— 2 1 Donnerstag den 29. Juni. y 8 a 9 5 Aung ung. waterialieg nder Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und 5*; Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Diensta Auf Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag und Samstag. N f 200 Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bet Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf ei Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bet uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. ——————— 3 1 4 Amtlicher Theil. Betreffend: Die Abnahme des Verfassungseides vom II. Quartal laufenden Jahres. Friedberg den 27. Juni 1882. ine Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 0 Zur Ausschwörung des Verfassungseides durch die im II. Quartal dieses Jahres aufgenommenen, sowie die hiermit sich noch im Rück— „ be stande befindenden Ortsbürger und die, welche ohne Ortsbürger zu werden, geheirathet haben, aber in der Gemeinde wohnen, haben wir auf — Montag den 10. Juli laufenden Jahres, Vormittags 10 Uhr, auf dem Selzerbrunnen bei Groß-Karben für die aus den Orten des früheren Kreises Vilbel und Dienstag den 11. Juli laufenden Jahres, Vormittags 11 Uhr, auf dem Rathhause dahier für die zur Aus— 7 schwörung des Verfassungseides Verpflichteten aus den Gemeinden des früheren Kreises Friedberg Termin anberaumt. Zugleich werden wir in . L. Gli. br erstgenannten Termine anderen Angehörigen der ersteren Orte, welche Beschwerden und Wünsche vorbringen wollen, Audienz ertheilen. Sie R wollen hiernach Einladung ergehen lassen und die im Rückstand befindlichen unten Verzeichneten zugleich bei Z Mark Strafe vorladen lassen und bis m f esche zum 8. kommenden Monats unfehlbar Verzeichnisse mit Bescheinigung, daß Vorladung erfolgt oder Bericht, daß keine zu laden sind, an uns einsenden. dritdbetz Dr. Braden. * Friedrich Wilhelm Koch von Assenheim, Joseph Fürth von Friedberg, Jacob Hengst von Kirch-Göns, Georg Hildebrand von Oppers— U. Aranke.“ hofen, Heinrich Fried von Wohnbach. Bet d: Die Wahl. insbesond Bevollmächtigte d ind ände i N„; 98 18880 2 etreffen 4 15 3 Kreistagen, insbesondere durch Bevollmächtigte der Gemeindevorstände im Friedberg den 26. Juni 1882. , Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 1 Krankheit Nachdem innerhalb der gesetzlichen, vierwöchigen Frist Beschwerden gegen die in Nr. 54 des Kreisblattes bekannt gegebene Festsetzung en der Wahlbezirke und der von den einzelnen Wahlbezirken resp. Gemeinden zu wählenden Bevollmächtigten nicht vorgebracht worden sind, beauf⸗ N tragen wir Sie nunmehr, die Bevollmächtigten nach Maßgabe der in Nr. 54 des Kreisblattes veröffentlichten Einwohnerzahl und der daselbst angegebenen Anzahl der Bevollmächtigten aus der Mitte des Ortsvorstandes bezeichnen zu wollen und uns das erwachsende Protokoll— welches blen, genau nach dem in Nr. 144 des Kreisblattes von 1874 mitgetheilten Formular aufzunehmen ist uns unfehlbar bis zum 10. kommenden Monats . einzusenden. Wir machen Sie hierbei noch darauf aufmerksam, daß Mitglieder des Gemeindevorstandes, welche als Höchstbesteuerte an der Wahl von Mitgliedern des Kreistags Theil zu nehmen berufen sind, nicht als Bevollmächtigte der Gemeindevorstände gewählt werden, bezieh— ungsweise als solche nicht an der Wahl von Kreistags- Abgeordneten durch die Bevollmächtigten der Gemeindevorstände Theil nehmen können. Dr. Braden. Bekanntmachung, die Wahl von Mitgliedern des Kreistags durch die Höchstbesteuerten betreffend. 5 Nachdem in Folge unserer Bekanntmachung vom 13. vorigen Monats, Kreisblatt Nr. 57, Anträge auf Berichtigung des mitgetheilten r Hehe Verzeichnisses der zur Wahl von 7 Mitgliedern der kreistagsstimmberechtigten 50 Höchstbesteuerten nicht erhoben worden sind, wird nunmehr n., das definitiv festgestellte Verzeichniß dieser 50 Höchstbesteuerten nachstehend zur Kenntniß gebracht. Friedberg den 26. Juni 1882. Der Vorsitzende des e des Kreises Friedberg. Dr. Braden. 1 pal el 1. Graf Solms-Rödelheim zu Assenheim. 18. Friedrich Wetz zu Münzenberg. 35. Katholische Pfarrei Heldenbergen. 7 10 2. Großherzoglicher Fiscus. 19. Konrad Heinrich Bausch zu Nieder-⸗Wöllstadt. 36. Philipp Keller IV. zu Melbach. 0 3. Graf Leiningen-Westerburg zu Ilbenstadt. 20. Heinrich Weith IV. zu Nieder-Wöllstadt. 37. Sonderhaus'sche Stift zu Frankfurt a. M. 4. Graf Walderdorf zu Molsberg. 21. Graf Solms-Wildenfels zu Münzenberg. 38. Karl Friedrich Wilhelm Keller zu Ossenheim. kinnit. 5. Fretherr von Franckenstein zu Ullstadt. 22. Wilhelm Keil zu Melbach. 39. Stadtkämmerei Frankfurt a. M. n. K 6. Fürst Solms⸗Braunfels. 