—————h,(‚— N*——— W 2 1881. Dienstag den 22. Februar. M23. Oberhessischer 1 Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und 8 1 f 2 2 7 0 dre 0 + tlich und z Dienf ee. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. nn; ̃ Donnerstag und Samstag. 1 U* 1— 1 2 8 Die einspaltige Petitzelle wird bel Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersaß mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bet uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. — 5———— Amtlicher Theil. a Zu publiciren ist aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt. Nr. 2: Bekanntmachung, das Verfahren bei Ertheilung neuer oder Wiederverleihung heim⸗ gefallener Apotheker ⸗Concessionen betr. 1 8 5 5 1 ˖ 1 5 8 3 Gesetz, die Pfändung in dem nichtgerichtlichen Beitreibungsverfahren, insbesondere in dem Steuerexecutions- und in dem administrativen Beitreibungsverfahren betreffend. Ludwig IV. von Gottes Oraden Großherzog von Hessen und bei Rhein c. ꝛc.] derselben. Zur Beseitigung der Schwierigkeiten und Nachtheile, welche in Folge der Ve riften[ungen der Deutschen bare derbäung und Cencurs ordnung, sowle des e f N beider erlassenen Gesetzes vom 4. Juni 1879 über die Wirkun Pfändung und über die Vorzugsrechte für das nichtgerichtliche verfahren entstanden sind, haben 5. 0 9 ue tänd 1 teil verordnet und verordnen wie folgt: ö Erlöses de De effe D 1 lge der Pfänd⸗ n sind, nach der rderungen nicht aus⸗ eine spätere Pfändung andere Vertheilung als nter Hinterlegung des stattgefunden hat, anzu⸗ henden Schriftstücke getrofse rt Art. 1. Die Pfändung in dem Verfal zeig b indireceten Steuern, der Zölle, der Dom beizt rschriften der§8. 759 Regalien, der Gemeindeintraden(Gemeinde is 768 d verfahren, wenn die der Geldstrafen und Nebenansätze in Forst kosten hat die gleiche Wir rung wie die gerichtliche findet auch Anwendung auf die Pfändunge in der Pro⸗ Beschlüssen, Anordnungen und Verfügungen d e vom sowie der Verwaltungsgerichte, soweit diese Entscheidun 1 des und Verfüg en nach den bestehenden Gesetzen, Verer Instr nz 80 ibeinbessen vollstreckbar sind. jedoch Art. 2. Bei der Pfändung beweglicher kör tritt d em rungs- vorhergehenden Artikel bezeichnete Wirkung nur u ein beiden die Pfändung den im F. 712 der Civilprozeßordnung che Pfä Bezug gegebenen Vorschriften entspricht. Art. 3. Die Pfändung von Früchten, welche noch nicht von dem Boden und der Finanzen getrennt sind, darf nicht früher als einen Monat vor der gewe 1 1 1 jedes derselben Reife erfolgen. Deren Versteigerung ist erst nach der Reife zulässt rdnungen und Aus⸗ Art. 4. Auf die Pfändung bereits gepfändeter Sachen finden die Vorschriften action erlassen. des F. 727 der Civilprozeßordnung entsprechende Anwendung. Wenn eine mehrf Pfändung des selben Gegenstandes im nichtgerichtlichen oder in dem gerichtlichen und Siege nichtgerichtlichen Zwangsvollstreckungsverfahren stattgefunden k so begründet au Dar a d en 2. Februar 1881. schließlich die erste Pfändung die Zuständigkeit zur Ausfül Versteigerung. L. 8. u DW Js. Die Versteigerung erfolgt für alle betheiligten Gläubiger auf ben eines jeden v. Starck. Schleiermacher. Ausgewiesen aus dem Oroßherzogthum auf Grund des F. 3 Absatz 2 des Freizügigkeitsgesetzes: Heinrich Lemmer von Leidenhofen, Kreis Marburg; August Wiederstein von in Kreis Weilburg; Carl Friedrich Landt von Stettin; Carl Theodor Wirtz von Forst, Kreis Kempten; Johann Wiegandt von Weisel, Kreis Rüdes 4 Reinhold Voß von Berlin; Tobias Edling von Treffurt, Kreis Mühlhausen; Johannes Oelkers von Hamburg; Cphraym Rockmann von Ostrowo, Kreis Aldenau; Jacob Hoͤlscher von Cöͤln; Sophus Ibsen von Kiel; Johann Daͤnnerle von Wallerfangen, Kreis Saarlouis; August Robert Haase von Gohlis bei Leipzig; Johann Haacke von Selters, Kreis Montabaur; Karl Fischer von Kranichfeld, Sachsen-Wei mar Eisenach; August Seramit von Wingen, Kreie Pillkallen; Georg Steghut von Marburg; Friedrich Hagenkotter von Dortmund; Mathias Schmidt von Obersotzbach; Bernhard Schmitt von Ron shausen, Landrathsamt Fulda; Wilhelm Apel von Lingen, Kreis Osnabrück; Franz Schmitz von Menden, Kreis Iserlohn; Johann Persch von Dehrenbach, Kreis Witzenhausen; Jacob Hartmann von Hennweiler, Kreis Kreuznach; Joseph Hermann Knorner von Saaldorf, Kreis Ebersdorf; Ernst Max Savfarth von Leipzig; Franz Wilhelm Louis Köppen von Selchowier-Mühle, Kreis Ezernikau; David Löwenthal von Danzig; August Rübsam von Mittel⸗ berg, Kreis Fulda; Ludwig Kühn von Clausthal, Kreis Sent Id; Carl Spiller von Liebenthal, Kreis Loͤwenberg; 2 Friedler von Gelersdorf, Kreis Annaberg; Carl Hennen von Grimlingsbausen, Kreis Neuß; Ernst Louis Weiße von Wernsdorf, Kreis Marienberg; Wilhelm Spilker von Hamburg; Hermann Heilmann r Rosig, Kreis Altenburg; Friedrich Wilhelm Adam von Zankerode, Amtsbauptmannschaft Dresden Altstadt; Mathias Treis von