Wieda u Ber ing. 1 Wie Ulter, , gebteunt her dauntisiet. danch, 1 Ititdben Donnerstag den 5. October. M117. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. Anoncen von auswärtigen Einsendern(sowelt Letztere n icht Jahres⸗Conto bet uns haben), berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf. übel Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. —————— Deutsches Reich. Darmstadt. Die parlamentarischen Ar— beiten unserer Landstände werden demnächst wie— der ihren Anfang nehmen, und zwar ist es zu— nächst der Finanzausschuß der zweiten Kammer, bei dem der Hauptschwerpunkt der bis jetzt dem Landtag erwachsenen Arbeiten liegt in der Form der von der Regierung vorgelegten Gesetzent— würfe in Betreff der allgemeinen Einkommen— steuer, der Einführung einer Kapitalrentensteuer, der gleichmäßigen Besteuerung der Gewerbe und der Erbschafts⸗ und Schenkungs-Steuer. Der Finanzausschuß wird am 12. d. Mts. zu einer Besprechung dieser Gegenstände zusammentreten. Unter den dem Gesetzgebungsausschuß überwie— senen Gegenstände steht in erster Linie der Ge— setzentwurf, die Enteignung von Grundeigenthum betreffend, uͤber welche bedeutungsvolle Materie der Ausschuß bereits eine Reihe von Sitzungen abgehalten hat. Berlin. So still es auch auf diploma— tischem Gebiete zu sein scheint, so unterliegt es doch keinem Zweifel, daß die Pourparlers über die egyptische Frage ziemlich lebhaft ge— führt werden. Wenn erst die englischen Ziele bestimmt bekannt sein werden, durften die Ver— Handlungen keineswegs so leicht und glatt ver— haufen, wie man vielfach hofft und wuͤnscht. — Es heißt, Fuͤrst Bismarck werde den Spätherbst wieder in Friedrichsruh verleben und binnen Kurzem Varzin verlassen. Bei dieser Gelegenheit werde der Reichskanzler in Berlin kurzen Aufenthalt nehmen. Ohne Zweifel dürf— len dann Beschlüsse über die parlamentarische Geschaftstheilung und über die dringendsten Vor— lagen gefaßt werden. Man nimmt in diplo— matischen Kreisen an, daß Graf Münster, der zeutsche Botschafter in London, in Varzin er— nächtigt wurde, dem Cabinete von St. James i der egyptischen Frage einen großen Spiel— zaum einzuräumen. Man spricht auch von einer tach London in Betreff des Suezcanals einzu— herufenden Conferenz. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Triest. Die hie⸗ igen Behörden haben infolge der Verhaftung Oberdanks wichtige Entdeckungen gemacht. Die Polizei ist auf die Spur einer förmlichen Ver— schwörung gekommen. Der Schauplatz der ge⸗ planten Umtriebe der Irredenta sollte nicht allein Triest sein, sondern auch Görz, Kapodistria und gudere Städte. Der römische Centralausschuß der Irredenta hatte den Plan festgestellt, in dem ganzen italienisch redenden Theil Oesterreichs gährend der Kaiserreise zu„protestiren“, und war mit Bomben und Petarden. Oberdank ist hit einer ganzen Gesellschaft aus Rom bis Jenedig gereist. Hier zerstreuten sich die Ge⸗ hossen und jeder ging nach seinem Bestimmungs— ert ab. Jufolge der Verhaftung Oberdank's hüben dann die Uebrigen die österreichische Grenze icht überschritten. Es ist das Verdienst der ümischen Behörde, daß die Verschwörung ent⸗ lickt wurde. Was die Irredenta selbst betrifft, J ist der römische Centralausschuß in dieser ligelegenheit auf eigene Faust vorgegangen, so ß die Triester italienische Partei von der enzen Sache keine Ahnung hatte. b g Pest, 2. Oct. Ministerpräsident Tisza richtete Aläßlich der Preßburger Ereignisse einen Erlaß an sämmtliche Municipien, falls irgendwo Juden— hetzen sich zeigen, sollen sie die Agitation sofort im Keime ersticken, die Agitatoren der Strenge des Gesetzes überliefern und die Anwendung der Brachialgewalt unterdrücken. Der Polizei— Chef ist der organisirten antisemitischen Liga auf die Spur gekommen. Wohlhabende Preßburger und Wiener Buͤrger sind compromittirt, die Ruhe noch immer nicht ganz hergestellt. In den Excessen, welche in dem benachbarten Land— schütz vorgefallen, werden nur Ausschreitungen der aus Preßburg vertriebenen Excedenten er— blickt, doch ist die Erwartung die allgemeine, daß es gelingen werde, einer weiteren Verbreitung der Unruhestiftungen dauernd Einhalt zu thun. Preßburg, 1. Oct. Der heutige Tag verlief ohne Ruhestörungen, dagegen langen aus der Um— gebung beunruhigende Meldungen über Plünder— ungen und Excesse ein, welchen man jedoch keine größere Bedeutung beilegt. Es sind alle Anzeichen dafür vorhanden, daß die Ruhe bald wieder voll— staͤndig hergestellt sein wird.