1 4 l 3.00, 1 Baurath 1881. * Dienstag den 29. Uovember. 2 141. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Artis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzetle, wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bet uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. N Nachdem Bathaser Geißel Friedberg am 5. November 1881. 4003 Um Angabe des dermaligen Aufenthaltsortes des Sebastian Oechler aus Crainfeld, Kreis Friedbberg am 21. November 1881. niedergelegt und Rückgabe der von ihm hinterlegten Caution daß Ansprüche, welche der Rückgabe der Caution entgegenge unterzeichneten Behörde anzumelden sind. Mit der Anmeldung ist ein Nachweis bei dem zuständigen Gerichte Klage erhoben worden ist. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Ausschreiben. Zu publiciren ist aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt Nr. 25: Verordnung, den Geschäftsgang bei der Ober-Rechnungskammer betreffend. von Ziegenberg die ihm seitens des Hauptagenten F. J. Bothof zu Mainz übertragene Unteragentur beantragt hat, so wird dies mit dem Bemerken andurch öffentlich bekannt gemacht, setzt werden sollen, innerhalb 6 Monaten vom Tage dieser Bekanntmachung bei der darüber zu verbinden, daß wegen der erhobenen Ansprüche Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Lauterbach, wird ersucht. Der Großherzogliche Amtsanwalt. J.: Sander. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 26 enthält die Bekanntmachung, die Justruction für die Justificatur der Ober-Rechnungskammer betr. — Dem Fürstlich Bsenburg-Birstein'schen Melior zu Büdingen wurde der Charakter als Hofbaurath ertheilt; der ord. Professor Dr. v. Lißt in Gießen wurde auf Nachsuchen entlassen; der Hülfsgerichtsschreiber be dem Landgerichte der Prov. Starkenburg Linß mit Aushülfeleistung bei dem Secretariat dieses Ministeriums beauftragt; der Amtsanwalt Kolb zu Bingen zum Hülfsgerichtsschreiber bei dem Landgerichte der Prov. Starkenburg, der Gerichts-Access. Bücking, seither mit den Funk— tionen eines Amtsanwalts zu Friedberg betraut, zum Amtsanwalt in Bingen ernannt; der Ge— richts⸗Access. Sander zu Gießen wurde beauf— tragt, bis auf Weiteres die Funktionen eines Amtsauwalts zu Friedberg zu versehen. — Im Staatsbudget pro 1882/85 sind für das Volksschulwesen u. A. folgende Posten vor— gesehen: Beitrag an die Stadt Darmstadt zu den Kosten des Seminars zur Ausbildung von 1 Lehrerinnen für das höhere Lehrfach 4000 M., Schullehrerseminar zu Friedberg 34,400 M., Schullehrerseminar zu Bensheim 28,130 M., desgl. zu Alzey 26,540 M., Lehrerpräparan⸗ denanstalten zu Lindenfels, Lich und Wöllstein 22,240 M., Besoldung von 18 Kreisschul-Inspec— toren(durchschnittlich 3600 M.) 64,800 M., Beiträge zur Besoldung der Volksschullehrer (Zuschüsse an bedürftige Gemeinden, Dienst⸗ alterszulagen, Zuschüsse in den Schullehrerpen— sionsfonds) 525,000 M., für den Turnunterricht 8600 M., für den Zeichenunterricht 1500 M. — Wie im Staatsbudget pro 1879/82 sind auch jetzt wieder 30,000 M. als Bedarf für die Fortsetzung der Main-Regulirungs- Arbeiten im Baubezirk Offenbach während der Finanzperiode 1882/85 vorgesehen worden. Die Abgeordneten Kugler und Böhm haben zu dieser Budgetpo— sition unterm 18. November den eingehend mo— tivirten Antrag eingebracht, für den genannten Zweck 75,000 M. anstatt 30,000 M. einzu— stellen und weiter an Großh. Regierung das Ersuchen zu richten, mit der Königl. Preußischen Regierung in Verhandlung zu treten, um letztere zu veranlassen: a. die gleiche Summe für die drei nächsten Jahre auf diese Correctionsarbeiten nach einem gemeinschaftlich festzustellenden Plan zu verwenden, b. auch für die folgenden Jahre würdige. die genügenden Mittel parat zu stellen, um diese Correctionsarbeiten am Main baldthun— lichst und jedenfalls vor Vollendung der Canali— sation des Mains zwischen Frankfurt und dem Rhein zu vollenden. Berlin, 25. Nov. Der Kaiser bat während der vorigen Nacht mit einigen Unterbrechungen im Allgemeinen recht gut geschlafen.