77 * * 2— zederhaff n. i 1 Stzigtwitzt 1, Steiger Bargen I e Oberlehrer Funk. 0 er S. RRR 1 Samstag den 14. October. M121. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dtenstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bel größerem Tabellen- oder Ziffersatß mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Anoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 1— ——— betreffend: Den Cursus der Ackerbauschule zu Friedberg pro 1882/83. Henehmigung ertheilen. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Friedberg am 9. October 1882. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf vorstehende Bekanntmachung des Curatoriums der Ackerbauschule empfehlen wir Ihnen, sich aß die Ackerbauschule durch recht viele, junge, der Landwirthschaft sich widmende, Leute aus Ihren Gemeinden besucht wird. leich hierbei, daß für wenig Bemittelte Unterstützungen zur Disposition stehen und wir es nicht zu beanstanden finden, neinden, aus welchen junge Leute die Schule besuchen, Unterstützungen verwilligt werden, indem wir recht gerne derartigen dafür zu bemühen, Wir bemerken zu⸗ wenn auch von Ge— Beschlüssen⸗ Dr. Braden. Landesbaugewerkschule Darmstadt. Die Landesbaugewerkschule zu Darmstadt beginnt ihren siebenten Jahrescursus am 15. November l. J., welcher 4 Monate, also bis um 15. März 1883 andauert. Dieselbe soll, zwischen Handwerker— schule und technischen Hochschule die Mitte haltend, insbesondere Bau— landwerkern, sowie Maschinen- und Mühlenbauern Gelegenheit bieten, ch die für einen selbstständigen Gewerbebetrieb erforderlichen theore— schen Kenntnisse und die nothwendigen Fertigkeiten im Zeichnen und Eutwerfen von Plänen für die praktische Ausführung zu erwerben. Auch poll die Baugewerkschule zur Ausbildung von Werkmeistern, Parlieren, Bauaufsehern ꝛc. dienen. Der Unterricht wird an den Werktagen pährend der ganzen Tageszeit von folgenden Herren ertheilt: Architect Professor Hermann Müller, Architect Kuhlmann, Ingenieur G. Wagner, Techniker L. W. Möser, Handelslehrer Peters, Bildhauer Fölix und Die Schule umfaßt 2 Klassen mit folgenden Unter— sichtsgegenständen: Freihand- und geometrisches Zeichnen, darstellende Geometrie leinschließlich Schattenconstructionen und Perspective), Bau— lonstructionslehre(einschließlich Stabilitäts- und Festigkeitsberechnungen), Elemente der Maschinen-Constructionen, Fachzeichnen, Entwerfen von ö Bauanlagen, kunstgewerbliches Zeichnen, technisches Rechnen, Algebra, 0 Geometrie, Feldmeßkunst(einschließlich Trigonometrie und Planzeichnen), gewerbliche Buchführung, Theile der Bauführung, insbesondere Ma— brialienkunde und Anfertigen von Kostenvoranschlägen, Grundlehren der Physik und Mechanik, Modelliren in Thon, Holz ꝛc. Die Unter— schtslocale befinden sich Neckarstraße Nr. 3, unfern von den Bureau— scalitäten, der Bibliothek und der technischen Mustersammlung des Großherzoglichen Gewerbevereins, so daß die letzteren von den Schü— Irn besucht und geeignet benutzt werden können. Bedingungen zur Aufnahme sind: 1. Fur die untere Abtheilung, die J. Klasse: In der Regel wer— den nur solche Schüler aufgenommen, welche eine mindestens einjährige Beschäftigung in einem technischen Gewerbe nachweisen können; Aus⸗ nahmen hiervon werden nur in besonderen Fällen gestattet. Dagegen wird von den Aufzunehmenden nur der Nachweis der Kenntnisse ver⸗ langt, welche den von der Oberklasse einer Volksschule Entlassenen zu⸗ kommen sollen, damit jedem strebsamen Handwerker die Anstalt zu⸗ gänglich werde. 2. Für die obere Abtheilung, die II. Klasse, muß außerdem der Nachweis ausreichender Kenntniß der niederen Arithmetik, einer ange⸗ messenen Fertigkeit in Freihand- und geometrischem Zeichnen, sowie in der Lösung einfacher Aufgaben der darstellenden Geometrie und der Befähigung, sich im Deutschen gehörig schriftlich verständlich machen zu können, geliefert werden. Das Schulgeld betragt fuͤr die ganze Unterrichtszeit 30 Mark und ist beim Beginn des Cursus vorauszubezahlen. Anmeldungen zur Aufnahme wolle man möglichst frühzeitig und längstens bis zum 0 N 4 5 N 1 2 9 31. October J. J. schriftlich bei der unterzeichneten Stelle oder auch mündlich auf dem Bureau derselben— Neckarstraße 8 im III. Stock— bewirken, da die Zulassung der Schüler nur nach Maßgabe der vor— handenen Unterrichtslocalitäten erfolgen kann. Darmstadt den 22. September 1882. Großh. Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein. Fink. Busch. 1433 Prämiirung selbstgezüchteter Fohlen. Nachdem uns Seitens des Landespferdezuchtvereins zu Darmstadt wieder wie in früheren Jahren 100 Mark zum Zwecke der Prämiirung e bstgezüchteter Fohlen zur Verfügung gestellt wurden, hat das Pferdemarkteomite beschlossen, eine namhafte Summe zum gleichen Zwecke zu willigen, um der Prämmiirung eine größere Ausdehnung, auch auf Nichtmitglieder des Pferdezuchtvereins, geben zu können. l Die Prämiirung findet Dienstag den 24. October auf der nördlichen Seite des Kirchenplatzes statt und werden hierzu alle Pferde— lichter der Provinz Oberhessen zur Bethelligung freundlichst eingeladen. Nähere Bestimmungen. a 1) Jeder Züchter hat sich mit seinem Fohlen längstens bis um 10 Uhr Vormittags auf obengenanntem Platze einzufinden, 2) Als Nachweis der eigenen Züchtung genügt die Bescheinigung des betreffenden Ortsvorstandes. 3) Es werden Fohlen bis zu 2½ Jahren zur Prämiirung zugelassen. f f 4) Fohlen, welche schon einmal durch uns prämiirt worden sind, können nicht mehr miteoneurriren. Im Auftrag des Pferdemarkt-Comité's: Steinhäußer, Vorsigender. Deutsches Reich. Berlin. Aus gut informirter Quelle wird mitgetheilt, daß zwischen England und Deutsch— land durchaus kein officiell notifieirtes Einver— ständniß herrscht, jedoch soll Graf Münster mit allen Vollmachten zur Herbeiführung eines solchen versehen sein. — Falls nicht unerwartete Ereignisse ein— treten, gehen wir vorläufig, so schreibt man dem Fr. Journ., einer, was die auswärtigen poli— tischen Angelegenheiten betrifft, wahrscheinlich sehr ruhigen Zeit entgegen. Man glaubt zwar, daß man sich, was die egyptische Angelegenheit anbelangt, in Geduld fassen müsse, ist aber über— zeugt, daß in der maßvollen Haltung Englands eine Bürgschaft für eine ruhige, allen Interessen gerecht werdende Lösung zu erblicken sei. Die griechisch⸗türkische Grenzfrage hält man für ab— gethan, und auch den auf dieselbe bezüglichen diplomatischen Schriftwechsel zwischen Griechen— land und der Pforte für in befriedigender Weise beendigt, nachdem in der letzten von der Pforte an Conduriotis gerichteten Note eigentlich Alles concedirt erscheint, was Griechenland verlangte. Kiel. S. M. Kanonenboot„Möwe“, 5 Ge— schütze, Comm. Corv.⸗Capt. v. Kyckbusch, ist am 10. October c. in Gibraltar eingetroffen und be— absichtigte am 11. d. M. die Heimreise fortzusetzen. Karlsruhe, 11. Oct. Der Erbgroßherzog ist von Baden nach der Mainau gereist, von wo er den Großherzog nach Baden begleiten wird. Nächste Woche wird der Großherzog dahier erwartet, doch ist der Tag der Ankunft noch nicht bestimmt. Selbstverständlich wird die Residenz dem wieder genesenen Fuͤrsten einen Empfang bereiten, nachdem er fast ein Jahr von hier entfernt gewesen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Die Wiener Zeitung publicirt ein kaiserliches Handschreiben vom 9. d. Mts., mittelst welchen die Delegationen zum 25. October nach Pest einberufen werden. Prag. In Folge einer Rede, welche der neue Bürgermeister Czerny bei seiner Installir⸗ ung hielt, und in der er Prag als rein slavische Stadt bezeichnete, legten sämmtliche fünf deutsche Stadtverordneten ihr Mandat nieder. Olmütz, 11. Oct. In Proßnitz werden in Folge maßloser Hetzereien des dortigen Journals Judenkrawalle befürchtet. Der Buͤrgermeister erstattete an die Bezirkshauptmannschaft einen besorgnißerregenden Bericht. Pest, 11. Oct. In der heutigen Sitzung des Unterhauses kündigte Ministerpräsident Tisza folgende Vorlagen an: Ueber das Wuchergesetz, die Beamtenqualification, die Codification des Strafprozeßverfahrens und des Privatrechts, und über die Autorenrechte. Auf eine Anfrage Simonyis erwiederte Tisza, er werde keine Be— helligung irgend welcher Klasse der Bevölkerung dulden und nöthigenfalls noch stärkere Maß— regeln als