mn 1881. Weh, 11 ange, N 1 Nasaben W. en. leu ald. slssche Id. Ferisch. Rum de Batavia. I. Serubet. g onen, angen deln Fertsch. mne f 1 Derr * —ü—*— Samstag den 31. Dezember. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Zif Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), e —— fersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Ans dem Großherzoglichen Regierungsblatt Nr. 27 ist zu publiciren: Bekanntmachung, die Bildung der Amtsgerichtsbezirke Hungen, Lich, Homberg, Alsfeld, Vilbel und Friedberg betreffend. Das Reichsgesetzblatt Nr. 28 enthält: Betreffend: Beitrag der Gemeinden zu den Amtlicher Theil. Lehrer-Lesevereinen des Kreises. ä Laubach, Grünberg, Allerhöchster Erlaß, betr. die Erhöhung der in Gemäßheit des Allerhöchsten Erlasses vom 25. April 1881 aufzunehmenden Anleihe. Friedberg den 28. Dezember 1881. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Da nunmehr das Gemeinderechnungsjahr mit dem 1. April beginnt, so erscheint es geboten, auch den betreffenden Beitrag demgemäß zu entrichten. Wir beauftragen Sie darum hiermit, zur Herbeiführung dieser Aenderung Ihre Rechner anzuweisen, für das laufende Rechnungs— jahr 1881/82 statt des bisherigen Jahresbeitrags noch/ Jahr weiter auszuzahlen und zwar: 1. für den Bezirk Friedberg an den Rechner, Lehrer Lehleitner zu Rödgen; 2. für den Bezirk Butzbach an den Rechner, Lehrer Frees zu Nieder-Weisel; für den Bezirk Vilbel an den Rechner, Lehrer Rausch zu Vilbel. vierteljährigen Beitrags Ihrem Rechner besondere Zahlungsauweisung zufertigen. Wo der bisherige Jahresbeitrag bereits bezahlt sein sollte, wollen Sie über Auszahlung eines weiteren Dr. Braden. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Wilhelm Jung von Butzbach wurde als Polizeidiener für diese Gemeinde ernannt und verpflichtet. Ausgewiesen aus dem Großherzogthum auf Grund des F. 3 Absatz 2 des Freizügigkeitsgesetzes: Christian Thiele von Neudorf, Kreis Ballenstedt, Anhalt; Caspar Fick von Bornheim; Ferdinand Brücher von Hanau; Karl Bonner, Eisenformer aus Hattenrod, Kreis Biedenkopf; Johann Stock aus Neuschanz, Kreis das., Holland; Philipp Bernhard aus Fulda; Magnus Bug von Melzdorf, Regierungsbezirk Fulda; Johannes Hock aus Monshausen, Kreis Biedenkopf; Andreas Schnitzer aus Roßdorf bei Hanau; Peter Müller, Müller von Pellingen, Kreis Trier; Georg Goller aus Mainstorkheim, Bezirksamt Aschaffenburg; Albert Goppelt aus Straßburg ii E.; Arthur Robert Hey aus Wangen— heim bei Gotha; Julius August Seybold aus Chemnitz in Sachsen. Wegen Bettels bestraft: Julius August Seybold aus Chemnitz in Sachsen; Heinrich Koch aus Lieblos, Kreis Gelnhausen; Johannes Wiener aus Griesheim bei Darmstadt; Nicolaus Schleich aus Lichenroth, Kreis Gelnhaufen. Deutsches Reich. Darmstadt. Die societé philomatique be— absichtigt in Bordeaux im Jahre 1882 ihre 12. allgemeine Ausstellung von Erzeugnissen des Ackerbaues und der Industrie zu veranstalten und damit eine Ausstellung von Weinen, Spiri— tuosen, Liqueuren und gegohrenen Getränken zu verbinden. Zu der letzteren Ausstellung sollen auch Ausländer zugelassen werden. Die Großh. Centralstelle für die Landwirthschaft ꝛc. ist in den Stand gesetzt, über die Bedingungen der Zulassung den Interessenten nähere Auskunft zu ertheilen. Berlin. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ repro— ducirt zwei Artikel aus dem„Temps“ und„Paris— Journal“, die in derselben Absicht geschrieben seien, wie jüngst ein Artikel des„Soir“, näm— lich Deutschland in Italien zu verdächtigen. Die„Norddeutsche“ bemerkt dazu: Wir unter— lassen es, die Artikel zu commentiren, und ver— zichten darauf, sie zu widerlegen; wir wollen aber darauf aufmerksam machen, daß die oben— genannten zwei Zeitungen gerade so wie der „Soir“ in dem Rufe stehen, von einflußreichen französischen Staatsmännern inspirirt zu werden. — 29. Dez. Der Kaiser empfing heute den Unterstaatssecretär Busch, der von Rom zurück— gekehrt ist. Gestern wurde Busch von dem Kronprinzen empfangen.— Nach der„Nordd. Allgem. Ztg.