inade rer! Sur 2 een — Seel, Sr E„ tung. N 0 0* * 1 ¹ 7 * 1 * * * 1 Doberhessischer Anzeiger. — Donnerstag den 2. Februar. 1882. M 14. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Freitag Abend ausgegeben. Donnerstag und Samstag. Artisblatt für den Kreis Friedberg. Die einspaltige Petitzetle wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bet größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bel Reclamen mit 22 Pf.; Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets pel —* Post nachgenommen. ——— Betreffend: Feuerwebren. Friedberg den 30. Januar 1882. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir beauftragen Sie, eine Uebersicht über die dermalen in Formulars aufzustellen und uns vorzulegen. welche den freiwilligen Feuerwehren ähnlich organisirt sind und regelmaͤßige Uebungen halten, zu erstrecken; in einem zweiten Theile der Uebersicht aufzuführen. Uebersicht über die im Kreise letztere sind, getrennt von ersteren Dr. Braden. bestehenden Feuerwehren. ein Beleg kostet 9 Pf. Ihren Gemeinden bestehenden Feuerwehren nach Maßgabe des nachstehenden Diese Uebersicht hat sich sowohl auf die freiwilligen als die sogenaunten Pflicht-Feuerwehren, Ordn.⸗ Nr. Namen der Gemeinden. der Feuerwehren. Namen 7 Jahr Zahl der Errichtung. der Mitglieder. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Konrad Norn von Pohl-Goͤns wurde als Feldgeschworener für diese Gemarkung ernannt und verpflichtet. Bemerkungen. Ausgewiesen aus dem Großherzogthum auf Grund des F. 3 Absatz 2 des un Nassau; Wilhelm Dreykorn von Trier; Leinenweber Peter Jacob von Erda, Wegen Bettels bestraft: Konrad Müller von Niederreifenberg, Amt Usingen, Regierungsbezirk Wiesbaden; Heinrich Walter von Duisburg. 1 Der Aufenthaltsort des Johannes Klös von Ober-Rosphe, Kreis Marburg, ist unbekannt und zu ermitteln. Bekanntmachung. etreffend: Die Mathildenstiftung für Oberhessen. In dem Voranschlag der Mathildenstiftung für Oberhessen sind für das Jahr 1881 700 Mark vorgesehen, welche zu wohlthätigen er verwendet und womit in erster Linie die in der Provinz bestehenden Kleinkinderschulen, insbesondere die darin thaͤtigen Lehrerinnen edacht werden sollen. Es werden hiernach die Vorstaͤnde solcher Schulen, für welche eine Subvention gewünscht wird, aufgefordert, ihre seßfallsigen Gesuche, mit welchen eine möͤglichst ausführliche Mittheilung über Ausdehnung, Mittel und Bedürfnisse der betreffenden Anstalt zu Freizügigkeitsgesetzes: Johann Scherr von Nieder-Lahnstein Kreis Wetzlar; Schneider Karl Schlürrfeld von Hagen, ein Regierungsbezirk Arnsberg; Karl Bonner von Hartenroth, Kreis Biedenkopf, Regierungsbezirk Kassel. 1 ———ů—᷑ ͤ b Gießen am 24. Januar 1882. Im Angabe des jetzigen Aufenthaltsortes des Johann Adam Dietrich von Wickers, Kreis Gersfeld, seither Friedberg den 24. Januar 1882. An die Großherzoglichen Bürgermeistereien in den Großherzoglichen herzog 9 zoß zerbinden ist, bis zum 15. Februar c. an den Unterzeichneten gelangen zu lassen. Der Vorstand der Mathildenstiftung für Oberbessen. Ausschreiben. Dr. Boekmann. Der Großherzogliche Amtsanwalt. Lorenz. Districts-Einnehmereien Friedberg und Nieder-Wöllstadt. Wir ersuchen Sie, in Ihren Gemeinden durch die Schelle bekannt machen zu lassen, daß die Berichtigung der Forst⸗ — und Feldstrafen für die 6. Perlode 1881 J 9 Berlin, 30. Jan. Schluß des Reichstags. Lor fast leeren Banken theilt der Präsident de Uebersicht über die Thaͤtigkeit des Reichstags in dieser Session mit. Moltke, als Alters— häsident, spricht dem Präsidenten v. Levetzow und dem Bureau den Dank des Hauses für die Insichtige Geschaͤftsleitung aus. Der Präsident enkt, indem er der wohlwollenden Uuterstützung denkt, die ihm von allen Seiten zu Theil darde. Staatssecretär v. Bötticher theilt mit, ß der Bundes rath dem Etat, wie der Reichs— 1 ihn festgestellt, seine Zustimmung ertheilt Abe. Dabei spreche er indessen die Erwartung as, daß die in letzter Stunde beschlossene Ein— fillung von 10,558,350 Mark Ueberschuß aus 81/82 in den Einnahmeetat von 1882/83 Acht für künftige Fälle als Maßstab gelten solle. Die verbündeten Regierungen ersähen hierin he nicht gerechtfertigte Abweichung von der heren bewährten Finanzpolitik und dem bis— lrrigen Gang der Berathung. Darnach verliest I Staatssekretar die kaiserliche Volschaft vom 2 Januar, welche den Schluß des Reichstags kündet. Der Prasident schließt mit einem Masachen Hoch auf den Kaiser. heute seine Berathungen wieder auf und setzte die Budgetdebatte fort.