en 7546 piritus⸗ fle. Saumtifit Donnerstag den 27. April. 19 berhessischer Anzeige * Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bel größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conko bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen— Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt, Bei— lage Nr. 7, enthält: 1. Bekanntmachung, die Bestätigung von Stiftungen und Vermächtnissen betr. 11. Bekanntmachung, den achten Nachtrag zu den Statuten der Hessischen Ludwigs⸗Eisenbahngesellschaft betr. 111. Bekanntmachung, die Aufbringung des Bedürfnisses der Großh. Landes⸗Brandversicherungsanstalt für 1881 betr. IV. Abwesenheitserklärung. V. Ordensverleihungen. I. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. VII. Zulassung zur Rechtsanwaltschaft. Der Gerichts— accessist Bodmann aus Osthofen wurde zur Rechtsan— waltschaft bei dem Amtsgerichte Bingen zugelassen. VIII. Dienstnachrichten. IX. Ruhestandsversetzungen. X. Coneurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die Lehrer⸗ stelle zu Hesselbach, Gehalt 900 M.; dem Grafen zu Erbach⸗Fürstenau steht das Präsentationsrecht zu. Die 4. Lehrerstelle zu Büdingen, Gehalt 1000 bis 1500 M.; dem Fürsten zu Psenburg und Büdingen steht das Prä— sentationsrecht zu. Eine Lehrerstelle zu Wald-Michelbach, Gehalt 1000 bis 1500 M.; eine Lehrerstelle zu Gießen, 1200 bis 2400 M. Darmstadt, 23. April. Der Großherzog und Prinzessin Victoria reisten heute via Cöln, Vlissingen nach London. Im Gefolge befinden sich Frl. v. Senarclens-Grancy, Hofmarschall Oberst v. Westerweller und Major Wernher. Berlin, 24. April. Der Bundesrath nahm mit 36 gegen 22 Stimmen den Tabakmonopol⸗ Gesetzentwurf au. Die Anträge Bremens und Hamburgs wurden abgelehnt. Dagegen stimmten: Bayern, Baden, Sachsen, Hessen, Oldenburg, Hausestädte, Mecklenburg ⸗Strelitz und Reuß ä. L. Die 36 Stimmen für das Monopol wurden abgegeben von Preußen(17), Württemberg(4), Mecklenburg-Schwerin und Braunschweig(je 2), Meiningen, Altenburg, Coburg-Gotha, Anhalt, Rudolstadt⸗Sondershausen, Waldeck, Reuß j. L., Schaumburg-Lippe und Lippe(je 1). Der Bundes rath hat ferner die Anträge der Aus— schüsse auf Erhöhung der Entschädigungen an die Tabakinteressenten abgelehnt. — 24. April. Im Abgeordnetenhaus fand die zweite Berathung des Gesetzes, betreffend die Errichtung von Bezirks-Eisenbahnräthen des Landeseisenbahnrathes statt und wird§. 1 mit ziemlicher Mehrheit angenommen.— 25. April. Heute fand die dritte Lesung der Secundärbahn— vorlage statt. Der Gesetzentwurf wird nach kurzer Debatte unverändert nach den Beschlüssen der zweiten Lesung angenommen, ebenso die Landgüterordnung für Westphalen. Das Gesetz, betreffend den lauenburgischen Communalverband, wird in dritter Lesung nach den Beschlüssen der zweiten Lesung genehmigt. — Ein Strike der Vergolder hat begonnen. Nur wenige Akkordarbeiter sind noch in einzelnen Fabriken beschäftigt, die bereits begonnenen Ar— beiten zu vollenden, um dann gleichfalls zu feiern. München. Ueber eine beim Landgericht München anhängige Untersuchung wegen Landes— verraths verlautet, daß es sich um versuchte Mit— theilung von Festungsplänen handelt, weshalb ein französischer Offizier, Baron Graillier, ein ehemaliger baierischer Offizier Baron Kreittmayr und ein Münchener Kaufmann verhaftet sind. Der hiesige Landwehr-Lieutenant Fleischmann ging scheinbar, auf die gebotene Belohnung von 30,000 M., darauf ein, den Genannten zu den Festungsplänen zu verhelfen, informirte aber sofort die Polizei und so gelang es, das Beweis— material beizubringen, worauf die Verhaftung der Genannten erfolgte. — 24. April. Der König ist in der ver— gangenen Nacht von Hohenschwangau hierher zurückgekehrt. Karlsruhe, 24. April. Das Finanggesetz ist in der heutigen Kammersitzung einstimmig angenommen worden. — Aus Freiburg wird gemeldet, daß im dortigen erzbischöflichen Palais sehr umfangreiche Renovirungen vorgenommen werden. Man schließt hieraus auf die baldige Creirung eines Erzbischofs. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 24. April. Der englische Correspondent Evans wurde gestern in Catarro auf ministerielle Anordnung hin ver— haftet, wurde jedoch wieder freigelassen, muß aber im Laufe des heutigen Tages die öster— reichischen Staaten verlassen. — In Betreff der Eisenbahnzuschüsse erklärte der Finanzminister, er gedenke die Kosten der projectirten Bahnbauten durch eine Creditope— ration zu bedecken. Die österreichische Delegation beschloß gegenüber dem Abstrich von 2 Mill., den die ungarische Delegation vorgenommen, auf Bewilligung des vollen von der Regierung verlangten Credites zu beharren, nachdem der Referent und der Kriegsminister die Genehmigung der vollen Summe eingehend befürwortet hatten. Die ungarische Delegation beharrt gleichfalls auf dem Abstrich. Frankreich. Paris, 24. April. Nach— richten aus Tripolis signalisiren die Ankunft neuer türkischer Truppen. Großbritannien. London, 24. April. Unterhaus. Dilke erklärte das Gerücht über Wiederaufnahme der Handels-Vertragsunterhand— lungen mit Frankreich für unbegründet. Glad— stone entwickelte das Budget. Seit drei Jahren seien die Ausgaben zunehmend, die Einnahmen schleppend, obwohl der allgemeine Handelsstand nicht unbefriedigend sei. Der Ueberschuß des verflossenen Finanzjahres betrage 352,000 Lstr, die Staatsschuld sei reducirt um 7,159,000 Kstr. Im Voranschlag des laufenden Jahres betragen die Ausgaben 84,630,000 Lstr., die Einnahmen 84,935,000 Lstr. — Es ist dem englischen Botschafter, Lord Dufferin, in Konstantinopel gelungen, dem Sultan das Zugeständniß abzuringen, er werde nur nach der erfolgten Verstaͤndigung Englands und Frankreichs zu einer eventuellen militärischen Intervention in Egypten schreiten. Dublin. Parnell ist am 24. April Abends in das Gefängniß zu Kilmainham zurückgekehrt. Italien. Rom, 24. April. Schlözer wurde heute in feierlicher Audienz vom Papste, welcher unter dem Baldachin saß, von seinem ganzen Hofstaate und der Nobelgarde der Palastwache umgeben, empfangen. Spanien. Madrid, 25. April. Die Kam— mer lehnte das Tadelsvotum gegen den Finanz— minister ab. 0 Türkei. Konstantinopel. Ein Besuch des Sultans an den Höfen von Wien und Berlin iu Sommer ist wahrscheinlich. 1 — Die Pforte ermächtigte den Kriegsminister, den griechischen Behörden alle streitigen Grenz— punkte, ausgenommen Analypsis, zu übergeben. Griechenland. Athen, 25. April. Die Kammer votirte ein Tadelsvotum gegen das frühere Cabinet Communduros wegen der Unter— zeichnung der türkisch-griechischen Convention. Rußland. Petersburg, 25. April. Lon⸗ doner Blätter melden, daß der Czar die De— mission Ignatieff's angenommen habe, Nachfolger desselben würde Abasa oder Pobedonoszeff sein. — Großfürst Wladimir habe dem Kaiser Wil— helm in Wiesbaden den Vorschlag einer Drei— kaiser⸗Entrevue unterbreitet, Kaiser Wilhelm habe für seine Person abgelehnt, aber zugesagt, sich durch den Kronprinzen vertreten zu lassen. Egypten. Kairo. Falls der Khedive sich nicht behaupten kann, candidirt Halim Pascha, der Onkel Ismails und Sohn Mehemed Ali's. Aus Stabt und Land. w. Bad⸗ Nauheim. Nächsten Samstag, den 29. April, Nachmittags 3 Uhr, hält der Bezirkslehrer⸗ verein Bad-Nauheim eine Versammlung bei Gastwirth J. Burck in Friedberg ab. Auf der Tagesordnung stehen: 1) Abstimmung über die Abänderungen der Statuten, wonach jedes Mitglied des Bezirksvereins zugleich Mit⸗ glied des Lehrerwaisenstiftes ist. 2) Wahl eines Dele⸗ gierten. 3) Anträge für die Delegierten- und General⸗ versammlung. 4) Referat über die Wittwen-Pensions⸗ kasse. 5) Fortsetzung des Referates über die Fortbild⸗ ungsschule. Wir machen die Mitglieder darauf aufmerk— sam, daß der Obmann des L.⸗L. Vereins der Versamm⸗ lung beiwohnen wird. Ober⸗Erlen bach. Ein hier in Diensten stehen⸗ der Knecht aus Rüdingshausen, welcher häufig einen zu Exeessen geneigten Charakter zeigte, wurde in der Nacht vom 23. auf den 24. er. um 2 Uhr bei einer unserem Orte am nächsten gelegenen Mühle von anderen männ⸗ lichen Dienstboten, mit welchen er vermuthlich wegen eines Liebesverhältnisses in Wortwechsel kam, mit einer Mistgabel derart mißhandelt, daß diese in mehrere Stücke brach. Nach den Blutspuren zu schließen, wurde der Bewußtlose auf die sogenannte Pfarrwiese geschleift, wo man ihn des anderen Morgens noch in diesem Zustande fand. Man zweifelt an dem Aufkommen des Mißhan⸗ delten. Untersuchung ist, wie man vernimmt, eingeleitet und soll einer der Haupt-Attentäter bereits flüchtig ge— gangen sein. Allerlei. Fulda. Der Magistrat hat das großartige Resi⸗ denzschloß mit Hofgarten, Stallgebäuden, Orangerie ze. zu dem mäßigen Preise von 400,000 M. vom Landgrafen Friedrich angekauft. Dem Vernehmen nach soll das Schloß für die projeetirte Landblindenanstalt für Hessen-Nassau bestimmt sein. Wiesbaden, 23. April. Der Frankfurter Zug, der um 1 Uhr Mittags hier eintrifft, ist gestern im hie— sigen Taunusbahnhof auf einen Güterzug aufgefahren, infolge dessen 3 Wagen des letzteren zertrümmert wurden; Menschen wurden zum Glücke nicht verletzt. Wien, 24. April. Der Ringtheaterprozeß hat heute begonnen. Der Staatsanwalt entwickelte die bekannte Anklage. Director Jauner haͤuft bei selner Vernehmung Anschuldigungen wegen Fahrlässigkeit auf seine Unter⸗ gebenen. Er habe die strengsten Aufträge gegeben, könne aber nicht hinter jedem Werkmann stehen. Oellampen habe er bestellen lassen und annehmen muͤssen, daß seine Befehle streng ausgeführt wurden. Uebrigens seien vor— her in keinem Theater Nothlampen gewesen. Maschinist Nitsche verantwortet sich ziemlich unsicher, muß aber zu— geben, daß die Oellampen bereits am 6. Dezember fertig und nur, weil er angeblich keine Zeit hatte, nicht sofort angebracht wurden. Darauf wurde die heutige Sitzung geschlossen.