Leselzz 1 1 im 14 0 Oberhessischer Anzeige A:„ uff. eliten — Jazin ebendort rann. Nut ö Jacken tina . 12,449. . e welches 1 Datz liegt, ., W d D Ier⸗ H. ö-Arrac, Cognac, Selnet, Elk Fett 0. ostücke, fel Ictauft von ö verpflegen; ce. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen— oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Vetrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Nachdem am 12. dieses Monats zu Bonames ein Hund an Tollwuth erkrankt ist, wird in Gemäßheit des§. 38 des Gesetzes, betreffend die Abwehr und Unterdrückung von Viehseuchen vom 23. Juni 1881, die Festlegung aller Hunde in den Gemarkungen Harheim und Nieder⸗Eschbach angeordnet. an der Leine. Die Benützung der Hunde zum Ziehen ist unter der Bedingung gestattet, daß dieselben fest angeschirrt, Der Festlegung gleich zu achten ist das Führen der mit einem sicheren Maulkorbe versehenen Hunde mit einem sicheren Maulkorbe versehen und außer der Zeit des Gebrauchs festgelegt werden. Hunde, welche vorstehender Vorschrift zuwider frei umherlaufend betroffen werden, werden sofort getödtet.§. 66 des Gesetzes vom 23. Juni 1881 bedroht außerdem Zuwiderhandlungen gegen die vorstehend angeordneten Schutzmaßregeln mit Geldstrafe bis zu 150 Mark oder mit Haft. Friedberg den 16. Juli 1881. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung. Donnerstag den 21. und Freitag den 22. laufenden Monats, jedesmal zu Butzbach Seitens der dortigen Garnison Gefechtsschießen mit scharfer Munition stattfinden, wird. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der zunächst gelegenen Orte wollen dies noch Friedberg den 18. Juli 1881. Vormittags, werden auf dem Großherzoglichen Exerzierplatze was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht besonders in der Gemeinde bekannt machen lassen. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Die Prüfung der Bewerber um Berechtigung zum einjährig freiwilligen Militärdienst im Herbst 1 Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen sich der im Herbst 1881 stattfindenden rubricirten Prüfung zu unterziehen, werden hier— durch aufgefordert, ihre deßfallsigen Gesuche um Zulassung bei Mei— dung des Ausschlusses von dieser Prufung spätestens bis zum 1. August 1881 bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission einzureichen. Hinsichtlich Anbringung der Gesuche wird im Speziellen das Folgende bemerkt: 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2. Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr erfolgen. 3. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. 4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts— zeugniß; b. Einwilligungsattest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu ein Unbescholtenheitszeugniß, welches von der Polizei Obrigkeit oder der vorgesetzten Dienstbehörde auszustellen ist; d. ein 881. selbstgeschriebener Lebenslauf. Zu pos. b. wird noch besonders darauf hingewiesen, daß in dem Einwilligungsattest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf und daß die Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt sein muß. 5. In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen(Französisch, Englisch, Lateinisch oder Griechisch) der sich Meldende geprüft sein will. 6. Ist bereits früher ein Gesuch um Zulassung zur Prüfung ein⸗ gereicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbescholten— heitszeugniß beizulegen. Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden, gibt die Prüfungs-Ordnung(Anlage 2 zur Ersatzordnung— J. Theil der Wehrordnung vom 28. September 1875— Regierungsblatt Nr. 55 von 1875) Aufschluß. Bezuͤglich des Prüfungstermins, sowie des Locals in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt eventuell weitere Bekanntmachung; auf spezielle Ladung kann nicht gerechnet werden. Darmstadt den 5. Juli 1881. Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Rothe. Die Aufenthaltsorte des Johann Kloß von Ober-Rosphe, des Michael Müller von Orb, der Louise Marie Burger von Keffenrod sind unbekannt und zu ermitteln. Deutsches Reich. Darmstadt. Militärdienst-Nachrichten. Franke, Zeughauptm. vom Art.⸗Depot in Glatz wurde zum Art.⸗Depot in Darmstadt, Encke, 0 Zeuglieut. vom Art.⸗Depot in Magdeburg, zum Art.⸗Depot in Darmstadt versetzt; Duvinage, Unterarzt vom 1. Gr. Inf.⸗Reg. Nr. 115 zum Ass.