Coblenz;? Maß Gesing von Potsdam; Johann Wilhelm Kühl von Stettin; Peter Prigge von Meckelfeld, Kreis Hamburg; Anton Johann Ludwig Balke von Bremen; Wilhelm Dünse von Gadgen, Kreis Ramelsberg; Ernst Heinrich Max Bau von Hamburg; Joseph Klauck von Loßheim, Kreis Merzig; Karl Ludwig Wandelt von Walbeck, Kreis Geldern; Max Oerwald von Wirsitz; Daniel Herrmann von Langenstein, Kreis Kirchhain; Friedrich Möhring von Zerbst, Kreis Auhalt-Dessau; Friedrich Christian Wilhelm Hildebrand von Eilenstadt, Kreis Oschersleben; Gustav Böttger von Dresden; August Haas von Bommern, Kreis Hagen; Conrad Petry von Hofheim, Kreis Wiesbaden; Heinrich Brühl von Cöln; Wottschech Utschack von Pustgowin, Kreis Schildberg; Anton Albowsky von Posen; nus Ernst Reinke von Stargard; August Hinzmann von Zachau, Krei Saatzig; Philipp Watz von Bonbaden, Kreis Wetzlar; Samuel Steinberg von Schwerte, Kreis Hagen; Johann Detlef Bielenberg von Blocksberg, Kreis Kiel; Heinrich Trappe von Altona; Heinrich Emmelheinz von Erbach, Kreis Wiesbaden; Johann Friedrich Junker von Hassenbüttel, Kreis Heide; Ernst Emil Schäfer. von Goͤrlitz; Karl Otto Behrendt von Gerdauen; Karl Heinrich Bauer von Schneeberg, Sachsen; Christian Busch von Hanau; Hermann Silberstein von Liebenau; Heinxich Schütz von Düsseldorf; Wilhelm Brake von Burgdorf, Kreis Culle; Anton Wolf von Hausberg, Kreis H Heilsberg; Johann Beitz von Salzkotten, Kreis Büren; Paul Wolff von Rosenberg; Wilhelm Hepp von Weyer, Kreis Limburg; Nicolaus Lohrmann von Saarbrücken; Ludwig Wahl von Hattenheim, Kreis Wiesbaden; Eduard Malkowsky von Gryziana, Kreis Thorn; Johann Wilhelm Hütter von Schwindheim, Kreis Schleiden; Albert Reez von Magdeburg; Emil Wiese von Berlin; Johann August Mainke von Colberg; Paul Christen von Reinerz, Kreis Glatz; Johann Leuthauser von Mengersgerunth, Kreis Sonneberg: Ernst Otto Hilliger von Liebstadt, Kreis Sirna; Joseph Brunner von Erfurt; Joseph Minich von Niederweiler Kreis Zell; Ludwig Spiegel von Lübeck; Johann Franz von Güttingen, Kreis Saarbrücken; acharias Benedict genannt Claus von Chemnif Carl Fellschau von Neumünster, Kreis Kiel; Carl Lieber von Wiesbaden; Arnold Wolff von 9 erlin; Richard Welzer von Alt- Landsberg, Krei Nieder- Barmin; Moriz Rosenthal von Deutsch Crone; Leopold Rönicke von Dessau; Gustav Huͤffmann von Gelsenkirchen; 40 5. 8 1** 1— eee, 1 Neis Mrilgr Nun Friedrich Louis Funger von Gera, Fürstenthum Reuf Schleiz; Friedrich Schulte von Alme, Kreis Brilon; Wilhelm ) K 0 1 1 0* 1 1 ei- von atenellnboge Kürschner von Neuwied, Regierungsbezirk Coblenz; Cornelius Cckert von Soden, Kreis Schluͤchtern; Wilhelm Steinborn von Katzenellubogen, Kreis Dietz; Franz Neustadt von Beweringen, Kreis Höxter; Johannes Renker von Werde, Kreis Hünfeld; Alexander Schabedey von Weißensels, Nezirk Weißenfels; Otto Keim von Wehlheiden, Kreis Kassel; Ludwig Diehl von Witgenborn, Kreis Gelnhausen; Heinrich L terbach von 9 + 1 ö 1 5 1 8 t Kritzl 5 N Fer Me Johannes Müller von Heids riebrichsbafen am Vodensee; Dominik Rieser von Angenau, Kreis Gelnhausen; Ernst Kritzlex von Frau rt a. We.; Johannes Ruum don 7 1*— 8 0* 5 1. Fr 1. Kreis Gelnbausen; Melchior Herchenroeder von Obersetzbach, Kreis Gelnhausen; Jacob Knoblauch von Knielingen bei Karlsruhe; Karl Strauß 0 J + N 501 N. Int llerdiese on Kassel.— Wegen Vettels bestraft: Xaphier Rapp von Trillfingen, Hohenzollern; Georg Eberle von Dietershofen, Bezirksamt Illerdiesen. Deutsches Reich. Darmstadt. Der außerord. Professor Dr. Städel in Tübingen wurde zum ord. Pro— fessor der Chemie in Darmstadt, der Geh. Ober— steuerrath Welcker zum Vorsitzenden der Central— stelle für die Landesstatistik ernannt, dem Kreisarzt Dr. Glasor der Charakter als„Medieinalrath“ verliehen, der prakt. Arzt Dr. Baur zu Neckar— Steinach zum Kreis⸗Assistenzarzte in Hirschhorn ernannt und dem Dr. Kohler in Offenbach der Charakter als„Geh. Medicinalrath“ verliehen. — Militär-Dienstnachricht. v. Brockhusen, Prem.⸗Lt. vom 2. Großh. Drag.-Regt. Nr. 24, wurde zum überzähl. Rittmeister befoͤrdert. Berlin, 18. Febr. Der Kaiser empfing heute Nachmittag das Reichstags-Präsidium. In Landtagskreisen war heute das Gerücht von einer neuen mehrwöchentlichen Session des Land— tags nach dem Schlusse der Reichstagssession verbreitet, weil Minister Eulenburg dringend wünsche, die von ihm eingebrachten Vorlagen erledigt zu seheu. — 18. Febr. Das Herrenhaus hat den ersten Paragraphen des Steuererlaßgesetzes mit 94 gegen 41 Stimmen angenommen und ge— nehmigte im Fortgange der Sitzung auch die ubrigen Paragraphen des Steuererlaß-Gesetzes unverändert in der Fassung des Abgeordneten— hauses. Das Haus genehmigte ferner den Etat, das Etats⸗Gesetz und das Anleihegesetz. Das Pfandleihegesetz ward unverändert en bloe an— genommen. — 18. Febr. Das Abgeordnetenhaus nahm in dritter Lesung die Gesetzentwürfe über