2 un, derbe. lle. n e 2 1881. Donnerstag den 20. Januar. N29. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und 5 b 1 Ercchkeint dreimal wöch 53 war Dlensta 0 Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg 5 dee. 3 0 Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet ei größerem Tabellen⸗ oder mit 14 Pf., bei Reclgmen mit 22 Pf.; Neleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres Conto bei uns haben), welcher r Betr 10 eigefügt werden stets Best nachgenommen. Amtlicher Theil. — 12 Uhr, über das Project abstimmenden Stimmberechtigt den 25. Februar laufenden person noch durch gehörig angesehen werden sollen. Jahres, Vormittags von 9 legitimirte Bevollmächtigte — zustimmen, mit Bekanntmachung. Betreffend: Die Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Okarben Nachdem im Anschluß an den früher von dem Ortsvorstand von Okarben gestellten Autrag auf Zusammenlegung der Grundstücke in einem Theil der Gemarkung Okarben ein weiterer Antre ag von Seiten einer Reihe von Grundbesitzern gestellt worden ist, der einen weiteren Theil d der Gemarkung in das Verfahren einzubeziehen beabsichtigt, wird Offenlegung des Antrags der summarischen Darlegung und des Namens⸗ verzeichnisses der betheiligten Grundbesitzer auf dem Gemeindehause zu Oka n Freitag d 28. laufenden Monats bis Freitag den 25. Februar laufenden Jahres hierdurch angeordnet. Zugleich werden die rechtigten Grundbesitzer aufgefordert im Termin Freitag — 1, daß die weder in Selbst⸗ enlegung stimmend für die Ausf Auswärtige Stimmberechtigte haben bis zu dem genannten Termin einen Bevollmächtigten in der Gemeinde zu bestellen, als sonst bei weiter nöthig werdenden Handlungen eine besondere Auffor derung nicht mehr ergehen wird. Schließlich wird darauf hingewiesen, daß nur diejenigen Grundbesizer, welche im Grund- oder Flurbuche stehen, oder deren Erben, zur Abstimmung legitimirt sind, daß jedoch bei zeitigem Antrag das Ab- und Zuschreiben noch während der Dauer der Offenlegungsfrist erwirkt und durch das Großherzogliche Steuercommissariat Friedberg gewahrt werden kann. Friedberg am 15. Januar 1881. Großherzogliches Kreisamt Friedberg e 241 Küchler, Kreisassessor Bekanntmach ung. Betreffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund vor ilzeugnissen. a Diezenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse W einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen und zu verpflegen; e. ein Unbes choltenheitszeugniß, welches für Zoͤglinge werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu] von hoheren Schulen(Gymnasien, Realschulen f Progymnasien und beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen ausmerksam gemacht, daß höheren Vürgerschulen] durch den Director der Lehranstalt, für alle hiernach 9 Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. übrigen jungen Leute durch die Polizeiobrigkeit oder ihre vorgesetzte 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs Commission Dienstbebörde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird nur dann anzubringen,* 5 sich Meldende im Großherzogthum noch besonders bemerkt: Zu pos. b.: daß in 0 N Einwilligungs-Attest Hessen nn, gspflichtig ist, d. h. seinen dauernden n hat.] die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den 2) Die Berechtigung zum ein jährig freiwilligen Dienst darf nicht[Freiwilligen während des ujäl f uterhalten zu können vor vollendetem 7. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar nicht fehlen darf. Zu pos. d.: da f mit Auna 8 8 1 2 4* 121 1* 71 4 5„2 8 s 1* 2 8825 nachgesucht werden, in weld em der sich Meldende das der N fezeugr sse fi e Unir sit und die derselben gleichgestellten 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum ein Hochschule d Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien und jährigen D Dbenst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April Realschulen Ordnung, sämmtlich nach dem Schema 17 zur Ersagz⸗ desselben Jahres zu erbringen.— ordnung(J. Theil der Wehrordnung vom 28. September 1875— 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein[Regierungsblatt Nr. 55 von 1875) ausgestellt sein müssen. und ist hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briefpapier) zu ver Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der§§. 88, 89, 90, 93 wenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse und 94 der angeführten Ersatzordnung verwiesen. angegeben wird. Darmstadt im December 1878 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: u. Geburts zeugniß; b Hein Einwilligungs Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit und Faͤhigkeit, den Freiwilligen * Johannes Saltenberger VIII., Johannes Saltenberger VI. und Ruppel von Gemarkung in Pflichten genommen. Jacob Ausgewiesen aus dem Großherzogthum auf Grund des F. 3 Absatz Diese Ausweisungsverfuͤgung datirt vom 15. Wetzlar. des Januar d. J. und wird durch * Großberzogliche Dienstnachrichten aus dem Kreise Constantin Heß von Petterweil wurde als Wiesenvorstandsmitglied für diese Gemarkung in Maibach wurden als Wiesenvorstandsmitglieder für Freizügigkeitsgesetzes: Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Spamer. * Friedberg. Pflichten genommen.— Konrad Althen III., diese Peter Johannes aus Allendorf, die Berichtigung in dem Oberhessischen Kreis dieselbe Anzeiger Nr 7. wieder hinfällig. Apollinar Risch von Bonn; Wilhelm Heidenreich von Demmin in Preußen; Gustav Julius Zimbehl von Riesenberg, kreis Rosenberg.— Wegen Bettels bestraft: Wilhelm Kaͤhne aus Neustadt bei Magdeburg. Der Aufenthaltsort des Louis Schauermann von Vilbel ist unbekannt und zu ermitteln. Edictalladung. Nachdem wider den Rekruten Lorenz Andreas Weber aus dem Aus hel ngsbezirk des 2. U Gr. Hess wehr Regime Rr. 11 geboren am 15. November 1860 zu Ober Erlenbach, Kreis Friedberg, der förmliche Desserttonsprozeß eroͤffn— 8 erselbe forde sich zu gestellen, spaͤtestens aber n dem auf Mittwoch den 18. Mal 1881 vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Termin zu erscheinen, widrigenfalls d a E geleitete Untersue schloffe 0 1 enfluͤchtig Aiklärt und in eine Geldbuße von 150 bis 3000 Mark verurthellt werden wird. Darmstadt, 14. Januar 1881. Grothe es G 1 0 He Divis Ebdictallabung. Nachdem wider den Rekruten Georg Karl Veck aus dem Aus hebungsbezirk de 2 Gr. 4 a egimen al J. October 1859 zu Rendel, Kreis Frledberg, der förmliche Deserttensprozeß eröffnet worden ist, wirkt sges 1 dem auf Mittwoch den 18. Mai 1881 vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Termin zu erscheinen, widrigenfalls wider ihn eingeleitete tersue er 1 füd klärt und in eine Geldbuße von 150 bis 3000 Mark verurthellt werben wii Darmstadt, 14. Januar 1881. Grossherzogliches Gericht der Gr. Hess.