8 2 3 f 8 7 . 00 dtitdbeg Dr. Nit. den lernt n gte 15 1 a0:. A italien. ert m 1 eden enim de been aus Bergen auf Rügen(Vor- Pommern).— Der Aufenthaltsort des Friedrich Zöller von Groß-Karben ist unbekannt und zu ermitteln. betta begeben. twesen. ee, + Mall, gung, en dag ad schuhe „. richtig. 63 gellfich 0 Meldun 10 g, a 281 g lharinge: 20 U 12 l. lb. aqinen, 1882. Donnerstag den 16. November. Oberhessischer Anzeiger. —— ichten Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bet Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Anoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bet uns haben), we ——— lchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Ausgewiesen aus dem Großherzogthum auf Grund des F. 3 Absatz 2 des Freizügigkeitsgesetzes: Kaspar Emmert aus Köthen, Bezirk Brückenau; Friedrich Buchner von Fürth in Bayern; Engelhard Becker aus Joßbach, Kreis Marburg; Leonhard Rupprecht von Schwarzen— beck, Amt Nurnberg, Reg-Bez. Arnsberg; Friedrich Wilhelm Wurst aus Melsungen, Kreis Kassel; Karl Witter aus Vasungen, Kr. Meiningen; Franz Philipp Ludwig Pluwatz aus Potsdam; Peter Hohmann aus Fulda.— Wegen Bettels bestraft: Michael Kahn aus Guadrath, Kreis Borgheim, Reg.-Bez. Köln; Ludwig Hansel von Wingertshausen, Kreis Schotten; Wilhelm Neumeyer aus Volkmarsen, Kreis Kassel; Wilhelm Friedrich Hofmeister von Groß-Almerode, Kreis Witzenhausen; Hermann Kolz aus Spelndorf, Kreis Mühlheim a. d. Ruhr; Karl Singleten von Dickrich, Reg.-Bez. Luxemburg; Ludwig Friedrich Brenner aus Pforzheim(Baden).— Wegen Landstreicherei bestraft: Wilhelm Schulz Deutsches Reich. Berlin, 14. Nov. Der Eröffnung des Jandtags im Weißen Saale wohnten etwa zwei— gundertfünzig Abgeordnete und Herrenhausmit— glieder bei. Nachdem der Minister zur Linken des Thrones Aufstellung genommen hatte, er— chien der König, gefolgt von dem Kronprinzen, Prinzen Wilhelm, Friedrich Karl, Leopold Albrecht. Der Präsident des Herrenhauses drachte das Hoch auf den König aus. Der könig bestieg hierauf den Thron und verlas die Thronrede, welche namentlich bei den Stellen äber die Aufhebung der vier untersten Stufen der Classensteuer und den Beziehungen zu dem Auslande beifällig aufgenommen wurde. Putt— gamer erklärt die Session für eröffnet.— Im Herrenhaus wurde durch Acclamation der Herzog don Ratibor wieder zum Präsidenten und der Hraf v. Arnim zum 1. Vicepräsidenten gewählt. — Dem Reichs-Anzeiger zufolge ist der deutsche Consul Hoyack in Amsterdam zum Reichs— ommissär für die im nächsten Jahre dort statt⸗ andende internationale Colonial- und Export— dandels-Ausstellung ernannt, um die Vertretung ver deutschen Abtheilungen im Allgemeinen zu übernehmen und die an diese Abtheilungen sich nüpfenden Interessen zu fördern. Die Wahr⸗ tehmung kaufmännischer Interessen einzelner Aussteller gehört nicht zu seiner Aufgabe. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 13. Nov. Hestern kamen keinerlei Ruhestörungen vor. Ein Theil der Setzer ist im Striken begriffen; bei wei Journalen erfolgten Kündigungen. — Die von einem slavischen Blatte gebrachte daß sich die Führer der Albanesen im Wege des österreichischen Consulates an den Kaiser gewendet hätten, er möge Albanien durch zsterreichische Truppen besetzen lassen, wird als ine Eute bezeichnet. Doch stimmen die Nach⸗ von der albanesischen Grenze überein, aß der Zwiespalt zwischen Albanesen und Mon⸗ zenegrinern in der Zunahme begriffen sei. Der Reise Baron Nikolic's nach Bukarest wird jeder Zusammenhang mit der Politik abgesprochen. — Die wegen der vorwöchentlichen Tumulte ingeleiteten Untersuchungen haben bereits er⸗ piesen, daß die Anzettelungen von socialistischen ind antisemitischen Agitatoren ausgegangen sind. uch der seit einigen Tagen in den hiesigen Verkdruckereien ausgebrochene Setzerstrike ist jon einem antisemitischen Organ zuerst ange— gt worden. Pest, 13. Nov. lenehmigte in einer es Finanzministerlums Kechnungshofes, sowie Die ungarische Delegation Plenarsitzung das Budget und des gemeinsamen das Ordinartum und Extraordinarium des Kriegsbudgets und ertheilte Decharge bezüglich der Schlußrechnung pro 1880. — 13. Nov. Sitzung des Budget-Ausschusses der österreichischen Delegation. Minister Kallay hob hervor, die Pacification Bosniens schreitet fort und sei Hoffnung