* r ö einstimmig, den Antrag 1 9 0 Dienstag den 25. Januar. M II. Oberhe er Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und d 1 1. 8 1 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar 7 enstag Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Artis Friedberg. Dennerstag und Samsag.. 1 1 1 Die einspaltige Petitzetle wird bet Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bel größerem Tabellen- ober giffersaß mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Veleg kestet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bel uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets Best nachgenommen. Ausgewiesen aus dem Großherzogthum auf Grund Autlicher Theil. Freizügigkeitsgesetzes 0 b — inrich burger v. Heinrich Hamburger vor Kreis Wetzlar; Heinrich Born von Nieder⸗Mittlau, Kreis Geluhausen.— Wegen Bettels bestraft Justus Bauer von Hammelbach, Kreis Heppenheim, Deutsches Reich. san die Regierungspräsidien ergangen ist, einem] doch absolut an ihrer Politik fest, vor Allem Darmstadt. Militärdienstnachrichten. Cull ausdrücklichen allerhöchsten Befehl enispricht. Es die Autorität der Königin wieder herzustellen. mann, Pr.⸗Lt. vom 2. Gr. Juf.⸗Regt. Nr. 116 war aber nicht gesagt ob dieser Erlaß für oder— Die Admiralität eutsandte ein Thurm⸗ wurde zum Hauptm. und Comp. Chef; Goldmann, gegen die Juden ist. schiff„Belle Isle“ von Kingstown nach der Sec.⸗Lt. von dems. Regt., zum Pr. Lt.; Teltz, Ausland. Nordwestküste 81 lands, um ein von Amerika Unteroff. von dems. Regt. zum Port.-Fähnr. be— Oesterreich⸗-Ungarn. Wien. Geheime kommendes Fahrzeug mit Waffen und Muni⸗ fordert; Eckert, Major vom Stabe des Jug.⸗rath Unger wurde zum Prasidenten, das Herren-[tion für Irland abzufangen. Corps und Comm. des Pomm. Pion.⸗Bats. hausmitglied Habietinek zum Vicepräsidenten des— Nach officieller? Meldung vom 21. d. er⸗ Nr. 2, zum Ingenieuroffizier in Mainz ernannt; Reichsgerichts ernannt. Der bisherige Präsidents gab sich die britische Garnison Leydenberg's an Welter, Sec.⸗Lt. von der Landw.⸗Cav. des 1 Vats. des Reichs Gerichts, Baron Kraus, welcher die Boers. Gr. Landw.⸗ Regis. Nr. 115, zum Pr. 91.572 Jahre im Staatsdienste ist, erhielt nebst 22. Jan. Aus Kapstadt wird gemeldet Nebel, Vicef. vom 1. Bat. 3. Gr. Landw Regts. huldvollstem kaif erlichen Handschreiben das Groß; Die bei dem Potchefstrom ver schanzten britischen Nr. 117, Finger, Vicef. vom 2. Bat. 4. Gr. kreuz des Stefansordens in Brillanten. Truppen machten einen Ausfall, wobei vier Landw. ⸗Regts. Nr. 118 zu Sec. Lts. der Res.— 21. Wie Der Sprachen-Ausschuß be Boers getoͤdtet wurden. Die Boers versuchten des 3. Gr. Juf.⸗Regts. Nr. 117; Valckenberg, schloß nach längerer Debatte, über den Antrag] ein Lager aufzuschlagen, wurden aber daran ver⸗ Vicew. von dems. Bat. zum Sec. At. der Res. Herbst's betreffs der Sprachen-Verordnung insshindert.— Aus dem Basutolande wird gemeldet: des 1. Gr. Drag.⸗Regts. Nr. 23, Doͤrr, Vicew. der nächsten Sitzung die Regierung zu hoͤren. W F erhielten Verstaͤrkungen und von dems. Bat. zum Sec., Lt. der Res. des 2. Gr. Im Laufe der Debatte drückte Trojan die Freude werden Offensivoperationen bald wieder auf— Drag.⸗Regts. Nr. 24. befördert; Arnold, Hauptm. aus, mit deutschen Landsleuten über einen modus nebmen. und Comp.⸗Chef vom 1. Gr. Inf.-Regt. Nr. 115 vivendi berathen zu koͤnnen. Rieger erklärte Italien. Rom, 21. Jan. Der Konig und Petri, Sec.⸗Lt. vom 4. Gr. Inf. Regt. Nr. 118, die Czechen wollten ehrlichen Frieden die Koͤnigin sind heute von Reggio in Canta⸗ der Abschied bewilligt; Engelmann, Sec. Lt. von Frankreich. Paris, 21. Jan. In der arrd an ngekommen und wurden in Calabrien der Landw.⸗Junf. des 1. Bats. Gr. Landw. Kan mer dankt Gambetta für die W̃ iederwablse enthusiastisch empfangen. Der hohe Klerus schloß Regts. Nr. 115, Krämer, Gillig, Thomas, uud zaͤhlt auf, was dieselbe that und was 27 sich den Civil- und Militärbebörden an. Lis. von der Landw.⸗Juf. des Bats. 4. Gr. thun noch übrig sei. Die Kammer werde sich Türkei. Constantinopel, 23. Jan. Abedin Landw.⸗Regts. Nr. 118, Haugen, Rickrich, Sec.- nicht vertagen, ohne die Presse zu emancip ren] Vascha ist zun Gouverneut von Adana und Lts. von der Landw. ⸗Inf. dess. Bats., Probst, und das Versammlungsrecht zu sanctiontren. Die Ismail Pascha zum Gouverneur von Kossowo Goldmann, Möllinger, Pr.⸗Lts. von der Landw.[Kammer vollende die Aufgabe inmitten des tiefen] ernannt. Letzterer geht 23. ds. mit einem Jußf. des 2. Bats. 4. Gr. Landw. Regts. Nr. 118, Friedens, welcher vollends durch keinerlei Aben-J Bataillon nach Smyrna, mimmt dort weitere Fopp, Sec.⸗Lt. von der Landw.⸗Inf. dess. Bats.[teuer bedroht und durch den Geist der republie vier Bataillone auf und marschirt nach Salonicht der Abschied bewilligt. kanischen Regierung selbst garantirt sei; nachf um dann die in Kossowo bedrohte Ordnung auf⸗ 2 recht zu erhalten. Achmit — Der Gerichtsschreiber Feick zu Herbstein wurde zum Gerichtsschreiber in Seligenstadt und der Hülfsgerichtsschreiber Römer zu Offenbach zum Gerichtsschreiber in Herbstein ernannt. Berlin, 21. Jan. Der Kaiser unternahm heute in geschlossenem Wagen die erste Ausfahrt. — Der Statthalter v. Manteuffel trifft morgen von Straßburg hier ein.