— 25. April. Theaterinspeetor Breithofer sagt aus, er hätte mittels eines Regulators die Bühnen— beleuchtung zu regeln gehabt, sei aber nicht eontrolirt worden und sei auch ohne nähere Instruetion gewesen. Als er die Feuerrufe horte, sei er zum Wechsel geeilt, der aber versagte Ein Fremder habe ihm den Gas— schluͤssel gegeben und ihn beauftragt, den Gasometer ab— zudrehen, was er(Breithofer) that. Feuerwehreomman— dant Geringer sagte: Er habe die Handhabung des Wasser— wechsels nicht gekannt. Bei Ausbruch des Brandes avi sirte er blos das Personal in den Garderoben und schlug zwei Noththüren ein. Da hernach die Feuerwehr kam, nichts zur Avistrung der Feuerwehr und auch nichts beim Löschwerke gethan habe. Polizeirath Landsteiner erklärt sich für nicht schuldig. Die Polizei habe sich nur als unterstützendes Organ der Feuerwehr betrachten können. Landsteiner protestirt gegen die Vorwürfe der Pflichtver— gessenheit und Feigbeit und erinnert an seine Vergangen- heit, welche oftmalige Beweise seines Muthes ausweise. Tiefbewegt schließend erklärt Landsteiner, diese Vorwürfe nicht verdient zu haben. Gerichtssaal. Bad⸗Nauheim. In der am 17. d. Mts. dahier abgehaltenen Schöffengerichtssitzung wurde von 1) Heinrich Moͤrch von Dorheim, wegen Ruhestörung, der Einspruch vor der Hauptverhandlung zurückgezogen, sodann 2) gegen Johannes Sopp III. von Ober-Mörlen, wegen uner⸗ laubten Beherbergens, die Verhandlung verlegt. Sodann wurden 3) Philipp Adami, Peter Adami, Heinrich Wolf und Jakob Wagner von Nieder⸗Mörlen, wegen Thier⸗ quälerei, der Erstere in eine Haftstrafe von 8 Tagen und 1½ der Kosten verurtheilt, die drei Letzteren freigesprochen. 4) Johannes Babel von Bad⸗Nauheim erhielt wegen Beleidigung eine Gefängnißstrafe von 5 Tagen und die Kosten, 5) Johann Heinrich Fritz von Bad-Nauheim wegen Beleidigung eine Geldstrafe von 10 M. und die Kosten. 6) Karl Scheibel IV., dessen Ehefrau, Karl Scheibel VII., Katharina Scheibel, Johannes Michael Stecher, dessen Ehefrau, sämmtlich von Ober-Mörlen, erhielten wegen Hausfriedensbruchs jeder der Angeklagten, mit Ausnahme des Johannes Michael Stecher, welcher eine Gefängnißstrafe von 10 Tagen erhalten hat, eine Gefängnißstrafe von einer Woche. 7) Konrad Fayh von Deckenbach wurde wegen Diebstahls in eine Gefäng— nißstrafe von 14 Tagen und in die Kosten verurtheilt. 8) Gegen Adam Schutt III. von Dorheim wurde wegen Schlachtens ohne Patent die Verhandlung vertagt, ebenso gegen 9) Heinrich Morschel von Dorheim, wegen Fuͤhr— ung zu leichten Gewichts. 10) In der Privatklage gegen Jakob Dinges von Rödgen, wegen Beleidigung, erhielt derselbe eine Geldstrafe von 40 M. und die Kosten. Butzbach. Nächsten Freitag den 28. April, Vor⸗ mittags 8 Uhr, findet am hiesigen Amtsgericht eine Schöffensitzung statt. Zur Verhandlung kommen folgende Klagesachen: 1) gegen Johannes Klaum II. von Pohl⸗ Göns, wegen Beleidigung des Johannes Marx von da; 2) gegen Commis Ludwig Weide von Butzbach, wegen Uebertretung des§. 22 der Verordnung vom 25. Januar 1851; 3) gegen Heinrich Groß von Rockenberg, wegen Pfandveräußerung. Taunus⸗Club Wetterau. Die diesjährige General-Versammlung des Taunus Clubs wird, wie wir hören, im Ver— stattfinden und es wäre eine recht zahlreiche Betheiligung der Mitglieder dabei um so mehr zu wünschen, als eine Anzahl wichtiger Anträge zur Berathung kommen soll. Es handelt sich unter andern um die Vollendung der im vorigen Jahr begonnenen Anbringung von Wegweisern, dieses Jahr namentlich in der Richtung des Feldbergs. Am Winterstein soll ein Schutzdach errichtet werden, um da oben eine Zuflucht zu haben, wenn Sturm und Regen einen über— rascht. Namentlich aber sollen einige gemein⸗ schaftliche Ausflüge der Mitglieder fuͤr den Sommer berathen und festgestellt werden. Die große Mitgliederzahl, welche sich der Taunus— Club bereits im vorigen Jahr erworben hat, beweist, daß er einem wirklichen Bedürfniß ent— sprochen hat und daß der lebendige Sinn für Naturschönheiten bei uns nur einer geringen Anregung bedarf, um durch gemeinschaftliches Streben die lieblichen, aber bisher oft schwer zu erreichenden Partien unseres Taunus-Gebirges zugänglicher zu machen. Wir wollen uns in diesem Streben nicht irr machen lassen. Handel und Verkehr. Friedberg, 25. April. Fruchtbericht. Waizen M. 25.25, Korn M. 20.00, Gerste M. 18.00, Hafer M. 16.