(25 vin dr f 1 Nachdem wider den Rekruten Kaspar Borig aus dem tember 1851 zu Ober-Erlenbach, Kreis Friedberg, der förmliche De vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Termin zu erklärt und in eine Geldbuße von 150 bis Darmstadt, 14. Januar 1881. Edictallabung. Aushebungsbezirk des 2. Batafllons Mittwoch den 18. Mai 1881 erscheinen, widrigenfalls 3000 Mark verurtheilt werden wird. Großherz die wider ihn eingeleitete Untersuchung geschlossen, er in contumaciam 1. Gr. Hess. Landwehr ⸗Regiments Nt. 115, geboren am 18. Sep⸗ sertionsprozeß eröffnet worden ist, wird derselbe aufgefordert, sich zu gestellen, spätestens aber in dem auf für fahnenflüchtig ogliches Gericht der Gr. Hess.(25.) Division. Deutsches Reich. Berlin, 17. Jan. Die Besserung im Be⸗ finden des Kaisers schreitet erfreulich fort. — In bhiesigen politischen Kreisen glaubt man, daß das Circular der Pforte den Maͤchten Raum läßt für vielfache Vermittelungsvorschläge und der Ausgangspunkt für praktische Verständig⸗ ung werden könne, somit also eine ersprießliche Richtung der Verhandlungen an sich nicht ver— hindere. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Pest, 18. Jan. Das Oberhaus nahm unverändert den Gesetz— entwurf betr. den Bau der Bosnathalbahn an. Holland. Haag. Gladstone ließ der holländischen Friedensgesellschaft auf ihre Adresse, betreffend Transvaalland, Antwort zugehen, wo— rin er versichert, die englische Regierung wende trotz großer Schwierigkeiten der Angelegenheit die sorgfältigste Aufmerksamkeit zu, und er hoffe, daß die Gesellschaft keine Ursache haben werde, mit der Behandlung der Frage Seitens der englischen Regierung unzufrieden zu sein. i Schweden. Stockholm, 18. Jan. Die Thronrede, womit der Reichstag eröffnet wurde, betont die Zusammengehörigkeit und Ordnung des Steuerwesens und der Armee-Organisation. Beide Fragen seien im Zusammenhange mit ein— ander zu lösen, darüber würden, sobald die be— züglichen Comite- Arbeiten beendigt, umfassende Vorlagen eingebracht werden. Großbritannien. London, 17. Jan. Unterhaus. Gladstone antwortete Wedderburn, weder Holland noch eine andere Regierung babe die Mediation betreffs Trausvaal angeboten. Dilke antwortete Bourke: Die Ansichten der Regierung über Artikel 24 des Berliner Ver⸗ trags betreffs Vermittelung zwischen der Türkei und Griechenland seien in der Collectiv-Note vom 25. August enthalten und unverändert. Maccarthy beantragt einen Zusatz zum Adreß— entwurf, daß Absetzungen in Irland bis zur Er— ledigung der Landbill suspendirt werden. Glad— stone protestirte in beifällig aufgenommener Rede entschiedenst gegen derartige Verlängerung der Debatte zur Verhinderung der Geschäfte. Das Amendement sei eine Jusulte gegen die Krone und könne unmöglich ernsthaft beantragt sein. In der Adreßdebatte bedauert Parnell im Laufe der Debatten die ungerechte ungeneröse Rede Gladstone's und dessen Versuch, die freie Discus— sion zu ersticken. Man beschuldige ihn(Parnell), er mache die Landagitation zum Hebel der Zer— stückelung des Reiches. In Wahrheit seien einige Stellen seiner Reden in Irland in diesem Sinne auslegbar, aber er wollte nur sagen, wenn der Landlordismus abgeschafft werde, wenn die Grundeigenthümer lernten, ihre