ider N neige. Mun den * füllten Bt 850 ** ˖ zriedric „ Nalaer- Feigen, „ KMrach- Wan eric. ache e — We K. 511 — N e 7 1764 1 4 4 1882. Samstag den 11. März. M30. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. — Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Betreffend: Die Drainirung der Fluren J. und IV. der Gemarkung Welbach. Die Abstimmung über das rubr. Project vom 11. Januar l. J. hat die Annahme desselben ergeben. Abstimmungsprotokoll mit Ver⸗ zeichniß der Grundbesitzer liegt vom 12. J. M. ab 14 Tage auf dem Bürgermeisterei-Bureau zu Melbach zur Einsicht der Interessenten offen. Einwendungen gegen die Rechtsbeständigkeit des Abstimmungs-Resultates müssen innerhalb der Offenlegungsfrist bei dem Kreis-Ausschuß des Kreises Friedberg bei Meidung des Ausschlusses geltend gemacht werden. Friedberg den 8. März 1882. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V. d. K.: Küchler, Kreis-Assessor. In der Hofraithe des Gilbert Bender zu Trais-Münzenberg ist der Notz ausgebrochen. Friedberg den 8. März 1882. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. e b J. V. d. K.: Küchler, Kreis⸗Assessor. Die in der Stallung des Gustav Marloff zu Melbach ausgebrochene Notzkrankheit ist erloschen. Friedberg den 8. März 1882. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 3 J. V. d. K.: Küchler, Kreis⸗Assessor. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Heinrich Kling und Heinrich Delwig zu Dorheim wurden als Nachtwächter für diese Gemeinde ernannt und verpflichtet.— Bernhard Rudolph Haas von Fauerbach b. Fr. wurde als Fleischbeschauer für diese Gemeinde ernannt und verpflichtet. Johannes Bockenheimer II. von Harheim wurde als Jagdaufscher dieser Gemarkung ernannt und verpflichtet.— Heinrich Wettner II. von Rockenberg wurde als Polizei⸗ diener für diese Gemeinde ernannt und verpflichtet.— Adam Odemer von Nieder-Erlenbach wurde als Fleischbeschauer dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet.— Gottfried Werner von Okarben wurde als Fleischbeschauer dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. Ausgewiesen aus dem Großherzogthum auf Grund des F. 3 Absatz 2 des Freizügigkeitsgesetzes: Konrad Wiegand aus Waldaschaft, Bezirksamt Aschaffenburg; Peter Rebchen aus Ehrenbreitenstein; Joseph Fuchß gus Waldhirbesheim.— Wegen Bettels bestraft: Wilhelm Heinrich Weigard aus Fulda; Jacob Weber aus Weisenau; Heinrich Breidenstein aus Ober-Rosbach.— Der Aufenthaltsort des Kaufmann Adolph Will aus Bockenheim, der Margarethe Bickert aus Schlitz, des Kaspar Mehring, Knecht, früher in Nieder-Woͤllstadt, des Johannes Bach und dessen Chefrau aus Sichenhausen und des Karl Langsdorf aus Rockenberg ist unbekannt und zu ermitteln. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt, Bei— lage Nr. 3, enthält: 1. Bekanntmachung, die Anstellung des Rechners der bischöflichen Dotationsverwaltung zu Mainz betr. 11. Uebersicht der Rechnung der Landes-Waisen-An⸗ alt zu Darmstadt für 1880/81. 111. Verzeichniß der Vorlesungen, welche im Sommer— Semester 1892 an der technischen Hochschule zu Darm— dadt gehalten werden. IV. Abwesenheitserklärungen. V. Ordensverleihungen. VI. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen remder Orden. VII. Namens veränderungen. VIII. Dienst⸗ Nachrichten. Es wurde der auf die Lehrerste lle zu Vullau präs. Schulamtsasp. Krämer aus Hiltersklingen bestätigt; dem Schulamtsasp. Jung von Holzhausen eine Lehrerstelle zu Leihgestern, dem Schnl— sehrer Linn zu Nieder-Erlenbach die Lehrerstelle zu Rumpen— zeim übertragen; der Schullehrer Combecher zu Groß— Jelda wurde auf Nachsuchen auf seiner bisher. Stelle velassen; die auf die erste Mädchenlehrerstelle zu Bensheim präs. Schulamtsasplrantin Lang aus Lörzweiler bestätigt; der Bauaufseher Engler zum Steueraufseher ernannt; der auf die 1. Lehrerstelle zu Mümling-Grumbach präf. Schulamtsasp. Mengler aus Vielbrunn bestätigt; dem Schullehrer Vockius zu Rinderbügen die Lehrerstelle zu Köngernheim, dem Schullehrer Schreiber zu Kostheim die Lehrerstelle zu Laubenheim, dem Schulamtsasp. Goll tus Babenhausen die 2. Lehrerstelle zu Götzenhain über— ragen; der Gerichtsvollz. Asp. Lahm aus Alzey zum Gerichts vollzieher zu Offenbach ernannt; dem Schulamts asp. Schuckmann aus Framersheim eine Lehrerstelle zu Alzey übertragen; der FIinanzasp. Keil zu Mainz zum Steueraufseher ernannt; dem Schulamtsasp. Sattig aus Dieburg eine Lehrerstelle zu Viernheim übertragen; der Wardist