ee, . Faulstich, Laichen. Wannen 3 Uhr, Sreß- Karben Arressenten. der ger Salter. Ain Hurst e, . ing pendellus Saktrfabtik in det ne n Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bet Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoneen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen— 1————— Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz hat dem Centralausschuß der im September 1882 zu Darmstatt statt— findenden landwirthschaftlichen Landesausstellung auf sein Nachsuchen gestattet, in Verbindung mit dieser Ausstellung eine Verloosung von 0 0 0 0 2. gwabl der Oberamtsrichter Störger in Herbstein zum Oberamtsrichter in Fürth ernannt. Maschinen, Geräthen und sonstigen Gegenständen, welche der Viehzucht, Land-, Forst- und Haus wirthschaft, Gärtnerei, Fischerei, Bienenzucht ꝛc. dienlich sind, abzuhalten und die betreffenden Loose im Großherzogthum abzusetzen. betreffend: Die allgemeine Berufsstatistik vom 5. Juni 1882. Friedberg den 17. Mai 1882. —* N„ 7 f 75„„„ Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 5 Im April laufenden Jahres waren behufs Berathung der zur Herbeiführung einer gleichmäßigen Ausführung der Berufszählung vom 5. Juni laufenden Jahres dienlichen Maßregeln Vertreter der amtlichen Statistik auf Einladung des Directors des Kaiserlichen statistischen Amtes in Erfurt zusammengetreten. Von denselben wurden unter Anderem die nachstehend zusammengestellten Resolutionen, welche wir Ihnen beziehungsweise durch Sie den Zählungscommissionen zur thunlichsten Nachachtung empfehlen. 1. Im Hinblick auf die Bedeutung der am 5. Juni 1882 im ganzen Deutschen Reiche stattfindenden Berufszählung empfiehlt die Conferenz, Nichts unversucht zu lassen, um für die Durchführung der Erhebung innerhalb der Gemeinden die Mitwirkung geeigneter Kräfte aus der Mitte der Bevölkerung in ausgedehntem Maße zu gewinnen. Männer, welchen die Ausübung ihres Berufs eine eingehende Kenntuiß der persönlichen und gewerblichen Verhältnisse ihrer Gemeinden verschafft, werden nicht nur mit dem Zaͤhleramte zu betrauen, sondern auch hinsichtlich der Leitung des örtlichen Zählgeschäfts zu gemeinsamem Wirken mit den hiermit befaßten Behörden aufzufordern sein. 2. Die Conferenz erachtet es für die erfolgreiche Durchführung des Zählgeschaftes als wesentlich, daß, wenigstens in den größeren Gemeinden, die Beiziehung solcher geeigneten Kraͤfte zur Leitung der Zählgeschäfte erfolge, sei es unter Bildung förmlich organisirter Zaͤhlungs— Commissionen aus ihnen und den Mitgliedern der Gemeindebehörden, sei es, indem sie diesen letzteren zu gemeinschaftlicher Arbeit unmittelbar veigesellt werden. Sie empfiehlt deshalb die Förderung der hierauf zu richtenden Bestrebungen. 1 3. Die Conferenz empfiehlt ferner, in denjenigen Gemeinden, deren Ausdehnung es angezeigt erscheinen läßt, eine Mehrheit nach diesen Grundsätzen gebildeter leitender Stellen einzusetzen, damit das Arbeitsmaß einer jeden derselben die Grenzen nicht überschreite, innerhalb welcher eine zweckentsprechende Gründlichkeit der Behandlung möglich bleibt. 4. Die Aufgabe der Zählungs-Commissionen beziehungsweise Gemeindebehörden umfaßt Alles, was zur Vorbereitung, Leitung und Ueberwachung des Zählgeschäftes innerhalb der einzelnen Gemeinden und Gemeindetheile erforderlich ist. Insbesondere liegt denselben ob: a die Eintheilung der Gemeinden in örtlich genau abzugrenzende Zählbezirke; b. die Bestellung einer hinlänglichen Anzahl tüchtiger Zähler und deren Unterweisung; e. die Aufklärung der Gemeindeangehörigen über den Zweck der Erhebung und über die Ausfüllung der Zahlfor— mulare, die Gewinnung des Interesses der Bevölkerung für die Lieferung vollständiger und richtiger Angaben und die Ertheilung von Rath und Hülfe bei Ausfüllung der Formulare, sowie endlich d. die wiederholte Prüfung und Richtigstellung der in den Zählformularen gemachten, von den Zählern bereits geprüften Angaben. Die Conferenz empfiehlt, diese wiederholte Prüfung überall alsbald nach Ablieferung der ausgefüllten Formulare seitens der Zähler, unter Zuziehung dieser letzteren, durchzuführen, und hält es fuͤr den Werth des Gesammtergebnisses der Arbeit von höchster Bedeutung, daß, besonders bei diesem Geschäfte, die Lokalbehörden der Mitwirkung ortskundiger Gemeindeangehöriger nicht entbehren. 5. Die Conferenz erachtet das Amt eines Zählers mit demjenigen eines Mitgliedes einer Zählungscommission oder sonstigen, das örtliche Zählgeschäft leitenden Stelle als wohl vereinbar. 