ess 2. SBamstag den 6. Mai. N 53. Dberhessscher Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und 5 1; Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Ausführung der allgemeinen Bauordnung vom 30. April 1881. Friedberg den 3. Mai 1882. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. Wir haben die Wahrnehmung gemacht, daß vielfach gegen die Bestimmungen der Bauordnung und der Ausführungsverordnung zu derselben vom 1. Februar 1882 verstoßen wird und beauftragen Sie daher unter Beziehung auf unser Ausschreiben vom 31. März 1882— N Amtsblatt Nr. 6— sowohl die Bauordnung als auch die Ausführungsverordnung wiederholt ortsüblich bekannt machen zu lassen, insbesondere N .. duni, hat dies in Ausehung der nachstehend abgedruckten Bestimmungen zu geschehen, deren Nichtbeachtung schon in verschiedenen Fällen empfindliche eoberg. Nachtheile für die Juteressenten gehabt hat. Auch wollen Sie zur Vermeidung solcher Nachtheile namentlich den Bauhandwerkern Ihrer dber 1657 Gemeinden Gelegenheit geben sich mit den gedachten Vorschriften bekannt zu machen. Dr. Braden. ö 0 0. Bauordnung. Mauerlatten mit geeigneten Absätzen zu versehen. Deckhölzer über Thor-, Thür⸗ l: Art. 23. Als Bauten im Sinne dieses Gesetzes sind namentlich anzusehen:[und Fensteröffnungen, auf welchen Mauerwerk ruht, sollen mit Entlastungsbögen von 8 spe alle Arten von Gebäuden, Kellern, Brunnen und Brunnenschachten, Cisternen, unter- genügender Stärke überdeckt oder in sonst geeigneter Weise entlastet werden. A e irdischen Wegen, Kanälen zur Zu⸗ und Ableitung des Wassers und anderer Flüssig⸗§ 64. Bezuͤglich der Herstellung von Feuerungs-Einrichtungen wird Folgendes SBenedix. keiten von Gebäuden, Grundstücken und Ortsstraßen, ferner alle Arten von DBünger⸗ bestimmt: 1 ö stätten, Abtritts⸗, Jauchen⸗ und anderen ähnlichen Gruben, insbesondere auch solcher 1) An denjenigen Gebäudetheilen, welche von Feuerungs-Einrichtungen berührt f oe für technische Etablissements, sowie Einfriedigungen aus Mauern, Holzwerk, Metall werden, sind Mauern aus feuersicherem Material herzustellen(Feuerwände). Zu . oder aus verschiedenen dieser Materialien an öffentlichen Plätzen und Wegen und denjenigen Theilen der Feuerwände, welche mit Feuerzuͤgen in unmittelbare Be— 1 zwischen Privatgrundstücken, ohne Unterschied, ob zu deren baulicher Herstellung eine rührung kommen, dürfen hohle Backsteine nicht verwendet werden. 1 te 1602 poltzetliche Genehmigung oder eine vorgängige Anzeige erforderlich ist oder nicht, l 2) Bei der Anlage von Feuerungen in der Nähe von Holztheilen der Gebäude 1 und ob es sich um einen Neubau oder Anbau auf einer neuen oder einer zu bau- sind zur Vermeidung von Feuersgefahr folgende Vorschriften zu beachten: a. Ge⸗ 1 A. 1. 50 Pf. per lichen Anlagen bereits benutzten Stelle oder um einen Umbau, Auf- oder Höherbau, wöhnliche Herd- und Kesselanlagen in Wohnhäusern dürfen nur dann auf Gebälke 2 midt, Satmacher. oder um Reparaturen oder neue Einrichtungen handelt.(Vergl. Art. 25.) aufgesetzt werden, wenn diese, soweit die Anlage reicht, durch ein steinernes Fun da⸗ 5 1 Art. 45. Die Außenmauern eines Gebäudes, welche anderen nicht zu der- ment gedeckt sind. Letzteres soll wenigstens aus 2—3 Schichten von satt und mit t, laßt selben Hofraithe gehörigen Gebäuden desselben oder eines anderen Eigenthümers oder abwechselnden Fugen vermauerten Backsteinen oder Platten bestehen, je nach der der Grenze des unüberbauten Nachbargrundstücks zugekehrt sind, müssen durchaus 1 11636 als Brandmauern(feuersichere Mauern) hergestellt werden, wenn sie nicht wenigstens Steinhänßer II. 3 Meter von den anderen Gebäuden oder von der Eigenthumsgrenze abstehen. ann Art. 64. Die Genehmigung des Kreisamts ist zu erwirken, bevor mit der e Ausführung des Baues begonnen werden darf: Größe der Feuerung. Bei Herden, deren untere Seite von dem Boden wenigstens 12 Centimeter frei absteht, genügt eine einfache Plättung von Stein oder Eisen. b. Alle Oefen müssen, wenn sie nicht unmittelbar auf den Erdboden zu stehen kom⸗ men, auf eine feuersichere Unterlage gestellt werden. Ofensteine sollen mindestens N 5 g 5 6 Cmtr. dick sein. Bei Oefen, deren untere Seite von dem Fußboden wenigstens 1 1. wenn innerhalb oder außerhalb eines Ortes ein Wohngebäude oder über— 12 Cmtr. frei absteht, genügt eine Unterlegplatte von Eisen. Bei Oefen mit Rost haupt ein Gebäude mit einer Feuerungsanlage oder irgend ein Gebäude an einer sind die Aschenfälle von der feuersicheren Unterlage zu isollren. Bei Oefen ohne 0 chen, Cauna. bestehenden oder in den genehmigten Bauplan aufgenommenen offentlichen Straße Rost soll der Feuerherd mindestens 20 Cmtr. höher liegen, als die Unterlage. 5 oder an einem Platze neu aufgeführt werden soll, auch falls dies auf der Baustätte[e. Pfosten und Riegel sind in den Wänden bei gewöhnlichen Feuerun 0 g er ifgeführt a gsanlagen auf Nen. eines vorhanden gewesenen Gebäudes geschieht; 1 E eine horizontale, in den Wandfluchten gemessene Entfernung von 50 Emkr., bei 0 erg besorgt 2. wenn an einem bereits bestehenden Gebäude an dessen äußerer, nach der größeren auf eine solche von 1,25 Meter, von den Wänden des Feuerungsraumes tert Aßenbeim. Straße gehenden Seite eine Hauptänderung vorgenommen werden soll(Art. 132[an gerechnet, wegzulassen. Bei Stubenöfen ist obige Entfernung von 30 Cmtr. 0 — des Polizeistrafgesetzes); 87 3. wenn eine neue Feuerstätte errichtet oder eine bereits vorhandene an einen anderen Ort verlegt oder abgeändert werden soll(Strafgesetzbuch§. 368, 3 und Polizeistrafgesetz Art. 132), insoweit es sich nicht lediglich um das Setzen von Oefen und Herden zu häuslichem Gebrauch an bestehenden Schornsteinen handelt. ge Dem Ministerium des Innern und der Justiz bleibt es vorbehalten, nach * ebenfalls thunlichst einzuhalten. Auf dieselben Entfernungen ist die die Feuernungs⸗ anlage, mit Ausnahme der Stubenöfen, umgebende Bodenfläche mit Steinplatten N oder Eisen von entsprechender Dicke zu belegen. Wo die Schwellen der Waͤnde wenigstens 40 Cmtr. und die Pfetten derselben wenigstens 1,25 Meter von dem nächsten Punkte des eigentlichen Feuerraums einer gewoͤhnlichen Feuerungsanlage in Wohngebäuden abstehen, können solche in den Wänden verbleiben, vorbehältlich jedoch der Befolgung der Bestimmungen über die Auswechselung der Gehölze bei Schorn— steinen. Die Polizeibehörde kann auf Grund eines technischen Gutachtens die Ent⸗ fernung der Pfetten und Schwellen auf eine größere Weite bestimmen. Fachwände können bei gewöhnlichen Feuerungen ganz durchgeführt werden, wenn vor denselben auf die ganze Höhe der Stockwerke Brandmauern(Feuerwände) von wenigstens Maßgabe des Art. 56, 1 Alin. 4 der Städteordnung in Städten dieses Genehmig— ungsrecht auf den Bürgermeister, beziehungsweise den vom Staate ernannten Local— ade polizeibeamten zu übertragen. 