“ ist das Staatsministerium mit schriftlichen Gutachten über die kirchenpolitischen Vorlagen für den Landtag beschäftigt. Gleich— zeitig soll über die Stellung zu dem Antrag von Windthorst Beschluß gefaßt werden. Außerdem wird dem Landtage eine Vorlage über die Kreis— und Provinzial-Ordnung von Hannover zugehen. Kiel. Die„Kieler Zeitung“ meldet das am 25. d. in Folge eines Herzleidens erfolgte Ableben des Prinzen Friedrich zu Schleswig— Holstein-Augustenburg, Grafen von Noer. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Die„W. Ztg.“ veroffentlicht das Gesetz über den Ankauf der Westbahn. Frankreich. Paris. Das„Journal officiel“ meldet die Ernennung des früheren Staatsraths Weiß zum Director der politischen Angelegen— heiten und der Archive im Ministerium des Auswärtigen. 29. Dez. Der Handels-Vertrag mit Schweden wird morgen unterzeichnet werden. Die officiellen Verhandlungen über den englisch— französischen Handelsvertrag werden am Samstag wieder aufgenommen und dann regelmäßig fort— gesetzt. Großbritannien. Dublin. Der Geheime Rath verfügte, daß künftighin Emissionsmandate in solchen Districten, in denen der Belagerungs— zustand erklärt ist, nicht mehr persönlich behändigt, sondern brieflich per Post zugestellt werden sollen. Ein Erlaß des Vicekönigs verbietet das unbefugte Halten und Tragen von Waffen in den Grafschaf— ten Dublin, Waterford, Kildare, South Drogheda, Meath, Tipperary, Wexford und Wicklow. Türkei. Konstantinopel. Der Sultan hat einen Vertrag mit den Banquiers von Galata genehmigt, welcher die Conversion mit den Bond— holders vollständig ergänzt. — 29. Dez. Die Bondholders versammelten sich gestern zum letzten Male. Das Conver— tirungs-Protokoll wurde unterzeichnet und die aufrichtige Mitwirkung der Pforte constatirt. Darauf nahmen sie offiziell von den indirecten Steuern Besitz. Diese wurden bis zum 14. März der gegenwärtigen Administration überantwortet. Bourke ist bereits abgereist. Rumänien. Bukarest, 28. Dez. Das Budget für 1882 wird morgen den Kammern vorgelegt. Es weist einen Ueberschuß von 310,762 Frs. auf. Die Ausgaben für die Staatsschuld sind zu 45, die für das Kriegs— ministerium zu 26½, für Arbeiten zu 9, für den Unterricht zu 10ͥ Million Franken veranschlagt. — 29. Dez. Deputirtenkammer. Jonescu verlangt Mittheilung der diplomatischen Acten— stücke betreffs der nunmehr beglichenen Differenz mit Oesterreich-Ungarn. Dieses Verlangen wird dem Minister des Aeußeren mitgetheilt. Cogal⸗ niceanu interpellirt, welche Maßnahmen die Re— gierung ergriffen habe, damit das Land durch die Verfügung der austro-ungarischen Regierung, welche die Viehausfuhr vom 1. Januar 1882 an zu verhindern bezwecke, nicht Schaden leide. Die Regierung wird in drei Tagen antworten. Rußland. Petersburg. Der Petersburger Correspondent des„Daily Telegraph“ meldet über das bereits kurz erwähnte Complott:„Ich erfahre soeben aus unanfechtbarer Quelle, daß ein Complott entdeckt worden, welches die Er— mordung des Kaisers von Rußland in der Karavaniastraße, die er, wie erwartet wurde, auf seinem Wege von dem Palaste nach der Michael-Reitschule anläßlich des jüngsten St. Georgsfestes passirt haben wuͤrde, zum Zweck hatte. Es war erwartet worden, daß der Ezar für den Tag nach Petersburg kommen und dem Herkommen gemäß eine Revue über die Truppen der Garnison in der Reitschule abhalten würde. Asien. Calcutta, 28. Dec. Ayub Khan ist am 14. Dec. auf dem Weg nach Teheran bis zu der persischen Stadt Khaff gekommen. Aus Stadt und Land. g. Vilbel. Am vergangenen Dienstag war unsere ganze Stadt in Trauer gehüllt und fand hier ein Leichen⸗ begängniß statt, deßgleichen sich die ältesten Leute hier nicht erinnern konnen. Es galt der Frau Anna Fink, geb. Buchinger, einzigen Tochter des hier im Amte er— grauten und so sehr beliebten katholischen Lehrers Buchinger die letzte Ehre zu erweisen und hatten sich zu diesem Be— hufe von Nah und Fern mehrere Hundert Leidtragende ein— gefunden. Die hiesigen Gesangvereine Liederkranz und Lie⸗ derzweig sangen am Grabe. Die so früh Dahingeschiedene welche allerseits sehr beliebt und ein Muster als Jung— frau und Hausfrau war, hatte sich noch nicht lange in den Stand der Ehe begeben und erlag unter den groͤßten Schmerzen dem ersten aber unglücklichen Wochenbette. Friede ihrer Asche und Trost den trauernd Hinterbliebenen! g. Vilbel. Schon längere Zeit geht man mit dem Plan um, zwischen Frankfurt und Friedberg eine Runkel⸗ rüben⸗ Zuckerfabrik zu etabliren. Zu diesem Behufe ist der jährliche Anbau von mindestens 2000 Morgen Runkelruͤben nöthig und fanden in letzterer Zeit diesbe— zügliche Versammlungen von Landwirthen an mehreren Orten in genanntem Rayon statt. Ebenso tagte am ver— gangenen Freitag Abend im Gasthause zur Rose dahler eine Versammlung von ackerbautreibenden Maͤnnern, bei welcher eingehend die Licht- und Schattenseiten des Runkelrübenbaues und der Etablirung einer Zuckerfabrik Oberhessischer Anzeiger.. 