vurden * 11 aljabrliche , — schaft. 0 fest und dit früberen en Monats: g „ ae ende 5 * ang Felba 1 gegeben n auf des t u 9 chung. 2 Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, —— bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bet Reelamen mit 2 Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden st 2 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. ets per Post nachgenommen. Nr. 7: Das Reichsgesetzblatt enthält: Nr. 8. Marineverwaltung angestellten Beamten. Betreffend: Die Ausübung der Fischerei. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt Nr. 6 ist zu publiciren: Vekanntmachung, den Ausschlag der direeten S Verordnung und Bekanntmachung, die Ausführung des Gesetzes vom 27. Verordnung wegen Friedberg den 1. April 1882. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nach Erlaß des Gesetzes vom 27. April 1881 erleidet die Aus— 2 (Artikel 2 des allegirten Es ist nach den Bestimmungen des vorerwähnten Gesetzes namentlich nicht mehr gestattet: 1. Die Ausübung von Fischereiberechtigungen, welche ohne mit einem bestimmten Grundbesitz verbunden zu sein, übung der Fischerei in offenen Fischwassern Gesetzes) wesentliche Beschrankungen. dern oder Einwohnern einer Gemeinde Solche Berechtigungen sind in der politischen Gemeinde zustehend. Betreffend: Die Ausstellung von Heimathscheinen. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. B ist, anzugeben. In deufenigen Faͤllen, als Hesse besitzt. Gegenwärtige Bescheinigung Durch diese Fristbestimmung werden jedoch die Bestimmungen der Verträge nicht berührt, Angehörigen des Deutschen Reichs mit anderen Angehörigen oder vormaligen e den.. ten Anmerkung. F. 21 Absatz 1 und 2 des Gesetzes über die Erwerbung und den Verlust der Sta das Bundesgebiet verlassen und sich zehn Jahre lang ununterbrochen im von dem Zeitpunkte des Austritts aus dem Bundesgebiete oder, wenn der Austretende sich im Besitz eines Sie wird unterbrochen durch auf die Löschung in der Matritel folgenden Tage. Der hiernach eingetretene Verlust der Staatsan licher Gewalt stehenden minderjährigen Kinder, soweit sie sich bei dem Ehemann, beziehungsweise Vater befinden.“ des Ablaufs dieser Papiere an gerechnet. Zu der ersten Bezirksconferenz der Lehrer des Kreises Friedberg in 1882 lade ich 4. diejenigen des Bezirks Vilbel auf Montag den 17. b. Friedberg auf Dienstag den 18. Butzbach auf Samstag den 22. April d. n rg auf dem Steinhäußer'schen Keller, Den Conferenzen zu Friedberg und Butzbach gehen Probelectionen in deu Stadtschulen von 9 bis 75 C. 1 1 Jede Conferenz beginnt um 10 Uhr, die zu Friedbe zu Butzbach in dem gewohnten Lokal. 10 Uhr voraus.— Die Herren Geistlichen und Bürgermeister ersuch Friedberg den 12. April 1882. ausgeübt werden konnten. dem seitherigen Umfange in welchen die Ausfertigung eines Heimathss einem anderen Deutschen Bundesstaat gewünscht wird, bleibt das bisher üblich gewes von allen Mitglie— Ebenso steht in den Dr. Braden. Deut sches Reich. Großherzogthum Hessen. Heimathsschei n. Von dem unterzeichneten Kreisamt wird dem(Namen, zum Zwecke des Aufenthaltes im Ausland hierdurch bescheinigt, daß derselbe und zwar durch(Abstammun Stand und Wohnort) geboren gilt auf die Dauer von fünf Jahren. Einladung. 775 5 ürgermeistereien des Kreises und das Gr. Wir benachrichtigen Sie, daß zufolge eines zur Ausführung des F. 21 des Gesetzes über den E und Staatsangehörigkeit vom 1. Juni 1870 ergangenen Bundesrathsbes haltes im Auslande nachgesucht wird, fortan nach das Alter des Inhabers nicht mehr, wie früher, beauftragen wir Sie, für die Folge in Ihren Auslande d. h. außerhalb des Deulschen Reiches jedesmal atsangehörigkeit vom 1. Juni 1870: Auslande aufhalten, verlieren dadurch ihre Staatsangehöͤrigkeit. Reisepapiers oder Heimathsf die Eintragung in die Matrikel eines Bundeseonsulats. gehörigkeit erstreckt sich zugleich 2. Die Fischereiberechtigung kann seitens der Gemeinden nur durch Verpachtung oder durch Fischer ausgeübt werden. 