vorhanden, daß dieselbe bald durchgeführt sei. In der Herzegowina gingen die Steuern regelmäßiger als früher ein. Die Regierung sei bestrebt, Einheimische zur Verwaltung und zu Diensten heranzuziehen. Der Stand des Unterrichtswesens sei allerdings noch sehr schlecht. In Betreff der Colonisation theilt der Minister mit, daß ein einziges Dorf durch württembergische Colonisatoren entstanden sei. Die Regierung, welche die Colonisation des Landes in großem Maße höchst wünschens— werth halte, werde solche zu fördern suchen. Der verlangte Credit, mit Abstrich von 100,000 fl., wurde genehmigt. Frankreich. Paris, 14. Nov. Grevy war gestern leicht unwohl, präsidirte aber heute wieder einem Ministerrathe. Gerüchte von einer ernsten Erkrankung sind unbegründet.— Die Kammer nahm die Kapitel 3 bis 6 des Cultusbudgets an. Das Amendement zu Kapitel 4, behufs Herabsetzung der geistlichen Gehältersumme von 40 auf 36 Million Frs. wird abgelehnt. Großbritannien. London. Times ver— öffentlicht einen Brief Arabi's, worin derselbe erklärt, der Krieg wurde gemäß Decret des Cabinetsconseils beschlossen, welcher unter dem Vorsitze des Khedive und im Beisein Derwisch Paschas stattgefunden hatte. Spanien. Madrid, 14. November. Die Königin ist von einer Tochter entbunden wor— den. Die Taufe der Infantin ist auf nächsten Sonnabend festgesetzt. Der Papst wird Pathen— stelle übernehmen.— Die Einbeberufung der Cortes ist fuͤr Anfang Dezember in Aussicht genommen.— Nachrichten aus Manilla zu— folge griffen Eingeborene von den Suluinseln am 11. November das spanische Fort an, wurden aber mit Verlust von siebzig Todten zurückgeworfen. Spanischerseits wurden 15 Mann getödtet und mehrere verwundet. Die Ruhe ist wiederhergestellt. Italien. Rom. Von der Oppinione ge⸗ brachte Enthüllungen über angeblich österreichich— italienische Abmachungen, betreffend die Even— tualität einer Cooperation, werden von unter— richteter Seite als erfunden bezeichnet. Türkei. Constantinopel. Der Sultan hat die weitere Anstellung von deutschen Offizieren und Beamten beschlossen. — 14. Nov. Gerüchtweise verlautet von hier, daß Differenzen zwischen Aleko Pascha und dem russischen Generalconsul in Philippopel, Kleber, so ernster Natur geworden sind, daß Fürst Vogorides die Abberufung des Letzteren gefordet hat. — Die Pforte verharrt dabei, daß die An— wesenheit eines türkischen Commissärs in Kairo als nothwendig und nützlich anzusehen sei und beauftragte Musurus Pascha, Granville diese Anschauung zu wiederholen. Philippopel. Dem Generalgouverneur von Ostrumelien, Aleko Pascha, ist vor der Abreise Lord Dufferins aus Counstantinopel ein Schreiben des Letzteren zugegangen, worin er wegen seiner loyalen Haltung dem Sultan gegenüber und wegen seines Widerstandes gegen pauslavistische Intriguen beglückwünscht und ihm in beiden Richtungen die Unterstützung der englischen Re— gierung zugesichert wurde. Rumänien. Bukarest. Die Ernennung Carps zum Gesandten in Wien, anstatt Bala— ceanos, wird gemeldet. Bulgarien. Sofia, 12. Novbr. Fürst Alexander hat Rustschuk, wo er seit einiger Zeit seine Residenz hatte, heute verlassen, um sich nach Sofia zu begeben. Daselbst werden zum Empfange des Fürsten festliche Vorbereitungen getroffen. Rußland. Petersburg. Der Zeitung Strana zufolge beabsichtigt das Kriegsministerium im Jahre 1883 zwei Panzerschiffe, drei Kreuzer und zwei Kanonenboote für das Baltische Meer sowie zwei Panzerschiffe für das Schwarze Meer bauen zu lassen. Egypten. Kairo. Die Untersuchungs— commission hat das zwischen dem Vertheidiger und dem öffentlichen Ankläger vereinbarte Ge— richtsverfahren nicht acceptirt. Das Verhören der Zeugen durch die Vertheidigung könne nicht gestattet werden, außerdem müsse der Prozeß bis zum 25. December zu Ende sein. Aus Stadt und Land. Friedberg. In Folge der letzten Regen und des schmelzenden Schnees steigen die Usa, Wetter und Nidda wieder bedeutend. Auch von den großen Flüßen Main, Rhein, Neckar, Nahe und Mosel wird rasches Steigen, theilweise Ueberschwemmung gemeldet. Als weitere Folge der unaufhörlichen Regen ist eine Dammrutschung der Friedberg-Hanauer-Bahn bei Heldenbergen zu verzeichnen, wodurch die Bahn und ein Stück Chaussee an betreffender Stelle unpraktikabel geworden sind. r. Friedberg. Das erste diesjährige