— Der von Peters burg eingetroffene Großfürst Nikolaus machte heute Vormittag dem Kaiser, der Kaiserin und dem Kronprinzenpaar Besuche und reiste Mittags nach Paris weiter. 22. Jan. Heute wurde Finanzminister Bitter beim Kaiser zur Conserenz befohlen. Rück trittsgerüchte über denselben erhalten sich aufrecht, 1— 22. Jan. Das Abgeordnetenhaus ge nehmigte in dritter Lesung unverändert die No— velle zum Gesetz über die Elementar-Lehrer— Wittwen⸗ und Waisenkassen und verwieß die Vorlage über Vereinigung Oberbensfelds mit Langenberg nach längerer Debatte an die zu verstärkende Gemeindecommission und erledigte nach unerheblicher Debatte andere kleinere Vor lagen. Die Natlonalliberalen beschl ossen heute Minnigerode's bezüglich des Steuererlasses abzulehnen. J— Das auswärtige Amt in London erhielt von der deutschen Regierung die Mittheilung, letztere werde ein Schiff an die Liberische Küste entsenden, um einige wilde Stämme für die Plünderung schiffbrüchiger Besatzung deutscher Schiffe zu züchtigen. N München. Aus bester Quelle erfahrt die „A. A. Z.“, daß ein Ministerialerlaß, welcher in Bezug auf die Autisemiten-Bewegung füugst N 5 . 1 Werks werde die Kammer vor dem 5 gemeinen Stimmrecht können Hambetta schloß müsse mi 0 sinnigen Justitut umgeben werden. Der 1 Budget von 1882 der Kammer vor und wählte Vicepräsidenten.— 22. Jan. Flequet zum vierten Magnin erklärte auf eine Anfrage Haͤntjens: behalte sich augenblicklich das Vollendung ihres Vertrauen sich reprͤsentiren Republ lonen legte das Die Regierung Recht für Emission amertisirbarer Renten vor. Die Regierung werde niemals den Fondsmarkt zu beeinflussen suchen, sondern wünsche ihn frei * gewähren zu lassen, da er der Regierung als Canal des offentlichen Credites diene Großbritannien. London, 21. Jan Unterhaus. Der Antrag auf Erlaß der Adresse wurde ohne Abstimmung angenommen Das Haus erklärte sich darauf, gemaͤß dem Wunsche des Premiers, einverstanden, sofort in die zweite Lesung der Adresse einzutreten. Hierbei bean tragte Lawson ein Amendement, welches sich zu Gunsten des Einhaltes von Blutvergießens im Basutolande ausspricht. Seitens der Regierung wird erklart, sie werde, sobald sich Gelegenheit biete, eine Mediation im Basutolande versuchen Lawson zog sein Amendement zurück. Die Adresse wurde auch in der zweiten Lesung ohne Abstimm ung angenommen.— Mylands beantragt eine Resolution, welche die Annexion Transvaals als unpolitisch und ungerechtfertigt erklärt und jede Maßregel behufs Durchführung der britischen Suprematie in Transvgal bedauert, weil das mit Recht Glabstone selbe fordere. die nationale Unabhängigkeit vertheidigt die Politik betrs. mit die Rassim begleitet Ismail Pascha als Regierungscommissär. * 92 — 2. zan. Die Janina, b Albanesen hatten ein Handgemenge mit cirkassischen Soldaten, welche in verschiedene Ortschaften geschickt waren, albanesische Reservisten zu ergreifen. Rumänien. Bukarest. Der Prozeß vor den Assisen gegen den Attentäter Petaru und den bisher ermittelten drei Mitschuldigen ist auf den 6. Februar sestgesetzt. Entgegen den gegen— theiligen Angaben einiger Journale hat gutem Vernehmen nach die Untersuchung vollkommen festgestellt, daß das Attentat weder ein Rache Akt noch eine That eines Fanatikers, sondern eine 8 Frucht der Verschwoͤrung ist Griechen land Wden Die von der Demission einiger Minister ist stimme“ zufolge unbegründet Der Kam Praͤsident forderte die Deputirten in den vinzen telegraphisch auf, vor Athen zurückzukehren und ihre A aufzunehmen Nachricht 22. Jan. Der griechische Gesandte in London demissionirte Die Demission ist noch nicht genehmigt. Ein koͤnigliches Deeret ordnet die sofortige Formation von drei neuen Infanterie Bataillonen, eines Cavallerie Regiments und eines Genie- Bataillons an Die Effekttostärke der Armee betraͤgt gegenwärtig 65,000 Mann. Der Kriegsminister erließ ein Schreiben an die Militäͤrbehörden wegen Bildung von drei großen Militäͤär-Depots in Challis, Pirgeus und Misso⸗ lunghi 28. Jau Wie verlautet erließ die Trausvaal und schließt, die Regierung halte je griechische Regierung ein Rundf Eschersheim, 1 * re er 1 Vertreter im Auslande in Form einer Antwort auf die letzte turkische Note. Ton des Rundschreibens ist fest. Der Minister des Innern erließ einen Befehl an die Präfecten, daß sie den in die Militärlisten Eingetragenen keine Paͤsse nach dem Auslande verabfolgen.„Ephe— merio“ will wissen, mehrere reiche Griechen be— absichtigen große Geld-Summen zusammen zu bringen, um ein Elitecorps von 10,000 Mann unter General Coroncos aufzustellen, welches in die Türkei einfallen und sich mit anderen Griechen und Türken vereinigen solle, um den Sturz Osmans zu erklaͤren und eine neue türk— ische Dynastie zu proclamiren, deren erster Sultan Midbat Pascha wäre.