The A8 * l im. Fwirtb 2 Donnerstag den 29. Dezemb —— el. 1 153. berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und j 1 5 ö Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Di Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. sch De aud Sa ienstag, Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Abnahme des Verfassungseides vom IV. Quartal laufenden Jahres. Friedberg den 19. Dezember 1881. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Zur Ausschwörung des Verfassungs-Eides durch die im IV. Quartal dieses Jahres aufgenommenen, sowie die hiermit sich noch im Rückstande befindenden Ortsbürger und die, welche ohne Ortsbürger zu werden, geheirathet haben, aber in der Gemeinde heimathsberechtigt sind, haben wir auf Montag den 9. Januar 1882, Vormittags 10 Uhr, auf dem Selzerbrunnen bei Groß ⸗Karben für die aus den Orten des früheren Kreises Vilbel und Dienstag den 10. Januar 1882, Vormittags 11 Uhr, auf dem Rathhause dahier für die zur Ausschwörung des Verfassungs-Eides Verpflichteten aus den Gemeinden des früheren Kreises Friedberg Termin anberaumt. Zugleich werden wir in dem erst— genannten Termine anderen Angehörigen der ersteren Orte, welche Beschwerden und Wuͤnsche vorbringen wollen, Audienz ertheilen. Sie wollen hiernach Einladung ergehen lassen und die im Rückstand befindlichen unten Verzeichneten zugleich bei 3 Mark Strafe vorladen lassen und bis zum 6. kommenden Monats unfehlbar Verzeichnisse mit Bescheinigung, daß Vorladung erfolgt oder Bericht, daß keine zu laden sind, an uns einsenden. Dr. Braden. Wilhelm Spamer von Bruchenbrücken, Georg Ludwig Bullmann von Nieder-Rosbach, Heinrich Mörler III. von Ockstadt, Johannes Beck von Schwalheim, Christoph Müller von Trais⸗Münzenberg, Philipp Berg von Wölfersheim, Heinrich Propheter von Rendel, Andreas Ullrich von Kloppenheim. Lokalpolizeireglement, betreffend den Gewerbebetrieb der Gesindeverdinger. Auf Grund des F. 38 der Gewerbeordnung vom 21. Juni 1869 dinger haben diese Auszüge und Zeugnisse in das Register(Formular A.) wird mit Zustimmung des Kreisausschusses des Kreises Friedberg und[in der Columne für Bemerkungen einzutragen. mit Ermächtigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der§. 6. Jeder Gesindeverdinger hat einen Gebührentarif aufzu— Justiz vom 9. November 1881 zu Nr. M. J. 23215 in Betreff der stellen, welcher in deutlicher und erschöpfender Weise angeben muß, Führung der Bücher der Gesindevermiether, sowie bezüglich der poli- für welche Leistungen, von wem und in welcher Höhe Gebühren er— zeilichen Controle über den Umfang und die Art des Geschaͤftsbetriebs] hoben werden. Der Gebührentarif ist bei der Ortspolizeibehörde in derselben Nachstehendes bestimmt: zwei gleichlautenden Exemplaren einzureichen, von welchen das eine im §. 1. Jeder Gesindeverdinger ist verpflichtet, die Namen der— Besitze der Behörde bleibt, während das andere von letzterer abge— jenigen Personen, welche sich bei ihm in der Absicht melden, um einen] stempelt, dem Gesindeverdinger zurückgegeben und von diesem in seinem Dienst zu suchen, in ein Geschäftsbuch nach anliegendem Formular A.] Geschäftslokale, an einer leicht in die Augen fallenden Stelle anzu⸗ und die Namen derjenigen Herrschaften, welche durch seine Vermittelung schlagen, beziehungsweise aufzuhängen ist. In gleicher Weise ist im Dienstboten suchen, in ein Geschaftsbuch nach anliegendem Formular B., Falle einer Aenderung der Gebühren zu verfahren. Die in dem aus⸗ nach der Reihenfolge der Meldungen einzutragen. Bei größerem Um- gehängten bührentarife bestimmten Sätze dürfen von dem Gesinde— fange des Geschäftsbetriebes steht dem Gesindeverdinger frei, beide verdinger nicht überschritten werden. Bücher getrennt für männliche und weibliche Dienstboten zu führen. 5 e Der Gesindeverdinger ist verpflichtet, die Ortspolizeibe⸗ §. 