ahnen, 1 1 10 1d a Wale, 02 -Ceseh, ul burt „Kafer den feinszz Wuld. Serbe. nagel en ste Hülfe n Unglücsfall Arztes. Donnerstag den 29. September. b R 2— Ooberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. Annoneen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-C berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. onto bei uns haben), welchen der Vetrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. die Loose einer mit der gedachten Aus ad Bemer d Nranken ng, d leich. eg 208. — 5 tende Eige 2 0 Veter Kuhn, hl üder Lentz llene El- Huterjackn e, ale Oualiti a F. gtritbrich. 1 1 Wttiol Fetl Baut. mehl, 9⸗Ertract Bilk. Seubel. 7 Witstuhn in Granitscha(kleiner Ort bei Radom in Polen) . dollmose, inen, ellen, Uringe Gili. Bebek 4, Mun f* in 7 0 ersteren kleiner Handwerker sich befinden. burger Staat ist durch Depots, welche er der Diejenigen von Ihnen, heriger Berathung mit dem Gesammtsch spätestens bis zum 5. k. Mts. machen. In den damit vorzulegenden Knaben wollen Sie nicht nur den Namen(Vor- und Taglöhner, Knecht, Kaufmann, Handwerker c.) genan angeben. wo wesentliche Veränderungen im Unterricht, bildungsschulpflichtigen erwählte Berufsart(ob Landwirth, Der Vorlage neuer Stundenpläne bedarf es nur für die Orte, eintreten sollen. Ausgewiesen aus dem Großherzogthum auf Grun Großherzogliches Ministerium des Inner der Badischen Kunst- und Gewerbe-Ausstellung zu Karlsruhe 1881, stellung zu verbindenden Lotterie, bei welcher auf 100,000 Loose a1 Mark S Gesammtwerth von 70,000 Mark entfallen, im Großherzogthum abzusetzen. Betreffend: Die Fortbildungsschule im Winter 1881/82. Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission welche noch mit der berichtlichen Vorlage in der betr. Sache ulvorstande, entsprechend den beste Amtlicher Theil. — D Fulda; Johannes Blum von Hutten, Kreis Schlüchtern; Jacob Brauer von Marburg. u und der Justiz hat durch Verfuͤgung vom 20. auf die Eingabe desselben vom 17. laufenden Monats, die Erlaubniß ertheilt, henden Vorschriften in unseren früheren Ausschreiben, Verzeichnissen der aus der Volksschule ausgetretenen und der fort⸗ Zunamen) der Knaben und der Eltern, sondern auch die von September 1881 ad 19,999 dem Hauptcomité 1000 Gewinne im Friedberg am 10. September 1881. Friedberg an die sämmtlichen Schulvorstände des Keeises. im Rückstande sind, wollen dieselbe, nach vor— alsbald und Lehrer-Personal ꝛc. Dr. Braden. id des§. 3 Absatz 2 des Freizügigkeitsgesetzes: Johannes Schmidt von Hersfeld, Kreis Deutsches Reich. 5 Berlin, 26. Sept. Der deutsche Gesandte bei der nordamerikanischen Union, v. Schlözer, ist heute wieder abgereist. Er geht über Ham⸗ burg nach Washington auf seinen Posten zurück. Trier. Ein Hirtenbrief von Dr. Korum ist erschienen, in durchaus friedlichem Sinne ge— halten. Dr. Korum betont darin, er habe mit Widerstreben die Verantwortlichkeit einer bischöoͤf— lichen Stellung in Preußen übernommen; er sei aber dem Befehl des Papstes nachgekommen. Der Hirtenbrief wünscht den Diöcesanen Gnade und Frieden. Die feierliche Inthronisation fand gestern Vormittag statt. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. In einem hiesigen Blatte wird gemeldet, der russische und der österreichische Kaiser würden in der Kürze zusammentreffen. In hiesigen maßgebenden Kreisen hält man die Nachricht für unbegründet. — Großes Aufsehen erregt die Entwendung zweier an den Kaiser gerichteter Depeschen in Betreff der Danziger Zusammenkunft und deren Veröffentlichung in dem radicalen ungarischen Blatte„Egyetertes“. Es wird behauptet, der Diebstahl könne nur in Miskolcz begangen worden sein. Hier wurden die chiffrirten Depeschen an den Kaiser entziffert, hier muß irgend ein Lang— finger die entzifferten Depeschen gestohlen haben. Der Kaiser war aufs höchste über die Ver— öffentlichung der beiden Depeschen erbittert. Der Minister⸗Präsident Tisza erschien sofort beim Kaiser, und eine Stunde spater, nachdem noch Haymerle beim Kaiser in Audienz gewesen, ver— ließ Tisza die königliche Burg, um dem Staats— anwalt die nöthigen Justructionen zu geben. Luzßemburg, 26. Sept. Die Luxemburger Nationalbank ist außer Stande, ihre Verpflicht— ungen zu erfüllen. Die Bilanz ist vorgelegt, die Einstellung der Zahlungen erklärt und die Curatoren sind ernannt. Seit heute Vormittag belagern Besitzer von Noten die Bank; die Reclamanten sind auf einen andern Tag bestellt. Das Bankgebäude ist gegen etwaige Ausschreit— ungen der Bevölkerung bewacht, da kleine Noten— beträge von zusammen über 3 Mill. in Handen Der Luxem— Bank gab, interessirt. Die Unter-Bilanz soll 2 Mill. Fraus übersteigen. Holland. Haag, 26. Sept. Der Finanz minister brachte in der zweiten Kammer die Budget-Vorlage für 1882 ein. Das Deficit von dem vorausgehenden Staatshaushalt bis 1881 ist auf 131½ Mill. Gulden vermindert. Hierbei sind die Ausgaben für den Ankauf des Canals von Amsterdam nach der See inbegriffen. Nach dem Budget von 1882 hat sich ein Deficit von 22 bis 23 Mill. herausgestellt, einschließ— lich 17 Mill. für außerordentliche Arbeiten. Für diese ist die Anleihe bereits genehmigt. 