— — 3 1882. Donnerstag ee ee e L. af Ar. 45 8. 4, 16,000 f. Loren I Lenberben% f. f 7 4 113„„ den 5. Januar. * 2 7 N 2. Oberhessisch er Anzeiger. Wird bier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Die einspaltige Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und Donnerstag und Samstag. — zwar Dienstag, Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. on auswärtigen Einsendern(soweit Letztere — berechnet, bei größerem Annoncen v nicht Jahres-Conto bei uns baben) Tabellen- oder welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stels per Post Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. nachgenommen. Das Reichsgesetzblatt Nr. 29 enthält: die durch d 0 Verordnung, betr. die Verechti das Gesetz vom 22. Mai 1881 über die Küstenfrachtfahrt nicht berührten Betreffend: Die Verpackung des Kaffeesurkogats. Das Großherzogliche Kreisamt In den Spezereihandlungen werden häufi Papier beklebte Bleifolie verpackt sind. anziehen und im feuchten Zusammenwirken dieser Umstande die Möglichkeit der angegebenen Verpackung bietet also, w längere Zeit aufbewahrt wird, die Gefahr der Vergiftung. Falls das Publikum vor dem Ankauf solcher Wa N Nahrungsmitteln, Da solche Surrogate Bildung von enn es in feuchten Lagerräumen are zu warnen, Betreffend: Das Militär⸗Ersatzgeschäft pro 1882. Der Civilvorsitzende der Großherzoglichen Ersatz⸗-Commission Friedberg Kreises und Dezember 187 an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Bezugnehmend auf mein Ausschreiben vom 26. die deutsche Wehrordnung vom 28. September 1875 zeschaͤft zu beginnen und dieselben so zu beschleunigen, längstens zum 15. Februar 1882 bei mir eintreffen. die Anmeldung zur Stammrolle Seitens der im Jahre 1862 schritten, sich jedoch Regierungsblatt bis 1. Februar 1882 bei Meidung der in F. 23 zu erfolgen habe. Bei Aufstellung der Stammrollen ö wollen Sie zeschriebene Stammrollen vorlegen, namentlich auch die alphabetische dent“, oder:„Ein Bruder wird vorgestellt“, machen, Pferden“ aufzunehmen. Schließlich mache ich Sie noch auf das Au Jührung der Familiennamen unehelicher Söhne in der Stammrolle“ Betreffend: Das Militär⸗Ersatzgeschäft pro 1882. Der Civilvorsitzende der Greßherzoglichen Erf reises und den Unter Bezugnahme auf§. 30 der Ersatzordnung bemerke ich Ihnen, an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des laliren und die Protokolle mit Beilagen bis längstens zum 18 Seite 4 des Protokolls bescheinigen, andernfalls die etwaigen Amtlicher Theil. gung fremder Flaggen zur Ausübung der deutschen Küstenfrachtfahrt. B mvertragsmäßigen Bestimmungen. sig Kaffeesurrogate verkauft, „ namentlich Zustand leicht eine sauere Beschaffenheit annehmen, N oder auf Grund des F. 12 Genußmitteln und Gebrauchsgegenständen vom 14. Mai Dr. Braden. „ 10 der Ersagzordnung angedrohten Strafe bis sich genau nach der Ersatzordnung richten Ordnung mit den Zwischenräumen inne halten. an Bruder zur Zeit noch dient oder gleichzeitig zur Vorstellung kommt, ebenso bei Leuten, zur genauen Befolgung aufmerksam. Dr. Braden. Februar 1882 welche pro 1882 erneuert werden sollen, wollen Sie einfordern und, wenn keine N Friedberg den 2. Januar 1882. Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. welche in, auf der die aus Caramel(gebranntem Zucker) bestehenden, da ferner das Blei sich in feuchter Luft oxydirt, giftig wirkenden Bleisalzen vorhanden. oder, zumal in geöffneten Packeten, 879 Anzeige bei uns zu veranlassen. Friedberg den 31. Dezember 1881. den Großherzoglichen Polizei-Commissär zu Wickstadt. 6, Kreisblatt Nr. 153, das Nr. 55) trage ich Musterung zurückgestellt worden sind, orden ist, während der Zeit zu 30 Mark oder Haft von 3 und nur vollständige, Bei Leuten, wollen Sie in der Stammrolle einen kurzen Vermerk: welche mit sschreiben vom 31. Dezember 1879, Kreisblatt Nr. 2 de Friedberg den 31. Dezember 1881 satz-Commission Friedberg Großherzoglichen Polizei-Commissär zu Wickstadt. daß Gesuche um Zurückstellung Militärpflichti anher einzusenden sind. — Dr. Braden. Betreffend: Die Prüfung der Bewerber um die Berechtigung Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen sich der im Früh— ahr 1882 stattfindenden rubricirten Prüfung zu unterziehen, werden berdurch aufgefordert, ihre deßfallsigen Gesuche um Zulassung bei Meidung des Ausschlusses von dieser Prüfung spaͤtestens bis zum 1. Februar 1882 bel der unterzeichneten Prüfungs-Commission einzureichen. Hinsichtlich zer Anbringung der Gesuche wird im Speziellen das Folgende bemerkt: 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs⸗Commission tür dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum heßen seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 5 2. Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem 17. Lebensjahre erfolgen. 1 9. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. 1. Dem Gesuch sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts— uugniß; b. Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklarung über Bereitwilligkeit und Jähigkeit, den Freiwilligen während cet einjaͤhrigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und, zu verpflegen; c. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches von der Polizei— Obrigkelt oder der vorgesetzten Dienstbehörde auszustellen ist; d. einen schstgeschriebenen Lebenslauf. a Bekanntmachung. zum einjährig freiwilligen Militärdienst im Frühjahr 1882. Zu pos. b. wird noch besonders darauf hingewiesen, daß in dem Einwilligungs-Attest die Erklarung des Vaters oder Vormundes, daß er in der Lage sei, den Freiwilligen wahrend des einjaͤhrigen Dienstes unterhalten zu koͤnnen, nicht fehlen darf und daß die Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt sein muß. 5. In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen(Franzoͤsisch, Englisch, Lateinisch oder Griechisch) der sich Meldende geprüft sein will. 6. Ist bereits früher ein Gesuch um Zulassung zur Prüfung ein⸗ gereicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbescholten— heitszeugniß beizulegen. 8 Ueber die Anforderungen, welche an die zu werden, gibt die Prüfungsordnung(Anlage 2 J. Theil der Wehrordnung vom 28. September Blatt Nr. 55 von 1875) Aufschluß. Bezüglich des Prüfungs-Termins, sowie des Locals in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt eventuell weitere Bekanntmachung; auf spezielle Ladung kann nicht gerechnet werden. Darmstadt den 17. December 1881. Großherzogliche Pruͤfungs-Commission für einjaͤhrig Der Vorsitzende: Gros. Pruͤfenden gestellt zur Ersatzorduung— 1875— Regierungs- Freiwillige. — Bekanntmachung, Innenseite leicht verzinnte und mit dünnem Feuchtigkeit so ist durch das Das fragliche Surrogat in der in feuchten Wohnungen oder Küchen Indem wir Ihre Aufmerksamkeit hierauf lenken, empfehlen wir Ihnen, geeigneten pos. 1 des Gesetzes, betreffend den Verkehr mit Reichsmilitärgesetz vom 2. Mai 1874 und Ihnen auf, mit den Vorarbeiten zum Militär⸗Ersatz⸗ daß die Stammrollen und Neclamations-Protokolle nebst dazu gehörigen Belegen bis Nach F. 23 der Ersatzordnung wollen Sie sofort bekannt machen lassen, daß geborenen Militärpflichtigen, sowie derjenigen, zur Musterung noch nicht gestellt haben, oder bei der 1881er welche überhaupt eine endgültige Eutscheidung über die Dienstpflicht noch nicht getroffen w welche dieses Alter bereits über⸗ beziehungsweise über vom 13. Januar Tagen deutlich von welchen „Ein Bruder Pferden umzugehen verstehen, entsprechenden Vermerk:„Mit 1880:„Die ger genau zu proto— Frühere Reklamationen, zeraͤnderungen in den Verhältnissen eingetreten sind, dies auf Aenderungen genau angeben. —— 0 218— suchl von lebe ae t, nz. gut versteh r Expeb. d. 2 Näheres bei de Stelle. Foularbs welches die Hausarbeit . Friedrich. Shawls, sowie * ge Umknöͤpftücher und —.— 0 farbi und Hals binden billigst bei 49 Aufforderung. 9 4 ere In der letzten Zeit sind dahier und in den benachbarten Ortschaften eine Menge junger Obstbäumchen entwendet worden und ist der Tagloͤhner August Gerhard Gatzert von Assenheim, wohnhaft in Friedberg und dahier in Haft befindlich, überführt, aus den Gärten des Zimmermanns Johannes Füller, Kaufmanns Moritz Stahl in Friedberg und des Schreiners Schwalb in Fauerbach b. Fr. zusammen 15 Aepfel— däumchen eutwendet und an Privatleute verkaͤuflich abgesetzt zu haben. Da nun begründeter Verdacht vorliegt, daß Gatzert sich noch weitere Entwendungen von Obstbaͤumchen hat zu Schulden kommen lassen, so werden alle diejenigen, welche derartige Baͤumchen von demselben gekauft haben, hiermit ersucht, solches Friedberg am 3. Januar 1882. anher entweder direct oder durch Vermittelung der Großherzoglichen