— 17. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Friedberg, 26. April. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.95— 1.10, Eier 1 St. 5 Pf., 2 St. 00 Pf. Gießen, 25. April. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.05— 1.10, Eier 1 Stück 5 Pf., Käse per Stück 4—8 Pf., Tauben das Paar 70—80 Pf., Hühner per Stück M. 1.30— 1.50, Hahnen per Stück M. 1.10— 2., Enten per Stück M. 2.30, Ochsenfleisch per Pfund 6466 Pf., Kuh- und Rindfleisch 50—54 Pf., Kalb⸗ fleisch 40— 48 Pf., Schweinefleisch 6264 Pf., Hammel⸗ fleisch 60— 66 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 3.—4., Zwie⸗ beln der Centner M. 12. Grünberg. Fruchtpreise vom 22. April. Waizen M. 25.20, Korn M. 18.64, Gerste M. 16.46, Hafer M. 16.74, Erbsen M. 21.80, Kartoffeln M. 3.10, Wicken M. 21.60. Frankfurt, 24. April. Viehmarkt. Angetrieben waren ca. 500 Ochsen und Stiere, 360 Kühe und Rinder, 260 Kälber und 200 Hämmel. Die Preise stellten sich per 100 Pfd. Fleischgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 64.—66., 2. Qual. M. 55.— 60., Kühe 1. Qual. M. 48.— 50., 2. Qual. M. 40.—41., Hämmel 1. Qual. M. 54. 56., 2. Qual. M. 40.—45. Frankfurt, 24. April. Frankfurter Produktenbörse. (Offizielle Notirungen.) Walzen behauptet, effeetiv hies. und Wetterauer M. 25.75, fremder M. 24.50— 25.50, per diesen Monat M. 25. Roggen unverändext, effeetiv hiesiger M. 20, fremder M. 19.—20., per diesen Monat M. 19.50. Gerste unverändert, effeetiv hiesige und Wet⸗ terauer M. 18.—19., fremde M. 18.— 20. Hafer unver⸗ ändert, effeetiv hiesiger M. 17.—18., fremder M. 16.50 bis 18., per diesen Monat M. 16.75. Rüböl unverän⸗ dert, effeetiv ohne Faß hiesiges in Parthien von 50 Ctr. M. 32. Branntwein effeetiv ohne Faß M. 41. Mehl Nr! 1 Me 39., Nr. 2 M. f, Nr. 3 M. 32, N. 4 M. 28., Nr. 5 M. 25., Roggenmehl/(Berliner Marke) M. 25.50— 75, I.(Berliner Marke) M. 23.— 23.50, II.(Berliner Marke) M. 20.—21. D. Frankfurt a. M., 25. April. Die Börse entwickelte heute wenig geschäftliche Lebhaftigkeit und die Besserung auf verschiedenen Gebieten vollzog sich bei ganz geringen Umsätzen. Berlin dokumentirte große Festigkeit auf Deckungskäufe, die auf das Gerücht, daß Ignatieffs Rücktritt unmittelbar bevorstehe, zurückgeführt wurde. reits begonnen und nehmen dieselben einen leichten Ver⸗ lauf, trotzdem Geld etwas angezogen hat. Die un⸗ günstige Besprechung des zwischen der Staatsbahn und Ungarn abgeschlossenen Vertrags in der Presse führte heute zu Verkäufen in Staatsbahngetien, die hierauf im Course abbröckelten. Creditactien, gestern Abend 289 ½, heute 290- 289 ½ und 29078. Staats bahnactien, gestern Abend 28258, heute 2815—280½ und 281/. Galizier gestern Abend 2625/, heute 263¼ und 263. Lombarden, gestern Abend 1227/8, heute 122. Oesterr. Bahnen fest. Buschtiehrader etwas matter. Auch Dux-Bodenbacher nachgebend. Deutsche Bahnen eher schwächer. Oster— reichische Prioritäten still. Von amerikanischen Priori⸗ täten Georgia matter, Oregon fester. Oesterreichisch— Ungarische Renten ruhig. Russen etwas besser. Spanien gefragt und höher. Banken fest. Disconto, Commandit stiegen 1¼%% ꝓDeutsche Fonds ruhig. Von Wechseln London und Holland matter. Paris gefragt und besser Privatdiscondo 3½ 0%. Geld⸗Cours. Frankfurt am 25. April 1882. . 1.. M. 16 19—23 o. n 1/2 2 10 18—22 Englische Sovereigns.. 5 20 37— 42 e Imperiels 8 99 5 ucaten. if— , Dollars ing Gold Oeffentliche Zustellung. Die israelitische Gemeinde zu Friedberg, vertreten durch Rechtsanwalt Jöckel in Friedberg, klagt gegen den Martin Strauß von Friedberg, jetzt unbekannten Aufent— haltsortes, als Miterbe der Kaufmann Strauß Eheleute von Friedberg aus einer von diesen als Besitzer der ihnen s. Z. Seitens des Simon Battenberg dahier über— gebenen, in der hiesigen Stadt(in der Judengasse) be— legenen Hofraithe auf die Höhe von 221 fl. 26 kr. anerkannten Forderung aus Gemeindeumlagen und der— gleichen mit dem Antrage auf Verurtheilung des Be— klagten zur Zahlung von/ obiger Summe mit 63 Mark 26 Pf. nebst Zinsen a 5% vom 1. Januar 1880 an und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver— handlung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amtsgericht zu Friedberg auf Mittwoch den 7. Juni 1882, Vormittags 8 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Friedberg am 8. April 1882. Hohenstein, Hülfsgerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. Holzversteigerung in den Waldungen des Großh. Hauses. 