127 Mill. für Canalisation und Eisenbahnen, sowie Be— festigung des Landes sollen ebenfalls durch eine Anleihe gedeckt werden. Der gegenwärtige Finanz— stand durfte die sorgfältigste Behandlung er— fordern, die Aufnahme einer etwas hoheren An— leihe bald nothwendig machen. Vorläufig ver— langt die Regierung die Ermächtigung zur Aus— gabe von Schatzscheinen, um das Gleichgewicht im Staatsschatz für 1882 herzustellen. Frankreich. Paris, 27. Sept. In einer Versammlung der äußersten Linken bei Louis Blanc berichteten die an den Ministerpräsidenten Jules Ferry abgesandten Delegirten über die Unterredung mit diesem, welcher auseinander— gesetzt habe, daß die Lage der Dinge in Afrika durchaus nicht beunruhigend, und daß die um— laufenden Gerüchte übertrieben seien; ferner seien die verursachten Ausgaben keine unregel— mäßigen. Nach Anhörung dieses Berichtes be— schloß die Versammlung, den Erlaß eines Mani— festes, worin erklärt wird, daß es bei der Dunkelheit der Aufschlüsse über den Stand der Angelegenheiten in Tunis und Algier dringend nothwendig erscheine, die neue Kammer sofort einzuberufen. Großbritannien. London. Nach einer Meldung des„Standard“ aus Fort Amiel vom 25. d. hat der Volksraad der Republik Trans— vaal die Ratisication der Convention mit Eng— land verweigert. Die Meldung des„Standard“ ist jedoch amtlich nicht bestätigt. Spanien. Barcelona, 26. Sept. Präsident und der Seecretär des socialistischen Congresses sind wegen zu Gunsten der Nihilisten beschlossenen Erklärungen verhaftet worden. Italien. Rom. 300 Bischoͤfe haben die Absicht angekündigt, dem auf den 8. Dezember anberaumten Consistorium und den dabei statt findenden Canonisirungen beizuwohnen. — 26. Sept. Die Central-Commisston des 11 Der Senats beräth die Wahl-Reform, zunächst die Frage, welche Wirkung diese Reform auf die Stellung des Senats haben werde. Türkei. Constantinopel, 26. Sept. Die Bauquiers von Galata, welche die bekannten 6 Steuern contrahirten, traten gestern mit den Delegirten der türkischen Gläubiger zusammen, um die Bedingungen der Cession dieser Steuern zu berathen. Die Banquiers willigten ein, die Annuität auf 670,000 Liwres und die Amorti⸗ sation auf, 3. pCt. statt 5 pCt. zu reduciren; die Verzinsung soll mit 5 pCt. belassen werden. Die Delegirten hatten eine Annuität von 600,000 Livres, eine 2proc. Amortisation und 5proc. Ver— zinsung angeboten. Die Annahme des Ange— bots der Banquiers ist wahrscheinlich. Griechenland. Athen, 27. Sept. Die „Pol. Corr.“ meldet: Der Konig von Griechen— land trat am Sonntag mit großem Gefolge, darunter der Ministerpräsident, die Reise über Korinth und Santa Maura nach dem occupirten Territorium an. Am Mittwoch soll er in Arta eintreffen. Rußland. Petersburg. Au der Spitze von dem„Maison militaire“ des Kaisers stand bisher Graf Adlerberg. An seine Stelle ist General-Adjutant Richter getreten, der zuvor dem verstorbenen Großfursten-Thronfolger Nico— laus attachirt, später Chef des 7. Armeekorps war. — Die Arretirung einer lange gesuchten Nihilistin wird gemeldet und scheint im Zu— sammenhang mit den kürzlich in Peterhof der— breiteten Gerüchten von einem vereitelten An— schlag auf den Kaiser Alexander zu stehen. Die Gesuchte soll sich bei dem Bahnwärter in Peter— hof als dessen Frau aufgehalten haben Sie scheint dort eine Art Beobachtungsposten inne⸗ gehabt zu haben. ö Amerika. Washington. Der Schatzseeretär Widom kündigt die Amortisation von 20 Mill. 6procentiger Bonds an, deren Verzinsung mit dem 24. Dezember c. aufhören werde, und den Zurückkauf von 10 Mill. 3 ½procentiger Bonds im Laufe des October. Cleveland, 27. Sept. Begraͤbniß von Garfield fand gestern unter allgemeiner Bethei— ligung der gesammten Bevölkerung statt. Am Katafalk fand zuvor eine solenne Trauerfeier Vas statt. Ein langer imposanter Zug folgte dann der Leiche des Präsidenten. Neun Abtheil— ungen von Truppen zogen voraus, Kriegers, Buͤrger-, Gewerk- und Turn-Vereine, der Wohl— thätigkeits-Verein, Tempelritter u. b. a., zusammen — an zehn Tausend Personen. Mehrere