Essen indultilg teig beugen 5 5 J Berntiftt. Urige, 78 Vabregt Sittdt. Muna m Frank⸗ . M. Tuch., nchl. : 2 — 1882. Donnerstag den 31. August. M102. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. nicht Jahres⸗Conko bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. RBB.8—B——Z.83..Ci— —— — — 5 1— Für den Monat September kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 34 Pf., bei den Poststellen mit 50 Pf. abonnirt werden. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt Nr. urch das Großherzogliche Gendarmeriecorps. eneigt sind den Hülfsbedürftigen bei sich chen Bürgermeisterei einreichen. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien wollen die familienverhältnisse des Anmeldenden an uns einsenden. Friedberg am 25. August 1882. Amtlicher Theil. 17 ist zu publiciren: Bekanntmachung, betreffend die Versehung des Sicherheitsdienstes im Großherzogthum f Bekanntmachung. Es soll ein vollkommen arbeitsunfähiger Mann von 48 Jahren auf Kosten der Kreiskasse in Pflege gegeben werden. N aufzunehmen, wollen ihre Anmeldungen nebst Pflegegeldforderung bei der betreffenden Großherzog— Personen, welche Anmeldungen mit Bericht über die Qualification und den Leumund, sowie die Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Polizei- Reglement. Mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 12. Juli 1882 zu Nr. 14821, unter Zustimmung s Kreisausschusses und nach folgendes verordnet. Das Tränken von angespannten Pferden und Rindvieh an den öffentlichen Brunnen zu Rodheim v. d. H. deser Brunnen und der dazu gehörigen Brunnentröge ist verboten. Zuwiderhandlungen werden, Mark geahndet. is zu 3 i Friedberg den 26. August 1882. Anhörung des Gemeinderaths zu Rodheim v. d. H. wird auf Grund des Art. 48 V. 2 der Kreisordnung 4 „sowie das Verunreinigen 2 insofern sie nicht nach§. 303 des Reichsstrafgesetzes mit höherer Strafe zu belegen sind, mit Geldstrafe Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung. Detreffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse de Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, perden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu krachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hernach unvollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission ur daun anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2) Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht Ur vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar us Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das A. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum ein— p 7 Ihrigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April Adesselben Jahres zu erbringen. 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briefpapier) zu verwenden. Ach erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. 7 0 1 1 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts— zeugniß; b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit de Erklärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen; c. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von hoheren Schulen(Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle ubrigen jungen Leute durch die Polizeiobrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b.: daß in dem Einwilligungs-Attest die Erklarung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu konnen, nicht fehlen darf. Zu pos. d.: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse fur die Prima der Gymnasien und Realschulen J. Ordnung, sämmtlich nach dem Schema 17 zur Ersatz⸗ ordnung(J. Theil der Wehrordnung vom 28. September 1875— Regierungsblatt Nr. 55 von 1875) ausgestellt sein müssen. Inm Uebrigen wird auf die Bestimmungen der§8. 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Ersatzordnung verwiesen. 