Deck— ung der Ausgaben pro 1878/79 und 1879/80 an und erledigte mehrere Berichte der Eisenbahn— Verwaltung. Hierbei ergriff der Abg. Richter die Gelegenheit, auf gestrige Ausführungen des Fürsten Puttbus im Herrenhause zu erklären, er habe bei der Judendebatte auf Grund fest— stehenden Actenmaterials die Theilnahme des Fürsten Puttbus an dem Gründungsschwindel behauptet und bleibe auch heute bei dieser Be— hauptung stehen. — 19. Febr. Den Abendblättern zufolge vertagte sich die für das Verwendungsgesetz ge— wählte Commission des Abgeordnetenhauses auf unbestimmte Zeit, da der Finanzminister zunächst, allerdings nur für seine Person, auf weitere Verhandlungen verzichtete und in der nächsten Session eine wesentlich veränderte Vorlage ein— zubringen erklärte. Königsberg, 18. Febr. Heute fand wieder eine Ansammlung von 400 Arbeitern vor dem Rathhause statt, Arbeit verlangend. Die Polizei zerstreute sie friedlich, einer der Demonstranten wurde jedoch verhaftet. München, 19. Febr. Die Kammer der Abgeordneten beendete heute die Generaldiscus— sion des Einkommensteuer⸗Gesetzes und lehnte Artikel 1 der Regierungsvorlage mit 71 gegen 49 Stimmen ab. Der Finanzminister erklärte sich einverstanden, daß nunmehr die Beschlüsse des Ausschusses zur Grundlage der weiteren Berathung genommen werden. Die allgemeine Einkommensteuer ist somit abgelehnt und findet nur eine Steuerrevision statt. Ausland. Frankreich. Paris. Einer Meldung aus Algier zufolge haben nicht unterworfene tunesische Stämme neuerdings einen Einfall in das algeri— sche Gebiet gemacht und tiehrere französische Unterthanen getödtet. — 19. Febr. Das„Journal officiell“ ver⸗ öffentlicht ein Decret, welches die Einfuhr von gesalzenem amerikanischem Schweinefleisch an allen Grenzen Frankreichs verbietet. — 19. Febr. Die Kammer der Abgeordneten genehmigte den Gesetzentwurf betreffend die Sene— gal⸗Eisenbahn und begann die Berathung des Armeeverwaltungsgesetzes. Der Kriegsminister befürwortete den Regierungsentwurf, welcher die Armmeeverwaltung dem Kriegsminister unter— stellt, während der Comisstonsantrag, den der N waltung dem Corpscommandanten unterstellt.— Der Senat genehmigte in Fortsetzung der Be— rathung des Zolltarifs die von der Commission beantragten Zollsätze, durch welche die Viehein— fuhrzoͤlle betrachtlich erhoͤht werden und zwar für eine Kuh auf 20 Francs, einen Ochsen auf 30 Franes, einen Hammel auf 3 Francs. Großbritannien. London, 18. Febr. Das Unterhaus setzte heute die Berathung der irischen Zwangsbill fort. Der Vorsitzende er— klaͤrte die Anzahl der Zusatz-Anträge für unzu— laͤssig. Der erste Artikel der Bill wurde mit 302 gegen 44 Stimmen angenommen.— 19. Febr. Unterhaus. Bei Artikel 2 der Zwangsbill ent— wickelt sich eine lebhafte Debatte über den Zu— satz Antrag Gray's, daß das Gesetz nicht die alten Rechte und Privilegien der Deputirten beeinträchtigen, noch deren Verhaftung und Ge— fangenhaltung während der Session ohne Zu— stimmung des Parlaments gestatten dürfe. North— cote bekämpft den Antrag, findet aber, daß der Vorschlag Beachtung verdiene, daß dem Parla— mente von der Verhaftung eines Deputirten Kenntniß zu geben sei. Gray amendirte seinen Antrag nach Northcote's Bemerkungen. Das so verbesserte Amendement wird von der Regier— ung angenommen. Das Haus stimmt ohne Ab— stimmung zu. — 19. Febr. Wie verlautet, sollte schon seit einigen Tagen zwischen der britischen Regier— ung und den Boers ein Meinungsaustausch be— züglich der den Boers von Heidelberg aus über— mittelten Friedensvorschläge stattfinden.— Offi— ciell wird aus Newceastle gemeldet: General Wood ist nach Pietermaritzburg zurückgekehrt, um die Formation einer zweiten, aus den gegen— wärtig ausgeschifften Truppen gebildeten Colonne zu übernehmen. Der Weg ist vollständig frei. — 20. Febr.„R. B.“ meldet aus Durban von gestern: Die britischen Truppen concentriren sich bei dem Prospectberge zu einem Angriff auf Laengsneck, wohin die Boers große Massen zusammenziehen, entschlossen den äußersten Wider— stand zu leisten. Für Sonntag oder Montag wird dort die Entscheidungsschlacht erwartet. — Ein Gesandter des Emirs von Afghanistan mit einer Mission an die indische Regierung ist in Peschawur angekommen. Nachrichten aus Kandahar zufolge ist eine Armee-Abtheilung des Emirs in Ghazni eingetroffen. Spanien. Madrid, 18. Febr. Ein Rund— schreiben des Ministers des Innern an die Prä— fecten fordert dieselben auf, keine Pression bei den Wahlen auszuüben und absolute Unpartei— lichkeit zu bewahren. Die Regierung werde die gegenwärtigen Steuern beibehalten, wirkliche Ersparungen machen, Handel und Industrie zu heben suchen und alle mit der Monarchie und deren Prärogativen erträglichen Freiheiten ge— währen.