⸗Arzt ernannt. Berlin, 15. Juli. Kaiser Wilhelm ist wohlbehalten in Gastein angekommen. Prinz August von Württemberg, der Statthalter Graf Thun, der Landeshauptmann Graf Caronini und General v. Dahlen empfingen ihn am Bahnhofe. Die Kurgäste begrüßten den Kaiser mit herzlichen Zurufen. Die Badestadt war festlich geschmückt; das Wetter ist prachtvoll. — 16. Juli. Graf Hatzfeldt hat heute die Leitung des auswärtigen Amtes übernommen. Kiel, 14. Juli. Das englische Geschwader warf gegen 2 Uhr im inneren Hafen die Anker. Salutschüsse begrüßten die Flotte, dann folgten die Besuche der hohen Behörden. Prinz Wil— helm begab sich zur Begrüßung des Herzogs von Edinburg an Vord des„Herkules“. Eine 5 große Menschenmenge wohnte dem Schauspiel bei.— 15. Juli. Zu Ehren der Offiziere von der englischen Flotte fand heute ein Diner bei Admiral Batsch statt. Heute Abend gibt die deutsche Marine ein Fest mit Concert, Souper und Feuerwerk in dem mit electrischem Licht erleuchteten Garten der Bellevue.— 16. Juli. Die Offiziere des britischen Geschwaders besahen heute die Kasernen und Lazarethe zu Kiel. Dem Vernehmen nach geht Prinz Heinrich mit dem Herzog von Edinburg nach England zum Besuch der Königin und seiner Eltern. München, 15. Juli. König Ludwig ist von seiner Reise nach der Schweiz zurückgekehrt. — Nach dem„Fränkischen Courier“ werden, finden; die Wahl des Ortes sei dem Kaiser Wilhelm anheimgestellt. — Die„Wiener Abendpost“ bespricht den Besuch des deutschen Kaisers zu Gastein und sagt: Der deutsche Kaiser, ein erlauchter Freund und Bundesgenosse unseres Monarchen, weilt wieder auf öͤsterreichischem Boden. Dem er— lauchten Gaste wurde wie immer so auch dies— mal ein ehrerbietiger wie freudiger Empfang zu Theil, an welchem die Bevölkerung der ganzen Monarchie den herzlichsten Antheil nahm. Prag. Das Landesgericht verurtheilte wegen der Massen⸗Cravalle am 30. Juni sechs Personen zu Arreststrafen von 10 bis zu 21 Tagen. Frankreich. Paris. Die allgemeinen wenn man die Resultate der Wahlmännerwahlen als Maßstab annimmt, 88 Clerikal-Conservative, 71 Liberale gewählt. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Der„Presse“ zufolge würde eine Zusammenkunft des Kaisers Wilhelm mit dem Kaiser Franz Joseph am 6. oder 7. August in Ischl oder Salzburg statt— Wahlen zur Kammer sind, wie aus einem Cir— cularschreiben des Kriegsministers zu entnehmen, für den 2. October in Aussicht genommen. — Der Pariser Polizei-Präsident Andrieuß gab seine Entlassung um den Entwurf der Re- gierung über die Umgestaltung der Polizei be— kämpfen zu können. Er glaubt, das neue Ge— setz werde die Polizei-Präfectur in ihrer Ver— fassung zerstoren. — N — 15. Juli. Aus Oran wird gemeldet: Oberst Brunetidre erreichte die Nachhut von Bu— Amema's Schaar, die nach dem Süden entfloh, bei Ain⸗Medrissa. Bu-Amema setzte seine Flucht ohne Aufenthalt, ohne die Todten und Verwundeten aufzuheben, fort. Die Franzosen verfolgten ihn eifrigst weiter. Bu-Amema's Schaar wird auf 1500 Reiter und 1200 Mann Fußvolk geschätzt. Großbritannien. London, 15. Juli. Unterhaus. Art. 26 der irischen Landbill, betr. die Ausweisung, wurde nach langer Debatte unter großer Opposition der Anhänger Parnell's mit 126 gegen 23 Stimmen angenommen. Glad— stone erklärte, die Obstruction der Irländer ent— würdige das Haus; die Zeit sei gekommen, wo es nothwendig werde, daß das Haus entscheide, ob es der Minorität gestatten solle, sich alle Gewalten der Gesetzgebung anzumaßen. In der Sitzung am Nachmittag wurde von der Land— bill Art. 27 und 34 vertagt, Art. 28 bis 36 angenommen.— 16. Juli. Das Unterhaus setzte die Berathung der irischen Landbill fort und genehmigte die Artikel 37—41. Italien. Rom. Das Zuchtpolizei-Ge— richt verurtheilte von den wegen der Vorgänge in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ver— hafteten Individuen vier zu einmonatlichem Ge— fängniß und 100 Frs. Geldbuße, zwei zu 3 Monat Gefängniß und 250 Frs. Geldbuße, sowie einen von den ersteren vier überdies noch wegen Thät— lichkeit gegen Polizei-Agenten zu weiteren zwei Monat Gefängniß. Rumänien. Bukarest. Der Fürst Joan Ghika ist zum Gesandten fur London ernannt, Kalimaki Katargi für Paris. Bulgarien. Sistowo, 14. Juli. Der Fürst empfing heute das diplomatische Corps und den Vertreter der Pforte Nihad Pascha. Das neue