— 2. Oct. In Preßburg selbst herrscht jetzt wieder vollständige Ruhe; um so wüster ist es jedoch in Landschütz bei Preßburg zugegangen. Eine Depesche des Pester Lloyd von heute Nacht drei Uhr meldet sehr bedrohliche Unruhen; es wurde geraubt und ge— plündert; einige Personen wurden verwundet. Das Militär war zu schwach, um den Tumult zu unterdrücken und man erwartet daher weitere blutige Excesse. Alles deutet darauf hin, daß man es weniger mit einer Judenhetze als mit einem vorbereiteten gemeinen Aufstand gegen die besitzende Klasse zu thun hat. Schweiz. Bern. Der Gesandte des deut— schen Reiches, General der Infanterie v. Roͤder, hat sein Entlassungsgesuch in Berlin eingereicht. Dänemark. Kopenhagen, 2. Oct. Der Reichstag wurde heute ohne Thronrede eröffnet und das frühere Präsidium wiedergewählt. Frankreich. Paris. Die„Patrioten-Liga“ versendet ein Rundschreiben, aus dem hervor— geht, daß 18,000 Mitglieder derselben über ganz Frankreich verbreitet sind.— Die Rep. frangaise polemisirt heftig gegen einen Times— Artikel über den eventuellen Anschluß Englands an Deutschland. Marseille. Der Marineminister wies den Admiral Conrad an, auf der„Galisonnidre“ so— fort die Hafen Syriens zu besichtigen und so— dann sich im Piräus zu stationiren. Oct. Eine Gesandtschaft von der Insel Madagascar ist hier eingetroffen. Die— selbe beabsichtigt, laut Mittheilung des hiesigen madagascarischen Consuls, sich nach vollendeter Mision in Paris, auch nach Berlin zu begeben. Großbritaunien. London. Lord Gran— ville erneuerte die bei den Cabineten der Mächte bereits im Beginne der englischen Expedition nach Egypten abgegebene Erklärung, daß Eng— land weder die Annexion Egyptens noch ein eng— lisches Protektorat über dasselbe im Sinne habe. Dublin, 1. Oct. Ein regelrechtes nächtliches Feuergefecht fand in Kilconnell, Grafschaft Limerick, zwischen dem Constabler Regan und dem Land⸗ aufseher Smith einerseits, gegen eine Mondschein— bande andererseits statt. Es fielen keine Ver— wundungen vor, doch wurden von den flüchten— den Monscheinlern zwei Mann verhaftet. Türkei. Constantinopel, 1. Oet. Die von den Engländern für Egypten gedungenen Ar— — 3. beiter, welche mit dem russischen Packetboot „Odessa“ wieder anlangten, wurden Anfangs an der Ausschiffung gehindert, weil sie ohne Pässe seien. Als später der Hafencommandant sich mit Polizeimannschaft an Bord der„Odessa“ begab, um die Arbeiter zu reklamiren, verweigerte ihm der Schiffscapitän deren Auslieferung, weil die Pforte angedroht habe, daß die Arbeiter aus— gewiesen resp. verbannt werden sollten. Die englische Botschaft hat die nöthigen Schritte gethan, damit die Androhung zurückgenommen und den Arbeitern ihre Sicherheit garantirt werde. — 2. Oct. Dem Vorfall in den Darda— nellen, daß ein russischer Capitän sich weigerte, die an Bord seines Schiffes befindlichen eng— lischen Arbeiter auszuschiffen, wird keinerlei Bedeutung beigemessen. Said Pascha benach⸗ richtigte gestern Lord Dufferin, die Arbeiter wären nach Sicherstellung für ihr gutes Be— tragen freigelassen worden. — Unter den Arabern im Hedschas ist wiederum ein Aufstand ausgebrochen, dessen Zweck es ist, einen neuen Khalifen an Stelle des Sultans der Türket, dessen Ansehen in Folge der jüngsten Ereignisse in Egypten un— geheuer gelitten hat, auszurufen. Der Scherif von Mekka sympathisirt angeblich sehr warm mit dieser Bewegung und seine Absetzung durch die Pforte wird natürlich dieser Ursache zuge⸗ schrieben. Bulgarien. Sofia. Zu der bevorstehen— stehenden Begegnung des Füͤrsten Alexander mit dem König Milan von Serbien werden bereits Vorkehrungen getroffen. Ein Specialschiff wird mit dem General Lessovoy, dem Obersten Stanitzky und dem Adjutanten Marinoff zur feierlichen Einholung des Königs diesem entgegengesendet werden. Zum Ehrendienste wird dem König Milan Oberst Stanitzky zugewiesen werden. Rußland. Petersburg, 1. Oct. Die Presse erfährt, daß eine nihilistische Proklamation älteren Datums saisirt worden ist, worin erklärt wor— den, daß der Czar eine Reise nach Moskau aus— führen werde, ohne daß ein Attentat versucht werden solle, weil die ihm gestattete Frist zur Um⸗ kehr vom Absolutismus noch nicht abgelaufen sei. Egypten. Kairo, 2. Oct. Baker Pascha wurde dem Khedive und dem General-Consul Malet vorgestellt. Mit der Ausarbeitung eines Entwurfs, bezüglich der Reorganisation der egyp⸗ tischen Armee soll sofort begonnen werden.