6. Um den, sei es als Zähler, sei es als Mitglieder der leitenden Stellen beziehungsweise Zählungscommissionen, bei der Erledigung der örtlichen Zählgeschäfte mitwirkenden Personen die formellen Schwierigkeiten der Arbeit zu erleichtern, hält es die Conferenz für sehr geeignet, diese Personen in gemeinschaftlichen Versammlungen über die Einrichtung der Formulare und die Art, wie die Eintragungen in die— selben zu bewirken sind, unter Vorführung geeigneter Beispiele zu unterweisen. Die Conferenz empfiehlt von diesem Mittel Gebrauch zu machen, soweit dies als durchführbar erkannt wird. 7. Auch empfiehlt sie mit Rücksicht auf die in dieser Beziehung bereits gemachten günstigen Erfahrungen, die Zählungsformulare in den Schulen von den Lehrern besprechen und erläutern zu lassen. ö Verschiedene Anfragen veranlassen uns ferner noch zu folgenden Bemerkungen: a. Die Bestimmungen in E, der Anweisung für die Zähler und für die Gemeindebehörden(Zählungs-Commissionen)§. 10, in Betreff der Gemeinden gelten nicht blos für Civilgemeinden, sondern auch für Kirchen- und Schulgemeinden, sowie für sonstige Corporationen. b. Nach II, Formular für die Erhebung der landwirthschaftlichen Betriebe, Frage 3 B soll der Flächeninhalt des Waldes angegeben werden. Es wird nicht beabsichtigt, die Flächeninhalte von sämmtlichen Waldungen zu ermitteln, sondern unr von denjenigen, welche mit einem landwirthschaftlichen Betriebe in Verbindung stehen. Es werden daher die fiskalischen und standesherrlichen Waldungen, sowie die Waldungen von Gemeinden und sonstigen Corporationen fast durchweg nicht in Betracht zu ziehen sein. e. Dem Großherzoglichen Fiskus oder Standesherren gehörende Wiesen, welche nicht mit einem landwirthschaftlichen Betriebe in Verbindung stehen, oder nicht verpachtet sind, sondern durch Beamte und Bedienstete selbst bewirthschaftet werden, sollen nicht durch die Zählung, sondern durch von uns einzuziehende Erkundigung bei den betreffenden Behörden ermittelt werden. Bekanntmachung, den Remonte-Ankauf pro 1882 betreffend. In Folge Abänderung einiger Remonte-Märkte im Großherzogthum Baden ist eine geringe Modifikation der für das diesseitige Staatsgebiet anberaumten Remonte-Märkte erforderlich geworden, und zwar so, daß der Markt in 5 Lampertheim erst am 21. August, Gernsheim erst am 24. August und Groß-Bieberau„ 5 2. 1 Groß-Gerau„„ 25.„ Bickenbach 2 „ 5 e 5 5 8 stattfinden soll.— Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung in Nr. 33 des Oberh. Anzeigers von 1882 wird dies zur allgemeinen Kenntniß gebracht. Friedberg den 17. Mai 1882. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Oberförster Preuschen in Ernsthofen wurde nach Bessungen versetzt und und nahm mit 21 gegen 3 Stimmen folgenden Antrag des Dr. Lingens(Centrum) an:„Der Reichstag beschließt zu erklären, daß nach der erst durch Gesetz vom 16. Juli 1879 erfolgten Erhöhung der Tabaksteuer eine weitere Belast— ung und Beunruhigung der Tabakindustrie um so mehr als unstatthaft erscheint, als die vor— handenen und in Zunahme begriffenen Ein— nahmen, sowohl im Reiche als in den Einzel— staaten, bei angemessener Sparsamkeit die Mittel bieten, die öffentlichen Bedürfnisse zu befriedigen und bestehende Mängel in der Steuer- und Zollgesetzgebung auszugleichen. 21. Mai. Schloͤzer's Verhandlungen Berlin, 19. Mai. Die Tabakmonopol— Commission beendete heute ihre Berathungen * 1 5 1. 1 8 sollen einen die Curie sehr befriedigenden Ver— lauf nehmen; auch die Verhandlungen der Curie mit Rußland und England werden bald zum be— friedigenden Abschluß kommen. — Die Vezögerung der Publication des neuen kirchenpolitischen Gesetzes beruht nur auf Zufälligkeiten, ebenso die anderer Beschlüsse aus der letzten Landtagssession, die noch der Sanction harren. Leipzig, 19. Mai. Das Landgericht ver⸗ urtheilte heute Bebel, wegen Beleidigung des Bundesraths und Verächtlichmachung von Staats— einrichtungen durch ein Wahlflugblatt, zu einem Monat Gefängniß. Breslau, 20. Mai. Der Einzug des Fürstbischofs fand heute unter außerordentlicher Theilnahme der Bevölkerung ohne Unterschied der Confession und Partei statt. Der Fürst⸗ bischof sprach am Bahnhofe, bei der Ehrenpforte und im Dome in Erwiederung der Begrüßungen der Bürgerschaft, des Kuratklerus und des Domkapitels. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Prag, 20. Mai. In Pilsen ist eine Socialisten-Conferenz, be— stehend aus einem sächsischen Agitator und sieben Bergleuten, aufgehoben und die Theilnehmer sind an das Kreisgericht eingeliefert worden. Dänemark. Kopenhagen. Daß der Rück— tritt des Fürsten von Bulgarien discutirt wurde, bestätigt die officiöse Kopenhagener„Nat. Tid.