in Preßburg ergreifen. Onody fragt, ob der Justizminister davon Kenntniß habe, daß wegen der Ungesetzlichkeiten des Staatsanwalts Havas in der Tisza-Eszlarer Affaire gegen letz— teren der Prozeß angestrengt werden solle. Der Justizminister bejaht und bemerkt dabei, er werde je nach dem Verlauf der Untersuchung das Wei— tere verfügen. — Graf Paul Szechenyi, Mitglied der ver— einigten Opposition, übernimmt das Portefeuille Kemeny's für Handel und Landwirthschaft. Man folgert hieraus, daß die oft schon angeregte Ver— schmelzung der vereinigten Opposition mit der Regierungspartei jetzt vor sich gehen werde. Matlekovits bleibt im Amte, Hieronymi dagegen beharrt auf seiner Demission. — Der vorgelegte Staatsvoranschlag für das Jahr 1883 beziffert die Gesammtausgaben auf 3221 Million, gegen das Vorjahr 12½ Million weniger, speciell die gemeinsamen Aus— gaben auf 8 Million weniger. Die Gesammt— einnahmen betragen 303 Million, speciell ordent— liche Einnahmen 4½ Million mehr gegen das Vorjahr. Das Deficit beträgt 21/0 Million, ist denz gegen das Vorjahr 8 Million geringer. Türkei. Constantinopel. Wie verlautet, wird der Sultan fordern, daß die eventuell gegen die egyptischen Rebellen gefällten Todesurtheile gemäß des Fermans von 1867 seiner Sanction unterworfen werden. — Die Ministerkrisis ist durch die Nieder— 6e der fanatischen alttürkischen Partei erledigt. Der Sultan hat die Bedingungen des Großveziers, darin ebe daß jeder Minister für sein eigenes Departement verantwortlich sein müsse und daß die Türkei die österreichisch-deutsche Allianz aufgeben und sich England-Frankreich anschließen solle, nach langen heftigen Debatten endlich angenommen. — Die Verhaftung des Großscherif's von Mekka ist erfolgt. Rumänien. Bukarest. Wie der„Romanul“ mittheilt, werden die Kammern erst am 29. October wieder zusammentreten, weil das Budget, welches die Regierung sofort bei der Eröffnung vorlegen wolle, erst bis dahin fertig gestellt werden kann. 1 Die rumänische Regierung versendete auläßlich des Conflictes des Executionscomité's der Do— naucommission mit den russischen Delegirten, be— treffend die Vornahme von Sondirungsarbeiten in dem Kilia-Arm, eine Circularnote an ihre diplo— matischen Vertreter. Rußland. Petersburg. Die Reichsein— nahmen vom 1. Jan. 1882 bis 1. Aug. 1882 betragen 30,128,035 Rbl. mehr als in der gleichen Periode des Vorjahres. Die Reichs⸗ ausgaben sind in derselben Zeit 1882 um 26,603,372 Rbl. gegen das Vorjahr vermindert. Egypten. Kairo. Baker Pascha soll die Ansicht ausgesprochen haben, daß zur Neufor— mirung einer egyptischen Armee ein Zeitraum von einem Jahre nothwendig sei, und daß da— her die englische Occupation ebenso lange auf— recht erhalten werden müsse. Es sind neuerdings weitere 116 Albanier für die Gendarmerie ein— getroffen. Das Journal Elahram meldet, die Effectivstärke der egyptischen Armee werde 10,000 Mann betragen. Offiziere und Soldaten, welche der Theilnahme an der Rebellion verdächtig sind, werden nicht in die Armee aufgenommen werden. Sämmtliche Offiziere werden Türken oder Cir— kassier sein. — Der vor einigen Tagen wegen Auffor— derung zu neuen Gewaltthaten in Tantah fest⸗ genommene Scheik ist mit hundert Stockstreichen bestraft und gefangen gesetzt worden. In Tan⸗ tah wurde eine größere Quantität Waffen be— schlagnahmt. — Dem Generalconsul Malet wurde eine namentliche Liste der Gefangenen zugestellt, welche vom Kriegsgericht abgeurtheilt worden. Die Liste zählt 113 Namen. Die Liste der Gefangenen in den Provinzen ist noch nicht mitgetheilt worden, deren Zahl wird 30 nicht übersteigen. General Alison ist zum Chef der Occupationsarmee er— nannt worden; derselbe wird heute hier erwartet. General Wolseley reist am 20. October ab. Airchliche Anzeigen für Friedberg. Ehangelische Gemeinde. 19. Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Weiffenbach. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags 10% Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Weiffenbach. satholische Gemeinde. Samstag 5 Uhr: Beicht. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Andacht. Lriedberger möbelmagazin Bindewald, Kaiserstraße, gegenüber dem Rathhause, empfiehlt complete Einrichtungen in jeder Holzart, nur bestes Fabrikat, Volster-Möbel in Plüsch, Rips und Damast, eigenen Fabrikats, zu billigen aber festen Preisen. Dorothea Barnas-Falck 3354 empfiehlt für bevorstehende Saison ihr großes Lager garnirter und ungarnirter Damen- und Kinderhüte in allen neuen ene Fantasiefedern, Agraffen 1 und farbigen Sammt für Hite und Kleider. voll angefertigt. sowie sämmtliche Neuheiten in Stoffen, Strauß- und Als besonders billig empfehle ich einen großen Posten schwarzen Pußzarbeiten werden billigst, rasch und geschmack— Filzhüte werden gefärbt und fagonnirt. Neue Berliner Rollmöpse, Neue russische Sardinen, Neue holländische Sardellen, Sardines à Thuile, Cornet beef, beef tonque (amerikanische Zungen) 3296 bei Wilhelm Fertsch. Eine Wohnung bal zu vermiethen 3 Adam Damm. Petroleums-Tisch-, Wand- und Hänge- Lampen, Porzellan- und Glaswaaren 3119 f empfiehlt Assenheim. 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Anz. 3421 Ven dem nach Alzey versetzten Herrn Kreisbaumeister Reuß bin ich zur Wahrung seiner Rechte, ins besondere zur Verwaltung, Vermiethung und eventuell zum Verkaufe des hier(Eisenbahnstraße) gelegenen Wohn— hauses nebst Garten bevollmächtigt. Etwaige Kauflieb— haber oder Refleetanten auf das noch zu vermiethende, aus 7 Zimmern und Zubehör bestehende Logis, mit welchem die vollständige Benutzung des Gartens ver bunden ist, ersuche ich dieserhalb sich an mich wenden zu wollen. Der Rechtsanwalt 3418 Brentano. 15 5 Lehrlingsgesuch. Für ein Colonialwaaren Geschaͤft einer größeren Stadt in Oberhessen wird ein Lehrling auf sofort unter günstigen Bedingungen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Anz. 3424 Obstbäume, Hoch⸗ nnd Zwergstämme(Pyramiden und Palmetten) zu haben bei Reallehrer Lang. Beste Handkäse, Extra feinen Limburger Käse, 3373 bei F. Hilbrecht Wittwe. Cigarren-Thermometer, Feuster⸗ und Zimmerthermometer (in nur zuverlässigen, genauen Ausführungen) empfiehlt 3443 Friedr. Fuendeling. 2 — Idstein im Taunus. Städtische Baugewerkschule. Staatlich subventionirt. Semester⸗Anfang 2. Nob. Vorkursus 2. Oct. Programme kostenlos durch die Direction. 2736 7„ Zur bevorstehenden Saison empfehle ich eine große Auswahl in garnirten Damen⸗ und Kinderhüten zu billigen Preisen. M. Holler, 3362 zunächst der Burg. Ein Blutfink, 2 Stücke perfect pfeifend, ist abzugeben. in der Exped. des Anzeigers. Bierhefe C. Schmidt, Usagasse. Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen bei Wittwe Sauer. 3430 J. Baumeister Java⸗ Kaffee roh Mark I., dieselbe Sorte gebrannt Mark 1.20 in hochfeinem und kräftigem Geschmack. Zu erfragen 3445 stets frisch bei 3381 3435 11 Stollwerck'sche Brust-Bonbons, elne nach ürztlicher Vorschrift bereitete Ver- einigung von Zucker und Kräuter- Extrakten, welche bei Hals- und Brust--Affectionen unde. dingt wohlthuend wirken. Naturell genommen und in heisser Milch aufgelöst, sind dieselben Kindern wie Erwachsenen zu empfehlen. 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Hirsch und C. F. Schleuning. A. Steinhäußer, Beigeordneter. 8 Am 25. October Fasel⸗Markt des landw. Vereins und Prämiirung von schönen Faseln. E!C!CCECC!CCC000C0C0ç0 eee e an den Unterzeichneten wenden. r das Pferdemarkt-Comité: 2 90 Einweihung der katholischen Kirche zu Friedberg. Mittwoch den 18. October, Vormittags 10 Uhr, findet die Einweihung der katholischen Pfarrkirche dahier durch Herrn Domkapitular Dr. Moufang von Mainz statt, wozu die Be— wohner der Stadt Friedberg hierdurch freundlichst eingeladen werden. Da die hiesige Be⸗ völkerung bislang ein reges Interesse an dem Kirchenbau bethätigt hat, so glauben wir bitten zu dürfen, durch Fahnenschmuck an den Häusern zur würdigen Gestaltung der Festfeier bei— tragen zu wollen und unseren voraussichtlich zahlreichen Festtheilnehmern aus Nah und Fern dadurch ein freundliches„Willkomm“ entgegen zu bringen. Namens des katholischen Kirchenvorstandes: Bauer, Pfarrer. Aus Anlaß der Einweihung der katholischen Kirche findet am 18. October, Nachmittags 1 Uhr, im Hötel Trapp ein Festessen statt, wozu die verehrlichen Bewohner der Stadt und Umgegend ergebenst eingeladen werden. Anmeldungen bittet man bis spätestens Sonntag den 15. October im Hötel Trapp machen zu wollen, da bei späterer Anmeldung nicht mit Sicher— heit auf Annahme gerechnet werden kann. Preis per Couvert 2 Mark. Namens des katholischen Kirchenvorstandes: Bauer, Pfarrer. „Uordstern“, Lebens-Versicherungs-Actien-Gesellschaft zu Berlin. Wir haben Herrn Heinrich Diehl in Friedberg eine Agentur übertragen. Berlin im October 1882. Die Direction. 