— Die Speclalcommission des Kriegsgerichtes hielt heute im Beisein Charles Wilsons ihre erste Sitzung ab.— Malet hatte der egyptischen Re— gierung bedeutet, daß selbst Präliminarmaßregeln nicht ohne Kenntuiß des Vertreters der eng— lischen Regierung getroffen werden dürften. — 3. Oet. Laut Meldungen von hier wird die zweite Division unter General Alison's Commando voraussichtlich noch vier Monat in Egypten bleiben. Baker Pascha legte Vorschläge vor, Truppentheile aus Nichtegyptern zusammen— zusetzen, die Gendarmen aus Albaniern, die Polizei aus loyalen Eingeborenen zu bilden. Arabi wurde gestern in geheimem Verhoͤr ver— nommen. Heute nehmen die öffentlichen Ver— handlungen ihren Anfang. Es soll nicht be— absichtigt sein, die Todesstrafe zu beautragen. Bei Gelegenheit der Einzugsfeierlichkeit des Khedive in Kairo fanden in Assiut(?) neuer— dings Unruhen statt. Eintausend Muselmanen . —— griffen die dortigen ungefähr 500 Mann zählen— den Kopten an. Nur mit der größten An⸗ strengung konnte die Ordnung wieder hergestellt werden. Aus Stadt und Land. Friedberg, 2. Oct. Ein neu entdeckter Komet ist heute Morgen ö Uhr, etwa 10 Grad süuͤdlich von dem Punkte, an dem später die Sonne aufging, beobachtet worden. Derselbe ist jedoch nur bei ganz unbewölktem Himmel und nur etwa eine halbe Stunde wahrzunehmen, da ihn nach dieser Zeit das Tageslicht unsichtbar macht. Allerlei. Dublin, 3. Oet. Irland wurde vorgestern von einem heftigen Sturme heimgesucht, der im Binnenlande wie an der Küste bedeutenden Schaden anrichtete. Hier und da sind auch Menschen verunglückt. Gerichtssaal. Gießen. Schwurgerichtsverhandlung am 30. Sept. gegen Margarethe Meininger, genannt Reuß von Mittel⸗ Gründau, wegen Meineids. Die Geschworenen bejahten zwar die Schuldfrage, nahmen aber an, daß der Beweis, die Angeschuldigte habe wissentlich falsch geschworen, nicht erbracht sei und wurde demgemäß dieselbe von Strafe und Kosten freigesprochen. Gießen. Unter den Anklagesachen der gegenwärtigen Schwurgerichts⸗Periode war eine, der man mit Rück⸗ sicht auf den Stand des Angeklagten mit einer gewissen Spannung entgegensah. Sie betraf den Kreisbaumeister Schneller in Alsfeld, der eines graven Vergehens gegen die Sittlichkeit beschuldigt war. Sein in Frankfurt lebender Bruder hatte, als man zu seiner Verhaftung schritt, eine Caution von 5000 Mark erlegt, in Folge dessen ihn das Gericht auf freiem Fuße beließ. Nun aber kommt die Nachricht, daß der Angeklagte sich ge— flüchtet habe, und da nicht anzunehmen ist, daß er sich zum Termin wieder stellen werde, so fällt auch die Ver⸗ handlung aus. Thermometer(Wärmemesser). Die Frage, wie groß die Wärme ist, welche die Sonne an die Erde abgibt, beschäftigt uns tagtäglich, nicht allein, weil uns zu große, ebenso wie zu geringe Wärme unbehaglich ist, sondern weil die Wärme das Wachsthum und Gedeihen der Pflanzenwelt befördert oder bei zu geringer Wärme zurückhält; die Wärmegrade zu wissen interessirt uns deßhalb, weil durch die Wärme unsere Gesundheit und unser ganzes Dasein geregelt wird. Mit dem Thermometer messen wir die durch die Sonnenstrahlen er⸗ wärmte Luft, aber nicht, wie dies häufig ge— schieht, die von der Sonne direct ausströmende Wärme, also die Sonnenstrahlen selbst, denn in diesem Falle müssen wir ja auch den Theil, die Nordseite einer Gegend messen, welche die Sonnenstrahlen nicht treffen und hieraus ein Mittel nehmen, wie groß die Temperatur des Tages war. Bei den Metereologen ist es Uebereinkunft, das Thermometer nicht gegen Süden oder Osten, sondern möglichst