s„i 5 Liederkranz . 15 1 ver 1. Uhr cl geöffnet, dal llt find Vormsttagz N Namen von Ml zimmer abgegebn e erkerschul . 1 Handwerkerschule Bormittags 8 Uhr, —4 Uhr Nachm, g etwa 2 Stunden chnischem Rechne, lehre ꝛc. ꝛc., die zu Uebungen. eichnens verwendtt Leuten, welche heit geboten, sic teres Fortkommen zt 50 Pfennkg det sich bis auf den städtischen Handwerker; tag den W. Olk, Lokal der Stabk r erweiterten m Unterzeichneten Diesener fort nähere Auskunft lgewerbvereins: ingenieur, er. 1 chirm en Eistattung dit en werden. Bürgermeister. El F. Abele gesellen nder Beschäflhung Schreinemmesser— e immenn bend in 2 2 nuhige ö an die ter C. le 0889 1 4 0 4 8 1883. Donnerstag den 1. November. M 128. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Das Großherzogliche Ministerium gewerbe in Weimar die Erlaubniß ertheilt, kunstgewerblichen Gegenständen im Großherzogthum zu vertreiben. von Erzeugnissen der Kunst und des Kuustgewerbes im Amtlicher Theil. Publikum. des Innern und der Justiz hat dem Comits der permanenten Ausstellung für Kunst und Kunst⸗ Loose für eine am 1. Dezember d. Is. in Weimar zu veranstaltende Ausspielung von Kunst- und Zweck der Verloosung ist die Förderung des Kunstsinnes durch Verbreitung Nach den genehmigten Verloosungsbestimmungen durfen 30,000 Loose à 1 Mark ausgegeben werden und werden 300 Gewinne im Gesammtwerthe von 18,000 Mark zur Verloosung gelangen. Betreffend: Beitreibung der Communal-Intraden. Das Großherzogliche Die Einsendung der Mahn— und 19 der Instruction vom 24. Mai 1883 w Betreffend: Tilgung der Schafräude. iederholt in Erinnerung. Friedberg den 19. October 1883. Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. und Pfandbefehle des 1. Zieles, Umlagen für 1883/84 bringen wir hiermit unter Hinweis auf die§§. 18 J V. d. K.: Fey, Regierungs-Accessist. Friedberg den 27. October 1883. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Bad-Nauheim, Bauernheim, Dorheim, Fauerbach b. Fr., Holzhausen, Ossenheim, Ilbenstadt, Nieder— Rosbach, Nieder-Wöllstadt, Ober-Rosbach, Ockstadt, Rodheim, Schwalheim. In Ihren Gemeinden wurden bislang vieh ersetzt, ohne daß jedoch eine Desinfection der Wenn nun auch diese Heerden bei der vorgenommenen Revision räudef daß die Schafe der Ansteckungsgefahr so lange Stallungen vorgenommen sein wird. Schmierschafe gehalten, dieselben aber in den letzten Jahren(1882/83) abgeschafft und durch Rein⸗ Stallungen und Geräthschaften im Sinne des F. 129 der Reichsinstruction stattgefunden hätte. rei befunden worden sind, so wollen wir Sie doch darauf aufmerksam machen, ausgesetzt bleiben, als nicht eine gründliche Desinfection der früher von Schmiervieh betretenen Auch wollen Sie Schasbesitzer, Schäfer ꝛc. unter Hinweisung auf §. 9, 10 und 65 des Reichsgesetzes auf die Anzeigepflicht bei Wiederausbrüchen der Räude resp. beim Auftreten verdächtiger Erscheinungen bei dem Schafvieh aufmerksam machen. J. V. d. K.: Dr. v. Gemmingen, Kreis⸗-Assessor. Betreffend: Zusammenlegung der Grundstücke zu Ilbenstadt. Montag den 5. November d. J, Nach einer wiederholten Versteigerung unter den im Nachmittags 1 Uhr, einer abermaligen Versteigerung ausgesetzt werden. Friedberg den 30. October 1883. In Folge der Samstag den 10. November e. Neustädter Wochenmarkt auf Freitag den 9. November c. und der auf letzteren Tag fallende Al Bekanntmachung. mittags 1 Uhr, werden die im II. Zusammenlegungsfelde zu Ilbenstadt ausgewiesenen Massestücke Versteigerungstermin verlesen werdenden Bedingungen, sowie am Donnerstag den 7. k. Mts., daß die Zahlungsbedingungen für die Steigerer sehr günstig normirt worden sind. Es wird solches mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß gebracht, Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V. d. K.: Dr. v. Gemmingen, Kreis-Assessor. Bekanntmachung. zum 400 jährigen Geburtstage von Luther stattfindenden Schul⸗ und Kirchenfeler, wird der auf diesen Tag fallende Ergebenst ersuche ich vorstehende Bekanntmachung gefl. veröffentlichen zu lassen. Hanau am 26. Oetober 1883. tstädter Wochenmarkt auf Donnerstag den 8. November c. verlegt. Der Landrath. J. V.: Baabe. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Großherzog wird am 5. Nov. nach Romrod gehen, um die Hofjagden abzuhalten, die etwa 10 Tage dauern werden. — 30. Oct. Der Großherzog, der Erb— großherzog, die Prinzessinnen Victoria und Elisabeth, sowie die Prinzen Heinrich, Wilhelm und Alexander begaben sich heute nach Worms, um der dort in der Dreifaltigkeitskirche statt— findenden Aufführung des Festspiels„Luther“ beizuwohnen. Darmstadt. Schluß des Gr. Regierungs— blattes, Beilage Nr. 24, enthält: V. Ordensverleihung. »I. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen fremder Orden. VII. Dienst nachrichten. Es wurde: dem ev. Pfarrer Stammler zu Nieder⸗Weisel die Pfarrstelle zu Gundern— hausen und dem ev. Pfarrer Dr. Eigenbrodt zu Hähnlein die Pfarrstelle zu Auerbach übertragen; dem Schullehrer Zinn zu Reinhbards die Lehrerstelle zu Kirtorf, dem Schulamtsasp. Schneider aus Pfaffen-Beerfurth die Lehrerstelle zu Darsberg, der Schulamtsaspirantin Uihlein aus Kostheim die Lehrerinnenstelle zu Gernshein, dem Schullehrer Kremer zu Eppertshausen eine Lehrerstelle zu Heidesheim übertragen; der auf die Lehrerstelle zu Mittel⸗ Seemen präs. Schulamtsasp. Kloninger aus Stefersheim bestätigt; dem Schullehrer Heußlein zu Bürstadt eine Lehrerstelle zu Vendersheim, dem Schullehrer Wegerich zu Bürstadt eine Lehrerstelle zu Hausen übertragen. VIII. Charakterverleihungen. IX. Ruhestandsversetzungen. Der Schullehrer Heußel zu Wersau wurde auf Nachsuchen in den Ruhestand versetzt. X. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: eine Lehrer⸗ stelle zu Wald⸗Michelbach, Gehalt 10001250 M. Eine mit einer ev. Lehrerin zu besetzende Stelle an der Volks— schule zu Gießen, Gehalt 1200 M. Die ev. Pfarrstelle zu Hartershausen, Gehalt 2232 M.; das Präsentations— recht steht dem Grafen von Schlitz zu. Die ev. Pfarr⸗ stelle zu Klein-Umstadt, Gehalt 1467 M. xi. Sterbefälle. Gestorben sind: der Hofgarten⸗ Inspeetor Göbel zu Darmstadt; der ev. Pfarrer Eckhard zu Nauheim; der Lehrer Wollpert zu Gunders heim. — Militärdienstnachrichten. v. Kunowsky, Oberstlieut. vom 3 Gr. Inf.-Regt. Nr. 117, wurde mit der Führung des 4. Thür. Inf. Regts. Nr. 72 beauftragt; v. Bosse, Major Nr. 117 versetzt; Frhr. v. der Goltz, Hauptm. und Comp.⸗Chef vom 3. Gr. Inf. Regt. Nr. 117, unter Beförderung zum überzähl. Major des Gren-Regts. Prinz Karl von Preußen Nr. 12, zum Comm. der Unteroffizierschule in Jülich, Scheele, Hauptm. vom 3. Gr. Juf-Regt. Nr. 117, zum Comp. Chef ernannt; Walter, Sec. Lieut. von dems. Regt. zum Prem. Lieut. befördert; Graf v. Matuschka, Major und Escadronschef vom 1. Gr. Drag.-Regt. Nr. 23, ein Patent seiner Charge verliehen; Schnittspahn, Prem. Lieut. à la s. des ostpreuß. Feld-Art.-Regts. Nr. 1, in das Feld-Art. Regt. Nr. 31 versetzt; Franck, Oberstlieut. vom Oberschles. Feld-Art.⸗ Regt. Nr. 21, à la s. des Regiments gestellt; Lambrecht, Sec.-Lieut. der Gr. Train-Comp., unter Beförderung zum Prem.-Lieut. in das Schleswig⸗Holst. Train-Bat. Nr. 9 versetzt; Böhler, Sec.⸗Lieut. vom Badischen Train-Bat. Nr. 14, unter Beförderung zum Prem.“ Lieut. in das Pommer'sche Train-Bat. Nr 2 versetzt; v. Herget, Oberst⸗Lieut. und Commandeur des 1. Wesiph. Art.⸗Regts. Nr. 7, zum Oberst be— fördert; v. Prittwitz und Gaffron, Oberstlieut. vom Eisenbahn-Regt. in das 3. Gr. Inf. Regt. und Comm. des Gr. Feld-Art.-Regts. Nr. 25 zum Oberst befördert; Neundörfer, Sec.-Lieut. der Landw.⸗Inf. des 2. Bat. 4. Gr. Landw.⸗ Regts. Nr. 118, zum Prem. ⸗Lieut. besördert. — Der Amtsrichter Müller in Lauterbach wurde zum Amtsrichter in Gießen, der Amts— richter Ludwig in Ulrichstein zum Amtsrichter in Lauterbach und der Gerichts-Accessist Engel aus Allendorf zum Amtsrichter in Ulrichstein ernannt, der Landesgerichtsrath Hirsch in Gießen auf Nachsuchen, unter Anerkennung seiner Dienste in den Ruhestand versetzt. Berlin, 29. Oct. Votschafter Fürst Hohen— lohe ist gestern von Friedrichsruhe zurückgekehrt. Derselbe wird heute vom Kaiser empfangen, welcher heute auch dem türkischen Unterstaats— secretär Wettendorf Audienz ertheilt hat. — Die Grundsteinlegung zum Reichstags gebäude ist, so meldet die Kreuzzeitung, dem Vernehmen nach nunmehr für den 18. Januar k. J. bestimmt in Aussicht genommen. Wie verlautet, ist es der ausgesprochene Wunsch des Kaisers, zur Erinnerung an die denkwürdige Er⸗ richtung des deutschen Reiches im Schlosse zu Ver⸗ sailles 1871 die Feier auf diesen Tag zu verlegen. — In officiellen hiesigen und Wiener Kreisen hat das Auftreten des Füͤrsten Alexander von Bulgarien keine Billigung gefunden. Man hält es für nicht opportun und wird ihm eventuell rathen, einen modus vivendi mit Rußland zu suchen. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ schreibt: In unterrichteten Kreisen wird versichert, daß dem Landtage in der bevorstehenden Session eine Kreis⸗ und Provinzialordnung für Hannover vorgelegt und damit der erste Schritt zur Ver— waltungs reform auf die neuen Provinzen gethan wird.— Das„Tageblatt“ erfährt, der Landes— Eisenbahnrath trete Mitte November zusammen. München, 29. Oct. Die Kammer der Ab⸗ geordneten bewilligte den außerordentlichen Mili— tärcredit von nahezu ein Million Mark nach dem Autrag des Ausschusses mit 136 gegen 1 Stimme. — 30. Oct. Der Referent für die Gehalts— aufbesserung der pragmatischen Beamten be⸗ antragt in seinem Bericht an den Finanzausschuß die Ablehnung der Aufbesserung, weil eine Besserung der Finanzen nicht dauernd gesichert, eine Mehrbelastung aber dann unvermeidlich sei. Suttgart. Dem Staatsanzeiger zufolge wild der König am 8. November nach San Remo abreisen. Die Erholung des Königs machte in den letzten Monaten erfreuliche Fortschritte und obgleich derselbe wegen eines Katarrhs derzeit besonderer Schonung bedarf, läßt sich doch hoffen, daß ein längerer Aufenthalt im Süden vollstän— dige Genesung bringen wird. Metz. Antoine ist durch Reichsgerichts— beschluß vom 22. Oct, ohne Caution seiner Haft entlassen worden und am 28. d. in Freiheit ge— setzt. Die Untersuchung gegen ihn dauert fort. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 29. Oct. Der Budgetausschuß der reichsräthlichen Dele— gation berieth das Budget des Aeußeren. Auf die Frage Clam Martinitz' über die allgemeine politische Situation antwortet Kalnoky, conform seiner Erklärung im ungarischen Ausschuß, er könne die bekannte Thatsache, daß die Lage der Monarchie nach Außen und deren Beziehungen mit allen Mächten vollkommen befriedigend seien, nur bestätigen. Der Ausschuß votirte das Budget conform der Regierungsvorlage. — 30. Oct. Der Heeresausschuß der un— garischen Delegation berieth heute das außer— ordentliche Heereserforderniß und genehmigte mehrere Titel, worunter 250,000 fl. zur Be— schaffung eines Reserve-Vorratbes von stahl— bronzenen Belagerungs-Geschützen; der Kriegs— minister hatte den Posten warm befürwortet. — Die Pol. Nachr. enthalten eine Mit— theilung über die österreichische Eisenbahn-Ver— staatlichung. Das langsame und genau ab— wägende Vorgehen der Regierung stehe der Leb— haftigkeit der Börsengerüchte gegenüber. Zunäch liegen nur prägnante Bestimmungen betreffs der Elisabethbahn vor. Bei den Verhandlungen mit der Franz-Josefsbahn erscheinen die Forder— ungen der Gesellschaft zu hoch, und wartet die Regierung eine richtigere Abschätzung von Leistung und Gegenleistung ab. Die Kronprinz-Rudolf— bahn ist unter staatlicher Verwaltung, die die staatlichen Verpflichtungen und das Unternehmen selbst auf eine bessere Basis stellen kann Der volle Uebergang an den Staat liege noch in weiter Ferne. Pest. Der Abgeordnete Verhovay, der durch den Prozeß von Tisza-Eßlar compromittirt ist und dabei auch Gelder unterschlug, ist von dem adeligen Casino, an welchem er bisher seine Stütze hatte, ausgeschlossen worden. Auch seine Wähler haben die Aufforderung an ihn gerichtet, nunmehr sein Mandat niederzulegen, da ein der Unterschlagung Bezüchtigter sie nicht im Reichs— tag vertreten soll. Frankreich. Paris, 29. Oct. Die Kam— mer setzte die Berathung des Municipalgesetzes fort. Challemel beantragte eine Jahrespension von 80,000 Francs an die Söhne Abdel Kaders. Am Ende der Sitzung brachte Granet die an— gekündigte Interpellation ein. Ihre Besprech— ung wurde auf morgen festgesetzt. Gatineau ver— tagte seinen Antrag auf Ausweisung der Prinzen bis nach Beendigung der Tonkindebatte.— 30. Oct. In der Deputirtenkammer begründet Granet seine Interpellation betreffs Tonkin; er wirft dem Ministerium vor, daß es die Wahr— heit verheimlicht und das Land in ein gefahr— volles Abenteuer verwickelt habe. Challemel- Lacour rechtfertigt das Verhalten des Cabinets und weist den Vergleich der Tonkin-Expedition mit dem mexikanischen Feldzug zurück; die noch bestehenden Schwierigkeiten seien durchaus nicht unübersteigbar. Perrin(radikal) wirft der Re— gierung Mangel an Offenheit vor und fürchtet die Folgen eines Bruchs mit China für die Handelsverhältnisse. Die weitere Berathung wurde auf morgen vertagt. Spanien. Madrid. Wie man von hier meldet, wurde am 27. Oct. das Bataillon, welchem die Bewachung der Ministerialgebäude und des Bureaudienstes in denselben anvertraut war, plötzlich durch andere Truppen abgelöst und später entwaffuet. Numänien. Bukarest, 29. Oct. demissionirte als Kammerpräses, um an der Debatte über die Verfassungsrevision theil— zunehmen.— 30. October. Die Kammer nahm die Demission Rosetti's an. Stolojan interpellirte über die Beweggründe der Regier— ung, dem Könige die Reise nach Wien anzu— rathen und über die Ergebnisse der Besprechung Bratiano's mit Bismarck und Kalnoky. Die Regierung wird in drei Tagen antworten.