0 in kurzer 3 ichbarkeit. 1 inen, Ill fl prrisBetztichnift en f 210 Siu. 6 201 alg 1 f cel. 190 erna 1 Bid 3 i— 1 1 W tl. r Donnerstag den 20. Juli. Oberhessischer Anzeige * Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- Annoncen von auswärtigen Elnsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Aus dem Reichsgesetzblatt ist zu publitiren: Nr. 15. Consularvertrag mit Brasilien. die Ausgabe neuer gestempelter Wechselblankets. Betreffend: Ortstafeln. Amtlicher Theil. Nr. 16. Consularvertrag mit Griechenland. Bekanntmachung, betreffend Friedberg am 17. Juli 1882. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir haben wahrgenommen, daß viele der von Ihnen im letzten Frühjahre bezogenen gußeisernen Ortstafeln, beziehungsweise Annextafeln, noch nicht mit Oelfarbe angestrichen sind und empfehlen Ihnen deßhalb den Oelfarbenanstrich der Tafeln(weißer Grund, schwarze Schrift) baldigst vornehmen zu lassen, weil ohne denselben die Tafeln Noth leiden und auch auf den rohen Tafeln die Schrift nicht deutlich genug ist. Betreffend: Das Verfahren bei Aufnahme von Waisen in die Lan des-Waisenanstalt. Dr. Braden. Friedberg den 15. Juli 1882. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir haben die Wahrnehmung gemacht, daß die über die Aufnahme und Beau bestehenden Bestimmungen in den seltensten Fällen richtig zur Anwendung gebracht werden. aller bezüglichen Obliegenheiten herbeizuführen, pünktlichste Beobachtung wir von Ihnen erwarten. Unter armen oder unbemittelten Waisen sind auch solche zu verstehen, die mittelte Waisen hessischer Staatsangehöriger. geben wir Ihnen nachstehend eine Zusammenstellung der wesentlichsten Auspruch auf Aufnahme in die Landes-Waisenanstalt haben nur ehelich geborene, unbe— ssichtigung von Waisen in die Landes-Waisenanstalt Um nun eine ordnungsmäßige, rasche Erledigung Vorschriften, deren zwar ein Einkommen besitzen, welches aber zu ihrer Erziehung uicht ausreichend ist. Die Verpflichtung der Landes⸗Waisenaustalt beginnt mit der Zeit, wo ein Kind Waise wird. Waisenkind nicht zu Leuten kommt, Erziehung von Mädchen übernehmen, Contract-Formulare sind hierauf sorgfältig auszufüllen, wobei ein besonderes Zunamen der Pflegeeltern und des Waisenkindes, des Formularen, welche im Eingang noch das Wort„Heute“ tragen, dief des Kindes an die Pflegeeltern eingetragen wird. folgender Urkunden, ungesäumt vorzulegen: 1. Todesschein beider Eltern, namentlich ob Großeltern von väterlich und Familienverhältnisse des Waisen, sind, ihre verwaisten Enkel zu erziehen, 4. Zeugniß des Sobald die Genehmigung des Pflegevertrags erfolgt ist, die erfolgreich geschehene Impfung. was bei der halbjährigen Erhebung des Pflegegeldes zu beobachten ist,— Sie woll Kreisblatts vom 14. Februar 1879 bemessen— auch dem Großherzoglichen Kreis-Ges Wir nehmen noch Veranlassung, Sie ganz besonders darauf hinzuweisen, wie es anzuzeigen. Waisen eine tüchtige, sittliche Erziehung erhalten. Erziehung vernachlässigen, so ist uns hiervon unverzüglich Kenntuniß zu geben. welche eine anderweite Pflegebegebung angezeigt erscheinen lassen. daß ein Arzt herbeigerufen wird, in dringenden Fällen der keiten in der Verpflegung oder sofortige Mittheilung zu machen, wenn sich sonstige Umstände ereignen, Wird eine Waise krank, so liegt Ihnen die Pflicht ob, alsbald dafür zu sorgen, nächste, soust der Großherzogliche Kreisarzt, dem auch von jeder Herbeiruf bei der Confirmation oder ersten Communion die Bitte um Unterstützung zur Gesuch mit Ihrer gutachtlichen Aeußerung und unter Beischluß einer p uns rechtzeitig vorzulegen. haben Sie dies Confirmation hiervon unverzüglich Auzeige zu machen. über die gegen Entgelt in Pflege gegebenen Kinder unter sechs Jahren aufge sechsten Lebensjahre ein Ueberwachungsbogen zu führen ist. der in fremde Verpflegung gegebenen Kinder unter sechs 14. Mai 1880 verweisen, empfehlen wir Ihnen zugleich, geeigneten Falles die Pflegeeltern auf die Bestimmungen zum vollendeten Gesetz vom 10. September 1878, den Schutz erlassene Instruktion d. d. der§§. 