3. Besitzen zwei oder mehrere Fischereiberechtigte die dem nämlichen Wasser— hierher gehört der Fall fließendem Wasser auf je einer Uferseite nb rechtigungen bestehen— so können dieselben auf gemeinschaftliche Rechnung benutzen. besonders Dr. Braden. Friedberg den 12. April 1882. am. p ten 1 n (Unterschrift.) hiermit die Herren Lehrer ein und zwar: April d. J., April d. J., für Vilbel auf dem Groß-Karber Brunnen, e ich ergebenst um Mittheilung dieser Einladung an die Lehrer. Schmidt, Kreis-Schulinspector. Deutsches Reich. Darmstadt, 13. April. Der Großherzog und die Prinzessinnen Victoria und Elisabeth sind heute von Berlin wieder eingetroffen. Darmstadt, 12. April. Die erste Kammer, in welcher heute Graf Hugo von Erbach-Fürstenau seinen Sitz einnahm, trat in die Berathung des Budgets ein. Das Ersuchen zweiter Kammer um Vorlage eines Gesetzes wegen Beseitigung 4 1 ö der Steuerfreiheit der Pfarr- und Schulbesol— 1 Tee bungsgüter wurde abgelehnt, dagegen die ge— J n strichene etatmäßige Stelle des Praͤsidenten des Verwaltungsgerichtshofes genehmigt. Beim Etat der Gendarmerie wurde deren Verminderung beklagt, auch über die mangelhafte Straßenpolizei Klage gefuͤhrt. Die zum Etat der kath. Kirche von der zweiten Kammer beschlossene Beschränkung wurde gestrichen, dagegen die Errichtung eines 5. Lehrstuhls für Theologie an der Landes— universität gutgeheißen. Der Etat der technischen Hochschule wurde nach kurzer Debatte unter Ablehnung des bekannten Beschlusses zweiter Kammer einstimmig genehmigt. Fuͤr Aufrecht— haltung der Anstalt sprachen namentlich Prinz Alexander, Wernher, Heyl, wahrend die Grafen Solms-Laubach und Goͤrz die fernere Lebens— faͤhigkeit der Anstalt, an deren Grundlage man allzusehr geruͤttelt, bezweifelten. Die Kammer genehmigte sodann die Vorschulen an den Gym— nasien mit großer Mehrheit, lehnte dagegen die von der zweiten Kammer befürwortete Neuregu— lirung der Beitragspflicht der Stadt zu den Kosten der Realschule ab, sprach sich beim Etat Steuern für das Etatsjahr 1882/83 betr. April 1881 über die Ausübung und den Schutz der Fischerei betr. Abaͤnderung der Verordnung vom 16. Au ust 1876, betr. die Cautionen der bei der Militär— und 9 9 9 angestellte Fischerei in „wenn bei esondere Be— die Fischerei nur Diese gemeinschaftliche Be— nutzung wird am einfachsten in der Weise zu üben sein, ewässern, welche seither völlig freiem Fischfang unter- sammte Wasser verpachtet und der Pachterlös nach lagen, innerhalb der betreffenden Gemarkungen den Ge— meinden die Fischereiberechtigung zu. daß das ge⸗ Verhältniß der betheiligten Uferlaͤngen unter die Interessenten vertheilt wird. Polizeicommissariat Wickstadt. rwerb und den Verlust der Bundes— chlusses diejenigen Heimathsscheine, deren Ertheilung behufs des dem nachstehend abgedruckten Formular auszustellen sind. nach Jahren, sondern durch Eintrag des D Berichten über Gesuche um Ertheilung von Heimathsscheinen zum Zwecke der Tag und Jahr der Geburt der Person, für welche der Heimatl cheines zum Zwecke der Legitimation ene Formular nach wie vor anzuwenden. s Aufent⸗ Da in diesem neuen Formular atums der Geburt desselben bezeichnet wird, so Legitimation im ysschein bestimmt im Inland oder in g, Naturalisation dc.) die Eigenschaft welche deutscherseits wegen Uebernahme von Staaten abgeschlossen worden sind. Großherzoglich Hessisches Kreisamt „Norddeutsche, welche Die vorbezeichnete Frist wird cheines befindet, von dem Zeitpunkte Ihr Lauf beginnt von Neuem mit dem auf die Ehefrau und die unter väter— —.— — 1 der Justizverwaltung für Erhöhung des Durch- schnittsgehalts der Amtsgerichtsdiener auf 800 M., sowie für Bewilligung der Stelle eines Kriminal⸗ polizeicommissärs für Darmstadt aus.— 13. April. Heute wurde die Budgetberathung fortgesetzt und zunächst der Etat des Finanzministeriums erledigt. Die in Aussicht genommene Aufhebung des Rent amts Lindenfels wurde abgelehnt, die Anfor— derung für 31 Bezirksgeometer genehmigt. Im außerordentlichen Budget wurde der Neubau eines zweiten Gymnasiums dahier beschlossen, alsdann das Einnahmebudget unter Wegfall der Besteuerung der Einlagen der Weinhändler ge— nehmigt, worauf sich die Kammer wieder vertagte. Berlin, 12. April. Der Bundesrath hat die Vorlagen betreffend das Tabakmonopol, die Unfallversicherung, die Krankenversicherung, die Gewerbeordnungsnovelle, die Abänderung des Zolltarifs und die Consularverträge mit Bra⸗ silien an die Ausschüsse verwiesen und sofort Referenten ernannt, damit dieselben sich für die am 18. April beginnenden Ausschußberathungen unter Theilnahme der Minister der Bundes— staaten vorbereiten können. — Dem Reichstage sollen in dieser Sommer— session noch zugehen: Ein Nachtragsetat(betr. kleine bauliche Veränderungen an Gebäuden des Reichsamtes), ein Gesetz betr. die Fürsorge für die Nachgelassenen der Beamten von Heer und Marine und ein Beamten-Pensionsgesetz. Ueber andere Vorlagen, auch über die zweijährige Budget- und vierjährige Legislaturperiode ist noch Nichts bestimmt; indessen sind sie in Aus— sicht genommen. Kiel. S. M. S.