— 26. Nov. Der„Reichs-Anz.“ schreibt: Der Kaiser brachte die beiden letzten Tage vollkommen schmerzfrei und die Nächte in ruhigem Schlafe zu. Der Zustand seiner Krafte erfordert jedoch noch Schonung. — 26. Nov. Die Budgetcommissien erle— digte mehrere kleine Etatsposten. Bei dem Etat für die Heeresverwaltung wurden von dem Posten von 1,490,600 M. für die Ergänzung der Hand— feuerwaffen auf Antrag von Maltzan 490,600 M. gestrichen. — Wie die„N. A. Z.“ meldet, ist, zufolge eines Telegramms aus Peking, der deutsche Dampfer„Quinta“ aus Flensburg bei der Insel Hainan gestrandet und ausgeplündert worden. Das Kanonenboot„Wolf“ wurde sofort abge— sendet. In Folge von Schritten des deutschen Gesandten bei der chinesischen Regierung sagte dieselbe strenge Untersuchung und Erledigung des Falles zu. München, 25. Nov. Die Abgeordneten beriethen heute den Finanzetat und lehnten mit 78 gegen 59 Stimmen den Dispositionsfonds ab. Rittler erklärte, daß die Rechte den wohl— thätigen Zweck des Dispositionsfonds wohl Sie fühle sich aber nicht veranlaßt, einem mißliebigen Ministerium den öffentlichen Almosenier zu machen. Ausland. Frankreich. Paris. Die Regierung legt im Januar den Gesetzentwurf betreffend die Revision der Verfassung vor und sodann die Vorlage betreffend die Gerichtsreform. Mit einer Vorlage über den Ankauf der Eisenbahnen hat sich die Regierung noch nicht beschäftigt; es würden zuvor noch Verhandlungen mit den großen Eisenbahngesellschaften gepflogen werden und andere Vorarbeiten erledigt werden müssen. — 26. Nov. Der Unterrichtsminister Bert empfing das Personal des Cultusdepartements und sprach dabei aus, die Angelegenheiten des Ministeriums seien nicht religiöse Doctrinen, sondern die Ueberwachung und Befolgung der Gesetze, betreffend die Beziehungen zwischen Kirche und Staat; die Regierung wolle die stricte Aus— führung des Concordats. — Der frühere Präfect Tirman ist zum Civil⸗ gouverneur von Algier ernannt, Saussier bleibt aber im Besitz der Militärgewalt.— Der hol— ländisch⸗französische Handelsvertrag wurde heute unterzeichnet.— Es verlautet, Chanzy bleibe Botschafter in Petersburg. Italien. Rom. Die„Gazetta d'Italia“ schreibt: Emile Olivier, welcher mit dem Prä— sidenten Grevy stets auf gutem Fuße geblieben ist, befindet sich auf dem Wege nach Rom und soll beauftragt sein, den Papst vertraulich über seine Ansicht in Betreff eines neuen Concordates zu befragen, welches den religiösen Conflict mit Frankreich beilegen soll. — Das Organ des Cardinal Ledochowski „Kuryer Poznanzki“ spricht von der Möglichkeit, daß der Papst Rom verlasse, glaubt aber, die betr. Meldung sei jedenfalls verfrüht und die Wahl Fulda's zum Aufenthaltsorte absolut un— wahr. Im„Fr. J.“ findet sich jedoch folgende Depesche: Die Nachricht, der Papst habe der preußischen Regierung zu erkennen gegeben, er wolle seinen Sitz nach Fulda verlegen, wird, trotz der Dementis, von den verschiedensten, gut unterrichteten Seiten bestätigt, mit dem Hinzu— fügen, Preußen habe abgelehnt. Es liegt nahe, die verlängerte Anwesenheit des Cardinal Hohen— lohe und seine Conferenzen mit den leitenden Persönlichkeiten in Berlin mit diesen Vorgängen in Verbindung zu bringen. Man glaubt in Berlin, Leo XIII. wolle mit dem Verlassen Roms Ernst machen und habe auch Malta als Zu— fluchtsort ins Auge gefaßt. Türkei. Constantinopel, 25. Nov. Die griechischen Postämter zu Constantinopel und Janina wurden heute geschlossen. 