Ka— pellen spielten Trauerchoräle. Der Leichenwagen ward von zwölf schwarzdrapirten Pferden ge— zogen; zwölf Neger leiteten diese; zwölf intime Freunde Gaxfield's trugen die Zipfel des Leichen— tuches. Bei Annäherung des Zuges entblößte sich jedes Haupt. Die Glocken sämmtlicher Kirchen läuteten; Kanonen-Salven ertönten in gemessenen Pausen. Am Grabe sprach der Kaplan vom Regiment Garfield's ein Gebet; die deutschen Gesangvereine trugen Trauergesänge vor. Die Feier schloß mit dem Segenspruch des Priesters. Der Weg von dem Square nach dem Friedhof, auf eine Strecke von sechs Meilen, war dicht mit Reihen von Zuschauern besetzt, mehr als 25,000. Afrika. Tunis, 26. Sept. Aus Almahadia wird gemeldet, daß bei Djebil(westlich von Gabes) ein ernsthaftes Gefecht zwischen Aufständischen und französischen Truppen stattfand. Die Araber hatten 50 Todte und zahlreiche Verwundete, die fran— zösischen Verluste noch unbekannt. — 27. Sept. Im Innern des Landes herrscht Regenwetter. In Folge dessen ist die Hitze ab— gekühlt. Die Gesundheit der Truppen ist besser; der Zug gegen Kairuan wird eifrigst betrieben. Tripolis, 27. Sept. Die Correspondenz „Havas“ meldet, daß in Tripolis 9000 Mann türkischer Truppen angekommen seien. Die Pforte vergaß für die Besoldung und Verpflegung der Truppen vorzusorgen, war daher in Tripolis zu einer Zwangsanleihe genöthigt. Darüber herrscht hier große Unzufriedenheit. Gleichwohl werden neue Truppen angekündigt. Der Scheik Kamun und sein Sohn Hadjali Cherfi, welche eine her— vorragende Rolle im Aufstand von Sfaz spielten, kamen in Tripolis an. Sie dürften durch ihre Agitation neue Unruhen veranlassen. Asien. Bombay, 26. Sept. Ayub Khan erlitt eine Niederlage, welche amtlich bestätigt wird. Das Treffen währte von 7 Uhr Morgens bis Mittags. Candahar hat dem Emir Abdurrah— man die Thore geöffnet. Derselbe beabsichtigt, in vier oder fünf Tagen nach Herat zu marschiren. Aus Stadt und Land. e. Friedberg. Nachdem am 17. Juli eine zahl⸗ reich besuchte Versammlung von Vertrauensmännern aus dem Aten Oberh. Wahlkreis beschlossen hat, unsern seit— herigen Reichstags-Abgeordneten, Dr. B. Schroeder in Worms abermals, vorgeschlagen und derselbe sich darauf— hin bereit erklärt hat, ein Mandat wieder anzunehmen, wird Dr. Schroeder demnächst in mehreren Orten des Wahlbezirkes öffentlich auftreten, um vor den Wählern, ohne Unterschied ihrer Ansichten, seine Stellung zu den wichtigsten, insbesondere auch den handelspolitischen und landwirthschaftlichen Tagesfragen darzulegen. Wie wir vernehmen, wird derselbe zunächst am 2. Oetober in Büdingen und am 9. October in Friedberg, dazwischen oder nachher auch an andern Orten in öffentlichen, Jeder⸗ mann zugänglichen Versammlungen über seine seitherige und künftige Thätigkeit im Reichstage Rede stehen. o. Friedberg. Im Laufe des vergangenen Sommers wurden einer oder mehrere der Wegweiser, die der neu— gegründete Taunuselub„Wetterau“ in dem nahen Ge⸗ birg hatte anbringen lassen, zerstört und konnte man in erster Linie nur annehmen, daß es sich hier um eine bös⸗ willige Sachbeschädigung handele. Nachträglich bringen wir nun in Erfahrung, daß das Anbringen derartiger Wegweiser den Anstoß eines Frankfurter Jagdpächters, der sich hierdurch in seiner Jagdausübung beeinträchtigt glaubte, erregt hatte. Derselbe, Namens Kinen, hatte nämlich aus dem angegebenen Grunde einen Wegweiser am Winterstein mit seiner Jagdflinte zerschlagen, wurde aber von dem hiesigen Schöffengericht in seiner Sitzung vom 30. v. M. belehrt, daß eine derartige Selbsthülfe unerlaubt sei, und demgemäß auf Grund des§ 304 des Strafgesetzbuches in eine Geldstrafe von 20 M. und in die Kosten verurtheilt. Gießen. Sch wurgerichtssitzung am 23. und 24. Sept. gegen G. Erdmann 1. von Ruttershausen wegen Münz⸗ verbrechen. Erdmann wurde für schuldig erkannt und in eine Zuchthausstrafe von 3 Jahr, sowie zum Verluste der Ehrenrechte auf die Dauer von 3 Jahr verurtheilt. Darmstadt, 25. Sept. Der des Raubmords an- geschuldigte Heinrich Wettmann von Groß⸗Rohrheim wurde heute von dem Schwurgerichtshof zum Tode verurtheilt. Groß⸗Gerau, 25. Sept. Schon seit Wochen waren die Forstbeamten der hiesigen und angrenzenden Wald— ungen Wilddieben auf der Spur, ohne daß es, trotz mancher durchwachten Nacht und aller Anstrengungen, gelungen war, derselben habhaft zu werden. Endljch sollte es in der Nacht von Freitag den 23. d. Mts. auf Samstag, leider auf sehr tragische Weise, gelingen, einen derselben und mit ihm dessen Complieen kennen zu lernen. Der Förster Wissel zu Nicolauspforte stand an seinem