Deuchert zum Kanzlelwärter zu Darmstadt er— bannt; der auf die Lehrerstelle zu Weckesheim prä. Schulamtsaspirant Steinberger aus Beienheim bestätigt; em Schullehrer Eck zu Hesselbach und dem Schulamts— p. Weber aus Hainhausen Lehrerstellen zu Fürth über sragen; die auf die zweite Lehrerstelle zu Groß-Steinheim rä. Schulamtsasp. Kath. Bund aus Heiligenkreuz sestätigt. IX. Dienstentlassungen. Der ev. Pfarrer Stebel zu Holzheim wurde auf Nachsuchen, der Gerichtsvollzieher iger zu Mainz auf Nachsuchen, der Reallehrer Vatten— erg zu Alzey auf Nachsuchen, der Reallehrer Nechel zu 1 Alsfeld behufs Ueberitts in den Dienst der ev. Landes kirche entlassen. X. Erledigt sind: Eine Lehrerstelle zu Heldenbergen, Gehalt 900 M. Die Lehrerstelle zu Heimertshausen, Gehalt 900 M. Die Lehrerstelle zu Ober-Mockstadt, Gehalt 900 M.; dem Fürsten zu Bsenburg und Büdingen in Büdingen steht das Präsentationsrecht zu. Eine Lehrer— stelle zu Fürfeld, Gehalt 900— 1000 M. Die Lehrer— stelle zu Klein-Linden, Gehalt 900 M. Darmstadt, 8. März. Bei der gestrigen Verhandlung über den Neubau eines zweiten Gymnasiums lehnte die Kammer den Neubau mit allen gegen 9 Stimmen ab, bewilligte dann die Erbauung einer landwirthschaftlichen Ver— suchsstation, die Errichtung von Menageküchen in dem hiesigen Gefaͤngniß und Provinzial— Arresthaus, sowie die nothwendig gewordene Erweiterung der meisten Strafanstalten unseres Landes. Heute wurden die Gesetzentwürfe wegen Reform der Einkommensteuer⸗Gesetzgebung, Ein führung einer Kapital-Rentensteuer vorgelegt. Pennrich und Wasserburg beantragten Aufhebung der Art. 234 und 235 des Polizeistrafgesetzes, Spiel in auswaͤrtigen Lotterien betr. Auf der Tagesordnung stand sodann die technische Hoch— schule. Die angeforderte Summe von 143,000 M. wurde mit 38 gegen 10 Stimmen bewilligt. Hierauf wurde die eventuelle Aufhebung mit 28 gegen 20 St. abgelehnt. Die Kammer genehmigte sodann die zu 184,000 M. veranschlagte Erhohung der Staatsstraße zwischen Nierstein und Nacken— heim mit 29 gegen 19 Stimmen und trat als— dann in die Berathung des Einnahmebudgets ein. Hier wurde mit Ruͤcksicht auf die zu er— wartende Steigerung der Holzpreise der Ertrag der Waldungen um 300,000 M. hoher, wie veranschlagt, eingestellt.— 9. Maͤrz. Bei der heute sortgesetzten Berathung handelte es sich zunächst um das Budget der Badeanstalt Nau— heim, wo Tecklenburg und Weith sich gegen die projectirte Erhöhung der Kurtaze erklärten, die Seitens der Regierung um so unbedenklicher bezeichnet wurde, als sie nur von 10 auf 12 M. erhöht werden soll. Weiter geäußerte Wünsche betrafen bessere Ausstattung der älteren Bade— hauser. Hierauf erklärte die Regierung auf desfallsige Anfrage Schroͤder's, daß die Vor⸗ bereitungen für eine Vorlage wegen Erbauung von Secundärbahnen in vollem Betrieb seien und man hoffe bald in dieser Beziehung eine eingehende Vorlage machen zu können. Die Neuregulirung der Gehalte der Main-Neckarbahn⸗ Beamten fand keine Beanstandung. Der Etat, Einnahme aus Reichssteuern: eine Million M., gab der Regierung Veranlassung, dem Ausschuß— bericht gegenüber zu bestreiten, daß den Einzel— staaten über die Verwendung fraglicher Ueber— schüsse irgendwelche Verpflichtungen auferlegt worden seien, daher ihre Verwendung zu laufen— den Ausgaben um so gerechtfertigter erscheine, als sonst eine Steuererhöhung unvermeidlich gewesen ware. v. Rabenau bestritt Dem gegen— über die Richtigkeit dieser Ansicht, da der Reichs— tag die Absicht gehabt, daß diese Summen nur zu Steuererleichterungen zu verwenden seien, eine Auffassung, der auch Schroͤder beipflichtete, desgleichen Wolz, wonach dieser Gegenstand vorläufig verlassen wurde. Hierauf begann die Berathung des Finanzgesetzes. Zunächst wurde die Beibehaltung des seitherigen Steuerausschlags beschlossen. Berlin, 8. Maͤrz. In der Kirchen-Com mission wurden heute die conservativen Anträge zu§1, 2 und 3 im Wesentlichen angenommen, hierauf wurde das Ganze mit allen gegen die Stimmen der Conservativen und des De. Bruel abgelehnt; das Centrum stimmte wegen 84 dagegen.— Die Centrumspartei des Abgeord— netenhauses brachte im Hause den Entwurf eines Gesetzes ein, welcher wiederum die Straffreiheit des Sakramentspendens und des Messelesens von Seiten staatlich nicht anerkannter Priester — „ — n —— * — bezweckt; ferner einen Gesetzentwurf betr. die Aufhebung des Gesetzes vom 22. April 1875, welches die Einstellung von Leistungen aus Staatsmitteln für katholische Bisthümer und Geistliche ausspricht. — 9. März. Der permanente Ausschuß des Volkswirthschaftsrathes besprach das Monopol heute vorwiegend vom landwirthschaftlichen Ge— sichtspunkte. Nathasius und Krüger schlugen zu den§§. 