— Finanzminister Lecca demissionirte, Grani tritt als Justizminister in's Cabinet. Egypten. Kairo, 29. Oct. Einer Mel— dung des Bureau Reuter zufolge sind 150 egyp— tische Soldaten von den aufrührerischen Berg— stämmen im Defilée zwischen Suakim und Karrala überfallen und niedergemacht worden. Aus Stadt und Land. L. F. Friedberg. Den Lesern d. Anz., welche dem nächst das Oratorium„Luther in Worms“ in unserer Stadtkirche hören wollen, wird es erwünscht sein, auch über den mustkalischen Inhalt des Werkes vorher Einiges zu erfahren, nachdem der Dichtung selbst schon vor einigen Wochen in einem Aufsatze gedacht worden ist. Marburg, Gießen, Friedberg, Frankfurt werden neben etwa 40 weiteren deutschen Plätzen die Meinardus— sche Composition in der Festwoche aufführen, Marburg und Friedberg am 11. November, Gießen und Frank— furt am 14. November. Einer Besprechung der Lutber— feier in Marburg, die die Oberhess. Zeitung in Marburg vor Kurzem brachte, ist das Nachstehende zum größten Theile entnommen. Meinardus, der sich durch seine Compositionen nicht minder als durch seine Schriften einen geachteten Namen in der Musikerwelt erworben hat, knüpft in dem Oratorium durchweg an die unvergäng— lichen Vorbilder an und namentlich das Studium Bach's zeigt sich auf Schritt und Tritt; es ist ein sehr gutes Zeichen, daß der Schwerpunkt des Werkes in den Chören liegt. Gleich der einleitende Chor, welcher die Stelle der Ouvertüre vertritt, ist kräftig und schwungvoll, wie überhaupt durch das ganze Oratorium ein männlicher Zug geht. In seinem ersten Theile betitelt„Die Fahrt nach Worms“ begleiten wir den von Justus Jonas ge— führten Zug der Anhänger Luther's; in ihren charakteristi— schen und stimmungsvollen Gesang ist ein alter Choral (Knabenstimmen) kunstreich verwoben.— In schöner Kontrastwirkung folgt auf den Pilgerchor ein Chor von Nonnen, aus deren Kloster die Pilger das Miserere vernehmen. Justus Jonas verkündigt der Aebtissin die neue Lehre aus Wittenberg und diese schließt sich be— geistert dem Zuge an. Ihr von dreistimmigem Nonnen— chor begleitetes Arioso:„Meine Seele verlanget zu hören die Worte des Heils“ gehört zu den glücklichsten Num mern der Partitur und ist von hervorragender Schönheit. Hierauf hören wir Luther im Gebet sich zu dem schweren Gange stärken; der Chor„Hilf o Gott Du Deinem Knechte“ ist wieder von großer Innigkeit und melodtösem Wohllaute. Nun versucht Glapio, des Kaisers Beicht— vater, Luther durch das Versprechen eines Bischofsstabes zur Unterwerfung zu überreden; es folgt ein bewegtes Duett Luther's mit Glapio, in dem das Ansinnen des letzteren von Luther zurückgewiesen wird. Hier zuerst klingt„Ein' feste Burg“ an. Der Chor, gehobenen Muthes die Reise nach Worms fortsetzend, gibt seiner Freude über Luther's Standhaftigkeit lebhaften Ausdruck. Hatte es die Natur der Sache mit sich gebracht, daß bisher fast lauter langsame Sätze sich gefolgt waren, so läßt der Dichter nun Ulrich von Hutten mit einer Ritterschaar den Pilgern begegnen und sich ihnen an— Rosetti schließen. Der in lebhaften Marschrythmen erklingende Chor der Ritter, frisch erfunden, ist von packender Wirkung Die Ritter bieten Luther ihre bewaffnete Unterstützung an, er weist sie ernst zurück:„Das Schwert laßt ruhn, das Wort soll's thun“ und als Hutten ihn warnt:„Gedenk an Huß“ entgegnet Luther:„Die rechte Kriegswaffe ist Gottes Wort“, ein markiges Motto, welches der Chor aufnimmt und in freier Fuge durch— führt. Mit einer Kombination des Vilgerchorals mit dem Rittermarsche schließt der erste Theil. War der erste Theil im Ganzen mehr lyrisch, so athmet der zweite, auch musikalisch bedeutendere Theil„Vor Kaiser und Reich“ dramatisches Leben. Eröffnet wird er durch einen glänzend instrumentirten Marsch und äußerst wirk⸗ Glapio tritt auf, um das Einschreiten des Kaiser gegen Luther anzurufen; dem Chore folgt ein Intermezzo, die Begegnung Georgs von Frundsberg mit Luther:„Mönch⸗ lein, Mönchlein, Du thust heut' einen schweren Gang“, Duett mit anschließendem Chor der Anhänger Luther's, stimmungsvoll, melodiöss und das Folgende sehr wirk⸗ sam vorbereitend. Der Kaiser fordert Widerruf von Luther; es setzt ein Doppelchor von Anhängern Rom's und Luther's ein, welcher nach wenig Takten in eine glänzend durchgeführte achtstimmige Doppelfuge ausläuft. Luther's weltgeschichtliche Antwort ist kräftig und würde— voll; damit ist der Sturm entfesselt; es folgt ein drel⸗ facher Chor: Anhänger Rom's, Anhänger Luther's und Knabenchor. Vorbild hierfür ist der mächtige Anfangs— chor der Bach'schen Matthäus-Passion, und man kann dreist sagen, daß Meinardus seinem hohen Vorbilde mit Glück nachgeeifert hat: dieser 3fache Chor ist ein Meister⸗ stück, welches nicht viele der heutigen Musiker nachzu— machen im Stande sind. Aufgebaut ist das Ganze auf die Melodie:„Vom Himmel hoch da komm' ich her“, welche der Knabenchor unisono singt, getragen von der fünfstimmigen Harmonie der Trompeten und Posaunen. Denselben Choral bringen Luther's Anhänger 4 stimmig in seine verschiedenen Motive aufgelöst und abgeändert, während die Anhänger Rom's ihre Verwünschungen da zwischen werfen. Und doch hat das Ganze einen natür— lichen Fluß. Nun spricht der Kaiser die Acht über Luther aus; Glapio und die Anhänger Rom's verfluchen ihn in einem höchst wirkungsvollen, leidenschaftlichen Chor mit Baßsolo. Nach mehreren Sologesängen(Katharina, Martha zc.), unter welchen Luther's Worte„wir aber haben heute einen Baum gepflanzet“ sich durch edlen Ausdruck und Innigkeit auszeichnen, beginnt