— Herzog Fernan Nunnez ist zum Ge— sandten Spaniens in Paris, Baco zum Vertreter Spaniens in Washington, Marquis Capto Sag— rado zum Vertreter Spaniens in St. Peters— burg ernannt worden. Italien. Rom, 18. Febr. Kammer der Deputirten. Der erste Artikel des Gesetzentwurfs betr. die Abschaffung des Zwangscourses wurde einstimmig angenommen. Artikel 2 und 3 wurden gleichfalls genehmigt. — 19. Febr.„Populo Romano“ bezeichnet die Gerüchte über Veränderungen im Cabinet, sowie von bevorstehenden Ernennungen ueuer Generalsecretäre für verfrüht. Der Minister— rath habe beschlossen, die Errichtung eines Post— und Telegraphen-Ministeriums ins Auge zu fassen. Serbien. Belgrad, 18. Febr. Der bis— herige türkische Gesandte Sermet Effendi ist, da er sich geweigert, den neuen Posten eines türk— ischen Geschäftsträger in Cettinje anzunehmen, zur Disposition gestellt. Ali Bey hat interi— mistisch die Gesandtschaft bis zur Ankunft des neuen Gesandten Kalib Bey übernommen. Griechenland. Athen, 18. Febr. Die Kammer der Deputirten hat das Gesetz über die provisorische Organisation der Nationalgarde Senat bereits angenommen hat, die Armeever— 9 W N*. 5 9* W f 9 Rußland. Petersburg. Gegenüber „Daily Telegraph“, welcher von dem Staats⸗ secretär fur Indien, Marquis of Hartington, Aufklärungen über die russischen Vorschlaͤge in Betreff einer Theilung Asiens verlangt, sagt das genannte Journal: Die russische Diplomatie machte niemals solche absurde Eröffnungen an England. Von einer Gebietstheilung war nie— mals die Rede. Lord Clarendon und Fürst Gortschakoff bezweckten nur eine Uebereinstimm⸗ ung in allgemeinen Fragen herbeizuführen, einen modus vivendi zu finden, welcher die privaten Interessen beider Staaten sichere. Kein Diplo⸗ mat hat Vorschläge gemacht, um die Schwierig⸗ keiten in Asien mit einem Schlage zu lösen. — Eine Nachricht des„Herold“ über Ver— haftung eines Agenten der Geheimpolizei wird dahin ergänzt, daß derselbe in der Wohnung einer Person verhaftet wurde, welche sich als Mörder Mesenzeff's erwiesen haben soll. — Officiell. Ein Telegramm des Generals Skobeleff aus Rhami, 16. Febr. meldet: Die unter Oberst Kuropatkin in die Sandwüste ge⸗ sandte Abtheilung recognoscirte vom 10. bis 13. Februar ein bedeutendes Terrain. Die Cavallerie legte 380, die Infanterie 250 Werst zurück, größtentheils in tiefem Sande. Die Bevölkerung unterwarf sich vollständig, lieferte die Waffen aus und zog nach der Oase; die Zahl der dahin ziehenden Personen betrug auf der von den Russen zurückgelegten Marschroute etwa 15,000. Der von den Truppen durch— schrittene Weg ist topographisch aufgenommen. Die Herstellung des Friedens ist in erfolgreicher Fortdauer begriffen. Amerika. Washington, 18. Febr. Der Senat genehmigte die Bill über die Convertir— ung der Staatsschulden. Aus Stadt und Land. Friedberg. Da auch in unserer Gegend sich Aus⸗ wanderungslust zeigt, so verfehlen wir nicht, auf das Eindringlichste vor der Auswanderung nach den Ver— einigten Staaten zu warnen.„In Deutschland,“ schreibt uns ein Gewährsmann,„glaubt man offenbar, hier herrsche die lebhafteste Prosperität. Das ist grundfalsch. Die Geschäfte gehen durchaus nicht gut, theilweise sehr schlecht, und es sind die bestimmtesten Anzeichen vor⸗ handen, daß wir vor einer neuen ökonomischen Krise stehen. Der kurze Aufschwung des vorigen Jahres hat nämlich dem abscheulichen Schwindel wieder auf die Beine geholfen, und da es an jeder soliden Grundlage fehlte, so kommt der Rückschlag, die Krise, geschwinder, als es in normalen Zeiten der Fall zu sein pflegt. Jetzt schon ist es außerordentlich schwer, irgend Jemand zu plaeiren; vielen Einwanderern, die mit glänzenden Hoffnungen herübergekommen, geht es sehr schlecht, und wenn der Exodus(Auszug) aus Deutschland nach der„neuen Welt“ nicht bald aufhört oder erheblich geringer wird, dann wird unter den Einwanderern ein furchtbarer Noth⸗ stand entstehen. Bieten Sie Alles auf, um in Deutsch⸗ land die Wahrheit bekannt zu machen, damit einer schweren Kalamität vorgebeugt werde. Wer nicht aus dem einen oder anderen Grunde aus wandern muß, der bleibe daheim!“ Offenbach, 17. Febr. In dem zum hiesigen Amts⸗ gerichtsbezirk gehörigen Ort Steinbach bei Oberursel wurde gestern ein Mädchen auf einem Spaziergang, welchen dasselbe mit seinem Liebhaber machte, durch einen Schuß in die Brust getödtet. Man fand heute Morgen in dem Garten die Mordwaffe, mit der das Mädchen erschossen wurde. Allgemein war man sofort der Ansicht, daß der Geliebte der Mörder sei, was sich auch bestätigte, da derselbe bereits ein Geständniß abgelegt hat. Allerlei. München, 19. Febr. Bei der gestrigen masklrten Kneipe der Malerakademiker geriethen die Costüme einiger Festtheilnehmer in Brand. Acht Maler sind bereits todt, acht schwer verwundet. Berlin, 19. Febr. In Neustettin wurde gestern die Synagoge, angeblich von ruchloser Hand, angezuͤndet, die Synagoge ist ganz niedergebrannt. Einige Tage vorher hielt der