Bürgermeistereien sofort mitzutheilen. Der Großherzogliche Amtsanwalt. Lorenz. Die ordentlichen Sitzungen des Schoͤffengerichts dahier im Jahre 1882 werden abgehalten werden am Freitag den 6. und 27. Januar, 17. Februar, 17. Maͤrz, 14. April, 5. und 26. Mai, 16. Juni, 15. Dezember. Gerichtsbarkeit). die Rechtssuchenden geöffnet. Lich den 23. Dezember 1881. . i a 7. und 28. Juli, 15. und 29. September, 20. October, 10. und 24. November, Als Gerichtstage in jeder Woche sind bestimmt: Dienstag(für Civilprozesse) und Donnerstag(für Geschafte der freiwilligen Die Gerichtsschreiberei ist dagegen täglich(mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage) von Vormittags 10 bis 12 Uhr für Großherzogliches Amtsgericht Lich: Langermann. An die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir ersuchen Sie, diejenigen Ihrer Ortsangehörigen, welchen Pfleglinge unserer Stiftung anvertraut sind, zu benachrichtigen, daß unser Rechner, Herr Vogt, die Pfleggelder aus dem 2. Quittung Dienstag den 10. Januar dieses Jahres auszahlen wird. Friedberg den 4. Januar 1882. Halbjahr 1881 gegen die vorschriftsmäßige Bescheinigung und Für den Vorstand der Mathildenstiftung. Meyer. Deutsches Reich. Darmstadt. Schluß des Regierungsblatts, Beilage Nr. 27, enthält: f VII. Zulassung zur Rechts⸗Anwaltschaft. Der Ge⸗ richtsaceessist Dr. Stern zu Alsfeld wurde zur Rechtsan— waltschaft bei dem Amtsgerichte Alsfeld zugelassen. VIII. Charakterertheilung. IX. Dienstentlassungen. a a Xx. Ruhestandsversetzungen. Der Expeditor bei der Main ⸗Neckar⸗Eisenbahn Venator und der Distrietsein nehmer Dieter in Groß-Gerau wurden auf Nachsuchen in den Rubestand vesetzt. 3 XI. Concurrenz-Eröffnungen. Erledigt sind: zwei Lehrerstellen an der Volksschule zu Darmstadt, Anfangs gehalt 1350 M.; die Lehrerstelle zu Heuchelheim im Kr. Büdingen, Gebalt 900 M.; die 2. Lehrerstelle zu Büdingen, Gehalt 1000— 1500 M.; dem Fürsten zu Bsenburg und Büdingen in Büdingen steht das Präsentations echt zu, das Concurrenzausschreiben in der Beilage Nr. 22 des Regierungsblattes wird zurückgezogen; die Lehrerstelle zu Erbes-Buͤdesheim, Gehalt 900 M.; eine Lehrerstelle zu Oppenheim, Gehalt 1000—1250 M.; die Schulstelle zu Nieder⸗Moos, Gehalt 900 M.; eine Lehrerstelle zu Wöll— stein, Gehalt 900 M.; eine Lebrerstelle zu Mainz, Ge— halt 1200 M.: die ev. Pfarrstelle zu Ober-Klingen, Ge halt 1270 M.; das Präsentationsrecht steht dem Fürsten zu Löwenstein Wertheim zu; die ev. Pfarrstelle zu Leng⸗ feld, Gehalt 1700 M.; die Stelle eines Kreisveterinär— arztes zu Erbach; Bewerbungen sind binnen acht Tagen einzureichen. XII. Sterbefälle. Gestorben sind: der Gymnasial— director Dr. Löhbach zu Mainz; der Schullehrer Diefen— thäler zu Wendelsheim; der Lehrer Hossinger zu Worms; der Kanzleidiener Kniel zu Darmstadt; der Geh. Ober— medieinalrath Dr. Pfannmüller zu Darmstadt; der Geh. Rath Ebel zu Darmstadt; der Oberförster Eckstorm zu Darmstadt; der Landgerichtsassessor Müller in Orten— berg; der Oberlehrer Bausemer zu Mainz; der Schul- lehrer Morell zu Bodenrod. — Postpersonalnachrichten. Ernannt ist der Vorsteher des Postamts in Heppenheim, Post⸗ secretär Obermayer zum Postmeister. Versetzt sind: der Postinspector Wetzel von Darmstadt nach Düsseldorf; der Postkassirer Winter von Köln nach Darmstadt als Post-Inspector; der Oberpostdirectionssecretär Umbreit von Darm— stadt nach Kiel und der Postsecretär Ziegenbein von Berlin nach Darmstadt. Gestorben ist der Postrath Dr. Meyer in Darmstadt. Berlin, 1. Jan. 1882. Kaiser Wilhelm empfing anläßlich des Jahres-Wechsels, mit welchem gleichzeitig das 75jährige Militär— Jubiläum des Kaisers zusammenfiel, ein herz— liches Glückwunsch-Schreiben des Kaisers von Rußland. Bei dem Neujahrs-Empfang soll der Kaiser wiederholt die feste Hoffnung auf die ungestörte Fortdauer des europäischen Friedens ausgesprochen haben — Der„Reichs-⸗Anzeiger“ veröffentlicht eine Verordnung vom 29. Dezember, durch welche den Schiffen von Belgien, Dänemark, Schweden, England, Italien und Brasilien das Recht der Küstenfracht von einem deutschen Hafen zum anderen eingeräumt wird. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ bezeichnet das Gerücht, nach welchem ein activer Minister zum Nachfolger des Oberpraäsidenten Horn be— stimmt sei, als unbegründet.