“, indem sie erzählt, es sei ganz gewiß, daß An— fragen in dieser Richtung in Kopenhagen ge— schehen sind; aber wie vor drei Jahren, sei auch jetzt vom König, wie von dem zum künftigen Fürsten von Bulgarien ausersehenen Prinzen Waldemar eine bestimmte abschlägige Antwort gegeben worden. Die bezüglichen Anfragen sollen von Frankreich und Italien ausgegangen sein. Großbritannien. London, 19. Mai. Das Unterhaus setzte die zweite Lesung des irländischen Verhinderungsgesetzes fort und ver— tagte schließlich die Debatte. — 20. Mai. Das Unterhaus nahm nach zweitägiger Debatte die zweite Lesung der irischen Zwangsbill mit 383 gegen 45 Stimmen an. — Der Stadt Plymouth droht ein Fenier— angriff. Das Hauptquartier des Freiwilligen— Corps soll das Hauptziel desselben sein. Die Behörden haben die nöthigen Vorsichtsmaßregeln getroffen. Dublin, 20. Mai. Gegen die zehn Indivi— duen, welche vorgestern unter dem Verdacht, an dem Mord im Phönix-Park in Dublin betheiligt gewesen zu sein, verhaftet wurden, liegt weiter Nichts vor, als daß sie sogenannte blinde Passa— giere waren. — Die New-Porker Evening-Post meldet, daß die Dubliner Meuchelmorde in Amerika von dem extremen Zweige der irischen Anarchisten geplant worden und ursprüglich beabsichtigt ge— wesen sei, Gladstone, Forster und Burke zu er— morden. Die für die That Auserkorenen wurden benachrichtigt, das Todesurtheil gegen Gladstone sei annullirt; Cavendish ist nur ermordet worden, weil er in Begleitung von Burke war. Ein Zollkutter mit Bundesmarschällen an Bord liegt in der unteren Bai und wartet, wie es heißt, die Ankuft des Cunard-Dampfers Seythia ab, auf welchem sich die Mörder dem Vernehmen nach eingeschifft haben sollen. Italien. Rom, 20. Mai. Wegen des westmächtlichen Vorgehens in Egypten herrscht hier große Aufregung Die Kluft zwischen Italien und Frankreich erscheint nahezu unüberbrückbar. Spanien. Madrid, 21. Mai. Der Senat hat die Convertirung der Staatsschuld mit 125 gegen 35 Stimmen angenommen. Türkei. Konstantinopel, 19. Mai. In den Kreisen der Pforte ist man entschlossen, einem einseitigen Vorgehen der Westmächte in Egypten in der entschiedensten Weise entgegen— zutreten. Es erhalten sich die Befürchtungen, daß die egyptische Situation sich weiter ver— wickeln könnte. Daß das westmächtliche Vor— gehen auf der Uebereinstimmung aller Mächte beruhe, wird mehr denn je angezweifelt, doch hält man die Erzielung eines solchen Einklanges noch immer für möglich. 12 — 20. Mai. Der Minister des Aeußern hatte gestern Besprechungen mit dem englischen Botschafter Lord Dufferin und dem französischen Botschafter Noailles. Aus gewissen Anzeichen zu schließen, ist in den Dispositionen der Pforte bezüglich der französisch-englischen Action eine Remission eingetreten; man glaubt, Said Pascha machte versöhnliche Vorschläge. Die Pforte unter— handelt wegen-Ermiethung des Lloyddampfers „Calypso“, welcher 1500 Mann nach Vemen transportiren soll.— Einer Depesche aus Canea zufolgte langte gestern Hussein Pascha mit einer Corvette in der Sudabai an. Rumänien. Bukarest, 19. Mai. Die Berathung der Donau-Commission über den Barrere'schen Antrag soll nun doch in dieser Session stattfinden, nachdem die Pourparlers zwischen Rußland und Frankreich zur Beseitigung der aufgetauchten russischen Bedenken geführt haben und über die Mandatsverlängerung der großen Donaucommisston gleichzeitig von Cabinet zu Cabinet verhandelt werden soll. — In der Sitzung der Donau-Commission am 15. d. M. wurde die definitive Feststellung der Reglements der mittleren Donau und die Parthie A des Extrait(allgemeine Bestimmungen) mit Ausnahme der Artikel 9(Bestimmungen über die Zolllinie) und 8(Brodpapiere) an⸗ genommen. Den angeführten Bestimmungen opponirte nur der rumänische Delegirte. Serbien. Belgrad. Es wurde ein Bataillon beordert, um 60 Montenegriner, welche beab— sichtigen, gewaltsam durch den Uschizabezirk in Bosnien einzudringen, zu entwaffnen. Rußland. Petersburg, 19. Mai. Der Fürst von Bulgarien ist in Begleitung des Mos— kauer General-Gouveneurs Dolgorukoff gestern nach Moskau abgereist. — Der Minister des Kaiserl. Hofes soll den Hofchargen durch Circular mitgetheilt haben, daß die Krönung am 5. September in Moskau stattfindet und die Festlichkeiten zwei Wochen dauern werden. — Die Nihilistische Fraction der„Tscherny Peredjel“ verschmolz sich definitiv mit der Fraction der„Narodnaja Wolja“, weil die friedliche Pro— paganda wegen zu großer Aufmerksamkeit der Poli⸗— zei unmöglich sei. Der wegen der in Spirowo aufgefundenen Mine verhaftete Stations-Chef Kufarkin wurde freigelassen, sein mitverhafteter Stiefsohn wurde hingegen in die Festung über— geführt. Warschau. Die von verschiedenen deutschen Blättern gebrachte Nachricht, Generalgouverneur Albedynski werde Botschafter in Paris werden, ist ein einfaches Gerücht, das jeder Begründung entbehrt. Aegypten. Alexandrien, 20. Mai. Das französische und englische Geschwader sind hier eingetroffen und tauschten mit den Forts Salut— schüsse aus. Die Hauptpunkte des Canals werden von französischen Kanonieren bewacht. Die tscherkessischen Offiziere werden in ausländischen Schiffen außer Landes geschafft. Aus Stadt und Land. H. V. Friedberg. Um zu veranlassen, daß der Burggarten wie in früherer Zeit bei gutem Wetter täg⸗ lich unserm Publikum zugänglich sei, hatte sich vor Kurzem der Vorstand des Vereins für Handels- und gemein— nützige Zwecke an das Großherzogliche Hofmarschallamt nach Darmstadt gewandt. Die in den letzten Tagen eingetroffene Antwort lautet abschlägig; es heißt u. A. darin:„Wir sahen uns zum Erlaß dieser Verfügung genöthigt, da von Seiten des Publikums die Wege und die Pflanzen mit einer gewissen Art von Roh⸗ heit beschädigt wurden.