nordwest— lich aufzustellen und wenn bei Sonnenuntergang noch Sonnenstrahlen auf das Thermometer fallen, dasselbe durch einen durchbrochenen Laden vor den Sonnenstrahlen zu schützen, so daß durch den durchbrochenen Theil des Ladens immer noch Luft durchströmen kann; ebenso ist es zu vermeiden, das Thermometer direkt an eine von der Sonne beschienene Steinwand oder gar Eisen aufzuhängen, sondern entfernt davon, durch einen anzubringenden Arm, eben— so nicht zu nahe an den Erdboden, damit die vom Boden zurückstrahlende Wärme den Stand des Thermometers nicht erhöht. Das Thermo— meter ist ebenso alten Ursprungs wie das Baro— meter; der Holländer Sanctorius Drebbel soll im Jahre 1630 die ersten verfertigt haben. Die gegenwärtig hauptsächlich verwendeten sind: das des Deutschen Fahrenheit, in Danzig ge— boren, starb 1744 in Holland als Maschinen⸗ Ingenieur; das des Franzosen Réaumur, starb 1757, und das des Schweden Celsius, starb 1744. Die Deutschen benützen größtentheils das Thermometer des Franzosen Réaumur, die Franzosen das Thermometer des Schweden Cel— sius und die Engländer und Amerikaner das Thermometer des Deutschen Fahrenheit, folglich keine Nation das ihres Landsmannes. Fahren⸗ heit theilte sein Thermometer in 212 Theile und zwar vom Gefrierpunkt des Wassers bis zur Siedetemperatur des Wassers in 180 Theile oder Grade und vom Gefrierpunkt bis zu seinem Nullpunkt, der Kälte, welche in Danzig im Jahre 1709 herrschte und welche Fahrenheit als die größtmöglichste annahm, in 32 Grade. Réaumur theilte sein Thermometer in 80 Grade, vom Gefrierpunkt des Wassers bis zur Siede⸗ temperatur des Wassers; sein Nullpunkt ist der Gefrierpunkt des Wassers. Celsius ist ebenso verfahren wie Réaumur, nur theilte Celsius sein Thermometer in 100 Theile. Die einzel— nen Thermometer von Réaumur zu Celstus würden sich also verhalten wie 80: 100; folg— lich wäre 1 Grad Celsius 0,8 Grad Réaumur oder 1 Grad Réaumur wäre 1,25 Grad Cel⸗ sius. Fahrenheit's Thermometer verhält sich zu Celsius wie 180: 100; folglich wäre 1 Grad Fahrenheit 0,55 Grad Celsius und umgekehrt ist! Grad Celsius gleich 1,8 Grad Fahren— heit. Réaumur verhält sich zu Fahrenheit wie 80: 180; folglich wäre 1 Grad Réaumur 2,25 Grad Fahrenheit und umgekehrt sind 0,44 Grad Réaumur gleich 1 Grad Fahrenheit. Das Thermometer von Fahrenheit wäre den beiden andern vorzuziehen, weil ja vom Ge— frierpunkt bis zur Siedetemperatur des Wassers die Eintheilung eine kleinere und folglich auch eine präcisere zu nennen ist und auch deßwegen, wenn z. B. zwei Beobachter an verschiedenen Orten sich gegenseitig von dem Stand der Ther⸗ mometer benachrichtigen wollen, haben dieselben nicht nöthig, zur Zeit wenn die Temperatur um den Nullpunkt des Thermometers schwankt, an⸗ zugeben plus oder winus, sondern sie sagen ein— fach 28 Grad oder 36 Grad, dann ist ja klar, daß im ersten Falle die Temperatur 4 Grad unter dem Gefrierpunkt, im letzten Falle 4 Grad über dem Gefrierpunkt ist und wird so niemals ein Zweifel in der Augabe stattfinden. Wenn z. B. von Amerika berichtet wird, es sei dort eine Hitze von 90 Grad, so scheint das nach unserem Thermometer ungeheuer, wenn wir aber rechnen, reduzirt sich diese Zahl; von diesen 90 Grad sind vor Allem 32 Grad zu subtrahiren, weil ja Fahrenheit seinen Nullpunkt 32 Grad unter den Gefrierpunkt verlegt, und dann ist nur noch zu rechnen mit 58 Grad Fahrenheit und diese verhalten sich zu Celsius wie 58: 1,8 832,2 Grad oder zu Réaumur 582,25 26,7 Grad, folglich wären 90 Grad Fahrenheit gleich 32,2 Grad Celsius oder 26,7 Grad Réaumur, eine Wärme, welche auch wir schon zu verzeichnen hatten. Die Hitze in Amerika betrug im Monat Juli d. J. 94 Grad und 10t Grad Fahrenheit, was 34,4 Grad Celsius oder 27,5 Grad Réaumur, bezw. 38,03 Grad Celsius oder 30,7 Grad Réaumur entspricht. Bei den Eintheilungen des Thermometers ist ferner der Atmosphärendruck in Rechnung zu ziehen. Wenn Jemand sein Thermometer nach der Siedetemperatur des Wassers untersuchen wollte, würde bei der Untersuchung wohl eine Unrichtigkeit herauskommen, denn das Wasser siedet nicht bei jedem Luftdruck gleich, Je größer der Luftdruck, desto