de ander Iuune A une. en ne. baun Donnerstag den 24. März. M 36. Oberhessischer Anzeiger. Werd bier und in Naubeim Montag, Mittwoch und 1 Freitag Abend ausgegebe Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich Donnerstag und und zwar Dienstag, Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht J groͤßerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 1 1 Pf., bet Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. ahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Am 1. April derselbe ment 2 beginnt ein neues Abonnement auf den Oberhessischen Anzeiger; wird auch ferner wöchentlich dreimal erscheinen. D beträgt bei 1 Mark 25 Pf., Bei der Verlags- Expedition kostet der„Anzeiger“ pro 2. Quartal 7 322 1 b a*. 1 Abonnements- Anmeldungen bitten wir baldigst zu machen, damit vollständige Exemplare geliefert werden können. den Kaiserlichen Reichs-Poststellen mit Bestellgeld 1 Mar Das Abonne— — nur 1. Mark. vierteljährlich k 30 Pf. Zernhard Mannheimer aus Graͤfenhausen, Krei Friedberg den 19. März 1881. Der Aufenthaltsort der Louise Maria Bekanntmachung. 0 Burger aus Keffenrod, Kreis Büdingen, ist unb Darmstadt, ist im Betretungsfall festzunehmen und in das nächste Amtsgerichtsgefängniß einzuliefern. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. bekannt und zu ermitteln. Deutsches Reich. Darmstadt. Regierungsblatt Nr. 4 enthalt: 1. Verordnung, die Ausführung des Reichsgesetzes Ser die Abwehr und Unterdrückung von Viehseuchen betr. 11. Bekanntmachung, die Zutheilung der Gemeinde angenrod zu dem Standesamtsbezirke Grünberg betr. E— Regierungsblatt, Beilage Nr. 6, enthält: 1. Verzeichniß der Vorlesungen im Sommer⸗Semester 1881 an der technischeu Hochschule zu Darmstadt. 11. III. Uebersicht der für genehmigten unlagen in den Gemeinden des Kr. Dieburg und in den lrael. Relgem. des Kr. Bensheim. IV. Namens veränderungen. V. Dienst nachrichten. Es wurde dem 2. ev. Pfarrer Füller zu Worms die 1. Pfarrstelle daselbst übertragen; dr Frhr. Ueberbruck von Rodenstein zu Bensheim zum ummerjunker ernannt; der Kaufmann Metten beimer zu Zainz zum Handelsrichter daselbst ernannt. VI. Ruhestandsversetzung. Der ev. Pfarrer Dr. H zupt h Gronau wurde auf Nachsuchen in den Rubestand 1881/82 l 8 2 versetzt. VII. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die Lehrer lle zu Lich, Gehalt 1000 M. eine Lehrerstelle zu Epperts usen, Gehalt 900 M. — Militärdienstnachrichten. Bechstatt, Oberst nd Comm. des 3. Magdeb. Inf.⸗Rgts. Nr. 66, aher im Verbande der Großh. Division, wurde em Commandeur der 36. Juf.⸗Brigade ernannt; Ir.⸗Lt. v. Riedesel vom 1. Drag.⸗Rgt. Nr. 23, zude zum Rittmeister befördert. Die Port. fihnrs. Gremp v. Breitenstein und Seipp im 2 Inf.⸗Regt. Nr. 116, Simons I. und Simons II. * 3. Inf.⸗Rgt. Nr. 117, Nobbe im 1 Drag. It. Nr. 23, Knorr im 2. Drag.⸗Regt. Nr. 24 Ed zu Sec. ⸗Lieuts. befördert. v. Steinau— kteinrück, Sec.⸗Lt. vom Drag. gt. Nr. 6, zurde unter Bef. zum Pr.⸗Lt. in das 1. Drag. It. Nr. 23 versetzt; Schuler, Vicewachtm. um Res.⸗Landw.⸗ Bat. Nr. 80, zum Sec. Lt. ur Res. des 1. Drag.⸗Rgts. Nr. 23, Clemm, cefeldw. vom 1. Bat. 2. Landw.⸗Rgts. Nr. 116, un Sec.⸗Lt. der Res. des 2. Inf.⸗Rgts. Nr. 116, Lagner, Vicefeldw. vom Res⸗Landw.⸗Rgt. Nr. 35, un Sec.⸗Lt. der Res. des Feld⸗Art.⸗Rgts. Nr. 25, Haltz, Sec.⸗ Lt. von der Landw.⸗Feld.⸗Art. des . Bats. 1. Landw. ⸗Rgts. Nr. 115, zum Pr. Lt. ördert; Zitz, Pr.⸗Lt. von der Landw.⸗Inf. s 1. Bats. 4. Landw.⸗Rgts. Nr. 118 der Ab stied bewilligt; Dr. Eulenburg, Assist.- Arzt 2 Kl. der Res. vom 1. Bat. 4. Landw. Agts. F. 118 zum Assist.⸗Arzt 1. Kl. der Res. befördert. Berlin, 18. März. Corvettencapitän Valois n S. M. S.„Victoria“, das zur Bestrafung *. Theilnehmer an der Plünderung des deut hen Schiffes„Carlos“ nach der Liberischen Aste gesandt ist, meldet aus Vinuent: Liberia Polt binnen drei Monaten 2000 Dollars, binnen Monaten weitere 3400 Dollars Schadenersatz. Ur schuldige Ort ist vollständig zerstört, wir wen unsererseits keine Verluste. Ein Einge brener blieb todt. Neun Geiseln, darunter drei Häuptlinge, sind an Bord genommen. Das Einverständniß mit Liberia ist vollständig erhalten. 21. März. Reichstag. Das Gesetz über die Kustenfrachtfahrt wurde in zweiter Lesung unverändert nach der Regierungsvorlage ge nehmigt. In der Generaldebatte zur dritten Lesung des Etats legte Stumm die segensreichen Folgen der neuen Wirthschaftspolitik für Handel und Industrie dar. Richter hält Stumm's Rede für sein politisches Testament. Stumm werde nicht wiedergewählt werden. Die Schutzzoll Politik sei in Schlesien, Westfalen und am Rhein in entschiedenem Niedergang. Windthorst be tonte die Nothwendigkeit, auf große Ersparnisse Bedacht zu nehmen; man solle die weitere En wicklung der Dinge nach dem neuen Zolltarif abwarten und nicht jetzt schon auf neue Steuern sinnen. Nach der darauf folgenden Special debatte werden die ersten sieben Titel des Etats unverändert nach den Beschlüssen der zweiten Lesung genehmigt. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 22. März. Das Abgeordnetenhaus nahm den Gesetzentwurf über Forterhebung der Steuern mit einem Amen dement Czartoryskys an, wonach die Steuerbe willigung auch für den Monat Mai ausge sprochen wird. Pest, 22. März. Im Unterhause brachte der Justizminister einen Gesetzentwurf über Ehen zwischen Christen und Israeliten, sowie über im Auslande geschlossene Civilehen ein. Dänemark. Kopenhagen. Der Redacteur des hiesigen socialistischen Organs wird auf An trag des russischen Gesandten wegen Beleidigung der russischen Regierung gerichtlich belangt werden und ist verhaftet worden. Frankreich. Paris, 22. März. Die Mehr heit der Minister sprach sich für die Neutralität des Cabinets in der Listenwahlfrage aus. Der bezügliche Beschluß wurde dem Prasidenten Grevy heute Vormittag im Ministerrathe mitgetheilt. Großbritannien. London, 21. Marz Aus Newceastle liegt folgende Meldung vor: Der gestern Abend hier eingetroffene Präsident des Oranje-Freistaats, Brand, äußert sich dahin, er halte dafür, daß der Transvaalkrieg von viel jaͤhrigen, unheilvollen Folgen sein werde und daß er die eingeborene Bevölkerung auf das Ungünstigste beeinflusse. Er halte die Lösung der Schwierigkeiten ohne Wiederaufnahme der Feindseligkeiten möglich, könne sich aber über streitige Punkte, bevor sie ihm als Schiedsrichter unterbreitet seien, nicht äußern. Er werde sein Möglichstes thun für eine friedliche Verständig ung. Dder Oranje-Freistaat nehme lebhaft Interesse an dem Kampf. Unwahr sei es aber, daß große Abtheilungen von Oranje-Boers sich am Kriege betheiligten. 22. März. Der „Standard“ meldet aus Mount-Prospect von gestern: Die Friedensbedingungen sind folgende: Alle im Laufe des Krieges von den Engländern und den Boers erbeuteten Waffen, Munition und Effecten müssen zurückgegeben werden; den Boers soll unter den durch eine königliche Com— mission zu vereinbarenden Bedingungen die Un— abhängigkeit zugestanden werden; die Regierung der Boers tritt in Wirksamkeit, sobald die könig⸗ liche Commission ihre Arbeiten beendigt hat, die britischen Garnisonen bleiben bis dahin im Transvaallande, g Telegraph“ meldet: In Folge heftigen Widerstandes der Boers gegen einige Bestimmungen der Friedensbedingungen ist der Waffen-Stillstand um 48 Stunden verlängert worden, um dem englischen General Zeit zu geben, weitere Instructionen von der Regierung einzuholen. Spanien. Madrid. ie„Agence Russe“ glaubt, daß die seiner Zeit von Spanien er⸗ griffene Initiative, um eine Uebereinstimmung der Mächte behufs gemeinsamer Action gegen die Internationale als gemeinsamen Feind zu er— zielen, diesmal zu einem Resultat führen dürfte, da durch das jüngste Verbrechen und durch die früheren Attentate gegen andere Monarchen das Gewissen der Regierungen und Völker auf's äußerste empört sei und Beweise vorlägen, daß das Verbrechen auch im Auslande durch dieselbe Sekte organisirt gewesen sei. 22. März. Hiesigen Nachrichten zufolge ist bei einem Palais des Herzogs von Ossuna eine Bombe mit unangezündeter Lunte gefunden und an die Polizei abgeliefert worden. Portugal. Lissabon, 22. März. Kammer der Pairs lehnte mit 50 gegen 40 St. Tadelsvotum gegen das Cabinet ab. Mit der Majorität stimmten zwei Minister. Gerücht weise verlautet, eine Ministerkrisis sei in Folge dessen eingetreten.. a Türkei. Constantinopel. Es heißt, die Pforte habe auf Anregung Botschafters eine Grenzregulirung vorgeschlagen, welche in Thessalien die Peneus-Linie mit Larissa, Trekala und Volo umfaßt, vom Epirus nur die Prevesa gegenüberliegende Landspitze Punta cedirt, die Nichtabtretung des Epirus jedoch durch Cesston von Creta compensirt. — Die„Ag. Russe“ erfährt, die erwartete Antwort der Pforte sei den Botschaftern der Mächte in Constantinopel noch nicht zugegangen. Die Grenzfrage bewege sich zwischen der von D — Die Die das eines ö der Pforte am 3. October vorgeschlagenen Linie, wobei Kandia noch hinzutrete, und einer Linie, wobei der Peneus die Grenze bilde und außer— dem Kandia als Entschädigung für Prevesa hin— zutreten solle. a Rumänien. Bukarest. In dem Prozeß gegen Petrearu und Genossen wegen des Atten⸗ tats auf den Ministerpräsidenten Bratiano am 14. December wurde Petrearu zu 20 jähriger Zwangsarbeit, Patescu und der Priester Carlowa in Anbetracht mildernder Umstände zu je neun Jahren Zwangsarbeit verurtheilt. Serbien. Belgrad, 22. März. Die Skup⸗ schtina hat mit 98 gegen 48 Stimmen die Eisenbahn— Convention mit Oesterreich-Ungarn angenommen. Rußland. Petersburg. Der Stadtpraͤfect Feodorow ist seines Postens enthoben und durch den Grafen Baranow ersetzt worden. — Man meldet von hier, in Regierungs— kreisen bestehe die Absicht, in 23 Gouvernements die Loskaufszahlungen, welche die Bauern für das bei Abschaffung der Leibeigenschaft ihnen zuertbeilte Land