26. Nov. Conduriotis hat gegen die Schließung der griechischen Postanstalten protestirt und an die Botschafter der Großmächte appellirt; Letztere haben heute bei Assym Pascha Schritte gethan und ihm eine maßvolle Haltung an— empfohlen. Rumänien. Bukarest, 25. Nov. König wird am Samstag die ordentliche Session der Kammer persönulich eroͤffnen. Die Thron— rede wurde heute in dem Ministerrath unter Vorsitz des Koͤnigs festgestellt. Rußland. Petersburg, 26. Nov. Gestern Nachmittag erschien wahrend einer Sitzung in Der dem Departement der Reichspolizei ein junger ———— — Mann, welcher den General Tscherewin zu sprechen wünschte und sodann auf denselben einen Revol— verschuß abfeuerte, der die Kleider des Generals durchlöcherte. Tscherewin wendete den Schuß ab, indem er des Attentäters Arm ergriff; so ward nur seine Uniform verletzt. Der Thäter nennt sich Nicolaus San Sankowsky. Er stammt aus dem polnischen Adel im Gouvernement Grodno. Er gab an, auf Anstiftung eines gewissen Paul Melnikow gehandelt zu haben, dem wegen Dieb⸗ stahls die bürgerlichen Rechte aberkannt worden seien. Dieser ist darauf auch verhaftet worden. Aus Stadt und Land. ch. Friedberg. Es freut uns, heute mittheilen zu können, daß die Abhaltung des nächsten Concerts des Musikvereins nunmehr durch die gef. Zusage der Frau Weimar⸗Renner(Sopran), sowie des Baritonisten A. Müller aus Frankfurt a. M. am 4. December ge⸗ sichert ist. Beide Solisten sind noch von früherem Auf— treten her in sehr guter Erinnerung und glauben wir, von dem strebsamen Verein umsomehr an diesem Abend einen großen Genuß erwarten zu dürfen, als durch die gütige Mitwirkung eines Chors von ca. 40 Seminaristen die Männerchöre in der„Comola“ zu jedenfalls imposanter Wirkung kommen werden. W. Nieder⸗Wöllstadt, 21. Nov.(Verspätet.) Gestern fand in dem Saale des Gastwirths Becker da— hier die Generalversammlung des„Wetterauer Sänger⸗ bundes“ statt. Anwesend resp. durch Delegirte vertreten waren folgende Vereine: Assenheim, Bruchenbrücken, Ilben— stadt, Nieder⸗Rosbach, Ober⸗Wöllstadt und Rendel. Echzell war entschuldigt. Der Präsident des Sängerbundes, Land⸗ tags⸗Abgeordneter Weith von hier, eröffnete die Versamm— lung mit einer herzlichen Ansprache, in welcher er die Anwesenden willkommen hieß und sie aufforderte, getreu— lich zusammen zu halten zum Gedeihen des Verbandes. Auf der Tagesordnung standen: 1. Bestimmung des Fest⸗ ortes, sowie des Festliedes bezw. Chorliedes für das Bundes⸗Gesangfest im Jahre 1882 2. Festsetzung eines Tages zum gemeinschaftlichen Ausfluge; 3. Rechnungs— Ablage; 4. Zeit und Ort des nächsten Delegirtentages. Das Bundes⸗Gesangfest wird im nächsten Jahre zu Ober⸗ Wöllstadt abgehalten. Als Chorlied wurde auf Vorschlag von Lehrer Will in Rendel:„Wir sind ein festgeschlossener Bund“ gewählt. Der gemeinschaftliche Ausflug fällt für das nächste Jahr aus. Die Rechnung wurde für richtig be— funden und der Rechner entlastet. Der nächste Dele— girtentag findet im Herbst 1882 zu Rendel statt. Nach Schluß der Verhandlungen toastirte der Präsident des Verbandes auf den Wetterauer Sängerbund, sowie Lehrer Will auf den Präsidenten Weith. Zum Schluß sei noch bemerkt, daß das Präsidium dermalen aus folgenden Personen besteht: Landtags-⸗Abgeordneter Weith, Präsi⸗ dent; Lehrer Hof, Echzell, Vicepräsident; Lehrer Schmidt, Ober⸗Wöllstadt, Rechner; Lehrer Will, Rendel, Schrift— führer. Die Vereine der Nachbarschaft, welche bis jetzt noch keinem Bunde angehören, können ihren Beitritt zum Wetterauer Sängerbund, falls sie gesonnen sind, sich an⸗ zuschließen, bei einem der genannten Präsidial-Mitglieder anzeigen, Statuten können jederzeit von dem Schriftführer des Verbandes, Lehrer Will zu Rendel, bezogen werden. Wir aber, die wir schon zum Bunde gehören, wollen bestrebt sein, immer mehr zur Veredelung des deutschen Volksliedes beizutragen. Darmstadt, 26. Nov. Heute Vormittag 7¼ Uhr hat im Hofe des hiesigen Provinzial-Arresthauses die Hinrichtung des Raubmörders Wettmann von Groß— Rohrheim mittelst Fallbeils stattgefunden. Die Voll⸗ streckung des Todesurtheils fand bei beschränkter Oeffent⸗ lichkeit statt und haben, außer den durch das Gesetz be— stimmten Personen, nur etwa 30 Personen, welche von der Staatsanwaltschaft Einlaßkarten erhalten hatten, dem traurigen Akte beigewohnt. Der Delinquent war in den letzten Tagen stets munter und guter Dinge ge— wesen, beim Anblick des Schaffots verließ ihn jedoch seine Fassung und er knickte zusammen, so daß ihm ein Gendarm mit Aether zu Hülfe kommen mußte. Er war blaß wie der Tod, als ihn die Henkersknechte das Schaffot hinaufschleppten, und hat von dem, was mit ihm vorging, wohl keine klare Vorstellung mehr gehabt. Offenbar raubte ihm in den letzten Momenten die furcht⸗ bare Angst theilweise die Besinnung. Die Execution ging auf das Rascheste und ohne jeden Zwischenfall von Statten. Allerlei. Weilbach. Der von hier kürzlich gemeldete Mord eines Mädchens scheint nunmehr aufgeklärt zu werden. Die gerichtliche Seetion der Leiche ergab, daß das Mädchen sich in anderen Umständen befand. Das Kriminalgericht hat die Verhaftung des Vaters des Mädchens alsbald verfügt, der auch bereits in das Gefängniß nach Wies— baden abgeführt worden ist. Einen Liebhaber soll das Mädchen nicht gehabt haben, auch sonstige Beweise eines von fremder Hand verübten Mordes nicht vorliegen. Essen, 24. Nov. Der wegen dreifachen Mordes zum Tode verurtheilte Besenbinder W. Schiff hat vor⸗ gestern, wie die„Ess. Zig.“ berichtet, seine früheren Ge— ständnisse vor dem ersten Staatsanwalt vollständig be— stätigt und in vollem Maße eingestanden, die Elise Rlemen— schneider, die Lisette Schülken und die Mina Pott ge— tödtet zu haben. Breslau, 27. Nov. Der gestrige Berliner Tages⸗ sollte, entgleiste um 3 Uhr 51 Minuten beim Passtren der englischen Weiche bei der Station Mochbern, wobei die Maschine, der Tender und der Postpackwagen um: stürzten. Außer einigen Contusionen eines Postseeretärs kamen keine gefährlichen Verletzungen vor. Der Zug hatte zwei Stunden Verspätung. London, 25. Nov. Das Kriminalgericht verurtheilte den August Hanzbach, welcher versuchte, deutsche Bank⸗ noten zu fälschen, zu 8 Jahren Zuchthausstrafe. Konstantinopel, 24. Nov. In den Ortschaften bei Erzerum ist eine pestähnliche Krankheit ausgebrochen; es sind bereits alle Vorsichtsmaßregeln getroffen worden. Gerichtssaal. Butzbach, 26. Nov. In der heutigen Schöffen⸗ gerichtssizung wurde in folgenden Sachen erkannt: 1) Gegen Johs. Goͤbel Fr. von Pohlgöns, angeklagt wegen Beleidigung, eine Gefängnißstrafe von 8 Tagen und Tragung der Kosten des Verfahrens. 2) Gegen Wilh. Jäger 5r. von Pohlgöns, angeklagt wegen Beleidigung, Tage Gefängniß und Tragung der Kosten. Den Beleidigten wurde auch das Recht zugesprochen, den ent⸗ scheidenden Theil des Urtheils, da die Beleidigung eine öffentliche war, einmal innerhalb 14 Tagen, von Rechts⸗ kraft desselben an, im„Wetterauer Boten“ auf Kosten des Jäger veröffentlichen zu dürfen. 3) Gegen Carl Wagner von Langenhain und dessen Ehefrau, angeklagt wegen Hausfriedensbruchs ꝛc., erhielt Wagner, der schon wegen verschiedener Vergehen bestraft, auch am meisten bei der Sache mitgewirkt hatte, im Ganzen 19 Tage Gefängniß, die Ehefrau Wagner 5 Tage Gefängniß, die Kosten sind zu 2 von Wagner, zu ½ von dessen Frau zu entrichten, jedoch unter solidarischer Haftbarkeit be— züglich der baaren Auslagen des Staates. 4) Gegen Conrad Becker und Georg Jung, beide von Hoch-Weisel, angeklagt wegen groben Unfugs, auf Freisprechung von Strafe und Kosten. 5) Gegen Schäfer Wilh. Nicolai von Nieder-Weisel, angeklagt, seinen Hund in die Hoch— Weiseler Gänsheerde gehetzt zu haben, ebenfalls auf Freisprechung von Strafe und Kosten. Altenstadt. In der am 1. December stattfindenden Schöffengerichtssizung kommen folgende Sachen zur Ver⸗ handlung: 1) Johann Georg Will von Altenstadt wegen Widerstands und Beleidigung. 