das Finale: „Ein' feste Burg“ von Luther ganz frei intonirt; diesem schließen sich erst die Solostimmen, dann der Chor an (Soloquintett, 4A stimmiger Chor und Knabenchor als cantus firmus, ein streng durchgeführter 10 stimmiger Satz von hoher Meisterschaft) bis sich schließlich Solo— quintett und Chor zu dem„Das Wort, sie sollen lassen stahn“ vereinigen. Damit klingt das Werk aus. Es ist ohne Ausnahme edel gehalten, in den strengsten For— men nach den besten Meistern gearbeitet und zeigt dabei eine sehr anerkennenswerthe Frische und Ursprünglichkeit der melodtösen Erfindung. Die musikalische Weihe, die unsere Luther-Feier durch die Aufführung des Meinardus⸗ schen Oratoriums erhält, wird, wir zweifeln nicht daran, auf die Hörer tiefen Eindruck machen. f. Friedberg. Um der Vagabundenplage noch weiter als dies berelts in unserem und anderen Kretsen ge— schehen ist, zu steuern, soll auch in Hessen oder in Hessen⸗ Nassau und zwar wahrscheinlich in der Provinz Ober— hessen, eine ländliche Arbeitereolonie für etwa 150 Per— sonen gegründet werden. k. Bad⸗Nauheim, 30. Okt. Bei der heutigen Wahl eines Beigeordneten ging es wieder lebhaft zu. Aufgestellt waren 3 Candidaten und erhielten: Oeconom Chr. Grünewald 179, Kaufmann Th. Andreas 123, Kaufmann Ph. C. Weiß 79 Stimmen. Zwischen ersteren Belden muß also eine Stichwahl stattfinden. Gießen, 29. Oet. Heute Morgen 7 Uhr wurde das Todesurtheil an dem vom letzten Schwurgerichte zum Tode verurtheilten Sebastlan Schneider von Wlllofs durch den Sächsischen Scharfrichter Brand von Pfaffenroda bet Dresden vollzogen. Die Execution dauerte nur wenige Minuten. Allerlei. Frankfurt, 29. Oet. Heute kurz nach 6 Uhr Abends erfolgte in dem Poltzel-Präsidialgebäude eine bedeutende Detonation, in Folge deren das Haus in seinen Grundvesten erschütterte, sämmtliche Gasflammen in ihm verlöschten und zahllose Scheiben zersprangen. Sie ist anscheinend von einem Raum unter der Haupt⸗ treppe ausgegangen und mittelst Dynamit oder Nitro⸗ glycerin durch unbekannte verbrecherische Hand verursacht. Personen sind nicht verletzt, obwohl sämmtliche Beamte im Hause anwesend waren; dagegen ist das Gebäude theilweise erheblich beschädigt. Die Feuerwehr wurde allarmirt, rückte aber, da ein Brand nicht entstanden war, bald wleder ab. Oldenburg, 29. Oet. Die Wohnung des preußl⸗ schen Majors v. Steinmann, der sich bei der Bevölker— ung durch seine Verletzung des Oldenburger National— gefühls,— er sprach zu seinen Soldaten nur als von „Oldenburger Ochsen“—, mißliebig gemacht hat, wurde von einer nach Hunderten zählenden Menschenmenge heute in der Absicht belagert, sie völlig zu demoltren. Dle heranrückende Polizei wurde mit einem Hagel von Stein⸗ würfen empfangen, und nur mit dem Aufgebot einer beträchtlichen Milttärmacht gelang es, die Demolirung zu verhindern. Mehrere Verhaftungen wurden vorge— nommen. Der Oldenburgische Hauptmann von der Lippe soll dem Adjutanten des Großherzogs gegenüber auch Klage über Steinmann geführt haben. Es erfolgte elne Forderung des Majors; bei dem Duell, das am 25. stattfand, erhielt Hauptmann von der Lippe einen Schuß in den Oberschenkel, Major Steinmann einen ganz leichten Streifschuß. Major Steinmann ist von seinen vier Hauptleuten gefordert; das zwelte Duell fand am 28. statt. Major Steinmann erhielt einen Schuß in die Schulter. Das Militär blieb bis Mitternacht consignirt; man fürchtet auch heute Abend Ruhestörungen. Pest, 30. Oct. Im Cireusgebäude ist heute Abend Feuer ausgebrochen, das größere Dimensionen angenommen hat. Der Circus steht vollständig in Flammen. Menschen sind nicht zu Schaden gekommen, auch sind die Pferde gerettet. Der Brand ist localisirt. ungsvollen Huldigungschor zum Empfange des Kaisers. 1 der Firn Sthpetere brüder! abgettel Staudt —— 5 0 H. 8 vrnusteig Fri U uhrter 10 ftiam 1 ic schlicßlich Sole ot, sie sollen lassen as Werk aus, 6 den strengsten Zan J itet und zeigt dab und Ursprüngliche sikalische Welhe,. ung des Meinardut zweifeln nicht dar, n. ndenplage noch weln, anderen Kressin ge. sessen oder in Het der Provinz Oher⸗ für etwa 100 Pen, —— t. Bei der heullgen wieder lebhast zu. erhlelten: Oktonan Th. Andreas 195 1. Zwischen ersteren finden. gen 7 Uhr wurde Schwurgerichte zun r von Willofs durg d von Pfaffenrode 3* tion dauerte ut N — ä— e kung nach 6 ll 5räsidialgebäude 4h deren das imtliche Oasflan chelben zersprong m unter der Haul Dynamit odet Mut . Feuerwehr wul 1 dict agu 8 Hau f 3 Petersburg, 30. Oct. In Kamenetz und Podolsk wurde gestern 9 Uhr 40 Minuten Abends ein eine halbe Minute anhaltendes Erdbeben mit unterirdischem Getöse wahrgenommen. Alexandrien, 29. Oct. Die internationale Sani— täts Commission beschloß heute, am 7. November die Quarantäne für Provenienzen aus Bombay aufzuheben. Die Vertreter Deutschlands, Oeste reichs, Rußlands, Frankreichs und der Türket enthielten sich der Abstimm⸗ ung, die Vertreter der übrigen Mächte stimmten dafür. In Mekka ist die Cholera ausgebrochen und sind deßhalb die vorschriftsmäßigen Quarantäne Maßregeln angeordnet worden— Die deutsche Choleracommission begibt sich morgen nach den Quarantaine- Stationen Eltor und Elivedy. Handel und Verkehr. Friedberg 31. Oct. Wochenmarkt. Butter kostete ver Pfd. M. 0.80—0 95, Eier 1 St. 8, 2 St. 00 Pf. Friedberg, 30. Oet. Fruchtbericht. Waizen M. 20., Korn M. 16.50, Gerste M. 16.