Cerl Saltet. erde, 11* 8. eitel. 1 Fricdbeig dauer, 2 neut erdeck, neue Netzgerwagez neue Tchlim —— 902. Die Hu Der T. U Oberhessischer Anzeige * Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, S—B—ͤÜ—ö— e bei größerem Tabellen⸗ ober Ziffersatz mit 14 Pf. bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Anoncen von auswärtigen Einsendern(sowelt Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Pf. Amtlicher Theil. schen Kenntnisse und die nothwendigen Fertigkeiten im Zeichnen und kutwerfen von Plänen für die praktische Ausführung zu erwerben. Auch 10 die Baugewerkschule zur Ausbildung von Werkmeistern, Parlieren, bauaufsehern ꝛc. dienen. Der Unterricht wird an den Werktagen ährend der ganzen Tageszeit von folgenden Herren ertheilt: Architect Frofessor Hermann Müller, Architect Kuhlmann, Ingenieur G. Wagner, zechniker L. W. Möser, Handelslehrer Peters, Bildhauer Fölix und Oberlehrer Funk. Die Schule umfaßt 2 Klassen mit folgenden Unter— ichtsgegenständen: Freihand- und geometrisches Zeichnen, darstellende beometrie(eiuschließlich Schattenconstructionen und Perspective), Bau— tnstructionslehre(einschließlich Stabilitäts- und Festigkeitsberechnungen), UHemente der Maschinen-Constructionen, Fachzeichnen, Entwerfen von Fauanlagen, kunstgewerbliches Zeichnen, technisches Rechnen, Algebra, Feometrie, Feldmeßkunst(einschließlich Trigonometrie und Planzeichnen), werbliche Buchführung, Theile der Bauführung, insbesondere Ma— scialienkunde und Anfertigen von Kostenvoranschlägen, Grundlehren dr Physik und Mechanik, Modelliren in Thon, Holz ꝛc. Die Unter⸗ nihtslocale befinden sich Neckarstraße Nr. 3, unfern von den Bureau— lt alitäten, der Bibliothek und der technischen Mustersammlung des Er oßherzoglichen Gewerbevereins, so daß die letzteren von den Schü— um besucht und geeignet benutzt werden können. Bedingungen zur Aufnahme sind: 1. Für die untere Abtheilung, die J. Klasse: In der Regel wer⸗ den nur solche Schüler aufgenommen, welche eine mindestens einjährige Beschäftigung in einem technischen Gewerbe nachweisen können; Aus— nahmen hiervon werden nur in besonderen Fällen gestattet. Dagegen wird von den Aufzunehmenden nur der Nachweis der Kenntnisse ver— langt, welche den von der Oberklasse einer Volksschule Entlassenen zu— kommen sollen, damit jedem strebsamen Handwerker die Austalt zu— gänglich werde. 2. Für die obere Abtheilung, die II. Klasse, muß außerdem der Nachweis ausreichender Kenntniß der niederen Arithmetik, einer ange— messenen Fertigkeit in Freihand- und geometrischem Zeichnen, sowie in der Lösung einfacher Aufgaben der darstellenden Geometrie und der Befähigung, sich im Deutschen gehörig schriftlich verständlich machen zu können, geliefert werden. Das Schulgeld beträgt für die ganze Unterrichtszeit 30 Mark und ist beim Beginn des Cursus vorauszubezahlen. Anmeldungen zur Aufnahme wolle man möglichst frühzeitig und längstens bis zum 31. October l. J. schriftlich bei der unterzeichneten Stelle oder auch mündlich auf dem Bureau derselben— Neckarstraße 3 im III. Stock— bewirken, da die Zulassung der Schüler nur nach Maßgabe der vor— handenen Unterrichtslocalitäten erfolgen kann. Darmstadt den 22. September 1882. Großh. Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein. Fink. Busch. Deutsches Reich. Darmstadt. Der prakt. Arzt Dr. Fertig as Bensheim wurde zum Kreisassistenzarzt in Ofenbach, der prakt. Arzt Dr. Matthias aus Festlichste empfangen. Ausland. lichkeiten und saͤmmtlichen Behoͤrden auf das scontrole Uebereinstimmung der Ausichten herrscht 9 scht, den bisherigen Finanzeontroleur nach Egypten entsendet. — 22. Oct. In Folge der Vorgänge in Nedberg zum Kreisassistenzarzt für den Kreis Shotten mit dem Amtssitze zu Gedern und der akt. Arzt Dr. Scharfenberg aus Michelstadt zun Kreisassistenzarzt für den Kreis Gießen mit den Amtssitze zu Lich ernannt. Berlin, 20. Oct. Die Aufstellung des (tats des Ministeriums der öffentlichen Arbeiten it fertiggestellt, so daß nun der Gesammtetat ut preußischen Staates pro 1883/84 überhaupt Ghzeschlossen werden konnte. Die Eisenbahner— kignisse weisen sehr erhebliche Mehreinnahmen e. Die Bergisch-Märkische Bahn allein soll en auf 5 Million geschätztes Plus erzielen.