* 298 441 O berhesst wahl 05. sch Kreisblatt für den Kreis Friedberg. J. Moöbembet.** e r Anzeiger. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. 1 Wird hier und in Nauheim Wontag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Amtlicher Theil. kellste 5 7 Sie wollen uns sofort anzeigen, wieviele Bedeckscheine und Verzeichnisse Sie für das Jahr 1883 bedürfen. Formularpapiers, insbesondere Ersatz der hierdurch pro 188/82 entstandenen Kosten. Friedberg den 24. Novemder 1882. 0 Die einspaltige Petltzetle wird bei Annoncen mit 11 Pf. be t, bei gro Tabellen⸗ oder Zi b e 5 f f Anoneen von auswärttgen Einsendern(sowelt Letztere A e b 5 welchen e Watelg la bite ge e bden bels rei Beß nad ente int—— 2——.——. ̃—.?:——— ( 7 1 5 d: D Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbeschäler in 1883. Friedber g den 24. November 1882. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. — b 5 Dr. Braden. b r 6 etreffend: Die Anschaffung des von der Forstverwaltung für die Communalwaldungen zu verwendenden Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien, Markoorstände ꝛc. des Kreises. Wir empfehlen Ihnen, die alsbaldige Auszahlung der nachstehend aufgeführten Beiträge an Großherzogliche Rentamt Friedberg zu veranlassen. * 1 N 2 Dr. Braden. der- He b 6 N 5 M. M. M. 1 5—. ur Buß bach 6,08 Gemeinde Wohnbach 2,45 Gemeinde Ober⸗Mörlen 8,92 Gemeinde Ober⸗Florstadt 0,89 dat Arbe. Hospital St. Wendel, Butzbach 0,43 Gemeinde Weckesheim 0,71 Gemeinde Ober-Rosbach 6,89 Gemeinde Reichelsheim 1,80 . Gemeinde Beienheim 0,79 Gemeinde Bodenrod 1,65 Gemeinde Ockstadt 3,30 Gemeinde Stammheim 3,36 Wenchlaß angefertg Gemeinde Gambach 4,26 Gemeinde Fauerbach v. d. H. 4,78 Gemeinde Assenheim 0,36 Gemeinde Harheim 1,85 2 Seicheftelptsen 1 n Griedel 2,24 Gemeinde Hausen 0,89 Gemeinde Bönstadt 2,06 Gemeinde Holzhausen v. d. H. 2,27 1 e emeinde Kirch Göns 2,49 Gemeinde Hoch⸗Weisel 7,79 Gemeinde Büdesheim 1,21 Gemeinde Massenheim 0,59 ctulltrisende sende Gemeinde Nieder⸗Weisel 9,19 Gemeinde Langenhain 3,60 Gemeinde Burg⸗Gräfenrode 0,94 Gemeinde Nieder-Erlenbach 2,52 HOemeinde Oppershofen 0,7 Gemeinde Maibach 3,10 Gemeinde Groß-Karben 1,91 Gemeinde Nieder ⸗Eschbach 2,20 Ua Rockenberger u. Oppershofer Mark 5,42 Gemeinde Münster 3,16 Gemeinde Heldenbergen 0,91(Gemeinde Ober-Erlenbach 2,63 U, Gemeinde Pohl⸗Göns 2,60(Gemeinde Ostheim 4,46 Gemeinde Ilbenstadt 0,09 Gemeinde Ober-Eschbach 2,69 Gemeinde Södel 2,24 Gemeinde Burgvorstadt Friedberg 0,14 Gemeinde Kaichen 0,75 Gemeinde Petterweil 2,55 Gemeinde Steinfurth a 0,13 Gemeinde Bad⸗Nauheim 2,13 Gemeinde Klein-Karben 1,79 Gemeinde Rodheim 9,95 Na, Märkerschaft Trais Münzenberg 0,66 Gemeinde Nieder⸗Mörlen 2,42 Gemeinde Nieder⸗-Florstadt 4,09 Gemeinde Vilbel 2,62 * Gemeinde Wölfersheim 1,49 Gemeinde Rieder-Ros bach 2,78 Gemeinde Nleder⸗Wöllstadt 0,18 a 75 ien, Bekanntmachung. zalitäten auft betreffend: Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Assenheim. 1 In Gemäßheit des§. 33 der Instruction vom 7. November 1876, Regierungsblatt Nr. 49 vom 30. November 1876, bringen wir — biermit zur allgemeinen Kenntniß, daß don Mittwoch den 29. November dieses Jahres bis zum Mittwoch den 13. Dezember dieses Jahres auf (In denselben sind sämmtliche in dem Reclamationstermin vom iegtinfrei dem Rathhause zu Assenheim zur Einsicht der Interessenten offen liegen: nmtnfteit 6 1 Die zum Zwecke der Abschätzung aufgestellten Natesge coe 5 Tabak. August dieses Jahres erhobenen und erledigten Anstände und die angemeldeten Besitzwechsel gewahrt. In der Rubrik u9 der Geschosse sind die Abzüge zu den Wegeanlagen und Massestücken nach Fläche und Geldwerth— in Rubrik 10 die Geldwerthe, die sich nach Abzug der Bei⸗ Cie, Brenen gäge zu den Wegeanlagen ꝛc. als Anspruchswerthe für die neuen Grundstücke ergeben, gewahrt.) „ en et a, 2. Die Protokolle der Commission, welche sich auf die Projectirung des Wege- und Gräͤbennetzes und der sonst auszuführenden Arbeiten, a nie die Lage und Richtung der Gewanne und der neuen Grundstücke beziehen(Seite 42—54 des Protokollhefts). Stoß, priedben 3. Die Kostenvoranschläge über die auszuführenden Erdarbeiten und die Zusammenstellung über die ungefähre Höhe der sonst noch entstehenden Kosten. 4. 2 Karten mit dem eingeschriebenen Wege- und Gräbennetz.(Die projectirten neuen Wege, Graben und Gewanne sind mit starken, schwarzen Linien eingezeichnet, die vorgesehenen Breiten eingeschrieben, die Gräben blau colorirt. Die zu verfüllenden Flächen sind grau, die bbzutragenden Flächen gelb colorirt.) 5. 5 a. 5. Die Nachweisung der reinen Theilungsmasse, die Anspruchsberechnung, die Nachweisung des für Massegrundstücke verbleibenden 1 Geländes mit den zugehörigen Berechnungen. Nach Seite 14 dieser Nachweisung(Berechnungsjournal) ist an reiner Vertheilungsmasse vor⸗ ö schint, handen eine Fläche von 1,882,903 Om im Schätzungswerth voe nn 573,818. 