— Der Kaiser empfing gestern den Fuͤrsten Bismarck zu längerem Vortrag. Dem Uebertritt einer Anzahl preußischer Offiziere zur Instruction der türkischen Armee soll von militärischer Seite Nichts ent— gegenstehen. — Der Name des der Entwendungen im Generalstabsgebäude verdächtigen Individuums ist Goldschmidt. Ausland. Frankreich. Paris. Die„Agence Havas“ dementirt den Abbruch von Verhandlungen über den englisch-sranzösischen Handelsvertrag. Die englischen Commissäre seien nur heim gereist, um neue Instructionen zu holen. — Ducros-Aubert, Gesandter in Bukarest, ist zur Disposition gestellt; an seiner Stelle ist Ring ernannt. Großbritannien. London.„Times“ erfahren, daß England und Frankreich überein— gekommen seien, dem Khedive eine gemeinsame, aber identische Note zu senden, in der sie ihre Bereitwilligkeit ausdrücken, falls Unruhen in Egypten ausbrechen, durch eine materielle Cor— poration die Ordnung wieder herzustellen und die Autorität des Khedive zu schützen. Dublin, 3. Jan. 4000 irische Grundbesitzer unter dem Vorsitz von Abercorn sprachen ihren Tadel über die Entscheidungen der agrarischen Hilfs-Commissäre aus und verlangten eine staatliche Entschädigung, falls die Haupt-Com— mission die Entscheidungen bestätige. Sie be— schlossen endlich eine Petition an die Königin im Sinne obiger Resolution. Gestern wurden hier u. a. O. mehrere hervorragende Mitglieder der Frauen-Liga verhaftet. Cork, 3. Jan. Der Municipalrath nahm eine Resolution an, dem in dem Gefängniß be— findlichen Abgeordneten Dillon das Bürgerrecht zu verleihen. Alle Conservativen und viele Liberale enthielten sich der Abstimmung. Italien. Rom, 3. Jan. Aus Suez wird gemeldet: Die gemischte Commission, welche die Untersuchung über den Mord eines egyptischen Offiziers fuhrte, hat ihre Aufgabe vollendet. Ein des Mords verdächtiger Italiener wurde für unschuldig erkannt. Der Rädelsführer der Emeute ist nach Kairo gebracht und vor ein Kriegsgericht gestellt worden. Der Gouverneur von Kairo hat dem italienischen Consul einen Besuch gemacht und demselben das Bedauern seiner Regierung über die Verhaftung des Italieners ausgedrückt. Türkei, Konstantinopel. Nuri Damat Pascha, ein Schwager des Sultans, der wegen der Ermordung Abdul Aziz nach Taif verbannt war, soll gestorben sein. Rumänien. Bukarest. Die Kammern ver— tagten sich bis zum 22. Januar. Montenegro. Cettinje, 2. Jan. 1882. Die Montenegriner Truppen griffen eine Räuber— bande von 12 Mann an der Grenze in der Nähe von Parez an. Die Raͤuber ließen zwei schwer Verwundete zurück, unter ihnen ihren Hauptmann Sjenitsch. Es war dieselbe Bande, die in der letzten Woche die Umgebung von Gran Carevo beunruhigte und dort mehrere Diebstähle und Plünderungen ausführte. Griechenland. Athen. Die Wahlen zur Kammer in Athen fielen zu Gunsten der Opposition aus. Das Resultat in den Pro— vinzen wird wahischeinlich der Regierung gün— stig sein. Rußland. Petersburg. Mit Beginn unseres Neujahrs scheint eine Abzweigung der Staats— polizei von dem Ministerium des Innern in Aussicht genommen zu sein. Diese soll unter der Leitung des General Tscherewin stehen. Warschau, 29. Dez. 1881. Heute früh er— ging das Verbot an die hiesigen Zeitungen, die traurigen Vorgänge der letzten Woche zu be— sprechen. Die Cravalle haben gestern aufge— hört, denn erst gestern kam aus Petersburg die Ordre, dieselben energisch zu unterdrücken Es hat sich als vollkommen richtig erwiesen, daß die Affaire von russischer Seite hervorgerufen wurde. Man hat Belege dafür, daß die Polizei gewarnt wurde und keine Maßregeln gegen die Unruhen traf. Bis gestern wurden 2150 Per— sonen arretirt; es sind zum größten Theil junge, sehr junge Burschen aus den untersten Volks— klassen(sehr wenig Arbeiter und noch weniger Handwerker); unter den Verhafteten befanden sich auch einige höchst verdächtige Individuen unbekannter Herkunft, die sich als Raͤdelsführer benahmen. Das Elend, das durch die Plündex— ung entstanden, ist groß, ganze Stadttheile sind vernichtet. Ueber die Katastrophe wird der „Trib.“ von einem hiesigen Priwatmanne Folgen— des mitgetheilt: Ein Herr geht mit zwei Damen nach dem vorderen Theile der Kirche und, um sich schneller Platz zu schaffen, ruft er:„Bitte, gehen Sie aus dem Wege, die Dame hier fällt in Ohnmacht!