Ministerium ist zusammengesetzt aus Stoikoff, Minister des Aeußeren, dem russischen General Oreloff als Kriegsminister und Oberst Remelingen für das Innere, Jeleskowitsch für die Finanzen, Theocharoff für die Justiz. — 16. Juli. Der Fürst betonte in einer Rede, womit er die Nationalversammlung er— öffnete, die an ihn gerichteten Adressen enthielten unzweifelhaft den Ausdruck des Volkswillens und hofft, die Deputirten würden demselben die gesetzmäßige Form geben. Das Protokoll wurde von 306 Deputirten unterzeichnet, 6 Dissidenten fehlten in der Sitzung. Der Fürst dankte der Versammlung und erklärte die Session für ge— schlossen. Die Deputirten überreichten dem Fürsten zwei Adressen. Dieselben verlangen in der ersten eine Untersuchung der Regierungs— handlungen Zankoff's, Karaveloff's und Slavei— koles, welche als staatsverrätherische bezeichnet werden; in der zweiten Adresse wird die Bitte ausgesprochen, der Kaiser von Rußland möge den General Ehrenroth in Bulgarien belassen. Türkei. Konstantinopel. Die„Agence Havas“ brachte ein Schreiben aus Tripolis, in dem es heißt, Tripolis sei der Hord aller Auf— stände in Tunis und Algier. Es räth au, mit möglichster Vorsicht vorzugehen und die Tripoli— taner Frage zu vermeiden, dagegen Tripolis auf— merksam zu überwachen, jedem Ausbruch des Fanatismus selbst mit Gewalt entgegenzutreten. Das Journal„La Turquie“ hebt hiergegen den Widerspruch zwischen genannter Empfehlung und Gewaltanwendung hervor. Das hieße die Tri— politaner Frage heraufbeschwören. In Tunis habe sich Frankreich gewisser Motive bedienen können, ohne Reclamationen und Bemerkungen von Seiten der europäischen Mächte zu veran— lassen. Denn diese haben, mit Ausnahme von Italien, in der Regentschaft nur untergeordnete Interessen. Anders stehe die Sache in Tripolis. Dies sei ein integrirender Theil von der Türkei. Hier würde die Türkei, durch die Noth gedrängt, viel enerzischer eingreifen. Auch würde sie bei einem kriegerischen Vorgehen ganz sicher in Eng— land einen Bundesgenossen finden. Amerika. Washington, 15. Juli. Die äglichen Fieber-Erscheinungen des Präsidenten traten gestern später auf, wie an den vorher— gehenden Tagen. Sie waren von kürzerer Dauer und weniger heftig.— Der Procuxator der Republik veröffentlicht einen Bericht über das Verhör von Guiteau. Aus diesem geht hervor, daß Guiteau die Pistole selber kaufte, einen Unterrichtscursus im Pistolenschießen nahm, dann lange Zeit alle Bewegungen Garfield's beobach— tete. Das Verbrechen erfolgte also unter Um— staͤnden, welche großen Vorbedacht und Ueber— legung erkennen lassen. Aus Stadt und Land. l. Friedberg. Am 24. d. M. wird der zehnte hessische Feuerwehrtag in unserer Stadt abgehalten. Be— wohner Friedbergs, die sich als Comité eonstituirten, haben seit geraumer Zeit Berathungen gepflogen, um diesen Tag zu einem festlichen zu gestalten und unseren Gästen den Aufenthalt und das Zusammensein so an⸗ genehm als möglich zu machen. Die Stadt wird in jeder Beziehung ihr Festgewand anlegen. Wir möchten die Männer, die sich zur Lösung einer für's Leben höchst wichtigen Aufgabe vereinigt haben, fühlen lassen, daß uns dies in hohem Grade ehrenhaft und anerkennens— werth erscheint. Denn sie arbeiten, und zwar oft an— gestrengt und nicht ohne eigene Lebensgefahr für's Ganze und für das Wohl ihrer Mitbürger. Darum kommt nur, Ihr biederen Kameraden, wir wollen als ein Herz und eine Seele mit einander berathen, uns mit einander freuen und vergnügt sein. Dabei soll uns die Gesinn⸗ ung und das Gefühl wahren und echten Deutschthums beherrschen und aller trennende Parteihader soll uns fern bleiben! Samstag Nachmittag findet die Berathung der Ab— geordneten des Verbandes statt, ferner Abends Zapfenstreich und Concert; am Sonntag, als dem Haupttag, wollen die Feuerwehren zeigen, wie weit sie sich gewandt und tüchtig zur Lösung ihrer Aufgabe gemacht haben. Mit der Arbeit aber wechselt Erholung und geistiger Genuß ab. Die Kapelle Adam, welche für den Festplatz im Steinhäußer'schen Garten engagirt ist, wird ihrem alten guten Ruf durch vorzügliche musikalische Leistungen Ehre machen. Mit den Instrumental-Piècen werden geeignete Gesänge der hiesigen Gesangvereine abwechseln. Manche Vereine bringen ihre eigene Musik mit, sodaß an mehreren Plätzen zugleich eoneertirt wird. Das schaulustige