Dienstag den 7. März. 28. — 4 Obrrhessischer Anzeiger. e ed hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt fürs den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. — Jahr Die einspaltige Petttzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bel Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. nettude Annoncen von auswärtigen Elnsendern(sowett Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 1 Alttel 1——— ger Anitlicher Theil. ee Aus dem Reichsgesetzblatt ist zu publiciren: Nr. 7. Gesetz, betreffend die Ausführung des Anschlusses der freien und Hansastadt Hamburg an das deutsche dei; und Zollgebiet. Verordnung über das gewerbsmäßige Verkaufen und Feilhalten von Petroleum. lat. Betreffend: Die Fortbildungsschule im Winter 1881/82. Friedberg am 4. März 1882. *r n Okkdadt N 1***„ E 5 5. 5 1 1 1 2 3 0 f Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg an die sämmtlichen Schulvorstände des Kreises. Sie wollen auch diesmal wieder den betreffenden Unterricht mit einer öffentlichen Prüfung abschließen und nicht blos in geeigneter Weise hierzu einladen, sondern auch selbst Antheil an derselben nehmen. In Ihrem Berichte, mit welchem Sie uns den Rechenschaftsbericht des Lehrers und das Prüfungsprotokoll vorlegen, wollen Sie sich zugleich über die Leistungen und das Verhalten der Schüler äußern. Ihrer Vorlage sehen wir spätestens mit April l. J. entgegen. Dr. Braden. 5 Deutsches Reich. Darmstadt, 3. März. Zweite Kammer. Zu Cap. 90, Elementar-Verwaltungskosten der Kameraldomänen, werden sämmtliche Auträge an des Ausschusses, unter Aussetzung der Abstimmung — über Pos. 2 des Ausschußantrags bis zur Be— rathung über Cap. 99, mit einem Zusatz ein— lufen stimmig angenommen. Zu Cap. 91 wird der Ausschußantrag Pos. 1—5 incl. einstimmig an— zem Hof und genommen; Pos. 6 bleibt als Minoritätsautrag 3 bb bestehen und ergibt die Abstimmung über den— 76 selben Annahme mit 25 Stimmen. Es wird ebenso ohne Debatte der Ausschußautrag zu Tres Cap. 92, Verwaltungskosten der directen Steuern 1 und indirecten Auflagen, einstimmig aungenommen— — Ueber Cap. 93, Kosten des Katasters, eutspinnt 1 sich eine sehr lebbafte Debatte für und wider ee fit die von der Großh. Regierung geplante Ein— führung des Instituts der Bezirksgeometer. Abg. Schade und Genossen beantragen Nicht— verwilligung. Die Abstimmung ergibt Aunahme des Antrags gegen 14. Stimmen. Es ist sonach das Justitut der Bezirksgeometer abgelehnt. Es kolgt sodann die Discussion über Cap. 94, Localbaubeamten, wozu der Ausschuß Vertagung der Abstimmung über die Anforderung für die Heabsichtigte Wasserbau-Commission beantragt, bis zur Organisation der Strombauregulirungs— Fommission. Dieser Antrag wird einstimmig ningenommen, wie auch der Antrag des Aus— schusses, die für den nachträglich fur dieses Cap. Tit. 1-5 incl. proponirten Etat geforderte Wesammtsumme von 91,470 M. zu verwilligen. — 4. März. In der heutigen Sitzung wurde jn der Berathung über den Hauptvoranschlag sortgefahren. Zu Cap. 95, Ceutralbauwesen, beschloß die Kammer Beitritt zu den Anträgen ihres Ausschusses. Cap. 96, Hofbauwesen: Eut— gegen den angeforderten 65,000 M. bewilligt die Kammer nur 55,000 M. Bei Cap. 97, Domanialbauwesen, wurden die gestellten An— träge des Ausschusses augenommen, ebenso bei Cap. 98, Unterhaltung der Staats-Straßen. Cap. 99, Territorial-, Fluß- und Dammbau, tief eine längere Debatte hervor. Die Ab— stimmung ergab Ablehnung der Neuregulirung bezw. Erhöhung des Gehalts der Dammwärter, im Uebrigen Annahme der sub 1—6 propouirten Ausschußanträge. Die zu Pos. 7„Herstellung eines Leilidammes an dem Casteler Ufer und Auschüttung des rechtsseitigen Quat's“, gestellten Anträge der Mehrheit und Minderheit wurden zurückgezogen und der Antrag des Abg. Schroder * 1 turm 5 dahin gehend: den bier geforderten Betrag von 1 ige 1 87,000 M. zu verwilligen, jedoch mit der Be— ze A*. schraͤnkung, daß davon vor Vorlage der Arbeiten le 50 und Beschlüsse der berufenen Rhein-Commision 05— nur soviel verausgabt werden konne, als zum 4 4 Schutz, und zur Sicherung des auf dem Kasteler n e Ufer 51 erbauenden Brückenkopfes wirklich er— „ forderlich ist, einstimmige Annahme. Zu Cap. 99, wurde die Berathung und Abstimmung über die ausgesetzten Titel 2, Cap. 90, Elementar-Ver— waltungskosten der Cameraldomänen, durch An— nahme des Ausschußantrags sub pos. 2 erledigt. Zu Cap. 100, Unterhaltung der Brücken und Ueberfahrten, Cap. 101, Eisenbahnen, Cap. 102, Reisekosten, Diäten, Remunerationen, Cap. 103, Besoldung der Regierungs-Commissäre bei der hessischen Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft, und Cap. 104. Matricularbeitraͤge trat die Kammer den Auträgen ihres Ausschusses einstimmig bei. — Post⸗Personalnachr. Angestellt als Post— verwalter sind die Postassist. Hölscher in Homberg, Storck in Herbstein und Zinser in Reichelsheim. — Militärdienstnachr. Junghenn, Sec.-Lieut. a. D., zuletzt von der Res. des 1. Gr. Juf.-Regts. Nr. 115, wurde der Charakter als Pr.⸗Lt. verliehen Berlin. Dem Volkswirthschaftsrath sind die Grundzüge des Unfallgesetzes zugegangen, das 12 Abschnitte enthält: 1) Genossenschafts— princip, 2) Versicherungspflicht für alle Arbeiter und Betriebsbeamte mit Jahresverdienst bis 2000 M., 3) die Hohe der den Versicherten zu zahlenden Beiträge wird nach den Beschlüssen des Reichstags festgehalten. Nur für die ersten 13 Wochen soll keine Entschaͤdigung aus der Unfallversicherung, sondern aus der Krauken— versicherung gezahlt werden, zu welcher hiervon 33¼ pCt. der Beiträge abfließen. 4) Fest— stellung der Entschaͤdigung durch die Organe der Berufsgenossenschaften. 5) Auszahlung durch die Postverwallung. 6) Die Genossenschaften bilden sich auf Grund der Ergebnisse der Unfall— statistik nach den Gefahrklassen. Des Weiteren ist die Organisation näher vorgeschrieben. — 4. März. Der Volkswirthschaftsrath be— handelte heute das Tabaksmonopol auf Vorschlag des Ministers Bötticher unter specieller Bezug— nahme auf die Landwirthschaft. Kiepert, Schoͤpp— leuberg, Krüger(Tabaksbauer), Kochhann, Meier (Celle) und Haagen sprechen sich gegen das Tabaksmonopol aus, Below und Baar dafür. Reg-Commissaͤr Mayr erwähnt, daß der Tabaks— pflanzer Elsaß-Lothringens den Tabak ungern an die freie Concurrenz abgebe und viel lieber fur die Regierung pflanze; derselbe widerlegt dann punktweise die Ausführungen gegen das Monopol. — 4. Marz. Das Abgeordnetenhaus setzte heute die Berathung des Bauetats fort, dessen Einzelheiten jedoch für unseren Leserkreis kein Interesse bieten. München, 3. März. Die Kammer berieth den Ausgabe-Etat für Reichszwecke, lehnte den Autrag der Minister, für die Matricularbeiträge die Regierungsvorlage mit M. 20,250,000 wiederherzustellen, ab und nahm den Ausschuß— antrag, M. 20,150,000 zu bewilligen, an. Die übrigen Positionen wurden unveraͤndert geneh— folgenden Antrag eingebracht:„Die Kammer wolle den König bitten, er möge anordnen, daß bei Auslegung und Anordnung aller Bestimm— ungen der zweiten Verfassungsbeilage, welche sich auf die Verhältnisse der Katholiken beziehen, die Erklärung des Königs Max Joseph, datirt Tegernsee, 15. Sept. 1821, der Staatsregierung als Richtschnur zu dienen habe.