2) Peter Heppner IV. von Stammheim wegen Beleidigung. 3) Katharina Mohn von Langenbergheim wegen Jagdpolizei-Uebertretung. 4) Jakob Grießemer II. von Staden wegen Beleidigung. 5) Forstwart Grünewald von Hainchen wegen Ueber⸗ tretung des Art. 299 des Polizei- Straf⸗Gesetz Buches. 6) Friedrich Stroh II. von Lindheim wegen Unter⸗ schlagung. 7) Wilhelm Stroh von Lindheim wegen Pfand⸗ veräußerung. 8) Karl Klehm von Heegheim wegen Be⸗ leidigung. 9) Heinrich Berg und Wilhelm Berg von Altenstadt wegen Körperverletzung. 10) Heinrich Borst von Rodenbach wegen Bettels. Verloosungen. Cronberger Eisenbahn-Gesellschaft 5pCt; Prioritäts- Obligationen 1. Emission von 1876. Ziehung vom 28. Oct. 1881.— Heimzahlung am 2. Jan. 1882. Nr. 10 à 1000. Finnländer Thlr. 10⸗Loose von 1868. Ge⸗ winn⸗Ziehung vom 1. Nov. 1881.— Heimzahlung am 1. Febr. 1882. S. 4054 Nr. 19 à Thlr. 15000. S. 3389 Nr. 16 à Thlr. 1500. S. 1353 Nr. 18, S. 5086 Nr. 14, S. 1173 Nr. 8 à Thl. 1000. S. 2039 Nr. 17, S. 3656 Nr. 2, S. 3938 Nr. 13, S. 4413 Nr. 4, S. 5682 Nr. 11, S. 6048 Nr. 3, S. 6637 Nr. 7 à Thlr. 300. S. 882 Nr. 19, S. 1868 Nr. 11 14, S. Nr⸗ 1, S. 1668 Nr. 5, 3117 Nr. 8, S. 3938 Nr. 3, S. 4345 Nr. 17, S. 4728 Nr. 18 S. 5086 Nr. 3 19, S. 5212 Nr. 6, S. 5427 Nr 5, S. 5854 Nr 18, S. 6048 Nr. 10, S. 6411 Nr. 15, S. 6485 Nr. 17, S. 6521 Nr. 17, S. 6543 Nr. 5, S. 6637 Nr. 6, S. 6673 Nr. 1, S. 6789 Nr. 19, S. 7156 Nr. 2, S. 7500 Nr. 1, S. 7581 Nr. 5, S. 7611 Nr. 12, S. 7981 Nr. 15, S. 8021 Nr 10, S. 8304 Nr. 5, S. 8403 Nr. 10, S. 8530 Nr. 11 15, S. 8537 Nr. 16, S. 8773 Nr. 1, S. 8810 Nr. 11, S. 8910 Nr. 6, S. 9168 Nr. 3, S. 9265 Nr. 15, S. 9591 Nr. 19, S. 9627 Nr. 17, S. 9787 Nr. 16, S. 10654 Nr. 11, S. 10997 Nr. 17 à Thlr 60. Auf alle übrigen Nummern in den am 1. August 1881 gezogenen Serien entfällt der geringste Gewinn von Thlr. 12. Handel und Verkehr. Friedberg, 26. Nov. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.00— 1.10, Eier 1 St. große 8 Pf., 1 St. kleine 7 Pf. Gießen, 26. Nov. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.5— 1.20, Eier 1 St. 7—8 Pf., 2 kleine St. 00 Pf., Käse per Stück 5—9 Pf., Tauben das Paar 50—00 Pf., Hühner per Stück M. 0.80— 1.20, Hahnen ver Stück M. 0.70 1.20, Enten per Stück M. 1.20— 1.70, Gänse per Pfund 40—50 Pf., Ochsenfleisch 62— 00 Pf. per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 45—50 Pf., Kalbfleisch 44—48 Pf., Hammelfleisch 40—60 Pf., Schweinefleisch 6264 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 3.00— 4.00, Zwiebeln per Ctr. M. 7.—8., Weißkraut 100 St. M. 4.—7. Gießen. Auf dem am 22. und 23. d. M. dahier abgehaltenen Viehmarkte waren aufgetrieben: 947 Stück Rindvieh und 551 Stück Schweine. Der Handel war ziemlich lebhaft, Zucht- und Milchvieh wurde sehr gesucht, eypreßzug, welcher 4 Uhr Nachmittags hier eintreffen * als auf den letzten Märkten abgesetzt, Dienstag den 6. und letzteren Tage auch Krämermarkt(Schluß für 1881). Frankfurt, 26. Nov. Marktbericht. Heu kostete je nach Qual. der Centner M. 3.50— 5.50, Stroh M. 44.40. Gans wurde heute das Pfund durchschnittllch mit 60 Pf. bezahlt, 1 Hase M. 2.40—3.50., 1 Ente M. 2.30—. 2.80, 1 Feldhuhn M. 1.50.80, 1 Taube 50 Pf., 1 Huhn M. 1.— 1.50, 1 Hahn M. 0.90—1.50. Ge⸗ müse war in Fülle am Platz. Blumenkohl 25—50 Pf. das Stück, Rosenkohl die Portion 40—60 Pf., Weiß⸗ kraut 10— 15 Pf., NRothkraut 15— 20 Pf., Wirsing 10 Pf., Kartoffeln 200 Pfund M. 3.50—4. Mainz, 25. Nov. Marktpreise. Kartoffeln 100 Kilo M. 4.00— 5.00, Heu per Ctr. M. 4.50 4.75, Stroh per Ctr. M. 4.25 4.50, Butter ½ Kilo M. 0.90— 1.00, Butter in Parth. bis 7580 Pf., Eier/ Hundert M. 1.70 bis M. 2.00, Handkäse 5— 8 Pf., Rothkraut 20 bis 25 Pf., Weißkraut 8— 10 Pf., Blumenkohl 15 bis 20 Pf., Wirsing 3— 4 Pf., Zwiebel ½ Kilo 9 bis 10 Pf., 1 Gans M. 4.00— 7.00, 1 Ente M. 2.