Publi— kum wird außer den technischen Ausführungen, der Auf— marsch durch die Stadt, das Manövriren am Steiger— haus, welches am nördlichen Ende der Kaiserstraße eigens dazu erbaut wurde, ferner die Ausstellung von Lösch— und Rettungs-Apparaten und manches Andre neben dem Leben und Treiben der herbeigeströmten Menschenmenge interessiren. Auch an Ansprachen, die den geistigen In⸗ halt des Festes zu erhöhen wohl geeignet sein werden und der Feststimmung Ausdruck geben, wirds nicht fehlen. Anmeldungen haben wir bis jetzt von: Offenbach, Gießen, Lollar, Westhofen, Bürgel, Babenhausen, Darmstadt, Rodheim, Neu-Ysenburg, Nieder-Eschbach, Raunheim, Mombach, Fechenheim, Bad-Nauheim, Bensheim, Ruͤssels— heim, Grünberg, Büdingen, Reichelsheim, Mainz, Ecken⸗ heim, Frankfurt, Alsfeld. Unser Festwirth, wie auch die andern Wirthe schicken sich an, alle Vorbereitungen zu treffen, um den bekannten guten Ruf Friedbergs, daß man als Gast in seinen Mauern keine Noth zu leiden hat, auch ihrerseits zu erhalten. Friedberg, 15. Juli. Der heute Morgen 7,23 hier abgegangene Personenzug nach Gießen ist in der Nähe von Butzbach entgleist, ohne daß ein erheblicher Schaden zu verzeichnen wäre. k. Bad⸗Nauheim, 18. Inli. Zu der gestern stattgehabten III. Ludwigs-Regatta, die vom prachtvollsten Wetter begünstigt, auf's Schönste und Beste verlief, hatte sich eine ungeheuere Menschenmenge eingefunden. Den vom Großherzog gestifteten Ehrenpreis und den ersten Preis eroberte der Gießener Ruderelub. Den zweiten Preis erhielt Hanau, den dritten Sachsenhausen, den vierten Oberrad. Nicht erschienen waren der Cölner und Heidelberger Ruderelub. Die Preisvertheilung fand so— gleich nach der Regatta am Teiche selbst statt und Abends wurde zu Ehren des Tages und der Sieger ein Ball im Kursaale abgehalten. Während der Regatta spielte die durch zehn Frankfurter Musiker verstärkte Nauheimer Kurkapelle auf der Insel, indessen die Kapelle„Harmonie“ von hier vor dem Kurhause concertirte. Ein kleines Feuerwerk am Teiche am Abend trug das Seinige zur Erhöhung der Feststimmung bei. Mainz, 17. Juli. Die„M. N.“ erzählen: Auf einem im Rhein bei Kastel liegenden Floß sollte gestern Nachmittag ein Mann verhaftet werden, welcher nicht weniger als 22 Jahre Gefängniß als Militärsträfling zu verbuͤßen hat. Zwei Gendarmen von Kastel fuhren deß⸗ halb auf einem Nachen nach dem Floß, um sich des Menschen zu versichern, doch war dies keine Kleinigkeit. Der Sträfling, von herkulischem Körperbau, drohte dem, der ihn angreife, mit Todtstechen. Da die Beamten sich hierdurch nicht abschrecken ließen, kam es auf dem Floß zu einem Ringkampf, der fürchterlich war. In einem Knäuel wälzten sich die Dreie auf dem Floß umher, wo— bei der Flößer versuchte, die Gendarmen in's Wasser zu werfen. Nach langem Ringen blieben die Wächter des Gesetzes, allerdings mit zerrissenen Kleidungsstücken, Sieger und gelang es ihnen, den Widerspenstigen mit einer Kette zu schließen und der Militärbehörde auszuliefern. Bingen. Im Laufe der verflossenen Woche hatte die hiesige Poltzelbehörde bei mehreren hiesigen Wein— händlern Weinproben entnommen und wurden in Folge dessen in einem Geschäfte über 150 Stück Wein(2) mit gerichtlichem Beschlag belegt. Wie wir welter vernehme soll dieser— Wein(?) fur Rechnung eines auswärtigen großen Hauses hier lagern. Allerlei. Biebrich, 18. Juli. Gestern ist es den eifrigen Bemühungen unserer Poltzei und der hiesigen Gendarmerie gelungen, drei des hier verübten Mordes dringend ver⸗ dächtige Personen in einer hiesigen Wirthschaft zu ver⸗ haften. Die Leiche des Ermordeten konnte bis fetzt nicht recognoseirt werden. Die Verhafteten sind„Stromer“, die sich während des gestrigen Tages in verschiedenen Gasthäusern hier herum trieben und sich durch ihr auf— fälliges Benehmen verdächtig machten. London. Die Ingenkeure, welchen man die Mission anvertraute, das submarine Erdreich zwischen der eng⸗ lischen und französischen Kuͤste wegen des da profeetirten unterseeischen Schienenstranges zu untersuchen, werden schon in den allernächsten Tagen ihren Rapport erstatten und in demselben sich dahin aussprechen, daß die Schaff— ung des Tunnels zwischen Dover und Calais nicht nur erreichbar sei, sondern daß dieses, dem letzten Viertheil unseres Jahrhunderts vorbehaltene Baukunstwerk mit weit weniger