13 — ä———ẽ . a 2 8 7. 5 5 . TTT . r ——— — rörtert wurden. An den Debatten nahmen vornehmlich Buͤrgermeister Hinkel, Oeconom Grimm, Jam in, Kalbhenn und A. Simon jun. Theil und gelangte man vorläufig zu der Ueberzeugung, daß die Etablirung einer Zuckerfabrik und der dadurch besser zu bewerk— stelligende Runkelrübenbau für unsere engere Gegend in allen Beziehungen nur von Nutzen sein könne und wurden von den anwesenden Landwirthen sofort über 30 Morgen Ackerland zum Anbau von Runkelrüben gezeichnet, exel. der Anzahl Morgen, welche der Gräfliche Pachter Grimm dahier zur Verfuͤgung stellt. Von der stattgehabten Er— örterung lassen wir Einiges hier folgen: Von den Zucker⸗ fabrikatlonen ist weitaus am höchsten ausgebildet die Runkelrüben⸗Zuckerfabrikation, aus welcher viele Ein⸗ richtungen und Methoden auf die Verarbeitung des Zucker— rohrs übertragen sind. Die Runkelrüben, welche auf Zucker verarbeitet werden, sind durch die Cultur und Bastardirung aus Beta vulgaris L. hervorgegangen; sie besitzen eine spindelförmige oder mehr oder weniger der Kugelgestalt sich nähernde Form, sind entweder durchweg weiß, gelb oder roth oder im Innern weiß mit gefärbter Oberhaut, oder in den coneentrischen Ringen verschieden gefärbt. Beim Wachsthum bleiben sie entweder ganz in der Erde, oder erheben sich mit dem Kopf mehr oder weniger über die Erdoberfläche. Man verlangt von ihnen regelmäßige Gestalt mit einfacher allmählich ver— laufender Spitze und möglichst wenig Faserwurzeln, ein mittleres Gewicht von 0,75— 1 Kilogr. höchstens, da größere Rüben in der Regel zuckerärmeren Saft besitzen, weißes, hartes, dichtes Fleisch und einen wenig aus der Erde hervorragenden Kopf. Die hauptsächlichsten Spiel arten sind: Die weiße schlesische Rübe, birnförmig, mit breiten Blättern und hellgrünen Blattstielen; die Qued⸗ linburger Rübe, mehr spindelförmig, mit rosafarbenem Kopf und rötlich geränderten Blattstielen; die Imperial— rübe, schlank, birnförmig, mit ganz unter der Erde be— findlichem Kopf und stark gekräuselten Blättern mit ein⸗ geschnittenen Rändern; die französische Rübe, mit kugeliger Hauptwurzel und Wurzelverzweigung, sehr zuckerreich, in Deutschland durch Nachzucht von reinerer Form, aber minder zuckerreich erhalten. Die Rübe verlangt einen lockeren, tiefgründigen, humusreichen, mehr lehmigen und kalkhaltigen, als sandigen Boden mit wasserdurchlassendem Untergrund und in offener, den Sonnenstrahlen ausge— setzter Lage. Sie nimmt ihre Nahrung in der fur die Zuckerbildung wichtigsten Periode aus dem Untergrund und die Tiefeultur bat deßbalb die besten und sichersten Resultate ergeben. Reichliche Düngung gibt große Ernte, aber schlechten Saft und man baut deßhalb die Rübe in zweiter oder dritter Tracht und hilft nur mit künstlichem Dünger nach, wobei besonders auf Kali, Phosphorsäure und Stickstoff Rücksicht zu nehmen ist. Als Vorfrucht benutzt man besonders Winterfrucht, auch Gerste und Kartoffeln. Der Boden muß sorgfältig gelockert werden und erfordert mehrmaliges Ackern, Eggen, Exstirpiren und Walzen. Man säet die Runkeln in Reihen und Löchern, die 45 em von einander entfernt sind, bringt in jedes Loch einige Samen und entfernt die aufge⸗ gangenen Pflänzchen bis auf eines. Die Pflege der Run⸗ keln erstreckt sich auf mehrmaliges Behacken und Be— häufeln und Entfernen des Unkrautes. Man braucht auf ein Hektar 13,7— 15,7 Kilogr. Samen, von welchem der Neuscheffel ca. 12,75 Kilogr. wiegt. Die Keimfähig— keit desselben dauert vier Jahre und man zieht zwei— jährigen Samen vor. Die Vegetationsdauer währt 26— 30 Wochen. Zur Samenzucht überwintert