gegenüber Tnagel. — 18 ver sind 24 rt a. M. Ao. Juni: ellug nach rmes. erein. lung. id Kegel-“ mu? Iritorich. beten, N ell Peselle en Steh, r fil Sanden- Alk 1 g E Donnerstag den 8. Juni. e Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; eln Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗C —— onto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. a Dem Vorstande des Frankfurter landw. Vereins ist aus Anlaß des im September d. J. in Frankfurt a. M. abzuhaltenden Pferdemarktes, wobei eine Verloosung von Luxus- und Arbeits-Pferden veranstaltet wird, gestattet, die fraglichen Loose im Kreise Friedberg zu vertreiben. Betreffend: Feststellung und Ablieferung der reinen Einkünfte(Intraden) aus dem Vermögen der in die Landes-Waisen-Anstalt aufgenommenen Waisen an diese Anstalt. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die Verträge über Verpflegung von Waisen auf Kosten der Landes-Waisen⸗Anstalt sind von Ihnen künftig stets in dreifacher Ausfertigung an uns einzusenden. Zugleich diene Ihnen zur Kenntuniß und Beobachtung, daß die Vergütung für Unterhaltung von Waisenlehrlingen in Wäsche und Kleidung bei dreijähriger Lehrzeit, wo sie seither 30 Mark betrug, auf 40 Mark, bei vierjähriger Lehrzeit, wo sie seither 24 Mark betrug, für die Folge auf 30 Mark in geeigneten Fällen erhöht werden kann. Betreffend: Die Ausführung des Gesetzes vom 27. April 188 über die Ausübung und den Schutz der Fischerei. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. Großherzogliches Ministerium der Finanzen beabsichtigt jedem der in F. 15 der Verordnung vom 1. vorigen Monats bezeichneten Diener ein Exemplar des rubricirten Gesetzes nebst zugehöriger Verordnung und Bekanntmachung zustellen zu lassen, und beauftragen wir Sie da her, uns die Zahl der betreffenden in Ihrer Gemeinde angestellten Schutzbeamten insbesondere Feldschützen, Ortspolizeidiener, sowie von der Gemeindeverwaltung angestellte Güteraufseher und Wiesenwärter binnen 8 Tagen zu berichten. Dr. Braden. Friedberg den 6. Juni 1882. Dr. Braden. Friedberg den 2. Juni 1882. Adalbert Huhn von Schweinheim hat seine Familie in hülflosem Zustande zu Vilbel verlassen. Es wird gebeten denselben dahin zurückzuverweisen, auch seinen Aufenthaltsort hierher mitzutheilen. Friedberg am 5. Juni 1882. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Hofjunker Freih. H. v. Gagern wurde zum Kammerjunker, der Re— gierungsaccess. Buchinger aus Bensheim wurde zum Kreis-Assessor in Alsfeld, der Kreisarzt Dr. Reißner wurde zum vortragenden Rath für öffentliche Gesundheitspflege bei dem Ministerium im Hauptamte, der Kreisveterinärarzt Dr. Lorenz, unter Belassung in seiner Stelle als Kreis— veterinärarzt zu Offenbach, zum vortragenden Rathe bei dem Ministerium im Hauptamte, der Kreisarzt Dr. Neidhart in Worms zum Kreis— arzte in Darmstadt, der Kreisarzt Dr. Nordt in Bingen zum Kreisarzte in Worms, der Kreis— assistenzarzt Dr. Ihring zu Lich zum Kreisarzte in Bingen, der Gerichts-Canzlist Schäfer zum Registrator bei dem Oberlandesgericht und der Hofgerichts-Canzlist Heine zum Registrator bei dem Landgerichte der Provinz Starkenburg, der Stenograph Meis aus Darmstadt zum Kammer— stenographen ernannt. — Post⸗Personalnachrichten. Versetzt sind der Postinspector Börner von Oldenburg nach Darmstadt und Postkassirer Winter von Darm— stadt nach Wiesbaden; in den Ruhestand ge— treten ist der Postverwalter Freymann in Gedern. Berlin. Wie man hört, bestätigt sich die Nachricht, daß Prinz Heinrich auf der Corvette „Olga“ eine einjährige Seereise antritt. Die „Olga“(Capitän von Seckendorff) geht am 1. October in See nach Westindien. — Zu den Tauffeierlichkeiten wird auch der König von Sachsen, sowie der Prinz und die Prinzessin Christian von Schleswig-Holstein nebst Kindern erwartet. Man hält es hier nicht für unmöglich, daß König Humbert, welcher eben— falls die Pathenstelle bei dem Urenkel des Kai— sers angenommen, sich nicht, wie der„Diritto“ meldet, durch den Herzog von Aosta vertreten lassen, sondern sich persönlich hier einfinden werde. Entschieden ist hierüber noch Nichts. — 5. Juni. In der Hilfskassen-Commission beantragt u. A. Buhl, daß die Krankenunter— stützung mindestens die Hälfte des ortsüblichen Taglohns betrage.