bekannte Dr. Henriei im Orte eine seiner Agltationsreden. Berlin. Das Armee- Verordnungsblatt publieirt eine Cabinetsordre, durch welche der Helm an Stelle des Tschakos für die Landwehr-Infanterie eingeführt wird. Bremen, 15. Febr. Im Laufe der Nacht ist der Weser⸗Strom noch fortwährend gestiegen und zwar von 3,90 Meter auf 4,14 Meter. Bedenklicher als dieser immerhin noch nicht besorgnißerregende Wasserstand ist, daß trotz des scharfen Frostes in Nienburg und Verden nicht allein kein Rückgang, sondern ein abermaliges Wachsen stattgefunden hat. Nienburg steht jetzt 12 Centi⸗ meter über, Verden 20 Centimeter unter dem höchsten Punkte der Weihnachtstage. Wir haben deßhalb noch ein Wachsen des Stromes bei der Stadt zu erwarten A in dritter Lesung angenommen. und sind bei der Fortdauer des Frostwetters auf's stärkste interessirt. dem U S 7 — * 2 gunjduvuzzenqn- i ͤ 219 2D 2 8 1 50 2 — — 195 Vie sinde und 2 e n eee e e eee e eie ns Cg jung o 1d 10) 7 10 8 ee 3— 13) 6 i 2 15) 8 2 160 32 f 8 77 3 777 7 F Jog uelseg Higjoc ausn 120 S 8 8 8 1 S602 EZ f S SN beige Seu. 2 50 welle. 52 8 12 N — 0 E 2.5 SSS 2 ö S 20 S. 25 U 2 000 Dal Acht dis Handel und Verkehr. 15— 20 Pf., Blumenkohl 30— 60 Pf., Hahn M. 1.50 Nach einer Mittheilung der K. K. Oesterreichsschen Friedberg, 19. Febr. Wochenmarkt. Butter kostete per bis M. 2, Huhn N. 1—2. Poularde M. 3., Ente M. 2.50 Postverwaltung müssen alle Sendungen mit Tabak oder fd. M. 0.90— 1, Eier per St. 6—0 Pf. bis M. 3., Taube 50 Pf., Wälsche M. 6—10. Cigarren, welche nach Oesterreich⸗Ungarn gerichtet sind lesen, 19. Febr. Wochenmarkt. Butte pf Malnz, 18. Febr. Marktpreise. Kartoffeln 100 Kilo oder im Durchgang durch Oesterreich⸗ Ungarn befördert W. 0.90— 1.00, Gier 1 Stüc 7—8 Uf Ka 3 0 W. 4.75—5.00, Heu per Ctr. M. 3.60—3.90, Stroh per werden sollen, von einer Einfuhr- bez. Durchfuhr⸗Bewilllg⸗ 17. e n„ Käse per Stück Ctr. M. 2.60— 2.80, Butter ½ Kilo M. 0.90— 1.00, Butter ung begleitet sein. Die Postanstalten ertheilen auf Be⸗ Adit 4— 10 Pf., Tauben das Paar M. 1., Hühner per Stück in P len 7 0 a 0 1 N 7 15 a 1 0 1 a l W. 1.50— 1.70, Habnen per Stück W. 1.30.— 1.50, C in Parthlen 75—80 Pf., Eier ½/ Hundert M. 1.40— 1.60, fragen darüber Auskunft, welche K. K. Oesterreichischen 5 per Stuck M. 1 70—2 Ochsenfleisch 66 W 755 en 1 Handkäse 5—7 Pf., Rothkraut 18—20 Pf., Weißkraut Behörden zur Ertheilung derartiger Einfuhr⸗ bez. Durch⸗ K 1 r 5 f 56 Pf. per Pfd., 6—8 Pf., Blumenkohl 35—40 Pf., Wirsing 3—4 Pf., fuhr⸗Vewilligungen berechtigt sind. N aß und Rind flessch 45 50 Pf., Kalbfseisch 10 eis Iwiebel ½ Kilo 8—10 f., 1, Ente N. 2.—2.20, 1 Hahn—* 40 Pf., Hammelfleisch 54—66 Pf., Schweinefleisch 68 Pf., M. 1.50—2, 1 Huhn M. r Frucht m arkt e,. earteffeln ver 100 Kilo N. 4.50, Zwiebeln per Ct. N. 11. Waizen eff, hiesiger, N. 22.—22.50, fremder M. 21,75 Geld⸗ Cours. 2 Frankfurt, 19. Febr. Marktbericht. Heu kostete je bis 22.50, Amerik. rother Winterwalzen M. 23.00— 23.50, 8 0 5 0 Frankfurt am 19. Februar 1881. nach Qual. per Centner M. 3.50— 4.20, Stroh M. 3— 3.40. Roggen, hies. u. franz. M. 21.25— 21.60, Gerste pfälzer 4 5 under 5 8 0 7 1 5 4 5 N 0— 1 N A 8 3 Butter 50 Kilo M. 75 M. 18.75— 19.25, franken M. 19.— 19.50, Hafer nach 20 ⸗Frankenstü ke M. 16 17—21 2 is 80, im Detail 1. Qual. M. 1.10— 00, 2. Qual. M O M. 13.75— 14.7 9 M. 27—28 bs in 1 3 16. Aartoffeln en 5 0, 50 M. 1. Qual. M. 13.75 14.75, Zerg M. 27 31 Rüböl do. in 1½ 8 16 14 18 2 f In„Kilo M. 5, Handkäse der Ctr. etwas fester eff. ohne Faß M. 29.50, per Mai mit Faß Engzlische Sovereiggnss 20 69—74 ö * M. 40—45., das Pfd. 50 Pf. Ochsenfleisch das Pfd. M. 28.70.— Viehmarkt. Ochsen 1. Qual. M. 60—62., Russische Imperi ales„ 16 71. g Be, 56—70 Pf., Kuh-, Rind- und Farrenfleisch 44— 55 Pf., 2. Oiual. M. 57— 60, Kühe 1. Qual. M. 56— 00., Ducate n. 9 55—59 091 Kalbfleisch 40— 55 Pf., Hammeifleisch 44— 65 Pf., 2. Qual. M. 46—50., Kälber das Pfd. 50— 55 Pf., Ine * Schweinefleisch 70—80 Pf., Weißkraut und Rothkraut Schweine das Pfd. 56—66 Pf. Hoflard in Gd ö 9*— 10 2— 8 8 2 2 2 f 8 f 1 2 0 2 7 1 4 Tubmisston. Versteigerungs-Anzeige. Bekanntmachung. 1273 5 a 389 15 8 1 9 K 1 8 1 2 7 die mittwoch den 28. d. Mtb. Vormittags 10 Uhr, 66s, Der Mobilien machlal ret Johann Bipp auf der 675, Laut übergebenen Statuten vom 20. Dezember Die sollen dabier zur Lieferung für 188/82 im Submsisions Hauben mühle soll versteiert werden! vorigen Jahres, w K esellschaftsvertrag darstellen, 0 * 0 wege vergeben werden: J A. Montag den 28. Februar d. 3. hat sich in Nieder⸗Weisel er der Firma: 1 2 1) circa 2000 Kilo Bohnen, Vormittags 11 Uhr, 0 rund D ein zu Nieder⸗ 6 1 5. Erbsen, 24 Stück Wälsche, 14 Stück Rindvieh, 3 Pferde, 1, eir Vit N 983 1600„ Linsen, 2 fette Schweine, bedeutende Heu-, Stroh- und Frucht⸗][ auf unbestimmte dem Zwecke erz. 4)„ 7500 Liter Petr Vorräthe, sowie der Apfelwein⸗Vorrath. gebildet, ihren Mitgliedern auch N liedern die 7 N. 5 5)„ 1600 Kilo B. Dienstag den 1. März d. J., 1 Ahrem Geschäfts⸗ oder Wirthsch iftsbetriebe nöthigen l TAN 5 8* 2 nitte l! 1 9 5 1 4 f 6)„ 3500„ Vormittags 11 Uhr: Geldmittel 1 che 1 7 verzins⸗ 1 ** 5— 1 2 5 1 li 1 0 1 ala 2 l. 7)„ 1000 Schiff, Geschirr und das übrige Mobiliar. lichen 225 ie Anlage unver⸗ die 8)„ 100„ Nidda den 16. Februar 1881. inst. 2 2 0 1200„„ungebrannt, Großherzogliches Amtsgericht Nidda.