— 31. Jan. Das Haus erledigte heute die Generaldebatte über den Etat. — Minister Falk ist zum Praͤsidenten des Oberlandesgerichts in Hamm ernannt. Suttgart. Der„Staatsanzeiger“ bringt eine ausführliche amtliche Rechtfertigung des Justizministeriums über den Fall Dietz. Letzterer sei verhaftet worden, weil er bei Ausübung des Vergehens fortgesetzter Verbreitung verbotener Druckschriften betroffen worden sei. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Officiell. General Czveiß führte am 26. Jan. Abends mit zwei Infanteriebatalllonen eine Recognoseirung gegen Zimje aus, während gleichzeitig ein Jäger— bataillon, von Nevesinje aufbrechend, bei Glava— ticevo recognoseirte. Am 27. Jan. fand ein halbstündiges Gefecht mit beiläufig 1000 Insur genten auf dem rechten Narenta-Ufer statt. Die Insurgenten zogen sich auf der ganzen Linie zurück. Die Truppen übernachteten in ihren Stellungen und marschirten am 28. auf Mostas und Nevesinje zurück, da eine weitere Verfolgung 1 un 1. bis 25. Februar dieses Jahres an den Zahltagen Dienstags und Donnerstags ohne Mahnung aunher geschehen kann. f rledberg am 31. Januar 1882. Großherzogliche Distriets-Einnehmereien Friedberg und Nieder Woͤllstadt. 9 zog 18 N Weigel. Nieß. Deutsches Reich.— 30. Jan. Das Abgeordnetenhaus nahm nicht beabsichtigt war.— Nach einer Londoner Privatdepesche erbeuteten die Jusurgenten bei Nevesinje eine Munittonscolonne. — 31. Jan. Der Minister des Aeußeren erklaͤrte in der bis 10 Uhr Nachts dauernden Ausschußsizung der Delegation: Aeußere Ein— flüsse seien in Bosnien und der Herzegowina nicht zu fürchten, unsere Beziehungen zu den suͤdlichen Nachbarstaaten seien die besten und bezüglich Rußlands verbürge er sich, daß der Kaiser und seine Minister die besten Intentionen fuͤr Oesterreich hegten. Wenn irgend welche Agitationen von Rußland ausgehen, so geschehe dies nur von den geheimen Gesellschaften, gegen— uͤber denen Jeder machtlos sei. Belgien. Brüssel. Eine Verordnung hebt die wegen der Rinderpest bestehende Grenzsperre gegenüber Deutschland und Luxemburg vom 30. Jan. an auf. Frankreich. Paris, 30. Jan. Frepeinet theilte heute dem Praͤsidenten Greoy die Mi— nister-Liste mit. Zusammensetzung des Cabinets ist: Freyeinet, Conseil Präsident und Auswärtiges; Say, Finanzen; Ferry, Unter richt; Goblet, Juneres; Humbert, Justiz; Billot, e; Jauregulbery, Marine; Ticard, Handel; e Die Drescher in Dorn-Assenheim, wird ersucht. 2 — Mahy, Landwirthschaft; Varroy, öffentliche Arbeiten; Cochery, Posten. Das„Journ. des Deb.“ theilt mit, daß das von Freyeinet, Leon Say und Ferry angenommene Finanzprogramm dahin geht, weder eine Rentenemission, noch eine Convertirung, noch Ankauf von Eisenbahnen vor— zunehmen. Im neuen Cabinet übernahm der Minister des Innern auch das Cultusministreium; das Landwirthschaftsministerium wurde vom Handelsministerium wieder getrennt. Als Unter⸗ staatssecretäre werden genannt: Develme, In— neres; Varambon, Justiz; Berlet, Marine; Rousseau, öffentliche Arbeiten. — 31. Jan. In der Deputirtenkammer verliest Freyeinet eine Erklärung des Cabinets, in welcher er sagt: Bei der Erfüllung der Pflichten, die uns unser Amt auferlegt, beherrscht uns vor Allem ein Hauptgedanke, nämlich Frie— den zu bewahren, Frieden im Lande, Frieden in den Gemuͤthern wie im Verkehre, Frieden nach Außen ist erforderlich. Wir werden Nichts verabsäumen, diesen Gedanken zu verwirklichen. Wir werden in liberaler Weise die neuen Ge— setze über die Presse und das Versammlungsrecht in Anwendung bringen, wir werden Ihnen ein Specialgesetz vorlegen, wodurch das Associations— recht befestigt wird, ohne daß die Rechte des Staates beeinträchtigt werden. Die Frage der Verfassungsrevision soll verschoben werden bis nach Ablauf der gegenwärtigen Legislaturperiode. Angekündigt werden dagegen hierdurch die Re— form des Gerichtswesens, die Erweiterung der Competenz der Friedensrichter, die Verminderung der Zahl der Gerichtshöfe; ferner die Militär— reform, wodurch die Dienstzeit auf drei Jahre reducirt wird. Bezüglich des öffentlichen Unter— richts wird das begonnene Werk fortgesetzt wer— den. Die Bemühungen der Regierung werden darauf gerichtet bleiben, die Arbeit der Nation zu beleben. Von der Convertirung der Rente, dem Rückkauf der Eisenbahnen, Emission der Rente ist keine Rede. Wir werden die Mithilfe der Privatindustrie in Anspruch nehmen.