— Die Unfall- und Kranken— kassen-Commission discutirte die§§. 5, 6, 7, 8, 9, 10.— Die Gewerbeordnungs-Commission lehnte die liberalen Amendements zu F. 42 ab. Die vom Bundesrath abgelehnten baierischen Anträge werden von Ruppert in der Commission eingebracht und mit Hilfe des Centrums und der baierischen und sächsischen Conservativen wohl durchgebracht werden.— 6. Juni. Die Gewerbe— ordnungs-Novelle ist mit 11 gegen 10 Stimmen von der Commission angenommen worden. Ueber die Bestimmung wegen des Colportagebuchhandels ist noch kein Beschluß gefaßt.— Die Commission zur Berathung des Unfallversicherungs-Gesetzes nahm die§F. 7, 8 und 9 der Krankenvorlage an, zu F. 9 den Antrag Hirsch, den Gemeinde— kassen aufzuerlegen, beim Jahresabschlusse eine Uebersicht der Versicherten und der Krankheiten beizufügen. — 6. Juni. Reichstag. Der Präsident berichtet über die Betheiligung des Vorstandes an der Eröffnung der Gotthardbahn und theilt den Mitgliedern mit, daß Freikarten für die einmalige Hin- und Rückfahrt von der Gott— hardbahn übersandt sind. Tagesordnung: Zoll— tarifnovelle. Heidemann berichtet über ver— schiedene auf die Vorlage bezügliche Petitionen. v. Heeremann bedauert, daß die Regierung nicht eher den berechtigten Wünschen des Müllexei— Gewerbes nachgekommen sei, und bittet die Re— gierung, ein Augenmerk auf die Interessen des Landes zu richten und dieselben nicht durch Dinge zu schädigen, wie vielfach als Zolleuriosa geschehen. Bundesbevollmächtigter Burchardt rechtfertigt das Verhalten der Regierung und empfiehlt die unveränderte Annahme der Re— gierungsvorlage. Kochann und Kardorff betheiligen sich in kurzen Bemerkungen an der Debatte, worauf§. angenommen wird. Hierauf wurde eine Anzahl Petitionen erledigt. Behr empfiehlt seinen Antrag, bei 5 h des Tarifs hinter„Wasserglas“ einzustellen„Schlemm— kreide“. Kardorff zieht den Antrag mit Zu— stimmung des Antragstellers zurück. Bei der Abstimmung über§. 2 wird Nummer 1 an⸗ genommen, der übrige Theil abgelehnt. Kassel, 6. Juni. Das neueste Bulletin über das Befinden des Prinzen Carl von Preußen lautet relativ günstig. München, 6. Juni. Der deutsche Bot— schafter Fürst Hohenlohe trifft heute hier ein, begibt sich morgen nach Außee und reist von da am 9. direct nach Paris. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Die Er⸗ nennung v. Kallay's zum Reichsfinanzminister ist nunmehr perfect. Lemberg, 3. Juni. Hier, in Brody und in den Grenzbezirken Galiziens wurde heute mit der Repatriirung der zur Emigration untaug— lichen russischen Flüchtlinge begonnen. Den— jenigen, welche ohne zwingenden Anlaß ihren von Juden-Excessen gar nicht betroffenen Hei— mathsort verlassen haben, werden die Reisekosten vergütet und ein Handgeld zur Wiederaufnahme ihrer früheren Beschäftigung in Rußland aus— gezahlt. Die Repatriirung geht bisher anstands— los vor sich. Frankreich. Paris, 5. Juni. In der Deputirtenkammer gelangte der Gesetzentwurf, betreffend die Creditbewilligung von 14 Mill. zur Bestreitung der Kosten der tunesischen Ex— pedition in diesem zweiten Halbjahre zur Ver— theilung. Schweden. Stockholm, 6. Juni. Zu der silbernen Hochzeit des Königspaares prangen heute alle Häuser, Plätze und Schiffe im Fest— schmuck. Nach dem feierlichen Gottesdienste in der Schloßkirche findet Galadiner und zugleich Speisung der städtischen Armen statt. Großbritannien. London, 6. Juni. Das Unterhaus hat den Artikel 1 der irischen Zwangs— bill mit 227 gegen 38 Stimmen, den Artikel 2 ohne Abstimmung angenommen. Die Debatte wurde hierauf vertagt. —„Times“ empfiehlt, daß England in den internationalen Unterhandlungen betreffs Egyp— ee e n N 1 6 0 5 .