höher liegt die Siedetempe⸗ ratur des Wassers, denn wie natürlich, muß die Wärmemenge größer sein, wenn der Luft⸗ druck ein größerer ist, so daß sich Wasserdampf aus dem Wasser ausscheiden kann und dieses ist ja das Sieden oder besser gesagt, wenn sich das Wasser zu Wasserdampf umwandeln soll. Die Siedetemperatur eines Thermometers ist auf die Druckhöhe einer Quecksilbersäule von 760 mm, d. h. 1 Atmosphärendruck, bestimmt, ebenso der Gefrierpunkt. Prüfte nun, wie vor⸗ hin gesagt, Jemand sein Thermometer in der Siedetemperatur des Wassers und würde der Luftdruck des Ortes, an welchem er die Unter⸗ suchung vornimmt, 720 mm sein, so wird das Thermometer 98,48 Grad Celsius und nicht 100 Grad zeigen und kann man folglich zugleich das Thermometer als Höhemesser benützen, denn bei genauen Beobachtungen wird sich dies machen lassen. Der französische Gelehrte Regnault gab die für die Differenzen der Siedetemperatur zum Atmosphärendruck nöthigen Zahlen an. (Untenstehende kleine Tabelle bezeichnet näher die Luftdruckverhältnisse zur Siedetemperatur f des Wassers.) Ein anderer Umstand ist ferner noch zu beachten, warum die Thermometer, wie sie zum großen Theil in den Handel kommen, nicht gleich zeigen. Eine Thermometerröhre wird z. B. im Jahre 1880 angefertigt, mit Quecksilber gefüllt und graduirt; nach einem Jahre wird aber der Nullpunkt um ½ oder 1 Grad höher liegen als auf der Skala be⸗ zeichnet und folglich auch der Siedepunkt. Diese Aenderung rührt daher: die einzelnen Theile, die„Moleküle“, wie die Gelehrten sich aus⸗ drücken, rücken näher zu einander, folglich wird die Kugel, in welche Quecksilber gefüllt ist, kleiner und das darin enthaltene Quecksilber wird demzufolge mehr zusammen gepreßt, muß sich also nach oben mehr ausdehnen und wird folglich die Skala eine unrichtige sein und da wird es manchmal auch herrühren, daß der Eine 20 und der Andere 21 Grad Wärme an demselben Orte abliest. Thermometer zu wissen⸗ schaftlichen Zwecken werden mindestens erst 1 oder 2 Jahre nach ihrer Anfertigung und Füll⸗ ung graduirt, weil anzunehmen ist, daß nach dieser Zeit sich die einzelnen Theile des Glases nicht mehr verändern. Außer Quecksilber⸗Thermome⸗ tern werden Weingeist-Thermometer angewendet, die ersteren zum Messen höherer Temperaturen, weil das Quecksilber erst bei 340 Grad zum Ver⸗ dampfen kommt, das letztere zu niederen Tempera⸗ turen, weil Quecksilber schon bei 40 Grad Celsius gefriert. Ferner möchte ich noch einen andern Umstand bezüglich des Thermometers zur Sprache bringen, welcher jedenfalls der Untersuchung werth sein dürfte. Die meisten Thermometer sind von dem Nullpunkt bis zur Siedetempera⸗ tur und vom Nullpunkt bis an das untere Ende der Skala vermittelst der Theilmaschine in voll⸗ kommen gleiche Theile getheilt. Vom Nullpunkt bis zu 20 oder 30 Wärmegraden wird dies wohl augehen, aber darüber hinaus bis zur Siedetemperatur und gar darüber gewiß un⸗ richtig sein, denn das Volumen des Quecksilbers innerhalb der Kugel sowohl, wie längs der Röhre, welche ja auch mitgemessen wird, wird bei höheren Wärmegraden ein anderes sein, als bei den angegebenen Graden und doch liegen die Gradtheile genau gleich weit auseinander, Nimmt man die Temperatur von 30— 100 Grad Wärme, so ist gewiß ein Unterschied in der Volumenausdehnung von 0 Grad bis 50 Grad und der von 50 Grad bis 100 Grad. Und gar die Grade, welche unterhalb 0 Grad liegen; dort werden jedenfalls stets zu wenig abgelesen, als es in Wirklichkeit der Fall ist, denn auch hier sind ja die Gradtheile gleich weit entfernt und gewiß ist ein Volumenunterschied zwischen 20 Grad miaus(Kälte) und 50 bis 100 Grad plus(Wärme). Um Wärmeunterschiede regi⸗ striren zu können, bedient man sich des Ther— mographen, eines Instruments, welches von Stunde zu Stunde eine Marke in eine rotirende Papiertrommel macht. Ein aufgestellter Metall⸗ stab oder zwei verschiedene Metalle, welche auf⸗ einander gelöthet werden, dienen zur Beobacht⸗ ung der Wärmeunterschiede, durch ihre, durch Wärme erfolgende Ausdehnung, oder durch Kälte erfolgtes Zusammenziehen. Nach diesem Prinzip sind die häufig angewendeten Metall-Thermo⸗ meter