“— 4. März. Anläßlich der Wahlprüfungsdebatte zog Abg. Kopp einen Vergleich der jetzigen Lage mit früheren Zeiten und bemerkt, die Rechte könne verlangen, daß die Minister an die Krone über die Lage berichten, ihre Entlassung nehmen oder die Kammer auflösen. Die Opposition werde ausharren wie das Centrum. Wer zur Ver⸗ ständigung rathe, treibe Verrath an den Wählern. Cultusminister v. Lutz antwortet: Kopp ver⸗ wechsele den Constitutionalismus mit dem Parla- mentarismus, Letzteren gibt es nicht bei uns, wir sind darum nicht verfassungsmäßig zu demis— sioniren verpflichtet. Die Minister wollen sich auch nicht mit der Krone decken, sie übernehmen für alle Handlungen die volle Verantwortung. Ich wäre der Erste, welcher ginge, wenn da— durch in Bayern die bestehenden Dissonanzen gehoben wurden, dies ist aber nicht der Fall, darum glauben wir auch, die Verantwortung für unser Aushalten tragen zu konnen.— Im Finanzausschusse bezeichnet der Minister jedoch als Zugestaͤndnisse: die Wiederbesetzung theolo— gischer Lehrstühle im Einvernehmen mit den Bischöfen, die Entfernung des altkatholischen Professors Friedrich von der theologischen Fa— cultät in München, ferner die Revision der Simultanschulverordnung von 1873. Sicken— berger ist aus dem Finanzausschusse ausgetreten, weil er im Gegensatze zu Mitgliedern der pa— triotischen Partei durch die Erklaͤrungen des Cultusministers befriedigt ist. Karlsruhe, 2. März. In der zweiten Kammer brachte Schneider(Maunheim) einen von 27 Mitgliedern aller Parteien unterstützten Antrag ein, dahin gehend, die Kammer wolle der Regierung gegenüber die Erwartung aus— sprechen, sie werde die Vertreter beim Bundes— rathe instruiren, gegen die Einfuhrung des Tabakmonopols zu stimmen. — 4. Maͤrz. In der ersten Kammer be— antwortet Minister Turban eine Interpellation bezüglich einer Enquete über die Verschuldung des kleinen und mittleren Bauernstandes dahin, daß nach der allgemeinen Landwirthschafts— Statistik einer Enquete Bedenken entgegenstehen, daß aber die Regierung, wie Bayern, für 1880 mit einer Statistik der Zwangsvollstreckungen beginnen werde. Kiel. S. M. S.„Carola“, Commandant Corv.⸗Capt. Karcher, ist am 2. Maͤrz er. iu N Sidney eingetroffen und beabsichtigt, am 23. migt. Der Gesammtvorstand der Rechten hat desselben Monats die Reise fortzusetzen. * r S——— n—— — Ausland. Oesterreich⸗-Ungarn. Wien, 3. März. Officiell. Laut Meldungen des FZ3M. Jova⸗ novie vom 1. und 2. d. M. aus Sekulich, war derselbe am 28. Febr. Abends, durch das obere Narentathal aufwaͤrts ziehend, in Miceduik ein— getroffen. Derselbe berichtet, daß nach in Ulok erhaltenen Nachrichten die Insurgenten bei Micednik Widerstaud zu leisten beabsichtigten, dieselben jedoch nirgends Stand hielten, sondern bei der Annäherung der- Colonne flüchteten. Frankreich. Paris. Eine wichtige Unter— redung soll, wie der hiesige Correspondent der „Morning Post“ berichtet, zwischen Freyeinet und dem deutschen Botschafter in Paris, Fürst Hohenlohe, stattgefunden haben. Letzterer soll dem französischen Conseilsprͤsidenten in den klarsten Ausdrücken gesagt haben, daß, wenn es scheinen sollte, als wenn Frankreich sich durch die Versprechungen Rußlands zu einer feindseligen Politik gegen Deutschland bewegen lasse, eine deutsche Armee binnen 48 Stunden Marschbefehl nach Frankreich erhalten werde — Die Polizei ist benachrichtigt worden, sagt der„National“, daß Graf Chambord Süd— frankreich incognito bereist. Man will ihn in Montpellier erkannt habeu. — 4. März. Die Kammer nahm die Re— gierungsvorlage an, welche den Municipalraͤthen die Maireswahlen zuweist, lehnte aber das Amendement der äußersten Linken ab, dahin— gehend, daß die Mairewahl in Paris in gleicher Weise erfolge, wie in den anderen Städten. Großbritannien. London, 3. März. Die Königin empfing Glückwunsch-Telegramme von der Kaiserin von Oesterreich, von den Kaisern von Deutschland und Rußland, von den Bot— schaftern Graf Muͤnster und Fürst Lobanoff, sowie anderen Mitgliedern des diplomatischen Corps. Der Attentäter Roderick Maclean ist ein stellenloser Commis und in London geboren. Die Umstehenden verhinderten ihn, einen zweiten Schuß abzugeben und entrissen ihm den Revolver. Die Polizei hatte Mühe, den Attentäter vor der Erbitterung der Menge zu schützen, welche Lynchjustiz an demselben ausüben wollte. Die Königin war wenig erschüttert und das Hof— Diner fand in gewohnter Weise statt. Maclean, beute vor dem Polizeigericht verhört, nahm eine sehr ruhige Haltung an und richtete wiederholt Fragen an Zeugen. Er erklärte, Armuth habe ibn zum Verbrechen getrieben; er wollte unter keinen Umstäuden der Königin ein Leid zufügen, er zielte nicht einmal auf dieselbe. Die Fori— setzung des Verhörs wurde auf den 10. März vertagt. Alle Aceußerungen in der Presse stim— men darin überein, daß der Verbrecher nicht Mitglied einer geheimen socialen oder politischen Verbindung sei, einerseits, weil keinerlet Beweise vorliegen und zweitens, weil die Königin selbst nie einer Gesetzesmaßregel im Wege gestanden; daß Maclean aber aus bloßem Hunger die That vollbracht habe, wird angezweifelt; man glaubt eher au krankhafte Ruhmsucht nach Art Guiteaus. Serbien. Belgrad.„Romanul“ meldet, daß die Erhebung Serbiens zum Königreich in den nächsten Tagen bevorstehe. 3. März Auläßlich des in Rußland aufgenommenen Aulehens von einer Million Ducaten verrechnete der frühere serbische Gesandte Protitsch 30,000 Ducaten Aus ꝛ„aben. Saitzic interpellirte, wozu Protitsch die Summe ver— wandte und ob die Regierung die enormen Aus gaben gutgeheißen habe— Griechenlaud. Athen, 4 März. Die „Pol. Corr.“ meldet die Demission des Cabinets Kommunduros, veranlaßt durch die Annullirung der Wahl des Kriegsministers Valtinos. Rußland. Petersburg. Die Londoner„St. James Gazette“ erzählt, ein in London ange— kommener russischer Diplomat habe mitgetheilt, der Czar, welcher früher stets heiter war, sei seit Kurzem trübsinnig und den Geschaͤften ab— geneigt. Er antwocte häufig, wenn er um Staats⸗ geschaͤfte befragt wird:„Was nützt es! Thut, wie Ihr wollt, die Sündfluth kommt doch!“ — Odessaer Zeitungen melden, daß die dortige slavische Gesellschaft, um ihre Sympathieen sür die aufständischen Krivoscianer und Herzegowiner zu bezeugen, den bekannten Führer der Herzego— winer, Stojan Kavatscheviez, zum Ehrenmitglied einstimmig erwählte, und die Regierung ersuchte, zur Sammlung von Unterstützungsgeldern für die Familien der Krivoscianer und Herzegowiner, welche aus Montenegro geflohen waren, die Erlaubniß zu ertheilen. Ebenso wurden zu Ehrenmitgliedern die Generale Gurko und Sko— beleff erwählt. a — 5. März. Heute traf General Skobeleff bier ein. Zu seinem Empfauge hatten sich auf dem Perron viele Personen eingefunden, darunter einige Officiere. Einige Hochrufe extönten. Moskau. Der Gesundheitszustand des jungen Thronfolgers ist nicht günstig. Er leidet an epi— leptischen Zufällen, die Schonung bedingen und es nothwendig machen, den Unterricht, den er genießt, für ein Jahr auf ein Minimum zu reducireu. Afrika. Tunis, 3 März. Die unterwor— fenen Stämme griffen bei Gafza au, schlugen die feindlichen Hammamas und tödteten 50. Die Eingeborenen halten bei Gafza die wich— tigsten Posten besetzt; die Nachrichten aus der ganzen Regentschaft lauten günstig; 2 Bataillone werden nach Frankreich zurückgeschickt. Aus Stadt und Land. Mainz. Der Landesverband hessischer Krieger— vereine, die„Hassia“, hält seinen diesjährigen Delegirten— tag am 23. April d. J. dahier ab. Auf der Tages ord- nung desselben stehen wichtige Anträge, namentlich der auf Herabsetzung des Jahresbeitrags von 10 Pf. auf 5 Pf. und ein weiterer, auf Ueberweisung eines Theils der aus den vom Landesverband abgeschlossenen Ver— sicherungsverträgen erwachsenen Einnahmen an die Ver⸗ eine selbst. Zum Behuf der Aufstellung einer umfassen— den Statistik des hessischen Kriegervereinswesens finden gegenwärtig unter Mitwirkung der Großherzoglichen Ver— waltungsbehörden