Wintereoneert unseres Musikvereins am nächsten Sonntag hat ein be⸗ sonders reichhaltiges Programm aufzuwelsen. Mendels— sohn's Meisterwerk„Die erste Walpurgisnacht“ steht obenan; von den darin mitwirkenden Solisten Fräulein Eberhard(Alt), J. Geissell(Bariton) und Bautz(Tenor) sind tüchtige Leistungen zu erwarten. Den früheren Coneertbesuchern ist Geissell gewiß noch in bester Er— innerung; Stimme wie Vortrag bieten uns hier ein harmonisch-schoͤnes Ganze. Hohes Interesse verdienen die prächtigen Seenen aus Frithjof(eomponirt von Max Bruch fur Männerchor, Bariton und Alt Solo), wobei in sehr dankenswerther Weise der Männerchor des Musikvereins durch eine größere Abtheilung des hlefigen Seminaristenchors verstärkt werden wird. Coneertmeister 0 6 U 3 Eberhard, füher in Bremen, seit Kurzem in Frankfurt ansässig, geht der Ruf eines tüchtigen Geigers voraus; von ihm wie von den Gesangssolisten steht eine Aus⸗ wahl gediegener Einzelvorträge auf dem Programm. Sagen wir zum Schlusse, daß auch bei diesem Coneerte Seminarlehrer Link die Güte haben wird, die Chöre wie Einzelnummern auf dem Klavier zu begleiten, so glauben wir gerade genug bemerkt zu haben, um allen Musikfreunden von Friedberg und Umgegend den Besuch des nächsten Musikvereins-Concerts zu empfehlen. H. V. Friedberg. 14 Köpfe stark,(die des Vor⸗ standes inbegriffen), war jüngst die Versammlung des Vereins für Handels- und gemeinnützige Zwecke. Regel- rechte zweimalige Einladung mit Bekanntmachung der Tagesordnung war an die Mitglieder und Freunde des Vereins ergangen und dennoch ein Besuch so unbefriedi⸗ gend wie das Wetter des Jahres 82. Vereine haben wir Friedberger die Menge, nur zu viele; ein frisches, fröhliches Vereinsleben, rege Antheilnahme der Mehrzahl der Mitglieder an demselben sind unbekannte Dinge. Ist der betreffende Vorstand, gewöhnlich unter erschweren— den Umständen, gewählt, so ist damit das höchste Maaß der Leistungsfäbigkeit der Mitglieder in Vereins-Ange— legenheiten erreicht und der Findigkeit des vorständlichen Verstandes bleibt es überlassen, den Vereinszwecken Bahn zu brechen. Dieses nach eigener, nicht ein- sondern ver⸗ schiedenseitiger Erfahrung gezeichnete Bild könnte noch mit einigen Strichen schärfer markirt werden; es ist in der vorstehenden Gestalt schon ähnlich genug, um den jetzigen Vorstands⸗Leidensgefährten einen Begriff des Schicksals, das ihrer als Auserwählter harret, zu geben. Nach dieser etwas länglichen Einleitung sei noch der Verhandlungen des Abends gedacht. Vorsitzender Carl Trapp gab einen kurzen Bericht über das, was von dem im Frübjabre neu gewählten Vorstande in den ver— schiedenen Richtungen, welchen der Verein dienen will (Handels- und gemeinnützige Zwecke) geschehen ist, bezüg— lich der Einzelbeiten auf die verschiedenen Mittheilungen, die der Oberhess. Anzeiger hierüber gebracht hat, ver— weisend. Die Kasse 4(für Handelszwecke, 60 Mitgl. Beiträge à M. 1.—) weist einen Bestand von M. 133.44 aus; die Kasse B(gemeinnützige Zwecke) verfügt z. Zt. über M 704.78. Ueber das von dem Vereine ange— regte, durch Gemeinderathsbeschluß gut geheißene Pro— jeet eines unterhalb des Vier-Eichenplatzes anzulegenden größeren Kinderspielplatzes verbreitete sich das Vorstands— mitglied C. Heyland, nachdem vorher von dem Vor— sitzenden aus der Verfügung des preuß. Unterrichtsmini— sters v. Goßler„über Turn- und Jugendspiele, ihre hohe Bedeutung für Volk und Vaterland“, einige Haupt— stellen vorgelesen worden waren. Voraussichtlich wird vor Beginn nächsten Frühjahrs mit den Plantrungsar— beiten begonnen werden; größere Betheiligung, reichlicher fließende Mittel sind für den Bestand der Kasse B dringend erwünscht, da die Gesammtherstellungskosten des Spiel— platzes den jetzigen Inhalt ziemlich aufzehren werden. Eine Eingabe, den Hausirhandel betreffend, führte zu einer längeren Debatte. Man einigte sich dahin, ein Gesuch an die zweite Kammer in Darmstadt zu richten, dahingehend, eine Prüfung der verschiedenen Besteuer— ungsarten und der Höhe derselben, welchen das Hausir— gewerbe in den Hessen benachbarten Ländern unterliegt, eintreten zu lassen und je nach dem Ergebniß dieser Untersuchung eine Gleichstellung Hessens mit den Nach— barländern hinsichtlich der Besteuerung des Hausirge⸗ werbes auf dem Wege der