91 Mark, f„ ui den vorhandenen alten Wegen und den projectirten neuen Wegen sind erforderlich 62,590 Om, zu den Gräben 9576 Om, 5 ur a, lach der für die betheiligten aufgestellten Anspruchsberechnung ist für dieselben erforderlich eine Flache im Schätzungswerthe von 560,939. 57„ „ n ln und bleibt sonach für Massestücke ein Werth von 12,879. 34 Mark. „ ene 6. Das Begutachtungsprotokoll des Gemeinderaths und der Gesammtceommission vom 24. dieses Monats. i b ũ Innerhalb der gedachten Frist oder aber in dem Termine Donnerstag den 14. Dezember dieses Jahres, Vormittags von 10—1 Uhr, 5 um Rathhause zu Assenheim sind etwaige Reklamationen gegen die offen gelegten Arbeiten, soweit über solche nicht bereits früher abgestimmt . bveorden ist um so gewisser vorzutragen, als sonst Einverstaͤndniß mit den Beschlüssen der Commission unterstellt werden würde und als spätere „ fleklamationen, die sich auf die nunmehr offen gelegten 1 beziehen, nicht mehr zugelassen werden. Wiedereinsetzung in den vorigen , ersäumniß der Reclamationsfrist ist gesetzlich ausgeschlossen. 8. f 24 E* 54 265 25 25. November 1983 9 1 55 5 Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V. d. K.: Dr. von Gemmingen, Kreisassessor. Bekanntmachung. f 1 9 Unter Hinweis auf die in Nr. 89 dieses Blattes erfolgte Veröffentlichung der Namen der in unserm Bezirke befindlichen Mitglieder „ — — 2 182 . 1 f g ö i U ichti den Strafanstalten Entlassenen im Großherzogthum Hessen zeigen wir hiermit an, u. s zur Unterstützung und Beaufsichtigung der aus den f 0 0 ü 27. 3. 5— 5 15 noch weiter als Mitglieder beigetreten sind die Herren: 1. Pfarrer Schmidt zu Södel, 2. Pfarrer Luft zu een l zu Münzenberg. 0 ö 5 17 5 8 bie 2 reer 115 24. Nene 1862. Die„ Friedberg. 8 8 Dr.. 8 1 105 i iedener Gegenstände zusammen. Unter diesen Tecklenburg, welcher eine Vorlage wegen Her— 1 jdchel 5 w e dem Groß— 19 7 sich auch die Eingabe des Comites für; stellung des östlichen Theils der hohen Straße, Tad 1 Darmstabt, 2% ler, ö iner Secundärbahn von Stockheim welche das Braunkohleubergwerk Ludwigshoff— 1 ber Prinz Ludwig von Batten. Erbauung einer ö b 1 rzog traf heute der 3 urt a. M. über Heldenbergen. Der nung bei Melbach mit Gettenau und Echzell 18 N f ank . urg, nach zweijähriger Abwesenheit zur See, 55 11 5 die in Rede stehende Ein- verbindet, wünscht, einigte man sich dahin, den feder hier ein. f lich ü Aut icht zu empfehlen, indem es vielmeh 4 gabe der Regierung zur ernstlichen Pruͤfung zu Antrag nicht zu empfehlen, s vielmehr 0 ö 24. Nov. Gestern trat der vierte Aus- ga 15 2 9 r imma len e Jungk. ob 5 welten Kammer zur Berathung ver- empfehlen. Bezüglich des Antrags des Abg.! der Regierung anheimzugeben sei, die Herstellung 1 — — — 3— —23———ůů— —— 2. 2 S F — e 3 25 1 6 —— H—— er hohen Skraße in ihr geeigssef schelssende Weise zu fördern. Der Antrag der Abgg Weith, Reinhart und Stephan wegen Abänderung der Verordnung vom 5. Januar 1860, die Aus— führung des Jagdstrafgesetzes, der insbesondere eine Aenderung in den Anordnungen wegen der Heegzeit im Sinne der gesetzlichen Anordnungen in Preußen bezweckt, wurde für erledigt erklärt, weil die Regierung seit dem Einbringen des Antrags Veranlassung genommen hat, durch eine Verordnung dem letzterem zu willfahren. In einer am Nachmittag abgehaltenen Sitzung wurde über den Antrag von Ellenberger und Genossen auf Regulirung der Nidder und Nidda, und den Antrag von Dittmar auf Regulirung der Usa mit der Regierung verhandelt. Nach dieser Sitzung vertagte sich der Ausschuß vorerst. Berlin, 24. Nov. Der Kaiser ist heute mit dem Prinzen Wilhelm und Friedrich Karl nach Springe abgereist.— Der Botschafter v. Schweinitz begab sich heute nach Varzin. — Als zuverlässig versichert man dem „Fr. Journ.“, daß die Unterredung v. Giers' mit dem Reichskanzler der Eventualität einer Conferenz gegolten hat, durch welche von Fall zu Fall die Detailfragen der Orientpolitik, zu— nächst also der egyptischen Angelegenheit gelöst werden sollen. Das Resultat der Unterredung gipfelt darin, daß eine solche Conferenz mit weiteren Vollmachten als derjenigen in Kon— stantinopel sicher zu erwarten steht. — Dem Vernehmen nach tritt Prinz Friedrich Karl gegen Neujahr eine mehrmonatliche Reise ins Ausland an. Zunächst wird sich derselbe nach Egypten begeben und die dortigen Schlacht— felder besichtigen. — 25. Nov. Abgeordnetenhaus Der erste Gegenstand der Tagesordnung ist die dritte Be— rathung des Gesetzentwurfs, betreffend die Ab— änderung des hannover'schen Gemeinheitsgesetzes vom 30. Juni 1842. Der Gesetzentwurf wird ohne Diskussion definitiv angenommen. Darauf tritt das Hans in die zweite Berathung des Etats und zwar zunächst des Etats der land— wirthschaftlichen Verwaltung, der nach längerer Diskussion genehmigt