1881. Donnerstag den 31. März. N 39. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und 2 5 ö 5 5 Freitag Abend N N Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, 1 Donnerstag und Samstag. 8 Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. a Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. —— N— * Amtlicher Theil. Betreffend: Das Militär⸗Ersatz⸗Geschäft pro 1881. Friedberg den 16. März 1881. Bekanntmachung. Das diesjährige Musterungs-Geschäft wird für den diesseitigen Kreis Falle durch ein Mitglied der Ersatz-Commission die Loosungsnummer zu Friedberg im Nathhaussaale 8 ee ee unentschuldigt aus⸗ in folgender Weise ee e Mittwoch den 20. April l. J., Vormittags 9 Uhr Musterung der Milttärpflichtigen aus den Gemeinden: Assenheim, Bad— bleiben, verlieren das Recht, an der Loosung theilzunehmen und können keinen Anspruch auf Berücksichtigung aus Reclamationsgründen erheben. N Außerdem wird gegen dieselben das im§ 48 der Ersatz-Ordnung an⸗ f Nauheim, Bauernheim, Beienheim, Bodenrod, Bönstadt, Bruchen gedeutete Strafverfahren eingeleitet. brücken, Büͤdesheim, Burg-Gräfenrode und Butzbach. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien haben sämmtliche Ihrer Donnerstag den 21. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Gemeinde angehoͤrigen oder in Ihrer Gemeinde gestellungspflichtigen 5 Musterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Dorheim,[Mili tärpflicht igen— die auswärts sich aufhaltenden schriftlich— auf 1 1 Dorn ⸗Assenheim, Dortelweil, Fauerbach b. Fr., Fauerbach v. d. H.] Grund der Ihnen kurzer Hand wieder zugehenden Stammrollen zu der f 5 und Friedberg. Musterung vorzuladen und eine Bescheinigung über die erfolgte Vor— ö here. Freitag den 22. April l. J., Vormittags 8 Uhr, ladung der—— beiz Z 1 a N 0 Musterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Gambach, Griedel, en. r l a eee welche durch die Groß⸗Karben, Harheim, Hausen mit Oes, Heldenbergen und Hoch-Weisel. 5 e e el eee cousta tirt werden l önnen, wie Harthörigkeit, Schwachsinnig— ꝛc. sind durch amtlich aus⸗ Samstag den 23. April ll. J., Vormittags 8 Uhr, gestellte Zeugnisse des Geistlichen, Lehrers, Bürgermeisters ꝛc. nachzuweisen. kusterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Holzhausen, Wer an Epilepsie(Fallsucht) zu leiden behauptet, hat auf eigene Ilbenstadt, Kaichen, Klein-Karben, Kirch⸗-Göns, Kloppenheim, Langenhain[ Kosten drei Zeugen zu stellen, 23. das Vorhandensein eidlich zu i mit Ziegenberg, Maibach, Massenheim, Melbach, Münster, Muͤnzen- erhärten haben. Wenn ein Militärpflichtiger wegen Gebrechen oder ö berg und Nieder-Erlenbach. Krankheit persönlich zu erscheinen nicht im Stande ist, oder wenn er f Montag den 25. April l. J., Vormittags 8 Uhr, sich in gerichtlicher Haft befindet, so ist darüber ein auf persönlicher ö Musterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Nieder-Eschbach, Anschauung derut 20 25 Zengniß E— der Bürgermeisterei — Nieder⸗Florstadt, Nieder-Mörlen, Nieder-Rosbach, Nieder-Weisel, eee eiue escheinigung des Gerichts zu W Ist* 1 Nieder⸗Woͤllstadt und Ober-Erlenbach. eee eee 1 ing des Militärdienstes N 1 Dienstag den 26. April l. J., Vormittags 8 Uhr, ns„ain dir Pre her 7 1 hierauf auf⸗ 0 a A ee e ee eee. merksam zu machen u g die erforderlichen Nachweise amtlich 8 Musterung der Militäxpflichtigen aus den Gemeinden: Ober Eschbach, eee. ö Lekule Ober⸗Florstadt, Ober-Mörlen, Ober Rosbach, Ober Wönstadt. en Die Verhandlungen über die Zurückstellungsgesuche sind, insoweit ö 1 5 Okarben, Oppershofen, Ossenheim, Ostheim und Pettermeil. es noch nicht geschehen, sofort und längstens im Termin vorzulegen. Mittwoch den 27. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Wenn die Zurückstellung auf die Arbeits-Unfähigkeit eines Familien⸗ Musterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Pohl-Goͤns,[angehörigen gegründet wird, so hat der betres ende Familienangehöͤrige Reichelsheim, Rendel, Rockenberg, Rodheim, Rödgen, Schwalheim, sich selbst persoͤnlich im Termine vor der 77255 Commission einzufinden. f 3 Södel, Staden, Stammheim und Steinfurth. Reclamationen, welche der Ersatz-Commission nicht vorgelegen haben, 1 1 24 Donnerstag den 28. April l. J., Vormittags 8 Uhr, werden von der Großherzoglichen Ober Ersatz Commission unnachsichtlich f Musterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Trais Münzen zurückgewiesen und nur dann berücksichtigt, wenn die Veranlassung zu N nt Tic berg, Vilbel, Weckesheim, Wickstadt, Wisselsheim, Wölfersheim und[der Reclamation erst nach dem Kreis-Ersatzgeschaͤft entstanden ist.