— firanzminister Scholz ist heute nach Varzin gereist. — Die Berufung des Landtags um die Mitte Jwember steht mit Sicherheit zu erwarten und i auch alle Vorkehrungen hierfür getroffen. Du Beschluß des Staatsministeriums steht noch u und kann nicht eher erfolgen, als bis der 1 4 0 fertiggestellt ist. Dieser wird die Haupt— heit des Abgeordnetenhauses bilden und an i soll die Bedürfnißfrage nach Reform der bricten Steuern und Bedeckung des alljaͤhrlich Preußen anwachsenden Deficits sich knüpfen. Karlsruhe, 21. Oct. Die Studirenden % Polytechnikums brachten heute Abend dem Hoßherzog einen solennen Fackelzug. Baden⸗Baden, 18. Oct. Der Kaiser von seinem Unwohlsein wieder hergestellt; z Befinden der Kaiserin ist durchaus befrie— gend. Heute Nachmittag traf der Großherzog on Baden zum Besuche der Majestäten hier und wurde von den hier anwesenden Fürst— Oesterreich-Ungarn. Wien. Das von mehreren Blättern gebrachte Gerücht, daß Graf Hohenwart demnächst zum Minister des Innern ernannt werden wird, und daß er deßhalb sein Delegirteumandat zurückgelegt habe, findet und verdient wenig Glauben. Brünn, 20. Oet. Ein Erlaß des Statt— halters an die Bezirkshauptmannschaften macht die scharfe Ueberwachung jedweder antisemitischen Bewegung zur Pflicht. Ein weiterer Erlaß lenkt die Aufmerksamkeit auf die Umtriebe der Socialisten, welche die antisemitische Bewegung in Ungarn erzeugen sollen, um für socialistische Bestrebungen unter den Arbeitern Propaganda zu machen. Lemberg. Gegenwärtig befinden sich nur noch 500 jüdische Emigranten aus Rußland in Brody. Dieselben sind zumeist Deserteure und ihre zwangsweise Ausweisung erscheint aus Hu— manitätsrücksichten um so mehr unstatthaft, weil dieselben von den verschiedenen Hilfscomité's ausreichend unterstuͤtzt werden und bisher Nie— mand zur Last fielen. Trlest. Das Urtheil über den Bomben— Attentäter Oberdank ist gefallt, das Kriegsgericht hat ihn zum Tode verurtheilt. Die Behörde publicirte Nichts von der Sentenz, das Urtheil wurde vielmehr geheim gehalten. Die Mutter des Verbrechers hat dem Kaiser ein Guaden— gesuch unterbreiten lassen. Frankreich. Paris. Die französische Re— gierung hat, da zwischen ihr und dem Cabinete von St. James in Betreff der egyptischen Finanz— Montceau wurden gestern in Paris, Lyon, Saint Etienne, Narbonne und Montceau zahlreiche Verhaftungen und Haussuchungen vorgenommen. Die Regierung soll entschlossen sein, mit der größten Strenge vorzugehen. Großbritannien. London. Das Cabinet hat sich definitiv gegen die Gestattung des Baues des unterseeischen Tunnels zwischen Calais und Dover entschieden. Dublin. Der Vicekönig von Irland hat das Todesurtheil des Agrarmörders Michael Walsh in lebenslaͤngliches Todesurtheil umgewandelt. Spanien. Madrid. Die amtliche Gazeta publizirt eine Ordre des Königs, wodurch das Ministerium ermächtigt wird, die im October des Vorjahres gekündigten, aber noch zu Recht bestehenden Handels-Verträge mit denjenigen Mächten, welche auf den von Spanien vorge— schlagenen Grundlagen für die neuen Handels— verträge angenommen sind, bis zum 15. Dez. 1882 zu verlängern. Italien. Rom. Von angeblich bevor— stehenden Veränderungen in der diplomatischen Vertretung Italiens im Auslande ist bier bis— her Nichts bekannt und finden bezügliche Mel— dungen auch wenig Glaubeu. Türkei. Constantinopel. Die türkisch-bul— garische Differenz wegen der Beziehungen der bulgarischen Agenten zu der Pforte ist endgültig geregelt. Von nun an werden die bulgarischen Agenten in rein politischen Angelegenheiten oder principiellen Fragen direct mit dem Minister des Aeußern und in allen andere Fräger N respectiven kompetenten Ministern verkehren. ein Zustand der Armenien Die Kurden mißhandeln die Christen Anarchie. halten haben. officieller Form Schritte zu thun, um eine Herab⸗ minderung des Tributes zu erwirken. Serbien. Belgrad, 22. Oct. Der König wo er an den Jagden theilnahm, nach Bukarest zurückgekehrt. Er kehrt Montag nach Belgrad zurück. Da sich der König incognito in Ru⸗ maͤnien aufhielt, stattete er dem König Carol] noch Dampfschiffe besitzen, so unternehmen sie keinen Besuch ab. — Die Skupschtina wird im Dezember ein⸗ berufen. Nach der Rückkehr des Königs finden fluthen an ferne Küsten tragen, oder klammern bedeutende Veränderungen in dem diplomatischen Corps, sowie im administrativen Beamten⸗ körper statt. Rumänien. Bukarest. Wie es heißt, soll im Laufe des nächsten Monats die schon vor längerer Zeit in Aussicht genommene interna— tionale Conferenz in Berlin zusammen treten, um über die Verlängerung des mit diesem Jahre ablaufenden Mandates der Donaucommission zu berathen. Rußland. Petersburg. Die im vorigen