—18., Hafer M. 13.— 14. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Grünberg, 27. Oct. Fruchtpreise. Welzen M. 20.10, Korn M. 18.00, Gerste M. 14.40, Hafer M. 14.20, Erbsen M. 18.40, Kartoffeln M. 3. Gießen, 30. Oet. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 1.05 0.00, Eter 1 St. 6—7 Pf., Käse per St. 4—7 Pf., Tauben per Paar M. 0.65 0.70, Hühner per Stück M. 0.90— 1.10, Hahnen per Stück M. 0.65— 1.00, Enten per Stück M. 1.50— 1.60, Ochsen⸗ fleisch per Pfd. 70—72 Pf., Kuh- und Rindfleisch 56 bis 60 Pf., Kalbfleisch 50—54 Pf., Schweinefleisch 62 bis 64 Pf., Hammelfleisch 60— 70 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.00—3.50, Gänse per Pfd 40-46 Pf., Zwiebeln per Centner M. 6.50— 7.50, Weißkraut per Stück 2—5 Pf. Frankfurt, 29. October. Frankfurter Produkten⸗ börse.(Officielle Notirungen.) Weizen still, eff. hiesiger und Wetterauer M. 2020.25, fremder M. 19.50 bis 20.25, per diesen Monat M. 19.50. Roggen still, eff. hiesiger M. 16.75 00, fremder M. 16.50— 17, per diesen Monat M. 16.50. Gerste still, eff. hies. und Wetterauer M. 1718.00, fremde M. 18.00— 20.00. Hafer still, eff. hiesiger M. 14.50— 15, fremder M. 14.50— 15.00, per diesen Monat M. 14.75. Rüböl unv., effeetiv ohne Faß hiesiges in Partbien von 50 Ctr. M. 39. Brannt⸗ wein unv., effeetiv ohne Faß M. 46. Mehl Nr. 1 M. 39, Nr. 2 M. 37, Nr. 3 M. 32, Nr. 4 M. 27, Nr. 5 M. 24. Roggenmehl/(Berl. Marke) M. 23.25 bis 23.50, J.(Berl. Marke) M. 21.25— 21.50, II. do. M. 16.50— 17. Frankfurt, 29. Oet. Viehmarkt. Es waren zu⸗ getrieben 310 Stück Ochsen, 1. Oual. wurde mit M. 70 bis 72, 2. Qual. mit M. 62 per Ctr. Schlachtgewicht bezahlt. Kühe und Rinder standen ca. 450 Stück am Platze und wurde bezahlt für 1. Oual. M. 60— 63, 2. Qual. M. 50—54. Bullen waren 27. Stück 9 handen. Dieselben kosteten je nach Qual. M. 48—54. Am Kälbermarkt standen 270 Stück. Dieselben wurden von 60 Pf. per Pfund an bis zu 75 Pf. verhandelt. Hämmel waren ca. 300 Stück angetrieben. Bei Schweinen war der Zutrieb normal und wurden prima Hannoveraner mit 60 Pf. bezahlt. Brodpreise vom 1. bis 16. November. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. November. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. In Bad⸗Nauheim kostet das ½ Kilo Ochsenfleisch 72 Pf., Kalbfleisch 60 Pf., Hammelfleisch 50 Pf., Nierenfett 60 Pf. Jsraclitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 3. November 1883. Veginn: Freitag Abends 4 Uhr 20 Minuten. Samstag Morgens 8 Uhr 15 Min. 5 Nachmittags 3 Uhr 30 Min. Sabbathausgang 5 Uhr 25 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 4. November an Morgens 63/ Uhr, Nachmittags 4 Uhr. Bekanntmachung. Ansprüche an den überschuldeten Nachlaß des Philipp Adam Schütz II. in Ober-Wöllstadt, welche bis jetzt nicht gerichtlich geltend gemacht wurden, sind binnen einer Woche anzumelden, andernfalls dieselben bei Regu⸗ lirung des Nachlasses nicht berücksichtigt werden. Friedberg am 15. Oetober 1883. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Süffert. Weber. 5 Bekanntmachung. H. Hartmann zu Bad-Nauheim hat die seither unter der Firma G. H. Hartmann zu Bad-Nauheim betriebene Specerei⸗ und Manufaeturwaarenhandlung an dle Ge— brüder Adam Staudt und Wilhelm Staudt aus Arfurt abgetreten, welche dieselbe unter der Firma„Gebrüder Staudt“ auf gemeinschaftliche Rechnung weiterführen. Jeder der genannten Theilhaber ist berechtigt, die Firma zu zeichnen und zu vertreten. Die Firma G. H. Hartmann ist erloschen. Bad⸗Nauheim den 26. October 1883. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauhelm. Allwohn. 3898 3899 * Versteigerung. Freitag den 2. November l. J., Vormittags 10 Uhr, sollen im Hofe des Haftlocals dahier alte noch brauchbare Ziegel, altes Eisen und ver⸗ schiedenes Holzwerk loosweise an Melistbietende versteigert werden. Friedberg den 30. Oetober 1883. Großherzogliches Kreis bauamt Friedberg. Schneller. 3924 ch Faselochsen-Versteigerung. 3900 Freitag den 2. November, Vormittags 11 Uhr, werden zwei der hiesigen Gemeinde gehörige, im Fasel⸗ stall stehende Faselochsen auf unserem Büreau öffentlich versteigert. Rodheim v. d. H. am 29. October 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim v. d. H. Jacobi. Versteigerung eines Faselochsen. Donnerstag den 1. November l. J., Vormittags 11 Uhr, soll auf hiesigem Rathhaus ein der Gemeinde gehöriger Faselochs, noch nicht volle 3 Jahre alt, reine Simmenthaler Race(direet importirt), zur Nachzucht 15 nur a 8 noch tauglich, wegen allzuschweren Körpergewichts öffent⸗ gmacht hat, w. lich meistbtetend versteigert werden. Manschenerhe 5 8 Münzenberg den 28. October 1883. 