— 0 Wohubach. Mit dem Kreisersatzgeschaft ist die Classification der Reserve- und 0 1. i Landwehr-Mannschaften sowie der Ersatz-Reservisten J. Classe verbunden. * Freitag den 29. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Nach Erledigung der Zurückstellungsgesuche findet an den oben bezeich— 1 im Rathhaussaale zu Friedberg: neten Tagen die Classificirung derselben rücksichtlich ihrer haͤuslichen ö Loosziehung sammtlicher Militärpflichtigen des Kreises Friedberg. und gewerblichen Verhältnisse statt. Es haben daher Diejenigen der⸗ N 1101* 5 In den genannten Musterungsterminen haben sich sämmtliche selben, welche im Falle einer Einberufung auf Juräckstellung Anspruch N Militärpflichtigen des Jahrgangs 1861 mit Ausnahme der zum einjährig- machen zu koͤnnen glauben, an den bezeichneten Tagen, Vormittags freiwilligen Dienst Berechtigten, sowie diejenigen Militärpflichtigen der 11 Uhr, zu erscheinen und ihre Gesuchk 900 sofort bei dem Unter⸗ früheren Jahrgänge, welche bis jetzt eine definitive Entscheidung noch zeichneten einzur eichen 1 naher zu kehren. 1 4 i nicht erhalten haben, pünktlich, nüchtern und reinlich gekleidet einzu 2 Die Großherzoglichen N oder Beigeordneten daten ö finden. Diejenigen Mülltärpflichtigen, welche zum zweiten oder dritten mit den Militärpflichtigen ihrer Gemeinden anwesend zu sein und dafur Male erscheinen, haben ihre Gestellungsscheine mitzubringen. Für] zu sorgen, daß die Leßteren zur bestimmten Zeit zur Bötelle sind, Militärpflichtige, welche durch Krankheit am Erscheinen verhindert sind, nüchtern und reinlich dettten en und während des Mi usterungs— * ist im Termin ein ärztliches Attest zu übergeben. f geschaͤfts ein auständiges und ruhiges Verhalten an, 1 4 nanse Nach§ 65 der Ersatz Ordnung ist das Erscheinen der Loosungs Der Civilvorsitzende der Großh. Ersatz Commisston des Kreises Friedberg. ö f berechtigten zum Loosen nicht erforderlich, es wird vielmehr in diesem! Dr. Braden. „n be, Der Civil-Vorsitzende der Großherzoglichen Ersatz⸗ Commission des Kreises Friedberg ö * 2 1 an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises und den Großherzoglichen Polizei-Commissär zu Wickstadt. 1 offeln Die vorstehende Bekanntmachung wollen Sie alsbald in Ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise veröffentlichen, Dun ge d pflichtigen, welche gestellungspflichtig sind, speciell darnach bedeuten und sich selbst darnach bemessen, auch dafür N gegebenen Vestimmungen pünktlich zur Ausführung kommen. Rinn 1*— 1* 3 5 Aull An die Großherzoglichen Bürgermeistereien in den Großherzoglichen Districts-Einnehmereien Friedberg und Medeke Wöllstadt 0 1 Wir ersuchen Sie in dun Gemeinden durch d een 5 15 N 14— eee 19 Forst⸗ und Feldstrafen für die 1. Periode 188 4 6 25. April dieses Jahres an den Zahltagen Dienstags und Vonnerstags ohne Mahnung e 1 N 58 g 5 Ines om ngap. 7 1 8 am 20. März 1881. b f Großherzogliche ai e dae eee Nleder Woͤllstadt. 9 ft: Hei zersrod,! 8 Studenhe Deinr 0 0 Zeibertenrod, Kath. Grün von Bernsfeld. Wegen Bettels bestraft: Heinr. Sommerlad von Versrod, Ant. Fluch von Studenheim, Heinr. Frank von Ober-Seibertenr 0 E Betreffend: Die Abnahme des Verfassungseides vom 1. Quartal laufenden Jahres. Das Großherzogliche Kreisamt Zur Ausschwoͤrung des Verfassungseides durch die 1 welche ohne Ortsbürger zu werden, und die, stande befindenden Ortsbürger pril 1881 haben wir auf Freitag den 8. A des früheren Kreises Vilbel und S dem erstgenannten Termine* Sie wollen hiernach Einladung ergehen lassen lassen und bis zum 5. April 1881 unfehlbar an uns einsenden. N amstag den 9. April 1881, schwoͤrung des Verfassungseides Verpflichteten aus den Gemeinden des früheren Kreises Friedberg Termin anberaumt. 8 r und Wünsche vorbringen wollen, Audienz ertheilen. unten Verzeichneten zugleich bei 3 Mark Strafe vorladen Verzeichnisse mit Bescheinigung, daß Vorladung erfolgt oder Bericht, daß keine zu laden sind, anderen Angehörigen der Kaspar Alban von Bruchenbrücken, Ludwig Kreh von Butzbach, Friedberg an die Großherzoglichen geheirathet haben, „Vormittags 10 Uhr, auf Vormittags 11 Uhr, ersteren Orte, welche Beschwerden und die im Rückstand befindlichen Carl Schneider von Melbach, im 1. Quartal dieses Jahres aufgenommenen, dem Selzerbrunnen R a 9 Friedberg den 20. März 1881. Bürgermeistereien des Kreises. sowie die hiermit sich noch im Rück⸗ aber in der Gemeinde heimathsberechtigt sind, bei Groß-Karben für die aus den Orten auf dem Rathhause dahier für die zur Aus— Zugleich werden wir in 9 4 Dr. Braden. 