3438 3419 Unter Bezugnahme auf obige Anzeige erkläre ich mich hierdurch zur Annahme von Ver— sicherungen und Ertheilung jeder gewünschten Auskunft bereit. Prospecte und Declarationen gratis. Heinrich Diehl, Usagasse. Friedberg im October 1882. Dorothea Barnas-Falck empfiehlt ihr großes Lager in Wollen- und Weiß-Waaren, Regenschirmen, Corsetten, Filzröcken und Besatzartikeln, als: Gimpen und Spitzen, Handschuhen, Schürzen, seidenen Tüchern und sonst allen in dieses Fach einschlagenden Artikeln zu sehr billigen Preisen. 3355 zmpfehlung. Auf's Reichshaltigste mit Herbst⸗ und Winterstoffen für Herren und Damen, wollenen Hemden und Jacken, Betttüchern, Leinwand, Bildzeug, Barchent und Zwillich, Tisch⸗ und Commodedecken, Vorlagen, Läuferzeug und mit allen in dieses Fach einschlagenden Waaren ausgestattet, bitte ich bei reellen Preisen um geneigten Zuspruch. 3 525 S. Hirschhorn. 9 le Liederkranz. Abendunterhaltung Sonntag den 12. November im Saale des Hötel Trapp. Beginn präeis 7½ Uhr. Friedberg. 3427 Der Vorstand. 2 8 3410 Kirchweihe zu Steinfurth. Sonntag den 15. und Montag den 16. d. Mts. findet bei mir gut besetzte Tanzmusik statt, wozu ich ergebenst einlade. Für ausgezeichnete Speisen und Getränke ist gesorgt. Steinfurth. H. Rosenbecker II. Wittwe. Nachkirch weihfest zu Dorheim. 34⁴¹ Sonntag den 15. d. Mts. ist in meinem Saale gut besetzte Tanzmusik anzutreffen, wozu ich freundlichst einlade. Konr. Bingel. S0 0 „ Möbelmagain von J. Pfeffer& Metzendorf in Friedberg nächst dem Bahnhofe, große Auswahl aller feineren und gewöhnl. Möbel Billigste Preise, reellste Bedienung. . Preis⸗Verzeichnisse gratik und franco. A Warme Bäder jeden Samstag von 9 Uhr ab. 2970 Carl Walter. Salz⸗ und Essig⸗Gurken, Neue holl. Vollhäringe, Russische Sardinen 3372 empfiehlt F. Hilbrecht Wittwe. Ein braves Mädchen, welches im Nähen bewandert ist und sich den leichteren Hausarbeiten unterzieht, wird auf sofort gesucht. 5 Näheres bei der Exped. d. Anz. 3369 Gemalte Nouleaux, große Auswahl von den ordinärsten bis zu den feinsten, billigst bei G. NM. Reuss, 187⁴ Tapezier. Winterschuhe und Stiefel von den gewöhnlichsten bis zu den feinsten, größte Aus⸗ wahl— billigste Preise. 0 1 Heinrich Diehl, Usagasse. NB. 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Aus Stadt und Land. r. Friedberg. Das Fest der Einweihung der kath. Kirche dahter wird sich zu einem gemeinsamen Feste der ganzen Stadt gestalten. Außer der kirchlichen Feier um 10 Uhr Vormittags,(zu der sich schon jetzt eine große Anzahl von Geistlichen und auswärtigen Festtheilnehmern angemeldet) und dem Festessen im Hotel Trapp, wird Abends ebendaselbst, veranlaßt durch das Festeomité, die Feuerwehrkapelle ein Coneert mit Abendunterhaltung arrangiren. Wie die Kirche eine neue Zierde der Stadt ist, so wird die Festfeier ein neuer Beweis sein für das Entgegenkommen, das zwischen den Bekennern der ver— schiedenen Confessionen unserer Einwohnerschaft herrscht. H. Nieder⸗ Erlenbach, 12. Oet. Heute wurde einem hier auf Besuch weilenden Knaben durch eine Dreschmaschine(Goͤpelwerk) die Hand zerquetscht. Der Knabe war wegen seines allzunahen Herantretens an die Maschine mehrmals vorher verwarnt worden. Offenbach, 10. Oet. Ueber einen Mord wird dem„O. Tgbl.