eigenen Inte— ressen als die Juteressen Irlands zu betrachten, anstatt sich auf äußere Macht behufs Erhaltung ihrer Ungerechtigkeiten zu stützen, dann werde Irland die Wiederherstellung seiner legislativen Unabhängigkeit auf friedlichem Wege erlangen Diese Unabhängigkeit könne später zur nationalen Unabhängigkeit führen, dann würden beide Na— tionen freundschaftlich nebeneinander leben. Er empfehle nicht Blutvergießen, weil England zu stark, aber wenn man Zwangsmaßregelu an— wende, werde die erste Verhaftung das Signal zur Suspendirung aller Pachtzahlungen sein. Mauchester, 17. Jan. Der Strike der Kohlen— arbeiter gilt als beendet. Mehrere Arbeitgeber acceptirten die Bedingungen der Strikenden. Italien. Rom.„Diritto“ dementirt for— mell, daß die tunesische Mission das Protectorat taliens für die Regeutschast ansuchte. Türkei. Constantinopel. Ueber das be— ihre Vertreter im Auslande wird gemeldet: Die Pforte appellire darin an die versöhnliche Ge⸗ sinnung ünd Maͤßigung der Mächte. Die Pforte sei bereit, mit den Botschaftern in Constantinopel zu unterhandeln, um die friedliche Regelung der griechischen Frage herbeizuführen. Das Circular wird hier dahin interpretirt, daß die Türkei sich völlig auf den Boden des Berliner Congresses stelle und von diesem Boden aus jede Form einer Mediation der Mächte acceptire. Nur müsse auch der wirkliche Character einer Me— diation aufrechterhalteu bleiben. Auch die Ver— treter der Pforte würden sich in diesem Sinne bei den Großmächten zu äußern haben. Bezüͤg— lich des Rundschreibens wird in Pariser Kreisen behauptet, die Machte würden die Pforte zu— nächst auffordern, ihre äußersten Zugeständnisse an Griechenland anzugeben. — Wie die„Ag. Stefani“ berichtet, schlägt der türkische Commissär in Angelegenheit der Feststellung der montenegrinischen Grenze eine wichtige Modification vor. Danach soll die Grenze längs des rechten Ufers der Bojana, dann am südlichen Ufer des Sazsees vorbei zum Megurenfluß gehen bis zu dem Punkte 9 der Karte des englischen Commissärs, deren Trace sie alsdann bis zum Skutari-See folgen würde. Sonach würde das ganze Bojan den Türken verbleiben, Montenegro aber als Compen— sation beträchtliche Gebietsvergrößerung erhalten. Es scheint, daß dieser Vorschlag von den Com- missären der Mächte angenommen werden dürfte. Die Commission beschloß mit Morjorität, in Skutari zusammenzutreten. —„Reuter's Bureau“ erfährt: Es verlautet hier die griechische Regierung ersuche Rußland, die griechischen Einwohner in der Türkei event. unter den russischen Schutz zu stellen. Serbien. Belgrad. Die serbische Thron— rede zur Skupschtina-Eröffnung betont die guten Beziehungen mit allen Staaten, äußert sich sehr befriedigt über den Empfang Milans seitens des österreichischen und deutschen Kaisers, constatirt die befriedigende Eroͤffnung diplomatischer Be— ziehung zu Griechenland und erwähnt sympathisch des Besuchs des Fürsten von Bulgarien, betont, das Ziel der auswärtigen Politik bestehe darin, die freundschaftlichen Beziehungen aller Staaten weiter zu entwickeln, die Sympathien der Völker des Orients gegenüber dem Serbenvolk zu stärken, alte Freundschaften zu erhalten und neue zu gewinnen. — 18. Jan. Die Skupschtina votirte ein— stimmig die Adresse, die Thronrede beantwortend, welche den Dank für die allgemeine Amnestie