Schwierigkeiten verknüpft sein dürfte, als noch bis vor ganz Kurzem angenommen worden war. London, 16. Juli. Gestern war einer der heißesten Tage, der jemals in England dagewesen. Das Ther— mometer zeigte im Schatten 98 Grad Fahrenheit, ein Hitzegrad, der den bis jetzt gekannten(am 22. Juli 1868) um 2 Grad überstieg. Die Hitze kann mit Recht eine tropische genannt werden, da sie sich der von Caleutta am nämlichen Tage des vorhergehenden Jahres gleich— stellte und die von Bombay um 4 Grad überstieg. Entlassene Strafgefangene. In die oberste Reihe der dringenden socialen Aufgaben gehört zweifellos die Sorge für die eutlassenen Strafgefangenen. Das Publikum kann und wird diesem Zweige der Hülfsthätig— keit sich aber erst dann lebhafter zupenden, wenn es überzeugt werden wird, in wie hohem Grade hier ein Bedürfniß vorliegt, und zugleich, daß ein darauf gerichtetes Thun keineswegs so aussichts— los ist, wie Fernstehende meinen oder behaupten. Vor allem muß jener, der guten Sache schäd— liche Wahn—„es hilft ja doch wenig oder nichts, verloren ist verloren“— bestritten werden. Hier waltet dasselbe, in Unkenntniß, Kleinmuth, Trägheit wurzelnde, oft mit Mangel an gutem Willen Hand in Hand gehende, Vorurtheil, welches auch dem kräftigeren Aufblühen der Austalten und Vereine für Besserung verwildeter Jugend, für Irrenpflege, gegen Trunksucht u. s. w. im Wege steht. Allerdings hat die Gesellschaft vollauf Ursache, ihre Kräfte vor Zersplitterung zu bewahren und sie vorzugsweise auf solche Punkte zu richten, wo die Erfolge zu den auf— gewandten Austrengungen im Verhältniß stehen. Wer jedoch den genannten Anstrengungen näher tritt und die erzielten Resultate in's Auge faßt, bemerkt, daß es sich hier nicht um Danaiden— arbeit handelt, sondern um ein wahrhaftes und. fruchtverheißendes Rettungswerk, welches mehr Unterstützung verdient, als es bisher ge— funden hat. Der Liebesdienst hat mit der Sorge für die Familien der Inhaftirten zu beginnen und sich nach deren Entlassung auf ihre eut— sprechende Unterbringung, Arbeitsnachweis, Bei— stand in Rath und That zu erstrecken. Die be— stehenden Hilfs vereine könnten unendlich mehr Segen stiften, wenn sie reichlicher und nachhaltiger ausgestattet würden. In manchen Landestheilen müßten auch neue begründet werden. Einen unheimlichen aber lehrreichen Einblick in dieses Gebiet gibt u. A. der Vortrag, den Eude Januar Pfarrer Stursberg— derselbe Geistliche, welcher sich seit Jahren um Bekämpf— ung der Trunksucht verdient gemacht hat— auf der rheinisch-westfälischen Generalversammlung für Innere Mission in Bonn hielt. Von statistischen Einzelheiten sei hier nur Weniges angeführt. 1. April 1878 bis 1. April 1879 wurden in Rheinland-Westfalen nicht weniger als 21,020 Strafgefangene entlassen, davon in Coblenz 2873, in Duͤsseldorf 2351, in Elberfeld 1893; im Jahre 1880 in Dortmund 1826, in Hagen 1276, in Essen 1868 ꝛc. In fünfzig preußischen Ge— fängnissen(hier sind die 950 Gerichtsgefängnisse und viele kleine, in denen nur kurze Strafen verbüßt werden, ebenso die vom Justizministerium beaufsichtigten Anstalten nicht mitgezählt), stieg die Zahl der Eingezogenen seit 10 Jahren von In dem Zeitraum vom era l 1 welche! Leenüthes 1 ier Lel ud es er Verf el* folk un Wie Fuleberg fin, de slasene folgen ud der sfulche fange, ben det agen nt de Gegnf folgt! lud wie walten, t außer etlich o ig al, A ügen v falle gel sch ab,! scleunig Für Mensche Dringen langt, lehr zu Nachwe —— g Hammel toffeln N. 10. das Pfi bg 3,006 6 5. In den alten preußischen Frovinzen haben sich gleichzeitig die wegen Ver— kechen verhaͤngten Untersuchungen von 11440 ef 17,722, wegen Vergehen von 109,016 auf 136,457 vermehrt, und freigesprochen wurden ton den des Verbrechens Angeschuldigten nur 1½ bis 13 pCt.— Aber- und abermals be— sätigt sich also, in welchem Maße die Gesetzes— dd kerachtung und die Verbrechen zunehmen.