Dienstag den 21. Juni. — M72. Farrenft. Kalbfleise⸗ „Oberhessischer Anzeiger. 1 Hahr M. 5.4 und in Nauheim Montag, Mittwoch und 91 Freitag Abend ausgegeben. M. 6.75 Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. de Gtr. Miß ze Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. werden stets per Post nachgenommen. dn in unn auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, nde Hand—————— eee rage 1½ K 122 Amtlicher Theil. dem e* Asgesetzblatt Nr. 12 enthält: Verordnung, betreffend die Umzugskosten des Personals des Marinelazareths zu Nokohama bei Versetzungen aus dem Inlande eee e f e 5 g* a e 1 . N zc.; Convention über die Ausübung des Schutzrechts an Marokko; Bekanntmachung, betreffend die Uebergangsabgabe und die Steuerrückvergütung für Bier in Baden. Zar diner 1 0 Derndard n 1 105 d. ebastian Hirschfelder von Romsthal, Leonhard Ausgewiesen aus dem Großherzogthum Schmidt von Roöͤnshausen, Nathias Thomachewsky von Delucken, Kreis Luck, Regierungsbezirk Gumbinnen. auf Grund des F. 3 Absatz 2 des Freizügigkeitsgesetzes: Reinhold Max Schwalowsky von q — Die Aufenthaltsorte des Wilhelm Maar von Homberg, Albert Milenz von Cartelsbinse, Berlin.— Wegen Bettels bestraft: n Bern es Phil. Schneider von Mittel⸗Gründau, des Joh. Klös von Ober-Rospe, des Joh. Muͤßler von Bruchenbrücken sind unbekannt und zu ermitteln. leule Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. 7 8 5 Louis Grandpierre zu Ober-Mörlen wurde auf den Jagdschutz verpflichtet. N Deutsches Reich. der aufständischen Araber bemächtigten sich am könnten durch die Anwesenheit der fremdländischen Darmstadt. Der Canzlist bei der Main— Neckar⸗Eisenbahn Meyer wurde zum Canzlisten bei der Hauptstaatskasse ernannt. — Militärdienstnachrichten. v. Grundherr— e Altenthann, Unteroff. vom 1. Gr. Inf-Regiment M. 115, v. Busse, Unteroff. vom 2. Gr. Drag. Reg. Ne 24, zu Port.⸗Fähnr. befördert; Simon, Premlieut. à la s. des Rhein. Fuß⸗Art.⸗ Reg. Tung. Nr. 8, unter Belassung als Direct.⸗Assist. bei Mlensatt, den technischen Instituten der Artillerie, zum — Hauptm. befördert; Frhr. v. Follenius, Major und Escadr.⸗Chef vom 1. Gr. Drag.⸗Regiment Berlin, 18. Juni. Der Kaiser ernannte den Cultusminister v. Puttkamer zum Minister des Innern und an dessen Stelle den bisherigen Unterstaatssecretär v. Goßler zum Cultusminister. 1881 Ferner beurlaubte der Kaiser den Reichskanzler „Stn kette Fürsten Bismarck behufs Herstellung seiner Ge— —sundheit und beauftragte den Staatsminister 9. Bötticher mit der generellen Vertretung des Reichskanzlers, soweit solche nicht durch die De— partementschefs gedeckt wird. Ausland. Oesterreich⸗-Ungarn. Wien. Graf Wolkenstein, zum Sectionschef im Ministerium — des Aeußern und Geheimen Rath ernannt, wird erung. die handelspolitische Section und das Departe— Aus, ment des kaiserlichen Hauses leiten. ages Holland. Haag, 16. Juni. Das Wahl⸗ resultat ist Folgendes: Die Liberalen verloren 3 Sitze; sie haben somit 49 Sitze, die Anti— lüberalen 37. Belgien. Brüssel, 17. Juni. Die Kammer genehmigte mit 62 gegen 51 Stimmen den Gesetz— n welcher die Bedingungen der Naturali— sation abändert. Frankreich. Paris, 16. Juni. Die Kammer begann die Generaldiscussion des Budgets.— zun, Der Senat nahm das Gesetz über das Ver— sammlungsrecht an mit den von der Kammer beschlossenen Aenderungen. Tolain(radikal) ut brachte einen Antrag ein auf Revision der Ver⸗ „ bete fassung und verlangte dafür die Dringlichkeit. lagert Der Antrag auf Dringlichkeit wird abgelehnt. — Einer Meldung aus Algier zufolge gingen 1. hach dem Süden der Provinz Oran Truppen⸗— „% Verstärkungen, um die Wiederherstellung der Nuhe zu beschleunigen. Eine Schaar von Reitern en b 12. d. mehrerer Holzschuppen und Wagenschuppen. — Die„Agence Havas“ veröffentlicht eine Note, in der es heißt: Das von einigen eng— lischen Parlamentsmitgliedern kundgegebene Er— staunen über Roustan's Verfahren ist ungerecht— fertigt. Der Bey von Tunis übte bei der Ueber⸗ tragung der Roustan nach dem Vertrag vom 12. Mai zustehenden Functionen lediglich einen Act der inneren Verwaltung und Roustan be— diente sich bei Mittheilung dieser Thatsache an die Consuln der correctesten Formen. — 17. Juni. Der Oberst Mallaret stieß am 15. Juni bei Sidi-Khilifa auf die Insur⸗ genten unter Bu-Amema. Diese vermieden aber den Kampf und wichen nach Chalid aus. Von dort sind sie trotz der Verfolgung Mallaret's in die Wüste entkommen. Marseille, 17. Juni. Die ersten Truppen, die von Tunis zurückkehren, sind unter Führung des General Vincendon hier eingetroffen. Beim Marsch durch die Rue de la Republique wurde vom hiesigen italienischen National-Club mehr— mals gepfiffen. Nach dem Vorbeimarsch sammelte sich die Volksmenge vor dem Club und versuchte das italienische Wappenschild abzureißen. Trotz der Ankunft des Präfecten und der Gendarmerie gelang dies auch zweien Personen. Die Truppen zerstreuten die Menge. Dem Club ist durch Erlaß der Präfectur im Interesse der Aufrecht— erhaltung der offentlichen Ordnung die Ge— nehmigung entzogen worden. Schweden. Christiania, 18. Juni. Der Storthing beschloß, eine Erhöhung der Apanage des Kronprinzen von Schweden um 50,000 Kronen (200,000 Mark) zur Zeit abzulehnen. Großbritannien. London.