ausdrückt. Rußland. Petersburg. Ein officieller Bericht Skobeleff's meldet: Die Tekkinzen über— fielen am 9. ds. Abends mit 30,000 Mann unsere von 19 Compagnien Jufanterie, 100 Fuß— kosaken, 21 Kanonen und 3 Mörsern besetzten schlagen. Die Arbeiten wurden alsdann fort“ gesetzt und am 10. ds. früh beendigt. Aus Stadt und Land. S. Friedberg, 18. Jan. In der gestern statt⸗ gehabten öffentlichen Sitzung des Gemeinderathes wurde ein Gesuch der Besitzer des Volksbades, die Usa inner⸗ halb und zunächst dieser Anstalt ausräumen und den sich ergebenden Kies verwenden zu dürfen, genehmigt. Für die Musterschule soll auf Ansuchen des Oberlehrers eine weitere schwarze Tafel angeschafft werden. Der zwischen dem Nauheimer Promenadewet und der Kunstwiese her⸗ ziehende Weg soll geebnet und als Grasstück eingesäet werden. Von Seiten des Großherzoglichen Kreisamts wurde dem Stadtvorstand Kenntniß von dem Profekt des Zufuhrweges gegeben, welchen die Eisenbahnbehörde neben dem Bahndamm der Main-Weser⸗Bahn nach den demnächstigen Lager- und Ueberladeplätzen letzterer Bahn herrichten will. Der Stadtvorstand erklärte sich mit dem Projekte nicht einverstanden und wurde ein von dem Bürgermeister entworfener eingehender Bericht gegen die profektirte Anlage, namentlich gegen die Breite des Weges, mit einigen Zusätzen versehen zum Beschluß erhoben. d. Bad⸗Nauheim. Bei der am letzten Samstag stattgefundenen General Versammlung des hiesigen Turn— vereins wurden nachstehende Mitglieder in den Vorstand gewählt: An Stelle des Lehrer Reuß, welcher aus Ge— sundheitsrücksichten zurücktrat, Lehrer Wagner als erster Prästdent, Fr. Böhlmann als zweiter Präsident, H. Hart⸗ mann als erster Turnwart, K. Gebhardt als zweiter Turnwart, K. Plock als Schriftführer, A. Reichwein als Zeugwart und H. Pfeffer als Kassier. Unter Anderem wurde beschlossen, das mit dem Friedberger Turnverein schon voriges Jahr projeetirte Waldfest, das damals in Folge der um jene Zeit abgehaltenen Festlichkeiten aus⸗ gefallen war, dieses Jahr mit Einwilligung des Fried⸗ berger Vereins schon im Mai abzuhalten. Mainz, 17. Jan. Heute beschenkte die Frau eines städtischen Aufsehers ihren Mann mit Drillingen. Vor nicht ganz einem Jahr waren in derselben Familie Zwillinge angekommen. Die Freude des Vaters soll ganz enorm sein! Allerlei. Trier. Im oberen Saar- und Moselthale, namenk⸗ lich bei Saargemünd und St. Avold, sind wieder mehrere Wölfe in der Nähe der Dörfer und Bahnhöfe erlegt worden. Lothringen zählt mehr Wölfe, als alle anderen Theile des deutschen Reiches. Dort findet nämlich Meister Isegrim dichtere Hecken und bessere Schlupfwinkel, als in den Hochgebirgen der Vogesenthäler. Kopenhagen, 18. Jan. Die Korsoer Postfahrt nach Kiel ist eingestellt. Das letzte deutsche Schiff ist Abends 7 Uhr eingetroffen, das letzte danische geht vielleicht Abends ab. Der Belt ist mit Eis gefüllt. Madrid, 17. Jan. In Folge der Ueberschwemm⸗ ungen sind mehrere Bahnzuͤge ausgeblieben. Auslands⸗ posten vom 13. und 14. Januar fehlen. Duero, Ebro, Pinerga, Erlanza sind aus ihren Ufern getreten. Handel und Verkehr. Friedberg, 18. Jan. Fruchtbericht. Waizen M. 22, Korn M. 21, Gerste M. 16, Hafer M. 13. Alle Preise verstehen fich auf 100 Kilo 200— Zollpfund. Friedberg, 19. Jan. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.80—0.95, Eier per St. 6—7 Pf. Gießen, 18. Jan. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 0.90— 1.00, Eier 1 Stuck 7—8 Pf., Käse per Stuͤck 4—9 Pf., Tauben das Paar M. 1., Hühner per Stück M. 1— 1.50, Hahnen per Stück M. 1.50— 1.70, Gänse per Pfd. 60—66 Pf., Enten per Stück M. 1.50—2., Ochsenfleisch 66 Pf. per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 45 bis 50 Pf., Kalbfleisch 45— 50 Pf., Hammelfleisch 50 Trancheenarbeiten. Sie bemächtigten sich trotz heldenmüthigster Vertheidigung der Vorarbeiten wie auch theilweise der zweiten Parallele mit 4 Gebirgskanonen und 3 Mörsern. Durch ein starkes Gewehrfeuer und gleichzeitige Reserveattake wurden die Feindesmassen aus allen besetzten Punkten zurückgeschlagen, die ganze verlorene Artillerie, ausgenommen eine Gebirgs— kanone, wurde wieder erobert. Gleichzeitig mit obigem Ausfall überfiel eine bedeutende feind— liche Reiterei unser Lager. Der Ueberfall wurde gleichfalls zurückgeschlagen. Sofort nach der Zurückschlagung wurde die Anlegung der dritten Parallele befohlen. Sobald die Tekkinzen die Arbeiten gewährten, machten sie einen erneuerten Ueberfall mit der gesammten Macht auf die ganze Front, wurden jedoch durch ein geschlossenes Gewehrfeuer aus der zweiten Parallele mit be— signalisirte Rundschreiben der Pforte an heftige 300 Hämmel. bis 66 Pf., Schweinefleisch 64—68 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4., Zwiebeln per Centner M. 9.— 10. Weißkraut 100 Stück M. 4.—5. 7 Frankfurt, 17. Jan. Viehmarkt. Angetrieben waren ca. 360 Ochsen, 360 Kühe und Rinder, 240 Kälber und Die Preise für 100 Pfund Schlacht⸗ gewicht stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 66.— 68., 2. Qual. M. 60.— 62., Kühe 1. Qual. M. 54.—56., 2. Qual. M. 40.—50., Kälber 1. Qual. M. 55.—58, 2. Qual. M. 45.—50., Hämmel 1. Qual. M. 58.—60., 2. Qual. M. 45.— 50. Schweine wurden verflossene Woche 680 eingeführt, das Pfund 65 Pf. Frankfurt, 17. Jan. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 39., Nr. 2 M. 37., Nr. 3 M. 32., Nr. 4 M. 28. Nr. 5 M. 25., Roggenmehl/(Berl. Marke) M. 30.5031, do. 1.(Berl. Marke) M. 29., do. 2.(Berl. Marke) M. 24., Weizen, eff. hies., ab Bahnhof hier M. 23.00—00 ab unserer Umgegend M. 22.25—00., do. fremder je na Qual. M. 22.25—23., Roggen je nach Qual. M. 21.50—00, Gerste M. 17.—19., Hafer M. 13.75— 15.00, Kohlsamen M. 27—00., Erbsen M. 19.—27., Wicken M. 16.—18, Linsen M. 20.—40., Bohnen, weiße, M. 23.—25., Rüböl, detall M. 64. Die Preise verstehen sich sämmtlich per deutenden Verlusten in die Festung zurückge— 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo. benen 1 ielseltig J a, por. n 1 itge au rülsichn Fre! r sollen in biqrikter f 2 1 9 f 6 Fr f 1 8 500 lo 1 20⁰ 1500 Iffentlich Jes Zri 17 Forderungen und Anspruͤche sonstiger Art an die udwig Huber Wittwe von Melbach sind binnen f f . f 0 Johannes heck“ nehmigung erhalten — . 1 1 Holzversteigerung. P. Frankf a. N., I. Jan. Bse e sen berrschende Festigkelt wurde heute durch mehrere Feldungen in Betreff der griechischen Angelegenheit er. spüͤttert.„Dally News“ wollte erfahren haben, daß Frankreich den Vorschlag eines Schiedsgerichts aufgegeben abe und ferner berichtete„Reuter's Bureau,“ daß riechenland Rußland ersuchte, seine Untertbanen in der den Vor die A 109½ an blesiger Voͤrse einführen. erfährt hierdurch eine schätzenswerthe Bereicherung und dürfte die Einführung der betr. Actien von günstigem Erfolg begleitet sein. Mailänder 45 Fres.