33 Großherzoglich Hessische Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige zu Darmstadt. Gros. Deutsches Reich. Friedberg, 29. August. Gestern Nach— usttag nach 3 Uhr traf Prinz Wales, von imburg kommend, zum Besuche am Groß— 5. Hose ein; sofort nach dessen An— tigen und kehrten nach kurzem Aufenthalt hier- mals Kreisrath Dr. Braden, Major Römheld her zurück. Heute früh ½8 Uhr fuhren S. K. H. und Bürgermeister Scriba geladen. Um 3 Uhr der Großherzog und Prinz Friedrich Karl mit 40 M. heute Nachmittag verließ uns der ganze Gefolge zu den Manövern; die Großherzogliche Hof mittelst Extrazuzes und begab sich direkt Familie blieb des schlechten Wetters wegen nach Wolfsgarten.. a Darmstadt. Dem Cigarrenfabrikant Noll ku ft begaben sich die gesammten Herrschaften zu den Rennen nach Nauheim. Die Rennen baliefen ohne Unfall und zu Gunsten unseres he, Dragoner-Regiments Nr. 24, das in allen Rennen den Sieg davontrug. Um 5 Uhr bchaben sich die Allerhoͤchsten Herrschaften wieder dat) Friedberg, woselbst um 7 Uhr Abends Tel stattfand. Prinz Wales reiste noch am bend per Wagen nach Homburg wieder ab, ie anderen Herrschaften fuhren um ½9 Uhr et) Nauheim, um die Illumknation zu besich— hier im Schlosse. Um ½12 Uhr kehrte S. K. H. aus den Manövern zurück und um ½ Uhr reiste Prinz Friedrich Karl nach Frankfurt ab, von S. K. H. dem Großherzoge an die Bahn begleitet. Heute Nachmittag 3 Uhr fand Officiers⸗ tafel im Schlosse statt, zu welcher über 40 Ein— ladungen an die höheren Chargen der manö— verirenden Truppen ergangen waren. — 30. Aug. Heute früh begab sich S. K. H. zu dem Schlußmanöver und kehrte um 12 Uhr zurück. Zur heutigen Mittagstafel waren noch zu Gießen wurde der Charakter als Commerzien— rath verliehen. Berlin Aug. Die Kaiserin hat trotz anhaltender Ruhe und Schonung den schmerz— freien Gebrauch des verletzten Fußes noch nicht wieder erlangt; sie wird deshalb an den mili— tärischen Festlichkeiten in Berlin nicht theil— nehmen und wahrscheinlich auch verhindert sein, den Kaiser nach Breslau zu begleiten. — Von der Londoner„Allg. Corresp.“ aus 28. 5 2 5 N N 1 1 0 f N 1 * 4 1 7. 9 1 4 gegangene Versuche, Beunruhigungen wegen eines angeblichen englisch-russischen Confliktes zu erwecken, der die unmittelbare Folge der englischen Campagne in Egypten sein müsse, werden in hiesigen diplomatischen Kreisen als tendenziöse, jeden positiven Anhaltspunktes entbehrende Ausstreuungen bezeichnet. Ausland. Frankreich. Paris, 26. Aug. Gestern Abend fuhr Gambetta zur„Nouvelle Librairie“ auf dem Boulevard des Italiens, um Bücher einzukaufen. Als das Publikum ihn im Innern des Ladens erblickte, sammelte es sich sofort zu einer großen Masse an. Man regquirirte 10 bis 12 Polizisten, um die Passage frei zu machen. Beim Heraustreten wurde Gambetta vom Pub- likum mit Hohnliedern und Pfeifen empfangen. Wüthend schlug er die Wagenthür zu und ließ den Kutscher in scharfem Trab davonfahren. Italien. Rom. Hiesige Blätter berichten, daß die Regierung im Gardasee einige Kanonen— boote zu stationiren beabsichtige. Türkei. Constantinopel, 27. Aug. Said Pascha begab sich am Sonntag Abend zu Lord Dufferin und zeigte demselben an, daß die Pforte beschlossen habe, die Proclamation, welche Arabi Pascha zum Rebellen erklärt, zu publi- ciren und auch die Militärconvention nach dem Entwurf Dufferin's zu acceptiren. — 28. Aug. Das Gerücht, Lord Dufferin hatte Said Pascha auf die Mittheilung von der Annahme der Militärconvention durch die Pforte geantwortet:„zu spät!“ wird als unbe⸗ gründet bezeichnet. Die Pforte nahm alle Punkte des britischen Entwurfs an und fügte, wie verlautet, drei neue Punkte dem militärischen Programm hinzu.