1) Montag den 1. Mai l. J., von Morgens 10 Uhr an, werden in dem Distrikt Burgwald, Schlag XXII: 7075 gemischte Eichen-Birken- und Weichholz-Durch⸗ forstungs-Wellen, 425 Gebund Pfriemen, 2), Dienstag den 2. Mai l. J., von Morgens 10 Uhr an, im Distrikt Westerfeld'scher Wald, Schlag IXx: 8047 Eichen⸗Durchforstungs⸗Wellen, öffentlich versteigert. ö Die Zusammenkunft ist am ersten Tage am Forsthaus ö Winterstein und am zweiten Tage im Distrikt Wester⸗ feld'scher Wald an der dicken Eiche. Ober⸗Rosbach am 24. April 1882. Großherzogliche Oberförsterei Ober-Rosbach. Strack. Tüchtige Vertreter für geregelten Vertrieb ihrer Fabrikate sucht die 1386 1542 Hofraithe-Versteigerung. 1561 Freitag den 28. d. Mts., Vormittags 11½ Uhr, soll in hiesigem Rathhaus die Hofraithe der verstorbenen Meyer Meyer Wittwe auf Antrag der Erben nochmals an den Meistbietenden versteigert und bei entsprechendem Gebot die Genehmigung ertheilt werden. Friedberg den 25. April 1882. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Seriba. 3 st N Versteigerung. 1558 Dienstag den 2. Mai, Vormittags 10 Ühr, sollen die in Abtheilungen 12— 15 sich befindlichen 29 Stück ab⸗ gestorbenen Kirschbäume an der Straße zwischen Fauer⸗ bach und Ossenheim an den Meistb etenden öffentlich an Ort und Stelle versteigert werden. Friedberg den 25. April 1882. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Reuß. Holz-Versteigerung. Montag den 1. Mai, Vormittags 11 Uhr anfangend, sollen im Hoch-Weiseler Gemeindewald, Distrikt Kleiner und Großer Hausberg: 3000 Stück schwere Nadel-Wellen und 10 Raummeter Knüppel meistbietend versteigert werden. Zusammenkunft und Anfang am kleinen Hausberg. Hoch-Weisel am 24. April 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Hoch-Weisel. 1554 örner. Bekanntmachung. Montag den 1. Mai, Nachmittags 3½ Uhr, sollen die Arbeiten zur Regulirung der Usa unterhalb des neu erbauten Wehres in der Gemarkung Ober-Mörlen an Ort und Stelle veraccordirt werden. Friedberg den 23. April 1882. Der Cultur⸗Ingenieur Völzing. Clavier. Ein sehr gutes Pianino ist wegen Abreise für 220 M. 1521 Torfstreu⸗Fabrik in Burgdorf bei Hannover. Broschüre über Nutzen und Anwendung von Torf⸗ streu gratis und franco. 1352 (8964.) zu verkaufen. Näheres bei Heinrich Kleindienst, Homburg v. d. H., Obere Promenade Nr. 35. 1548 Laubstreu⸗Versteigerung. 1557 Nächsten Donnerstag den 27. d. Mts., Nachmit⸗ tags 3 Uhr, sollen in dem Grledeler Markwald 193 Haufen Laubstreu öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Griedel den 24. April 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Griedel. W̃e tz. Vergebung von Steinhauer⸗, Schlosser⸗ und Maurer⸗Arbeiten. 1565 Montag den 1. Mai d. J., Vormittags 11 Uhr, soll auf dem Rathhause zu Nieder-Florstadt und Nach— mittags 2 Uhr auf dem Rathhause zu Dorn-Assenheim die Fertigung resp. Lieferung von 24 Stück Mündungs⸗ steinen nebst Eisengitter, sowie das Legen derselben für die in diesen Gemarkungen vollendeten Dralnageanlagen an die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden, und zwar: 1. Gemarkung Nieder⸗Florstadt: Steinhauerarbeit, veranschlagt zu 195 M. Schlosserarbeit 50%„ Maurerarbeit 30 17 2. Gemarkung Dorn⸗Assenheim. Stein hauerarbeit, veranschlagt zu 149 M. Schlosserarbeit 35 Maurerarbeit 159 Arbeitsrisse, Voranschläge und Aecordbedingungen liegen bei dem Unterzeichneten zur Einsicht offen. Friedberg am 25. April 1882. 5 Greb, Provinzial⸗Wiesenbaumeister. 1543 Unterzeichneter verkauft wegen Aufgabe seiner Oeconomie Montag den 1. Mat d. J. gegen gleich baare Zahlung 17 vollständigen Wagen, Schaufelpflug, Wendepflug, Egge, Fruchtfegemühle, 1 Dickwurzmühle und sonstige Oeconomte- und Hausgeräthe. Ober Rosbach. Georg Brück. Für Wagner. Trockene Felgen und Speichen, sowie alle Sorten Stangen und sonstiges Wagnerholz empfiehlt August Maret, Hirschgasse 13, Hanau. 22——— (Ag. 347.) Die Vorbereitungen zur Liquidation haben be⸗ 3 E coGCCGCCGGCCCGCPPPPPTPTPGPTGGGTGTGT0TbTbTbTTTbTbTbTT 2 3 — 8 geeignet 0 Aete und Be aufgear zum A das 5 statt u Kalt f ung af icmit⸗ Friedel. Ahautt⸗ A heil. ö 1 —— 2 S U 2 Die Benutzung des Grases an den Gräben und Bo bietenden für das Jahr 1882 versteigert werden. 12 9 1 * IIe IH. 1 7 17 schungen der zum Baubezirk Friedberg gehörenden Straßen soll in nachgenannten Terminen an die Meist⸗ N J. —— 8 Monat.] Tag. Tag und Tageszeit. Ort. Local. Benennung der Straße. min 1 von bis 1 Mai 25 Dienstag, Mittags 1 Uhr, Butzbach Gambrinus Gießen— Frankfurt und 76 90 Hessenbrückerhammer— Butzbach 72 116 2 1 3. Mittwoch, Morgens 11 Uhr, Bad-Nauhelm Deutscher Hof Gießen— Frankfurt und 90 129 Nieder⸗Mörlen— Usingen 104 138,38 3 5 4. Donnerstag, Morgens 11 Uhr, Melbach Wirthschaft von Philippi[ Berstadt— Friedberg und 122 167,5 Dorheimer Bergwerkstraße 9 5,06 4 90 5. Freitag, Morgens 11 Uhr, Ober⸗-Rosbach Wirthschaft von Meyer Friedberg— Homburg 137 168,80 5 1 6. Samstag, Morgens 11 Uhr, Ober-Wöllstadt Wirthschaft von Müller Gießen— Frankfurt 136 166, 6 0 8.] Montag, Mittags 2 Uhr, Selzerbrunnen bei Okarben Gießen— Frankfurt und 166 222,53 Vilbel— Offenbach 2119•ü 7. 