— Die Kammer genehmigte im weiteren Sitzungs— verlaufe einen Credit von 6 Mill. für die Aus⸗ gaben der tunesischen Expedition im Februar und März. Die Kammer nahm ferner einen Gesetzentwurf an, wonach der Handelsminister ermächtigt wird, die Handelsverträge bis zum 31. März zu verlängern. Italien. Rom, 29. Jan. Wie der„Mo— nitore“ erfährt, stand eine gestern in Rom statt— gehabte Haussuchung in Verbindung mit der angeblichen Verhaftung von 45 Italienern in Bern und von 12 Italienern in Genf. — Die Commission für das Ausliefergesetz stimmte dem Entwurfe zu, mit Ausnahme der politischen Verbrechen. Sie beschloß, daß bei einem wegen Mordes verfolgten Verbrecher die Auslieferurg stattfinden solle, es sei denn, daß der Mord zu politischem Zweck, bei einem Auf— stand oder im Bürgerkrieg geschehen sei. Rumänien. Bukarest, 30. Jan. In der heutigen Kammersitzung meldete der conservative Abgeordnete Lahorary eine Interpellation an, bezuͤglich der Auslieferung der Banater Fami— lien, welche ohne Auswanderungsconsens, ohne regelmäßigen Paß und ohne Mittel nach Ru— mänien gekommen, um sich in der Dobruͤdscha anzusiedeln und auf Verlangen der österreichisch— ungarischen Delegation zurückgeschickt wurden. Lahorary begründet seine Juterpellation damit, daß die Auslieferungsconvention mit Oesterreich— Ungarn aufgehoben sei. Serbien. Belgrad, 30. Jan. In der Skupschtina wurde die Adresse diskutirt. Nach einer Rede des Führers der Radikalen hielt der Vicepräsident Kujundzik eine Rede, in der er die Verdienste der Regierung um das Land im Jahr 1881 hervorhob. Darauf wurde die Adresse mit 99 gegen 50 Stimmen angenommen. Nach dieser wurden zwei fürstliche Ukase ver— lesen, von denen der eine den Finanzminister zur Vorlage eines Gesetzes für eine Gewerbe— bank, der andere den Minister des Innern zur Vorlage einer Aenderung der Gemeinde-Gesetze ermächtigt. Die Opposition verweigert die Adreßunterschrift. — 31. Jan. Die gesammte Skupschtina⸗ mehrheit übergab dem Fürsten die Adresse. Der Furst äußerte seine vollste Zufriedenheit über die Arbeiten der Majorität, mißbilligte das Verhalten der Opposition und drückte das größte Vertrauen in das jetzige Cabinet und das fernere erfolgreiche Mitwirken der Majori— tät aus. — Der Finanzminister und der französische Delegirte Boranger sind nach Paris abgereist. Griechenland. Athen, 30. Jau. Die Thronrede, welche anläßlich der Eröffnung der neuen Kammern gehalten wurde, hebt die An— nahme der modificirten griechisch-türkischen Grenz— linie, in Anerkennung der von den Mächten für die griechischen Interessen aufgebotenen Bemüh— ungen hervor und erhofft die Beilegung der noch schwebenden türkisch-griechischen Schwierig— keiten. Sie empfiehlt schließlich der Kammer die Approbirung außerordentlicher, finanzieller, militärischer Maßregeln. Amerika. Washington. Die Hinrichtung Guiteau's wird am 30. Juni stattsinden. Egypten. Kairo, 31. Jan. Gestern fand eine längere Unterredung Cherifs mit der sieben— gliedrigen Deputation der Notabelnversammlung statt und wurde über 48 von 52 Klauseln des neuen Reglementsentwurfs eine Einigung erzielt. Bezüglich der das Budget betreffenden Klauseln wurde Cherif von der Deputation ermächtigt, über ein Arrangement mit Frankreich und Eng— land zu verhandeln. Allerlei. Frankfurt a. M., 30. Jan. Die hiesige Straf— kammer sprach den Feuerwerker Dünges aus Koblenz nach langer und eingehender Verhandlung frei. Dunges war bekanntlich angeklagt, das Unglück, das auf dem Turnfestplatze durch Springen eines Mörsers entstanden war, verschuldet zu haben. Biebrich, 31. Jan. Zwischen hier und Wiesbaden wurde vor einiger Zeit die Leiche eines Mannes aufge— funden, dem der Kopf vom Rumpfe getrennt worden war. Trotz eifriger Nachforschungen gelang es bis jetzt nicht, den Urheber dieses Verbrechens zu ermitteln; vor— gestern sind nun zwei Frauenzimmer verhaftet worden, welche im Verdacht sind, mit der That in Verbindung zu stehen. Die Frauenzimmer sind in das Gefängniß nach Wiesbaden verbracht worden. Aschaffen burg. Wiederum hat die Unvorsichtig— keit, geladene Schußwaffen in Wohnräumen und an den Kindern zugänglichen Stellen aufzubewahren, ein Opfer gefordert. In