, Galere 20 Ff. * 5 Un. 182: Anntt gau. derte 30 Uf. ere. K Sihne, lasche 22 Ffennig, b per Flasche 1595 ge⸗ H crrsthlt ndeling, Frchaniftr. 1602 urdt in det Un- n* Belehn 1591 * Dienstag den 2. Mai. M 51. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns habe), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 1 1 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; stets per Post nachgenommen. Das Ausschreiben vom 14. April dieses Jahres, wonach Johannes Klös aus dahin berichtigt, daß nach demselben behufs Zustelluug der Au Friedberg am 28. April 1882. derjenigen Personen, welche auf Grund des§. 3 Absatz 2 März laufenden Jahres auf die D f N Jacob Möller von Neukirchen, Kreis Ziegen— hain. F. Stammer von Cirnstedt, Kreis Merseburg. Peter Lohr von Hinterweiler, Kreis Daun. Ernst Adolf Weiß von Reichenau, Kreis Zittau. Jacob Göbel von Preist, Kreis Bittburg. Jacob Wilhelm Breuer vonCornelienmünster. Johann Schröter von Wollin, Kreis Stettin. Paul Schäfer von Berfa, Kreis Ziegenhain. Carl Liphard von Großalmerode, Kreis Witzenhausen. Heinrich Walter von Duisburg. Franz Steinich von Breslau. Ludwig Mönch von Burgscheid, Kreis Aachen. Döbeln. Friedrich Eggers von Freren, Kreis Osna- Friedrich Schneider von Haiger-Seelbach, Kreis Dillenburg. brück. Anna Dilflug von Marburg. Margaretha Marschall von Frankfurt a. M. Martin Heeg von Erfurt. Johann Friedrich Vohlje von Linswege, Kreis Westerstede. Johann Horn von Fickhofen, Kreis Hadama. Karl Fuhr von Wiesbaden. Wilhelm Ullrich von Marquartowitz, Kreis Leobschütz. Johann Peter Moret von Trier. Johann Langholz von Spich, Kreis Deutz. Paul Rießner von Potsdam Rudolf Schmalz von Lobsenz, Kreis Wirsing. Johann Gottlieb Backofen von Wokritz, Kreis Amtlicher Theil. Oberros Verzeichniß des Freizügigkeitsgesetzes von Gro Ziegenhain. Eduard Feller von Coblenz. & bach, Kreis Auerbach. Carl Streit von Langenols, Anton Lange von Meteln, Steinfurt. Julius Merseritzer von Rackau, Kr. Silichau. Benediet Proff von Andernach, Kreis Main. Wilhelm Backhaus von Elberfeld. Hugo Rost von Groß⸗Schöcker, Kreis Leipzig. August Sippel von Hamburg. Johann Martin Baudach von Posen. Johann Jacobs von Guels, Kreis Coblenz. Carl Friedrich Oswald Petasch von Stein— phe des Großherzogthums ausgewiesen ist, wird sweisungsverfügung recherchirt wird. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. ßherzoglichem Kreisamte Heppenheim im Monat auer von drei Jahren aus dem Großherzogthum Hessen ausgewiesen worden sind. Anna Wiederhold von Singelbach, Kreis Carl Friedrich Paul Scholz von Obens— dorf, Kreis Hirschberg. Peter Joseph Neuenhaus von Crefeld. Bernhard Velten von Mayen. Konrad Müller von Preßburg, Kreis Rü— desheim, Johannes Herzog von Schlüchtern. Franz Müller von Zella, Kreis Eisenach. Friedrich Daßmann genannt Tillbeutel von i Witten. Wilhelm Thieme von Halberstadt, Kreis Waisenfels. Karl Lehmann von Zuͤnitz, Kreis Luckau. Casimir Stefan von Gattenbach, Kreis Geln— hausen. Oberzell, Kreis Kreis Lauban. Kreis Burg— Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt, Bei— lage Nr. 8, enthält: I. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. II. Bekanntmachung, die Ergebnisse der Verwaltung der Wittwen⸗ und Waisenkasse der Volksschullehrer vom Jahre 1879 betr. III. und IV. Uebersicht der genehmigten Umlagen in den Gemeinden des Kr. Alsfeld pro 1889/83 und in den israel. Rel.⸗Gem. des Kr. Friedberg pro 1882. V. Namens veränderungen. VI. Dienstnachrichten. Es wurde: dem Schulamtsasp. Ripper aus Langen⸗-Brombach die Lehrerstelle zu Dorn— Dürkheim, dem Schullehrer Hechler zu Klein Karben die Lehrestelle zu Rudlos übertragen; der auf die zweite Lehrerstelle zu Büdingen präs. Schullehrer Weidmann bestätigt; dem Schullehrer Frey zu Mittel-Gründau eine Lehrerstelle zu Gräfenhausen und dem Schulamtsasp. RNeul aus Vadenrod die Lehrerstelle zu Schlechtenwegen übertragen. VII. Coneurrenz-Eröffnungen. Erledigt sind: eine Lehrerstelle zu Vendersheim, Gehalt 900 M.; eine Lehrer— stelle zu Wixhausen, Gehalt 900 1000 M.; eine Lehrer— stelle zu Klesterbach, Gehalt 900— 950 M.; eine Lehrer— stelle zu Harpertshausen, Gehalt 900 M. a — Das Regierungsblatt Nr. 8 enthält die Bekanntmachung, die Erhebung von Reichsstempel— abgaben betr. — Die zweite Kammer wird den 9. Mai wieder zusammentreten, um neben dem Haupt— berathungsgegenstand, den Recommunicationen der ersten Kammer bezüglich des Staatsbudgets, noch eine Anzahl ebenfalls zur Berathung reifer Gegenstände zu erledigen, darunter die Vorlage der Regierung wegen Erbauung einer stehenden Brücke über den Main bei Kostheim, den An— trag Kugler auf Einführung des Secundärbetriebs bei den Oberhessischen Eisenbahnen und den Antrag Franck und Genossen auf Aufhebung der obligatorischen Fortbildungsschulen. — Militärdienstnachrichten. Frhr. v. Gem— mingen, Major vom Generalstabe der 21. Div. wurde zum Generalstab des 11. Armeecorps ver— etzt; v. Maltzahn, Pr.