1 9. Dienstag, Morgens 10 Uhr, Ilbenstadt Gasthaus zu den 3 Hasen[Nieder-Wöllstadt— Hanau 161 206,48 8. 5 10. Mittwoch, Morgens 9 Uhr, Ober⸗Eschbach Darmstädter Hof Bonames— Homburg 0 16,7 9. 5 10. Mittwoch, Mittags 12 Uhr, Steinbach Gemeindehaus. Höchst— Homburg 0, 10,5 10. 0 115 Donnerstag, Morgens 11 Uhr, Chausseehaus bei Bönstadt Ilbenstadt— Büches und 175,16 204 Schwalheimer Hof— Nonnenstumpf 162 183,52 11* 12 Freitag, Morgens 11 Uhr, Altenstadt Wirth Holzapfel Ilbenstadt— Büches 204 258,16 Hersfeld— Hanau 328,29 385,70 12. 4 2 7 Samstag, Morgens 10 Uhr, Büdingen Gasthaus zum Stern Gießen— Gelnhausen 225, 283,75 18. 1 15.] Montag, Morgens 10 Uhr, Ossenheimer Forsthaus Ilbenstadt— Reichelsheim 167,68 204 Bingenheim— Reichelsheim 146, 151,8 Friedberg— Staden 0 52,81 Friedberg den 24. April 1882. 1559 Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Reuß. Holzversteigerungen in der Oberförsterei Eichelsdorf. Es werden versteigert: 1. Mittwoch den 3. und Donnerstag den 4. Mai aus den Distrikten Alterberg(Forstwartei Ulfa), Ulfaer Reiperts, Beckerseck und Langerloh: 3 Kiefern⸗Stämme von 34—35 em Durchmesser und 4—11 m Länge. Holzart. Scheiter Buchen 1397 Eschen— Obstbaum— Eichen— Nadelholz 3 Aspen de. 2 Knüppel Reisig Stöcke Raummeter. 293 1058 274 — 5 Schichten für Wagner, 2—. 5 44 6,2 23,5 397 1 20,5 856 5 Unter den Buchen⸗Scheitern im Altenberg sind 8 Raummeter in breiten Spalten, für Muller, Dreher ze. geeignet, aussortirt, unter den Nadel-Knüppeln in Beckerseck sind 15 Raummeter Lärchen in Schichten von 5 Meter Länge aufgearbeitet; die 397 Raummeter Nadel-Reisig in den Distrikten Langerloh, Ulfaer Reiperts und Beckerseck, theils Fichten, theils Lärchen, sind in Schichten, zu Bohnen— aufgearbeitet. und Latten⸗Stangen geeignet, Am 3. Mai kommt nur Holz aus dem Altenberg sammt den oben erwähnten 8 Raummeter für Müller ze. zum Ausgebot, am 4. Mai der aus dem Altenberg etwa verbleibende Rest und die Nadel⸗Schichtreiser, sowie das Holz aus den übrigen Distrikten. Das Holz wird bet der Versteigerung nicht vorgezeigt, dieselbe findet bei Wirth Schneider in Ulfa statt und beginnt jedesmal Morgens 9 Uhr. Forstwart Zimmer in Ulfa ertheilt nähere Auskunft; das mit Kalt gespritzte Holz kommt nicht zum Ausgebot. Sollte die Versteigerung am 5. Mai nicht beendet werden können, so wird der Termin zu ihrer Beendig— ung an diesem Tage mündlich bekannt gemacht. 2. Freitag den 5. Mai aus den Distrikten Alterberg(Forstwartei Rainrod), Schlägelsberg, Wolfslauf, Rainröder Reiperts, Mühlen⸗ kopf, Gauswiesenhang, Gierkopf und Schelnhecke: 3 Eichen⸗Stämme von 13—22 em Durchmesser und 4—7 m Länge, 24 Fichten⸗Stämme von 14—18 em Durchmesser und 8—17 m Lange, 3 Buchen⸗Derbstangen, ö 1 Birken⸗Derbstange, für Wagner. 4 Fichten⸗Derbstangen, 0 Holzart. Scheiter Knüppel Reisig Raum meter. Buchen 122 416 912 Eichen— 3 16 Ulmen— 1 14 Fichten 7— 280 Aspen, Erlen— 9 2 Die 280 Raummeter Fichten⸗Reiser sind in Schichten von 4— 10 Meter Länge aufgearbeitet und zu Bohnen⸗ und Latten⸗Stangen, sowie für Wagner geeignet. 114 g f Das Holz wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt, sondern bei Wirth Kröll in Rainrod versteigert, wo die Versteigerung Morgens 9 Uhr beginnt. Forstwart Rodemich in Rainrod ertheilt nähere Auskunft; das mit Kalk gespritzte Holz kommt nicht zum Ausgebot. Eichelsdorf, 18. April 1882. 1545 Großherzogliche Oberförsterei Eichelsdorf. Heyer. Fr. Megerle's Fuß bodenglanzlack trocknet sofort mit dauerhaftem gegen Nässe haltbarem Glanze. Die beliebtesten Sorten sind der gelbe und gelbbraune Glanzlack, deckend wie Oelfarbe. Preis M. 2.50 per Kilo zu 8[IM. 2mal. Anstrich.. Niederlage bet C. Th. Kranz und J. Baumeister in Friedberg. 1453 Eine freundliche Wohnung, 3 Zimmer, Küche, Keller, Speicher, sowte Mitgebrauch der Waschküche, zweiter Stock, Kaiserstraße, zu vermsethen. Näheres bei der Exped. d. Anz. 1260 Entlaufen. Eine braune, rauhaarige Dachshündin mit braun⸗ ledernem Halsband ist mir zwischen Ockstadt und Ober⸗ Rosbach entlaufen. Dem Wlederbringer eine Belohnung. Friedberg am 22. April 1882. 