Ang. 1 ö . 18 81.„ 2 Samstag den 19. Marz M34. Oberhessischer Anzeiger. Wird hler und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. ———— äüẽ— Betreffend: Das Militär⸗Ersatz⸗Geschäft pro 1881. Amtlicher Theil. Friedberg den 16. März 1881. Bekanntmachung. Das diesjährige Musterungs⸗Geschäft wird für den diesseitigen Kreis zu Friedberg im Nathhaussaale in folgender Weise vorgenommen: Mittwoch den 20. April l. J., Vormittags 9 Uhr, Musterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Assenheim, Bad⸗ Nauheim, Bauernheim, Beienheim, Bodenrod, Boͤnstadt, Bruchen- brücken, Büdesheim, Burg-Gräfenrode und Butzbach. Donnerstag den 21. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Musterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Dorheim, Dorn⸗Assenheim, Dortelweil, Fauerbach b. Fr., Fauerbach v. d. H. und Friedberg. N 5„ Freitag den 22. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Musterung der Militärplichtigen aus den Gemeinden: Gambach, Griedel, Groß⸗Karben, Harheim, Hausen mit Oes, Heldenbergen und Hoch-Weisel. * Samstag den 23. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Musterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Holzhausen, Ilbenstadt, Kaichen, Klein-Karben, Kirch-Göns, Kloppenheim, Langenhain mit Ziegenberg, Maibach, Massenh im, Melbach, Münster, Muͤnzen berg und Nieder-Erlenbach. Montag den 25. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Musterung der Militarpflichtigen aus den Gemeinden: Nieder-Eschbach, Nieder⸗Florstadt, Nieder-Mörlen, Nieder-Rosbach, Nieder-Weisel, Nieder-Wöͤllstadt und Ober-Erlenbach. Dienstag den 26. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Musterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Ober-Eschbach, Ober⸗Florstadt, Ober⸗Mörlen, Ober-Rosbach, Ober-Wöllstadt, Ockstadt, Okarben, Oppershofen, Ossenheim, Ostheim und Petterweil. Mittwoch den 27. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Musterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Pohl-Goͤns, Reichelsheim, Rendel, Rockenberg, Rodheim, Rödgen, Schwalheim, Soͤdel, Staden, Stammheim und Steinfurth. Donnerstag den 28. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Musterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Trais-Muüͤnzen— berg, Vilbel, Weckesheim, Wickstadt, Wisselsheim, Woͤlfersheim und Wohnbach. Freitag den 29. April l. J., Vormittags 8 Uhr, im Rathhaussaale zu Friedberg: Loosziehung sämmtlicher Militärpflichtigen des Kreises Friedberg. In den genannten Musterungsterminen haben sich sämmtliche Militärpflichtige des Jahrgangs 1861 mit Ausnahme der zum einjährig— freiwilligen Dienst Berechtigten, sowie derjenigen Militärpflichtigen der früheren Jahrgänge, welche bis jetzt eine definitive Entscheidung noch nicht erhalten haben, pünktlich, nüchtern und reinlich gekleidet einzu— finden. Diejenigen Militärpflichtigen, welche zum zweiten oder dritten Male erscheinen, haben ihre Gestellungsscheine mitzubringen. Fur Militärpflichtige, welche durch Krankheit am Erscheinen verhindert sind, ist im Termin ein ärztliches Attest zu übergeben. Nach§ 65 der Ersatz⸗Ordnung ist das Erscheinen der Losungs— berechtigten zum Loosen nicht erforderlich, es wird vielmehr in diesem Falle