„Hertha“, 19 Geschütze, Commandant: Capitän z. S. v. Kall, ist am 15. Februar c. in Kobe, S. M. Kanonenboot „Moeve“, 5 Geschütze, Commandant: Corv. Cap. v. Kyckbusch, am 1. Februar c. in Auckland eingetroffen. Schwerin. Die„Mecklenb. Anzeigen“ erklären, die Nachricht der„Wiener Allg. Ztg.“, der Großherzog habe bei seiner jüngsten An⸗ wesenheit in Wien auf Wunsch des deutschen Kaisers mit dem Herzog von Cumberland über den Verzicht desselben auf die Thronfolge in Hannover und Braunschweig verhandelt, entbehre jeden thatsächlichen Brundes. München, 13. April Die Kammer nahm bei Berathung des Justizetats trotz des lebhaften Widerspruchs des Justizministers mit 75 gegen 68 Stimmen den Antrag auf Verminderung der Landes⸗ und Oberlandesgerichte an. Frankfurt. Haussuchungen bei Social⸗ demokraten und darauffolgende Verhaftungen, welche in Bornbeim stattgefunden, geschahen in Verbindung mit Haussuchungen, welche vorher in Darmstadt und Hanau vorgenommen wurden. Ein neuer Hochverrathsprozeß dürfte wohl die Folge sein. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 12. April. Officiell. Dahlen beauftragte Abadich mit der Durchstreifung der Gegend von Sadihn, Gran— diei und Curevo auf dem linken Drinaufer, welche das letzte Zufluchtsgebiet größerer Ban— den zu sein schien; es wurden aber keine Insur— genten angetroffen. Obadich besetzte hierauf einige Orte, um das Zurückkehren der Insur— geuten zu erschweren. — 13. April. Der Ministerrath beschloß, von den Delegationen rund 25 Million zu fordern als vorläufige Auslagen für Festungs— bauten und die Truppenerhaltung bis Ende October, wo der dritte Truppentheil heimgeschickt wird Das Präliminare des Kriegsministers betrug 35 Million. — Ju den Blättern behauptet sich die Meldung, daß Oesterreich bei der Pforte Schritte wegen angeblicher türkischer Truppenconcentrirungen an der bulgarischen Grenze gethan. Die Meldung ist aus der Luft gegriffen und auch die Truppen⸗ ausammlungen selbst haben nur den Zweck, dem macedonischen Räuberunwesen zu steuern. Session der Delegationen dazu zu benutzen, um eine Veränderung in der staatsrechtlichen Stellung Bosniens und der Herzegowina herbeizuführen, werden in unterrichteten Kreisen als absolut aussichtslos bezeichnet. Großbritannien. London, 13. April. Der deutsche Botschafter, Graf Münster, hat sich gestern nach Hannover begeben; Graf Bis⸗ marck versieht inzwischen die Botschaftsgeschäfte. Dublin, 12. April. Der amerikanische Bürger White, welcher der Theilnahme an der Aufruhr⸗ bewegung verdächtig war, ist gestern auf freien Fuß gesetzt worden. Spanien. Madrid. Der Belagerungszu⸗ stand ist für ganz Catalonien aufgehoben worden. Montenegro. Cettinje, 12. April. Die in der Vorwoche zum Fürsten von Montenegro berufenen Insurgentenchefs Subotic und Cerovic! stellten auf die Ermahnung zur Unterwerfung die folgenden Bedingungen: Allgemeine Amnestie, die Zurückgabe der in dem Bocche confiscirten Waffen, den Aufbau der zerstörten Häuser, eine dreijährige Steuerbefreiung, sowie die vollkom⸗ mene Befreiung vom Landwehrdienste. Der Fürst erklärte die Bedingungen für unannehmbar. Griechenland. Athen, 12. April. Gestern gelangte der den Isthmus von Korinth betr. Gesetzentwurf zur dritten Lesung. Die Arbeiten beginnen am 2. Mai. Statt eine Breite von 44 Meter zu erhalten, wie sie früher festgestellt wurde, soll der Kanal nur 22 Meter breit, wie jener von Suez, werden. Dagegen soll die Tiefe von 6½ auf 8 Meter gesteigert werden. Rußland. Petersburg. Infolge des Apo— theker⸗Erlasses sind die besten Apotheken ohne Personal. Aus Moskau wurden in letzter Zeit über 5000 Juden ausgewiesen. — Der„Reg.⸗Anz.“ enthält die Mittheilung, daß zur Entwickelung der Handelsbeziehungen ein neues Handelsgesetzbuch entworfen werden soll und der Staatsrath Thur mit der Abfassung desselben beauftragt ist. — Aufsehen macht eine Petersburger Corre⸗ spondenz der Schles. Ztg., welche die„Post“ abdruckt und in welcher gesagt ist, daß Fürst Woronzoff dem Czaren rathe, die Krönung der Gefahr wegen zu verschieben. — 13. April. Nach der„Morning Post“ wäre Lobanoff nach Petersburg berufen, um an die Stelle Ignatieff's zu treten.