zu entrichten haben, um 40 bis 70 Procent zu verringern, was jährlich etwa 9 Millionen ausmachen würde. — Auswärts verbreitete Gerüchte von dem Rücktritt Loris Melikoffs sind thatsächlich unbe— gründet. Vor einigen Tagen verlautete hier, Loris Melikoff habe alsbald nach der Thron— besteigung dem neuen Kaiser seine Demission angeboten, der Kaiser aber dieselbe abgelehnt. — 22. März. Der Kaiser hat befohlen, daß die Regimenter, deren Chef der Kaiser Wilhelm ist, an dessen heutigem Geburtstage die Trauer abzulegen haben. — Die„Agence Russe“ bezeichnet Zeitungs— nachrichten von der Entdeckung neuer Dynamit lager und von dem Auffinden von Geldsummen nach Hunderttausenden von Rubeln für eine Er— findung. Dieselbe hält für evident, daß das Attentat außerhalb des Landes, hauptsächlich in der Schweiz und Paris organisirt worden sei. Aus Stadt und Land. r. Friedberg. Dieser Tage wurde bei der Spar- kasse des hiesigen Vorschuß- und Creditvereins ein Be— trug der raffinirtesten Art versucht. Derselbe wurde je— doch durch die unregelmäßige Ausführung der Fälschung sofort von dem Vorstande wahrgenommen und die be— treffende Person dem Gerichte überwiesen. Gießen, 21. März. Verzeichniß der Sitzungen des Schwurgerichts vom ersten Quartal 1881. Montag den 21. März gegen H. Scheuex von Romrod, wegen Ver— suchs der Brandstiftung; St. Anw.: Zimmermann, Verth.: Baist. An dems. Tage gegen W. Kaiser von Willofs, wegen Urkundenfälschung; St.⸗Anw.: Dr. Lahr, Verth.: Baist. Dienstag den 22. März gegen K. Mehring von Ober⸗Seemen, wegen Verbrechen wider die Sittlichkeit, Hausfriedensbruch und Körperverletzung; St.⸗A.: Jöckel, Verth.: Kraft. Mittwoch den 23. März gegen D. Meyer von Ortenberg, wegen Meineid; St.⸗Anw.: Zimmermann, Verth.: Dr. Eckstein. An dems. Tage gegen K. Weitzel und J. Schmidt von Brauerschwend, wegen Urkunden— fälschung; St.⸗Anw.: Jöckel, Verth.: Metz und Dr. Rosen⸗ berg. Donnerstag den 24. März gegen J. Habicht Ehe⸗ leute von Brauerschwend, wegen Bevortheilung der Gläubiger und Meineid; St.⸗Anw.: Dr. Lahr, Verth.: Dr. Schwarz. Freitag den 25. März gegen J. Faust und J. Jäger von Gelnhaar, wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg und Beihülfe; St.⸗Anw.: Jockel, Verth.: Rechts-Anwälte Thorwart und Dr. Eckstein. Samstag den 26. März gegen V. Rühl von Kölzenhain, wegen Brandstiftung; St.⸗Anw.: Zimmermann, Verth.: Hirschhorn. Montag den 28. März gegen F. Süßmuth von Frankfurt a. M., wegen Urkundenfälschung; St.⸗ Anw.: Jöckel, Verth.: Dr. Muhl. An dems. Tage gegen Elisab. Hansel von ÜUdenhausen, wegen Kindesmord; St.⸗Anw.: Dr. Lahr, Verth.: Dr. Rosenberg. Dienstag den 29. März gegen K. Hörle und Chr. H. Bonarius von Groß⸗Buseck, wegen Meineid; St.⸗Anw.: Zimmer mann, Verth: Dr. Reatz. Mittwoch den 30. März gegen Ph. Klös von Langd, wegen Meineid und Bankerott; St.⸗Anw.: Jöckel, Verth.: Hirschhorn. Donnerstag den 31. März gegen G. Mahl von Ilbenstadt, wegen Mein— eid; St.⸗Anw.: Zimmermann, Verth.: Lauer. Freitag den 1. April gegen Gemeinderechner J. Oestreich von Ober⸗Moos, wegen Verbrechen im Amte; St.-Anw.: Pr. Lahr, Verth.: Lauer. Samstag den 2. April gegen „Schmidt von Nieder⸗Eschbach, wegen Meineid; St.- Anw.: Zimmermann, Verth.: Diery. Montag den 4. April gegen Chr. Röper und J. Ph. Merle von Kohden, wegen Urkundenfälschung, Meineid, Bankerott; St.⸗Anw.: Jöckel, Verth.: Baist und Weidig. Dienstag den 5. April gegen A. Löbsack von Herbstein, wegen Brand— stiftung; St.⸗Anw.: Zimmermann, Verth.: Dr. Schüler. 21. März. Schwurgerichtsverhandlung gegen H. Scheuer von Romrob wegen Versuchs der Brandstiftung; Die Ge— schworenen erkannten Scheuer unter mildernden Umständen für schuldig, worauf der Gerichtshof denselben in eine Gefängnißstrafe von 4 Monaten verurtheilte; ferner gegen W. Kaiser von Willofs wegen Urkundenfälschung; Kalser wurde unter Annahme mildernder Umstände für schuldig erachtet und in eine Gefängnißstrafe von vier Monaten verurtheilt. Allerlei. Kransberg, 21. März. Der hiesige Kirchenrechner, welcher in Frankfurt Zins für die Kirchenkasse einge— nommen hatte, passirte auf dem Heimwege den Köpperner Wald, in welchem sich ein fremder Mensch zu ihm ge— sellte, mit ihm ein Gespräch anknüpfte und ihm eine Cigarre anbot. Nachdem beide eine Strecke weit ge— gangen waren, schlug— so erzählt die„Frkf. Pr.