9 Martin Heinrich Wilhelm Kroner von Vilbel. Deutsches Reich. Darmstadt. Eine Extra-Ausgabe des „WMilitär⸗Wochenblatts“ publicirt die Personal— Veränderungen in der Armee, welche mit dem 1. April er. in Kraft treten. Leider mangelt uns der Raum, dieselben, selbst nur soweit sie auf die Großherzogliche Division Bezug haben, zu reproduciren. Wir verweisen dieserhalb auf die Darmstädter Zeitung und bemerken nur noch, daß in Gießen das neue Bataillon am 1. April ins Leben tritt. Berlin, 28. März. Die Kronprinzessin erhielt einen„Nihilisten“ unterzeichneten Droh brief, wonach der Kronprinz in Petersburg einem Attentat zum Opfer fallen würde. Die Polizei fahndet auf den Urheber dieser Büberei. — 28. März. Der Reichstag begann heute die Berathung der Brau-, Stempel- und Wehr Steuer- Vorlagen. Gegenüber Lasker, der die Steuer⸗Vorlagen bekämpfte und die beigegebene Denkschrift bemängelte, erklärt Fürst Bismarck: Die Armenlast solle durch die beabsichtigte, vom Staat zu dotirende Versicherungsanstalt verringert werden. Dazu seien Mittel erforderlich. Die Denkschrift solle lediglich eine Rede zur Ver— theidigung der Regierungs-Vorlage ersetzen. Für die Form und den Inhalt der Denkschrift über— nehme er voll und ganz die Verantwortung. „Ich stehe für mein Programm ein, werde über— all dafür eintreten und Anhänger werben. Ich betrachte das als mein Recht und meine Pflicht.“ — 29. März. Der Reichstag setzte heute die Berathung der Steuervorlagen fort, verwies die Stempelsteuervorlage an eine Commission von 21 Mitgliedern und beschloß, daß die zweite Lesung der Brausteuer Vorlage im Plenum stattfinde. Der Reichstag berieth ferner die Wehrsteuer-Vorlage und lehnte die beantragte Berathung in der Commission ab. Die zweite Lesung findet demnach im Plenum statt.— Die Verfassungscommission des Reichstags hat den Morgenblättern zufolge den Antrag v. Bennigsen, dem Artikel 13 der Verfassung hinzuzufügen, daß der Reichstag im October einberufen werde, angenommen und die zweijährige Budgetperiode und vierjährige Legislatur-Periode abgelehnt. — Die Commission des Reichstages für das Beamten-Dienstwohnungsgesetz genehmigte den Bericht des Referenten, wonach als der zu ver— steuernde Miethbetrag auf fünfzehn Procent des Diensteinkommens festgesetzt werden soll. — 28. März. Auf Grund des Socialisten— gesetzes erließ der Polizei-Präsident am letzten Samstag achtzehn Ausweisungsbefehle. Unter den Ausgewiesenen befinden sich sechs von den neunzehn Personen, welche unter der Anschuldig— ung des Hochverraths eine fast viermonatliche Untersuchungshaft verbüßt haben und in Folge ihrer Beschwerde beim Reichsgerichte am 22. März auf freien Fuß gesetzt werden mußten. Dresden, 27. März. Eine heutige Ver— sammlung des demokratischen Vereins, in welcher gegen 1500 Personen anwesend waren, wurde polizeilich aufgelöst. Trier. General-Vicar Dr. Lorenzi ist zum Capitel⸗Vicar der Diöcese Trier gewählt worden. Wiesbaden. Mitte nächsten Monats wird Kaiser Wilhelm hier eintreffen und für ca. drei Wochen Aufenthalt nehmen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 29. März. ministers verlangt behufs Deckung des Abgangs pro 1881 die Ermaͤchtigung zur Ausgabe von 50 Millionen 5proc. Papier-Rente.— Das Herrenhaus nahm das provisorische Budget pro April und Mai an. Großbritannieng. London, 28. März. Nachrichten aus Kapstadt zufolge fielen 500 Basutos in Boleka im Basutolande ein und raubten viele Pferde und anderes Vieh. Die Verluste der Colonialtruppen waren unbedeutend. — 29. März. Das Unterhaus genehmigte ohne Abstimmung in zweiter Lesung die Bill betr. die Heeresdisciplin, wodurch die Prügel— strafe abgeschafft wird. —„Standard“ erfährt, die englische Regier— ung sei formell ersucht worden, die gerichtliche Verfolgung des von Most redigirten Journals „Freiheit“ wegen dessen jüngsten Artikels über den Tod des Kaisers von Rußland einzuleiten. „Standard“ hält für sehr wahrscheinlich, daß die Regierung diesem Gesuche stattgeben werde. Es gäbe dafür einen Präcedenzfall. — Aus Newceastle vom 28. ds. wird ge— meldet: Heute überbrachte ein Bote aus Pot— schefstroom die Nachricht, daß Potschefstroom an demselben Tage sich den Boers ergeben habe, wo die Friedensbedingungen unterzeichnet wurden, und zwar nach einem heftigen Kampfe, in