II ermehl, bertrakt Ba. decrrbet. drlansen. un. Lercha. ark ö dul in ir maschin eintt vm igen ** Sdeintli. f * chen „ bernd chen, * brenn 261128. pern fllt 1 nekore · . folgende Bestimmungen zu beachten: 14 1882. Dienstag den 14. Februar. M 19. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Naubeim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. 5 a 2 Erscheint dreimal wöchentlich und z Di Artisblatt für den Kreis Friedberg. Denne e ind 1 Dienstag, Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bel Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. —— Amtlicher Theil. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat durch Verfügung vom 24. Januar 1882 ad Nr. 955 zu den mit den diesjährigen Friedberger Frühjahrs- und Herbst-Pferdemaͤrkten verbundenen Verloosungen die Erlaubniß ertheilt und den Vertrieb der Loose A 1 Mark 50 Pf. im Großherzogthum gestattet. Bekanntmachung. Betreffend: Vorkehrungen gegen Beschädigungen durch Fuhrwerke und Zugthiere. Es ist die Wahrnehmung gemacht worden, daß die zur Verhütung von Beschädigungen durch Fuhrwerke und Zugthiere bei dem Verkehr auf öffentlichen Wegen gegebenen Vorschriften haufig übertreten werden. Wir sehen uns daher veranlaßt das Publikum auf die in F. 366 pos. 2 und 3 des Reichsstrafgesetzbuchs und die im Artikel 271 U des Polizeistrafgesetzes enthaltenen hierunter abgedruckten Vorschriften wiederholt aufmerksam zu machen und bemerken, daß das Polizeipersonal angewiesen wurde, die Beobachtung derselben scharf zu überwachen. Friedberg den 11. Februar 1882. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Artikel 271. Hinsichtlich des Ausweichens der Fuhrwerke und Reiter sind ausweichen können, mit Fuhrwerken zusammentreffen, müssen von ihrem Führer zurüͤckgetrieben werden. 5) Bei dem Vorbeifahren nach einerlei dann, wenn der Weg das Ausweichen gestattet hörigen Vorsicht geschehen darf, muß der Leite die rechte Seite so ausweichen langs f der andern Seite vorbeifahren Das Vorbeifahren im Jagen und das welches überhaupt nur st und nur mit der ge⸗ ückbleibenden Wagens auf 5 g as andere Fuhrwerk auf die Mitte der Fahrbahn gelangen kann. ettfahren ist ganz untersagt und das Vor⸗ 1. Alle Fubrwerke, besetzte oder leere Chaisen, beladene oder leere Wagen, welche sich auf öffentlichen Wegen begegnen, müssen, insofern es die Beschaffenheit und Breite der letzteren gestatten, einander zeitig zur Hälfte rechts ausweichen, d. h. rechts auf die Seite so weit einlenken, daß für das andere Fuhrwerk die Hälfte der Fahrbahn frei bleibt. r des 1 2) Gest a Wegs das Aus weich yt, so muß der beif 0 a 5 st 13. die Beschaffenheit des Wegs das Ausweichen nich e beifahren von schwer geladenem Fuhrwerke nach einerlei Richtung nur im Schritt gestattet. * 1 e de W 1 1 5* 0— 8 10— zenige Leiter eines Fuhrwerks, welcher den ihm aeetemmerbee Wagen znerst 6) Wenn sich Fuhrwerke auf steilen Wegen, an deren einer Seite ein Abhang 0 t 1 1h erke Iten 5 1— 5 1 bemerken kann, 2 einem schicklichen Orte se lange mit 3 ee sich befindet, begegnen, so hat das hinauffahrende, es mag beladen sein oder nicht, bis das andere Fuhrwerk vorübergefahren ist. Fuhrleute haben sich daher auf solchen gegen den Abhang hin auszu aber auf beiden Seiten ein Abhang sich Wegen durch Rufen oder Klatschen mit der Peitsche, die Postillons mit dem Horne befindet, so ist dasjenige zu beobachten, was unter 1. dieses Artikels vorgeschrieben ist. Zeichen zu geben. f W Zaumwiderhandlungen gegen die zorschriften dieses Artikels werden mit 35 kr. 3) Namentlich finden die Vorschriften unter 2 bei Hohlwegen Anwendung.[ bis 5 fl. bestraft.“) Kömmen aber gleichwohl zwei Fuhrwerke in einem Hohlwege zusammen, wo ein„Aus dem Deutschen Strafgese Ausweichen nicht möglich ist, so muß dasjenige von beiden zurückfahren, für welches F. 366. Mit Geldstrafe bis zu mit Haft bis zu vier⸗ dies, weil es das leichtere ist, oder weil es dem Anfange des Hohlwegs sich am zehn Faden wird era: 5 dies, 28 2 F 1 n zehn Tagen wird bestraft: nächsten befindet, mit den wenigsten Schwierigkeiten verknüpft il. Erlaubt die Be⸗ 2) Wer in Städten oder Dörfern übermäßig schnell fährt oder reitet, oder schaffenbeit des Hohlwegs, daß ein Fuhrwerk auf den Rain gehoben werden kann, auf öffentlichen Straßen oder Plätzen de tädte oder Dorfer mit gemeiner Gefahr so muß solches mit 2 leichteren vorgenommen werden, um das Renn vorüber Pferde einfährt oder zureitet. 1 77 dei le be 1 selseiti 2 terstütgen verb 9 ind 8 8 8 5 2 8 1 8 zu lassen, wobei die Fuhrwerke sich wechselseitig zu unterstützen verbunden sind. 3) Wer auf öff chen Wegen, Straßen oder Plätzen das Vorbeifahren J) Viehheerden, welche in Hohlwegen oder auf anderen Wegen, wo sie nicht Anderer muthwillig verhindert. Betreffend: Vorkehrungen gegen Beschädigungen durch Fuhrwerke und Zugthiere. Friedberg den 11. Februar 1882. Das Gr. Kreisamt Friedberg an das Gr. Polizei-Commissariat Wickstadt und die Gr. Gendarmerie des Kreises. Unter Beziehung auf vorstehende Bekanntmachung beauftragen wir Sie die Befolgung der einschlägigen Vorschriften genau zu über— wachen und Zuwiderhandlungen sofort zur Anzeige zu bringen. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Die Zusammenlegung der Grundstücke in einem Theile der Flur J in der Gemarkung Ober-Moͤrlen. 1 Nachdem eine Anzahl Grundbesitzer von Ober-Mörlen die Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Ober-Moͤrlen beantragt hat, wird Offenlegung des Antrags, der summarischen Darlegung und des Namensverzeichnisses der betheiligten Grundbesitzer auf 1 f N 5 dem Gemeindehause zu Ober-Mörlen von Freitag den 17. laufenden Monats bis Freitag den 17. kommenden Monats hierdurch angeordnet. Zugleich werden die stimmberechtigten Grundbesitzer aufgefordert im Termin Freitag den 17. kommenden Monats, Vormittags von 9 bis Mittags 1 Uhr, über das Project abzustimmen, mit dem Anfügen, daß die weder in Selbstperson noch durch gehoͤrig legitimirte Bevollmächtigte abstimmenden Stimmberechtigten als für die Ausführung der Zusammenlegung stimmend angesehen werden sollen. Auswärtige Stimmberechtigte haben bis zu dem genannten Termin einen Bevollmächtigten in der Gemeinde zu bestellen, als sonst bei weiter nöthig werdenden Handlungen eine besondere Aufforderung nicht mehr ergehen wird. Schließlich wird darauf hingewiesen, daß nur diejenigen Grundbesitzer, welche im Grund- oder Flurbuche stehen, oder deren Erben, zur Abstimmung legitimirt sind, daß jedoch bei zeitigem Antrag das Ab- und Zuschreiben noch waͤhrend der Dauer der Offenlegungsfrist erwirkt und durch das Großherzogliche Steuercommissariat Butzbach gewahrt werden kann. f Friedberg am 9. Februar 1882. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J V. d. K.: 448 Küchler, Kreis-Assessor. Bekanntmachung. Betreffend: Entwässerung der Grundstücke in der Gemarkung Fauerbach b. Fr. Donnerstag den 16. laufenden Monats, Nachmittags von 12 bis 1 Uhr, findet auf dem Gemeindehause zu Fauerbach b. Fr. Wahl von drei sachverständigen Commissionusmitgliedern zur Leitung der in rubro genannten Entwässerung statt. Wahlberechtigt sind saͤmmtliche betheiligte Prundbesitzer, welche in dem bei der Großherzoglichen Bürgermeisterei Fauerbach offen liegenden Verzeichniß der Grundbefttzer eingetragen sind. Friedberg am 9. Februar 1882. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 800 J. V. d. K.: Küchler, Kreis ⸗Assessor. Einladung. Unterzeichneter ladet hierdurch die geehrten Mitglieder des landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins Friedberg auf Freitag den 17. dieses Monats, Nachmittags 2 Uhr, nach dem Selzerbrunnen bei Groß-Karben, behufs einer weiteren Besprechung über die Errichtung einer Zucker— abrik in der Wetterau, ergebenst ein. Stammheim den 13. Februar 1882. Der Director der Section Vilbel e eee ee Bezirks-Vereins Friedberg. A. Rullmann. „„ ˙ AT — — — —— Deutsches Reich. Darmstadt, 10. Febr. Der Großherzog und der Prinz Wilhelm haben sich heute nach Schwerin begeben, um der Beisetzung der Leiche der Herzogin Anna von Mecklenburg beizuwohnen. — Das Regierungs-Blatt Nr. 2 enthält: J. Nachtrag zu den Statuten des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen. II. Bekanntmach— ung, die Besetzung der Stellen von Revisoren und Revidenten im Eisenbahndienst betr. — Der zweiten Kammer wurde ein Gesetz— entwurf, über die Ausführung des Reichsgesetzes über die Abwehr und Unterdrückung von Vieh— seuchen, nebst Motiven vorgelegt. — Im Interesse der Vereinfachung der Geschäftslast der Hauptstaatskasse befürwortet der Finanzausschuß zweiter Kammer die Vorlage eines Gesetzentwurfs, behufs zwangsweiser Ab— lösung der noch bestehenden Staatsrenten. In der letzten Zeit haben ziemlich belangreiche Ab— lösungen stattgefunden. Berlin. Die Eisenbahn-Commission ge— nehmigte den Ankauf der Bergisch-Märkischen Bahn mit 12 gegen 6 Stimmen.— In der Budget⸗Commission gab Finanzminister Bitter über die gestrige Interpellation Richter Auskunft: wenn auch nach den Ergebnissen von April bis December kein Ueberschuß zu erwarten, so sei doch gegründete Hoffnung, daß die Einnahmen und Ausgaben balanciren würden.— Ueber den Bau des Rhein-Weser-Canals, der in der Thronrede in Aussicht gestellt ist, sagt die „Nordd. Allg. Ztg.“, daß man an der Hoffnung unverändert festhalte, die Vorlage noch diesem Landtage mitzutheilen. Es sei bis jetzt noch nicht möglich gewesen. — 11. Februar. Sitzung der Kirchengesetz— Commission. Windthorst fragt den Cultus— minister, ob die Regierung mit der Curie über eine materielle Revision der Maigesetze ernsthaft verhandele; ferner, ob die Vorschläge in der Vorlage dauernd gelten, oder ob die Regierung in nächster Zeit eine weitere Revision jener Gesetze beantragen wolle. Der Cultusminister erklärt darauf: Schlözer habe den Auftrag, mit der Curie über diese Vorlage zu verhandeln. Bei günstigem Verlaufe werde er Vollmacht zu weiterer Verhandlung erhalten. Auf nochmalige Anfrage Windthorst's, daß sonach auf eine grundsätzliche Revision nicht zu rechnen sei, er— klärte der Minister: Die Revision sei nicht ausgeschlossen; zur Zeit sei aber die Vorlage das Aeußerste, über das eine Verständigung denkbar. Es wurde beschlossen, eine zweite Lesung in der Commission stattfinden zu lassen. Die Abstimmungen in erster Lesung sollten nur eventuell, nicht präjudicirend sein. — Die„Nordd.