* m Vereins vorsteher 4 11. 10)„ 1400„ R Dr. Linkenheld. und 4 C 1 2 110„ 1800„ geschälte Gerste, 80 5 7 a vertreter des. rch 1 2 200 Abzrete Awetscber V 1 8 B 1 vertritt den ö e e,, ersteigerung eines Bauplatzes. ae; den 3 1 350„ 0 n AN ine a 0 a 1 1 * 140 0 658 Dienstag den 22. d. Mts., Vormittags 10 Uhr,] den Verein wenn sie der* 15 a 00 elter soll in hiesigem Rathhause der den Heinrich Vo und mindestens 827 160 A oo Erben gehörende Bauplatz mit gewölbtem Keller 8 Ner 2 2 1 0 SA len freiwilligen Antrag einer dritten und letzten Versteigerung Ver„ 1200 Stück Weißbrod, ey. 8 K 1 1 A. 9 18)„ 88000 Kilo Schwa ausgeseßzt und bei entsprechendem Gebot die Genehmigung * 19) 28000„ Gedmischtbrod. ertheilt werden. 8 2 1 red den 17. Februar 1881. — Die pos. 1, 2, 3 und 4 aufgeführten Gegen n oed a 5 1881 bt Krledt 5 2 1 8 9. f 98 8 Sge 2 5 27 stände 5 11 die unter 5 und 6, unter hroßherzogliches Ortsgericht Friedberg. N 140 F und 8, unter 9 bis 16 und unter 17 bis 19 verzeich i ö 7 neten aber zusammen vergeben. Bedingungen und Proben 7— 8 4 1 5 können täglich auf dem Directions Büreau eingesehen 8 tlefer ung. ö — werden und müssen die Submissionen bis zum 23. d. Mts. 8. ö — g 1 1887 Die Anlieferung ein antel ei städtischen 9 „Vormittags 10 Uhr, in den vor diesem Büreau auf— Die Anlieferung eines Mantel* ädtischen ö 4 gehängten Submissionskasten verschlossen eingelegt sein. Nachteichter, semie eien Uniforms-Rockes für den 2 4* 2 1—* 3 städtischen Schuldiener 0 n ubmissionsweg 2 Marienschloß den 15. Februar 1881. 1 1 K* n ö 5 Großberzogliche Landes zuchthaus⸗ Direction. öffentlich an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben 1 2 5 werden. N r 85 S 3 1 5 Angebote und Tuchproben sind bis zum 25. d. Mts. Buß bach den 16. Februar 5 9 5 Su misste U. bei unterzeichneter Behörde einzureichen. roßherzogliches Amtsgericht Butzbach. ö — 5 Friedberg den 18. Februar 1881. Wehner. 5 item 1 9 zei er No tag 5 0 1 7* 2*—* 25— Mittwoch den 2 7 2 3 1⁰—— Großherzogliche Bürgermeisterel Friedberg. Falkenstein. abi 8818 irch S on zur V* 3 4 3 dahier für 1881/82 durch Submission zur Ver Seri d d. st a 5 J n gebung: g ö U 9 g 7 1) Kölner Leim(find Muster einzusenden), N Eis erung* 10 1 2) gebleicht Leinengarn Nr. 20(sind Muster einzu N ver N. un 664 Wit Närz d. J., Morgens 9½ Uhr N „ senden), a“ fsanfangend Gemeindewald, 1 u 3) graues und blaues Leinengarn Nr. 20(sind Muster Dienstag den 1. März 1881, Distrikt Haide, f öffentlich meist⸗ 1 einzusenden), Vormittags 10 Uhr, bieter versteigert N f S 16 lou! 0 0 2 Eichenstämme, 5 N 2 Shiritus, 5 soll in dem Rathhause dahier, die der Stadt Hungen 122 1 l r ö 2 5) Fenster⸗ und Spiegelglas, zustehende Jagd von 452 Heetaren Wald und 839 Heetaren 20 Nabel Relest N 3) Stab Fisen ur Fisenwaa. r g Nadel-Reis 6) Stahl, 1 Eisenwaaren, Feld öffentlich verpachtet werden. 4 Naur e 0 7* 11 Nu* 1 51*** au 749 Leder Zu, i Pbekieid ungen, Hungen am 12. Februar 1881. 3 g 8) Eichenholzdauben, 42 Großherzogliche Bürgermeisteret Hungen. 20* 8 9) verschiedene Holzsorten in Bohlen, 585 S:. 8 4 znüppe 10) Dielen und Latten, 22 N 11) Boy, 8 380 Buchen⸗Wel 5 12) Strobsackleinen(sog. Segeltuch), E ann Ine Ung. 850 Nadel⸗We 0 11 7 1 7 Raummeter n⸗Stöck 3) Seilerwaaren 5 Wal a 1 1 7 Raummeter en⸗Stoͤcke 0 5 13) Seilerwaaren, N 669 Die unterm Heutigen in dem Gräflichen Ossen⸗] 36,7 e 2 14) Roßhaare(ind Muster einzusenden), g 4 90 5 0 5 36,7 1 8 7 160 E* 4 beimer Wäldchen abgehaltene Holzversteigerung ist ge Die Zusammen ist 5) Soda, 0 3 7 a a r N* Zuse 1 ˖ 4 4 4 5 i e 0 yrtag a 8 5 Nel 2 160 Papier und sonstige Schreibmaterialien(sind Musternehmigt 1 N ag f. Wets Ostheim den 18. Fe 2 0 0 e 2 0. 1 9. 8 8 einzusenden). 0 5* 9 1 N Großherzoglich 1 Ostheim 2 8 1 0 1 estgesetzt. 8 22 Die Submissionen sind bis zum obigen Termin in 9 N* Schimpf. 0 * 27 ven vor.. ectorial-Büreau aufgehängten Sub Wickstadt den 18. Februar 1881. 5 5* 22 U recto 5 Aufgehang 1— 21 21 0——— 72 2 i ee e F a Gräfliche Oberfoͤrsterei Assenheim. 1 Norte o 170 misstonskasten verschlossen einzulegen und können die Be⸗ a Schal las* 2 0 9 Versteigerung. 4 a hier sehe erden.. 5 0* 0 5 a g N 72 W AN 7 r 1 9 679 Dienstag den 1. Marz, Morgens balb 9 Uhr, 27 Marienschloß den 21. Februar 1881. 0 3 Fk t U alle n Leid becker Gemeindewald 1 Holz⸗ 0 2 Großherzogliche Landeszuchthaus Direction.