— nn welcher sittlichreligiösen Verfassung, in welchem an d bemüthszustande verbreitet sich die Mehrzahl „„ beser Leute über Stadt und Land, und wie fand es um ihre Familien während der Haft brer Versorger! Wohin treiben wir, wenn es 11 fort und fort geht! „ Wie der hungrige Wolf“, so heißt es im Stursberg'schen Vortrage,„sich auf seine Beute „ ürzt, so jagen Kuppler den jüngeren weiblichen 1 Entlassenen nach,.... bis in die Asyle hinein erfolgen sie die Opfer. Mit offenen Armen vird der Entlassene von den auf freiem Fuße fudlichen Leidensgefährten seiner Haft em— fangen, die den Krieg gegen die Gesellschaft, 5 191 F 192.9 * J on der sie sich ausgestoßen glauben, wieder ufgenommen haben.... Für viele Gefangene 8 eannt das Schwerste der Strafe, wenn das Vefängnißthor sich ihnen öffnet. Wie ein Fluch 0 erfolgt sie der Makel des Bestraftseins.... ind wie grausam sind nicht selten die Ver— bvandten, namentlich der besseren Stände. Man i außer sich über die Schande, ob auch nach— bveislich oft Mangel an Zucht, die Nichtgewöhn— ung au Arbeit, Verhätscheln, Gewöhnen an Ver— Nn I nuuͤgen und leichtfertiges Leben den Grund zum den Falle gelegt hat. Vom Verirrten wendet man ch ab, höchsteus bietet man ihm die Mittel zu chleuniger Abreise in's Ungewisse.“ für die Publikum f— Frankfurt, 16. Juli. per Ctr. je nach Qual. M. 3.50— 5.50, Stroh M. 3.—4., Eler das Hundert M. 5.—6., Butter 50 Kilo 80 M., im Detail 1. Qual M. 1.10., 2. Qual. M. 1. Die an⸗ haltende Hitze bewirkte für Gemüse höhere Preise. Kopf— salat kostete 10— 12 Pf., Blumenkohl 50—70 Pf., Spinat 50-60 Pf. die Portion, Kohlrabi 8—10 Pf. das Stück, gelbe Rüben 15—20 Pf. der Bündel, Weißkraut 25 Pf., Wirsing 25 Pf., Heidelbeeren das Liter 15 Pf., Ochsen— fleisch 60— 70 Pf., Kuh- und Rindfleisch 45— 55 Pf., Kalbfleisch 40— 55 Pf., Schweinefleisch 65— 70 Pf., Hammelfleisch 40— 65 Pf., ein Hahn M. 1.80— 2.20, ein Huhn M. 1.60—2., Capaun M. 3., Ente M. 3., Poularden M. 2.50— 70, Gans M. 5—8. Mainz, 15. Juli. Marktpreise. Neue Kartoffeln 100 Kilo M. 12.— 13., Heu per Ctr. M. 4.40— 4.75, Stroh per Ctr. M. 3.80— 4.00, Butter ½ Kilo 80 bis 85 Pf., Butter in Parthien 70— 75 Pf., Eier/ Hundert M. 1.15— 1.20, Handkäse 5— 8 Pf., Blumenkohl 40 bis 50 Pf., Zwiebel ½ Kilo 14— 16 Pf., 1 Gans M. 4.—5., 1 Ente M. 2.— 2.50, 1 Hahn M. 1.50— 1.60, 1 Huhn M. 1.50—1.60, 1 junge Taube 35—45 Pf.— Fruchtbericht. Walzen hiesiger M. 23.25— 23.80, fremder M. 22.00— 23.10, amerlkanischer rother Winter⸗ walzen M. 23.75— 24., Roggen, hiesiger und franz., M. 19.70— 20.50, Gerste, pfälzer, M. 19., franken M. 00.— 00.00, Hafer eff. M. 15.50— 16.25, Reps M. 26.75— 27.25, Rüböl M. 29.50, per Oetober karktbericht. Heu kostete! (Eingesandt.) Friedberg. Wer überzeugend begreifen will, wle angenehm und nöthig eine schaktige Baumallee zwischen Friedberg und Nauheim wäre, der gehe jetzt am Tage von einem der genannten Orte zum andern. Aber Ein⸗ sender ist überzeugt, daß man diese Ansicht auch ohne Ausführung des Ganges theilt und längst getheilt hat. Warum aber sorgt man nicht für die Ausführung? Denn daß die meist krüppelhaften und im Wachsen stehen⸗ gebliebenen Obstbäume am Wiesenweg keinen Schatten werfen, wissen wir Alle. Es wäre schon besser gewesen, wenn man auf der Westseite eine Zwischenpflanzung ge⸗ macht hätte; wenn man sehr öͤkonomisch hätte sein wollen, mit großblätterigen Kirschbäumen; ganz geeignet aber sind Roßkastanien und Linden, wenn man auf einen Ertrag dabei nicht sieht. Man frage doch Herrn Sießmayer in dieser Sache. Oder möchte man nicht, weil man dadurch für Nauheim einen Abtrag befürchtet? Dann wäre Ein⸗ sender anderer Ansicht: Einsender ist fest überzeugt, daß eine schattige Baumallee den beiden Städten Vortheil bringt, abgesehen von der Annehmlichkeit für Diejenigen, die Geschäfte halber ꝛc. herüber und hinüber müssen. Wäre diese Angelegenheit nicht auch Sache des Taunus⸗ elubs, wenn nicht bezüglich der Ausführung aus seinen Mitteln, doch in Beziehung auf nicht rastende Anregung und Vorstelligmachung an geeigneter Stelle, damit im nächsten Herbste schon das hier Nöthige geschähe? Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Literarisches. Die Ungeliebten. Daheim.(Forts.)— Wallen⸗ Sache, Fürwahr, hier öffnet sich für werkthätige 3 7 Eine historische Studie von Th. Schott. 0 enz 5 g 9 cbeitsf 1d das 55] Das„ 15 hen“. Eine Familien-Erinnerung von 3. 0 Nenschenfreunde ein Ar el Sse. as aufs von Reuß.— Als Eskimo unter den Eskimos. Mit perden Dringendste nach treuem, geschicktem Anbau ver- zwei Illustr.— Die Geheimnisse der Weinkeller. Von unt, 1 angt, wenn nicht der Strafvollzug mehr und 81 8 1 e eee einer 8. 5 Font alten Stadt. it Illustr.— Silber im Meerwasser.— uren nehr An Verderben 15 Zeitgenossenschaft und Gesundheitsrath.