“ sagt: Gewisse Blätter be— haupten, in den russischen Militärkreisen herrsche außergewöhnliche Regsamkeit; speciell an den Grenzen von Galizien würden die Grenzgarni— sonen verstärkt. Sie sei in der Lage, zu sagen, daß in den Kreisen, die solches absolut wissen müßten, Nichts davon bekannt sei.— Ein Auf— sehen erregender Artikel der„Tribüne“ führt aus, ein Krieg zwischen Rußland und Oesterreich sei unvermeidlich.— Der„Intransigeant“ in Paris bringt eine Depesche der„Agence Con— tinentale“, derzufolge in hohen russischen Militär— kreisen ein Zusammenstoß mit Oesterreich als unvermeidlich betrachtet wird. München, 10. Febr. In der Abgeordneten— kammer wurde der Antrag Schels, daß die Regierung sich gegen das Tabaksmonopol er— klären möge, trotz des Widerspruches des Ministers Riedel, mit 98 Stimmen(darunter die Liberalen) gegen 43 Stimmen angenommen. Ein Antrag Stauffenberg's auf motivirte Tages— ordnung wurde abgelehnt. — Die„Allg. Zetg.“ widerlegt die Nach— richt, der Justizminister werde nach Schluß de— Budgetverhaudlung zurücktreten. Karlsruhe, 11. Febr. Zweite Kammer. Bei der Berathung des Justizetats wurde der Regierung gegenüber mehrfach der Wunsch aus— gesprochen, den Gerichtsvollziehern feste Be— soldung, statt des bisherigen Bezuges von Gebühren, zu gewähren. Das Ersuchen auf Beseitigung der dem Kleingewerbe durch den Arbeitsbetrieb in den Strafanstalten gemachten Concurrenz, beantwortete der Vertreter der Regierung mit der Erklärung, es werde darauf gesehen, daß keine erschwerende Concurrenz ge— macht werde. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 10. Febr. Das Haus der Abgeordneten nahm in der Specialdebatte das Gesetz über die Erhöhung des Petroleumzolles mit 160 gegen 146 Stimmen an.— Das Herrenhaus beschloß mit 82 gegen 55 Stimmen, daß die Errichtung einer czechischen Universität neben der ältesten deutschen in Prag gleichbedeutend sei mit einer Verkümmerung der Letzteren.— 11. Febr. Im Abgeordnetenhause antwortet Ministerpräsident Taaffe betreffs der vorjährigen Excesse in Prag, dieselben seien polizeilich und vom Strafgericht verfolgt worden und gegenwärtig herrsche Ordnung und Ruhe, demnach sei für die Regierung kein Anlaß, außerordentliche Maßregeln zu ergreifen. Falls wider Erwarten weitere Ausschreitungen vor— kommen sollten, werde die Regierung die Strenge des Gesetzes walten lassen. — 12. Febr. Das„Tagblatt“ meldet aus Ragusa: Der Avisodampfer„Thurn und Taxis“ hielt zwischen Megli und Baoasic ein italienisches Trabakel mit Lebensmitteln und 240 Martini— gewehren für die Insurgenten an und brachte das Trabakel sammt der italienischen Bemannung nach Castelnuovo. Pest. Ein allgemeiner Zolltarif mit um— fangreichen Motiven wird im Laufe nächster Woche dem ungarischen Reichstage unterbreitet und soll die Verhandlung mit möglichster Be— schleunigung erfolgen. Serajewo, 10. Febr. Aus Fotscha entsendete Recognoscirungscolonnen von 2 Batailloneu mit 2 Geschützen und einem Bataillon mit 2 Ge— schützen, stießen Erstere bei Susjerno, Letztere bei Sojahan auf je 200 Insurgenten und zer— sprengten dieselben nach halbstündigem Kampfe. — Die Mahomedaner in Metokia(auf der Hochebene von Gatzko) hielten eine Volksver— sammlung und beschlossen, dem Aufstand sich nicht anzuschließen. Sie sandten eine Depntation an den österreichischen Feldherrn Jovanovitsch, um demselben in einer Zuschrift ihre Ergebenheit auszusprechen. Frankreich. Paris. Wie verlautet, ist Tissot als Botschafter für London, Moailles als Botschafter für Konstantinopel designirt. Als Botschafter für Petersburg ist Admiral Jaures in Aussicht genommen. — Der Nihilist Pierre Lawroff ist aus Frankreich ausgewiesen worden. Es heißt, weil er versuchte, in Frankreich eine nihilistische Section zu gründen, wie Vera Sassulitsch in der Schweiz. Die Journale der Jutransigenten mißbilligen die Ausweisung; die anderen Zei— tungen heißen sie gut. Belgien. Brüssel, 10. Febr. Die Kammer berieth das Kriegsbudget. Der Kriegsminister erklärte die Befestigun der Maaslinie nicht für nothwendig. Die hierüber vom General Brial— mont veröffentlichte Broschüre enthalte lediglich dessen persönliche Ansichten; er habe demselben wegen der darin ausgesprochenen anticonstitu— tionellen Ansichten seine Mißbilligung ausgedrückt. Großbritannien. London, 10. Febr. Unterhaus. Dilke antwortet Bartlet, Skobeleff habe keine amtliche Stellung und Lobanoff habe Granville dahin informirt, daß Skobeleff's Rede ganz ohne politische Bedeutung sei; dieselbe vertrete in keiner Weise die Ausichten der rus— sischen Regierung. Ein Amendement von Smyth zur Adresse wird mit 93 gegen 37 Stimmen verworfen. Mac Carthy beantragt ein Amen— dement zur Adresse und tadelt die Action der Executivgewalt in Irland. Forster rechtfertigt die Politik der Regierung, die durch die Haltung der Boden-Liga veranlaßt worden sei. Die Debatte wird schließlich vertagt. 