— U 0 3 tens die Führung übernehmen solle, weil die Interessen Englands dort größer seien, als die irgend eines anderen Landes. Türkei. Constantinopel, 5. Juni. Dem „Reuter'schen Bureau“ zufolge versandte gestern die Pforte eine Circularnote, mittelst welcher sie das Conferenzproject ablehnt. — Entgegen früheren Mittheilungen wird wiederholt constatirt, daß Server Pascha nicht als Commissär nach Egypten geht. Rußland. Petersburg. Vielseitig wird bestätigt, daß Rußland die Befestigungen seiner Westgrenzen eifrigst betreibt. Lublin und Kowno werden schleunigst befestigt zu Plätzen ersten Ranges, der durch den Bug geführte Canal soll Pinsk und Minsk, wo Skobeleff comman— dirt, verbinden, Warschau bekommt 6 neue ge— panzerte Forts, die so angelegt werden, daß zwischen ihnen Erdforts wie bei Plewna er— richtet werden können. Den Zeitungen ist es verboten, hiervon etwas zu melden. Die„Ind. Belge“ meldet, daß gegenwärtig größere Truppen— abtheilungen, unter Leitung von Eisenbahn-In— genieuren, an der Erbauung einer von Pinsk nach Sjabinka führenden strategischen Eisenbahn— linie arbeiten. Beide Orte liegen im Gouverne— ment von Minsk. Bis jetzt wurden von dieser Bahn in 120 Tagen 150 Km. vollendet. — Eine Anzahl russischer Kaufleute in Moskau petitioniren bei dem Finanz-Minister um Erhöhung des Einfuhr-Zolles auf Kamm— Woll⸗Waare behufs Hebung der russischen Schafzucht. Moskau. Auf dem Boullevard Twer wurde ein Offizier verhaftet, welcher geäußert hatte, der Czar möge sich verbergen, wie er wolle, schließlich werde er doch ermordet werden, wenn nicht anders, so durch einen Militär, da unter dem Militär viele zur Vollziehung einer solchen That bereit seien. Egypten. Kairo, 5. Juni. In Folge des Protestes der englischen Regierung gegen die militärischen Vorbereitungen in Egypten, tele— graphirte der Sultan an den Khedive, er möge Arabi Pascha veranlassen, diese Vorbereitungen, insbesondere die Arbeiten an den Befestigungen Alexandriens einzustellen. Man glaubt, die Befehle des Sultans, die Befestigungsarbeiten in Alexandrien einzustellen, kommen jedoch zu spät an, da der Bau der Erdwerke und die Armirung des Hafens mit Batterien beendet scheinen. — 5. Juni. Dem Correspondenten des „Standard“ gegenüber erklärte Arabi, er und seine Auhänger fragten sehr wenig nach den Verheiß— ungen und nach den Drohungen Englands und Frankreichs. Er hoffe mit Gottes Hilfe und unter Billigung des Sultaus, dem er mit seinen Freunden gehorche, jedwede europäische Aggres— sion siegreich zurückzuweisen. Aus Stadt und Land. Darmstadt, 4. Juni. Staatsminister von Starck hat heute eine mehrwöchige Urlaubsreise angetreten. Gerichtssaal. Friedberg. In der Sitzung des Schöffengerichts vom 6. Juni l. J. wurde erkannt: 1 Gegen Heinrich Rausch III. Wittwe von Friedberg, wegen Widerstands, auf 5 Tage Gefängniß; 2) Gegen Heinrich Mack III. von Friedberg, wegen ruhestörenden Lärmens, auf sechs Tage Haft; 3) Gegen Adam Balser von Nieder-Wöllstadt, wegen Körperverletzung, auf zwanzig Tage Gefängniß. 4) Joh. Bell II. von Ilbenstadt, angeklagt der Ueber— tretung der straßenpolizeilichen Vorschriften, wurde frei— gesprochen; ebenfalls erfolgte 5) gegen Georg Metzger Wittwe von Nieder-Wöllstadt, wegen des ihr zur Last gelegten Vergehens wider die öffentliche Ordnung, ein freisprechendes Erkenntniß. Friedberg. In der Schöffengerichts-Sitzung am 13. Juni l. J. kommen zur Verhandlung: 1) die Straf⸗ sache gegen Jakob Brückmann von Vilbel, wegen Be— trugs. 2) die Strafsache gegen Valentin Kuhnen von Cöln, wegen Körperverletzung, ruhestörenden Lärmens und groben Unfugs. 3) die Privatklagesache gegen Fr. Gunderlochs Ehefrau von Friedberg wegen Beleidigung. 4) die Privatklagesache gegen Heinrich Vetter von Burg— gräfenrode, wegen Körperverletzung und gegen Georg Meisinger Wittwe von da, wegen Anstiftung zur Körper— verletzung. Butzbach. Nächsten Freitag den 9. Juni, Vorm. 8 Uhr anfangend, findet am hiesigen Amtsgericht eine Schöffensitzung statt. Zur Verhandlung gelangen folgende Klagesachen: 4) gegen Ph. Schäfer von Bensheim, wegen Körperverletzung; 2) gegen H. Sames II. von Trais⸗ Münzenberg, wegen Diebstahls; 3) gegen H. Baumann von Butzbach, wegen Körperverletzung; 4) gegen Gilbert Kretzmüller von Gambach, wegen Beleidigung des Moritz Bender von da. Warum versichern wir uns? Unter diesem Titel, liebwerther Leser, habe ich einmal ein Büchlein geschrieben“), das ich so frei bin, allen Denen angelegentlichst zum Lesen zu empfehlen, die immer