durch ein Mitglied der Ersatz-Commission die Loosungsnummer für den einzelnen Militärpflichtigen gezogen. Diejenigen dagegen, welche bei der Musterung unentschuldigt aus⸗ bleiben, verlieren das Recht, an der Loosung theilzunehmen und können keinen Anspruch auf Berücksichtigung aus Reclamationsgründen erheben. Außerdem wird gegen dieselben das im§ 48 der Ersatz-Ordnung an⸗ gedeutete Strafverfahren eingeleitet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien haben sämmtliche Ihrer Gemeinde angehörigen oder in Ihrer Gemeinde gestellungspflichtigen Militärpflichtige— die auswärts sich aufhaltenden schriftlich— auf Grund der Ihnen kurzer Hand wieder zugehenden Stammrollen zu der Musterung vorzuladen und eine Bescheinigung über die erfolgte Vor⸗ ladung der Stammrolle beizufügen. Körperliche Gebrechen der Militärpflichtigen, welche durch die vorzunehmende ärztliche Untersuchung nicht unbedingt constatirt werden können, wie Harthoͤrigkeit, Schwachsinnigkeit ꝛc. sind durch amtlich aus⸗ gestellte Zeugnisse des Geistlichen, Lehrers, Bürgermeisters c. nach⸗ zuweisen. Wer an Epilepsie(Fallsucht) zu leiden behauptet, hat auf eigene Kosten drei Zeugen zu stellen, welche das Vorhandensein eidlich zu erhärten haben. Wenn ein Militärpflichtiger wegen Gebrechen oder Krankheit persönlich zu erscheinen nicht im Stande ist, oder wenn er sich in gerichtlicher Haft befindet, so ist darüber ein auf persönlicher Anschauung beruhendes Zeugniß des Arztes und der Bürgermeisterei begiehungsweise eine Bescheinigung des Gerichts zu erbringen. Ist ein Militärpflichtiger wegen gerichtlicher Bestrafung des Militärdienstes unwürdig, haben die Großherzoglichen Bürgermeistereien hierauf auf⸗ merksam zu machen und hierüber die erforderlichen Nachweise amtlich zu erwirken und vorzulegen. Die Verhandlungen über die Zurückstellungsgesuche sind, insoweit es noch nicht geschehen, sofort und längstens im Termin vorzulegen. Wenn die Zurückstellung auf die Arbeits-Unfähigkeit eines Familien⸗ angehoͤrigen gegründet wird, so hat der betreffende Familienangehoͤrige sich selbst persoͤnlich im Termine vor der Ersatz-Commission einzufinden. Reclamationen, welche der Ersatz-Commission nicht vorgelegen haben, werden von der Großherzoglichen Ober-Ersatz-Commission unnachsichtlich zurückgewiesen und nur dann berücksichtigt, wenn die Veranlassung zu der Reclamation erst nach dem Kreis-Ersatzgeschaͤft entstanden ist.— Mit dem Kreisersatzgeschäft ist die Classification der Reserve- und Landwehr-Mannschaften sowie der Ersatz-Reservisten I. Classe verbunden. Nach Erledigung der Zurückstellungsgesuche findet an den oben bezeich— neten Tagen die Classificirung derselben rücksichtlich ihrer haͤuslichen und gewerblichen Verhältnisse statt. Es haben daher Diejenigen der⸗ selben, welche im Falle einer Einberufung auf Zurückstellung Anspruch machen zu konnen glauben, an den bezeichneten Tagen, Vormittags 11 Uhr, zu erscheinen und ihre Gesuche, welche sofort bei dem Unter⸗ zeichneten einzureichen sind, näher zu begründen. Die Großherzoglichen Bürgermeister oder Beigeordneten haben mit den Militärpflichtigen ihrer Gemeinden anwesend zu sein und dafür zu sorgen, daß die Letzteren zur bestimmten Zeit zur Stelle sind, nüchtern und reinlich gekleidet erscheinen und während des Musterungs— geschaͤfts ein anständiges und ruhiges Verhalten beobachten Der Civilvorsitzende der Großh.