— Dem„Diritto“ zu— folge theilte der griechische Vertreter der italien— ischen Regierung ein telegraphisches Circular von Komunduros vom 20. ds. mit, welches, die Situation resumirend, an Europa appellirt, da mit dieses, wie es beschlossen, was bezüglich der hellenischen Frage billig und angemessen ist, so auch die Mittel gebrauche, die es zweckdienlich befinden wird, seine Beschlüsse zur Ausführung zu bringen, um den Orientfrieden auf soliden Grundlagen zu sichern. Rußland. Petersburg. Der chinesische Gesandte Marquis Tseng notificirte dem russischen Cabinet den Beitritt der chinesischen Regierung zu den Petersburger Stipulationen, welche be— hufs der Ratisication in die Form eines Ver— trages gebracht werden sollen. — Die„Ag. Russe“ erfaͤbrt, das Peters burger Cabinet sei geneigt, den Vorschlag der Pforte betrs. Unterhandlungen in Constantinopel anzunehmen. Das Cabinet glaube, der Vor— schlag der Pforte involvire bereits eine Geneigt— heit der Pforte, über die Concessionen vom 3. Oct. v. J. binauszugeben. Es sei daher unwahrscheinlich, daß die Mächte beabsichtigten, eine besondere derartige Erklärung von der Pforte durch eine Vorfrage zu erlangen. Chile. Valpareiso, 20 Jan. Lima wurde von den Chilenen eingenommen. Die Chilenen nahmen ferner Chorillos ein; die Verluste der Peruaner sind bedeutend. Der Aus Stadt und Land. m. Friedberg. Am 19. d. Mts, wurde die erste Generalversammlung der Mathildenstiftung zur Rettung verwahrloster Kinder abgehalten. Der Vorsitzende, Kreis— rath Dr. Braden, setzte zunächst auseinander, wie es in Folge gesetzlicher Bestimmung unumgänglich nothwendig geworden war, die Stiftung aus dem Verhältniß, in welchem sie seitber zum Kreise gestanden hat, zu ent— lassen und auf freie Füße zu stellen. Er machte sodann Mittheilung über die von Seiten des Kreisausschusses und der Vorstände der Stiftungskassen zu Butzbach, Friedberg und Vilbel vollzogene Wahl einzelner Vor— standsmitglieder der Stiftung. Pfarrer Meyer von Fried berg bemerkte, wie es lediglich der eifrigen Bemühung des verstorbenen Geh. Regierungsraths Trapp und des gleichfalls verstorbenen Seminardirectors Steinberger, wie Justizrath Trapp II. und Kreisrath Dr. Braden zu verdanken ist, daß die Stiftung jährlich zur Erreichung ihrer Zwecke eine Summe von 10,000 Mark hat ver— wenden können, wodurch ihr allein die ausgedehnte Wirk— samkeit, welche sie seither ausgeübt hat, möglich gewor— den ist. Weiter theilte er mit, daß seit 1865 231 Kinder in die Stiftung aufgenommen wurden, von welchen 35 theils den Eltern vor vollendeter Aus bildung zurück gegeben, theils an das Watsenhaus abgetreten worden sind, daß 74 Kinder durch die Stiftung ihre Erziehung und vollständige Ausbildung erlangt haben, und daß gegenwärtig 115 Kinder, 95 unter 14 Jahren, 17 Lehr— linge und 3 Dienstmädchen, durch sie erzogen werden, während 7 Pfleglinge seit 1865 gestorben sind. Weiter berichtet Redner über das Verhalten dieser Pfleglinge in Schule und Haus, wie bei den Lehrmeistern und Dienst— herrschaften, und theilte schließlich noch mit, daß 168 Mit— glieder zur Stiftung beigetreten find, von welchen 34 einen einmaligen Beitrag von 10 bis 20 Mark bezahlt und 132 sich zu einem jährlichen Beitrag verpflichtet haben. Den höchsten Beitrag hat in besonders dankens— werther Weise Freiherr v. Franckenstein gezeichnet, welcher auf 5 Jahre jährlich 20 Mark zur Stiftung spenden will. Zum Schlusse wurde zur Vorstandswahl geschritten und auf Antrag des Seminarlehrers Wahl die seitherigen Mitglieder Kaufmann Huber, Baumeister Ruths und Pfarrer Meyer durch Acclamation wieder gewählt. Kauf— mann Huber hat auf die Wahl verzichtet und statt seiner Dr. Becker der Versammlung empfohlen, weil derselbe durch seinen ärztlichen Rath Vieles zum Besten der Kinder m Vorstand wirken könne. Die Versamm lung hat mit Einstimmigkeit die vorgeschlagene Wahl vollzogen er jetzige auf 6 Jahre gewählte Vorstand besteht demnach zus: Dr. Becker in Friedberg, Bürger meister Küchel in Butzbach, Pfarrer Meyer in Friedberg, Baumeister Ruths in Friedberg, Bürgermeister Seriba in Friedberg, Pfarrer Schrimpf in Vilbel und Kreis— Schulinspeetor Schmidt in Friedberg. W. Friedberg. Woher die rothen Nasen— bei den Damen? Wie manche schöne Frau, wie manches liebliche Mädchen hat schon ihren großen Aerger über die unangenehme und verdächtige Röthe ihrer Nase im Winter gehabt, ohne daß sie der Ursache dieser Erscheinung gründ— lich nachgeforscht hätten. Sie würden sonst gefunden haben, daß— der Schleier daran schuld ist. Ja, der Schleier, meine Damen, der Schleier, welcher Gesicht, Mund und Nase bedeckt und den ausströmenden Athem verhindert, sofort in die freie Luft zu entweichen. Im Sommer hat das natürlich keine weiteren Folgen, da in der warmen Jahreszeit der Unterschied zwischen Luft— und