wird. Der Etat der Centralverwaltung und Domänen und Forsten wird ohne Diskussion genehmigt. Bei dem Etat der Forsten vertagt sich das Haus auf morgen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Pest, 24. Nov. Das Unterhaus hat den Vertrag mit der Staatsbahn unverändert angenommen. — 25. Nov. Das Unterhaus nahm in der General- und Specialdebatte den Gesetzentwurf, betreffend den Ausbau der Pest⸗Szoenyer Bahn, an. Die Verhandlung über die Petition wegen Confiscation antisemitischer Broschüren im Heveser Comitate führte zu lebhafter Debatte. Istoczy brachte unter Ausfällen gegen die Juden und Judenpresse einen Antrag auf gesetzliche Lösung der Judenfrage ein. Die Debatte wird ab— gebrochen und nach stürmischen, lärmenden Scenen für morgen eine Sitzung anberaumt, worin zunächst über deren Tagesordnung durch Namens-Abstimmung entschieden wird. Frankreich. Paris, 23. Novbr. Der „Vertrag“, den der Schiffsleutenant Brazza mit dem König Makoko abgeschlossen, ist von der Kammer mit Stimmeneinhelligkeit ratificirt wor— den und es darf mit Sicherheit auf ein gleiches Votum des Senats gerechnet werden. Das Ge— biet am unteren Lauf des Congoflusses wird daher unfehlbar französisches Besitzthum, wenn die an der Frage meist interessiften Mächte England, Portugal und Belgien nicht zur rechten Zeit ihre Proteste nach Paris schicken. Be— kanntlich macht die französische Regierung auch Ansprüche auf ein schönes Stück der Insel Madagascar. Die Regierung der Vereinigten Staaten soll jedoch bei der französischen Re— gierung wegen Madagascar Vorstellungen ge— macht haben. Großbritannien. London, 25. Novbr. Das Unterhaus nahm die elfte Resolution zur Ge 5 Sor ost 0 geg Se N an, wonach das Haus auf die Erledigung de Berichtes über eine Bill ohne weitere Debatte eingehen kann. Die zwölfte Resolution wurde gleichfalls angenommen. Spanien. Madrid. Der Minister des Innern machte dem Ministerrathe die Mit— theilung, daß in verschiedenen Städten Anda— lusiens etwa 30 socialistische Agitatoren ver— haftet wurden, welche mit den Socialisten und Anarchisten in Lyon in Verbindung stehen. Türkei. Constantinopel, 25. Nov. Die Minister des Innern und der Justiz wurden gestern nach Nildiz Kiosk beschieden, um mit— zutheilen, ob es wahr sei, daß Derwisch Pascha und Ahmed Essad Pascha während ihrer Mission in Egypten sich des Mißbrauchs ihrer Gewalt schuldig gemacht, oder Arabi, entgegen den An— sichten des Sultans, ermuntert hätten. Ahmed Essad und Derwisch Pascha gaben jedoch be— friedigende Erklärungen ab und wurden zu dem heutigen Diner des Sultans geladen. Serbien. Belgrad, 23. Nov. Der könig— liche Ukas, welcher die Skupschtina für den 25. November a. St. einberuft, wurde heute publicirt.— Der serbische Gesandte in Wien, Christies, hat seine Demission gegeben und ist heute hier eingetroffen. Bulgarien. Sofia, 24. Novbr. Der russische Vertreter, Hitrowo, ist von hier ab— berufen worden. Rußland. Petersburg, 24. November. General Totleben hat sich über Wien nach Italien begeben. Egypten. Kairo, 24. Nov. Die britischen Truppen werden vom Typhusfieber täglich stark heimgesucht.— Privatnachrichten sowie officielle Depeschen aus Khartum schildern die dortige Lage günstiger, die Aufregung habe abgenommen. Das erste Verstärkungs⸗Detachement befindet sich auf dem Wege zwischen Suakim und Khar— tum, das zweite geht in einigen Tagen von Suez ab. — 25. Nov. Eine Depesche aus Sudan meldet, die Cernirung des falschen Propheten sei vollendet, es verlaute sogar, der falsche Prophet sei gefangen genommen. Aus Stadt und Land. Frledberg. Ueber das hier am 17. beobachtete Nordlicht läuft aus New-Pork die Meldung ein, daß diese höchst interessante Naturerscheinung, welche sich über die ganze Breite des nordamertkkanischen Continentes, von Boston bis San-Franciseo erstreckte, dort die ganze Nacht vom Freitag bis zum Samstag andauerte; es war ein Nordlicht, oder besser gesagt, ein magnetisches Ge— witter, von noch nie beobachteter Intensität. In Omaha war das Nordlicht so glänzend, daß die Nacht so hell wie der Tag war; in Cheyenne, Deuver, an verschledenen Punkten Kaliforniens und auf dem Washingtoner Terrain hatte es dieselbe Ausbreitung. In St. Paul, Minnesota, war der Himmel von blutrother Farbe, ein gleichzeitig großartiger und schrecklicher Anblick. Friedberg, 26. Nov. Die Wetterau kommt aus der Hochwasserealamität gar nicht mehr heraus. Usa, Wetter, Nidda und Nidder sind über die Ufer getreten und haben weithin Alles überschwemmt. Bei Ossenheim und Bruchen⸗ hrücken spült das Wasser über die Chaussee. Auch von allen größeren Flüssen: Fulda, Lahn, Neckar, Main, Rbein ꝛc. ꝛc. wird wieder und zum Theil bedeutendes Hochwasser ge— meldet, das bereits enormen Schaden angerichtet hat. 2. Friedberg. Der Commers alter Corpsstudenten, welcher Donnerstag den 7. Dezember