Jahre in Regierungskreisen aufgeworfene Frage äber die Erhaltung der Wälder ist der Ent⸗ scheidung nahe. Der Domänenminister hat ein Project zur Instruction über die Erhaltung der Wälder, welche öffentliches oder Privatgut sind, ausgearbeitet, das binnen Kurzem dem Reichs⸗ rath vorgelegt werden wird. Das Wesentliche dieses Projectes besteht darin, daß hinsichtlich der Erhaltung der im Privat- oder öffentlichen Besitz befindlichen Wälder Maßregeln vorge— schrieben werden und zwar erstens solche, die die Wälder vor Vernichtung schützen, und zwei⸗ tens solche, die die Anpflanzung und Erhaltung der Wälder, sowie die Einführung einer ge— regelten Forstwirthschaft fördern. — Die Neue Zeit meldet: Im Synod ist kürzlich eine Commission niedergesetzt worden unter dem Vorsitze des Warschauer Erzbischofs Leonti behufs einer eingehenden Berathung der Frage über die Theilnahme der Geistlichkeit an der Volkserziehung und Ausfindung der Mittel zur Sicherstellung dieser Theilnahme. Taschkend, 20. Oct. Tschernajef ist hier ein⸗ getroffen und feierlich empfangen worden. Egypten. Kairo, 20. Oct. Die egyptische Regierung ordnete an, den britischen Advokaten Broadley und Napier heute eine Unterredung mit Arabi zu gestatten. Es sind Verhandlungen im Gange, um das Prozeßverfahren schriftlich festzustellen, damit späteren Schwierigkeiten vor⸗ gebeugt werde. — Einer Meldung der Times zufolge be⸗ stehen die Hauptpunkte der Anklage gegen Arabi darin, daß er unter Verletzung des Völkerrechts die weiße Flagge in Alexandrien aufgehißt, unter Deckung durch dieselbe mit seinen Truppen sich zurückgezogen, die Stadt dem Feuer und der Plünderung preisgegeben und die Egypter zur Bewaffnung gegen den Khedive aufgewiegelt und zum Bürgerkrieg, Massacre, Verheerung und Plün⸗ derung des egyptischen Gebietes aufgereizt habe. Alexandrien, 21. Oct. General Wolseley hat sich heute an Bord des Aviso„Iris“ nach Triest eingeschifft. Der englische Finanzcontro⸗ leur in Egypten, Colvin, suchte, wie es heißt, bei der Regierung eine Anstellung in Indien nach, aber die Regierung ersuchte ihn, in Egyp⸗ ten zu bleiben. Aus Stadt und Land. ab. Zur Verhandlung kommen: Fortsetzung des Referats 8 10 über die Fortbildungsschule und das Referat des Seminar⸗ — Berichten zufolge herrscht in Ober- lehrers Ur. Heid. Zugleich werden dle Beiträge für das vollkommensten] Lehrerwatsenstift erhoben werden. 5. ahr 30 Wahl eines Kreistagsabgeordneten ging Bürgermeister und plündern deren Dörfer aus, während die guchel von zier als Abgeordneter hervor. Für den türkischen Truppen nicht angreifen wollen, so] Wablbezirk Rockenberg wurde Pachter Reif von Stein⸗ lange sie nicht genügende Verstärkungen er⸗sfurth gewählt. Nr l hier die Wahl eines Kreistagsmitgliedes für den ein⸗ Philippopel. Der General- Gouverneur von schlägigen Bezirk statt. Der seitherige Vertreter, Oekonom Rumelien Aleko Pascha hat beschlossen, sowohl H. Ruppel von Kloppenheim, wurde wiedergewählt, sein bei der Pforte als bei den Großmaͤchten in[Gegenkandidat war B. Jacobi V. von hier. Butzbach, 21. Oet. Bei der gestern vorgenommenen 2 Rodheim v. d. H. Allerlei. Ein Weltfahrer unter den Pflanzen. Obschon die Pflanzen weder Eisenbahnen doch weite Wanderungen, entweder lassen sie ihren Samen von Winden oder von Meeres⸗ sich an Waarenballen an, machen ihre Reise im Darm eines Vogels oder lassen sich von wandernden Völkern mitnehmen. Den Orientalen begleitete in die Kolonien der Oelbaum, den Griechen der Weinstock, den Römer das Ge⸗ treide, den Beduinen die Dattel, den Zigeuner der Stechapfel. Selbst Blumen, Obst- und Zierbäume nahmen die Wanderer aus der Fremde mit heim, bis endlich der Kaufmann Nutzpflanzen in seine Kolonien verpflanzte, oder aus ihnen heimbrachte. Ein solcher Wan⸗ derer ward der Mais und der Tabak Amerika's, das Zuckerrohr und der Indigo Indiens, der Nepalkaktus Mejico's wegen der Kochenille. Wir wollen von diesen Weltreisenden nur eine unscheinbare Knollenpflanze hervorheben, die sich vorgenommen hatte, den hungernden Völkern Europa's die Speise zu sichern, aber auch ein Fabriksproletariat großzuziehen und dem Land⸗ mann neue Erwerbsquellen zuzuweisen. Droben auf der Hochebene am Titicacasee, in einer Höhe von 12,000 Fuß, würden Ebene und Gebirge von Schnee und Eis starren, wenn uicht der Aequator nahe vorüber ginge. Daher grünen Felder und Wiesen, sieht man große Orte mit steinernen Häusern und goldschimmernden Tem⸗ peln an dem