“— der Fremde dem Kirchenrechner auf den Kopf. Der Schlag war so heftig, daß der Getroffene zu Boden stürzte; im Fallen ergriff er aber den Räuber und nun fielen beide hin. Beim Hinstürzen zerriß die Weste des Kirchenrechners, in welcher sich ein Messer befand. Dieses nahm der Räuber an sich und bedeutete dem Gefangenen, daß er ihn tödte, wenn er nicht aufhöre, um Hilfe zu rufen. Das Schlimmste fürchtend, bat der Angefallene um sein Leben und gab dem Räuber auf sein Ansinnen das bei sich führende Geld mit 52 Mark. Als der That verdächtig soll gestern ein Oberräder Maurer in Haft genommen worden sein. Volksbildungsverein. Im Anschluß an die beiden von Rechtsanwalt Curtman am 21. und 28. Januar d. J. gehaltenen Vorträge über die deutschen Befreiungs-Kriege, welche die große und schwere Zeit in anschaulicher Weise vergegenwärtigten, hielt Pfarrer Baur am 4. und 11. Februar zwei Vorträge über die Dichter der deutschen Befreiungs⸗ kriege, deren Inhalt wir hier im Auszuge mittheilen. An der deutschen Erhebung, welche in den Befreiungs— kriegen zu kräftiger That wurde, jener Erhebung aus der Knechtschaft zur Freiheit, aus der nattonalen Zer— rissenheit zu dem lebendigen und wirksamen Gedanken einer nationalen Einheit, aus der religiösen Zerfahren— heit zu einem lebendigen, tröstenden, ermuthigenden, that— kräftigen Glauben, haben auch deutsche Dichter einen hervorragenden Antheil. Was die Herzen Aller bewegte, das fand in den Liedern der Dichter seinen Ausdruck und wurde durch diese zugleich genährt, gereinigt, ver— edelt. Die Begeisterung des Volkes und seiner Dichter war zugleich eine vaterländische und eine religiöse, christ— liche; die Vaterlandsliebe stand im Bunde mit christlicher Frömmigkeit. Aus der Liebe zum Vaterlande und dem neuerwachten christlichen Glauben und der aus ihm er— wachsenen Hoffnung ging die Opferwilligkeit, die Opfer— freudigkeit hervor, womit man Geld und Gut und Leben in den Dienst des Vaterlandes stellte und der Einzelne für das große Ganze zu leben und zu sterben bereit war, ohne daß dabei der Werth des persönlichen Lebens und des Familienlebens unterschätzt wurde. Die zum Kampf ausziehenden Kriegerschaaren suchten die Weihe der Kirche, Arndt, Körner, Schenkendorf haben Lieder für die gottes— dienstliche Feier beim Auszug gedichtet— und nach den erfochtenen Siegen gab man Gott die Ehre. Sind die Dichter der Befreiungskriege nicht Dichter ersten Ranges, so erhalten ihre Lieder ihren bleibenden Werth durch den geheiligten Volksgeist, der darin seinen Ausdruck findet. Der Geist des Volkes, der zugleich ein deutscher und ein christlicher ist, trägt die Dichter und hebt sie über sich selbst empor. Ihre Lieder weisen uns durch die in ihnen zum Ausdruck kommende Durchdringung des deutschen Geistes mit dem echristlichen auf ihre Zeit als eine vorbildliche hin. Der Dichter der Befreiungskriege sind nicht wenige. Ich erinnere an Mühler, Stägemann, Wetzel, Fouger, von welchem wir u. a. das schöne und fromme Kriegs- lied für die freiwilligen Jäger:„Frisch auf zum fröh— lichen Jagen“ haben, und aus Hessen an die Brüder Karl und Ludwig Follen. Aber wir können uns nur mit den Bedeutendsten, die durch dichterische Weihe, volks— thümliche Kraft und christlichen Sinn über alle hervor— ragen, eingehender„beschäftigen. Es sind dies Arndt, Körner, Schenkendorf und Rückert. Die beim Vortrag gegebenen kurzen biographischen Mittheilungen lassen wir in diesem Auszuge weg, sofern sich dieselben nicht auf die Theilnahme an dem Kampfe selbst beziehen. Ernst Moriz Arndt(geboren am 26. Dezember 1769 in Schoritz auf der Insel Rügen, gestorben am 29. Januar 1860 in Bonn) hat bei der Vollendung seines 90. Lebensjahres eine vollständige Sammlung seiner Ge— dichte herausgegeben. Das erste vaterländische Lied in dieser Sammlung,„Hermanns Siegeslied“, hat er 1787 in seinem 18. Lebensjahre, das letzte:„Worte, gesprochen an Schill's Grabe zu Stralsund zur halbhundertjährigen Gedächtnißfeier seines Todes am 31. Mai 1859“ hat er in seinem 90. Lebensjahre gedichtet. So ziehen sich seine Lieder durch eine Reihe von 72 Jahren hindurch, und während dieser Zeit ist sich Arndt in seiner Liebe zum Vaterlande gleich geblieben; aber dabei ist doch eine Ent— wickelung, ein Fortschritt nicht zu verkennen, besonders was die Durchdringung des vaterländischen Sinnes mit dem religtösen und christlichen Geiste anlangt. In der Zeit der tiefsten Ernledrigung Deutschlands gehörte er zu Denen, welche die Wiedergeburt des Volkes aus seinem gottgegebenen Wesen predigten und zu solcher nationaler Wiedergeburt den Christenglauben für unentbehrlich hielten. Noch ehe Fichte seine Reden an die deutsche Nation hielt, um„Muth und Hoffnung zu bringen in die Zerschlagenen, Freude zu verkünden in die tiefe Trauer, über die Stunde der größten Bedrängniß leicht und sanft hinüber zu leiten“ — und ehe Arndt selbst durch seine vaterländischen Lieder auf sein Volk wirkte, hatte er 1806 im ersten Thell selner unter dem Titel„Geist der Zeit“ erschienenen Schriften seine Gesinnung muthig und furchtlos ausgesprochen und sich zugleich gegen den Unterdrücker und gegen die Ent⸗ artung und Schmach seiner Natlon gewendet. Mußte er auch um dieses Werkes willen vor der Rache Napo⸗ leons flüchten, so fuhr er dennoch ungescheut fort, in gleicher Weise zu wirken. Von seinen Schriften sei noch erwähnt sein„Katechismus für den deutschen Kriegs und Wehrmann, worin gelehrt wird, wie ein christlicher Wehrmann sein und mit Gott in den Streit ziehen soll.