Athemwärme gering ist. Anders jetzt im Monat Januar bei 10 Grad unter Null. Der ausgestoßene Athem findet am Schleier ein Hinderniß, hüllt die Nase erwärmend ein, aber bereits die nächste Seeunde läßt— namentlich beim Gehen— diese Wärme durch die äußere Luft den Athem verdrängen und kühlt ihn ab. Die Wassertheilchen schlagen sich an den Schleiermaschen nieder, bedecken die Nasenspitze und gefrieren. Je größer die Kälte, desto mehr Eiströpfchen sammeln sich, so daß, — wie Sie sehr wohl wissen, meine Damen— beim Nachhausekommen der Schleier an Ihren allerliebsten Näschen vollständig festgefroren ist. Ist Ihnen daher Ihre Nase lieb, geehrte Damen, lassen Sle den Schleier fort; die Wärme, welche er dem übrigen Gesicht spendet, ist hoͤchst gering. Der Schleier nutzt gar nichts, er schadet nur.. Lengfeld. Eine nützliche Lehre empfing dieser Tage ein Schuhmachermeister, der sich den Spaß erlaubte, einem Hausirer auf dessen Waarenpack 40 M. zu bieten. Der Hausirer war kurz entschlossen und schlug dem Biet— lustigen seine Waaren zu und ließ ihm auch noch die Elle dabei zum Andenken an das Geschäft. Heubach. Hier geht das Gerücht, daß ein hiesiger Bürger bei einem Handelsmann aus einem Nachbarorte ein Darlehen von 50 M. nachgesucht und zur Empfang⸗ nahme des Geldes in das Haus des Handelsmannes nach dort bestellt worden sei. Vor Auszahlung des Dar lehens wurde der Darleiher und der Geldempfänger einig, daß der Schuldschein auf 70 Mark ausgestellt werde und so geschah es auch.— Aber der Schuldner ging an's Gericht und zeigte die Sache an. Der Gläubiger, an das Gericht geladen, erklärte hier, daß der N. N. aus Heubach ihm ja gar nichts schuldig sei. Das Geschäft hat somit umgekehrte Wirkung. Wohl bekomms! Allerlei. Das St. Goar, 21. Jan. Eis des Rheines hat sich bei der Loreley gestellt. Berlin. Die deutsche Reichsbank beabsichtigt, Post— sparkassen nach englischer Art einzurichten. Es schweben sehr lebhafte Verhandlungen augenblicklich zwischen der Reichsbank und der Postbehörde. Cattaro, 21. Jan. Verflossene Nacht schlug der Blitz in ein montenegrinisches Pulvermagazin in Antivari ein. Mehrere Häuser wurden zertrümmert und zwanzig Menschen kamen um.(S. u. Centinje.) R Dewsburg. Am 19. Jan. epplodirte in Bat⸗ ley bei Dewsburg ein Dampfkessel und zerstörte einen großen Theil einer Tuchfabrik. Elf Personen, meistens Mädchen und Frauen, wurden todt aus den Trümmern gezogen und zwei sind inzwischen im Hospital gestorben. Man zweifelt an dem Aufkommen von zwei weiteren Personen, die schwer verletzt wurden. Der Kessel war schon 25 Jahre in Gebrauch und wird große Fahrlässigkeit als die Ursache der Explosion angegeben. Untersuchung wurde sofort eingeleitet. London, 22. Jan. Der starke Frost auf den britischen Inseln dauert fort, die Themse bei Twiejen— ham⸗Windsor, sowie ein Theil des oberen Laufs ist zum ersten Male seit 1855 zugefroren. Cettinje, 22. Jan. In der Kirche zu Antivari, wo 150 Faß Pulver und Kisten mit Granitkugeln auf— gespeichert waren, fand eine Explosion statt, deren Deto⸗ nation selbst in Cettinje donnerartig vernehmbar war. Eine große Häuserzahl ist eingestürzt. Es gab 40 Todte und Verwundete. New-Vork, 22. Jan. Seit 2 Uhr Morgens herrscht hier und an der atlantischen Nordküste Schneewetter. Die Telegraphenverbindung mit dem Innern ist theils unterbrochen, theils stark gestört. Zur Frage der Errichtung eines Schlachthauses in der Kreisstadt Friedberg. I. Nach Inhalt der in d. Anz. erscheinenden regelmäßigen Berichte über die Sitzungen unseres Gemeinderaths hat derselbe vor einiger Zeit auf eine Mittheilung Gr. Kreis— amtes betr.: Errichtung eines Schlachthauses sich gegen eine solche Anlage erklärt,„da nach den hiesigen Verhält— nissen keine Nothwendigkeit dazu vorliege.“ Bei näherer Betrachtung der Sache erscheint indeß die fragliche Erklärung einigermaßen befremdend, indem die hiesigen Verhältnisse sicherlich eben so sehr, wie nur irgendwo anders, dazu angethan sind, um die Zweck dienlichkelt und in vieler Beziehung Nothwendig— keit der Anlage eines öffentlichen Schlachthauses zu rechtfertigen, weil nur hierdurch eine Reihe von, mit dem bisher gebräuchlichen Zu Hause- Schlachten verbundenen Uebelständen beseitigt werden kann. Man sagt zwar, daß z. B. dem so häufig vorkommenden Verunreinigen der Straßen durch das von einzelnen Schlachtereien abfließende Blut, Schmutz zꝛc. durch strenge pollzeiliche Ueberwachung und Bestrafung vorgebeugt und gesteuert, daß das vlel— fach mißständige Schlachten auf öffentlichen Straßen ganz verboten werden könne; das ist wohl richtig— aber man bedenkt nicht, daß eine strenge Durchführung der⸗ artiger polizeilicher Maßregeln für vielleicht die Hälfte unserer Metzger, deren Gewerbslokalitäten ihnen elne Ab⸗ hülfe unmoglich macht, mit dem Verbot des ferneren Betriebes ihres Geschäftes gleichbedeutend sein würde. Dieß wird aber gewiß Niemand wollen, um so weniger, als damit für diejenigen