-Ersatz-Commission des K reises Friedberg. Dr. Braden. Der Civil-Vorsitzende der Großherzoglichen Ersatz-Commission des Kreises Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises und den Großherzoglichen Polizei-Commissär zu Wickstadt. pflichtigen, welche gestellungspflichtig sind, Bestimmungen pünktlich zur Ausführung kommen. Betreffend: Das Feuerlöschwesen im Großherzogthum. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Die vorstehende Bekanntmachung wollen Sie alsbald in Ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise speciell darnach bedeuten und sich selbst darnach bemessen, auch dafür sorgen, daß die gegebenen veröffentlichen, die Militär Dr. Braden. Friedberg am 17. Maͤrz 1881. Bürgermeistereien des Kreises. Sie wollen binnen 8 Tagen eingehenden Bericht darüber erstatten, ob und in welcher Weise§ 3 und 6 der Allerhoͤchsten Verordnung vom 21. Marz 1857 betr. die Loͤschung der Feuersbrünste in Ihren resp. Gemeinden zur Durchführung gelangt sind. in deren Gemeinden noch keine freiwilligen Feuerwehren bestehen, beauftragen wir, mit dem Gemeinderath eingehend Diejenigen von Ihnen, die Moͤglichkeit der Gesetz Umstand Betreff bringen Errichtung vom und Entwickelung freiwilliger Feuerwehren in groͤßerem Maaße, um in einer Reihe von hierzu geeigneten N a 2 einer solchen zu berathen und uns 10. September 1878, betr. genügen wird, Initiative der Gemeindevorstaände und Gemeinde end: Die Ausführung des Gesetzes gegen die Nachstehendes Verzeichniß(VII) wir zur offentlichen Kenntniß. Friedberg den 5. Marz 1881. demnächst(in 4 Wochen) Vorl die Landes⸗Brandversicherungs-⸗Anstalt, die als früher möglich war, zu foͤrdern und glauben, daß ein Hinweis auf diesen lliger Feuerwehren durch eigene der auf Grund des Reichs age 0 machen. ittel gegeben Gemeinden den Anstoß zur Angehörigen zu geben. Bekanntmachung. gemeingefährlichen Vestrebungen der Socialdemokratie. gesetzes vom 21. October Win bemerken in sind, durch finanzielle Unterstüzung die Bildung Bildung freiwi Dr. Braden. 1878 weiter verbotenen Vereine und Druckschriften Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Auf Grund des Reichsgesetzes gegen die gemeingef 1. Vereine. Datum der Datum der Datum der Bekanntmachung f 1 Bekanntmachung 0 Bekanntmachung des N Bezeichnung der Druckschrift. des 1%% Bezeichnung der Druckschrift. 8 8 Bezeichn des Vereins. 880. 1 N zügen e en gresses: Die auswärtige Verkehrsstelle: Verlage des„Soeialdemokrat“, Central⸗ 10. Dez. 217. Die Mitgliedschaft der socialistischen Ar- e Walther“..* organ der deutschen Socialdemokratie beiterpartet Deutschlands in Mainz. 18. Sept. 350. Das Flugblatt mit der Ueberschelft Pfaffen, A. Herter, Industrlehalle, Riesbach⸗Züri 14. Dez. 218. Der freireligtöse Sängerelub in Mannheim: n oder ein Raddauabend bei Stöckern“.(Schweiz) im Jahre 1880 erschienene zweite Druck angeblich von A. Schultze in Berlin. vermehrte Auflage der nicht periodischen 2. Druckschristen. 