welchem achtzehn Mann der britischen Besatzung getödtet und neunzig verwundet worden seien. Die Boers hätten zwei Geschütze und 3000 Patronen erbeutet. Türkei. Constantinopel. Einer Meldung der„Agence Havas“ zufolge ist der englische Botschafter Goͤschen bemüht, bei der Pforte die Abtretung von Prevesa an Griechenland zu er— wirken. Man beabsichtige, eine Verständigung bezüglich Prevesa's durch den Vorschlag, dessen Festungswerke zu schleifen, herbeizuführen. — 29. März. Die Botschafter traten gestern abermals zu einer Berathung zusammen, welcher die türkischen Delegirten nicht beiwohnten. Es wird versichert, daß die Antworten der Regier— ungen auf den türkischen Tracen-Vorschlag im Allgemeinen befriedigend seien, nur England mache einige Modifikationen. Die Zuversicht auf die Erhaltung des Friedens dauert fort. Rußland. Petersburg, 27. März. Artillerie— Salven und der Donner der Geschütze der Peter— Pauls-Festung verkündeten heute der Hauptstadt die Beisetzung der Leiche des Kaisers Alexander II. Die Festungskirche war während der Feierlich— keit überfüllt. Besonders stark war der Andrang bei dem letzten Gebet. Der Katafalk war buch— stäblich mit Blumen und Kränzen überdeckt. Der Ehrendienst funktionirte in der Kirche bis das Grabgewölbe geschlossen war. Die kaiserlichen Jusignien wurden von Kammerherren in Hof— wagen, denen Detachements der Garden à cheval voranritten, in's Winterpalais zurückgebracht. — Der„Regierungs-Anzeiger“ veröffentlicht ein kaiserliches Manifest vom 26. d., betr. die Regentschaft, wonach im Falle des Ablebens des Kaisers vor der Volljährigkeit des Thronfolgers die Regentschaft auf den Großfürsten Wladimir übergeht. Stirbt auch der Thronfolger vor seiner Volljährigkeit, so bleibt Großfürst Wladimir Regent bis zur Volljährigkeit des folgenden Sohnes. Die Kaiserin führt die gesetzmäßige Vormundschaft über alle Kinder. — Die Auwesenheit des deutschen Kronprinzen hier hat die engste russisch-deutsche Allianz ge— Abgeordnetenhaus. Eine Vorlage des Finanz— zeitigt, welche in gemeinsamen Maßnahmen gegen die Internationale und gegen revolutlonäre Be— strebungen ihren nächsten Ausdruck finden soll. — 26. März. Eine zweite Mine ist in dem Hause des Grafen Mengden entdeckt worden; dieselbe bewegt sich in einer Lange von vier— zehn Arschin in der Richtung der Karawanaja-“ Straße. Man erwartet die Verhängung des Belagerungszustandes über St. Petersburg, so— bald die auswärtigen Fürstlichkeiten abgereist sein werden. Vorgestern wurde die Tochter des ehemaligen Vicegouverneurs verhaftet, welche den Verschworenen mit einem Taschentuch das verabredete Zeichen gab, welchen Weg der ver— storbene Kaiser einschlagen werde, ob dement— sprechend das Attentat überhaupt möglich sein werde. Der„Intransigent“ enthält heute folgende Depesche aus Genf: Die Verhaftung der Sophie Perowskaja betrübt alle russischen Revolutionäre sehr. Das Executivcomite beschloß, der neue Zar müsse sterben, wenn die Perowskaja zum Tode verurtheilt und hingerichtet werde. Aus Stadt und Land. Darmstadt, 26. März. Heute fällte der Schwur— gerichtshof der Provinz Starkenburg ein Todesurtheil und zwar gegen den 20jährigen Ph. Wenzel von Stein⸗ bach, welcher des Mordes, begangen an seiner Geliebten, beschuldigt war. Gießen. Schwurgerichtsverhandlung am 24. März gegen J. Habichts Eheleute von Brauerschwend, wegen Vervortheilung ihrer Gläubiger und Meineids. Die Ge— J. Habicht wissentlich falsch geschworen habe, dagegen erkannten sie denselben in Beziehung der weiteren An⸗ schuldigungen für überführt, worauf der Gerichtshof den J. Habicht in eine Zuchthausstrafe von 1 Jahr 3 Monat verurtheilte, denselben aber wegen Meineid freisprach. Die Verhandlung gegen die Ehefrau Habicht mußte wegen eingetretener Krankheit derselben vertagt werden. 28. März. Verh. gegen F. Süßmuth von Frankfurt a. M. wegen Urkundenfälschung und Betrugsversuchs. Die Ge⸗ schworenen sprachen das„Schuldig“ aus, worauf der Gerichtshof den Angeklagten in eine Zuchthausstrafe von 2 Jahr und 2 Monat und zum Verluste der buͤrger⸗ lichen Ehrenrechte verurtheilte. Ferner wurde verhandelt gegen Elis. Hansel von Udenhausen wegen Kindesmords. Die Angeschuldigte wurde für schuldig erachtet und in eine Zuchthausstrafe von 3¼ Jahr verurtheilt. Michelstadt. Ziemliches Aufsehen erregt die Ver⸗ haftung des Fuhrunternehmers Franz Matthes von Hetsch⸗ bach, wegen Verausgabung von falschem Papiergeld, von dem man bei ihm noch eine beträchtliche Menge