4 U N 4 5 endellus- Art. 66. Zur Erlangung der boupolizeilichen Genehmigung für Neubauten min und Hauptänderungen an Gebäuden sind von dem Bauherrn die zur Prüfung und 0 190 Beurtheilung des Bauprojeets erforderlichen und den bestehenden, beziehungsweise 25 Cmtr. Stärke errichtet und bei der Anlage der Schornsteine die Bestimmungen ö N 2. enteo rich. zu erlassenden Vorschriften entsprechenden Pläne und Erläuterungen, mit der Unter- über die Auswechselung der Gehölze befolgt werden. d. Alle Feuer- und Schür⸗. schrift ihres Verfertigers und des Bauherrn und mit Angabe über den Zweck der öffnungen sind mit metallenen Thüren und die Schornsteine von größeren Feuerungen 9 Hilard Räumlichkeiten versehen, in doppelter Ausfertigung durch Vermittelung der Local-⸗ mit Schiebern oder Klappen von Eisen, zur Absperrung des Zuges, zu versehen. 32 polizeibehörde dem Kressamt vorzulegen. Die auf Grund unrichtiger Pläne oder Im letzteren Falle soll thunlichst vermieden werden, Rauchröhren von bewohnten Angaben ertheilte Baugenehmigung ist unwirksam und kann zu jeder Zeit zurück] Räumen in diese Schornsteine einzuführen. 9 8 7 ö gonamts. genommen werden. * e. Die Thüren der Vorkamine oder 1 . Einheizplätze müssen entweder ganz von Eisen gefertigt oder, wenn sie von Holz Art. 77. Die Bauenden sind verpflichtet, der Localpolizeibehörde von der sind, auf der inneren Seite durchaus mit starkem Eisenblech beschlagen werden. Die Beendigung des Rauhbaues genehmigter Bauten und Feuerungsanlagen vor dem Böden der Vorkamine müssen stets von Stein sein. k. Wo Rauchrohre von Oefen en Beginn der Verputzarbeiten Anzeige zu machen, damit zur Prüfung der plan- und vor oder anderen gewöhnlichen Feuerungen durch Holzwände oder Gebälke geführt werden 0 anz 8 schriftsgemäßen Ausführung des Bauwesens eine Besichtigung desselben vorgenommen müssen, soll aus diesen alles Holzwerk auf wenigstens 25 Emtr. um das Rohr herum J f dein und je nach dem Ergebniß weitere Verfügung getroffen werden kann.... entfernt und der Zwischenraum ausgemauert, ausgerollt oder in sonstiger Weise 0 tei Aßsen— Aus führungs verordnung. feuersicher ausgefüllt werden. 5 Sollte ein ähnlicher Fall bei größeren Fer rungen J § 63. Jeder Bau muß, soforn er nicht durch gemeinschaftliche Mauern mit vorkommen, so hat die Polizeibehörde auf den Grund eines technischen Gutachtens. anderen Gebäuden verbunden ist, von Grund aus in der Weise hergestellt werden,[die geeigneten Bestimmungen zu treffen. Für die Durchgänge der Rauchrohre in 0 daß er unabhängig von jedem nachbarlichen Eigenthum für sich bestehen kann.[Wänden oder Decken sind Futterrohre aus feuersicherem Material und in solcher 0 Mauern müssen von der erforderlichen Stärke sein, welche sich in den verschiedenen[Länge zu verwenden, daß die Futterrohre an den Wänden oder Decken vorstehen. 0 Stockwerken nach der Zahl und Höhe der Letzteren und nach der Beschaffenheit des[Die Ofenrohre müssen wenigstens 25 Emtr. unterhalb der Wandpfetten, Mauerlatten N zu verwendenden Materials richtet. Hölzerne Mauerlatten dürfen mit ihrer Breite[oder Gebälke in die Schornsteine einmünden und dürfen nicht näher als 20 Emtr. f nirgends in Mauern des oberen Stocks einspringen, beziehungsweise eingemauert frei an Holzwerk hingeführt werden. g. Klappen in den Rauchröhren von bewohnten 5 werden; sie sind daher entweder auf Tragsteine oder sonstige Unterstützungen vor[Räumen muͤssen so eingerichtet werden, daß damit der Zug nicht vollständig abge⸗ 1 Abiebenen. die Mauern zu legen, oder es sind die Mauern für das Auflagern der hölzernen schlossen werden kann.(Schluß folgt.) 0 —— Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. ö Johann Dietrich Lenz, Christian Düring und Wilhelm Will sämmtlich von Pohl-Göns wurden als Nachtwächter dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. 0 l 1 f J. verge Ausgewiesen aus dem Großherzogthum auf Grund des§. 3 Absatz 2 des Freizügigkeitsgesetzes: Max Stange aus Memel, Kreis ö 7* 2 1 1 1 8 N N 1. D 58. K 2 1 8 4 l ö 1 a Memel; Jacob Hagd aus Schinkenschanz, Kreis Cleve; Adolph Keller aus Landeswühl in der Schweiz; David Dönges aus Lieblos. J .* 5 8 S K;* zy z 37 er rr r 5 K Moes f Wegen Bettels bestraft: Jacob Hagd aus Schinkenschanz, Kreis Cleve, Regierungsbezirk Kassel; Karl August Konrad aus Peterwitz, 0 N** 2- 5 1 4 dug; re a. 18 8 B 1 dreis& 8 1 1 Dai Regierungsbezirk Liegnitz; Kaspar Enders, Buͤrstenmacher aus Ettingshausen, Kreis Gießen; Constantin Schaͤfer aus Blankenau, Kreis Fulda; Heinrich Wahl aus Pfordt, Kreis Lauterbach; Jacob Zwick aus Leitishofen, Kreis Constanz; Jacob Gasche aus Langenselbold, Reels Hanau. Dorothea Reifschneider aus Usenborn, Therese Schäfer aus Rendel und Konrad Groß aus Lardenbach wurden am 11. April„Martin — Glück aus Vilbel, Friedrich Dechert aus Wetterfeld und Elise Formhals aus Allendorf, wurden am 25. April, sowie Therese Schäfer aus 1 Rendel am 3. Mai l. J. maßgeblich des§. 361 pos. 8 des Reichsstrafgesetzbuchs mit Fristbestimmung don 24 Stunden verwarnt. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Huͤlfs-Gerichtsschreiber Bauer in Mainz wurde zum Hülfsgerichtsschreiber in Gießen und der Gerichtsschreiberasp. Odern⸗ heimer zu Ober-Ingelheim zum Hülfsgerichts— schreiber in Mainz bestellt. Berlin. In parlamentarischen Kreisen hält man an der Ansicht fest, daß die Reichsregierung, gestützt gerade auf die jetzt gemachten Erfahr⸗ ungen, die Vorlage, betreffend die Einführung der zweijährigen Budgetperioden, noch in der jetzigen Session des Reichstages einbringen werde. — 3. Mai. Dem Reichstage ist heute der Gesetzentwurf, betreffend die Krankenversicherung der Arbeiter, enthaltend 77 Paragraphen mit 24 Seiten umfassenden Motiven, zugegangen. — 4. Mai. Im Abgeordnetenhaus fand heute die Berathung der aus dem Herrenhause zurückgekommenen Kirchenvorlage statt. In der Specialdebatte wird Artikel 1 angenommen gegen die Stimmen sämmtlicher Liberalen; eben— so die Artikel 2, 3 und 4, sowie schließlich das ganze Gesetz. Die Hundesteuer-Vorlage wird debattelos ohne erhebliche Aenderung an— genommen. — Die Berliner Fabrikanten haben die ihnen von den Vergoldergehülfen für den Fall der Zurückweisung eines neuen Preiscourantes in Aussicht gestellte Arbeitsniederleguug mit einer fast den ganzen Industriezweig umfassenden Schließung der Fabriken beantwortet, sind so⸗ mit dem Strike durch einen Arbeitsausschluß zuvorgekommen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Wie recht man daran thut, den Aufstand in Dalmatien als keineswegs völlig erloschen anzusehen, be— weisen die Berichte über die in den letzten Tagen vorgekommenen Scharmützel zur Genüge, umso⸗ mehr, als das officielle Bulletin nicht umhin kann, einzugestehen, daß Zusammenstöße mit den aufrührerischen Banden häufig vorkommen. Prag, 3. Mai. Im Aussiger Bezirk wird wieder mit voller Kraft gearbeitet, aufwärts Aussig sind alle Arbeiter eingefahren; nur im Franz⸗Joseph⸗Schachte striken noch 12 Mann. Die Behörde verhinderte eine beabsichtigte Ar— beiter⸗Versammlung bei Pchanken. Alle Auf⸗ wiegler sind verhaftet, die Ruhe ist nirgends gestört worden und Kohlenmangel nirgends ein— getreten. Frankreich. Paris, 2. Mai. Nachrichten aus Tripolis constatiren die Verminderung des Effectivbestandes der türkischen Truppen in Folge der Zurückschiffung derselben. Die Unterwerf— ung der südtunesischen Stämme dauert fort. Großbritannien. London, 2. Mai. Oberhaus. Granville gibt eine mit der von Gladstone im Unterhause abgegebenen Erklärung conforme Antwort, indem er auf eine Anfrage Salisbury's mittheilt, daß Forster seine Ent— lassung genommen und fügt hinzu, eine Aender— ung der Politik in Irland werde nicht ein⸗ treten, doch solle das Zwangsgesetz in seiner gegenwärtigen Form nicht erneuert werden. Die verhafteteten Deputirten würden freigelassen, die Freilassung der übrigen Verdächtigen in Er⸗ wägung gezogen.— Unterhaus. Gladstone er— klärte, es seien neue Instructionen nach Irland gesandt, um Parnell Dillon und Okelly freizulassen. — 4. Mai. Den Morgenblättern zufolge hat Chamberlain das Staatssecretariat für Irland angenommen. Italien. Rom. Der König sanctionirte die Ernennung Nigra's zum Botschafter in Paris. — 4. Mali. Der Senat nahm mit 140 gegen 60 Stimmen im Princip die Listenwahl an, lehnte aber den Antrag Broschi, die Mi— noritätsvertretung auf Wahlcollegien mit 4 oder 3 Deputirten auszudehnen, ab und nahm den Regierungsentwurf der Minoritätenvertretung für Collegien mit 5 Deputirten an. — Die Verstimmung wegen des französischen Vorgehens in Tunis ist durch die Wieder⸗ zulassung Mustafa Ben Ismaels zur Macht womöglich noch erhöht worden, da man in Mustafa einen Unterstützer der französischen Be— strebungen erblickt. Türkei. Constantinopel. Dem„R. B.“ zufolge wird die Entsetzung Said Paschas offiziell bestätigt. Abdurrahmann Pascha, der ehemalige Gouverneur von Bagdad, ist zu dessen Nach— folger ernannt worden. Der officielle„Vakit“ betrachtet Abdurrahman's Ernennung als einen eclatanten Willensausdruck des Sultans, das Reformwesen beschleunigt zu sehen. Rumänien. Bukarest, 3. Mai. Die Be⸗ rathungen zwischen der Regierung sowie dem Senat und der Kammer über den Vorschlag Oarrdre führten zwar zu keinem definitiven Re— sultat; sie stellten aber fest, daß weder die Re— gierung noch die Majorität der Landesvertretung es für zweckmäßig erachten, den französischen Vor⸗ schlag ganz abzulehnen. Das erwähnte Barrere'sche Project gipfelt darin, daß Rumänien einen eben so großen Antheil an den Verwaltungskosten zu tragen hat wie Oesterreich-Ungarn, nämlich 10 pCt. Bezüglich der Erneuerung der Man— datsdauer der großen Donaucommission soll projectirt sein, dieselbe um 7 Jahre zu ver⸗ längern, damit die Beiziehung des Mitgliedes der großen Donaucommission zur„Commission mixte“, die immer nur für eine Session erfolgen soll, deren jährlich zwei stattfinden werden, jeden Staat zweimal treffen könne. Bulgarien. Sofia. Die Polizei ist zur Verhaftung eines jungen Bulgaren Namens Petkow geschritten, welcher von ihr, als des Nihilismus verdächtig, schon seit längerer Zeit beaufsichtigt worden war. Die bei ihm vorge— nommene Hausdurchsuchung führte zur Confis— kation revolutionärer Flugblätter, in denen die Person des Fürsten in empörendster Weise an— gegriffen wird, sowie eines zu deren Verviel— fältigung bestimmten Hektographen. Rußland. Moskau. Der verhaftete Kobo— sef(Bogdanowitsch) war thatsächlich das Haupt der Verschwörung. Seit man ihn festgenommen, ist auch eine große Zahl minder einflußreicher Mitglieder der Revolutiospartei verhaftet worden. Zumeist sind es Leute aus dem Bauernstande, welche der Polizei in die Hände fallen. Es heißt wieder, der Kaiser werde die Fahrt von Petersburg nach Moskau zu Wagen zurüͤck— legen. Damit wäre ein doppelter Zweck er⸗ reicht: Die 600 Werst lange Chaussee, welche von 100,000 Mann Soldaten besetzt sein wird, soll mehr Sicherheit für den Monarchen bieten als die Eisenbahn und zweitens soll durch das Zuströmen des Landvolkes aus dem Peters— burger, Twerer, Nowgoroder und Moskauer Gouvernement der Patriotismus in diesen Gegen— den aufgefrischt werden. Die Krönung wird bestimmt am 26. August alten Stils stattfinden. Aegypten. Kairo, 4. Mai. Das Urtheil gegen die tscherkessischen Officiere machte bei allen Parteien einen mißlichen Eindruck. Der Khedive weigert sich jetzt, dasselbe zu sanctio— niren. Man glaubt in unterrichteten Kreisen, daß derselbe seine Weigerung aufrecht erhalten werde. Gerüchtweise verlautet, daß von den General-Consuls gemeinsam Protest erhoben werden soll. Aus Stadt und Land. Darmstadt. Die„Elsaß-Lothringische Zeitung“ veröffentlicht einen Erlaß, durch welchen der Staats⸗ minister Hofmann(unser früherer hessischer Ministerprä⸗ sident) in Würdigung der verdtenstvollen Thätigkeit in den verschiedenen