— Der Secretär des Sultans, Kiamil Effendi, ist abgereist, um den entflohenen kurdischen Scheik Obeidullah zur Rückkehr zu bewegen. Bulgarien. Sofia. Der Staatsrath hat das Wahlgesetz mit der Abänderung ange— nommen, daß die Nationalversammlung von nun an 80 Deputirte statt 52 zählen soll. Griechenland. Athen, 29. Aug. An der türkischen Grenze erfolgte zwischen griechischen und türkischen Soldaten ein Zusammenstoß, wobei drei Unterofficiere und vier griechische Soldaten getödtet, sowie zwölf verwundet wur— den. Die Regierung hat die„Amphitrite“ mit zwei Campagnien und zwei Batterien beordert, nach Volo abzugehen. Rußland. Petersburg. Der Tag der Krönung ist nunmehr auf den 26. September russischen Stils festgesetzt. Egypten. Alexandrien. Das neue Cabinet hat sich nunmehr wie folgt constituirt: Cherif Pascha, Präsidium und Auswärtiges; Riaz Pascha, Inneres; Haidar Pascha, Finanzen; Mubarek Pascha, öffentliche Arbeiten; Omar Lufti Pascha, Krieg und Marine; Fakri Pascha, Justiz; Kairi Pascha, Unterricht; acki, Wakufs. — 28. Aug. Die egyptischen Truppen bei Kafr⸗el⸗Dowar wurden verflossene Nacht er⸗ heblich verstärkt. In ihren Linien war heute früh große Bewegung zu bemerken und viel neue Zelte wurden aufgeschlagen. Auch in Mex, wo die Egypter Verschanzungen aufwarfen, sind Verstärkungen eingetroffen. — 29. Aug. Es wird berichtet, daß der Khedive vier Officiere Arabi's empfangen habe. Sultan Pascha geht als Gouverneur nach Kairo ab Port Said, 28. Aug. Der hier eingetroffene Lloyddampfer„Kalypso“ hat 150 Mann türkischer Truppen an Bord. Die vor dem Hafen kreu— zenden armirten englischen Boote verwehrten diei Enfahrt, worauf sie die Erklärung erhielten, die türkischen Soldaten seien nach einem Fort des rothen Meeres unterwegs. Ismailia, 27. Aug. General Wolseley ist hierher zurückgekehrt, um den durch die großen Trausport- Schwierigkeiten nur langsam von Statten gehenden Nachschub zu beschleunigen. eine sehr feste, denn sie lehnt ihre beiden Flanken an Wasserläufe an. Die Engländer haben einen gepanzerten Eisenbahn-Waggon mit einem 40Pfünder und einigen Gatling⸗(Mitrailleusen)⸗ Geschützen durch 16 Pferden mühsam nach der Front schleppen lassen. — Eine Depesche Wolseley's vom 27. Aug. meldet, die Resultate der Gefechte am Donnerstag und Freitag seien weit wichtiger, als am Samstag angenommen wurde. Der Feind ist in voll⸗ ständiger Deroute und flieht gegen Zagazig unter Zurücklassung des Lagers mit Waffen, Munition und den Vorräthen aller Art. Der Hauptrathgeber Arabi's, Mahmud Fehmi, ist als Gefangener im Lager Wolseley's. Mahmud Fehmi Pascha hatte von Telel-Kebir aus auf einem Eisenbahnzug eine Recognoscirung unter— nommen. Bei Annäherung der Engländer hatte der Locomotivführer die Maschine abge— hängt und war in toller Hast damit zurück⸗ gefahren. Mahmud Fehmi sagte aus, bei Tel⸗ el⸗Kebir seien drei Batterien Festungsgeschütz und fünf Krupp'sche Feldbatterien in Position. — 29. Aug. Die Truppen Arabi's griffen gestern Abend die englischen Positiouen bei Gassasin an, wurden aber zurückgeschlagen und verloren viele Mannschaften, sowie 11 Ge— schütze. Die Engländer hatten einen Verlust von 120 Mann. Aus Stadt und Land. Alzey, 28. Aug. Gestern Abend fand auf hiesigem Friedhofe unter zablreicher Betheiligung von hier und auswärts die feierliche Enthüllung des Grabdenkmals für den dahier verstorbenen Realschuldireetor Steinberger statt. Die Feier legte ein beredtes Zeugniß dafür ab, wie sehr Steinberger in seiner hiesigen Stellung und in seinen früheren sich dankbare Schüler, sowie zahlreiche Verehrer und Freunde erworben. Allerlei. Berlin. Das Verbrecher-Album unserer Polizei, eine verhältnißmäßig noch junge Schöpfung, erfordert gleichwohl von den Criminalpolizisten schon ein gründ⸗ liches Studium. Das bereits zu stattlichem Umfange angewachsene Album, dessen Inhalt die Abconterfeiten sehr gegen ihren Willen geliefert haben, zählt zur Zeit 2135 Photographieen. Die in dem Album vereinigte Gesellschaft besteht aus folgenden angenehmen Persön⸗ lichkeiten: 663 Mörder, Einbrecher und Räuber, 291 Taschendiebe, 143 Ladendiebe, 191 Schlafstellendiebe, 153 Bauernfänger, 153 Fälscher und Hochstapler, 386 Paletot⸗, Boden-, Colli- und Billarddiebe, sowie 155 Damen von unzweifelhaftem Charakter. Für einen Physiognomiker bildet diese Galerie„berühmter“ Per⸗ sönlichkeiten eine wahre Fundgrube, für den Polizisten dient sie als Nachschlagebuch, um hartnäckige Incognitos zu lüften. Pest. Aus Groß-Beeskerek