-Loose gefragt. U da h 1 Ach XI. ö 7 ner Bankvereins zum Course von Der Bankenmarkt Vere 0 es Wie 7 ctien d Von Loosen Ungarische sehr fest. * U 1 Beginn: Freitag Abends 4½ Uhr. Samstag Morgens 8½ Uhr. Deutsche Fonds un ürkel eventuell unter russischen Schutz zu stellen. Diese verändert. Wechsel fest. Privatdisconto 3½— 3½0/. achrichten riefen hier, sowie auch in Berlin, eine nicht 5 ö bedeutende Verstimmung hervor und gaben zu erheb- Literarisches. chen Verkäufen, wobei die wieder thätige Contremine Daheim. Nr. 16 enthält: Das rothe Gold.(Fort Inen nicht unbeträchtlichen Antheil hatte, Anlaß. Sehr setzung.]— Die Zerstörung der zermansschen Mythologle lebt war dat Geschäft auf dem öͤsterr. Bahnenmarkt, o sich eine steigende Bewegung vollzog, die jedoch ließlich ebenfalls einer Ermattung Plaß machte. Credit ketien, gestern 2528, zwischen 2529/4 251½ und 2517, Staats bahnactien, gestern 238 ½, zwischen 238 ½ bis 3 und 237¾4. Lombarden notirten 87½. Oesterr. ahnen blieben im Allgemeinen niedriger. Galizier ziem Ich behauptet. Dux Bodenbacher und Buschtlehrader Kit. B. zuerst steigend, dann matter. Böhmen 2 fl. höher. Frankfurt am 18. Januar 1881. eutsche Bahnen fest. Oesterr. Prioritäten fest. Von 20 Frankenstücke N. 16 12-16 merikanischen Prioritäten Oregon matter, Georgia Ald do. in ½„ 16 67—72 lelseltig begehrt und anziehend. Ausländische Fonds Englische Severeigns.„ 20 29—34 neist nachgebend, namentlich Russen, die stark offerirt] Nussische Imper tales 16 66—70 paren. Ungarische Papierrente wurde 698% rege um⸗[Ducaten. f 2 9 53—58 zesetzt. Spanier besser. Für Gotthardactien berrschte al marco„ 9 355—60 besser. Dollars in Gold„ 117—19 sege Kauflust. Banken fest. Dresdener etwas durch Bang und Bugge. (Forts.)— Meister Carl Gottlieb Pfannschmidt. Eine Skizze von E. Frommel. tische: Reimspielerei.— Fortschritte. Von Anderson. Severa. Am Familien — Eine interessante Haus wirthschaftliche ilustrirten Beilagen. Mit Abb. nun? Mit Ilustr. Rechtsratb. Mit 2 Abb. Mit 2 Geld⸗ Cour. Wohin Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1.50, „ ½ Dutzend 8.50 „ Dutzend 2 16.75. Die Expedition des Anzeigers. Gedenket der Vöglein im Schnee! Die Kält' und der Hunger thun weh. verwahrt das Feuer und das Licht! Damit Uiemand ein Schaden geschicht. Glaͤubiger-Aufforderung. Tagen bei unterzeichneter Gerichtsstelle anzumelden, penn sie bei Regelung deren Vermögens-Verhältnisse Be rücksichtigunz finden sollen. Friedberg am 14. Januar 1881. Großhberzogliches Amtsgericht Friedberg. Sellheim. 1 Hobenstein, Hülfs⸗Gerichtsschreiber. 1 6 Freitag den 21. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen in den Gräflich Leiningen Westerburgischen Wald⸗ distrikten„Lohrberg“,„Lieder- und Jungfernberg“: s 2 Raummeter Buchen⸗Scheiter, 2 7„ Knüppel, 8 5„ Stöcke, 500 Stuck Buchen Wellen, 2040 Eichen Wellen, 200„ Erlen⸗Wellen, t„ Weichbolz⸗Wellen, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. 4 Zusammenkunft am Distrikt Lohrberg. Friedberg den 14. Januar 1881. Oräflich Leiningen Westerburgische Rentkammer. Blera u. 1 Obstholz-Versteigerung. Auf dem Gräflicheu Hofgut Wickstadt kommen Samstag den 22. Januar folgende Helzsortimente zur Versteigerung: a 18 Raummeter Obst⸗Prügelbolz, 88 5 Obst⸗Astreis holz, 8 7 Zwetschenstämme, zu Pfosten geeignet, 2 Die Zusammenkunft ist Vormittags 10 Uhr auf der Wickstädter Chaussee. Assenheim, 18. Januar 1831. Gräfliche Hofgärtnerei. Welle. Holz- Versteigerung. 