7 bis 19 zahlreiche Aenderungen und Milderungen vor. Regierungs-Commissär Mayr hob die Vorzüge der Vorlage gegenüber den bezuglichen frauzösischen Bestimmungen hervor. Das Zaͤhlen der Blätter sei absolut nothwendig und der Bestimmung durch Gewicht vorzuziehen. Die Pflanzgebiete köunten eventuell erweitert werden; die Preise würden jedenfalls nicht schlechter sein als bisher. — 9. März. Das Abgeordnetenhaus ge— nehmigte in zweiter Lesung den Ankauf der Bergisch-Märkischen und der Thüringer Eisen— bahn inel. der Anlage einer Bahn von Eichicht über Propstzeller nach der meiningenschen Grenze. Ebenso den Ankauf der Berlin-Görlitzer Eisen— bahn, der Cottbus-Großenhainer Eisenbahn und der Rhein-Nahebahn. München, 8. März. Die Kammer nahm nach längerer Debatte, woran sich auch der Cultusminister betheiligte, den Antrag, betr. Auslegung der Tegernseer Erklärung, mit 80 gegen 71 Stimmen an. — 9. März. Die Kammer der Reichsräthe berieth heute über den von der Abgeordneten— kammer gefaßten Beschluß in Sachen der Simul— tanschule. Der Antrag des Ausschusses wurde abgelehnt, ebenso der Abgeordneten-Beschluß und auf den Beschlüssen der früheren Mehr— heit beharrt. Colmar, 8. März. Die Handelskammer beschloß einstimmig, sich entschieden für die möglichst baldige Einführung des Reichstabak— monopols auszusprechen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. In Cattaro wurde der Correspondent der serbischen Blätter, Igor Vizics, aus Monteuegro kommend, ver— haftet. Wie aus der Herzegowina gemeldet wird, entsetzte die Regierung alle der ortho— doxen Gemeinde angehörenden Beamten in Mostar ihrer Posten. — Die„W. A. Z.“ meldet eine neue Rede Skobeleff's, welche er in Petersburg gehalten haben soll und die an Herausforderung alle früheren überbietet. — 9. März. Officiell. Aus Risauo wird unterm Heutigen gemeldet, daß Vratto und Übli gestern von unseren Truppen besetzt sind. Bei Konjisko, südsstlich von Trebinje, fand gestern ein Gefecht gegen 100 Insurgenten statt, welche zurückgetrieben wurden. — 10. März. Während eines Spazier⸗ rittes im Prater stürzte das Pferd des Erz⸗ herzogs Eugen, welcher unter dasselbe gerieth. Der Erzherzog wurde sofort hervorgeholt und in's Palais gebracht. Frankreich. Marseille, 8. März. Roustan ist gestern aus Tunis hier eingetroffen. Großbritannien. London. Das Budget für Indien pro 1882—83 enthält 66,459,000 Hst. an Einnahmen und 66,174,000 Lst. an Ausgaben. In demselben ist eine Ermäßigung der Abgaben auf Salz und die Aufhebung der Eingangszölle, einschließlich der Baumwolle, vorgeschlagen. Nur Wein, Bier, Alkohol, Liqueure, Waffen, Munition, Salz und Opium sollen auch ferner zollpflichtig sein. Rumänien. Bukarest, 8. März. Der Minister des Aeußeren brachte in der Kammer eine Vorlage ein, wonach von der internationalen Prutheommission eine Auleihe von 100,000 Fres., amortisabel in vierzehn Jahren aus der hiesigen Depositenkasse, aufgenommen werden soll. — 9. März. Die Kammer votirte die Dringlichkeit für den geforderten Viermillionen— Credit zur Armee-Ausrüstung. Rußland. Petersburg. Anläßlich des Artikels der„Nordd. Allg. Ztg.“ bemerkt das „Journal de St. Petersbourg“, bei der Revision des Zolltarifs sei man bemüht, Alles zu ver— meiden, was die Handelsbeziehungen Rußlands zu verschiedenen Ländern hemmen könnte. — Auf das bezügliche Ansuchen ist die zu— stimmende Erklarung zur Ernennung des Grafen Wolkenstein zum österreichischen Botschafter in Petersburg erfolgt. Amerika. Washington. Conkling hat, wie eine Depesche aus Washington behauptet, die Ernennung zum Richter des obersten Ge— richtshofes abgelehnt. Afrika. Tunis, 8. März. Neun Europäer, welche jüngst von hier abgereist waren, um bei den französischen Truppen in Gafza Waaren zum Verkauf zu bringen, sind zwischen hier und Kairuan ermordet worden. — 9. März. Die zwischen Tunis und Kairuan ermordeten 9 Personen waren Franzosen, Italiener und Malteser. Einer Meldung zufolge erreichte eine französische Cavallerie-Abtheilung die Marodeurs, welche die Europäer ermordet hatten, tödtete mehrere und nahm andere gefangen. Aus Stadt und Land. l. Friedberg. Am letztverflossenen Dienstag fand für diesen Winter das zweite Coneert des hiesigen