— Mit zwei illustr. Beilagen.— Um— rtbeil ALachwelt werden soll! schau in fernen Landen. der dildetet Handel und Verkehr.(Eingesandt.) J. w. 0 Friedberg, 16. Juli. Wochenmarkt. Butter kostete Leise Anfragen. * er Pfd. M. 0.90—1., Eier 1 Stück 6 Pf. 1) Sollte man hier nicht eine Reihe Baͤume der Gießen, 16. Juli. Wochenmarkt. Butter per Pf . er Stück M. 1.40— 1.70, Ochsenfleisch 66 Pf. per Pfund kuh und Nindfleisch 50 Pf., Kalbfleisch 40— 44 Pf. n vas Pfund 1525 Pf. aerung 290 Pf., Eier 1 Stück 6 Pf., Käse per Stück 5— 10 Pf., solche Tauben das Paar 60— 80 Pf., Hübner ver Stück N. 0.90— 1.30, Habnen per Stück M. 0.60— 1.10, Enten Dammelfleisch 60—66 Pf., Schweineflelsch 64 Pf., Kar⸗ Age faßt offeln per 100 Kilo M. 5.75—6., neue Kartoffeln 100 Kilo 8 N. 10.—12., Zwiebeln per Ctr. M. 18.—20., Kirschen . Kaiserstraße entlang pflanzen? Was sagt das Kreis⸗ gesundheitsamt dazu? Was unser Verschönerungsverein? Was unsere vorsorgende, thätige Gemeindeverwaltung? In anderen Städten pflanzt man Bäume immer mehr „auf freie Plätze und an Straßen. , 2) Könnte es verehrliche Stadtverwaltung nicht er— möglichen, daß auf den nördlichen Theil der Seewiese Bäume gesetzt würden, damit wir dort unsere Volks— zusammenkünfte und Volksfeste unter dem Schatten der— selben abhalten könnten? M. 29.60.— Viehmarkt. Ochsen 1. Qual. M. 64. eld⸗Caurs. 2. Qual. M. 60., Kühe 1. Qual. M. 56., 2. Qual. 0 19 5 2 7. M. 15.—52., Kälber das Pfd. 50 Pf., Schweine das F g Pfd. 55—62 Pf. 20 Wr 3 M. 2 2 1 N 5— Brodpreise vom 16. Juli. bis 1. August. Englische Sovereigns⸗„20 41—40 Nach eigener Angabe der Bäcker. Kussische Imperiales„ 16 . 1 N f Ducaten.*„ 9 55—59 Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach„ al marco.„ 9 59—64 unverändert. Dollars in Gold.*„ 4 20-23 Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 16. Juli bis 1. August. Volksbad. Nach eigener Angabe der Metzger. Wasserwärme am 17. Juli: 180 Reaumur. Walter. Pfennig⸗Sparkasse. Sammelstellen. Einlagen. Betrag. M. Pf Uebertrag vom 9. Juli 7095][ 3393 55 1. C. Bindernagel 57 29 85 2. W. Bernbeck f 162 7 80 3. Ph. Billau. 118 63 30 4. Th. Kranz 106 56 40 5. H. Flaschenträger. 90 52 40 7628[3669 30 NB. Uebertrag Einleger 732. Neue Einleger 9. Gesammt⸗Einleger 741. Friedberg den 16. Juli 1881. Haupt⸗Sammelstelle: Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein, e. G. Briefkasten. Abonnent M. in Gambach. Reelamationen über ausgebliebene Nummern sind stets an das zustän⸗ dige Postamt zu richten. Es ist dies schon so oft betont werden, daß man es schließlich sich doch merken könnte. Die Expedition des Oberh. Anz. 0 5 Holzversteigerung. Freitag den 22. Juli l. J., bon Vormittags 10 Uh unn, werden in den ls nngen zu Hof Hasselheck 5 5 f 4 Raummeter Eichen⸗Schälscheiter, Schälknüppel, 1 1„ Stöcke und 6453 Wellen Eichen⸗Schälreisig U meistbietend versteigert a. Len Die Zusammenkunft ist im Schälschlag am Dre e rnärker. — Frtebberg den 14. Juli 1881. n anblick In Auftrag der Freiherrlich von N . waltung zu Rüdesheim: Heidt. 22,2„ „gelbe 2503 He 2 din, de-Verkauf 4 Pferde- Verkauf. un 2525 Freitag den 29. Juli d. J., Vormittags 11 Uh werden im Remonte-Depot Ulrichstein, bof, 4 Stück ausrangirte noch brauchbare Remont Pferde, 1 einjähriges und 1 diesjähriges Fohlen öffen i llich meistbietend gegen Baarzahlung verkauft. 4 Bedingungen werden im Termin bekannt gemacht. Ulrichstein den 14. Juli 1881. 5 Königliche Remonte-Depot-Administration eee Feinsten Apfelgelee empfiehlt zu billigem Preis Ein junges kräftiges sucht Stelle bei Kindern. Näheres b. d. Exp. d. Anz. N Mädchen Freiherrlich von Ritter'schen Wald— Ritter'schen Gutsver— Vorwerk Selgen— — Flac. à 60 Pf. und M. 1.20. 1 Eau capillaire de Guinine in Flasch. à 80 Pf. und Fr. Hilbrecht Wittwe. g J. d. Windecker, Hof- Lieferant. und Manschetten ze. 2399 — 3 st 1 f Holzversteigerung r in den Waldungen des Großh. Hauses der Oberförsterei Ober- Rosbach. Es werden 1) Freitag den 22. Juli, Morgens 8 Uhr, in dem Ober-Rosbacher Gemeindewald, Distrikt Mainzer⸗ hecke, Schlag I: 400 schäleichene Baumstützen, 8 Raummeter schäleichene Scheiter, i⸗ 20 i 5 Knüppel, 9400 schäleichene Wellen, 7 Raummeter eichene Stöcke(Hauspäne) und 2) Dienstag den 26. Juli, Morgens 9 Uhr, im Distrikt Burgwald, Schlug XIV: 200 schäleichene Baumstüßen, 132 Naummeter schäleichene Knüppel, 12300 schäleichene Wellen 28 Raummeter eichene Stöcke r, versteigert. Ober⸗-Rosbach, 16. Juli 1881. e⸗ Großherzogliche Oberförsterel Ober⸗Rosbach. t⸗ 2531 Stack. Haarbalsam. Bestes Mittel um das Wachsthum der fordern und das Ausfallen derselben zu verhindern. M. 1.50. Haarfärbemittel in blauen Flasch. mit Gebrauchs anwetsung à 2 Mark. Haare zu In Versteigerung. 