2. Die vorstehend bezeichneten Geschäftsbücher müssen dauer- hörde und deren Vollzugsorgane jeder Zeit in seine Geschäftsräume haft gebunden und mit fortlaufender Seitenzahl versehen sein; sie einzulassen und die geführten Register auf Erfordern vorzuzeigen. dürfen nicht eher in Gebrauch genommen werden, als bis sie Seitens§. 8. Gesindeverdinger, welche ihr Gewerbe dazu mißbrauchen, der Ortspolizeibehoͤrde paginirt und abgestempelt sind und die Seiten- Dienstboten zum Wechsel des Dienstes zu verleiten, werden mit einer, zahl beglaubigt ist. Das Herausnehmen oder Zusammenkleben von Tim Nichtzahlungsfalle in Haft zu verwandelnde Geldstrafe von 5 bis Blättern, sowie das Einheften neuer Blätter ist untersagt. 50 Mark bestraft.(Artikel 45 des Gesetzes vom 28. April 1877.) F. 3. Alle Meldungen der Dienstherrschaften und Dienstsuchen—§. 9. Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften dieser Verord⸗ den, sind im Laufe des Tages, an welchem sie erfolgen, gut leserlich, ung werden mit Geldstrafe von einer bis dreißig Mark, oder im Un⸗ in deutscher Sprache und mit Tinte einzutragen. ö vermögensfalle mit eutsprechender Haft bestraft. Dieselbe Strafe tritt . 4. Nach dem Abschlusse der Geschäftsbücher sind dieselben[ein, wenn ein Gesindeverdinger seine Geschäftsbücher nicht ordnungs- mindestens ein Jahr lang von dem Gesindeverdinger aufzubewahren. mäßig führt, oder in dieselben„ sei es absichtlih, sei es fahrlässiger J. 5. Die Gesindeverdinger sind verpflichtet, über die, ihre Weise, unrichtige. Angaben einträgt. ö 1 8 1 Vermittlung in Anspruch nehmenden Dienstboten alsbald bei den Orts⸗§. 10. Dieses Polizeireglement tritt mit 1. Januar 1882 in Kraft. volizeibehörden Auszüge aus den daselbst geführten Dienstbotenregistern Friedberg den 23. December 1881. 5* und die darin eingetragenen Zeugnisse zu erheben und auf Verlangen Großherzogliches. Kreisamt Friedberg. den Dienstboten suchenden Herrschaften vorzulegen. Die Gesindever— Dr. Braden. Formular A. Geschäftsbuch für die dienstsuchenden Personen. 6. 7. 8. 9. 10. 11. Letzte Herrschaft. Neue Herrschaft. getpunkt 5 2 u Wohnung Ob Art des 5 90 0 2 8 N hei Nome Wohnung, d'Stand Wohnung,* Bemerkungen Alter. Geburtsort.(Straße, Nr., sverhei-] gesuchten fund Stan ug/ und Stand! Straße Dienst⸗ gen. * 1 5* 5e/ 2 Vornamen. Obdachgeber).[rathet.] Dienstes. oder 8 ieh Nr. antritts. Gewerbe. ewerbe. Zu⸗ und lar B. Geschäftsbuch für die Herrschaften, welche Dienstboten suchen. 75 3. 1 5. 6. 105 8. 9 10. Ob männlich] Für welche Höhe Der ane 0 erfüllt durch Tag Wohnung, oder weiblich Art und des mapu der Mel⸗ 9 Stellung. Straße, Dienstbote Dienstleist gebotenen[Zu- und Vor— dung. Nr. gesucht wird. ungen. Lohns.[ Name. —ů—— w Bemerkungen. Geburtsort. Betreffend: Den Gewerbebetrieb der Gesindeverdinger. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir weisen diejenigen von Ihnen, in deren Gemeinden Gesindeverdinger wohnen, an, dieselben mit dem Inhalt des vorstehenden Reglements besonders bekannt zu machen und Reglement ortsüblich bekannt machen lassen. dessen Befolgung zu überwachen. Steckbrief. Friedberg den 23. December 1881. Sämmtliche Großherzogliche Bürgermeistereien wollen das Dr. Braden. Gegen den ledigen Schäferknecht Heinrich Linker von Breungeshain, 50 Jahr alt, mit grauem Vollbart, welcher sich in letzter Zeit in Soͤdel, Rockenberg und Umgegend herumgetrieben hat, ist wegen Diebstahls die Untersuchungshaft erkannt. Im Betretungsfalle ist derselbe an das hiesige Gefängniß abzuliefern. Friedberg am 21. Dezember 1881. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Süff Sen vdt. Hohenstein, Hülfsgerichtsschreiber. Deutsches Reich. Darmstadt. Dem vortragenden Rath des Ministeriums des Innern für öffentliche Gesund— heitspflege Obermedieinalassessor Dr. Lorenz wurde der Amtstitel„Ober-Medicinalrath“ verliehen. Der Oberamts-Richter Klingelhöffer in Höchst und der Amts-Richter Bergstraͤßer in Groß— Gerau wurden als Hülfsrichter an das Landge— richt der Provinz Starkenburg berufen; sodann wurde der Oberamtsrichter Siebert in Wald⸗ Michelbach zum Oberamtsrichter in Höchst; der Amtsrichter Schnittspahn zum Oberamtsrichter in Wald-Michelbach; der Amtsrichter Ebel in Grünberg zum Amtsrichter in Alsfeld; der Amts— richter Dr. Werle in Vilbel zum Amtsrichter in Groß-Gerau; der Amtsrichter Zimmermann in Groß⸗Umstadt zum Amtsrichter in Mainz; der Amtsrichter Cellarius in Fürth zum Amtsrichter in Groß-Umstadt; der Amtsrichter Krauß in Hungen zum Amtsrichter in Fürth ernannt. — Die seither zu dem Amtsgerichte Hungen gehörigen Gemarkungen Bettenhausen, Langsdorf und Villingen werden davon abgetrennt und die beiden erstgenannten dem Amtsgerichte Lich, die letztgenannte dem Amtsgerichte Laubach zuge— theilt; die seither zu dem Amtsgerichte Lich ge— hörigen Gemarkungen Ettingshausen und Münster werden davon abgetrennt und dem Amtsgerichte Laubach zugetheilt; die seither zu dem Amtsgerichte Grünberg gehörigen Gemarkungen Rüddings— hausen, Weitershain und Ermenrod werden davon abgetrennt und die beiden erstgenannten dem Amtsgerichte Homberg, die letztgenannte dem Amtsgerichte Alsfeld zugetheilt; die seither zu dem Amtsgerichte Vilbel gehörigen Gemarkungen Burg⸗Gräfenrode, Heldenbergen und Kaichen werden davon abgetrennt und dem Amtsgerichte Friedberg zugetheilt. Das Regierungs-Blatt Nr. 27 enthält die hierauf Bezug habende Be— kanntmachung. — Ueber die von dem Reichskanzler an— geregte Frage, ob der Erlaß eines gesetzlichen Verbots, inländischen Waaren durch Inschrift, oder Verpackung, oder auf andere Weise den Anschein zu geben, als seien sie ausländisches Fabrikat, nach Lage der Verhältnisse zweckmäßig erscheine, hat sich auf Veranlassung der Re— gierung die hiesige Handelskammer dahin schlüssig gemacht, daß ein solches Verbot sich nicht empfehle. Berlin. Der Handels-Vertrag zwischen Deutschland und Italien vom 31. Dez. 1865 und die Schifffahrtsconvention vom 14. Oct. 1867 werden zufolge Uebereinkommens zwischen beiden Regierungen, wodurch die Wirkung der 1875 italienischerseits erfolgten Kündigung nochmals um fünf Monate hinausgeschoben ist, bis 31. Mai 1882 in Kraft bleiben. Fulda, 27. Dez. Bischof Kopp ist gestern mit großem Ehrengeleit hier eingetroffen und verrichtete alsbald am Grabe des heil. Bonifacius ein Gebet. Heute wurde die Einweihung des neuen Bischofs vollzogen. Das Weihamt übte der Bischof von Hildesheim, unter Beistand der Bischöfe von Trier und Würzburg. Die Bis— thümer Freiburg, Limburg, Mainz und Pader— born waren durch Domherren vertreten. Der Ober⸗Präsident und der Regierungs-Präsident waren anwesend. 169 Geistliche wohnten der feierlichen Handlung bei. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 23. Dez. In den Zeitungen wird von der Aufgreifung ung von Sfax beanspruchen eines italienischen Segelschiffes mit Kriegscontre— bande für Krivoscje berichtet. — Die„Wiener Zeitung“ veröffentlicht ein kaiserliches Handschreiben an den Minister-Prä— sidenten Grafen Taaffe, in welchem der Kaiser kundgibt, daß er, um seiner Theilnahme an dem traurigen Schicksale der am 8. Dec. d. J. beim Brande des Ringtheaters Verunglückten einen dauernden Ausdruck zu geben, beschlossen habe, an der Uuglückstätte aus seinen Privat— mitteln ein Gebäude mit einer entsprechend aus— gestatteten Gedächtnißkapelle aufführen zu lassen, in welchem die alljaͤhrliche Abhaltung eines Trauergottesdienstes durch besondere Stiftung sichergestellt werde. Die Erträgnisse des Stiftungs— gebäudes sollen für immerwährende Zeiten den Wiener Wohlthätigskeits-Vereinen und Anstalten zufließen. — 27. Dezbr. Die„Wiener Abendpost“ schreibt: Der rumänische Gesandte Botaceano verlas im Auftrage der rumänischen Regierung eine an ihn gerichtete, von Statescu unter— fertigte Depesche an den Grafen Kalnoky, in welcher wegen der Thronrede förmlich um Ent: schuldigung gebeten wird. Nach der„Pol. Corr.