⸗Lt. à la s. des 1. Gr. Drag. Regts. Nr. 23, in das 1. Hannov. Drag.-Regt. Nr. 9 versetzt. — 30. April. Fürst Alexander von Bul— garien ist gestern in Wien eingetroffen, verweilt kort einige Tage und geht sodann nach Darmstadt. Verlin, 27. April. Der Reichstag wurde durch den Präsidenten des Reichskanzleramtes, Staatsminister Bötticher, eröffnet. Zur Wahl 2— —— Derselbe nimmt die Wahl an. des ersten Präsidenten sind 259 giltige Zettel abgegeben worden, davon für v. Levetzow 162, v. Stauffenberg 97; Ersterer ist sonach gewählt. Zum ersten Vicepräsidenten wurde v. Frankenstein mit 149 gegen 96 Stimmen wiedergewählt; Haͤnel er— hielt 95, v. Benda 1 Stimme. v. Frankenstein ist abwesend; eine Erklärung über die Annahme wird eingeholt. — Dem Reichstage ist der Entwurf des Gesetzes betr. die Abänderung des Zolltarifgesetzes vom 15. Juli 1879 zugegangen. Kiel. S. M. Kanonenboot„Iltis“, 4 Ge— schütze, Commandant Cptlt. Klausa, verließ am 15. Februar er. den Hafen von Swatow und und traf am 18. dess. Mts. in Hongkong ein. — S. M. S.„Hertha“, 19 Geschuͤtze, Com— mandant Cpt. z. S. v. Kall, hat am 15. März er. Kobe verlassen und ist am 17. dess. Mts. in Vokohama eingetroffen.— S. M. Kanonenboot „Wolf“, 4 Geschütze, Commandant Corv.⸗Cpt. Strauch, hat am 26. Februar er. Shanghai verlassen, traf am 4. März er. in Nagasaki ein und beabsichtigte am 10. dess. Mts. nach Chefoo bezw. Tientsin in See zu gehen. Wiesbaden, 29. April. Der Kaiser be— gab sich gestern Nachmittag nach dem Bahnhofe zum Empfange der Großherzogin von Baden und besuchte Abends mit der Großherzogin das Theater. Karlsruhe, 27. April. Die zweite Kam— mer berieth in ihrer heutigen Sitzung den An— trag über die Einführung des directen Wahl— rechts. Minister Turban erklärte, es sei zu solcher Maßnahme kein dringendes Beduͤrfniß vorhanden, auch bestände ein solches directes Wahlrecht in keinem anderen deutschen Staate. Diese Verfassungsänderung wäre für die Re— gierung unannehmbar. Gleichwohl wurde der Antrag mit 29 gegen 28 Stimmen angenommen. — Der Großherzog von Baden kann endlich als wiedergenesen betrachtet werden. Sein Aussehen ist frisch, doch hat er sehr gealtert und sein Bart ist fast weiß geworden. Ludwigsburg, 30. April. Die Gemahlin des Thronfolgers, Prinzessin Wilhelm von Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 30. April. Einer Pester Correspondenz zufolge nahm der Kaiser die Demission Szlavy's an. Prag, 29. April. Die Zahl der Strikenden in Dux und Brüx hat sich um mehrere Tausende vermehrt. Drei Hauptagitatoren wurden ver— haftet. Eine Deputation sämmtlicher Werkbe— sitzer des Teplitzer Reviers fuhr heute nach Prag zum Statthalter, um energischen Schutz für ihre Person und Eigenthum zu bitten. Die Localbehörden entwickeln die lebhafteste Energie. Teplitz hat augenblicklich 10 Züge Cavallerie, 3½ Compagnien Infanterie als Besatzung. Großbritannien. London, 27. April. Unterhaus. Dilke antwortet auf eine Anfrage von Worms, von Deutschland sei keine Cellectiv— Note Europas in der russischen Judenfrage angeregt. 29. April. Lord Spencer hat den durch den Rücktritt Cowper's erledigten Posten eines irischen Vicekönigs angenommen, behält jedoch dabei seinen Sitz im Cabinet. Dubliner Ge— rüchten zufolge wird Spencer's erste Amts— handlung die Befreiung der Verdächtigen sein. — Mehrere irische Abgeordenete haben im Unterhause eine Bill zum besseren Schutze von Frauen und Kindern in England eingebracht, derzufolge Personen, welche sich der Mißhand— lung von Frauen schuldig gemacht haben, an den Pranger gestellt und unter Umständen auch öffentlich ausgepeitscht werden sollen. Italien. Rom. Wie hiesige Blätter mel— den, hat der Kriegsminister Anstalten getroffen, um eine Beschleunigung der Arbeiten in der großen Waffenfabrik von Terni zu bewerkstelligen. Rußland. Petersburg. Nach der Vossischen Zeitung soll die Zahl der aus Petersburg in diesem Monat nach Amerika ausgewanderten Juden 200 betragen. — 30. April. Von hier kommt die Nach— richt, daß achtzehn Genossen Bogdanowitsch's, welche das Moskauer terroristische Comite bil— deten, von der Polizei bei ihren Berathungen betroffen und verhaftet wurden. Zur Krönung sollte die Gasbeleuchtung in Moskau verstaͤrkt Württemberg, ist heute gestorben. werden. Zu diesem Behufe gingen Offerten ein Beleg kostet 9 Pf. ————— von einem