man gute Rüben im Keller und in Sand und pflanzt sie im Früh— jahr in Entfernungen von 60 em aus. Vortheilhaft werden zur Samenzucht die spezifisch schwersten Rüben (auf der Rübensortirmaschine oder durch Schwimmen⸗ lassen in dichteren Flüssigkeiten) ausgesucht, da diese am zuckerreichsten sind, und von diesen wieder nur diejenigen, welche eine regelmäßige Form besitzen, ausgepflanzt. Die Rübe wird von einigen Inseeten und Pilsen manchmal gefährdet, allgemein anwendbare Mittel gegen diese Feinde haben sich nicht auffinden lassen; nur das Ein⸗ sammeln der Maikäfer und Engerlinge ist erfolgreich und auch das Einquellen der Samen mit Petroleum scheint Beachtung zu verdienen. Die Ernte beginnt, wenn die Pflanze statt der dunkelgrünen eine mehr helle und fahle, gelbliche Färbung zeigt und die älteren Blätter welken und abfallen. Häufig benutzt man Rübenhebepflüge, welche die Rüben an ihrem Standorte lockern, so daß sie leicht herausgenommen werden können, und schneidet die Blätter ab. Die Rüben werden dann in Mieten ge— bracht und mit Erde bedeckt, um sie vor dem Welkwer— den, dem Frost und der Wärme zu schützen, jedoch dürfen die Mieten nicht zu groß sein, weil sich die Rüben sonst erhitzen und eher verderben. Aus diesen Mieten bringt man die Rüben nach Bedürfniß in die Fabrik. In Folge der immer weiteren Verbreitung des Diffusions verfahrens rechnet man durchschnittlich zu 1 Centner Zucker 10 Centner Rüben, man kann annehmen, daß im Durchschnitt 1 Hektar in Deutschland 50, in Frankreich 55, in Rußland 34 Centner reinen Zucker liefert. Anbei lassen wir noch die Roh- und Reinerträge unserer zwei Hauptfrüchte, im Vergleich zu dem Zuckerrübenbau folgen: Für einen Normalmorgen. Walzen. Kartoffeln. Rohertrag: 60 Ctr. Knollen à 2 M. Kosten: 7 Ctr. Samen à 3 M.. 21 M. Häckarbest!! 120. M. Ernte Summa 28 M. 28.— Reinertrag 92. M Zuckerrüben. Rohertrag: 150 Ctr. Rüben a l M... 150.— M 52 Ctr. Rückstände à 20 Pf. 10.40 35 Ctr. Blät er à 40 Pf.. 14.—„ Summa 174.40 Me. Kosten: Samen für 6 Mark von der Fabrik unentgeltlich Hülfsdün ger Hackarbeit 8 Ernte 1 Summa 52 M. 52.—„ Reinertrag 122.40 M. Mit Rücksicht auf die Rentabilität des Zuckerrüben⸗ baues und den vielseitigen Nutzen, welche eine derartige Fabrik unserer Gegend brächte, dürfte das Projekt allen Landwirthen zur thunlichsten Betheiligung zu em— pfehlen sein. Grünberg, 28. Dez. Heute Morgen wurde im Brunnenthal ein hiesiger Bürger todt aufgefunden, der, einem Gerüchte zufolge, seinem Leben durch Vergiften mittelst Arsenik ein Ende gemacht hatte. Allerlei. Hamburg, 29. Dez. Der Dampfer„Gellert“, der um 8 Uhr Cuxhaven passirte, hat Nebels halber vor Cuxhaven Anker geworfen, was zu dem Gerüchte Veranlassung gab, er sei auf den Grund gerathen. Stettin, 28. Dee. In Gegenwart der Minister v. Stosch und Bötticher, sowie des chinesischen Gesandten Lief wurde heute die für die chinesische Regierung auf der Werft„Vulcan“ erbaute Panzer-Corvette glücklich vom Stapel gelassen. Der chinesische Gesandte vollzog die Taufe in chinesischer Sprache. Das Schiff erhielt den Namen Ting yu-en. Wien. Direktor Jauner, über welchen sich das Ge— rücht verbreitet hatte, er sei nach Paris gereist, ist vor das Wiener Landesgericht beschieden worden, wo er frei⸗ willig in die Hand des Untersuchungsrichters, Land— gerichtsraths Lauser, das Gelöbniß ablegte, daß er während der Dauer der Untersuchung einen Domizil— wechsel nur mit Wissen und Erlaubniß des Gerichts vor— nehmen werde. Bern, 28. Dee. land, fand heute ein Bergsturz statt. noch. Warschau, 28. Dec. Die Zahl der Verhaf eten beträgt 1700. Es sind meist junge Burschen aus dem niederen Arbeiterstande. Die Untersuchung ist in vollem Gang, die Ruhe wieder hergestellt. Gerichtssaal. Friedberg. In der Sitzung des Schöffengerichts vom 20. Dez. l. J. wurden Heinrich Bischoff von Beien⸗ heim und Martin Becker von Friedberg freigesprochen, dagegen die Heinrich Schmidts Ehefrau von Mel bach wegen Pfandveräußerung mit 1 Tag Gefängniß und Peter Richtberg von Romrod wegen Diebstahls und Bettelns mit zwölf Tagen Gefängniß und zwei Tagen Haft belegt. Friedberg. In der Sitzung des Schöffengerichts am 3. Januar 1882 kommen zur Verhandlung: 1) Die Privatklagsache gegen Auguste Guthmann von Ilbenstadt wegen Beleidigung. 