2 * 8 ö Hek fal, 1 und 1 9 f d ulla —— a .*— + Staatsdienste entlassen. d Gchülsaß ende Ziffern bekannt. das Kapitel„Naturalverpflegung“. neniger als im Vorjahre. 1882. Dienstag den 14. November. M 134. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstat, Donnerstag und Samstag. — die einspaltige Petitzelle wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Anoncen von auswärtlgen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt l ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Wilhelm Bommersheim von Dorn-Assenheim(17 Jahre alt, schlank, schwarze Haare) hat sich in der Nacht vom 9. auf den 10. dieses Nonats heimlich von Hause entfernt. Um Angabe des Aufenthaltsorts desselben wird ersucht. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Gymnasiallehrer Dr. Mohr „ Bensheim wurde auf Nachsucheu aus dem — Militärdienst-Nachricht. Puth, einjähr. teiw. Arzt vom 2. Gr. Inf.-Regt. Nr. 116, zum Unterarzt ernannt. Berlin. Aus dem Reichsetat werden fol— Die Etats für die Ver— zaltungen des Reichsheeres auf 1883/84 ethalten nur geringe Mehrforderungen gegen dis Vorjahr. Die fortdauernden Ausgaben betragen zusammen 300,223,914 M. und die enmaligen Ausgaben 8,393,021 M., das ergibt gegen das Vorjahr ein Mehr von 859,131 M. bei den fortdauernden und von 2,242,837 M. tei den einmaligen Ausgaben. Das Mehr an frtdauernden Ausgaben fällt vorzugsweise auf Der Etat les Reichsschatzamtes normirt die Ein— nahmen für 1883/84 auf 69,160 M., 89,595 M. Der vorige Etat u thielt die Einnahme aus dem Verkauf des Erundstückes des vormaligen Reichsoberhandels— richts. Die fortdauernden Ausgaben sind auf 1,818,418 M.(5,500,852 M. mehr als im Lorjahre) veranschlagt; dieses Mehr ergibt sich Ft ausschließlich aus den höheren Uebenweis— nigen an die Bundesstaaten, aus dem Ertrage ter Zölle und der Tabak-Steuer. Die ein⸗ vnaligen Ausgaben betragen 4,878,200 M. (282,375 M. mehr als im Vorjahre), während de vorigen Ausätze für St. Gotthardbahn und ir National-Denkmal auf dem Niederwald Wegfall kommen. Es sind neu eingestellt 4000, M. als erste Rate des Beitrags des Jeichs zu den Kosten des Zollanschlusses Ham— burgs; die Ausgaben zum Bau eines Kaiser⸗ unlastes in Straßburg, zweite Rate, sind mit 553,200 M., gegen 71,100 M., und der Bei⸗ ag zu den Kosten des allgemeinen Collegien— hauses der Universität Straßburg, sechste und Ste Rate, mit 300,000 M., gegen 209,000 M. u Vorjahre, in Rechnung gestellt. Der Etat ur Reichseisenbahnen für 1883/84 stellt Einnahme 44,413,700 M.(4,330,000 M. mehr als im Vorjahre), in fortdauernde Aus— gabe 28,428,100 M.(1,030,800 M. mehr) 1 1,870, ᷑ HM. ud in einmalige Ausgabe 0 4,530, M. weniger). Der Etat des aus⸗ värtigen Amtes für 1883/84 beziffert die bnnahmen auf 571,770 M.(47,20 Mi. mehr is im Vorjahre), die fortdauernden Ausgaben uf 6,825,415 M.(148,640 M. mehr) und e einmaligen Ausgaben auf 148,800 M. 45,000 M. weniger). Dabei ist eine Summe zun 118,800 M. zum Neu— und Umbau des Amts gebäudes der Ministerresidentur in Belgrad i Ansatz gebracht. 75 0 Nordd. Allg. Ztg. zufolge eröffnet er König den Landtag persönlich. 1 12. Nov. Die Kronprinzessin Victoria sgestern in London eingetroffen. 5 Hamburg. Der umfangreiche Bericht der Fommission über die Zollanschlußangelegenheit! hält an dem Zollcanal fest, verwirft die Demo— lirung des Kehrwerders und zieht nur die öst— liche Hälfte der Kehrwerderinsel, also Wandrahm, die holländische Reihe und den holländischen Brook ins Freihafen-Gebiet. Statt 18,500 würden dann nur 10,500 Personen dislocirt und die Kosten anstatt 123 nur 1033 Mill. betragen. Der Beschluß über diesen Plan er— folgte mit 10 gegen 3 Stimmen. Breslau. Die Neisser Zeitung schreibt, der Kaiser von Oesterreich habe die Einsetzung eines Weihbischofs im österreichischen Antheile des Bisthums Breslau genehmigt und den General-Vicar von Sniegon in Teschen zum Weihbischof designirt. Der Fürstbischof Herzog zahlt die Dotation. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 10. Nov. Der heutige Abend verlief ebenfalls ohne jede Ruhestörung. Polizei und Truppen hielten, wie gestern, die Straßen besetzt. Man befürchtet für Sonntag neuerliche Ausschreitungen. — 12. Nov. Nach Untersuchung der jüngsten Tumulte findet sich die Regierung nicht veran— laßt, besondere Ausnahmemaßregeln zu verfügen. Pest, 10. Nov. Die österreichische Delega— tion genehmigte das Ordinarium des Militär— etats, das Ordinarium und Extraordinarium des Marine-Etats, sowie die Nachtragscredite für die Kriegsmarine conform den Regierungs- vorlagen; nur im Ordinarium des Marineetats wurden 80,000 fl. gestrichen. — 10. Nov. Gestern Abend hielt die Polizei im Hause eines gewissen Horvath in Neupest eine Haussuchung und saisirte große Handbom— ben, welche mit 600 Kugeln gefüllt waren, neun Bombentheile, eine große Quantität Schieß— pulver und andere Sprengmittel, sowie andere flache Bomben zum Tragen in der Tasche be— stimmt. Horvath wurde verhaftet und erklärte, die Bomben zu Kriegszwecken angefertigt zu haben. Spalato, 10. Nov. Gestern Abends wurde auf den Bezirkshauptmaun, Baron Conrad, aus dem Hinterhalt mit einem Revolver geschossen. Der Thäter ist flüchtig. Das Attentat, welches glücklicherweise erfolglos blieb, dürste von irre— dentischer Seite ausgegangen sein. Frankreich. Paris. Das Amtsblatt ver— öffentlicht die Ernennung Decrais' zum italien— ischen Botschafter, Pascal Duprat's zum Ge— sandten für Chile. Schweden. Stockholm, 11. November. 84 Kanonenschüsse verkünden, daß die Kron— prinzessin Victoria heute mit einem Sohne nieder⸗ gekommen ist. Mutter und Kind befinden sich wohl. Der König hat dem Neugeborenen den Titel eines Herzogs von Schonen verliehen. In der Stadt herrscht großer Jubel. Großbritannien. London, 10. Nov. Bei dem gestrigen Lordmajorbanket in der Guild— hall constatirte Gladstone die Abnahme der Agrarverbrechen in Irland, deren Zahl von 531 auf 111 pro Monat zurückgegangen sei. — Die„Daily News“ erklärt, die Note der Regierung behandle die Abschaffung der zweistaatlichen Controle in Egypten nicht als ein fait accompli, sondern lediglich als einen Vorschlag an die Großmächte. — 11. Nov. Das Unterhaus verwarf mit 304 gegen 260 Stimmen den Antrag North— cote's auf Verwerfung der ersten Resolution zur Geschäftsordnung und nahm hierauf die erste Resolution an. Dublin, 12. Nov. Gestern Abend hat gegen den Richter Lawson ein Mordversuch auf der Straße stattgefunden. Der Attentäter wurde verhaftet. Der Polizei ist der Verhaftete be— kannt, da er bereits 1870 wegen Straßenraubs zu fünfjähriger Zuchthausstrafe verurtheilt war. Italien. Rom. Officiöse Stimmen ver— sichern, Italien hätte s. Z. den Besuch des Königs Humbert zwecks eines Zusammentreffens mit dem Kaiser Franz Joseph in Salzburg be— autragt, daun, nach Ablehnung dieses Ortes schlug Italien Pest vor, während Oesterreich hartnäckig auf Wien bestand; das Verlangen, daß der Gegenbesuch des Katsers in Rom er— folge, sei daher nur correct. Türkei. Konstantinopel. Von hier wird schon wieder das Gerücht eines Ministerwechsels gemeldet, bei welcher Gelegenheit Achmet Vefyk, der Vali von Broussa, einen hohen Posten er— halten solle. Serbien. Belgrad. Die Neuwahl für die erledigten Skupschtinasitze werden in nächster Zeit ausgeschrieben werden. Die Skupschtina wird ihre Thätigkeit ungefähr Mitte November a. St. wieder aufnehmen. Die Bestrebungen zwischen den Liberalen und Radicalen für eine Fusion haben gegenwärtig einige Aussicht auf Erfolg, da die Radicalen sich geneigt zeigen, die von Ristic in seiner am liberalen Partei— tage gehaltenen Programm-Rede entwickelten Grundsätze, welche die Basis der erwähnten Unterhandlungen bilden, anzunehmen. Bulgarien. Sofia. Ein Decret des Fürsten Alexander ruft die bulgarischen Wahlmänner— Wähler auf den 20. und die Deputirtenwähler auf den 28. November a. St. ein. Rußland. Petersburg. Die Nachricht von dem bevorstehenden Rücktritt des Grafen Tolstoj wird in unterrichteten Kreisen für sehr unbe— gründet erklärt. Tolstoj war leidend und ist jetzt wiederhergestellt. Derselbe wurde nach seiner Genesung vom Kaiser empfangen und zur Tafel gezogen. — 10. Nov. Gestern fanden Passanten der Newski- und Stallhofstraße große nihilistische Proclamationen an den Straßenecken angeklebt. Die Proclauationen, welche geschrieben waren, wurden von der Polizei nach einigen Stunden erst entfernt. — Die Frage der Errichtung