englischen und einem russischen Unter— nehmer⸗Consortium ein; beide erlegten Offert— caution von 15,000 Rubel. Die Regierung zeigte sich geneigt, der inländischen Gesellschaft den Vorzug zu geben, als aber definitive Ver— handlungen angeknüpft wurden, stellte sich heraus, daß der Director des russischen Consortiums kein anderer war, als Bogdanowitsch. Amerika. Washington, 27. April. Prä— sident Arthur empfing mehrere Personen, welche um eine Intervention zu Gunsten der russischen Juden nachsuchten, und erwiederte denselben: er werde sein Möglichstes thun, um die russische Regierung zu veranlassen, die Juden wirksam zu schützen; er habe in dieser Beziehung den amerikanischen Gesandten in Petersburg ent— sprechend instruirt. Unter allen Umständen wür— den die in Rußland wohnenden Juden amerika— nischer Nationalität von den Vereinigten Staaten geschützt werden. Aus Stadt und Land. Kastel, 26. April. Ein schändliches Verbrechen ist vorgestern Abend auf dem Wege von hier nach Kostheim von vier rohen Burschen im Alter von 15 bis 18 Jahren an einem 15jährigen Mädchen verübt worden. Die vier brutalen Gesellen sind indessen bereits dem Gerichte einliefert. Allerlei. Köln, 28. April. Heute früh entgleiste der von Bingerbrück kommende Güterzug Nr. 471 auf freier Strecke dicht vor dem Ehrenthore. Fünf Wagen sind total zertrümmert, jedoch ist Niemand beschädigt. Die Ursache der Entgleisung ist unbekannt. Die Strecke ist gesperrt. Wien, 28. April. Ringtheaterprozeß. Zeuge Stefan Nitsche, der Bruder des Angeklagten, sagt aus: Als ich auf die Bühne kam, war bereits Alles in Feuer einge⸗ hüllt. Ich bin über die Pferderampe hinüber und öffnete die eiserne Rollthür. Es wird constatirt, daß dadurch, daß er die Thüre nicht wieder schloß, ein Luftzug ent— stand, der den Vorhang emporhob. Der Arbeiter Kurz warnte vergebens, Nitsche solle die Rollthür nicht öffnen, und sagte vorher, daß sonst ein großes Unglück entstehen müsse. Der Statist Bauer rettete sich mühselig aus der Garderobe ins Freie auf die Straße. Entge en kam ihm ein Fremder und rief, das Gas muß abgedreht werden. Auf die Frage des Staatsanwalts, ob Jauner früher gekommen sei, als Polizeirath Landsteiner, sagte ein Zeuge, er wisse sich nicht zu erinnern, ob die beiden unmittelbar hintereinander oder gleichzeitig gekommen seien. Er sagt ferner, er habe gehört, wie Landsteiner zu Jauner sagte: Lieber Direetor, das ganze Theater brennt, gehen Sie nur nach Hause, es ist Nichts mehr zu retten!— 29. April. Die heutige Vernehmung der Schauspieler gestaltete sich hochinteressant. Mitterwurzer erklärt, sich um die technische Leitung nie bekümmert zu haben. Jauner sei stets umsichtig und nie geldkarg ge— wesen. Der Komiker Lindau erklärt gleichfalls, Jauner kümmerte sich um alle Details, Geld spielte keine Rolle. Lindau behauptet, Nötel hätte den Regiedienst am Un⸗ glücksabend zu führen gehabt. Schauspieler Nötel be— streitet entschieden, zum Regiedienst am Unglücksabend verpflichtet gewesen zu sein. Der Soffitenmeister Grün— walt beantwortet die Frage, warum er zwei Leichen, die er erwiesenermaßen auf dem Schnürboden fand, nicht herabtrug: erstens war es nicht meine Pflicht, dann war ich allein. Dagegen trug er Möbel herab. Der Ober— garderobier Haas hatte keine nähere Instruktiom be— treffs der Noththüren, er vermuthete, weil Niemand über die Stiege kam, Niemand sei mehr darin. Feuerwehr— mann Smutla sagt, er hätte keine Kenntniß von der Handhabung des Feuerwechsels, ebenso beleuchtete und behauptete Eckel. Polizei⸗Inspeetor Horniezek erklärt, daß den Automat zur Avisirung der Feuerwehr nicht der Nachts nachsehende Posten, sondern den Rayonposten zu dirigiren hatte.— 30. April. Bei Fortsetzung des Ver⸗ hörs gibt ein Billeteur an, er habe, entgegen der Weisung des Directors, die Noththüren nicht zugeschlossen. Eine die Polizei gravirende Aussage ist die des Zeugen Neu— mayer, welcher mit seiner Cousine Mina im Theater gewesen. Letztere verbrannte. Im Foyer angekommen, schrie Neumayer; die Wachleute packten ihn und trugen ihn trotz des Schretlens Mina! Mina! aus Mißverständ⸗ niß nach der benachbarten Polizeidireetion. Der Rest der Verhandlung dient zur Illustration des Schlendrians bei der Telegraphencorrespondenz des Theaters mit der Feuerwehr. Letzter Zeuge ist der Garderobier Schöner. Er flüchtete auf das Parterre und eilte bei Verfinsterung des Theaters heim, um gegen etwaige Erkältung Russen— thee zu trinken. Derselbe erfuhr erst durch die Zeitungen von der Katastrophe. Gerichtssaal. Altenstadt. Donnerstag den 4. Mai kommen fol⸗ gende Sachen an hiesigem Schöffengericht zur Verhand— lung: 1. Die Privatklagesache des Maurers Georg Gering in Altenstadt gegen Heinrich Schäfer daselbst, wegen Körperverletzung. 