dem nahen Stockstadt legte dieser Tage ein 13jähriger Knabe in der Behausung des Gemeinde— Jagdaufsehers ein geladenes Jagdgewehr auf sein 112 jähriges Schwesterchen an und tödtete dasselbe auf der Stelle. Das Mädchen wiegte gerade ein kleines Kind und es ist ein Glück zu nennen, daß nicht auch das Letztere getödtet oder verletzt wurde. Wien, 30. Jan. Die strafgerichtliche Untersuchung wegen des Ringtheaterbrandes ist so gut wie abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft wird gegen acht Personen An— klage erheben. Als Hauptangeklagte bezeichnet man Direk— tor Jauner und Exbürgermeister Newald, welch letzterem die Mitschuld an der Nichteinführung der Oellampen zugeschrieben wird. Angeklagt werden ferner Polizeirath Landsteiner, der durch die Phrase:„Alles ist gerettet!“ die Rettungs-Mannschaft irre führte; dann Inspektor Nitsche wegen des Abdrehens der Gasuhr, der städtische Ingenieur Wilhelm wegen seines Verhaltens beim Rettungs- werk und einige Theaterarbeiter, welche nicht beim Wasser— wechsel waren. Paris, 30. Jan. Aus Saint Pierre les Calais wird gemeldet: Gestern Abend barst der Wasserbehälter von Calats, welcher 15 Meter hoch und mit 150,000 Liter gefüllt war. Das ausströmende Wasser riß 3 Häuser ein, darunter eine Kinderschule, und setzte viele Häuser unter Wasser. Bis jetzt sind 27 Todte ermittelt. London, 30. Jan. Samstag Nachts hat sich ein neues Unglück auf der North-London Bahn bei der Fair⸗ Road⸗Brücke zugetragen. Eine Zugstange an einem Waggon eines lerren Kohlenzugs brach, worauf sich die letzten acht Wagen ohne Wissen des Locemotiv-Führers ab⸗ trennten und auf ein zweites Gelelse fielen, auf welchem wenige Minuten später ein Personenzug vollkräftig heran⸗ fuhr. Die Locomotive desselben entgleiste und brach ein Loch in das Brückenmauerwerk. Der Gepäckwagen schlug um und ein folgender Wagen dritter Klasse wurde von der Wucht des Zugrestes total zerschmettert. Das Ge— töse wurde in den benachbarten Straßen und Stationen gehört. Es wurde sofort Hülfe gebracht. Aus dem Trüm— merhaufen wurden nach langer angestrengter Arbeit fünf Leichen, darunter eine Frau mit einem Säugling hervor⸗ gezogen. Außerdem sind fünf Personen relativ leicht verletzt. Dreihundert Arbeiter arbeiteten die ganze Nacht an dem Aufräumen der Linie. Gerichtssaal. Friedberg. In der Dienstag 7. Febr. l. J. dahler stattfindenden Sitzung des Schoͤffengerichts kommen zur Verhandlung: 1) Strafsache gegen Martin Gröninger und Consorten von Ockstadt wegen Ruhestörung. 2) Straf⸗ sache gegen Heinrich Schwam von Wölfersheim wegen Uebertretung des Polizeireglements, die Unterdrückung des Milzbrandes betr. 3) Strafsache gegen Johannes Bullmann V. von Nieder-Rosbach wegen Diebstahls. 4) Strafsache gegen Karl Petermann von Nidda wegen Sachbeschädigung. 5) Strafsache gegen Andreas Dietrich von Großenlüder wegen Körperverletzung. 6) Privat- klagesache gegen Emanuel Stahl und Moritz Stahl von Friedberg wegen Beleidigung. 7) Privatklagesache gegen Wilhelm Ulrich II. von Reichelsheim wegen Beleidigung. Literarisches. Gibt es denn keine Führer im Palmengarten in Frankfurt? Dieser längst berechtigte Wunsch kann nun erfüllt werden, denn im Verlag der G. Horstmann'schen Druckerei in Frankfurt a. M. ist ein Buch erschienen, welches dem Palmengartenbesucher ein anschauliches Bild von dem gegenwärtigen Stande dieser botanischen Kunst⸗ stätte liefern soll. verdienen Anerkennung, denn Verfasser und Verleger haben ihr Möglichstes gethan. Dabei 80 Pfg., ein sehr mäßiger zu nennen. Wir empfehlen Aeußeres und Inhalt des Buches ist der Preis, unseren Lesern, die den Palmengarten besuchen, das Büchlein zur Anschaffung. Handel und Verkehr. Friedberg, 31. Januar. Fruchtbericht. M. 25.25, Korn M. 20.50, Gerste M. 18.50, Hafer M. 16 Waizen bis 17. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfd. Friedberg, 1. Febr Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.80—0.90, Eier 1 St. 7 Pf., 2 St. gr. 15 Pf. Gießen, 31. Jan. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 0.95— 1.00, Eier 1 St. 7—8 Pf., 2 St. 00— 00 Pf., Käse per Stück 4—9 Pf., Tauben das Paar 90-100 Pf., Hühner per Stück M. 0.90— 1.00, Habnen ver Stück M. 1.20— 1.50, Enten per Stück M. 1.50— 2.00, Ochsen⸗ fleisch per Pfd. 6062 Pf., Kuh- und Rindfleisch 40 bis 50 Pf., Kalbfleisch 40—44 Pf., Schweinefleisch 60 bis 64 Pf., Hammelfleisch 5060 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 3.00 4.00, Zwiebeln per Ctr. M. 6,.