russischer Con— sulate in Wien und Berlin soll, wie in hiesigen Kreisen verlautet, nunmehr spruchreif werden. Wie es heißt, ist eine bezügliche Anfrage seitens der beiden Cabinete zustimmend beantwortet worden und sollen nunmehr die Vorbereitungen für die Errichtung dieser Consulate getroffen werden. —ů—ů— — Das Journal de St. Petersbourg demen— gemeldete Depesche, Ruß— Wee a Standard g eee Absichten in Egypten Fr ichs land wolle Frankreich 80. und Tunis unterstützen, wenn Frankreich auf eines Ausweisungs-Vertrags und auf Saen des Asylrechts ehe ben aan Amerika. New- Vork. Weitere Wahl⸗ berichte bestätigen, daß die Demokraten in der neuen Revrser ecm rn 9255 50 stärker sein je Republikaner. 1 8 10. Nov. Fast zehn Procent der hier befindlichen britischen Truppen sind erkrankt. Aus Stadt und Land. 8 g. Friedberg. In diesen Tagen hat sich ee Evangelischer Verein gebildet. Dergleichen 155 eine bestehen schon längst mit großem Segen 9 0 en Orten, z. B. in Frankfurt und Mainz, 1 5 9 5 sich eigentlich wundern muß, daß man hier bis ae ben gezögert hat. Dies erklärt sich wohl zumeist dur 9 en Mangel an Zeit bei denjenigen, welchen die Gründung zunächst oblag. An verschiedenen kirchlichen Vereinen, z. B. an dem Gustav-Adolf-Verein, sowie denen für äußere und innere Mission, haben sich freilich bis ber schon hier viele Evangelische betheiligt, aber ihre 845 einsthätigkeit bestand zu sehr nur im Zahlen von Bei⸗ trägen und etwa noch im Lesen von Berichten; es fehlte der so wichtige persönliche Verkehr. Als 8. neubre dings nahegelegt wurde, hier Mitglieder für den Wetter⸗ auer Missions⸗Verein zu sammeln und einen Sonntags⸗ Verein wie in Gießen zu gründen, erachtete man es unrathsam, in unserer nicht großen evangelischen Ge— meinde zu viele Vereine nebeneinander zu haben. Ber splitterung muß vermieden und Zusammenwirken Aller, denen es auf Grund des evangelischen Glau⸗ bens um das kirchliche, sittliche und soeiale Wohl Ernst gilt, muß erstrebt werden. Anregung zur Bildung eines derartigen Vereines wurde dahier d Zeit i 2 die⸗ schon vor längerer Zeit in Predigten gegeben. An die⸗ jenigen, welche dann ihre Bereitwilligkeit zu erkennen gaben, hat man sich jetzt natürlich zuerst gewendet. Man hätte eine größere Versammlung berufen, die Zwecke des Vereines erklären und sogleich zur Theilnahme ein⸗ laden können. Aber das Bedürfniß eines solchen Ver eines ist gerade jetzt so groß, es liegen so viele schöne und dringende Aufgaben für denselben vor, daß bei dem guten Willen für religiöse, sittliche und soelale Wohlfahrt, der bei den Meisten vorausgesetzt werden darf, ein zu rascher Anschluß auch von solchen zu be⸗ sorgen war, und beharrlicher die später doch nicht mit freudigem Herzen Thatkraft mitgewirkt hätten. In reli⸗ giösen Angelegenheiten hängt der Segen sehr von der freien persönlichen Zustimmung ab. Deshalb wird sich der evang. Verein zwar herzlich freuen, wenn ihm viele Gleichgesinnte beitreten, aber er möchte Niemand be- drängen und durch Zureden in Verlegenheit bringen. Um die klare Einsicht in die Zwecke des Vereines zu er⸗ leichtern, schien es angemessen, nicht eher zu weiterem Beitritte aufzufordern, als bis die Statuten gedruckt seien. Das wird in diesen Tagen geschehen. Die Grund sätze des Vereines wurden in denselben mit möglichster Deutlichkeit ausgesprochen, nicht aber genaue Bestimm⸗ ungen über das getroffen, was zunächst geschehen soll. Man wünscht, daß die Glieder des Vereines nicht zu einer fertigen Sache ja sagen, sondern daß sie die Sache selbst machen. Nachdem die Grundlage, der evangelische Geist und Zweck des Vereines, feststeht, soll im Uebrigen freie Bewegung statthaben. Aus ähnlichen Gründen fordert man jetzt, ehe der Vorstand gewählt ist, zum Beitritte auf. Gern erklären sich besonders die vier evangelischen Geistlichen zu näherer Auskunft bereit. Schon das wird Anregung und Segen bringen, daß diese Angelegenheit überhaupt in hiesiger Gemeinde besprochen wird. Denn dabei erhält man Gelegenheit, den mannig— fachen Klagen über kirchlichen Rückgang gegenüber darauf hinzuweisen, daß das religiöse Leben in der evangelischen Kirche doch auch eben vielfach in der Gestalt freier Ver⸗ eine mächtig