Erbebungen bei den Krieger Vereinen stakt, die sich auch auf die zahlreichen Vereine erstrecken, welche dem Landesverband sich bis jetzt noch nicht an; geschlossen haben. Es ist unbegreiflich, daß die Zahl der noch nicht beigetretenen Vereine immer noch eine so große ist, obwohl nicht blos der Landesverband seinen Vereinen ganz bedeutende Vortheile zuwendet: Unter— stützungen, billige Versicherungen gegen Feuersgefabr, bei Lebensversicherungen durch Verträge mit der Gesell— schaft Providentia u. dergl., sondern es auch der wieder⸗ holt ausgesprochene Wunsch des Protektors, des Groß— berzogs, ist, daß sich alle Kriegervereine des Landes dem Landesverband anschließen möchten. Vei dieser Gelegenheit muß ein vielverbreiteter Irrthum berichtigt werden. Nur der vollzogene Beitritt zum Landesverband verschafft den Kriegervereinen das Protektorat des Großherzogs. Es steht zu erwarten, daß die noch dem Landesverband fern— stehenden Kriegervereine sich möglichst bald und vollzählig der Kriegerkameradschaft Hassia anschließen werden, was durch Anmeldung bei dem Präsidium des Landesverbandes, Oberst z. D. Gerlach in Darmstadt oder bei dem ersten Schriftführer Dr. Vogt in Butzbach geschehen kann. Allerlei. t. Windecken. Am vergangenen Samstag brach etwa gegen 9 Uhr Abends dahier Feuer aus und äscherte eine Scheune und ein halbes Wohnhaus ein. Die Gebäude waren, wie es in Windecken überhaupt vorhanden, sehr an einander gebant, und ist es nur der energischen und raschen Hilfe der Windecker Feuerwehr und der umliegenden Orse zu danken, daß das Feuer auf seinen Herd beschränkt warde. Leider batte jedoch die Brandaffaire noch ein großes Unglück im Gefolge, indem einem jungen Mann aus Heldenbergen durch die heimkehrende dortige Feuersprige der Kopf äberfahren wurde, so daß der Mann auf der Stelle todt geblieben ist. Biebrich. Die Criminalvolisei von Wiesbaden ist gegenwärtig hier sehr thärng, weil der Verdacht besteht, daß ein kürzlich bei St. Goarshausen geländeter Schuler der Baugewerkschult zu Idstein, Namens Haardt, in der Nähe unserer Stadt ermorrtt und in den Rhein geworfen worden ist. Man vermuthet, daß dei dieser Affaire auch ein Frauenzimmer eine Rolle gespielt ha:. Erfurt, 27. Febr. Am Sonnabend getzen Abend ist bei dem Dorfe Dachwich au einem jungen Märchen ein Lustmord verübt worden. Stark vereächeig find zwe Strolche, die um diese Zeit da gesehen wurden. Der hiesigen Polizeibehörde ist sofort Renntniß gegeben worden, Göttingen, 2. März. Die Beckmann'schen Ehe— leute haben sich nach dem gräßlichen Mord ihrer Kinder nicht auch selber das Leben genommen, sondern wurden vorgestern in Hamburg angehalten und verhaftet. Münster. Ein Halbbruder des hingerrichteten Lust— mörders Schiff stand dieser Tage ror dem Schwurge— richt dahier, angeklagt dreier Sittlichkeits verbrechen und mehrerer schweren Diebstähle. Das verkommene Subfeetr wurde zu 10 Jahren Zuchthaus verurtbeilt. Der Stages anwalt hatte beantragt, die menschliche Gesellschaft vier— zehn Jahr lang von dem Scheusal zu befreien. London, 4. Marz. Der Luftschiffer Simmons war am Samstag Vormittag mit dem Oberst Brine von Canterbury in einem Ballon aufgestiegen, um über den Canal zu fliegen. zehn Meilen von Dover ins Meer nieder. Simmons und Brine mit dem Ballon wurden von einem aus Calais kommenden Postdampfer nach Dover gebracht. Ungünstige Winde hatten die Luftschiffer genöthigt, den Ballon herabzulassen. Gerichtssaal. Altenstadt, 2. März. der Strafsache gegen Valentin Ganz von Hammelbach, angeklagt wegen Diebstahls, wurde der Angeklagte in eine Gefängnißstrafe von 14 Tagen, sowie zur Tragung der Kosten verurtheilt. 2) in der Strafsache gegen Heinrich Dort von Höchst a. M., wegen Sach seschädigung, erhielt Angeklagter eine Gefängnißstrafe von 10 Tagen und muß derselbe die Kosten tragen. 3) in der Privat⸗ klagesache des Bauaufsehers Mettenheimer in Enzheim gegen Heinrich Eckel 11. von da, wegen Beleidigung, wurde der Letztere in eine Geldstrafe von zehn Mark ev. 2 Tage Haft, sowie in die Kosten verurtheilt. 4) in der Strafsache gegen Jakob Schilling 1. von Hainchen, wegen Bettels, wurde der Angeklagte in eine Haftstrafe von 14 Tagen sowie zur Kostentragung verurtheilt. 5) in der Strafsache gegen Wilhelm Stroh von Lindheim, wegen Contravention, wurde die Hauptverhandlung ausgesetzt und Ladung weiterer Zeugen verfügt. 6) in der Straf⸗ sache gegen Kaspar Reutzel von Gelnhaar, wegen Bettels, mußte die anberaumte Verhandlung ausgesetzt werden, da der Angeklagte nicht geladen werden konnte. 7) in der Strafsache gegen Johannes Hinkel 11. von Hainchen, war der Angeklagte nicht erschienen; die Hauptverhand⸗ lung wurde ausgesetzt und gefängliche Vorführung des Angeklagten angeordnet. Die Wasserversorgung der Stadt Friedberg. J. Unter dieser Ueberschrift wurde in Nr. 19 d. Anz. eine ausführliche Darlegung gegeben über den dermaligen Stand der schon seit längerer Zeit im Gange befind⸗ lichen Vorarbeiten und Verhandlungen bezüglich der Be— schaffung des für die Stadt Friedberg so wünschenswerthen guten Trink- und Brauchwassers, und wurde am Schlusse des betr. Artikels die Erwartung ausgesprochen, daß die projeetirte Wasserversorgung schon bei ihrem Beginne diejenige freundliche Aufnahme Seitens der Buͤrgerschaft finden möge, die sie unzweifelhaft verdiene. Einsender dieses sieht der Vollendung des in Rede stehenden Unternehmens mit ungetheilter Freude ent— gegen,— darum und nur darum möchte er an dieser Stelle noch einige Punkte zur Sprache bringen, die er in anderen Städten nachträglich bei Anlegung von Wasser⸗ leitungen als„Uebersehen“ beklagen hörte, und die hier jetzt noch vor Abschließung des Ausführungsvertrags in Erwägung gezogen werden könnten, wenn es an maß⸗ gebender Stelle für nöthig erachtet werden sollte und nicht vielleicht schon geschehen wäre. Der p. Stadtrath möge also in diesen Zeilen nicht eine Kritik, sondern lediglich eine Unterstützung seines Vorhabens erkennen,— wie überhaupt zu wünschen, daß alle bezl. Meinungen der hiesigen Bürgerschaft jetzt, noch vor Abschluß des Vertrages zur Sprache kämen und nicht erst hinten nach, wenn es zu spät. 6 Punkte: 1) Es wäre Vorsorge zu treffen, daß eine Anlage von Filter auch dem Zudrange größerer Unreinlichkeiten als den erwarteten begegnen könnte, damit das Wasser auch nach heftigem Regen stets hell bliebe und bei etwaigen späteren Auftreten von Algen u. dgl.(was wohl nirgends ausgeschlossen) das Wasserwerk nicht unbrauchbar würde. 2) Es wäre Vorsorge zu treffen, daß auch bei vielen aufeinanderfolgenden trockenen Jahren der Wasserzufluß doch immer noch genügend, deßhalb wären Reservebrunnen entfernt vom Hauptbrunnen anzulegen, die für gewöhn— lich ganz außer Gebrauch stünden. 3) Es wäre Vorsorge zu treffen, daß bei etwaigem Bersten des Hochreservoirs nicht Häuser und Menschen zu Schaden kämen, darum wäre eine isolirte Lage des⸗ selben erwünscht und außerdem wäre ein kleines Noth— reservoir anzulegen. 4) Es wäre gleichzeitig mit der Röhrenlegung die Canalisation der ganzen Stadt mit in Anzriff zu nehmen, denn ein Mehrverbrauch von Wasser darin wird jene wahrscheinlich doch demnächst gebieterisch fordern. 5) Eine mehrjährige Garantie erscheint nach den Er⸗ fahrungen anderer Städte unbedingt nöthig. 