vorge— funden haben soll. Der Verhaftete hat man mit dem Schmied aus Oberrad, welcher bei dem Versuch falsche Markscheine zu verausgaben, verhaftet wurde, in Ver⸗ bindung gestanden. g Allerlei. Frankfurt, 28. März. Wegen Verausgabung salschen Geldes— 20 Markstücke— sind gestern wiederum 2 Personen in Haft genommen worden. Marburg, 25. März. Heute Morgen waren meh⸗ rere Leute an dem hiesigen Wehrbau beschäftigt und wollten gerade eine Ramme befestigen, als das Floß, auf welchem sie standen, durch das schwere Gewicht der Ramme zum Sinken kam. Zwei Arbeiter konnten noch vom Floß abspringen, vier andere fielen in's Wasser, drei davon retteten sich, einer aber wurde vom reißenden der Fluth. N Burschen von Marbach— ist noch nicht aufgefunden. Nordhausen, 25. März. Heute Vormittag fand ein Zusammenstoß zweier Personenzüge zwischen Langen⸗ salza und Hallstädt statt. vier sind schwer, viele leicht verwundet. Handel und Verkehr. Friedberg, 29. März. Fruchtbericht. Walzen M. 28.50 Korn M. 21.50, Gerste M. 16—17, Hafer M. 15. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo 200— Zollpfund. Friedberg, 30. März. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.10— 1.15, Eier per St. 5 Pf. Gießen. Auf dem am 22. und 23. d. Mts. dahier abgehaltenen Markte waren aufgetrieben: 4 Pferde, 1690 Stück Rindvieh und 500 Stück Schweine. Die Preise blieben unverändert. Nächster Markt Dienstag 0 1 1 ä———— 1 schworenen verneinten die an sie gestellte Frage, ob Strom über das Wehr geworfen und versank alsbald in Der Leichnam des Verunglückten— eines 1 Zwei Personen blieben todt, 1 „„ r eee eee f 0 in Fr der r 9 H. i den 5. und Mittwoch den 6. i 5 27, Wi 7 8 et. 5 0 6. April, am letzten Tage 3 3 1 177716, dinsen N. 20,—10., Vortrage.— Kahle Köpfe.— Rechts rath. Mit zwei ö A N M 3 März. Wochenmarkt. Butter per Pfd. dringend offerlrt: franzöfsscher e 1 5 10,. 1 4 14.—1. 281 28 P 8 Ant 1 r 83 4 2 8 en da— 12 1 58* 0 fz. daz bez alen dealtserte zoll te. Die Preise Brodpreise vom 1. bis 16. April. * On per St. M. 1.30— 1.50, Habnen per St. M. 1 50—1.70, e saͤmmtlich per 200 Pfund Zollgewicht Nach eigener Angabe der Bäcker. * Enten per St. M. 0.—0.00, Ochsensteisch 6 Pf. per Pfd. 3 4 2 Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach 1 Kuh und Rindflelsch 46— 50 Pf., Kalbfleisch 40 bis gag Verschledene Firmen in Hamburg, Ottensen zc. bieten unverändert. f da„. 44 Pf., Hammelfleisch 60-66 Pf., Schweinefleisch 68 Pf., fast täglich in Annoncen und Cireularen Kaffeesorten zu—— 2 Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.50—5, Zwiebeln per Ctr. 5 n an, bei Abnahme von 10 Pfd. franco. Fleisch⸗. Preise vom 1. bis 16. April. ae M. 12—13., Walsche M. 7— 7.50. n des Vereins 1 7 Kaufleute hat Nach eigener Angabe der Meßger. 185 Krankfurt, 28. Marz. Viehmarkt. Auf dem hiesige 10 e Muͤhe genommen, 2 solcher Bestellungen zu machen. Für Friedber mae J n 1 Man 88* N eirea 300 Ochsen, 280 Kühe Sie erhielt das eine Mal 9½ Pfund(att 10 Pd.) ne, 2 1 1* Butzbach f en Rinder 200 Kälber und 200 Hämmel. Die Preise 1 Pfund stellte sich auf M. 1.10, wird 3 1 bel stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 60.— 64., 2. Quc er z. B. in Leipzig im Detail M. 1, bei 10 Pfd. Ab — M. 55.—60., Kübe 1. Qual. M. 58. 56. 2. 2 nahme noch billiger abgegeben. 2. Sendung ent 5 3 Geld⸗„ 2 N M. 45.—50., Kälber 1. Qual. M. 54.—58., 2 Qual. Dielt 96/10 4 Pfd. gewaschenen Rio; das stellte sich] 20 Franke 1 Ne. 5 N 7 f N. 40.—50., Hämmel 1. Qual. M. 55.—60., 2. Qual. auf M. 1. 25, 5 Detallpreis in Leipzig M. bei 10 Pfd.. N 9 17 3 8 5— WM. 40.—50 per 100 Pfd. Schweine wurden 650 St. bliger. Das Publkam wird dadurch also bei Bestell Englische Sor. 20 42 de eingeführt und mit 65—68 Pf. per Pfund bezahlt ungen aus 1 Ottensen ꝛe. nicht wenig geschädigt.] 9 iglische Smit T 41—45 ge 5 a 8 ussische Imperlales„„ 16 72—77 Frankfurt, 28. März. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 Ducaten. 1—59 M. 39., Nr. 2 M. 37., Nr. 3 M. 32., Nr. 4 M. 28. ern al marco 2 7 80—6 5 5 M. 25., Roggenmehlo 1(Berl. Marke) M. 30.50—31, Daheim Nr. 28 enthält: De he Gold. Roman Dollars in Gold a g 2 1 14 do. 5(Berl. Marke) M. 29., do. 2.(Berl. Marke)(Forts.) Traumdeuterin. G od Waetzoldt.—äͤ—:— 3. 