— Orloff rede dem Czaren zu, bei Gelegenheit der Krönung eine Constitution zu verleihen. Egypten. Kairo, 12 April. Die gestern verhafteten Officiere hatten eine Versammlung gehalten behufs Abfassung einer Petition, worin sie den Kriegsminister um Zurücknahme der Ver⸗ setzung nach Sudan bitten wollten. Ein Officier, welcher einen Revolver in der Hand hielt, stieß Drohungen aus gegen Arabi Bey; diese That⸗ sache' wurde denuncirt, worauf alle Officiere ver— haftet wurden. 1 115 * Roscont und Heinrich Schütz von Ober⸗Wöllstadt wegen gegenseitiger Beleidigung. Es wurde auf Freisprechung erkannt. Die Partheien haben jedoch die entstandenen Gerichtskosten je zur Hälfte zu tragen und fallen im Uedrigen die durch die Annahme von Anwälten auf der betr. Seite erwachsenen Kosten je beiden Theilen zur Last. Friedberg. In der Sitzung vom 18. April kommen folgende Sachen zur Verhandlung: 1) Strafsache gegen H. Karl Herrmann von Friedberg wegen Widerstands; 2) Strafsache gegen Nathan Hammel von Ober⸗Rosbach wegen Körperverletzung; 3) Strafsache gegen Karl Beck ledig von hier wegen Verübung groben Unfugs; 4) die Privatklage des Joh. Klingl von Ockstadt gegen Joh. Schuhmann IV. von da wegen Beleidigung. Gemeinderathssitzung. S. Friedberg, 13. April. In der am 8. d. M. stattgehabten Sitzung des Gemeinderathes wurde der mit A. Aird in Berlin abgeschlossene Vertrag über Er⸗ richtung eines Wasserwerks genehmigt und unterzeichnet. Auf eine Eingabe des M. Jung wurde beschlossen, ein von demselben gepachtetes fiskalisches Grundstück, durch welches ein Rohrstrang gelegt worden ist, verebnen u lassen. Faselebers auf fernere drei Jahre in Accord gegeben. Nach einem Schreiben des Gemeinderathes Hirsch hat derselbe von Fräulein Karoline Grödel, Tochter der ver⸗ storbenen Zadik Grödel's Wittwe, einige Hundert Mark zur Vertheilung erhalten, von denen 100 Mark nach Be⸗ stimmung des Gemeinderathes an städtische Diener ver- geben werden sollen. Der Gemeinderath verfügte unter Dank für die Zuwendung nach der Absicht der Geberin. Brodpreise vom 16. April bis 1. Mai. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch ꝛc. Preise vom 16. April bis 1. Mai. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Friedberg. Die Wohlthat des Badens wird auch bei uns immer mehr empfunden und gewürdigt. Unsere Badeanstalt war am Ostersamstag stark frequentirt, ebenso an den früheren Tagen, an denen warme Bäder verab⸗ folgt wurden.—b—. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Quasimodogeniti. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags 10½ Uhr: Herr Pfarrer Diegel. Nachmittags 1¼ Uhr: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. scatholische Gemeinde. Samstag 4 Uhr: Beicht. Sonntag 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Andacht. Bekanntmachung. Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kennt— niß, daß die städtische Brückenwaage am Rathhaus gründlich reparirt und den gesetzlichen Bestimm⸗ ungen gemäß geprüft und richtig befunden worden ist.. Friedberg den 12. April 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Scriba. 1372 Aus Stadt und Land. h. Friedberg, 13. April. In dem Wasserreser⸗ voir des hiesigen Bahnhofes hat sich gestern ein hiesiger Spenglergeselle, wie man sagt aus Liebeskummer, ertränkt. Leeheim. Der hiesige Storch ist ein gelungener Kerl und vorsorglicher Familienvater. In letzter Zeit verschwanden hier nämlich von der Bleiche und aus Gärten mehrfach kleine Wäschestücke, namentlich Kinder⸗ wäsche. Der Diebstahls-Verdacht lenkte sich auf den Storch und eine Untersuchung von dessen Nest förderte die vermißten Sachen wieder ans Licht. Allerlei. Frankfurt, 12. April. In vergangener Nacht ver⸗ endete in Folge eines Blutsturzes der Orang⸗Utang des zoblogischen Gartens. Das überaus merkwürdige Thier hat eine in Europa ungewöhnlich lange Lebensdauer erreicht, nämlich 4 Jahr und 1 Monat, was zum großen Theile der außerordentlich sorgfältigen Pflege zuzuschreiben ist, deren es sich zu erfreuen hatte. Ein besonderes Interesse erregte es wegen seiner Intelligenz, welche sich bei den verschiedensten Anlässen in überraschender Weise äußerte. Herne in Westfalen, 12. April. Gestern ist wieder ein Lustmord vorgekommen, dem die Dienstmagd Oster⸗ mann aus Hiltrop zum Opfer fiel. Gerichtssaal. Friedberg. In der Sitzung Großh. Schöffen ge⸗ Pest. Die Versuche, mit welchen man sich hier von gewisser Seite trägt, die bevorstehende richts Friedberg vom 11. April kam nur ein Fall zur 2 Trauringe in 14⸗ und 18 karat, Schmucke in Gold, Silber, Granat und Korallen, Hochzeitsgeschenke in Silber, versilbert und Leuconide. Billige und feste Preise. L. Hanau, Hof⸗Uhrmacher und Goldarbeiter. 