— 3.00, 1 Hahn M. 1.00— 1.50, 1 Huhn M. 1.50— 2.00, 1 junge Taube 40—50 Pf., 1 Feldhuhn M. 1.70— 2.00, 1 Hase M. 2.57— 3.— Frucht⸗Markt. Waizen hiesiger M. 24.25— 25.75, fremder M. 24.75— 25.75, amerik. rother Winterwaizen M. 00.00 00.00, Roggen, hiesiger und franz., M. 21.15— 21.40, Gerste, pfälzer, M. 19 20 bis 19.60, Franken M. 20.00 20.25, Hafer eff. M. 15.75 bis 17.25, Reps M. 29.00— 29.25, Rüböl eff. ohne Faß M. 30.20— 30.50, per Oetober mit Faß M. 30.1000. — Viehmarkt. Ochsen 1. Qual. M. 64., 2. Qual⸗ M. 54— 60, Kühe 1. Qual. M. 50— 54., 2. Qual. M. 40—42., Kälber das Pfd. 50—55 Pf., Schweine das Pfd. 59—64 Pf. Einen beherzigenswerthen Wink bezüglich der Packetbeförderung zur Weihnachtszeit gibt ein Fach⸗ mann in Folgendem. Während der Weihnachtszeit hat die Postverwaltung eine so große Masse von Packeten zu befördern, daß außergewöhnliche Maßregeln getroffen werden müssen, um dieselben den Bestimmungsorten zu⸗ zuführen. Leider ist aber die Zahl derjenigen Packete welche deßhalb nicht bestellt werden können, weil die Aufschriften während der Beförderung abhanden ge⸗ kommen sind, ziemlich bedeutend, um so Mancher erhält sein Packet erst nach den Feiertagen. Die herrenlos vor⸗ gefundenen Packete werden nämlich den Postanmeldestellen zugeführt; deren Aufgabe es ist, die Adressaten zu er⸗ mitteln. Selbstredend müssen die Sendungen geöffnet werden, was bei den Ober-Postdirektionen durch den Aussschuß für unbestellbare Sendungen erfolgt. Hier wird vor Allem nach einem beigelegten Brief gefahndet; wird ein solcher vorgefunden und trägt derselbe die Adresse des Empfängers, so wird das Packet unverzüglich der Postanstalt des Bestimmungsortes zugeführt. In den meisten Fällen werden aber in den herrenlosen Packeten entweder gar keine Briefe, oder solche mit der Anrede z. B.„Lieber Otto,“ unterschrieben„Deine Mutter“ vor⸗ gefunden: von diesen stellt der Ausschuß ein ganz genaues Inhaltsverzeichniß des Befundes auf, und demnächst ist es die schwierige Aufgabe der Postmeldestelle auf Grund der Inhaltsangaben die Adressaten zu ermitteln. Nach Vorstehendem muß wohl die einfache Schlußfolgerung gezogen werden, daß es in allen Fällen rathsam ist, in der Weihnachtszeit jedem Packete einen Brief, eine Rech⸗ nung oder ein Stück Papier mit der Adresse des Em⸗ pfängers beizufügen; der Absender wird dann beruhigt sein können, daß, wenn auch während der Beförderung die Aufschrift vom Packete verschwinden sollte durch die inliegende Adresse das Packet ohne große Zeitversäum⸗ niß an den Bestimmungsort gelangt. Bemerkt wird noch, daß Briefe in Packete gelegt werden können nach Orten in Deutschland, Oesterreich-Ungarn und denjenigen außerdeutschen Staaten, in welchen die betreffende Post⸗ verwaltung sich mit der Packet- Beförderung befaßt. Schließlich sei noch der zur Weihnachtszeit versandten Hasen erwähnt; dieselben werden in dieser Zeit so massen⸗ haft herrenlos vorgefunden, daß förmliche Auetionen veranstaltet werden müssen. Um auch diese Sendungen sicher den Bestimmungsorten zuzuführen, ist es am besten, wenn die Hasen oberhalb der durcheinander gesteckten Hinterläufe durch Bindfaden mit einem durchlochten Stück Brett— kein Cigarrenkistenholz, welches leicht spaltet— oder dickere Pappe, worauf die Adresse ge— schrieben ist, fest verbunden werden. g Literarisches. Daheim. Nr. 9 enthält: Die Welt- Verbesserer, (Forts.)— Die Chemie des täglichen Lebens. Von J. Stinde.— Magdeburgs Fall im Lichte der neuesten Forschung. Von K. Lerwil. Mit Illustr.— Wichtel⸗ mann. Gedicht von St. Waetzoldt. Mit Illustr.— Die Mekkapilger und die Cholera.— Am Familientische: Bücherschau.— Der Handel mit Kauriemuscheln.— Seeunfälle an deutschen Küsten im Jahre 1880.— Ge⸗ sundheitsrath. Mit drei illustrirten Beilagen. Geld ⸗Caurs. Frankfurt am 26. November 1881. jedoch ist bei den Preisen eine merkliche Aenderung nicht 20 ⸗Frankenstüczke. M. 16 16-19 do. 1%% 16 14—18 Englische Sovereigns.