Gesetzgebung herbeizuführen. Als letzter Punkt der Tagesordnung standen Mittheil⸗ ungen über den Verein zum Schutze gegen schädliches Creditgeben. Hierüber ausführlich in einem besonderen Artikel zu berichten, behält sich Einsender vor. f. Bad⸗Nauherm, 14. Nov. Gestern Abend 8 Uhr brannte ein Strohhaufen an, der in der Nähe des Schweizerhauses am Waldrande saß. Nachdem das Feuer durch aufgeworfene Erde erstickt war, entzündete sich um 10 Ubr ein zweiter, dicht an dem ersteren sitzender Haufen und brannte ab. Es war nur ein Theil des Strohes versichert. Nieder⸗Erlenbach, 13. Nov. In dem Spital— bof dahier brach heute Morgen um 3 Uhr in einer großen Doppel- Scheuer, welche bis unters Dach gefüllt war, Feuer aus, welches trotz der angestrengtesten Thätigkeit der Einwohnerschaft nicht bewältigt werden konnte. Die Scheuern brannten sammt ihrem werthvollen Inhalte vollständig nieder. Ober⸗ Flörsheim. Der Ertrag der hier gebauten Zuckerrüben beläuft sich weit höher als man Anfangs glaubte. Einzelne Grundstücke lieferten über 300 Ctr. pro hess. Morgen. Sämmtliche hier gebauten Zucker⸗ rüben gingen an die Fabrik Friedensau ab, Allerlei. London, 14. Nov. Gestern, Montag frü ieß i der tiefen Finsterniß und bei schwerem She M der Nähe des Caps Beachy Head der Hamburger Dampfer „Westfalia“ mit einem anderen Dampfer zusammen, welch' letzterer sofort sank. Die„Westfalia“, selbst dem Sinken nahe, weil sie ein großes Loch im Buch davongetragen ließ trotzdem sofort ein Boot mit 6 Mann herab um die Ertrinkenden des anderen Schiffes zu retten, allein im Sturm verschwand dieses Boot und die„Westfalta“ mußte wegen eigener dringender Gefahr eiligst nach dem ungefähr fünfzig englische Seemeilen westwärts gelegenen Portsmouth zurückdampfen. Alle Passagiere, die Post und das Gepäck an Bord der„Westfalta“ wurden gerettet. Verloosungen. Finnländische 10 Thlr.⸗Loose vom Jahre 1868. Ziehung am 2. Nov. 1882. Ae 1. Febr. 1883. Hauptpreise: S. 8896 Nr. 10 15000 Thlr. S. 3769 Nr. 17 1500 Thlr. S. 5058 Nr. 2, S. 2266 Nr. 20, N. 3259 Nr. 3 je 1000 Thlr. S. 6295 Nr. 18, S. 3519 Nr. 12, S. 9291 Nr. 6, S. 11878 Nie. 8, S. 182 Nr. 20, S. 4860 Nr. 14, S. 3519 Nr. 6 je 300 Thlr. Schwedische 10 Thlr.⸗Loose vom Jahr 1860. Ziehung am 1. November 1882. Hauptpreise: Nr. 76920 a 10000 Thlr. Nr. 10087& 1000 Thlr. Nr. 19573 à 500 Thlr. Nr. 93722 140476& 150 Thlr. Nr. 27338 36664 53980 174027 200559 à 60 Thlr. Nr. 7325 24431 81220 87445 148825 170299 229296 237904 à 35 Thlr. Nr. 16319 20656 21572 37554 42903 77747 81831 85968 100138 126003 138200 138951 163900 165294 180091 187897 214420 237851 à 25 Thlr. Die Pflanzenwelt im Dienste der Industrie. Jeder kennt das wonnige Gefühl, das uns beseelt und unsere Brust freier und freudiger hebt, wenn wir an einem sonnigen Sommertage durch die grünen Hallen eines im üppigen Farbenschmuck praugenden Waldes wandeln. Es ist der Sauerstoff, der unsere Lungen schwellt, die Brust erweitert und das Herz erhebt, daß es einstimmt in all die Freude und den Jubel, der aus den Zweigen der Bäume ertönt, hoch in den Lüften schmettert und tausendstimmig um uns her summt. Woher kommt aber dieser Freudenwecker? Die Pflanzen sind es, die ihn uns liefern, indem sie die fixe Luft, die Kohlen— säure binden und den Sauerstoff frei machen, wodurch die atmosphärische Luft ihre Zusammen— setzung behauptet, welche aus 21 Theilen Sauer— stoff und 49 Theilen Stickstoff besteht. Sind auf diese Weise die Pflanzen Erzeugerinnen des Lebens, so sind sie auch Erhalterinnen desselben und jedes Kind weiß, wie absolut unentbehrlich für unser leibliches Dasein die Pflanzenwelt ist. Von fast ebenso großer Bedeutung aber ist der Einfluß, den die Pflanzenwelt auf Industrie, Handel und Verkehr und den Riesenaufschwung, den dieselben in unserer Zeit gewonnen haben, ausgeübt hat und ausübt. Wer gedenkt dabei nicht in erster Linie der Baumwolle? Eine be— deutende, ja fast die Hauptrolle unter allen Handelsproducten spielt die Baumwolle. Sie beherrscht von einem Pol zum andern ein großes Handelsgebiet, bekleidet die Mehrzahl der Menschen und greift tief ins Völkerleben ein. Derjenige Baumwollenstoff, der so vielen Men— schen die Kleider liefert, wird aus der Frucht- kapsel eines zur Malvenfamilie gehörigen Pflan— zengeschlechtes(gossypium) gewonnen. Der