1524 H. Salzmann III. Ein freundliches Zimmer für 1 bis 2 Personen zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. Anz. 1513 2 tüchtige Schneidergesellen finden dauernde Beschäftigung bei Landwirthschaftliche Creditbauk. Wir kündigen hierdurch den Rest unserer 5%(Seitens der Inhaber) unkündbaren Hypotheken-Antheilscheine von M. 166,850. zur Rückzahlung per August 1882. Serie V. M. 93750. St. 46 à M. 100. Lit. N. Nr. 541— 568, 572589; St. 3 à M. 350. Lit. H. Nr. 1043, 1049—50; St. 41 à M. 500. Lit. C. Nr. 85— 116, 130— 133, 135-139; St. 7 8 M. 600. Lit. A. 505—511; St. 62 à M. 1000. Lit. J. Nr. 157— 161, 171—3, 175—8, 181-194, 196-211, 220-239; St. 1 à M. 2000. Lit. K. Nr. 71. Serie VI. M. 73100. St. 6 à M. 100. Lit. N. Nr. 624—5, 691, 694—5, 710 St. 37 à M. 500. Lit. C. Nr. 140—1, 143160, 162 bis 8, 170—3, 175, 178, 1814; St. 54 à M. 1000. Lit. J. Nr. 241— 258, 260— 1, 264—9, 271, 373—9, 283-7, 289—298, 3004. Obige Stücke können von heute ab bis 1. Juni d. J. täglich bei uns unter Vergütung von 50% bis 1. August 1882 gegen neu auszugebende 4½%(Seitens des In⸗ habers) unkündbare oder gegen 4%(Seitens des In⸗ habers zur Rückzahlung nach einem Monate) kündbare Hypotheken-Antheilscheine unserer Bank(in Stücken von M. 100., 500. und 1000.) umgetauscht werden. Rückständig zur Einlösung aus früheren Kündigungen sind: St. 1 à M. 300. Serie I. Lit. E. Nr. 34(seit 1. März 1881 außer Vezinsung).— St. 3 M. 600. Serie II. Lit. A Nr. 364— 5, 391; St. 7 à M. 150. Serie II. Lit. H. Nr. 542—3, 642—3, 671, 714—5; St. 7 à M. 100. Serie VI. Lit. N. Nr. 6678, 696 bis 7, 712— 4(seit 16. November 1881 außer Ver⸗ zinsung).— St. 1 à M. 1000. Serie II. Lit. J. Nr. 45; St. 3 à M. 150. Serie III. Lit. H. Nr. 789— 90, 835; St. 1 à M. 600. Serie V. Lit. A. Nr. 523(seit 21. Dez. 1881 außer Verzinsung).— St. 1 à M. 600. Serie III. Lit. A. Nr. 415; St. 3 à M. 500. Serie III. Lit. C. Nr. 7, 11, 29; St. 7 d M. 150. Serie III. Lit. H. Nr. 729, 733, 745, 859, 916—7, 935; St. 16 à M. 100. Serie II. Lit. N. Nr. 83; Serie III. Lit. N. Nr. 93, 186, 195, 201—2, 232—4, 293—4, 311—2, 329— 30, 476; St. 18 M. 1000. Serie III. Lit. J. Nr. 98(seit 1. März 1882 außer Verzinsung). Frankfurt a. M., 24. April 1882. Die Direction: P. p. G. v. Zangen. A. Otterborg. Im Waschen und Hügeln empfiehlt sich Frau Rauch Wittwe, Vorstadt. 1478 Holländer Cigarren, 10 Stuck 35 Pfennig, empfiehlt 25—30 Madchen oder Frauen können gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung finden bet 1556 J. Schönberg in Friedberg. Eine Wittwe sucht eine ältere Person zu zwei Kindern. Näheres bei der Exped. d. Anz. 1546 Frauenhemden, Hosen, Unterröcke und Nachtjacken, sowie Hemden und Hosen für Kinder 1541 Ph. Dan. Kümmich. 1486 M. Netscher in Friedberg. 405 billigst bei Friedrich neben der Post. —— 6 I N 15 17 17 1 751 ö 13 1 1 . 1 1 0 N 15 1 1 a 1 J. + 109 1 0 1 „ N 5 N* 5 1 N 1 —— — S—T——.. r 2— Photographie E. Rheinstaedter. Um vielfachen an mich ergangenen Wünschen entgegen zu kommen, habe ich mich ent⸗ schlossen mein Friedberger Atelier vom 1. Mai dieses Jahres ab beständig geöffnet zu lassen, was ich nicht verfehle hiermit zur Kenntniß der Bewohner von Friedberg und Um— gegend zu bringen. Es können mithin vom 1. Mai ab täglich von Morgens 9 Uhr bis Abends 5 Uhr Auf— nahmen stattfinden und hoffe ich auf recht zahlreichen Besuch meines Ateliers. Emil RMheinstaedter, Photograph. 1515 Frankfurt a. M., Wiesbaden und Friedberg. Gesellschaft zu gegenseitiger Hagelschäden-Vergütung 1346 in Leipzig. Errichtet im Jahre 1824. Bezahlte Schäden seit Bestehen der Gesellschaft ca. 16,000,000 Mark. Die Gesellschaft übernimmt Versicherungen auf Feldfrüchte aller Art mit oder ohne Stroh nach einem einheitlichen Prämiensatz für alle Gegenden und mit proportioneller Erhöhung nur im Schadenfalle und leistet bei Hagelschaden Ersatz bis zu 7/5, resp./ Verlust. Im letzteren Falle gegen 20% Prämien-Ermäßigung. Innerhalb 6 Jahren vom Hagel nicht betroffene Mitglieder erhalten(zuerst 1888) einen Prämien⸗ Rabatt von 24, resp. 36 und 48%, Bezahlung der Schaͤden 4 Wochen nach Taxe. Gestattete Anmeldungsfrist der Schäden nach 96 Stunden noch 28 Tage. Schaden-Regulirung unter Zuziehung von Vertrauensmännern. Weitere Auskunft ertheilt und Anträge vermittelt Kaufmann F. David, Nieder⸗Wöllstadt. H. Heinemann, Nieder⸗Weisel. Kaufmann Sehmidt, Rockenberg. Kaufmannz Chr. Eichelmann, Steinfurth. T gebr. Java-Kasfee aus der Dampf⸗Kaffeebrennerei von A. Zuntz seel. Wittwe in Bonn empfiehlt in bekannter guter Qualität mit Schutzmarke versehen H. Strauß, 1544 gegenüber dem Amtsgericht. Brennholz⸗Versteigerung in der Großherzoglichen Oberförsterei Nidda. Es sollen versteigert werden: 5 1. Montag den 1. und Dienstag den 2. Mai d. J. aus den Distrikten Harbkopf, Rabertshäuserhang, Großer und Kleiner Universitätswald, Glaubzahler Dickung, Köhlberg, Albach und Glaubzahlerfeld: 951 Raummeter Buchen⸗Scheiter, 1001 Raummeter Buchen-Reisig, 51 5 Eichen⸗Scheiter, 382 1 Eichen⸗Reisig, 295 55 Buchen⸗Knüppel, 60 1 Nadelholz-⸗Reisig, 129 5 Eichen⸗Knüppel, 261 7 Buchen⸗Stöcke und 22 8 Nadelholz-Knüppel, 49 1 Eichen- und Nadelholz-Stöcke. Das Holz wird nicht vorgezeigt und ist daher vor der Versteigerung einzusehen. Klöpper zu Glaubzahl wird auf Verlangen jede gewünscht werdende Auskunft ertheilen. Zusammenkunft jedesmal Morgens 9 Uhr an dem Forsthaus Glaubzahl. 