“ wird Hoyos wieder auf seinen Posten in Bukarest zurückkehren und seine regelmäßigen Geschaͤfte mit der rumänischen Regierung wieder beginnen. Frankreich. Paris. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ bringt die Nachricht, Gambetta habe, nach genauer Kenntuißnahme der Vorarbeiten von der deutschen Regierung, französische Fachmänner mit der Ausarbeitung eines Unfall-Versicherungs— Gesetzes beauftragt. — Der Arbeitsminister gab Befehl zu den Arbeiten an dem neuen Hafen-Bassin zu Havre, welches die großen atlantischen Dampfer auf⸗ nehmen soll. Er bewilligte 350,000 Fr. für dringliche Arbeiten. Großbritannien. Dublin, 23. Dez. Eine Versammlung der Grundbesitzer, von welchen 250 zugegen waren, hat Beschlüsse angenommen, worin dieselbe gegen die Handhabung der Land— acte protestirt und gleichzeitig eine Entschädigung für die den Grundbesitzern durch das Gesetz ent— stehenden Verluste verlangt. Italien. Rom, 22. Dez. Senat. Be⸗ rathung des Budgets des Ministeriums des Aeußern. Carracciolo wünscht Aufklärungen in Betreff der Donaufrage. Der Minister des Auswärtigen, Mancini, erklärte: Durch den Berliner Vertrag sei bestimmt worden, daß das Reglement bezüglich der Schifffahrt auf der Donau zwischen Galatz und dem Eisernen Thore von der europäischen Donau-Commission festzu⸗ setzen sei. Dies Reglement müsse auch eine Be— stimmung darüber enthalten, wer es auszuführen habe. Ihm(Mancini) scheine eine gemeinschaft— liche Controle über die Ausfüh rung durch den Geist des Berliner Vertrages vorgeschrieben zu sein. — Senat und Deputirtenkammer haben sich bis zum 18. Januar vertagt.. — Es finden gegenwärtig Verhandlungen statt behufs Errichtung einer päpstlichen Nuntiatur in Bogota(Columbia) und einer Gesandtschaft für die Freistaaten von Columbia bei dem Vatican. Personen sind noch nicht ernannt. —„Popolo Romano“ will wissen, aun das Ministerium des Aeußern seien Vorschläge der französischen Regierung eingelangt über die Ent— schädigung, welche die italienischen Unterthanen in Folge des Bombardements und der Plünder— Türkei. Constantinopel. Die zwischen der Pforte und den Bankiers von Galata noch in Erörterung gestandenen Conventionsbestimm— ungen sind durch gegenseitige Concessionen voll— ständig geregelt; am 26 Dec. traten auf der Pforte die Delegirten der Bondholders und der Bankiers von Galata behufs Uebergabe der offiziellen Documente betreffs des finanziellen Arrangements zusammen.— In der heutigen Sitzung der türkisch-russischen Finanzeommission erklärte Novikoff, daß er die in Folge des Ab— schlusses des Arrangements mit den Bondholders verlaugten neuen Instructionen erhalten habe. Sodann wurde über die Art der Garantien, jedoch noch ohne Resultat, debattirt. Rumänien. Bukarest, 22. Dez. Die Ab⸗ reise des österreichisch-ungarischen Gesandten Grafen Hoyos nach Wien soll heute erfolgen; während der Dauer der Abwesenheit des Grafen wird Legationsrath Salzberg die Gesandtschafts— geschäfte leiten. — 23. Dez. Die Kammer verhandelte über die Interpellation wegen Kallimaki-Kathargi's Veröffentlichung diplomatischer Acten. Alle Red— ner, selbst die von der Opposition, tadelten Kalli— maki. Der Minister des Aeußeren erklärte, das Gesetz enthalte darüber keine Strafbestimmung Er werde aber demnächst einen bezüglichen Ge— setzentwurf vorlegen.— 24. Dezbr. General Lecca interpellirte die Regierung darüber, welche Maßregeln dieselbe zur Feststellung und Be— zahlung der Kriegsschuld der Türkei an Rumänien getroffen habe.