6) Es müßte als feststehend gelten, daß fuͤr alle 1 Theile des Wasserwerkes, die nicht innerhalb 12 Stunden nach etwaigem Unbrauchbarwerden durch neue gleiche zu ersetzen sind, von vornherein Nothrequisiten aufgestellt würden, welche sofort funetioniren könnten. Handel und Verkehr. b Gießen, 4. März. Wochenmarkt. Butter per Pr. N. 1.10— 1.15, Get S 4—5 Pf., 2 St. 00 00 Uf wästpen Stud 5— 12 Pf., Tauben das Paar 1.2000 Pf. Hubnen per Stück R. 1.00 1.50, Hahnen ver Stück M. 1.80 2.00 Enten per Stück M. 200— 2.50, Ochsen⸗ ech per Pfd. 60- 62 f., Kub- und Rindfleisch 45 bis 50 Pf., Kalbfleisch 40 44 Pf., Schweinefleisch 62 bis 61 Pf, Hammelfleisch 5060 Pf., Kartoffeln 100 Kits M. 3.50 4.50, Zwiebeln per Cir. M. 9.— 10. Mainz, 3. März. Markt- Preise. 100 Kile We. 3.50 3.70, Heu per Ctr. 1. 4.— 4.50, Stroh rer Gtr. M. 4.50 5,00, Butter ½ Kilo M. 0.95— 110% Nachmittags ging jedoch der Ballon In der heutigen Schöffen- gerichtssitzung wurde in folgenden Sachen erkannt: 4) in Einsender beschränkt sich auf folgende Kartoffeln per — 8 15 19.0 ntfernur Husbezir cgahlung ale OGeg. Saß von elgelr r wenn er Hablen.. bis zum Hungsber gegeben. werden Besümm egal een u mat 5 vom! 901 1456 1779 202 2407 3029 9453 3 . Irc! 1** 4 5 5 aun usdhheiizant ua. 90 usss gels 4 5 gegeben. Bosenträger is M. 1.20, Handkäse 4—8 Pf., Rothkraut 20— 30 Pf., Weißkraut 8—10 Pf., Wirsing 8—4 Pf., Zwiebel ½ Kilo 910 Pf., 1 Ente M. 2.00 bis 2.75, 1 Hahn M. 1.50 bis 70, 1 Huhn M. 1.50— 1.75, 1 junge Taube 45—50 Pf.— Fruchtmarkt. Walzen hiesiger M. 25.50— 25.80, fremder N. 21.50 25.80, amerik. rother Winterwalzen M. 00.00 bis M. 00.00, Roggen, biesiger und franz., M. 19.80 dis M. 20.30, Gerste, pfälzer, M. 19 50— 19.75, Franken M. 19.50- 19.75, Hafer eff. M. 15.50— 17.50, Reps M. 29 50- 30.50, Repskuchen M. 000., Rüböh eff. ohne Faß N. 30.10 30.20, ver Mai mit Faß M. 29.70— 29.80. — Viebmarkt. Ochsen 1. Qual. M. 64, 2. Qual. N. 57.—60., Kühe 1. Qual. M. 57., 2. Qual. M. 42.—50., Nälber das Pfd. 55 Pf., Schweine das Pfd. 5763 Pf. Für die Bestellung der Postsendungen durch Eilboten sreten vom 1. März ab folgende Bestimmungen versuchs: weise in Kraft. Bei Vorausbezahlung des Eilbestellgeldes für Sendungen nach Landorten kommt wie bei Tele, zrammen eine Gebübr von 80 Pfennig für Briefe, Post— znweisungen und Geldbriefe, dagegen für Packete eine solche von 1 Mark 20 Pfennig ohne Unterschied der Entfernung zur Erhebung. Fur die Eilbestellung im Ortsbezirk der Postanstalten kommt im Fall der Voraus bezahlung die seitherige Gebühr von 25 Pfennig für alle Gegenstände außer den Packeten, für letztere der Satz von 40 Pfennig zur Anwendung. Ist das Eilbe⸗ stellgeld nicht im Voraus entrichtet, so hat der Empfänger, wenn er die Sendung annimmt, den vollen Botenlohn zu gahlen. Den Eilboten werden Geldbriefe und Werthpackete bis zum angegebenen Werth von 400 Mark, Postanwei⸗ zungsbeträge ebenfalls bis zur Höhe von 400 Mark mit⸗ Eilpackete im Gewicht von mehr als 5 Kg. werden nur insoweit abgetragen, als die Postanstalt am Bestimmungsort es für angängig erachtet. Bei Voraus dezahlung des Eilbestellgeldes ist unter dem die Eilbe— kellung verlangenden Vermerk der Zusatz„Bote bezahlt“ zu machen. Verlsosungen. Badische fl. 35 Loose von 1845. Serienziehung som 28. Febr. 1882. Nr. 110 154 164 251 604 854 301 929 353 1064 1083 1111 1202 1263 1386 1434 456 1513 1589 1618 1618 1635 1645 1673 1734 779 1787 1824 1899 1902 1922 1934 1944 1979 2062 2089 2097 2103 2126 2ꝗ53 2233 2284 2367 2429 2497 2575 2616 2753 2775 2779 2794 2893 2972 3029 3116 3141 3259 3296 3324 3359 3426 3429 3443 3483 3491 3781 3799 3848 3920 3930 3944 4084 4173 1218 4319 4377 4384 4403 4413 4674 5679 4799 1834 4845 4857 4888 4973 4983 5012 5052 5103 5113 5119 5221 5229 5420 5480 5512 5820 5652 5718 5767 5810 5856 5861 5863 5909 5932 5985 2003 6080 6144 6158 6179 6210 6239 6292 6351 3357 6414 6445 6458 6460 6486 6692 6703 6724 3726 6741 6757 6910 6951 6953 7088 7093 7126 7154 7221 7252 7329 7400 7411 7531 7556 7604 7615 7677 7697 7718 7762 7792 7808 7904 7905 7954 7958 7981 7982 7997. Die Gewinn ⸗Ziehung findet am 31. März 1882 statt. Bayerische Tblr. 100 Loose von 1866. Serien ⸗Ziehung vom 1. März 1882. Nr. 10 105 149 184 349 366 377 428 485 488 497 644 850 991 1010 1025 1180 1226 1280 1281 1287 1291 1322 1488 1490 1500 1502 1518 1524 1602 1612 1673 1721 1722 1920 1998 2135 2167 2238 2239 2255 2280 2333 2337 2381 2439 2471 2523 2540 2580 2609 2667 2761 2806 2812 2871 2950 2952 3031 3032 3060 3070 3112 3119 3140 3145 3161. Die Gewinn-Ziehung findet am 1. Mai 188 2statt. Augsburg, 1. März.(Gewinnziehung der Augs— burger 7 fl.⸗Loose.) 8000 fl. Nr. 33 S. 1029, je 600 fl. Nr. 81 S. 1029, Nr. 26 S. 1032, je 100 fl. Nr. 59 S. 429, Nr. 81 S. 429, Nr. 54 S. 430, Nr. 87 S. 515, Nr. 28 S. 882, je 50 fl. Nr. 46 S. 271, Nr. 63 S. 430, Nr. 89 S. 430, Nr. 98 515, Nr. 7 S. 935, S D. Nr. 66˙ S. 935, Nr. 12 S. 1297, Nr. 16 S. 1297, Nr. 94 S. 1297, Nr. 46 S. 2011, je 40 fl. Nr. 43 D. 38, Nr. 33 S. 105, Nr. 84 S. 105 Nr. 47 S. 515, Nr. 84 S. 518, Nr. 4 S. 584, Nr. 60 S. 745, Nr. 65 S. 745, Nr. 81 S. 882, Nr. 100 S. 1032, je 30 fl. ninger 7⸗Gulden⸗Loose: Es wurden gezogen die S. 444 871 940 950 976 1264 1478 1505 1517 1669 1828 1879 1911 2516 2525 2624 2873 2946 3010 3118 3387 3429 3477 3737 3969 3996 4097 4211 4223 4333 440 4613 4688 4894 4952 5002 5102 5119 5484 5820 6037 6068 6191 6437 6697 6707 6761 6949 6979 7000 7109 7232 7233 7617 7640 7706 7785 7825 8227 8307 8385 8667 8924 8978 9038 9103 9354 9593 9758 9868. Braunschweig, 1. März. Bei der heute stattge⸗ fundenen Serienziehung der Braunschweiger 20 Thlr-Loose wurden folgenden Serien gezogen: Nr. 229 536 699 943 962 1044 1267 1387 1524 2182 2377 2379 2887 3371 3645 4134 4148 4315 4362 5,01 5018 5472 5656 6466 6702 6799 7134 7447 7699 7805 8037 8528 8971 9160 9198 9480. Eingesandt. Theater. Wie wir hören, wird in nicht allzuferner Zeit unser kleiner hübscher Musentempel sich wieder öffnen und Thaliens lustiges Völklein in denselben einziehen. Herr Herrmann vom Hanauer Stadttheater, der nebst seiner Frau und Frl. Großer noch von vorigem Jahre her hier in bestem Andenken steht, hat es auf wiederholte, vielfache Anregung von hiesiger Selte übernommen, uns im Monat April durch theatralische Genüsse zu erfreuen und hat zu diesem Zwecke außer den obengenannten, von früher her als vorzüglich bekannten Mitgliedern, die meisten der andern hervorragenden Kräfte des Hanauer Stadt⸗Theaters für sein Unternehmen gewonnen; nebstbei bringt er eine Tasche voll interessanter Novi— täten mit, sodaß die Saison eine äußerst gelungene zu werden verspricht. Betreff des Abonnements gedenkt Herr Herrmann es wie im Vorjahre zu halten, und Nr. 78 S. 105, Nr. 96 S. 105, Nr. 98 S. 106, Nr. 13 S. 204, Nr. 41 S. 204, Nr. 82 S. 271, Nr. 87 S. 2, Nr. 5 S. 429, Nr. 31 S. 429, Nr. 56 S. 429, Nr. 76 S. 429, Nr. 31 S. 430, Nr. 66 S. 430, Nr. 67 S. 430, Nr. 70 S. 430, Nr. 79 S. 430, Nr. 6 S. 515, Nr. 27 S. 515, Nr. 28 S. 315, Nr. 45 S. 515, Nr. 53 S. 515, Nr. 85 S. 515, Nr. 54 S. 584, Nr. 81 S. 584, Nr. 27 S. 745, Nr. 91 S. 745, Nr. 49 S. 876, Nr. 86 S. 876, Nr. 100 S. 876, Nr. 65 S. 882, Nr. 97 S. 882, Nr. 1 S. 935, Nr. 9 S. 935, Nr. 18 S. 935, Nr. 24 S. 936, Nr. 58 S. 935, Rr. 61 S. 935, Nr. 75 S. 935, Nr. 9 S. 1029, Nr. 1 S. 1032, Nr. 33 S. 1032, Nr. 61 S. 1032, Nr. 25 S. 1164, Nr. 31 S. 1164, Nr. 47 S. 1164, Nr. 48 S. 1164, Nr. 38 S. 1271, Nr. 100 S. 1271, Nr. 50 S. 1297, Nr. 84 S. 1297, Nr. 11 S201, Nr 9 S 20 Meiningen, 1. März. Serienziehung der Mei⸗ wollen Abonnenten, die einen bestimmfen Platz wünschen, dies gleich bet dem Abonnement kund geben. Das Passe⸗ partout⸗Billet für einen bestlmmten Platz hat für die 12 Abonnements-Vorstellungen Gültigkeit und ist der Abonnent selbstverständlich gebunden, sein Billet für jeden Abend dieser 12 Vorstellungen zu benutzen. Da der Ruf des Hanauer Stadt⸗Theaters der aller⸗ beste ist, so dürfen wir wohl schon von vornherein dem Ensemble- Unternehmen die besten Geschäfte prophezeien und wünschen. r Aufruf. Eine kleine Zahl von Personen sammelte seit einiger Zeit Cigarrenabschnitte, dann wurde ein Sammelkästchen in einigen Wirthslokalen aufgestellt, und als nun vor Kurzem 24 Pfund beisammen waren, wurden da für 15 M. 60 Pf. erlöst. Dazu kamen in den Sammel⸗ kästchen auch kleine Münzen, und jetzt ist die Summe von 30 M. erreicht, die einstweilen im Vorschuß⸗ und FCreditverein angelegt worden ist. Aus der Mitte der hierbei Betheiligten hat sich nämlich ein Comité gebildet, welches wie anderwärts, solche Sammlungen von Cigarren⸗ abschnitten und nicht angebrannten Abfällen in größerem Umfange betreiben will, um von dem Erlöß alljährlich, oder in geeigneten Zeiträumen„arme Kinder in unserer Stadt, ohne Unterschied der Con⸗ fession, in passender Weise zu kleiden“. Zu diesem Zwecke wird das Comité an recht vielen Stellen solche Sammelkästchen anzubringen suchen, und wendet sich deshalb an die Bewohner der Stadt mit der Bitte, sich auch ihrerseits dieser Sache recht eifrig anzunehmen; denn nur durch das vereinte Bemühen Vieler ist es mög⸗ lich, eine dem beabsichtigten Zweck entsprechende Samm⸗ lung zu Stande zu bringen.— Freunde der Armen! denket also bei jedem Cigarren⸗ abschnittchen, mit wie kleiner Gabe Ihr im Stande seid, wohlzuthun, und werdet nicht müde, die Spitzchen aufzubewahren und in die Sammelkästchen zu bringen! Aber auch Beiträge an kleinen Münzen sind ja nicht ausgeschlossen.— Nehmet im Voraus den Dank derer entgegen, denen Eure kleine Gabe große Freude machen wird!— Das Comité des Vereins„zur Unterstützung armer Kinder Friedbergs“: Dr. Möller, Vorsitzender, H. Bechstein, Blickhahn, K. Groß, Karg, Küchler, Seyd. Pfennig⸗Sparkasse. Sammelstellen. Einlagen. Betrag. . Uebertrag vom 25. Febr. 24991 13384 60 1. C. Bindernagel. 71 50 20 2. W. Bernbeck 194 109 55 3. Ph. Billau. 2 134 75 75 o. Won 107 64 55 5. H. Flaschentraͤger. 117 72 85 DöT[ Irö Ff 50 NB. Uebertrag Einleger 1027. Neue Einleger 5. Gesammt⸗Elnleger 1032. Friedberg den 3. Marz 1882. Haupt⸗Sammelstellt: Vorschuß und Credit⸗Verein, e. G. Bekanntmachung. 355 Dienstag den 7. l. Mts., Nachmittags 1 Uhr, werden nachbenannte Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: Bett, 1 Zimmerteppich, 1 Sopha mit Vorlage, 1 Spiegel mit Goldleisten, 8 Paar Vorhänge mit Nouleaux, 1 Planino, Gett. Kaufliebhaber wollen sich auf meinem Büreau ein— finden. Bad⸗ Nauheim den 4. März 1882. Heußzenröder, Gerichtsvollzleher. Bekanntmachung. 653 Die am 3. d. Mis. abgehaltene Holzverstelgerung, sowie das Pfarrbesoldungshelz ist genehmsgt. Der erste Fahrtag ist Montag den 13. d. Mts. Nieder-Flerstadt den 6. März 1882. Hroßherzetzliche Bürgermelsterel Nleder-Florstadt. All. Bett.: Deu Concuts des Georg Jung II. in Nieder- Hörlen, Ende dieses Monats findet eine Nachtragsverthellung statt, bel welcher 5 unbeverzutzte Gläubiger mit ihren gulden Forderungen im Betrage von M. 1148. 70 Pf. berüchsichtigt werden sellen; es entfallen auf dieselben 320% oder M. 367. 40 Pf. Das Verzelchniß liegt von heute ab 14 Tage zur Hinsicht der Bethetligten auf hiesiger Gerichtsschreiberei offen. Na- Nauheim den 4. März 1882. Der Concursverwalter Jean Wörner jun. zu den billigsten Pretsen bel K. Friedrich. 848 LHichung 31. März. Große Frankfurter Lotterie. II. Serie. lauplgen un i. W. v. 20000. 12000, 6000, 2 à 5000 Mx. etc. 3500 Gew. l. V. v 160000 Mk. * ooscü 1 Mk. ö(Aus wärt. 20 Pt. Porto beifüg.) B. Magnus, General- Debit, Frankfurt a. M. (A 204/2) Saat⸗Kartoffeln. Imperator pro Malter 4 Mark 50 Pfennig, Aurora 9 4 1 80 5 Cbampion„ 5 Pfennig verkauft Melbach. Ph. Keller. Birnbaumstämme. Für Einkäufe von Birnbaumstämme sucht einen Makler 831 833 Pfund 1. Berdux, 768 Darmstadt. Einige Hundert Centner Grummet Sler Erndte, Prima⸗Qualität, werden abgegeben bei f Bonames. F. Wiemer. 772 Die besten Qualitäten D, Kleesamen sind in allen Gattungen zu haben bei 7 ol. des aeg, Jauchepumpen und Pumpen aller Art. Vorzügliche Ausführung. Gilligsle Preise. Wiederverkäufer hohen Rabatt. Bopp& Reuther, Maschinensabrik und Eisengießerei, Mannheim. 80 — 5 N* 0 U*— 8 U 7 5 Versteigerungs-Anzeige. Mittwoch den 8. d. Mts., Nachmittags 2 Ubr, läßt die Unterzeichnete in ihrer Bebausung, Burg Vorstadt, saͤmmt⸗ liches, noch in gutem Justande befindliches Schreiner⸗ handwerksgeschirr, sowie einen Stoßkarren an den Meistbietenden versteigern. 801 Friedberg. Chr. Valentin Wittwe. Ein tüchtiger Geselle Th. Steinel, Buͤrsten macher. kann sofort eintreten bei 813 E. L. Weihl in Friedberg 820 empflehlt fen Az er in Steinkohlen, Brettern, Latten, Stollen ete. etc. Niederlage in Floßholz von Gg. Müller in Hanau. Aufträge auf Kohlen De werden durch Herrn Carl Fritz angenommen und in jeder Quantität billigst frei in's Haus geliefert. Geschäfts- Verlegung. Einem geehrten Publikum Friedbergs und der Umgegend die ergebene Mittheilung, daß ich mein Geschäft von heute ab bei den Herren Mai& Oppenheimer, der Post gegenüber, verlegt habe und bringe mein Lager in Bürsten und Pinseln, eigenes Fabrikat, in empfehlende Erinnerung. g Friedberg den 1. März 1882. Th. Steinel, Bürstenmacher. Au- N Verkauf Staats-& Gemeindeobligationen wird bestens besorgt von dem Großherzoglichen Hof- Agenten 22 Jacob Engel. Holzversteigerung. Es werden versteigert: 1. Mittwoch den 15. März aus den Districten Finkenlöcher Heege, Eschberg, Sparrnwald und Groß⸗Orlitz: Scheiter Knüppel Reisig Stöcke Raummeter. Buchen 279 779 820 229 Eichen— 39 56 12 Nadelholz— 1 6 2 Das Holz im Groß ⸗Orlitz wird nicht vorgezeigt. 2. Donnerstag den 16. März aus den Distrieten Groß-Treyersch, Bieberberg, Klosterwald, Kautenwald und Bornzipfen: 188 Fichten⸗Derbstangen von 5—10 Centimeter Durchmesser und 5—8 Meter Länge, 500 Fichten⸗Reisstangen(Bohnenstangen). Scheiter Knüppel Reisig Stöcke Raummeter. Buchen 279,6 234 983(z. Th. Stamm-) 89,5 Eichen— 82,5 188 7 Aspen 5 25 61— Nadel— 24—— 3. Freitag den 17. März aus den Distrieten Fauerbacher⸗Hecken und Kohlplattenwald: Scheiter Knüppel Reisig Stöcke Raummeter. Buchen 392 234 764 113 Eichen— 80 2 12 Aspen— 12 164— Die Zusammenkunft ist am ersten Tage bei Hof Finkenloch, am zweiten Tage bei Hof Bieberberg, am Pritten Tage in den Fauerbacher⸗Hecken an der Chaussee, jedesmal um 9 Uhr Vormittags. W 1 B. K. Stern. Ein alter Bau, Im Falle ungünstiger Witterung wird das Holz nicht vorgezeigt und wollen Steigliebhaber dasselbe vorher einsehen. Ortenberg am 26. Februar 1882. Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg. 821 Thaler. Soeben ist erschienen: Handbuch von mehr als] Faeff* 1 ite! P 28 1 1000 der einfachsten und bewährtesten Hausmittel, Beste weiße Kernseife a fd. 36 Pf., jowie der vorzüglichsten Heilmittel und Kräuter mit mot 1 e 57 einer kurzgefaßten Belehrung, wie dieselben mit Nutzen Zweite rothe 1 a 70 26 + bei den meisten Krankheiten und Gebrechen der Menschen bei Abnahme von 10 Pfd. das Pfd. 2 Pf. billiger bei anzuwenden sind. Mit Anhang an Hufelands Haus- K 5 unb Reise⸗Apokbeke, die Heilkraft des Franzbranntwein 5 Carl Heubel, Sufeufteder. und Salz, der Eisenfeilspähne und des kalten Wassers. 81* 8 Herausgegeben von einem bewährten Arzt. Eine complete Wohnung Dritte Auflage. Gebunden M. J. 20 Pf. Sehr viele Käufer dieses Buches haben sich äußerst günstig 735 darüber ausgesprochen, so z. B. schreibt ein Herr Geist⸗ licher: Ich habe dieses„Handbuch“ durchgegangen und gefunden, daß dies etwas ganz ausgezeichnet Gutes ist und zu wünschen wäre, daß dasselbe in jeder Familie angeschafft werden möchte. Ich für meinen Theil werde 13 l den Abbruch verkauft werden. in meinem Wirkungskreis das Buch jeder Familie auf's 2 eee 1 aut . 