“ Man haͤlt dies für wahr und ruft nach„Wasser“, auf entfernteren Plätzen aber denkt man, es brenne, und läßt die Rufe „Wasser“ und„Feuer“ erschallen. Darauf drängt Alles in wilder Hast nach den Ausgängen und es entsteht die bekannte Katastrophe. Der Magi— strat hat diesen Sachverhalt durch Anschlag an den Straßenecken zur öffentlichen Kentniß ge— bracht, leider aber, wie die Excesse des ver— blendeten Pöbels bewiesen, ohne Erfolg.“ — Das„Journal de St. Petersbourg“ meldet: China zahlte die erste Entschädigungs— rate gemäß dem Kuldscha-Vertrage. Afrika. Tunis. Der Minister-Resident Roustan ist nach Tunis zurückgekehrt. Eine Depu— tation der französischen Colonie hat ihn begrüßt und ihre Sympathie ihm kundgegeben. Aus Stadt und Land. S. Friedberg, 3. Jan. Im Jahre 1881 wurden dahier 130 Kinder geboren, gegen 121 im Jahre 1880. f 0 f 0 i l „ 22 2 9. 2 Hlervon wurden todtgeboren 96 Sterbfalle vor, Veen 101 im Jahre 1880. Kinder, es starben im Alter von 1— 10 Jahren 24, im Alter von 10—20 Jahren 5, im Alter von 20—30 Jahren 9, im Alter von 30—40 Jahren 10, im Alter von 4050 Jahren 6, im Alter von 50—60 Jahren 10, im Alter von 60—70 Jabren 13, im Alter von 70— 80 Jahren 13 und im Alter von 80—90 Jabren 4 Personen. Darunter sind 11 Hospital fälle Ortsfremder. Die Gestorbenen verthellen sich auf 39 welblichen und 57 männlichen Geschlechtes. Civil— trauungen fanden im verflossenen Jahre 33 gegen 34 im Jahre 1880 statt. Lang⸗Göns. In einem Nachbarorte fand ein Bauer verflossene Woche beim Umgraben seines Gartens eine Urne, welche bis an den Rand mit alten Goldstücken, die aus dem Mittelalter stammten und von denen jedes zwischen 14—20 Mark nach Schätzung werth sein duͤrfte, gefüllt war. Gießen. Am Freitag wurde im Launsbacher Walde beim Holzfällen ein Piäbriger Bursche von einem Baume derart getroffen, 0 er sofort eine Leiche war. Der Verlust ist für die Eltern sehr hart, weil es ihr einziger Sohn war. Buͤrgel, 1. Jan. 1882. In der Neujahrsnacht wurde ein hiesiger Einwohner von einem unbekannten Individuum im Bette überfallen und mit Axtschlägen zu tödten versucht. Der Mann war, als das Offenbacher Gericht erschien, noch bewußtlos. Ueber den Thäter sind nur Vermuthungen im Umlauf. Allerlei. Frankfurt. In unseren belden Stadttheatern ist mit der Imprägnirung von Decorationen, Soffiten, Gardinen und auch von Balleteostümen begonnen worden. Die imprägnirten Stücke erweisen als vollkommen feuersicher. Schwalbach, 30. Dez. 1881. Vorgestern Nach- mittag ist in der Nähe der Schanze schon wieder ein Raubansall verübt worden. Ein junger Bursche von 16 bis 17 Jahren, auf dem Wege nach Wles baden begriffen, wurde nämlich plötzlich von zwei Strolchen in obenge— nannter Gegend überfallen, seiner Barschaft, eines Glaser— diamanten und seiner Uhr beraubt, wobei ihm der eine Stromer, der ihn von hinten gepackt hielt, noch die Weste zerriß. Gegen Abend kam der Junge in diesem abge⸗ rissenen Zustande ohne einen Pfennig Geld wieder hier an. Bochum. Dem Vernehmen der„Westf. Vztg.“ nach, ist die Bestätigung des Todesurtheils gegen den drei fachen Lustmörder Wilhelm Schiff in Essen eingetroffen, und wäre demnach die Hinrichtung desselben in kurzer Zeit zu erwarten. Wien. Die Länderbank kaufte das„Extrablatt“ für 75,000 fl., weiter die„Morgenpost“ und die„Presse“ und gründet ein großartiges Verlags und typographi— sches Etablissement. Verloosung. Wien, 2. Jan. 1882. Ziehung der zösterr. Credit⸗ loose von 1858. Der Haupttreffer fiel auf Nr. 39 S. 2624. 30,000 fl. auf Nr. 45 S. 422„ 15,000 fl. auf Nr. 78 S. 179. Im Uebrigen wurden noch folgende Serien gezogen: 20 283 401 564 755 1077 1083 1270 1457 1796 2126 2126 2692 2765 3120 4104. Handel und Verkehr. Friedberg, 4. Jan. 1882. Wochenmarkt. Butter kosteteper Pfb. M. 0.90— 1.00, Eter pr. Stück 78 Pf. Frtedberg, 3. Jan. 1882. Fruchtbericht. Waizen M. 24.50, Korn M. 20.50, Gerste M. 18.50, Hafer M. 16 bis 17. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfd. Gleßen, 3. Jan. Wochenmarkt. Butter per ufd. M. 1.—1.10, Eler 1 St. 7—8 Pf., 2 St. 00 00 Pf., Käse per Stück 5—9 Pf., Tauben das Paar 70—80 Pf., Hühner per Stück M. 0.90 1.40, Hahnen ver Stück M. 1.30—2.00, Enten per Stück M. 1.70 2.00, Gänse der Pfund 56—66 Pf., Welsche per Stück M. 10—11., Ochsenfleisch 6062 Pf. per Pfb., Kuh- und Rindfleisch 40—50 Pf., Kalbfleisch 44—00 Pf., Hammelfleisch 45 bis 60 Pf., Schweinefleisch 6064 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.00—4.00, Zwiebeln per Ctr. M. 6.