23. Freiherr von Wetzel. 40. Justizrath Dr. Geyger zu Assenheim. Fcord 7. Frau Gräfin Oriola zu Büdesheim. 24. Graf Schönborn zu Heusenstamm. 41. Ludwig Konrad Theobald Wittwe zu Gießen. Spfele 8. Freiherr von Leonhardi zu Groß- Karben. 25. Ernst Windecker zu Friedberg. 42. Heinrich Fauerbach zu Nieder-Woͤllstadt. * 0 3 8 4 1 2 9. Fürst von Bsenburg⸗Wächtersbach. 26. Georg Carl, Prinz von Hessen. 43. Heinrich Schudt zu Bruchenbrücken. ˖ Kudtlinl. 10. Postmeister Bender zu Butzbach. 27. Konrad Rupp zu Dortelweil. 44. Andreas Ströbel zu Klein-Karben. .„ 11. Graf Solms-Laubach. 28. Bierbrauer Melchior zu Butzbach. 45. Georg Kaspar Leopard zu Melbach. „ 12. Gesammtfamilie von Löw. 29. Johannes Mai II. Wittwe zu Staden. 46. Vereinigte Armenfonds zu Frledberg. t 13. Freiherr Bernhard von Stein zu Staden. 30. Georg Vorbach Wittwe zu Bockenheim. 7. Simon Bieber zu Nieder-Eschbach. C 14. Fürst Solms⸗Lich. 31. Heinrich Bausch I. zu Nieder-Wöllstadt. 48. Hospital zum Heiligen Geist zu Frankfurt a. M. 6˙⁵¹⁴— 15. Rittmeister Freiherr von Lersner. 32. Friedrich Karl Weith zu Nieder-Wöllstadt. 49. Karl Martin Schudt zu Dorheim. 16. Allgemeiner Almosenkasten zu Frankfurt a. M. 33. Freiherr Vietor von Rabenau. 50. Wilhelm Schwenk III. zu Nieder-Eschbach. g 9 sten z 0 0 N chell 17. Rittm. Freih. v. Nordeck zur Rabenau Ehefrau zu Gießen.“ 34. Pfarrer Buff zu Nieder⸗Wöllstadt. 0 rene 4%, Bekanntmachung. Das Präsidium des landwirthschaftlichen Vereins für die Provinz Oberhessen hat anher mitgetheilt, daß es, Zwecks weiteren Ersatzes der durch Erfrieren zu Grunde gegangenen Obstbäume, bereit und in der Lage sei, aus guten Quellen den Bezug junger Obststämmchen zu J. 3 vermitteln. Der Unterzeichnete ersucht daher die Landwirthe, welche hiervon Gebrauch zu machen wünschen, ihre diesbezüglichen Anmeldungen „e baltthunlichst und jedenfalls bis Ende kommenden Monats an ihn gelangen zu lassen. Zugleich wird darauf hingewiesen, daß die Transport— * kosten für diese Obststämmchen ganz oder doch zum Theile aus der Kasse des landwirthschaftlichen Bezirksvereins bestritten werden sollen. 451¹¹ 1 Friedberg den 27. Juni 1882. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Friedberg. 12 2 Dr. Braden. — Ausschreiben. Um Angabe des derzeitigen Aufenthaltsorts des Heinrich Bramm von Ober-Sorg, Kreis Alsfeld, wird ersucht. f . 4 Friedberg den 25. Juni 1882. Der Großherzogliche Amtsauwalt. 1 Sandes Deutsches Reich. Darmstadt, 27. Juni. Der Großherzog hat sich gestern zu einem 8tägigen Aufenthalte nach Schloß Fischbach in Schlesien begeben. Im Gefolge besindet sich Hofjägermeister v. Werner. — Das Regierungsblatt Nr. 12 enthält: Gesetz, die Hinterlegung von Depositen, Cautionen und Privatkapitalien bei der Hauptstaatskasse betr. Berlin. Graf Herbert Bismarck kommt von London hierher um einige Zeit im auswär— tigen Amte thätig zu sein. — Bitter's Entlassung wurde vom Kaiser genehmigt, ist aber noch nicht publicirt. Sein Nachfolger wird Staatssecretär Scholz, den der Director im Reichsschatzamt, Burchardt, als Staatssecretär ersetzen wird. Bitter zieht sich ins Privatleben zurück. — Der Steuerplan des Kanzlers soll sich jetzt in der That auf Procentualerhöhung der Börsensteuer und einer Getränkesteuer aufbauen. Es sollen schon Entwürfe in dieser Hinsicht vorläufig ausgearbeitet werden.— Es scheint sich zu bestätigen, daß die Regierung beabsich⸗ tigt, dem Reichstage in der nächsten Session sowohl den Etat pro 1883/84 als 1884/85 vorzulegen, um den Nachweis zu führen, daß die Vorlegung von zwei Jahres-Etats, also die Einführung zweijähriger Budgetperioden practisch recht wohl möglich ist. — In Gemäßheit des Preisausschreibens, betr. die Errichtung des Reichstagsgebäudes, werden die eingegangenen Concurrenzentwürfe, nachdem die Jury nunmehr ihre Entscheidung getroffen hat, in dem Kunstausstellungsgebäude ausgestellt. Preisgekrönt ist der von dem Archi— tekten P. Wallot aus Frankfurt a. M. einge— reichte Entwurf. Es heißt, daß dieser Entwurf jedoch nicht vollständig, so wie er ist, durchge⸗ führt werden wird, sondern nur als Grundlage für den entgültig festzustellenden Plan dienen soll. Kiel. S. M. Kanonenboot„Albatroß“, 4 Geschütze, Comm. Corv.-Cap. v. Pawelsz, ist am 11. Juni in Funchal(Madeira) eingetroffen. — S. M. Kanonenboot„Möve“, 5 Geschütze, Comm. Corv.⸗Cap. v. Kyckbusch, ist am 23. Juni in Aden eingetroffen. Straßburg. Der kaufmännische Director der kaiserlichen Tabakmanufactur, Dr. Hagmaier, hat seinen Vertrag gekündigt und wird schon am 1. August aus der Verwaltung ausscheiden. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Pest, 26. Juni Das Ende der Tisza-Eszlaer Angelegenheit ist unabsehbar. Der Rabbiner Rosenberg wurde deshalb verhaftet, weil er sich bei Herbeischaff— ung der Leiche betheiligte; bei dem Vertheidiger Heumann fand eine Haussuchung statt; es ver⸗ lautet, der Ober-Staatsanwalt habe sich nach Nyiregyhaza begeben und die Untersuchung sei erneuert. An der ungarisch-galizischen Grenze wurde Dobranszky's Enkel verhaftet; man fand bei ihm russische Schriften, welche Verdacht erregen. — 27. Juni. In der Tisza⸗Eßlaer Ange⸗ legenheit wurden noch zwei Rabiner verhaftet. Die Blätter bringen Berichte über Judenhetzen, die zumeist unbegründet sind. Nur in Preßburg kam eine Ausschreitung vor. Frankreich. Paris. Die Nachricht, daß Gambetta sein Mandat als Deputirter nieder— legen wolle, wird bestätigt. Unrichtig ist jedoch, daß Gambetta auf längere Zeit sich von der Politik gänzlich fernhalten werde. Großbritannien. London, 26. Juni. Die britische Regierung machte der indischen Regierung eine Mittheilung betreffs einer Trup— pensendung von Indien nach Egypten für ge— wisse Eventualitäten.— Die Nachricht von der Verleihung des Medschidje-Ordens an Arabi Pascha(s. u.) hat hier die größte Entrüstung her⸗ vorgerufen, da man in derselben eine absicht— liche Provocation erblickt. Dublin Aus Armagh wird berichtet, daß am Sonnabend Morgen mehrere 100 Personen in militärischer Ordnung durch die Stadt mar— schirten, revolutionäre Lieder sangen und riefen: „Zur Hölle mit der Königin!“ und„Gott schütze Irland!“ Der Haufe wurde immer stärker und ließ sich zuletzt Ausschreitungen zu Schulden kommen.— Die Feldarbeiter in Irland haben eine Agitation begonnen, welche den Zweck hat, von den Pächtern die Gewährung eines Fleckens Land und einer Wohnhütte zu erlangen. Türkei. Constantinopel, 25. Juni. Die Conferenz hielt heute ihre zweite Sitzung ab. Wie es heißt, habe dieselbe die Souveränetäts— rechte des Sultans über Egypten berathen und neuerdings bestätigt. — Es herrscht Besorgniß, die englischfran— zösische Landung würde einen Kampf unvermeid— lich machen. Es scheinen die Symptome für eine versöhnlichere Haltung des Sultans sich zu mehren, nachdem Derwisch Pascha ihm tele— graphisch die unerschütterliche Treue der egyp— tischen Armee mittheilte. — 27. Juni. Ein neuerliches telegraphisches Rundschreiben der Pforte an ihre Vertreter im Auslande weist auf das dem Khedive von Raghib Pascha unterbreitete Programm hin und deducirt daraus die Nutzlosigkeit der Conferenz.— Die Couferenz tritt heute wieder zusammen. Dufferin's Instructionen zufolge fordert England, daß ihm gestattet werde, den Canal mit indischen Truppen zu besetzen. Serbien. Belgrad, 27. Juni. In der Skupschtina wurde heute eine Regierungsvorlage eingebracht, wonach diejenigen Abgeordneten, welche muthwillig demissioniren, um die Arbeiten der Skupschtina zu unterbrechen, mit 1000 Dinars bestraft werden sollen. Griechenland. Athen. Griechenland macht starke Kriegsrüstungen. Mehrere griechische Juden wurden in Kairo ermordet. Rußland. Petersburg. Die sechs polit⸗ ischen Verbrecher,(worunter Lukowski, bekannter als Ingenieur Sascha, vom Einbruche in der Chersoneser Reichsrentei,) sind wieder eingefangen. Zwei von ihnen waren in Wladiwostok bei Marine-Officieren verborgen und warteten auf Gelegenheit, mit Fischerbarken fortzukommen. — Die erwartete Ernennung Lobanoff's zum Botschafter in Wien, Mohrenheim's zum Bot⸗ schafter in London und Nelidoff's zum Botschafter in Constantinopel ist nunmehr erfolgt. „Nowoje Wremja“ sucht die Affaire Meiling abzuschwächen. Meiling nehme eine zu inferiore Stellung ein zum Verrath wichtiger Geheimnisse, welche auch von den diesseitigen Gouverneuren nicht bezahlt werden könnten. Egypten. Alexandrien. Der Sultan hat Arabi Pascha den Medschidjeorden erster Klasse verliehen und ließ gleichzeitig dem Khedive ein Souvenir in Diamanten überweisen. — 26. Juni. In einem Schreiben an den Ministerpräsidenten Raghib Pascha beklagt der Khedive die Unterbrechung der Handelsbezieh— ungen, das Schwinden des Credits und die Zurückziehung von Kapitalien, wodurch dem Lande selbst große Verluste erwachsen. Der Khedive verlangt strenge Untersuchung und sagt, die Un⸗ ruhen vom 11. hätten einen so ernsten Charakter nicht angenommen, wenn von vornherein, die— selben zu verhindern, versucht worden sei. Der Khedive rechnet auf die Entschlossenheit Rhagib's, zur Beendigung der gegenwärtigen beispiellosen Situation Egyptens möglichst beizutragen. — In den Kreisen der Nationalpartei wird