127 setzte die Debatte über die Listenwahl fort fa Depretis sprach für die Annahme eines Pros lch portional-Votums, welches die Anklagen gegen“ dete die Listenwahl beseitige. Tajani beantragte eine bahah, motivirte Tagesordnung, daß das Proportional Votum das legitime Ergebniß der Wahl ent— stelle. Sie wird mit 216 gegen 139 Stimmen abgelehnt. Montenegro. Cettinje. Die„Presse“ und das„Tagblatt“ melden als Gerücht aus Cattaro: Der Familienschatz des Fürsten Nikita (mehrere Million), der im vorigen Monat nach Antivari gebracht wurde, ist auf unerklärte Weise verschwunden. Rußland. Petersburg, 10. Febr. Man meldet von Charkow, daß heute der Rector Aunterb' wegen stattgehabter studentischer Unordnungen Aa 0 die Schließung der dortigen Universität anord- dehnung nete. Es verlautet, die Unordnungen hätten, 800 fu keinen politischen Hintergrund. f 7 itt. D. Allerlei. 1 1 Biebrich, 8. Febr. Die ersten Störche zogen heute pve über unsere Stadt. bus en Gelnhausen. Der wegen eines angeblichen Atten⸗ gegenwär tats verhaftete Bauer aus Großenhausen ist wieder frei- pelt, sen gelassen worden, da sich bei der eingeleiteten Untersuch— als ein ung ergab, daß nicht er die Schüsse abgegeben, sondern werden ke der Handelsmann Reiß auf den Bauer geschossen hatte. Die Reiß hat, durch Zeugen überführt, eingestanden und ist d also bereits gefänglich eingezogen. Barnstorf. Vor acht Tagen starb dahier der Musi⸗ „ bandl kus Schwarze. Der Hund desselben verließ die Lager⸗ N stätte und sodann die Leiche keinen Augenblick, und als des Wa der Sarg zum Friedhof getragen wurde, mußte der Hund e eingesperrt werden. Trotzdem fand er später das Grab eine be seines Herrn. Da liegt nun das treue Thier Tag und Ausfüh Nacht auf oder an dem Grabhügel und verschmäht Speise Herstell und Trank. 5 ubm Berlin. Berthold Auerbach ist am 8. Februar in“ führung Cannes, in Südfrankreich, wo er Heilung von seinen fall Leiden suchte, gestorben. Auerbach wurde am 28. Fe⸗ Bun bruar 1812 in dem württembergischen Dorfe Nordstetten, bog dick am östlichen Abhange des Schwarzwaldes, von jüdischen[ Großber Eltern geboren. Die„Nat ⸗Ztg.“ berichtet, das Be dien gräbniß Auerbach's finde am 15. Februar zu Nordstetten 8 Ne b a Venn di statt. Zuvor wird in Cannes eine Leichenfeier veran⸗ uf dl staltet, bei der Professor Lazarus aus Berlin dem ge— in def schiedenen Freund die letzte Ehre erweisen wird. ni Bautzen, 7. Febr. Telegraphischer Meldung zu— 17 Til folge, ist heute Vormittag gegen 10 Uhr das Trocken⸗ Apparat haus der königl. Pulverfabrik in Gnaschwitz durch Pulver- tation 50 explosion in die Luft geflogen. Verunglückt ist Niemand; 10 des Wa alle Gefahr beseitigt. asrackt Linz, 8. Febr. Das Dorf Lauterbach bei Kirch Srräng⸗ dorf ist heute Morgen abgebrannt. Zwei Menschen sind F. der 5 bei dem Brande umgekommen. Der Schaden beträgt borlige über 300,000 Gulden. anderer London, 9. Febr. Das deutsche Schiff„Lisette“ ist den St bei St. Johns auf einem Riff gesunken. Es steht fest,“— daß dabel fünf Mann einschließlich des Capitäns den Tod gefunden haben; man befürchtet indeß, daß alle an Bord befindlichen Personen ertrunken seien. Gerichtssaal. Bad⸗Nauheim. Donnerstag den 16. Februar, Vormittags 9 Uhr anfangend, kommen vor hiesigem Schöffengericht folgende Strafsachen zur Aburtheilung: 1. die Strafsache gegen Karl Frei und Johs. Frei II. von Ober Mörlen wegen Ruhestörung, 2. die Strafsache des Neu Procurat, 8 an gegen Friedrich Kleiß Ehefrau von Schwalheim wegen ban Verleitung ihres Kindes zum Betteln, 3. die Strafsache J gegen Ludwig Dickel von Ober-Ohmen wegen Sachbe⸗ Ae un schädigung, 4. die Strafsache gegen August Hofmann iz 0 von Schwalheim wegen Uebertretung des§. 367, 11 des 465 Reichstrafgesetzes, 5. die Privatklagesache der Kath. Pfeifer itt von Friedberg gegen Konrad Schutt J. und Konr. Schuttil. 0 Air von Dorheim wegen Beleidigung. Nut 4 Die Wasserversorgung der Stadt Friedberg. de S. Nachdem schon seit längeren Jahren eine bessere 0 Wasserversorgung unserer Stadt als ein dringendes Be. In dürfniß empfunden wird, mehrfache Vorarbeiten und Ver“ suche hierzu jedoch erfolgslos geblieben sind, hat der 1 Stadtvorstand im verflossenen Jahre diese Aufgabe aber⸗ 195 in mals in die Hand genommen, mit dem bestimmten Ent— nada schluß, sie zum Ziele zu führen. Zu dem Ende wurde Rerum, die in diesem Fache bewährte Firma Aird& Mark in Frie Berlin dafür gewonnen, um zunächst die bezüglich einer N. 551 Wasserleitung in Frage kommenden technischen Erhebungen und Terrainuntersuchungen vorzunehmen, um auf Grund„ derselben zu bestimmten Vorschlägen und Plänen zu ge— langen. Das Ergebniß dieser Untersuchungen war, daß 1 auf Zuleitung mit natürlichem Druck aus den Quellen 0 westlich von Ockstadt wegen Mangels der erforderlichen 1 Höhenlage verzichtet werden mußte; die höher auf dem soorden Gebirgszug gelegenen Quellen aber außer Rücksicht bleiben] berden mußten, da nach allen Ermittelungen die Gewinnung einer Nobt Wassermenge, welche die Errichtung einer sehr ausge; dehnten und kostspieligen Herleitung rechtfertigen und den 1599 8 nn 2 1 — 1 8 1 Fre * id