“ Es wird gewiß von Vielen bedauert werden, daß derartige Erfahrungen zur Zeit das Großherzogliche Hofmarschallamt am dem Entschlusse, daß der Burggarten nur 2mal in der Woche geöffnet wird, festhalten lassen. Der Werth eines schönen, schat⸗ tigen, staubfreien Spaziergangs in nächster Nähe der Stadt, des einzigen, der für Friedberger, die nicht viele Zeit zum Promeniren haben, in Betracht kommt, wird allgemein noch nicht genug gewürdigt; ebenso wenig zeigt ein Theil unsers Publikums Verständniß für die Rücksicht, die es öffentlichen Promenaden schuldig ist. Unser„bis— und Zerstörungslust unserer lieben Jugend zu erzählen. Jeden Tag findet man hier in den Wegen abgerissene Zweige von blühenden Sträuchern u. dgl., die kleine und große Kinder mit und ohne sog. Aufsicht abgerissen haben. Um die Schärfe oder Stumpfheit der Messer zu erproben, werden die Bänke beschnitzt, mit Buchstaben gravirt oder auf andere Weise beschadigt. An anderen Plätzen, in Frankfurt z. B. werden alle solche Beschä— digungen unnachsichtlich zur Anzeige gebracht und ange— messen bestraft. Ist ein einziger derartiger Fall hier schon einmal angezeigt, bestraft worden? Soll es in dieser Hinsicht besser bei uns werden, so müssen in erster Linie die Erwachsenen den Kindern ein gutes Beispiel geben und ihnen jede Beschädigung Alles dessen, was eine Promenade umfaßt, auf's Strengste verwelsen. In den Schulen müßte den Kindern öfters die Schonung, der Schutz der Anlagen empfohlen werden; Zuwider⸗ handlungen wären mit Strafen von mindestens 5 bis 10 Mark für den einzelnen Fall zu ahnden. Die Er— weiterung der Anlage des 4 Eichen-Platzes, die Herricht⸗ ung eines Spielplatzes für kleine Kinder sind von dem Vorstande des Vereins für Handels- und gemeinnützige Zwecke beabsichtigt und wird, wenn unser Gemeinderath damit einverstanden sein wird, mit den betreffenden Ar— beiten im nächsten Herbste begonnen werden. Die Lust der Vorstandsmitglieder, ihre Zeit gemeinnützigen Be— strebungen zu widmen, kann nur gemindert werden, so lange bei uns die öffentliche Gesittung auf dem erwähnten Gebiete so viel zu wünschen übrig läßt. f. Friedberg. In der General-Versammlung des Taunus⸗Clubs Wetterau, welche am 13. d. Mts., wenig besucht aber viel erledigend, auf dem Johannisberg stattfand, wurde zunächst der mit 168 Mark begleichende Rechnungsabschluß des vergangenen Jahres unbeanstandet genehmigt. In der hierauf folgenden Wabl wurde der vorjährige Vereinsvorstand: Postmeister Foucar, Bürger⸗ meister Seriba, Oberlehrer Reuß, Fabrikant Böing, Kaufmann Weiß, Dr. Ludloff— wiedergewählt.— Der größte Theil der vorjährigen Einnahme ist für Wegweiser, Druck von Mitgliederkarten und Anbringung von Orien⸗ ttrungstafeln auf dem Johannis bergthurm verausgabt worden. Die Zahl der Mitglieder des Vereins war im vorigen Jahre 168, fast sämmtlich aus Friedberg und Nauheim; andere Ortschaften haben sich bisher nur sehr wenig, jedenfalls nicht in dem Maaße, als es ihren eigenen Interessen entspricht, betheiligt.— Der Jabres⸗ beitrag von 1 Mark soll bleiben, jedoch bei der Ein—⸗ kassirung Gelegenheit geboten werden, freiwillige Bei— träge zur Erbauung eines Aussichtsthurmes auf dem Winterstein zu geben. Am Thurmbau soll auch ferner, als„festen Punkt in der Erscheinungen-Flucht“, fest⸗ gehalten und etwaige Ueberschüsse der Jahreseinnahmen dafür aufgespart, sowie auch seinerzeit Sammlungen in weiteren Kreisen zu diesem Zweck veranstaltet werden. Lehrer Werner in Friedberg erbietet sich in sehr aner— kennenswerther Weise sein vorzügliches Teleskop auf dem Johannisberg zu Jedermanns Benutzung aufzustellen; der Verein will ein Stativ dazu anfertigen lassen und durch den Restaurateur König auf dem Johannisberg, dem das Instrument in Verschluß gegeben werden soll, einen kleinen Betrag für die Benutzung erheben lassen — zum Besten des Thurmbaus. Auf dem Winterstein soll, wenn die Mittel reichen, noch im Laufe dieses Sommers ein Schutzdach an der Nordseite des Felsens errichtet werden. Die vom Club in's Leben gerufene Wirthschaft im Wintersteiner Forsthaus bei Förster Frank, mit ihrem nach dem Johannis berg-Restaurant festge⸗ stellten Tarif, soll Touristen und Kurgästen öffentlich empfohlen werden. Von gemeinschaftlichen Ausflügen wurde, außer der wie herkömmlich verregneten Himmel— fahrtsfestlichkeit am Franckenstein'schen Tempel, noch für Mitte Juni ein Waldfest im Nauheimer Wald beschlossen, sodann folgende größere Touren in Aussicht genommen: 1) Ziegenberg, Maibach, Bodenrod, Hausberg— Ende Mai(2. Pfingstfeiertag).