„Daily News“ erfährt, die britische Regierung richtete eine Note an die Regierung der Vereinigten Staaten, worin deren Aufmerksamkeit auf die Umtriebe der fenischen Organisation, deren Hauptsitz New-Vork ist, ge⸗ lenkt wird. Spanien. Madrid, 17. Juni. Der Minister der auswärtigen Angelegenheiten und der Ver⸗ treter von England einigten sich gestern über die Convention, betr. die Abgrenzung der Jurisdiction über die Gewäͤsser um Gibraltar. Man erwartet hiervon eine Beseitigung der bisherigen Conflicte. Türkei. Constantinopel. Die Pforte richtete ein Rundschreiben an die Vertreter der europä⸗ ischen Mächte in Betreff der in der Türkei zu errichtenden fremden Postaͤmter, indem sie er— klärt, es wurden die an verschiedenen Punkten des Küstengebiets bestehenden Postämter beibe⸗ halten, dagegen wurde die Aufhebung der Post— ämter des Innern des Landes verlangt. Die Pforte glaubt, die Gefühle der Bevölkerung Behörden verletzt werden. Rumänien. Bukarest, 17. Juni. Der Senat hatte sich durch die Antwort des Kriegs⸗ ministers auf die Interpellation wegen der Lici⸗ tation zu Armeelieferungen nicht befriedigt er⸗ klärt. In Folge dessen gaben sämmtliche Minister, mit Ausnahme des Ministerpräsidenten, ihre Demission. Bulgarien. Sofia, 17. Juni. Fürst Alexander setzte seine Reise fort über Berkowatz nach Widdin und Lom Palanka. Ueberall ward er enthustastisch empfangen. Zahlreiche Depu— tationen überreichten Adressen, welche erklärten, daß das Volk die Bedingungen des Fuͤrsten annehme. Rußland. Petersburg. Der„Regierungs— bote“ macht das in dem vor dem Kriegzsgerichte zu Kiew anhängitzen politischen Prozeß gefällte Urtheil bekannt, wonach von zehn Angeklagten (darunter vier Frauen) zwei zum Tode und die ubrigen zu Zwangsarbeit resp. Verbannung nach Sibirien verurtheilt werden; die ausgesprochenen Todesstrafen sind vom Kaiser in lebenslängliche Zwangsarbeit umgewandelt worden. 15. Juni. Heute wurde nächst der Tschernitschew-Brücke der Leichnam eines unbe— kannten Mannes aus der Newa herausgezogen, über dessen Kopf ein Sack gezogen war und auf dessen Brust ein Täfelchen mit der Auf⸗ schrift„Verräther“ sich befand; zweifellos ein neuer Racheact der Nihilisten. 16. Juni. Die kaiserliche Familie ist heute von Gatschina nach Peterhof übergesiedelt. Nihilistische Briefe und Proclamationen gelangen nach wie vor bis in die kaiserliche Familie. Vor Kurzem wurde eine solche Proclamation erst wie⸗ der in einem Kleide des kleinen Toöchterchens des Kaisers, der Großfürstin Kenia, vorgefunden. Alle Recherchen nach der schuldigen Persönlich⸗ keit blieben vollkommen resultatlos. Aus Stadt und Land. e. Friedberg, 14. Juni. Heute kam vor dem hiesigen Schöffengericht eln Hexenprozeß in des Wortes vollster Bedeutung zur Verhandlung. Die Ehefrau des Bahnwärters Bauer von Nieder-Wöllstadt war angeklagt: „im Januar d. J. den Bahnwärter Peter Roth's Ehe⸗ leuten von Bruchenbrücken vorgespiegelt zu haben, deren verstorbene Kinder seien behext gewesen und auch die noch lebenden Kinder derselben seien angegriffen, die Hexe könne aber nicht weiter sein, als von dem Hause des Bahnwärters Muͤller bis zu demjenigen des Roth, diese Gegend sei behext, ferner; die Karten gelegt, die Kinder der Roth's Eheleute, damit die boͤsen Menschen nicht an sie könnten, mit einer Heerde Schweine, die herbelgetrieben wurde, laufen gelassen zu haben, sowie für diese Schwin⸗ delei von den Roth's Eheleuten 2 Mark erhalten zu haben.“ Die Angeklagte wurde für schuldig erkannt und wegen Betrugs mit 14 Tagen Gefängniß bestraft. So geschehen im aufgeklärten neunzehnten Jahrhundert. sch. Friedberg, 20. Juni. Ein langer, nicht enden wollender Zug von Leidtragenden bewegte sich gestern Nachmittag durch die Kaiserstraße nach dem israelitischen Friedhofe. Der Leichenwagen barg jene zwei hoffnungs— vollen Knaben im Alter von 14 und 16 Jahren, welche am Donnerstag beim Baden im sogenannten„Casper“ den unfreiwilligen Tod fanden. Sie gingen Hand in Hand in's Wasser, nicht ahnend, daß sie zum Schmerze und Entsetzen der Ihrigen für immer verschwinden sollten. Ein gemeinsames Leichenbegängniß führte dieselben, die im Leben durch die Bande der Freundschaft vereint waren, auch zur letzten Ruhestätte, sie wurden in einem Grabe gebettet. Moͤge die Erde ihnen leicht sein und gebe Gott den schwergeprüften Eltern und Geschwistern Kraft zum Tragen dieses so herben Schmerzes.. T. Friedberg, 20. Juni. Das vom landwirth⸗ schaftlichen Bezirks Verein Friedberg betreffs Bildung von Molkereigenossenschaften gewählte Comité trat gestern abermals zusammen. Bezuͤglich Anfertigung eines Bau⸗ anschlages für die in Frankfurt projeetirte Centrifugen⸗ Meierei waren die Anwesenden einstimmig der Anficht, daß die Bedingungen des Technikers, mit welchem man seither unterhandelt hatte, unannehmbar seien. Daher wurde beschlossen, mit einem Fachmann, der inzwischen auf Anfrage des Vorsitzenden sich bereit erklärte, die betreffenden Arbeiten zu liefern, in nähere Unterhand— lung zu treten. Sodann kam man überein: Sonntag den 3. Juli die nächste Comité-Verhandlung abzuhalten und in derselben den Vertrag mit dem betr. Techniker— auf Grundlage eines inzwischen vom Vorsigzenden aus⸗ zuarbeitenden Entwurfs— womöglich definitiv zu redi⸗ giren; ferner den Direetor des landw. Bezirks⸗Vereins Friedberg zu ersuchen, auf denselben Tag eine Ausschuß— sitzung, behufs Bewilligung der bezüglichen Geldmittel, einzuberufen. Verwalter Stahl-Kloppenheim erstattete sodann Bericht über die Statuten der in Aussicht ge— nommenen städtischen Genossenschaft. Hierauf wurde eine Seetion, bestehend aus Verwalter Stahl-Kloppenheim, Bürgermeister Reitz⸗Södel und Dr. Tobisch-Friedberg gewählt, mit dem Auftrage, einen bezüglichen Statuten— entwurf auszuarbeiten. Auf Antrag des Vorsitzenden, Dr. Tobisch, wurde ferner eine 2. Section gebildet, bestehend aus Verwalter Stahl-Kloppenheim und Oeconom Mohr⸗ Dortelweil, mit der Aufgabe: bezüglich geeigneter Grund— stücke für die in Frankfurt zu errichtende Molkerei Er— kundigungen einzuziehen. Rücksichtlich der ländlichen Genossenschaften kamen 2 Gutachten Sachverständiger zur Verlesung, wonach der Versammlung die betreffende Frage als hinreichend klargelegt erschien, so daß dem Comité diesbezüglich nur noch erübrigt, auch für länd— liche Genossenschaften ein Musterstatut anzufertigen. Allerlei. P. A. Frankfurt. Am 15. Juni wurde im Aus- stellungsgarten vor dem Portale der Villa Leonhards— brunn die zweite und zwar die Sommer ⸗Ausstellung der hiesigen Gartenbau⸗Gesellschaft eröffnet. Der Vorstand und ein großer Theil der Ausschußmitglieder der Patent— und Musterschutz⸗Ausstellung hatten sich zu dieser Feier⸗ lichkeit eingefunden.