N en den Nifttz Nenn 84 Vedürfnissen unserer Stadt auf die Dauer genügen würde, hoͤchst zweifelhaft war. Unter diesen Umständen erschien es geboten, von elner natürlichen Herbeileitung des Wassers abzusehen und das- 2 5 9 ä elbe aus einem unweit der Stadt befindlichen Quellen— Zezirk zu gewinnen. Als ein solcher wurden zunächst die Riedwiesen ins Auge gefaßt und wurden daselbst Bohrungen veranstaltet, die indessen das erwartete Re— sultat nicht ergaben, da der Zudrang des Wassers nicht o stark war, um die Gewinnung des für die Stadt zöthigen Quantums als sicher erscheinen zu lassen. In Folge dessen wurde eine Bohrung auf einem städtischen Hrundstück in der Burggemarkung ausgeführt und ergab — Versuch fortgesetzt und ein Probebrunnen angelegt wurde. Derselbs wurde mit zwei je 60 Meter langen Filterrohr— eitungen versehen, außerdem wurden die zwei zu der rüheren Burgwasserleitung benutzten Brunnen, der Pfaffen⸗ und Brachbrunnen, durch Leitungen mit dem Hauptbrunnen verbunden. Der Brunnen wurde mehrere Wochen lang ununterbrochen durch Dampfkraft abgepumpt und ergab nich daraus, daß er das für unsere Stadt, auch im Falle iner erheblichen Zunahme der Bevölkerung und Aus dehnung der Industrie ausreichende Wasserquantum von 300 Kubikmetern täglich(1 Kubikmeter 1000 Liter 2 6¼ Hessische Ohm) reichlich zu liefern im Stande st. Die Beschaffenheit des Wassers wurde durch chemische Analyse festgestellt und gefunden, daß es sowohl als utes, frisches Trinkwasser, als auch zu allen technischen Zwecken geeignet betrachtet werden kann, während das us dem sog. Aepfelbrunnen entnommene Wasser, welches gegenwärtig ausschließlich die Wasserleitung der Stadt Zeist, seiner Härte und anorganischen Bestandtheile halber ls ein gutes Trink⸗ und Nutzwasser nicht anerkannt derden kann. Die Vorbedingungen zur Anlage eines Wasserwerkes ad also geschaffen und handelt es sich nunmehr um nie Ausführung desselben. Bezüglich dieser sind Unter— andlungen mit der obengenannten Firma Aird& Mark m Gange und besteht die Absicht, derselben die Anlage zes Wasserwerkes in seinen Haupttheilen als Gesammt— imternehmen zu übertragen, da blerdurch erfahrungsmäßig ne bessere Garantie für eine sachgemäße und einheitliche usführung des Werkes gegeben erscheint, als wenn die zerstellung in verschiedene Hände gelegt oder auf dem Submissionsweg vergeben würde. Bezüglich der Aus— Fhrung bemerken wir im Allgemeinen, daß die Pump— ation mit Maschinenhaus in unmittelbarer Nähe der mrunnenanlage errichtet wird. Als Hochreservoir ist der g. dicke Thurm in Aussicht genommen und ist bei dem Froß herzoglichen Fiskus um die Erlaubniß, denselben u diesem Zwecke benutzen zu dürfen, angesucht worden. Senn dieses Gesuch, wie zu hoffen, genehmigt wird, nuß ein ca. 20 Meter hoher Aufbau aufgeführt werden, t dessen oberster Etage ein 200 Kubikmeter haltender, miedeiserner Wasserbehälter hergestellt wird. Durch tme Telegraphenleitung zwischem dem mit Wasserstand— ipparat versehenen Hochreservoir und der Pump⸗ sution wird dem Maschinisten jederzeit der Stand tes Wassers im Behälter angezeigt. Das Stadtrohrnetz esstreckt sich über alle Theile der Stadt und werden die 1 U 5.——— Stränge überall dahin verlegt, wo sich ein öffentliches der genügendes privates Bedürfniß ergibt. Zur so— trtigen Wasser⸗Gewinnung bel Feuersgefahr oder zu cideren öffentlichen Zwecken werden 56 Hydranten in in Straßen der Stadt angelegt. Die Druckhöhe des ich dabei ein so reichlicher Zufluß von Wasser, daß der Wassers ist auf 25 Meter Wassersäule über das Niveau der hoͤchst gelegenen Straßen der Stadt berechnet, so daß dasselbe noch in den obersten Stockwerken der höͤchsten Haͤuser zum kräftigen Ausfluß gelangt.— Die Mittel zur Anlage des Wasserwerkes beabsichtigt die Stadt durch eine besondere Anlethe, die aus dem Ertrag desselben verzinst und allmählich zurückgezahlt werden soll, aufzu— bringen. Der Bezug von Wasser durch Private soll letzteren moͤglichst erleichtert werden und soll deßhalb die Zuleitung von dem Hauptrohr bis zur Straßenfronte der Hofrasthe, sowie die etwaige Lieferung der Wasser messer für alle diejenigen, welche vor Legung der Haupt— ehre sich zum Bezug von Wasser anmelden, von der Stadt unentgeltlich, oder gegen eine kleine Zinsabgabe übernommen werden. Die Herstellung der inneren Haus- einrichtungen bleibt den Hausbesitzern anheimgestellt und kann durch hiesige Geschäftsleute nach den gegebenen Vor— schriften und unter Aufsicht eines Technikers ausgeführt werden. Der Preis des Wassers für Private läßt sich erst nach vollständiger Uebersicht über die Kosten des Werkes und über die Betheiligung des Publikums feststellen, wird aber wohl in keinem Falle den Betrag von 30 Pfennig für den Kubikmeter übersteigen, jedoch wahrscheinlich auf einen Mindestbetrag von 20 bis 30 Mark jährlich fest— gesetzt werden können, unter dem f der Stadt eine seitens Leitung nicht hergestellt und Wasser nicht abgegeben werden kann. Ueber diese Wasserabgabe an Hausbesitzer werden besondere Verträge abgeschlossen. Es besteht die Absicht, mit der Herstellung des