0 M. 24., Weizen, eff. bies. ab Bahnhof k ier M. 24.00—00., Mit Illustr. Zur Naturgesch der Feldherrn. Von Istaelitischer Sottesdienst in Friedberg. ab unserer Umgegend M. 23.50— 23.75, do. fremder je nach W. v. Jechla. Von G Beaul 4 Qual. M. 22.50—2 3.50, Roggen se nach Qual. M. 21.50, Ein Arbeitstag in U. Presu 12 0 8* 4 N„ N Gerste M. 17.75— 19.50, Hafer M. 14.75— 16.50, Erbsen zwei Illstr. Am Familientische: Gehaltene unt gebr te S. 15 w. 0 7 N 12 * nd gedruckt Samsta korgens 8 Uhr. 2 Si b 1178 1241. Ar 8 1 mission. Bek anntmachu ng. Arbeits Versteigerung. N 1 Nachfolgende zur katholischen Kirche] 1224 Da die Pa v i Morgens um* Uhr, 1 in Friedberg ale gemarkung in nächster Woche 0 use da nachstehende 5 11 Maurerarbeit ex 95 Mark besitzer in Flur V, sond der G ar stnel— 1 Sumbenert arbeit 53 bach, in den Ackergä ee een M. Pf. 1 Zimmerarbeit 8361,20 kautgraben, am Holzpf Ene berschlag 105 70 5 Dachdeckerarbeit g Mar am M 8 388— 1 Schreinerar N auf 1 15 1 57 10 1 Spengler 5 llen 8 1 34— a. Glaserarbeit* ibre Kosten 1 ird 36 60 4 erg den 29. 1881 1 —* Großherzogliche Bürgermeisterei 4„ Seriba. sollen auf dem Su ibmissio nswege vergeben werd ö Pläne, V lag und Bedingungen om 8513 31. März bis 10— 12 Ubr, im n 2 zu be yt offen, woselbst auch 2 5 e l Laster Holz vversteige rung. Ab misse on auf Arbeit“ vers bi st 1 1 0 April d. J., Vormittags 1„einz a dir Später eingereichte Offerten werden nicht 8 Mainz den 25. März 1881. Fr J. A. H. Lucas Der Kirchenvorstand: bischöflicher Baumeiste r. Wilh. Bauer, Pfarrer 2 Verpachtung eines Grundstücks 3 a 1195 Die zum Steinbruch gehörigen in der Bekauntm ad Hung. Gemarkung O berb genen Grundstücke, Flur V. a 1 Nr. 389 und 457, sollen Dienstag den 5. April, Vor le eferung von grobem Kies ar le Promenad J mittags 11 Uhr, auf dem Gemein Oberhergen Freiheit u ü * öffentlich an den Meistbietenden im Termin sowie die 1881 er bekannt gemacht werdenden Bedir auf 12 Jahre forderlich werd ster isammen ungefähr verpachtet werden. 5 300350 cbm n ionsweg in Aecord Frie dberg den 5 gegeben werden. 1 Großherzog! auamt Friedberg. hmer, welche hierauf refleettren, 5 tämme von 1,70 Kubikm. Inhalt, 1 1 Angebote nebst Proben längstens Ü(⸗-Stämme von 15 Kubikm. Inhalt, * bis zum 4. April d. J., Vormittags 10 Uhr, bei uns Derbstangen von 4 Kubikm. Inhalt. Submis sion. verstegelt einzureichen. Distriet No topf am Vieinalweg ö ö Friedberg den 29. März 1881. 5 1219 Die Herstellung von Gossenpflaster an der hlesigen 7 95 Großherzo Bürgermeisterei Friedberg. 1 1 Wa Sionagoge im Betrage von 160 Mark soll auf dem Sub 226 Seri ba. Oroßherzoglich. Munster. 1 83 missionsweg öffentlich vergeben werden. I 1 4* e 3 8 Voranschlag und Submissionsbedingungen liegen auf Planirar beit.— * dem Privat Vareau des Großh. Kreisbaumeisters zur 4, 1 1 Submis ission. * Einsicht offen, woselbst auch die Offerten nach Prozenten n Das Pieaien der mae Winde, ven des Haagk 8 des Voranschlags frankirt und mit gehöriger Aufschrift straße bis an die Fauerbacher Grenze am Bahnhof, oll 1218 Die bei Erbauung eines Ha uses mit Kegelbahn 8 versehen spätestens bis Dienstag den 5. April lfd. J., Dienstag den 5. April, Vormittags 11 Uhr, auf Ort An Arbeiten und Lieferungen sollen auf dem 2 Vormittags 11 Uhr, einzureichen sind. N und. Stelle an die Wenigstnehmenden in 2 Abtheilungen] Sr übmissionswege vergeben werden d sind veranschlagt Friedberg den 20. März 1881. in Accord gegeben werden. 5 lt. Kostenüberschlag vom 28. Maͤrz 1881: M. Pf. 1 0 1 Die 1. Abtheilung, vom alten Hain Maurerarbeiten zu 511 2 7 Zörb, Kreis bauaufseher Aspirant. graben bis an den Promenadenweg, Lieferung von 16 obm Mauersand a f 56— 4 3 zwischen den Gärten der Herren Lieferung von sog. Boͤnstädter Kalk(13,2 hm) 145— 1 5 0 1 3 Huber und Groß ist veranschlagt zu 457 M. 6 Pf. Steinhauerarbeit 79 90 f Holzversteigerung. Die 2. Abtbeilung vom Promenaden Zimmerarbeit mit Holzlieferung 505 2 ö 1215 In hiesigem Stadtwalde 3* ichsten Mont weg bis zur Haagkstraße zu 132 M. Dachdeckerarbeit mit Materlallieferung 5 309 24 4 N j alde werden nächsten Montag Friedberg den 29. März 1881. Lusttragende Uebernebmer wollen ihre Abgebote in „ den 4. April, von Morgens 9 Uhr ab, öffentlich meist Großherzogliche Buͤrgermeisterei Friedber Wee en e e 5. April l. J 1 dor: herzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Proecenten schriftlich und versiegelt“ ri * Seriba. bei dem Unterzeichneten 2 n, wo Kof überschlag U 1) im Distriet Raud: 2— und Accordsbedingungen eingesehen werden koͤnnen 1 5050 Wellen Eichen-Relsig, Haarbalsam. Friedberg den 29. Maͤrz 1881. K 1050 Wellen Nadel- und Weichholz-Reisig, Bestes Mittel um das Wachsthum der Haare zu In Auftrag des dab 2 4 150 Stück Birken- und Welden Reisstangen, fördern und das Ausfallen derselben zu verhindern. In Schneider tadtbaumeister. f. 18 Wellen Weiden-Nuß-⸗Relsig; Flac. à 60 Pf. und M. 1.20. . 