“ Arndt's Lieder aus den Jahren 1810— 15 sind mannig⸗ faltiger Art. Da finden wir Gebetslieder, welche Ver⸗ trauen und Hoffnung auf Gott aussprachen und in der Noth des Vaterlandes seine Hülfe anriefen, und neben diesen, Lieder, welche das Volk zu den Waffen riefen, zur Rache gegen die Unterdrücker auffordern, zum heiligen Kampfe für das Vaterland ermuntern. In andern Re⸗ dern preist er die Helden der Befreiungskriege, in deren Ruhm Jeder gern mit einstimmt; wieder in andern stellt er das Idealbild eines deutschen Mannes und Jüng⸗ lings dar, ein Bild, in welchem die Frömmigkeit mit ihren Genossinnen, der Treue, der Wahrhaftigkeit, der Redlichkeit den Grundzug bildet. In dem allbekannten Liede:„Was ist des Deutschen Vaterland?“— hat er den auch in andern Liedern ausgesprochenen Gedanken der deutschen Einheit weiter ausgeführt. Arndt hat seiner christlichen Frömmigkeit auch in geistlichen Liedern Aus— druck gegeben. Wir finden bei ihm eine schlichte, mann⸗ hafte, thatkräftige, für den Kampf des Lebens stärkende und Gottes Gabe fröhlich und dankbar genießende Frömmigkeit. Neben den Vater Arndt, der in einem ungewöhnlich langen Leben seine Liebe zum Vaterlande bethätigt und die Liebe seines Volkes sich erworben hat, stellen wir den Dichterjüngling Theodor Körner, der vor Vollendung seines 22.Lebens jahres den Tod für's Vaterland gestorbenist. Sein Leben war ein kurzes, aber doch ein reiches Leben. Er war am 23. September 1791 in Dresden geboren als Sohn des bekannten Freundes von Schiller. Die Erhebung Preußens und der Aufruf des Königs riefen ihn in den Kampf für das Vaterland. Er verließ seine Stellung in Wien, wo er als Hoftheaterdichter an— gestellt war, und die geliebte Braut, die er dort zefun— den, und trat am 19. März 1813 in die Freischaar des Majors von Lützow, wurde bald Lieutenant und später Adjutant Lützow's. Nachdem er schon im Frühjahre in der Nähe von Leipzig schwer verwundet, aber glücklich wieder hergestellt worden war, fiel er am 26. August 1813 bei Gadebusch, wenige Stunden nachdem er im Gehölze rastend sein berühmtes Schwertlted gedichtet hatte. Körner's Lieder, welche sich auf die Befreiung des Vaterlandes beziehen, wurden unter dem Titel:„Leyer und Schwert“ 1814 von seinem Vater herausgegeben. In dem Vor— bericht heißt es:„Eine so innige Verbindung der Zart— heit mit Kraft, als Körner's Lieder hauchen, kann nur die Liebe in einer schönen Seele hervorbringen. Sein Vertrauen zu Gott, sein fester Glaube an den Sieg des Rechtes, der Freiheit, der Brüdereintracht, des Muthes, der Todesverachtung hat den Liebenden nicht getäuscht.“ — Die jugendliche Begeisterung, die in seinen Liedern ihren Ausdruck findet, die Todesfreudigkeit und mit ihr vereint die Todesahnung und der zarte Hinblick auf das, was er zurückläßt, zuerst das schöne Jugendleben und dann der Tod des Jünglings: das alles hat Körner zum Liebling seines Volkes gemacht. Was seinen Liedern einen bleibenden Werth gibt, ist nicht sowohl der poetische Genius, als der erwachte Gemeingeist, der sich darin ausspricht, der Geist von Oben, der seine Zeit und sein Volk erfaßt hatte. Der deutsche, der vaterländische Geist, der in Körner's Liedern seinen Ausdruck findet, ist zu⸗ gleich ein religiöser, ein christlicher Geist, ja es geht ein inniger Gebetsgeist durch seine Lieder hindurch. Sie sind durchdrungen von dem Gefühl des nahen, rächenden, helfenden, sich in der Völkergeschichte mächtig bezeugenden Gottes. Er betrachtet den Kampf, an dem er theilnimmt und zu welchem er sein Volk aufruft, als einen Kreuzzug, einen heiligen Krieg und ist voll Zuversicht auf Gottes Beistand. Und mit dieser Züversicht verbindet sich die Opferfreudigkeit und die Ergebung in Gottes Wille, die Bereitwilligkeit, für das Heil des Volkes das eigene Leben hinzugeben.(Schluß folgt.) Verloosungen. Freiburger 10⸗Franes⸗Loose von 1879. Ziehung vom 15. März 1881. Am 15. Februar gezogene Serien: Nr. 29, 461, 547, 563, 883, 906, 1145, 1555, 1661, 1737, 2047, 2249, 3047, 3889, 3977, 4782, 4960, 5705, 6524, 6748, 6948, 7066, 7539, 8461, 8537, 8669, 8970, 9190, 9282, 9340, 9438, 9507, 9553, 9784, 10149, 10522, 10633, 10728. Hauptpreise: Serie 906 Nr. 21, S. 4960 Nr. 10 je 10,000 Fres.; S. 9553 Nr. 24, S. 10149 Nr. 2, je 2000 Fres.; S. 1555 Nr. 9, S. 1737 Nr. 2, S. 6748 Nr. 8, S. 8970 Nr. 19, S. 9340 Nr. 11 je 400 Fres.; S. 547 Nr. 1, S. 1145, Nr. 14, S. 1555 Nr. 15, S. 1661 Nr. 4, S. 2047 Nr. 21, S. 2249 Nr. 11, S. 3889 Nr. 4, S. 4782 Nr. 16, S. 6948 Nr. 12, 22, S. 8970 Nr. 18, S. 9190 Nr. 10, 24, S. 9438 Nr. 5, S. 9507 Nr. 19, S. 9553 Nr. 16, S. 9784 Nr. 19, S. 10149, Nr. 18, S. 10522 Nr. 17, S. 10633 Nr. 4 je 50 Fres. Stadt Mailänder 10⸗Fr. Loose. Ziehung vom 16. März. Serie 788 1378 1582 2196 und 3819. Aus diesen verloosten fünf Serien fiel der Haupttreffer mit 50,000 Lire auf S. 2196 Nr. 44, der zweite Treffer mit 1000 Lire auf S. 788 Nr. 39, der dritte Treffer mit 500 Lire auf S. 788 Nr. 47, je 100 Lire gewannen S. 788 Nr. 43, S. 1582 Nr. 33 und S. 3819 Nr. 3 63 und 68. 