wichtigen Dienststellungen, welche vom Kaiser ihm anvertraut worden sind, in den erblschen Adelstand erhoben wird. Allerlei. st. Frankfurt. Zur Orientirung des Publikums sei hier nochwals darauf aufmerksam gemacht, daß die zunächst stattfindenden Aufführungen von Richard Wagner's „Rheingold“ und„Walküre“ am Sonntag den 7. und Dienstag den 9. Mai, diesmal im laufenden Abonnement, im Opernhaus stattfinden. Für das nichtabonnirte Publi⸗ kum ist die Einrichtung getroffen, daß Bestellungen von Plätzen von heute an täglich an der Kasse des Opern⸗ hauses entgegengenommen werden. Auch zu dieser Wie⸗ derholung des Wagner'schen Werkes werden Billets für beide Abende von vornherein gleichzeitig verausgabt. Wien, 3. Mai. Ringtheaterprozeß. Die Zuschriften Zeugin Schauspielerin Marberg bestätigen, daß Nötel die Regle am 8. Dezember zu führen hakte. Die Marberg erklärt dies unter Eid auf das bestimmteste. Ebenso deponirt der Schauspieler Wilke. Der Redacteur des „Extrablatt“ Löwy schildert anschaulich die Situation vor dem brennenden Hause. Er drang mit Wachleuten gegen das Parket vor, im Foyer bei der Treppenkrümm⸗ ung verlöschte aber der Luftzug die Fackel. Wir riefen: Sind Leute oben! Keine Antwort. Zehn Minuten später kamen die ersten Leichen. Bertha Lipp sagte dem Wach— mann beim Herabkommen, daß noch Leute im Theater wären; der Wachmann drängte sie aber zurück. Weitere Aussagen documentiren die beispiellose Gefühlsrohheit der Sicherheitswache. Die Wachmänner drehten den Ein— zelnen den Rücken, die frugen, warum die Leute nicht herauskämen, und wiesen barsch die ihre Angehörigen Suchenden zurück. Der Zeuge Kohn fand in einem Gang brennende Leichen; ein Wachmann bemerkte:„Brennen thun's, lassen wir's brennen“.— 4. Mai. Das Rechts⸗ gefühl der Bevölkerung erfuhr eine große Statisfaction durch die Annahme des Antrags des Staatsanwaltes, die als Zeugen vorgerufenen Polizeiorgane als eidesun⸗ fähig nicht zu beeiden. Diese Nichtbeeidigung der Polizei ist einer der sensationellsten Zwischenfälle im ganzen Prozeß. Schutzmann Heger sab sich, als die Feuerwehr kam, das Feuer„von draußen“ an! Entrüstung ruft Schutzmann Engelmann hervor, der behauptete, den Beamten Kriechbaum gerettet zu haben und damit auf Belohnung speculirte. Die Rettung jedoch erweist sich als ein Märchen! Inspeetor Bielohlaweck will nicht ge— hört haben, daß Leute, die aus dem Theater kamen, um Rettung Anderer baten, die noch drinnen wären. Er glaubte, es sei Alles gerettet. Andere Zeugen bringen Unwesentliches vor; nur Polizeicommissär Vessely gibt unter Sensation an, vor dem 8. Dezember habe er nie etwas davon gehört, daß Oellampen brennen sollen. Gerichtssaal. Friedberg. In der Sitzung Gr. Schöffengerichts vom 2. d. M. wurde die Georg Klein Ehefrau von Ilbenstadt wegen Körperverletzung zu einer achttägigen Gefängnißstrafe verurtheilt. Friedberg. In der Dienstag den 9. d. M. statt⸗ findenden Sitzung Gr. Schöffengerichts kommt nur die Privatklagesache des Chr. Hofmann 11. von Schwalheim gegen Siegmund Pollack zu Beienheim, wegen Beleidig⸗ ung, zur Verhandlung. Theater. Unsere Gäste vom Hanauer Stadttheater werden uns nun bald wieder verlassen und unser kleiner Musentempel geschlossen werden; es bleibt uns dann nur noch die Hoffnung auf ein Wiedersehen im nächsten Jahre. Wir wollen nicht unterlassen unsere Theaterbesucher noch ganz besonders auf die demnächstigen Vorstellungen aufmerksam zu machen, bei welchen die beliebte Soubrette des Ham- burger Varieté-Theaters, Fräulein Anna Herrmann (die Schwester unseres jetzigen Theater⸗Unternehmers) als Gast mitwirken wird. Die Gesellschaft hat uns schon so viele amüsante Abende bereitet und zweifeln wir nicht, daß die Schluß-Vorstellungen ebenfalls sich eines guten Besuches erfreuen werden. Bitte! Bei der jüngst stattgehabten Eröffnung der Sammel⸗ kistchen fanden sich in sehr vielen derselben die letzten Enden angerauchter Cigarren. Da wir solche durch⸗ aus nicht brauchen können, weil sie die ganze Sammlung als unverkäuflich werthlos machen, bitten wir die ver⸗ ehrlicheu Spender recht dringend, keine solchen Reste künftig mehr in die Kistchen zu werfen. Zugleich theilen wir bei dieser Gelegenheit mit, daß die letzte Sammlung an Münze 25 M. 50 Pf. ergab, so daß wir mit den früheren Geldern jetzt im Vorschuß- und Creditverein die Summe von 94 M. 12 Pf. angelegt haben. Das Comité für„Unterstützung armer Kinder“. Pas Blut ist das Leben! Wer sein Leben erhalten und verlängern, seine Ge— sundhelt bewahren oder wiedererlangen will, sorge vor Allem für Reinigung seines Blutes, ohne welche keine gründliche Genesung möglich ist. Aufschluß und Anleitung zum unbedingt sicheren und billigen Heilverfahren ge⸗ währt die soeben erschienene Schrift über r. Liebaut's Regenerationskur. Zu haben in den Buchhandlungen und gegen Einsendung von 50 Pf. in Briefmarken durch Rühl'sche Buchhandlung, Darmstadt und Erras'sche Buchhandlung, Göthestr. 3, Frankfurt a. M. 1661 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Cantate. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags 10½, Uhr: Herr Pfarrer Baur. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Diegel. Abendmahl. statholische Gemeinde. Samstag 5 Uhr: Beicht. Sonntag 10 Uhr: Hochamt und Predigt. Oppershofen. Damen und Kinder für Herren, einiger Schauspieler sowie die Aussage der freiwilligen 0 Hemden billigst bei K. Friedrich. 48 6 Uhr: Maiandacht und Predigt: Pfarrer Appel von aas 22 228 S AA 1 — INS — 2 — 2 e — r a 8 2 — Buchbinderei. — 2 2 4 — gese Schl S E E 2 * werden Stück empfit offen, Lieferu Un dt — S. U ũ ꝝ u 1g 5 e bi„de 1 2 2 n. .* nne enn 27 272 ö 2 —— — 2 9 2 Alle Atten Schreibmaterialien, S — sowie— S Portemonnaies, Federkasten, Bilderbücher, Notizbücher, Gratulatious- S- = karten, Farbekasten, Photographie-Rahmen, Spielkarten, Cigarren—4 2 empfiehlt bestens— E Assenheim. Philipp Bauer, S. — 4662 Buchbinder. odge OOO A. HOEXTER's Präparirt nach dem durch gad Kautschuck-Fußboden-Lack mit Farbe. Zum Selbstlackiren von Fußböden und aller Arten Geräthe gibt es nichts Besseres als: Kautschuck- Fussboden- Farbe. Deutsches Reichspatent No. 9910 gesetzl ic geschützten Verfahren und anderweiten vorzüglichen Methoden. Diese Farbe trocknet sehr rasch, ist vermöge ihrer eigenartigen Präparation bezüglich eleganter Schönheit, Dauerhaftigkeit, sowie großen Deckkraft bis jetzt unübertroffen. Niederlage in Friedberg bei Jenn Nuber. Goossens ao DOD 1162 SG obe Sdos gogo 1602 Strohhüte werden gewaschen mit Staffirung zu M. 1. 