— Das Budget pro 1882 weist 121½½ Million an Einnahmen und 121 Mill. an Ausgaben, somit eine halbe Million Ueber— schuß auf. — 25. Dec. Die Affaire Kallimaki-Kathargi kam gestern im Senate durch die Interpellation Gradisteano's zur Sprache und beantragte letzterer folgende Motion:„In Aubetracht dessen, daß Kallimaki-Kathargi durch die Veröffentlichung diplomatischer Documente eine tadelnswerthe, unmoralische Handlung verübte, geht der Senat in der Ueberzeugung, daß der Justizminister seine Pflicht thun und den Genannten in An— klagezustand versetzen werde, zur Tagesordnung über.“ Der Minister Statescu acceptirte diese Motion erst, nachdem der Interpellant dieselbe dahin modificirt hatte, daß der Regier— ung die Wahl des geeigneten Momentes zur Einleitung gerichtlicher Schritte überlassen bleibe. Die so modificirte Motion wurde mit 24 gegen 2 Stimmen angenommen. Rußland. Petersburg. Das„Peters— burger Journal“ spricht von einer deutsch⸗öster⸗ reichisch-türkischen Allianz, welche angeblich den Zweck hätte, die Türkei in Tripolis zu nuter- stützen, um den französischen Machinationen in Tunis ein Schach zu bieten. — Der„Regierungsbote“ macht bekannt, daß am 19. Dezember Morgens in der Rentei zu Sebastapol ein Diebstahl mittelst eines Minen— ganges ausgeführt worden sei. In der Rentei— casse fehlten 47,000 Rubel. In Folge der so— fort angestellten sehr energischen Nachforschungen im Innern des Reiches, sowie in Konstantinopel wurden in Armansk drei Personen verhaftet, bei welchen 27,000 Rubel von dem gestohlenen Renteigelde gefunden wurden. — Der„Regierungsbote“ meldet: Laut Aller⸗ höchstem Befehle sollen 23 in letzter Zeit ver— haftete politische Verbrecher, welche die Regier— ung sür Leiter oder maßgebende Glieder der z nor fade Stünd Verte Proze Cassat Cassat Zeuge As ist nac 1 neut di du ** Gebiet 0* At 10 Heini 07 E * Soldat nu dre 2 Ka FJaotab in we Bevol wahrt und 5 interu. werde samml satoris wurde 175— 8. räumlit rechten Cröffn. daselbst Orte! Bedür ziehen, hof od überga nordös 40 ist nu 0 vorm jenseiti gang — nannte Nun sonen⸗ die n. 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Das Kanonenboot„Aspic“ ist nach Zarzis entsendet worden; dessen Gouver— neur hatte um den Schutz der Franzosen gegen die durch General Logerot auf das tripolitanische Gebiet zurückgedrängten Insurgenten nachgesucht. Aegypten. Alexandrien, 22. Dez. Prinz Heinrich von Preußen ist hier eingetroffen. Suez, 21. Dez. Der hiesige, von den Soldaten verhaftete Gouverneur wurde wieder in Freiheit gesetzt. Kairo, 26. Dez. Der Khedive hat die Notabeln-Kammer mit einer Ansprache eröffnet, in welcher er erklärte, daß die Interessen der Bevölkerung durch Gerechtigkeit für Alle ge— wahrt werden sollen. Er strebe nach Aufklärung und Fortentwickelung auf allen Gebieten. Die internationalen Verpflichtungen sollen erfüllt werden. Schließlich bat der Khedive die Ver— sammlung um ihre Mitwirkung bei der civili— satorischen Umgestaltung des Landes. Die Rede wurde mit lebhaftem Beifall aufgenommen. Aus Stadt und Land. S. Friedberg, 24. Dec. Wenn schon seither die räumlichen Verhältnisse des hiesigen Bahnhofes zu ge— rechten Klagen Anlaß gaben, so haben sich doch seit Eröffnung der Friedberg-Hanauer Eisenbahn die Zustände daselbst noch wesentlich verschlimmert. Die sämmtlichen Orte der Wetterau östlich von Friedberg, welche ihre Bedürfnisse durch die hier mündenden Eisenbahnen be— ziehen, oder ihre Landesprodukte in den hiesigen Bahn— hof oder die Stadt bringen, sind gezwungen den Bahn⸗ übergang am Fauerbacher Thor zu benutzen. Auch für die nordöstlich und westlich von Friedberg gelegenen Orte ist nur dieser Uebergang vorhanden, wenn sie in die vorm Fauerbacher Thor gelegenen Lagerplätze oder die jenseitigen Orte gelangen wollen. Dieser einzige Ueber⸗ gang ist durch den außerordentlichen Verkehr der ge— nannten