2. Die Privatklagesache der Marie Grießmer von Staden gegen Johannes Grießmer Ehe— frau daselbst, wegen Beleidigung. 3. Strafsache gegen Karl Lehmer und Friedrich Lehmer von Staden, wegen Hausfriedensbruch und Ruhestörung. 4. Strafsache gegen Johannes Kropp III. von Hainchen, wegen Diebstahls. 5. Privatklagesache des Johannes Klehm VI. in Heeg— heim gegen Heinrich Stöhr III. und Philipp Hebbel daselbst, wegen Beleidigung. Verloosung. Kanton Freiburg 15 Franes Loose vom Jahre 1860. Ziehung am 15. April 1882. Gezogene Serien: Nr. 111 118 339 361 372 409 524 583 803 808 1234 1368 1506 1522 1671 1739 1742 1841 1913 2016 2162 2291 2639 2829 3000 3043 3074 3125 3681 3795 3798 3968 4397 4519 4571 4608 4696 4713 4722 4765 4876 5071 5072 5135 5190 5193 5223 5669 5722 5766 5960 5975 6034 6057 6065 6126 6137 6309 6354 6617 6632 6663 6715 6789 6887 6943 7099 7151 7288 7379 7572 7590 7632 7884 7958.— Die Prämien-Ziehung findet am 15. Mai d. I statt. Handel und Verkehr. Friedberg, 29. April. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.95—1.15, Eier 1 St. 5 Pf., 2 St. 00 Pf. Gießen, 29. April. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.00— 1.05, Eier 1 Stück 5 Pf., Käse per Stück 4—10 Pf., Tauben das Paar 60—80 Pf., Hühner per Stück M. 1.20— 1.40, Hahnen per Stück M. 1.50 2., Enten per Stück M. 2.30—3, Ochsenfleisch per Pfund 64-66 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 50-54 Pf., Kalb⸗ fleisch 44— 50 Pf., Schweinefleisch 62—64 Pf., Hammel— fleisch 60— 66 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 8.—4., Zwie⸗ beln der Centner M. 12. Frankfurt, 22. April. Marktpreise. Heu kostete je nach Qual. M. 3.— 4.50, Stroh M. 3. Ochsenfleisch 65— 70 Pf., Kuh- und Rindfleisch 45 55 Pf., Kalb⸗ fleisch 40— 60 Pf., Hammelfleisch 4065 Pf., Schweine— fleisch 70— 80 Pf., Eier 100 Stück deutsche M. 4.60, italienische M. 5.60, Butter 50 Kilo M. 100., im Detail 1. Qual. M. 1.20, 2. Qual. M. 1.10, Handkäse das Pfund 45 50 Pf. Kartoffeln 100 Kilo M. 4.50—7., Spargel das Pfd. 40—60 Pf., Rettig 6—8 Pf., Sellerie 12—20 Pf., Blumenkohl 30 60 Pf., Wirsing 1015 Pf., Rothkraut 20— 35 Pf., Endivien 20 Pf., 1 Hahn M. 1.60— 2.20, 1 Huhn M. 2.— 2.50, Ente M. 3., Taube 45- 50 Pf., Welsche M. 8.— 12.,Poularde M. 2.50— 3. Mainz, 28. April. Markt-Preise. Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.50—5., Heu per Centner M. 4.50—5., Stroh per Ctr. M. 3.40—3.60, Butter ½ Kilo M. 1.05 bis 1.15, Butter in Partien M. 0.80— 0.85. Eier / Hundert M. 1.10— 1.20, Handkäse 48 Pf., Roth⸗ kraut 30—40 Pf., Weißkraut 8— 10 Pf., Blumenkohl 20—30 Pf., Wirsing 3—4 Pf., Zwiebel ½ Kilo 12 bis 15 Pf., 1 Ente M. 2.50 3, 1 Hahn M. 1.50 2, 1 Huhn M. 1.50—2., 1 junge Taube 40—45.— Fruchtmarkt. Waizen hiesiger M. 25.30—26., fremder M. 24.50—26., Roggen, hiesiger und franz., M. 19.60 bis M. 19.80, Gerste, pfälzer, M. 19.00— 19.25, Franken M. 19.00 bis 19.25, Hafer eff. M. 15.00— 17.25, Reps M. 30.00 bis 31.00, Repskuchen M. 000., Rüböh eff. ohne Faß M. 30.30 bis 30.40, per Mai mit Faß M. 29.50—29.70. Auszug aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg Getraut: 9. April. Gärtner Johann Lorenz Hergenröder von Brückenau mit Maria Seibert von Ober— Rosbach. 9. April Seiler Hermann Bender von Friedberg mit Elisabetha Margaretha Schad von Friedberg. Weißbinder Wilhelm Cbristian Müller von Schwalheim mit Elisabetha Wolf von Wies— baden. 9.„ Geboren: 5. April. Dem Handarbeiter Peter Lemp 1 Sohn. 9.„ Dem Fabrikarbeiter Adam Müller 1 Tochter. 10.„ Dem Handarbeiter Franz Schwalm 1 Sohn. 12.„ Dem Fruchthändler Moses Rothschild 1 Sohn. 17.„ Dem Steuercommissariats-Gehülfen Ludwig Leonhard 1 Sohn. 18.„ Dem Metzger Karl Schäfer 1 Tochter. 19.„ Dem Schuhmacher Friedrich Bauer 1 Tochter. 23.„ Dem Locomotivführer Friedrich August Robert Fentz 1 Tochter. 25.„ Dem Lederhändler Engelhard Albert Bechstein Zwillingstöchter. Gestorben: 3. April. Maria Ruppel, Töchterchen des Handelsmannes Johann Georg Ruppel, 16 Tag alt. 4.„ Konrad Ferch, Uhrmacher, 40 Jahr alt. 10.„ Eine uneheliche Tochter. 13.„ Karl August Koch, Söhnchen des Färbers Adreas Leonhard Koch, 5 Jahr alt— 13.„ Katharina Schwalm, geb. Schneider, Wittwe des Schneiders Heinrich Schwalm, 59 Jahr 6 Monat alt. 15.„ Heinrich Philipp Adolf Betz, Söhnchen des Kaufmanns Jean Betz, 4 Jahr 7 Monat alt. 20.„ Margaretha Schäfer, Rentnerin, 78 Jahr alt. 23.„ Joh. Wilh. Schmidt, Rentner, 79 Jahr alt. 25.„ Ein Töchterchen des Engelhard Albert Bech— stein, 4 Stunden alt. 27.„ Ein Töchterchen des Engelhard Albert Bech— stein, 2 Tag alt. 27.