Musik— vereins statt und es gebührt sich, daß wir desselben hier erwähnen und es charakteristren, da durch dasselbe eine Leistung auf dem Gebiete der edlen Tonkunst in unserer Stadt bezeichnet ist. Der Musikverein hatte sich durch drei auswärtige musikalische Kräfte verstärkt, denen ein bedeutender Ruf vorausging; alle drei haben diesen künstlerischen Ruf durch ihr Auftreten glänzend gerecht⸗ fertigt. Die beiden Concertsängerinnen, Frl. Lulse Knispel aus Darmstadt und Frl. Langsdorf aus Gießen verfügen über herrliche Stimmmittel, die sie in der schönsten Weise zur Geltung zu bringen und künstlerisch zu verwerthen verstehen. Concertmeister Hohlfeldt aus Darmstadt hand⸗ habt sein Instrument, die Violine, mit wirklicher Vir⸗ tuosität; neben imenser Technik, über die er verfügt, stellt er das wahrhaft Schöne in seinem hinreißenden Spiele dar, das dem ästhetischen Gefühl und dem Gemüthe wohlthut. Wir gingen gerne näher auch auf das Pro⸗ gramm, welches nur gutgewählte, werthvolle Stücke ent— hielt, ein, wenn uns der zugemessene Raum nicht Kurze geböte; übrigens wurde ja das Programm auch bereits veröffentlicht. Doch wollen wir nicht vergessen, auch unserer einheimischen Kräfte zu gedenken, ohne welche eine solche beglückende Kunstfreude, wie wir sie hier be⸗ sprechen, uns nicht geboten würde. Der wackere Musik⸗ dirigent, Seminarlehrer Schmidt, leistet als Gesanglehrer Vortreffliches. Ihm gebührt bezüglich Schulung der Sänger und Vorführung der Gesänge hohe Anerkennung. Seminarlehrer Link spendet uns bei solcher Gelegenheit, sei es selbstständig oder begleitend, wie diesmal, immer willkommene Gaben seiner holdfließenden Klaviertöne. Und sein Schüler, Lehrer Gatzert, strebt und wirkt dem Vorbilde wacker und würdig nach. Die Chöre gingen auch alle sehr gut und so hatten wir ein Concert, das solchen größerer Städte wohl an die Seite gestellt werden darf. Dem Coneerte folgte ein gemüthliches Zusammen⸗ sein, bei dem mit Musik einige, die Leistungen anerken⸗ nende und erherternde Ansprachen abwechselten und man schied allgemein voll befriedigt und war dankbar, daß man uns eine solch hohe geistige Freude geboten, aus der die Seele, indem sie sich wie in einem geistigen Bade in dem Strom der holden Töne verliert, taucht, erfrischt und gestärkt für die Arbeit und den Kampf des Lebens. Darmstadt, 9. März. Der 17jährige Gärtner⸗ lehrling L. Rühl von Bessungen stand vorgestern vor der Strafkammer des Landgerichts. Derselbe hatte seinen 15jährigen Collegen, ebenfalls ein Gärtnerlehrling Namens Stein, vor einiger Zeit mit einer Holzaxt den Schädel gespalten, worauf sofort der Tod desselben erfolgte. R. versuchte sogar vorher schon den St. mittelst mit Phosphormasse bestrichenem Brot zu vergiften. Derselbe wurde mit 5 Jahr Gefärgnißstrafe bedacht. Castel, 8. März. Hler hat sich gestern Nachmittag ein sehr bedauerlicher Unglücksfall ereignet. Ein Mainzer Wirth wollte mittelst eines Privatfuhrwerkes von hier über Castel nach Erbenheim fahren. In Castel wurden indessen— durch das Dampfabblasen einer Locomotive — die beiden vor dem Wagen befindlichen Pferde scheu und gingen durch. Der Kutscher des Wagens wurde alsbald zur Erde geschleudert, ohne sich indessen schwer zu verletzen. Da nun die Pferde zügellos waren, rasten die Thiere wie toll durch die Straßen, der Wagen prallte gegen ein Haus an und weithin wurde der Insasse, der betreffende Weinwirth, auf das Pflaster geschleudert, wo der Mann mit zerschmettertem Schädel liegen blieb. Für den Unglücklichen ist keine Hoffnung mehr vorhanden. Der Wagen wurde durch den gewaltigen Stoß derart zertrümmert, daß die einzelnen Stücke desselben auf einen Karren geladen und nach Mainz gefahren wurden. Allerlei. Biebrich. Dle in unserer Stadt, als auch auf der Amöneburg vorgenommenen Untersuchungen bezüglich des jetzt zu keinem Resultat geführt. Preußische und hesstsche Polizeibeamten waren in dieser Angelegenheit thätig. um sich griff, daß im Augenblick— 9 Uhr ein ganzer Stadttheil in Flammen steht. Vor vier Wochen berelts brannten eirea 50 Gebäude nieder. Die Betroffenen sind zum größten Theil nicht versichert. Literarisches. Daheim. Nr. 19, 20, 21 und 22 enthält: Der An- hänger.(Forts.)— Schneepflug in Thätigkeit:„Der Post eine Gasse!“ Bild von K. Ahrendts.— Aus der guten alten Zett. Kulturgeschichtliche Notizen aus einem alten Kirchenbuche.— Allein auf weiter Flur! Gedicht von J. Lohmeyer. Mit Illustr.— Fiskalische Arbeiter. Von H. Kranichfeld.