Straße schon an und für sich stark belastet. Nun kommt aber hinzu, daß durch die vielen Per— sonen⸗ und Güterzüge der Main⸗Weser-Bahn, sowie die neuerdings hinzugekommenen Züge der Friedberg⸗ Hanauer Bahn, noch mehr aber durch das fast unaus— gesetzte Rangiren der Züge und das Auf- und Abfahren der Maschinen dieser Uebergang einen großen Theil des Tages gesperrt ist. Es entstehen dadurch nicht nur oft langdauernde und nachtheilige Verzögerungen und Ver⸗ spätungen, sondern täglich mehrfach solche Stauungen von Fuhrwerken und Passanten, daß es zu verwundern ist, daß nicht schon größere Unfälle vorgekommen sind. Das Uebel, schon seit Jahren empfunden, wird mit dem steigenden Verkehr immer unerträglicher. Es haben sich deßhalb, auf Anregung des Stadtvorstandes in Friedberg, etwa dreißig umliegende Gemeinden der Kreise Friedberg und Büdingen in einer Vorstellung an das hessische Staats ministerium gewendet und dieses gebeten, dem Preußischen Handelsministerium ihre Beschwerden vorzulegen und dasselbe um baldigste Abhülfe zu ersuchen. Als solche wird vorgeschlagen, außer dem einzigen Ueber⸗ gang am Fauerbacher Thor einen zweiten östlichen Zu⸗ gang in die Stadt und den Bahnhof Friedberg zu schaffen, was durch Abzweigung der Staatsstraße bel Fauerbach durch den dort bestehenden Eisenbahnviadukt auf die Westseite des Bahnkörpers und von da über die westlichen Lagerplätze in die Stadt und den Bahnhof leicht ausführbar erscheint. Werden die auf der Stadt⸗ seite liegenden Lager- und Verladeplätze mehr, als bis jetzt die Bahnverwaltung zu beabsichtigen scheint, erweitert und dem Publikum zugänglich gemacht, so wird ein großer Theil des Verkehres auf die vorgeschlagene Straße übergehen und dadurch die Passage am Fauerbacher Thor entlastet werden. Die Stadt ist dem Beduͤrfniß einer zweiten Zufuhrstraße bereits dadurch entgegen, gekommen, daß sie eine nach den westlichen Lagerplätzen bis an die Gemarkungsgrenze führende Straße anlegte, an welche der vorgeschlagene Verbindungsweg nur anzuschlteßen hat. Da die jetzigen ganz unhaltbaren Zustände einzig und allein durch den Bahnübergang veranlaßt sind, scheint es zunächst Pflicht und Aufgabe der Bahnbehörde in der angedeuteten oder in anderer, aber jedenfalls ge— nügenden Weise den dringenden und durchaus gerecht⸗ fertigten Beschwerden der ganzen Gegend abzuhelfen. Es ist daher zu hoffen, daß die zunächst bei unserer Regierung gethanenen Schritte recht bald den gewünschten 4* Erfolg haben werden.* y. Frlebberg, 28. Dee. Gestern Abend fand im Binzel'schen Saale die Christbescheerung des. kamerabenvereins statt. Es Kain so vlele Besucher eingefunden, das Lokal die Menschen kaum fassen konn Auf Tischen waren die Geschenke arrangirt und ein bse gepußter Christba befand sich in der Mitte 1 4 77 * 4 a 5 * * 1 fängniß. des Saales. Der Kassier des Vereins, Uhrmacher Mayer, eröffnete die Feier mit einer Ansprache. Er gedachte der gefallenen und verstorbenen Kameraden, sprach Worte des Dankes für die bewiesene Theilnahme der Besucher sowohl, als auch der Förderer des Unter— nehmens der Bescheerung, wandte sich dann zu den Kindern mit Worten der Ermahnung, dann an die Kameraden und schloß mit einem begeistert aufgenom— menen Hoch auf Großherzog, Kaiser und Reich. Hierauf folgte die Verloosung der Gaben der Vereins mitglieder und der fuͤr die Soldatenwaisen. Während dessen wurde durch einen Freund des Vereins, der auch die geschmack— volle Decoration des Saales besorgt hatte, Glühwein an die Kinder verabreicht. Hierauf fand die Austheilung der Geschenke an die Kinder der gefallenen Kameraden, 20 an der Zahl, statt und wer die überraschten und frohen Gesichter derselben sah, wird es begreifllich finden, wenn die Veranstalter mit Stolz auf ihr gelungenes Werk blickten. Möge die schöne Feier sich am nächsten