im hlesigen Casino⸗ saale stattfindet, scheint nach den zahlrelchen Anmeldungen stark besucht zu werden. Der Gießener S. C. ist eben⸗ falls zur Tbeilnahme eingeladen, und wird die vorge— sehene Ausschmückung des Saals mit studentischen Em— blemen, sowie eine gute bereits engagirte Musik zur Feiler des Commerses wesentlich beitragen. Frledberg. Die gestern dahier in der Turnhalle von Gauturnwart Engel von Marburg geleitete Vor⸗ turnerstunde des Bezirks Friedberg war von eireg 20 Vorturnern besucht. Bei der am Schlusse vorgenom⸗ menen Wahl eines Bezirksturnwarts wurde Turnwart Stoll von Bad-Nauheim als solcher gewählt. Zum Stellvertreter desselben wurde ein Turner von Hanau ernannt. h. Friedberg. Wir ergänzen unsere Mittheilungen bezüglich des Eoangelischen Vereins in Nr. 134 dieses Blattes. Der Verein zählt jetzt 37 Mitglieder; als Vorstand wurden Professor Dr. Diegel, Dr. Becker, Wahl, Dr. Weiffenbach, Suͤffert, Schäfer(Director der Blindenanstalt) und Beigeordneter Reuß gewählt. Als nächste praktische Aufgabe hat der Verein die Gründung eines„Feierabends“ für junge Leute(Lehrlinge und Ge⸗ sellen) in's Auge gefaßt und wurden in der letzten Ver— lassen:§. 1. Christenthum, wie es jeder evangelische Christ haben soll, durch Gemeinschaft zu beleben und zu stärken; er will also in inniger Verbindung mit der evangelischen Kirche und in entschiedenem Gegensatze gegen eine jede Richtung, welche entweder von dem im Evangelium ge⸗ gebenen Glaubensgrunde abführen oder Trennung und Spaltung in der Kirche hervorrufen könnte, das kirch⸗ liche, sowie das gesammte religiös⸗-sittliche Leben fördern und überhaupt nach Kräften den socialen Nothständen entgegenwirken.§. 2. Wie gemäß der evangelischen Lehre(vergl. Luther's Auslegung zum 3. Gebote) selbst⸗ verständlich fleißige Theilnahme am Gottes dienste von den Mitgliedern des evangelischen Vereins erwartet wird, so auch, daß sie bei Allen, auf welche sie Einfluß haben, namentlich bei ihren Familiengliedern, Dienst⸗ und Arbeitsleuten, auf Sonntagsfeier und insbesondere Kirchenbesuch ernstlich hinwirken, ohne jedoch die per⸗ sönliche Freiheit Erwachsener zu beeinträchtigen.§. 3. Der evang. Verein sucht seine Aufgabe ferner zu erfüllen, indem er einerseits geregelten Verkehr und dadurch wechselseitige Anregung seiner Mitglieder, andererseits eifrige Theilnahme an dem kirchlichen Vereinsleben, und zwar sowohl dem Gustav⸗Adolf⸗Verein, als der äußeren und inneren Mission, herbeiführt.§. 4. Der evang. Verein hält sich frei von politischen Bestrebungen und von Angriffen auf andere Confessionen oder religiöse Ueberzeugungen; aber er will mit Entschtedenheit das Recht seiner Mitglieder behaupten, evangelisches Christenthum zu bekennen, sowie in Sitte und Leben zur Geltung zu bringen.§. 5. Der evang. Verein macht zu seinem bleibenden Wahlspruche die Worte des Apostels Paulus: Römer 1, 16: Ich schäme mich des Evan⸗ gelti von Christo nicht; denn es isteine Kraft Gottes, die da selig machet Alle, die daran glauben. Der evang. Verein wünscht nur solche Mitglieder, die es für eine Ehre halten, Glieder und Förderer der evangelischen Kirche zu sein; er möchte weder um Mitglieder werben, noch Jemand zurückweisen müssen; deshalb fordert er hiermit auf, daß Gleich⸗ gesinnte sich freiwillig zur Theilnahme anmelden, Andersgesinnte jedoch fernbleiben. Zu besonderen Zwecken aber wird er gern mit Allen zusammenwirken, welche an der Beseitigung soetaler Nothstände mitarbeiten wollen. W. Nieder- Wöllstadt. Sonntag den 19. d. Mts. fand dahier die diesjährige Generalversammlung des Wetterauer Sängerbundes statt. Fast sämmtliche Vereine waren durch Delegirte vertreten. Nachdem der Präsident des Bundes, Landtags ⸗Abgeordneter Weith, die Anwesenden willkommen geheißen, ging man zur Tagesordnung über. Punkt eins derselben betraf die Bestimmung des nächstjährigen Festortes sowie des Fest⸗ liedes. Die Delegirten von Assenheim erbaten sich frei⸗ willig, für nächstes Jahr das Fest zu übernehmen. Die Bestimmung des Chorlieds bleibt der Delegirten-Ver⸗ sammlung, welche im Januar 18883 stattfinden soll, an⸗ heim gegeben. Es wurde dann allgemein gutgeheißen, daß die bei dem ersten Sängerfest d. Js. in Oberwöllstadt benutzten Schilder, Schriften, Täfelchen u. s. w. durch Kauf Eigenthum des Bundes werden sollten. Nachdem noch mehrere weniger wichtige Gegenstände zur Sprache gekommen, die Rechnung abgehört und dem Rechner Decharge ertheilt war, schloß der Vorsitzende die Ver⸗ sammlung mit einem Hoch auf das Gedeihen des Bundes. Offenbach. Die Offenbacher Schiffbrücke ist am 24. November wegen Hochwassers abgefahren worden. Gießen. Unsere Ludewigsuniversität erfreut sich auch in diesem Semester eines recht starken Besuches. Neu immatrikulirt wurden bis jetzt 110 Studirende. Insgesammt sind hier anwesend 444: Theologen 