gefertigt, nur kennt man dieselben im Publikum zu wenig, weil der Ankaufspreis ein noch ziemlich hoher ist. Ebenso bedient man sich, um die in der Nacht oder zu verschiedenen anderen Zeiten erfolgten Temperaturunterschiede kennen zu lernen, der Maximum- und Minimum⸗ Thermometer, welche im Wesentlichen darauf beruhen, daß ein kleines Eisen- oder Glasstück innerhalb der sehr engen Röhre des Thermo⸗ meters durch Ausdehnung des Quecksilbers vor⸗ wärts geschoben wird und beim Zurückgehen des Quecksilbers liegen bleibt, also nicht mit⸗ genommen wird und ist man auf diese Weise in der Lage, Temperaturunterschiede, welche in einer bestimmten Zeitperiode stattgefunden haben, nachträglich ablesen zu können. Auch bei dem Thermometer sollte man niemals auf den —— Fr! her fd Fri⸗ Porn erstehe in ein Lein zit Was en Angetri füt 2. Jutriel In Me Uhr gu Wie ei Ab, ger eitta 3 dwar de Fre Offieie tere Die Thel Ir 9999 1— Ein And ei Wos 9 158 dmg, * edenfalls nicht sehr weit auseinandergehenden * Faufpreis sehen, sondern sich ein etwas theureres, ber dann auch zuverlässigeres Instrument anzu— ßphaffen suchen und namentlich beim Ablesen uf dem Instrument darauf achten, daß man zicht zu lange vor dem Instrument steht, weil die Temperatur durch Ausathmung und Aus— zünstung erhöht wird und daß man mit dem luge in gerader Linie mit dem Ende der Queck— lber- oder Weingeistsäule zu stehen kommt. Zahlen über Siedetemperatur des Wassers hei verschiedenen Barometerständen: Barometer Siedetemperatur 710 mm 98,09 Grad Celsius. 120% e e 1 10„ 5 740„ 25, 0 750„ 99,63„ f 760 1 100 7 10 77 1 100,33 7 I Handel und Verkehr. Friedberg, 4. Oet Wochenmarkt. Butter kostete er Pfd. M. 1.00— 1.15, Eier 1 St. 8 Pf, 2 St. gr. 15 Pf. Friedberg, 3. Oet. Fruchtbericht. Walzen M. 19½, Jorn M. 15½, Gerste M. 00., Hafer M. 00. Alle Preise Urstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Grünberg. Fruchtpreise vom 30. Sept. Waizen E. 19.20, Korn M. 15.94, Gerste M. 14.24, Hafer R. 11.78, Erbsen M. 00. 00, Lein M. 00.00, Samen N. 26.00, Kartoffeln M. 7.00. Gleßen, 3. Oct. Wochenmarkt. Butter per Pfd. N. 1.10— 1.20, Eier per Stück 6—8 Pf., 2 Stück 00 Pf., ise per Stück 4—7 Pf., Tauben das Paar 70—80 Pf., zühner per Stück M. 1.00— 1.40, Hahnen per Stück F. 0.60— 1.10, Enten per Stück M. 1.70— 2.00, Ochsen⸗ feisch per Pfund 66—70 Pf., Kuh- und Rindfleisch 56 bs 60 Pf., Kalbfleisch 50—54 Pf., Schweinefleisch 62 bs 64 Pf., Hammelfleisch 60- 66 Pf., Kartoffeln 100 Flo M. 5.50—9., Zwiebeln p. Ctr. M. 4— 5.50, Gänse N. 4.—5. Frankfurt, 2. Oet. Viehmarkt. tieben über 300 Stück Ochsen, per Centner Schlachtgewicht auf M. 72.—74., 2. Qual. auf M. 69.—70., Kühe und Rinder dürften 300 Stück angetrieben gewesen sein. Für 1. Qual. wurde M. 60., 2 Qual. 54., 3. Qual. M. 45.— 48. bezahlt. Für Zullen wurde bis M. 65. gemacht, der Antrieb bestand h circa 20 Stück. Während für Großvieh der Antrieb en ziemlich reichlicher war, zeigt derselbe für Kälber bis entgegensetzte Bild, es waren im Ganzen 205 Stück Angetrieben und wurde für 1. Qual. gern M. 68.—70., r 2. Qual. M. 60.— 64. bezahlt; es war der ganze gutrieb bald verkauft. Hämmel waren gleichfalls wenig in Markt, obgleich der Stand in hiesiger Gegend ein Ur guter ist. Frankreich absorbirt den größten Theil. Tie circa 200 gingen zu dem Preise von M. 61.— 63. b, geringere Waare galt M. 58.—60. Schweine waren erca 350 Stück, nur gute Landschweine, angetrieben und har der Mittelpreis M. 66. Frankfurt, 2. Oct. Frankfurter Produktenbörse. fficielle Notirungen.) Waizen still, eff. hiesiger und Fetterauer M. 20./½ /, Es waren ange⸗ 1. Qual. stellte sich fremder M. 21½.— 22, per! 7 diesen Monat M. 19., Roggen still, eff. hies. M. 14½ bis 14½., fremder M. 14— 15.00, per diesen Monat M. 14., Gerste still, effeetiv hiesige und Wetterauer M. 17.—18½ ͤ fremde M. 18— 20., Hafer still, eff. hies. M. 13— 14., fremder M. 13— 15., per diesen Monat M. 13, Rüböl still, eff. ohne Faß hies. in Parthien von 50 Ctr. M. 33½, Branntwein still, eff. ohne Faß M. 45.— Mehl Nr. 1 M. 39., Nr. 2 M. 37., Nr. 3 M. 32., Nr. 4 M. 28., Nr. 5 M. 25., Roggen⸗ mehl 0/1(Berliner Marke) M. 22½— 23., I.