angewiesenen Platze, als nach Mitternacht sich ihm Schritte v. Dücker, königl. preuß. Bergrath a. D., dessen wir die geologischen Gründe entnehmen, welche über sah. Auf seine Aufforderung, die Waffen niederzu— legen, legte der Eine der Wilderer sofort das Gewehr auf denselben an und gab Feuer, worauf Wissel, der sich hierdurch in seinem Leben bedroht sehen mußte, kurz entschlossen auch seinerseits auf den Wilderer schoß und ihn tödtlich verwundete, während die beiden Anderen die Flucht ergriffen. Allerlei. s. Cronberg, 27. Sept. Gestern Abend wurden von einer Gesellschaft große bengalische Feuer auf dem Feld⸗ berg entzündet, was zu dem Gerüchte Veranlassung gab, das Feldberghaus sei gestern Abend total abgebrannt. Berlin, 27. Sept. Der 6, deutsche Seminar-Lehrer⸗ Tag wurde heute eröffnet. Der Cultusminister begrüßte die Versammlung mit einer Ansprache. Bremen. Die Rettungs- Station Cuxhaven der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger meldet: Am 22. Sept. wurden von der deutschen Brigg„Aleides“, Kapitän Wüpper, welche mit Steinkohlen von England nach Hamburg bestimmt war, aber auf Schafhörn vor der Elbe strandete, 9 Personen durch das Rettungsboot des zweiten Elbleuchtschiffes gerettet. Es herrscht Ost— sturm bei sehr hoher See.— Von der Rettungsstation Horumersiel wird gemeldet: Am 22. d. sind von der deutschen Thalk„Elbise“, Kapitän Weers, welche mit einer Steinladung von Ellenserdammersiel nach Rends— burg bestimmt und auf dem Jadestrande gestrandet war, 2 Personen durch das Rettungsboot„Vegesack“ von der Station Horumersiel gerettet. Oststurm. Das Boot war 6 Stunden unterwegs. Die Petroleumquellen in Oelheim. Von Julius Stinde. Auf den Landkarten, selbst auf den neuesten, suchen wir Oelbeim vergebens, weil dieser Ort noch neuer ist, als die Kartenwerke der letzten Jahre. Aber es herrscht ein reges Leben in und bei Oelheim; Bohrthürme werden errichtet, um Löcher in die Tiefe zu treiben— im Aufautz dieses Jahres standen dort bereits 15 derselben, — große Reservoire sind im Bau, Windräder und Dampfmaschinen, welche Pumpwerke in Thä— tigkeit setzen, arbeiten schon oder werden neu angelegt, mit einem Worte: Oelheim entwickelt sich in ähnlicher Weise, wie alle die amerika— nischen Städte im Oeldistrikte, wo Petroleum in reichem Maaße gewonnen wird. Oelheim liegt aber nicht in Amerika, sondern in Deutsch— land bei Peine in der Provinz Hannover. Schon seit langer Zeit wurde auf dem Gebiete des norddeutschen Oeldistrikts Erdöl gewonnen, das man als Schmiermittel wie Theer benutzte. Bei Wieze, anderthalb Meilen von Celle finden sich im Alluvialsande mehrere Gruben, aus denen Petroleum gewonnen wird. In der einen Grube wird das Erdöl aus dem Sande herausgewaschen und ist an dieser Stelle der Betrieb, welcher alljährlich sechs bis sieben Tausend Kilo Oel fördert, wenigstens seit 200 Jahren im Gange. Es liegen Andeutungen vor, welche die Annahme gestatten, daß schon die ersten Ansiedler dort ihreu Erdtheer gewannen. Merkwürdiger Weise blieb der norddeutsche Oeldistrikt trotz der zahl— reichen deutlichen Anzeichen vom Vorhandensein des Erdöls, bis auf die letzten Jahre unbear— beitet, selbst der Riesenerfolg, welchen die Bohr— ungen in Amerika hatten, konnte nicht den Anstoß zur eingehenden Untersuchung und dem rationellen Anbau des deutschen Oelgebietes geben. Wie alle Länder mußte auch Deutschlaud Amerika petroleumpflichtig werden und nimmt seinen jähr⸗ lichen Bedarf von circa drei Million Faß von dem Lande, das aus seinen Oelquellen und der Verarbeitung des Oeles einen Reinertrag zieht, den man auf 170 Million Mark pro Jahr schätzt. Und wir haben Petroleum im Lande, und zwar in solchen Quantitäten, daß nach dem Ausspruche eines ausgezeichneten Geologen eines der großartigsten Petroleumbecken der Welt unter— irdisch in Hannover liegt. Hinreichend tiefe Bohrlöcher an geeigneten Stellen niedergetrieben, müssen das Becken erschließen. Oelheims Bohr— quellen, die in jüngster Zeit gezeigt haben, daß Tief⸗Bohrung überraschende Quantitäten von Erdöl ergeben, erhärten diesen Ausspruch auf das Schlagendste. Der Mann der Wissenschaft, auf den wir uns hier stützen, ist F. F. Freiherr Schrift„Petroleum und Asphalt“(Zweite Auf— lage), Minden, Verlag von J. B. C. Bruns, jener Gegend vermuthen lassen. Seitdem die ungeheueren amerikanischen Arbeiten dargethan haben, daß das Erdöl stets aus großer Tiefe kommt und seitdem man namentlich aus den begleitenden Gasentwickelungen die bestimmte Erkenntniß gewonnen hat, daß ein Destillations— produkt durch Erdwärme zu uns empor gedrängt wird, ist