ernstlich befürchtet, daß man englischerseits, un— beschadet der Conferenz, am Suezkanal zu einer militärischen oder maritimen Aetion schreiten könne, um bezüglich der Feststellung der eng⸗ lischen Machtstellung eine vollendete Thatsache zu schaffen. Die Gerüchte, es seien Torpedos vorbereitet, um die Passage durch den Suezkanal abzuschneiden, erwiesen sich als unbegründet. — Arabi und Derwisch Pascha bereiten im Einvernehmen mit dem Sultan die Vertheidigung Egypteus gegen irgend welche fremde Einmischung vor. Die Zahl der längs des Suezcanals sich an⸗ sammelnden Beduinenhorden wird immer größer und es kann kaum ein Zweifel unterliegen, daß ihr Erscheinen dem Kriegsministerium nicht fremd ist. Aus Stadt und Land. b. Friedberg. Alle Freunde des Gesangs werden mit Vergnügen vernehmen, daß Concertsänger A. Ruff aus Mainz, der durch frühere Concerte auch hier im besten Andenken steht, am nächsten Sonntag im Casino⸗ saale ein Concert geben wird, Das Programm wird in nächster Nummer bekannt gemacht werden. J. Nleder⸗Mörlen. Am vergangenen Sonntage wurde die Leiche einer hiesigen Frau im Nauheimer Teich gefunden. Nahrungssorgen sollen das Motiv für den vorliegenden Selbstmord gewesen sein. g Allerlei. Frankfurt, 25. Juni. Joachim Raff ist heute in Folge eines Schlaganfalles gestorben. Die musikalische Welt verliert an ihm einen der bedeutendsten Komponisten, das Hoch'sche Konservatorium seinen verdienten Direktor. Frankfurt, 26. Junl. Im Bahnhof der Ludwigs⸗ bahn machte gestern Abend ein armer Teufel auf gräßliche Art seinem Leben ein Ende, indem er sich beim Rangiren eines Zugs plötzlich zwischen die Puffer zweier Wagen stellte und so zerdrückt ward. Er soll schon längere Zeit schwermüthig gewesen sein. Otterberg(Baiern), 25. Juni. Ein furchtbares Hagelwetter hat die hiesige Gegend heute Abend heim— gesucht und die Ernte vollständig vernichtet. Riga, 26. Juni. Im hiesigen Theater brach heute morgen Feuer aus. Dasselbe blieb auf das Theater⸗ gebäude beschränkt, dessen Inneres fast vollständig aus⸗ gebrannt ist. Menschenleben sind nicht zu beklagen. Die Entstehungsursache ist noch unbekannt. Stockholm, 24. Juni. Aus den nördlichst belegenen Städten Schwedens Haparanda, Pitea und Lulea läuft die Nachricht von einem gestern stattgehabten stärkeren Erdbeben ein. Die Erschütterung war eine so starke, daß man nicht ohne Mühe still zu stehen vermochte und nur dem Umstande, daß die Städte fast ausschließlich aus Holzhäusern bestehen, hat man es anscheinend zu verdanken, daß Unglücksfälle nicht zu verzeichnen sind. Gerichtssaal. Gießen. Schwurgerichtssitzung am 24. Juni gegen Kaspar Winter's Ehefrau von Effolderbach wegen Mein⸗ eids. Dieselbe ist beschuldigt: daß sie in der Privat⸗ klagesache des Heinrich Sellheim von Effolderbach gegen die Ehefrau des Heinrich Hahn daselbst wegen Verläumd⸗ ung den vor ihrer Vernehmung geleisteten Eid wissent⸗ lich durch ein falsches Zeugniß verletzt habe. Die Ge⸗ schworenen bejahten die Schuldfrage und wurde daher die Angeschuldigte in eine Zuchthausstrafe von 1½ Jahr verurtheilt. Verloosung. Ansbach-Gunzenhausener 7 fl.⸗Loose von 1857. Gewinnziehung vom 15. Juni 1882.— Heim⸗ zahlung am 15. Dez. 1882. Außer den in Nr. 72 auf⸗ geführten Gewinnen wurden noch weiter gezogen: S. 213 Nr. 30, S. 912 Nr. 34, S. 1118 Nr. 27 41, S. 1125 Nr. 14 42, S. 2039 Nr. 24, S. 2130 Nr. 38, S. 2396 Nr. 25, S. 2680 Nr. 17, S. 2825 Nr. 15 18, S. 3292 Nr. 5 6, S. 3488 Nr. 30, S. 3861 Nr. 24 26 42, S. 4405 Nr. 35, S. 4930 Nr. 20 à fl. 20. S. 539 Nr. 43, S. 894 Nr. 31 44, S. 912 Nr. 12 20, S. 1118 Nr. 6 33, S. 1125 Nr. 15, S. 1842 Nr. 39, S. 1971 Nr. 24, S. 1992 Nr. 49, S. 2039 Nr. 1, S. 2130 Nr. 11, S. 2171 Nr. 7, S. 2825 Nr. 37 43, S. 2937 Nr. 3 18, S. 3043 Nr. 37 44, S. 3292 Nr. 24, S. 3488 Nr. 3 8 18, S. 3861 Nr. 30, S. 4077 Nr. 37, S. 4619 Nr. 39, S. 4720 Nr. 8, S. 4755 Nr. 31, S. 4864 Nr. 18 40, S. 4930 Nr. 36 a fl. 20. Auf alle übrigen in den am 15. Dezember 1882 gezogenen Serien: 213 539 681 894 912 1118 1125 1263 1465 1477 1751 1842 1971 1992 2039 2130 2171 2185 2337 2396 2680 2825 2937 3043 3292 3352 3488 3861 4077 4110 4405 4619 4663 4720 4755 4791 4864 4930 entfällt der geringste Gewinn von fl. 10. Handel und Verkehr. Friedberg, 28. Juni. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. O. 80.—0.95, Eier 1 St. 5 Pf, 2 St. gr. 11 Pf. Friedberg, 27. Juni. Fruchtbericht. Walzen Me. 26.00, Korn M. 19., Gerste M. 18., Hafer M. 16. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Gießen, 27. Juni. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 0.80 0.95, Eier 1 St. 5 Pf., 2 St. gr. 11 Pf., Käse per St. 5—8 Pf., Tauben das Paar 65—80 Pf., Hühner per Stück M. 0 90— 1.20, Hahnen per Stück M. 0.70— 1.00, Enten per Stück M. 1.50— 2.00, Ochsenfleisch per Pfund 64—66 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 54—56 Pf., Kalb⸗ fleisch 44— 50 Pf., Schweinefleisch 6264 Pf., Hammel⸗ fleisch 60— 70 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 5.50— 7.00, Zwiebeln der Ctr. M. 15— 00, Kirschen das Pfd. 40 Pf. Grünberg. Fruchtpreise vom 24. Juni. Walzen M. 25.74, Korn M. 18.64, Gerste M. 16.36, Hafer M. 16.14, Erbsen M. 00.00, Lein M. 00.00, Samen M. 00.00, Kartoffeln M. 4.50. Frankfurt, 26. Juni. Frankfurter Produktenbörse. (Offizielle Notirungen.) Walzen unverändert, eff. hlef. und Wetterauer M. 26.7500, fremder M. 248/—25½, per diesen Monat M. 24⅝. Roggen unver. effeetiv hies. M. 19.00—00, fremder M. 16./— 19.00, per diesen Monat M. 165¼. Gerste unver., eff, hies. und Wetterauer M. 17.00—18, fremde M. 18.— 19. Hafer unver., eff. hiesiger M. 161½—17., fremder M. 15/ 17.00, per diesen Monat M. 15½. Rüböl unver., eff. ohne Faß hies. in Parthien von 50 Ctr. M. 33. Branntwein eff. ohne Faß M. 41. Mehl Nr. 1 M. 39., Nr. 2 M. 37. 2 — * rr ———— — —— e Stitugtl. der vor ungünst — Ver Die haus Maur Stein Zimm Dach! Schle Weiß fla sowie 6000 blauen steinen nehme längst. 10 Ul Aufsch der 2 woselt der et D liegen mehl 0/(Berliner Marke) M. 24¼—00, L.(Berliner Nr. 3 M. 32., Nr. 4 M. 28., Nr. 5 M. 25., Roggen⸗ daselbst, welche angesichts der Liquidation, theilweise Literarisches. mittelst Executionen, gelöst werden, bewirkten eine starke N 1 75. Marke) M. 22½— 23., II.(Berl. Marke) M. 18. Erschütterung des Coursniveaus des dortigen Platzes, nen 955 ene vu 5. 5 Frankfurt, 26. Juni. Viehmarkt. Angetrieben] die sich auch den Staatsfonds mittheilte und blieb die⸗PK. Storch. 45 Der Maler Friedrich des Großen. 2 5 waren cirea 350 Ochsen und Stiere, 320 Kühe, 260 Kälber und 200 Hämmel. Die Preise stellten sich per 100 Pfd. Fleischgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 68- 00., 2. Qual. M. 62— 64., Kühe 1. Qual. M. 56— 58., 2. Qual. M. 45—50., Kälber je nach Qualität M. 48. bis 60., Hämmel 1. Qual. M. 58—60., 2. Qual. M. 45. bis 50. Wir machen das Publikum darauf aufmerksam, daß gegenwärtig viele falsche Ein- und Zweimarkstücke bier und in der Umgegend ecoursiren. Man gebe also recht acht beim Vereinnahmen von Geld, merke sich aber auch die Leute, denen man es abnimmt. Vielleicht gelingt es so, den oder die Verbreiter zu erwischen. selbe hier nicht ohne sichtliche Folgen Man eröffnete in matter Haltung und erst im Laufe des ziemlich belebten Verkehrs, als von London eine ruhigere Stimmung ge— meldet wurde, konnten die Course theilweise wieder an— ziehen. In Egyptern entwickelte sich wieder ein lebhaftes Geschäft, anfangs zu weichenden, dann zu besseren Coursen. Dieselben, gestern Abend 559/16, waren heute 2 53 ½ bis 5/4— /s und 55% im Umsatz. Creditaectien, gestern Abend 266, eröffneten heute à 2646, wichen dann auf 263/ und hoben sich zu 264½. Staatsbahnaetien, gestern Abend 269¼, heute 269/—8 und 2681/4. Galizier, gestern Abend 267, heute 266 und 2657/8. Lombarden, gestern Abend 116¼, heute 114 und 114½. A. Rosenberg. Mit Porträt und 3 Illustr.— Von Landkarten.— Der alte Kavalier. Gedicht von J. Loh⸗ meyer. Mit Illustr.— Die Krisis in Aegypten. Von A. Trautvetter.— Am Familientische: Goetzingers Real⸗ lexikon der deutschen Alterthümer. Von Dr. A. Schlossar. — Gesundheitsrath.— Briefkasten.— Hanlan contra Boyd. Von H. Vogt.— Mit zwei illustr. Beilagen. Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg Sabbathfeier vom J. Juli 1882. Beginn: Freitag Abends 7 Uhr 20 Min. D. Frankfurt a. M., 27. Juni. Weniger waren] Oesterr. Bahnen lagen im Ganzen matter. Deutsche Samstag Morgens 8 Uhr. es heute die politischen Nachrichten als die spezielle[ Bahnen still. Hess. Ludwigsbahn gesucht. Oesterr.