„„ eee Russische Imperiales..„ 16 68—72 Ducaten. i „ al mare Dollars irn, 8 422—26 eingetreten, nur Schweine wurden zu viel höheren Preisen, 1 Nächster Markt Mittwoch den 7. December, am . Som Ber Zu dem lend sind an El bekannt w unbekannt ergeht au erbin eing die Auffor 1 1 wegen Ant zugeben, der gesamt werde. Fried 9 Franz im Grund geschriebet Ober⸗Mö in ungest Rack übe Schlitz J Diejenige aufgeford. daher gel Parzelle a 4009 2 ersten Jredber! d. J. ist gefordert zu leister Fri . Nittr sangend, schen Ho meistbiet, Immen Asche Fommad lic ö iche se Sahl schunk, elgem schleden 9 N Ya — Pfennig⸗Sparkasse. Sammelstellen. Einlagen. Betrag. M. Pf. Uebertrag vom 19. Nov. 16978 8708 60 1. C. Vindernagel. 64 44 25 2. W. Bernbeck 164 80 50 3. Ph. Billau k. 125 67 85 4. Th. Kranz 0 85 52— 5. H. Flaschenträger. 100 61 05 17516 9014 25 NB. Uebertrag Einleger 881. Neue Einleger 12. Gesammt⸗Einleger 893. Friedberg den 26. November 1881. Haupt⸗Sammelstelle: Vorschuß⸗ und Credit-Verein, e. G. Aufgebot. Zu dem Nachlasse des Johannes Jost II. in Fried— berg sind u. A. die Kinder erster Ehe des letzteren, 3 88 dahier geltend zu machen, als sonst Ueberschreibung der erfolgt. 3953 wird die Hofraithe des Bäckers Friedrich Engel II. ämlich Elisabetha, Ehefrau des Christoph Dörkes, un— ekannt wo? in Amerika, und Christoph Ludwig Jost, nbekannt wo? in Australien, als Erben gerufen und rgeht an solche auf Antrag der testamentarisch als Mit⸗ rbin eingesetzten Elise, Wittwe des Johannes Jost II., le Aufforderung, spätestens im Termin Mittwoch den 4. Januar 1882, Vormittags 10 Uhr, egen Antretung der fraglichen Erbschaft Erklärung ab— ugeben, als sonst Verzicht ihrerseits angenommen und der gesammte Nachlaß an die Antragstellerin überwiesen erde. Friedberg am 8. November 1881. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Herzberger. Hohenstein, Hülfs⸗Gerichtsschreiber. 2 Aufgebot. Franz Rack Eheleute von Nieder-Mörlen haben die im Grundbuch dem Johannes Schlitz II. daselbst bei— geschriebene Parzelle Flur 9 Nr. 903 in der Gemarkung Ober⸗Mörlen, welche sie bescheinigtermaßen dreißig Jahre n ungestörtem Besitz haben, ihrem Sohne Franz Karl Nack uͤbergeben. Auf Antrag derselben werden Johannes Schlitz II. von Nieder-Mörlen und dessen Erben, sowie Diejenigen, welche Ansprüche an jene Parzelle bilden, aufgefordert, ihre Ansprüche so gewiß binnen 6 Wochen Parzelle auf die Antragsteller mit Erwerbtitel„Ersitzung“ Bad⸗Nauheim am 25. November 1881. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim. Allwohn. Schütz, 3988 Gerichtsschreiber. Bekanntmachung. 4009 Die Verpachtung der Grundstücke der ersten Pfarrei Friedberg in den Gemarkungen Friedberg, Fauerbach und Ockstadt vom 26. September d. J. ist genehmigt. Die Pachter werden hiernach auf— gefordert, binnen 8 Tagen die ausbedungene Bürgschaft zu leisten. Friedberg den 28. November 1881. Für den evang. Kirchenvorstand: Ba u r. B 2 Bekanntmachung. Mittwoch den 30. l. Mts., Vormittags 9 Uhr an⸗ fangend, werden im Saale des Gasthauses„Zum deut⸗ schen Hof“ dahier diverse Mobiliargegenstände öffentlich meistbietend gegen sofortige Bezahlung versteigert. Es kommen insbesondere zum Verkauf: Eine rothbraune Plüschgarnitur, ein runder Tisch, ein Kleiderschrank, eine Commode und ein Nachttisch in Mahagontholz; ferner: Commoden, Wascheommoden, Waschtische, Nacht⸗ tische, sechs vollständige Betten mit Matratzen, Spiegel, Stühle ꝛc. in Nußbaum⸗ und Tannenholz, ein Kleider⸗ schrank, eine Brandkiste, Küchenanrichten, Küchenschränke, Oelgemälde, Porzellan, Küchengeschirr, Bettwerk, ver— schtedene Vorräthe Wein, Liqueure c. Bad ⸗Nauheim den 26. November 1881. 3993 Heutzenröder, Großherzoglicher Gerichtsvollzieher in Bad-Nauheim. 