1250 IJIn 5. Auflage erschienen und bei C. Bindernagel in Friedberg vorräthig à 1 Mark: —*** Die Freimaurerei Adhue stat! in zehn Fragen und Antworten. Zur Aufklärung für das Volk und dessen Freunde. 82⁴ Scheitlin& Zollikofer in St. Gallen. Zweite rothe„ 4a I 5 bet Abnahme von 10 Pfd. das Pfd. 2 Pf. billiger bei Verhandlung und zwar die Privatklagesache des G org 75 Carl Heubel, Seifensieder. ing uelpeagqz ue sing ne Dem K. Reuß II. wurde die Haltung des eee. 7* 2 9 2 2 e Beste weiße Kernseife u Pfd. 30 Pf., in bers kannten welchen Niederl W. 5 gesuc sub f ere dötrg. 0 111 uιανjq en 129 ul„eue S , nflau=s 1 12 4 nid Hannigan Je, 200111(ns(nsamsfH¹ijsZzn —— In Erust Kern's Verlag in Oppenheim a. Rh. erschien soeben: Erstes Schulbuch für Elementarschüler. Neue Bearbeitung des„Ersten Lesebuchs für Elementar— schüler“ von hessischen Lehrern. Preis: Gebunden 50 Pf. Bewährten hess. Schulmännern dürfte es gelungen sein, das Büchlein allen Anforderungen, welche die heutige Methodik an eine gute Fibel mit neuer Orthographie stellt, entsprechend herzustellen. Möge das neue Büchlein nicht nur bei den zahlreichen seitherigen Verehrern des „Ersten Lesebuchs“, sondern einer noch viel größeren Verbreitung sich erfreuen. 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Freunden und Bekannten, sowie einem verehrlichen Publikum von Friedberg und Umgegend erlaube ich mir hierdurch mitzutheilen, daß ich an hiesigem Platze in dem von Herrn Conditor Noll käuflich erworbenen Hause ein Colonial Acterial und Farbwaaren-Geschäst eröffnet habe. Es wird mein eifrigstes Bestreben sein, durch gute Waare und billige Preise allen an mich gestellten Forderungen in jeder Hinsicht zu entsprechen. 8 Indem ich daher zum gefälligen Besuche meines Lokals einlade, zeichne mit aller Hochachtung Friedberg den 3. April 1882. 8 6 1250 5 J. Buaumeisier. Friedberger Möbelmagazin von H. Bindewald, Kaiserstraße, 67 gegenüber dem Rathhause, empfiehlt complete Einrichtungen in jeder Holzart, nur bestes Fabrikat, Polster-Möbel in Plüsch, Rips und Damast, eigenen Fabrikats, zu billigen aber festen Preisen. Veuheiten in Umhängen, Paletots, Regen-MHänteln. 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April 1882: Die Lieder des Musikanten. Volksstück mit Gesang in 5 Acten von R. Kneisel. Musik von Ferd. Gumbert. Preise der Plätze: Nummerirter Sitz 1 M. 50 Pf. Zweiter Platz 70 Pf. Mittel⸗Galerie 40 Pf. Seiten⸗Galerie 30 Pf. In den beiden ersten Vorstellungen sind mehrere Tageskarten nicht eingegangen, es wird ersucht, dieselben bei Herrn Oppenheimer abzugeben, da selbige ihre Gultigkeit verloren haben. 1393 Warme Bäder Samstags von 10 Uhr ab. 4 Carl Walter. Kinderwagen in großer Auswahl bei. 1375 Adam Söllner II. Eine freundliche Wohnung, 3 Zimmer, Küche, Keller, Speicher, sowie Mitgebrauch der Waschküche, zweiter Stock, Kaiserstraße, zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Anz. 1260 Barometer und Thermometer in allen Ausführungen, Alkoholometer, Aräometer, Sacharometer aller Systeme, Brillen und PFinee- nez nach Prüfung und Maß, Wasser- Waagen. Keine Pariser Fabrikate, nur die bei Weitem bessere, solidere deutsche und eigene Arbeit. Friedberg. 1082 a Fr. 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(Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 15 und eine Beilage.) Samstag den 15. d. Mts., präeis 8 Uhr, Monats- geschehe schreiber machen. Frist a buchs! sitzklag Na das G Besitze welche meisten deßhal zeichne J. des Ar Erwerb Erwert aufgeft gesehter Gericht. unterze vertret, gegen unbekg von mit de Jahlun 48 Ma 25 fl zur mü Großhe den 7. Zur Auszug Fr Huͤlfsg. 0 1353 R osba nehmig Verstes raumt 10 9 9 16 100 8700 1400 050 4 „ Die selbst, Ob f Gun M44. e berhessicher e Der ber I 77 0 — Dr Land. N Fk t c e 6 9 Etüösnmn Vefanntme anntmachung. 1* W 0 2 90— 1 de An Die Offenlegung des Grundbuchs und der Karten 3 E 22 Jet Beueedes der Gemarkung Dorheim im Kreise Fried⸗— 5 2 5 berg betreffend. 2 Mein großes Lager in 2 Frieortg. Es wird zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß das 8 t˖ 9 2 1 Ame Spe eisen. neu errichtete Grundbuch der Gemarkung l nebst K 5 11 p E 4 II. 1 den dazu gehörigen Karten, welche dazu dienen sollen r N 9 1 7 2 7 urn sich 8 5115 00 Keane zue zu finden und Ver die Rolle von 15 Pf. an bis zu den feinsten bringe auf bevorstehende .— e zu verhüten, auf dem Gemeindehause zu Saison in empfehlende Erinnerung 4 2 N 0 Dorheim offen gelegt worden ist. 1 G g( 05 lusikanten Die Vetheiligten sind befugt, das selbe während der Fried berg. C0 1 f 58S.