Ufer des großen rauschenden Sees. Hier errichteten die Incas der Peruaner ihre Paläste und regierten ihre frommen Völker in Frieden, unterrichteten sie im Landbau und in Gewerben und duldeten nicht, daß in ihrem weiten Reiche ein Bettler vom Nichtsthun lebte. In diesem uralten Kulturlande Südamerika's wuchs eine krautartige Pflanze Papa, welche giftige Beeren erzeugte, in der Erde aber auch Knollenfrüchte ansetzte, welche das Volk sorg⸗ sam sammelte, an der Sonne trocknete, dann zu Mehl zerstieß, welches man Chuna nannte und dieses als Nahrungsmittel aufbewahrte, weil es nicht verdarb und in jeder Form konnte gebacken werden. Lange hatte die Papapflanze den Peruanern gedient, war nach den Antillen bis nach Virginien in Nordamerika gewandert; aber sie fühlte sich nicht befriedigt, es zog sie in die Ferne, nach Osten zu den weißen Menschen, bei denen sie Großes leisten wollte. Sie stellte sich dem Columbus und anderen Reisenden vor, die sie wohl freundlich anblickten, ja auch wohl als Seltenheit beschrieben, sich ihrer jedoch nicht weiter annahmen. Da wandte sie sich endlich an den englischen Seeräuber Hamkins(1565), der sie nach England mitnahm, worauf auch Spanier die Giftpflanze mit den nahrhaften Knollen als Merkwürdigkeit mit in ihre Heimath nahmen, wo man sie Batates nannte. Nun fanden auch die Italiener die Pflanze interessant und brachten sie als Taratuffoli oder Turtuffoli (Trüffeln) in das Apenninenland als Zierde der botanischen Gärten. Dort sahen sie Deutsche, konnten aber das lange itatalienische Wort nicht nachsprechen, kürzten es daher in Kartoffel oder w. Friedberg. Nächsten Mittwoch, den 25. Oet., Nachmittags 2 Uhr, hält der Bezirkslehrerverein Bad⸗ 0 Petersburg, 21. Oet. Im finnischen Meerbusen verzehrte. 8 8 4 Nec randeten unweit Norwegen die Dampfer Cassius“ von Serbien ist heute nach einem zweitägigen und„Una“, bei Fardesund nördlich Gothland der Dampfer Aufenthalte bei seinem Oheim Alexander Catargi,„Ville de Lille“, bei Helsingfors der Dampfer„Porthan“. besonders annahmen, indem sie die Anpflanzung“ der Kartoffeln in ihr Seelsorgeramt einbezogen und dieselbe empfahlen. aber das Viehfutter nicht anrühren und nannte zum Spott jene Geistlichen Knollenprediger, um seinen Unwillen über die aufgezwungene Speise und unerhöhte Neuerung auszusprechen. Die Am 19. d. Mts. fand da- Kartoffel war in Europa, aber man behandelte sie nur als Zierpflanze, höchstens als Leckerei an vornehmen und fürstlichen Tafeln, wie es noch 1583 geschah, indem man sie mit Gewürz anmengte, ihr die Form von Backwerk gab und in Brodschnittform als Nachtisch oder Näscherei Da fand sie endlich(1584) im Irländer Walter Raleigh den rechten Mann, der sie in seinem Garten Vonghall bei Cork anpflanzte und seine Landsleute vermochte, diese Frucht auch in ihren Gärten und Feldern an⸗ zubauen. Weil die erste Anpflanzung nicht recht gelingen wollte, brachte Raleigh 1610 neuen Samen aus Virginien mit, worauf denn auch die königliche Gesellschaft zu Dublin nach fünf⸗ zig Jahren(1663) den Anbau ernstlich zu ver⸗ breiten suchte. Bald ward die Kartoffel allge— gemeine Volksnahrung, während in England sie noch im Jahre 1784 in Gärten als Nasch⸗ pflanze gezogen, in Schottland erst kurz vorher (1780) der Kartoffelbau auf dem Ackerfeld ver⸗ sucht wurde. Wenn die Papapflanze die weiten Ebenen„der grünen Insel überblickte, freute sie sich der gemachten Eroberung, denn weit vier Fünftheile der Bewohner nährten sich fast ausschließlich von der Kartoffel, die auch ihren Hausgenossen, den Schweinen und Hühnern, als tägliche Speise sich liebreich anbot. Doch wie ganz anders war es in Irland, als in Peru. Das Volk wohnte in verfallenen Lehmhütten mit papierverklebten Fenstern, ging zerlumpt und schmutzig einher und an den Landstraßen lauerten Bettler auf den Wanderer. Man aß die Kartoffel, wenn man gut lebte, mit dünner Buttermilch oder mit Hering oder wenigstens mit Salz. Aber Hering und Salz dienten mehr zur Augenweide, als zum Genuß, denn der Heringsschwanz schwebte an einem Bindfaden von der rauchigen Decke herab bis über den Tisch, damit die Speisenden der Reihe nach den⸗ selben ergriffen, mit ihm die Kartoffel bestrichen und diese verzehrten, was sie Kartoffel mit Hering in ihrer Anspruchslosigkeit nannten. Ein wenig Salzlakengeruch reicht für ihre Phantasie hin, sie glauben zu machen, daß sie wirklich Hering gegessen hatten. Fehlt der schwebende Hering beim Mahle, was nicht