(Berliner Marke) M. 20— ½., II.(Berl. Marke) M. 17. Frankfurt, 3. Oet. Der heutige Zuchtviehmarkt nahm bei sehr guten Preisen, infolge der ausgezeichneten Qualität des Viehes, sowie des Umstands, daß der Markt nicht übertrieben war, einen sehr günstigen Ver⸗ lauf und war das am Platz befindliche Vieh sehr rasch verkauft. Angetrieben waren 208 Stück Großvieh und 180 Kälber. Der nächste Zuchtviehmarkt findet wegen des Ortenberger Marktes nicht am 31. Oct., sondern schon am 24. Oct. statt. Mainz, 1. Oct. Viehmarkt. In der abgelaufenen Woche waren zugetrieben im Ganzen 1029 Stück Vieh und war 21 Farren, 78 Ochsen, 287 Kühe und Rinder, 199 Kälber und 444 Schweine. Bezahlt wurden für Farren 50—56 M., Ochsen 1. Qual. 70 74 M., 2. Qual. 65—68 M., Kühe 1. Qual. 66— 70 M., 2. Qual. 62 bis 64 M. Alles per 50 Kilo Schlachtgewicht. Kälber wurden bezahlt mit 64— 72 Pf., Schweine inländische mit 66 Pf. und ausländische mit 60 Pf. per ½ Kilogr. Schlachtgewicht. D. Frankfurt a. M., 3. Oct. Die Börse verkehrte heute, da die Geldknappheit im Zunehmen begriffen ist und nach den Positionen des heute veröffentlichten Reichs⸗ bankausweises eine neue Disconto-Erhöhung in Aussicht stehen dürfte, in matter Haltung. Auf den meisten Ge⸗ bieten bewegten sich die Course in abwärtsgehender Richt⸗ ung und die Contremine suchte die ungünstige Stimmung durch starke Blancoabgaben auszubeuten. Bei Schluß erst trat wieder auf besseres Paris eine Befestigung der Course ein, ohne daß sich hierdurch jedoch das Geschäft lebhafter gestaltete. Creditactien, gestern Abend 2788/8, heute 2728/8—1/- 1/—2/ und 2717¾ß. Staatsbahn— actien, gestern Abend 3001½, heute 299½ 85/4. Galizier, gestern Abend 274½, heute 274 ½ und 273 ½. Lom⸗ barden, gestern Abend 1245/8, heute 124½ und 1235/8. Oesterr. Bahnen größtentheils matter. Gotthardaetien Anfangs schwächer, dann zu 89/ lebhaft gefragt. Deutsche Bahnen ruhig. Rechteoderufer verloren 19. Von Banken Disconto-Commandit matter. Oesterr.⸗Ungarische Renten eher schwächer. Russen ziemlich fest. Egypter gaben 10% im Course nach. Amerik. Prioritäten eher am Markt. Georgia Aid büßten ¼0% ein. Von österr. Prioritäten 72er Pardubitzer ½0%, Mährisch-Schlesische // matter. Von Wechseln London, Paris und Schweiz billiger. Pri— vatdisconto 5%. Auszug aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg. Getraut: 9. Sept. Der Großherzogliche Amtsgerichtsdiener Wil— helm Dreher von Biedenkopf mit Susanne Johannette Holler von Friedberg. Geboren: 6. Sept. Dem Fruchthändler Mayer David Löb 1 Tochter. 7. Sept. Dem Eisenbahnarbeiter Gustav Hain Tochter. Sept. Dem Fruchthändl. Nathan Rothschild 1 Sohn. 8. Sept. 15. Sept. 16. Sept. Dem Handschuhmacher Eduard Max Gündel 1 Sohn. Dem Kaufmann Jacob Heberer 1 Tochter. Dem Verwalter Karl Theodor Friedrich Lüdke 1 Sohn. Dem Gerber Max Kahn 1 Tochter. Dem Kaufmann Eduard Oppenheimer 1 Sohn. Dem Lohnfuhrmann Georg Philipp Hermann Hanstein 1 Tochter. Dem Eisenbahn-Stations-Diätar Joseph Scholz 1 Sohn. Dem Kaufmann Ludwig Emil Karl Werner 1 Sohn. Dem Seiler Heinrich Karl Dietrich 1 Sohn. Dem Schreiner Jean Friedr. Kreuter 1 Tochter. Ein unehelicher Sohn. Eine uneheliche Tochter. Gestorben: Hermann Richard Gündel, Söhnchen des Handschuhmachers Eduard Max Gundel, 2 Tage alt. Elisabetha Röhmig, Ehefrau des Polizei⸗ dieners Johannes Röhmig, 57 Jahr alt. 17. Sept. 18. Sept. 19. Sept. 22. Sept. 22. Sept. 24. Sept. 25. Sept. 26. Sept. 1 Oe. 10. Sept. 13. Sept. 15. Sept. Kaufmann Ludwig Karl Christoph Emil Winheim, 53 Jahr alt. 16. Sept. Heinrich Gerster, Sohn des Maurer Johannes Gerster, 11 Jahr, 6 Monat alt. Eine todtgeborene Tochter des Eisenbahn⸗ Stations⸗Diätar Joseph Scholz. Katharina Kopp, Ehefrau des Feldschützen Johannes Kopp, 71 Jahr alt. 22. Sept. 24. Sept. 2. Oet. Eine uneheliche todtgeborene Tochter. Geld⸗Cours. Frankfurt am 3. Oet. 1882. 20 Prankenstückee M. 16172 do. inn,%%% Englische Sovereigns.„ 20 33—38 Russische Imperiales.„„„% Denen „ duk more„ 9 65G. uf Dollars in Gold.