2) im Distriet Bauwald: Eau capillaire de duinine in Flasch. à 80 Pf. und N 1500 Wellen Eichen-Reisig und M. 1.50. Not I 0 ne id E r — 1400 Wellen Nadelholz-Reisig. Haarfärbemittel in blauen Flasch. mit Gebrauchs * 1 zusammenkunft im Distrikt Raud. anweisung A 2 Mark. 9 6 Gegen annehmbare Bürgschaft Zahlungsfrist bis 0 J. A. Windecker, Hof Lieferant. finden dauernde Beschaftigung bet 1 5 1. September l. J. 5 41 1 Bab⸗Nauheim am 30. März 1881. 8 9 KA. Spier 4 Söhne. 11. Großherzogliche Bürgermelsteret Bad-Nauheim. 9 E N jwaaren 1091 Schutt. sehr schön und frostfrel, 1239 Zwetschenbäume, empflehlt Avolf Welle in Assenheim. 1170 empfiehlt in bekannter guter Qualktät H. Strauß, Spät⸗„Nosenkartoffeln verkauft im Kleinen Ulrich, 8 69. Kalserstraße vis-a-vis dem Amtsgericht. 1003. Nr. 25 7 eee r „ ²⁰ ˙üaa ˙Ü 8 Vom 1. April dieses Jahres ab Spareinlagen von Eröffnung der Pfennigsparzasse zu Friedberg. wird dahier eine Pfennigsparkasse eröffnet, in welcher 5 Pfennigen beginnend und mit 5 Pfennigen aufsteigend angenommen werden, Warme Päder die, sobald der Betrag von 2 Mark erreicht ist, mit 4 Procent verzinst werden. Sammelstellen, Herren Carl Bindernagel in der Burg, oder ständig arbeiten, und bei welchen Einlagen gemacht werden konnen, befinden sich bei den Wilhelm Bernbeck, Philipp Billau, Heinrich Flaschen⸗ träger auf der Kaiserstraße und Theodor Kranz auf dem Haagk. Die Eiplagen können nur von Personen gemacht werden, zwar in den Monaten April bis September jeden Samstag von welche in Friedberg wohnen 6, Uhr, in den Monaten October bis März von 5—7 Uhr Abends. 3 Die Einlagen konnen nur an Anfang gemacht worden ist. Die Einlagenbücher, welchen die denjenigen Sammelstellen fortgesetzt werden, bei welchen der näheren Bestimmungen vorgedruckt sind, werden kostenfrei bei den obengenannten Sammelstellen ausgegeben. Wir empfehlen die neuerrichtete Anstalt, welche den Zweck hat den Sinn fur Sparsamkeit zu erwecken und den Betheiligten die Moglichkeit zu geben sich zu sichern, der Benutzung unserer Mitbürger. 1144 für alle Fälle einen Sparpfennig Das Curatorium: Meyer. Seriba. Wahl. Friedberger Nähmaschinen-LJager von H. Bindewald, Kaiserstraße, gegenüber dem Nathhaus, empfiehlt Nähmaschinen aller unter langjähriger Garantie. getauscht und in Zahlung angenommen. Systeme für Familien-Gebrauch und gewerbliche Zwecke Alte und nicht zweckentsprechende Maschinen werden um⸗ Ratenzahlungen von wöchentlich M. 2. an. Alle Utensilien, sowie Oel und Nadeln aller Systeme. Reparaturen werden, gestützt auf langjährige Erfahrung, unter Garantie billigst und durch vortheilhafte Einrichtungen auf's Rascheste ausgeführt. Landwirthschaftsschule zu Weilburg 778 Begründet 1876 an Stelle des schulklassen(Eintritt mit Elementarbildung). berechtigt zum einjährig-freiwilligen Militärdienst. 5. April, Beginn des neuen Schuljahres 21. April. Weilburg, der auch Programme(kostenfrei) versendet und weitere gez. v. aufgehobenen Königl. 3 Fachklassen(Eintritt mit Reife für Tertia). Oeffentliche Prüfung zum Schluß des Wintersemesters Anmeldungen bis 74 A. d. Lahn l: 0 0 5 landwirthschaftl. Instituts zu Hofgeisberg. 2 Vor⸗ Das Abgangszeugniß zum 17. April an Direktor Matzat in Auskunft ertheilt. Das Kuratorium: Wurmb, Negierungspräsident in Wiesbaden. 1229 Für die gegen Bürgschaft Melbach vom 1. April 30. Dezember 1881 gegeben. Preßklötze 1 Mark 20 Pfennig. bis September 1881 Braunkohlenverkau * auf Credit von dem Großherzoglichen Braunkohlenbergwerk Ludwigshoffnung bei bezogenen Die Preise der Kohlen sind: für 100 gewöhnliche Kohlen 22 b wird Frist zur Zahlung bis Ende Braunkohlen 3 Mark und für 100 Stück Die im 1. Quartal 1881 eingelegten Bürgscheine haben für das 2. Quartal 1881 Gültigkeit. Bad⸗Nauheim den 29. März 1881. Großherzogliches Salinen- und Bergamt Bad-Nauheim. Jäger. 5 1 7* * 7 18 5 Bau-K NuZholz-Versteigerung in Frankfurt a. NI. 1207 Montag und Dienstag den 4. u 5. April, Vormittags 10 und Nachmittags 3 Uhr an fangend, werden in Auftrag der Frankfurter Bau⸗ bank auf deren Lagerplatz, Hanauer Landstraße 24 in Frankfurt a. M., eca. 300 Cb.