selten der Fall ist, so muß ihn die Phantasie ersetzen. Der Irländer weist mit dem Finger, wenn er in die Kartoffel beißt, zur Decke nach der Stelle, wo der Hering hängen sollte, und nennt dieses frugale Mahl Kartoffel mit Fingerzeig. Die Kartoffel wanderte weiter und kam nach Frank⸗ reich, wo sie es dahin brachte, daß man ihr königliche Ehre erwies, daß Minister und Könige sich ihrer eifrig annahmen, ja daß man(1848) aus ihr Käse zu machen suchte und ausrechnete, ein Kartoffelacker liefere doppelt so viel Nahr⸗ ungsstoff als ein gleich großes Waizenfeld. In Frankreich pflanzte man seit 1616 die Kartoffel als Leckerei für die königliche Tafel an, doch Minister Turgot bemühte sich 1761 vergeblich, sie zur Volksnahrung zu machen, denn die könig⸗ liche Speise war bereits in Dörfern zum Schweine⸗ futter herabgesunken, welches der Bauer ver⸗ schmähte. Erst die Hungersnoth von 177ʃ, 1793 und 1817 zwang das Volk, von diesem Vorurtheile abzulassen. Als die Hungersnoth 1793 ungeheueres Elend über Frankreich brachte, setzte die Akademie einen hohen Preis aus für Denjenigen, der eine billige Volksnahrnng er finde, welche das Korn ersetze. Der Apotheker Parmentier erbot sich, eine solche zu schaffen, weshalb ihm der König 50 Morgen unfrucht⸗ baren Landes zu seinem Versuche überwies. (Schluß folgt.) übersetzten es in Erdapfel, Erdbirne, Grund— Der Bauer wollte und breit sah man Kartoffelfelder; mehr als * N 11 U 10 M. 1 Läse uh 1 p. 1 sualie 3 N A 2 2 5 ind zu verkaufen im Hotel Trapp. 4 Friedberg 8 Wochenmarkt. Bu 5 Pfd. M. 1.00— 1.15, ler 1 St. 8 Pf, 2 St. gr. 00 Pf. Gießen, 21. Oet. Wochenmarkt. Butter per Pfd. AJ. 1.15— 1.20, Eier per St. 7—8 Pf., 2 Stück 00 Pf., Kse per Stück 4—9 Pf., Tauben das Paar 60— 70 Pf., Kühner per Stück M. 0.85— 1.00, Hahnen per Stück I. 0.60— 0.90, Enten per Stück M. 1.50— 2.00, Ochsen⸗ fläsch per Pfund 66—70 Pf., Kuh- und Rindfleisch 56 bs 60 Pf., Kalbfleisch 54—56 Pf., Schweinefleisch 62 bs 64 Pf., Hammelfleisch 60— 66 Pf., Kartoffeln 100 Flo M. 5.00—9.50., Zwiebeln per Ctr. M. 4— 5.00, Cänse per Pfd. 38—52 Pf. Frankfurt, 21. Oet. Wochenmarkt. Weißkraut kstete per Hundert M. 8—10, per Ctr. M. 1.20, einzeln 115 Pf., Rothkraut 10—20 Pf., Wirsing 6—8 Pf., gehlrabi 3 Pf., Spinat per Mahlzeit 20 Pf., Rosen⸗ kl 25 Pf., Schwarzwurz 40 Pf., gelbe Rüben per (ebund 4 Pf., Carotten 6 Pf., Radieschen 3 Pf., aus⸗ gkernte frische Bohnen per Gescheid 50 Pf., Kopfsalat pr Stück 4 Pf., Endivien, Escarol und Romain 4 bis 5 Pf., Schmalzkraut per Theil 8— 10 Pf., rothe Rüben r Stück 2— 4 Pf., Rettig 4—8 Pf., Zwiebeln per Fr. M. 4—5, per Gescheid 15—18 Pf., kleine Einmach⸗ 1 per Gescheid 35 Pf., weiße Perlenzwiebeln pr. zer 55 Pf., Meerrettig im Hundert M. 7— 12, per rück 16— 20 Pf., Butter per Ctr. M. 100, per Pfd. Z. 1.20— 1.25, Eier, deutsche, per Hundert St. M. 6, selienische M. 7.50, einzeln 6—8 Pf., Kartoffeln per Cr. rothe M. 3.25, Frühkartoffeln M. 3.75, im Ge⸗ seid 14— 15 Pf., feine Salatkartoffeln(Mäuschen) 7.50—8, per Gescheid 25 Pf., Gans von M. 4—7, Gewicht per Pfund 65—75 Pf., Ente M. 2, Hahn 90 Pf., Suppenhuhn M. 0.80— 1.10, Haas M. 3.25, t Fell M. 3.75, Rehziemer M. 10 14, Keule M. 5 5 8, Vorderschlegel M. 1.50— 1.70, Reh per Pfund Pf., junges Feldhuhn M. 1.50—2, altes M. 1.30; — Heu⸗ und Strohmarkt. Die Zufuhr war nicht groß rd betrug ca. 35 Wagen. Für Heu stellte sich der zreis per Doppeleentner auf M. 6 bis M. 7.60, für (troh auf M. 3.60—4. Mainz, 20. Oet. Markt⸗Preise. Kartoffeln per 10 Kilo M. 7.50 8.50, Heu per Ctr. M. 3.00—3.25, ettroh p. Ctr. M. 2.25— 2.50, Butter ½ K. 95— 105 Pf., utter in Parthien M. 0.75— 0.80. Eier ¼ Hundert 2.1.50 1.60, Handkäse 4—7 Pf., Rothkraut 10 20 Pf., Leißkraut 7—9 Pf., Blumenkohl 10—20 Pf., Wirsing 4 Pf., Zwiebel ½ Kilo 4—6 Pf., 1 Ente M. 2.— 2.25, Hahn M. 0.80— 1.40, 1 Huhn M. 0.80— 1.40, 1 junge mube 35—45 Pf., 1 Feldhuhn M. 1.00— 1.20, 1 Hase 8. 3.00— 3.50.— Frucht⸗Markt. Waizen hiesiger nud fremder M. 19.00— 21.00, ungar. M. 21.00— 22.25, dggen hies. M. 1515.50, franz. M. 16— 16.50, Gerste hälzer M. 15— 16.25, Franken M. 15—16., ungar. 2. 18.75 20.25, Hafer M. 12.75—15.00, Reps M. 2/00 30.50, Rüböl fest, eff. ohne Faß M. 32.80 bis 3.50, per October mit dito M. 32.75— 32.90. Vieh⸗ n 7— 236 Kühe 1. Qual. M. 66, 2. Qual. M. 50— 60. 172 Kälber M. 60— 65.; 474 Schweine M. 60— 65 per 50 Kgr. Literarisches. Daheim Nr. 2 enthält: Der Peter von Danzig. Ein historischer Seeroman aus Danzigs Vorzeit. Von R. Werner.