4 Bekanntmachung. Montag den 5. k. Mts., Nachmittags 3 Uhr, von Friedrichsdorf mit Wohnhaus, Backhaus, Stallung und Garten dabei, taxirt zu 4000 Mark, zwangsweise öffentlich versteigert. Friedrichsdorf den 22. November 1881. 4a Der Bürgermeister Garnier. Damen- und Kinder-Schürzen Mobiliar-Versteigerung. Am Mittwoch den 7. Dezember d. J., Vormittags 9 Uhr, lassen die Erben der Frl. Elise Pestel deren Mobtiliar-Nachlaß, bestehend in Betten, verschledenen Sopha's, Möbeln, Stühlen, Küchengeräthen, Kleider— schränken, Tischen, Commoden, Bettstellen, Spiegeln, Holzwerk, Vorhängen und, sonstigen Hausgeräthen, durch den Unterzeichneten öffentlich gegen gleich baare Zahlung versteigern. Am 8. Dezember wird die Versteigerung nach Bedarf fortgesetzt.— Friedberg den 24. November 1881. In Auftrag: 3983 Schwarz, Hoftaxator. Versteigerungs⸗Anzei ersteigerungs-Anzeige. Donnerstag den 1. Dezember, Vormittags 9 Uhr anfangend, kommen in Philippi's Felsenkeller folgende Gegenstände wegzugshalber zur Versteigerung: 2 Sopha's, 2 Commoden, 2 Kleiderschränke, 1 Weiß— zeugschrank, 2 Pfeilerschränkchen, 5 Betten mit Sprung- federmatratzen und Federbett, 2 Nachttischchen, 1 Wasch— tisch, 1 Regulateur, große und kleine Spiegel, Bilder, Kuchenschrank, Schüsselbänke, Züber, Eimer, Waschbütten, Wasserbänke, 5 Tische, Stühle, 2 Nähmaschinen, Weiß— zeug, Haus- und Küchengeräthe. 3966 In Auftrag: . Jos. Butzbach, Auetionator. ch suche fuͤr mein Comptoir zum sortigen Eintrit! einen Lehrling mit guten Zeugnissen. F. Mege 3951 Lackfabrik. rle, Kalender pro 1882. Familienkalender M.— 50 Pf. 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N 2 2 1 8 7501 Todes-Anzeige. 90 Freunden und Bekannten mache ich die schmerz⸗ üche Mittheilung, daß es dem Allmächtigen ge— fallen hat, meine unvergeßliche Frau Anna Lotz in ihrem 35. Lebensjahre nach langem schwerem Leiden in ein besseres Jenseits abzurufen. Friedberg. Chr. Lotz. 1 Die Beerdigung findet Dlenstag Nachmittag um 2 Uhr statt. 4002 Steinkohlen⸗Briquetts in bester Qualität stets vorräthig bei J Jean Betz, Friedberg. Holz- und Kohlenhandlung. 3913 Vorschuß- und Credit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) Des Bücherschlusses wegen ist vom 1. Dezember l. J. an bis auf Widerruf unsere Kasse nur von 3949 9 bis 12 Uhr des Vormittags offen. 77 TTT Geschäfts-Empfehlung. Einem verehrten Publikum, sowie allen Freunden und Bekannten die ergebene Mittheilung, daß ich das Gasthaus zum„Deutschen Hof“ kaͤuflich übernommen habe und das Geschäft vom(. Dezember cr. ab unveränderlich weiter führen werde. Für gute Speisen und Getränke ist bestens Sorge getragen. 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Lebkuchen 3928 bei 4001 . ü Karl Fritz. 1 — f Vorläufige Anzeige. 5 Ihe die ergebene Anzeige, daß meine dies⸗ 4 Weihnachts⸗Ausstellung f anfangs Dezember eröffnet werden wird und mache ich einstweilen darauf aufmerksam, daß dieselbe diesmal ganz besonders viel Schönes und Neues bieten wird. 3985 Hch. Diehl, usagasse. ir 5 ee ee eee 85 Nächsten Mitlwo ba e „Win decker Wagen Kraut dates. hr. lenker. Glacé-Handschuhe, rauhlederne Handschuhe, sowie Militär⸗ und halbseidene Handschuhe 255 billigst bei K. Friedrich. Spar-& Creditverein (Eingetragene Genossenschaft) zu Nieder⸗ Mörlen. Spar-Einlagen werden nur zu 40% verzinst. Interessenten, welche ihre Einlagen nicht zu 40% stehen lassen wollen, muͤssen von heute ab innerhalb 8 Tagen kündigen. Nieder⸗Mörlen, 29. November 1881. Der Director Möbs, 3987 Großh. Bürgermeister. Exped. d. Anz. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 3989 Hierzu eine Beilage:„Erholungsstunden Nr. 1“ und„Praktischer Rathgeber für's Haus Nr. 11.“ zukomt ordnut 2 N. Klein Nieder Rosbach Vilbel! 1 M. ö keleln⸗K 70 Pf., Vilbel Büdesl Klrch⸗“ Meder Trais Bette Das verst. Sie ermitt zum! Betr Ossen 5. fo Sacht Proje 400