58, Juristen 62, Medieiner und Veterinäre 105, Studirende der philosophischen Facultät 219. Gießen, 22. Nov. Gestern Nachmittag wurde am Zuge, der um halb 5 Uhr von Cassel hier eintrifft, ein Schaffner vermißt. Eine Maschine brachte denselben später und stellte es sich heraus, daß derselbe vor Lollar vom Trittbrett gefallen und sich leicht beschädigt hatte. Darmstadt. Neue Dammrutsche auf der bereits stark beschädigten Strecke Erbach⸗Eberbach der Hessischen Ludwigsbahn haben dieselbe in einer Weise zerstört, daß an rasche Wiederherstellung nicht zu denken ist. Man fährt also wiederum, ganz wie in den Zeiten vor der Eisen⸗ bahn, mit der Post von Erbach bis Eberbach. Groß-Gerau. Der Zuckerübenbau hat in den Gemeinden unseres Kreises in diesem Jahr schon eine recht beachtenswerthe Zunahme genommen und manchem schwer geprüften Landmann wenigstens in dieser Richtung eine nicht zu unterschätzende Einnahme gebracht. So wurden im Laufe der letzten Zeit in Ginsheim aus dieser Gemarkung ca. 2800 Ctr., der Ctr. zu 1 M. 5 Pf., und aus Bauschheimer Gemarkung ea. 2000 Ctr., welche per Ctr. mit M. 1.10 bezahlt wurden, verladen, die sämmtlich rheinabwärts gingen und in Zuckerrüben⸗ Fabriken des Niederrheins, zur Verarbeitung kamen. Mainz, 22. Nov. Die Seifenfabrik von Hochge⸗ sandt und Ampt ist bis auf den Grund niedergebrannt und hatte sich die Feuerwehr, welche 14 Spritzen zur Hand hatte, nur auf die Deckung der Nachbarhäuser beschränken können. Wie das Feuer entstanden, ist bis jetzt noch unaufgeklärt. Allerlei. Die Ehefrau eines hiesigen Hand⸗ Frankfurt. werkers, welche ihrem Gemahle bereits 21 Kinder ge⸗ Tendenz des Vereins ergibt sich am besten aus dey grundlegenden Sätzen der Statuten, die wir hier folgen Der evangelische Verein zu Friedberg er strebt nichts Anderes als gesundes, ernstes evangelisches J geg. gllagt and Ke 1b Pe rere e beld und je 9b. 1 Firpert Fatagt ludwig Aenselb Aud 36 S Etrassa Strafka 5 Henrich gückgezt don Ob Pruch Strafso hal, w egung, sertagt. Atziehu die 4. Bittwe — 5 Frei M auf gaseloc erseige We Putzpommade, 41 Mes eben ä—— mii. fer um sind] sieht eben ihrer 22. Niederkunft entgegen. Paris, 24. Nov. In der Kathedrale von Saint⸗ Denis wurde gestern ein beträchtlicher Diebstahl be⸗ gangen. Der Werth der gestohlenen Gegenstände, wo⸗ runter sich sechs Abendmahlskelche, zwel Monstranzge⸗ haͤuse und sieben Königskronen befinden, wird auf Frs. 100,000 geschätzt. London, 24. Nov. Die Eisenbahnbrücke von Brom— ley, an der London⸗Chatam-Dover-Bahn gelegen, ist heute morgen zusammengebrochen. Sieben Arbeiter wurden ge⸗ tödtet, mehrere verwundet. Die Zuge konnten nach dem Continent in Folge dieses Unfalls nicht abgehen. Gerichtssaal. Bad⸗Nauheim. In der am 16. November stattge⸗ habten Schöffengerichtssitzung wurde in folgenden Fällen erkannt: 1) gegen den Landwirth Peter Burk III. von Ober⸗ Mörlen, wegen Beleidigung, auf eine Geldstrafe don 30 Mark, ev. 6 Tage Gefängniß und die Kosten, auch dem Beleidigten die Befugniß zugesprochen, den entscheidenden Theil des Urtheils im Oberh. Anzeiger veröffentlichen zu können; 2) gegen Wilhelm Wagner von Jriedel, wegen Widerstands, Drohung und Ruhestörung, wegen ersterer beiden Vergehen auf eine Gefängnißstrafe von 3 Wochen und wegen Ruhestörung auf 5 Tage Haft und die Kosten; 3) gegen Georg Kahl, Karl Jörg, Georg Bingel, Georg Hofmann, Johannes Hachenberger, Joh. Birgel 1., sämmtlich von Schwalheim, angeklagt wegen 5 Ruhestörung, auf Freisprechung von Strafe und Kosten; ) gegen Konrad Dörr J. Eheleute zu Schwalheim, an— zeklagt wegen Ruhestörung, auf Freisprechung von Strafe ind Kosten; 5) gegen Georg Hofmann, Heinrich Fink l and Peter Wolf von Rödgen, wegen Ruhestörung, gegen Ersteren auf Freisprechung von Strafe und Kosten, gegen die beiden Letzteren auf eine Geldstrafe von je 6 Mark nd je die Hälfte der Kosten; 6) Die Strafsache gegen Joh. Maar, Taglöhner von Homberg a. d. Ohm, wegen Körperverletzung, wurde, da der Angeklagte nicht erschlen, sertagt; 7) Die Strafsache gegen Hermann Ekarius und udwig Reh von hier, wegen Mißhandlung, wurde aus jemselben Grunde vertagt; 8) Die Strafsache gegen Joh. emp Frau von Trais, wegen Uebertretung des F. 361 . 6 St.⸗G.⸗B., wurde in Verbindung mit einer anderen Strafsache dem Gr. Landgericht der Provinz Oberhessen, Strafkammer, zur Aburtheilung mitgetheilt; 9) Die Pri— iatklagesache des Heinrich Steuernagel Y. dahier gegen seinrich Diehl III. von da wurde vor dem Termin zu⸗ ückgezogen; 10) In der Strafsache gegen Joh. Hahn v. on Ober⸗Mörlen, wegen Thierquälerei, wurde der Ein— (ruch von dem Angeklagten zurückgenommen; 11) Die Strafsache gegen Valentin Sprengel und Moses Rosen⸗ gal, wegen Drohung, Sachbeschädigung und Körperver— tzung, wurde, da ein Zeuge nicht geladen werden konnte, Artagt. f l Butzbach, 25. Nov. Das gestrige kannte 1) gegen Konr. Weisel 11. von Schöffengericht Fauerbach vor der Höhe, wegen Mißhandlung, auf 3 Monat Gefängniß ind Tragung der Kosten; 2) gegen Gg. Schmidt 11. en Rockenberg, wegen Beleidigung der M. Hinkels Ehefrau un da, auf 30 M. Strafe event. 