„ 417—21 Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg Sabbathfeier vom 7. October 1882. Beginn: Freitag Abends 5 Uhr 10 Min. Samstag Morgens 8 Uhr. Samstag Nachmittags 4 Uhr. Sabbathausgang 6 Uhr 15 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 8. Oetober an Morgens 6½ Uhr, Nachmittags 5 Uhr. Freitag den 13. und Samstag den 14. Oetober (Neumond Cheschwan.) Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1.50, „ ½, Dutzend 5 „ Dutzend N Die Expedition des Anzeigers. Obligations-Verloosung. Von den Schuldverschreibungen der hiesigen evan⸗ 1 Kirchengemeinde wurden durch Ver⸗ osung zur Rückzahlung auf 1. Januar 1883 bestimmt Ir. 6. 7. 44. 70 à 100 fl. und Nr. 100 à 200 fl. Die Inhaber dieser Obligationen wollen den Betrag hrselben von Kirchenrechrer Heidt dahier erheben. Friedberg den 2. October 1882. Für den evangelischen Kirchenvorstand: Bua u r. Ein emspänniges, viersihiges Jagdwäg elchen ind ein Sattel mit 1 sind 961 billig zu verkaufen. Bo? Fo? sagt die Erped. d. Anz. 3147 Ein braves Dienstmädchen, häuslichen Arbeiten, besonders auch im Koche n er⸗ 1058 mit guten Zeugnissen versehen, wird in eine tchige Familie gesucht. Diensteintritt in 14 Tagen, Näheres bei der Exped. d. Anz. 3275 9244 Mehrere neue Wagen, Landauer, Breaks, Milorde 7 diverse Geschirre stehen bluig zu verkaufen. een 0 Daniel Paus er, Sattler, H. 62378.) Offenbach a. M., Biebererstr. 17. Lehrlingsgesuch. Ein junger Mensch, mit tüchtigen Vorkenntnissen hrsehen, kann unter günstigen Bedingungen sofort bei in Plüsch, Rips und Damast, Friedberger möbelmagazin von H. Bindewald, Kaiserstraße, gegenüber dem Rathhaule, empfiehlt complete Einrichtungen in jeder Holzart, nur bestes Fabrikat, Polster-Möbel eigenen Fabrikats, zu billigen aber festen Preisen. Kaufleute, Oceonomen, Förster, Gärtner, Braner, Brenner, Aufseher, Techniker ꝛc. 8 nell— 2 eee— plaeirt . Anorr* 3 Kindermehl, 1 laut Analysen bestes Fabrikat. Hafer und Neismehl. Knorr's Suppen-Ingredienzen. Tapioca, Julienne, Grünkern- Extract I zc. 10. Für Restaurants und für den Familienttsch. C. H. Knorr, Heilbronn a. N., Fabrik diätet. Nahrungsmittel. Niederlage in Friedberg bei 2823 J. Baumeister. 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Quartal 1882 eingelegten Bürgscheine haben noch für das 4. Quartal 1882 Gültigkeit. Bad⸗Nauheim am 1. October 1882. Großherzogliches Salinen- und Bergamt Bad⸗Nauheim. Jäger. neuester Construetion, sehr leichtem Gang und von großer Leistungsfähigkeit. neuestes System, ohne Rundgang, pressen in doppelter Ge⸗ schwindigkeit als frühere Keltern, werden sofort geliefert von Apfel⸗ Mühlen, Wein ⸗Obst⸗Pressen 32²⁴(Keltern), Ph. Mayfarth& C0., Maschinenfabrik in Frankfurt a. M., Baumweg 7. Das Neueste in Wollenen Tüchern, Mohairtüchern, Kopftüchern, Kaputzen, Pelerins und Damenwesten zu reellen alle Stücke auch nur 50 Pf., empfiehlt 5 Gg. E. Hanstein, 3346 neben Herrn Ph. Windecker. sind noch abzugeben bei 3344 334 G. Steinhäußer. kima Speisekartoffeln habe ich zu verkaufen. 334 G. Steinhäußer. Neue Häringe, per Stück 8 Pf., marinirt 12 Pf., empfiehlt 310 J. A. Windecker. Holländische Vollhäringe, Marinirte Häringe, Russische Sardinen, Sardellen, Rollmöpse, Sardines à Thuile 3343 empfiehlt W. 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Die Annahme-Stelle von ANNONCEN für alle hiesigen und auswärtigen Zeitungen befindet sich bei Rudolf Mosse, Frankfurt am Main, gegenüber Zeil 45 gegenüber der Hauptpost. der Hauptpost. Gleiche Preise wie bei den Zeitungs-Expeditionen selbst.— Bei grösseren Aufträgen liervon noch entsprechende Ra- battbewilligung. Soeben erschien: Abschiedspredigt, am 23. April 1882 in der Stadtkirche zu Friedberg gehalten und auf Veranlassung des Kirchenvorstandes, der Gemeinde zur Erinnerung in Druck gegeben von Dr. K. Köhler, seither Professor und Pfarrer in Friedberg. Preis: 20 Pf. Carl Bindernagel. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Preisen bei 3241 K. Friedrich, neben der Post. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Prima Hammelfleisch, Eirigr Gebrau Erber 1 — seine dersell einer Jähn piedet beschr. seiner cassen die E tigt Wie gebb als 5 ladet Witte Wage größt efesse N der ge Aingest haz, . in anon Pap. Paid 1 8 Oer! Aer e aff ter oße ick! 1 föger achte cht ler 0 Aaken