2 und 3 besonders aufmerksam zu machen. Es ist zu unserer Kenntniß gekommen, daß in hies dies zur allgemeinen Kenntnißnahme bringen, Indem wir Es liegt Ihnen darum die verantwortliche P Ihnen hiernach die vorgeschriebenen, gedruckten Formulare zuge mit dem Geistlichen beziehungsweise Rabbiner in's Benehmen zu f welche in der Waisenpflege blos ein Mittel zur Besserung ihrer eigenen Lage suchen. einem Wittwer oder einem ledigen Mann soll aber kein Kind zur Erziehung übergeben werden. Die Augenmerk auf vollständige und genaue Angabe der Vor- und f Jahres und Tages der Geburt des letztern, wie auch darauf zu richten ist, daß bei den es Wort durchstrichen und an dessen Stelle der Tag der Uebergabe Die in dreifacher Ausfertigung aufgenommenen Verträge haben Sie uns, unter Beischluß oder ersten Communion auch wirklich zugelassen werden wird, Wir machen Sie schließlich noch darauf aufmerksam, wie auch die Waisenkinder in das Register nommen werden müssen, daß somit auch über jedes derselben bis Indem wir Sie in dieser Richtung noch des Einzelnen auf das 2. Geburtsschein des Bekanntmachung. flicht ob, uns ungesäumt Anzeige von der Verwaisung zu machen. stellt worden, haben Sie sich alsbald wegen der Wahl geeigneter Pflegeeltern etzen, wobei ganz vorzugsweise darauf zu achten ist, daß ein ung eines andern Arztes alsbald Mittheilung zu machen ist. Anschaffung von Kleidungsstücken bei Ihnen vorgebracht wird, so farramtlichen Bescheinigung, daß das Waisenkind zur Nachdem Wittwen können die Waisen, 3. Bescheinigung über die Vermögens— er oder mütterlicher Seite noch am Leben und ob sie im Stande Großherzoglichen Kreis-Gesundheitsamtes über den Gesundheitszustand des Waisen und haben Sie die Pflegeeltern davon zu unterrichten, en sich hierbei nach unserm Ausschreiben in Nr. 21 des undheitsamt die Aufnahme und den Namen des Pflegers Ihre Pflicht ist, mit darüber zu wachen, daß die Machen Sie in deren Erfüllung die Wahrnehmung, daß die Pflegeeltern ihre Verbindlich— Ebenso haben Sie uns Wenn Stirbt ein Waisenkind, so ist uns Jahren betreffend, sowie die dazu Dr. Braden. iger Stadt und unserem Kreis nachgemachte Markstücke in größerer Anzahl cursiren. machen wir zugleich darauf aufmerksam, daß, wer nachgemachtes oder verfälschtes Geld als echtes empfängt und nach erkannter Unechtheit als echtes in den Verkehr bringt oder auszugeben versucht, auf Grund des Strafgesetz— buchs mit Gefängnißstrafe oder hoher Geldstrafe bestraft wird. Friedberg den 18. Juli 1882. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V. Dr. v. Gemmingen. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt, Bei— lage Nr. 18, enthält: I. und 11. Oeffentliche Anerkennung von edelen Thaten. 111. Bekanntmachung, die Niederschlagung von Um— lagen der israel. Rel.⸗Gem. Kirch-Brombach betr. IV. Berichtigte Uebersicht der Umlagen in einigen Gemeinden des Kr. Erbach pro 1882/83. V. Uebersicht der für 1882/83 genehmigten Umlagen in den Gemeinden des Kr. Heppenheim. VI. Namens veränderung. VII. Dienstnachrichten. Dem Schullehrer Krenz zu VIII. Ruhestandsversetzung. IX. Coneurrenzeröffnungen. Erledigt ist: Die ev. Pfarrstelle zu Melbach, Gehalt 4569 M.; das Präsen⸗ tationsrecht steht den Freih. von Schenk zu Schweins— berg zu. Die ev. Pfasrstelle zu Stumpertenrod, Gehalt 1593 M.; eine Lehrerstelle zu Nieder-Wiesen, Gehalt 900 M.; eine Lehrerstelle zu Klein-Karben, Gehalt 900 M.; eine Lehrerstelle zu Münzenberg, Gehalt 900, M. X. Sterbefälle. Gestorben sind: der Ministerfaleal— eulator Röder zu Darmstadt; der Hoftheatermaschinerie⸗ direetor Brandt zu Darmstadt; der Oekonomie-Rath Brandt in Hötensleben; der Schullehrer Schultheiß zu Götzen; der Oberförster Heß zu Darmstadt; der Schul— Walldorf wurde die 2. Lehrerstelle an der Gemeindeschule lehrer Lautenschläger zu Harpertshausen; der ev. Pfarrer daselbst übertragen. Kuntz zu Klein-Umstadt; der Schullehrer Gompf zu Eber— stadt; der Pedell Vorwinkel an dem Gymnasium zu Gießen; der Gradirmeister Mörler zu Bad-Nauheim; der Amts— gerichtsschreiber Schmeckenberger zu Darmstadt; der Forstmeister Jäger zu Fürth; der Geh. Regierungsrath Pfannebecker zu Worms; der Schullehrer Tremper zu Hainhausen; der Kammermusiker Stautz zu Darmstadt; der Revistonsinspeetor Eberhard zu Bessungen; der Rechts- anwalt Werle zu Darmstadt; der ev. Pfarrer Seeger zu Zotzenbach; der Forstmeister Weidig zu Darmstadt; der Oberlehrer Görtz zu Mainz; der Steuerrath Trapp zu Bessungen; der Rechtsanwalt Lindt zu Darmstadt; der Schullehrer Wallhäuser zu Gundersheim; der Forst— wart Heß zu Helpershain; der Schullehrer Ittel zu Nierstein; der ev. Pfarrer Stöhr zu Sprendlingen; der Landgerichtsdiener Seng zu Beerfelden; der Schullehrer 0 84. 0 5 N 1 Gaß zu Fauerbach, Kr. Büdingen; der Gendarm Winken⸗ stern in Bingen; der Landrichter Gutfleisch zu Darm⸗ stadt; der Rechtsanwalt Schenck zu Darmstadt; der ev. Pfarrer Weihl zu Herchenhain; der ev. Pfarrer Eigen⸗ brodt zu Steinbach. — Militärdienst-Nachricht. Vom 1. Gr. Inf.⸗Regt. Nr. 115 wurde der Sec.⸗Lieut. Hoff⸗ mann zum Prem.“ Lieut. befördert. — Der Zugmeister bei der Main Neckar⸗ Eisenbahn Herget, sowie die Bahnwärter Kirchner und Groß bei dieser Bahn wurden in den Ruhe— stand versetzt.. Karlsruhe, 18. Juli. Die Generalsynode, die heute eröffnet wurde, wählte Lamey ein⸗ stimmig zum Präsidenten. In der Katechismus— debatte traten die Konservativen für den alten Katechismus, bezw. für Freigebung des Gebrauchs beider Bücher, die Mittelpartei für das bisherige Buch und dann für ein neues mit Auswendig— lernen der Sätze ein. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 18. Juli. Daß keine österreichischen Mannschaften in Alexandrien ausgeschifft worden, erklärt sich da⸗ durch, daß nur ein österreichisches Schiff, der „Laudon“ dort ist, das erst vorgestern von der hohen See wieder dorthin zurückgekehrt ist. Dasselbe hat den österreichischen Consul an Bord. Auch dürfte es kaum entbehrliche Mannschaften haben, worüber indessen der Capitän zu ent— scheiden hat. Uebrigens haben auch die fran— zösischen und italienischen Schiffe keine Mann— schaften ans Land gesetzt. Nur Griechen wurden ausgeschifft. Frankreich. Paris, 17. Juli. Im Mini⸗ sterium des Aeußeren liegen jetzt eingehende Berichte über das Bombardement und dessen Folgen von Seiten der Capitäne der französischen Kriegsschiffe vor. Es erhellt aus denselben, daß die anfänglichen Meldungen über den Brand Alexandriens sehr übertrieben waren. Großbritannien. London, 18. Juli. Die Morgenblätter glauben, die Ernennung des Nachfolgers Bright's dürfte zu einer erheblichen Aenderung des Kabinets führen. — 18. Juli. Die Abendzeitungen verlangen die Rücknahme der die Thätigkeit des Admiral Seymour paralysirenden Instructionen. Italien. Rom, 15. Juli. Graf Gloria, der italienische Consul in Kairo, der die dortige Colonie nicht verlassen wollte, telegraphirt, auch dort herrsche große Aufregung. Er wolle alle Italiener nach Ismailia senden. Türkei. Konstantinopel, 17. Juli. Die Einladung zur Intervention soll die Dauer der Occupation auf 3 Monate begrenzen. Der Auf— enthalt der Truppen solle nur auf Verlangen des Khedive nach vorheriger Vereinbarung zwischen der Pforte und den Mächten verlängert werden. — 18. Juli. Die Pforte trifft täglich um⸗ fassendere Anstalten zur Intervention in Egypten. Gleichwohl steht zu erwarten, daß die türkische Antwort auf die Conferenznote ablehnend lauten werde. Die Pforte will nämlich nicht als Man— datar, nicht als Scherge einschreiten. Zu einer Action kraft ihrer Souveränetät aber ist sie nicht abgeneigt. — 18. Juli. Die Botschafter Frankreichs und Englands wurden durch eine identische Depesche angewiesen, die Frage betreffs des Schutzes des Suezkanals der Conferenz zu unterbreiten und vorzuschlagen, daß die Ausübung dieses Schutzes gewissen Mächten übertragen werde. Rußland. Petersburg. Im Aus wärtigen Amte erwartet man ein baldiges günstiges Re— sultat der Verhandlungen mit England wegen der Besitzergreirung von Bokhara und Merw. Die egyptischen Unruhen begünstigen die Forder— ungen Rußlands. Amerika. New⸗Pork, 14. Juli. Zwei Brüder Namens Flacherty sind im Comitat Kerry unter dem Verdacht, an den Phönix-Park— Morden betheiligt gewesen zu sein, verhaftet worden. Die Verhafteten sind aus London, Ontario(Canada), gebürtig. Es heißt, daß sie ihre Heimath am 22. Mai verließen. 7 Afrika. Algier. Nachrichten aus Süd- Oran besagen, daß drei Marabouts: Sikadur, Sisliman und Bu-Amema, Vorposteu auf algerisches Gebiet vorschoben und beabsichtigen, gegen Mecheria vorzudringen. Ein französischer Vorposten in Elgalloul wurde angefallen. Egypten. Alexandria, 16. Juli. Arabi Pascha befindet sich mit 4 Regimentern Infan— terie, 1500 Mann irregulären Truppen, einem Regt. Cavallerie, 800 Pferden, 36 Krupp'schen Geschützen und 12 Mitrailleusen noch in Kafr— dowar; die Truppen sind aber demoralisirt. Ein von Arabi Pascha nach Alexandrien ge— sandter Offizier, welcher das rollende Eisenbahn— material und 3000 Tonnen Kohlen an sich nehmen sollte, wurde von den Engländern ge— fangen genommen. Der Khedive hat Arabi nach Alexandrien berufen, unter der Androhung, daß er ihn im Weigerungsfalle als Rebellen behandeln werde.— 17. Juli. In der Nacht zum Sonntag wurde in Alexandria Allarm ge— schlagen, da nach einem Gerücht Arabi Pascha heranrücke. Es hat aber nur die Besatzung des Fort Gabari auf eine plündernde Beduinenab— theilung in der ungefähren Stärke von 160 Mann Feuer gegeben, worauf letztere sofort die Flucht ergriff. Das Hospital der deutschen Diakonissinnen ist unversehrt. Der Superior und zehn Schwestern, auch Dr. Kulp nebst Frau, sowie noch 60 europäische Flüchtlinge, darunter der deutsche Pfarrer mit Frau und Bruder und Dr. Schweinfurth hatten sich in dem Gebäude gesichert. Die Zahl der zu Polizeizwecken und Zwecks Abwehr eines etwaigen Angriffs Arabi Pascha's heute gelandeten Engländer beträgt gegen 3000. Gelandete deutsche und griechische Matrosen kehrten auf ihre Schiffe zurück. Zu dem Blutbad und zur Brandstiftung