⸗ Meter bollfländig trockene eichene Diele, 6— 10 Jahre alt, in Stärken von 1½“, 2“, 2½“, 3% 3½“, 4“, 5“, 6“ und 8“, in Längen von 2 bis 8 Meter, in Breiten von 0,20 bis 0,70 Meter; ferner eine große Parthie halbreine tannene Diele, 0,022 stark, in Längen von 4,50 M., in Breiten von 21, 24, 26, 28 und 33 Ctm., sowie eine Parthie anderer Nutz- und Bauhölzer, und endlich Hebgeschirre, Winden, Schrein erei⸗ und Zimmergeräthschaften öffentlich an den Meistbietenden gegen gleich baare Zahl⸗ ung versteigert. Die Versteigerung der Eichen diele wird Montag den 4. April, die der Tannen⸗ und anderer Hölzer sowie der Geschirre und Geräthschaften Dienstag den 5. April vorgenommen. Die Besichtigung der Hölzer kann täglich von heute an stattfinden. Specificirte Bestandlisten stehen auf Wunsch zur Verfügung. Rudolph Bangel. n 1114 Ein gebrauchter kleiner Jagdwagen ist billig zu verkaufen. Näheres Bahnhofstraße 378. Ineuen Landauer, Ineues Break, 1 gebrauchte Kalesche und 1 ge— brauchtes Halbverdeck seeihen zu verkaufen uss Daniel Pauser, 2 Cto. 263/III.) Sattler, Offenbach. Gelbe(späte) Rosenkartoffeln, sehr schön, verkaufe ich 100 Kilogramm zu 8 Mark Ossenheim. 1198 Chr. Schüfer, Pachter. r 3 Kleesamen in feinster Qualität, von Seide ge⸗ reinigt und höchster Keimkraft, bei 185 MWilh. Ferisch. Zwei gebrauchte Kochherde mit raf, sind billig abzugeben. Näheres bet Bratosen R. Deicke, an der Stadtkirche. 1180 Soeben erschien: 2— 2 5— Die Befreinngskriege 1807 bis 1815. Vortrag, gehalten im Volksbildungsverein zu Friedberg am 21. und 28. Januar 1881 von Rechtsanwalt Curtman. Preis: 20 Pfennig. Verlag von Carl Bindernagel in Friedberg. Gegen Einsendung von 20 Pf. in Marken erfolgt frankirte Zusendung per Post. Tamiltenverhältnisse wegen ist der Unterzeichnete gesonnen F seine zu Södel an der Landstraße Friedberg-Hungen gelegene neue Hofraithe, worin schon eine lange Reihe von Jahren Wirthschaft mit bestem Erfolg betrieben worden ist, bestehend in Wohnhaus, Tanzsaal und Nebenbau nebst angrenzendem Grundstück(1 14 Klftr. groß) mit 25 Bäumen Tafelobst, aus freier Hand zu verkaufen. Auf Verlangen kann noch mehr Gelände abgegeben werden. Günstige Bedingungen und mäßige Anzahlung werden gestellt und wollen sich Kaufliebhaber an mich wenden. Södel, 28. März 1881. Karl Schneider. Monogramme auf Briefbogen& Couverte besorgt billigst und in ele⸗ gantester Ausführung Carl Bindernagel in Friedberg. 2 2 jeden Freitag und Samstag von 10 Uhr ab. Friedberg. 1212 Unserem Turnfreunde F. H. zu seinem 18. Wiegen⸗ feste ein donnerndes„Gut Heil“. Friedberg, 31. März 1881. Schuhwaaren-Luger. Louis Waas empfiehlt sein reichhaltiges Lager elegant und solid gearbeiteter Schuhwaaren aller Art zu den billigsten Preisen. Herrenschaftstiefel u Paar 7 M. 50 Pf., Schaftstiefel für Confirmanden a Paar 6 M., Kalblederne Damenstiefel m. Gummizügen a 1 do. Damenpantoffel mit Absäßen a 4 Kinderstiefel a Paar 1 M. 50 Pf. Bestellungen nach Maaß, sowie Reparaturen werden sofort befördert 1222 Mehrere Turner. Für Confirmanden 1066 empfehle weiße Taschentücher, gestickt und glatt, Kragen, Manschetten, Krausen, Vorstecker, weiße Unter⸗ röcke, Strümpfe, Socken, Damenhemden und Hosen, feine Hemdeinsütze, Herrenkragen, Corsetten, Halsbinden, Hand⸗ schuhe aller Art, sowie Myrtenkränze und Kerzentücher zu den billigsten Preisen. K. Friedrich. Gemalte Rouleaur in allen Größen zu den billigsten Preisen bei G. M. Reuß, vis-A- vis der Post. 1220 Nasiren 6 Pf., „Haarschneiden 15 Pf. S. Ruppel, Köhlerstr. Nr. 431, in der Nähe des Bahnhofs. Vorschuß⸗ und Credit⸗ Verein zu Reichelsheim. (Eingetragene Genossenschaft.) Sonntag den 3. April l. J., Nachmittags 3 Uhr, General-Versammlung im Saale des Gustav Wilhelm Schmid, wozu wir unsere Mitglieder hierdurch ein⸗ laden. Tages⸗Ordnung: 1) Geschäftsbericht des Vorstandes. 2) Bericht des Ausschusses über die Prüfung der 1880r Bilanz und Entlastung des Vorstandes. 3) Beschlußfassung über die Verwendung des Gewinnes. 4) Erweiterung des Credits der aufzunehmenden Kapi— talien von 170,000 Mark auf 220,000 Mark. 5) Ergänzungswahl des Ausschusses. b Nach§ 20 der Statuten treten aus dem Ausschusse die Herren Wilhelm Waas, Georg Schutt, Ludwig Vogt und ist deren Wiederwahl statutenmäßig zulässig. Reichelsheim, 26. März 1881. Für den Ausschuß: 1200 Wilhelm Waas, Vorsitzender. N zu den billigsten Preisen Hosenträger! Heute wieder 1 Lrische Sratbückinge LI ii Ein schön möblirtes Zimmer für 1 oder 2 Herren billigst zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. Anz. 1217 geschnitten und Kiefernholz, trocken, bei Friedberg. 1228 Chr. 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