22. Sept. 351. Die im Verlag von Jacob Dirnböck's Buch— Druckschrift:„Stiebers Verdruß. Geheim⸗ a. Periodische handlung(G. Draudt) zu Wien, 1 Herren⸗ schrift zur Sicherung des Briefverkehrs in, 2. gasse 3, erschienene nicht periodische Druck— und mit Deutschland und anderen Ländern, g Bezeichnung der Druckschrift. schrift:„Vertheidigungsrede, gehalten im in denen die Reaction ihr Wesen treibt“. 10. Sept. 200. Die vom 5. und 20. Juni, 5. und 20. Juli, Krakauer Schwurgerichtssaale am 13. April— Vgl. Nr. 317.— sowie vom H. und 20. August 1880 datirten 1880 im Prozeß der polnischen Soelallsten“.] 12. Nov. 363. Das mit der Unterschrift:„Redaction und Nummern 7, 8, 9, 11 und 12 der in der Von Or. Joseph Rosenblatt, Docenten der Expedition des Soelaldemokrat“ versehene Imprimerie H. Albert zu Lyon, Quai de la Jagiellonischen Universität und Vertheldiger Flugblatt: Wie man den Soeialdemokrat Guillotière 6, gedruckten und von M. Leeluse in Strafsachen, übersetzt von Edm. Miklewiez. abonnirt“. 5 S Cloud bel Paris, Rue Royale 28 e 380 D 8 N 5 2 5 5 eee e 28. Sept. 352. 5 1 Anek 3 n d Ver 14. Nov. 364. Das in der Schweizerischen Vereinsbuch⸗ Revue soefaliete“. 1 N bee ehe 1 Leden de 4 Separgi 1* IRR N— 1 0e U 5 esse: er N S b 30. Oet. 201. Die Nr. 255 der n J. H. W. Dietz ver Tauscher, obere Klus 6, Hirslanden Zurich“ Flu 1 Ae zwokrat hergestellte legten und von Wilhelm Blos redigirten 5 g* 55 1 1 9 47 10 0 0 erschrift:„Die Schand— 8 e e A erschtenene Flugblatt mit der Ueberschrift: wirthschaft im Reich“ und dem Datum: „Gerichtszeitung“, Tageblatt für Hamburg, Soclalistische Arbeiterpartei Deutschlands;. a; un Altona und Umgegend vom Sonnabend dem r 155* Soel 17 7 10 5„Deutschland im November 1880“. 30. Octob 1880 an die deutschen Soelallsten und socialtstischen, 0 N 0 3 f 30. Oetober 1880. Vereine im Auslande“ und der Unterschrift: 21. Nov. 365. Die gedruckten Lieder:„Die Arbeitsmänner““, 5. Nov. 202. Die Nr. 255 der periodischen Druckschrift:„Zürich den 14. September 1880. Mit„Aufmunterung“,„Den Dummen“,„Den „Crimmitschau-Meeraner Tagespost“ vom soctaldemokratischem Gruß! Die auswärtige Zufriedenen“,„Die Welt, ein Orchester“, 2. November 1880. Verkehrsstelle: Walther“.„Den Jungfrauen“,„Den Vermittlern“. 10. Nov. 203. Die Nummern 40 und 42 des Wochen 30. Sept. 353. Das ohne Angabe des Verlegers in der] 23. Nov. 366. Die in der Volksbuchhandlung(J. Franz) blattes der New-Vorker Volkszeitung vom soctaldemokratischen Genossenschafts- Buch- zu Zürich im Jahr 1876 erschienene nicht 2. und 16. October 1880. druckerei der„Freiheit“ zu London gedruckte perlodische Druckschrift:„Blut-Rosen“, so⸗ 15. Nov. 204. Die Nr. 1 der periodischen Druckschrift Flugblatt mit der Ueberschrift:„An die ctalpolitische Gedichte von F. W. Dornbusch „Abendblatt für Crimmitschau und Um„unteren“ Postbeamten! Leidensgenossen!“ Arbeiter. 1 gegend“ vom 10. November 1880. 5. Oct. 354. Die in der socialdemokratischen Genossen.„ 367. Die im Jahr 1879 im Verlag der Schwel⸗ b. Nichtperiodische. eee 8 0 993 0 0 ee zu Ke 5* 5 A 5 N 01, Great Titchfteld Street, Oxfor tree Zürich erschienene n der Schweizerischen 21. Aug. 344. 1 N 5 der Ueberschrift:„An W, gedruckte nicht perlodische Druckschrift: Bean dne dera e 2 8 15 A. 8 1„Die Ursache der Krystallformen. Monistische des, Namens des Verfassers gedruckte nicht (Schwei g W. 4 Mach ena Beleuchtung der einheitlichen Grundursache periodische Schrift:„Die soelale Baukunst“, 8 n Erscheinenden der Naturformen und Naturkräfte“ von 10. und 11. Heft. Organ der soelalistischen Arbeiterpartei Eugen Bulla. 