— Von heute an wird die Bilse'sche Kapelle auf dem Ausstellungsplatz von 5 bis 7 und von 8 bis 10 Uhr concertiren.— Vom 10. Mai bis 10. Juni sind an Abonnements⸗- und Eintrittsgeldern 172,000 Mark eingegangen und in derselben Zeit wurde die Ausstellung von 68,000 zahlenden Personen und von 160,000 Dauer- und Beikartenbesitzern besucht. Am letzten Sonntag wurde die Ausstellung von 5,900 zahlenden Personen a 1 Mark und von 12,000 Abonnenten besucht. New⸗NPork. Das Journal„Panama Herald“ vom 7. d. meldet: Die Arbeiten an dem Panamacanal schreiten sehr langsam fort. Unter den Angestellten sind Unzu⸗ friedenheiten und Unordnungen eingetreten. Das Journal fügt hinzu, der Arbeitsplatz sei verlassen, ganze Abthei— lungen von Arbeitern sind entlassen; viele Arbeiter sind beurlaubt, sowie auch viele Ingenieure bereits abgereist. Jahres⸗ Bericht des Landes⸗Pferdezucht⸗Vereins pro 1880. Erstattet in der General-Versammlung zu Oppenheim am 10. April 1881. 4 Von Freiherrn von Schaeffer-Bernstein. (Fortsetzung.) Ein weiteres Projekt zur Anlage einer Genossenschafts⸗ Fohlenweide für den nordöstlichen Theil der Provinz Star⸗ kenburg wurde uns von Herrn Kreisthierarzt Renner zu Reichelsheim i. O. vorgelegt. Die hier ausersehene Loca— lität auf der sog. Hohenwallbach zwischen Wallbach und Gumpersberg ist in jeder Beziehung eine sehr geeignete. Der Gelände⸗Complex enthält 110 Morgen und nach einem uns erstatteten Gutachten des Vorstandsmitgliedes Herrn Posthalter Hoffmann zu Brensbach bestätigt, daß die Lage kaum vortheilhafter für einen großen Theil der Kreise Erbach und Dieburg gedacht werden könne. Es wären leicht 50 bis 100 und darüber Morgen Land zum größten Theil aus der Hand eines Besitzers zu erwerben, die meist als Ackerland bebaut, Wiesen und etwas Wald einbegreifen. Der Boden ist sehr ertragsfähig an Klee und guten Futtergräsern. Das Ganze geschüßtzt gegen Zugwinde. Das reichlich vorhandene Quellwasser vor⸗ züglich. Wir sind diesem schönen Projekt bis heute noch nicht näher getreten, da es Grundsatz im Verein ist, sich nicht in Unternehmungen zu engagiren, deren Ausführung nicht schon von Seiten der näheren Interessenten reiflich erwogen und vorbereitet erscheint. Hier wird es si aber wesentlich darum handeln, daß die Kräfte zweier Kreise Dieburg und Erbach sich vereinigen, um eine ch Nr. 13, S. 3982 Nr. 10 26, S. 4367 Nr. 49, S. 4398 werthig sein wird. Ob das Bedürfniß nach der Eröff⸗ nung der Heppenheimer Fohlenweide, die auch Externen zugänglich gemacht werden soll, ein gleich dringliches bleiben wird, als es heute noch erscheint, das kann sich sehr bald zeigen und je nachdem das neue Unternehmen sich Bahn brechen.— Aus der Provinz Oberhessen liegt uns eine Eingabe, d. d. Butzbach, unterzeichnet von einer Reihe angesehener Mitglieder des Vereins vor, welche darauf hinweist, daß sich in der Nähe genannten Ortes in der Gemarkung Oes eine selten günstige Ge— legenheit zur Anlage einer Provinzial-Fohlenweide biete. Das nöthige Gelände könne mit Wiesen und Gebäuden pachtweise auf längere Zeit leicht zu erwerben sein ꝛc. Wir haben uns erlaubt zu erwiedern, daß die Wieder— errichtung einer Fohlenweide in der Provinz Oberhessen vom Verein mit großer Freude und Genugthuung be— grüßt werden würde, daß jedoch die Lage der Gemarkung Oes hart an der Landesgrenze höchstens zu einer Bezirks⸗ Bereitwilligkeit vorerst nur dahin erklären könne, analog des Vorganges der Wöllsteiner Weide, das vorliegende Unternehmen zu unterstützen. Es wurde dabei angelegent⸗ lichst empfohlen, in weiteren landw. Kreisen, namentlich auch bei dem landw. Provinzial-Verein in geeigneter Weise diese Angelegenheit zur Erörterung zu bringen. Wir dürfen annehmen, daß in Oberhessen darüber eine Meinungsverschiedenheit nicht vorwaltet, daß Fohlen— weiden ein sehr werthvolles Förderungsmittel der Pferde— zucht bilden und daß namentlich in Ländern mit hohem Bodenwerth, welcher den Weidegang in engeren Bezirken oft unmöglich macht, eine Centralanstalt mit bequemer Lage für die Zu- und Abfuhr der Füllen Hauptvortheile biete. Da nun bekannter Weise in Mitten der Provinz Oberhessen sich Weidegelände in ganz vorzüglich geeig⸗ neter Beschaffenheit fuͤr den vorliegenden Zweck finden lassen wird, geben wir uns der Hoffnung hin, daß die Realisation der oben näher bezeichneten Idee nicht lange auf sich warten läßt. Die Beihülfe des Vereins für Fohlentummelplätze beschränkte sich im ver⸗ gangenen Jahre auf die Zahlung von 150 M. an die Gemeinde Pfungstadt, welche sich hierdurch bewegen ließ, den Pferdezüchtern eine Wiese von 3½ Morgen mit der Zusage abzutreten, daß nach Verhältniß der Zahl der aufgetriebenen Füllen eine Vergrößerung des Platzes ge⸗ stattet werden würde. Der Gemeinde Klein-Rohrheim haben wir einen Zuschuß zu den Kosten der Erbauung eines Schutzschoppens auf der dortigen sogen.