gesund und unverletzt aus den Ruinen hervor⸗ Ueber hundert Leichen wurden bel dem desinficirten Gruben beerdigt. Während der letzten 24 Stun⸗ sind unter den britischen in der Provinz Galiubieh 29, in der Pro⸗ in der Provinz Charkieh 29, in den D undorte in Katro, 31. Juli. inz Menufieh 45, 3 1, in Alexandrien 2, in Tantah 36, in Shibin-el⸗Kom 4, in Zagazig 1, in Rosetta 17 und in den anderen 51 Choleratodesfälle vorge⸗]! ommen.— 1. Aug. In den letzten 24 Stunden bis 30 Der Charakter or, 4 unter den englischen Truppen. n Aug, Heftigkeit nach. Mitgamar 22, Tantah 41, Zifteb Mehalleh 57, Rosetta 27, Shibin-el-kom 46, in den Provinzen Garbieh, Ghizeh, Alfe, 323, in Alexandrien 2, Ismailias v 931 3, Rhoda 24, Unter den englischen Truppen in Heluan Todesfälle vorgekommen. Ferner sollen urah 5. und Von hier wird ein großes Eisen⸗ des Zucht- und Arbeitsviehes, Gemüse: 20-30 Pf., Kohlrabi 3—5 Pf., Erbsen bohnen und gelbe Salatbohnen 18 Pf., Brockelbohnen 15 Pf., Carotten per Pfd. 5—7 Pf., gelbe Rüben 3 Pf., Zuckerschoten per Theil 30 Pf., rothe Rüben 3—6 Pf., gurken 4—7 Pf., Essiggurkchen M. Zwiebeln per Ctr. M. Liter M. 1, Knoblauch per Hundert toffeln per Ctr. M. 3.50— 4.25, per Gescheid rothe 12 Pf., gelbe 14 18 Pf.— getrieben 140 Stück, erhöhten Preisen verkauft wurden. Für 1. Qual. wurde 70 Pf., für 2. Qual. waren durch den sehr leb— ften Handel bedeutend gestiegen. Es zeigte sich am Tage vor dem Markte schon große Kauflust und wurden am selben Tage viele Käufe abgeschlossen. Nächster Markt ienstag den 14. d. Mts. Frankfurt, 1. August. Wochenmarkt. Preise der Blumenkohl per Stück 25— 45 Pf., Weißkraut Rothkraut 25—35 Pf., Wirsing 12 Pf., per Pfd. 30 Pf., Schneid⸗ Häuptersalat per Stück Pf., Escarol und Endivien 6 Pf., Romain 10—15 Pf., Mistbeetgurken 10—15 Pf., Feld⸗ Einmachgurken per Hundert M. 2—3, 1—2, Rettig per Stück 5—8 Pf., 7.50 8.50, per Gescheid 25 bis ) Pf., kleine 35-40 Pf., weiße Einmachzwiebeln per M. 3—6. 5 Kar⸗ Eier per Hundert M. 5—6. Frankfurt, 1. Aug. Kälbermarkt. Es waren zu— die bei wenig belebtem Verkehr zu 60 Pf. und für 3. Qual. 55 Pf. er Pfund Schlachtgewicht bezahlt. Frankfurt, 2. Aug. Viehmarkt. Es waren über Für 1. Qual. wurde M. 70.— 72. per Centn. Der kleine Zutrieb in Kühen und Rindern ging Chicago, 1. Aug. Die Brücke über den Gunnison⸗ Gerichtssaal. Wasserwärme der Usa am 3. Aug. Mittags: Volksbad. 150 Reaumur. Walter. Friedberg, 31. Juli. In der heutigen Sitzung Gr. Schöffengerichts kamen folgende Fälle zur Ver⸗ handlung und wurde erkannt: 1) in der Privatklagesache der Gertrude Selzer dahier gegen Dieterich Fegbeutel und Ehefrau hier, wegen Körperverletzung, auf Ver⸗ urtheilung des Ehemanns Fegbeutel zu 10 Mark Geld⸗ strafe, dagegen auf Freisprechung der Ehefrau Fegbeutel; 2) in der Strafsache gegen Heinrich Stauf von Dauern⸗ heim, wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt und groben Unfugs, auf eine Gefängnißstrafe von drei Wochen, bezw. auf eine Haftstrafe von drei Tagen; 3) in der Strafsache gegen Johannes Schuhmann IV. von Ockstadt, wegen Hausfriedensbruchs und Beleidigung, auf 9 Tage Gefängnißstrafe; 4) in der Strafsache gegen Elise Dauern heim von Geiß-Nidda, wegen Diebstahls, auf drel Wochen Gefängniß; 5) in der Strafsache gegen Friedrich Schlottner von Södel, wegen Jagdvergehens, auf drei Mark Geld- strafe; 6) in der Strafsache gegen Leonhardt Rahn II. von Ober Roßbach, wegen Jagdvergehens, auf 30 Mark Vormittags 9 Uhr: 0 Samstag 5 Uhr: Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. 11. Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Diegel. Gottesdienst in der Stadtkirche Vormittags 10½ Uhr: Herr Candidat Fritsch. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burglirche: Herr Reallehrer Dr. Schwabe aus Gießen. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Katechismuslehre. Am 12. Sonntag nach Trin. Abendmahl in der Stadtkirche. Katholische Gemeinde. Beicht. Sonntag 7 Uhr: Austheilung der heil. Communion. 10 Uhr: Hochamt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. Bekanntmachung. Betreffend: Das Schuldenwesen des Jakob Scheuner von Bruchenbrücken. Nachdem die arrangementmäßige Befriedigung der Gläubiger nachgewiesen worden, soll dem Gemeinschuldner die freie Verfuͤgung über die Masse zurückgegeben und dem Verwalter Decharge ertheilt werden, wenn nicht inner⸗ halb 2 Wochen hiergegen Widerspruch erfolgt. Friedberg am 31. Juli 1883. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Süffert. 2798 5 3 Weber. Bekanntmachung. Betreffend: Den Konkurs über das Vermögen des Müllers Johannes Rahn von Nieder⸗ Wöllstart. Inhaltlich der vom Konkursverwalter gestellten Schluß— rechnung, deren Einsicht auf hiesiger Gerichtsschreiberei gestattet wird, ist der gesammte Kassebestand nicht ge⸗ nügend, um die Nachhypothek des Kindes erster Ehe des Rubrikaten zu tilgen und da somit zur Befriedigung der Konkursgläubiger keine Mittel vorhanden sind, so wird das Konkursverfahren aufgehoben. Frledberg am 1. August 1883. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Herzberger. Veröffentlicht: Weber, 2799 Gerichtsschreiber. 3 Viertel Morgen Hafer Bekanntmachung. Dr. G. Seelhorst zu Bad-Nauheim betreibt von heute an die Fabrikation kohlensaurer Magnesia unter der Firma Dr. G. Seelhorst, vormals Heinrich Rönkendorff zu Bad Nauheim. Die Firma Heinrich Rönkendorff, chemische Fabrik zu Bad Nauheim, ist erloschen. Bad⸗ Nauheim, 25. Juli 1883. Großherzogliches Amtsgericht Bad⸗Nauheim. Allwohn. 2763 Schü tz. Jagd⸗Verpachtung. Donnerstag den 9. August d. J., Vormittags 10 Uhr, soll auf hiesigem Ratbhause die der hiesigen Gemeinde zustehende Feldjagd(663 Morgen) auf weitere 6 Jahre öffentlich verpachtet werden. Rödgen am 2. August 1883. Großherzogliche Bürgermeisterel Rödgen. Luft.— Jagd⸗ Verpachtung. 2787 Donnerstag den 9. d. Mts, Nachmittags 4 Uhr, wird die Feldjagd auf weitere 6 Jahre am hiesigen Mineralbrunnen verpachtet. Schwalheim den 2. August 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Schwalheim. Hensel. 2782 Vilbeler Markt. Freitag den 10. August l. J. Nachmittags uhr, werden die Marktplätze an Ort und Stelle dahier versteigert. Der Markt findet Sonntag den 19. und statt und werden Carussell's, stände ꝛc. zugelassen. Vilbel den 1. August 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. Hinkel. Annonce. Eine größere Quantität altes Rupfer, Eisen ꝛc. ist zu verkaufen. Montag den 20. August Schaubuden, Schieß⸗ 2781 bat auf dem Halm zu verkaufen 2770 G. Gröninger. Schwalheimer Brunnen. 2783 Alfred Schimmelbusch. Bekanntmachung. 2788 Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß ge⸗ bracht, daß der Fahrweg von hier nach Holzbausen, die 1 Waldhohl, mit Fuhrwerk nicht passirt werden ann. Petterweil den 2. August 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Petterweil. Berges. bretter, sowie Pitschpine; behauenes, geschnsttenes Bauholz, sowie Rundholz(Floßholz) und alle Bretter⸗ sorten billigst bei Ed. Lejeune, Frankfurt a. M. Hauptbüreau Schäfergasse 13/15. 2084 ALEL& Schwedische, norwegische, finische und deutsche Hobel⸗ * 0 1 0 bekannt 0 810 1 1 1 1 bringt! in empfe fa 0 in Packet Jeet Nleder 3 i 4 * . . ** — — 1 5 daher s 0 989 at und wurde 03 U Nächster Markt 1. Preise der da Welßkraut sding 12 Pf, ö Pf., Schneid⸗ Brockelbohnen be Rüben g Uf. solat pet Stück au lg f 10 Pf, Feld. undert M.—9 ztüͤck 5—8 Pf. Gescheld 25 big nachzwiebeln pet 5 1 00 eld tothe 12 Pf. 1.56 Nf., „ Es waren zu⸗ blem Verkehr zu . Qual. wurde 9. Qual. 50 Pf. 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