kommt folgende Mit⸗ theilung über eine angebliche Massenvergiftung. Bei dem dortigen Gerichtshof wird gegenwärtig die Unter⸗ suchung in einer überaus sensationellen Affaire gepflogen, in welcher ungefähr hundert Personen in Anklagestand versetzt werden dürften. Die Fäden des ungeheueren Verbrechens oder vielmehr dieser Verkettung eolossaler Frevelthaten laufen in der Ortschaft Meleneze zusammen; hier residirte eine Quacksalberin, Namens Thekla Popov, die aus verschiedenen animalischen Stoffen und Kräutern eine giftige Flüssigkeit zu brauen verstand, welche mehrere⸗ mal genossen, langsam aber sicher tödtete. Dlese Popov hatte nun in die ganze Umgegend ihres Wohnortes Emissärinnen ausgeschickt, die überall ausspähten, wo es Zwistigkeiten zwischen Ehegatten gab. Wo sie solche Häuser fanden, dort nisteten sie sich ein, überredeten die Frauen, ihre Gatten aus dem Wege zu räumen, und verkauften denselben schließlich den erwähnten giftigen Saft, welcher denn auch in allen Fällen den Tod des unglücklichen Ehegatten herbeiführte. Fünfunddreißig Frauen sind durch den gewandten Untersuchungsrichter Verscsay bereits des Gattenmordes überführt worden; gegen weitere dreißig Weiber liegt der begründete Ver⸗ dacht dieses Verbrechens vor. Das Verbrechen wurde auf Veranlassung des Gemeinde-Arztes, Or. Rankovies, durch die Tochter der Giftmischerin dem Gerichtshof zur Anzeige gebracht. Große Kinder— große Sorgen! „Die Jahre fliehen pfeilgeschwind“— dieses Dichterwortes volle Bedeutung erkennt wohl Niemand besser, als die Eltern, denen eine Schaar munterer Kinder bescheert wurde. Sie wachsen heraus, ohne daß man es nur recht merkt. Ist es doch, als ob die gute Mutter erst vorige Ostern das Söhnchen zur Schule geschickt hätte, und nun ist es zu einem stämmigen Burschen herangewachsen und hat jetzt die Die egyptische Stellung von Telel-Kebir ist Schule verlasseu. Kleine Kinder— kleine Sorgen, große Kinder— große Sorgen! Es dürfte wohl] itt di am Platze sein, kurz auf alle Gesichtspunkte den, hinzuweisen, welche bei der Wahl eines Berufes für den der Schule entwachsenen Knaben maß⸗ gebend sein müssen. natürlich die geistigen und leiblichen Krafte des Kindes gehörig berücksichtigt werden. Hinsicht befindet sich oft in den Kreisen, in welchen man eine bessere Einsicht voraussetzen sollte, der größte Unverstand. Der Gelehrte bestimmt seinen Sohn zum Gelehrtenstande, ob⸗ wohl derselbe dazu gar keine, für einen technischen Beruf aber alle Fähigkeiten zeigt. barmherzige Vater schmiedet den Sohn an einen Beruf, den Letzterer nie genügend ausfüllen lernt und der ihm deßhalb sein ganzes Leben verbittert, weil er ihn nie zu rechter Schaffens— freude führt. Dieselbe Unbarmherzigkeit begeht jener Vater, der durch sein einträgliches Ge⸗ werbe zu Wohlstand gekommen ist, und nun durchaus aus seinem einzigen Sohne etwas „Besseres“ als einen gewöhnlichen Handwerker machen will, er hat ja die Mittel dazu, den Sohn studiren zu lassen. Ob auch der Sohn die nöthigen geistigen Kräfte besitzt, um die gelehrte Laufbahn gehen zu können, das wird nicht genügend erwogen. Nun sitzt der arme Junge auf den lateinischen Bänken und rutscht vor Verzweiflung die deutschen Hosen durch, kaut die Finger und beißt am Federhalter, wenn die Vokabeln und Lehrsätze nicht in den Kopf wollen. Und über kurz oder lang muß er doch noch die Schande erleben, von der Schule ab⸗ gehen zu müͤssen, dann aber fällt es ihm schwer, einen Beruf zu ergreifen, den er früher mit Freuden gewählt hätte. Nicht minder aber als die geistigen, sind die leiblichen Kräfte des Kindes bei der Wahl seines zukünftigen Berufes in Rechnung zu ziehen. Ist diese Rücksichtnahme ganz besonders bei einem bereits vorhandenen körperlichen Gebrechen oder der Anlage dazu geboten, so sollte doch jeder Vater ganz genau die körperliche Konstitution prüfen und nicht blos auf die Hoffnung zukünftigen Wachsthums bauen. Ein besonders kräftiger, Mensch sollte z. B. nicht für's Uhrmacherhand⸗ werk bestimmt werden. Tritt dann in dem Knaben auch die entschiedene Neigung hervor, den seinen Kräften angemessenen Beruf zu wählen, so ist dies die beste Garantie, daß er denselben mit Liebe ergreifen und ihn nicht beim ersten Anlauf verlassen wird. die Macht des Geldes auf der einen Seite überschätzt wird, so sehr würde man doch auch irren, wenn man diesen Faktor bei der Wahl eines Berufes unterschätzen, nicht gehörig be— rücksichtigen würde. Ein völlig unbemittelter Vater sollte seine Söhne nie in Berufsbahnen eintreten lassen, in welchen sie voraussichtlich ohne Vermögen nie selbstständig werden können sie würden später, wo sie nicht aus der Rollt der Untergebenen herauskommen könnten, sich höchst unglücklich fühlen. Ebenso ist es seht gewagt, wenn wenig bemittelte Eltern ihn Söhne einen Beruf ergreifen lassen, dessen Erlernung Kapitalien erfordert, die sie selbf nicht besitzen. bis 6 Mal theurer, als in früherer Zeit; wie schlimm ist es dann, wenn der Sohn einge Semester studirt hat und der Vater dul pekuniär ganz erschöpft ist. Der Sohn muß von der Universität abgehen und bleibt ein m fertiger Mensch sein Lebtage. Oder kommt e doch glücklich durch alle Semester und da Staatsexamen, so hängen sich, sobald er eil Amt erhalten hat, die Schulden bleischwer al seine Fuͤße, und die Eltern, welche Alles, wal sie hatten, für den Sohn geopfert und ihn In erster Linie müssen Der un⸗ So sehr Das Studium ist heutzutage In dieser 1 muskulöser“ Kräfte für ihn in harter Arbeit aufgerieben hoffen von ihm mit Recht Unterstützung. H er nun nicht das Glück, Carrière zu machen so begleiten ihn die Schulden durch den größ Theil seiner Lebenszeit hindurch. Hat Vater mehrere Söhne, so erscheint es doppehl“ unklug, an den einen Sohn Alles zu wendes während die anderen leer ausgehen. Wie 0 Glüͤc Soh Elte 1 1 wels eine wuc noch lesen Diese Wag geb Mei ho gelt gut bol — — ist die überschwengliche Hoffnung, die man auf den Einen setzte, getäuscht worden, indem das Glück dem Sohne abhold war, oder indem der Sohn, groß und vornehm geworden, sich seiner Eltern und Geschwister schämte. Die Bitterkeit, welche durch die einseitige Bevorzugung des einen Kindes in den andern entstand und größer bvuchs, nagt nun am Herzen der alten Eltern. Schließlich sei bei der Wahl eines Berufes loch die Klugheit empfohlen, den Knaben von Jugend auf für ein Fach zu interessiren, welches I bereits schon überfüllt ist. Literarisches. Von Paul Lindau's sensationeller Broschüre:„Bay— deuther Briefe vom reinen Thoren“(Richard Wagners ⸗Parsifal“), Verlag von S. Schottlaender in Breslau, ind in wenigen Tagen bereits drei volle Auflagen in vielen Tausend Exemplaren gänzlich vergriffen, die vierte st soeben erschienen und eine fünfte, sicherem Vernehmen nach, schon unter der Presse. Dieser in unserer Zeit rur sehr wenigen Büchern beschledene glänzende Erfolg ekundet mehr als Alles, daß dem Gegenstande, der die banze gebildete Welt interessirt, von Seiten des be— ühmten Autors der obigen Briefe die geistvollste, ikanteste und vielseitigste Beleuchtung zu theil geworden st. In der That ist Paul Lindau's„Parsifal“ zu esen ein Genuß, den sich Niemand sollte entgehen lassen. Dieser kritische„Parsifal“ ist ein untrüglicher Führer in Vagners Werk, wie es in ähnlicher Weise keinen zweiten iebt. Freilich, die Wagner⸗Fanatiker, die neben ihrem NMeister keinen Mozart, keinen Weber, kaum noch Beet— oven, geschweige dann die Epigonen der melodiösen Musik elten lassen wollen, kommen in Lindau's Briefen nicht ut weg, und zu Wagner selbst stellt er sich in directen Zegensatz, indem er den„Parsifal“ keineswegs als dessen edeutendstes Werk bezeichnet; indeß weiß der Verfasser eine Beweise vorzüglich zu entwickeln, und gerade wenn an diesen Theil der Broschüre liest, möchte man, wie azu schon so oft Gelegenheit gewesen, behaupten: Paul indau ist am stärksten und pikantesten, wenn er opponirt. Alles in Allem lassen sich Lindau's„Thorenbriefe“ über Zarsifal als