— Friedrich der Große in Wort und Bild.— Die Welt⸗Verbesserer.(Forts.)— Ein übertrieben milder Winter und seine Folgen.— Zu spät, Mit Illustr.— Der Picador. zselige Gesellschaft.“ Von Th. Trede.— Die elektrische Briefpost. Von v. Muyden. Mit 2 Illustr.— Zur Liberia an der Westküste Afrikas. Mit 4 Illustr. Von Dr. L. Weineck.— Die Wanderung der Märchen. Von Mit Illustr.— Vertieft. Bild von J. Günther.— Dr. Luthers Fastnachtsfeier— Ein Glaubensbote bei bild. Von Th. Schott.— Das Fremdenbuch auf dem Hohentwiel.— Großstädtische Zufluchtsstätten für Dienst⸗ mädchen. Mit Illustr.— Traumdeuterei. Von J. Stinde. drucktafeln.— Eine deutsche Festung unter dem Hammer des Auktionators.— Ein Hausschatz der Länder- und Völkerkunde.— Der menschliche Speichel— giftig.— Rechtsrath.— Aus dem Stammbuch eines Edelmannes Eine kaiserliche Randglosse.— Hindernißrennen in Deutsch⸗ land.— Wider die Magyaren.— Gesundheitsrath.— würdiger Handelsartikel der Leipziger Messe vor zwei⸗ bundert Jahren.— Landwirthschaftliche Forschritte. Mit Illustr.— Biographien und Bekenntnisse großer Natur⸗ forscher aus alter und neuer Zeit. Von L. Krummel.— Die gestörte Parthie. Mit Illustr. Mit acht illustr. Beilagen. Handel und Verkehr. Gießen, 8. Marz. Der gestern hier abgehaltene Viehmarkt war sehr stark befahren. Es waren aufge⸗ trieben: 1593 Stück Rindvieh und 432 Stück Schweine. Fast sämmtliches aufgetriebene Vieh war schön und gut genährt und gingen die Preise durch den sehr lebhaften Handel bedeutend in die Höhe. Nächster Markt Dienstag den 21. und 22. ds. Mts., am letzteren auch Krämer⸗ markt,(erster in 1882) und findet an diesem Tage von Morgens 8 Uhr ab die Verloosung der Krämerstände für dieses Jahr statt. Frankfurt, 8. März. Marktbericht. Heu kostete per Ctr. je nach Qual. M. 4.00— 4.85, Stroh M. 3.20—3.50, Eier das Hundert M. 5.00—6, Ochsenfleisch das Pfund 65—70 Pf., Kuh- und Rindfleisch 45—55 Pf., Kalbflelsch 40—5f Pf., Hammelfleisch 40 bis 53 Pf., Schweinefleisch 70—80 Pf., 1 Hahn M. 1.00—00., 1 Huhn M. 1.50 bis 2.00, 1 Poularde M. 2.30 bis 2.50, 1 Taube 50—60 Pf., Reh per Pfd. 75 Pf., Butter 1. Qualität im Detail das Pfd. M. 1.00, 2. Qualität M. 0.90, Handkäse das Pfd. 45— 50 Pf., Kartoffeln das Malter 4.50—6. 00, An unsere Leser. speziell das rechtzeitige Fertigwerden zum Drucke abhing, erkrankte. Es ist aber nunmehr Vor⸗ sorge getroffen, das Expediren der fertigen Exem— plare rechtzeitig zu ermöglichen. Die Exp. Briefkasten. nicht beachtet. Die Redaection. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. O cult. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Stadtkirche: Nachmittags 1¼ Uhr: Herr Candidat Schwarz. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Baur. Abends 5½ Uhr: Herr Missionar Bergfeldt. statholische Gemeinde. Samstag 4 Uhr: Becht. Sonntag 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. Mordes an dem Baugewerksschüler Hardt haben bis 2 Uhr: Andacht. Mit Illustr.— Die J. Bolte.— Stille Verlobung. Von C. A. Regnet. den Deportirten in Sibirien.— Ludwig Krapf. Lebens⸗ — Am Familientische: Brehms Thierleben mit Farben des XVI. Jahrhunderts.— Seltsame Schwäche.— Briefkasten.— Bücherschau.— Rentier und Proletarier. 5 Mit Illustr.— Reisekosten in alter Zeit.— Merk⸗ Kopfsalat 15— 18 Pf., gelbe Rüben das Gebund 7— 12 Pf., 1 Romainsalat 10— 20 Pf., Rettig das Stück 6—8 Pf., Sellerie der Kopf 10— 20 Pf., Blumenkohl 30—70 Pf., Wirsing 8—15 Pf., Weißkraut 10—25 Pf. das Stück, Rothkraut 20—30 Pf., Kohlkraut 10 Pf., Kohlrabi 6 1 bis 8 Pf., Endivien 25— 35, Zwiebel 5— 10 Pf. das Pfd. Die letzten Nummern des Anzeigers konnten leider nicht zur gewohnten Zeit ausgegeben werden, was namentlich für die Empfänger der durch die Post bezogenenen Exemplare sehr unangenehm war. Der Grund war der, daß einer der Gehilfen in der Druckerei, von welchem P. P. in Rodheim. Anonyme Zusendungen werden f Adorf(Sachsen), 6. März. Heute gegen Abend“ brach hier Feuer aus, welches mit solcher Schnelligkeit 1 den N Statistik von Rom.— Ein Besuch der Negerrepublik nehme (Thee Num die 6 einzul 908 1 por Ste = Lager]? dberger Nühmaschinen rie 0. hrbol eordaf Nite 10 9 ** Je zen * 2 6 J. E rr — 525 r 7 Bor Keane: Mert ber g. e Edeln enges * Schiche. Arbeit retb. i 0 N Garen 8 r 4*— g* * rtr. Selin.“ 1 — r. — 1 „Iboften 51 —„5 . 