—7., Weißkraut 100 St. M. 7.50— 9.00. Frankfurt, 2. Januar. Viehmarkt. Angetrieben waren ca. 360 Ochsen, 320 Kühe und Rinder, 260 Kälber und 600 Hämmel. Die Preise, 100 Pfd. Fleischgewicht, stellten sich: Ochsen 1. Qualität M. 64— 66., 2. Qual. M. 60—62, Kühe 1. Qual. M. 54—56, 2. Qual. M. 45 bis 50, Kälber 1. Qual. M. 54—56, 2. Qual. M. 40-50, Hämmel 1. Qual. M. 58—60., 2. Qual. M. 4050. Schweine wurden vorige Woche 600 Stück angetrieben und das Pfund zu 65 Pf. verkauft. Frankfurt, 2. Jan. Weizen fester, eff. hiesiger und Wetterauer M. 25.— ½, fremder M. 24½— 25, per diesen Monat M. 24¾. Roggen uuverändert, eff. hiesiger M. 21, fremder M. 20½ 21, per diesen Monat M. 20½, Gerste unverändert, eff. hies. und Wetterauer M. 18—19, fremde M. 18— 20. Hafer unverändert, eff. hles. W. 16¼ bis 17, fremder M. 16½— 17, per diesen Monat M. 16½. Oelsaaten still, Rübsen M. 00. Rüböl still, eff. ohne Faß, hiesiges, in Partien von 50 Ctr. M. 32½. Brannt⸗ wein, eff. ohne Faß M. 46. Wetter: gelinde. D. Frankfurt a. M., 3. Jan. Der Kampf zwischen Hausse- und Baissepartei ist heute in heftiger Weise ent⸗ brannt. Wien sandte matte Morgencourse, dann 2 fl. höhere Anfangscourse, worauf sich auch hier anfangs eine ziemlich feste Tendenz etablirte. Doch war dieselbe nur von kurzer Dauer. Denn der Berliner Platz sandte in Folge der Nerstimmung, welche dort der heute publi— eirte Reichs bankausweis hervorgerufen hatte, weichende Course, die hier einen starken Rückgang veranlaßten. Diesem folgte indeß bald wieder eine Reprise auf höberes Wien, welcher Platz heute die optimistischen Anschau— ungen der Haussepartei kräftig zum Ausdruck brachte. Das Geschäft war äußerst bewegt und die Umsätze er⸗ reichten theilweise einen bedeutenden Umfang. Von den Spekulationspapieren gaben Creditactien 2½ fl. nach und besserten sich wieder 1½ fl. Staatsbahnactien ver— loren ½ fl., Lembarden 1ÿ fl, Gelller, welche 1½ f Creditactien, gestern sanken, hoben sich wieder 1½ fl. Abend 307, heute 3068 45%, 6½ und 306 ½¼. Staats⸗ bahnactien, gestern Abend 2765/4, heute 277-57 68594 und 306 ¼. Lombarden, gestern Abend 125½, heute 124½ und 124. Galizier 2645/8, heute 264½́2—37/⁰4— 5½ und 264½. Von den übrigen österr. Bahnen waren Franz Joseph auf Verstaatlichungs gerüchte lebhaft gefragt und beträchtlich höher. Von deutschen Bahnen Heß. Ludwigsbahn gesucht und besser. Oberschlesische matter, dann hoher. Rechte Oderufer belebt. Andere deutsche Bahnen matter. Banken nachgebend. Oesterr.⸗ungarische Renten fest. Russen matter. Spanier schwächer. Oesterr. Prioritäten fest. Amerikanische Prioritäten gut behauptet. Deutsche Fonds wenig verändert. Von Wechseln Paris matter, dann besser. London und Holland erheblich besser. Privatdisconto 4/80%/. Literarisches. Daheim Nr. 13(Weihnachtsnummer) enthält: Die wahre Liebe. Eine Weibnachtsgeschichte von Th. H. Pantenius.— Die Weihnachtsfeier im Zuchtbause zu Brandenburg a. H. Von R. Todt. Mit Illustr.— Die ältesten Marienbilder. Mit drei Abbild.— Unter dem Weihnachtsbaum. Gedicht von E. v. Monsterberg. — Fuͤnf Stunden im La Plata. Eine Weihnachtserinner⸗ ung von W. Kriegsmann.— Ueber der Weihnachts⸗ predigt. Von E. Frommel. Mit Illustr.— Die Ein⸗ weihung der evangelischen Garnisonkirche in Metz.— Familientisch: Weihnacht. Gedicht.— Wie alt ist der Weihnachtsbaum? Von R. Koenig. Mit zwei illustrirten Beilagen. Geld⸗ Cours. Frankfurt am 3. Januar 1882. 20⸗Frankenstücke.. M. 16 15—19 do. M0 Englische Sovereigns s.„ 20 31-36 Kussische Imperiales„% Z 16 67—71 Ducaten JjJJVCVVVVVVC r„ 9 57—61 Dollars in Gold„ 118—22 Farina in Cöln Herr Johann Maria gegenüber dem Jülichsplatz hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1.50, ½ Dutzend„„ Dutzend 1 Die Exvedition des Anzeigers. Im Uamen des Großherzogs! In der Privatklagesache des Gretchen Stern zu Friedberg gegen Wilhelm Adam Embach zu Dorn-⸗Assenheim wegen Beleidigung, hat das Großherzogliche Schöffen— e zu Friedberg in der Sitzung vom 13. Dezember „an welcher Theil genommen haben: 1. Großherzoglicher Oberamtsrichter Sellheim, als Vorfitzender, 2. Jakob Guth II., 3. Johann Tobias Rack, als Schöffen, Großherzoglicher Gerichts-Aceessist Hörle, als Gerichtsschreiber, für Recht