Metzger, die in dieser Bezileh⸗ ung in der glücklichen Lage sind, wenigstens äußerlich unangenehme Confliete mit der Polizei vermeiden zu können, ein Monopol geschaffen würde, welches dleselben wohl schwerlich zum Vortheil der Consumenten aus beuten dürften. Ein anderer, und ohne Zweifel weit schlimmerer Uebelstand als das zeitweise Verunreinigen der Straßen ist aber bei dem Zuhauseschlachten das Ansammeln der thierischen Abgänge in dazu angelegten Gruben; indem dieselben, namentlich im Sommer, wahre Brutstätten der gesundheitsgefährlichsten Miasmen und luftverpestenden Krankheitsstoffen bilden, deren endliche Entfernung aus der Stadt als eine Nothwendigkeit erscheint, und darum mit Recht gefordert wird, was nur durch Anlage eines öffentlichen Schlachthauses erreicht werden kann. Wenn vielleicht diesen Ausführungen gegenüber der Einwand erhoben werden wollte, daß es ja von jeher nicht Anders gewesen sei, wie heute noch, vielleicht noch schlechter, und Niemand daran einen Anstoß gefunden habe, so ist dieß sicherlich kein Grund, nachdem man die Uebelstände der bisherigen Einrichtungen und die daraus entspringenden Nachtheile erkannt hat, diese Uebelstände fortbestehen zu lassen, und Vorschläge zu deren Abstellung so kurzer Hand,— weil man meint, daß nach den hiesigen Verhältnissen keine Nothwenditkeit zu elner Aender— ung oder Verbesserung vorliege,— zurückzuweisen. Verloosung. 1 9 Isenburg-Birstein'sches Anlehen von 1830. Ziehung vom 28. Dezember 1880.— Heimzahlung am 1. Juli 1881. Der Restbetrag des ursprünglisch Ap Ct. jetzt 3½ pCt. Anlehens, d. d. 1. Juni 1830. Anmerkung. Die früher gezogenen, nachfolgend aufgeführten Obli— gationen: per l. Januar 1882. Nr. 107 70 79 81 à fl. 1000, Nr. 244 307 38 39 91 415 33 47 87 501 61 à fl. 500, per 1. Januar 1883. Nr. 37 40 71 135 7 à fl. 1000, Nr. 210 18 20 51 322 29 409 62 510 34 47 57 58 60 a fl. 500 sind in dieser Kündigung mit einbegriffen. Handel und Verkehr. Frledberg, 22. Jan. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.80— 0.90, Eier per St. 6—7 Pf. Gießen, 22. Jan. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 0.80— 0.95, Eier 1 Stück 7—0 Pf., Käse per Stück 5—8 Pf., Tauben das Paar M. 1., Hühner ver Stück M. 1—1.50, Hahnen per Stück M. 1.50- 1.70, Gänse er Pfd. 60—66 Pf., Enten per Stück M. 1.50—2., Ochsenfleisch 66 Pf. per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 45 bis 50 Pf., Kalbfleisch 45— 50 Pf., Hammelfleisch 50 bis 66 Pf., Schweinefleisch 68—00 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4., Zwiebeln per Centner M. 9.— 10. Weißkraut 100 Stück M. 4.—5. Mainz, 21. Jan. Marktpreise. Kartoffeln 100 Kilo M. 5.00— 5.50, Heu per Ctr. M. 3.90— 4.10, Stroh per Ctr. M. 903.00, Butter ½ Kilo M. 0.85 0.95, Butter in Parthien 70—75 Pf., Eier/ Hundert M. 1.00— 1.75, 1 Handkäse 6—8 Pf., Rothkraut 20—25 Pf., Weißkraut 6—7 Pf., Blumenkohl 30—35 Pf., Wirsing 2—3 Pf., Zwiebel ½ Kilo 8— 10 Pf., 1 Gans M. 4.50—5.50, 1 Ente M. 2.20— 2.50, 1 Hahn M. 1.60 1.80, 1 Huhn M. 1.20 bis 1.50, 1 Hase M. 3.30 3.50.— Fruchtmarkt. Waizen eff. hiesiger, M. 22.— 22.60, fremder M. 21.70 bis 22.75, Amerikan. rother Winterwaizen M. 23.— 23.80, Roggen, frkl. M. 21.25— 21.50, Gerste, pfälzer M. 17.75 bis 18.90, franken M. 18.75— 19.25, Hafer M. 13.55 14.75, Rüböl eff. ohne Faß M. 29.25, per Mai mit Faß M. 28.70.— Viehmarkt. Ochsen 1. Qual. M. 66., 2. Oual. M. 58.— 62., Kühe 1. Qual. M. 57— 00. 2. Qual. M. 40—50., Kälber das Pfd. 60 Pf., Schweine 5465 Pf. Die für das Publikum so angenehme Ein— richtung der Verkaufsstellen für Post⸗ Werthzeichen befinden sich: zu Friedberg bei Buchhändler Bindernagel, Restaurateur Burck und Kaufmann Kranz, zu Bad-Nauheim bei Ph. J. Weiß, Joh. Wörner, L. Koch und Jac. Pfeffer, zu Bruchenbrücken bei Kaufmann Stern, zu Melbach bei Wirth Philippi, zu Söͤdel bei Wirth Schneider und zu Wölfersheim bei Wirth Ulrich. Geld⸗ Caurs. Frankfurt am 22. Januar 1881. 20»Frankenstücke M. 16 10—14 do. in% 16 67-72 Englische Sovereigns.„ 20 31—36 Russische Impertales.„ 16 66 ½b Ducaten„ i mare, 9 55—59 Dollars in Gold 1 117-19 1 1 zellen abpeset 11. 305 dessen G liger K. Ytoh! anderen 8 120 d 1 5 zur Pri selben Vor den A1 Sache schuldig schuldn, fich ben do dern N verum * Eine neut Entdeckung Ursache des Hustens anstellte und welche mich zum Theile[katarth(Lungenkatarrh) lin Verlaufe von 2 Stunden voll 0 leiteten, als ich das Kurverfabhren, den Lungen- und staͤndig zu beseltigen u. s. w.