1 1 ider 8 7 n 5 96 9 — V 51 21 7 K 1* 9 b. 55 2 Stüc * * (Eingetragene Wir nehmen Napitalien auf Zmonatliche Vorschuß und Creditverein N Kündigung zu 4% Zinsen pr. Jahr. 587 Landwirthschaftliche Creditbank in Frankfurt a. M. Generalversammlung. Die Actionäre der Landwirthschaftlichen Statuten zu der elften ordentlichen Gener Donnerstag den 30. 2 Marz in dem Hoͤrsaal der Dr. Senkenberg'schen 1) Erstattung des Geschaͤftsberichts pro 1881. 2) Revisiousbericht des Aufsichtsr 3) Ertheilung der Decharge an den Vorstand. 4 Beschlußfassung über die V 5) Wahlen zum Ausfsichts rath. Die Actionäre oder deren B nehmen wollen, (Theaterplatz Nr. Nummern geo die Eintrittskarten zugesandt. einzuliefern. Frankfurt a. M., 8. März 1882. Bevollmaͤchtigte alversammlung auf Bibliothek(Große Eschenheimergasse Nr. 76) eingeladen. Tagesordnung: aths über den Rechnungsabschluß. ertheilung des Reingewinns gemaß§. 31 der Statuten. evollmächtigte, welche an dieser Generalversammlung theil— erhalten bis zum 29. Marz 1882, Mittags 4 Uhr, auf dem 3) gegen Vorzeigung ihrer Actien oder gegen Einreichung eines nach den rdueten Verzeichnisses derselben die Eintrittskarten. Auswärtigen Actiondren werden gegen Einsendun Creditbank werden I. J., Vormittags 10 Uhr, B — ankbureau g des Nummernverzeichnisses ihrer Actien haben ihre Vollmacht vor dem 29. März l. J. Der Aufsichtsrath: 908 Dr. Schröder. F. P. Heineken. Portland⸗Cement, Sack⸗ und Stückkalk, Gyps, Tuffsteine, feuerfeste Steine, Schornsteinrohre, Dachziegel, Platin⸗Anstreichmasse u. s. w. in jedem Quantum billigst. , 8 g acto 78/III F L HII Schüler-Ducat, 918 Frankfurt a. M., gr. Friedbergerstraße 38. 086 ie un eee et eg von J. Vindewald. zubaog uneg mrcen Fllebbeiget Nähmaschinen⸗Lager 9 1 ö 1 r. * 17 it kommen bei jetziger Husten und Heiserkeit are eder ufig vor und kann allen an diesem Uebel Leidenden r bekannte Eibischzucker nur bestens empfohlen werden. 7 Aus dem Extrakt der Eibischwurzel und feinstem ffinirtem Zucker hergestellt, ist derselbe durchaus nicht at irgend einem Geheimmittel zu vergleichen; da bei zm Verkauf jede kostspielige Verpackung in Schachteln ꝛc. Ermieden wird und es dadurch Jedermann ermöglicht , sich ein billiges und gutes Heil- und Linderungs— ttel zu verschaffen. 771 ie Bauunternehmung Loos II- VI, Bahnlinie Colbe⸗Laasphe sucht leih- oder kaufweise 150 Stück Schubkarren, auch in kleineren Par— thieen, 2000 Meter Rollba hnschienen, 3000 Meter hrbohlen. Auch finden Aufseher, Vorarbeiter, Unter— ecordanten sofort mit oder ohne Geräthe Beschäftigung. Näheres Hötel Pfeifer, Zimmer 36, Marburg. 899 Fr. Megerle's 18 3. 2 Cirage à Harnais mübertroffene Lederglanzschwärze für Geschirre und aller Aten Lederzeug empfiehlt J. W. Falck, Frledberg. 705 Ph. J. Weiß, Bab⸗Nauhelm. ine fast neue Glaskalesche, 1 neuen eleganten!“ E Landauer, neue Halbverdeck(Milords), neue Breaks, neue Doka, neue Oeconomlewagen mit Kasten und Leitern, komplet, 2 neue Sitzwägelchen, 1 gebrauchtes Pritschen— wigelchen, gebrauchte Räder, schöne Ambosklötze, Hammer hee(Weißdorn), fertige beschlagene Schubkarren, Ventlle unh Muttern zu Patentachsen, Jauchepumpen hat billig erkaufen O. Ph. Romeiser, Schmied, 500 in Friedberg. Eine Ziege mit zwei Lammern Kleesamen. Feinster grobkörniger Pfälzer Rothklee, 0 5 Provenecer Luzernklee, in seidefreier Waare bei 886 Wilnelm Fertsch. Pariser Pendules& Wecker in den neuesten Modellen sind in großer Auswahl vor— räthig, ebenso Spiegelglas-Holz-Thermometer und Barometer. Reellste Bedienung, feste Preise. L. Hanau, 810 Hof⸗Uhrmacher und Goldarbeiter. Schönfärberei, Druckerei und chemische Wascherei von Ludwig Schmidt, vormals A. Metzendorf, empfiehlt sich im Färben und Waschen zertrennter und un zertrennter Herren- und Damenkleider, Möbelstoffe, Seide, Sammt, Rips, Plüsch, sowie aller in dieses Fach 802 — einschlagenden Artikel. Handschuhe werden in kürzester Zeit gewaschen und gefärbt. Dung-Gyps gat zu verkaufen J. C. Schneid, Schreinermelster. 904 7 1 bringe in empfehlende Erinnerung. Gustan Geer, Gyps⸗ und Kreidefabrik, 904 Höch st a. M. 2——*— Die Seifenfabrik von Carl Hoffmann in Herborn liefert 1. weiße Kernseife per Pfd. 32 Pf., I. gelbe 10 90 55 II. marmorirte 0 dn J. gelbe** U 21 77 J. braune Oelseife eee 8 1. weiße Silberseife e 8 in Kistel von 25— 50 Kilo unter Nachnahme oder vor heriger Einsendung des Betrags. Kiste frei und franco nächste Bahnstatlon. 