50 Pf. per Stück bei C. Schmidt, Hutmacher. Die Tapeten ⸗Fabrik Derblin, Mannheim, empfiehlt ihr reichhaltiges Lager aller Tapeten und Borden zu den billigsten Preisen. 6 Musterkarten liegen bei G. M. Reuß offen, woselbst Aufträge zur raschen und frachtfreien Lieferung jederzeit gerne entgegen genommen werden. 1130 Unterzeichnete empfiehlt Sellerie-Lauchpflanzen. 1649 Gräfl. Hofgärtnerei Assenheim. In 5. Auflage erschienen und bei C. Bindernagel in 3 vorräthig 2 1 Mark: Die Freimaurerei in zehn Fragen und Antworten. Zur Aufklärung für das Volk und dessen Freunde. Scheitlin& Zollikofer in St. Gallen. Zur Bepflanzung von Blumenbeeten und Grabstätten empfiehlt Unterzeichnete: Pelargonium, l Fuchsien, Heliotrop, Verbenen, Canna, Epheu und Lebeusbäumchen. Bestellungen werden franco nach Friedberg besorgt. 1648 Grüfl. Hofgärtnerei Assenheim. Neu! Wichtig! Theun's witterungsbeständige, waschbare Maueraustrich⸗Masse übertrifft Oelfarben-Anstrich in jeder Weise bei höchstens / Kostenaufwand. Prospecte, Zeugnisse, Gebrauchs-Anweisungen gratis. Alleinige Niederlage für den Mittelrhein bei H. Feudner in Mainz, Markt, neben dem Schützenhof. Adhue 2 82⁴ 1582 Aus wandere nach Amerika erhalten beste und billigste Beförderung vermittelst Schnelldampfer von Bremen nach New-Vork in 9½ Tagen, Preis 110 Mark, durch den Agenten 1566 J. Schulhof, Friedberg. Gesucht wird eine noch in gutem Zustande befindliche gebrauchte Hobelbank. Näheres bei der Exped. d. Anz. Einen Lehrling 1583 Friebr. Streckfuß, Buchbinder. 1673 sucht für Herren und Damen, Auswahl zu den billigsten Preisen bei 1477 Reißschienen, Reißbretter und Winkel empfiehlt Friedberg. 1589 men ⸗ ist das vortrefflichste Mittel zum Auffärben aàb- getragener dunkler Kleider und Filzhüte. von der Niederlage in ven H. Vindewald. rab 10 Feuchekhonig egen Hals- und Brustleiden, Sonnenschirme sowie Strohhüte in großer Geschwister Schloß. Reißzeuge, Fr. Fuendeling, — 5 und Mechaniker. estilo gchw rie von Otto Santermeister, zur Obern Apotheke Rottweil, In Flaschen zu 50 Pf. und 1 M. zu beziehen C. Görtz, Apotheke, 1230 A. Hölzle 4 chelius. Friedberg: Frankfurt: — % dun auen ent ung e von L. W. Egers in Breslau, Katarrh, Husten, Hesserkest, Verschlesmung, be Kinderkrankhesten ze. wirksamstes Mittel. Man hüte sich vor Nach- 5 ahmungen und beachte, daß der ächte Fenchelhonig 1 Slegel, Namenszug, sowle im Glase eingebrannt die Firma sesnes Erfinders, L. W. Egers in! Breslau, mit der der neuen Bauverordnung entsprechenden Wand stärke bei 2 1674 Bender&k Schwarz. 65 trägt. 1 bei 5 Dellmann. 15 Kaminsteine, ä 7 in* großer Auswahl zu billigsten Preisen empfiehlt 1265. 8 Usagasse. Samstags von 10 Uhr ab. 1034 Carl Walter. Verloren wurde eine Wagenhemme mit Schraube. Um Abgabe und Anmeldung bei Herrn H. Waltz, Gastwirth in Friedberg, wird gebeten. 1665 Schweinefleisch pr. Pfd. 60 Pf., Leber⸗ u. Blutwurst pr. Pfd. 64 Pf. bei sämmtlichen Schweinemetzgern. 1677 an 1682 Von heute an Schweinefleisch 56 Pf., g Leber- und Blutwurst 60 Pf. bei K. Friedrich in der„Eul“- Elegante Halbverdeck, ein⸗ und zweispännig eingerichtet, mit abnehmbarem Bock, zum Selbstfahren, 2 viersitzige Breaks, 1 Tilbury, 1 gebrauchte Kalesche, sowie Kartoffel⸗Häufelpflüge, Hack⸗ pflüge sind fertig zu haben in der landwirthschaftlichen Maschinen- und Geräthewerkstätte von 1672 Friedberg. K. Häuser. Ein Lehrling kann sogleich eintreten bei G. M. Reuß, T Tapezier. Mein Geschäftslokal, nahe der Bahn gelegen, worin seit Jahren W mit bestem Erfolg betrieben wurde, ist anderweit zu vermiethen. Heinrich Heidt, Küfer, 1687 Usagasse. Große Auswahl in garnirten Damen- und Kinderhüten, Sonnen- und Regenschirmen, Kragen und Manschetten, gestickten Unterröcken, Jacken und Ta schentüchern, Schürzen, villigst bei 1687 Beinkleidern, Handschuhen und Corsetten M. Holler, zunächst der Burg. Für Confirmanden. Garnituren, massive, in Gold, in eleganter, moderner Ausführung, Medaillons, Colliers, Anhänger in Granat. Großarlige Auswahl. Reellste Bedienung, feste Preise. L. Hanau, Gold⸗ und Silberwaaren. 1588 Uhren, Eiserne e Träger, Säulen, Stall- fenster, pfuhlpumpen (neues System) oferit Assenheim. 1474 Carl Bauer. Alle Sorten Oelfarben, zum Anstrich fertig, Oel⸗ und Spirituslacke, Wiener Bimsteine, Wasser⸗, Oel- und Trockenschleifer, per Stück 20 und 30 Pfennig, empfiehlt 1684 J. Baumeister. Zwei Fensterrahmenmacher finden dauernde Beschäftigung bei 1675 E. Milius, Glaser. 100 Centner Waizenstroh(Naschinendrusch), 50„ Kornstroh hat zu verkaufen 1686 Gg. Steiuhüußer II. Danksagung. — I. Allen Denen, die meine Frau zu ihrer letzten Ruhe— stätte begleitet haben, sowie allen Denfenigen welche die— selbe während ihrer 7 5 langen Krankheit hochherzig t haben, sage ich meinen tiefgefühlten 1654 J. M. Ranft. in jeder Art unterstütz Dank. Gott lohne es ihnen! ne e eee ee* — N nnn Bad- Nauheim. Die Kurkapelle concertirt jeden Tag in 2 Abtheilungen auf der Terrasse des Kurhauses bei freiem Eintritt. P. Kröll. FKirchweihe zu Münzenberg. Sonntag den 7. und Montag den 8. Mai Harmonie- und Tanzmusik im Gasthaus„Zur Burg Münzenberg“. Aeltestes, größtes und billigstes Mübelmagazin in Friedberg von J. Pfeffer& Metzendorf, vor 42 Jahren unter der Firma J. Pfeffer gegründet, dessen Reellität seit dieser Zeit durch eine ausgebreitete Kundschaft Anerkennung gefunden hat, unterhält stets ein sehr reichhaltiges Lager von den feinsten bis zu den gewöhn⸗ lichsten Möbeln, allen Anforderungen bezüglich der Güte und der modernsten 5 Fagon entsprechend. 512 Ueue Sendung Damen-Jaquettes, Mantelettes, Brunnen- und Regen- mänteln, sowie Kindermänteln angekommen, empfehle solche zu billigen Preisen. Ferner machen wir auf unser wohlassortirtes Lager sammtlicher Neuheiten in Manufactur⸗Waaren, sowie auf unser Herren Confectionslager aufmerksam. 1635 Verkaufen Herren-Anzüge von M. 18. an. Confirmanden⸗Anzüge, rein wollener Waare, von M. 13. an. BECKER& ENGEL, Friedberg. 