6. leben von gende hobillen: Hanigter C Fpeblic U, wele meinen Icier gel it werd 22 2 Jahre 1e Ermange Nachricht Iden Job Aufgebot Frie! 885 11000 9 Zusan Ocks r Hendel und Verkehr. Friedberg. 2 22. März. Fruchtbericht. Walzen M. 22.75 Fern M. 21, Gerste M. 16— 17, Hafer M. 13. Alle Preise vrstehen sich auf 100 Kilo 200— Zollpfund. Friedberg, 23. März. Wochenmarkt. Butter kostete Pfd. M. 1. 1 10, Eier per St. 5 Pf., 2 St. 9 Pf. Gießen, 22. März. Wochenmarkt. Butter per Pfd. E. 1.05— 0.00, Eier 1 St. 5 Pf., 2 St. 9 Pf., Käse per Stück 5—11 Pf., Tauben das Paar M. 1.00, Hühner ur St. M. 1.50 2.00, Hahnen ver St. M. 1.50— 2.00, ten per St. M. 0.— 2.50, Ochsenfleisch 66 Pf. per Pfd., h- und Rindfleisch 48— 50 Pf., Kalbfleisch 40 bis Pf., Hammelfleisch 60—66 Pf., Schweinefleisch 68 Pf., fartoffeln per 100 Kilo M. 4.50—5, Zwiebeln per Ct. . 00—12. Frankfurt, 21. März. Viehmarkt. Die Maul⸗ d Klauenseuche verfehlt ihren Einfluß auf dem hiesigen Tarkt nicht und findet nur Zutrieb von Schlachtvieh statt. Angetrieben waren heute eirca 300 Ochsen 8 Stiere, 19 Kühe, 260 Kälber und 200 Hämmel. Die Preise ten sich: Ochsen 1. Qual. M. 66.— 68., 2. Qual. . 60.—62., Kühe 1. Qual. M. 50.—52., 2. Qual. F. 42.—44., Kälber 1. Qual. M. 52.—54., 2. Qual. M. 40.—55., Hämmel 1. Qual. M. 60.—62., 2. Qual. M. 40.— 50 per 100 Pfd. Schweine wurden 640 St. angeführt und 65—68 Pf. bezahlt. Frankfurt, 21. März. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 39., Nr. 2 M. 37., Nr. 3 M. 32., Nr. 4 M. 28., Nr. 5 M. 25., Roggenmehl/(Berl. Marke) M. 30.5031, do. 1.(Berl. Marke) M. 29., do. 2.(Berl. Marke) M. 24., Welzen, eff. hies., ab Bahnhof hier M. 24.00—00., ab unserer Umgegend M. 23.50— 23.75, do. fremder je nach Qual. M. 21.00— 24.00, Roggen je nach Qual. M. 21.50, Gerste M. 18.— 20.50, Hafer M. 14.50— 16.50, Erbsen M. 19—27, Wicken M. 16—18, Linsen M. 20.—40., Bohnen, weiße, M. 23.—25., Rüböl, detail M. 64. Dringend offerirt: hübsche Malzgerste zu M. 15.25, Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zoll⸗ gewicht= 100 Kilo. Literarisches. Daheim. Nr. 24 und 25 enthält: Das rothe Gold. Roman.(Forts.)— Nach Sibirien.— Kleine Unliebens würdigkeiten. Plauderei von H. Arnold.— Thomas Carlyle, ein treuer Freund des deutschen Volkes. I. u. II. Von R. Buddensieg. Mit Porträt.— Wiesbaden im Winter. Text und 3 Illustr.— Am Familientische: Die schwarze Ringhalsschlange.— Eskimoscher Liebeszauber.— Gute Antwort.— Was ein Redacteur alles wissen soll.— Landwirthschaftliche Fortschritte. Mit 2 Abbild.— Zu unserm Katsergeburtstagslied.— Die Rebhühner auch?— Zur Preisstatistik.— Ein Schneefall in Neu- orleans. Kalsergeburtstagslied. Gedicht von J. Sturm. Beim Bücherverleiher. Mit Illustr. Politische Briefe des deutschen Kaisers. Von F. W. Ein zoologtscher Streifzug im Golfe von Neapel. Von E. A. Göldi.— Die erste deutsche Eisenbahn.— Der deutsche Kaiser in der deutschen Dichtung. Von W. Baur.— Mit vier Umschau in fernen Landen. Geld⸗ Cours. Frankfurt am 22. März 1881. 20 ⸗Frankenstücke. M. 16 17—21 illustrirten Beilagen. do. u e e Englische Sovereignss„ 20 42—47 Kusssche Imperialen. 2 72—77 a e 55—59 „ 9 60—64 Dollars in Gold„ 42. — 1— Oeffentliche Aufforderung. 112 Philipp Keßler II. und Ehefrau, geb. Schwenk, liehen laut l bestätigter Obligation vom . November 1855 von der Christine Emilie Stemmler 95 Friedrichsdorf ein zu 11 Procent verzinsliches Dar⸗ ben von vierhundert Gulden und verpfändeten dafür de in der Gemarkung Ober Rosbach gelegene Im— Fl. 1/511 und 1/180. Da die Schuld be einigtermaßen abgetragen, die Obligation selbst aber geblich verloren worden ist, so werden auf Antrag e, welche etwa Ansprüche daraus herleiten zu können ermeinen, aufgefordert, solche binnen 60 Tagen machen, gegenfalls die Löschung ver— igt werden wird. Friedberg den 17. März 1881. 1 Großberzog liches Amtsgericht 1 Sellheim. Aufgebot. 122 Ansprüche und Rechte an den Nachlaß des im Ihre 1770 zu Ober⸗Wöllstadt geborenen und daher in Fmangelung eines Todenscheines und entgegenstehender Irchrichten nach dem Gesetz als gestorben zu betrachten Im Johann Philipp Feuerbach sind spätestens im Ufgebot⸗Termine den 17. * bier geltend zu 15 Friedberg. Juni, Vormittags 10 Uhr, r anzumelden, andernfalls der Nachlaß den antrag Illenden Seitenverwandten, soweit deren Erbrechte in nianntem Termine nachgewiesen werden, überlassen wird. Friedberg am 17. März 1881. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Suüffert. Hohenstein, Hülfs⸗Gerichtsschreiber. Submission. 173 30 Die zur Herstellung einer Stützmauer am Teich⸗ Fuse zu Bad⸗Nauheim erforderliche Maurer 1 beit, veranschlagt zu 764 Mark 62 Pf., soll auf Irn Submissionsweg vergeben werden. Voranschlag, Zeichnung und Bedingungen liegen in In Büreaustunden bei unterzeichneter Stelle zur Einsicht Fen und sind daselbst die gef. Offerten mit entsprechender fschrift versehen versiegelt und frankirt längstens s zum 28. d. M., Vormittags 11 Uhr, ein kreichen. Friedberg am 21. März 1881. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Reuß. 0 r Holzversteigerung. 47 Freitag den 25. März l. J. werden in den Frei erlich von Franckenstein'schen Walddistrikten Hübner⸗ lag und Thronerschlag versteigert: 0 48 NRaummeter Eichen-Knüppel, 11000 Stück Eichen Wellen, 94 Eichen⸗Stämme von 15—27 em Durchmesser, 3—65 m Länge, zu Wagnerholz geeignet. Zausammenkunft Vormittags halb 10 Uhr am Löwenhof. Ockstadt den 17. März 1881. Der Freih. v. Franckenstein'sche Oberfoͤrster Rumpf. Holz⸗Versteigerung. 20 Montag den 28. März, Vormittags 9 Uhr, soll Ober⸗Florstädter Wald nachstehendes Holz versteigert rden: 26 Naummeter Buchen⸗Scheltholz, 23½ 20„ Knüppel, 90 5„ Stöcke, 575 Buch en-Wellen, 1148 Hainbuchen Wellen, 7 Eichen-Stämme von 3,94 und 10— 12 Meter Länge. Zusammenkunft ist im 2 1. Ober⸗Florstadt den 20. Maͤrz Großherzogliche Bürgermelsterel Ober-⸗Florstadt. Dauernheim. Kubikmeter Inhalt 1881. Holzschlag an dem Feuerplaß. ——* or ˖ Holzversteigerung im Domanialwald der Oberförsterei Hoch- Weisel. Montag den 4. und Dienstag den 5. April d. J, jedesmal von Morgens 9 Uhr an, werden in den Distrikten hinterer, mittlerer und vorderer Küppel, Thierberg und Rothlauf, öffentlich versteigert: 13 Nadelholz-Stämme mit 2,27 Festm. Buchenholz 4,31 1 5 klötze), 43 Nadelholz⸗Derb⸗ und Reis⸗Stangen mit 0,87 Fest meter Inhalt, Inhalt, (Hack „„ 228,3 Raummeter Buchen-⸗Scheiter, 2* Eichen 5 104,4 Buchen-Knüppel, 4580 Wellen Buchen Reisig, 3(Backwellen, Zaungerten), „(aus 4. Durchforstung), 55— 186,1 Raummeter Buchen⸗Stöcke. 5 1 985 2850 Am zweiten Tage kommen die Backwellen und die starken Durchforstungswellen zum Ausgebot. Zusammenkunft in Bodenrod.— Zahlungsfrist bis Ende September d. J. Buß bach den 22. März 1881. Großherzogliche Oberförsteret Butzbach. 132 Dittmar. Holz Ver steigerung. 1125 Freitag den 1. April d. soll im Butzbacher Stadtwald, Distrikt e 2 chnetes Holz versteigert werden: 32 Eichen⸗Staämme, 9,58 Kubikmeter Inbalt, 37 Nadel⸗ 8 21,75 4 5 12 Birken 7 2,64 1* 2 Nadel-Derbstangen, 0,10 Kubikmeter Inhalt 2990„ Reisstangen, 6,46 5 5 (Bohnenstangen ze.) und 2450 Weichholz⸗Wellen(Backwellen). Die Zusammenkunft ist Vormittags 9 Uhr in der Hauptschneise am Forstgarten. Bemerkt wird noch, daß das Wellen-Stangenholz zuerst, dann die Stämme ausgeboten werden. Butzbach am 22. Maͤrz 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach. Füch el. Bekanntmachung. 1113 Die Abfuhr des Holzes im Nieder- Möoͤrler Ge Schlag Nr. 14, ist wieder eröffnet und bis verlängert worden. meindewald, Ende April d. J. versteigerungen im hiesigen Gemeindewald sind ge nehmigt und der erste Fahrtag auf Montag den 4. April be stimmt worden.. Zugleich bringen wir zur allgemeinen Kenntniß, daß eirea 40,000 vlersaͤhrige Fichten-Pflänzlinge aus der im hlesigen Gemeindewalde befindlichen Baumschule abge g geben werden und können sich Lusttragende bei dem hlesigen Forstwarte anmelden. g Södel am 20. März 1881. f Großherzogliche Bürgermeisteret Soͤdel. Relß. Bekanntmachung. Nieder-Moͤrlen den 21. März 188t. Großherzogliche NN Nieder⸗Möͤrlen. Moͤb 9 Bekanntmachung. 1115 Die am 1. und 2. d. Mts. abgehaltenen Holz 1 nasser Witterung wird die Ober⸗Rosbach bis auf 1134 Wegen eingetretener 8 telgerern hierdurch Holzabfuhr im Gemeindewald Weiteres wieder verboten, was den S mitgethellt wird. Ober-Rosbach am 22. März 1881. Großherzogliche Bürgermeisterel Ober Rosbach. Ble cher. Bekanntmachung. 1140 Die am 9. und 10. d. Mts. im Gemeindewald Beienheim abgehaltenen Holzversteigerungen haben die Genehmigung, ausschließlich des Pfarrholzes, erhalten und wird der erste Fahrtag den Steigerern eröffnet. Beienheim am 21. März 18 Großherzogliche ꝛeisterei Beienheim. 1 Holz ver teig erung. 5 1117 Dienstag den 29. März d. J., Morgens 9 Uhr anfang gend, kommt in dem Wichelbacher Ger Abe Distr Buchenhardt, nein und Seierwies, nach⸗ stehendes Gehoͤlz zur Versteigerung 34 Eichen Stämme von 49,15 Festmeter Inhalt, 80 Raummeter Eichen⸗Scheit⸗ und Knüͤppelholz, 94 5 Buchen⸗„ 950 Eichen⸗Wellen, 1450 B 98 Raummeter Sto 13 Nadel⸗Stämme 900 Stück Nadel Anfang im fl „ 1 Wellen, Festmeter Inhalt, „ um gefällige Be⸗ ppi, Bürgermeister. Fichte! pflanzen. Verkauf 11414 Im Obbor K Id Ajäbrige Fichter zu verkaufer Obbornhofen an. März 1881. Großherzogliche Bü neisterei Obbornhofen. Leschhorn. Holz⸗-V D 1124 Die am 19. d tene Holzversteigerung im Weckesheimer Ge hat die Genehmigung nicht erhalten und kommt diesel be Samstag den 26. d. M., Morgens 10 Uhr, nochmals zum Au Weckesheim am 21. März 1881. Großherzogliche Gemeinden das 10 00 sind ca. 30,000 1 Mark 50 Pf., Sgebot. Bürgermeisterei Weckesheim. Sir: r. Stammholz-V Versteigerung. 