— 311 Auf eine neue Entdeckung, wie sie der Urheber Rachenkatarrh in einigen Stunden zu besel Diese Dr. Voß schen Katarrhpillen, welche bereits in derselben, ein in wissenschaftlschen Kretsen geschäßter tigen, mit allem Erfolge versuchte. Den Husten, ab- den Handel gebracht sind und wie alle Arznei nur in Gelehrter selbst bezeichnet und über welche seither nur in gesehen von demjenigen, welcher Folge örtlicher Reize, den Apotheken gesucht werden müssen, werden für den wissenschaftlichen Fachorganen berichtet wurde, verdient 3. B. durch Eindringen fremder Korper in die Luftwege] billigen Preis pro Schachtel 75 Pf. in Blechdosen unter sicher im allgemeinen Interesse aufmerksam gemacht zu ist, halte ich im Allgemeinen als eine Folge entzündlichen gesetzlichem Schutz und mit dem Faesimile des Verfertigers werden. Es handelt sich um wissenschaftliche Versuche Zustandes der Schleimhaͤute der Luftwege, welcher Zu- von dem Apotheker Dr. Ew. Voß in Frankfurt a. M. und Erfahrungen über das Wesen und der ohne jede stand sich auf einzelne Thelle, als auch auf die ganze hergestellt.— In Friedberg: Mohrenapotheke, Nauheim: nachtheiligen Nebenwirkungen binnen wenigen Stunden Schleimhaut der Luftwege erstrecken kann. 2 dadur ch] Apotheker Kranz, Alsfeld in der Apotheke sind dieselben erreichten Beseitigung der wohl Jedermann bekannten bervorgerufene Reiz auf den Nervus vagus überträgt vorräthig. Ein Versuch dürfte wohl zu empfehlen katarrhalischen Zustände, als Schnupfen, Husten, Heiser⸗ sich reflektorisch auf die Muskeln des er tes sein Die Pillen, deren Zusammensetzung sedem Fach⸗ keit, überhaupt was der Volksmund in dem Allgemein- und äußert sich durch Husten Wird der entzündliche] mann bekannt ist, enthalten keine sch— vfrkend n Stoffe Aus bruck„einen Katarrh“ zusammenfaßt. Wer jemals Zustand gehoben, so beseitigt man die Ursache des Hustens und verlange man, um jede Verwech ig zu vermelden, die oft an's Unerträgliche streifende Qualen eines wochen und dieser hört se lange auf, bis wieder eine entzünd⸗stets Dr. E. Voß's Katarrhpillen. langen Schnupfens mit all' seinen Neben- und Folge- liche Reizung eintritt. Meine Ansicht weicht also nur in zuständen erdulden mußte, und wer vermag sich zu rühmen, sofern von der bis dahin n Ansicht der Aerzte Literarisches. von diesen Plagen verschont geblieben zu seln, wird den ab, als ich die Ursache des krankhaften Hustens allein Daheim Nr. 17 enthält: Das rothe Gold. Roman. Ausführungen jenes Gelehrten, denen wir nachstehende in einem entzündlichen Zustande irgend eines kleinen oder[(Fortsetzung.) Eine Fehde unter den Bassutos, Von Notizen enknehmen, mit Interesse folgen. Dürfte doch größeren Theils der Luftwege zu finden glaube. Selbst. Misstonar tech Severa. Forts. ell und bdiese Entdeckung, besonders für Diesenigen, deren Berufs- in den Fällen, in welchen sich ein Reiz auf die Aeste des] Geßler. A Schillers Wilhem 7 Mit Illustr.— thätigkeit eine erhöhte Anstrengung der Stimmorgane Nervus vagus durch Krankheitszustände in anderen Theilen] Kautschuk und Guttapercha. Von v. Spielberg erfordert, wie z. B. Lehrer, Geistliche, Offiziere, Sänger,] des Korpers geltend macht, ist gewöhnlich eln e[Famil sd Büchers Ne überhaupt Bühnenkünstler 0 überdies da- licher Zustand auch die Ursache dieses Reizes un Gesundheits ner ill rten Bei⸗ durch mehr wie Andere zu und katarrha⸗ auch des a den Husten bysterischer 1 ze: Umschau auf rblichem Gebiete. lischen Affeetionen der Luft; bätz⸗ ein zünd ranlaßt, hat man wohl nie— barem Werthe werden.— wissen⸗g der Fall, weil antipyre Gedenket der Vog lein im Schnee! schaftlichen Abhandlungen folg ti fi tel ihn sofort beseitigen. e; 5 „s ist gewiß ein nicht Ve f air uschriften äber Die Kält' und der Hunger thun weh. eines universalen Hustenmittel an 2 die Erf ö istenkur zugesandt nur In einem Verwahrt das Feuer und das Licht! Damit Aicmand ein Schaden geschicht. mir dieses Wagniß erlaube, theoretische Gründe, sonder mente, welche ich auf eri⸗[heit, meine Pillen an seiner eigenen Person zu v 6 N 7 g 106 * tu 1 eas n 1 170 14 O he A ff 5 ü 176 a 7„ Oeffentliche Aufforderung. Submission. Submission. 288 Eigentbums⸗ und sonstige Ansprüche an 9 3 8 r 8.. 8 8 sebend aufgeführte der Herstellung de ürgermeisterei⸗Büreaus ö 1 zur Erb Verzallen mit Nan N den für G Liegenschaften, welch n* schrieben werden f ee 8 eltend zu machen, 9 n h lectt Legätigt und die bear 1 te in Neunte werden. ingevon f ersteze a a ö Gemmarkung Bönstadt +* si veranschlagt wie folgt. de Nach nitta Uhr, a. auf den Namen Bär Gernsheimer arbeit mit Materiallieferung zu 73 M. 78 Pf. 1 r Flur 1. Nr. 28(Meter 83, 15 39 b. auf den Namen 0 org Hahn 81—— Flur VII. Nr. 130 JOMeler 1450. 340„85„ Die een A binsichtlich— 3 zellen insbesondere an den in Amerika 1 2 abwesenden Georg Hahn resp. dessen Fibre At gebote 1 Altenstadt am 19. Januar 1881. n verstezel Lei Großherzogliches Amtsgericht er wird jede etwa Hofmann. 7 germeisterei Friedberg. 