Wasserwerkes im April zu be⸗ ginnen und dasselbe bis zum Herbste zur Vollendung zu bringen. Wenn der Stadtvorstand an ein so bedeutsames Unter— nehmen herangetreten ist, so war er dabei von der Ueber— zeugung geleitet, daß damit unserer Stadt für jetzt und alle Zukunft ein nicht hoch genug anzuschlagendes Gut erworben wird. Welche tiefeingreifenden Wirkungen ein stets verfügbarer, reichlicher und billiger Bezug guten Wassers für die gewerblichen, landwirthschaftlichen und gesundheitlichen Verhältnisse einer Stadt hat, welche An nehmlichkeiten und Vortheile für die Gesundheit, für die Gesammtheit, wie für den Einzelnen dadurch geschaffen werden, ist zur Genüge durch die allgemeine Erfahrung bewiesen. Tausende von großen und kleinen Städten erfreuen sich bereits dieser unschätzbaren Wohlthat, jährlich mehrt sich die Zahl derselben; auch da, wo sich gegen die Errichtung solcher Anlagen anfänglich Widerstreben zeigte, herrscht, nachdem sie einmal in Thätigkeit getreten, nur eine Stimme des Lobes und der Anerkennung. Man darf daher wohl auch von den Bewohnern unserer Stadt erwarten, daß sie dem neuen Unternehmen ihr ungetheiltes Wohlwollen en r bringen und die guten Absichten der städtischen Behoͤrden dadurch unterstüten, daß sie zahlreich von der Leitung Gebrauch machen und die Kosten der ersten Einrichtung, welche sich durch Ersparung an Geld und Zeit rasch und reichlich ersezen, nicht scheuen. Wenn unsere Stadtzschon vor zwanzig Jahren mit der Gasbeleuchtung und seit— dem mit, vielen anderen Veranstaltungen anderen Orten ihres Umfangs vorangegangen ist, so durfen wir wohl auch die Hoffnung hegen, daß die projektirte Wasser⸗ versorgungsanstalt, welche, wie kein anderes Unternehmen, einen weiteren, großen Fortschritt auf dem Gebiete des öffentlichen Wohles bedeutet, schon bei ihrem Beginne die freundliche Aufnahme findet, welche sie unzweifelhaft verdient. Welßkraut 00—00 Pf Häse per Stück 4—9 Pf., Tauben das Handel und Verkehr. Frlebberg, 8. Febr. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.85—1.00, Eler 1 St. 7 Pf., 2 St. 13 Pf. Mainz, 10. Februar. Marktpreise. Kartoffeln pr. 100 Kilo M. 4.50- 5., Heu per Ctr. M. 4.25 4.50, Stroh per Ctr. M. 3.25— 4.50, Butter ½ Kilo M. 0.90— 1.00, Butter in Parth. M. 0.75 0.80, Eier ½ Hundert M. 1.25 bis M. 1.50, Handkäse 4—8 Pf., Rothkraut 20—30 Vf., Blumenkohl 00—00 Pf., Wirsing 3 4 Pf., 1 Ente M. 2.50 bis 3.0„ 1 Hahn M. 1.30 bis 1.70, 1 Huhn M. 1.30— 1.50, 1 junge Taube 50-55 Pf.— Fruchtmarkt. Walzen hlesiger M. 25.50— 26.10, fremder M. 24.75— 26.00, amerik. rother Winterwalzen M. 00.00 bis M. 00.00, Roggen, hiesiger und franz., M. 20.25 10 bis M. 20.50, Gerste, pfälzer, M. 19.50— 19.70, Franken M. 19.65— 19.85, Hafer eff. M. 15.40— 17.25, Reps M. 29.50— 30.50, Repskuchen M. 000., Rüböheff. ohne Faß M. 30.40 30.50, ver Mai mit Faß M. 30.25 30.35. — Viehmarkt. Ochsen 1. Qual. M. 64., 2. Qual. M. 56.—62., Kühe 1. Qual. M. 5 Qual. M. 40.—50., Kälber das Pfd. 60 Pf., das Pfd. 56-63 Pf. Gießen, 11. Febr.. ochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.00— 1.08, Eier 1 St. 6—8 Pf., 2 St. 00— 00 Pf., Paar 85— 100 Pf., Hühner per Stück M. 0.90— 1.20, Hahnen ver Stück M. 1.30 2.00, Enten per Stück M. 2.00— 2.50, Ochsen⸗ fleisch per Pfd. 60— 62 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 40 bis 50 Pf., Kalbfleisch 40—44 P weinefleisch 60 bis 64 Pf., Hammelfleisch 50—60 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 3.00— 4.00, Zwiebeln per Ctr. M. 6.—8 Die britischen Colonien Weltpostverein zur Zeit noch trägt das Franco für den ei land nach Australien 60 Pf., gehen den deutschen Consularbe Briefe Deutsch irrthümlich nur mit 2 und deshalb in Australien mit ei Nachschußporto belegt werden. Da die Consularbehörden zur Berichtung solcher Portobeträge sich nicht veranlaßt finden können, so gehen die fraglichen Sendungen in der Regel als unbestellbar nach dem Abgangsorte zurück. 3 Vermeidung von derart nachtheiligen Folgen wird hiermit besonders daran daß 1 u 1 — „ 2 n gehören dem Demgemäß be⸗ Brief aus Deutsch⸗ 20 Pf. Gleichwohl in Australien häufig anstatt mit 60 Pf., Austra in land ) welche 92 frankirt ind Pf. frankirt sind, nem bh aus zu, ohen ard 2 erinnert, zur Franktrung eines einfachen Briefes nach Australien 60 Pf. erforderlich sind. Pfennig⸗Sparkasse. Sammelstellen. Einlagen.“ Betrag. M. Pf. Uebertrag vom 4. Febr. 23190 12314— 1. C. Bindernagel 77 54 65 2. W. Bernbeck 185 103 40 e 130 75 95 S. 104 59 50 5. H. Flaschenträger. 111 69 15 23797 12676 685 NB. Uebertrag Einleger 1000. Neue Einleger 12. Gesammt⸗Einleger 7012 Friedberg den 11. Februar 1882. Haupt⸗Sammelstelle: Vorschuß und Credit⸗Verein, e. Bekanntmachung. In Sachen es Neuwieder Credit⸗Vereins zu Neuwied, Klägers, gegen den Urocurator a. D. Georg Winter zu Höchst a. M., Beklagten, wegen Forderung, zurde heute die Zwangs veräußerung des dem Beklagten ru dem bei Butzbach, Kreis Friedberg, Gemarkung Kirch— Jöns, Flur XIV und X, gelegenen Eisenstein⸗ und knaunstein-Bergwerke„Rosengarten“, welches ein Gruben id von 98 Heetaren und 42 Aren umfaßt, zustehenden sgentbums angeordnet und Versteigerugstermin auf Mittwoch den 10. Mai l. J., Nachmittags 2 Uhr, 90 Kirch⸗Göns anberaumt. Butzbach den 6. Februar 1 Großherzogliches Amtsgericht Butzbach. Wehner. Falkenstein. 