2) Dsgl. gegen Georg Blecher III. Wittwe von Ober-Ros bach wegen Beleidigung. 3) Straf— sache gegen Nikolaus Weidmann III. von Ockstadt wegen Sachbeschädigung, Ruhestörung und groben Unfugs. 4) Strafsache gegen Heinrich Haumann von Oppenrod, Dienstknecht zu Friedberg, wegen Körperverletzung. 5) Strafsache gegen Christoph Graulich von Södel wegen Betrugs. In Lütschenthal, Berner Ober— Details fehlen Eingesandt. Den Musikfreunden Friedberg's können wir die an⸗ genehme Mittheilung machen, daß der rühmlichst bekannte und auch hierorts hochgeschätzte, in bestem Andenken stehende Künstler, Herr Professor Nossek sich in Gesellschaft seiner Gemahlin, einer in weitesten Kreisen gefeierten Eoncert— sängerin, für einige Tage unter uns befindet und am 4. Januar im Casinosaale eine musikalische Soirde zu veranstalten beabsichtigt. Wir glauben, daß diese Anzeige allein, ohne weitere Anpreisung, wohl genügen dürfte, dem bevorstehenden Concerte seitens des kunstliebenden Publikums das Interesse zu sichern, auf welches die beiden See Künstler in hohem Grade Anspruch haben dürften. Handel und Verkehr. Frankfurt, 28. December. Markt-Preise. Heu kostete je nach Qual. der Ctr. M. 4— 5.50, Stroh M. 4—4.50., Eier das Hundert M. 6—9., Butter im saaten still, Rübsen M. 00. Frankfurt, 28. Dez. Welzen still, eff. hiestger und Wetterauer M. 25., fremder M. 24½— 25, per dlesen Monat M. 24½. Roggen still, eff. hiesiger M. 21900, fremder M. 20½— 21, Gerste still, eff. blesige und Wetterauer M. 18— 19, fremde M. 18— 20. Hafer still, eff. hiesiger M. 16/5704, fremder M. 16/1—8/, per diesen Monat M. 16¼. Oel⸗ Rüböl still, eff. ohne Faß, hiesiges, in Partien von 50 Ctr. M. 32 ½. Brannt⸗ wein still, eff, ohne Faß M. 46. Wetter: gelinde.— Mehl Nr. 1 M. 39.½, Nr. 2 M. 37. ½, Nr. 3 M. 32.½, Nr. 4 M. 28. ½, Nr. 5 M. 25.½x, Roggenm 0,1 (Berliner Marke) M. 26.½— 27, 1.(Berliner arke) M. 25.½, 2.(Berliner Marke) M. 19.½ 20. Brodpreise vom 1. bis 16. Januar 1882. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Für Friedberg: 2 Waizen, ½ Korn. 2 Korn, ½ Walzen. Erste Sorte 2 Kilo 61 Pf. Zweite Sorte 2 Kilo 55 Pf. 10 7 1 7 0 7. 1 1 28 7 „5„ 1 õ—ͤꝰ„ 1 5 7 7 5 ůõ7e 1 14 7 Dritte Sorte Brod(2 Kilo) 48 Pf. Wecke bei sämmtlichen Bäckern 3 Pf. pr. Stück. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. Januar 1882. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evaugelische Gemeinde. Samstag, 31. Dezember, Sylvester. Burgkirche Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Neujahr. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Stadtkirche: Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Flöring. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Diegel. atholische Gemeinde. Samstag 4 Uhr: Beicht. 5 Uhr: Andacht mit Predigt. Sonntag 10 Uhr: Hochamt. 2 Uhr: Andacht. Holz-Versteigerung. 4324 Dienstag den 3. Januar k. J., Vormittags um 9½ Uhr, sollen im Rodheimer Gemeindewald, in dem Distrikte Vorderwald, folgende Holzsortimente meist⸗ bietend versteigert werden: 5 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, 59 5 Eichen-⸗Scheitholz, 10 65 Nadel-Scheitholz, 32 5 Eichen-Knüppelholz, 3 5 Nadel-Knüppelholz, 4 5 Buchen⸗Stockholz, 106 1 Eichen⸗Stockholz, 13 5 Nadel⸗Stockholz, 100 Stück Buchen-Wellen, 2640„ Eichen Wellen, 580„ Nadel Wellen, 144 Eichen⸗Stämme von 22— 73 Centimeter Durch⸗ messer, von 124,33 Festmeter Inhalt, 28 Nadel-Stämme von 15,75 Festmeter Inhalt, 4 Birken⸗Stämme von 0,77 Festmeter Inhalt. Die Zusammenkunft ist im Schlag selbst. Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird Zahlungs⸗ frist bis 1. September 1882 gestattet. Rodheim v. d. H. den 27. Dezember 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim v. d. H. J. V. d. B.; Wehrheim, Beigeordneter. Arbeits-Versteigerung. 4323 Montag den 2. k. Mts, Nachmittags 1 Uhr, soll auf hiesigem Rathhaus die Anfertigung eines Katheders, zweier Tafeln und Gestelle zu letzteren, veranschlagt: Schreinerarbeit zu 6 Mark, Weißbinderarbeit zu 28 öffentlich wenigstfordernd vergeben werden. Bönstadt den 22. Dezember 1881. 