noch allerlei Einwände gegen das Versicherungswesen haben, oder die zwar das Vortreffliche an demselben anerkennen, aber in angestammter Michelei, wie sie in Deutschland mehr denn sonstwo blüht, „eben nicht dazukommen“, in irgend eine Ver— sicherung Leibes und Lebens, Hauses und Hofes, Weibes und der Kinder zu gehen, es sei denn, daß der Staat sie zwingt. Es ist nun hier nicht meine Absicht, das, was ich dort des weiteren ausführte— ich bilde mir ein, es sehr unterhaltend, belehrend und selbst für den Ver— nageltsten verständlich ausgeführt zu haben— hier zu wiederholen, sondern ich komme einer Bitte der verehrlichen Redaktion nach, ihr einige Worte zu schreiben über die vortreffliche Einricht— ung der„deutschen Militärdienst-Versicherungs— Anstalt in Hamburg“. Die Empfehlung, die ich diesem Unternehmen in besagtem Schriftchen gleich bei seinem ersten Auftreten zu Theil werden ließ, hat sich seitdem dadurch gerecht— fertigt, daß nach anfänglicher Zurückhaltung nach und nach die Betheiligung eine seyr rege geworden ist. so daß z. B. vom November 1880 bis Januar 1881 mehr als 1000 Väter für ihre Kinder ein— traten, so daß anfangs des Jahres 1881 unge— fähr 8,600,000 Mark Kapital mit 8100 Policen versichert waren. Ende des Jahres waren es schon 12,000 Policen mit 10,868,600 Mark. Der Grundgedanke dieser Anstalt ist nämlich der, es den Eltern möglich zu machen, ihre Kinder während der Militärzeit, sei sie nun 3 oder 1 Jahr, zu unterstützen. Dadurch wird die Ungleichheit weniger fühlbar, die darin liegt, daß der eine Vater möglicherweise von drei Söhnen alle zum Militärdienst hergeben muß, und so nicht blos die Verdienste von drei oder neun Jahren verloren sind, sondern ihm auch noch namhafte Kosten für Erhaltung seiner Söhne während der Militärzeit erwachsen. Sein Nach— bar aber, der's viel besser könnte, hat Glück, und wenn dies Glück auch nur in einem Kropf des hoffnungsvollen Sohnes besteht. An dem Geschäft ist der Sohn durch denselben nicht ge— hindert, vom Militär aber wird er dadurch frei; der Vater hat keine Kosten für die Militärzeit und der Sohn den Verdienst von 1 oder 3 Jahren. In ganz sinureicher Weise hat nun die „Deutsche Militärdieust-Versicherungs-Anstalt“ in Hamburg, eine Versicherungs-Anstalt auf Gegenseitigkeit, diese Ungerechtigkeit auszugleichen versucht. Es können nämlich Kinder im Alter von 3 Monaten bis zu 12 Jahren bei dieser Anstalt so versichert werden, daß sie mit dem 20. Jahre die bestimmte Summe erhalten. Und zwar so, daß, wenn das Kind nicht zum Militär eingestellt wird, oder vor dem 20. Jahr stirbt, entweder Nichts zurückbezahlt wird, oder aber blos die eingezahlten Prämien abzüglich einer Jahresprämie und zuzüglich der angesammelten Dividenden. Ich will hiefür ein Beispiel geben. Ich habe meinen 2 Jahre alten Buben mit 1200 Mark auf die zweite Art bei dieser Austalt versichert. Dafür bezahle ich 18 Jahre lang jährlich 35 Mark 88 Pf. Muß mein Bube zum Militär, so kommen mir die 1200 Mark recht gut; wird er frei, so erhalte ich zwar nur meine Einzahlungen von 17 Jahren nebst Dividende zurück, aber dafür sind mir auch die Ausgaben für ein Militärjahr erspart. Wie gut würde es manchem armen Dreijährigen thun, wenn ihm sein Vater auch nur 100 Mark jährlich zukommen lassen könnte. Hundert Mark „) In der„Neuen Volksbibliothek“ von Levy und Müller, Band 4, Heft 6. aber ist eine große Summe für einen Bauern da der Sohn, der vielleicht bisher dem Vater verdienen half, dem Geschäft entzogen ist. Es ist von der Gesellschaft der ganz richtige Grund— satz aufgestellt worden: Wird der Knabe zum Militär eingestellt, so braucht er viel, darum erhält er viel; wird er nicht eingestellt, so braucht er wenig, ja verdient 1 bis 3 Jahre lang Etwas, deßhalb erhält er wenig oder Nichts. Es leuchtet ein, daß gerade dem kleinen Mann mit dieser Versicherungsart gedient ist; die jähr— lichen Beiträge etwa für 200 bis 300 Mark sind klein bei Anspruch auf Rückzahlung, wenn der Sohn nicht zum Militär muß, sehr klein, wenn man diesen Auspruch nicht erhebt, weil man sicher hofft, der Sohn werde sich so stramm entwickeln, daß er unter allen