6 Tage Haft und J Tagung der Kosten, sprach auch der M. Hinkels Ehefrau us Recht zu, den entscheidenden Theil des Urtheils ein— mal innerhalb 14 Tagen im„Wetterauer Boten“ ver⸗ fentlichen zu können. Die 3. Sache gegen Jac. Heinr. Schmidt von Gambach und 7 Consorten wegen Control— dtziehung wurde zu einem späteren Termine vertagt. Die 4. Sache, Beleidigungsklage gegen Eberh. Bollers fehung der Klage ihre Erledigung. sich bereit erklärten. von da, fand ebenfalls durch Vergleich i Die 5. Sache, Uebertretung der Bauordnung seitens des J. Pommer 11. von Kirch⸗Göns und Consorten betreffend, kam ebenfalls— nicht zur Verhandlung, da die Angeklagten ihre, s. Z. wegen M. dieser Uebertretung angesetzten Poltzeistrafen zu bezahlen Die 6. und letzte Sache der gestrigen Tages ordnung, betr. Beleidigungsklage des Gg. Diehl von Hoch-Weisel gegen Mathäus Wächtershäuser 111. 1 Feldhuhn M. 1.25 1.50, 1 Hase M. 3.25—3.75. Frucht⸗Markt. Walzen hiesiger und fremder 17.50— 20.50, ungar. M. 21.25— 22.25, Roggen hiesiger M. 15.25— 16.00, franz. M. 15.75 16.10, Gerste hlesige M. 15.25— 16.20, Franken M. 14.80- 15.75, ungar. M. 19.00 21.50, Hafer M. 12.25— 14.75, Reps M. 30.75— 31.75, Rüböl M. 33.80 33.80, eff. ohne hren Abschluß. Faß M. 34.40— 34.50, per Mal mit dito M. 34.1034. 20. Verloosung. Zlehung am 15. Nov. 1882. 1883. Hauptpreise: Auszahlung Fr. S. 1471 Nr. 15, S. 2461 Nr. 26, S. 1471 Nr. 29, 33, 39, S. 2461 Nr. Nr. 35, S. 2836 Nr. 27, S. 3725 Nr. Nr. 8, S. 3978 Nr. 32, S. 3605 Nr. Nr. 35, 47, 50, S. 6704 Nr. 5, S. 74 Freiburger 15 Fr. Loose vom Jahre 1861. Serie 7409 Nr. 46 à 40,000 Frs. S. 2785 Nr. 44 à 4000 Fr. S. 6499 Nr. 29 3 1000 Nr. 19, S. 6829 Nr. 42 à 250 Fr. S. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 28. Nov. Zum ersten Male: Alona. Romantische Oper in 3 Akten von W. Hill. Text von Otto Prechtler.(Von der Jury der Frankfurter Opern⸗Conecurrenz zur Aufführung empfohlen). Mittwoch den 29. Nov. Geschlossen. Donnerstag den 30. Nov. Zum ersten Male wieder- holt: Alona. Freitag den 1. Dez. bleibt das Opernhaus geschlossen. am 1. Febr. 36, S. 3571 232 Nr. 49, 22, S. 2785 15, S. 3767 25, S. 5383 09 4 125 Fr. Handel und Verkehr. Friedberg, 25. Nov. Wochenmarkt. ver Pfd. M. 1.15—1.20, Eier 1 St. 8 Pf., Gießen, 25. Nov. Schweinefleisch 62—64 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 5.00— 9.00, Zwi M. 3.00, Gänse per Pfd. 40— 55 Pf 100 Stück M. 3— 6.00. Frankfurt, 25. Nov. gelbe Rüben per Gebund 5— 6 Pf., Romain 6— 10 Pf., Schmalzkraut rothe Rüben per Stück 5—8 Pf., Meerrettig 10— 18 Pf., Zwiebeln per Cent preis per Ctr. M. 110, per Pfd. M. 1.20 deutsche, per Hundert M. 620, franzöͤfis Amerikaner per Ctr. M. 3.75, (Mäuschen), gelbe, per Centner M. 8, rot Gescheid 25 Pf. Hahn M. 1.50— 1.80, M. 3—3.50, Poularde M. 2— 2.50, Ente 12, Feldhuhn M. 1.30— 1.80.— Heu- u markt. Zufuhr ca. 110 Wagen. Doppeleentner je nach Qualität Stroh M. 4—4.60. Mainz, 24. Nov. Markt⸗Preise. 100 Kilo M. 7.50 8.00, Heu per Ctr. M Stroh p. Ctr. M. 2.00— 2.25, Butter ½ K. fur Heu Weißkraut M. 6.50— 7.50, Blumenkohl Wirsing 2—4 Pf., Meerrettig 10— 20 Pf., Zr „ Littwe von Münzenberg betreffend, fand durch Zurück— Faselochs-Versteigerung. 1 Freitag den 1. Dezember d. J., Morgens 11 Uhr, al auf hiesigem Rathhaus ein der Gemeinde gehöriger selochs, zum Schlachten geeignet, öffentlich melstbietend lersteigert werden. Tees bein den 26. November 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Weckes heim. Hilger. 910 Faselochs-Versteigerung. tag den 1. Dezember l. J., Vormittags 10 Uhr, 16155 11 Wirthschaft des Simon Schütz ein der meinde gehöriger, zum Schlachten geeigneter Faselochs i i teigert werden. Fed den 25. 8 e 5 0 ogliche Bürgermeisterei er⸗Wöllstadt. een Feuerbach. Jeue italienische Wallnüsse, Jeue türkische Zwetschen. ledberg. F. Weihl, f 17 a vormals Louis Winhelm. en Putzen von Messingkrahnen, sowie aller Metalle 5 an in Dosen à 10 Pf. gr. oubregt Witlwe. — schmeckendste Getränk liefern, wodu erworben hat. Friedberg bei Herrn M. Eckstein. 5 5„ l. Strauss. Bönstadt bei Hrn. A. Haas u. b. Hrn. Horheim bei Herrn Johs. Braun. Heldenbhergen bei Herrn Moses Hungen bei Herrn A. Buch. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.20— 1.24, Eier per St. 7—8 Pf., Käse pr. St. 5 bis 9 Pf., Tauben das Paar 55—70 Pf., Hühner pr. St. M. 0.75— 1.00, Hahnen per St. M. 0.60— 1.20, Enten per St. M. 2.00—0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 66—70 Pf., Kuh“ und Rindfleisch 56—60 Pf., Kalbflessch 5456 Pf., Hammelfleisch 60 66 Pf., Wochenmarkt. im Centner M. 6—7, kleine Häupter M. 3.