—8. Grünberg. Fruchtpreise vom 27. Januar. Waizen M. 29.70, Korn M. 20.10, Gerste M. 16.46, Hafer M. 16.40, Erbsen M. 21.52, Linsen M. 00.00, Lein M. 0.00. Durchschnittspreis pro 100 Kilogramm. Frankfurt, 30. Jan. Fruchtpreise. Weizen eff. hies. und Wetterauer M. 25.60, fremder M. 24.— 25.50, Roggen eff. hies. M. 19.— 20.75, fremder M. 20.50—21 Gerste eff. hies. und Wetterauer M. 18.— 20.50, fremde M. 18—21. Hafer eff. hies. und Wetterauer M. 15.50 bis 17.25, fremder M. 16.— 17. per 100 Kilo. Frankfurt, 30. Januar. Viehmarkt. Angetrieben waren eirea 275 Ochsen, 313 Kühe, 357 Kälber und 200 Hämmel. Die Prelse für 100 Pfd. Fleischgewicht stellten sich: Ochsen 1. Qualität M. 70., 2. Qual. M. 60.—63., Kühe 1. Qual. M. 54.—55., 2. Qual. M. 44., Kälber 1. Qualität M. 54.— 65., 2. Qual M. 40.—50., Hämmel 1. Qual. M. 58.—63., 2. Qual. M. 40.—50., Schweine wurden vorige Woche ca. 310 Stück verkauft und mit 65 Pf. das Pfund bezahlt. D. Frankfurt a. M., 31. Jan. Das heute vor⸗ liegende matte Abendparis wurde durch steigende Wlener Morgencourse paralysirt und die Börse verkehrte in fester Haltung bei steigenden Coursen. Die Ultimoliquidation ging ohne Schwierigkeiten von statten. In Creditaetien und Staatsbahnaetien stellte sich Stückemangel heraus. In besonderer Nachfrage waren österr. deutsche Bahnen, in Folge dessen der Verkehr ein sehr freundliches Aus: sehen erhielt. Die Spekulationspapiere zeigten sich bei unregelmäßigem Geschäft verhältnißmäßig weniger belebt, Creditaetien, gestern Abend 245¾, heute pr. Februar 246-5 ½ und 246 ½¼, pr. comptant 247¼— 5% und 246½. Staatsbahnactien, gestern Abend 2527/8, heute 2538/—6— 245 ½. Lombarden, gestern Abend 103, heute 103½ 102 ½½. Galizier, gestern Abend 245 ¼, heut 247¼— 248 ½. Oesterr. Bahnen blieben guldenweist höher. Bevorzugt waren namentlich Buschtiehrader und Böhmen: Deutsche Bahnen beliebt und steigend. Oestert Prioritäten ruhig. Ausländische Fonds besser. Banken fest. Disconto-Commandit stiegen 1½%. Meininger hoben sich bei gutem Begehr ea. //. Deutsche Fonds wenig verändert. Wechsel höher. Privatdisconto 4/ 4%, Geld⸗Cours. Frankfurt am 31. Januar 1882. Frannie.. M. 16 19-23 do. In/ Englische Sovereigns..„ 20 31-36 Russische Imperiales„%½ 16 68-72 Ducaten.„ e, „ e ae,, 9 5863 Dollars in Gold 4 16—20 Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. 1 Beginn: Freitag Abends 4% Uhr. Samstag Morgens 8½ Uhr. — 2 g 0 Filet-Decken, wire K. Friedrich billigen Preisen. 506 10 Auf Eheleute driedbeng unterm deren die IXI, 1 verpfaͤn den babe stellten au werden wir Fried Or 122 5 5 301 Di unter de Geschäft register Frie 2 Freitag bl auf bie Niestger 0 KN. Holz zur ETA **— dahie A 1* 1 1 a ichen det Big den urg Sach erung 16, 1 Jr. 0 . gekanntmachung. 387 Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Ludwig Friedrich Buderus zu Audenschmidte bei Weilmünster unterm heutige Tage mit den Braunkohlen⸗Bergwerken„Theodor“,„Theodor 1. „Theodor II.“,„Theodor III.“ in der Gemarkung Helden— bergen, Kreises Friedberg, beltiehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihungen müssen bei Ver— meidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerks- eigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht der Situationsrisse bel der Berg⸗ meisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt den 3. Dezember 1881. Großherzogliche Obere Bergbehörde. Jau p. Tecklenburg. Oeffentliche Aufforderung. 10 Ansprüche aus der von Anton Heinrich Backes Eheleute von Ober-Rosbach für das Mathildenstift zu Friedberg wegen eines Darlehens von einhundert Gulden unterm 2. Mai 1865 errichteten Hypothek, inhaltlich deren die Stücke 18/1781, XXI/362, 71217, yIII/6s, XXI/5 14, XVIJ/463,465 in der Gemarkung Ober-Ros bach verpfändet wurden, sind sogewiß binnen zwei Monaten dahier anzumelden, gegenfalls dem vom Gläubiger ge⸗ ellten Antrag auf Loͤschung dieser Hypothek stattgegeben erden wird. Friedberg am 15. Dezember 1881. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Sellhelm. Schilling, Gerichts-Accessist. Bekanntmachung. 1 dan — L 1 1 6 1 e. 1 1 l 81 — 1. 5 f * 1 9 Dienstag den 7. 91 Das von Ernst Ludwig Weihl zu Friedberg inter der Firma„E. L. Weihl“ daselbst begründete Zeschäft in Kohlen und Baumaterialien ist im Firmen egister eingetragen worden. Friedberg am 28. Januar 1882. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Süffert. Hohenstein, Hülfsgerichtsschreiber. 1 f Fischerei-Verpachtung. „Nachmittags 3 Uhr, Freitag den 3. Februar d. J. — Uauf biesigem Rathhaus die Fischerel in der Usa in esiger Gemarkung öffentlich meistbietend verpachtet erden. Fauer bach b. Fr. den 27. Januar 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Fauerbach b. Fr. 174 Helfrich. Holz-Versteigerung. Im Walde der Gemeinde Söͤdel kommt folgendes kelz zur Versteigerung: Donnerstag den 9. Februar: 100 Eichen-Stämme, zusammen 42 Festmeter, 1 Buchen⸗Stamm, 1,45 Festmeter, 2 Nadel⸗ Stämme* 1,28 Festmeter, 168 Eichen⸗ und Buchen Derbstangen zu Deichseln und Längwieden geeignet. Freitag den 10. Februar: 69 Raummeter Buchen⸗Scheiter, 1 77 5„ Knüppel, 12 25 Eichen⸗ 4 102 1 Buchen⸗Stöcke, 10 4 Eichen 1420 Wellen Eichen⸗ und Buchen Reisig. Samstag den 11. Februar: 5040 Wellen Eichen- und Buchen-, 2½ Meter langes Durchforstungsreisig, 2 Raummeter Buchen⸗Scheiter, 44 Knüppel, 20 1* 220 Wellen Die Verstei Elchen⸗ Nadel⸗ Nadel Reisig. . erung ist jedesmal Vormittags 9 Uhr und te Zusammen unft am Eingange des Waldes. Sodel am 29. Januar 1882. Großherzogliche Bürgermeisterel Soͤdel. 8 Rei 6. Jagd⸗ Verpachtung. Februar, Nachmittags 1 Uhr, soll der Gemeinde Soͤdel auf 150 Hectaren Wald und % Heetaren Feldgemarkung zustehende Jagd in hiesigem Meindehause auf weitere 6 oder 11 Jahre verpachtet Men. Södel am 29. Januar 1882. Großherzogliche Bürgermeisteret Söͤdel. Reig. Ein noch guter Kuhwagen zu verkaufen bei 336 * Ein Pferd, für einen Monatsdienst wird gesucht. Es werden verstelgert aus den Districten Kühunner: 403 30 2 Kiefern- Stämme von 18—41 em Lärchen- Stämme von 19 Fichten⸗-Staͤmme von 28 1 Eichen⸗Derbstange von 1 14 Buchen⸗Derbstangen, zu 2 9 * 2 Holzart Scheiter Buchen 119 Eichen 1 Nadelholz 32 Bei den Eichen-Rnüppeln befinden sich 35 130 Raummeter in Schichten von 3 Die Versteigerungen beginnen schlag und am 14. Februar bei Fichten⸗Stämme in ertheilt wegen des Holzes nähere Auskunft, dasselbe Das mit Kalk gespritzte Holz w Sollte das Bauholz am 13. baber den verbleibenden Rest, kommt, vorher einsehen. Zusammenkunft am 13. Februar im Die Nadel⸗Stämme sind großentheils Eichelsdorf den 20. Januar 1882. 386 Holzversteigerungen in der Oberförsterei Eichelsdorf. Raummeter in Schichten von 3 m Länge, zu Grubenholz zc. geeignet. an beiden Tagen Morgens 9½ Uhr, sie finden am 13. Bürgermeister Blum in Eichelsdorf statt, das Tlefestruth werden bei der Verstelgerung nicht v Chaussee, etwa 1½ Stunden von der Eisenbahnstation Nidda und ist auf dur ird nicht versteigert. Februar nicht sämmtlich versteigert werden konnen, welcher dann am 14. Februar ebenfalls bei Flschwäsem, Großer Irrhauskopf, Hlrtsprung, Tiefestruth und 1. Montag den 13. Februar 236 Eichen Stämme von 1448 em Durchmesser und 2— 11 m Länge mit 58,00 Festmet er, Durchmesser und 5—18 m Länge mit 247,09 41 em Durchmesser und 5 21 m 38 em Durchmesser und 20— Festmeter, Länge mit 35,49 Festmeter, 26 m Länge mit 4,18 Festmeter, em Durchmesser und 4 m Lange mit 0,05 Festmeter, enkwieden ze. geeignet. Dienstag den 14. Februar Nnüppel Reisig Stoͤcke Raummeter 151 280 64 63 94 43, 211 349 15,3 m Länge, bei den Nadel⸗Knüppeln Februar im Holz⸗ Brennholz sowie die beiden „Forstwart Numrich in Eichelsdorf lbar an der Eichelsdorf⸗Glashütter chaus chaussirten Wegen gut abfahrbar. orgezeigt sitzt meist unmitte so wollen die Steiglieb⸗ Bürgermeister Blum zum Aus gebot Distriet Fischwäsem bei Stammbolz Nummer 1. zu Eisenbahnschwellen geeignet. Großherzogliche Oberföͤrsterei Eichelsdorf. Heyer. Bekanntmachung. d. Mts. im Ober⸗Mörler Ge 1 Gaulskopf, abgehaltene Holzver— steigerung ist nicht genehmigt worden und kommen deß— halb Freitag den 3. Februar, Morgens balb 10 Uhr, folgende Holzsortimente nochmals zur Versteigerung: 24960 Durchforstungs Wellen, 12250 Gebund Ginstern, 1025 Gebund Dörner. Der Weg nach dem Schlag zu wege. „Zahlungstermin bis den 1. Juli d. J. Ober⸗ Mörlen den 28. Januar 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen. Jeckel. 