4 15 Nr 52 Concurs-Verfahren. Submif ion. 8 0 306 leber das Vermögen des Friedrich Kramm und f ft 3 5 dessen Ehefrau von Bad Naul vird, da die Gläu- 30 der N g ei neuen 1 bet biger Kaufmann H. Grüneb a d Ph.] di rie n gende 2 b Jacob Weiß von Bad Nauheim darauf ar zen 1 Zu sionsweg en: Material 1733 74 die Schuldner ihre Zahlungseinstellung eingeräumt haben, nerarbe berschlag 3420 32 20 heute am 20. Januar 1881, Nachmittags% Uhr, einerarbeit a 1170 61 10 e. das Concurs verfahren eröffnet Schmiedearbeit 5 1927 35 1 Der Kaufmann Jean Wörner sun. von Bad⸗Nauheim Weißbinderarbeit 1333 62 75. ird zum Coneursverwalter ernannt. Uebernal ustige we Ab 998 77 10701 Concurs forderungen sind bis zum 2 Februar 1881 6 nzelnen als auf das Pi 7 239 49 21 ßei dem Gerichte anzumelden un bei uns einre 172 90 * Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl 84 nd 100 1 anderen Verwalters, sowie über die Bestellung au bis 3 Januar dem Gruben⸗ b Oläubigerausschusses und eintretenden alls über die in woe die Eröffnung en] sa rei Vroben 85 120 der Concursorbnung bezeichneten 2 auf 55 Montag den 7. März 1881, Vermittags 9 Uhr, und led berg den 1881. sten 9 Submissions⸗ ö zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf den Großherzogli ermeisterei Friedberg d koͤnnen bei dem Unterzeichneten vom 22. bis selben Montag den 7. März 1881, Vor gs 9 Ubr, eri ba. inch. vor dem unterzeichneten Gerichte Termin 5 eraumt. 9* 1ssenbe Allen Personen, welche eine zur C irsmasse gehörige Jagd— Verpac tung. nd Sache in Besitz haben oder zur Concursmasse etwas gag Dienste 1 8 i f Bezirksbaugquffeber 1 schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemein- enge e 19 0. Ad. J 4 ormmittags N 77 U schuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Ver 11 u r, w 1 die der, Gepe f R. dheim auf ee Be aneracang. pflichtung auferlegt, von dem Vesitze der Sache und von„J. 1** Wald 17* 1* 1 Fel„ 15 f rie N den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgeson=] Juden Jagd auf hiesigem Gemeindehaus auf 9 Jahre 1 Janua 0— derte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Concurs ach Ge 8 ben die Grenze der Gemarkung Rod perwalter bis zum 26. Februar 1881 Anzeige zu macher 2 — ö heim u ine halbe unde von der Eisenbahnstation Das Großherzogliche Am richt Bad⸗Nauheim. 101 11 t beginn 1 zur Be ubigung 5 1 l 7 ö a Nodheim v. d. H. am 20. Januar 1881. 0 Schütz, 2 f seisterei Rodheim v. d. H Großherzogliche Bürgern Gerichts schreiber Ja csg b 6 Fe 2 1 1 1 1 7 10 me 9 11** 11*** 275 0 0 Mobiliar⸗Versteigerung.. v. Simborn's W a Mächsten Donnerstag den 27. d. Mis., von Vormit⸗] Schreib- und Fopir⸗Tiuten zeichnen sich durch lebhafte! tet f 1 t lags Uhr ab, werden alle zum 9 isse n hut varbe, große Flüssigkeit und schnelles Trocknen e 5 N machers Phi v Muth dahler len Me 0 liefern nach längerer it scharfe, nie bleichende Copien. eisterel R d. iwar: 6 vollständige Betten, 3 mmoden, 3 Kleider Lager den diversen ten, son auch in rolher J. V. d. 2 9 — schränke, 1 Sopha, 9 Tische, 1 Küchenschrank mit G Tinte, blaner Tinte, Stempelfarben, flüssigem Leim 1c. 85 Bei zLufsaß, mehre tühle, darunter ein Nachtstul Bilder, befinden bei n bekannte chrelbmaterialien* 5 K* 5 5 1 1 1 ur fämmtliche N un ichen g schafter 0 le! 1 1 4— 9** ar 9 Ein tüchtiger Schweizer ö Bab Nauheim den 22. Januar 1888. 15 Haupt. Ageutur⸗ Gesu⸗ ch. ze zu zesuch 300 8 be liches 7 ericht Na dauheim ine se 1 1 ing letten-Gesel 19 Nor rea 14 2 igen 1 Hemme 1 raube 310 ut k. schaft su 0 1 0 p 1 den n unter sehrzwischen Nieder Ustat 18 ich rloren Cor setten zu sehr billigen Preisen bei günst zen dingungen zu engagtren. Of ten zub X. I. Z. wort Um Ablieferung wird Belobnung gebeten 7** 87 N. Friedrich. find umgehend an die Exp. d. Anz, zu richten 14 Reichelsheim Conrad,„Zur Vof ö 0 0 N ö e eee e — n Ludla m Ludlam! Ludlam! Großer Masken⸗Ball im Hotel Trapp 2 0. F e b r u ar 18 81. 47* W Eintrittspreis M. 1.50 à Per son. 2 Um vielseitigen Anfragen zu genügen, ersuchen wir diejenigen Herren und Damen, welche beabsichtigen auf dem Maskenballe in Gruppen zu erscheinen, oder besondere Tänze aufzuführen, sich alsbald bei Herrn Jos. Hoffmann oder bei Herrn Georg Hanau melden zu wollen. Listen zur Einzeichnung für diesen Ball liegen bei genannten Herren offen Außerdem circulirt noch die Liste durch Herrn Peter Döll. 321 Das Comité. NB. Am Ball⸗Abend werden Eintrittskarten nicht mehr verabreicht. Vorschuß- und Cieditpetein zu Friedberg. Eingetragene Genossenschaft. Wir machen wiederholt darauf aufmerksam, daß unsere Kasse bis auf Wiederruf nur des Vormittags von 9 bis 12 Uhr offen ist. 307 Zur Anlage eines bedeutenden Kapitals werden einige große(a Cto 164) 1* 72 Hofgüter, n Wetterau, anzukaufen gesucht, und wird besonders auf solche reflectirt, die in Pacht verbleiben, oder sofort verpachtet werden können, und mindestens 3% ein⸗ Concurs⸗Verfahren. Gesundheitsunter jacken mögens und Schuldenverzeichnisses selbst darauf ange für Erwachsene und Kinder, zu den billigsten Preisen bei Der Kaufmann Jean Wörner jun. in Bad-Nauheim dem Gerichte anzumelden. Ein Logis im mittleren Stock meines Hauses, be— Gläubigerausschusses und eintretenden Falls über die in Trockenspeichers, des Brunnens und der Regen Cisterne, zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf denselben 314 5 e Allen Personen, welche eine zur Concursmasse ge— N Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem bringen. Franco-Offerten unter J. 3428 an Rudolf Mosse, Frankfurt a. M. 312 313 Ueber das Vermögen des Philipp Reuß III. von* Dorheim wird, da Schuldner unter Vorlage eines Ver⸗ ärztlich empfohlen, sowie Unterhosen, tragen hat, beute am 22. Januar 1881 Vormittags 1 9 Ubr, das Conecursverfahren eröffnet. ö 10 K. Friedrich. 