eines der reizvollsten seiner reifen Produete ringend empfehlen. Handel und Verkehr. f Friedberg, 30. Aug. Wochenmarkt. Butter kostete zer Pfd. M. 1.10—1.30, Eier 1 St. 6 Pf, 2 St. gr. 11 Pf. Friedberg, 29. Aug. Fruchtbericht. Waizen M. 21, Sorn M. 16., Gerste M. 00., Hafer M. 00. Alle Preise erstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Gießen, 29. August. Wochenmarkt. Butter per Pfd. N. 1.05 1.15, Eier 1 Stück 5 bis 6 Pf., Käse per St. 5—8 Pf., Tauben das Paar 50—80 Pf., Hühner — er Stück M. 1.00— 1.30, Hahnen per Stück M. 0.50. is 1.00, Enten per Stück M. 1.40— 1.70, Ochsenfleisch er Pfund 66—70 Pf., Kuh- und Rindfleisch 54—60 Pf., Zalbfleisch 50—54 Pf., Schweinefleisch 62—64 Pf., Hammelfleisch 60 66 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 5 bis 00, Zwiebeln per Ctr. 6—8 M. Grünberg. Fruchtpreise vom 26. August. Walzen M. 21.80, Korn M. 16.30, Gerste M. 14.76, Hafer M. 13.60, Erbsen M. 00.00, Lein M. 00.00, Samen M. 26.44, Kartoffeln M. 0.00. Franfurt, 28. Aug. Viehmarkt. Angetrieben waren 378 Ochsen, 30 Bullen, 265 Kühe, Rinder und Stiere, 217 Kälber, 379 Hämmel und 325 Schweine. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 73., 2. Qual. M. 67., Kühe 1. Qual. M. 65., 2. Qual. M. 60. per Pfund Schlachtgewicht, Kälber 1. Qual. 70 Pf., 2. Qual. 55 Pf., Hämmel 1. Qual. 70 Pf., inländische Schweine 68 Pf. per Pfund Schlachtgewicht. Frankfurt, 28. Aug. Frankfurter Produktenbörse. (Offieielle Notirungen.) Waizen still, eff. hiesiger und Wetterauer M. 21., fremder M. 23½ Br., per diesen Monat M. 205¾, Roggen still, effectiv hies. M. 15., fremder M. 15—17., per diesen Monat M. 15., Gerste behauptet, eff. hies. und Wetterauer M. 18.— 19, fremde M. 18—20., Hafer unverändert, eff. hiesiger M. 14., fremder M. 14.—16., per diesen Monat M. 14., Rüböl unverändert, eff. ohne Faß hies. in Parthien von 50 Ctr. M. 33½, Branntwein, unverändert, eff. ohne Faß M. 45. — Mehl Nr. 1 M. 39., Nr. 2 M. 37., Nr. 3 M. 32., Nr. 4 M. 28., Nr. 5 M. 25., Roggenmehl 0/1(Berliner Marke) M. 23½—24., I.(Berliner Marke) M. 22— /., II.(Berl. Marke) M. 1718. D. Frankfurt a. M., 29. Aug. Das Geschäft war heute recht belebt und hätte vielleicht anfangs einen noch größeren Umfang erlangt, wenn nicht die Vor— bereitungen zur Ultimo-Liquidatlon die Spekulations- kreise mehr oder weniger in Anspruch genommen hätten. In Folge dessen blieben auch die politischen Nachrichten, die nicht ungünstig lauteten, ohne Einfluß und selbst die günstige Staatsbahneinnahme, welche freilich bereits am Samstag escomptirt worden war, gab keine weitere Anregung. Gegen Schluß des offiziellen Verkehrs indeß konnte sich, auf feste Pariser und Londoner Course, eine entschiedene Besserung vollziehen, die auch namentlich Creditaetien zu Gute kam. Geld für Prolongatkonen stellte sich heute auf 4%—4½⁰ /. Creditactien, gestern Abend 269, heute 269/—1/ß und 2698/6. Staats bahn— actien, gestern Abend 306½¼, heute 306 ½¼—8/—58/ und 305 ⅛. Galizier, gestern Abend 2747/8, heute 2755s% bis 275—275½/. Lombarden, gestern Abend 128½, heute 129%—½¼ und 12938. Oesterr. Eisenbahnactien theilweise gut gefragt. Elbthal stiegen 4 fl., Nordwest 2½ fl. Donau-Drau blieben 1½ fl. matter. Gotthard etwas matter, aber schließlich zu dem /0/% redueirten Course in lebhaftem Begehr. Deutsche Bahnen be— hauptet. Egypter, gestern Abend 62½, wurden à 621/16 bis ¼16 und 625 gehandelt. Andere ausländische Fonds still. Von amerikanischen Prioritäten Georgia Aid höher. Banken sehr fest. Diseonto-Commandit stiegen 1½ 0% Industriewerthe anziehend. Von Wechseln Schweiz besser. Privatdisconto 3/8 0%/. Brodpreise vom 1. bis 16. September. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. September. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Für Friedberg: Pr. ½ Kilo. 955 Pf. W.. Ochsenfleisch— Schweinefleisch— 64 Kuhfleisch, gem.— Keil und Carre— 68 Rindfleisch, gem.