— 4., im ein⸗ zeln 8—10 Pf., Blumenkohl 15—70 Pf., Rothkraut per Stück 18—20 Pf., Wirsing 5—6 Pf., Spinat per Mahl⸗ zeit 30—40 Pf., Rosenkohl 30 Pf., Schwarzwurz 40 Pf., Carotten 10 Pf., Kopfsalat ver Stück 5 Pf., Endivien, Escarole und per Theil 15 Pf., Sellerie 5—15 Pf., per Gesched 15—20 Pf., kleine Sorte 30 Pf., Knoblauch im Ctr. M. 1415, per Pfd. 30 Pf., Butter, Engros⸗ einzeln 7—8 Pf., Kartoffeln per Ctr. M. 33.50, Früh⸗ kartoffeln M. 3.50 3.75, per Gescheid 12—16 Pf., feine Salatkartoffeln bis 9, im Pfund 50- 60 Pf., Taube 50—70 Pf., Capaun Haas M. 3.50, Rehkeule M. 6—8, Rehziemer M. 9 bis Kartoffeln per Butter in Parthien M. 0.75— 0.80. Eier M. 1.45— 1.60, Handkäse 4—7 Pf., Rothkraut 2030 Pf., 4—5 Pf., 1 Ente M. 2.00— 2.50, 1 Hahn M. 1.00— 1.50, 3„ Mark 1.70 per ½ Kilo, in Packeten von ½ und 1/4 Ko. gewöhnlicher Röstung sich verflüchtigenden aromatischen Bestandtheile gebunden werden. * 8 5 empfiehlt ihren nach S ö S 0 s Firma und nebenstehender Schutzmarke versehen. s eigenen, auf langjährige Erfahrung 205 8 — Hierdurch wird beim Gebrauche erspart. Die Mischung ist so gewäh RButzbacli bei Herrn Z. Lilienstein. Eelnzell bei Herrn S. Simon wittwe. Homburg v. d. H. bei Herrn Ferd. Datz. Ul fa bei Herrn Georg Gottwalls VII. Samstag den 2. Dez. Die Zauberflöte. Sonntag den 3. Dee. Die Hugenotten. Schauspielh aus. Dienstag den 28. Nov. Opfer um Opfer. Mittwoch den 29. Nov. Boccaccio. Butter kostete 2 St. 15 Pf. Donnerstag den 30. Nov. Geschlossen. Freitag den 1. Dez. Wegen des Bußtages geschlossen. Samstag den 2. Dez. Die Rantzau. Sonntag den 3. Dez. Zum ersten Male: Fräulein Commerzienrath. Lustspfel in 5 Akten von Mich. Klapp. Für die Ueberschwemmten in Tirol und Kärnthen sind weiter eingegangen: Von Frl. Alwine Hahn in Bad⸗Nauheim 3 M., B. Henzel in Schwalhelm 2 M., Pfarrer Bornagius in Fauerbach 2 M., Decan Buchhold in Ossenheim 3 M., Professor Dr. Weiffenbach 3 M. Berichtigung. Durch einen Druckfehler ist in dem Berichte über die letzte Gemeinderathssitzung in Nr. 139 des O. A. das Budget der Realschule mit 314,210 M. angegeben, statt 34,210 was hiermit berichtigt wird. Pfennig ⸗Sparkasse. ebeln per Ctr. „ Weißkraut Weißkraut ner M. 4—5 — 1.40. Eier, che M. 7.50, Sammelstellen. Einlagen. he M. 7, per Bestand am 1. Juni 1882 Gans M. 4 sammt Zinsen 1 Uebertrag vom 18. Nov. 1. C. Bindernagel. 72 49 60 2. W. Bernbeck. M. 1.50—2, nd Stroh⸗3. Ph. Billau. 3 129 87 75 Bezahlt wurde der 4. Th. Kranz 93 63 65 M. 6.408, 5. H. Flaschenträger. 10⁵ 69 75 15165[26188 066 Uebertrag am 1. Juni 1882 Einleger 978. Uebertrag vom 18. Nov. neue Einleger 132. Neue Einleger 5 Gesammt⸗Einleger 7115. Friedberg den 25. November 1882. Haupt⸗Sammelstelle: Vorschuß- und Credit⸗Verein, e. G. . 3.00 3.50, 90 100 Pf., J Hundert 40- 50 Pf., wiebel ½ Kilo 2 5 af. D ennerel von A. Zuntz sel. Wwe., Bonn und Berlin C., eigener Methode gebrannten Java- Kaffee, la Qualität, Jedes Packet ist mit Dieser Kaffee ist nach einer gestützten Methode gebrannt, wodurch die bei dieses Kaffee's anderen gegenüber der vierte Theil! lt, dass kräftige und aromatische Kaffee's vereinigt, das wohl- rech sich dieser Kaffee in ganz Deutschland zahlreiche Freunde Niederlagen in: Nauheim bei Herrn Geo. Ph. Ludwig. HKl.- Karben bei Herrn S. Ortenberger. Elias Müller. N. Florstadt bei Herrn Michel Adler. N.- Weisel bei Herrn H. Heinemann. Nan d bei Herrn Tobias David. Rodheim v. d. H. bei Herrn D. Stern I. Strauss. Trebur bei Herrn J. Hiffelsheimer. Vilnel bei Herrn C. H. Kullmann. 3618 Gewässerten Laber da Selbstgest. Zucker äck empfiehlt N ö * 20 J. A. Windecker. Abend stets fest vorgemerkt. 3737 hat zu vermiethen A. Gondolf, Vorstadt. Bestellungen für Freitag werden bis zum Dienstag Wilhelm Fertsch. Eine kleine Wohnung Ein braver Junge kann in Vilbel das Metzgerhandwerk erlernen. Bei wem? sagt die Exped. d. Anz. 3904 Ein braves Dienstmaͤdchen auf 1. Dezember für Bad-Nauheim gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. 3862 Damen- und Kinder-Schürzen 711 zu den billigsten Preisen bei K. Friedrich. n. 3914 1 Huhn M. 1.00— 1.25, 1 junge Taube 35—45 Pf., ————ö. Bernhardiner Alpen- Wallrad Ottmar Bernhard. Zürich. M. 4.— Ss eee ee ee eee*—————————————— S S SSS SS ere Kräute Zu haben in Flaschen à M. 1.05, M. 2.—, beck: Hanau: Chr. J. Lossow: Vilbel: Heh. Müller:; Homburg: Fritz Nagel; Nidda: lius Fischer. 3542 7FCFCETFFTCTCTCTͥÿꝗßé: ß ñ ñ ß ⁊ ĩ ß NN een sagenpitter r- in Friedberg bei Herrn Wilh. Bern- Bad Nauheim. Kur- und verschönerungs-Verein. Die dießjährige ordentliche General-Versammlung dieses Vereins findet: Mittwoch den 29. d., Abends ½8 Uhr, im Saale des Deutschen Hofes dahier statt. Nach beendigter Tagesordnung wird Herr Dr. med. Aug. Schott einen entsprechend populären Vortrag halten. Die Mitglieder und Freunde des Vereins werden zu zahlreichem Erscheinen eingeladen. 