— 2) Wintersteiner Forsthaus, Cransberger Capelle, Marienbild, Ockstadt— zweite Hälfte Juni.— 3) Capersburg, Lochmühle, Köpperner Thal, Ober-Rosbach— zweite Hälfte Juli.— 4) In der zweiten Hälfte August: Feldberg.— 5) Im Sep⸗ tember: Vogelsberg— Schotten, Ulrichstein ꝛc. 6) Im October oder Ende September: Erbach im Oden— wald.— Andere Touren, etwa zur Entdeckung von künftigen Clubmitgliedern, bleiben vorbehalten. 2 Friedberg. Die Strafkammerverhandlung, welche in der Privatklagesache des Abg. Schröder gegen die Amtsrichter Herzberger und Suͤffert unter Vorladung neuer Zeugen der letzteren auf heute festgesetzt war, fand nicht statt, weil vorher die Berufung des Privatklägers durch dessen Anwalt zurückgenommen worden ist. Es bleibt hiernach bei dem Spruche des Schöffengerichts, wonach die genannten Amtsrichter unter Kostenverur⸗ theilung Schröders freigesprochen sind. Darmstadt, 19. Mai. Der frühere Justizminister von Lindelof ist im 88. Lebensjahre gestorben. Lauterbach. Eine mysteriöse Mordgeschichte wird von hier gemeldet. Ein Dienstmädchen soll hier unter Umständen erhängt gefunden worden sein, welche einen Selbstmord ausschließen. Die Staatsanwaltschaft hat die Untersuchung bereits eingeleitet. Allerlei. Albersweiler i. d. Pfalz. Hier feierte am 4. Mai das Ebepaar Gehrhard den 76. Jahrestag seiner Hoch— zeit. 98 Jahre. Beide sind noch gesund und ziemlich rüstig. Luzern, 20. Mai. 300 Schweizer nehmen an der Fahrt nach Mailand zur Eröffnung der Gotthardbahn chen“ 4 Eschen⸗Platz wesß etwas von der Plünderungs⸗ Der Mann ist 102 Jahre alt und die Frau zählt „ weizer J 15 G0 „ itallense hbard eln finden se in den 1 in dn 1 erltunken HbVad⸗ alten S sachen ver Mai und oerletzung, rafe von igen un bon Bad⸗ meisters ev, 6 Ta ) Wilhel Steinfurtl 5 srafe von Groß und wegen fi fängnißse von 8 eine Haf theilt;!! wegen J Tag u von Röd 8 Tagen von Röd und Kost frau von strafe vo Kosten v Bad⸗Nau und Koste Dorheim, Von Straf von Niede lements drafe vo verurthe⸗ wegen selbst, verurthe Heinrich frau daf 2 Statio — Iniedbert Bad⸗Na + 2 wache. Von Berlin kommen dle Staatsminister Bitter und v. Bötticher, sowie die dort beglaubigten Gesandten Bayers, Badens, Württembergs und Hessens nebst dem Minister⸗Residenten Hamburgs. Der Votschafter Graf v. Hatzfeldt hat ebenfalls gestern Rom verlassen, um der feierlichen Eröffnung beizuwohnen. Von Rom kommen ferner der Handelsminister und der Marineminister, sowie Deputationen beider Häuser des Parlaments. Ebenso ist heute der Gesammtvorstand des deutschen Reichstages nach Basel abgereist, wo sich die sämmtlichen von der schweizerischen und italienischen Regierung zur Einweihung des Gotthardtunnels Geladenen zusammenfinden.— Dle itallenische Reglerung läßt ziemlich hoch oben am Gott— hard ein Asyl errichten, in welchem alle Arbeiter Pflege finden sollen, welche in Folge des dauernden Arbeitens in den ungesunden Luft- und Temperatur-Verhältnissen im Innern des Tunnel erkrankt sind und in Zukunft erkranken werden. Gerichtssaal. N Bad⸗Nauheim. In der am 11. Mai stattge⸗ bhabten Schöffengerichtssitzung wurden nachstehende Straf— sachen verhandelt und wurden 1) die Angeklagten Wilh. Mai und Joh. Roth von Wisselsheim, wegen Körper— verletzung, verurtheilt und zwar Mai in eine Gefängniß⸗ strafe von 14 Tagen und Roth in eine solche von drei Tagen und je in die Hälfte der Kosten; 2) Julius Bölng von Bad⸗Nauheim, wegen Beleidigung des Gr. Burger⸗ meisters Schutt daselbst, in eine Geldstrafe von 20 M. ev. 6 Tage Gefängniß und in die Kosten verurthellt; ) Wilhelm Dreßler und Georg Döring, Beide von Steinfurth, wegen Widerstands, in je eine Gefängniß⸗ strafe von 5 Tagen und in die Kosten verurtheilt; 4) Gg. Sroß und Bernhard Stamm, Beide von Bad⸗Nauheim, vegen Körperverletzung, und zwar Groß in eine Ge— kängnißstrafe von 12 Tagen und Stamm in eine solche don 8 Tagen, sowie Beide wegen Ruhestörung in je ine Haftstrafe von 3 Tagen und in die Kosten verur⸗ heilt; 5! Kaufmann Karl Jost zu Frankfurt a. M., vegen Pfandveräußerung, in eine Gefängnißstrafe von Tag und in die Kosten verurtheilt; 6) Christian Krauch don Rödgen, wegen Ruhestörung, in eine Haftstrafe von Tagen und in die Kosten verurtheilt; 7) Jak. Dinges don Rödgen, angeklagt wegen Thierquälerei, von Strafe und Kosten freigesprochen; 8) Heinrich Mörschel's Ehe— rau von Dorheim, wegen Beleidigung, in eine Geld— Frafe von 30 M. ev. 10 Tage Gefängniß und in die Tosten verurtheilt; 9) Konrad Ewalds Ehefrau von BZad⸗Nauheim, angeklagt wegen Beleidigung, von Strafe and Kosten freigesprochen; 10) Heinrich Mörschel von Dorheim, angeklagt wegen Führung falschen Gewichts, zon Strafe und Kosten freigesprochen; 11) Simon Strauß zon Nleder⸗Weisel, wegen Uebertretens des Pollzeireg— ements betr. das Fahren mit Hunden, in eine Geld— trafe von 6 M. ev. 3 Tage Haft und in die Kosten zerurtheilt; 12) Heinrich Morschel von Nieder-Mörlen, vegen Beleidigung der Jakob Wagner's Ehefrau da— elbst, in eine Geldstrafe von 3 M. und in die Kosten erurtheilt; 13) die Privatklagesache des Nachtwächters Heinrich Hellwig von Dorheim gegen Chr. Mörch Ehe— rau daselbst vertagt. aäsident erhält dort eine Ehren⸗ Handel und Verkehr. Friedberg, 20. Mal. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.10.—1.20, Eier 1 St. 5 Pf., 2 St. 9 Pf. Gießen, 20. Mai. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.05— 1.10, Eier 1 St. 5 Pf., 2 St. 9 Pf., Käse per St. 5—10 Pf., Tauben das Paar 75—80 Pf., Hühner per Stück M. 1.30— 1.50, Hahnen per Stück M. 1.10— 1.70, Enten per Stück M. 2—2.20, Ochsenfleisch per Pfund 64—66 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 5456 Pf., Kalb⸗ fleisch 44— 50 Pf., Schweinefleisch 62—64 Pf., Hammel⸗ fleisch 60—66 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 3.00— 3.80, Zwiebeln der Centner M. 1215. Gießen. Auf dem am 16. und 17. d. M. dahier abgehaltenen Viehmarkte waren aufgetrieben: 1256 Stück Rindvieh und 1796 Stück Schweine. Die Preise waren gegen denen der vorhergehenden Märkte etwas gedrückt. Nächster Markt Dienstag den 13. Juni d. J. Frankfurt, 20. Mai. Marktpreise. Heu kostete je nach Qual. der Ctr. M. 3.50 4.25, Stroh M. 33.20. Eier das Hundert M. 4.40—5.50. Butter im Detail das Pfund 1. Qual. M. 1.15 1.20, 2. Qual. M. 1.10. Blumenkohl das Stück 40—60 Pf., Weißkraut 30 bis 36 Pf., Rothkraut 35—40 Pf., gelbe Rüben das Bündel 10—12 Pf., Kopfsalat zwei Stück 5 Pf., Endivie 20 Pf., Radieschen 3—6 Pf. der Bündel, Zwiebel der Pack 12 bis 15 Pf., Meerrettig 15—20 Pf., Spargel das Pfd. 60—80 Pf., Bohnen das Hundert M. 2.00 Gurken zu Salat 20 30 Pf. das Stück. Spinat böchst billig, ebenfalls die Suppenkräuter.— Ochsenfleisch 70 Pf., Kuh und Rindfleisch 45—55 Pf., Kalbfleisch 50 bis 60 Pf., Hammelfleisch 40-65 Pf., Schweinefleisch 70 bis 80 Pf.,— 1 Hahn M. 1.50— 1.80, 1 Huhn M. 1.40 bis 1.80, 1 Taube 45—50 Pf., 1 Welscher M. 8—14, 1 Ente M. 3.00— 3.50, Poularde M. 2.50 3.00, junge Gans M. 6—8. Mainz, 19. Mai. Markt Preise. Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.30 5.00, Heu per Centner M. 4.25—4.75, Stroh per Ctr. M. 3.00—3.25, Butter ½ Kilo M. 1.05 bis 1.15, Butter in Partien M. 0.80— 0.85. Eier 7 Hundert M. 1.05— 1.10, Handkäse 4—8 Pf., Roth⸗ kraut 30—40 Pf., Weißkraut 8—10 Pf., Blumenkohl 40—50 Pf., Wirsing 3 4 Pf., Zwiebel ½ Kilo 15 bis 20] Pf., 1 Ente M. 2.80 3, 1 Hahn M. 1.40 1.60, 1 Huhn M. 1.70— 1.80, 1 junge Taube 40—50— Fruchtmarkt. Waizen hies. M. 25.— 25.40, fremder M. 23.25— 25.25, Roggen, hiesiger und franz., M. 19.40 bis 19.70, Gerste, pfälzer, M. 19.00-19.10, Franken M. 19.00 19.10, Hafer eff. M. 15.10 17.25, Reps M. 30.00— 31.00, Repskuchen M. 000., Rüböl eff. ohne Faß M. 30.40— 30.50, per Mal mit Faß M. 30.20 bis 30.30.— Viehmarkt. Ochsen 1. Qual. M. 66. 2. Qual. M. 58—64, Kühe 1. Qual. M. 60, 2. Qual. M. 50—55, Kälber das Pfd. 60 Pf., Schweine das Pfd. 56 60 Pf. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 23. Einmaliges Auftreten des Herrn Georg Müller, k. k. Hofopernsänger aus Wien: Tell (Oper) Arnold: Herr Georg Müller. Mittwoch den 24. geschlossen. Donnerstag den 25. Zum ersten Male: Antigone. Tragödie von Sophokles. Musik von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Freitag den 26. geschlossen. Samstag den 27. Zum ersten Male wiederholt: Antigone. 5 Sonntag den 28. Mit aufgehobenem Abonnement: Rheingold. Vorabend der Trilogie„Der Ring des Nibelungen“. ö Montag den 29. Außer Abonnement: Walküre. Erster Tag der Trilogie„Der Ring des Nibelungen“. Dienstag den 30. geschlossen. Mittwoch den 31. Volks⸗ vorstellung bei ermäßigten Preisen. Czar und Zim⸗ mermann. Donnerstag den 1. Juni. Lohengrin. Schauspielhaus. Dienstag den 23. Der Störenfried. Mittwoch den 24. Zum ersten Male: Der Invalide. Singspiel in 1 Akt von Kunkel. Vorher: Neu einstududirt: Jugendliebe. Liebesplänkelet. Donnerstag den 25. geschlossen. Freitag den 26. Der lustige Krieg. Samstag den 27. Ciprienne. Hierauf: Bei Wasser und Brod. Sonntag den 28. Geyer-Walli. Montag den 29. Neu ein⸗ studirt: Ein Fallissement. Dienstag den 30. geschlossen. Mittwoch den 31. Fallissement. Donnerstag den 1. Juni. Außer Abonn.: Reif-Reiflingen. Volksbad. Wasserwärme der Usa am 22. Mai: 140 Reaumur. Walter. Briefkasten. — f. in Nieder⸗Eschbach. Haben Sie denn be⸗ der angerufenen hohen Behörde schon um Abhilfe nach gesucht und ist Ihnen diese verweigert worden? Erst in letzterem Falle würde durch die Presse ein Druck auf die öffentliche Meinung auszuüben sein. Die Redaetion. Pfennig⸗Sparkasse. Betrag. M. 17576 53 Sammelstellen. Einlagen. Uebertrag vom 16. Mai . C. Bindernagel.. W. Bernbeck . Ph. Billau k. . Th. Kranz 1 . H. Flaschenträger. NB. Uebertrag Einleger 1111. Neue Einleger 2 Gesammt⸗Einleger 1113. Friedberg den 20. Mai 1882. Haupt⸗Sammelstelle: Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein, e. G. Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. Wochenfest. Beginn: Dienstag Abends 7 Uhr. Mittwoch Morgens 8 Uhr. Von Jriedberg und Pad⸗Nauheim abgehende Züge. Vom 1. Juni ab. A. Nach Cassel. Personen⸗Zug 55. bis Marburg. J.— IV. Wagen ⸗Classe. Stationen. 1.— iv. Wagen ⸗Classe. Personen-Zug] Schnell⸗Zug] Personen- Zug 71 a 53.. 67. Zug I. III. Wagen ⸗Classe. Gemischser Zug 13 bis Marburg. I.- IV. Wagen ⸗Classe. I.— III. Wagen ⸗Classe. Personen⸗Zug 69. I.- IV. Wagen ⸗Classe. Courier⸗Zug Versonen⸗Zus 155 bis Gießen. I.- IV. Wagen ⸗Classe. Personen⸗Zug 75 bis Gießen. I.- IV. Wagen ⸗Classe. I. und II. Wagen ⸗Classe. Vormittags. 7²⁸ 7³² Nachts. 12¹⁸ riedberg. 5 90 1255 Had⸗Nauheim Vormittags. Vormittags. 1050 11 B. Nach Frankfurt. Nachmittags. 1⁵⁵ 54 — 859 9 Nachmittags. 3⁴⁰ 35⁵⁰ Nachmittags. Nachmittags. 6³² 7⁵⁷ 6˙² 8⁵ Nachmittags. 10⁰ 10¹² 1 Personen Zug 74 von Gießen. I.- IV. Wagen ⸗Classe. von Marburg. I.— IV. Wagen ⸗Classe. Stationen. Personen⸗Zug] Courier-Zug 76 52. Wagen⸗Classe. Personen⸗Zug 78 von Gießen. I.— IV. Wagen⸗Classe. Personen⸗Zug 70. I.- IV. Wagen⸗Classe. I. und II. Schnell⸗Zug 68. I.— III. Wagen ⸗Classe. A 05 Heri ae Versonen- Zug 54 0). von Marburg. 8 I.- IV. Wagen⸗Classe. I.— IV. Wagen⸗Classe. I.— III. Wagen ⸗Classe. Vormittags. 7⁵⁰ Vormittags. 5²¹ 5³ . 5 Jad ⸗Nauheim Vormittags. Mittags. Nachmittags. 125¹ 25⁵² 12²¹ 2⁴ 3 C. Nach Hanau. 38 5³ 528 92 Nachmittags. Nachts. 3⁵¹ 3³⁸ Nachmittags. 7¹¹ 7³³ Nachmittags. 8⁵⁵ 8˙⁸ Personen⸗Zug Statt 71¹². tation. 11. lv. Wagen⸗Classe. II.- IV. Wagen⸗Classe. Personen⸗Zug Personen⸗Zug 714. 718. II.— IV. Wagen Classe. Friedberg. Mittags. 19 Vormittags. 52⁰ 1 Nachmittags 10 2 15 13 1 1 9 1 45 5 11 * Bekanntmachung. 1840 Es wird veröffentlicht, daß Georg Bailly von Schwalheim seit November vorigen Jahres auf dem Schwalheimer Brunnen einen Mineralwasserhandel für eigene Rechnung unter der Firma: „Schwalheimer Brunnen-Comptoir“ „George Bailly“ betreibt. Bad⸗ Nauheim am 16. Mai 1882. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim. Allwohn. Schütz, Gerichtsschreiber. U 0 Versteigerung. 1842 Freitag den 26. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll auf dem Gemeindehaus zu Rodheim die Anfertig⸗ ung eines eisernen Wasser⸗Reservoirs, veranschlagt zu 431 M. 75 Pf., öffentlich in Accord gegeben werden. Vilbel den 20. Mai 1882. Brod, Bezirks bauaufseher. Versteigerung. Freitag den 26. d. Mts., Nachmittags 4 Uhr, soll auf dem Gemeindehaus zu Groß⸗Karben nachbenannte Arbeit öffentlich in Accord gegeben werden: Weißbinverarbeit, veranschlagt zu 103 M. 50 Pf., Spenglerarbeit 53 30 Maurerarbeit 143 Vilbel, 20. Mai 1882. Brod, 1843 Bezirks bauaufseher. Arbeits-Vergebung. 1831 Die mit Reparatur der Friedhofs-Einfriedigungs— mauer zu Wölfersheim verbundene Maurerarbeit, veranschlagt zu 105 Mark, Mauersteinlieferung. Mauersandlieferung 3 Cementlieferung 10 5 soll Mittwoch den 24. Mai, Vormittags 11 Uhr, auf dem Rathhause zu Wölfersheim öffentlich vergeben werden. Friedberg den 19. Mai 1882. Z ir b Bezirks bauaufseher. Arbeits- Versteigerung. Freitag den 26. l. Mts, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Pfarrhofraithe zu Staden nachstehende Arbeiten an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden: Maurerarbeit, veranschlagt zu 38,90 M., Schreinerarbeit 215,57„ Weiß binderarbeit 99 Die Versteigerung ist im Pfarrhof. Staden am 20. Mai 1882. In Auftrag des Kirchenvorstandes: 1857 Jäger. Samstag den 27. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, läßt die Dreschgenossenschaft J. zu Ockstadt wegen Auflösung ihrer Gesellschaft die ihnen zugehörige 8 pferdekräftige Hornsby'sche Dreschmaschine mit 16zölliger Trommel und sämmtlichem Zubehör durch unterzeichnete Stelle auf hiesigem Rathhaus an den Meistbietenden öffentlich versteigern. Ockstadt am 19. Mai 1882. Großherzogliches Ortsgericht Ockstadt. Dienst. 1822 A 7 2 Hotel Trapp, Friedberg, fiehlt Weißweine 4 M. 9,, 12, 15, 18, 20, Rothweine à M. 12., 15., 18., 26. und höher das Dutzend Flaschen einschließlich Glas. 1855 C. L. Trapp Nachfolger. 