6 7 a 3 856 8. Kell. e 5 ie zweite starke Auflage war binnen oche 7— 845 2 vergriffen. Substribenten⸗Sammler erhalten auf je Sprungfeder⸗Matratzen von 24 M. an, Todes-Anzeige. 6 Exemplare 1 frei. Dreitheilige Woll⸗Matratzen von 26„„ Vorräthig bei Carl Bindetnagel in Friedberg. 825 Dreitheilige Seegras⸗Matratzen bon 10 7 5 7 5. E Ein leichtes draunes eigenes Fabrikat, bei G. M. Reuß, Tapezier. Wallachpferd 163 in meinem Hause, per 1. Juni beziehbar, ist zu vermiethen. zum Wohnhaus geeignet, 16 Meter Länge, 5 Meter Breite, 5½ Meter Höhe die beiden Stöcke, von Eichen⸗ Kranken⸗Unterstültzungs⸗Kasse Friedberg. 857 Die Rechnung vom Jahre 1881 liegt zur Elnsicht der Betheiligten bei Herrn Rechner Heidt von heute an 8 Tage offen. Die General-Versammlung findet Mittwoch den 15. März d. J., Abend 8 Uhr, auf dem hiesigen RNath⸗ hause statt. 0 Friedberg, 6. März 1882. Der Seeretär: Petri. In 5. Auflage erschlenen und bei C. Bindernagel in Friedberg vorräthig a 1 Mark: Die Freimaurerei Adhue in zehn Fragen und Antworten. stat! Zur Aufklärung für das Volk und dessen Freunde. 788 Scheitlin& Zollikofer in St. Gallen. Alle Sorten Gemüse-& Gartensämereien bringe in empfehlende Erinnerung. Friedberg. J. C. Leineweber, Samenhändler. 6 Zur gef. Beachtung! 844 Unterzeichneter beehrt sich hiermit anzuzeigen, daß er das Varbier weschäft von Herrn W. Dietrich, Usagasse, in gewohnter Weise fortführt und prompte und gute Bedienung zusichert. Friedberg den 3. März 1882. Achtungsvoll 73 Einem verehrlichen Publikum von Assenheim und Umgegend hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich mich 5 2 etablirt habe und em⸗ hier als Spengler pfehle mich bestens in allen vorkommenden Arbeiten. Reparaturen werden pünktlich besorgt. Assenheim den 5. März 1882. 1 Konrad Kuhl, Spenglermeister. f Die Jamenhandlung von Georg Andreas, Frankfurt a. M. Rebstock 5. bringt ihr Lager in Gemüse⸗, Blumen-, Feld⸗, Gras⸗, Klee⸗ und Wald⸗Samen in empfehlende Erinnerung. Deutschklee(inländischer Samen), sowie Ewigklee⸗ Samen werden stets unter Garuntie seidefrei geliefert; ferner Weißklec, Schwedischklee, Esparsette, Saradella, Ackerspörgel, Sojabohnen, weißer Senf ꝛc.; Grassamen für Bleich⸗ und Zierrasen, sowie Wiesenaulageu. Kar⸗ tofseln in den vorzüglichsten Sorten.— Preislisten gratis. Auch sind sämmtliche Samen ꝛc. bein Theodor Andreas, Bad-Nauheim, dem Ratbhaus gegenüber, zu haben. 832 ch beabsichtige zwei Gärten am Schützenrain und Barbaragasse zu verkaufen. Die Bedingung, Lage und Gehalt kann von mir erfahren werden. Friedberg den 6. März 1882. 852 ö H. Müller Iv. Damen- und Ainder-Schürzen a den billigsten 2 bei K. Friedrich. R D Todes-Anzeige. Theilnehmenden Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unser innigstgeliebter Gatte und Vater 5 Oberförster Wilhelm Schallas nach ½jährigem schwerem Krankenlager Morgen sanft verschleden ist. Wickstadt den 4. März 1882. Die trauernden Hinterbliebenen. i Zufolge Wunsches des theueren Heimgegangenen findet die Beerdigung in aller Stille statt. 839 heute 0 Heute Nachmittag zwischen 2 und 3 Uhr ist unser lieber Gatte, Vater und Onkel. Kaspar Väth nach kurzem Krankenlager sanft dem Herrn ent⸗ kaufen. Näheres bei der Exped. d. Anz. Frische Aratbückinge (estpreußische Race), gut eingefahren, sebr billig zu 845 f Confirmanden Anzüge Preisen empfiehlt in großer Auswahl zu billigen scchlafen. 0 Soödel den 5. März 1882. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Mittwoch den 8. März, Vachmittags 2 Uhr statt. e 125 l Verantw. Red.: Carl Bindernagel. —— Rr — Wilh. Fertsch. 799 S. Hirsch horn. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu eine Veilage.) 585 Betreff Nat und N uche Gema Jusor id, w setzes drei begin der vorb Hypt börit heit wahr unber. den öf forlbes )* 0 e 0 2 0 2 3 22 2 — erttssüntttitn *— ain 8. Aae lung t un! „ des ich nid AS. stock 5. „ eld, Gras, zun Enllltt tz telusen . Kiler Id. - Schurzel L. Frithrit. tent 9 7 8³⁰ 1 . 1 is 17 8 1 — n 1. 7 * f n, 6 „ Beilage. —— Hberhessi cher Auzeiger. N28. Oeffentliche Die nachfolgenden, Aufforderung. in der Gemarkung Ober— Eschbach gelegenen Immobilien, Flur VII. Nr. 146 und 25 Acker, Atzelnest, an Andreas Wolf, sind im Grundbuch auf den Namen des Georg Wenzel in Nieder⸗Eschbach eingetragen, obwohl dieselben, wie ortsgerichtlich bescheinigt ist, schon vor länger als 30 Jahren durch Kauf auf August Himmelreich 111. in Ober Eschbach übergegangen sein sollen. Auf Antrag des Letzteren werden alle Diejenigen, welche an die erwähnten Grundstücke Ansprüche bilden zu können glauben, nament— lich die Rechtsnachfolger des ebemaligen, nunmehr ver— storbenen Eigenthümers, hierdurch aufgefordert, solche innerhalb drei Monaten dahier zur Geltung zu bringen, als sonst Eigenthumserwerb des jetzigen Besitzers unter stellt und solcher im Grundbuch entsprechend gewahrt werden wird Vilbel am 8. Februar 1882. Großberzogliches Amts N Vilbel. Wegel 588 Betreffend: Die Zusammenlegung der Grundstücke in der Nieder-Rosbach. Ortsvorstandes zu Ober isammenlegung der Grund— Gemarkung Ober und Nachdem auf Antrag des und Nieder- Rosbach, die Zu sstücke in der Gemarkung Ober und Nieder-Rosbach in Gemäßheit des Gesetzes vom 18. August 1871 betr., die Zusammenlegung der Grundstücke ꝛc. ꝛc. beschlossen worden ist, werden auf Grund des Art. 14 des genannten Ge— setzes unter Vorbestimmung einer zerstörlichen Frist von drei Monaten, vom ersten Erscheinen dieser Ladung an beginnend und unter dem Rechrsnachtheile, daß Rechte der unten genannten Art, welche bis zum Ablauf der vorbemerkten Frist weder in den öffentlichen Grund- und Hypothekenbüchern resp. den zu den Flurbüchern ge börigen Mutationsverzeichnissen, noch in den in Gemäß— heit der Anmeldungen aufzustellenden Verzeichnissen ge wahrt sind, bei der stattfindenden Zusammenlegung unberücksichtigt bleiben, sowie daß erloschene, aber in den öffentlichen Büchern noch nicht gelöschte Rechte als fortbestehend behandelt würden, hiermit aufgefordert: 1) Diejenigen, welche Gru Zusammen⸗ im legungsbezirk erworben zren Eintrag im Grund buch resp. Mutatte ichniß noch nicht erwirkt haben, um die Err und Ingrosation ihrer Erwerbtitel oder die Berichtigung tirriger Einträge zu erwirken. 2) Diejenigen, welche zwar im Grundbuche stehen aber weil sie schon vor Einführung des Gesetzes vom 21. Februar 18 eingetragen waren, ohne Beifügung des Erwe ls, um letzteren nach Maßgabe des Art. 28 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 eintragen lassen, indem sonst demnächst nur eine Bescheinsgung des Besitzstandes statt einer Eigenthumsurkunde ausgestellt werden wird. 3) Diejenigen, welche an ein auf fremden Namen im Grundbuch eingetragenes Grundstück einen Vindi cations⸗ oder einen unter gewissen Umständen zu realisirenden An- und Rückforderungsanspruch wegen eines vor Einführung des Gesetzes vom 21. Februar 1852 vertragsmäßig gemachten Eigenthumsvor behalts oder wegen einer bei der Veräußerung bei— gefügten auflöͤsenden Bedingung eines Endtermins oder einer Zweckbestimmung bilden haben, ohne diesen Anspruch durch den Vermerk„streitig“ oder „beschränkt“ im Grundbuch gesichert zu haben, so wie Diesenigen, welche unter Nachweis der gesetz lichen Vorausetzungen die Vormerkung„gehemmt“ wollen eintragen lassen, um ihren Anspruch unter Vorlage der betreffenden Urkunden im Grundbuch resp. Mutationsverzeichniß wahren zu lassen, oder im Falle des Widerspruchs des Gegners die An stellung der entsprechenden Klage durch Bescheinig ung nachzuweisen und eine geeignete Bemerkung bezüglich des Prozesses in dem von dem Gerichte aufzustellenden Verzeichnisse bei dem betr. Grund stücke zu beantragen. Obereigenthümer und Fidescommißberechtigte, welche ihre Heimfalls- und Suceessionsrechte nicht durch Eintrag der Lehns-, Erb- oder Landsiedel-Leih 4 oder Hideicommißqualität eines Grundstücks im Grundbuch haben wahren lassen, um ihre Rechte, soweit dies nach Art. 37 und 38 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 noch eintragen zu lassen. 