92 Immobiliar⸗Versteigerung. Mittwoch den 15. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, len in hiesigem Rathhaus die Grundstücke des Großh. etizraths Trapp II. einer dritten und letzten Ver iigerung ausgesetzt werden. Friedberg den 13. Februar 1882. e, Ortsgericht Friedberg. 882 882. 1. Bekanntmachung. Die am 9. d. Mts. in hiesigem Gemeindewald ab e altene Holzversteigerung ist genehmigt und erster Ab— A rtag auf Donnerstag den 16. d. Mts. festgesetzt nden, wovon die Stelgerer hierdurch benachrlchtigt wrden. Rodheim v. d. H. am 11. Februar 1882. Sroß herzogliche Vürgermeisterel Rodheim v. d. H. e Jacobi. Holzversteigerung. Im Gemeindewald Ober-Rosbach, Distriet Wasser döll und Unterberg, wird nachstehendes Holz Mittwoch den 15. Februar 1882 öffentlich meistbietend versteigert: 37 Raummeter Buchen ⸗Scheiter, 2 1 Eichen⸗Scheiter, 5 1 Aspen⸗Scheiter, 18* Buchen ⸗Knüppel, 12 1 Eichen Knüppel, 12 5 Aspen⸗Knüppel, 163 N Buchen⸗Stöͤcke, 2300 Wellen Buchen-Reiser, 450 4 Eichen⸗ und Nadel-Wellen, 3 Buchen⸗Stämme, 4—9 m lang, 38-53 em Durch messer, 9 Eichen-Stämme, 5—8 m lang, 15—51 em Durch— messer, 6 Eichen-Derbstangen. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr an der hol zernen Brücke hinter dem Salzberg. Ober Rosbach am 9. Februar 1882. Großherzogliche Bürgermelsterel Ober-Rosbach. Blecher. Bekanntmachung. 522 Die am 6., 7. und 8. Februar im Gemeindewald Nleder-Rosbach abgehaltenen Holzversteigerungen sind genehmigt und der erste Abfuhrtag auf Mittwoch den 15. Februar anberaumt worden. Nieder⸗ Rosbach am 10. Februar 1882. Großherzogliche Buͤrgermeisterel Nieder-Rosbach. Groh. 2795 Mark sind gegen hypothekarlsche Sscherheklt aus der Kirchen kasse zu Assenheim zu verleihen. 554 Der Küirchenrechner Berntheusel. 5 r u Holz-Versteigerung. Freitag den 17. Februar, von Vormittags 10 U an, sollen im Langsdorfer Gemeindewald verstelgert werden: 382 Eichen⸗Stamme, 14 Buchen-Stämme, 82 105 52 114 Festmeter 4,20 Hainbuchen-Stämme, 24 Linden⸗Stämme, 36,59 Eichen-Langwieden, 3,23 8 Unter dem Eichenholz befindet sich eine große Parthie fuͤr Wagner geeignete Stücke. Langsdorf den 10. Februar 1882. Großherzogliche Buͤrgermeisterei Köhler. Norwegische Delicateß-Häringe, per Stuck 2 Pfennig bei 394 nhalt, ** Lan gsdorf. 541 9 Wilhelm Fertsch. Herzosliche. U Für; Baugewerkschule Hauhandwerker Molsminden Mahlen- u Ma- a 1 schinen bauer Errichtet 183/862. Sommers. 1 Winters, 1 dTrunksucht, sogar im hoͤchsten Stadium, beseitigt sicher mit, auch ohne Vorwissen, unter Garantie der Erfinder d. M. und Spezialist fuͤr Trunksuchtleldende, Th. Kanetzky, Ver lin, Bernauerstr. 84. Atteste, deren Richtigkeit von koͤnigl. Amtsgerichten u. Schulzenämtern bestätigt, gratis. Nach⸗ ahmer beachte man nicht, da solche nur Schwindel treiben. Ein schoͤn 5 mit Cabinet ist zu ver⸗ möblirtes Zimmer vermiethen. Naͤheres bel der Exped. d. Anz. 514 achschufe 556 (U. 0808.) Dir. G. Haarmann. 547 „2 ˖ ˙·¹A — b * Grosser Masken ID a 11 Sonntag den 19. Febrnar 1882 im„Hessischen Hof“ zu Butzbach. Montag den 20. Februar 1882, Nachmittags 2 ½ Uhr: 80 Grosser Maskenzug. Butzbach. Das Comité. Einladung. Der Unterzeichnete beehrt sich als Bevollmächtigter eines Consortiums zur Erbauung einer Zuckerfabrik in der Wetterau die sich dafür interessirenden Herren Landwirthe auf Mittwoch den 15. l. Mts., Nachmittags 2 Uhr, in das Hötel Trapp zu Friedberg höflichst einzu— laden mit dem Bemerken, daß derselbe ermächtigt ist, neue Vorschlaͤge bezüglich der noch in diesem Jahre zu erbauenden Zuckerfabrik zu machen. Frankfurt a. M. den 9. Februar 1882. II. Kayser. 25 Bekanntmachung. Lieferung von weiterrn 10,000 Liter Milch per Tag für die 1 Frankfurter Dampf Molkerei etreffend. Offerten unter Beifügung von Proben sind auf meinem Bureau in Frankfurt a. M., Steinweg Nr. 6, von 10—12 Uhr, woselbst über die Lieferungsbedingungen Auskunft ertheilt wird, einzureichen. L. Wissmann. — 0 Holzversteigerung in der Oberförsterei Eichelsdorf. Dienstag den 28. Februar werden aus dem Distrikt Rainröder Spies versteigert: A. Bauholz. 2 Eichen⸗Stämme von 28—42 em Durchmesser und 6 m Länge, 15 Lärchen⸗Stämme von 14—20 em Durchmesser und 8-15 m Länge, 26 Fichten⸗Stämme von 13— 21 em Durchmesser und 7—15 m Länge, 1 Kiefern-Stamm von 28 em Durchmesser und 7 m Länge, 20 Fichten⸗Derbstangen von 10—13 em Durchmesser und 6—9 m Länge. IB. Brennholz. Zuckerrübenbau betreffend. (7069. Holzart Scheiter Knüppel Reisig Stöcke 0 Raummeter. Buchen 326 148 286 87 Eichen—— 24— Nadelholz— 61 222 3 Die Nadel⸗Knüppel, theils Lärchen, theils Fichten, in Schichten von 4 und 6 Meter aufgearbeitet, eignen sich zu Leiterbäumen, Lattenstangen ꝛc., unter den Nadel- Reisern befinden sich 176 Raummeter in Schichten, zu Bohnenstangen, sowie für Wagner de. tauglich. Das Holz wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt, dieselbe findet bei Wirth Kröll in Rainrod statt und beginnt Morgens 9½ Uhr. Forstwart Rodemich in Rainrod ertheilt nähere Auskunft. Eichelsdorf, 3. Februar 1882. Großherzogliche Obefferseret Eichelsdorf. Heyer. Großer Mobiliar-Verkauf in Frankfurt a. M., 14 Grosser Hirschgraben 14. Wir hab f bst Möbel„ i„Teppi N eee bedeutendes Möbel⸗Lager vun dated ebekenf chelen beginnt der Verkauf Dienstag den 11. Februar, jeden Tag, Vormittags Mittwoch„ 15. 