2537 Montag den 25. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen sämmtliche Weinvorräthe, sowie sonstiges Inventar, der Firma Jockel& Fendt gehörig, in der Wohnung der Carl Jockel II. Wittwe öffentlich gegen Baarzahlung versteigert werden. Proben können Samstag den 23. d. Mts., Vormit⸗ tags von 10— 12 Uhr, und am Versteigerungstage ge⸗ nommen werden. Hungen, 16. Juli 1881. Großherzogliches Ortsgericht Hungen. Bender. Lackbranche. Ein junger Mann, der mit der Lackbranche vertraut ist, sucht Stellung auf dem Comptoir oder als Rei- sender. Mit Prima-Referenzen kann auf Ansuchen, das unter Chiffre B. P. 58 an die Annoncen-Expedition R. Mosse, Berlin, zu richten ist, gedient werden 9 f Neue holländische Vollhäringe bei K. Friedrich. Herrenkragen nur direet bezogen bei N. 2487 Wilhelm Fertsch. —— J. hessischer Feuerwehrtag! in Friedberg. Zum Festessen Sonntag 2 Uhr laden wir freundlichst ein und bitten die Anmeldungen dazu bis zum 20. d. im Ser Trapp zu machen. Das Fest⸗-Comits. 2541 n Bekanntmachung. Die definitiven Obligationen des 4 Anlehens der Stadt Gießen von 1881 sind gegen Rückgabe der betreffenden Interimsscheine von heute ab durch die Emissionsstellen zu beziehen. Gießen den 15. Juli 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 2535 A. Bramm. 52 Allen Besuchern Frankfurts aus Friedberg und der Wetterau zur Nachricht, daß sich die Restauration Simon in nächster Nähe der Westbahnhöfe, am Eingange in die Gallusgasse, Neue Mainzerstraße Nr. 34 befindet. Anerkannt gute Küche. Vorzügliches Bier. Billige und 9 Bedienung. Frankfurt a. M.— ee Uicotinfreie Cigarren von Dr. R. Kissling& Co., Bremen. Unter amtlicher Controle. Patentirt in verschiedenen Ländern. Milder Geschmack, feinstes Aroma. Nicht theurer als andere Cigarren. Zu haben in den meisten grösseren Handlungen. Em- pfohlen von wissenschaftlichen und anderen Zeitschriften, u. A. Berliner klinische Wochenschrift (1880, Nr. 33), Deutsches Familienblatt(1881, Nr. 3), Daheim(1881, Nr. 18), Leipziger Illustrirte Zeitung 1881 Nr. 1967). Atteste erster Chemiker und ärztlicher Autoritäten. U. A. schreibt uns Seine e Herr Dr. v. Lauer, Leibarzt Sr. Majestät des Kaisers und Königs, Generalstabsarzt der Armee, wirklicher Geheimer Obermedieinalrath und Professor in Berlin,„... 0 können diese „Tabake, beziehungsweise Cigarren allerdings denjenigen Personen empfohlen werden, deren Nerven, „sei es im Allgemeinen, sei es in besonderen Gebieten dureh Tabaksmissbrauch oder durch andere Ursache „in einen Zustand krankhaft gesteigerter Reizbarkeit versetzt worden sind und welche der Gewohnheit „des Rauchens nicht entsagen wollen.“ Niederlage bei Georg Gross, Friedberg. 2546 Hd in Friedberg und Bad⸗ Nauheim: Neuer praktischer erteile Veorräthig bei Carl für das geschäftliche und gesellige Leben. 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Gasthaus„Zur post⸗ ö in ene 2500 Preis ⸗Kegel⸗ Schieben vom 17. Juli bis 14. August. Am 17. Juli sindet freies Vorspiel statt. Am 24. Juli findet Harmonie⸗ und Tauzmusik 7a Curner-Cricot-Jacken 2497 bei Friedberg. Heinrich Diehl, Usagasse. Am 16. Juli wurde auf dem Wege von Friedberg nach Staden ein schwarzer Sommer-Ueberzieher ver⸗ loren. Dem redlichen Finder eine gute Belohnung. Abzugeben an die Expedition d. Anz. oder an Gastwirth, Bingmer zu Staden. 2540 Unterjaden& Unterhosen e. aleo Gründlicher Clavier⸗Unterricht. Der Unterzeichnete, der 3 Jahre die Frankfurter Musikschule mit Erfolg besucht hat und dem die besten Zeugnisse zur Seite stehen, empfiehlt sich dem geehrten Publikum Nauheims und der Umgegend als Clavier— Lehrer. Bad⸗Nauheim. 2529 Lorenz Müller, Reinhardstraße 272. Ein goldenes Medaillon wurde gefunden. Von wem? sagt d. Exp. d. Anz. 2542 Wetterauer Rahmkäse, fein uud zartschmeckend, eirea ¾ Pfund wiegend, em—⸗ pfiehlt 2544 Fr. Hilbrecht Wittwe. Militär- u. halbs. 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