5) Diejenigen, welche Pfandrechte, Eigenthumsvor behalte, Revocationse, Nesolutlons oder Nichtig keits, Separatsons- oder andere Sscherheitsrechte, die weber im Hypothekenbuch noch im Grundbuch gewahrt sind, an zur Zusammenlegung bestimmten Stücken geltend machen können, um unter Vorlage der betreffenden Urkunden und genauer Bezeichnung der Forderung und derfensgen Grundbstücke, welche zur Slcherheit dienen, die Einträge in die öffent— lichen Bücher zu erwirken kesp. die Aufzeichnung der Grunbstücke zum Zwecke der Gonstitutrung eines dleselbe Sicherhelt bletenden Surrogats bei zulässig ist, im Grund buch 835 Die der Zufammenlegung in dem vom Gerschte zu er⸗ richtenden Verzeichniß zu beantragen. 6) Diejenigen, welche Realservituten, die nicht durch die bei der Consolldation vorzunehmende neue Weg und Wässerleitungsregulirung erlöschen, sondern noch nach derselben geltend zu machen sind, ferner Diejenigen, welche solche Grundstücke zur lebens länglichen Nutznießung, zur Benutzung als Braut— gabe bis zur geschwisterlichen Theilung, zur Sicher ung einer lebenslänglichen Leibzucht⸗ oder Auszugs berechtigung anzusprechen haben, um ihre Ansprüche unter Vorlage der betreffenden Urkunden, genauer Bezeichnung ihres Anspruchs und der betreffenden Grundstücke, oder im Falle des Widerspruchs des Gegners die Anstellung der entsprechenden Klage, unter Beibringung einer Bescheinigung über solche in dem vom Gerichte aufzustellenden Verzeichniß wahren zu lassen.. 7) Diejenigen, auf deren Grundstücke in den öffent lichen Büchern solche Rechte eingetragen sind, welche sie für erloschen halten, aber noch nicht haben löschen lassen, um diese Löschung unter Vorlage der nöthigen Beweise hierzu zu erwirken. Die Zusammenlegung und Melioration der Grund stücke mit Anlage eines neuen Wegenetzes des hier in Betracht kommenden Gemarkungstheiles erstreckt sich auf Flur XII Nr. 431 bis 676 inel. und Flur XIII Nr. 1 bis 249. Friedberg den 18. Februar 1882. Großherzogliches Amtsgericht ellheim. Hohenstein, 823 Hülfsgerichtsschreiber. Oeffent iche Aufforderung. Die Peter Jung 11. Eheleute von Ockstadt entliehen laut gerichtlich bestätigter Schuld- und Pfandverschreibung vom 25. Juni von Oberförster Harth daselbst Friedberg. 1852 den Betrag von 700 Gulden und verpfändeten zu dessen Sicherheit die in der Gemarkung Ockstadt gelegenen Immobilien Flur 1 Nr. 594 und 55— Da die Schuld abgetragen sein soll, dies aber ur ch nicht nachge wiesen werden kann, auch der Aufenthaltsort der Erben des inzwischen verlebten Gläubigers ekannt ist, so ergeht an diese, sowie an Alle, we Anspruche aus der Schuldverschreibung erhebe en glauben, hiermit die Aufforderung, solche so g binnen zwei Monaten dahier anzumelden, gegenfalls die Löschung der Hypothek verfügt werden wird. Friedberg den Februar 1882. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Sellheim. Hohenstein, Hülfs⸗Gerichtsschreiber. Zekanntmachung. am 27. und 28. Februar im Frh. stein'schen Walddistriet Klappertannen versteigerung ist genehmigt. Erster Fahrtag: Donnerstag Ockstadt den 3. März 8 2 8 Der Frh. v. Franckenstein'sche O Rumpf. 840 von Fra abgehaltene Holz 1882. 1882. berförster 4 slch, sen fur gener techn, a 56 tolzminden- F(u. 0808.) n 1831/82. Sommers. 1. Mal Dir. G. Hanrmann. Winters. 1. Nov. — 5 794 Bekanntmachung. 837 Johann Ferdinand Petith von Ober⸗ Esch bach und 90 5 Ehefrau Marie geb. Lenz haben unter dem 20. v. M. vereinbart, daß die bei Ab⸗ schluß ihrer Ehe angehengene Errungenschafts⸗ gemeinschaft aufgehoben sei, diesel ben leben seitdem in völliger Gütertrennung, was hiermit zur öffent⸗ lichen. gebracht wird. Vilbel am 2. März 1882. Großherzogliches Amtsgericht Vilbel. Wegelin. vdt. Weitzel. 9 0 5 Versteigerung. Unterzeichneter läßt Donnerstag den 9. März l. J., Vormittags 10 Uhr, im Auftrage seiner Tochter nach⸗ folgende Gegenstände gegen Baarzahlung in seiner Be⸗ 2 öffentlich meistbietend versteigern: 1 lange Bank, 16 Schuh lang, 2 Tische, ö zum Wirthschafts⸗ 1 Eckschrank mit Aufsatz, betrieb geeignet, 4 Bänke, 0 Ohmfaß in haltend), verschiedenen Größen,(von ½ bis 4 Ohm 1 Apfelmühle, 1 Kelter mit zwei Schrauben, 1 Bierpumpe, 2 Stützen, 1 Holztrichter, 8 Hängelampen und sonst noch allerlei Wirthschaftsgeräthe, 1 vollständige Ladeneinrichtung, für eine Spezereihand⸗ lung geeignet, 1 noch gut erhaltenes Rollseil mit Rolle und sonst noch verschiedene andere Hausgeräthschaften. Büdesheim den 1. Marz 1882. 815 Ludwig Wilhelm Schub. Holzversteigerung. Donnerstag den 9. März I. J., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Gräflichen Forstrevier Bainhards, Distrikt Unterwald, nachverzeichnete Holzsortimente einer öffent— lichen Versteigerung ausgesetzt werden: 52 Raummeter Eichen-Prügelholz, ö 2 7 Nadel-Prügelholz, 39 9 Eichen⸗Stockholz, 68 5 Eichen⸗Reisholz, 8 Nadel⸗Reisholz, 1600 Stück Nadel-Wellen, 1 Eichenstamm, 26 Centimeter Durchmesser und 6 Meter Länge, 19 Stück Fichtenstämme(B meter Durchmesser und 10—14 Meter Länge, 15 Stück Fichtenstangen, 8—10 Centimeter Durch messer und 6—9 Meter Länge, 9 Stecken Eichen-Werk⸗ Prügelholz, auch zu Garten einfriedigungspfosten geeignet, je Stück 1% Meter Länge. Zusammenkunft beim Forsthaus Bainhards. Assenheim den 28. Februar 1882. Graflich Solms Rödelheim'sche auholz), 16—24 Centi⸗ r 775 Rentkammer. 40—50 Stück Plataucu⸗ Baume, vierjährig, mit schoͤnen Kronen und gutem Wachsthum, 2—2½ Meter Stammhoͤhe, geeignet zu Zieranlagen in Wirthschaftsgarten ze. 1. werden in. Parthien und einzeln pre iswürd 1g Baumgärtner 740 tz N Brenahol versteigerunt g. 1% e 5. S. und Donnerstag den 9. März d. J sollen in dem Stadtwald zu Hungen nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden. Mittwoch den 8. März: 163 Kiefernstämme von 12— 34 Centimeter 233 Raummeter Buchen Scheiter, 276 5 Buchen Knüppel, 23 1 Eichen-Knüppel, 48 1 Nadel-Knüppel, 84* Buchen-Reisig, 77 5 Nadel- Reisig, 650 5 Eichen-Durchforstungs- Rei 184 0 Buchen Stöcke, 30 5 Nadel-Stöcke; Donnerstag de 67 Eichen-Stämme von 13 6 Lärchen 5„ 21— 383 5 11 Kiefern 5„ 18—31 5 167 Raummeter Eichen-Knüppel, 11* Nadel— 5 86 1 Eichen- Reisig, 23 17 Stöcke. daß sich bel den Buch Versteigerung ist jedes Bememerkt wird, Der Anfang der Herborn, am zweiten Tag in dem Distrikt Gichenstück. Hungen am 28. Februar 1882. 30 Centimeter 1** Durchmesser und 5— 21 Meter Länge, si 97 n 9. März: Durchmesser und 5— 11 Meter Länge, 1„5 11—10 0 f 11 1 8 13* ** * en Scheltern 24 Meter Rundscheltholz befindet. nal Vormittags 10 Uhr. Am ersten 2 ag in dem Distrtkt Großherzogliche Bürgermeisteret Hungen. Bender. ö Bekanntmachung. Das Wohnhaus Nr. 11 an der Straße nach Bön⸗ stadt in hiesiger Stadt soll auf den Abbruch aus freier Hand verkauft werden. Dasselbe ist einstöckig mit Man— sarde und zweiseitigem Ziegeldach, 8,5 Meter lang, „5 Meter breit, 3 Meter Stocke und 4 Meter Dachhöhe. Die Umfangswände sind von Eichenholz gefertigt. Kaufliebhaber wollen sich an die unterzeichnete Stelle wenden. Assenheim den 2. März 1882. Gräflich Solms-Rödelheim'sche Bauverwaltung. 