1 3 Wohnung zu vermiethen. Concursforderungen sind bis zum 5. März 1881 bei 0 Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl eines stehend in 4 beizbaren Ztmmern, Küche, Holzbehälter anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines und Kellerraum, Mitbenutzunz der Waschküche und des 8.120 der Concursordnung bezeichneten Gegenstände auf ist zu vermiethen und per 1. April event. auch früher Montag den 14. März 1081, Vormittags 9 Uhr, und zu beziehen. G. H. Freundlieb. Tag Montag den 14. März 1881, Vormittags 9 Uhr, f vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. hörige Sache in Besitz haben oder zur Concursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache Coneursverwalter bis zum 5. März 1881 Anzeige zu machen. Das Groherzoßzliche Amtsgericht Bad⸗Nauheim. Zur Beglaubigung: ö Schü tz, Gerichtsschreiber. ——— 93 toten Versteigerung. 317 Mittwoch den 26. Januar, Nachmittags 2 Uhr, werden in dem hiesigen Rathhause 2 vollständige Betten, 1 Kinderbettchen, 1 Tisch, 1 Commode und sonstige Gegenstände 30 gegen Baarzahlung versteigert. Friedberg, 24. Januar 1881. H. 2340.) f Ich wuͤnsche jede Woche König, Gerichtsvollzieher. kevolgiehz. 2300 Pfund Käsmatte Aur gefälligen Beachtung für meine geehrten Geschäfts⸗(auch in Posten von 50 100 Pfund) zu kaufen. 3 freunde beehre ich mich hierdurch bekannt zu machen, daß meine Firma Heinrich Zeiss keine Veränderung erfahren hat und sich mein Waarenlager, wie schon seit 10 Jahren Körbe und Tücher zum Versenden, sowie der Betrag fuͤr die Matte werden vorher eingesandt. Refleetanten bitte mir den billigsten Preis mitzutheilen. Frankfurt a. M. C. Hesse, 320 Fahrgasse 108 Breitegasse 2. besindet.. 5 peclal⸗ Arzt Wr, Kirchhoffer, Straßburg Frankfurt a. M. im Januar 188k. 1(Elsaß), heilt nächtl. Bettnässen, Pollut., Impot., 2⁴⁵ Heinrich Zeiss. Störungen der Periode. 305 Ausverkauf. Eine Parthie lackirte Bettstellen verkaufe, um damtt zu räumen, zum Einkaufspreis. 2 8 G. M. Reuß, Vis-k-vis der Post. 2 Zweite rothe„ à I bei Abnahme von 10 Pfd. das Pfo. 2 Pf. billiger bet 26 Carl Heubel, Selfensteder. Heute wieder Hische Schellsische ais d Wil. Ferch gg Sofort ein Mädchen aus anständiger Familie gesucht. — Waschen, Bügeln, etwas Kochen wird verlangt. Näheres zu erfahren durch Aug. Rhein, Butzbach. 309 Ueue elegante Schlitten stehen zu verkaufen in der landwirthschaftlichen Geräthe—, Huf- und Wagenschmiede von 219 G. Schudt, Friedberg. Vorräthig in der Buchhandlung von Carl Binder⸗ nagel in Friedberg: Zur Verscheuchung übler Laune und zur Aufheiterung von Gesellschaften, wenn der Gesprächsstoff ansgegangen, sind nachstehende Anekdoten-Bücher zu empfehlen: Das fidele Haus. Humoristische Leuchtkugeln, Witzraketen und Lachtauben Eier. Humor istisches Quodlibet, bestehend aus den neuesten und besten Anekdoten, Spässen, Kalauern u. Eulenspiegeleien. — 2 + Schwänke und Schnurren. Ein Büchlein für fidele Leute und Solche, die es werden wollen. Jedes dieser Bändchen ist mit einem eleganten Titel⸗ bilde versehen und beträgt der Preis 30 Pf. 308 (Verlag von Julius Püttmann in Cöln.) 5000 Mark sind gegen Hypothek auszuleihen durch Verwalter Stahl CCCFF0C00000T0TCC00000T Einige Gebrau Träber 322 Henn& Jamin. können noch abgegeben werden bei u Stellensuchende jeden Berufs werden schnell und gut 0 it placirt durch das„Bürcan Germania“ zu Dresden. 32⁵5 5e 7 7 211 Magazin zu vermiethen. Ein großes Magazin nebst Speicher habe zu ver⸗ miethen. In unmittelbarer Nähe der Eisenbahn und in direkter Verbindung mit dem neuen Zufuhrwege zu den Umladeplätzen, eignen sich die Räume besonders zum Betriebe eines größeren Produktengeschaͤfts. 315 G. H. Freundlieb. 95 1 0 323 Fuͤr die liebevollen Bewesse der Theilnahme sowohl bei der Krankheit als auch bei der Beerdigung unserer geliebten Mutter, Schwieger- und Großmutter, der Frau Katharina Ferch, sagen hiermit herzlichsten Dank Friedberg. Die trauernden Hinterbliebenen. Todes⸗Anzeige. 324 Gott dem Allmächtigen hat es gefallen unsern innigst geliebten Gatten, Vater, Schwiegervater, Bruder, Großvater und Schwager Georg Ulrich beute Abend ½7 Uhr nach wiederholtem Schlag⸗ anfall in seinem 61. Lebensjahr in ein besseres Jenseits abzurufen. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Friedberg, 23. Januar 1881. 14 Drone NN Verantw. Red.: Carl Binbernagel.“ Druck und Verlag von Carl Vindernagel. Beste weiße Kernseift à Pfd. 38 Pl., dies fab den V. dieses Vertrie dies jäb Großb Betref engere ausme 0 inspect f Orga chulden Ni ur Rü nit Zu uhlbar gehr v. 0 selben füher lesonde 5 Lorlage Ermäch