1. Dez. 368. Die Druckschrift:„Begeh Ssü Deutschlands: Der Soeialdemokrat“. Druck] 6. Oct. 355. Das ohneulngabe des Verlegers oder Druckers Wc Kriminal justl d Ur 2 8 8 rde der Schweizerischen Vereins- Buchdruckerei erschlenene Flugblatt mit der Ueberschrift: Mane 45 0 9 8 assungssünden des Zürich Hottingen. Partei enossen“ 5 und der Unterschrift: en 197. J ee 31. Aug. 345. Das in Altona verbreitete Flugblatt, be—„Deutschland den 18. September 1880. Wetterau 1880. Verlag von Andreas Flor. . welchem Die Parteivertretung 1 0, 13. Dez. 5e 5 Ausgewiesene“ mit der vom soclaldemokratischen Standpunkte aus 8 79 0 ufschrift:„Der Ertrag ist für die Familien von der Betheiligung an der Sedanfeier 9. Oet. 356. Das ohne Angabe des Verlegers erschtenene, der aus Berlin und ede Aae 10 in der Druckerei„der soelaldemokratischen N U 0 abgemahnt wird. Propaganda“ gedruckte Flugblatt mit d bestimmt“. Ohne Angabe des Verlegers, 4. Sept. 346. Die im Selbstverlag des Verfassers F. Josef u 11715 e e Flugbla 8 W Herausgebers, Verfassers und Druckers. f Dittrich zu Schandau im Jahr 1872 er eberschrift:„Soelaldemokraten Berlins Die im Verl 1 i„ 5 5 N 8 ö f und der Unterschrift:„Vorwärts. Unser 16. Dez. 370. Die im Verlage von A. Herter zu Riesbach⸗ K Aich 2 42 N von Loosungswort sel Brod und Freiheit“. Zürich(Schweiz), Industriehalle erschlenene — chars Oaͤrtner zu Dresden, große 18. Oet. 357. Der im Verlage der Volksbuchhandlung zu und in der Schweizerischen Vereinsbuch- . Nr. 11 gedruckte nicht perlo Hottingen⸗Zürich erschtenene illustrirte Volks- druckerel zu Hottingen-Zürich gedruckte nicht 0 81 f 5 J N„Sendschreiben 9 15 kalender für das Jahr 1881, fünfter Jahr— pertodische Druckschrift: Was die Soelal- 5 5 tbü 2 10 an die deutschen Spleß⸗ gang, mit dem Titel:„Der Republikaner“. demokraten sind und was sie wollen“. 1 ent 5 kastbürger“. 121. Oct. 358. Der Wahlaufruf:„Wähler des 22. Wahl;„ 371. Das von den vereinigten Socialisten zu Sept. 347. Die ohne Angabe des Druckers und Ver kreises“, unterzeichnet: Das Wahleomité London im September 1880 herausgegebene, legers erschtenene nicht vertodische Druck⸗ für die Wahl Webermeister Robert Müllers in der soelaldemokratischen Genossenschafts s schrift:„Der Congreß der deutschen Soelal— in Reichenbach i. Vgtl. Verleger: Max buchdruckerei, Freiheit“ zu London erschienene 98 demokratie 1880“, enthaltend eine Darstell⸗ Bretschneider in Dresden. Druck von Flugblatt:„An die deutschen Soclallsten“ ung der Verhandlungen auf einem vom H. Zumbusch& Comp. in Dresden. London im September 1880; Expedient 5 20. bis 23. August 1880 in Schloß Wyden 22. Oct. 309. Die in der Schweizerischen Vereinsbuch— J. Nevoe 22, Perey Street. 2 . ae e druckerel Hottingen⸗Zürich gedruckte und 21. Dez. 472. Das im Verlag und Druck des„Soeial— N e* 707 er Volks buchhandlung im Jahr 1880 erschlenene nicht perkodische demokrat“ bei A. Herter, Industriehalle, f 40 Jur ch 1880 erschtenene nicht Druckschrift:„Revanche!