— n K f Zeit der Offenlegung in diesem Locale einzusehen, auch l dert eisel gegen die Gebühr von dem Großh. Bürgermeister der Catl Raltet. agen den Söllner II. mometer allen ler, Ardometer, „ Brillen und Masser brit, D deutsche und —— iker. haare, Meda, tistn dosen machen. Gemeinde Dorheim Grund buchsarszuge zu verlangen. Auch werden sie durch Letzteren auf die von den Feld— geschworenen entdeckt werdenden, sie betreffenden Fehler aufmerksam gemacht werden. Allen Denjenigen, welche sich bei der Angabe des Grundbuchs rücksichtlich des Besitzstandes für beschwert erachten, steht es frei, binnen einer unerstrecklichen Frist von sechs Monaten ihre Anstände entweder auf gütlichem Wege bei dem Bürgermeister der Gemeinde, vor welchen sie ihren etwaigen Gegner vorladen lassen können, zu beseitigen und, insofern dies nicht von Erfolg ist, ihre Ansprüche bei dem für Besitzstreitigkeiten zuständigen Gericht geltend zu machen. Ist dieses Gericht ein anderes als das unterzeichnete, so haben sie davon, daß Letzteres geschehen, binnen eben dieser Frist dem Großh. Gerichts— schreiber des unterzeichneten Amtserichts die Anzeige zu Dieselbe Anzeige liegt ihnen binnen derselben Frist alsdann ob, wenn sie vor Offenlegung des Grund— buchs gegen den daselbst eingetragenen Besitzer eine Be— sitzklage angestellt haben. Nach Ablauf dieser Frist wird der Besitz, wie ihn das Grundbuch angibt, in Bezug auf die Personen der Besitzer in allen den Fällen für richtig angenommen, in welchen weder eine gütliche Beseitigung bei dem Bürger— meister zu Protokoll gegeben, noch eine gerichtliche Klage deßhalb erhoben und erforderlichen Falls bei dem unter— zeichneten Gericht zur Anzeige gebracht worden ist. Zugleich werden Diejenigen, welche die in Gemäßheit des Artikels 30 des Gesetzes vom 21. Februar 1852, die Erwerbung des Grundeigenthums ze. betr., beigefügten Erwerbtitel eingetragen oder berichtigt zu sehen wünschen, aufgefordert, die erforderlichen Anträge binnen der fest— gesetzten Frist von sechs Monaten bei dem unterzeichneten Gerichte zu stellen und, wenn dies ein anderes als das unterzeichnete ist, bei diesem die Anzeige zu machen. Die unerstreckliche Frist von sechs Monaten geht mit dem 15. Juni 1882 zu Ende. Bad⸗Nauheim, 8. November 1881. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim. Allwohn. Schütz, 591 Gerichts schreiber. Oeffentliche Zustellung. Die„Firma Karbe& Eichenberg“ zu Frankfurt a. M., vertreten durch Rechtsanwalt Seyd in Friedberg, klagt gegen Schuhmacher Max Adler, früher zu Friedberg, jetzt unbekannten Aufenthaltsortes, aus käuflicher Lieferung von Schuhmacherwaaren, laut vorliegender Rechnung mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 60 Mark 25 Pf. nebst Zinsen à 6% aus 48 Mark vom 22. Dezember 1881 und aus 12 Mark 25 Pf. vom 10. Januar 1882 und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amtsgericht zu Friedberg auf Mittwoch den 7. Juni 1882, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Friedberg am 8. April 1882. Hohenstein, Hülfsgerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. Holzversteigerung. 1353 Die am 28. März d. J. im Gemeindewald Ober— Rosbach abgehaltene Holzversteigerung hat die Ge— nehmigung nicht erhalten und wird Termin zur weiteren Versteigerung auf Montag den 17. April d. J. anbe— raumt; zum Aus gebot kommen: 15 Stück Eichen-Stämme von 15—22 Centimeter Durchmesser und 3—5 Meter Länge, 3 Raummeter Eichen-⸗Scheiter, 1365 16 5 Birken⸗Knüppel, 100 Stück Buchen-Wellen, 4% Etchen— 1 1400„ Birken⸗„(Besenreisig), 550„ Nadel-„ 4 Cubikmeter Hauspäne. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr im Schlag selbst, Hohe Burg, auf dem Hühnerpfad. Ober⸗Ros bach am 8. April 1882. Großherzogliche Bürgermeisterel Ober-Rosbach. Blecher. werden gut, schnell und blllig ein— gesteppt bei Christlan Heß. 659g Gummizüge Vorschuß und Creditverein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) Wir nehmen Kapitalien auf Zmonatliche Kündigung zu 4% Zinsen pr. Die Dampf- Kaffee- Brennerei A. Zunls 75 Sell. Mit tere Bonn a. 