„kleinen Weide“ von 150 M. zugestanden. Beide Anlagen haben wir commissarisch einsehen lassen und wurden dieselben zweckentsprechend befunden.— 4. Verbreitung bewährter Anleitungen zur Pferdezucht. M. H. Die Verbreitung bewährter Anleitungen zur Pferdezucht, die uns pos. 48 3 der Statuten vorschreibt und wie sie durch Vertheilen unserer Preisschrift und durch Veröffentlichung von Aufsätzen und Berichten der landw. Zeitung als Vereinsorgan, in den Pferdemarkt— zeitungen und anderen Blättern bisher ausgeführt wurde, erschten uns nicht ganz ausreichend, um allen Pferde zuchtenden Mitgliedern des Vereins belehrende Abhand— lungen zuzuführen. Damit dies in erweitertem Maße möglich sei, hat unser Ausschuß eine Commission bestellt, die sich damit befassen sollte, diese Frage eingehend zu berathen. Das Resultat dieser Erwägungen liegt uns vor und wir können es hier nur lobend hervorheben, daß die Commission, unter Leitung des Herrn Major von Wernher stehend, eine Arbeit einlieferte, die uns ein mit großer Gründlichkeit und Kenntniß gesichtetes Material an die Hand gibt. Nachdem schon früher aus der Mitte des Vereins die Schaffung eines Verbandes süd- und mitteldeutscher Pferdezuchtvereine durch Herausgabe eines Central⸗Organs für Pferdezucht und Pferdehandel ange⸗ strebt worden, der Versuch jedoch auf dem dazu einge⸗ schlagenen Wege scheiterte, so wollen wir diesen Gedanken doch nicht ganz aufgegeben haben. Ein Centralorgan wird jedenfalls, wenn ein Verband der Vereine erst her⸗ gestellt ist, zur Nothwendigkeit werden und alsdann auch Lebens fähigkeit haben. Bis dahin aber sind wir gesonnen, die Vorschläge unserer Commission für Beschaffung von Fach⸗Lectüre zu befolgen. Es wurden von ihr eine Reihe von 24 Thematas aufgestellt, zu deren Bearbeltung Mit⸗ glieder des Pferdezuchtsvereins aufgefordert und die uns eingehenden Abhandlungen sollen sodann zur Veröffent⸗ lichung in den geleseneren Zeitungen, Kreisblättern ꝛc. des Landes gebracht werden. Wir hoffen auf diese Weise nach und nach eine Sammlung des für den Pferdezüchter Wissenswerthesten zu erhalten, und bitten um die Unker⸗ stützung unserer Mitglieder bei diesem uns sehr wichtig erscheinenden Unternehmen.(Fortsetzung folgt.) Verloosung. Ansbach Gunzenhausener Eisenbahn F Loose von 1857. Gewinnziehung vom 15. Juni 1881. — Heimzahlung am 15. Dez. 1881. Serie 4398 Nr. 17 fl. 14,000. S. 1605 Nr. 38 fl. 2000. S. 4731 Nr. 30 fl. 500. S. 914 Nr. 6, S. 1926 Nr. 14 20, S. 2490, Nr. 50, S. 3617 Nr. 48 à fl. 100. S. 134 Nr. 38, S. 1059 Nr. 719, S. 2444 Nr. 10 34 41, S. 2490 Nr. 4, S. 2708 Nr. 34, S. 3782 Nr. 31, S. 3982 Nr. 12 à fl. 50. S. 236 Nr. 15, S. 768 Nr. 31, S. 824 Nr. 11, S. 1059 Nr. 48, S. 1517 Nr. 5 23, S. 1885 Nr. 29 43 45, S. 2444 Nr. 14, S. 2478 Nr. 18, S. 2490 Nr. 30, S. 2568 Nr. 32, S. 3097 Nr. 30, S. 4781 Nr. 7 à fl. 30. S. 116 Nr. 36, S. 134 Nr. 32 50, S. 236 Nr. 8 17 422, Einrichtung zu schaffen, welche für beide Theile gleich⸗ anlage sich eignen möchte, der Vorstand deßhalb seine G S. 1885 Nr. 26, S. 1926 Nr. 26, S. 2077 Nr. S. 2490 Nr. 16 3147, S. 2545 Nr. 36, S. 2500 S. 3648 Nr. 9 39, S. 4069 Nr. 12, S. 4191 Nr.“ 49, S. 4367 Nr. 10 14, S. 4731 Nr. 33 à fl. 20 Auf alle übrigen Nummern in den am 16. Mai 1881 Bekanntmachung. Am 20. Juni treten in den Orten Gambach im welchen Staden die amtliche Bezeichnung„m Großh. Hessen“ zu führen hat. Die Verwaltung der Postagentur Gambach ist dem dortigen Gastwirth Konrad Metzger V, in Rankadt dem emelnde⸗Einnehmer Birkenstock daselbst und in Staden 11 Gastwirth Konrad Bingmer daselbst übertragen worden. Der Postverkehr wird vermittelt: post 630 Vorm. und 6 Nachm. durch Gambach in der Richtung nach Butzbach um 1 Nachm. und 815 Nachm, durch Gambach in der Richtung nach Münzenberg, sowie durch einen Landbriefträger von Butzbach, welcher um 8830 Vorm. in Gambach eintrifft. 2. Für Ranstadt: durch die Züge Nr. 13, 16 und 17 der Eisenbahn⸗Linie Gelnhausen-Gießen. 3. Für Staden: durch die zwischen Friedberg und Ortenberg kursirenden Personenposten 68 Vorm. und 925 Nachm. durch Staden, sowie durch eine am 20. Jun zur Einrichtung kommende, zwischen Reichelsheim i. d. W. und Ranstadt Bahnhof werktäglich verkehrende, zur Per⸗ sonenbeförderung eingerichtete Landbestellfahrt mit folgen⸗ dem Gange: aus Reichelsheim i. d. W. hecken 1130, durch Staden 125, durch Nieder⸗Mockstadt 1280, durch Ober-Mockstadt 1245, durch Ranstadt 1 Nachm., in Ranstadt Bahnhof 110 Nachm.; aus Ranstadt Bahnhof 65 Nachm., durch Ran⸗ stadt 615, durch Ober-Mockstadt 635, durch Nieder⸗ Mockstadt 650, durch Staden 710, durch Leidhecken 735, in Reichelsheim i. d. W. 85 Nachm. Dem Landbestellbezirke der Postagentur in Gambach werden der Ort Holzheim, die Gambacher- und Kreuz⸗ Mühle, dem Landbestellbezirke der Postagentur in Ran⸗ stadt die Orte Ober- und Nieder-Mockstadt, Blofeld, Dauernheim und Ober-Dauernheim zugetheilt. Die Postagentur in Staden erhält keinen Land bestellbezirk. Die Dienststunden für den Verkehr mit dem Publikum 11 Vorm., durch Leid⸗ a. an Wochentagen: b. an Sonntagen u. den nicht auf einen Sonntag fallenden gesetzl. Feiertagen: 1. für Gambach: von 11 V. bis 1 N. von 8 bis 9 V. 1 bis N.„ 5 2. für Ranstadt: von 9 bis 11 V. von 8 bis 9 V. b.,, 3. für Staden: von 10 bis 12 V. von 8 bis 9 V. „, e N. 5 8„ Darmstadt den 16. Juni 1881. Der Kaiserliche Ober-Postdirektor. Hagemann. Literarisches. Daheim. Die soeben erschienenen Nrn. 37 und 38 enthalten: Hans Dilien der Türmer.(Forts.)