2. Mittwoch den 3. Mai d. J. aus dem Distrikt Hain: 16 Raummeter Buchen⸗Knüppel, 78 Raummeter Eichen⸗Stammreisig und 552 5 Buchen⸗Stammreisig, 332 15 Aspen⸗ und Salweiden-⸗Reisig. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im Hain am Steinbruch. Nidda am 23. April 1882. Der Großh. Forstwart 1553 5 Allen Besuchern Frankfurts aus Friedberg und der Wetterau zur Nachricht, daß sich die Restauration Simon in nächster Nähe der Westbahnhöfe, am Eingange in die Gallusgasse, Neue Mainzerstraße Nr. 3 besindet. Anerkannt gute Küche. Vorzügliches Bier. Billige und prompte Bedienung. Frankfurt a. M. Wilhelm Simon früher H. J. Simon. ben. Ochsenfleisch, 154 Groß⸗Karben Pachter Hill. à Pfund 66 Pf., bei sämmtlichen Ochsenmetzgern. 1569 Kuh⸗ u. Rindfleisch Thüringer Rahmkäse, bei sämmtlichen Metzgern à Pfund 58 Pfd. 1562 55 Pfund 52 Pf., in feinster Qualität wieder ange⸗ 5 5 V btbommen den Fr. Hilbrecht Wittwe. Großherzogliche Oberförsterei Nidda. Rohr. 1551 Theater in Friedberg. 0 Freitag den 28. April 1882: Krieg den Frauen, oder: 5 Der Junggesellen- Verein. Preislustspiel in 5 Bildern von R. Kneisel. Preise der Plätze: Nummerirter Sitz 1 M. 50 Pf. Zweiter Platz 70 Pf. Mittel⸗Galerie 40 Pf. Seiten-Galerie 30 Pf. Junggesellen-Verein Friedberg. Auf spezielles Benehmen mit dem Theater-Direktorium werden die Mitglieder aufgefordert, sich zahlreich zu der Freitag den 28. d. stattfindenden Theater-Vorstellung einzufinden. Ein sehr genußreicher Abend ist in Aus- icht gestellt. f 5 Der Vorstand. Alec samen (Prima⸗Qualität). 0 Deutscher Rothklee, Luzerner oder ewiger(Provenser), schwedischer weißer und Incarnat, sämmtlich seidenfrei gereinigt, sowie Gräser und Gras samen-Mischung. Rangensamen, Oberndörfer, ganz echte gelbe, ein⸗ wurzeliche, das Pfund zu 80 Pf., Gemüse- und Blumen⸗ sämereien empfiehlt in guter Waare Echzell. Hermann Bauer, Samenhandlung. NB. Herr Kaufmann Schwarz in Reichelsheim hatte die Güte, eine Niederlage für mich zu übernehmen. Unterjacken& Unterhosen. Faldrich Vorschuß-& Creditverein zu Wohnbach. (Eingetragene Genossenschaft.) Mittwoch den 3. Mai d. J., Nachmittags 1 Uhr, Generalversammlung auf dem Rathhaus dahier. Tagesordnung: 1. Vorlage des 1881er Rechenschaftsberichts, der Ge⸗ schäftsbilanz, Beschlußfassung über die Gewinn⸗ vertheilung und die dem Vorstande zu ertheilende Decharge 2. Ergänzungswahl des Ausschusses. Alle Mitglieder des Vereins sind hierdurch eingeladen. Der Vorsitzende: 1555 Ph. Pfeifer VI. Submission. Die zur Erbauung eines Nebengebäudes unten ver⸗ zeichneten Arbeiten und Lieferungen sollen auf dem Weg⸗ der Submission verdungen werden und wollen Uebere nahmslustige ihre Angebote schriftlich bei Frau Dr. Buff zu Nieder⸗Wöllstadt bis längstens den 3. Mai, Nachmittags 3 Uhr, einreichen, wobei noch besonders bemerkt wird, daß die Angebote der Arbeiten in Pro⸗ centen der Anschlagssumme, diejenigen der Materialien jedoch pro Einheit(Cubikmeter oder Stück) zu erfolgen haben. M. Pf. Maurerarbeit exel. Material 535 85 Steinhauerarbeit inel. Material 400 22 Zimmerarbeit 10 15 622 52 Dachdeckerarbeit„ 0 437 78 Schreinerarbeit 5 1 288 93 Glaserarbeit 1 0 158 90 Schlosserarbeit 95 1 409 68 Weißbinderarbeit exel. Verputzmaterial 467 29 Spenglerarbeit inel. Material 52— Materialien: Lieferung von 14 Cubikmeter lagerhaften Mauersteinen, Lieferung von 36,000 Stück Russensteinen, nach deut⸗ schem Normalmaaß(25. 12. 6,5), 0 Lieferung von 15 Cubikmeter Luftkalk, Lieferung von 42 Cubikmeter Mauersand, Lieferung von 16 Centner Portland-Cement(Netto⸗ gewicht in Tonnen). Pläne, Kostenüberschlag und Bedingungen können Montag den 1. und Dienstag den 2. Mai auf dem Büreau des Unterzeichneten eingesehen werden. Assenheim den 25. April 1882. 549 Wenck. Schwarze seidene Halstücher, 49 farbige Umknöpftücher und Shawls, sowie Foulards und Halsbinden billigst bei K. Friedrich. Cintenreiniger ga a ein Haus am Städterweg ist ganz oder theilwelse zu haben bei Carl Bindernagel. M zu vermiethen. Winkler, Bürstenmacher. 1550 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 1 Der heutigen Nummer des Anzeigers liegt ein Prospeet bei:„Bandwurm mit Kopf, Spulwürmer, Madenwürmer, sowie deren Brut entfernt vollständig gefahr- und schmerzlos nach eigener selt 10 Jahren außerordentlich bewährter Methode Richard Mohrmann, Nossen in Sachsen.“ 1552 stoffe ben ven nüge Stub welch maliß denen das novel eröff geber die a fahrer auf d lichen die Zeug betr. Bund m S welch ausge lel,