1484 Zum billigen Laden! Schwarzen und farbigen Cachemir, 2 Ellen breit, der Meter 1 M. 60 Pf., Consirmanden⸗Anzüge von 12 M. an, Consirmanden⸗Hemden zu 2 M. Die übrigen Waaren und Preise sind hinsänglich bekannt. Die Preise verstehen sich nur gegen Baarzahlung. 1485 1 M Umhänge von 12 Mark an bis zu den feinsten, sowie große Auswahl in farbigen Kleider⸗ stoffen und schwarzem Cachemir empfiehlt S. Hirschhorn. Dickwurzeln, Ein Laufmädchen 150 Gentner, verkauft 1679 J[gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 1685 „ N geen ee Giftfreie Anilinfarben Ein Zimmer mit Cabinet, 1 zum iftfre mit Gebrauchs⸗Anweisung, empfiehlt 5 Netscher. 1462 Montag den 8. d. Mts. bin ich W Hötel Trapp zu sprechen. G Koch 9 8 4 Bartenwirthschaft G g Von Sonntag den 7. Mai an ist meine Garten⸗ wirthschaft den ganzen Tag über geöffnet. Gleichzeitig erlaube ich mir den geehrten Herren Billardspielern an⸗ zuzeigen, daß ein neu hergerichtetes Billard aufgestellt ist und empfehle ich solches zur gefälligen Benutzung. 1681 Georg Steinhäußer II. Veteranen- und Militär verein. Samstag den 6. Mai, Abends 8½ Uhr: Monatsversammlung. Tagesordnung: Referat über den Delegirtentag in Mainz. 1680 Der Vorstand. Turnfahrt nach Münzenberg zum Volkswett⸗Turnen der Vereine des Gau's Hessen Sonntag den 14. Mai in Begleitung der Gesangs-Abtheilung des Turn⸗Vereins. Anmeldungen von Theilnehmern werden von Herren F. Bindewald und F. Damm entgegengenommen. Ueber Abmarsch ze. erfolgt besondere Anzeige. 1676 Der Vorstand des Turnvereins. Taunus-Club Wetterau. Sonntag den 7. Mai Ausflug nach Münzenberg. Program m: 1. Empfang der fremden Vereinsgenossen Bahn— hof Bad⸗-Nauheim um 728 Vorm. 2. Besuch des Fruͤhconcerts im alten Kurgarten. 3. Frühstück auf dem Teichhause, sodann Ab— marsch nach Münzenberg. 4. Rückfahrt von Butzbach Abends 820. Fauerbach b. Fr. Sonntag den 7. Mai findet in meiner Gartenwirth⸗ werk Concert statt, wozu ich freundlichst einlade. Fauerbach. Eintritt: 20 Pfennig. Theater in Friedberg. Sonntag den 7. Mai 1882: Epidemisch, d oder: Alles spekulirt an der Börse. Lustspiel in 5 Aufzügen von Dr. J. W. v. Schweitzer. Preise der Plätze: Nummerirter Sitz 1 M. 50 Pf. Zweiter Platz 70 Pf. Mittel⸗Galerie 40 Pf. Seiten⸗Galerie 30 Pf. Einladung. Sämmtliche Schmiedemeister des Kreises Friedberg und Umgegend lade ich hiermit zu einer Versammlung auf Sonntag den 7. Mat, Nachmittags 1 Uhr, in den Steinhäußer'schen Gartensaal zu Friedberg ein. Zweck derselben: Besprechung über den Beitritt zu der Ver⸗ einigung der selbstständigen deutschen Schmiedmeister auf Grund des neuen Gewerbegesetzes vom 18. Juli 1881. Vorlegung der Statuten und anderer Vereinsschriften. Betheiligung an dem demnächst in Mainz tagenden deut⸗ schen Schmiedetag(am 19. und 20. Mai d. J.). In der Erwartung, daß die Herren Collegen diese Einladung respektiren, welche in Auftrag des Vereins-Präsidenten, mit dem Sitz in Hamburg, geschieht, zeichnet ergebenst H. Ph. Romeiser, Schmiedmeister in Friedberg. Stets vorräthig!! D Trans portable Spar⸗Kochherde in allen Größen mit den neuesten Verbesserungen, für Restaurationen, Oeconomieen und kleine Haushaltungen, fertigt selbstv vf unter Garantie zu den billigsten Preisen Friedberg, Max Henckel, nächst dem Bahnhnof. mechanische Werkstätte. Pumpen aller Art stets zu haben. Reparaturen billigst. 14¹⁴ Gummizüge werden gut, schnell und billig ein⸗ gesteppt bei Christian Heß. 593 1666 G. Holler. 1668 1663 miethen. G. Mörschardt, Sattler und Tapezier. 168911683 J. Baumeister. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 18 und eine Beilage.) g Zahnarzt aus Gießen. 4 Ne aber 5 1 1 Fau'z dessen eller. usflug nach 1 F. Holler. Versteigerung der Steinlieferungen für die Unterhaltung der Kreisstraßen des Kreises Das Anliefern und stein steig Weise öffentlich versteigert werden: I. Bezirk: 1 45 — II. Bezirk: Assenheim(Bezirksbauaufseher Wenck): 10 2) Erbstadt, Ilbenstadt-Burg⸗Gräfenrode, Bruchenbrücken⸗ III. 1 20 30 4 6 1) Dienstag den 9. Mai, 2 16 bis 1½ 3 und wollen sich Besitzer solcher Thiere bis zum — * 0 Geilage. Oberhessischer Anzeiger. 9 M 53. Friedberg. r ö und Zerschlagen der Unterhaltungs— e für die Kreisstraßen soll unter den bei der Ver erung bekannt gegebenen Bedingungen in nachstehender Friedberg(Bezirksbauaufseher Zörb): Montag den 8. Mai 1882, Vormittags 10 Uhr, auf dem Rathhaus zu Ockstadt: 355 cbm Quarzitsteine für die Straßen Friedberg-Ockstadt— Staatsstraße, Ober-Rosbach-Nieder-Rosbach und Ockstadt⸗Nauheim. Mittwoch den 10. Mai, Vormittags 9 Uhr, auf dem Schwalheimer Sauerbrunnen: 267 bm Basaltsteine für die Straßen Nauheim-Rödgen— Wisselsbeim-Schwalheim-Dorheim. Mittwoch den 10. Mai, Nachmittags 1 Uhr, in der Wirthschaft von H. Rosenbecker IV. zu Steinfurth: 355 ebm Basaltsteine für die Straßen Oppershofen-Steinfurth-Nauheim und Oppershofen-Södel. Freitag den 12. Mai, Vormittags 11 Uhr, auf dem Gemeinderathssaal in Rodheim: 130 bm Quarzitsteine für die Straße Rodheim-Wehrheim. Freitag den 12. Mai, Nachmittags 1 Uhr, in dem Gemeinderathssaal zu Rodheim: 105 bm Basaltsteine für die Straße Nieder-Wöllstadt— Rodheim-Holzhausen. n den 13. Mai, Nachmittags 1 Uhr, in dem Gemeinderathssaal zu Assenheim: 410 cbm Basaltsteine für die Straßen Assenheim-Bönstadt— Ilbenstadt, Assenheim-Bruchenbrücken-Fauerbach b. Fr. und Assenheim-Wickstadt. Bezirk: Butzbach(Bezirksbauaufseher Metzger): Montag den 8. Mai, Vormittags 9 Uhr, in dem Gambrinus zu Butzbach: 222 cbm Basalt⸗ steine für die Straße Butzbach-Hoch-Weisel-Fauer⸗ z bach v. d. H. und 90 ebm Kalksteine für die Straße Pohl⸗ Göns⸗Ebersgöns. Dienstag den 9. Mai,„ 5 Uhr, in der Wirthschaft von Konrad Dilges zu Fauer— bach v. d. H.: 80 cbm Kalksteine und 115 ebm Basaltsteine für die Straße Fauerbach v. d. H. Langenhain und Fauerbach-Münster⸗Hoch-Weisel. Dienstag den 9. Mai, Nachmittags 2 Uhr, in der Wirthschaft von Jacob Fett zu Ostheim: 215 ebm Basaltsteine für die Straßen Nieder⸗ Weisel⸗Ostheim-Fauerbach v. d. H. und Ostheim— Hoch-Weisel. Mittwoch den 10. Mai, Vormittags 10 Uhr, in dem W zur Gerste in Rockenberg: 100 ebm Basaltsteine für die Straße Griedel-Rockenberg— Oppershofen und 60 ebm Basaltsteine für die Straße