— Ein Klang aus der Kinderzeit. Gedicht von K. Gerok. Mit Illustr.— Die Landparthie. II. Eine lustige Geschichte von H. Arnold.— Der kleinste Staat Europas.— Aus der Rebe in die Flasche. Von F. Hey'l. Mit Illustr.— Die Erlösungsarmee. Von L. von Ompteda.— Am Familientische: Ein illustrirter Thomas a Kempis. Von L. Witte.— Ist die Morchel giftig? Von Dr. de Camp.— Eine praktische Verwerth⸗ ung der Anthropometrie.— Haus- und Landwirthschaft⸗ liche Fortschritte. Mit zwei Illustr.— Mit zwei illustr. Beilagen. —?2 Drei Lahrer Kalender für 1883. Wer kennt nicht des Lahrer Hinkenden Boten neuen historischen Kalender oder wie er gewöhnlich kürzer genannt wird, den Hinkenden Boten? Seine Freunde zählen nach Hundert— tausenden, so daß seine Feinde wenig in Betracht kommen. Es ist eine durchaus gesunde Kost, die hier den Ständen, die sonst am wenigsten lesen, zu einem lächerlich billigen Preise geboten wird, eine Kost, an der sich auch der feinere Geschmack erfreut, wie denn nach vielem Semmel⸗ und Kuchenessen ein Stück kräftiges Hausbrod trefflich mundet. Preis 30 Pf. Neben dem Hinkenden gibt die Schauenburg'sche Ver⸗ lagsbuchhandlung 2) auch Hebels Rheinländischen Hausfreund heraus, den sie mit Rücksicht auf das gleichnamige Produkt eines speeulativen deutschen Con⸗ kurrenten, die„einzig rechtmäßige Ausgabe“ nennt. Auch der Lahrer Rheinländische Hausfreund bietet dem Leser gesunde, erqulckliche Nahrung. Außer zwei Erzählungen Hebel's, von denen die eine durch ein humoristisches Bild in Farbendruck illustrirt ist, heben wir hervor:„Ein belohnter Krawattenmacher“, eine gute Wuchergeschichte, die einen Krebsschaden unseres Volkes, dem nur Credit vereine abhelfen können, bloß legt; ferner:„Die Familie Meyer“, eine Erzählung, die den Segen der Arbeit lebendig vor Augen. rückt. Preis 30 Pf. Eine Erweiterung des Hinkenden Boten ist 3) Der große Volkskalender des Lahrer Hinkenden Boten. Preis M. 1.—. Der Jahrgang 1883 bringt den vollen Inhalt des Hinkenden mit denselben Holz⸗ schnitten und denselben wohlausgeführten zwei Bildern in Farbendruck, er fügt aber als wesentliche Bereicher⸗ ung folgende Stücke aus der Feder bekannter Schrift⸗ steller hinzu: von Anzengruber, dem Verfasser wirksamer Volksdramen, den„Hoisel-Loisel“, eine Räubergeschichte; von K. A. Mayer in Karlsruhe, dem Verfasser der „deutschen Geschichte für das deutsche Volk“ und ver⸗ Hedrich nicht umkehrte“ und„der Weinsegen“. Ferner hat Albert Jaenich eine hoͤchst ergötzliche Humoreske, den „Wallfischfahrer“, beigesteuert und„der Hinkende“ gibt uns eine sehr beherzigenswerthe Standrede über die Lebensversicherung. So seien denn diese drei Kalender dem weitesten Publikum auf das Beste empfohlen. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 24. Oct.: Norma. Mittwoch den 25. Oct.: Väter und Söhne. Volks⸗ Vorstellung. Ermäßigte Preise. Außer Abonn. Donnerstag den 26. Oet.: Der Prophet. Freitag den 27. Oct.: Geschlossen. Samstag den 28. Oet.: Carmen. Sonntag den 29. Oet.: Euryanthe. Schauspielhaus. Dienstag den 24. Oet.: Zum ersten Male wiederholt: Pater Modestus. Mittwoch den 25. Oct.: Das goldene Kreuz(Oper), Ballet. Donnerstag den 26. Oct.: Im Abonnement A.(für den ausgefallenen Freitag) Meineidbauer. Freitag den 27. Oct.: Gringoire. Hierauf: Die Wider⸗ spenstige. Samstag den 28. Oct.: Pater Modestus. Sonntag den 29. Oet.: Neu einstudirt: Cato von Eisen. Lustspiel in 4 Akten von H. Laube. Vorher: Zum ersten Male: Der Storch hat's gebracht. Ländliche Idylle in 1 Aufzug von Helene Wittlinger. Pfennig ⸗Sparkasse. Sammelstrllen. Einlagen. Betrag. M. Pf. Bestand am 1. Juni 1882 sammt Zinsen 8 16388 Ot Uebertrag vom 14. Oet. 11672 7508 55 1. C. Bindernagel. 67 47 05 2. W. Bernbeck 187 11018 3. Ph. Billau 133 99 55 4. Th. Kranz 0 99 63 85 5. H. Flaschenträger. 110 73 15 12268[24284 31 Uebertrag am 1. Juni 1882 Einleger 978. Uebertrag vom 14. Oct. neue Einleger 101. Nelie Wine; Gesammt⸗Einleger 1098. Friedberg den 21. Oetober 1882. Haupt⸗Sammelstelle: ledener Romane und Novellen,„der Freiwillige“, eine 1 9 U Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein, e. G. Arbeits-Vergeb Arbeits-Vergebung. Montag den 30. October d. J., Vormittags 11 Uhr, n die bel Anfertigung von Wandvertäfelung im Bad— tous III dahier vorkommende Schreinerarbeit, veranschlagt zu 2553 M. und Weißbinderarbeit, veranschlagt zu 790 M., ef dem Submissionswege vergeben werden. Die Submissionen sind schriftlich, versiegelt, frankirt und mit der Aufschrift„Arbeitsvergebung“ versehen, tes zur genannten Stunde zu überreichen, ihre Eröff⸗ tung findet in Gegenwart der erschienenen Submittenten satt. Die Bedingungen können vom 25. d. M. an dahier engesehen werden. Bad⸗Nauheim am 23. Oktober 1882. Großherzogliche Badedirection Bad⸗Nauheim. 