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Januar 1880 an und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amtsgericht zu Friedberg auf Mittwoch den 7. Juni 1882, Vormittags 8 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Friedberg am 8. April 1882. Hohenstein, Hülfsgerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. Bekanntmachung. Nächsten Montag den 17. lfd. Mts., Nachmittags 4 Uhr, werden loco Wisselsheim 1 Kuh, I trächtiges Mutterschwein, 12 Hühner und 1 Hahn, sowie etwa 1 Fuder Kornstroh öffentlich meistbietend gegen Baar⸗ zahlung versteigert. Steigliebhaber wollen sich Bürgermeisterei⸗Büreau einfinden. Die Versteigerung wird nicht zurückgenommen. Bad⸗Nauheim den 13. April 1882. Heutzenröder, Großh. Gerichtsvollzieher in Bad-Nauheim. 1386 auf Großherzoglichem 141⁵ Dienstag den 18. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhaus die den Heinrich Wind J. Erben gehörenden Grundstücke einer nochmaligen freiwilligen Versteigerung ausgesetzt werden. Friedberg den 14. April 1882. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. eee n Arbeits⸗Vergebung. 1351 Montag den 17. April, Vormittags 9½ Uhr, sollen die zur Reparatur des Pflasters der Ortsdurch— fahrt zu Fauerbach bei Friedberg erforderlichen Arbeiten und Lieferungen in Accord gegeben werden: Pflasterarbeit, veranschlagt zu Durchwerfen und Anfahren von Kies aus der Usa 5 Lieferung von neuen Pflastersteinen 22 Assenheim den 8. April 1882. 216 M., Wenck, Bezirksbauaufseher. Bekanntmachung. Die Abfuhrscheine zu der Holzversteigerung aus dem Gemeindewald Beienheim können vom 16. d. Mts. ab in Empfang genommen werden. Der erste Fahrtag ist auf den 20. d. Mts. und das Ende des Abfuhrtermins auf den 6. Mai l. J. festgesetzt worden. Beienheim am 11. April 1882. Großherzogliche Bürgermeisteret Beienheim. 1380 Huber. Arbeits-Versteigerung. Montag den 17. l. Mts., Nachmittags 1 Uhr, sollen auf dem Rathhaus dahier verschiedene Weißbinderarbeiten, sowie das Anstreichen der Ortstafeln und das Num⸗ meriren von eirea 300 Stück Parzellensteinen auf den ge⸗ meinheitlichen Wiesen an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Sta den am 11. April 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Staden. 1379 Grießmer. Versteigerung. Samstag den 15. April, Vormittags 10 Uhr, sollen im Keck'schen Hofe zu Gießen, Neuenweg 177, 500 eichene und kieferne Bohlen, 250 kieferne Hobelbretter mit Nuth und Feder, 1 Kreissäge öffentlich gegen Baarzahlung versteigert werden. Gießen, 12. April 1882. 1382 Horn, Pfandmeister. Arbeits⸗Vergebung. Montag den 17. April, Nachmittags 2½ Uhr, soll in der Gemeinde Burg⸗Gräfenrode die Anfertigung von 500 qm Fahrbahn und Gossenpflaster, Anlieferung von 20 ebm Pflastersteinen aus dem Gemeindebruch, sowie Anlieferung von 75 ebm Kies aus der Gemeindekies⸗ grube einer öffentlichen Concurrenz ausgesetzt werden. Assenheim den 13. April 1882. 8 Wenck, 1338 Bezirks bauaufseher. 1 2 ilethandschuhe und Glacchandschuhe, Crenchen, Jae wilt tärhandschuhe äußerst billig bei K. Friedrich. S Bau⸗ und Nutzholz Versteigerung in der Großherzoglichen Oberförsterei Nidda. Es sollen versteigert werden: 1. Donnerstag den 20. April d. J. in der Forstwartei Michelnau in den Distrieten Buchkopf, Klausekopf, Schmitterhang, Rödern, Mörsbach, Schlüsselblume, Laiserstraße, Euloben⸗ kopf und Klingelwald: 291 Eichen-Stämme zu Bau- und Wagnerholz geeignet, von 14—36 em mittlerem Durchmesser und bis zu 16 m Länge, 93,94 ebm enthaltend; 20 Fichten⸗ und Lärchen-Stämme von 14—20 em Durchmesser und 12— 15 m Länge, 4,11 ebm enthaltend; 25 Roth- und Weißbuchen- und Birken-Stämme zu Werk-, Schnitt- und Wagnerholz geeignet, von 3052 em Durchmesser und bis zu 13 m Länge, und ein für Schmiede, Metzger ꝛc. geeigneter Stock von 73 em Durch⸗ messer und 1 m Länge; 1 Eichen- und 48 Fichten-Derbstangen. Wegen der zerstreuten Lage des Holzes können die in den Distrieten Buchkopf, Klausekopf, Schmitterhang, Rödern und Mörsbach liegenden 126 Eichen-, 2 Lärchen- und 21 Buchen-Stämme nicht vorgezeigt werden und sind daher vor der Versteigerung einzusehen. Großherzoglicher Forstwart Haber zu Michelnau wird jede ge⸗ wünscht werdende Auskunft ertheilen. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im Distriet Klingelwald auf dem Fauerbach-Niddaer Fußpfad. 