11 dend Großherzogliche Bürgermeisterei Münzenberg. n 3904 äger. in gag he 1 85 8—— 8 6e de dene Arbeits⸗Vergebung. gen wurden 020 Samstag den 3. November I. J., Nachmictags mann von de N 2 Uhr, soll das Brechen, Anfahren und Zerschlagen 1195 g erfo en. 66 1 am 4%, Duell, S0 N U et Apße 955 fac n einen von 20 Kubikmeter Unterhaltungssteinen und das An⸗ streichen eines Ortstafelstockes in der Wirthschaft der Georg Nieolaus Wittwe zu Wisselsheim öffentlich vergeben werden. Wisselsheim den 27. October 1883. Großherzogliche Bürgermeisteret Wisselsheim. 5 Hofmann. Hofapotheke zum Engel. Ludwigs⸗Wasser in stets frischer Füllung, den Krug zu 10 Pfennig. Bei größeren Abnahmen frei ins Haus. 3473 C. Görtz. Schütz Fohlen-Versteigerung. 3906 Nächsten Freitag den 2. November/ Nachmittags 2 Uhr, soll ein bei der Verloosung ge⸗ wonnenes Fohlen(8. Preis) in der Hofraithe des Herrn Preußer öffentlich gegen Baarzahlung versteigert werden. 5 Prima Offenbacher Kernseife ist sehr billig abzugeben bei staufmann Stern, 3881 Usagasse. Die Dampf-Kaffeebrennerei Wwe. Berlin C. Gegründet 1837. Gegründet1837. Gonn a. Ah. ö 1 bringt ihre Speelalitäten Gebr. Java ⸗Kaffee's in empfehlende Erinnerung. In. gebr. Java Kaffee 1.60 Mark in Packeten von ¼ und ½¼ Kilo. Jedes Packet ist mit meiner Firma und Schutzmarke versehen. Niederlage in Friedberg bei Herrn M. Eckstein. 75 11* H. Strauß. Alteustadt bei Herrn W. Weith. Bönstadt bei Herrn A. Haas und bei Herrn Elias Müller. Butzbach bei Herrn Z. Lilienstein. Dorheim bei Herrn Johs. Braun. Echzell bei Herrn S. Simon Wittwe. Grünberg bei Herrn J. Weifenbach. Heldenbergen bei Herrn Moses Strauß. 72 bei Herrn Löͤb Speier Wittwe. Homburg v. d. H. bei Herrn Ferd. Datz. Hungen bei Herrn A. Buch. Klein⸗Karben bei Herrn S. Ortenberger. Lich bei Herrn H. Zimmer VII. Nauheim bei Herrn Geo. Ph. Ludwig. Nieder ⸗Florstadt bei Herrn Michel Adler. Nieder⸗Weisel bei Herrn H. Heinemann. Nieder-Wöllstadt bei Herrn Tobias David. Ostheim bei Herrn S. Kaufmann. Rodheim v. d. H. bei Herrn D. Stern J. Schotten bei Herren S. Kaufmann Söhne. Ülfa bei Herrn Georg Gottwalls VII. Vilbel bei Herrn C. H. Kullmann. Ein junger Mensch sowie Wämse in nur guter dauerhafter Waare empfiehlt billigst 1 i 3818 usagasse. Hch. Diehl. Frische Christiania Anchovis. per Pfunddose 50 Pf., bei 3850 Wilhelm Fertsch. Tüchtige Steinbrecher und Schläger, 6—8 Mann, werden bei dauernder Arbeit und gutem Lohn angenommen im Basaltsteinbruch Wagner in Rödgen bei Bad-Nauheim. Anmeldungen beim Schachtmeister im Bruch. 3829 Gistsreie Tinten-Pulber zur leichtesten Selbstbereitung sehr billiger und vorzüg⸗ licher Ti zten in Schwarz, Violet, Roth und Himmel— blau empfiehlt 0 IJ. Baumeister. 3277 Hau Die Dampfschiffe des Norddeutschen Lloyd in Bremen fahren regelmäßig Mittwochs und Sonntags nach Amerika. Wegen Passage wende man sich an den Hauptagenten M. Abraham, Mainz, wird zum sofortigen Eintritt gesucht. 3917 Carl Burck. Todes- Anzeige. Verwandten und Freunden die traurige Mit⸗ theilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unseren lieben Gatten, Vater, Schwiegervater und Großvater llerrn Konrad Jung am 30. d. Mts. zu sich zu rufen. Um stille Theilnahme bitten 1 Bad⸗Nauheim, 31. October 1883. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Donnerstag den 1. Nov, Nachmittags 2 Uhr statt. 3914 PPP UUUPVUVVV—B—w»»»» —— ͤ——. Für die Beweise der Theilnahme, sowohl während der Krankheit, als auch bei der Beerdigung unseres ge⸗ liebten Sohnes, Bruders und Schwagers Wilhelm Präfried, sagen hiermit herzlichen Dank 3909 Friedberg. Die trauernden Hinterbliebenen. 3910 Lutherfeier. Concert in der Stadtkirche— Aufführung des Oratoriums„Luther in Worms“ von L. Meinardus 2 Sonntag den 11. November, Nachmittags 1½ Uhr. Preise der Pläatse: Für Solche, welche zur Lutherfeier bereits freiwillige Beiträge gegeben haben und deren nächste Angehörige: Reservirter Platz 1 Mark, Erster Platz. 50 Pf., Zweiter Platz 7 Für Solche, die keine Gabe gespendet haben: Reservirter Plaz.. 2 Mark, Erster Platz. 