5⁴4¹ Jäger. Bekanntmachung. Markt in Friedrichsdorf. 4492 Es wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß ge⸗ kracht, daß der diesjährige Herbstmarkt, wegen des auf mittwoch den 1. November fallenden Feiertags, nunmehr auf Freitag den 3. November abgehalten wird. Friedrichsdorf den 17. October 1882. Der Buͤrgermeister Garnier. Obligations-Verloosung. Bei der heute stattgehabten Verloosung der Partial⸗ Obligationen der Gemeinde Fauerbach b. Fr. wurden e Nummern 50 und 74 à 100 fl. zur Rückzahlung nusgeloost Die Inhaber derselben wollen den Betrag derselben el Gemeinde⸗Einnehmer Herrn Heidt in Friedberg ach dem 31. Dezember 1882 erheben. Fauerbach b. Fr. den 14. October 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Fauerbach b. Fr. Helfrich. f Eine Parthie 4 Stück⸗ und Stückfässer und Orhoftfaͤsser 2526 3540 O 7 V Jagd- Verpachtung. Samstag den 28. d. Mts., Morgens 10 ½ Uhr, soll auf dem hiesigen Rathhause die der Gemeinde Erbstadt zustehende etwa 2800 Morgen Feld- und Wald⸗ jagd auf 6 Jahre verpachtet werden. Erbstadt am 22. October 1882. Der Bürgermeister 8321. S 1—* 5 N A 5 Versteigerungs-Anzeige. Mittwoch den 25. Oetober 1882, Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen auf freiwilligen Antrag der Frau Kaufmann Louis Winheim in der Usagasse dahier folgende Gegenstände gegen Baarzahlung versteigert werden: 1 Commode, 1 Bettlade, 1 Nähtisch, 1 Sopha, Stühle, Tische, Bänke, Büchergestelle, Schreibpulte und verschledene andere Sachen, diverse Küchen- geräthe, einige Fenster mit Fensterbekleidung, eine große Parthie leere Cigarrenklstchen, Oelfässer, 2 Kinderschlitten, eine große Parthie Bürstenwaaren, eine große Parthie Cigarren u. s. w., leere Flaschen und Krüge. Friedberg, 19. October 1882. In Auftrag: 3488 Schwarz, Großh. Hoftaxator. 2 A* — Verkaufs⸗Anzeige. In einem Städtchen mit Bahnstation, Kreis Hanau, ist eine im besten Betrieb stehende Backsteinfeldbrenneret, welche ein vorzügliches Material liefert, mit Wohn⸗ gebäuden und den sämmtlichen Geschäfts⸗Utenstlien, theil⸗ ungshalber preiswürdig zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt Herr Heinr. Schneider, Amtsexpedient in Windecken. 3454 Prima Schweizerkäse, Holländer Käse, Feinsten Limburger Käse 530 b 5. Vernbed. Ein braves Dienstmaͤdchen 1 3* Gendebien K Naumann (Maschinenfabrik) Bockenheim⸗Frank⸗ furt a. M. Specialität: Locomobilen— Dampf-Maschinen. N Transmissionen(Lager und Riemen⸗ scheiben nach eisernen Modellen, Stück⸗ preise). Preise und Cataloge senden auf Ver⸗ 2903 langen franco ein.(189s/8.) Für Lebküchler empfehle feinsten Holl. Syrup, sowie Ia Hab. Honig zu äußerst billigen Preisen. Ph. Dan. Kümmich. — 3522 1 Holl. Vollhäringe, Marinirte Häringe, Berliner Rollmöpse, Russische Sardinen, Engl. Speckbückinge, Sardines à Lhuile empfiehlt 2 18 H. v. Gimborn, Chemische Fabrik Emmerich a. Rh., Gallus“, Aleppo, Kaiser⸗, Salon⸗, Alizarin⸗, rothe, blaue ꝛc. Tinten, Stempelfarben, flüssiger Leim vorräthig bei Friedr. Streekfuss, 3150 Carl Chr. Weiss. Engl. Jpeckbückinge 3483 W. Bernbeck. 3534 kann Kost und Logis erhalten. Wo? sagt die Exped. gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 3500 des Anzeigers. 352 N M. 4.— 1 5 8 4 Zürich. NN 92 räuter Zu haben in Flaschen à M. 1.05, M. 2.—, beck; Hanau: Chr. J. Lossow; Vilbel: Hehn. Müller: Homburg: Fritz Nagel; Nidda: Julius Fischer. 3542 FFTTTTCCCFFFFFFFFFFFFFPFPPFVPVVVVVUVVUVVUVUVUVCVUVVVVVVVVVVVVVV G -Hagenbitter in Friedberg bei Herrn Wilh. Bern- Aeltestes, größtes und billigstes Möbelmagazin in Friedberg von J. Pfesfer& Metzendorf, vor 42 Jahren unter der Firma J. Pfeffer gegründet, dessen Reellität seit dieser Zeit durch eine ausgebreitete Kundschaft Anerkennung gefunden hat, unterhält stets ein sehr reichhaltiges Lager von den feinsten bis zu den gewöhn⸗ lichsten Möbeln, allen Anforderungen bezüglich der Güte und der modernsten Façon entsprechend. 512 Mein Putz und Modewaaren ⸗Geschäft, für die bevorstehende Saison bestens assortirt, erlaube mir in empfehlende Erinnerung zu bringen. Aufträge werden bei billigsten Preisen rasch und geschmackvoll ausgeführt. 