5 Hausverkauf in Bessungen(Vorstadt von Darmstadt), nahe an 8000 Seelen. Ein kinderloses Ehepaar verkauft ein gut rentirendes Geschäftshaus mit Metzgerei⸗Einrichtung in bester Lage; auch für einen geschickten Ellenwaaren⸗Händler(Israel.) kann ein zweiter Laden eingerichtet werden. Noch kein Tuch⸗ und Leinen⸗Geschäft am Platze. Nähres bei der Exped. d. Anz. 1691 Trunksucht, sogar im höchsten Stadium, beseitigt sicher mit, auch ohne Vorwissen unter Garantie der Erfinder d. M. und Specialist für Trunktsuchtsleidende Th. Kouetzky, Berlin, Invalidenstraße 141. Atteste, deren Richtigkeit von königl. Amtsgerichten u. Schulzen-Aemtern bestätigt, gratis. Nach— ahmer beachte man nicht, da solche nur Schwindel treiben. Hofapotheke zum Engel. Kamillen zu den höchsten Preisen kauft 1845 C. Görtz. Grassamen⸗Versteigerung. Donnerstag den 1. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, soll der Grassamen aus den Waldungen des Großherzoglichen Hauses der Oberförstereien Feldkrücken, Grebenhain, Nidda, Ortenberg, Schotten und Eichelsdorf und den Gräflich Stolberg'schen Waldungen der Oberförsterei Gedern im Rathhaussaale dahier öffentlich versteigert werden. Wegen näherer Auskunft wolle man sich an die genannten Oberförstereien wenden. Nidda am 18. Mai 1882. 1835 In Auftrag: Rohr, Großh. Oberförster. Zu beachten. Vier sehr gut erhaltene äußerst billig zu verkaufen. 1837 2spännige Landauer sind (10324.) Zu erfragen Bergerstr. 191, 1. Stock, Frankfurt a. M. Geschäfts-Empfehlung. 1858 Den Herren Fuhrleuten, Oeconomen und Handelsleuten theile ich hierdurch mit, daß ich großen Hof nebst Stallungen von heute an den für über 60 Pferde im„Gelben Hirsch“ Ausspannung. gute Speisen, Getränke und Logis bei billigen Preisen besteus gesorgt ist. Frankfurt a. M., 21. Mai 1882. übernommen habe und empfehle dieselben zur Die Restauration befindet sich um die Ecke im„Deutfchen Schütz“, woselbst für (159/5.) P. Ellwenn. Frische Bierhefe 1834 bei 1 25 J. Burck. Ochsenfleisch à Pfd. 70 Pfennig bei sämmtlichen Metzgern in Friedberg und Bad⸗Nauheimm. 1846 Kuh⸗ und Rindfleisch à Pfund 60 Pfennig bei sämmtlichen Metzgern. 1847 Galt das Pfund 50 Pfennig, Kal bfleisch, verkauft W. Kreuter II. 1852 9 85 J. Hanstein III. 18 a 2 K. Söllner. Für Zahnleidende bin ich zu sprechen jeden Tag von Morgens 9 bis Nach— mittags 1 Uhr bei Wittwe Fillmar, Bahnhofstraße, gegenüber dem Vorschuß- und Credit⸗Verein Friedberg. 1832 A. Winkler. Am I. Psfingstfeier⸗ tage ist mein Geschäft geschlossen. 1849 Wiln. Bernbeck. Chocolade& Cacoigna von Gebr. Stollwerck und Gebr. de Giorgi zu Fabrik⸗ preisen bei 1840 Assenheim. Carl Bauer. . Versteigerung. Freitag den 26. Mai, Morgens 9 Uhr, werden in der Behausung des Carl Hepper in Ober-Mörlen ver⸗ schiedene Gegenstände öffentlich versteigert: 1 Ladeneinrichtung, 1 Tafelwaage mit Gewichten, 1 Oelkasten, eine größere Parthie alte Samenkuchen, einige kleinere Waarenvorräthe, ein kleines Quantum Heu und Stroh, sowie einige Packfässer. Bad⸗Nauheim, 22. Mai 1882. Jean Wörner jun., 1853 Coneurs⸗Verwalter. 1836 Zur Unterstützung der Hausfrau in einem länd⸗ lichen Haushalte wird eine tüchtige Haushälterin, die auch im Molkereiwesen bewandert ist, gesucht. Offerten nimmt unter H. I. 194 die Central⸗Annoneen⸗ Expedition von G6. L. Daube& Co. in Frankfurt a. M. entgegen.(10335.) Alle Sorten Oelfarben, zum Anstrich fertig und schnell trocknend, empfiehlt 1854 sofort gesucht. Zu erfragen bei der Exp. d. Anz. 1817 Emma Isenburger, Moses Seckels, Verlobte. 1833 Friedberg Aurich (Hessen).(Ostfriesland). Turnverein. Versammlung in Ginzel's Gartensaal Mittwoch den 24. Mai nach dem Turnen. 1848 Der Vorstand. Nieder⸗Wöllstadt. Am israelitischen Pfingstfeiertag, den 24. d. Mts., Hessischen Hof Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet Nieder-Wöllstadt, 1. Mai 1882. 1619 Aug. Becker. 1 auch als Hofhund Einen guten Zughund, ee de Wagen hat zu verkaufen 1844 Friedberg. Wilhelm Hofmann, Vorstadt. Einige Tausend schöne Pflanzen: 1839 Oberkolrabi und Wirsing werden abgegeben. Friedberg. Restauration Weihl. Glacéhandschuhe, senen, fate mit tärhandschuhe äußerst billig bei K. Friedrich. eute Abend 6½ Uhr verschied sanft nach schwerem Leiden meine liebe Schwester Frl. Charlotte Pilger. Um stille Theilnahme bittet Friebberg. Louise Keim, geb. Pilger. Die Beerdigung findet Mittwoch um 4 Uhr von dem Hause der Verstorbenen aus statt. 1854 Todes- Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß es Gott dem Allmäch⸗ tigen gefallen hat, unseren unvergeßlichen Vater, Großvater, Schwiegervater und Bruder, den Grossherzoglichen Bürgermeister Martin Hilger II., nach langem, sehr schwerem Leiden heute in ein besseres Jenseits abzurufen. Weckesheim den 22. Mai 1882. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Mittwoch den 24. d., Nachmittags 3 Uhr statt. 1856 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. nt dem noch nie den Vol Gemeiy Landn stellun Verei angen und Dr. dene Bres Kreis Scha Meck Rücke berg, der C strafge 0 brunne f f 0 0 0 5 spat der 2 der för 15. S gesclof