soll ein egyptischer Oberst das Signal gegeben haben. — 18. Juli. 5800 Mann Truppen befinden sich bereits am Lande. Der Khedive hat be— schlossen, Arabi abzusetzen, vertagte jedoch die Publication, weil man befürchtet, daß in Folge dessen Unruhen in Kairo und anderen Städten entstehen könnten. Trotz der Wachsamkeit der Patrouillen sind gestern Abend mehrere Ge— bäude in Brand gesteckt worden. Auf dem großen Platz in Alexandrien wurde heute ein Brandstifter öffentlich erschossen. Das allge— meine Vertrauen scheint sich langsam wieder einzufinden. Jedoch hört man viele Klagen über die Unthätigkeit des Admiral Seymour, der auf Ordres von England wartete, anstatt sogleich Arabi mit den disponiblen 6000 Mann englischer Truppen, die man für ausreichend dazu hält, anzugreifen. Ragheb Pascha des— avouirte in einem officiellen Schreiben Seymour das Vorgehen Arabi's. Uebrigens sind die Befürchtungen, daß Arabi die Stadt angreifen würde, geschwunden. Der Khedive beklagte sich, seine Minister stünden in directer telegraphischer Verbindung mit Arabi Pascha. Port Said, 17. Juli. Schaaren von Flücht⸗ lingen haben sich, einen Angriff der Beduinen befürchtend, ins Fort Guemil begeben; 6 Meilen davon entfernt haben sich 1500 Araber ver— schanzt. Im Hafen liegen 11 Kriegsschiffe, meist französische. Der englische Gouverneur nimmt für den Khedive Partei, aber Mustapha, welcher die Wache von 250 Mann commandirt, ist gefährlich. Suez, 17. Juli. Am Sonntag Morgen er— ließ der Capitän der„Iris“ den Befehl an die egyptischen Kriegsschiffe, ohne seine Erlaub— niß den Hafen nicht zu verlassen, da er be— fürchtete, sie gedächten in den Kanal einzulaufen. Einstweilen ist der Suezeanal noch vollständig passirbar. Kairo, 17. Juli. Der deutsche Consul ist am 15. Juli mit 300 deutschen und österreichi— schen Unterthanen mittelst eines von den egypt— ischen Behörden gestellten Extrazuges wohlbe— halten in Ismailia angelangt, von wo sie auf dem Suezcanal sich nach Port Said begeben. — Die englischen und französischen Kriegsschiffe auf dem Canal erhielten Befehl, der österreichisch— auff deutschen Karawane Schutz zu gewähren. Die aus Kairo geflüchteten Personen berichten von Ermordungen der Europäer in Tantah, Man⸗ suah und Zazazig; ein Consul wurde in Zazazig ermordet. — 18. Juli. Drei englische Panzerschiffe erschienen vor Aboukir, welches die weiße Flagge aufhißte. Arabi Pascha macht Ausflüchte, um der Aufforderung des Khedive nicht Folge leisten zu müssen. Indien. Simla. Von hier wird berichtet, daß die Truppen, welche die indische Regierung nach Egypten senden wird, beordert seien, sich marschbereit zu halten. Die beurlaubten Offiziere und Mannschaften sind zurückberufen worden. Aus Stadt und Land. T. Friedberg, 19. Juli. Es ist bezüglich der „Actien⸗Zuckerfabrik Wetterau“ geäußert worden, daß der gewählte Platz in sofern ungünstig sei, als auf dem⸗ selben das Wasser sehr hoch zu stehen kommen werde. Referent hat in Folge dessen genaue dießbezügliche Infor⸗ mationen eingeholt und theilt darüber mit, daß bei der Wahl des betreffenden Platzes jedenfalls nur das Interesse der anzulegenden Fabrik maßgebend gewesen ist, und der zugezogene, sehr renommirte Techniker denselben— mit Ruͤcksicht auf die Nähe der Stadt Friedberg, die Ver⸗ kehrsstraßen und namentlich den bequemen Anschluß an die Eisenbahn— als den ausgesprochen geeignetsten bezeich⸗ net hat. Rücksichtlich des Wassers ließ sich besagter Techniker dahin aus, daß es das Beste sei, wenn zur Beschaffung desselben keine besondere„Pumpstation“, abseits der Fabrik, erforderlich wäre; einer so glücklichen Lage er⸗ freuten sich aber nur wenige Zuckerfabriken. Ob anderen⸗ falls der Leitungsstrang etwas länger oder kürzer ge⸗ macht werden müsse, sei für die Anlagekosten unerheblich, Es erscheint nicht unwahrscheinlich, daß es gelingen wird, an der gewählten Stelle Brunnen anzulegen, welche den Bedarf decken, in welchem Falle also die Pumpstation wegfiele, anderenfalls käme dieselbe an die Usa, bezw. Wetter, je nachdem das Wasser der ersteren als geeignet befunden wuͤrde, oder nicht. b o. Bad⸗Nauheim. Auf dem Frankfurter Zuchtvieh⸗ markt, der seit einiger Zeit mit Prämiirung des aufge⸗ fahrenen Viehes verbunden ist, hat am 18. Juli der Metzger S. Loͤb von hier, für eine rothe trächtige Vogels⸗ berger Kalbin, 2½ Jahr alt, den dritten Preis mit 20 M. erhalten. Großkarben, 18. Juli. Auf der hiesigen Station wurde gestern Abend ein Milchfuhrmann vom Büdes⸗ heimer Hof von einem Eisenbahnzug überfahren. Die Räder rissen dem unglücklichen Mann beide Beine und einen Arm ab. Der alsbald eingetretene Tod machte den Leiden des Mannes ein Ende. Wie uns erzählt wird, soll dieser Unglücksfall bereits der dritte sein, welcher dem fahrenden Locomotivführer mit einer Maschine passirt ist. Vilbel, 18. Juli. Dem„V. A.