—. ann mac jung. sollen im Leidbecker Gemeinde ude Hels N 2... 7 Dient a 0* 1 sortimente versteigert w n: 4 672 Dienstag den 22. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, 74 Stamm N 8 g 3 I. ö 25 2 ek int c un soll in der Concursmasse des Heinrich Möbs VIII nnn.* 229 7 5 4 9 0 99 n n N* 34 Meter Eichen ol 23 al in N J 4 dahier dessen Hofraithe(Gasthaus zur Rose) und Grund- 3 2 f 0„ 2 2 662 Die am 14. Februar d. J. abgehaltene Holzver⸗stücke auf hlesigem Rathhaus zum zweitenmale verstelgert* 1 19 — 27 steigerung im Nieder Mörler Gemeindewald, Schlag werden. Gleichzeitig wird in der Concursmasse des 80„„ Nazen( ö 4. Nr. 14, ist genehmigt worden, mit Ausnahme der Ginstern- Heinrich Jung V. dahser dessen Hofraithe und Grund be ö 77 wellen. Der erste Fahrtag ist Mittwoch den 23. Februar. stücke zum erstenmale versteigert. Die uf* 1* 1 g 4„ N N 3 A 54 1* Die ammentu! st im 2 1. Nieder⸗Mörlen den 19. Februar 1 1. Nieder-Mörlen den 19. Februar 1881. 0 e den 18. Februar 1881 * 2 Großherzogliche Bürgermelsterei Nieder-Mörlen. Großherzogliches Ortsgericht Nieder Moͤrlen. 0 Gr 8 er, galiche Bürgermelsterel Leidbecken * Möbs MN 8 b 8 oßberzog e Bürgermeister Leidhecken. 429 a 3 8 Selzam. 2 1— 222 N F ˖ a.. N N 0 l ˖.* 1 N 1 77 Bekanntmachung. Jagd-Verpachtung. Ein möblirtes Zimmer, * 1 4 0 N 4 1 1* 7 660 Die Jagd ⸗Verpachtuug der Gemarkung Nieder 665 Freitag den 25. Februar, Nachmittags um 2 Uhr, wobei auch Kost gegeben werden kann, ist zu vermiethen. g 177 Weisel vom 16. Februar l. J. hat die Genehmigung soll auf dem Rathhause dahter die Jagd der Gemarkung Het wem? sagt die Exped. d. Anz 6²³ nicht erhalten und soll pieselbe Donnerstag den 24. l. M., Kirch-Göns, bestehend in 638 Hectaren Feld und Wald, 2.——— des Nachmittags 1 Uhr, nochmals abgehalten werden. auf wertere 6 Jahre verpachtet werden. E bl IU 8 3 e lit 8 abi 1 „ Nleber⸗Welsel den 18. Februar 1881. Kirch-Göns den 25. Februar 1881. 1 Ib Ul(8* um L l 8 le Großherzogliche Bürgermeisterel Nieder-Weisel. Großherzogliche Bürgermeisterel Kirch⸗Göns. zu vermiethen. C. Schmidt, Hutmacher, Neuter. Weber. 624 Usagasse. 2 7 Arr. Hierdurch erlaube mir ergebenst mitzutheilen, daß ich meine Schönfärberei und Druckerei seit dem 15. Februar d. J. dem Herrn Faͤrbermeister Ludwig Schmidt übergeben habe. Indem ich Nachfolger gef. übertragen zu wollen. Friedberg, 18. Februar 1881. Bezugnehmend auf Vorstehendes erlaube ich mir, für das mir erwiesene Wohlwollen danke, bitte ich dasselbe auf meinen Achtungsvoll ergeben Adam Metzendor/. mich einem geehrten Publikum in allen in mein Fach einschlagenden Arbeiten unter Zusicherung reellster Bedienung zu empfehlen. Ludibig Schmidt, Farbermeister, neben dem Realschulgebäude. 148 2 Arbeits-Vergebung. 648 Die zur Erbauung einer neuen Hofraithe, bei dem Stationsgebäude in Assenheim, nöthigen Arbeiten und Materiallieferungen für Herrn Oeconom Georg Ewald III. in Assenheim sollen auf dem Submissionswege vergeben werden und zwar: M. Pf. Maurerarbeiten ohne Matertialstellung, ver anschlagt zu 6958 Zimmerarbeiten desgleichen 2089 kann sofort bezogen werden. Steinhauerarbeiten mit Materialstellung 2080 42 656 Carl Söllner. Dachdecktrarbeiten„ 1 Di—— Schreinerarbeiten„ 7 3180 20 Schlosserarbeiten„ 5 1764 75 1 kerne Lag I en Glaserarbeiten 5 5 2 1. Weißbinderarbeiten„ 1 2514 10 sbester Qualitäten stets auf Lager und liefern billigst Spenglerarbeiten 5 373— A* N n 5 Philipp Passavant& Sohn Eisenlieferun 8 1 470 10 5 e Ff t M 9 5 5 154— in Fran fur l. 7 Lieferung von 160 Bütten weißem Kalk,(A Cto. 152/II.) Stiftsstraße 24. 666 8 5 schwarzem Kalk, 2 N 5 5„ 16,300 Stück Patetentfalzzlegel J. Sorte, 5 8 8— „ 1000 Stück Dachlatten,— 2 22 8 1„ 9500 Stück Tuffsteinen, 8 3 8 2 8 8 Brunnenmacherarbeit, veranschlagt zu 180 Mark. 2 D 2. 8. Die Submissions⸗Offerten sind mit genauer Angabe— 89 8 des Procentsatze etwaigen Abgebotes versiegelt mit 25 C. 2 3 2 5 2 der Aufschrift:„Submission für die.... Arbeit oder 2 2 2 1 9.8** 8 Lieferung“ bis zum 28. d. Mts., Mittags 12 Uhr, bei 2 2— E 98 8— dem Bauherrn einzureichen, woselbst auch die Pläne, 2 2. 252— 1 8 2 Voranschläge und Bedingungen vom 22. Februar an 3. 328. 2 1 eingesehen werden können.— 2 8 1— 2 Die Eröffnung der Submissions⸗Offerten findet am NN ö— A— 5 28. Februar, Mittags 12 Uhr, in Gegenwart der etwa 2 5 12. 2 2 erscheinenden Submittenten in dem Rathsaussaale in 8 0 5 Assenheim statt. 2— 3 Assenheim den 17. Februar 1880. 1 2 2 5* 8 Haarbalsam 2 2 n 9 2 8 N* Bestes Mittel um das Wachsthum der Haare zu—* 2*— fördern und das Ausfallen derselben zu verhindern. In 2 2 2 Flac. à 60 Pf. und M. 1.20. 2 8 5 S Zau capillaire de duinine in Flasch. à 80 Pf. und 8 8 M. 1.50. 2 2 Haarfärbemittel in blauen Flasch. mit Gebrauchs- 2 8— anweisung à 2 Mark. 2* 8 73 J. A. Windecker, Hof- Lieferant.— 5 2 . 2 2 Zu verkaufen. 