3917 Den, Vorstand. Vorschuß⸗& Creditverein zu Friedberg. Eingetragene Genossenschaft. Des Bücherabschlusses wegen ist vom 1. Dezember l. J. an bis auf Widerruf unsere a 9 bis 12 Uhr des Vormittags offen. 9913 FCC Größtes und billigstes Lager in allen Sorten 5 goldenen und silbernen Taschen Uhren für Herren und Damen mit und ohne Schlüssel zum Aufziehen(Remontoirs) bei II. Stadelmann, praktischer Uhrmacher in Friedberg. Ich suche nicht durch Spottpreise, noch durch Plakate das Publikum anzulocken; mein Bestreben ist, nur durch Prima-Waare und reelle Bedienung meine geehrten Abnehmer zufrieden zu stellen. 3909 eee eee eee Anstatt den ihm angebotenen Wektkampf anzunehmen, schlüpft Herr Neidlinger abermals durch eine Hinterthür. Sind ihm wirklich jene 21 deutsche Nähmaschinenfabrikanten, welche nahe an 400,000 Nähmaschinen jährlich erzeugen, unbekannt und glaubt er durch solche vage Redensarten dem Publikum Sand in die Augen streuen zu können? Die Vereinigung„Concordia“ zählt 457 Nähmaschinen-Fabrikanten und Händler zu ihren Mitgliedern, sind das blos„einige Mitglieder?“, die den Kampf für die deutsche Nähmaschinenindustrie gegenüber ameri⸗ kanischer Arroganz und Ueberhebung aufnehmen? 5 Und wer war es und ist es heute noch, der die deutschen Fabrikate von seinen Hausirern und Bediensteten überall schlecht machen läßt? Hat Herr Neidlinger dann das Recht, sich zu beschweren, wenn die„Concordia“, als Vertreterin der deutschen Nähmaschinenindustrie, einmal tabula rasa macht und mittelst öffentlicher Prüfung constatirt sehen will, ob die Verdächtigungen, die er und seine Leute tagtäglich in's Publikum schleudern, Wahr⸗ heiten sind, oder ob nicht vielmehr seine veraltete Maschine die schlechte ist! 5„Ja,„das Publikum hat unbedingt das Recht, dieses zu erfahren“ und deshalb bot die„Concordia“ die öffentliche Prüfung an. Er will wissen, welche deutsche Nähmaschine die beste ist und dieser will er sein Fabrikat gegenüber stellen. Glaubt er denn, man durchschaut diesen Schachzug nicht. 23uvietracht will er unter die Mitglieder der„Concordia“ säüen und möchte gern die ihm unbequeme Ver⸗ einigung dadurch sprengen. Möge er der„Concordia“ doch sagen, welche deutsche Maschine er für die„schlechteste“ hält, diese soll der seinigen gegenüber gestellt werden. Allerdings ist es ihm gelungen, mit sesnem großen Portemonnale hinter den Redaktionstisch von einigen fragwürdigen? deutschen? Zeitungen zu schlüpfen.(Dieses Manöver versucht er überall, doch zur Ehre der deutschen Presse vergeblich.) Wenn einige deutsche Zeitungen sich dazu hergaben, seine hämisch verkappten An⸗ griffe als„Stimmen aus dem Publikum“ auch noch scheinbar redaktionell und anonym abzudrucken, wie die Tägl. Rundschau, die Berl. Ztg. ꝛc. gethan(jedenfalls, um einen vaterländischen Industriezweig— fördern 15 lublen so ist das nur bedauerlich, aber lächerlich ist es, wenn Herr Neidlinger daraus Erfolge für ableitet. Die„Concordia“ wird nicht aufhören, das deutsche Publikum darauf hinzuweisen, daß, so lange Herr Neidlinger nicht das Gegentheil durch neuen Wettkampf beweist, der Ausspruch der Prüfungscommission des Dresdner Gewerbevereins zu Recht besteht:„Die deutsche Nähmaschine ist besser, als die sogenannte Original⸗ Singer⸗Maschine.“ Ueber unsere aufklärenden Annoncen wird sicher dem Publikum die Geduld nicht reißen, sondern jeder Verständige wird sich freuen, daß sich der deutsche Michel auch im Gewerbsleben rührt und sich nicht mehr vom Ausländer auf der Nase herumtanzen läßt. 2817 Die„Concordia“. Ieinstes Vorschußmehl, 2 möblirte Zimmer, 8 ineinandergehend, zu vermiethen. per Pfund 21 Pf., bei Abnahme von 25 Pfund 20 Pf., Näheres bei der Exped. d. Anz. 3921 in Säcken entsprechend billiger, bei 7 läsche Namentassen N 651 V eee rische Schellfische werden bei Bestellung bis zum 10. Dezember auf Weih⸗ J. A. Windecker. in Eispackung, per Pfund 32 Pf. nachten prompt geliefert. 3922 Ph. Dan. 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Lebkuchen 3907 empfiehlt Fr. Reuß. Frische 1 Schellfische Mittwoch den 29. November 3920 bei Wilh. Fertsch. Ein ordentlicher Junge, der die Bäckerei erlernen will, kann sogleich eintreten. Wo? sagt die Exped. d. Anz. 3915 Feine italienische Macaroni, Eierbandnudeln, Paniermehl. Friedberg. F. MWoeisil, 3889 4 vormals Louis Winheim. 3919 Danksagung. Für die uns in so hohem Grade bewiesene Theil⸗ nahme während der Krankheit und bei der Beerdigung unseres lieben Gatten und Vaters M. G. Walther, sagen herzlichsten Dank Fauerbach b. Fr. den 27. Nov. 1882. Die trauernden Hinterbliebenen. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. — d — e ei Anon 5— Ibettt! ennie I 7000 A aß bi Tberh' Uabigf Tie& Ie gel cherden a den Abermi hgega bin a Vetref 1 876 egung der Vieses Ind e Läche Hesa Angel Lolhn Auen Gehe aue