„ Wilhelmine Heidt, Töchterchen des Spenglers Adam Jeremias Heidt, 1 Jahr 6 Monat alt. 28.„ Anna Katharina Zoll, Tochter des Werk⸗ führes Karl Zoll, 16 Jahr alt. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt-Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 2. Mai. Don Juan. Schröder-Hanfstängl als Gast. Mittwoch den 3. Mai geschlossen. Donnerstag den 4. Mai. Margarethe. Margarethe: Frau Schröder-Hanfstängl(vorletzte Gastrolle). Faust: J. v. Witt, Großherzoglicher Kammersänger, als Gast. Freitag den 5. Mai geschlossen. Samstag den 6. Mai. Jessonda. Jessonda: Frau Schröder— Hanfstängl(letzte Gastdarstellung). Sonntag den 7. Mai. Rheingold. Vorabend aus der Trilogie: DerRing des Nibelungen vonRichard Wagner. Montag den 8. Mai geschlossen. Dienstag den 9. Mai. Erster Tag aus der Trilogie: Der Ring des Nibelungen. Die Walküre. Schauspielh aus. Dienstag den 2. Mai. Zum ersten Male wiederholt: Reif⸗Reiflingen. Mittwoch den 3. Mai. Faust. Donnerstag den 4. Mai geschlossen. Freitag den 5. Mai. Die Grille. Samstag den 6. Mai. Reif⸗-Reiflingen. Sonntag den 7. Mai. Neu einstudirt: Hans Lange. Pfennig⸗Spar kasse. Donna Anna: Frau Sammelstellen. Einlagen. Betrag. MN Pf⸗ Uebertrag vom 22. April 30014 16407 30 1. C. Bindernagel. 5 78 53 90 2. W. Bernbeck 194 110 85 3. Ph. Billau. 140 84 05 4 h. Kranz 109 68 385 5. H. Flaschenträger. 12¹ 73 75 30656 16793 40 NB. Uebertrag Einleger 1085. Neue Einleger 7 Gesammt⸗Einleger 709. Friedberg den 28. April 1882. Haupt⸗Sammelstelle: Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein, e. G. Bekanntmachung. 1572 Donnerstag den 4. Mai l. J., Vormittags 9 Uhr, sollen in den Gräflich Solms-Rödelheim'schen Waldungen, Forstrevier Wickstadt, Distrikt Kühloch, öffentlich meist⸗ bietend versteigert werden: 60 Raummeter Fichten-Rutzreisholz zu Bohnenstangen, eirea 6000 Stück, 30 Haufen Laubstreu. Zusammenkunft im Distrikt Dachsbau auf der Herrn⸗ schneise nächst der Altenstadt⸗Ilbenstädter Staatsstraße. Assenherim den 27. April 1882. Gräflich Solms-Rödelheim'sche Rentkammer. 25—30 Mädchen oder Frauen können gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung finden bei 1556 J. Schönberg in Friedberg. Seu Lieferung. Donnerstag den 4. Mai l. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Rathhaus die Lieferung von 25 Centner gutes Heu für den Faselstall an den Wenigstfordernden in Accord gegeben werden. Friedberg den 1. Mai 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. See 1629 Alle Sorten Oelfarben, zum Anstrich fertig, empfiehlt (1601 Wilh. Bernbeck. Versteigerung. Donnerstag den 4. Mai, Nachmittags 3 Uhr, wird auf dem Güterschuppen der Main-Weser Bahn dahier 1 Korb Farbwaaren öffentlich meistbietend versteigert. Friedberg, 29. April 1882. Königliche Güter-Expedition. 1614 Rauber. 1581 Für ein Colonialwaaren- und Delicatessen-Geschäft wird ein gewandtes, zuverlässiges Ladenmädchen gesucht. Offerten unter J. 9060 an die Annoncen-Expe⸗ dition von Haasenstein& Vogler in Hanau.(H. 61113.) s Strumpflängen verkauft billigst K. Friedrich. 772712 TF ôJgasciffs 7 7e Hettef Na und N sück. Gema! den ist, w bc drei begin der u vorbel Hypot hörige eit d 112 unbert den ö fortbe 1 9 90 90 00 in Ftankfurt. 5 eee NAI 1 1 1 1 a Eisenbahn—Direktions- otzirk Hannover. Eisenbahn-Getriebs- Amt Cassel. (Main- Weser⸗ Bahn.) Die diesjährige Crescenz auf den Bahnböschungen der Strecke Friedberg Windecken soll Samstag den 6. Mai lfd. J. an Ort und Stelle öffentlich versteigert werden. Die Versteigerung beginnt Vormittags 7 Uhr auf der Station Friedberg. Frankfurt a. M. den 28. April 1882. 1612 Königliche Eisenbahnbau-Inspektion. Edictalladung. Betreffend: Die Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Ober- und Nieder-Rosbach. Nachdem auf Antrag des Ortsvorstandes zu Ober— und Nieder-Rosbach, die Zusammenlegung der Grund— stücke in der Gemarkung Ober- und Nieder-Rosbach in Gemäßheit des Gesetzes vom 18. August 1871 betr., die Zusammenlegung der Grundstücke ꝛc. ꝛc. beschlossen worden ist, werden auf Grund des Art. 14 des genannten Ge— setzes unter Vorbestimmung einer zerstörlichen Frist von drei Monaten, vom ersten Erscheinen dieser Ladung an beginnend und unter dem Rechtsnachtheile, daß Rechte der unten genannten Art, welche bis zum Ablauf der vorbemerkten Frist weder in den öffentlichen Grund- und Hypothekenbüchern resp. den zu den Flurbüchern ge hörigen Mutationsverzeichnissen, noch in den in Gemäß— heit der Anmeldungen aufzustellenden Verzeichnissen ge— wahrt sind, bei der stattfindenden Zusammenlegung unberücksichtigt bleiben, sowie daß erloschene, aber in den öffentlichen Büchern noch nicht gelöschte Rechte als fortbestehend behandelt würden, hiermit aufgefordert: 1) Diejenigen, welche Grundstücke im Zusammen⸗ legungsbezirk erworben, aber ihren Eintrag im Grundbuch resp. Mutationsverzeichniß noch nicht erwirkt haben, um die Errichtung und Ingrosation ihrer Erwerbtitel oder die Berichtigung irriger Einträge zu erwirken. 