3543 K. Friedrich. Aufforderung. Sämmtliche Actionäre, welche Ruͤben zu bauen haben, werden hiermit aufgefordert, binnen 8 Tagen bei dem unterzeichneten Vorstand(unter der Adresse Hötel Trapp, Zimmer Nr. 4) ihre für die Campagne 1883 bestimmten Aecker, unter Angabe der Morgenzahl und Lage schriftlich anzumelden. Ferner werden alle diejenigen Grundbesitzer, welche in 1883 für die unten stehende Fabrik Rüben liefern wollen, ersucht, bei dem unterzeichneten Vorstand unter der oben angegebenen Adresse ihr Gelände, das dieselben mit Ruͤben bepflanzen wollen, nach Morgenzahl und Lage schriftlich binnen 8 Tagen anzumelden. Friedberg den 22. October 1882. 3531 Der Vorstand der Actien⸗Zucker⸗Fabrik Wetterau. En in Frankfurt a. M. bei: 1 saninos A. Eulenstein, mehrere gut erhaltene à M. 250. Taunusstr. ll. einige feine, fast neue à M. 480 Stückrath Möbel-Fabrik und Dal Eichler, 8 Gartfeld, Giessen, Gartfeld 8, empfiehlt sich zur Lieferung von eompleten Ausstattungen in polirten, lackirten Möbeln und Polster⸗ Arbeiten aller Art. Uebernahme von Bau-Arbeiten unter Zusicherung solider Arbeit zu billigen Preisen. 3518 Au-& Verkauf n Staats-& Gemeindeobligationen wird bestens besorgt von dem Großherzoglichen Hof-Agenten 22 Jacob Engel. Bei Carl Bindernagel in Friedberg ist vorräthig: Neuester Caschen Fahrplan. 3076 2649) nächst den Bahnhöfen. c ist die schönste gierde des Jun. lings. Der so schnell berühmt gewordene Mustaches- Balsam von Faul Bosse, Frankfurt a/ M., Schil⸗ lerstraße 12, leistet in N schneller und kräfti⸗ 1 Erzeugung des Bartes Erstaunliches und überirifft bei Weitem alle anderen derartigen Mittel. Wirkung unfehlbar. Große Anzahl Preis pr. Dose 4 2.50. Winter- 1 Dienst. 2523 Für die Mittel⸗Rheingegend, Hessen, Nassau, Frankfurt, Rhein-Preußen. Preis 20 Pf. Atteste. Beste weiße Keruseife à Pfd. 36 Pf. Zweite rothe„ à„ 26„ bei Abnahme von 10 Pfd. das Pfd. 2 Pf. billiger bei per Stück 12 Pfennt siehlt 2 er Stü ennig, empfie 25 Carl Heubel, Sefenseber. 3521 1 Ph. Dan. Rümmich. Turnverein. Versammlung Mittwoch den 25. October, Abends nach dem Turnen, bei Herrn P. Rudelius. Tages-Ordnung: Beschickung des Gauturntags in Gießen. Die nächste Abendunter⸗ haltung. 3538 Der Vorstand. Friedberger Casino. Sonntag den 29. Oetober, Abends 8 Uhr: Damencasino mit Theater u. Musil. 3516 Der Vorstand. Kaufmännischer Unterricht. Anmeldungen bis zum 1. November nimmt entgegen Friedberg im October 1882. 539 E. Ermus. 3 f 1 f d Schreiner⸗ Ein tüchtiger Glaser⸗ w Cases gde dauernde Beschäftigung bei J. Bieler, Friedberg. 3520 Neue Rosinen 3537 bei Wilh. Bernbeck. Berliner Rollmöpse, Russische Sardinen, Kieler Bückinge, zum Rohessen, empfiehlt 3533 J. Baumeister. r 8 5 J. P. Bayer, Herrenschneider, wohnhaft in dem Hause des Herrn F. Streckfuß, empfiehlt sich einem verehrten Publikum zur Anfertigung von Kleidungsgegenständen in elegantester Ausführung zu billigen Preisen. Alle Reparaturen werden prompt besorgt. 9502 Frische 1 Schellfische 3529 bei Wilh. Fertsch. Erklärung. In dem„Oberh. Anzeiger“ Nr. 122 befindet sich eine von Johannes Gruber unterzeichnete Warnung, welche mich veranlaßt, Nachfolgendes zu erklären: Erst im Frühjahr mit dem ꝛc. Gruber getraut, lebe ich jetzt schon bereits vier Monat von demselben getrennt, habe aber noch nie versucht, noch nöthig, auf den Namen des ze. Gruber Etwas zu borgen, da dies auch von wenigem Erfolg sein dürfte. Die Trennung geschah um des willen, weil der ze. G. mit besonderer Vorliebe an Wurst⸗ und Fleischgenuß gewöhnt war, was aber ein Waldarbeiter mit seinem Lohn nicht erschwingen kann. Zur Cha⸗ rakteristik theile noch mit, daß, als wir 14 Tage ver⸗ heirathet waren, die Schwiegermutter uns besuchte und zc. G. derselben erzählte:„Mutter, die Kathrine hat in zwei Tagen noch kein Fleisch gekocht, da kann ich nicht bestehen!“ Die Warnung könnte deßhalb der ꝛc. G. besser auf sich anwenden, da ich nicht mit Wurst⸗ und Fleischsucht behaftet bin. Unter diesen Umständen könnten aber leicht Wurst⸗ und Fleischschulden gemacht werden, die ich am Ende noch bezahlen könnte, wofür ich mich aber verwahre. Ober⸗Rosbach. statharina Suffner, 3530 getraute Gruber. Kraut fässer empfiehlt in allen Größen Ph. Dan. Kümmich. 1—2 Ackerbauschüler können Kost und Logis erhalten. Wo? sagt die Expe⸗ dition d. Anz. 3527 Eine Grube Mist zu verkaufen. 353 H. Bindewald. 3523 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindeuxagel. seu