erkannt: der Privatbeklagte wird in eine Gel d— strafe von fünf Mark eventuell einen Tag Gefäng— niß, sowie in die Kosten des Verfahrens und die der Privatklägerin erwachsenen nothwendigen Auslagen ver— urtheilt, der Privatklägerin auch die Befugniß zuge— sprochen, den Urtheilstenor innerhalb 14 Tagen von der Rechtskraft an einmal auf Kosten des Privatbeklagten im Oberhessischen Anzeiger bekannt zu machen. Sellheim. Hörle. F. d. A.: Hohenstein, Hülfsgerichtsschreiber. Hol zversteigerung. Samstag den 7. Januar, Vormittags 10 Uhr, sollen im Gemeindewald Echzell an der Niddaerstraßse circa 125 Festmeter Kiefernstämme von 25— 39 Centi meter Durchmesser und 13—22 Meter Länge meistbietend versteigert werden. Echzell am 31. Dezember 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Echzell. 28 Habicht. Widerruf. Die meinerselts gegen die Heinrich Krämer Ehefrau von Ober Rosbach gethanenen Aeußerungen nehme ich als unwahr hiermit zurück. Ober⸗ Rosbach am 3. Januar 1882. Georg Blecher Ill. Wittwe. für Herren, Damen und Kinder billigst bei K. Friedrich. 48 Hemden Im Uamen des Großherzogs! In der Privalklagesache des Johannes Faist III. von Beienheim, Privatkläger, gegen den Heinrich Schäfer von da, Angeklagter, wegen Beleidigung, hat das Großherzogliche Schoͤffen gericht zu Friedberg in seiner Sitzung vom 13. Dezember 1881, an welcher Theil genommen haben: 1. Oberamtsrichter Sellheim, als Vorsitzender, 2. Johannes Guth II., 3. Johann Tobias Rack II., als Schöffen, Gerichts-Aceessist Hoͤrle, als Gerichtsschreiber, für Recht erkannt: Der Privatbeklagte wird in eine Geldstrafe von zwanzig Mark, eventuell eine Gefängniß— strafe von vier Tagen, sowie in die Kosten des Ver fahrens und der dem Privatkläger erwachsenen noth wendigen Auslagen verurtheilt, dem Privatkläger auch die Befugniß zugesprochen, den Urtheilstenor innerhalb vierzehn Tagen, von der Rechtskraft an gerechnet, einmal auf Kosten des Privatbeklagten im Oberhessischen An— zeiger zu veröffentlichen. Sellheim. F. d. A.: Hohenstein, 29 Hülfsgerichtsschreiber. Haarbalsam. Bestes Mittel um das Wachsthum der Haare zu fördern und das Ausfallen derselben zu verhindern. In Flac. à 60 Pf. und M. 1.20. Eau capillaire de duinine in Flasch. à 80 Pf. und M. 1.50. Haarfärbemittel in blauen Flasch. mit anweisung à 2 Mark. 35 J. A. Windecker, Hof- Lieferant. Versteigerung. Mittwoch den 11. Januar d. J., Nachmittags 2 Uhr, soll mein an der Friedberg Hanauer Bahn, in der Ges markung Bruchenbrücken gelegenes Haus an Ort und Stelle oͤffentlich melstbletend versteigert werden. Ossenhelm. Heinrich Völker. Gebrauchs— 34 — 2 2 — 8 2 S** 2— 5— 5 ———— N 82 — 2.— 2* 2 2— 8 S —— 2 1 2 S SA — 2— 2 5 2 — SSS S 3 eee 1 38 2 See — 5 — 22S SE 2 SS — 1 SSS —— 2 S 838988 — r 5 1 2 2288 5 22 r S 2 2 74— 2 22 35 S8 . S 1 2—— 5 E 23 — SS e ——— 2 2— 25 — 1 S SSN[SS 2 828— 2 28 SS SAS 2 22 SSS 8—— 23 2 . SS 0 1— 8 9 75S 8 3 — 5 2 8 — 282 2 . E— —— 33— 2. S S228 7 Ses S % S 28. 2 2 — 2 G —. 28— 2 — S8 21 9 n „Der heimliche Gafl“ von von Levin Schücking, denen Aus der Zahl der demnächst erscheinenden hervor:„Mohammed und sein Werk“ von „Um die Erde“ Goldbaum, Woldem ar Kaden, Carus Silliglles illustrirtes Familienblatt: Wöchentlich 2 bis 2¼ Bogen.— Vierteljährlich 1 M. 60 bin der Bogen nur eirea 6 Pf. E Mit vielen prachtvollen Illustrationen. Gebeiltes Der mit dem 1. Januar 1882 beginnende dreißigste Jahrgang wird Robert Byr,„Bob Zellina“ von Karl Theodor Schultz,„Recht und Liebe“ sich mehrere kleinere fesselnde Novellen anschließen werden, wie„Zwischen Vater und Sohn“ von C. del Negro,„Erkannt“ von A. Burchard u. belebrenden und unterhaltenden Artikel heben wir vorläufig Johannes Scherr,„Der G. Dannehl,„Zum hundertjährigen Geburtstage Friedrich Froͤbel's“ von böbere Bildungskrankheit“ von einem bewährten Schulmanne, Kudolf Elgo,„Das Neue Wien“ von Balduin Groller, fabrteischiffes“ von einem Sachverständigen,„Bilder aus dem stillen Ocean“ O. mit Illustrationen von Rudolf Cronau, sowie zahreiche andere Sterne, Rudolf v. Gottschall, Die Verlagshandlung von Ernst Keil in Leipzig. Alle Postämter und die Buchhandlung von Carl Bindernagel Mina Klein, Emil Huber, Verlobte. Friedberg im Januar 1882. —— Prüfungsball der Tanzschler Samstag den 7. Januar, Abends 8 Uhr beginnend, im Locale des Herrn Steinhäußer. Ertrée für Herren 1 Mark. Damen können eingeführt werden. Mit aller Hochachtung 36 F. Teute, Tanzlehrer. 