0 f Holz-Versteigerung. Freitag den 3. Februar, Vormittags 10 Uhr, kommen im Griedeler Markwald zur Versteigerung: 30 Stück Nadelholz ⸗Derbstangen, 32„ desgl. Reisstangen, 35 Raummeter Buchen Knüppel und 9000 Stück Buchen- und Eichen Durchforstungswellen. Zusammenkunft ist am Forstgarten. Grtedel den 30. Januar 1882. Die Freitag am 27 . meindewald, Distriet geht üb 2 342 Großherzogliche Bürgermeisterel Griedel. Weß. Feinste Eiergemüs-Nudeln, Aechte Neapolitaner Maccaroni, Feinste türkische Zwetschen, amerik. Apfelschnitten, 15 jlalienische Brunellen b Wilhelm Fertsch. 401 55 305 el g Inge Bellnssen. Blasenbeschwerden, ꝛc. jeden Stadiums heilbar durch mein Spezialverfahren. Auslagen gering. Prospeet und Zeugnisse gratis. 80 F. C. Bauer, Wertheim a. Main. 2— Sichere Existenz durch Uebernahme elnes Liqueur- und Essig⸗Geschäftes en gros) mit alter bewährter Kundschaft in Frank⸗ furt a. M. Erforderliches Kapltal 6— 7000 Mark. Gef. Offerten unter Z. 6270 an Haasenstein& Vogler, Frankfurt a. M. 389 Jeden Freitag frisch gewässerten Labberdan, per Pfund 36 Pfennig, bet 12 Wilhelm Fertsch. unter drei von einer Abstammung die Wahl, steht zu verkaufen bei 303 0 Ober Mörlen. Anton Burk, Müller. Eine brave Frau Näheres bei der Ober-Mörlen. Caspar Wagner 11. 1 Krped. d. Anz. 400 W. Messina- Orangen, Malaga- Citronen, Smyrna- Feigen, Datteln, Tafel- Rosinen, Krach- mandeln stets frisch bei 306 Wilhelm Fertsch. Vorschuß-& Credit-Verein zu Friedberg. Eingetragene Genossenschaft. Ausweis pro Januar 1882. 399 Einnahme. Kassebestand pro 1. Januar 1882 M. 31660. 10 Wechsel„ 43364. 57 Depositen 1 6600.— Inkasso⸗Wechsel 1 394. 99 Conto-Corrente A.„ 56487. 68 Conto- Corrente B. 1 34524. Spar⸗Einlagen„ 71684. 52 Anlehen„ 182865.— Pfennig ⸗Sparkasse 7 1488. 15 Bank⸗Conto„ 20000.— Auswärtige Correspondenten 8 6150.— Stammantheile, Monatsbeiträge 8 8 Reservefonds, Beitritt 4 12.— Effeeten„ 20841. 25 Wechsel⸗Zinsen 1 810. 95 Depositen-Zinsen 4 217. 75 Unkosten 8 8. 40 M. 477117. 36 Ausgabe. Wechsel M. 162866. 76 Depositen 4 6740.— Conto⸗Corrente 4.„ 63338. 16 Conto⸗Corrente B.„ 46880. 83 Spar Einlagen„ 296596. 44 Anlehen 5 628. 7 Pfennig Sparkasse 0 180. Bank-Conto„ 16686. 99 Auswärtige Correspondenten* 216. 40 Effeeten 9 7821. 10 Unkosten 5 1097. 97 Kassebestand per 1. Februar 1882 1 21185. 01 M. 477117. 36 Eingang. Ausgang. in bester, gesunder Waare, 304 Hosenträger 73203. 60 Wechsel-Conto-Corrent A. M. 88552. 89 „ 1551. 85 Wechsel-Conto⸗Corrent B. 5 312. 40 68247, 64 Wechsel-Bank-Conto„ 11893. 99 13416. 94 Wechsel Giro„ * 99 Wechsel⸗Inkasso*—.— 21092. 85 Effekten 82863. 16 M. 177730. 15 M. 114736. 54 Neue Italienische Kastanien ** (Maronen) per Pfund 20 Pfennig, bet Wilbelm Fertsch. zu den billigsten Preisen bel K. Friedrich. n 2 — —— — Einladung. Auf Veranstaltung des Frauenvereins der Gustav⸗Adolf⸗Stiftung findet zum Bestens des Vereins Sonntag den 5. Februar im Saale des Hötel Trapp eine dramatisch— musikalische Abendunterhaltuug statt. vortragen abwechselnd. ausgegeben wird. Zur Darstellung kommen Das Naͤhere besagt das Programm, 11 lebende Bilder mit Musik— welches am Eingang des Saales Eintrittskarten sind in den beiden hiesigen Buchhandlungen und Abends an der Kasse zu (In der kurzen Correspondenz in der vo als Tag der Darstellung der 12. Februar angegeben.) haben. Eintrittspreis 1 Mark, für einen reservirten Plaß 1 Mark 50 Pf.— Anfang 7½ Uhr. Anzeigers war irrthuͤmlich rigen Nummer des 395 Feuerversicherungsbank für Peutschland in Sotha. Bekanntmachung. Nach dem Rechnungsabschluß der Bank fur das Geschaftsjahr 1881 beträgt die in 711 Proecent demselben erzielte Ersparniß: der eingezahlten Prämien. Die Banktheilhaber empfangen, nebst einem Exemplar Antheil in Gemäßheit des zweiten Nachtrags zur des Abschlusses, ihren Dividenden— Bankverfassung von 1877 der Regel nach beim nächsten Ablauf der Versicherung, beziehungsweise des Versicherungsjahres, durch Anrech— nung auf die neue Prämie, baar durch die unterzeichnete Agentur, in den in obigem Nachtrag bezeichneten bei welcher auch die ausführliche Nachweisung zum Ausnahmsfällen aber Rechnungsabschluß zur Einsicht für jeden Banktheilnehmer offen liegt. Friedberg im Januar 1882. 