Baumwollenbaum(bombax), der in Ost- und West⸗Indien wächst und dessen Fruchtkapseln ebenfalls Wolle enthalten, die aber ihrer Kurze wegen nur zu groben Zeugen verwendet wird, ist von dem Baumwollenstrauch wohl zu unter— scheiden. Der Boden für die Baumwollenkultur dehnt sich bis zum 450 nördlicher und südlicher Breite aus und besitzt daher letztere ein weites Gebiet zu ihrem Gedeihen. In Ostindien, China, Japan, Persien, Kleinasien, Syrien, Cypern, Egypten, Palästina, an den Küsten und in der Mitte Afrikas, in Griechenland, sogar in der Krim, auf Sizilien, Calabrien und an der Süd- und Ostküste Spaniens wächst die Baumwolle. In Amerika ist sie sehr verbreitet und erfreut sich einer besonderen Pflege. In dieser Pflanze bietet die Natur dem Menschen die Mittel, einen Theil seiner Bedürfnisse da— mit zu decken und erspart ihm manche Arbeit, die die Bearbeitung der Theirwolle verursacht. Der Wollenreichthum, den die Fruchtkapsel der Baumwollstaude bietet, braucht auch nicht erst die mühsame Arbeit des Röstens und Schlagens, durch welche erst die Hanf- und Flachsfaser zum Spinnen tauglich wird. Bei der Baum— wolle geht dem Spinnen nur die Entfernung der ölreichen Samenkörner voran, die von der Wolle umhüllt sind. Der ungeheure Absatz, für den die Baumwolle geschaffen ist, bedingt aber eine großartigere, schnellere Fabrikation, rief den spekulativen Geist der Mechanik, die rege Denkthätigkeit erleuchteter Menschen wach, um ein Mittel zu finden, das die Arbeit der Hand überflügeln und die Baumwoll ⸗Industrie Dieses auf die gewünschte Höhe heben sollte. Mittel ist die Spinnmaschine, die Erfindun eines armen Barbiers, (gest. 1792 zu Crumford in seinem fürstlich eingerichteten Schlosse), die durch Dampfkraft Hunderte von Spindeln dreht, emsig schnurrend die gleichmäßig feinen Faden spinnt und an der in 1 Tage ein Mann mehr zu Wege bringt, als bisher ein fleißiger Inder das ganze Jahr hindurch an einer Spindel spinnen konnte. Die Triebfeder der Erfindung der Spinnmaschine war also die Baumwolle, welche der Industrie nach dieser Richtung hin einen neuen Impuls gab und tief in das sociale Leben der Menschen eingriff. Aber die Möglichkeit der Dienstbar⸗ machung der Maschine in der jetzigen kolossalen Ausdehnung verdanken wir wieder der Pflanzen⸗ welt. Sie liefert hierzu dem Menschen das Be— triebsmaterial, das Holz und aus der Pflan⸗ zenvorwelt die Kohle. Wie in fast allen Zweigen der Judustrie wußten auch hier die Engländer ihrem spekulativen Geiste eine reiche Erwerbs⸗ quelle abzugewinnen. Auf die in ihrem Lande vorkommenden ungeheuren Massen von Stein⸗ kohlen angewiesen, wurde jener speculative Geist immer mehr geweckt, der Betrieb aller Fabriken erleichtert, der Erfindungsgeist angeregt und die Folge davon war, daß zahllose Fabriken ent⸗ standen, der Dampf seine großen Triumphe feierte, Dampfschiffe und Eisenbahnen erschienen und die englische Industrie denjenigen Grad von Vollkommenheit erreichte, der sie heute noch über die der andern Völker stellt. Aber nicht nur in England,— auch in andern Ländern hat die Steinkohle der Industrie, dem Handel und Verkehr einen ungeheuren Aufschwung ver— liehen. Das Verhältniß aber, in dem die Pflanze zur Kohle steht, ist folgendes: Die Kohlen erstehen aus den Gräbern verkohlter Riesenwaldungen der Vorzeit. Es waren Ur⸗ wälder von riesenhaften Schachtelhalmen und Farrenkräutern. Wie ungeheuer diese vormensch— lichen Waldungen gewesen sein müssen und wie lange Zeit zur Anhäufung dieser Kohlenmassen erforderlich war, erhellt aus der Berechnung, daß der dichteste Hochwald bei seiner Umwand⸗ lung in Steinkohle kaum eine Schichte von ein Centimeter Dicke bei gleichem Flächengehalt zu bilden vermag. Seit der Zeit, als noch diese riesenhafte Pflanzenwelt die Erde bedeckte, sind Millionen von Jahren in den Strom der Zeit hinabgerollt, in denen sich jene Pflanzen ver⸗ kohlend aufspeicherten. Aber nicht nur jene verkohlten Urwälder einer untergegangen Schöpf⸗ ung sind jetzt nach Jahrtausenden dem Menschen dienstbar geworden, sondern auch in den ver⸗ kohlten Pflanzen der Urmeere entstand den Menschen ein unentbehrliches Material, der Graphit und Anthracit, aus dem unsere Blei⸗ stifte gefertigt werden und das auch noch zu Kochgeschirren, Schmelztiegeln u. s. f. verwendet