2) Diejenigen, welche zwar im Grundbuche stehen, aber weil sie schon vor Einführung des Gesetzes vom 21. Februar 1852, eingetragen waren, ohne Beifügung des Exwerbtitels, um letzteren nach Maßgabe des Art. 28 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 eintragen zu lassen, indem sonst demnächst nur eine Bescheinigung des Besitzstandes statt einer Eigenthumsurkunde ausgestellt werden wird. 3) Diejenigen, welche an ein auf fremden Namen im Grundbuch eingetragenes Grundstück einen Vindi— cations- oder einen unter gewissen Umständen zu realisirenden An- und Rückforderungsanspruch wegen eines vor Einführung des Gesetzes vom 21. Februar 1852 vertragsmäßig gemachten Elgenthumsvor— behalts oder wegen einer bei der Veräußerung bei⸗ gefügten auflösenden Bedingung eines Endtermins oder einer Zweckbestimmung zu bilden haben, ohne diesen Anspruch durch den Vermerk„streitig“ oder „beschränkt“ im Grundbuch gesichert zu haben, so— wie Diejenigen, welche unter Nachweis der gesetz— lichen Voraussetzungen die Vormerkung„gehemmt“ wollen eintragen lassen, um ihren Anspruch unter Vorlage der betreffenden Urkunden im Grundbuch resp. Mutationsverzeichniß wahren zu lassen, oder im Falle des Widerspruchs des Gegners die An— stellung der entsprechenden Klage durch Bescheinig— ung nachzuweisen und eine geeignete Bemerkung bezüglich des Prozesses in dem von dem Gerichte aufzustellenden Verzeichnisse bei dem betr. Grund— stücke zu beantragen. 4) Obereigenthümer und Fideicommißberechtigte, welche ihre Heimfalls- und Sueeessionsrechte nicht durch Eintrag der Lehns-, Erb- oder Landsiedel-Leih⸗ oder Fideicommißqualität eines Grundstücks im Grundbuch haben wahren lassen, um ihre Rechte, soweit dies nach Art. 37 und 38 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 noch zulässig ist, im Grundbuch eintragen zu lassen. 5) Diejenigen, welche Pfandrechte, Eigenthumsvor— behalte, Revocations-, Resolutions- oder Nichtig— keits-, Separations- oder andere Sicherheitsrechte, die weder im Hypothekenbuch noch im Grundbuch gewahrt sind, an zur Zusammenlegung bestimmten Stücken geltend machen können, um unter Vorlage der betreffenden Urkunden und genauer Bezeichnung der Forderung und derjenigen Grundstücke, welche zur Sicherheit dienen, die Einträge in die öffent— lichen Bücher zu erwirken resp. die Aufzeichnung der Grundstücke zum Zwecke der Constitutrung eines dieselbe Sicherheit bietenden Surrogats bei der Zusammenlegung in dem vom Gerichte zu er— richtenden Verzeichniß zu beantragen. 6) Diejenigen, welche Realservituten, die nicht durch die bei der Consolidation vorzunehmende neue Weg— und Wässerleitungsregultrung erlöschen, sondern noch nach derselben geltend zu machen sind, ferner Diejenigen, welche solche Grundstücke zur lebens— länglichen Nutznießung, zur Benutzung als Braut- gabe bis zur geschwisterlichen Theilung, zur Sicher— ung einer lebenslänglichen Leibzucht- oder Auszugs— berechtigung anzusprechen haben, um ihre Ansprüche unter Vorlage der betreffenden Urkunden, genauer Bezeichnung ihres Anspruchs und der betreffenden Grunbpstücke, oder im Falle des Widerspruchs des Gegners die Anstellung der entsprechenden Klage, unter Beibringung einer Bescheinkgung über solche in dem vom Gerichte aufzustellenden Verzeichniß wahren zu lassen. 7) Diejenigen, auf deren Grundstücke in den öffent— lichen Büchern solche Rechte eingetragen sind, welche sie für erloschen halten, aber noch nicht haben löschen lassen, um diese Löschung unter Vorlage der nöthigen Beweise hierzu zu erwirken. Die Zusammenlegung und Melioration der Grund— stücke mit Anlage eines neuen Wegenetzes des hier in Betracht kommenden Gemarkungstheiles erstreckt sich auf Flur XII Nr. 431 bis 676 inel. und Flur XIII Nr. 1 bis 249. Friedberg den 18. Februar 1882. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Sellyeim. Hohenstein, Hülfsgerichtsschreiber. Versteigerung von Bau⸗Arbeiten. Die zur Herstellung des evangelischen Pfarrhauses zu 823 Grtedel erforderlichen Bauarbeiten, als: M. Pf. Maurerarbeit, veranschlagt zu 610 20 Zimmerarbeit 339 9 Dachdeckerarbeit 16 50 Schreinerarbeit 53 60 Schlosserarbeit 36 70 Weißbinderarbeit 177 10 sollen an die Wenigstnehmenden auf dem Sub mwissions— weg vergeben werden und sind die Submissionen längstens bis zum 10. Mai l. J., Vormittags 10 Uhr, verschlossen und frankirt und mit der nöthigen Aufschrift„Sub— mission für Bauarbeiten“ versehen auf der Amtsstube der unterfertigten Stelle einzureichen, woselbst auch die ein— gelaufenen Offerten in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten geöffnet werden. Der Voranschlag und das Bedingnißheft liegen bis zu jenem Termin daselbst in den Büreaustunden offen. Friedberg am 26. April 1882. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Reuß. Arbeits-Versteigerung. Freitag den 5. Mai l. J., Nachmittags 4 Uhr, sollen auf dem Gemeindehaus zu Okarben nachbenannte Arbeiten öffentlich in Aceeord gegeben werden: Ausheben von Entwässerungsgräben und 1613 Planirarbeit, veranschlagt zu M. 107., Maurerarbeit 28 Steinhauerarbeit 83 Vilbel, 29. April 1882. Bro d, Bezirks bauaufseher. . 25 Versteigerung auf den Abbruch. Freitag den 5. Mai d. J., Nachmittags 1 Uhr, sollen zu Holzhausen in dem sogenannten Holzhäuser Hof nachfolgende Gebäude, von Steinfachwerk erbaut und mit Ziegeln gedeckt, öffentlich meistbietend auf den Abbruch versteigert werden: 1 Wohnhaus, 13,50 m lang, 6,70 me breit, zweistöckig, Gebäude, 20,90 me lang, 5,10 m breit, zweistöckig, Schweinstall, 6,65 m lang, 3,16 mu breit, einstöckig, Kuhstall, 13,60 m lang, 3,70 me breit, einstöckig mit Knie, 1 Brunnenhäuschen, 3,00 m lang, 3,12 m breit, einstöckig. Die näheren Bedingungen werden bei der Versteiger— ung bekannt gegeben. Holzhausen den 28. April 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Holzhausen. n 2— 1607 A——* — 51 b Zwangs Versteigerung. Freitag den 5. Mai er., Nachmittags 2 Uhr, werden im Schulhofe zu Heldenbergen 5 Kühe, 4 Ziegen, 1 completes Bett und sonstige Hausmobilien durch alle Rubriken meist— bietend versteigert. Vilbel im Mai 1882. 1621 In 5. Auflage erschienen und bei C. Bindernagel in Friedberg vorräthig a 1 Mark: 42 1 ** an Die Freimaurerei in zehn Fragen und Antworten. Zur Aufklärung für das Volk und dessen Freunde. Herget, Kreisbote. 82⁴ Scheitlin& Zollikofer in St. Gallen. Versteigerun krsteigerung. 1 1 1618 Donnerstag den 4. Mal, Morgens 10 Uhr, läßt Unterzeichneter in seiner Hofraithe versteigern: 2 Kühe, 2 Wagen, 4 Pflüge, 3 Hinter- und 1 Vorder pflug, 1 Egge, eine Parthie Dickwurz und Spreu und sonstige Hausgeräthschaften. Ober-Ros bach. Carl Rahn. zu den billigsten Pretsen bel K. Friedrich. Hosenträger Gras-; und Klee⸗Ver⸗ steigerung. In dem jetzt dem Mathildenstifte gehörigen, früheren Morell'schen Garten in der Vorstadt soll Donnerstag den 4. Mat, Nachmittags 2 Uhr, die diesjährige Gras- und Klee⸗Erndte abtheilungsweise versteigert werden. Friedberg, 29. April 1882. Seriba, 1615 Direktor des Mathildenstiftes. Klee ⸗Versteigerung. Donnerstag den 4. Mai, Nachmittags 2 Uhr, läßt der Unterzeichnete am Sodenweg einen Acker Klee, / haltend, meistbietend versteigern. Gartenschütz Briel gibt Auskunft. Friedberg, 29. April 1882. Schäfer, Direktor der Blinden-Anstalt. ——— ** Visttenkarten in Buchdruck: 28 versch. Sorten, per 100— M. 1. 40, in Lithographie: 21„ 4„ 100 MW. Solche auf mattem oder Chamois⸗Carton, sowie solche mit Extraschrift oder Verzierungen sind eine Kleinigkeit theurer. Carl Bindernagel. Vorschuß-& Credit- Verein zu Friedberg. Eingetragene Genossenschaft. Ausweis pro April 1882. 1616 1627 Einnahme. Kassebestand pro 1. April 1882 M. 52668. 41 Wechsel„ 28241. 30 Depositen„ 14483.— Incasso-Wechsel* 1328. 20 Conto⸗Corrente A.„ 39778. 50 Conto-Corrente B.„ 47305.— Spar⸗Einlagen„ 44489. 23 Anlehen„ 35955.— Pfennig⸗Sparkasse 1 1510. 05 Bank⸗Conto 8 213. 25 Stamm⸗Antheile, Monatsbeiträge 183. 60 Effeeten. 6375. 45 Wechsel-Zinsen 5 503. 45 Depositen-Zinsen ft 368. 70 Unkosten 8 11. 45 M. 273414. 59 Ausgabe. Wechsel M. 17985. 02 Depositen 5 1640.— Conto-Corrente A.» 15650 Conto-Corrente B.„ 47478.— Spar⸗Einlagen W 7178 Anlehen 5 1210. 45 Pfennig⸗Sparkasse 8. 421. 10 Bank⸗Conto„ 21247. 08 Auswärtige Correspondenten 8 862. 70 Anwaltschafts-Conto 1 90.— Stamm-⸗Antheile 5 240.— Dividende 5 4233. 99 Effeeten* 8760. 60 Mobilien 5 22. 90 Unkosten 1218. 02 Kassebestand per 1. Mai 1882„ 20632. 76 M. 273414. 59 Eingang. M. 32634. 53 „ 2068. 14 g Ausgang. Wechsel⸗Conto-⸗Corrent A. M. 35799. 12 Wechsel-Conto-Corrent B. „ 91626. 53 Wechsel-Bank-Conto n 29734. 20 397 84 Incasso⸗Wechsel„ 105. 50 „ 9007. 18 Wechsel-Giro„ 1119889 „5546. 85 Effekten„ 4426. 90 M. 141856. 07 M. 81193. 44 Gesundheitsunterjacken ärztlich empfohlen, sowie Unterhosen, für Erwachsene und Kinder, zu den billigsten Preisen bei 44 K. Friedrich. G. L. 