— Leber- u. Blutwurst— 68 Hammelfleisch— Fleischwurst— 84 Keil und Carre— Bratwurst— 84 Kalbfleisch— Schwartenmagen— 84 Keil und Carre— Geräucherter Speck— 92 Nierenfett— Doörrfleisch— 80 Hammelsfett— Schinken— 90 Schmalz, ausgel.— 80 Schmalz, unausgel.— 80 Ausnahmspreise. Bei W. Wind, Ph. Windecker und K. Friedrich kostet Fleischwurst 80 Pf., bei August Walther Schmalz, ausgelassen, 90 Pf. In Butzbach kostet Ochsenfleisch das ½ Kilo 68 Pfennig. Für Ober-Mörlen: Rindfleisch 60 Pf., Schweinefleisch 60 Pf. per ½ Kilo. Geld⸗Cours. Frankfurt am 29. August 1882. 20-Frankenstücke M. 16 24—28 do. in /2„ 16 23—27 Englische Sovereigns.„ 20 37—42 Russische Imperiales.„„„ Duett,„ „ al mare„ 9 59—64 Dollars in Gold. 4 16—20 Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 2. September 1882. Beg inn: Freitag Abends 6 Uhr. Samstag Morgens 8 Uhr. Samstag Nachmittags 4 Uhr. Sabbathausgang 7 Uhr 30 Min. Wochengottes dienst von Sonntag den 3. September an Morgens 6¼ Uhr, Nachmittags 5½½ Uhr. Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1.50, / Dutzend 5„ Dutzend 3 16.75. * Die Expedition des Anzeigers. Oeffentliche Aufforderung. 0 Eigentbums⸗- und sonstige Ansprüche an die nachstehend uufgeführten, in dem Grundbuch den den einzelnen Par⸗ ellen mit Namen beigesetzten Personen zugeschriebenen „ welche dermalen veräußert und bezw. berschrieben werden sollen, sind binnen 4 Wochen dahier seltend zu machen, widrigenfalls die Veräußerungs- lerträge bestätigt und die beantragten Ueberschreibungen tollzogen werden. A. Gemarkung Bönstadt. „Friedrich Strauch von Bönstadt: J. 48. 48,5. . Adam Hofmann 11. von da: v. 102. B. Gemarkung Stammheim. Jeremias Becht von Stammheim: 1. 26. 49. 162. 370. 468. 492. 547. 559. 671. 11. 241. 41. 92. 127. 160. IV. 31. IX. 11. 48. X. 146. 161. II. 40. 84. 121. 150. 154. 171. 207. 284. 305 2. 196. XIV. 55, 75. 110. XV. 25, 163, 195, 201. XVI, 4. 87, 248. X. 198.(alt 1395). . Heinrich Nagel 11. von da: J. 213. 214. Altenstadt den 21. August 1882. Großherzogliches Amtsgericht Altenstadt. 1 Hofmann. 4900 Orth. 118. —— 116. XIII. 158. IV. —* — Obst⸗Versteigerung. Donnerstag den 31. August d. J., Nachmittags 2 Uhr, ollen mehrere Bäume Birnen öffentlich meistbletend ver⸗ gelgert werden. Die Zusammenkunft ist am Rathhaustreppchen. Friedberg den 28. August 1882. 10 Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 220 Seriba. Stearinlichter, tollwichtig, Prima-Qualltät, empfiehlt 2931 Wilh. Bernbeck. 29ꝗ1 Grummetgras von eirea 200 Morgen Wiesen in der Wirthschaft der Hrch. Ph. Dauernheim Wittwe ver— steigert. III. stadt, veranschlagt zu 256 Mark 50 Pf., soll auf dem Wege öffentlicher Submisston vergeben werden und wollen Uebernahmslustige ihre Angebote, welche in Proeenten Grummetgras⸗Versteigerung. Freitag den 1. September l. J., Vormittags 10 Uhr, wird das der hiesigen Gemeinde zustehende Nieder⸗Florstadt den 26. August 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Florstadt. Alles. Submission. Die Herstellung des äußeren Verputzes mit Alfresco— Anstrich an dem alten Schulgebäude zu Nieder ⸗Wöll— der Anschlagssumme anzugeben sind, versiegelt und porto— frei bei Großherzoglicher Bürgermeisterei Nieder-Wöllstadt bis längstens Montag den 4. September, Nachmittags 1 Uhr, einreichen. Voranschlag und Submissions bedingungen konnen bei dem Unterzeichneten Samstag den 2. September einge— sehen werden. Assenheim den 28. August 1882. Wenck, 2922 Bezirksbauaufseher. Grummetgras-Versteigerung. Freitag den 1. September d. J., Nachmittags 2 Uhr, soll das der hiesigen Gemeinde gehörige Grummetgras in Abtheilungen an Ort und Stelle öffentlich meistbietend verstelgert werden. f Rödgen am 28. August 1882. 1 98 Großherzogliche Bürgermeisterei Roͤdgen. Luft 2 nealschüler können in einer anständigen Familie Kost und Wohnung 2923 erhalten. Näheres bei der Exped. d. Anz. 2870 f 5 55 n Grummetgras-Versteigerung. Freitag den 1. September d. J., von Morgens 9½ Uhr an, wird das der Gemeinde Harheim zugehorige Grummetgras an Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigert. Harheim den 28. August 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Harheim. 