“ zufolge fand gestern Nachmittag ein hiesiger Oekonom auf seinem Heu⸗ boden ein Säckchen mit 5, 2 und 1⸗Markstücken, zu⸗ sammen eirca 30 Mark. Bei näherer Besichtigung er⸗ gab sich aber, daß die Geldstücke falsch sind. Nachdem die Arbeiter am Abend vom Felde kamen und ins Ver⸗ hör genommen wurden, gestand es auch gleich ein vor⸗ übergehend angenommener Taglöhner ein, daß das Geld von ihm sei und dasselbe in einer Gießerei im Waldecki⸗ chen, wo er gearbeitet habe, verfertigt hätte. Die ge⸗ richtliche Untersuchung wird Näheres klarlegen. Allerlei. y. Mittelbuchen bei Hanau. Am 16. Juli wurde das 2. Bundesfest des Nidderthal-Sängerbundes, welches schon den 9. d. M. hätte stattfinden sollen, aber wegen zu ungünstiger Witterung um 8 Tage verschoben werden mußte, dahier abgehalten. Der Himmel schien gleichsam an der Festlichkeit sein Wohlgefallen zu haben, denn mit seinem freundlichsten Blau blickte er zur Erde nieder. Bis Mittags 1 Uhr waren alle Bundesvereine, selbst die entferntesten, sowie 3 weitere, noch nicht zum Bunde gehörenden Vereine, welche aber alsbald ihren Beitritt erklärten, zur Festlichkeit versammelt. Kurz nach 2 Uhr bewegte sich der Festzug durch die Straßen des reich beflaggten und deeorirten Dorfes nach dem schön ge— legenen und herrlich hergerichteten Festplatze. Der Schatten der Eichen hielt die drückend, heißen Sonnen⸗ straͤhlen vollständig ab und einem jeden Theilnehmer waren die Worte nahe: Hier ist gut sein, hier wollen wir und hier läßt sich ein gemüthlicher Nachmittag verleben. Nachdem der Festzug auf dem Festplatz angelangt war, hielt der Vieepräsident des Bundes, Lehrer Weider von Windecken, die Festrede. Für diesen gediegenen Vortrag erntete Redner am Schluß die wärmsten Worte des Dankes. Alsdann schritt man zum Vortrag des Bundes⸗ chorliedes:„Weihe des Gesangs“ von Mozart, welches der Präsident des Bundes, Lehrer Scharmann von Kaichen, dirigirte, und welches mit Präeision gesungen, den reichsten Beifall der anwesenden Menge erntete. Hieran schlossen sich die Spezialchöre. Es wurde im Ganzen sehr gut gesungen und man konnte sagen, der Zweck des Bundes ist kein verfehlter. Nach und nach wurde es auf dem Festplatze immer lebendiger und heitere Stimmung herrschte an jedem Tisch und in jeder Gesell⸗ schaft. Nach Beendigung der Gesänge sorgte die gut hesetzte 111 Pber⸗ angnt 0— Ta Nausc hat Farl auf e „Korr berst 0 M. — 1 . 2 gerich Vals: M St Se W sow steir Su geb. zum und auf wos der 7245 N e werd fra Ort N steitz 2 Wei 1 F setzte Musik noch für Unterhaltung auf den Tanzböden. So blieb man vergnügt beisammen bis spät am Abend ind nur die einbrechende Nacht gab Veranlassung zum zufbruch. Die Feier dieses so schönen Festes, welche der gelungensten Weise verlief, wird einem jeden dheilnehmer lange in Erinnerung bleiben. Berlin, 18. Juli. In Charlottenburg wurde gstern der erste Fall asiatischer Cholera mit tödtlichem dus gange eonstatirt. Dresden. Am 11. Juli starb hier, wo er seit Y Jahren lebte, der Jugendschriftsteller Dr. Franz Hoff— rann im Alter von 68 Jahren. Sein Name ist in ganz weutschland und durch Uebersetzung mehrerer seiner Werke ider dessen Grenzen hinaus bekannt und beliebt geworden. Gerichtssaal. Friedberg, 18. Juli. In der heutigen Sitzung ds Schöffengerichts wurde erkannt: 1) gegen Friedrich Bilbelm Schmidt von Vilbel, Friedrich Karl Muth von t, Wilhelm Neurath von Ober⸗Ursel, Ferdinand Pfeiffer en Vilbel(Rekruten), wegen Widerstands gegen die Etaatsgewalt, gegen die drei ersteren auf eine Gefäng— rißstrafe von fünf Wochen, gegen den letzteren wurde de Verhandlung ausgesetzt; 2) gegen Johannes Koffler II. un Heldenbergen, wegen Beleidigung, auf eine Gefäng— Aßstrafe von 14 Tagen; 3) gegen Johannes Blech von ber-Florstadt, wegen Körperverletzung, auf eine Ge— sngnißstrafe von 3 Tagen; 4) gegen Johannes Meier II. en Ober Rosbach, wegen Beleidigung, auf eine Geld— Fafe von 5 M. event. 1 Tag Haft; 5) gegen Jacob gusch von Friedberg, wegen ruhestörenden Lärmens und oben Unfugs, auf eine Haftstrafe von 6 Tagen; 6) gegen (url Petermann von Nidda, wegen Sachbeschädigung, f eine Gefängnißstrafe von 14 Tagen. M. 15.44, Erbsen M. 19.00, Lein M. 00.00, Samen M. 26.96, Kartoffeln M. 4.96. Gießen, 18. Juli. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 0.85—0.90, Eier 1 Stück 5 bis 6 Pf., Käse per St. 5—8 Pf., Tauben das Paar 80— 90 Pf., Hühner per Stück M. 1.00— 1.30, Hahnen per Stück M. 0.80 bis 1.40 Enten per Stück M. 1.70— 2.00, Ochsenfleisch per Pfund 64—66 Pf., Kuh- und Rindfleisch 54— 56 Pf., Kalbfleisch 4450 Pf., Schweinefleisch 62—64 Pf., Hammelfleisch 60—70 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 4.50 bis 5.00, Zwiebeln der Ctr. 12 M., Kirschen das Pfd. 25—30 Pf., Gänse M. 0.00 0.00, Neue Kartoffeln M. 7-10. Frankfurt, 17. Juli. Viehmarkt. Angetrieben waren waren ca. 370 Ochsen u. Stiere, 280 Kühe u. Rinder, 190, Kälber und 200 Hämmel. Die Preise stellten sich per 100 Pfd. Fleischgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 66- 68., 2. Qual. M. 00— 00., Kühe 1. Qual. M. 58— 60., 2. Qual. M. 00—00., Kälber je nach Qualität M. 48. bis 60., Hämmel 1. Qual. M. 60—62., 2. Qual. M. 45. bis 50. Frankfurt, 17. Juli. Frankfurter Produktenbörse. (Offizielle Notirungen.) Waizen behauptet, eff. hies. und Wetterauer M. 27.50— 28, fremder M. 23.00— 26.00, per diesen Monat M. 23.¼. Roggen behauptet, effectiv hies. M. 19.25—00, fremder M. 16.½—19.00, per diesen Monat M. 16.50. Gerste unver., eff. hies. und Wetterauer M. 17.0018, fremde M. 18.— 19. Hafer unver., eff. hiesiger M. 16.50—17, fremder M. 16.00- 17.00, per diesen Monat M. 16.00. Rüböl unver., eff. ohne Faß hies. in Parthien von 50 Ctr. M. 33.50 Branntwein eff. ohne Faß M. 43. Mehl Nr. 1 M. 40., Nr. 2 M. 38., Nr. 3 M. 33., Nr. 4 M. 29., Nr. 5 M. 26., Roggen⸗ mehl 0%(Berliner Marke) M. 24.00—00, L.(Berliner Marke) M. 22—22½., II.(Berl. Marke) M. 18-19. Handel und Verkehr. Friedberg, 19. Juli. Wochenmarkt. Butter kostete yt Pfd. M. 0.90.—1.00, Eier 1 St. 5 Pf, 2 St. gr. 11 Pf. Friedberg, 19. Juli. Fruchtbericht. Waizen M. 27.00, torn M. 18., Gerste M. 16., Hafer M. 16. Alle Preise vrstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Grünberg. Fruchtpreise vom 15. Juli. Waizen I.. 26.00, Korn M. 19.20, Gerste M. 17.56, Hafer Heute sandten wir den Rest der für die verfolgten russischen Juden eingegangenen Gelder mit M. 25.50 an das Comité nach Berlin ein. Indem wir unserer— seits die Sammlung für geschlossen erklären, bitten wir allenfallsige weitere Sendungen direkt an das Comité in Berlin machen zu wollen. Die Quittungen über die abgesandten Gelder können bei uns eingesehen werden. Die Expedition des Oberh. Anz.!“ Bekanntmachung. Amtliche Verkaufsstellen für Postwerthzeichen bestehen: Reichelsheim bei Herrn Buchbinder E. Pfeifer, Reichelsheim bei Herrn Gastwirth G. W. Schmid, Beienheim bei Herrn Gastwirth A. Stein, Blofeld bei Herrn Oeeonom W. Conrad, Heuchelheim bei Herrn Spezereikrämer W. Kölsch II., Weckesheim bei Herrn Johannes Pfarrer. Diese Herren sind verpflichtet, stets eine entsprechende Anzahl von Postwerthzeichen vorräthig zu halten und die einzelnen Marken zu keinem höheren, als den Betrag ihres Werthes an das Publikum abzugeben. Reichelsheim in der Wetterau den 18. Juli 1882. Kaiserliches Postamt. Zinser. Geld- Cours. Frankfurt am 15. Juli 1882. o Frankenstüg e„ M. 16 2428 do. in%„„„„„ 16 22 Englische Sovereigns.„ 20 38—43 Russische Impertales.„ 16 80G. uf Ducaten.„ 9 53—58 0 mareo. 9 60—62 Dollars in Golde. 4 16-20 Volksbad. Wasserwärme der Usa am 19. Juli: 180 Reaumur. Walter. Israelitischer Gottesdienst in Friedberg Sabbathfeier vom 22. Juli 1882. Beginn: Freitag Abends 7 Uhr. Samstag Morgens 8 Uhr. Samstag Nachmittags 4 Uhr. Sabbathausgang 8 Uhr 45 Min. Wochengottes dienst von Sonntag den 23. Juli an Morgens 6¼ Uhr, Nachmittags 6 Uhr. Dienstag den 25. Juli(Fasten 9 Uhr Abends). Vergebung von Bauarbeiten. Die zur Herstellung einer Gartenmauer an dem Amts- grichtsgebäude zu Butz bach erforderlichen 1 0 a8: 5 Maurerarbeit, veranschlagt zu Steinhauerarbeit Schlosserarbeit Weißbinderarbeit suwie die Lieferung von 3 Kubikmeter lagerhaften Mauer- inen und 5 Tonnen Portland-Cement sollen auf dem eubmissionsweg an den Wenigstnehmenden öffentlich ver— gaben werden und sind die Submissionen längstens bis zum 22. Juli l. J., Vormittags 10 Uhr, verschlossen und frankirt und mit der nöthigen Aufschrift versehen af der Amtsstube der unterfertigten Stelle einzureichen, roselbst auch die eingelaufenen Offerten in Gegenwart dir etwa erschienenen Submittenten geöffnet werden. Der Voranschlag und das Bedingnißheft liegen bis z jenem Termin daselbst in den Buͤreaustunden zur Ensicht offen. Friedberg am 15. Juli 1882. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Reuß 2.59 euß. — 1— 5* Versteigerungs-Anzeige. Samstag den 22. Juli 1882, Nachmittags 1 Uhr, werden die Kirschen auf den Bäumen an der Staats— staße Friedberg⸗Homburg, in Abtheilung 137138, auf Tut und Stelle an die Meistbietenden öffentlich ver— siflgert. Friedberg am 17. Juli 1882. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. R i Submission. Die zur Anfertigung eines eisernen Steges über die Letter bei Bruchenbrücken erforderlichen und unten näher ͤsschriebenen Arbeiten sollen auf dem Wege öffentlicher 276 Zabmission verdungen werden und wollen Uebernahms⸗ littige ihre Offerten, welche die Angebote in Proeenten die Anschlagssumme enthalten sollen, schriftlich, versiegelt ud portofrei bei Großherzoglicher Bürgermeisterei wruchenbrücken bis längstens den 24. Jul, Vor⸗ mittags 11 Uhr, einreichen: M. Pf. Schlosserarbeit, veranschlagt zu Maurerarbeit 148 58 Weiß binderarbeit 19 88 Plan, Kostenüberschlag und Submissions bedingungen igen auf dem Büreau des Unterzeichneten Mittwoch n 19. und Donnerstag 20. d. Mts. zur Einsicht aus. Assenheim den 15. Juli 1882. Wenck, Bezirksbauaufseher. Neu„ 2428 Vollharinge Wilhelm Fertsch. 700 16 1961 11 1 Holl f* 1 0 b. 1** U Versteigerungs-Anzeige. Die nachstehend bezeichneten Crescenzen sollen an den beibemerkten Daten öffentlich meistbietend an Ort und Stelle gegen Bahrzahlung versteigert werden: I. Schwalheim: Donnerstag, 20. Juli er., Vormit⸗ tags 7 Uhr anfangend: 1. Die Waizen-Erndte von etwa 5 Morgen Land(in 8 einzelnen Parzellen), 2. die Gersten-Erndte von einem ½ Morgen großen Acker. Kaufliebhaber wollen sich am Rathhause einfinden. II. Dorheim: Donnerstag, 20. Juli er., Nach- mittags 3 Uhr: .Die Korn⸗Erndte von etwa 2 Morgen Ackerland (in drei Parzellen), die Waizen-Erndte von etwa 4 Morgen(in zehn einzelnen Parzellen), die Gersten-Erndte von etwa 5 Morgen(in zwölf ein— zelnen Parzellen), . die Hafer⸗Erndte von einem ½ Morgen großen Acker. Kaufliebhaben wollen sich im Schulhofe einfinden. III. Nieder⸗Mörlen: Freitag, 21. Julier., Nach- mittags 2 Uhr: 1. Die Korn-Erndte von etwa 9500 Meter Ackerland (in 17 einzelnen Parzellen), die Waizen-Erndte von etwa 8000 Meter (in 15 einzelnen Parzellen), die Gersten Erndte von etwa 5500 Meter (in 10 einzelnen Parzellen), die Hafer-Erndte von etwa 2500 Meter (in 6 Parzellen). Zusammenkunft der Steigerer auf dem Großherzoglichen Bürgermeisterei-Büreau. IV. Bad⸗Nauheim: Samstag, 22. Juli er., Nach⸗ mittags 7 Uhr: 1. Die Korn⸗Erndte von etwa ½ Morgen Ackerland (2 Parzellen), 2. Die Waizen⸗Erndte von ½ Morgen Ackerland. Zusammenkunft der Steigerer auf meinem Büreau. V. Rödgen: Montag, 24. Juli er., Nachmit⸗ tags 3 Uhr: 1. Die Korn⸗Erndte von einem/ Morgen großen Acker, 2. die Waizen- Erndte von 4 Aeckern, zusammen etwa 2 Morgen haltend. Zusammenkunft der Steigerer Rathhause. Bad⸗Nauheim den 17. Juli 1882. Heutzenröder, 2491 0 Großßh. Gerichtsvollzleher. Schäl-Saatpflüge, verbesserter Construetion, liefere zu herabgesetzten Preisen franco nächster Elsenbahnstation. Die Pflüge gebe ich auf Probe. A. Buch, Maschinengeschäft, Hungen. Ackerland Ackerland 2. 3. 4. Ackerland auf dem 2474 Versteigerungs-Anzeige. Freitag den 21. Juli er., von Vormittags 7 Uhr ab, wird die zur Coneursmasse des Wilhelm Hofmann in Wisselsheim gehörige Körner-Erndte und zwar: 1) eirea 4½ Morgen Waizen(3 Parzellen), n 75 Korn(2 Parzellen), e 5 Gerste(2 Parzellen), 8 5 Hafer(5 Parzellen) an Ort und Stelle öffentlich meistbietend gegen Baar⸗ zahlung versteigert. Zusammenkunft der Steigerer im Wirthslocale Nicolaus in Wisselsheim. Die Versteigerung wird nicht zurückgenommen. Bad-Nauheim, 19. Juli 1882. Heutzenröder, Großh. Gerichtsvollzieher. Arbeits-Vergebung. Montag den 24. Juli, Vormittags 9 Uhr, soll in der Gemeinde Ossenheim die zur Reparatur des Kirchthurms erforderliche Dachdeckerarbeit, im Betrage von 32 Mark, in Aecord gegeben werden. Assenheim den 17. Juli 1882. Wenck, Bezirks bauaufseher. Arbeits-Vergebung. Montag den 24. Juli, Vormittags 11 Uhr, soll in der Gemeinde Bauernheim die zur Reparatur des Kirchthurms erforderliche Dachdeckerarbeit, im Betrage von 28 Mark, in Accord gegeben werden. Assenheim den 17. Juli 1882. Wenck, Bezirksbauauseher. 2490 2. 2480 — Submission. Die für die Erweiterung des Friedhofes zu Burg⸗ Gräfenrode erforderlichen Maurer- und Steinhauer⸗ arbeiten, welche zu den unten verzeichneten Summen veranschlagt sind, sollen auf dem Wege öffentlicher Sub⸗ mission vergeben werden und wollen Uebernahmslustige ihre Angebote nach Procenten der Anschlagssumme schrift⸗ lich, versiegelt und portofrei bel Großherzoglicher Buͤrger⸗ meisterei Burg⸗Gräfenrode, woselbst spezieller Kosten⸗ anschlag zur Einsicht offen liegt, bis zum 31. Juli, Nachmittags 1 Uhr, einreichen. Maurerarbeit 648 M. 30 Pf., Steinhauerarbeit 180„—„ Assenheim den 17. Juli 1882. Wenck, Bezirksbauaufseher. 0 INI N % Morgen Korn hat zu verkaufen Pfandmeister Schuchard. 