820 Volk. 5 La Noeystof* 7 Holz-Versteigerung. Im Gemeindewald Ober-Rosbach, Distrikt Dachsbau und Busch, wird Donnerstag den 9. März d. J. fol gendes Holz oͤffentlich meistbietend versteigert: 18 Eichenstämme von 8— 10 Meter Länge und 13 bis 18 Centimeter Durchmesser, 3 Nadelstämme von 8—9 Meter Länge und 14 bis 17 Centimeter Durchmesser, 8. Eichen⸗ und Nadel-Derbstangen, 6 Raummeter Buchen ⸗Scheiter, 54 5 Buchen-Knüppel, 23 1 Eichen⸗Knüppel, 14 Buchen-⸗Stöcke, * 297 1 Eichen⸗Wellen, 450 Nadel Wellen. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr an der hölzernen Brücke hinter dem Salzberg. Ober⸗Rosbach am 1. März 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Rosbach. Blecher. 777 L 8 C Eicheulohrinden⸗Versteigerung. 829 Die diesjährige Eichenlohrinde aus hiesigem Ge— meindewald, 18- bis 20jähriger Bestand, ea. 250 Centner, wird: 8 2 f Dienstag den 14. März l. J., Vormittags 11 Uhr, im hiesigen Rathhaus öffentuch und meistbietend ver— eigert. 755 Selters am 2. März 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Selters. Kraft. 3 8 * 6* 5 5681171177 Holzversteigerung. 838 Montag den 13. März 1882, Vormittags 9 Uhr, sollen in den Gräflich Leiningen Westerburgischen Wald— distrieten„Lohrberg und Eichereck“ 26 Raummeter Eichen⸗Scheiter, 13 10 1 Knüppel, 3 N Buchen⸗„ 5— Erlen⸗„, 3 Buchen⸗Stöcke, 7 200 Stück Buchen Wellen, 100„ Eschen⸗„ 1760„ Eichen⸗„ 200„ Erlen⸗ 5. a 30 Eichen⸗Stämme von 22 bis 45 Centimeter mitt⸗ lerem Durchmesser und 6 bis 10 Meter Länge 18,81 Cubikmeter Inhalt, l 22 Fichten⸗Stämme von 9 bis 13 Meter Länge und 20 bis 35 Centimeter mittlerem Durchmesser = 16,74 Cubikmeter Inhalt versteigert werden. 5 Zusammenkunft am District Lohrberg. Friedberg den 4. März 1882. Gräflich Alt⸗Leiningen⸗Westerburgische Rentkammer. Bierau. .„Cotes Holzversteigerung. Freitag den 10. d. Mts., von Vormittags 10 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewald folgende Holz⸗ sortimente:. 8 Raummeter Buchen-⸗Scheiter, 16 7 Buchen Stöcke, 119 5 Eichen⸗Stöcke, 44 5 Kiefern⸗Slöcke, 3000 Stück Buchen⸗Durchforstungs wellen, 1300„ Eichen⸗ 7 400„ G Kiefern⸗Astwellen, 37 Raummeter Buchen Stöcke, 8 7 Eichen Stöcke öffentlich meistbietend versteigert werden. Der Anfang ist im Distrikt Judenhaide. Bönstadt den 5. März 18829. Großherzogliche Bürgermeisterei Bönstadt. 850 Geibel. Holz⸗Versteigerung. Freitag den 10. d. Mts., Morgens 10 Uhr, werden in dem Gemeindewald Beienheim a 413 Naummeter Buchen- und Eichen-Durchforstungs— Reisi l 6 Bentele Birken⸗ und Aspen⸗Knüppel öffentlich meistbietend versteigert. Der Anfang ist im Distrikt Tanzplatz. Beienheim am 4. März 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Beienheim. 831 Huber. Strümpfe und Socken 50 für Erwachsene und Kinder billigst bei K. Friedrich. teigerungen 9 E, 2* 7 1 in der Oberförsterei Eichelsdorf. Es werden versteigert: 1. Montag den 13. März 5 aus den Distrieten Biberwald, Hailoh und Stilleberg: 3 Eichen- Stämme von 32—36 em Durchmesser und 2— 11 w Länge, 9 Lärchen-Stämme von 22—32 ew Durchmesser und 8— 18 m Länge, 1 Buchen Stamm von 56 em Durchmesser und 15 m Länge; Holzart Scheiter Knüppel, Reisig Stöcke Raummeter Buchen 296 322 380 38,5 Eichen 1 335 685— Lärchen— 109 54— Aspen— 42 Aus dem Biberwald kommt nur 1 Eichen-Stamm und 1 Buchen-Stamm zum Ausgebot. Von den Eichen-Knüppeln sind 274 Rm. in Schichten von 2— 4 m Länge und die Lärchen-Knüppel in Schichten von 5 m Länge aufgearbeitet, dieselben sind zu Wagner- und Grubenholz sowie zum Bauen geeignet. Die Versteigerung findet bei Wirth Ronthaler in Langd statt und beginnt Morgens 9 Uhr. Forstwart Adolph in Langd ertheilt nähere Auskunft. 2. Dienstag den 14. März aus den Distrieten Schenkenwald und Flachsberg: 16 Eichen Stämme von 14— 46 em Durchmesser und 5-14 m Länge, 53 Lärchen-Stämme von 13—30 em Durchmesser und 1019 m Länge, 1 Kirschbaum- Stamm von 26 em Durchmesser und 6 m Länge; Holzart Scheiter Knüppel Reisig Stöcke Raum meter Buchen 380 78 284 315 Eichen— 3— 1 Birken— 3 6— Lärchen— 16 18— Weiden—— 14— Die Lärchen⸗Knüppel sind in, Schichten von 4 m Länge aufgearbeitet und theilweise zu Bauholz geeignet. Unter den Nadel-Reisern befinden sich 12 Rm. in Schichten zu Latten- und Bohnen-Stangen geeignet; 120 Rm. Buchen-Reiser im Flachsberg sind Stammreiser. a Die Versteigerung findet bei Wirth Kröll in Rainrod statt und beginnt Morgens 9 Uhr; Forstwart Rodemich in Rainrod ertheilt nähere Auskunft. 3. Mittwoch den 15. März aus den Distrieten Eisenkaute und Katzenberg: 2 Eichen-Stämme von 32 und 35 em Durchmesser und 3 m Länge, 1 Kiefernstamm von 23 em Durchmesser und 5 m Länge; Holzart Scheiter Knüppel Reisig Stöcke Raummeter Buchen 356 229 501 47,5 Birken 2 1 2 5—— Eichen— 375 291— Nadelholz— 10 20— Aspen 2 4 293— 8 Von den Eichen-Knüppeln sind 235 Rm. in Schichten von 2—4 m Länge aufgearbeitet, und für Wagner sowie zu Grubenholz geeignet. Die Versteigerung findet bei Wirth Ronthaler in Langd statt und beginnt Morgens 9 Uhr; Forstwart Adolph in Langd ertheilt nähere Auskunft. 0 4. Freitag den 17. Mürz aus den Distrieten Langerloh, Beckerseck, Ulfaer Reiperts, Steins wiesenkopf und Stockwiesenkopf: 3 Eichen-Stämme von 25—40 em Durchmesser und 4—5 m Länge, 28 Lärchen-Stämme von 14—20 em Durchmesser und 8—15 m Länge, 7 Fichten-Stämme von 12— 17 em Durchmesser und 8-12 m Länge, 40 Buchen-Derbstangen zu Lenkwieden und Deichseln geeignet, 10 Nadelholz-Derbstangen: Holzart Scheiter Knüppel Reisig Raummeter Buchen 148 243 806 Birken 1—— 1 Eschen— 7 6 1 Eichen— 1 22 g Nadelholz—— 120 Aspen, Linden— 14 258 Die Buchen-Reiser sind theilweise Stammreiser, die Eschen- und Nadel-Reiser in Schichten bis zu 6 m Länge aufgearbeitet eignen sich zu Latten- und Bohnenstangen, sowie zu geringem Gesch'rrholz. ö Die Versteigerung findet bei Wirth Schneider zu Ulfa statt und beginnt Morgens 9 Uhr; Forstwart Zimmer in Ulfa ertheilt nähere Auskunft. Aus den Distrieten Langerloh, Beckerseck und Ulfaer Resperts kommt diesmal nur das Bau- und Nutzholz zur Versteigerung. Sämmtliches zum Ausgebot kommende Holz wird bei den Versteigerungen nicht vorgezeigt. Das mit Kalk gespritzte Holz wird nicht versteigert. Zahlungstermin gegen Bürgschaft bis 30. September d. J. Eichelsdorf, 23. Februar 1882. Großherzogliche Oberförsterei Eichelsdorf. Heyer. Bau⸗ und Nutzholz⸗ Bekanntmachung. Versteigerung wol ad a ar ein e isc 80 98 zur weiteren Bekanntmachung im Gräflich Stolbergischen Forstrevier unteßsagt. N f 0 g bite ö g Rodheim v. d. H. am 2. März 1882. Hirzenhain. Großherzogliche Bürgermeisterel Rodheim v. d. H. 1 Montag den 13. d. Mts., von Vormittags 5. ae 1 10 Uhr ab 905 77 g 1 werden versteigert: i ede 1 5 Distriet Schießen berg: aus Zu verkaufen, 4 372 Eichen⸗-Stämme mit 142,49 Festmeter Inhalt, 7 1 CV„ ein großes, schönes, mit geräumigem Hof und 90 Ne e„ 15„ 5 Garten, iu bester Geschäftslage Hanau's und Von den ien eignen sich 18 Stück zu zu jedem Geschäftsbetrieb geeignet.. 746% Schnittholz, während die übrigen vorzügliches Bau- Näheres unter E. T. 1730 durch 4 und Wagnerholz abgeben. Rudolf Mosse(Erust Treusch), b Zusammenkunft am sogen. Steinbachswege an der II Vieinalstraße zwischen Bergheim und Usenborn. l Ortenberg den 1. März 1882. 5 Gräflich Stolbergische Rentkammer. 828 Renner. au.(Ag. 204.) N 2tellensuchende jeden Berufs pla- eirt schnell das 82 Bureau Germania, Dresden. Schaf Probi David Herman Karl Gustav dus Te e D. weite nossen Versd zwar stadt sschusses 8 Aue Aülrag Werten f csucht geringer nufzuhet ers Et 9 uforde ie Ste bos Elis Nen sür Uhute d Schröde licht N sester N die