⸗ Samstag Nachmittags 4 Uhr. Situation der Londoner Börse, welche durch das Medium ungarische Renten fest. Russen etwas besser. Deutsche Sabbathausgang 9 Uhr 15 Min. der von dort einlaufenden Coursberichte unseren Platz Fonds wenig verändert. Banken wenig verändert. ungünstig beeinflußte. Die großen Hausse-Engagements Wechsel fest. Privatdisconto 3/0%. Wochengottes dienst am Sonntag den 2. Juli Morgens 6¼ Uhr, Nachmittags 6 Uhr. Vergebung von Bauarbeiten. sowie die Lieferung von 80 Kubikmeter Mauersteinen, 6000 Stück Feldbacksteinen, 330 Centner hydraulischem blauem Kalk, 30 Kubikmeter Sand und 600 Stück Blend⸗ steinen sollen auf dem Submissionswege an die Wenigst⸗ nehmenden vergeben werden und sind die Submissionen längstens bis Montag den 3. Juli l. J., Vormittags 10 Uhr, verschlossen und frankirt und mit der nöthigen Aufschrift:„Submission für Bauarbeiten“ versehen, auf der Amtsstube der unterfertigten Stelle einzureichen, woselbst auch die eingelaufenen Offerten in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten geöffnet werden. Der Voranschlag, Zeichnung und das Bedingnißheft liegen bis zu jenem Termin daselbst in den Büreau— stunden offen. An und 868 Verkauf Die zur Erbauung einer neuen Scheuer an dem Forst— haus Winterstein erforderlichen Bauarbeiten, als: 50 2 2 M. Pf. 0 3 Maurerarbeit, veranschlagt zu 582 80 bon Steinhauerarbeit 126 30 4 1 Zi i 8 7 4 12 1 f„ f f 272 Hach begererbet 305 15 Einlösung aller Coupons und gekündigten Obligationen, sowie Einholung neuer Zinsbogen und Schlosserarbeit 149 55 das Nachschlagen von Nummern aller Effecten besorgt bestens Weiß binderarbeit 37 40 2 882. 1 21 * 3 Vorschuss- und Credit-Verein, E. G., Friedberg, Hessen. Postproviston und Bringerlohn pro Quartal nur Direkte Telegramme, ausfüh locale und vermischte Mittheilungen, spannende Erzählu Darmstädter Tägl. Anzeiger, billigstes aller im Großherzogthum Hessen erscheinenden Tagesblätter, kostet durch die Post bezogen einschließlich Mark 30 Pfennig. rliche Mittheilungen aus dem staaklichen, eommunalen und Vereins⸗Leben, ngen ꝛc. ꝛc. bilden den reichen Inhalt dieses freisinnigen, völlig unabhängigen Blattes, dessen stetig anwachsender Leserkreis Inseraten die größte Verbreitung sichert. Vorräthig bei Carl Bindernagel in Friedberg und Bad-Nauheim: Neuer praktischer 0 Friedberg am 23. Juni 1882. Jabt Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. 4 ) Betanntmac Universal-Vriefstell * 97 1 eller Bekanntmachung. — Dein 2277 Freitag den 30. Juni, Morgens 8 Uhr, werden für das im Gemeindewald Nieder-Rosbach, Distrikt Rotherstos: 49 Haufen Streulaub meistbietend versteigert. Zusammenkunft auf dem Hauptweg am Rotherstos. Nieder⸗Ros bach am 26. Juni 1882. Großherzogliche. Nieder-Rosbach. Groh. zur Ab geschäftliche und gesellige Leben. Ein Formular- und Muster-Guch fassung aller Gattungen von Briefen, Contracten, Verträgen, Testamenten, Voll⸗ machten, Quittungen, Wechseln, Anweisungen und andern Geschäfts⸗ Aufsfätzen. Sulbmission. ver 2276 Die zur Erbauung eines Spritzenhauses für die Gemeinde Kloppenheim erforderlichen und nachver⸗ zeichneten Arbeiten sollen auf dem Submissionswege ver⸗ M. Pf Mit gena über Briefstyl überhaupt und jede uen Regeln einzelne Briefgattung insbesondere 8 1 2 eben werden: Pf. a 5 115 5 . 20. Auf 5 Maurerarbelt, veranschlagt zu 335 96 N Anweisung zur 5 ene Aae 139 5 Orthographie und Interpune tion 118 1 Alert 7 65 und einer möglichst vollständigen Zusammenstellung aller üblichen Titulaturen. Interessenten für vorstehende Arbeiten haben ihre Uebst einer Auswahl von Stammbuchsaufsätzen Angebote in Prozenten und mit der Aufschrift:„Sub— st 15 5 5 ch f. 5 mission auf die Arbeit zur Erbauung eines F ad 22 15 t˖ N 5 1 Spritzenhauses“, verstegelt und portofret bis zum Mitt⸗ Te nm W O 1 e M C n. KK nah Wuuinig den ur Adna woch“ den 5. Juli l. J., Nachmittags 2 Uhr, an Groß⸗ herzogliche Bürgermeisterei zu Kloppenheim einzusenden. Plan, Ueberschlag, sowie Bedingungen liegen Donners⸗ tag den 29. Juni und Samstag den 1. Juli, Vormittags von 8 bis 12 Uhr, auf dem Büreau des Unterzeichneten offen. Vilbel, 26. Juni 1882. ib, Bezirksbauaufseher. Grasversteigerung. Nächsten Samstag den 1. Juli, Vormittags 10 Uhr, Bürgschaft mit einer Zahlungsfrist bis zu Martini und 28. verbesserte und vermehr Bearbeitet von Dr. T. fiesewelter. te Auflage. Preis M. 1.60. Versteigerung. 2260 Freitag den 30. Juni, Vormittags 10 Uhr, soll der Nachlaß der Wittwe Ferch, in der Behausung der Wittwe Schmidt in der Vorstadt zu Friedberg, öffent— lich gegen Baarzahlung versteigert werden: 2 vollständige Betten, 1 Tisch, N N 1 2138 Geldersparniß. Abgetragene oder in der Farbe verbleichte Kleidungs⸗ stücke, Uniformen, Möbelstoffe, Hüte, Sammt, Seide ze. werden in wenigen Augenblicken wie neu durch An⸗ wendung von Bendig's Atramin. Atramin ist zu haben à Flasche zu 50 Pfennig 3 oll in der Wirthschaft der H. Ph. Dauernheim 1 Seeretär, 85 1 7 Alte zu Nieder⸗Florstadt das Heugras von 17 Morgen 1 Commode, 1 0 7. in eee. — der Freih. v. 1 1 605 e und zent 1 ee mit Glasaufsatz, rägt als Schutzmarke einen Tannenbaum.