388 Jos. Hoffmann, Agent der Feuerversicherungsbank f. D. zu Gotha. Die Vaterländischen Feuer- und Hagel-Versicherungs-Actien Gesellschaften haben mir eine Agentur übertragen und erlaube zu Elberfeld sch mir daher mich zur Vermittelung von Ver— sicherungen gegen Hagel- und Feuerschaden ergebenst zu empfehlen. Rodheim v. d. H., 30. Jan. 1882. Wilhelm Holl II. Feinster 77 1* Hollaͤnderkäse, per Pfund 56 Pf., in Laiben von 10 Pfund wesent⸗ lich billiger, bei 393 Wilhelm Fertsch. Gesundheitsunter jacken ärztlich empfohlen, sowie Unterhosen, für Erwachsene und Kinder, zu den billigsten Preisen bei 44 K. Friedrich. Verkaufs Anzei nzeige. Während meiner Anwesenheit von 8 Tagen ver⸗ kaufe ich meine zu Ober⸗Mörlen, unmittelbar an der Kirche im Vorndorf gelegene Hofraithe, bestehend in Haus, Scheuer(unter derselben ein gewölbter Keller), Stallung, Brunnen im Hof, unter dem Haus eine Schmiedewerkstätte, in welcher über 30 Jahre das Schmiedegeschäft mit dem beslen Erfolg betrieben wurde, zu ausnahmsweise sehr günsligen Beding⸗ ungen. Ober⸗Mörlen den 28. Januar 1882. 392 Pet. König. 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VVV Ein vollständiger zum Ein- und Zwei⸗ lere Wagen, anfahren 368 neuer g geeignet, steht zu verkaufen bei 2 5 2 8 —— 5 25 2 — 2 S S 3 K 2— — SS S2 5 3 S* — 33 25 2 80 — 5 3 1 22S S5 SS e— 2— 1 8 2 11— 4 3 2 D 22 ͤ — S S2 2 2—— S S S = 22 2 3 . 1—— 380 8 8 2—— S 28222. —— S 5 2 SSS . 2 M. r ss l— SOS* 8 2— S 3 2 38838 — SEE Ae —— 2— 8 2 S S2 S 2 O 2 2 15 „ 2 95460 8— 8.8* 2 8 2 — S 2 SN 7—„ 5 — 2 2 S S= K S—.. — 1—— G. ee— 3— S 2 5 E— S SSS S* 5— , „ 3 *— 2. 2 SS S8 — S 8 3 8 5 5 — D 2 8 Vorräthig bei Carl Bindernagel in Friedberg: Ruth und erste Hülfe bei plötzlichen Erkrankungen und unglücksfällen bis zur Ankunft des Arztes. Nebst Angabe der Krankheits-Kennzeichen und Bemerk⸗ ungen über diätetische Behandlung und Krankenpflege von Ir. Eduard Reich. Preis M. 1.50. Reichelsheim Wagner August Mühlig. Air N Vormundschaftsgeld sind 3500 Mark aus zuleihen bei 402 A. Steinhäußer. Kragen, Manschetten aue a Fredric. Junggesellenverein Friedberg 1 Freikag den 3. Februar er., Abends 8 ½ Uhr, Generalversammlung im Vereinslocale, Tagesordnung: Rechnungsablage für das Jahr 1881. Neuwahl für die ausscheidenden Vorstandsmitglieder. Betheiligung an den Maskenfesten in Butzbach, Mainz, Cöln und München. Der Vorstand. 5 Friedberg. Samstag den 4. Februar, Abends 8½¼ Uhr, General⸗ versammlung im Vereinslocal. Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht für 1881. 2. Wahl des Vorstandes und der Beamten. Punktliches Erscheinen wird unter Hinweis auf 8 31 der Statuten erwartet. 382 Der Vorstand. 2 Bezugnehmend auf die Bekanntmachung der Direction des landw. Berzirks-Verein Friedberg in Nr. 13 theilt Unterzeichneter mit, Ackerbauschule geschlossen und Unterzeichneter abwesend ist, während die Schule sonst an Wochentagen von 8 bis daß Samstag den 4. d. Mts. die 12 Vormittags und von 2 bis 4 Nachmittags geöffnet ist. Friedberg, 1. Februar 1882. Dr. Tobisch. Twirthschasts- Eröffnung Hierdurch die ergebene Mittheilung, daß ich unterm Heutigen eine Wirthschaft eröffnet habe. Indem ich beste und billigste Bedienung zusichere, sehe ich einem geneigten Zuspruch entgegen. Bad⸗Nauheim, 1. Februar 1882. Christian Salzmann, Eck der Haupt⸗ und Mittelstraße. Frische 5 Schellsische 396 Wilhelm Fertsch. Unterzeichneter empfiehlt sein großes Lager in Floßholz(Böden) in Originalspannung, d. h. nicht in einzelnen Stämmen, sondern in ganzen Böden und zwar: 10r Böden, 10—13 Meter lang, von M. 20. an, 1 11—14 5 5„ 379 1777777000 r„ 13—16„ 17* sowie alle Bretter-Sorten. Ed. LL 8 E Schäfergasse 15., Frankfurt am Main. Monogramme Briespogen 1 Couverte besorgt billigst und in ele⸗ gantester Ausführung Ke e ee rens 8 Damen- und Kinder-Schürzen 71 zu den billigsten Preisen bei K. Friedrich. Norwegische f Delicateß-Häringe, per Stück 2 Pfennig bei 394 1 57 une 233 Wilhelm Fertsch. Todesanzeige& Danksagung. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, daß es dem All⸗ mächtigen gefallen hat, unseren lieben Vater und Großvater Heinrich Wind in seinem 75. Lebensjahre zu sich zu rufen.— Zugleich sagen wir allen Denen, welche den Verstorbenen zur letzten Ruhestätte geleitet haben, unseren tiefgefühltesten Dank. 404 Die trauernden Hinterbliebenen. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. — Die einspal! Annoncen — . zu der al Versamm 1 5 r 1 5 Schlesien * von Me — — 0 und die sind gest von Elle. regierung haben di rchio ut J polhbezug etwa gen bveränder 1 sessen N zu ber holzes des He hächstge Bestimn Aer an Schatten und wer Hehandha eringen dug auf Fühht 0 größere ö Waldi. in beso handen