165 In bester Lage von Bockenheim, nahe dem Markt⸗ platz, ist ein neues Wohnhaus mit Hintergebäude, sich zu jedem Geschäft, vorzugsweise zur Bäckerei oder Metzgerei, eignend, billig zu verkaufen. Desgleichen ein großes Fabrikgrundstück mit Maschinen⸗ anlage, mit Holzschneiderei, Grob⸗Schleiferei und Dreherei. Näheres Marktstraße 16a I. Stock in Bockenheim. 586 Cüchtige Haushälterin gesucht, welche bürgerlich kochen kann und nicht unter 35 Jahre alt ist. Dieselbe kann sogleich eintreten bei 588 Reichelsheim. Ziegler Schutt. Das Graben und Ausmauern eines Brunnens wird in Accord zu geben beabsichtigt. Uebernahmslustige wollen ihr Angebot pro steigenden Meter bis zum 26. d. Mts. einreichen. Carl Bauer, 629 Assenheim. 50,000 Baumpfähle in allen Dimensionen, 10,000 Gerüststaugen, 5,000 Fahnenstangen, 10,000 Bohnenstangen, 20 Waggon Tannenschwarten, 5 Waggon Eichenschwarten haben abzugeben (H. 6262.) gebr. Wallach in Alsfeld. Ein freundliches Zimmer mit Cabinet, mit oder ohne Möbel, ist an einen Herrn ober Dame zu vermiethen. Wo? sagt die Expedition 617 in allen Größen zu den billigsten Preisen bei 654 3 sim zweiten Stock meines Hauses ist zu vermiethen und 5 Gemalte Rouleaur G. M. Reuß, vis-A- vis der Post. Eine Wohnung Russensteine und Brunnensteine in schöner und guter Waare zu r CCC eso SETS Mf ee ee 5 EHRSATZ FUR SEIT 441.32340.) Einen tüchtigen Schmiedegesellen sucht zum sofortigen Eintritt Assenheim. Carl Thomas, Die Geburt eines kraͤftigen Jung hiermit an Beienheim den 19. Februar 1881. 667 E. Keller und Frau. Ludlam! Forderungen an das Comité der Ludlamer sind bis zum 28. d. Kaiserstraße 209 einzureichen. Turnverein. Diejenigen turnpflichtigen Mitglieder, welche bisher ohne genügende Entschuldigung den Turnplatz nicht besucht haben, werden wiederholt auf§ ö der Statuten verwiesen. Letzter Termin der 28. Februar. 674 Der Vorstand. 673 Auf der am 13. Februar stattgehabten Abendunter⸗ haltung ist ein Hut aus der Garderobe abhanden ge— kommen. Der jetzige Besitzer wird freundlichst gebeten, denselben an mich abzuliefern. M. Höck. Für Landwirthe. Ueẽne Kartoffel- Varietäten. Frühe: 1) Frühe Naßengrunder, gelbe, feiner Wohlgeschmack, guter Ertrag, 2) Extra Early Vermont, rothe, ertragreiche Speise— kartoffeln, 3) Peerles, gelbe runde, reifen etwas später als beide erstere Sorten, schon seit mehreren Jahren eine gute ertragreiche Sorte; Späte: 2 2 N en 3 677 ordentlich ertragreiche Massenkartoffel, ergab bei voriger Ernte den 22fachen Ertrag der Aussaat, 2) Aurora, röthliche, längliche, feine Speisekartoffel (Knollen), nicht so dick wie vorhergehende, aber der Etrag sehr groß, Chevalier-Gerste, schöne, dicke Körner, Ertrag sehr gut, reift mit unserer Landgerste und ist für unsere Gegend zu empfehlen, Gewicht ½ Liter 360 Gramm, Waldecker gelber Hafer, seit 2 Jahren gezüchtet, wächst hoch heraus und liefert einen guten, sicheren Ertrag, verkauft Feuerbach, 668 Gemeinde-Einnehmer zu Ockstadt. F. Harnisch in Friedberg, in der kleinen Schulgasse, hat ein Milchgeschäft errichtet und bittet die Bürger Friedbergs um gütige Abnahme und garantirt derselbe für reine Kuhmilch. 655 Hausverkauf. 676 Unterzeichneter beabsichtigt sein Haus, in welchem seit längerer Zeit Metzgerei und Wirthschaft betrieben wurde, mit Stallung und Geräumlichkeiten versehen, mit großem Hof- und Gartenraum nebst Einfahrt, unter günstigen Bedingungen zu verkaufen oder zu vermiethen. Friedberg. Fr. Georg Krauch. Zum sortigen Eintritt sucht der Unterzeichnete einen tüchtigen Oeconomie⸗ Verwalter. Derselbe muß sich jeder landwirthschaftlichen Arbeit unterziehen und mit landwirthschaftlichen Maschinen um— zugehen verstehen. 5 Hierauf Refleetirende wollen sich entweder an Herrn Oeconomen Heinrich Bausch III. in Nieder-Wöllstadt oder an mich wenden. Georg Puth, Domänenpächter zu Moritzbrunn, 678 Post Adelschlag, Mittelfranken. Eine Hofraithe, geräumig und gut erhalten, nebst 35 bis 40 Morgen Land, in guter Lage der oberen Wetterau, ½ Stunde von einer Bahnstation entfernt, ist zu verkaufen. Wo? zu erfragen bei der Exped. d. Anz. e eee * G 570 682 f Todes-Anzeige. Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, Freunden und Bekannten, statt besonderer Mit— theilung, den am 20. d. Mts., Abends 6 Uhr, nach langjährigem, schwerem Leiden, aber kurzem Krankenlager, erfolgten Tod unseres lieben, theuren Bruders und Neffen N Heinrich Hanstein geziemend anzuzeigen und bitten wir um stille Theilnahme. Gießen u. Friedberg, 21. Februar 1881. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Dienstag, Nachmittags um 3 Uhr, vom Sterbehause, Garkenstraße, statt. N Verantw. Red.: Car! Bindernagel. des Anzeigers. 675 676 Schmiedemeister. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 1) Richters Imperator, gelbe, längliche, dicke, außer⸗ g ist im des Johan Hallga Cem Ferdi Müll Kohl Regie Dern Kreis Wilb.