Umständen zum Militär muß. Wer in dieser Anstalt versichert ist, darf dies hoffen, muß dies nicht fürchten. Und wie gut thun dem Bauern, dem Hand— werker, der zu den Kosten für den Sohn während der drei Jahre, da er beim Militär ist, viel— leicht einen weiteren Knecht oder Gesellen ein— stellen muß, so ein Paar hundert auf diese Weise mit Leichtigkeit ersparte Mark! Aber welche Garantien, fragt eine ängstliche Seele, bietet diese Anstalt? Hamburg ist gar so weit. Antwort: Dieselben, die jede andere gute Versicherungsanstalt bietet; Schwindel ist, das glaube ich versichern zu können, keiner dabei, so wenig wie bei der Stuttgarter oder einer andern soliden Versicherung. Und wenn Ham— burg auch weit ist, so kann doch der Umstand beruhigen, daß 1) dort so gut ehrliche Meuschen wohnen, wie in Friedberg oder Frankfurt; 2) daß in Hamburg selbst binnen Jahresfrist 1120 Väter eintraten, von welchen 50 Aerzte und Apotheker, 90 Lehrer und Prediger, 80 Stadt- und Ge— richtsbeamte, 500 Kaufleute und Fabrikanten, 400 Handwerker waren. Diese Leute, welche die Verwaltung vor Augen haben, denen die Personen des Aufsichtsraths bekannt sind, wer— den sich auch vorher besonnen haben, ehe sie ihr Geld der Austalt anvertrauten. Wer aber eine mehr amtliche Bestätigung wünscht, dem sei der Schluß eines Artikels der„Elsaß-Loth— ringischen Zeitung“ mitgetheilt:„Die Leitung und Verwaltung der Anstalt darf schon An— gesichts des Umstandes, daß bereits im Jahre 1879 eine Dividende von 3 Procent zur Gut— schrift für die Interessenten hat festgesetzt wer— den können, wohl als eine vertrauenswerthe bezeichnet werden. Die Wichtigkeit, sowie der gute Zweck der Anstalt ist von den höchsten Reichsbehörden, hier in Elsaß-Lothringen auch seitens des kaiserlichen Ministeriums anerkannt worden. Viele Familienväter werden daher in der Benutzung der hier gebotenen Einrichtung eine weise Fürsorge für die Zukunft ihrer Söhne treffen.“ Das Nähere über diese Versicherung ist von dem Subdirektor für Frankfurt, Major v. Bülow, und zahlreichen Agenten zu erfahren. Wer bei jeder Gelegenheit über die Nachtheile der allgemeinen Wehrpflicht klagt, aber sich's entgehen läßt, mit einigen Mark jährlich sich diese Last zu erleichtern, der hat kein Recht zu diesen Klagen. Dr. P. E. Verloosung. Wien. Ziehung der österr. 100 fl.-Loose von 1864 vom 1. Juni. Serlen: 540 860 1022 1155 1409 1560 1730 1808 1965 2334 3232 3374 3700 3917. Der Haupttreffer fiel auf S. 3232 Nr. 36, der zweite Preis auf S. 1965 Nr. 5, der dritte auf S. 3700 Nr. 17, der vierte auf S. 3700 Nr. 33, je 5000 fl. auf S. 1022 Nr. 16 und S. 3232 Nr. 92, je 2000 fl. auf S. 540 Nr. 52, S. 1730 Nr. 10, S. 3223 Nr. 58, je 1000 fl. auf S. 860 Nr. 42, S. 1155 Nr. 16, S. 1409 Nr. 15, S. 1730 Nr. 48, S. 3374 Nr. 13, S. 3700 Nr. 10, je 500 fl. auf S. 540 Nr. 74, S. 860 Nr. 37 94, S. 1409 Nr. 79, S. 1560 Nr. 35, S. 1730 Nr. 91, S. 1808 Nr. 39, S. 1965 Nr. 60, S. 33 Nr f d 87, S Nr. 43, S. 3917 Nr. 7 27 63, je 400 auf fl. S. 540 Nr. 12 62, S. 860 Nr. 54 91, S. 1022 Nr. 8 47, S. 1155, Nr. 51 87, S. 1409 Nr. 53 69, S. 1560 Nr. 55, S. 1965 Nr. 30 69 77, S. 2331 Ni. 8 S. 3232 Nr. 61, S. 3374 Nr. 10, S. 3917 Nr. 18 42 55. oder Handwerker, und sie ist um so größer, als sie gerade in der Zeit aufgebracht werden soll, Off und We per die hies. A Monat M. 17 hiesiger diesen Wenn r klein, „ edt weil „ stramm 3 den zum all dersichert ucht fürchten. 1 6 Handel und Verkehr. Friedberg, 7. Juni. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.80.—0.90, Eier 1 St. 5 Pf. Friedberg, 6. Juni. Fruchtbericht. Walzen M. 25.50, Korn M. 19., Gerste M. 18., Hafer M. 16. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Gießen, 6. Juni. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 0.75 0.85, Eier 1 St. 5 Pf., 2 St. 9 Pf., Käse per St. 5—8 Pf., Tauben das Paar 60—80 Pf., Hühner per Stück M. 0.90— 1.40, Hahnen per Stück M. 1.00— 1.50, Enten per Stück M. 1.70— 2.00, Ochsenfleisch per Pfund 64—66 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 54—56 Pf., Kalb⸗ fleisch 44— 50 Pf., Schweinefleisch 62—64 Pf., Hammel⸗ fleisch 60— 70 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 4.00— 4.50, Zwiebeln der Centner M. 15—18. Grünberg. Fruchtpreise vom 3. Juni. Waizen M. 24.86, Korn M. 19.20, Gerste M. 17.04, Hafer M. 15.74, Erbsen M. 19.00, Samen M. 26., Kar⸗ toffeln M. 2.88. Frankfurt, 5. Juni. Frankfurter Produktenbörse. (Offizielle Notirungen.) Watzen unverändert, eff. hies. und Wetterauer M. 25.7500, fremder M. 24.50— 25.50, per diesen Monat M. 24.50. Roggen unverändert, effeetiv hies. M. 19.5000, fremder M. 16.50— 19.00, per diesen Monat M. 16.50 Gerste unv., eff. hiesige und Wetterauer M. 17.00—18, fremde M. 17.— 19.00. Hafer unv., eff. hiesiger M. 17.00—00., fremder M. 16.00- 17.00, per diesen Monat M. 16.25 Rüböl unv., effeetiv ohne Faß hies. in Parthien von 50 Ctr. M. 31.50. Branntwein eff. ohne Faß M. 41. Mehl Nr. 1 M. 39., Nr. 2 M. 9 Nr. 3 M. 32., Nr. 4 M. 28., Nr. 5 M. 25., Roggen⸗ mehl 0/1(Berliner Marke) M. 24.— ½, J.(Berliner Marke) M. 22.—, II.(Berl. Marke) M. 18. 19. Frankfurt, 5. Juni. Viehmarkt. Auf dem heutigen Viehmarkt waren angetrieben circa 350 Ochsen, 260 Kühe und Rinder, 230 Kälber und 160 Hämmel. Die Preise stellten sich per 100 Pfd. Fleischgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 68.—70., 2. Qual. M. 62.—64., Kühe 1. Qual. M. 58— 60., 2. Qual. M. 50.— 52., Kälber je nach Qual. M. 50.— 62., Hämmel 1. Qual. M. 60. 62., 2. Qual. M. 45.—50. Während bisher Briefsendungen, welche aus irgend einem Grunde(mangelhafter oder falscher Adresse) nicht beförderungsfähig waren und deshalb an den Absender zurückgegeben worden, unter der geschehenen und bereits mit Stempel versehenen Francatur wieder zur Beförder— ung aufgegeben werden durften, müssen jetzt derartige Sendungen, neuer Verfügung zufolge, nach erfolgter Be— richtigung von Neuem frankirt werden. Vom 1. Junt ab sind zu Packetsendungen nach Groß— britannien und Irland bei der Beförderung auf dem forderlich. Dieselben müssen, wie bisher, in französischer Sprache abgefaßt sein. Bei Sendungen, deren Inhalt in Werthpapieren besteht, genügt die Beigabe einer Zoll— Inhaltserklärung. Ueber zulässige Angaben auf der Außenseite der Briefe trifft eine vom 16. Mai datirte Verfügung des Reichs— postamtes neue Bestimmungen. Als Grundsatz ist fest⸗ zuhalten, daß die Angaben auf der Außenseite der Brief— umschläge, soweit sie sich nicht auf die Beförderung be— ziehen, lediglich dem Zwecke dienen sollen, entweder dem Empfänger die Adresse des Absenders mitzutheilen, oder, im Falle der Unbestellbarkeit, des Absenders Ermittelung zu erleichtern. Der Absender darf daher auf dem Um⸗ schlag nur angeben: seinen Namen und Stand, bezieh— ungsweise seine Firma, sowie seine Wohnung. Diese Angaben dürfen in ihrer Ausdehnung etwa den sechsten Theil der Fläche des Briefumschlags(auf der Vorder⸗ oder Rückseite) nicht überschreiten und müssen in einer Weise angebracht werden, daß dadurch die postdienstliche Behandlung der Sendung nicht erschwert, auch die Klar⸗ heit der geschriebenen Adresse des Empfängers nicht be⸗ einträchtigt wird. Mit Rücksicht hierauf empfiehlt sich die Anbringung am oberen oder linken Rande der Vor⸗ derseite des Briefumschlags. Medaillen, Abbildungen und sonstige Zeichnungen dürfen auf der Vorderseite über— haupt nicht enthalten sein. Auf der Rückseite der Brief⸗ umschläge, und zwar auf der Verschlußklappe, können solche Zeichen oder Abbildungen angebracht werden, welche im Allgemeinen als Ersatz für einen Siegel- oder Stempel⸗ abdruck anzusehen sind. Bis Ende dieses Jahres soll es dem Publikum gestattet sein, den vorhandenen Vor⸗ rath von Briefumschlägen mit Angaben, welche den vor— stehenden Bestimmungen nicht entsprechen, aufzubrauchen. Vom 1. Januar 1883 ab ist eine weitere Benutzung solcher abweichenden Briefumschläge nicht mehr zugelassen. D. Frankfurt a. M., 6. Juni. Die Börse war heute auf allen Gebieten belebt und fest. Als nächste Ursache der Besserung wurde der an der Wiener Börse stattgefundene Umschwung 8 la hausse geltend ge⸗ macht, nachdem am dortigen Platze starke Exeutions⸗ verkäufe stattgefunden hatten. Hier folgte man willig dem von Wien gegebenenen Impulse und wenn auch Paris und London