8 Großherzogliche e Bönstadt. ebe Warnung. Auszusprengen, daß ich meine Muhle bereits verkauft hätte, ist erlogen, solches geschieht nur, um die Kauf⸗ lustigen zu täuschen. Ich muß bitten, das zu unterlassen, andernfalls bin ich genöthigt, es am Gericht anhängig 1335 Rohertrag: 9 Etr, Körner 4a 11 M. 99.— M. Detail 1. Qual. M. 1.30, 2. Qual. M. 1.20, Kar⸗ zu machen. Meine Mühle steht Jedermann zur Einsicht 1 17 Ctr. Stroh à 1.50 M. 25.50„f toffeln M. 4.50— 5.50 das Malter, Weißkraut das St. und Ankauf frei. Summa. 121.50-Wf. 1015 Pf., Rothkraut 15—20 Pf., Kohlkraut 10 bis Nieder⸗Wöllstadt. Johs. Rahn. Loben: 1 Gtr. Sa 13 M. 12 Pf., Endioien 10—12 Pf., Kohlrabi 6 Pf.,— Ochsen⸗ 8 . fleisch das Pfd. 60—70 Pf., Kuh und Rindfleisch 45 bis Ein junger Eber, e e e e 4065 Pf., ght zu det Sur 5 5 hweinefleisch 70—„ 1 Hahn M. 1.001.500 Jahr alt, sehr gut zur Zucht geeignet, steht n 5 Sas 22 M. ee eee 1 Huhn M. 1.00— 1.80, 1 Gans M. 5.00 8.00, 1 Taube 9 850 bei e Bernhard Ullrich Reinertrag 102.50 M. 50—60 Pf., 1 Poularde M. 2.20—2.50 4315 in Kloppenheim. per diesen Monat M. 20½½ * 12 0 — ö r r * . 5 8. 868 gane Lager 0 R Friedberger Nähmaschinen 1 4 sottirt deutend in eine für ein lungen Ein Nit Han 4334 bracht, eingett, Schm nach 0 Ha 2—— EIK enn Habe 1 — att 1882. 2 4 e Friedberger Nähmasch 1 1 5 * 1 1 1 1 1 1 1 * 1 1 7 ö 1 2 7 75 1 18 5 . a * 4 15 1 17 4 1 1050 11 1 ö 6 Bekanntmachung. 4327 Dienstag den 3. Januar 1882, Vormittags 11 Uhr, werden auf der bei Ober-Erlenbach, an dem Wege nach Holzhausen gelegenen Russensteinhuͤtte eirea 60,000 Stück Russensteine an Ort und Stelle öffentlich gegen Baarzahlung ver— steigert. Born, Großh. Gerichtsvollzieher in Vilbel. + N 8 Faselochs-Versteigerung. 4342 Dienstag den 3. Januar, Vormittags 11 Uhr, soll ein der hiesigen Gemeinde gehöriger, sehr fetter und junger Faselochs auf dem Rathhause dahier meistbietend versteigert werden. Assenheim den 29. Dezember 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Assenheim. 8 A — 1— 4— 1 — ö 2 S 25 S * — — — — — — Cecilie 2 e ns 3 8 RAE NE NUN Jag gun manns zt ue iniog unbemannte 1 „on H. Bindewald. Fabrik-Lager silberner und goldener Herren- und Damen- Remonkoirs, 2 *„—* Regulateure& Pariser Pendules, sortirt in den verschiedensten Mustern, durch sehr be— deutende Engros-Einkäufe 20 Procent unter den früheren Preisen. Reellste Bedienung bei billigsten, festen Preisen. L. Hanau, Hof⸗Uhrmacher und Goldarbeiter. 1* 5 7 H. v. Gimborn's Schreib⸗ und Copir⸗Tinten zeichnen sich durch lebhafte Farbe, große Flüssigkeit und schnelles Trocknen aus und liefern nach längerer Zeit scharfe, nie bleichende Copten. Lager in den diversen Sorten, sowie auch in rother Tinte, blauer Tinte, Stempelfarben, flüssigem Leim ꝛt., befinden sich bei den bekannten Schreibmateriallen⸗ Handlungen. 22 in einem kaufmännischen Geschäft mit Pension im Hause für einen mit entsprechenden Vorkenntnissen versehenen jungen Mann. 2 4253 Eintritt gleich oder später. Näheres durch Rudolf Mosse(Ernst Treusch) Hanan. 5(Ag. 2476.) Bekanntmachung. 4334 Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß ge— bracht, daß der Vorstand der Sparkasse in Harheim, eingetragene Genossenschaft, den Gemeinderechner Ludwig Schmidt IV. bevollmächtigt hat, genannte Sparkasse nach außen zu vertreten. Harheim den 28. Dezember 1881. 5 Director: Jacob Menges IV. 1 5 4307 Einen Faselochs, 1½ jährig, Berner Race, zur Zucht tauglich, Gelbscheck, hat zu verkaufen 0 5 Nleder⸗Wöllstadt. Heinrich Kost, Müller. Neue Messina-Citronen, „ Valencia-Orangen bei Wilhelm Fertsch. Eine Wohnung für eine stille Familie ist zu vermiethen und kann so gleich bezogen werden. Zu erfragen bel 1 4210 Adam Söllner II. 4259 Volschuß- und Credit-Perein zu Fritdberg. (Eingetragene Genossenschaft.) Unsere Kasse bleibt, der Bestände-Aufnahme durch den Ausschuß wegen . vom 1. bis 6. Januar 1882 geschlossen. Braunkohlen-Verkauf. Für die gegen Bürgschaft auf Credit von dem Großherzoglichen Braunkohlenbergwerk Ludwigshoffnung 30 8 250*. 