2926 Guth. . N g Grummetgras-Versteigerung. Montag den 4. September l. J., Vormittags 10 Uhr anfangend, soll das diesjährige Grummetgras von 36 Heetaren Wiesen in dem hiesigen Gemeindehause ver- steigert werden. Stammheim den 29. August 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Stammheim. Becht. 2925 8 7 2 Grummetgras-Versteigerung. 2936 Montag den 4. September, Vormittags 10 Uhr, soll das der Gemeinde zustehende Grummetgras, eireg 70 Morgen, in der Wirthschaft der Wilh. Grüne wald Wittwe dahier meistbietend versteigert werden. Ober⸗Florstadt am 29. August 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Florstadt. Dauernheim. Ludwigshafen, bei Sal. Simon, Friedberg. Zugleich empfiehlt Obiger alle Arten von Futter⸗ Artikeln zu den billigsten Preisen unter Controle der landw. Versuchsstation in Darmstadt. 2850 111 Das Nenueste in 1 sätzen feinen Hemdein K. Friedrich. zu billigsten Preisen bei Fpar- und Vorschuß-Verein, e. G., Steinfurth. General⸗Versammlung. Die diesjährige ordentliche General-Versammlung des Spar⸗ und Vorschuß⸗Vereins, e. G., Steinfurth findet Sonntag den 3. September d. J, Nachmittags 3 Uhr, im Saale des Herrn Heinrich Rosenbecker IV. statt und werden die Mitglieder hierzu eingeladen. Tagesordnung: 1) Geschaͤftsbericht. 2) Bericht des Ausschusses über die Prüfung der Bilanz pro 30. Juni 1882 und Entlastung des Vorstandes. 3) Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinns. 4) Ergänzungswahl des Ausschusses. Nach den Statuten treten aus dem Ausschusse die Herren: Pfarrer Vigelius, Eberhard Thönges IV. und Lehrer H uber und sind dieselben wieder wählbar. Steinfurth den 30. August 1882. Für den Ausschuß: Lehrer J. Huber, 2929 erster Vorsitzender. Züdische Ueusahrskarten 1 2 Carl Bindernagel. Einen geehrten Publikum die ergebene Mittheilung, daß wir am 1. September 5 Große Sandgasse 5 ein Tuch-, Linen- und Modewaaren-Geschäft eröffnen. Indem wir um schätzbares Wohlwollen bitten, geben wir die Versicherung strengster Reellität bei billigster und aufmerksamster Bedienung. Mit ausgezeichneter Hochachtung D.& J. Haas, 5 Große Sandgasse 5, 2906 Frankfurt a. M. 757. 5 . Bernhardiner 22 feinster 2 8 UAlpenkräuter⸗Magenbitter — von 28 5 E königl. bayr. 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September um 5/1 Uhr an ihrem Schulhause sammeln, wie es früher auch üblich war. 2932 Dr. Müller. Im Kleidermachen Friedberg. scäthchen Hohmann. 1 in und außer dem Hause empfiehlt sich 292— Blauer Vitriol Von heute ab verkaufe ich die Einmach⸗Töpfe unt dem Fabrikpreis. 2933 Peter Braun, Fabrikant. Einen Lehrling sucht G. Pfeffer, Schlosser und Pumpenmacher, Bad-Nauheim. 28 Halsbinden und Shlips, 22 Foulards, seidene Umknöpftücher, sowie weiße und schwarze seidene Halstücher in schönster Auswahl zu den billigsten Preisen bet JAnor-s inderneh, Hafer und Neismehl. K. Friedrich Steingut. 1 luthe MN.“ 801 len- dber⸗d betr. Das lachs Anorr's Suppen-Ingredienzen. Tapioca, Julienne, Grünkern · Extract e Für Restaurants und für den Familientisch. C. H. Knorr, Heilbronn a. N., Fabrik diätet. Nahrungsmittel. Niederlage in Friedberg bei g 2823 J. Baumeister. 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April 1882 in der Stadtkirche zu Friedber gehalten und auf Veranlassung des Kirchenvorstandel, der Gemeinde zur Erinnerung in Druck gegeben von Dr. K. Köhler, Ansta bie Hione den! 1 Som age — ü. er! Fach ristig ten, lebens . dur pro ine A Iumel Juspe⸗ enste ellen de N. tehalt dus d den d gebül biste Stzli fünf sesp. ande satte der verd. Schü u w en 1883, sischts 2 e d eite seither Professor und Pfarrer in Friedberg. i Preis: 20 Pf. Carl Bindernagel. bringer eine Belohnung. Vor Ankauf wird gewarnt. dieselbe gegen Belohnung in Dorheim im„Deutschen Bad⸗Nauheim. Samuel Löb, Metzger.[Haus“ bei Trompeter Münzberg abzugeben. 2927 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 1 0 en az