“ berichtet: Schon seit einigen Tagen wurde die Frau eines Einwohners von Groß-Auheim vermißt; gestern nun wurde deren Leiche aus dem Main gezogen. Die Unglückliche hatte einen Strick um den Hals geschlungen, an welchem ein Stein befestigt war, der die Leiche auf dem Grund des Maines festhalten sollte. Offenbar wurde die Frau, ehe sie in's Wasser geworfen wurde, getödtet und lenkt sich der Verdacht des Mordes auf eine ganz bestimmte Person. Allerlei. Hanau. In der Nacht vom 8. auf den 9. d. wur⸗ den auf der Bahnstrecke Hanau⸗Eberbach in der Nähe der Station Eberbach zwei Bohlen quer über das Ge— leise gelegt und durch Steine befestigt. Ueberdies wurde ein etserner Karren zwischen die Schienen gestellt. Es ist dies seit 8 Tagen bereits der zweite derartige Frevel, der auf dieser Strecke begangen wird. Niederlahnstein. In der Nacht vom 4. zum 5. October ist vor dem hiesigen Bahnhofe eine Weiche 446745 149757 149800 464890 202482 212318 225994 urch Einklemmen eines Steines so verstellt worden, daß ein Zug, der die Weiche an jener Stelle passirt hätte, 351 1 5 re hätte entgleisen massen. Die Untersuchung ist 428.58. Die übrigen Nummern, zu deren Aufführung eingeleitet. Das königliche Eisenbahnbetriebsamt zu Wies⸗ uns der Raum fehlt, können auf unserem Comptoir ein— baden hat eine Belohnung von 50 M. für Denjenigen gesehen werden. ausgesetzt, welcher derartige Angaben macht, daß man den frevelhaften Thäter gerichtlich belangen kann. Baden-Baden, 10. October. In der Nacht von gestern auf heute sind nicht weit von der äußersten Weiche des hiesigen Bahnhofes gegen die Gaimühle zu von ruchloser Hand Dielen über das Geleise gelegt, welche mit größeren Steinen beschwert wurden. Das Hinderniß wurde rechtzeitig entdeckt, so daß der Zug mit nur wenigen Minuten Verspätung abgelassen werden konnte. Gemeinderathssitzung. S. Friedberg, 11. October. In der gestern statt⸗ gehabten öffentlichen Sitzung des Gemeinderathes wurde zur Prämiirung bei dem am 25. d. M. stattfindenden Faselmarkt ein Beitrag von 40 Mark, sowie die Ueber nahme der Kosten fuͤr die Kränze bewilligt. Einem wiederholten Gesuch des Schlossermeisters Diener um 121. ——— — Pflasterung des Trottoirs vor seinem in der Bahnhof— straße gelegenen Hause soll willfahrt werden, wenn er, wie von ihm offerirt, die Hälfte der Kosten übernimmt und unter der Voraussetzung, daß der Zuschuß der Stadt nicht mehr als 30 Mark beträgt. Auf Antrag des Ober— brandmeisters Hieronsmus sollen zwei städtische Feuer— spritzen, welche in Folge der Wasserleitung überflüssig werden, verkauft werden. Der der Stadt gehörige, ehemals v. Runkel'sche Garten auf dem Haag soll ver— pachtet werden. Bezüglich der Anstellung eines Maschinen— führers und Heizers für die Pumpstatson des städtischen Wasserwerkes soll Concurrenz eröffnet werden. Für die projektirte erweiterte Handwerkerschule soll einer der in dem neugebauten städtischen Hause am Kirchenplatz be— findlichen Sääle zur Verfügung gestellt werden. Ein Gesuch verschiedener Bewohner der Vorstadt zum Garten um Errichtung einer Gaslaterne wurde abgelehnt. Das Verzeichniß der uneinbringlichen Posten und erlassenen Aus stände aus den Jahren 1879, 1880 und 1881 im Betrag von 502 Mark, wurde genehmigt. Gerichtssaal. Gießen. Schwurgerichtsverhandlung am 10. October gegen Katharine Hönig von Merlau, wegen Kindesmords. Die Angeschuldigte wurde unter Annahme mildernder Umstände für schuldig erkannt und in eine Gefängniß— strafe von 3 Jahr verurtheilt. äpfel per Ctr. M. 13— 14, Kochbirnen, worin starke Zufuhr M. 6.50—9, Eß birnen M. 10, Zwetschen, Zu— fuhr wieder ziemlich erheblich, M. 1213, im Hundert je nach Qualität 30—40 Pf., Trauben, bayerische en gros per Pfd. 16 Pf., en detail 20 Pf., italienische 35 Pf., Tyroler schwarze 70 Pf., Butter per Centner M. 105, per Pfund M. 1.25—1.35, Eier, deutsche, per 100 Stück M. 6, italienische M. 7.50, einzeln 7—8 Pf., Kartoffeln per Ctr. rothe M. 3, Frühkartoffeln M. 3.50, im Gescheid 14—15 Pf., feine Salatkartoffeln(Mäus⸗ hen) M. 7.50—8, per Gescheid 25 Pf., Junge Gans je nach der Schwere M. 4.50— 6.50, Ente M. 1.50 bis 1.70, Suppenhuhn 60—80 Pf., junger Hahn M. 0.80 bis 1., junge Taube 50 Pf., Haas M. 4.25, ohne Fell M. 3.75, Feldhuhn M. 1.80.