nicht besonders günstige Course sandten, so blieb doch dich steigende Bewegung bis zum Schlusse in Permanenz. Die Meldungen aus Egypten blieben heute fast ganz unbeachtet. Creditaktien, gestern Abend 2727/6, heute 2765/4 72— 08— 7 6‘ und 2765½. Staatsbahnactien, gestern Abend 279⅛2, heute 281/ bis 283½ und 283. Galizier, gestern Abend 270, heute 270¼, 271 und 2718/8. Lombarden, gestern Abend 126, heute 127¼ und 128. Oesterr. Bahnen sehr bitzer sind erheblich besser. Deutsche Bahnen anzlehend, namentlich Oberschlesische und Rechte-Oderufer. Banken besser. Meininger etwas matter. Oesterr. Prioritäten gefragt. Oesterr.-Ungarische Renten höher. Egypter fest. Russen waren matt und wurden vielfach für Egypter bingegeben. Amerikanische Prioritäten gesucht, besonders 60% Atlantie-Paeifie und 6% Buffalo-Newyork-Phila⸗ delphia. Von Industriewerthen Westeregeln, Frankfurter Bierbrauerei in gutem Begehr. Deutsche Fonds theil⸗ weise höher. Wechsel fest. Privatdisconto 270%. Volksbad. Wasserwärme der Usa am 7. Juni: 180 Reaumur. Walter. Geld⸗Cours. Frankfurt am 7. Juni 1882. 20, Frankenstücke e e, 1626 do. n%„ Englische Sovereigns.„ 20 36—41 Russische Imperi ales 16 71-76 Ducaten.„%%% al mars„ 9 60—65 Dollars in Gold 5 Für die verfolgten russ. Juden gingen ferner ein: durch Seminarlehrer Wahl: ungenannt 10 M.; durch Bürgermeister Seriba von A. Haas in Oberros bach 10 M.; durch die Expedition des Oberhess. Anz. von Fräulein Renner 5 M.; von Dr. Becker 3 M. Berichtigung. Auszug aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg. Geboren: 22. April. Dem Handarbeiter Bernhard Witzel 1 Sohn. 22.„ Dem praktischen Arzt Heinrich Wilh. Wecker⸗ ling 1 Sohn. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Katholische Gemeinde. Frohnleichnausfest. 10 Uhr: Hochamt mit Segen und Predigt. 2 Uhr: Andacht. Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn: Freitag Abends 7 Uhr 20 Min. Samstag Morgens 8 Uhr. Wege über Belgien(Ostende) nicht mehr drei, sondern nur noch zwei gleichlautende Zollinhaltserklärungen er— fest. Buschtiehrader stiegen 5 fl., auch Reichenb. Pardu⸗ Sabbathansgang 9 Uhr 15 Min. Concurs-Verfahren. Ueber das Vermögen des Weißbinders Heinrich Martin Weitz zu Bönstadt wird heute am 27. Mai 1882, Vormittags 10 Uhr, das Concursverfahren eröffnet. Der Postagent Hofmann zu Bönstadt wird zum Con cursverwalter ernannt. Concursforderungen sind bis zum 24. Juni 1882 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretenden Falls über die in§ 120 der Concursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Freitag den 7. Juli 1882, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Concursmasse ge⸗ hörige Sache in Besitz haben, oder zur Concursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, Nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Concursverwalter bis zum 24. Juni 1882 Anzeige zu machen. Großherzogliches Amtsgericht zu Altenstadt. Zur Beglaubigung: Orth, Gerichtsschreiber. 1999 2 Arbeits- Vergebung. Freitag den 9. Juni, Nachmittags 2 Uhr, soll das Brechen, Anfahren und Zerschlagen von 70 ebm Unter⸗ haltungssteinen und die Handarbeit auf den Vielnal⸗ wegen Ober⸗ und Nieder-Rosbach, sowie die zur Unter⸗ haltung des Kirchen- und Thurmdaches zu Ober⸗Ros bach nöthige Dachdeckerarbeit nebst Materiallieferung, ver⸗ anschlagt zu 86 Mark, auf dem Rathhause zu Ober— Rosbach öffentlich vergeben werden. Friedberg den 5. Juni 1882. 3 ö r b, E Bekanntmachung. 2024 Die am Heutigen im Revier Bainhards abge— haltene Holzversteigerung ist genehmigt und erster fuhrtag auf Freitag den 9. Juni bestimmt worden. Assenheim den 6. Junt 1882. Gräflich Solms⸗Rödelheim'sche Rentkammer. 75 8 billsgen Preisen bei Corsetten. öredrich Ab⸗ Restaurat befindet. Anerkannt gute Küche. Frankfurt a. M. Allen Besuchern Frankfurts aus Friedberg und der Wetterau zur Nachricht, daß sich die ion Simon in nächster Nähe der Westbahnhöfe, am Eingange in die Gallusgasse, Neue Mainzerstraße Nr. 31 Vorzügliches Bier. Billige und prompte Bedienung. Wilhelm Simon früher H. J. Simon. Bekanntmachung. Es wird veröffentlicht, daß Johanna Grunewald zu Bad⸗Nauheim in das daselbst seit dem Jahre 1866 unter der Firma„Geschwister Grunewald“ bestehende Handels— geschäft als Theilhaberin eingetreten ist. Bad-⸗Nauheim am 1. Juni 1882. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim. Allwohn. Schütz, Gerichtsschretber. 5— 1„ 28 Submission. Die Lieferung von 154,694 Stück Drainröhren zur Entwässerung der Grunstücke in der Gemarkung O ber⸗ Florstadt soll unter den der Submission zu Grunde liegenden Bedingungen vergeben werden. Die Bedingungshefte und Submissions- Formulare liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten vom 1. Juni d. J. an offen, auch können dieselben gegen Erstattung der Copialten bezogen werden. Die Offerten sind frankirt bis zum 15. Junt, Vor⸗ mittags 10 Uhr, an den Unterzeichneten einzusenden. Friedberg den 23. Mat 1882. 5 Der Cultur-Ingenieur Völzing. Bekanntmachung. Nächsten Samstag den 10. d. Mts., Vormittags 11½ Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause die in diesem Jahre vorkommenden Pflasterarbetten versteigert werden. Bad⸗Nauheim den 3. Juni 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Bad Schutt. 1868 Nauheim. 2020 Arbeits-Vergebung. 2039 Samstag den 10. d. Mts., Nachmittags 4 Uhr, sollen die zur Aufführung eines Schornsteines de. nöthigen Arbeiten und Materlallieferungen, nämlich: Maurerarbeit, veranschlagt zu 29 M.— Pf., Steinhauerarbeit 19%—„ Zimmerarbeit 18„„ Dackdeckerarbeit 122 Weißbinderarbeit 9„ Lieferung von 1200 Stück Russen— steinen und 8 Ctr. Weißkalk auf dem Rathhause zu Rödgen und das Ausheben von ca. 400 m Gräben nebst Reperatur der beiden Brücken an den Kreisstraßen Rödgen-Bad⸗Nauheim-Wisselsheim und Rödgen-Schwalheim, veranschlagt zu 78 M., an Ort und Stelle öffentlich vergeben werden. Friedberg den 6. Juni 1882. Zörb, Bezirksbauaufseher. * 1 N Arbeits-Vergebung. Freitag den 9. Juni, Vormittags 10½ Uhr, sollen in der Gemeinde Stammheim die zur Herstellung eines neuen Joches mit Eisbrecher für die Niddabrücke, Herstellung elner Freitreppe an der Schule de. vorge— sehenen und unten näher aufgeführten Arbeiten und Liefer⸗ ungen in Aecord gegeben werden: M. Pf. Zimmerarbeit, veranschlagt zu 375 80 Schlosserarbeit 45— Maurerarbeit 24— Desgl. 62 13 Steinhauerarbeit 124 54 Kieferung von 12 obm reinem Mauerkies, Lieferung von 1500 Stück Russensteinen. Assenheim, 6. Juni 1882. Wenck, Bezirksbauaufseber. 2040 Carl Bindernagel's Annoncen-Erpedition. Bekanntmachungen aller Art: Gesuche, Offerten, Benachrichtigungen, werden an alle Zeitungen vermittelt. Berechnet wird nur der Originalpreis der betr. Zeitung. Die Annoncen-Aufgeber sparen also Briefschreiben, Zeit und Porto. Waaren⸗Empfehlungen, Versteigerungen Bekanntmachung. Mittwoch den 14. Juni l. J., Vormittags 8 Uhr, soll die zur Concursmasse der Anton Wilhelm Hofmann Eheleute von Wisselsheim gehörige Hofraithe, in welcher schon seit mehreren Jahren eine Bäckerei betrieben wird, in dem Büreau Großh. Ortsgerichts zu Wisselsheim einer nochmaligen Versteigerung ausgesetzt werden. Der Zuschlag wird sofort erfolgen. Anzahlung 1000 Mark. Etwaige Angebote können bis zum 14. l. Mts. bei dem Unterzeichneten eingelegt werden. Bad⸗Nauheim den 6. Juni 1882. n Waas, Concursverwalter. Bekanntmachung. 2038 Dienstag den 13. l. Mts., Nachmsttags 1 Uhr, soll ein zum Schlachten geeigneter Faselochs im hiesigen]! Faselstalle meistbietend versteigert werden. Ober⸗Mörlen den 6. Juni 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen. 086 % aun eee ee eg Dunbiogh une emen Friedberger Nähmaschinen⸗Lager von H. Bindewald. Die im Sommer so beliebten 2019 ile Unterjacken, E Gesundheits⸗Unterjacken, sowie Badehosen, Unterhosen, Strümpfe, Socken und Strumpf⸗Längen empfiehlt zu den billigsten Preisen J K. Friedrich. 8 Wohnungs- Beränderung. Von heute ab befindet sich mein Geschäftslocal Kaiserstraße 299, dem Rathhaus gegenüber.. 1941 eee eee Didlwurzelpflanzen⸗Versteigerung. Freitag den 9. Juni l. J., Vormittags 9 Uhr, läßt Unterzeichnete eine große Parthie Dickwurzelpflanzen in passenden Abtheilungen öffentlich versteigern. Die Pflanzen können bis zum 24. 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