wird. Die Verwendung der Hanf und Flachs⸗ faser ist wohl hinlänglich bekannt, jener Pflanzen⸗ faser, die, nachdem sie den Menschen bekleidet und zu den Abfällen der Haushaltungen ge⸗ worfen worden ist, noch eine Metamorphose durchlauft, aus der sie als Papier ersteht und so abermals dem Menschen nützlich wird. Die älteste bekannte Art des Papiers ward aus der egyptischen Papyrusstaude bereitet, woher auch der Name Papier stammt. Es war jene Staude eine in stehenden Gewässern wachsende Gras⸗ gattung. Die Chinesen erfanden die Herstellung des Baumwollpapiers, das ums Jahr 800 in Deutschland bekannt wurde und im 12. Jahr⸗ hundert kam das Papier aus den Fasern alter Tücher auf, welches man— von der Stadt Pergamus in Kleinasien— Pergament aus Tuch nannte. Bekanntlich ist in neuester Zeit die Fabrikation des Papiers in eine neue Sphäre eingetreten durch die Erfindung eines Württem⸗ bergers, des Fabrikanten Völter in Heidenheim, der unmittelbar aus Holz alle Arten von Papier herstellt. Auch die Herstellung des Celluloids und seine ausgedehnte Anwendung dürfte hier erwähnt werden.(Schluß folgt.) Richard Arkwrights — Ver r Kobleumasst Handel und Verkehr. Friedberg, 15. Nov Wochenmarkt. Butter kostete zer Pfd. M. 1.10— 0.00, Eier 1 St. 8 Pf, 2 St. 00 Pf. Friedberg, 14. Nov. Fruchtbericht. Waizen M. 19½ tborn M. 15½, Gerste M. 14— 16, Hafer M. 1213. Alle vreise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Grünberg, 11. Nov. Fruchtpreise. Weizen M. 18.88, norn M. 15.60, Gerste M. 13.14, Hafer M. 12.24, ubsen M. 18.62, Samen M. 26.72, Kartoffeln M. 6.00. Gleßen, 14. Nov. Wochenmarkt. Butter per Pfd. B. 1.15— 1.20, Eier per St. 7—8 Pf., Käse pr. St. 4 bis Pf., Tauben das Paar 60—70 Pf., Hühner pr. St. B. 0.80— 1.00, Hahnen per St. M. 0.80— 1.00, Enten er St. M. 1.70— 1.90, Ochsenfleisch per Pfd. 66—70 Pf., luh⸗ und Rindfleisch 56—60 Pf., Kalbfleisch 54— 56 Pf., üchweinefleisch 62— 64 Pf., Hammelfleisch 60- 66 Pf., kartoffeln 100 Kilo M. 5.00— 9.00, Zwiebeln per Ctr. .. 4.00, Gänse per Pfd. 40— 56 Pf., Weißkraut 0 Stuck M. 36.00. Frankfurt, 12. Nov. Frankfurter Produktenbörse. Officielle Rotirungen.) Weizen still, effeetiv hiesiger und Letterauer M. 20— 20.25, fremder M. 22.00— 23, per desen Monat M. 20. Roggen unv., eff. hies. M. 15., femder M. 15.75— 16., per diesen Monat M. 15, Lerste unv., effectiv hiesige und Wetterauer M. 1819, femde M. 18— 20. Hafer still, effectiv hiesiger M. 13. 1 13.50, fremder M. 13— 14.50, per diesen Monat 1.25. Rüböl still, eff. ohne Faß hiesiges in Parthien um 50 Ctr. M. 35.00. Branntwein still, eff. ohne aß M. 45. Mehl Nr. 1 M. 39, Nr. 2 M. 37, Nr. 3 Z. 32, Nr. 4 M. 28, Nr. 5 M. 25. Roggenmehl% (Gerliner Marke) M. 22.50- 23., J.(Berliner Marke) Z. 21.— 21.50, II.(Berliner Marke) M. 18. Frankfurt, 13. Nov. Viehmarkt. Angetrieben ruren circa 300 Ochsen, Preis per Ctr. Schlachtgewicht Fr 1. Qual. M. 66., 2. Qual. M. 60., Kühe und Inder 250 Stück, 1. Qual. M. 60., 2. Qual. M. 50., 2 Qual. M. 45., Bullen waren angetrieben ea. 60 Stück M. 45., Kälber waren eirea 220 angetrieben; 1. Qual. Z. 60.—62., 2. Qual. M. 50.—52.; Hämmel waren er 500 Stück angetrieben, 1. Qual. M. 56.—58., 2 Qual. M. 35. 40.; Schweine waren ca. 350 Stück getrieben, der Preis für Hannoveraner und Mecklen— burger war M. 64., für Landschweine M. 60., sämmt⸗ lie Primawaare. D. Frankfurt a. M., 14. Nov. Obgleich festere riser Boulevardeourse vorlagen, war die Tendenz umig fest und auch die Spekulation zeigte sich reservirt. Die Thronrede bei Eröffnung des preußischen Landtages michte im Ganzen einen guten Eindruck und hatte eine Besserung zur Folge, welche aber nur kurze Zeit Stand sült. Paris und London sandten gegen gestern unver⸗ derte Course. Geld bleibt anhaltend knapp. Eine Usnahme von der allgemeinen ruhigen Haltung machten Ertthardaetien und Egypter, welche zu höheren Coursen e haft gehandelt wurden. Creditaetien, gestern Abend 95/6, heute 2595/ 3074 858 1/2-/. Staatsbahn⸗ teten, gestern Abend 3005/8), heute 301½— 1— ½. Erlizier, gestern Abend 268¼, heute 268. Lombarden, tern Abend 119⅛, heute 118—/— 19. Auf Saatsbahnactien wirkte das Wochenplus günstig ein. En den übrigen österr. Bahnen sind Böhmen, Busch— Ahrader und Elbthal matter. Etwas besser blieben Tonau⸗Drau, Nordwest und Ungar. Galizische. Gott— rd avancirten nach ihrem Rückgange auf 1065/ im zctrigen Abendverkehr, heute bis 108¼. Schweizer Intral fest. Deutsche Bahnen ruhig. Die Nicht⸗ gwähnung neuer Verstaatlichungen in der Thronrede üf eine Enttäuschung hervor. Ausländische Fonds fest. Hypter 3¾0/ besser. Von Banken Disconto matter. Inerikanische Prioritäten fest. Georgia Aid niedriger. zun Industriewerthen besserten sich Lothringer von 537¼ s 56. Von Wechseln Wien billiger, London besser. rvatdisconto 4780/0. Literarisches. Daheim. Nr. 5 und 6 enthalten: Der Peter von Danzig.