aufblüht. Mancher nimmt freilich an der- artigen Fortschritten nicht gern Theil; aber die Vor⸗ urtheile gegen das gute Neue pflegen bei Verständigen rasch zu schwinden, wie sich das z. B. den Diakonissen gegenüber so erfreulich gezeigt hat. Der evang. Verein beabsichtigt keine Angriffe gegen andere religtöse An— sichten; er will nicht blos seiner Kirche, sondern über⸗ haupt dem öffentlichen Wohle dienen und hofft dabei auch mit solchen in Frieden zusammenzuwirken, die ihm nicht angehören können oder wollen. v. Friedberg den 11. Nov. Gestern hielt Techniker Möser, Büreauassistent des Landesgewerbvereins in Darm⸗ stadt, in einer Versammlung der Mitglieder des hiesigen Localgewerbvereins einen Vortrag über Zimmereinricht— ungen:„Möbel, insbesondere zur Zeit der Renaissance.“ Redner führte die Gründe an, nach welchen wir alle Ur⸗ sache haben, auf die schöne Ausstattung unserer Heim⸗ stätte sehr bedacht zu sein. Bei der Ausstattung der Zimmer kommen eine Menge kunsthistorischer ästhetischer und technischer Gesichtspunkte in Betracht, welche die Aufgabe mitunter recht schwierig machen. Redner setzte eingehend auseinander, inwiefern die Style früherer Zeit mit mehr oder minder Glück zu Einrichtungen von Zimmern verwendet wurden und zeigt, daß die Zeit der Renaissance unseren Bedürfnissen am nächsten steht, daß namentlich le italienische Renaissanee geeignet sei, maßgebend auf die künstlerische Gestaltung unserer Gebrauchsgegenstände zu wirken. Nach ausführlicher Schilderung der Ver⸗ zierungsweise dieser Stylveriode gab Redner ein Bild üder die Vorgänge und Bestrebungen der Möbel-Industrie der Gegenwart und knüpfte daran manche beherzigungs—⸗ werthe Winke und Rathschläge für die Ausführung selbst. Unterstützt wurde der Vortrag Mösers durch eine große Anzahl vortrefflicher Abbildungen und Photographieen von Originalmöbeln und Zimmereinrichtungen aus der Zeit der Renaissanee, des Rocedeo oder Kalserzeit, sowie von modernen Zimmereinrichtungen. Die Ausführungen des Redners boten des Anregenden und Interessanten sehr viel und wäre es uns erwünscht gewesen, wenn Seitens der Mitglieder des Vereins eine bessere Betheil⸗ igung stattgefunden hätte. Mainz, 10. Nov. Heute wurde unter Bedeckung von Gendarmerie ein Gutsbesitzer aus einem Orte in der Nähe von Worms wegen eines Sittlichkeits-Verbrechens, das das Scheusal an seinen eigenen Kindern verübte, S. 9794 Nr. 10 50000 fl. S. 5082 Nr. 14 25000 fl. S. 6518 Nr. 15, S. 10985 Nr. 1 à 10000 fl. S. 748 Nr. 12, S. 953 Nr. 8 13, S. 6841 Nr. 19, S. 7244 Nr. 5, S. 8155 Nr. 10, S. 9954 Nr. 15, S. 10985 Nr. 7, S. 11143 Nr. 5, S. 11768 Nr. 3, S. 13475 Nr. 12, S. 16242 Nr. 1 7, S. 17054 Nr. 13 16 A 5000 fl. S. 592 Nr. 8, S. 3525 Nr. 6 20, S. 4458 6, S. 4620 Nr. 4, S. 5082 Nr. 4, S. 5088 . 10, S. 5634 Nr. 9, S. 5747 Nr. 18, S. 5873 . 1, S. 6314 Nr. 13, S. 6841 Nr. 9, S. 8045 12, S. 8179 Nr. 2, S. 9352 Nr. 13, S. 10435 . 18, S. 10525 Nr. 6 9, S. 10626 Nr. 8, S. 10985 . 2, S. 11525 Nr. 8, S. 11768 Nr. 5 14, S. 12468 . 11, S. 13475 Nr. 10 19, S. 14501 Nr. 8, S. 16242 . 20, S. Nr. 11, S. 13475 Nr. 10 19, S. 14501 . 8, S. 16242 Nr. 20, S. 16253 Nr. 18, S. 18647 Nr. 16 à 1000 fl. Auf alle übrigen in den am 1. Aug. 1882 gezogenen Serien enthaltenen und hier nicht auf⸗ geführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von 60 Gulden. gefänglich hier eingebracht. Allerlei. Kassel. In dem nahe gelegenen Städtchen Naum⸗ burg sind 10 Personen an der Trichinose erkrankt, von denen einige in bedenklichem Zustande sich befinden sollen. München, 12. Nov. Der Professor der Mineralogie Geheimerath v. Kobell, als oberbayertscher Dialeetdichter weithin bekannt, ist heute gestorben. Kopenhagen. Gerüchtweise verlautet, daß der dänische Nordpoldampfer„Dymphna“ bei den Waigatz⸗ Inseln im nördlichen Eismeer untergegangen sei. Das Marineministerium ersuchte die russische Regierung um Unterstützung bei den diesbezüglichen Recherchen. Gerichtssaal. Bad-⸗Nauheim. In der Donnerstag den 16. Nov., Morgens 9 Uhr, stattfindenden Schöffengerichtssitzung kommen nachstehende Strafsachen zur Verhandlung: 1. Strafsache gegen Johannes Hahn V. von Ober-Mörlen, wegen Thierquälerei; 2. Strafsache gegen Taglöhner Johannes