894 903 Ein noch in sehr gutem Zustande sich befindender Kuhwagen, sowie etwa 5060 Centner Dickwurz hat zu verkaufen Johannes Dietrich II. zu Petterweill. Selbstgezogenen Gelbrübsamen, halblange rothe, hat zu verkaufen 922 Sebastian Klein. Strumpf Längen Friedberg. Strohhüte werden gewaschen, gefärbt und fagonirt bei M. Holler, zunächst der Burg. Große Auswahl in Steinnus⸗, Stoff-, Perlmutter-, Posament⸗ und Metall⸗ knöpfen, fowie in allen Farben Litzen, Seide und Zwirnen zu sehr billigen Preisen bei 929 Geschwister Schloß. Prima Nindfleisch, per Pfund 45 Pf., 911 hierdurch gemäß F. 25 der Schweinefleisch 64 Pf., Leber⸗ und Blutwurst 68„ Fleischwurst 80 Preßkopf 895 ist fortwährend zu haben bei 913 Theodor Sprengel. Barometer, Thermometer in allen Ausführungen, Alkoholometer, Aräometer, Saccharometer aller Systeme, Brillen und Pince-nez nach Prüfung und Maß, 7 Wasser waagen. Fr. Fuendeling, Optiker und Mechaniker. Prima Nuß⸗ und Schmiedekohlen empfiehlt billigst Assenheim. Lager am Bahnhof. —— Strohhüte werden gewaschen, gefärbt und fagonirt bei 905⁵ Elise Hanau. Verschiedenes Stroh& Spreu verkauft Ph. Altmannsperger. 909 Ein ordentliches Dienstmädchen gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 910 Frische Dratbückinge 1 Wilh. Fertsch. 7 8 2 Gelbe Rosenkartoffeln, zur Frühjahrsaussaat sehr zu empfehlen, w der Domäne Gronauer-Hof zahlung von 5 Mark per 200 Pfund abgegeben. Diese seit 2 Jahren hier gepflanzte neue Kartoffel⸗ sorte ist so ertragreich, als die in biesiger Gegend übliche Cbäteau, hat jedoch noch große Vorzuͤge, indem selbige früh reift, keine Nachwüchse oder tiefe Augen bekommt, sich recht gut hält, sowie nach dem Kochen schmackhaft und mehlreich ist. Unterhändler verbeten, berücksichtigt werden. Friedberg. 895 Carl Bauer. bei erden auf bei Vilbel gegen Baar⸗ nur direete Käufer konnen 915 Zur bevorstehenden Saison empfehle zu dilligsten Preisen: Schmiedeeisen, Walzeisen in allen Dimensionen, Achsen, Stahlschaaren, alle Arten landwirthschaftliche Geraͤthe, als: Grabschippen, Gartenrechen, Garten⸗ häckchen de., amerikanische Dung⸗ und Heugabeln, Eisen⸗ bleche, Zink, sowie alle sonstigen Eisenkurzwaaren. Bad Nauheim. Heinrich Knieriem II., Fahrstraße 297. Eine Glaskalesche, verschiedene offene Federwagen, Oeconomlewagen, Ringel⸗ walzen, Schaareggen, Spitzeggen, Kartoffeleggen, Sack⸗ karren, sowie eine große Auswahl in Pfluͤgen aller Art, sind vorräthig in der landwirthschaftlichen Geräathe⸗, Huf⸗ und Wagenschmiederei von 9²³⁵ G. Schudt, Fuiedberg l. d. W. —— Obstbäume. Unterzeichneter empfiehlt hochstaͤmmige Aepfel, Birnen, Kirschen, Zwetschen, Reineelauden und Mirabellen in untadelhafter Waare, als schlanker Wuchs, gute Krone und reiche Wurzelbildung. Assenheim den 10. Maͤrz 1882. Adolf Welle, Graͤflicher Hofgaͤrtner. 916 5 8 912 K. Friedrich. verkauft billigst zu den billigsten Preisen bei K. Friedrich. Fosenträger 1 —— Die von den am 15. v. Mts. zu Friedberg versammelten Interessenten ernannte Com-[Hötel Trapp zu sprechen. 5 89 Montag den 13. d. Mts. bin ich in Friedberg, G. W. Koch, eee ee eee mission für Errichtung einer Zuckerfabrik in der Wetterau giebt zunaͤchst ihren Auftraggebern bekannt, daß die auf Grund der Beschlüsse vom 15. v. Mts. mit dem Consortium von Capi⸗ Das deutsche Schauspiel in talisten gepflogenen Verhandlungen zu keinem Resultate geführt haben. In einer Commissionssitzung vom 4. Marz l. J. wurde darauf folgender Beschluß gefaßt: 1. Es soll eine Rübenzucker-Fabrik in der Wetterau auf Actien gegründet und im Jahre 1883 in Betrieb genommen werden. Das Actien⸗Capital ist auf etwa 900,000 M. festgestellt; es sollen jedoch vordersamst[Senntag den 12. März, Abends 8 uhr, im 1 1 7 2. nur 400,000— 500,000 M. durch Actien aufgebracht werden. 3. Der Betrag einer Actie wird auf 300 M. festgestellt. 4. Actien werden nur an solche Personen, welche sich zum Rübenbau verpflichten, und zwar auf je einen Normalmorgen(/ Hectar) eine Actie abgegeben; umgekehrt muß auf jeden 883 Normalmorgen zum Rübenbau angemeldetes Areal eine Aetie übernommen werden. Freiwillige Feuerwehr. * Das Actien⸗Capital wird je nach Bedarf nach und nach eingezahlt, die erste Einzahlung soll jedoch keinesfalls ein Dritttheil der Gesammt-Actie überschreiten. „Für die von den Actionären gelieferten Rüben soll als Durchschnitt 1 M. pro Centner gezahlt werden. 285 die Zeichner sollen demnächst zu einer Versammlung eingeladen werden, worin die Statuten festgestellt und die Lieferungsverträge, resp. die Verträge bezüglich Betheiligung, festgestellt und definitiv abgeschlossen werden sollen. 