247 Im Gemeindewald Ober⸗Ros bach, Distrikt„Große und„Salzberg“, wird Montag den 24. d. Mis. folgendes Holz öffentlich meistbietend ver steigert: 9386 Wellen Eichen⸗Birken⸗Weichholz, U„ Nadel-Reiserholz. usammenkunft und Anfang der Versteigerung Vor mitfags 9½ Uhr im Schlag selbst beim Löwenhof. f Ober⸗Ros bach am 18. Januar 1881. 1 Großherzogliche Bürgermeisterel Ober-Rosbach. f Blecher. 1 Bekanntmachung. 248 Die am 13. Januar d. J. im Langenhainer Ge⸗ neindewald abgehaltene Holzversteigerung hat die Ge und ist der erste Abfuhrtag auf Freitag den 21. d. Mis. bestimmt worden. 1 Die Abfuhrscheine können bei dem Gemeinde Ein N uehmer in Empfang genommen werden. ö Ziegenberg am 15. Januar 1881. 0 Großherzogliche Bürgermeisterel Langenhain. Rumpf. 3*„ Zwei Lehrlinge mit den nöthigen Vorkenntnissen werden auf unsere HBüreaux gesucht. Schriftliche Anmeldungen haben bis Februar l. J. zu geschehen zum 16. f g N Vorschuß⸗ und Crediwerein zu Friedberg. für zur Ab aller Gattungen von Briefen, machten, Quittungen, Wechseln, Mit gena uber Briefstyl überhaupt und jede einer Anw. 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Januar soll in dem Rockenberger und Oppersbofer Markwald nachbenanntes Bau⸗ und Nußholz versteigert werden: 73 Eichenstämme, 16 Kubikmeter Inhalt, 60 Kilefernstämme, 14 1 i 75 Buchenstämme, 109 1 Lindenstamm, 1 8 Eichen und 56 Nadel-Derbstangen, 100m feinste Reisstangen. Morgens präcis 9 Uhr an der Diebseiche. Januar 1881. Der Markgegenschreilber Well. Ein braves Zimmermaͤdchen wird gesucht bei Friedberg Oppershofen den 17. Otiurich Waltz, vis-A-eis dem Bahnhof. Eingetragene Genossenschaft. 220 0 240 Gesundheitsunter jacken dali ensfoblen, lese Unterhosen, für Erwachsene und Kinder, zu den billigsten Preisen bei 70 K. Friedrich. Amerikanische Apfelschnitzen, Türkische Zwetschen, Feinste ital. Brunellen, Eiergemüs- Nudeln, Aechte Neapolitaner Maccaroni 81 bei Wilhelm Fertsch. Feinster Vorsch-Leberthran, Dienstag den 25. 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Tagesordnung: Rechnungsabhör, Vorstandswahl, Be⸗ rathung über Vereinsangelegenheiten. Der Director: Gros. Kiintrrgrr Casiuo. Samstag den 22. Januar, Abends 8 Uhr, General- versammlung. Die Tagesordnung ist: 1) Rechnungsabhör pro 1880 und Rechenschaftsbericht. 2) Voranschlag pro 1881. 3) Genehmigung der Saalmiethe. 4) Erzänzungswahl des Vorstandes. Friedberg den 15. Januar 1881. 232 Der Vorstand. Banne Publikum von Friedberg und Umgegend zur Nachricht, daß ich mich hier als praktischer Thierarzt niedergelassen habe. Meine Wohnung befindet sich im Hause der Wittwe Sieck am Mainzerthor. Friedberg. Hermann Born, 212 Thlerarzt. Ein eleganter Kinderschlitten, zwel⸗ und drelsitzig, steht zu verkaufen bet J. Kissel, Wagner, 251 Bahnhofstraße. Elegante Schlitten 243 bei Bad-Nauheim. C. Wagner. Stets das Neueste in Halsbinden, Shlips und Shawls für Herren und Damen, Foulards, buntfarbigen seidenen Umknoͤpftüchern, sowie weiße und schwarze seidene Halstücher billigst bei 254 K. Friedrich. 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