Maar von Homberg, wegen Körperverletzung; Strafsache gegen Konrad Dörr J. und dessen Ehefrau von Schwalheim, wegen Ruhestörung; 4. Strafsache gegen Valentin Sprengel und Moses Rosenthal von Bad-Nau⸗ heim, wegen Drohung, Sachbeschädigung und Körper— verletzung; 5. Strafsache gegen Georg Kahl, Georg Bingel, Georg Hofmann, Johannes Hachenberger und Johannes Bingel J., sämmtlich von Schwalheim, wegen Ruhestör— ung; 6. Strafsache gegen Hermann Eckarius und Ludwig Reh zu Bad-Nauheim, wegen Körperverletzung; 7. Straf— sache gegen Johannes Lemp Ehefrau von Trais, wegen gewerbsmäßiger Unzucht; 8. Strafsache gegen Wilhelm Wagner von Griedel, wegen Widerstands, Drohung und Ruhestörung; 9. Strafsache gegen Peter Burk III. von Ober-Mörlen, wegen Beleidigung; 10. Strafsache gegen 3 3. Heinrich Fink, Georg Hofmann und Peter Wolf, sämmt— lich von Rödgen, wegen Ruhestörung; 11. Die Privat- klagesach des Maurers Heinrich Steuernagel V. von Bad-Nauheim gegen den Maurer Heinrich Diehl III. von da, wegen Beleidigung. Butzbach, 11. Nov. Das gestrige Schöffengericht erkannte 1. und 2. gegen Jaeob Schmidt und 11 Con⸗ sorten von Ostheim, wegen Ruhestörung, auf je 1 M. Strafe event. 1 Tag Haft bezw. gegen 9 der Angeklag— ten, welche noch einer zweiten Ruhestörung angeklagt waren, auf je 2 M. Strafe event. 2 Tage Haft und Tragung der Kosten des Verfahrens unter solidarischer Haftbarkeit bezüglich der baaren Auslagen des Staats; 3. gegen Heinrich Fehrmanns Ehefrau von Butzbach, wegen Beleidigung auf 8 Tage Gefängniß und Tragung der Kosten des Verfahrens; auch wurde der Beleidigten das Recht zugesprochen, den entscheidenden Theil des Urtheils innerhalb 14 Tagen einmal auf Kosten der Fehrmann im„Wetterauer Boten“ veröffentlichen zu können. Die 4. Sache, betr. Konrad Häuser XX. von Nieder-Weisel wurde dahin erledigt, daß Häuser seinen Einspruch, welchen er gegen die angesetzte Strafe von 3 M. wegen Uebertretung der Feierabendstunde erhoben hatte, zurücknahm, und fragliche Strafe zu bezahlen er⸗ klärte. Die 5. Sache, Hermann Strasheim l. von Griedel gegen Wilhelm Balthaser Strasheim von da kam eben⸗ falls durch Vergleich zur Erledigung. Die letzte Sache der gestrigen Tagesordnung, betreffend Beletdigungsklage der Ludwig Schäfers Ehefrau von Muͤnzenberg, endigte ebenfalls mit einem Vergleich. Verloosungen. Neuenburger Fr. 10⸗Loose v. 1. No v. 1857. Ziehung am 1. November 1882.— Heimzahlung am 1. Februar 1883. Nr. 97215 Fr. 5000. Nr. 29595 83745 à Fr. 500. Nr. 12566 7990 87061 473 118936 a Fr. 100. Nr. 11089 25172 35735 57512 74922 89511 103778 108894 110013 117859 à Fr. 50. Nr. 10743 37670 43902 58407 69241 71966 91703 93187 106116 109496 à Fr. 40. Nr. 1937 4450 761 8497 601 16551 28452 31542 44443 54009 57077 84381 100482 101665 109769 110765 118185 121110 442 124442 à Fr. 25. Alle übrigen Nummern à Fr. 12. 3proc. Oldenburgische 40 Thlr.⸗Loose von 188 1. Ziehung am 1. Nov. 1882.— Heimzahlung am 1. Febr. 1883. Nr. 27322 M. 30000. Nr. 22089 M. 1500. Nr. 25061 50060 58138 4 M. 600. Nr. 23791 38469 60481 74364 77185 à M. 300. Nr. 16231 750 31733 41157 49870 51191 61621 63507 705 67508 u M. 180. Alle übrigen Nummern à M. 120. Oesterreichische 5p Ct. fl. 500⸗Loose v. 1860. Gewinn⸗Zieh eng am 2. November 1882.— Heimzahlung Serie 5280 Nr. 1 300000 fl. am 1. Februar 1883. Aufruf. Zum zweiten Male im Laufe weniger Wochen sind das Etsch⸗ und Pusterthal und viele Seitenthäler der deutschen Alpenländer Tyrol und Kärnten das Opfer verheerender Gebirgswasser geworden. Gewaltige, an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen ununterbrochen nledergegangene Gewitterregen in Verbindung mit dem durch einen Föhnsturm geschmolzenen Neuschnee ließen Rinnen und Bäche zu Flüssen und Flüsse zu reißenden Strömen anschwellen, welche mit unerhörter Kraft vom Hochgebirge in die menschenbewohnten Thäler nieder⸗ stürzten und in wenigen Tagen die mühsam erworbenen Früchte eines mitunter vieljährigen menschlichen Fleißes ganz oder theilweise vernichteten. Straßen, Dämme, Brücken sind zerstört, Häuser, Scheunen, Ställe wegge— rissen, Vorräthe und Erndten verdorben, Pferde und Rindvieh ertrunken. Viele Menschenleben sind zu be— klagen, ganze Familien verschüttet