8. Entsprechende Anmeldungen koͤnnen bei den Mitgliedern der Commission und bei den Herrn Directoren der landwir ftlichen Vereine Friedberg und Hanau er olgen und 8 a ndwirdschaftlichen Vereine 8 9 0 folz 0„ Auszugtssche und Rohrstuͤhle 0 verkauft, um it d n Die Commission. 770. zwar binnen 4 Wochen. Vortrag des Herrn Reallehrers Franz frei, für Nichtmitglieder gegen Zahlung von 20 Pf. Die Rückstände, 30-40%, werden den Lieferanten unentgeltlich überlassen. y ee Wind e, a N N ker. Auf Grund vorstehender Bestimmungen sell zur Actien-Zeichnung aufgefordert werden; 5 ungen e een seiner Entstehungsperiode. Schwabe von Gießen Stein häußer'schen Gartensaal. Eintritt für Mitglieder und deren Angehörige Der Vorstand des Turnvereins. Unterstützungskasse. Samstag den 11. März, Abends 8 Uhr, General⸗ Georg Hieronimuz. Verschiedene neue polirte Möbel, F. Roßbach. 894 1 Tonntag und Montag auf der Freiheit. sehr feinschmeckend, per Pfd. 52 Pf., empfiehlt 888 Fr. Hilbrecht Wittwe. Thüringer Rahmkäse, Aechanisches Museum. Dasselbe enthält nur Kunstwerke der Mechanik, aus⸗ gestattet mit ganz neuen Figuren und Automaten. Der mechanische Trompeter. Der Savojarde spielt auf dem hocheleganten Saiten-Justrument. Sensationell! Der Niesenphonograph(Sprechmaschine) von Mr. Edison, spricht, singt und pfeift. Der schreibende Automat ꝛc. Näheres besagen die Anschlagzettel. Eintrittspreis: 1. Platz 40 Pfennig, 2. Platz 20 Pfennig, Kinder 15 Pfennig. 914 Achtungsvoll C. Wallenda, Mechaniker. Aeltestes, groͤßtes und billigstes Möbelmagazin in Friedberg en J. Pfeffer& Metzendorf, vor vierzig Jahren unter der Firma J. Pfeffer gegründet, dessen Reellität seit dieser Zeit durch eine ausgebreitete Kundschaft Anerkennung gefunden hat, unterhält stets ein sehr reichhaltiges Lager von den feinsten bis zu den gewöhn⸗ lichsten Möbeln, allen Anforderungen bezüglich der Güte und der modernsten Fagon entsprechend. 512 Lebensversicher ungsbank für Deutschland in Gotha. Stand am 1. Januar 1882. Versichert 57600 Personen mit. 394, 800,000 Mark, Bankfonds. ///////%%S%%%%0%000⁰ꝙ⁵˙¾⁰Ü⁰ßiüCc mdr. 102,300,000 7. Dividende der Versicherten im Jahre 1882: 42 Procent der Jahresprämie. 5 Die Bank erhebt keine Aufnahme⸗Gebühren, gewährt alle Ucberschüsse voll und unverkürzt an die Versicherten zurück und zahlt nach dem Tode des Versicherten die Versicherungssumme sofort nach Beibringung der vorschriftsmäßigen Sterbesall⸗Nachweisungen ohne Zins⸗Abzug aus. Dauernd Angestellten, welche bei ihr Versicheruug nehmen, gewährt die Bank Darlehen zum Zwecke der Bestellung von Dienstrautionen unter besonders günstigen Be⸗ dingungen. 5¹⁰ Versicher ungs⸗Anträge werden vermittelt durch Jos⸗ Hofimann, Posamentie— Geschäfts- Verlegung. Einem geehrten Publikum Friedbergs und der Umgegend die ergebene Mittheilung, daß ich mein Geschäft von heute ab bei den Herren Mai& Oppenheimer, der Post gegenüber, verlegt habe und bringe mein Lager in Bürsten und Pinseln, eigenes Fabrikat, in empfehlende Erinnerung. Friedberg den 1. März 1882. Th. Steinel, Bürstenmacher. Gold- und Politurleisten 887 bei Assenheim. Carl Bauer. Sprungfedern und Möbelgurten, sowie alle Polstermaterialien in den b 995 verkauft billigst 928 en besten Oualitäten Seegras, Roßhaare, G. M. Reuß, Tapezier. mit Cabinet zu vermiethen und sofort beziehbar bei 873 Reallehrer Lang. Warme Bäder Für Consirmanden. Weiße Röcke, gestickte Taschentücher, Myrthenkränze, Corsetten und alle Arten Handschuhe empfiehlt in großer Auswahl und zu äußerst billigen Preisen 906 Elise Hanau. Les 22 Ceschäftseröffnun 9. a Empfehle mich ergebenst zum Verkauf in allen hier üblich vorräthigen, selbstgemachten Seilerwaaren, sowie in allen in dieses Fach einschlagenden Artikeln; auch verkaufe ich Korb⸗ und Holz Waaren und ve prompte und billige Bedienung. rspreche „Hermann Bender, 900 Seilermeister, uUẽßsagasse gegenüber den Herren Becker& Engel. Stets vorräthig!! D Trans portable 813 Spar„Kochherde in allen Größen mit den neuesten Verbesserungen, für Restaurationen, Oeconomieen und kleine Haushaltungen, fertigt selbst; waer unter Garautie zu den billigsten Preisen „Friedberg, Max Henckel, nächst dem Bahnhof. mechanische Werkstätte— Schmiedeiserne Wasch⸗ K Viehkessel, per Pfund 27 Pf., empfiehlt Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Gummizüge 2 Caen bed, 5 Unterjaden& Unterhosen 4. Sade 5 0 — Druck und Verlag von Carl Bindernagel. i ELatt Vr Und ine ail 0 706 Jean Huber. in H gebetet Dr. 1 Kre an k haben derma binnen