das Auftreten von Petroleum an ein— zelnen Orten begreiflich geworden. Stelle man sich die allgemeine Faltenschiebung der Erdrinde (durch Einschrumpfen des Erdinnern veranlaßt) vor, so findet man es unabweisbar, daß Einsenk— ungsfalten von mindestens geicher Tiefe wie die größte Höhe der Berge auf der Erde vielfach vorkommen muͤssen. Schichten mit bituminösen Stoffen, d. h. mit in Verkohlung begriffenen Resten von Pflanzen und Thieren sind überall verbreitet und wenn solche Schichten in Tiefen von fünf⸗ bis zehntausend Meter versenkt und mit Felsarten überlagert werden, muß nach den einfachsten physikalischen und chemischen Gesetzen die Erscheinung eintreten, welche wir seit zwanzig Jahren auf und in den sogenannten Petroleum— becken kennen gelernt haben. Das hannover'sche Petroleumbecken wird hiernach in einfachster Weise verständlich. Man braucht sich nur die west— fälische Steinkohlenlagerung von 3000 Meter Mächtigkeit mit ihren 150 Steinkohlenflözen, vielleicht das bitumenreichste Becken der Erde, versunken zu denken unter den jüngeren Massen der Trias⸗, der Jura-, der Wealdeuthon-, der Kreide-, der Tertiärformation und des Dilu— viums, welche sich von Westen her sichtbar auf— lagern. In dem Profil von Rinteln nach Bücke— durg sind die ersten drei Formationen allein zu vier- bis fünftaufend Meter zu schätzen. Wenn die westfälische Formation wirklich unter der hannoverschen Mulde liegt, und in der That ist ihre Fortsetzung in dieser Richtung geologisch angezeigt, dann mußte im Laufe der geologischen Perioden, wo die Destillation zu wirken Zeit hatte, eins der großartigsten Petroleumbecken der Welt entstehen. Der letzteren Art ist, wie v. Dücker ausspricht, das hannoversche Becken wirklich. Die äußersten Spuren laufen von Vorwohle bei Kreiensen bis Heide in Holstein, d. h. in der Länge von 35 Meilen und die Breite des Terrains, wo die Spuren von Erdöl deut— lich verbreitet sind, gehen von Neundorf bis über Braunschweig hinaus, oder 12—15 deutsche Meilen. Damit ist zwar nicht gesagt, daß man in diesem großen Terrain überall Oelquellen erwarten darf, aber die Erscheinungen weisen darauf hin, daß in dieser ganzen Ausdehnung ein unterirdischer Andrang von Erdöl stattfindet. Diesem von unten her andringenden Oele durch Bohrlöcher entgegenzukommen, das ist die Aufgabe unserer Zeit. Als die preußische Regier— ung 1866 das hannoversche Gebiet übernahm, ließ sie sich, vorzugsweise durch die Vorstellungen von H. W. Kasten zu Hannover bewegen, eine Begutachtung des Petroleumvorkommens ausführen zu lassen. Sie beauftragte einen jungen Berliner Geologen, dessen Bericht jedoch mit der gänzlichen Abmahnung von Tiefbohrungen schloß, wogegen die rationelle Ausbeutung der öligen Massen an der Oberfläche empfohlen wurde. Die Meinung der älteren Geologen, daß das Erdöl den durchbohrten Schichten ursprüng— lich angehöre, war hier maßgebeud gewesen, während nach den neueren Ansichten der Haupt— vorrath des Oeles in der Tiefe liegt. Vergebens suchten Fachleute wie Prof. Harper und Dr. Lud⸗ wig Meyer aus Uetersen auf den Petroleum— Reichthum in Norddeutschland hinzuweisen, ihre Mahnungen fanden keinen Widerhall. Auf der Naturforscher⸗Versammlung 1876 zu Hamburg schloß Dr. Meyer seinen herrlichen Vortrag „Ueber die Petroleum-Fundorte in der Nähe Hamburgs“ mit den Worten:„Ich darf die Herren Fachgenossen darauf aufmerksam machen, daß nicht blos hier(Bohrloch Hölle bei Heide in Holstein) schon ein Mineralschatz eröffnet ist, dessen ruhige und regelmäßige Ausbeutung aus nahten und er sich alsbald 3 bewaffneten Männern gegen⸗ den kolossalen unterirdischen Petroleumreichthum einer offenen Grube auf Jahrhunderte hinaus völlig gesichert ist, sondern daß ähnliche Schätze auch! punkt und d auf d. faul mehr Kaps Silb sich ist de schon bn zu se bis L be der 1 wird und HOGes in erte 100 ande Aktie ankät die e aus liefe Liter zwe den acht Anst der weld strikt n ———— 2 = S S N S* 9 mich nicht der Uebertreibung zeihen werden, wenn ich sage, es liegt im Bereiche der Möglichkeit, daß einst auf unseren norddeutschen Halden ein Oelreichthum erschlossen wird, welcher dem ameri— kauischen Nichts nachgibt, und volkswirthschaftlich mehr bedeutet, als die Diamantenfelder des Kaps, die Goldwäschen Kaliforniens, oder die Silberschätze Nevadas.