(H. l N„öffentlich versteigert werden ei genügender 1 Kleiderschran 7 7 15. ee me er Jah(e 1. warlin ßen und Keen, Neue italienische Kartollfeln, Weihnachten d. J. Weißzeug f 1 Ober ⸗Florstabt ae fr 11 i verschledene Kleider, 55 Zwiebeln, nal Freiherrlich v. jöw'sche Rentelverwaltung. Küchengeräthe 441-Hzrine f 1 2275 f Bauer. verschledene Werkzeuge. Auft f 70 Matjes Hä Inge * 5 5 2 ag: j Mi 0 e Faselochs⸗Verkauf. Sc 155 61 Wilhelm Fertsch. e 0 as von Herrn Stadtrechner Melchtkor bewohnte Die Gemeinde Heuchelheim beabsichtigt einen 2¼ Jahre alten, sehr gut gehaltenen Faselochsen, reine Simmen⸗ thaler Race, aus der Hand zu verkaufen. Heuchelheim am 27. Juni 1882. uten Schulkenntnissen versehen. Butzbach, 24. Juni 1882. Großherzogliche Bürgermeisterel Heuchelheim. 2287 Krug. 2268 Wilhelm Hölzer. ür mein Tuch⸗ und Manufacturwaaren-Geschäft suche D ich zum sofortigen Eintritt einen Lehrling, mit Logis ist vom 1. Juli ab zu vermiethen. C. L. Glück. für Herren, Damen und Kinder billigst bet K. Friedrich. 48 2116 Hemden Bekanntmachung. Im Auftrage des Vorstandes der israelitischen Gemeinde hier, zeigen wir an, daß wir bevollmächtigt sind, die 4½ Gemeinde⸗Schuldverschreibungen in 4% Schuldverschreibungen, deren Kapital, sowie halbjährige Zinsen bei der Deutschen Genossenschaftsbank von Sörgel, P israelitischen Gemeindekasse hier und an unserer Kasse zahlbar sind, umzuwandeln, und kündi 4½% Schuldverschreibungen der genann arrisius& Co. Commandite, Frankfurt a. M., gen wir daher die ten Gemeinde von den Jahren 1880 und 1881 zur Zurückzahlung auf den 1. October d. J. und hört an diesem Tage die Verzinsung auf. Wir machen gleichzeitig darauf aufmerksam, daß wir den Inhabern, wenn die Anmeldung zur Umwandlung an unserer Kasse bis zu dem 1. September l. J. stattfindet, einen Zinsen⸗ genuß bis zu dem 1. October 1882 und ein halb Prozent Boni ficgtion gewähren. Friedberg(Hessen) den 1. Juli 1882. 5 Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein, e. G. Der Vorstand. Ermus. Hecht. Einladung zum Abonnement auf die Ueuen Hessischen Volksblätter. Mit dem 1. Juli 1882 eröffnen die„Neuen Hessischen Volksblätter“ ein weiteres Abonnement. Tendenz und Haltung unseres Blattes, das in seiner Unabhängkeit lediglich und allein auf sich selbst und die Gunst seiner Leser angewiesen ist, bleibt unverändert dieselbe, so daß wir uns der zuversichtlichen Hoffnung hingeben dürfen, nicht nur die alten Leser fortzuerhalten, sondern auch immer mehr neue zu gewinnen. Den wichtigen politischen Ereignissen und Begebenheiten widmen wir nach wie vor in übersichtlicher Zusammenstellung und durch Besprech⸗ ungen in eigenen Leitartikeln die gebührende Sorgfalt und setzt uns der direkte Bezug der Telegramme in die Lage, auch an Raschheit der Mittheilungen jeglicher Anforderung unserer geneigten Leser zu entsprechen. Local⸗ Nachrichten aus Hessen bringen wir durch unsere in allen Theilen des Landes thätigen Correspondenten so voll⸗ ständig, wie dies nur immer möglich und wenden wir denselben unsere größte Sorgfalt zu. Dem Feuilleton wird von uns ganz besondere Sorgfalt gewidmet und haben wir für dasselbe bereits eine Anzahl hochinteressanter und spannender Novellen beliebter Autoren zum Abdruck erworben. Der Abonnementspreis beträgt für Darm⸗ stadt und Bessungen 2 Mark 20 Pf., auswärts durch den Postaufschlag 2 Mark 75 Pf. Inserate finden bei der großen Auflage der„Neuen Hessischen Volksblätter Verbreitung. Bei Bestellungen, sowie überhaupt bei' allen Zusendungen an uns bitten wir jedoch dringend, das Wort„Neue“ in der Adresse unseres Blattes nicht übersehen zu wollen, indem sonst beispielsweise keine Post⸗ sendung uns zugestellt wird. Gleichzeitig ersuchen wir die geehrten auswärtigen Abonnenten, ständige Exemplare liefern können, ihre gefälligen Bestellungen rechtzeitig machen zu wollen. Darmstadt im Juni 1882. Die Expedition der„Neuen Hessischen Volksblätter“. Großer Ausverkauf. Entschlossen, mein sehr großes Lager in allen Arten Kleiderstoffen, Cattunen, Leinen, Shirting, Chiffon, Cretonne, Satin, Damasscé ꝛc., Tisch⸗ und Handtüchern, abgepaßt und nach Maaß, Möbel- und Gardinenstoffen, Bettdrell und B Artikeln zu redueiren, verkaufe ich bis auf Weiteres per comptant zu bedeutend herab— gesetzten Preisen. 5 Han au. H. J. Calin. Auf die noch in großer Auswahl vorräthigen Sommer-Paletots, Havelocs, Kin Paletots ꝛc. gebe ich 30% Rabatt. 