worden. Alle Ver⸗ bindungen sind aufgehoben. Das herrliche Etschthal ist auf stundenweite Entfernung in einen See verwandelt. Die kleineren Seitenthäler Kärnten's stehen unter Wasser. Unberechenbarer, unersetzlicher Schaden ist erwachsen, die Einwohnerschaft, in den kleineren Thälern ohnedies arm, aller Unterhaltungsmittel beraubt, das Elend um so schrecklicher, als an zahlreichen Orten Schlamm- und Geröllmüren viele Morgen des fruchtbarsten Wiesen- und Ackergeländes für ewige Zeiten begraben haben. Wir können den sich auf Millionen beziffernden Schaden nicht vergüten, aber wir können wenigstens den unglücklichen Be⸗ wohnern, welche, ihrer beweglichen Habe großentheils be— raubt, ohne Vieh und Vorräthe einem trostlosen Winter und einer Hungersnoth entgegensehen, über die strengen Winter monate hinaushelfen und ihnen vielleicht noch einen Spar⸗ pfennig zur Neugründung ihres Haus- und Viehstandes ein⸗ sammeln. Mitbürger! Steuert nach Kräften bei zur Rettung der biederen, schwer heimgesuchten Gebirgsbewohner; es sind deutsche Brüder in der Noth, welche sich bis auf den heutigen Tag ein echtes deutsches Herz bewahrt haben. Wir haben oft unserer österreichischen Brüder in glück⸗ lichen Tagen gedacht und wollen ihrer auch jetzt im Un⸗ glücke gedenken. Ueberall im deutschen Vaterlande rüstet man sich zu Sammlungen, die Bewohner Hessens, welche in Zeiten großer Unglücksfälle stets mit willigen Händen gaben, werden auch jetzt mit leuchtendem Beispiel vor⸗ angehen. Alle Unterzeichneten, sowie die Expeditionen aller hiesigen Blätter nehmen Beiträge an. Wir fordern zugleich zur Bildung von Localeomités in Städten und Landgemeinden auf. Die Noth ist groß, Hunderttausende trauern und darben, auch der kleinste Beitrag trägt zur Linderung bei. Die eingehenden Gelder können an unseren Rechner, Herrn Kaufmann Philipp Orth dahier(Ecke der Elisabethen- und Wilhelminenstraße), oder unmittel⸗ bar an den Centralausschuß des Deutschen und Oester⸗ reichischen Alpenvereins in Wien abgesendet werden. Darmstadt, den 3. November 1882. Das Comité für Unterstützung der Ueberschwemmten in Tyrol und Kärnten. (folgen die Unterschriften.) Die Redaction ist bereit, Gaben in Empfang zu nehmen. Bereits gingen ein: Von Kreis-Assessor Dr. Freiherr von Gemmingen M. 5.— Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 14. Nov. Rheingold. Mittwoch den 15. Nov. Nachtlager in Granada. Volks⸗ Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Außer Abonn. Donnerstag den 16. Nov. Walküre. Freitag den 17. Nov. Geschloffen. Samstag den 18. Nov. Die Jungfrau von Orleans. Sonntag den 19. Nov. Robert der Teufel. Montag den 20. Nov. Die Räuber. Zur Erinnerung an die erste Aufführung der„Räuber“ in Frankfurt vor 100 Jahren. Volks⸗Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Außer Abonnement. Schauspielhaus. Dienstag den 14. Nov. Spielt nicht mit dem Feuer. Vorher: Eine Parthie Piquet. Mittwoch den 15. Nov. Schwabenstreich. Donnerstag den 16. Nov. Geschlossen. Freitag den 17. Nov. Der Mensonit. Samstag den 18. Nov. Die Regimentstochter.(Oper). Sonntag den 19. Nov. Zum ersten Male. Die Rantzau. Schauspiel in 4 Akten von Cokmann Chatrian. Montag den 20. Nov. Boccaccio. —— 282 an 124 uadzu Handel und Verkehr. Friedberg, 11. Rov. Wochenmarkt. Butter kostete er Pfd. M. 0.95—1.10, Eier 1 St. 8 Pf, 2 St. 15 Pf. Gleßen, 11. Nov. Wochenmarkt. Butter per Pfd. . 1.15— 1.20, Eier per St. 7—8 Pf., Käse pr. St. 4 bis ) Pf., Tauben das Paar 50— 70 Pf., Hühner pr. St. . 0.80— 1.10, Hahnen per St. M. 0.60 0.85, Enten er St. M. 1.70— 2.00, Ochsenfleisch per Pfd. 66— 70 Pf., nuh⸗ und Rindfleisch 56—60 Pf., Kalbfleisch 54— 56 Pf., deichweinefleisch 62— 64 Pf., Hammelfleisch 60 66 Pf., lartoffeln 100 Kilo M. 5.00— 9.60, Zwiebeln per Ctr. . 4.00, Gänse per Pfd. 40— 56 Pf., Weißkraut 90 Stück M. 2—5.00. Mainz, 10. Nov. Markt Preise. Kartoffeln per 0 Kilo M. 8.25— 9.50, Heu per Ctr. M. 3.00 3.50, Etroh p. Ctr. M. 2.00— 2.25, Butter ½ K. 95 105 Pf., zutter in Parthien M. 0.80— 0.85. Eier ¼ Hundert F. 1.40 1.50, Handkäse 4— 6 Pf., Rothkraut 10- 15 Pf., Leißkraut M. 5.—5.75, Blumenkohl 10 15 Pf., Wirsing 4 Pf., Zwiebel ½ Kilo 4—5 Pf., 1 Ente M. 2.