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Schwab, Nr. 256 Parkstraßte, wieder eröffnet und ee ich dieselbe den geehrten Einwohnern Nauheims und der Umgegend mit dem Bemerken, daß die während der Saison in Nauheim befindliche Leihbibliothek mit den neuesten deutschen, französischen und englischen Werken von Bedeutung ergänzt worden ist. Schulbücher. Großes Lager in Schreib- und Zeichnen- Materialien. Annonten-Expedition. 2 Aufträge werden in sauberster Ausführung Bucladruckere 1. g rasch hergestellt. 1 Depot des allein ächten Cölnischen Wassers von Johann Maria Farina, gegenüber dem Jülichsplatz. Carl Bindernagel. Photographie E. Rheinstaedter. Um vielfachen an mich ergangenen Wünschen entgegen zu kommen, habe ich mich ent— schlossen mein Friedberger Atelier vom 1. Mai dieses Jahres ab beständig geöffnet zu lassen, was ich nicht verfehle hiermit zur Kenntniß der Bewohner von Friedberg und Um— gegend zu bringen. Es können mithin vom 1. Mai ab täglich von Morgens 9 Uhr bis Abends 5 Uhr Auf— nahmen stattfinden und hoffe ich auf recht zahlreichen Besuch meines Ateliers. Emil Rheinstaedter, Photograph. 1515 Frankfurt a. M., Wiesbaden und Friedberg. Aachener und Münchener Feuer-Versicherungs-Gesellschaft. Der Geschäftsstand der Gesellschaft ergibt sich aus den nachstehenden Resultaten des Rechnungsabschlusses für das Jahr 1881: Grundkapital. e e 9,000,000.— Prämien- und Zinsen⸗ eimahne fir 1881 e 7,882,867. 20 Prämien⸗Ueberträge e 10,216,519. 20 M. 27,099,386. 40 Versicherungen in Kraft am Schlusse des Jahres 1881 M. 727, 186,850.— Friedberg den 1. Mai 1882. Kaufmann Louis Winheim in Friedberg, 1611 Kaufmann Jean Wörner jun. in Bad⸗Nauheim. (Ag. 473.) Agenten der Gesellschaft. 5 Allen Besuchern Frankfurts aus Friedberg und der Wetterau zur Nachricht, daß sich die Restauration Simon in nächster Nähe der Westbahnhöfe, am Eingange in die Gallusgasse, Neue Mainzerstraße Nr. 31 befindet. Anerkannt gute Küche. 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Sämmtliche Schmiedemeister des Kreises Friedberg und Umgegend lade ich hiermit zu einer Versammlung auf Sonntag den 7. Mai, Nachmittags 1 Uhr, in den Steinhäußer'schen Gartensaal zu Friedberg ein. Zweck derselben: Besprechung über den Beitritt zu der Ver⸗ einigung der selbstständigen deutschen Schmiedmeister auf Grund des neuen Gewerbegesetzes vom 18. Juli 1881. Vorlegung der Statuten und anderer Vereinsschriften. Betheiligung an dem demnächst in Mainz tagenden deut⸗ schen Schmiedetag(am 19. und 20. Mai d. J.). In der Erwartung, daß die Herren Collegen diese Einladung respektiren, welche in Auftrag des Vereins-Präsidenten, mit dem Sit in Hamburg, W 0 zeichnet ergebenst Romeiser, N Schmiedmeister in Friedberg. 1626 Theater in Friedberg. a Dienstag den 2. April 1882: Noyitat! Naur einmalige Aufführung! INovität! Haus Lonei. Ein Lustspiel in 4 Akten von A. L' Arronge. Preise der Plätze: Nummerirter Sitz 1 M. 50 Pf. Zweiter Platz 70 Pf. Mittel⸗Galerie 40 Pf. Seiten-Galerie 30 Pf. Nieder⸗Wöllstadt. Am israelitischen Pfingstfeiertag, den 24. d. Mts., findet im Hessischen Hof Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet Nieder⸗ Wöllstadt, 1. Mai 1882. 1619 Aug. Becker. S 75 16 Strohhüte 5 werden gewaschen mit ee zu M. 1. 50 Pf. per Stück bei C. Schmidt, Hutmacher. Damen- und Kinder⸗Schürzen 71 zu den billigsten Preisen bei K. Friedrich. Thüringer Rahmkäse, per Pfund 52 Pf., in feinster Qualität wieder ange⸗ kommen bei 1564 Fr. Hilbrecht Wittwe. werden gut, schnell und billig ein⸗ 1 bei 1— 593 Guumzige Todes- Wu 5 Den heute Nacht 1 Uhr im Alter von 70 Jahren 7 2 erfolgten sanften Tod unseres treuen Gatten und Vaters, des Herrn A. Ströbel, b Muhlenbesitzers und Landtagsabgeordneten,. zeigen wir tief betrübt Verwandten und Freunden! mit der Bitte um stille Theilnahme ergebenst an. 5 Klein-Karben den 1. Mai 1882. 8 Die Hinterbliebenen. —9 Die Beerdigung findet statt: Mittwoch, Nach⸗ mittags 2 Uhr. 1625 6879 f Todes⸗Anzeige. Freunden und Bekannten die traurige Mit⸗ theilung, daß unsere liebe Mutter, Schwieger⸗ mutter und Großmutter 1 Fanny Wertheimer beute Mittag um 12 Uhr im 90. Lebensjahre fanft ents schlafen ist. 5 e 5 Friedberg, 30. April 1882. Die trauernden Hinterbliebenen. 155 Die Beerdigung findet statt: Dienstag den 2. Mai, Nachmittags 4 Uhr. 1622 * die Beweise liebevoller Abele sowohl bei der Krankheit, als auch bei der Beerdigung unseres innigstgeltebten Töchterchens Mina, sagen herzlichen Dank Friedberg, 30. April 1882. 1617 Adam 5 8 1 d Red.: Carl. an die Exped. d. Anz. gelangen lassen. 162411574 Frau Kiefer Wittwe. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Praktischer Rathgeber für's Haus Nr. 3 und 4.) ——— Bet Betr