5 Zweiter Platz 40 Pf. 10. November, Nachmittags 1½ Uhr: Zur Generalprobe Samstag den N 10 Jahre alt haben zur Generalprobe freien Ein Platz 50 Pf. Unsere Schulkinder über Zutritt. Die Eintrittskarten sind in den beiden hiesigen Buchhandlungen der Herren Carl Bindernagel und C. Scriba zu haben. Man bittet, wegen der zu treffenden Einricht— ungen sich alsbald mit Eintrittskarten versehen zu wollen. Das Comité. Attien-Juckerfabrik Wetterau. Den Herren Actionären und Kaufrübenzüchtern zur gefälligen Notiz, daß jede Rüben⸗ lieferung, welche ohne vorherige schriftliche Aufforderung der Fabrik⸗Direction erfolgt, entschieden zurückgewiesen wird. Friedberg den 30. October 1883. Actien-Zuckerfabrik Wetterau. Der Vorstand. Geschäfts- und Wohnungs-Veränderung. Meinen hiesigen und auswärtigen Kunden hiermit die ergebene Nachricht, daß ich mit dem Heutigen, Usngasse Nr. 252, neben Herrn Kammmacher May wohne und halte mich gleichzeitig auf's Beste empfohlen. 3907 Hochachtungsvoll M. Isenburger, 392⁵ Fabrik feiner Wurst- und Lleischwaaren. Fpar- und Porschuß-Verein e. G. Steinfurth. Netto⸗Bilanz am 30 Juni 1883. 3022 Activa. Passiva. r. 3] EFffeeten⸗Conto. 12160 25 9] Stamm-⸗Antheil-Conto. 6085 41 14 Zinsen⸗ Bilanz Conto 3173 17 15 Reservefonds-Contod. 7000— 27 Wechsel⸗Conto. 1950— 29] Speecial⸗Reservefonds⸗Conto 4000— 30] Immobilien ⸗Conto 390 02 310] Conto⸗Corrent-Conto 608 16 32] Schuldschein⸗Conto. 59149 50 34] Spar ⸗Einlagen-Conto 145444 94 33] Kaufschillings⸗Conto. 93344 56 38] Gewinn- und Verlust⸗Conto 411 286 35 Cassa-Conto 279 7 40 Divldenden⸗Conto. 700— 39] Hypotheken Conto. 2650— 164249 1 164249 77 L. A. Pelissier, Hanau, Tuch⸗ und Leinwand-Handlung, mit festen und billigsten Preisen, empfiehlt ihr stets nur in zuverlässigen guten Qualitäten auf's Reichhaltigste ausgestattetes Lager. 238 Jum bequemen Lelbstlärhen Wegen vorgerückter Jahreszeit verkaufe die noch vor— räthigen aller Art Stoffe jeden Gewebes, verblaßter Kleider! Kinderwagen Bänder zc. empfehle giftfreie zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Anilin-Compositions-Farben in Päckchen zu 10 und 25 Pf. 3911 Adam Söllner II. J. Baumeister. 5 3 Eine Grube Mist hat zu verkaufen 3897 A. Allerdist. hat zu verkaufen 3873 Weckes heim. Reinh. Mühl. 3 hat ber Eine Wohnung w 3912 Frau Ktiefer Wittwe. Ein tüchtiger Arbeiter ann dauernde Beschäftigung finden bei 3923 Bürstenmacher Steinel. — Tina Schwab,? Jean P. Aletter, Verlobte. Bad⸗Nauheim, 1. November 1883. 3902 Jeden Donnerstag 6 Dortmund ohne weitere Anzeige. 3903 Erweiterte Handwerkerschule zu Friedberg. Der Unterricht in der erweiterten Handwerkerschule beginnt Dienflag den 30. Ottober, Vormittags 8 Uhr, und wird an den Wochentagen: Dienstag von 8—12 Uhr Vorm., 2—4 Uhr Nachm., Mittwaßß;„ e Donnerstag„ 8—12„ 5 Freitag„ 8— 12 in der Weise ertheilt, für den Vortrag in Geometrie, technischem Rechnen, darstell. Geometrie, Bauconstruectionslehre ꝛc. ꝛc., die übrigen Stunden im Anschluß hieran zu Uebungen in verschiedenen Fächern des technischen Zeichnens verwendet werden. Es ist somit allen jungen Leuten, welche ein Handwerk erlernen, Gelegenheit geboten, sich eine für ihren Beruf und für ihr weiteres Fortkommen nützliche Bildung zu erwerben. 2— 4„ 4 Das Unterrichtsgeld beträgt 50 Pfennig pro Monat. Das Unterrichtslokal befindet sich bis auf Weiteres in einem der Säle über den städtischen Pferdeställen. Der Abendunterricht in der Handwerker⸗ fortbildungsschule beginnt Montag den 29. Oet., N ½8 Uhr, in dem seitherigen Lokal der Stadt— chule. Anmeldungen zum Besuch der erweiterten Handwerkerschule werden von dem Unterzeichneten und dem Hauptlehrer Herrn Architekt Diesener fort⸗ während entgegengenommen und jede nähere Auskunft bereitwilligst ertheilt. Der Vorstand des Lokalgewerbvereins: Limpert, Kreisingenieur, 3883 Vorsitzender. Um ein für allemal dem in Friedberg elreultrenden Gerücht, daß wir auf dem Hanau'schen Grundstück in der Vorstadt eine Filiale unseres Geschäfts errichtet hätten, entgegenzutreten, erklären wir hiermit, daß unser Obergärtner Herr Jordan diese Sache für seine eigene Rechnung betreibt. Steinfurth den 29. Oetober 1883. 9013 ed. Saultbeis. S Pfennig.* Ueue holl. Vollhär inge, marinirt 12 Pfennig, e I. A. Windecker. Neuer Labberdan 2840 ba Wilhelm Fertsch. Handkoffer in großer Auswahl billigst bei G77 Curl Damm, 3921 Usagasse. 3 Von einem Beamten wird eine kleine freundliche Wohnung, bestehend in 3 Zimmern, Küche und Keller ze. gesucht. bei der Exp. d. Anz. niederzulegen. 3905 Ein werthvoller Gegenstand blieb in meiner Wirthschaft liegen. Friedberg. Nicolaus Engel. Ein tüchtiger Branntweinbrenner wird gegen hohen Lohn gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 3852 Ein tüchtiger Schneidergeselle findet sofort dauernde Beschäftigung bei Bad⸗Nauheim. Gg. Goll, 3915 Schneidermeister. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. — ö Die einspe Offerten mit Preisangabe unter W. O. sind 3901 Betreff einer w. Nachmit daß die hvetteff Das 6 Worchri deren B Betreff 2 Frist vor Betreff 0 4 daß Vormittags etwa 2 Stunden Rückstau ordneten bisonder gebe Cummit aud Op d berg,! benzogli stehende Hierbei position schasten dieses 0 Waun Uimber Bodem mit O Meder Hierb aus f Fried Melh Nödg 0 J Hier. aus Ange