— 2.25, [Hahn M. 1.00— 1.50, 1 Huhn M. 1.00— 1.25, 1 junge Nube 35—40 Pf., 1 Feldhuhn M. 1.00- 1.25, 1 Hase I. 3.50— 3.75.— Frucht⸗Markt. Waizen hiesiger ud fremder M. 19.00— 21.50, ungar. M. 21.00-22.00, goggen hies. M. 15.00—50., franz. M. 16 16.75, Gerste zälzer M. 15— 16.30, Franken M. 15— 16.30, ungar. . 19.00-23.00, Hafer M. 12.57— 15.00, Reps M. 9.00 31.00, Rüböl M. 33.80-33.80, eff. ohne Faß J. 32.40 33.60, per Oet. mit dito M. 33.50-34.00. In älteren und neueren Bekanntmachungen der Post— Hörden wird stets der Wunsch ausgesprochen, daß auf gucketen der Bestimmungsort groß und in die Augen fallend schrieebn werden möge. Das beziehen nun viele Ab— 4— auf den Wohnort des Adressaten und schreiben in der gigegebenen Weise. Dadurch wird aber, wenn Wohnort d Poststele nicht zusammefallen, die Expedition er⸗ wert; in solchen Fällen ist vielmehr die betreffende Joststelle hervortretend zu schreiben; denn bei der postali— e sten Behandlung des Packetes kommt es dem Post⸗ e bamten ja nur auf die Poststelle an, wohin die Sendung Azuliefern ist. Um alle Fehlspeditionen zu vermeiden, is es daher zu empfehlen, mit großen Buchstaben die Uoststelle des Bestimmungsortes zu schreiben. * Geld⸗ Cours. Sclann Frankfurt am 11. Nov. 1882. 8 J ⸗Frankenstücke„WM. 16 2024 8 do., aden ut Eglische Sovereigns.„ 79 705 3 glichen d sussische Imperiales„ 1 707 1 1 e eee r, al maroo„·0 00-00 in Bite: Follars in Gold 7 417-21 8 Pfennig ⸗Sparkasse. E. Betrag. Westen; tl Sammelstellen. Einlagen. 4 8 bs u de 7 M. Pf. 9 Astand am 1. Juni 1882 + ammt Zinsen 1 16388 01 unde tür Uebertrag vom 4. Nov. 13421 8653 20 „ i. Bindernagel. 75 52 80 en Sete W. Bernbeck 175 107 15 es, Ph. Billau 137 95 45 6 4 Th. Kranz 1 91 60 90 aum 5, H. Flaschenträger. 107 11. 85 — IT 25429 30 Uebertrag am 1. Juni 1882 Einleger 978. Uebertrag vom 4. Nov. neue Einleger 119. Neue Einleger 8 r dabier. Gesammt⸗Einleger 1105. . Friedberg den 11. November 1882. 4% u Haupt⸗Sammelstelle: 1 erden Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein, e. G. Oeffentliche Aufforderung. Ansprüche an die in der Gemarkung Ober⸗Wöllstadt glegenen, auf den Namen des Jacob Ulrich stehenden Iymobillen, Flur 1. Nr. 51. 52. 497, sind sogewiß nen 4 Wochen dahler geltend zu machen, gegenfalls dier Antrage auf Löschung der Vormerkung„beschränkt“ 1% diesen Parzellen stattgegeben werden wird. Friedberg am 7. November 1882. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Sellheim. * N 2 5 Hohenstein, 8007 Hülfsgerichtsschreiber. Lersteigerungs-Zurücknahme. Otis Die auf Montag den 20. d. Mts. ausgeschriebene Iumobillar⸗Versteigerung der Firma May& Oppenheimer Abi det nicht statt. 0 re 14. November 1882. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 1172 Seri K 5 b a. M Alterthümer cold, Silber, Elfenbein, Porzellan, Glas, sowtie 190 Waffen, Münzen, Sylten ac. ꝛc. kauft stets U den hoͤchsten Preisen das Antlqultätengeschäft Jacob F. Mela, Ludwigsstraße 172, l-. 62838) Homburg v. d. Höhe. Versteigerung von Herrschafts-Mobiliar in Frankfurt am Main. Mittwoch den 15. Ndpember und Donnerstag den 16. November, jeden Tag Vorm. 9½ Uhr und Nachm. 3 Uhr anfangend, werden in Auftrag nach verzeichnete, theils hochelegante und gediegene Herrschafts— Mobiliax⸗Gegenstände nebst 1 Haushaltungs Gegenständen, 1 Chaise⸗longue, 1 Pfeilerschrank, Wollstoff, 4 weiße Nouleanx, 2 Damensesselchen ꝛc. in Fantasiestoff, 1 Sophatisch, 2 Rouleaux, 1 Damenschreibtisch ꝛc. 1 Bücherschrank, 1 Silberschrank mit Aufsatz, 1 6 Stühle in grünem Plüsch, 6 Rohrstühle, Rouleaux ꝛc. 3) Wohnzimmer ⸗Einr. in Nußbaum: Pianino, 1 Cassaschr., Vorhängen, Teppichen, Porzellan, Glas und sonstigen j als: 1) mahag. Schlafzimmer⸗Einr.: Nachttisch, 1 dreithell. Garderobenschrank mit Crystallspiegel, 2 hochelegante sranzös. Betten, 1 Wasch- und 1 einthür. Kleiderschrank mit Spiegelscheibe, 1 Tisch, 1 Nähtisch, 3 feine Rohrlehnstühle, 3 Paar Feustervorhünge in gewirktem 2) Salon-Möbel in schwarzem Holz: 1 überpolst. Garnitur 1 Salonschrank(Vertikow), 1 Spiegelschrank, 1 Schmuckschränkchen, 2 Säulen, 1 Staffelei für Kupferstiche, 1 eleg. gr. Goldpfeller-Spiegel, 1 Pendule in Marmor, 2 Paar Fenstervorhänge, 1 massiver Caunitz(Meisterstück), Ausziehtisch mit Patentfuß mit 4 Einlegbr., 1 Causeuse und 1 Spieltisch, 1 Arbeitstisch, 5 Paar Gobelin, Vorhänge und Portiere, 4) 1 Speisesaal⸗Einrichtung in Eichenholz, reich geschnitzt: 1 Bäffet, ziehtisch für 18 Personen, 2 Spieltische, 1 Sophaspiegel, 12 hohe Tafelstühle, 1 Aus⸗ 1 Divan in Fantasiestoff, 5 Paar Vorhänge und Portiere in desgl., 4 w. Rouleaux, 1 Blumentisch; ferner Vorplatzmöbel, 1 geschnitztes Garderobegestell, 4 reich geschnitzte Bauernstühle, 1 Holzkasten. 