(Forts.)— Am Kai. Mit Illustr.— Ein it lisches Wandgemälde in Pompeji. Mit Abbild.— ine militärische Sendung nach Preußen 1786. Von L. v. Dünheim.— Die Temperanzgesetze in Norwegen. — Drei Bilder von A. Hendschel.— Moderner Aber⸗ lrube. Von J. Stinde.— Die Flüchtlinge aus Sibirien. — Ein nordisches Dichterjubiläum. Von R. Koenig. Mt Porträt.— Zur Geschichte der Streichhölzer.— Nabagaskar und seine Beziehungen zu Europa. Mlt Illustr.— Deutsche Mode als Hausgewerbe. Von D R. Ludloff.— Am Familientische: Eine Bitte, aber zicht um Geld.— Dr. Wicherns Jugendgeschichte. Von * Koenig.— Ein für unschädlich gehaltener Giftpilz. — Arabische Wörter im Deutschen.— Noch ein Feuer⸗ een.— Ein russischer Bescheid.— Gesundheitsrath. dchtsrath.— Mit 4 tllustr. Beilagen. Wodpreise vom 16. November bis 1. Dezember. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg und Bad⸗Nauheim unverändert. Für Butz bach: ite Sorte 2 Kilo 56 pf. Zwelte Sorte 7 Kilo 45 Pf. 28 1„„ 1 1 Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 16. Nov. bis 1. Dezember. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Für Ober-Mörlen: Rindfleisch 60 Pf., Schweinefleisch 60 Pf. per ½ Kilo. Für die Ueberschwemmten in Tirol und Kärnthen sind welter eingegangen: Von Kreisingenieur Limpert 3 M., Oberlehrer Bitsch 3 M. Geld⸗Cours. Frankfurt am 14. Nov. 1882. 20 ⸗Frankenstücke M. s n 0 do r tt e 860 Englische Sovereign s..„ 20 31 36 Russische Imperiales.„16 70-75 F en, „al mares„ o. Weilers eld 7 141721 Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg Sabbathfeier vom 18. November 1882. Beginn: Freitag Abends 4 Uhr. Samstag Morgens 8 Uhr 30 Min. Samstag Nachmittags 3 Uhr 30 Min. Sabbathausgang 5 Uhr 5 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 19. November ab Morgens 7 Uhr, Nachmittags 4 Uhr. Hofraithe-Versteigerung. Freitag den 17. November l. J., Vormittags 10 Uhr, soll in hiesigem Rathhaus die Hofraithe der Georg Krauch's Ehefrau nochmals an den Meistbietenden versteigert werden. Friedberg den 2. November 1882. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Seriba. 3650 U—** 9 Güter⸗Versteigerung. 3764 Montag den 20. d. Mts., Vormittags 10 Uhr/ werden in hiesigem Rathhaus die nachgenannten Grund— stücke, der Frau Adam Söllner 11. Wittwe gehörend, auf freiwilligen Antrag derselben öffentlich meistbiet end versteigert: Gemarkung Friedberg. Flur VII. Nr. 34= 268 Klftr. Acker im kleinen Wartfeld, 8 n Acker im Lachen⸗ feld, stößt auf die Lachenwiesen. b. Fr. Gemarkung Fauerbach Flur IV. Nr. 131 1431 Meter Acker obig dem Dienheimer Pfad, gegen die Leimen⸗ kaut, „ III.„ 47 1994„ Aekrr rechter Hand dem Mainzerthor— weg. Friedberg den 11. November 1882. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Seriba. Versteigerung von Grundstücken. Montag den 20. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhaus die nachbeschriebenen Grundstücke auf Antrag des Lehrers Heinrich Sauer öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. IV. 140. 147. Grabgarten im äußersten Ohrloch, Iv. 144. 78. 1 daselbst, N daselbst, IV. 167. 67. Acker am Pfaffenbrunnen. Gemarkung Ockstadt. Flur. Nr. Meter. Xx. 56. 331. Grabgarten, Gewann an der Burg— Friedberger Grenze. Friedberg den 13. November 1882. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Seri b 765 9 1 Neue Feigen, per Pfund 50 Pf., bei Wilhelm Fertsch. 5 Ein Acker ckstädter Gemarkun 121 Ruthen= 222 Klafter 199 0 Na Wo? sagt die 3688 3 ist jetzt für 600 Mark zu verkaufen durch 3621 Bekanntmachung. Betreffend: Entwässerung der Grundstücke in der Gemarkung Bönstadt. Die am 6. d. Mts. in rubr. Betreff stattgehabte Versteigerung ist nicht genehmigt und findet nochmalige Veraccordtrung 1 den 20. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, tatt. Zur Ausbietung kommen: 1) Die Graben- und Verlegungsarbeiten von elrea 8000 lfd. Meter Drainagen und 2) Die Lieferung und Anfuhr von 25000 Stück Drain⸗ röhren. Friedberg den 14. November 1882. Der Cultur-Ingenieur 3762 Völzing. Kalender für 1883 für Lehrer und Schüler: Kutzner's Lehrerkalender, dauerhaft in Leinen M. 1.20, Kalender für Deutschlands Seminaristen, dauerhaft in Leinen 1 Deutscher Schülerfreund, dauerhaft in Leinen„ 1.—, Taschenbuch für Deutschlands Schüler„— 60 bei Carl EBindernagel. Brünner Kropftauben, 10 Paare, schwarze und rothe, mit weißen Binden, deren hochfeine Stammeltern von Prag und Brünn be⸗ zogen, verkauft, wegen Abreise von hier auf einige Zeit, zu billigem Preise zusammen oder einzeln H. Schneider in Bad⸗Nauheim. per Stück 8 Pf., bei Abnahme von 10 Stück 7 Pf., marinirt 12 Pf.. 3544 J. A. Windecker. 2 1 0 N 8 7 Zwei Pferde, unter 5 die Wahl, hat zu verkaufen 1 3470 Bad⸗Nauheim. Gg. Fritzel. Huste nicht Tage lang, ohne etwas dagegen zu thun, denn Viele bezahlen leider einen vernachlässigten Husten mit dem Leben. Das nun seit 22 Jahren wirk⸗ samste Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Katarrh, Verschleimung, überhaupt gegen alle Beschwerden der Athmungsorgane ist der L. W. Egers'sche Fenchelhonigertrakt, von dem jede Flasche zum Zeichen der Echtheit Siegel, Namenszug und die im Glase eingebrannte Firma von L. W. Egers in Breslau trägt. Derselbe ist in ganzen Flaschen zu 1 M. 80 Pf., in halben Flaschen zu 1 M. in Friedberg allein zu haben bei Jos. 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M., Herrn Seminarlehrer Link dahier, sowie eines Theils des hiesigen Seminaristenchors. Zur Aufführung kommen a. A.:„Die Walpurgisnacht“ von F. Mendel ssohn-Bartholdy, „Scenen aus der Fritjofssage“ von Max Bruch. Billets für nummerirte Plätze à M. 1.80, für nichtnummerirte Plätze à M. 1. sind in den beiden hiesigen Buchhandlungen, sowie Abends an der Kasse zu haben. Für die passiven Mitglieder des Vereins stehen nummerirte Plätze bis zum Sonntag bei Herrn Lehrer Weg zur Verfügung. 5 Allen Besuchern Frankfurts aus Friedberg und der Wetterau zur Nachricht, daß sich die Restauration Simon in nächster Nähe der Westbahnhöfe, am Eingange in die Gallusgasse, Neue Mainzerstraße Nr. 34 befindet. Anerkannt gute Küche. Vorzügliches Bier. Billige und prompte Bedienung. Frankfurt a. M. Wilhelm Simon früher H. J. Simon. Lebens-Versicherungsbank für Deutschland in Gotha. Stand am 1. Oetober 1882. Bersichert 59130 Personen mit 2 1 5 5 5 1 408,678,000 Mark. 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November 1882. getre N Der Vorstand. f Fette Gänse sind von nun an zu haben bei eil ů& Comp., T Wickstadt. Ein junges Pünscherhündchen von graubrauner Farbe, auf den Namen„Zamba“ hoͤrend ist mir am Sonntag auf der Nauheimer Chaussee ab handen gekommen und wahrscheinlich nach Nieder-Mörle gelaufen. Derjenige, dem dasselbe zugelaufen ist, win 1 15 mir gefälligst Anzeige zugehen zu lassen. Frische Citronen F. Weihl, 3761 vormals Louis Winhelm. 555 aß Kinderwagen von den geringsten bis zu den elegantesten in großs Auswahl zu den billigsten Preisen im Möbellager von 3691 G. M. We. 8 Wollene und seidene Halstücher 25 in verschiedenen Größen, für Herren und Damen, äußerst billig bei K. Friedrich neben der Post. Neue Wallnüsse, neuester Construetion, sehr leistungsfähig, vorräthig ba Ut z Dorn⸗Assenheim. Joh if 3753 Mühlenbauer. Hlische Bratbückinge 3756 bei Wilhelm Fertsch. 4 Pisitenkarten in Buchdruck: 28 versch. Sorten, per 100= M. 1. 400 in Lithographie: 21„ 5„ 100= M. 1. 50. Solche auf mattem oder Chamois⸗Carton, sowle solche mit Extraschrift oder Verzierungen sind eine Kleinigkel theurer. Carl Bindernagel. Winterhandschuhe empfiehlt zu den billigsten Preisen K. Friedrich. 37100 — 3766 Danksagung. Mig Allen Denen, welche unserer unvergeßlichen Mutbel, tie Schwester, Schwiegermutter und Großmutter Sau Frau Elisabetha Gref, geb. Schmidt, das Geleit zur letzten Ruhestätte gaben, sagen tlef gefühlte Dank 9 Assenheim den 12. November 1882. 050 Die trauernden Hinterbliebenen.. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. ast Reichhaltigste ausgestattetes Lager. 2625 Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 5