40 Bratbückinge 33 bei Wilh. Fertsch. Ein schweres G u hat zu ver⸗ Pf. zmit⸗ 51 7 3 u 9 ꝓ fe 1 d kaufen ME Hoch-Weisel. 15 Andreas Werner II. an interessanten Erzählungen bringen! Tannen⸗Brennholz Jean Betz, Holz- und Koblenbandlung. Ein kleines Logis ist zu vermiethen bei Narl Türk.. Von heute ab ping Nüͤdsteich, per Pfund 40 Pfennig, a. m. vorräthig bei belgische Klerus und die Schule“ von 7 Wichard Lange,„Die moderne „Die Herrschaft des französischen Geistes“ von „Der Stapellauf des größten deutschen Kauf⸗ Finsch, die Fortsetzung von Beiträge von Wilhelm Carl Stieler u. s. w. in Friedberg nehmen Bestellungen an. Holz-Versteigerung. 32 Freitag den 13. d. Mts., Vormittags 9¼ Uhr, kommt in dem Hundstädter Gemeindewald folgendes Holz zur Versteigerung: Distrikt Hohlenberg 26. 90 Stück Kiefern- und Fichtenstämme, 125„ dergl. Fichtenstangen 1. Cl., 1 g 2.„45,53 Festm. 3 5 1 0 Inhalt. * N 5 3 Totalität. 30 Stück Nadelbolz⸗Stämme, 10„Z Fichten⸗(tannene) Stangen 1. Cl., 17.37 8 3 8 Festm. 120„ 5„ 3.„ Inhalt. Distrikt Erlenborn 13. 122 Stück Eichen⸗Derbholzstangen von 6,03 Festmeter Inhalt. Distrikt Löffel 19. 52 Stück Tannen⸗Stämme, 110%„„ Stangen 1. Cl., 260**„ 2.— 580„ 7 4 3 400„. Distrikt Apfelberg. 60 Stück Eschen⸗, Ahorn⸗ und Rüstern⸗Staͤmme von 16,27 Festmeter Inhalt, 20 Raummeter dergl. Scheit⸗ und Knüppelholz, 6 Raummeter Buchen⸗Scheit⸗ und Knüppelholz, 10 Raummeter Weichholz. Anfang im Distrikt Hohlenberg am Fußweg zwischen Hundstadt und Wilhelmsdorf und wird dann der Reihe nach fortgesetzt. f Hundstadt den 2. Januar 1882. Der Buͤrgermeister Salteuberger. Soeben erschien und ist vorräthig bei Carl Bindernagel in Friedberg: Der Brand des Ringtheaters in Wien am 8. Dezember 1881. Eine wahrhestsgetreue Schilderung der Katastrophe, nach authentischen Quellen bearbeitet von C. Th.„ockt. 5 Bogen. Oetav. Mit 5 Abbildungen. Preis 60 Pf. Gegen Einsendung von 70 Pf. in Briefmarken wird franco zugeschsckt.— Eine gediegene, der Wahrheit entsprechende Schilderung. Der halbe Reinertrag fließt dem Hülfs— Comité zu. Gesundheitsunter jacken ärztlich empfohlen, sowie Unterhosen, für Erwachsene und Kinder, zu den billigsten Preisen bei 39 bei R. Reichenberg, Metzger. Das Stelleuvermüttelungs⸗Bürcau von Emanuel Eschborn in Friedberg vorschuß-& Credit- Verein zu Friedberg. Eingetragene Genossenschaft. Ausweis pro Dezember 1881. * Einnahme. befindet jetzt kleine Köhlergasse im Betz'schen Hause, Kassebestand pre 1. Dezenber 1881 M. 360g. 75 findet sich 8 ichti sse im Betz schen Haus Wechsel„ 65005. 82 eri i ung Deposite„ 52551. 80 9* Inkasso Wechsel 5 288. 20 In dem Inserat von Wiltzelm Hanstein in Nauheim, Fonto⸗Corrente A. 8 66227. 85 fim Oberhessischen Anzeiger Nr. 154 muß es heißen: Mittel⸗ Conto⸗-Corrente B.„ 37235.— darm pr. e Spar⸗Einlagen„ 63201. 98 8 Anlehen„26920.— Kalender ro 1 Pfennig⸗Sparkasse 1 AI 5 5 Bank⸗Conto„ 55516. 99 3 Auswärtige Correspondenten 1 864. 29 Familienkalender M.— 50 Pf. eee e 94 5— Deutscher Reichsbote 5 9 Reservefonds, 2 892 5 1 847 13 Effeeten„14590. 60 Hebel's Rheinländischer Haus- Wechsel Zinsen ne. 3 freund 1 r Depositen⸗Zinsen 0. 7 4 Effeeten⸗Zinsen 120. 5 Volkskalender des Lahrer 1 5 5 Corrent-Zinsen„* 5 Hinkenden Boten geb. 5 nkosten g 1 M. 18879. 11 Lahrer Bote 3 Ausgabe Volkskalender für Hessen⸗Nassau„— 30. Wechsel M. 0793 95 Daheimkalender geb. 1 Depositen„ 48223. 6[Einsiedlerkalender— 40 Conto-Corrente A.„ 61799. 04 CE fi 8 7 3* Conto-Corrente B.„ 558528. 95 Spinnstube 3 0 Spore Gntee„100458. 25[Trewendt's Volkskalender e, Sfera g ed artasse„64397. 30 Landkalend— 20 Bank⸗Conto„ 64397. 39 andkalender 5 5 Auswärtige Correspondenten 5 9 5 durchschossen 1— 25 5 Effeeten 170. 55— 1—. 155 Stamm- Antheile„ 198. 14 Leske, Schreib- u. Geschäfts⸗ eee„ A 0 kalender geb. 3111 obilien. 5 1 a Immotilien 8 32. 50 Zu haben bei Carl Bindernagel Haus⸗ Reparaturen 39. 16 lin Friedberg. 2 Unkosten„ 1523. 883 DTV0ꝗ ũũ c Kassebestand per 1. Januar 1882„ 31660. 10 Ein Haus, 436879. 14 N 1 8 in welchem schon lange Jahre Wirthschaft, Speeerei und 1 8 zckerei betrieben wird und in der schönsten Lage des Eingang. Ausgang. Bäckerei 5 M. 58391. 04 Wechsel⸗Conto-Corrent A. 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