5) Fremdenzimmer⸗Einr. in Nußbaum: 1 Causeuse, 2 große Sessel und 6 Stühle in rothbraunem Plüsch, 1 Tisch, 2 Kleiderschränke(1- und 2thürig), 2 Commoden, 2 französ. Betten, 2 Wascheommoden, 2 Nachttische mit gr. Marmorpl., 1 Kanapee, 6 Rohrstühle, Spiegel in Gold- und Holz⸗ rahmen ꝛc. 6) Dienerschafts- und Küchenmöbel: 1 eich. Brandkiste, 1 Kinderwagen, 1 Nähmaschine, 1 Eis⸗ schrank. 1 Taselwaage mit Gew., 3 Uhr präcis: 1 Kinderbadewanne ꝛc. Das Piauo von Elsner, 1 mittelgr. feuerfester Cassaschrank, 1 feine Porzellan-Tafelserviee für 7) Mittwoch den 15. November, Nachmittags 18 Personen, 2 Kaffeeservieen, mehrere feine Petroleumlampen, Waschgarnituren, 1 Crystall-Tafelaufsatz, Oel— gemälde ꝛc. im Hause, Große Escheuheimerstraße 37, 1 Stock,„öffentlich gegen gleich baare Zahlung an den Meistbietenden versteigert. 3740 Ruttmann& Co. Obige Gegenstände sind Dienstag den 14. Nov., Vorm. 10 Uhr bis Nachm. 5 Uhr, daselbst anzusehen. Stückraths Möbel⸗Fabrik und Bau-Cischlerei, 8 Gartfeld, Giessen, Gartfeld 8, empfiehlt sich zur Lieferung von eompleten Ausstattungen in polirten, lackirten Möbeln und Polster- Arbeiten aller Art. Zusicheru ug solider Arbeit zu billigen Preisen. 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M., Herrn Jacob Geißel aus Hanau (Bariton), Herrn Eduard Bautz(Tenor) aus Frankfurt a. M., Herrn Seminarlehrer Link dahier, sowie eines Theils des hiesigen Seminaristenchors. Zur Aufführung kommen a. A.:„Die Walpurgisnacht“ von F. Mendelssohn- 7 „Scenen aus der Fritjofssage“ von Max Bruch. 374 Zur Notiz. Die Versteigerung der zur Concursmasse der Firma Mai& Oppenheimer in Friedberg ge— hörenden Mobilien wird auf Antrag des Con⸗ cursverwalters vorerst ausgesetzt. Friedberg den 13. November 1882. König, * Gerichtsvollzieher. Geld gespart 5 5115 1 1 Zum billigen aden! sauen — M. Netscher, 3515 Metzgergasse 329. Nur gegen Baarzahlung und großen Umsatz bin ich im Stande zu solch billigen Preisen zu W Kleiderstoffe pr. Darmstädter Elle von 33 Pf. an. Uuterhosen, farbig, pr. Stück 1 M.— Pf. 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Die freiwilligen Feuerwehren im Großherzogthum Hessen, auch solche, welche dem Verband nicht angehören, werden um ihre Beitrittserklärung zu der von der in's Leben gerufenen Unterstützungskasse, soweit dies bis ung zur Zahlung eines Beitrags oder anderer Art ist damit nicht verbunden, wohl aber wird durch den Bei— tritt der Anspruch auf Unterstützung in agli verlangt. 3741 Darmstadt den 5. November 1882. zogthum Hessen: Justus, Vorsitzender. Kaffee, selbstgebrannten Ceylon, a M. 1.20, 1.40, 1.60, 170, rohen Ceylon à 80 Pf., 90 Pf., M. 1, 1.20, 1.40, 1.50. Friedberg. F. Meihl, 3742 vormals Louis Winheim. Ueue holl. Häringe, marti à 12 Assenheim. Carl Bauer. Winterhandschuhe empfiehlt zu den billigsten Preisen K. Friedrich. 3470 Frische Schellfische in Eispackung 3736 bei Wilh. Fertsch Holländische Vollhäringe, bei Abnahme von 10 Stück 7 Pf., Marinirte Häringe à 12 Pf., bei Abnahme von 10 Stück 10 Pf., Russische Sardinen, 3706 Sardellen, Rollmöpse, Friedberg. F. Weihl, 3742 vormals Louis Winheim. Neue Wallnüsse, Ital. Haselnüsse e Wilh. Bernbeck. Schülerinnen, welche Schulen Darmstadts besuchen, finden gute Vene Näheres bei Seminarlehrer Wahl. Verantw. Red.; Carl Bindernagel. 3746 empfiehlt J. Baumeister. Näheres bei der Exped. d. Anz. 3747 Druck und Verlag von Carl Bindernagel. I f 0 8 2 0 8 28 e e e,, 1 1 Dr. Landsberger aus Darmstadt: Ueber Der Tag des Vortrags des Herrn Dr. Landsberger wird später bezeich⸗ Aachener und Münchener Feuer-⸗Versicherungs-Gesellschaft 0 jetzt noch nicht geschehen, hiermit ersucht; eine Verpflicht⸗ Unterstützungskasse der Feuerwehren für das Großher— Lan