115 bis Ende März bezogenen Braunkohlen wird Frist zur Zahlung bis Ende uni 1882 gegeben. Die Preise der Kohlen sind für 100 gewöhnliche Klötze 3 Mark und für 100 Stü. klötze 1 Mark 20 Pf. e g f eee Die im 4. Ouartal 1881 eingelegten Bürgscheine haben für das 1. Quartal 1882 Gültigkeit. Bad-⸗Nauheim am 29. Dezember 1881. Großherzogliches Salinen- und Bergamt Bad-Nauheim. Sage r. Einladung zum Abonnement auf die I II N 82 Neuen Hessisclaen Volksblätter. Mit dem 1. Jannar 1882 eröffnen die„Neuen Hessischen Volksblätter“ ein weiteres Abonnement. Tendenz und Haltung unseres Blattes, das in seiner Unbbhängigkeit lediglich und allein auf sich selbst und die Gunst seiner Leser angewiesen ist, bleibt unverändert dieselbe. Der direete Bezug aller Telegramme von Wolff's Telegraphischem Correspondenz-Büreau setzt uns in die Lage, auch an Raschheit der Mittheilungen jeglicher An— forderung unserer geneigten Leser zu entsprechen. Local- Nachrichten aus Hessen bringen wir durch unsere in allen Theilen des Landes thätigen Correspondenten so vollständig, wie Dies nur immer möglich und wenden wir denselben unsere größte Sorgfalt zu. Dem Feuilleton wird von uns ganz besondere Aufmerksamkeit gewidmet und beginnen wir noch im Laufe des Monats Dezember mit dem hochinteressanten, spannenden Original⸗ Roman„Beno Donzini“ von Alfred Graf Adelmann. Neu hinzutretende auswärtige Abonnenten erhalten den bis zum 1. Januar erscheinenden Theil des neuen Romans, soweit der hierfür vorgesehene Vorrath reicht, gratis und franco nachgeliefert. Der Abonnementspreis beträgt für Darmstadt und Bessungen 2 M. 20 Pf., auswärts durch den Postaufschlag 2 M. 75 Pf. Inserate finden bei der großen Auflage der„Neuen Hessischen Volksblätter“ die weiteste und wirksamste Verbreitung. Bei Bestellungen, sowie überhaupt bei allen Zusendungen an uns bitten wir jedoch dringend, das Wort„Neue“ in der Adresse unseres Blattes nicht übersehen zu wollen, indem sonst beispielsweise keine Postsendung uns zugestellt wird. 4278 4326 Darmstadt im Dezember 1881. Die Expedition der„Neuen Hessischen Volksblätterz. „„ Jamaica-Rum, Batavia- Arrac, Cognac, N r b 95 9 1 Rum- Punsch, Arrac- Punsch, Ananas. Punsch 7 1 2 5 8 ee 288 Neil EN J f Selner in Düsseldorf, Chocolade- 20 Cacaos von Gebr. Stollwerck in Cöln 8 und der Compagnie frangaise, feinsten direct bezogenen schwarzen und grünen Thee, Vanille bei 42⁵8 Wilhelm Fertsch. 4338 Ph. Dan. Kümmich. I. Anthracitkohlen, zur Heizung der neuen amerikanischen Oefen und der seitherigen Füllöfen, haben wir stets auf Lager. Gebrüder Lentz, am Bahnhof Bad-Nauheim. Präparation nach streng wissenschaftlichen Grundsätzen. Niederlage bei Herrn Hoflieferant 4283 c Mid 3 Aechter 5 Z. A. Windecker, neqhemnal-Tockayerweln Friedberg(Hessen). Preise: M. 1.60 und 1.80 pr. ½ Ko. Indem ich freundlichst zu einem Versuche einlade zeichne ich Achtungsvoll 8 e Wittwe Hassan, 3678 Frankfurt a. M. Ich empfing eine frische Sendung Ueue ital. Kastanien N in durchaus gesunder Waare per Pfd. 20 Pf. 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Unterzeichneter beabsichtigt sein Haus, in welchem selt Jahren ein Geschäft mit gutem Erfolg betrieben wurde, wegzugshalber unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. 4330 I. F. als Laug, Usagasse⸗ Regenschirme in Seide und Zanella, von den gewöhnlichsten bis zu den feinsten Sorten, villigst Geschwister Schloß. 4205 bei 26 Carl Heubel, Salensteder. A a Neujahrs⸗Gratulations⸗ Karten, g ernsten und komischen Inhalts, in größter Auswahl mit vielen Novitäten bei Carl Bindernagel. Gratulations-Karten, ernsten und komischen Inhalts, in großer Auswahl bei 4310 Friedr. Streckfuß. Vorschuß⸗ und Creditverein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) Die Zinsen der Sparkasse werden vom 9. Jauuar 1882 an des Vormittags von 9 bis 12 Uhr gutgeschrieben oder ausbezahlt. Bender& Schwarz. Unseren verehrlichen Kunden und Geschäftsfreunden theilen wir mit, daß vom 1. Januar 1882 an unser Geschäft und Comptoir an den Sonntagen geschlossen ist. Friedberg im Dezember 1881. 4329 Mein Lager in Ruhr⸗ und Saarkohlen, Dielen, Stollen und Latten, Werk- und Nutzholz (Kiefern, Tannen, Eichen, Buchen, Pappel und Nußbaum), Sandstein-Waaren (Krippen, Tröge, Tritte, Gewänder, Solbänke, Platten ꝛc.), Tuffsteinen und Kaminröhren, Portland-Cement da Qual, i „Backofen⸗Platten und feuerfesten Steinen empfehle unter Zusicherung reeller und prompter Bedienung. G. H. Freundlieb (Fauerbacher Thor) L. A. Pelissier, Hanau, Tuch⸗ und Leinwand-Handlung, mit festen und billigsten Preisen, empfiehlt ihr stets nur in zuverlässigen guten Qualitäten auf's Reichhaltigste ausgestattetes Lager. 