4 9uhr bis Abends 7 Uhr. und die folgenden Tage. Sämmtliche Möbel sind sehr solid und theils hochelegant in schwarzem Holz, reichgeschnitztem Eichenholz, Nußbaum⸗ und Magahoniholz, sowie polirtem Eichen⸗ und ladirtem Tannenholz gefertigt und bestehen aus completen Salon- Einrichtungen, completen Speisezimmer- Einrichtungen completen Schlaf zimmer- Einrichtungen und Möbel aller Art, als einzelnen Sopha's und Divans, Sessel, Stühlen und Polstergarnituren, theils in Plüsch, Rips und Damast, Tischen und Ausziehtischen, Büffets, Bücherschränken, Schreibseeretären, Herren⸗ und Damenschreibtischen, Rohrstühlen, Vertieows, Pfeilerschränken, Commoden, vielen Spiegeln, ele⸗ ganten franz. Bettstellen und einfachen Betten, Wasch⸗ und Nachttischen mit Marmorplatten und theils Holzplatten, Spiegelschränken, ein⸗ und zweithürigen Kleider⸗ und Weißzeugschränken, Chalselongues, Gar⸗ derobeständer, Nähtischen, Blumentischen, Küchen⸗Einrichtungen und Dienerschaftsmöbeln, Eomptoir⸗Einrichtungs⸗ Gegenständen, Pulten, Stühlen, Briefschränken ꝛc., sowie 4 feuerfeste Cassaschränken unter Garantie, 1 feines Pianino. Ferner 1 großer Posten Möbelstoffe, Zimmerteppiche, Salon⸗ u. Sopha⸗ Vorlagen und Leinwand für Betttücher ohne Nath und für Bettwäsche und laden zum Besuche Hier bin ich jetzt schon sieben Jahr; Leid thut mir das Schelden heute; Es schmerzt mich sehr, Euch sagen zu müssen, Daß ich reise von hier über fünf Flüsse. g 0 0 Lebet wohl, Ihr guten Freunde, 7 185 Ihr sprecht vielleicht nein Und doch ist es wahr, Ich ziehe über Main, über den Rhein, Die Nah', die Mosel und die Ahr. Ihr glaubt es vielleicht nicht?—“ Und doch ist es wahr, Für Wohlthun, o, wie schmerzt es mich,— Für Treue und Erfüllung der Pflicht. 8 Ich ziehe jetzt fort, Was hab' ich davon N . In der festen Hoffnung, dereinst auf ein frohes Wiedersehen, Will ich jetzt getrost zur n geh'n. 6 einspal Annoncen 545 z. Z. Verwalter am Taunus Brunnen. Herzliches Lebewohlß allen Denen, bei welchen ich mich vor meiner Besuchs⸗ ö reise nach Amerika nicht persönlich verabschieden konnte. Södel, 12. Februar 1882. durch de 544 1 Carl Schneider. geht u Zur Beachtung. An einem der nächsten Tage wird zur Uebung die freiwillige Feuerwehr allarmirt. 566 Georg Hieronimus. — 8 rische Schelfischs und Bratbückinge d Wilh. Fertsch. Beref i 1 d m Ein Logis pete in der Nähe der Eisenbahn, bestehend aus 4 Zimmer, Frübie mehreren Kammern, Holzplatz, Keller de. zc., ist zu ver Frühe miethen und anfangs Maj beziehbar. bis 1. 561 Ph. Ab. Ritzel. Prima Nindsleisch per Pfund 45 Pf., ist fortwährend zu haben bei 558 Theodor Sprengel. f Jede Woche frischen Zunz⸗Kaffee, n Türkische Zwetschen, bdestger Rosinen, Kastanien und Heäen Hülsenfrüchte f in vorzüglicher Qualität bei Moses Eckstein, 543 vorm. L. Goldmann Kaufleute, Oetonomen, Förster, Gärtner, Brauer, Brenner, Aufseher, Techniker ꝛc., place] Betre schnell das Büreau 540 Germania, Dresden. eutfer 5 Eine Wohnung unbef im mittleren Stock, bestehend in 3 eleganten Zimmee Beschl mit Zubehör, habe ich zu vermiethen und kann diesellGefa sofort bezogen werden. wir ni Friedberg den 12. Februar 1882. ker M. Chr. Hecht. 0 Hoͤhed Frische Schellfschs 500 bei Ph. Dan. Kümmich. Bekanntmachung. Durch die Firma Ra pp& Gottscho zu Fraß, furt a. M. sind mir laut Cessionsurkunde sämmtlich Ausstände aus der Coneursmasse der Firma P. Netschn laude dahiler abgetreten worden. Indem ich den Schuldnern hiervon Kenntniß gebt fordere ich dieselben auf, binnen 8 Tagen Zahlung u— leisten, widrigenfalls gerichtlich vorgeschritten wird. Friedberg den 12. Februar 1882. 0 563 M. Netscher. 1 F 7* ung Feinster Sch Holländerkäse, per Pfund 56 Pf., in Laiben von 10 Pfund vou sonder lich billiger, bei 5 Msfü, 393 Wilhelm Ferish doc öflichst el 5 8 N e en Rultmann& Co., Ein Logis, aß 557 14 Großer Hirschgraben 14, Frankfurt a. M. bestehend aus 3 Zimmern, Küche und Kammer, beziehle fa 5 2 2 2 7 2 7 7 3 565 den 15. März, hat zu vermiethen U Ein einspänniges Chaisengeschirr Ein kleines Logis, 540 5 Friedrich Karl Berz l. für ein kleines Pferd ist zu verkaufen. Wo? sagt die welches vom 1. März an bezogen werden kann, hat zu Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Meter Exped. d. Anz. 5621 vermlethen F. Fourier. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. schni 1 Die Rheumatismus-Apparate der ersten und alleinigen Erfinderin Frau Emilie Winter in Greifenhage halt elben wohl kaum nothwendig sein dürfte. Troß erfreuen sich eines derartig guten Rufes, daß eine besondere Anempfehlung ders dem machen wir unsere Leser auf die der heutigen Nummer unserer Gesammt⸗Auflage beigegebene Beilage aufmerksam. 1 Muse