— Der alte Waldheger. Originalzeichnung von E. Stammel.— Unter den Albanesen. Reiseerinnerungen von Wickede. — Die Salieylsäure auf der Anklagebank. Eine chemische Plauderei von J. Stinde.— In der Spatzenmühle. Novelle von Z. v. Reuß.— Aus Schule und Haus. Von Dr. F. Fauth. III. Was soll die Gymnastalbil⸗ dung?— Blumenleben. Gedicht von St. Waetzoldt. Mit Illustr.— Das Kosthaus der Vegetarier zu Berlin. Von G. de Beaulieu.— Am Familientische: Jahres⸗ supplemente zu Meyer's Conversationslexikon.—„Die goldene Bibel.“— Zur Danziger Kleiderordnung— Ein Vorschlag zur Güte.— Japanische Schoßhündchen. Mit Abbild. Gesundheitsrath.— Hinter die Schule ge⸗ laufen. Gedicht von J. Lohmeyer. Mit Illustr.— Deutsche Erzieherinnen in Paris. Von Mathias.— Aus den Tagen der Normannennoth. Mit Illustr.— Zur Kenntniß der Tollwuth. Von J. Stinde.— Am Fami⸗ lientische: Eine deutsche Hausbibliothek.— Zur Statistik der Selbstmorde.— Zur Judenhetze in Südrußland.— Rechtsrath.— Mit vier illustrirten Beilagen.— Umschau in fernen Landen. Handel und Verkehr. Friedberg, 18. Juni. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 80—95 Pf., Eier 1 Stück 5 Pf. Gießen, 18. Juni. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 80-86 Pf., Eier 1 Stück 5 Pf., Käse per Stück 5— 11 Pf., Tauben das Paar 7080 Pf., Hühner per St. M. 1.—1.30, Hahnen per St. M. 0.70— 1.20, Enten per St. M. 2., Ochsenfleisch 66 Pf. per Pfund, Kuh⸗ und Rindfleisch 48 50 Pf., Kalbfleisch 40— 44 Pf., Hammelfleisch 68—70 Pf., Schweinefleisch 62—68 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 5.50— 5.80, Zwiebeln per Ctr. M. 24.—25., Kirschen das Pfd. 20—30 Pf. Nr. 16, S. 815 Nr. 15, S. 839 Nr. 16, S. 914 Nr. 36, Frankfurt, 18. Juni. Marktbericht. Heu kostete je nach Qual. der Centn. M. 3.—5., Stroh M. 3.—4. 2 S. 2077 Nr. 10, S. 2099 Nr. 12, S. 2444 Nr. 46. Nr. 48, S. 2708 Nr. 37 43 48, S. 3317 Nr. 37 1. Für Gambach durch die zwischen Butzbach und f Münzenberg täglich zweimal verkehrende Privat-Personen⸗ sind wie folgt festgesetzt: 1 gezogenen Serien entfällt der geringste Gewinn von fl. 10. 1 1 Postbezirke Butzbach, Ranstadt im Postbezirke Orten⸗ berg im Gr. Hessen und Staden im Postbezirke Alten⸗ stadt im Gr. Hessen Postagenturen in Wirksankeit, von — ier das Hundert M. 4.—5., Butter 50 Kilo M. 85.— 90. im Detail 1. Qual. M. 1.20, 2. Qual. M. 1.10, Spargel das Pfd. 30 Pf., Blumenkohl 60—89 Pf., Schnittlauch das Gebund 3 Pf., Gelberüben das Bündel 12 Pf., Romainsalat 50 Pf., neue Bohnen 100 Stück M. 1.50—80, Spinat 30—40 Pf., neue Erbsen das Pfund 50 Pf., 1 neue Kartoffeln per Pfund 20— 30 Pf., das Malter * — M. 14.— 16., Gurken 20— 30 Pf., Sellerie 50 Pf., N 2 Wirsing 20—25 Pf., Kirschen das Pfd. 18—20 Pf., big Ochsenfleisch das Pfund 60—70 Pf., Kuh„Rind- und Farrenfleisch 45— 55 Pf., Hammelfleisch 40— 65 Pf., Kalbfleisch 40— 55 Pf., Schweinefleisch 60— 70 Pf., 1 Hahn M. 1.70—2., 1 Ente M. 2.50—3., junge Gans „ e M. 5.—6., 1 Taube 50 Pf., Reh per Pfd 80—85 Pf. We, Mainz, 17. Juni. Marktpreise. Kartoffeln 100 Kilo M. 6.—6.25, Heu per Ctr. M. 4.50— 4.75, Stroh per Ctr. M. 3.60— 3.80, Butter ¼ Kilo 85—90 Pf., Butter in Parthien 70—75 Pf., Eier/ Hundert M. 1.05— 1.10, Handkäse 5—7 Pf., Blumenkohl 50-60 Pf., Zwiebel ½ Kilo 16 18 Pf., 1 Gans M. 4.—5.,1 Ente M. 2.—2.50, I Hahn M. 1.50— 1.70, 1 Huhn M. 1.50—1.70, 1 junge Taube 45—50 Pf.— Fruchtmarkt. Waizen eff. hies. M. 23.50— 24., fremder M. 22.25— 23.25, amerikan. rother Winterwaizen M. 24.— 24.50, Roggen, hies. und bis 28.75, Rüböl eff. obne Faß M. 29.25, per October mit a Faß M. 29.20— 29.25, Leinöl M. 29.50.— Vieh⸗ markt. Ochsen 1. Qual. M. 64.— 66., 2. Oual. n M. 58.— 62., Kühe 1. Qual. M. 50.— 56., 2. Qual. M. 42.—48., Kälber das Pfd. 55—60 Pf., Schweine un das Pfd. 54—61 Pf. Petersburg. Ein Circular des Fin anzministers setzt die Aceise von Spiritus auf 8 Kopeken pro Grad vom 1. Juli ab fest. Eingesandt an den Einsender in voriger Nummer des Anzeigers. Voraus schicken wir, daß auch wir das traurige Ge⸗ schick, das zwei hiesige Familien so jähe betroffen, aus tiefstem Herzen beklagen, daß der Vorfall selbst also hier 0 gar nicht berührt werden soll, sondern daß sich unser a duede Wort lediglich an den Einsender jenes Eingesandt richtet. Offenbar ist der Einsender kein Friedberger, sonst würde er nicht Dinge behaupten, die mit den thatsächlichen Verhältnissen in offenbarem Widerspruche stehen. Wo und seit wann ist denn„die Us“ ein heim— tüͤckisches Wasser? Schreiber dieses, ein älterer Fried— berger, der als kleiner Bube bereits in der Usa badete (und mit ihm wohl alle anderen Friedberger, die im Freien badeten), kennt jene gefährliche Stelle seit seinen Kinderjahren. Nach jedem Hochwasser verändert das „Loch“ an jener Stelle etwas seinen Platz und seine Tiefe und vernünftige Leute badeten deßhalb daselbst nicht. Sonst sind aber die alten Badeplätze unverändert und die Usa jetzt ebensowenig ein heimtückisches Wasser als früher. Ebensowenig ist uns bekannt, daß„aller Orten“ gebadet wird, es sind vielmehr nur ganz be— stimmte Plätze seit undenklichen Zeiten. Es sind dies: der Platz hinter der Löw'schen Wiese an der Nauheimer Grenze, der große und kleine Kinderstuhl(nach Anderen“ „Künstuhl“, oder auch„Kingstuhl“) und der Platz unter⸗ halb der Vorbach'schen Mühle an der Fauerbacher Grenze, letzterer von jeher verrufen wegen seiner„Löcher“. Was nun den Schmerzensschrei nachbilligen und beaufsichtigten Bädern betrifft, so machen wir den Einsender auf das Volksbad aufmerksam. Es existirt nämlich, neben einer anderen privaten Unternehmung, ein