2478 Ein erfahrenes Dienstmädchen mit guten Empfehlungen findet sofort Stelle bei elner kleinen Familie. Wo? sagt die Exped. d. Exp. 2481 2489 5 9 Errichtung der „Wetterau“ bei Bezugnehmend auf die General-Versammlung vom 8. d. Mts. lade ich hiermit sämmtliche Interessenten zur Constituirung der Gesellschaft auf nächsten Sonntag den 23. Jol I. 5, Nachmittags 2½ Uhr, in's Hötel Trapp zu Friedberg mit dem Bemerken ein, daß in diesem Termine die Actienzeichnung geschlossen und der Aufsichtsrath nach§ 18 der Statuten gewählt werden wird. Friedberg. Vorläufig noch die weitere Anzeige von der Abänderung des§ 4 der Instruction für den Rübenbau, wonach die Rüben auf 45 Centimeter weit gedrillt werden durfen. Görbelheimer Mühle den 18. Juli 1882. Namens der Commission: H. Schudt. Zucker-Rübenban. Drill⸗Maschinen, Dibbel⸗, Breitsäe⸗ und Hack⸗Maschinen, neuester Construction, halte auf Lager und liefere zu Fabrik-Preisen. Illustrirte Preis⸗Verzeichnisse auf Wunsch zu Diensten. A. Buch, Maschinen-Geschäft, Hungen. Lebensversicherungsbank f. D. in Gotha. Hierdurch bringen wir zur öffentlichen Kenntniß, daß wir unsere Agentur in Friedberg iW. eingezogen und mit unserer Hauptagentur in Frankfurt a. M., welche von unserem Bezirks— bevollmächtigten, Herrn K. Teigel— Opernplatz 4 J.— verwaltet wird, vereinigt haben. Gotha den 29. Juni 1882. Das Güreau der Lebensversicherungsbank f. D. 2473 2427 2345 Unter Bezugnahme auf vorstehende Bekanntmachung empfehle ich mich den zu der früheren Agentur Friedberg gehörigen Versicherten der Lebeusversicherungsbank f. D. zur Vermittelung ihrer Geschäfte mit der Bank und lade zu weiterer Theilnahme an derselben unter Hinweis auf den unten veröffentlichten Geschäftsstand der Anstalt ergebenst ein. Frankfurt a. M. den 1. Juli 1882. Carl Teigel. Stand der Bank am 1. Juni 1882. Versichert 58,510 Personen mit VVV 402,683,500 M. )))) T 104,525,000„ Ausgezahlte Versicherungssummen seit Eröffnung. 136,000,000„ Auf jede Normalprämie nach 5 Jahren Dividende.— Keine Aufnahmegebühren.— Ge— währung von Cautionsdarlehen an Beamte.— Sofortige Auszahlung der Versicherungssumme nach Beibringung der Sterbefallnachweisungen. Dividende in diesem Jahre 42 Prozent, 1883: 43 Prozent: Nettoprämie für 1000 M. nach Abzug von 42 Prozent Dividende 25 Jahren: 13 Mark 70 Pf., 45 Jahren: 23 Mark— Pf., e 50, 35 1% 40 19 70„ 5* 11 7 Bernhardiner feinster Alpenkräuter⸗Magenbitter on. 8 2 wallrad Ottmar Vernhard, T koönigl. bayr. 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Friedberg den 16. Juli 1882 2464 Reuß, Kreisbaumeister. Arbeits-Versteigerung. Samstag den 22. d. Mts., Vormittags um 9 Uhr, sollen auf dem Bürgermeisterei-Büreau zu Fauer⸗ bach v. d. H. nachstehende Arbeiten öffentlich in 17 gegeben werden: M Maurerarbeit, lt. Kostenüberschlag 91 44 Zimmerarbeit 62 76 Schlosserarbeit 20 Weißbinderarbeit 30 37 Grabenarbeiten 53 50 Lieferung eiserner T Träger 178 59 1 einer eisernen Pumpe 50— 5 von Mauersteinen 37 60 5„ Mauersand 13 75 „ Chausseebausteinen 75— von Canaldeckplatten aus den Rockenberger Sandsteinbrüchen 48 Butzbach den 18. Juli 1882. Metzger, Bezirks⸗Bauaufseher. Zu vermiethen. In dem hiesigen Mathildenstiftshofe ist sofort ein großer Stall zu vermiethen. Näheres hierüber bei dem Unterzeichneten. Juli 1882. Friedberg den 18. Der Director des Mathildenstifts Friedberg: 2488 Scriba. b Frische Bierhefe 2484 empfiehlt G. Steinhäußer II. Fliegenfangflaschen CCC Neue Häringe, acht holländ., Sardellen, Sardines à Thuile, Hummer, Caviar, Corned beef, amerik. Zunge, Capern, feinste Gothaer Cervelatwurst 2410 bei Wilhelm Fertsch. Eine freundliche Wohnung im Hause des Herrn Karl Hieronimus, Ecke der Schuhmachergasse, hat zu vermiethen Adam Rampe, Herrenkleidermacher, 2443 2485 wohnhaft bei Herrn Friedr. Streckfuß. Haarzöpfe werden rasch und dauerhaft angefertigt; ausgekämmte Haare werden angekauft bei Simon Ruppel, Barbier und Friseur, Usagasse. Ein e bejahrte Haushälterin, am liebsten Wittwe, wird auf sofort gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Anz. Zum Einmachen empfehle Aechten Moselwein- Essig, 5 Nordhäuser Pruchtbrauntwein, Feinsten 96% Spiritus 2409 Wilhelm Fertsch. Tüchtige Schneider 2482 2477 7 finden dauernde Beschäftigung bei(139/.)% 2475 Herm. Regensburger, Frankfurt a. M. Lehrling gesuch 1 für ein Colonlal⸗, Material- und Farbwaaren-Geschä unter günstigen Bedingungen. Näheres bei der Exped. d. Anz. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. ischer Rathgeber für Landwirthe Nr. 7.) t der Benutzung und Nutznießung dez st 2486 DD (er ir — Wird 12 Ole ef Annon — Aus den betref Das! U des Ob wir un, paß un 1 oder u ein Gl aufgen führt gewest nach perden dene a gesetzb' licht Gebra eines Form 2 sandt. einget O staiser Ihier. Volks dempfa Thun bon ö Aden waren Eßlan und! ventlas ßlar haftet a Regis lebe ung ö an liche Mui 18 ages mit 2 0 ine T 11 76 lautet, 0 98