1129 Dienstag den 29. Maͤrz d. J., Vormittags 10 Uhr anfangend, kommt im Hundstädter Gemeindewald folgen⸗ des Stammholz zur Verstetgerung: Distrikt Güntherbusch: 45 Eichen⸗Stämme von 66,00 Festmeter Distrikt Gierauerberg: 42 Eichen⸗Stämme von 72,20 Festmeter Inhalt, Distrikt Gierauerberg: 2 Buchen⸗Stämme von 4,60 Festmeter Inhalt, Distrikt Apfelberg: 9 Eschen-Stämmen, 4 Rüstern ö 22 Erlen 2 von 5,80 Festmeter Inhalt, 1,00 * Bemerkt wird, daß Stämme bis zu 5,59 eter und von 12—14 Meter Länge darunter sind zusammen⸗ kunft im Distrikt Gierauerberg bet Stamm Nr. 61. Hundstadt den 21. Marz 1881. Der 2 chmidt. 115 Drain. Nöhren liefere in allen Din en und in jedem Quantum billigst. Tägliche Produetton 10,000 Stück. Dampfziegelei& 2 unwanted Ludwigshütte bei Sprendlingen in Rheinhessen UM. Sander& Sohn. Jeden Freitag frisch gewässerten Labberdan 72 bei Wilhelm Fertsch. N ö 0 0 1 D l Friedberger Nähmaschinen-Lager von H. 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Münzen, werden zu kaufen gesucht durch V. Vanni in Frankfurt a. MI., große Bockenheimerstraße 45. 1135(a Oto 225/III) eee eee Fran Landrath von Reuß 0 anf Lossen, Kreis Brieg, schreibt an Herrn Fenchelhonigfabrikanten L. W. Egers in Breslau: „Ich bezeuge hiermit Herrn Egers meine dankbare Anerkennung für den gegen Husten und „Heiserkeit stets mit Erfolg angewandten Fenchelhonigextraet.““) Lossen, Oktober 1877. 0 uf die Stadt Frankfurt a. M. Bezug habende ältere bildliche Darstellungen, Ansichten über Anna bon Reuß. ) Nur echt, wenn die Flasche Siegel, Faesimile, sowie die im Glase eingebrannte Firma von „L. W. Egers in Breslau“ trägt, und allein zu haben in Fried berg bei Jos. Hoffmann. 1111 Bekanntmachung. Hudson's Seifenextract, 1131 Die am 2. und 14. März d. J. im Ostheimer Gemeindewald abgehaltenen Holzversteigerungen haben Prima Reisstärke, die Genehmigung erhalten und soll bei trockener Witter Stärkeglanz, ung Dienstag den 29. März der erste Abfuhrtag sein.* Die Abfuhrscheine können gegen genügende Bürgschaft— laukugeln, auf hiesiger Bürgermeisterei in Empfang genommen werden. Waschpulver Ostheim am 22. März 1881. Großherzogliche Bürgermetsterei Ostheim. 1119 empfiehlt Wilm. Bernbeek. Schimpf. eder— 85 Holz⸗Versteigerung.—.— 4 5 8 1133 Dienstag den 29. d. Mts., Vormittags 10 Uhr 2— S 2 anfangend, sollen in hiesigem Gemeindewald nachverzeich—— N 5 5 nete Holzsortimente einer nochmaligen öffentlichen Ver—— 2—— steigerung ausgesetzt werden, als:— 3 e 8 4 Raummeter Buchen⸗Scheitholz,»—— E 16 4 Eichen⸗ 1— 2—* 4 5 Nadel⸗ 1 2 2—.—— 82 2 8 Buchen⸗Knüppelholz,—— 2— D 2— 2 6* Nadel⸗ N 6— 2 2 2 7930 Buchen⸗Wellen,—— 5 1 610 Eichen⸗Wellen, 1 22 340 Nadel⸗Wellen, 9— Al 22 8 17 Raummeter Eichen⸗Stockholz,—.———— 2 8 8 4 Nadel⸗ 0—* 2 2 4 Die Zusammenkunft ist am Petterweiler Waldhäuschen. 8— 81 2 Petterweil den 22. März 1881.————— 5— 8 Großherzogliche Bürgermeisteret Petterweil.— 2— 5 2 J V. d. B.: 22——— 2 2 79 4 77— 2 2 385 eigeordneter. 8— 5 8* D 0— 5 5 3 Zum Verkauf. 22—5 — — — 2 — — eine noch wenig gebrauchte Malzschrotmühle und eine Malzdarreeinrichtung. Vilbel den 22. März 1881. Joh. Paul Pfeiffer Wittwe. “Vertrkter gesucht 1138 In Folge Ableben meines Mannes, verkaufe ich— nachfolgende Brauereigeräthe aus der Hand:— 2 Ein noch wenig gebrauchter Braukessel, ca. 1000 Liter— 2 Inhalt,— ein noch wenig gebrauchter Maischbottich, ea. 2000 Liter Inhalt,— 8 An un Staats-& Gemeinde-Obl rnahme von 9 nlösung aller Coupons und gekündigten Obligationen, sowie Einholung neuer Zinsbogen und BGaar-Porschüsse auf Werthpap Kleesamen in seidenfreier Prima⸗ Qualität empfiehlt bill 1120 Nachschlagen von Nummern aller Effecten besorgt bestens 1128 für Friedberg und Umgegend.(H. 1167.) Berlin 8. 0., Wassergasse 18 a, Hamburg- Berliner Jalousie- Fabrik. 2 2 11 7 H. v. 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Preis: 20 Pfennig. Verlag von Carl Bindernagel in Friedberg. Gegen Einsendung von 20 Pf. in Marken erfolgt frankirte Zusendung per Post. Heute wieder 18 Frische Sratbückinge 1123 bei Wilhelm Fertsch. 14 0 7 Der Alice Verein für Frauenbildung und Erwerb in Gießen eröffnet am 25. April d. J. sein 5. Semester mit 1) einem all⸗ gemeinen Cursus, 2) einem Schneiderkursus, 3) einem Lehrerinnenkursus. Programm und nähere Auskunft ertheilt Fräulein Elisabetha Müller, Lehrerin an der Alieen-Schule. 887 Der Vorstand. Buchene Holzkohlen offerirt billigst 995 Jean Betz. Schneiderinnen für Knabenanzüge für das ganze Jahre gesucht bei Herm. Negensburger, Frankfurt a. M., Bleidenstraße 10. 1107 (a Cto 195/111) Bruchsteine. Aus dem ehemaligen Bergmann'schen Steinbruch werden gute Mauersteine und feuerfeste Steine abgegeben. Der Fahrweg ist chaussirt und zu jeder Jahreszeit fahrbar. Vilbel. F. Ma Fleisch. Kleesamen in feinster Qualität, von Seide ge⸗ reinigt und höchster Keimkraft, bei 908 87 Miih. 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