5 Allen Besuchern Frankfurts aus Friedberg und der Wetterau zur Nachricht, daß sich die Restauration Simon 2262 in nächster Nähe der Westbahnhöfe, am Eingange in die Gallusgasse, Neue Mainzerstraße Nr. 31 Anerkannt gute Küche. Vorzügliches Bier. Billige und prompte Bedienung. Wilhelm Simon früher H. J. Simon. Abonnements-Einladung auf die Mainzer Nachrichten. Gelesenstes, billigstes und inhaltreich Die„Mainzer Nachrichten“ erscheinen täglich in großem Monat nur 40 Pfennig. Dieselben enthalten: 1) Eine kurze, von a der politischen Ereignisse, sowie sachliche Leitartikel, politischer, lokaler und allgemeiner Natur. und sorgsam redigirte Lokal⸗Chronik, 3) eine Rundsch und Ortschaften der Umgebung, 4) regelmäßige Publikation Theaterberichte ꝛc., 5) einen Sprechsaal für gemeinnützige öffen Außerdem werden wir auch fernerhin für das Unterhaltungs⸗ vermischten Nachrichten sorgen, und Erzählungen, sowie durch Aufsätze theils unterhaltender, In serate finden durch die„Mainzer Nachrichten“, we erscheinenden Tagesblätter haben, die weiteste Verbreitung und kostet die 6ges nur 20 Pf. Zu Abonnement und Insertionen ladet ergebenst ein. Mainz im Juni 1882. Die Expedition der„Mainzer Nachrichten“. Große Emmeransstraße 37. Für Pferdebesitzer. 10 Stück Fenster befindet. Frankfurt a. M. llem Partei-Raisonnement freie Uebersich tliche Angelegenheiten, Streitfragen, Uebelstände ꝛc theils belehrender Art. Eine fast neue Schrotmühle, zum Quetschen von von Eichenholz, 1 Meter breit, 1,85 Meter hoch, und ist preiswürdig zu verkaufen durch eine Hausthüre sind zu verkaufen bei Hafer sehr geeignet, 2261 J. W. Faatz, Schlosser. 2284 Georg Gerlach in Heldenbergen. die weiteste und wirksamste damit wir voll⸗ archent, Tuch- und Buckskin und anderen der⸗ 2274 stes Organ in Mainz und umgegend. Format und kosten durch die Post bezogen pro 2) vollständigste au über die wichtigsten Tages begebenheiten in den Städten der amtlichen Bekanntmachungen, Standesbücher, Bedürfniß nicht nur durch eine bunte Fülle von sondern auch durch ein gewähltes Feuilleton, bestehend in spannenden Romanen lche nachweisbar die größte Auflage aller dahier paltene Petitzeile oder deren Raum Die Mitglieder des hiesigen Volksbildungs-Vereins werden zu der diesjährigen General versammlung, welche Freitag den 30. Juni, Abends 8½ Uhr, im Windecker schen Gartensaale stattfindet, ergebenst ein— geladen. Tagesordnung: 1. Bericht über die Thätigkeit und Leistungen des Vereins im Vereinsjahre 1881/82. 2. Rechnungsablage vom Vereins jahre 1881/2. 3. Festsetzung des Voranschlags für 1882/83. 283 Der Vorstand. Für Oetonomien. destens 300 Liter Milch liefern kann, wird gesucht. Schriftliche Offerten sind unter A. 7049 zu richten an Rudolf Husse, Pranxiart a. f. 480150 Für Oeconomien. 2278 Ein leistungsfähiges Hofgut, welches möchentlich mindestens 100— 200 Pfd. Butter liefern kann, wird gesucht. Schriftliche Offerten sind unter B. 7050 zu richten an Rudolf Mosse, Frankfurt a. M.(189/6.) Gefunden 2 5 wurde eine engl. Heugabel. Abzuholen gegen Erstattung der Inseratgebühren bei Joh. Römer in der Vorstadt. 30 Fuder Strohseile, per Fuder M. 1.30, verkauft 2237 Fr. Gunderloch. Versteigerung. 2168 Samstag den 1. Juli l. J., Nachmittags 2 Uhr, soll die der Ph. Väth Wittwe gehörige Hofraithe zu Kaichen öffentlich freiwillig an den Meistbietenden ver⸗ steigert werden. Zu derselben gehören ein großes geräumiges Wohnhaus mit 12 Zimmern, Küche, Speisekammer, Speicher und 2 Keller; zwei massive Scheuern; ein kleines freistehendes Wohnhäuschen; große Stallungen mit Remise, Heu- resp. Strohböden, Waschküche mit Brunnen und 1 Keller; ein schöner Garten; ein geräumiger Hof. Die Bedingungen werden vor der Versteigerung be⸗ kannt gegeben und sind vorher Bahnhofsstraße 378 zu Friedberg in Erfahrung zu bringen. Kaichen den 15. Juni 1882. Ein completes, zweispänniges Hundefuhrwerk steht zu verkaufen bei L. Isenburger 2282 in Assenheim. e 8 Kinderpost, Ersatz für die Papeterien, bei Carl Bindernagel, Friedberg und Bad⸗Nauheim. Todes-Anzeige. Es hat Gott dem Allmächtigen gefallen, unsere liebe Gattin, Mutter und Großmutter Frau Kath. Brennemann, geb. Maurer, heute Morgen in ihrem 67. Lebensjahre in ein besseres Jenseits abzurufen. Nieder⸗Erlenbach den 27. Juni 1882. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Freitag den 30. Juni 1882, Nachmittags um 3 Uhr statt. 2281 t 2288 Todes-Anzeige. Dem Allmächtigen hat es gefallen, unser innigstgeliebes Kind Georg nach schwerem Leiden heute Morgen in ein besseres Jenseits abzurufen. Friedberg, 28. Juni 1882. Georg Gröninger. Margarethe Gröninger, geb. Schäfer. 0 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Volksbildungs- verein. Ein leistungsfähiges Hofgut, welches täglich min⸗ Dienstas und ben landwir lokale) Anekdot in dem fh viertelje ausdrü. — Aus de Betre Main, lassen und