“ Diese Worte erweisen sich mehr und mehr als prophetische. Leider ist der hochverdiente Mann, der sie gesprochen, schon von den Lebenden geschiedeu, so daß es ihm nicht vergönnt ist, die Entwickelung Oelheims zu sehen. Nach v. Duͤckers Anschauung wurde bis jetzt immer noch nicht tief genug gebohrt, ebenso wie man erst bei ähnlicher Ausdehnung der Bohrungen wie in Amerika kennen lernen wird, die unterirdischen Oelbehälter aufzuspüren und weithin zu vorfolgen. Die 8 Bohrlöcher der Gesellschaft zu Oelheim bei Peine haben meistens in der Tiefe von 60— 70 Meter das Oel erreicht. Ein Bohrloch hat in 150 Tagen über 1000 Barrel Oel(ca. 3 ½ Ctr.) ergeben; ein anderes ca. 600 Barrel in 94 Tagen. Das Aktienkapital von 610,000 M. ist fuͤr Terrain— ankäufe und Anlagen verausgabt, während für die eigentlichen Bohrarbeiten nur 73,500 Mark ausgegeben worden sind. Die neueste Quelle liefert bei einer Tiefe von 69 Meter 90,000 Liter einer salzhaltigen Flüssigkeit, von welcher zwei Drittel Erdöl sind, so daß dies Bohrloch den besten pennsylvanischen Quellen gleich zu achten ist. Mehr und mehr bestätigen sich die Ansichten der Geologen durch die Thatsachen und der Termin scheint immer näher zu rücken, in welchem Oelheim der Mittelpunkt eines Oeldi— strikts wird, der dem pennsylvanischen Nichts auch zwischen den Fundgruben, in deren Mittel- punkt Hamburg liegt, zu haben sein müssen, und darf mir schmeicheln, daß Sie, im Hinblick auf den enormen Oelreichthum der beiden jetzt noch beschränkten Fundgebiete, und die große, zwischen ihnen liegende, unangebohrte Fläche nachgibt. Auch im Elsaß, zwischen Weißenburg und Hagenau, liegt ein wichtiges Oelgeblet, das durch Tiefbohrungen aufzuschließen ist. Möge es Deutschland, das verhaltnißmäßig arm an unterirdischen Schätzen ist, gelingen, das Erdöl zu heben. Daß Englaͤnder und Amerikaner Oelheim fleißig besuchen, sei hier nur nebenbei bemerkt. Im Uebrigen verweisen wir auf die Broschüre von Dücker's, der im nationalen In⸗ teresse die weiteste Verbreitung zu wünschen'ist. Es wäre doch fatal, wenn Fremde das Erdöl abschöpften, das wir selbst so gut gebrauchen können. Wenigstens wäre es recht angenehm, wenn die 70 Million Mark, welche jährlich von Deutschland für Petroleum nach Amerika gehen, den Weg über den Ocean zu machen nicht nöthig hatten. Handel und Verkehr. Friedberg, 28. Sept. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.00— 1.20, Eier 1 St. große 7 Pf. Friedberg, 27. Sept. Fruchtbericht. Waizen M. 24.75, Korn M. 20., Gerste M. 19., Hafer M. 15 bis 16. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo 200 Zollpfd. Gießen, 27. Sept. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.10— 1.12, Eier 1 St große 6 Pf., 2 St. kleine 11 Pf., Käse per Stück 5—9 Pf., Tauben das Paar 50—65 Pf., Hühner per Stück M. 0.80 1.50, Hahnen per Stück M. 0.45— 0.80, Enten per Stück M. 1.30 1.60, Ochsen⸗ fleisch 6400 Pf. per Pfund, Kuh- und Rindfleisch 46 bis 50 Pf., Kalbfleisch 44—48 Pf., Hammelfleisch 60 bis 66 Pf., Schweinefleisch 64 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 4— 5.50, Zwiebeln ver Ctr. M. 8-10, Weißkraut 1 St. 10—40 Pf., Zwetschen der Centner 7 M. Frankfurt, 26. Sept. Viehmarkt. Angetrieben waren ca. 360 Ochsen, 370 Kühe, 200 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich per 100 Pfd. Fleisch⸗ gewicht: Ochsen 1. Qual. M. 63.—66., 2. Qual. M. 58 bis 60., Kühe 1. Qual. M. 50.—55., 2. Qual. M. 45 bis 50., Kälber 1. Qual. M. 55.—60., 2. Qual. M. 40 bis 50., Hämmel 1. Qual. M. 58—60., 2. Qual. M. 45 bis 50. Schweine wurden in letzter Woche ca. 550 St. eingeführt und mit 65 Pf. das Pfund bezahlt. Frankfurt, 26. Sept. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 39.50, Nr. 2 M. 37.50, Nr. 3 M. 32.50, Nr. 4 M. 28.50, Nr. 5 M. 25.50, Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 28.50— 75., do. 1.(Berl. Marke) M. 26.50 ab Bahnhof hier M. 25.25 00.00, ab unserer Umgegend M. 24.50— 24.75, do. fremder je nach Qual. M. 24.25 bis 25.25, Roggen je nach Qual. M. 20.75 21.—, Gerste M. 19.50— 21.50, Hafer M. 16.50— 17.25, Kohlsamen M. 28.00— 29.00, Erbsen M. 19.— 27., Wicken M. 17.50—18., Linsen M. 20— 40, Bohnen, weiße, M. 23— 25, Rüböl, detail, M. 64. Die Preise ver⸗ stehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo. D. Frankfurt a. M., 27. Sept. Der gegenwär⸗ tige Börsenverkehr zeigt ganz abnorme Verhältnisse. Nach⸗ dem trotz des theueren Geldstandes bereits vor einigen Tagen sich eine Hausse angebahnt hatte, machte dieselbe anhaltend neue Fortschritte, obgleich Geld täglich knapper wurde. Die heutige Geldknappheit kann indeß als ein non plus ultra bezeichnet werden, denn es mußten für Prolongationen 7— 8% bewilligt werden und begann Geld sogar zu fehlen. Dies beeinträchtigte aber nicht den Eifer der Haussepartei, die alle Opfer zur Conser⸗ virung ihrer Engagements willig brachte. Die Course der meisten speeulativen Werthe konnten heute weiter an— ziehen, doch war das Geschäft unter dem Einfluß der Geldvertheuerung nicht so umfangreich als in den letzten Tagen. Von den Speeulationswerthen wurden Credit⸗ actien per comptant etwa zu dem gestrigen Abendcourse gehandelt. Staats bahnackien und Lombarden blieben höher. Creditaetien, gestern Abend 318 ½, gingen a 3177 —.