Rockenberg-Münzenberg. Samstag den 13. Mai, Vormittags 9 Uhr, in der 1 1 0 Wirthschaft zu Wohnbach: 180 ebm Basaltsteine für die Straße Münzen⸗ berg Wohnbach-Berstadt und Wohnbach—s Obbornhofen. Samstag den 13. Mai, Nachmittags 2 Uhr, im Gasthaus zur! Burg Munz zenberg: 205 ebm Basaltsteine für die Straßen Münzenberg-Trais⸗ Münzenberg-Bellersheim und Münzenberg⸗ Wohnbach und 140 ebm Basaltsteine für die Straße Münzenberg⸗Rockenberg u. Münzenberg— Staatsstraße. IV. Bezirk: Vilbel(Bezirks bauaufseher Bro d): Vormittags 9 Uhr, auf dem Selzerbrunnen bei Groß⸗ Karben: 769 cbm Basaltsteine für die Straße Vilbel-Massenheim, Vilbel⸗Gronau, Dortelweil-Staatsstraße, Okarben— Petterweil, Burg-Gräfenrode-Groß-Karben-Kloppen— heim-Klein-Karben-Rendel— ee, Heldenbergen. Mittwoch den 10. Mal, Vormittags 10 Uhr, in der Falkenstein'schen Girihschaft zu Ober-Erlen— bach: 624 cbm Quarzitsteine für die Straßen Harheim-Bonames, Harheim-Nieder Erlenbach, Ober— Eschbach-Ober-Erlenbach-Nieder-Eschbach, Ober— Erlenbach-Holzhausen- Friedrichsdorf, Holzhausen— Rodheim, Ober-Erlenbach-Petterwell, Nleder Eschbach⸗ Nieder-Erlenbach. Friedberg den 2. Mai 1882. Der Kreis-Ingenieur Limpert. Bekanntmachung. Die Gemeinde Ober-Mörlen beabsichtigt einen 1½ Jahre alten Faselchochsen, Berner Race, zu 43 Mts. an unterzeichnete Stelle wenden. Ober, Mörlen den 2. Mai 1882. Großherzogliche Bürgermeisterel Ober-Mörlen. Jeckel. hat in Auftrag zu verleihen Spar- und Leibkasse u Deer Erlenback Wir nehmen 1 ien auf Zmonatliche F 8 1 an. 1659 1678 Montag den 8. Mai d. J. beginnt der Verkauf neu geformter Kohlenklötze. Der 6 entner= 14 Stück kostet gegen Baar 40 Pf. nnd gegen Credit 42 Pf. Holzkohlen werden, soweit der Vorrath reicht, zu 409 Pf. der gemessene Centner verkauft. Gleichzeitig beginnt eine neue Creditperiode. Gegen Einlage vorschriftsmäßiger Zahlungsfrist bis Ende März 1883 gestattet. Bürgscheine wird Credit bis Ende dieses Jahres und Gräfl. Bergverwaltung. Ossenheimer Bergwerk den 4. Mai 1882. Gras Versteigerung. Die Grasnutzung in dem is raelitischen Friedhofe für das Jahr 1882 wird Dienstag den 9. d. Mts., Morgens 11 Uhr, in dem Sitzungslocale des Vorstandes öffentlich meistbietend unter den vor der Mersteiteeng bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert. Friedberg den 4. Mai 1882. Der Vorstand der isr. Religions-Gemeinde. 165⁵ S. Hirschhorn. Fine gebrauchte Dampfdreschmaschine 1660 aus 8 berühmten Fabrik von Hornsby in 15 and, acht Pferdek., mit 60 Zoll breiter Dreschtrommel, bekannt als die beste Maschine hiesiger Gegend, ohne irgend welche Reparatur, sofort in Thätigkeit zu setzen, hat zu verkaufen (A. 61131.) Friedrich Pleisler in Petterweil(Kreis Friedberg). Bei der wiederkehrenden Bausaiso erlauben wir uns Schlackensand und Sch ackern, welche zu 95 Zeit auf unseren. zu M argare ethe und Main-Weser-Hütte bei llar zu haben sind, u bringen Bei richtiger Verwendung derselben zu Maurermörtel, Frucht-Kellerböden, Betonarbeiten ꝛ., wozu wir auf Verlangen gedruckte Gebrauchsanweisungen franco einsenden, verbürgen wir den besten Erfolg. Hütte bei Gießen b empfehlende Erinnerung Wir führen unsere eigenen Bauten nur noch mit den genannten Materialien aus und sind überzeugt, daß Alle, welche die großen Vorzüge derselben kennen gelernt haben, nicht mehr von deren Verwendung absehen werden.— Besonders hervorhebend die sich von Jahr zu Jahr n cementartige Festigkeit des daraus bereiteten Mörtels gegen— über demjenigen, der aus Kalk mit Fluß- und Grubensand hergestellt ist, bedarf es gewiß keines Hinweises, wie sich daraus aufgeführte Bauwerke durch ihre Solidität vor— theilhaft auszeichnen Zahlreiche Zeugnisse von Baubehörden und Privaten stehen zu 8 auch sind wir jederzeit gern bereit, unsere eigenen Ausführungen, die den besten Beleg für unsere Aussagen geben, an Ort und Stelle vorzuzeigen. Main Weser⸗Hütte, Station Lollar, Margarethen⸗Hütte, Station Gießen, im April 1882 Gebruder Buderus. 8 Au-& Verkauf een Staats-& Gemcindcobligationen wird bestens besorgt von dem Großherzoglichen Hof-Agenten 22² Jacob Engel. Specialität:„ Häcksel⸗(Grünfutter⸗) Schnesdmaschinen, Schrotmühlen, Sp Fegmühlen. Jauchepumpen, bewährtester 1 Mähmaschinen, Heuwender, Heurechen ꝛc. vorzüglicher Leistung, größter Dauerhaftigkeit liefern stets prompt und zu billigsten Preisen Weinheim i. B. Maschinenfabrik, Eisengießerei W. Platz Sohne. ine Frankfurt a. M. und Kesselschmiede. 5 aunusstraße Nr. 8. Probezeit.— Garantte. Permanente Ausstellung. Zahlungs-Erleichterung. J. Schönberg in Friedberg kauft zu den hoͤchsten Preisen Lumpen, Knochen, altes Guß- und Schmelzeisen, Zink, Zinn, Kupfer, Messing de. ꝛc., verkauft an Spengler prima Löthzinn in Stangen und Block, 60 Pf. per Pfund. 659 G. Fribe's Bernstein-Gel-Lackfarbe“ zum Selhst-Lackiren von Fussböden in bekannter vorzüglicher Qualität. 1315 Schwarz, Hoftaxator. Niederlage bei Wilh. Bernbeck, Friedberg. 1 . 1 N N N N Bekanntmachung. Isage Schönberg in Friedberg, seitheriger Inhaber der erloschenen Firma„J. Schönberg“, und Siegmund Buseck von Heddernheim betreiben vom 1. Mai 1882 an zu Friedberg ein Geschäft mit Lumpen, Knochen, Fellen und altem Eisen unter der Firma„J. Schönberg& Cie.“ Friedberg den 2. Mai 1882. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Süffert. Hohenstein, 1667 Hülfsgerichtsschreiber. Versteigerung von Bau⸗Arbeiten. Die zur Herstellung des evangelischen Pfarrhauses zu Griedel erforderlichen Bauarbeiten, als: M. Pf. Maurerarbeit, veranschlagt zu 610 20 Zimmerarbeit 339 9 Dachdeckerarbeit 16 50 Schreinerarbeit 53 60 Schlosserarbeit 36 70 Weißbinderarbeit 177 10 sollen an die Wenigstnehmenden auf dem Sub missions⸗ weg vergeben werden und sind die Submissionen längstens bis zum 10. Mai l. J., Vormittags 10 Uhr, verschlossen und frankirt und mit der nöthigen Aufschrift„Sub⸗ mission für Bauarbeiten“ versehen auf der Amtsstube der unterfertigten Stelle einzureichen, woselbst auch die ein— gelaufenen Offerten in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten geöffnet werden. Der Voranschlag und das Bedingnißheft liegen bis zu jenem Termin daselbst in den Büreaustunden offen. Friedberg am 26. April 1882. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Reuß. 1613 Immobiliar⸗Versteigerung. Freitag den 12. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen in hiesigem Rathhaus die nachbeschriebenen, zu dem Nach— lasse des Heinrich Weckerling 11. und dessen ersten Ehefrau Margaretha, geb. Müller, gehörenden Grundstücke auf Antrag der Erben an den Meistbietenden versteigert werden: Gemarkung Friedberg. Klftr. 299. Flur. Nr. . Grasgarten an der Fauerbacher Straße, 15. 41. Acker an der Seebach, V. 15. 164. Wiese daselbst, VII. 91. 235. Acker im kleinen Wartfeld, II. 160. 291.„ im Großwartfeld, VIII. 26,5. 280.„ Mdaselbst, stößt auf die Straß⸗ heimer Wiesen, 29. 141.„ Großwartfeld, 99. 33.„ die Steinritsche, XIII. 173. 206.„ Großgalgenfeld, XIII. 236. 288.„ daselbst, . 3c daselbst. Gemarkung Fauerbach b. Fr. Flur. Nr. Meter. 111. 133. 2675. Acker an der Schlockergaß, IV. 133. 1400. Acker obig dem Dienheimer Pfad, gegen die Leimenkaut. Friedberg den 4. Mai 1882. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 1688 Scriba. Gras⸗ und Klee⸗Ver⸗ steigerung. In dem jetzt dem Mathildenstift gehörigen, früheren Morell'schen Garten in der Vorstadt soll Montag den 8. Mai, Vormittags 11 Uhr, die diesjährige Gras- und Klee⸗Erndte nochmals abtheilungsweise versteigert werden. Friedberg den 4. Mai 1882. Der Direktor des Mathildenstifts. Scriba. 1669 Holzversteigerung.. Montag den 8. Mai l. J. werden in dem Freiherrl. v. Franckenstein'schen Walddistrikt„Allmey“ zunächst dem Löwenhofe versteigert: 17718 Stück Eichen-Wellen(Backholz). Zusammenkunft Morgens 9 Uhr am Löwenhof. Ockstadt den 28. April 1882. Der Frh. v. Franckenstein'sche Oberförster 1575 Rumpf.. Bekanntmachung. 1656 Die seit einigen Jahren in dem Freiherrlich v. Rothschild'schen Walde„Alterberg“ von Seiten des Publikums auf den Himmelfahrtstag angemaßten Ver⸗ gnügungen sind wegen unangenehmer Vorkommnisse von jetzt ab nicht mehr erlaubt und werden Zuwiderhandelnde unnachsichtlich zur Anzeige gebracht. Okarben am 3. Mai 1882. Freiherrliche Forstverwaltung. Hilgenreiner. 1000 Mark können sofort aus der Wickstädter Klrchenkasse gegen vorschriftsmäßige Sicherheit ausgeliehen werden. Ilbenstadt, 1. Mai 1882 1658 Margraf, Kirchenrechner. Waggonwaagen-Fuhrwerkswaagen in Centesimal- und Laufgewiehts construction, letztere eichfähig seit 1. Januar 1881, Piehwaagen, eiserne Decimal-, Centesimal- und Kaufgewichtswaagen, Balkenwaagen von Car! Schenck, Reparaturen vorhandener Waagen werden prompt und billig erledigt. empfiehlt die Eisengiesserei& Waagenfabrik (H. 6230.) Darmstadt, 1 früher Theilhaber von Schenck, Mohr& Elsässer in Mannheim. Neueste Erfindung! Patentirt in Deutschland, Oesterreich, Italien u. s. w. D. R. P. Nr. 4259, 9505 und 16057. Patentirte Dresch- Maschine für Glattstroh wit vollständiger Reinigung und Einsackvorrichtung ist unstreitig die vollkommenste Er- findung der Neuzeit und übertrifft alle bis jetzt vorhandenen Dresch- Maschinen. Durch einfache, ganz neue Construction,„seitlicher Stroh-Auswurf“(weder Schüttler noch Sieb sind hier angewandt), erzielt man glattes Stroh und durch einen neuen Putzapparat vollständig reines Getreide. Zum Betrieb ge- nügen zwei Zugthiere; stündliche nisse über bereits gelieferte Maschinen senden auf Wunsch franco und gratis. Solide Agenten werden angestellt. 1464 Fh. Mayfarth& Co., Maschinenfabrik, Frankfurt a. M. Kagdebucger Hahelorrschenungs-Gesclschnt Gegründet im Jahre 1854 mit einem statutgemäßen Grundkapital von M. 9,000,000. versichert Bodenerzeugnisse aller Art gegen Hagelschaden zu festen Prämien. Nachzahl-⸗ ungen finden nicht statt. Die Entschädigungsbeträge werden spätestens binnen Monatsfrist nach Feststellung derselben voll ausbezahlt. Der seit einer Reihe von Jahren in's Leben gerufene Hagelversicherungs-Verband„Mittelrhein“ im Anschluß an die Magdeburger Hagel-Versicherungs-Gesellschaft gewährt den Landwirthen ganz besondere Vortheile. Frankfurt a. M. im April 1882. Die General-Agentur. E. Berek. C. Hahn. Zu Auskünften und zur Entgegennahme von Versicherungsanträgen empfehlen sich die Agenten: Karl Bickoni, Rechnungspraktikant in Butzbach, Johann Seipel V., Rechner in Fauerbach v. d. H., Adam Damm, Kaufmann in Friedberg, L. Wertheimer, israelitischer Religionslehrer in Heldenbergen, Theodor Andreas, Kaufmann in Bad-Nauheim, H. Heil, Landwirth in Nieder-Erlenbach, 1461 Carl Schmid, Landwirth in Reichelsheim i. d. W. N 2 2 71 0 2 Original englische Dampf-Dresch-Maschinen e e 1376 PH. MATFARTH& Co., Maschinenfabrik in Frankfurt a. M. Mobiliar⸗Versteigerung.!„ Fr. Megerles Mittwoch den 10. Mat, von Morgens 9 Uhr an, 0 1 r a 8 E d U 4 1 1 a ö 8 läßt die Unterzeichnete in ihrer Wohnung folgende Gegen—⸗ 5 stände gegen Baarzahlung öffentlich versteigern: unübertroffene Lederglanzschwärze für Geschirre und aller Arten Lederzeug empfiehlt J. W. Falck, 1 fast neue Speecereiladen-Einrichtung, Waaren— vorräthe, 1 Deeimalwaage, Wirthschaftsgeräthe,. Friedberg. 92 Ph. J. Weiß, Bad⸗ Nauheim. 1 neue Patentkelter(Mühle und Presse), leere Fässer, n ö Korn- und Waizenstroh 1 Handwagen, 1 Pferdegeschirr, 1 Pflug, 1 Egge und sonstige Oeconomiegeräthe, 1 Tafel⸗Clavier, (Flegeldrusch), Prima⸗Qualität, hat zu verkaufen 1493 Friedberg. K. Häuser. 1 Flügel, Gewehre, 1 Kkeiderschrank, Tische, Stühle, Bänke und andere Haus- und Küchengeräthschaften. Es werden auch einzelne Gegenstände vorher aus der 0 12 Mein Haus am Städterweg ist ganz oder thellwelse zu vermiethen. Auch können daselbst 6 Hühner Hand verkauft. Bauernheim, 3. Mai 1882. Heinrich Walther Wittwe. abgegeben werden. Winkler, Buͤrstenmacher. 1670 10 J achten: münden. in das 9 dergestalt und daß gefahr zu nebeneinat d. Die E menten af dieselben Regel sol eine ewa gegen der betragen, untersag oder an Außense Gebälke Bestimn und auf befestigt bestehen halten b vorgesch und im Pfeiler! der Scho den First nicht feue „Schornste deine dar den, sond unter e verständ! mauertef Backsteit oder Ke Speiß steine si unter g Eisen sichert n aus ein hüte ze. darf dur werden. gegen der steinen in Backsteine stärkerer größere schrieben betriebe Ungen in sollen vo anderes, dessen N. 4 achten: 8 durfen n Achten e meter au b. Das mittelt ungen un dein. Ei Jußboden Schornste Estrich ve H 0