solches hier und dem verehrten Einsender scheint unbekannt zu sein, daß; letzteres sehr billig ist. Beispielsweise hat den jungen 4 n von hier, der die Anstalt sehr fleißig besuchte, voriges Jahr ein Bad im Bassin nicht einmal einen ganzen Pfennig gekostet, also nur ein Drittel soviel, als der Einsender selbst„als billig“ betrachtet. In dem Volksbad hat Jeder seinen Platz, an welchem er seine Kleider geschuͤtzt aufheben kann, der Nichtschwimmer einen seichten, abgegrenzten, der Schwimmer einen tieferen, geräumigen Platz und eine ständige Aufsicht, also alles Das, was der Einsender verlangt. Das Abonne— ment kostet nur 3 Mark für den ganzen Sommer und wir sind überzeugt, die Männer, die das Unternehmen betreiben, werden jedem Unbemittelten gerne eine Gratisdauerkarte verabfolgen, wenn er darum nachsucht. Schließlich möchten wir dem Einsender rathen, einen Cursus in der deutschen Sprache zu nehmen. Wir haben hier durch vorzügliche Lehrkräfte Gelegenheit genug, Stil und Interpunktion gründlich zu lernen; vielleicht könnte jener Einsender auch einen Curs in der deutschen Sprache am hiesigen Seminar als Hospitant durchmachen. Wer Etwas öffentlich rügen will, der lerne vorher wenigstens einiger⸗ maßen Deutsch oder überlasse das Schreiben anderen Leuten, die dazu berufener sind, als er. Kehre doch Jeder vor seiner eigenen Thür und kümmere sich um seine eigenen Angelegenheiten, denen dies oft sehr noth thut, und möge Jeder das Sprichwort beherzigen: Ne sutor ultra erepidam, zu Deutsch: Schuster bleib bei deinem Leisten. G. Geld ⸗Cours. Frankfurt am 18. Juni 1881. 20⸗Frankenstuücke M. 16 23—27 do. N/„„(( Englische Sovereignssz.„ 20 39—44 Russische Imperiales 7% 16 7378 Dukaten«ͤͤ N 5 al martdgdd„ 988 Dollars in Golldd„ 428 Volksbad. Wasserwärme am 19. Juni: 170 Reaumur. Walter. Pfennig⸗Sparkasse. Bekanntmachung. 2230 Wegen Verhinderung des Stadtrechners werden . die auf Dienstag den 21. und Donnerstag den 23. Juni Der l. J. fallenden Zahltage bei der hiesigen Stadtkasse nicht em., abgehalten. 5 Friedberg den 20. Juni 1880. 1 Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. uagzten l Sb a. 3 3 iels Versteigerung. ** 2229 Mittwoch den 22. Juni l. J., Nachmittags 2 Uhr, 31 1 werden in dem Rathhause zu Friedberg 1 1 Commode, 2 1 Wanduhr, 8 6 Oeldruckbilder, +„ 1 Kleiderschrank gegen Baarzahlung meistbietend versteigert. Friedberg den 18. Juni 1881. in Großh. Gerichtsvollzieher. Mobiliar⸗Versteigerung. „ 2226 ͤNächsten Freitag den 24. Juni l. J., von Morgens 9 Uhr ab, werden sämmtliche zum Nachlaß des Gendarmen Konrad Ludwig dahier gehörigen 7 Mobiliar⸗Gegenstände in der Behausung Burgstraße Nr. 215 öffentlich meistbietend versteigert. Bad⸗Nauheim am 18. Juni 1881. Großherzogliches Ortsgericht Bad-Nauheim. Schutt. Gras⸗Versteigerung. Mittwoch den 22. Juni, Vormittags 10 Uhr, 2173 1 wird das Gras von eirea 150 Morgen gemeinheitlichen ahn Wiesen in einzelnen Abtheilungen in der Wirthschaft des aul Georg Buchold dahier öffentlich meistbietend versteigert. 1 Nieder⸗Wöllstadt den 15. Juni 1881. 1 Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Wöllstadt. 2¹ Buff. Arbeits-Versteigerung. „ 2175 Mittwoch den 22. Juni l. J., Nachmittags 1 Uhr, asche soll auf hiesigem Ratshaus die Dachdecker-Arbeit am hiesigen Kirchthurm, veranschlagt zu 116 Mark, öffentlich an den Wenigstfordernden veraccordirt werden. Altenstadt den 15. Juni 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Altenstadt. Weith. 2251 70 8 Gras- Versteigerung. — N g Heugras-Versteigerung. 2195 Donnerstag den 23. l. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll das der hiesigen Gemeinde zustehende Heugras von eirea 200 Morgen Wiesen im Saal der Hrch. Phil. Dauernheim Wittwe versteigert werden. Nieder⸗Florstadt den 16. Juni 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Florstadt. Ales. Gras- Versteigerung. 2211 Am Freitag den 24. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, wird im Deweil'schen Gasthaus zu Rendel der dies jährige Heu- und Grmmet⸗Ertrag von 84 Morgen Wiesen im Lehenholz in den seitherigen Abtheilungen versteigert. Heusenstamm, 17. Juni 1881. Gräfliches Rentamt. Bekanntmachung. Mittwoch den 29. Juni sollen im Domanialwald— distrikt Hochholz 50 Haufen Streulaub versteigert werden. Die Zusammenkunft ist Morgens 8 Uhr auf dem Vieinal— weg zwischen Kaichen und Groß-Karben im Distrikt Hoch— holz. Heldenbergen den 19. Juni 1881. Großherzogliche Oberförsterei Altenstadt. 2228* Pück el. 3 1 N* 1* Arbeits-Versteigerung. 2227 Samstag den 25. Juni, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Schulsaal zu Ober-Erlenbach nach— benannte Arbeiten öffentlich in Aecord gegeben werden: Pflasterarbeit, veranschlagt zu M. 350.—, Lieferung, einschließlich Anfuhr von Pflastersteinen(Bachstein) 5 Desgleichen Pflasterersand 7 Vilbel, 17. Juni 1881. 180.— 222.50. Brod, Bezirks bauaufseher. Heugras-Versteigerung. 2213 Mittwoch den 22. Juni l. J., Vormittags um 9 Uhr, soll das der hiesigen Gemeinde zustehende Heu— gras, eirea 50 Morgen, auf dem Gemeindehause dahier versteigert werden. Groß⸗-Karben den 16. Juni 188. Großherzogliche Bürgermeisterel Groß-Karben. 9a n z. Heugrasversteigerung. 2224 Donnerstag den 23. Juni d. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, soll das der hiesigen Gemeinde zu— stehende Heugras an Ort und Stelle versteigert werden. Der Anfang ist an der Nauheimer Grenze. Nieder-Mörlen den 18. Juni 1881. 1 K. 4 2176 Freitag den 24. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, 777 0% soll auf hlesigem Rathhaus die diesjährige Gras-Erndte Zuulfasd von elrca 60 Morgen Gemeindewiesen in einzelnen Ab— en. theilungen meistbtetend verstelgert werden. — Okarben den 15. Juni 1881. 4 Großherzogliche Bürgermelsterei Okarben. toben Fauerbach. Großherzogliche Bürgermeisterei Rieder-Mörlen. Mo bes. 1 Sammelstellen. Einlagen. Betrag. M. Pf. Uebertrag vom 11. Juni 4980 2353 30 1. C. Bindernagel 48 23 10 ieee, 165 75 55 ont, 105 57 65 en 99 48 95 5. H. Flaschenträger 89 43 85 5486 2602 40 NB. Uebertrag Einleger 690. Neue Einleger 12. Gesammt⸗Einleger 702. Friedberg den 18. Juni 1881. Haupt⸗Sammelstelle: Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein, e. G. Ho N„Norstoi Heugras-Versteigerung. 2212 Mittwoch den 22. Juni l. J., Vormittags 10 Uhr, soll das hiesige Gemeinde-Heugras öffentlich meistbietend versteigert werden. Bruchenbrücken am 17. Juni 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Bruchenbrücken. Wagner. — 8 Heugras-Versteigerung. 2218 Donnerstag den 23. d. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, soll das Heugras von den gemeinheitlichen Wiesen in einzelnen Abtheilungen auf hiesigem Rathhaus meistbietend versteigert werden. Bauernheim am 18. Juni 1881. Großherzogliche Buͤrgermeisterei Bauernheim. V ant h. 2 Bekanntmachung. 2220 Donnerstag den 23. Juni, Vormittags 10 Uhr anfangend, soll in dem Gemeindehaus das Heugras, eirea 150 Ortsmorgen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Stammheim am 18. Juni 188t. Großherzogliche Buͤrgermeisterei Stammheim. Becht. A 3 5 Gras-Versteigerung. 2225 Donnerstag den 23. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, oll auf hiesigem Rathhaus das Heugras von 50 Morgen gemeinheitlichen Wiesen in einzelnen Abtheilungen öͤffent⸗ lich meistbietend versteigert werden. Dortelweil am 18. Juni 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Dortelweil. Mohr. 2 3* I H. v. Gimborn's Schreib⸗ und Copir⸗Tinten zeichnen sich durch lebhafte Farbe, große Fluͤssigkeit und schnelles Trocknen aus und llefern nach längerer Zeit scharfe, nie bleichende Copfen. Lager in den diversen Sorten, sowie auch in rother Tinte, blauer Tinte, Stempelfarben, flüssigem Leim ꝛc., befinden sich bei den bekannten Schreibmaterlallen⸗ Handlungen. 23 Apfel- Gelee, Bienen- Honig, Holl. Syrup Wilh. Bernbeck 2221 empfiehlt Woilb. Bernbe 150 Ctr. J. Qualität Hen, hierher geliefert, werden zu kaufen gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Anz. 2288 Strümpfe und Socken 169 fur Erwachsene und Kinder billigst bei K. Friedrich. — Neue Gelangbücher zu allen Preisen und in den einfachsten bis zu den feinsten Einbänden sind vorräthig bei Carl Bindernagel in Friedberg und Bad-Nauheim. Einladung zum Abonnement auf die Neuen Hessischen Volksblätter. Mit dem 1. Juli 1881 eröffnen die„Neuen Hessischen Volksblätter“ ein weiteres Abonnement. Tendenz und Haltung unseres Blattes, das in seiner Unabhängigkeit lediglich und allein auf sich selbst und die Gunst seiner Leser angewiesen ist, bleibt unverändert dieselbe, so daß wir uns der zuversichtlichen Hoffnung hingeben dürfen, nicht nur die alten Leser fortzuerhalten, sondern auch immer neue zu gewinnen. Den wichtigen polttischen Ereignissen und Begebenheiten widmen wir nach wie vor in übersichtlicher Zusammenstellung und durch Besprech⸗ ungen in eigenen Leitartikeln die gebührende Sorgfalt. Der directe Bezug aller Telegramme von Wolff's Tele⸗ graphischem Correspondenz-Buͤreau setzt uns in die Lage, auch an Raschheit der Mittheilungen jeglicher Anfor— derung unserer geneigten Leser zu entsprechen. Loeal-Nachrichten aus Hessen bringen wir durch unsere in allen Theilen des Landes khätigen Correspondenten so vollständig, wie dies nur immer möglich und wenden wir den— selben unsere größte Sorgfalt zu. Dem„Feuilleton“ wird von uns ganz besondere Aufmerksamkeit gewidmet und haben wir bereits mehrere äußerst spannende Romane und Novellen für den Abdruck erworben. Der Abonnementspreis beträgt für Darm— stadt und Bessungen 2 M. 20 Pf., auswärts durch den Postaufschlag 2 M. 75 Pf. „Inserate“ finden bei der großen Auflage der„Neuen Hessischen Volksblätter“ die weiteste und wirksamste Verbreitung. Bei Bestellungen, sowie überhaupt bei allen Zusendungen an uns bitten wir jedoch dringend das Wort„Neue“ in der Adresse unseres Blattes nicht übersehen zu wollen, indem sonst beispielsweise keine Postsendung uns zugestellt wird. Gleichzeitig ersuchen wir die geehrten auswärtigen Abonnenten, damit wir voll⸗ ständige Exemplare liefern können und da die Post für Bestellungen nach dem 28. d. Mts. einen Portozuschlag von 10 Pfennigen erhebt, ihre gefälligen Bestellungen rechtzeitig und womöglich vor dem 28. Juni machen zu wollen. Darmstadt im Juni 1881. Die Expedition der„Neuen Hessischen Volksblätter“. f(Straßburger Submissions- Anzeiger.) 2— 2 2— Submissions-Anzeiger für Süd- und West-Deutschland. Central⸗Organ für öffentliche Arbeiten. Erscheint jeden Sonntag und Donnerstag. Expeditions-Bureau: Finkmattstaden 2. Abonnements-Preis: Insertions-Preis pro Quartal 3 Reichsmark. 