—18½— 18 und 318½ um. Staats bahnactien, gestern Abend 3118, wurden à 312/12 und 3130 gehandelt, Lombarden, gestern Abend 139 ½, beute 138 ½ 140-139/ und 140 ¼. Galizier, gestern Abend 2799/8, heute 280¾—5/8—7⁰—/ und 2803. Oesterr. Bahnen fest. Nordwest und Elbthal matter. Deutsche Bahnen still. Banken steigend, besonders die speculativen. Dis⸗ conto-Comandit und deutsche Bank stiegen je 2/0. Darm⸗ städter 1%. Die Aetien der Ungar. Escompte- und Wechler⸗ bank werden nächsten Donnerstag an unserer Börse ein⸗ geführt. Die deutsche Effeeten und Wechselbank nimmt Anmeldungen zum Course von 107¾ entgegen. Oesterr. Renten ruhig. Ungar. Renten etwas besser. Russen ziemlich fest. Loose und Prioritäten unbelebt. Deutsche Fonds etwas niedriger. Wechsel matt. Privatdiseonto 50/0. bis 27., do. 2.(Berl. Marke) M. 23, Weizen, eff. hiesiger Geld⸗Caurs. Frankfurt am 27. September 1881. 20 ⸗Frankenstücke M. 16 15—19 do. in ½„ 16 13—17 Englische Sovereigns.„ 20 33—38 Russische Impertales.„ 16 70— 75 Ducaten..„ 8 „ al marco.„ 9 56—60 Dollars in Gold„ 4 21—25 Obligations-Verloosung der Kreisstadt Friedberg. Von den Partial⸗Obligationen der Kreisstadt Fried— berg des Anlehens von 1863 sind heute durch öffentliche Verloosung aus Serie A. Nr. 24. 26, B— 1 1 O. 1 28 zur Rückzahlung bestimmt worden. Die Inhaber dieser Obligationen werden hierdurch aufgefordert, am 1. Januar 1882 ihre Kapitalien gegen Rückgabe der Ortginal— Obligationen bei der hiesigen Stadtkasse in Empfang zu nehmen, da mit dlesem Tag deren Verzinsung aufhört. Friedberg den 27. September 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 3298 Seri ba. Versteigerungs-Auzeige. Freitag den 30. September l. J., Vormittags 10 Uhr, werden in dem Rathhause zu Assenheim verschiedene Mobilien, als: 1 Sopha, 1 Commode, 1 Kleiderschrank, 1 Küchen— schrank, 1 Pfeilerschränkchen, 1 Tisch und sonstige Gegenstände gegen Baarzahlung versteigert. Friedberg, 26. September 1881. K 5„ 3303 Gerichtsvollzieher. 275 5 L Steink„ioo Steinkohlen-Lieferung. Montag den 3. October l. J., Vormittags 11 Ühr, ö soll in hiestgem Rathhaus die Lseferung von 600 Centner Steinkohlen für das Versorgungshaus und Bürger⸗ ee an den Wenigstfordernden in Accord gegeben erden. Friedberg den 27. September 1881. 9 Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 13312 Semi b g. 9 Obst⸗Versteigerung. f Donnerstag den 29. September d. J., Nachmitkags 2 Uhr, soll das Obst im ehemals Heß'schen und Müller— chen Garten, sowse die diesjährigen Trauben abtheilungs— Beise öffentlich meistbletend versteigert werden. 1 Friedberg den 27. September 1881. 4 Großherzogliche Schloßverwaltung Friedberg. 302 Dönges. Damen- und Kinder-Schürzen Kopf-Shawls, — Kinderkleidern, Jäckchen, Roͤckchen, Strümpfen zu reellen Preisen bei Kinder Das Neueste in iaputzen, Vaschliks, gestrickten wollenen Halstüchern, Damen-Westen und Damenkragen, gestrickten „ 9 ⸗Gamaschen und Schuhen, sowie Socken und D! 5 5 K. Friedrich, neben der Post. Rirchenpl empfiehlt Mübel aller Art, Vorhänge in großer Auswahl. Sorten zu nie hier gewohnten billigsten Preisen kürzester Frist.— Bei entsprechender Abnahme C. 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Oetober bis Ende Dezember d. J. von dem Großherzoglichen Braun— kohlenbergwerk Ludwigshoffnung bei Melbach gegen vorschriftsmäßtige Bürgschaft auf Credit bezogen werden, Die Preise der Kohlen sind: für 100 Formkloͤtze 3 M. Quartal Guͤltigkeit. Großherzogliches Salinen- und Bergamt Bad-Nauheim. ger. Neue Berliner Rollmöpse, „ russ. Sardinen, „ prima Sardellen, holl. Vollhäringe 1 zu den billigsten Pretsen bei K. Friedrich. ö 79 1 3284 empfiehlt Wilh. Bernbeck. Besten blauen Vitriol 3283 empfiehlt Assenheim. Carl Bauer. 