2. Freitag den 21. April d. J. in der Fortwartei Glashütten: 2 Eichen-Stämme von 20—38 em Durchmesser und 8—10 m Länge in den Distrieten Klafterwald, Seekopf ꝛc. für Wagner ꝛc. geeignet; 4 Buchen-Stämme im Distriet Streithainerborn von 45—53 em Durchmesser und 5—8 m Länge, 4,62 ebm enthaltend; 93 Fichten-Stämme im Distriet Streithainerborn von 14— 24 em Durchmesser und bis 16 m Länge; 66 Fichten- und Lärchen-Stämme in den Distrieten Seekopf, Ruters, Steinbach, Klafterwald und Eisenberg von 14—35 em Durchmesser; 216 Fichten⸗Derbstangen im Distriet Streithainerborn; 69 Fichten-Derbstangen im Distriet Kirschholz an der Eichelsdorf-Glashüttener Kreisstraße; 46 Fichten⸗-Derbstangen in den Distrieten Ruters, Seekopf, Steinbach, Klafterwald und Eisenberg; 1496 Fichten-⸗Reisstangen im Distriet Kirschholz und 17 Fichten-Reisstangen im Distriet Klafterwald; 7 Raummeter Nadelholz-Knüppel im District Kirschholz; 36 5 Fichten-Reisig zu Bohnenstangen geeignet und 24 7 Aspen⸗Reisig. Die Stämme und Stangen in den Distrieten Ruters, Steinbach, Klafterwald und Eisenberg werden nicht vorgezeigt und sind dieselben daher vor der Versteigerung einzusehen. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr auf der Eichelsdorf-Glashüttener Kreisstraße im Distriet Kirschholz. Nach der Versteigerung des hier lagernden Holzes kommen die Eichen-Stämme im Distriet Laiserschlag und hiernach die Buchen- und Fichten-Stämme ꝛc. im Distriet Streithainerborn zum Ausgebot. Nidda am 11. April 1882. Großherzogliche 1 Nidda. Rohr. 1407 Die Uni 1 8 ie Union, Allgemeine deutsche Hagel-Versicherungs-Gesellschaft, gegründet im Jahre 1853 mit einem Grundkapitale von 9 Millionen Mark, wovon 5,019 Aktien mit 7,528,500 Mark emittirt sind. Hiervon ab: Verlust-Rest aus 1880. 110,563„ so daß als derzeitiges Garantiekapitaaa ls.. 7,417,935 Mark verbleiben. Die Union versichert Bodenerzeugnisse aller Art gegen Hagelschaden ausschließlich zu festen Prämien ohne Nachschußzahlung. Bei Abschluß von Versicherungen auf mehrere Jahre wird ein namhafter Rabatt auf die Prämie gewährt. Die Virgütung der Schäden gelangt spätestens binnen Monatsfrist, in der Regel aber früher, zur vollen und baaren Auszahlung. Jede Aus⸗ kunft über die Gesellschaft wird ertheilt und Versicherungen werden vermittelt durch die unter— zeichneten Agenten: Louis Winheim, Kaufmann in Friedberg. Jean Wörner zr., Kaufmann in Bad- Nauheim. Eduard Camp, Kaufmann in Vilbel. Kölnische Hagel-Versicherungs-Gesellschaft. Grundkapital: Neun Millionen Mark. Baar⸗ Einzahlung: Eine Million 800,000 Mark. Neserven-Bestand: Mark 464,375.87 Pfg. Prämiensumme(1881): Eine Million 262,722 Mark. Die Gesellschaft besteht seit 28 Jahren, ihre Wirksamkeit ist in landwirthschaft⸗ lichen Kreisen überall vortheilhaft bekannt. Sie versichert zu festen Prämien Boden⸗Erzeugnisse aller Art, sowie Glasscheiben gegen Hagelschaden und leistet zweifellose Gewähr für vollen und prompten Schadenersatz, sowie gegen jedwede Nachzahlung. Sie gewährt feste und wandelbare Prämien-Bonificationen, alle thunlichen Erleichterungen und Vortheile, sowie die Wahl der Versicherung nach Neigung, Bedarf und Prästationsfähigkeit; bei sorgfältigster Bestimmung der Prämien nach der Gefährlichkeit der Risiken, bereitwillige Erwägung aller Prämien⸗Reclamationen und deren eventuelle Berücksichtigung; loyale Regulirung der Schäden und prompte Zahlung der Entschädigungsbeträge. Garantirte Versicherung auf Gegenseitigkeit. Durch die vom Königl. Preuß. Ministerum für landwirthschaftliche Angelegenheiten genehmigten „besonderen Versicherungs-Bedingungen für Landwirthe ord- und Mitteldeutschlands“ eröffnet die Gesellschaft den Anhängern der Gegenseitigkeit in einer für die Betheiligten überaus vortheilhaften Weise eine reelle Aussicht auf eine rationelle Gewinnbetheiligung resp. auf weitgehende Prämienermäßigungen, ohne daß denselben eine beunruhigende Verpflichtung zugemuthet wird. Alles Weitere ist zu erfahren von den unterzeichneten Vertretern der Gesellschaft. C F. Schleuning in Friedberg. Dietrich Nepp in Homberg a./ O. E. Wollrab in Alsfeld. J. Ph Schröder in Hungen. H. Eggolt in Altenstadt. Verwalter Stahl in Kloppenheim. 28. Balser in Büdingen. Anton Schaum VII. in Lang⸗Göns. C. Friedrich in Bleidenrod. Ch. Seitz in Laubach. Anton Weickhardt in Butzbach. D. Stöppler in Lauterbach. . Moog in Gedern. J. Schneider in Lich. Th. Wortmann in Gießen. Aug. Reuning II. in Nidda. C. Rau in Groß Buseck. W. Wolfschmidt in Schotten. Fr. Schade in Grünberg. K. H. Freund in Storndorf. Ludwig Schmidt IV. in Harheim. H. Guntrum II. in Schlitz. F. Maurer in Herbstein. H. Fischer in Vilbel. 1385 Eichen⸗Stämme im Distriet Laiserschlag von 5667 em Durchmesser und 3—9 m Länge, 9,07 ebm enthaltend; — 2 b Betr. . 1 erna Bette Das Access obere Einth Nied heim Gräf Stad Hause Pohl⸗ Holzha Pendel halb treten Betr. D Schul beginn sollen, Uns ell dazu f au letzt ur ger de eobgc deren g Schuld beachte Stunde andern furt a, zunehme der Nun so we Ide gelangen