Weihnachtsfeste wiederholen. Mainz, 23. Dec. Seit vorgestern Abend ist der in unserer Stadt sehr bekannte Oberpostseeretärx Sch. spurlos verschwunden. Nach einem hinterlassenen Briefe zu urtheilen, hat sich derselbe das Leben genommen. Wie wir ferner vernehmen, hat der Verschwundene auch ein Testament hinterlassen. Sch. soll in letzter Zeit an Schwermuth gelitten haben. Er war im Uebrigen ein sehr tüchziger Beamter. Allerlei. Usingen. In unserer Nachbargeueinde Wernborn herrscht unter den Kindern die Diphtheritis in bedenklichem Maaße. Seit dem 23. Nov. d. J. sind an dieser tücki⸗ schen Krankheit 9 Kinder daselbst gestorben, davon 5 in der letzten Woche. Karlsruhe. An die Stelle von Bluntschli ist Professor Bulmering, früher zu Dorpat, jetzt in Wies— baden, nach Heidelberg berufen. Berlin, 23. Dee. Die erste Strafkammer des Landgerichts verurtheilte den verantwortlichen Redacteur des„Berliner Tageblatts“, Levysohn, wegen Beleidigung des Pastor Stöcker in einem Artikel des„Berl. Tage— blatts“ vom 28. August zu 500 Mark Geldbuße, event. fünfzig Tagen Gefängniß. Der Staatsanwalt hatte 1000 M. beantragt. Berlin. Das nächstjährige Deutsche Bundesschießen wird hier abgehalten werden. Es soll der Platz, auf dem sich die Rennbahn des Berliner Traber-Clubs zu Weißensee befindet, zu einem„Festplatz“ umgewandelt und bei dem Preisschießen benutzt werden. Wien. Nach dem nunmehr rectifieirten Verzeichnisse der Vermißten sind 449 Personen bei dem Brande des Ringtheaters verunglückt, während es bezüglich weiterer 12 Personen noch zweifelhaft geblieben ist. Głschenen. Zur Eröffnung des Bahnbetriebes durch den Gotthardtunnel wird der erste Bahnzug von hier am 26. December, Abends 5 Uhr, nach Airolo ab— gelassen. Mehrere Mitglieder des Bundesraths und das ganze technische Personal werden an dieser ersten Fahrt theilnehmen. Paris, 26. Dee. Heute Morgen kam wieder ein Zusammenstoß auf der Paris⸗Lyon⸗Marseiller Bahn vor; drei Wagen wurden zerdrückt, fünf Menschen verwundet. London, 24. Dec. Heute Morgen sind ein Güter— und ein Expreß Zug bei Slough auf der Great-Wester⸗ Bahn zusammegestoßen. Viele Personen sind verwundet. Warschau, 26. Dee. Gestern verübten zwei In⸗ dividuen in der Kreuzkirche Diebstähle; bei der Verhaft— ung derselben schrie einer Feuer. Die Kirche war von Menschen gefüllt. Alles drängte sich nach den Aus- gängen; 26 Personen blieben todt, 60 wurden schwer und sehr viele leicht verwundet. Da die Diebe Juden waren, so herrscht gegen die gesammte Judenschaft große Erbitterung. Sämmtlichen jüdischen Haus besitzern in der Jerusalemer Allee, Grzyhowo und der Altstadt sind Fenster und Thuͤren eingeschlagen und die Häuser ge— plündert. Zwei Infanterie- und drei Cavallerieregimenter sind auf den Straßen postirt. Vor jedem Schanklokale ist Militär aufgepflanzt. Viele Verhaftungen sind vor— genommen. Es herrscht große Aufregung. Gerichtssaal. Butzbach, 24. Dez. Das gestrige Schöffengericht erkannte gegen die 16jährige Maria Schäfer von Rocken— berg wegen Diebstahls 4 Wochen Gefängniß unter Ab: rechnung 10 Tage erlittener Untersuchungs-Haft und Tragung der Kosten des Verfahrens. Die beiden andern Sachen der Tagesordnung kamen nicht zur Verhandlung. Die Angeklagten zogen den gegen die früher erkannte Polizeistrafe von je 3 M. erhobenen Einspruch zurück. Vilbel. Schöffengerichtssitzung vom 14. Dez. 1881. Bestraft wurden: Felix Jost von Großentaft, zur Zeit in Vilbel, wegen Koͤrperverletzung mit 6 Wochen Gefäng— niß. Johannes Klein iu Vilbel mit 5 Wochen, Georg Atzert mit 5, und Georg Marburger mit 4 Wochen Ge⸗ Konrad Edel von Kilianstedten, zur Zeit in Rendel, mit 4 Wochen Gefängniß. Valentin Weißbecker, Maurer von Heldenbergen, wegen Betrugs mit 2½ Monat Gefängniß. Peter Iser von Okarben wegen Beleidigung mit 14 Tagen Gefängniß. Baron von Exlanger von Frankfurt, wie bereits gemeldet, wegen, Störung der Sonntagsfeler mit 6 Mark Geldbuße. Die Privatklagen zwischen Karl Sesp von Vilbel und Karl und Christian Armbrust daselbst wurden verglichen. Handel und Verkehr. Frtedberg, 28. Dez. Wochenmarkt. Butter kostete Friedberg, 27. Dezember. Fruchtbericht. Walzen M. 24.25, Korn M. 20.50, Gerste M. 19., Hafer M. 15 bis 17. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo S200 Zollpfd. Vom 1. Jannarx 1882 ab können nach den dänischen Antillen(St. Thomas, St. Croir und St. Jean) Zahlungen bis zum Betrage von 360 dänischen Kronen im Wege der Postanweisung durch die deutschen Post⸗ anstalten vermittelt werden. Dauksagung. Der Kriegskameraden-Verein sagt den Be⸗ wohnern Friedbergs für die gütige Beihülfe zur Christbescheerung seinen herzlichen Dank. Der Vorstand. Briefkasten. Herrn g. in Vilbel. Besten Dank für die Zusendung des Artikels. Nur ist er für die heutige Nummer zu um⸗ fangreich und mußte deßhalb für die nächstfolgende retour⸗ gestellt werden. Die Redaction. Herrn A. St. in Carlsruhe. Sie kommen rascher und billiger in den Besitz des Anzeigers, wenn Sie auf dortigem Postamte abonniren, als wenn wir Ihnen den Anzeiger unter TBand senden. Die Expedition. Pfennig ⸗Sparkasse. Sammelstellen. Einlagen. Betrag. M Pf. Uebertrag vom 17. Dez. 19136[ 9919 60 1. C. Bindernagel 46 31 55 2. W. BU 89 48 60 Ph. Bien. 97 61 55 . Th Wangß. 69 39 75 5. H. Flaschenträger 99 62 90 19536 10163 95 NB. Uebertrag Einleger 915. Neue Einleger 3. Gesammt⸗Einleger 918. Friedberg den 24. Dezember 1881. Haupt⸗Sammelstelle: Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein, e. G. Oeffentliche Aufforderung. 4314 Ansprüche aus der von Heinrich Anton Backes Eheleuten von Ober-Rosbach für das Mathildenstift zu Friedberg wegen eines Darlehens von einhundert Gulden unterm 2. Mat 1865 errichteten Hypothek, inhaltlich deren die Stücke IX/ 1781, XXI/362, ½/ö1217, VIII/63, XXI/514, XVII/463,465 in der Gemarkung Ober-Ros bach verpfändet wurden, sind sogewiß binnen zwei Monaten dabier anzumelden, gegenfalls dem vom Gläubiger ge⸗ stellten Antrag auf Loͤschung dieser Hypothek stattgegeben werden wird. Friedberg am 15. Dezember 1881. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Sellheim Schilling, Gerichts-Aceessist. Bekanntmachung. 4320 Die Ausfuhrung von weiteren etrea 17,000 lfd. Meter Drainageleitungen in der Gemarkung Bönstadt soll Montag den 2. Januar, Nachmittags 2½ Uhr, in dem Gemeindehause daselbst öffentlich in Aecord gegeben werden. Friedberg den 28. Dezember 1881. Der Cultur-Ingenieur Völzing. Obligations-Verloosung. 4313 Bei der heute stattgehabten Verloosung von Partial- Obligationen der Gemeinde Spiesheim wurde die Nummer 37 zu 100 Gulden zur Rückzahlung gezogen. Der Inhaber dieser Obligation wird hiermit auf- gefordert, gegen Ruͤckgabe derselben und der noch nicht fälligen Zinscoupons den Betrag am 31. Dezember 1881 bei dem Gemeinde-Einnehmer in Empfang zu nehmen, indem mit diesem Tage der Zinsenlauf aufhört. Spiesheim den 23. Dezember 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Spiesheim. Keller. Alleinige Niederlage noc, eee dot be Georg Grost in Friedberg Winterhandschuhe per Pfd. M. 1.00— 1.20, Eler pr. Stück 78 Pf. und Stanchen billigst bei K. Friedrich. 3571 .—— — Ueujahrs-Gratulations-Karten, erusten und komisehen Inhalts, in größter Auswahl mit vielen Novitäten bei Car Bindernagel. Gratulations-Karten, ernsten und komischen Inhalts, in großer Auswahl bei 4310 Friedr. Streckfuß. C. Stückrath, Gießen, Kirchenplatz B. 6, Möbelfabrik mit Dampfbetrieb, empfiehlt Möbel aller Art, Spiegel, Polsterarbeiten, Federn, Daunen, Zwilch, Federleinen und Vorhänge in großer Auswahl. Sorten zu nie hier gewohnten billigsten Preisen. 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