— Heu- und Strohmarkt. Die Zufuhr bestand heute in 59 Wagen und wurden verkauft der Doppeleentner Heu von M. 6.40 an bis M. 8, Stroh von M. 3.60 an bis M. 4, je nach Qualität. Frankfurt, 12. Oet. Vieh- Markt. Angetrieben waren ca. 95 Ochsen und ca. 50 Kühe und Rinder, deren Preis gegen den letzten Montagsmarkt keine nennens⸗ werthe Veränderung zeigte. Der Zutrieb in beiden Vieh⸗ gattungen schlen die Nachfrage zu übersteigen und blieb deßhalb ein Reststand. Kälber waren 320 am Markt und war schöne Waare gut vertreten. Es wurden dieselben 1. Qual. bis 72 Pf., 2. Qual. mit 66— 68 Pf. per Pfund Schlachtgewicht verkauft, zu welchen Preisen der ganze Zutrieb vom Markt genommen wurde. Brodpreise vom 16. Oktober bis 1. November. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg und Butzbach unverändert. Für Bad⸗Nauheim: Verloosung Badische fl. 35⸗Loose von 1845. Ziehung am 30. September 1882.— Heimzahlung am 1. April 1883. Nr. 263977 M. 68571.43. Nr. 252291 M. 25714.29. Nr. 285591 324752 à M. 6857.15. Nr. 130874 264681 291551 316802 à M. 3428.58. Nr. 40772 45491 161880 190119 193969 194084 250807 268029 273471 320580 Kasseler Brod 2 Kilo 58 Pf. 325590 377255 à M. 1714.29. Nr. 9003 9014 13429** 4.5. 19536 23356 45495 58304 58342 131970 135263 9 e Erste Sorte 2 Kilo 56 Pf. Zweite Sorte 2 Kilo 50 Pf. 239137 254631 297708 320561 325307 325339 346655 4 5 r 3* 15 351630 359243 373946 376599 388119 391859 à M. 5 n„ ½%j a 1 Brod 2 Kilo 45 Pf. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 16. Oktober bis 1. November. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. In Bad⸗Nauheim kostet Hammelfleisch das ½ Kilo 50 Pf · Für Ober-Mörlen: Rindfleisch 60 Pf., Schweinefleisch 60 Pf. per ½ Kilo Dritte Sorte Handel und Verkehr. Frankfurt, 11. Oet. Wochenmarkt. Blumenkohl per Stück zu 10—25 Pf., Weißkraut sehr billig, große Haupte per Hundert M. 8., im Centner M. 1.30, ein⸗ zelne 10— 14 Pf., Rothkraut 8—20 Pf., Wirsing 6—8 Pf., Kohlrabi 3 Pf., Spinat per Mahlzeit 30 Pf., Rosen kohl 30 Pf., Schwarzwurz 35 Pf., gelbe Rüben per Pack 4 Pf., Carotten 6 Pf., Radieschen 4 Pf., Kopfsalat per 8 Geld⸗Cours. 5 Stück 4 Pf., Endivien, Escarol und Romain 4— 6 Pf., 8 Frankfurt am 12. Oct. 1882. Schmalzkraut per Theil 10 Pf., rothe Rüben 4—6 Pf., 20 ⸗Frankenstü cke... M. 16 19—23 Rettig 5—8 Pf., Zwiebeln am Markt ohne viel Nach— do. in au„ 16 18—22 frage, per Ctr. M. 3.25—4.50, per Gescheld 14—16 Pf., Englische Sovereigns.„ 20 35— 40 kleine Einmachzwiebeln per Gescheid 35 Pf., Knoblauch] Russische Imperiales. 1 1 per 100 Stück M. 2, per Stück 3— 4 Pf., Nüsse per] Ducaten. 475„ 9 61—66 Hundert 70 Pf., Haselnuͤsse per Liter 20 Pf., Aepfel,„al marco. o Tafelobst per Pfund von 20 Pf. an bis 30 Pf., Koch-]! Dollars in Golde.„ 11889 Concurs-Verfahren. 3440 In dem Concursverfahren über den Nachlaß der Wilhelm Scheuners Eheleute von Heldenbergen ist zur Abnahme der Schlußrechnung des Verwalters, zur Erhebung von Einwendungen gegen den beantragten Theilungsmodus resp. zur Beschlußfassung der Gläubiger über diesen Punkt Termin auf: Donnerstag, 9. November l. J., Vormittags 9 Uhr, anberaumt. Schließlich bemerkt man, daß nach der vom Ver— walter gestellten Rechnung den Conecursgläubigern Nichts zufallen würde, und daß es diesen obliegt, etwalge Ein— wendungen zur Beseltigung jenes Resultats dahier vor⸗ zubringen, als sonst angenommen wird, daß sie die be— treffenden Ausführungen des Verwalters für richtig rachten. Friedberg den 11. October 1882. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Herzberger. Hohenstein, Hülfs⸗Gerichtsschreiber. Bekanntmachung. n dem Concurse über das Vermögen der Frau Ausast von D zu Bad⸗Nauhelm ist das Ver⸗ ahren nach Antrag der Gemeinschuldnerin nach Zu— timmung sämmtlicher Gläubiger eingestellt worden. Bad⸗Nauheim den 12. October 1882. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauhelm. Allwohn. 1 Schütz. Zolldeklarationen bel Carl Bindernagel in Friedberg. 2446 Das Neueste Damen- und Kinder-Regenmänteln zu billigsten Preisen. Gebr. Strauss. gegenüber der Post. Au-& Verkaufe Stauts-& Gemeindeobligakionen wird bestens besorgt von dem Großherzoglichen Hof-Agenten 22 Jacob Engel. Faselochs-Versteigerung. 3411 Montag den 16. Oetober d. J., Nachmittags 2 Uhr, soll ein der hiesigen Gemeinde gehörkger Fasel ochs, zum Schlachten geeignet, verkauft werden. Holzhausen, 11. October 1882. 