2758 Einladung zum Abonnement „Wetterauer Voten“. Durch die stets zunehmende Abonnentenzahl des„Wetterauer Boten“ haben wir uns veranlaßt gesehen, vom 1. Januar 1882 ab wöchentlich ein„Illuftrirtes Sonntagsblatt“(8 Seiten groß) dem„Wetterauer Boten“ gratis beizulegen. Das„Illustrirte Sonntagsblatt“ wird in jeder Nummer außer einem fortlaufenden spannenden Noman eine kurze Erzählung, Reise- und Länderbeschreibungen, historische Skizzen, kleine Mittheilungen, Räthsel ꝛc. enthalten. Der Inhalt des„Wetterauer Boten“ wird auch im neuen Quartal ein für den Leser interessanter sein. Außer Leitartikeln und politischen Uebersichten widmet der„Wetterauer Bote“ den inneren Landesangelegen⸗ heiten besondere Sorgfalt. Die amtlichen Bekanntmachungen des Großh. Amtsgericht Butzbach und Großh. Kreisamt Friedberg, sowie die Verloosungsliste von Staatspapieren und Anlehensloosen sind in dem Blatte ent⸗ halten. Ein wöchentlich im„Wetterauer Boten“ erscheinender Frankfurter Coursbericht setzt die Abonnenten in den Stand, sich über die Lage der Werthpapiere zu orientiren. Die in jeder Nummer enthaltenen„Vermischten Nachrichten“ werden ihres interessanten Inhalts wegen gerne gelesen werden. Als Organ der Turnvereine des Gaues Hessen sind alle diesbezüglichen Nachrichten in dem Blatte enthalten.— Besonders wichtige Begebenheiten werden durch Extrablätter mitgetheilt. Durch die Verbreitung des Blattes in der Wetterau, Vogelsberg und Amt Usingen lassen Inserate in demselben auf günstigen Erfolg rechnen. * 1 5 Wassersteine, Floskändel, 1468 unsern verehrten Inserenten bereitwilligst entgegenkommen werden. liegenden Orten gelesen werden kann. Der vierteljährliche Abonnementspreis „Illstrirtes Sonntagsblatt“ beträgt, einerlei, 1 Mark 30 Pfennig. Butzbach im Dezember 1881. Die Expedition des„Wetterauer Boten“ 4331 4 * Die kleine Zeile oder deren Raum kostet 10 Pfennig; bei mehrmaligem Erscheinen desselben Inserats bewilligen wir hohen Rabatt. Bei Inseraten von Mobiltar⸗ und Immobiliar⸗Versteigerungen gewähren wir noch besondere Vergünstigungen, wie wir überhaupt Die Ausgabe erfolgt Dienstag, Donnerstag und Samstag Nachmittags und zwar so, daß der„Wetterauer Bote“ noch desselben Abends auch auf den um⸗ für den„Wetterauer Boten“ einschließlich durch die Post oder Privatboten bezogen, frei in's Haus geliefert, Foulards Mittwoch den 4. Jannar 1882, Abends ½8 Uhr, im TCasinosaale: Concert von Herrn und Frau C. Nossek. à 2 Mark sind in beiden hiesigen Buchhandlungen und Abends an der Kasse zu haben. Eine Liste zur Einzeichnung wird ebenfalls in Cireu⸗ lation gesetzt. 4325 Junggeselleuverein Friedberg. flag den 1. Januar 1882, Abends 7½ Uhr; a Versammlung im Vereinslocal. Vortrag des Vereins- Arztes über den Werth des Tanzens in gesundheitlicher Beziehung. 4328 Der Vorstand. Zum Jahreswechsel wird ein feines Glas Ulmer Prüh 0 0 verzapft in der Eul Karl Fried 4337 rich. Restauration à la carte. 4332 Für die unseren Kindern in so reichem Maße seitens des hiesigen Kriegskameraden⸗Vereins veranstaltete Christ⸗ bescheerung, sagen herzlichen Dank 4328 Friedberg. Die Mütter der beschenkten Kinder. A. 5 5 Nei 0 Hotel Trapp, Friedberg, empfiehlt Rum per Liter M. 1, Weißweine à M. 9., 12., 15., 18. und 20., Rolhweine à M. 12., 15., 18., 20. u. höher per ein Dutzend Flaschen einschl. Glas. 4343 N 2 4034 U Fr. Fuendeling, oa, empfiehlt sein großes Lager in Brillen, Pince- nez, Augenschoner ꝛc. jene Ochsendärme, als: per Elle Mitteldarm 20 Pf., per Elle Kranzdarm 3 Pf., 1 Stück Schlunde 10 Pf., 1 Stück Ochsenblase 15 Pf., 1 Stück Kalbsblase 8 Pf. Frische Helgolander Schellsische 4341 bei Wilh. Fertsch. Feinste Punsch-ESSchzen. Rum de Jamaica, Arrac de Batavia 4340 empfiehlt Ph. Dan. Kümmich. Komplete Zugvorhangs Einrichtungen, sowle Halter, Fransen, Rosetten, Zugglocken, Rouleagux⸗ beschläge u. s. w. in größter Auswahl bei G. M. 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