2 Ein Wallachpferd(Fuchs) steht zu verkaufen bei 3266 G. Schudt, Friedberg. An die Wähler des 2ten oberhessischen Reichstagswahl⸗Kreises. Nachdem sich in einer vertraulichen Besprechung zu Nieder-Wöllstadt die dort Anwesenden fast einmüthig dahin geeinigt haben Herrn Justizrath Dr. Geyger zu Assenheim als Reichstags-Candidaten aufzustellen, werden zu weiterer Besprechung und Förderung dieser ee alle Wähler, denen insbesondere die wirthschaftliche Förder— ung des Kreises, zumal der ländlichen Bevölkerung, am Herzen liegt, auf Sonntag den 2. October, Nachmittags 3 Uhr, in den Gartensaal des Herrn Georg Steinhäußer zu Friedberg eingeladen. Das provisorische Comité: Bürgermeister Lanz, Groß-Karben. Bürgermeister Schneider, Klein-Karben. Bürgermeister Moscherosch, Burg⸗Gräfenrode. Heinrich Moscherosch, Burg-Gräfenrode. H. Klein, Burg⸗-Gräfenrode. Oeconom Bender, Griedel. August Väth, Bauernheim. Wilhelm Hensel, Okarben. 3344 Buff, Bürgermeister, H. Bausch III., einrich Stoll, A Fug Frbedrich Stoll, Nieder⸗Wöllstadt. Heinrich Weith, G. Bechtold J., N Peter Stoll II., Bad-⸗Nauheim. Philipp Altmannsperger, Friedberg. H. Schudt, Görbelheimer Muͤhle. Bürgermeister Möbs, Nieder-Mörlen. Müller Schudt, Dorheim. Wilhelm Klein, Burg⸗ Gräfenrode. Philipp Best II., Bruchenbrücken. Rechner Jacob Bullman n, Nieder-Rosbach. Buͤrgermeister Veith, Ilbenstadt. Pachter Heinrich Hill, Groß-Karben. Kirchweihe zu Bad Nauheim. Hotel Madler. Gelegentlich des Kirchweihfestes findet am 2. und 3. October in dem Saale des Unter— zeichneten gut besetzte Tanzmusik statt. Für gute Weine ist bestens gesorgt. 3305 Hierzu ladet ergebenst ein J. M. Madler. Kirchweihfest zu Bad⸗Nauheim. Hoötel Deutscher Hof. Sonntag den 2. und Montag den 3. October findet große Tanzmusik statt, geführt vom hiesigen Musikverein, wozu ergebenst einladet Chr. NB. Für reine Weine und gute Küche ist bestens Sorge getragen. Bad Nauheim. und Montag den 3. October findet zur Feier des Kirchweihfestes 1 Tanzmusik statt, wozu ich freundlichst einlade. 3294 EFECECCC r! ͤͤÄ!??:: Herren.& K Kuabengardetobe-Ge chäft oon J. Spier& Söhne, Friedberg, gegenüber dem Rathhause, empfiehlt für die bevorstehende Winter-Saison seine selbstangefertigten, aus guten decatirten Stoffen dauerhaft gearbeiteten Anzüge, Paletots, Neiserücke, Joppen, Schlaf löcke, Hosen ett. etc. zu e billigen und festen Preisen. Großes Lager in Tuchen und Buckskins. aus⸗ Hoeck. 3301 Sonntag den 2. in meinem Saale J. H. Fritz. Anfertigung nach Maaß Zuschneiders und Garantie des gut Passens. 3296 unter Leitung eines tüchtigen? Liebig's Fleisch-Extraet bei Wilh. Bernbeck. Ne beliebtes Kaisermehl, durch seine Feinheit und Trockenheit zu Kuchen und Feingebäck sehr geeignet, halten wir sowohl im Einzelverkauf als auch in ganzen Säcken bestens empfohlen. 2762 Gebrüder Loch. 3268 in Lithographie: 21 Sonntag den 2. d. Mts. wird auf meiner Kegel⸗ bahn ein großer Regulator 4 ausgespielt und können Stecher von heute an geworfen werden. Höflichst ladet ein Bad⸗Nauheim. Hennig Aletter, 3293„Zur 2 Waldlust“. Kurhaus Bad⸗Rauheim. Sonntag den 2. October, gelegentlich des Kirchweih⸗ festes, findet i im großen Speisesaal und den übrigen Locali⸗ täten ein Ball, 4 Uhr Nachmittags anfangend, statt, wozu die Eintrittskarten am Eingang des Saales durch den Balleommissär ausgegeben werden. P. Kröll. 3304 Bei der am 25. d. Mis. im Becker schen Saale zu Nieder Wöllstadt abgehaltenen Versammlung wurde ein Hut vertauscht mit den Buchstaben C. 8. und kann derselbe bei Herrn Cigarrenhändler Oppenheim 3 in Friedberg umgetauscht werden. 295 Wintersalat⸗ Pflanzen verkauft M. Mondigler. 3299 Haagk. Jeden Samstag warme Bäder. 3297 Carl Walter. Geröstete Hafergrütze 3267 empfiehlt Wilh. Bernbeck. Regulir-Füll-Oefen, Kochöfen, Roeder'sche Herde bei 3282 Assenheim. Carl Bauer. Ochsenfleisch bei sämmtlichen Ochsenmetzgern 64 Pfennig. 3310 Kuh- und Vindsleisch kostet à Pfd. 52 Pfennig bei sämmtlichen Metzgern. 3306 3308 Von heute an verkaufen sämmtliche Rindsmetzger das Pfd. Fleisch zu 52 Pf. Hammelfleisch, Prima-Qualität, empfiehlt K. Neuhof. 3309 Ein kräftiges Mädchen“ für Küche und Haus gesucht von Frau Car Trapp. Hemden für Herren, Damen und Kinder Jagdgeuchre billigst bei K. Friedrich. 2739 aller Art empfiehlt billigst Butzbach. A. Dickoré. Eine Grube Pferdemist zu verkaufen oder gegen Stroh zu vertauschen. 3313 H. Bindewald. Gebrannten Kaffee, u M. 1.20, M. 1.40, M. 1.60, M. 1.80, in den feinsten Qualitäten und Mischungen empfiehlt 3269 Wilh. Bernbeck. 1000 Ctr. gutes Wiesenhen (kein Ohmet), lieferbar suecessive franeo Worms, zu kaufen gesucht. 3287 K. Schuch, Rollfuhrwerk, Worms a. Rh. Berg mann's 2939 Sommersprossen-Seife zur vollstüändigen Entfernung der Sommersprossen. Depot à Stück 60 Pf. bei Apotheker Lü hn. Fe inster Dorsch-Leberthran, fast geruch- und 1 in Flaschen à 60 feng 1. und M. 1.7 per Flasche. Derselbe ebe M. 119 J. A. Wündecer,, Hof⸗Lieferant. Visitenkarten in Buchdruck: 28 versch. 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