0 Großherzogliche Burgermeisterei Holzhausen. Ried. Wegen Geschäftsaufgabe ist ein noch ganz neues Schlosserwerkzeug Zu erfragen bei der Expedition 3384 Damen und Kinder l. Friedrich. 48 billig zu verkaufen. des Anzeigers. für Herren Hemden(ae 1060 ä————— 4 5 ä—— —̃ͤ̃(— Concurrenz-Eröffnung. Bei dem demnächst in Betrieb kommenden städtischen Wasserwerk ist die Stelle eines Maschinenführers, sowie eines Heizers zu besetzen. Bewerber, welche die erfor— derliche Prüfung gemacht haben, werden aufgefordert, unter Vorlage ihrer Zeugnisse ihre Meldungen bis zum 25. October d. J. bei unterzeichneter Stelle, woselbst auch die näheren Bedingungen mitgetheilt werden, ein zureichen. Friedberg, 11. October 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 3413 So v Verpachtung. 3414 Montag den 16. Oetober, Morgens 11 Uhr, soll“ auf hiesigem Rathhaus der der Stadt gehörige, an dem Haagk nächst der Kleinkinderschule gelegene, ehemals v. Runkel'sche Garten auf einige Jahre verpachtet werden. Friedberg, 11. Oetober 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Seriba. Verkauf von Feuerspritzen. 3415 Eine größere, sowie eine Hand-⸗Feuerspritze, di durch die demnächstige Eröffnung des städtischen Wasser⸗ werks entbehrlich werden, sollen Mittwoch den 25. October, Morgens 11 Uhr, auf hiesigem Rathhause öffentlich versteigert werden. Es wird bemerkt, daß beide Spritzen, die vorher im hiesigen Spritzenhause eingesehen werden können, noch vollkommen brauchbar und in gutem Zustande sind. Friedberg, 11. Oetober 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Seriba. Pfänder-Versteigerung zu Friedberg. Donnerstag den 2. November l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in hiesigem Rathhaus die bis zu diesem Termine die Verfallzeit erreicht habenden, nicht aus⸗ gelösten, noch renovirten Pfänder, der hiesigen Pfand— und Leih⸗Anstalt gehörend, bestehend in Gold, Silber, Taschen⸗Uhren, Weißzeug, Bett⸗ werk, Herren- und Frauenkleidern, sowie sonstigen Gegenständen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Renovation und Auskösung von Pfändern kann an den hierzu bestimmten Tagen— Dienstag und Donners⸗ tag— erfolgen. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegen⸗ den Orte werden ersucht, nachstehende Bekanntmachung im Interesse ihrer Ortsangehörigen durch die Schelle bekannt machen zu lassen. Friedberg den 12. October 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 3431 Seri ba. Bekanntmachung. Obligations-Verloosung. Von den Partial⸗Obligationen der israel. Gemeinde Vilbel aus dem Anlehen vom 1. Juli 1847 wurde pro 1882 mittelst Verloosung die Nr. 25 à 50 fl. zur Rückzahlung gezogen. Der Inhaber derselben wird hier— durch aufgefordert, den Betrag derselben am 31. Dezember 1882 gegen Rückgabe der Schuldverschreibung und der noch nicht fällig gewordenen Zinsabschnitte bei dem hiesigen israel. Gemeinde-Einnehmer zu erheben mit dem weiteren Anfügen, daß vom 1. Januar 1883 an die Verzinsung dieser Partial⸗Obligation aufhört. Vilbel am 9. October 1882. 1 3 Der israel. Vorstand. Pelz⸗Waaren⸗Lager Julius Sachse, Kürschner, Franksurt a. M., Bleidenstr. 9, empfiehlt sein Lager selbstgefertigter Pelzwaaren von den einfachsten bis zu den feinsten bei billigsten Preisen. Reparaturen 3348 prompt und billigst.(2986.) Frische Noheßbückinge Filiale der Uhren- und Goldwaaren- Handlung verbunden mit Reparatur- Werkstätte Otto Ilecht in Friedberg in Hessen, e scaiserstraße 299, gegenüber dem Rathhaus. Durch den enorm großen Absatz und den damit verbundenen Masseneinkauf bin ich im Stande, meine Waare dem Privatmann zu Engros- Preisen abzugeben. g böte e lade meine verehrl. Kunden und Gönner zur Besichtigung meines Lagers und Preise der Waaren bhöflichst ein. 5 Alle vorkommenden Reparaturen an Uhren und Goldwaaren werden billigst und rasch ausgeführt, 5 Uhren sowohl wie Goldwaaren auch auf Theilzahlung abgegeben. Otto Hecht, Uhrenfabrikant, Frankfurt a. M. B. Uhrmachern und Wiederverkäufern gewähre hohen Rabatt. 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