30 Pf. die 4gespaltene Petitzeile. Der„Submissions-Anzeiger für Süd- und West-Deutschland“ erscheint in Straßburg wöchentlich zweimal, ist das geeignetste Publikations-Organ für alle in Süd- und West-Deutschland vorkommenden öffentlichen Arbeiten, und enthält alle Ausschreibungen über Submissionen, Lieferungen und Verkäufe der Eisenbahn⸗, Post⸗, Telegraphen-, Bau-, Forst⸗ und Militärverwaltungen ze. Derselbe ist überhaupt das einzige von den titl. Behörden empfohlene Organ, welches in zuverlässiger Weise über alle Ausschreibungen genau und prompt berichtet, enthält Originalberichte über öffentliche Bauten und Arbeiten, Mittheilungen auf dem Gebiete der Industrie, des Verkehrswesens und der Statistik und veröffentlicht alle Submissions— Ergebnisse, welche für den Leserkreis Interesse bieten. Die größeren Versteigerungen von Walderzeugnissen in Süddeutschland, speeiell aber alle die in Elsaß⸗Lothringen und im Großherzogthum Baden, in Hessen, Württemberg und der Aheinpfalz, ebenso die⸗ jenigen in den Rheinlanden stattfindenden Holz- und Lohrindenversteigerungen sind im„Submisstons-An— zeiger enthalten. Man abonnirt bei der nächsten Postanstalt oder bei der Expedition in Straßburg, Finkmattstaden Nr. 2. C 2 1. Camillen-DSlüthe„ Danksagung. ohne Stiel kauft stets in jedem Quantum zu höchsten Nachbarorte, welche mir bei dem mich am 16. Juni be⸗ Allen Bewohnern von Nieder-Wöllstadt und unserer Preisen Clemens Groß, troffenen Brandunglück hülfreich zur Seite standen, sage Adlerflychtstraße Nr. 35, Frankfurt a. M. ich innigsten Dank. i 111. Einkäufer in allen Sorten gesucht. 2209 Nieder⸗Wöllstadt im Juni 1881. r r e . AUnübertrefflich Oeffentliche Vanksagung. 2 Allen Bewohnern Nieder-Wöllstadts und der umliegen⸗ ist der L. W. Egers'sche Fenchelhonig gegen alle den Orte, die uns bei dem am 16. d. Mts. ausge⸗ Leiden der Athmungsorgane, vom leichten Husten brochenen Brande so große Hülfe geleistet, hauptsächlich und Katarrh bis zur beginnenden Schwindsucht. mehreren Frauen und Töchtern aus den ersten hiesigen Bei Alt und Jung kann er angewendet werden. Familien, die uns mit so außerordentlicher Aufopferung, Wie manches Kind ist durch seinen rechtzeitigen Hülfe, Rath und That beigestanden haben, sagen wir Gebrauch schon gerettet worden! Namentlich auf hiermit unseren herzlichsten Dank. dem Lande, wo Arzt und Apotheke oft entfernt, ö Nieder⸗-Wöllstadt, 18. Juni 1881. Jacob Becker und Familie. Kragen, Manschetten ue e deen Volksbad. Preise: M. 115 3 sollte der L. W. Egers'sche Fenchelhonig stets vor— 2217 räthig gehalten werden. Derselbe ist in Friedberg allein echt zu haben bei Jos. Hoffmann. 2214 Alle Sorten Oelfarben, zum Anstrich fertig, bei Ein Bad im Bassin 2222 Wilh. Bernbeck. n. Zellen bad 5 25 Im Abonnement für Bassin 4A Zellenbad 3 „ +„ 90 — Neue Jsländer 1 1„ eine Familie(gültig für 2 alle Bäder); I I— Urin k Ein Bad für Knaben und Mädchen unter zehn * Jahren in den dafür bestimmten Räumen— 10 2197 bei Wilh. Fertsch. Im Abonnement für dieselben.. 1 50 Dien Armen werde ich die Preise nach ihren Verhält⸗ nissen möglichst billig stellen. 2236 Carl Walter. zu sehr billigen Prelsen bei Corsetten K. Friedrich. Friedberger Jungfrauen⸗Verein. Vereins-Mondscheinsitzung am nächsten Vollmondabend im Vereinsgarten. Ordnung: 1. Referat der Präsidentin-Schwester über die Frage: „Welche Mittel gibt es, um der in neuerer Zeit in so erschreckender Weise überhandnehmenden Tanzlust der Herren entgegenzutreten?“ 2. Bericht der Schwester Fama über ihre letzte Reise in einem Wunderlande, dem Eldorado aller Jung⸗ frauenverelne, in dem es weder Herren, noch Ta bak und Bier, sondern nur Jungfrauen, Kaffee und Thee gibt. 3. Tableau mit bengalischer Beleuchtung: Die Eman— eipation triumphirt über veraltete Anschauungen in Bezug auf die Stellung der Jungfrauen im 19. Jahr⸗ hundert. Bemerkt wird noch, daß Herren eo ipso aus ge⸗ schlossen sind und daß das Mitbringen männlicher Katzen durchaus statutenwidrig ist. Gäste, d. h. Jungfrauen im Alter von 16—100 Jahren sind willkommen. Für den Vorstand: 2216 Tou, prov. Vicepräsidentin. Warme Bäder von heute den 21. d. ab jeden Tag von 7 Uhr an. 2231 8 Carl Walter. Frische Repskuchen 2223 bei Wilh. Bernbeck. Damen- und Kinder-Schürzen 71 zu den billigsten Preisen bei K. Friedrich. Ein tüchtiger Geselle kann sofort in Arbeit treten bei Ph. Steinel, A Bürstenmacher. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren innigstgeltebten Vater, Schwiegervater, Bruder und Großvater Ludwig Kreuter Sonntag früh nach langem Leiden in seinem 69. Lebensjahre in ein besseres Jenseits abzurufen. Um stille Theilnahme bitten Friedberg, 20. Juni 1881. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet statt: Dienstag den 21. d., Abends 6 Uhr. 2237 Todes-Anzeige. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Mittheilung, daß unser lieber Sohn und Bruder August Schuchard nach langem schwerem Leiden Sonntag Nach— mittag 5¼ Uhr durch einen sanften Tod dem Herrn entschlafen ist. Friedberg den 20. Juni 1881. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Mittwoch den 22. Juni, Nachmittags 3 Uhr statt. 2219 Danksagung. Allen Denjenigen, welche uns bei dem uns so schwer betroffenen Unglücke so theilnahmsvoll zur Seite standen, sowie den vielen hiesigen und aus— wärtigen Freunden, den Herren Lehrern und Schülern, die dem Leichenbegängniß unserer unver— geßlichen Söhne Louis Schloss und Gustav Arnstein, welche so früh den unfreiwilligen Tod fanden, folgten, unseren innigsten Dank. Wir bitten den Allmächtigen, daß er jede Familie vor einem solchen Schicksalsschlag behüten möge. Die schwergeprüften, tiefbetrübten Eltern, 2234 Geschwister und Anverwandten. Verantw. Red.: Car! Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Der heutigen Nummer, des Anzeigers liegt bei eine Beilage des Herrn Richard Mohrmann 6. F. D. H. in Nossen in Sachsen, betr.„Bandwurm mit Kopf entfernt vollständig gefahr- und schmerzlos ꝛc.“ 2288 Ausse selben vorig einge Beri Boge abge bis Or gefä sam Es Gro 6 J Kray eines und esch Ver unte der zwar Hint ste