“, Episode aus den Rlesbach-Zürich, erschienene Flugblatt, be⸗ 5 perlodische T ruckschrift:„Ein neues Winter— Tagen der Commune von Leon Cladel. Aus titelt:„Die Herrschaft der Verbrecher“, ein e See 1 Deut dem Französischen übersetzt. Mit einem Separatabdruck aus 44 des Soclaldemokral 5 1 0 un 5 1 M O1 N 1 Sitte. Neue Auflage im. Nov. 36 8 K 700 Ne 1 1 24. Dez. 473. Das in der Schweizerischen Vereins buch! eig luslage⸗ n* 1. Nov. 360. Die Druckschrift:„Nieder mit den Juden“ dc. druckerel zu Zürich-Hottingen gedruckt nd Orig naltepte. Den Herren Staats und von Philoleth, Druck und Verlag von von d im V 5085 Jen ge rue 9 Gesellschaftsrettern gewidmet“— ogl. Nr. 19 C. Ulrich in Offenbach 9 zi dem i Verlage A. Herter in Zürlch⸗ und 237. 4 0 De 105 10 0 0 9. 175 Paesee ce de Industriehalle, erschels 5 J. 361. er soekaldemokrati 0 5 nenden Wochenb:„Der 13 18. Sept. 349. Das ohne Angabe des Druckers und Ver— b schaftsbuchdruckerel Nr dna net bee 1 N mit, der Ueber⸗ W 101, Great Titchsield Street, Oyford deutscher Zunge“ herausgegebene Flugblatt* schrift:„Soeialistischeslrbetterpartel Deussch Street, gedruckte nicht perlodische Druck⸗ mit der Ueberschrift:„An das arbeitende r An die en und Ver schrift:„Taktik“ contra„Freiheit“. Ein Volk!“ 5 9 nigungen von esinnungsgenossen aller Wort z Angriff 1 0 9 Länder, welche an den füngsten e der ee ee. 8 29. Dez. 474. Das ohne Angabe des Druckers oder Her. deutschen Soclaldemokratie Begrüßung und führern zum Trutz 0 5 15 nes W fl. ausgebers als Flugblatt erschlenene Gedicht: Zustimmungsadressen gerichtet haben“ und 12. Nov. 362. Die in der Schwei 0 00 1 8b 97 Das Grab zu Otkensen mit der nie der Unterschrift?„Im Auftrage des Con⸗ zerischen Vereinsbuch- schrift:„Zum Besten der aus Hamburg ährlichen Bestrebungen der Soctaldemokratie vom Verzeichniß VII. 21. October 1878 sind ferner verboten worden; druckerei Zürich-Hottingen gedruckte und im Ausgewiesenen“.. — —...———— 8 n——— 222 ͤ 2 —— d 0 eigen 7 „ 5 5 77 n „ vue 4 1 dieser Bekanntmachung —— — 12 tegen zwei Stimmen ergeben hat und Mittwoch den 18. Mas l. J. 9 1 7 getreffend: Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Nachdem die auf den 14. laufenden Monats festgesetzte Abstimmung wird das Abst 3 kommenden Monats auf dem Rechtsbestandigkeit der Abstimmung innerhalb der Friedberg den 14. Maͤrz 1881. 1036 W. A. Grüninger zu Butzbach beabsichtigt in seiner Hofraithe Flur 1 Nr. 614 zu Bemerken zur Kenntniß der Interessenten gebracht, an bei dem unterzeichneten Kreisamt bei Meidung des Ausschlusses Dorgenannten Frist liegen Pläne und Acten auf der Großherzoglichen Bürgermeisterei Bußbach de Großherzogliches Kreisamt Friedberg. wvird dies mit dem Friedberg den 17. März 1881. 1048 Die Jahrmärkte zu Herchenhalin werden im IJ und 2 Schotten den 9. März 1881. Bürgermeistereibureau zu Ilbenstadt offen gelegt, Johannimarkt Montag den 20., Bekanntmachung. Ilbenstadt. in rubricirter Sach immungsprotokoll 14 Tage lang von Samstag . mit dem Anfüge Offenlegungsfrist bei dem Kreisausschuß des Kre Bekanntma chung. Bu gelte Bekanntmachung. Jahre 1881 nicht wie im Kalender angegeben, sondern wie folgt abgehalten: 1) Walpurgismarkt daß Einwendungen gegen diese Dienstag den 21. und Mittwoch den 22. Juni l. e stattgefunden und Annahme des Projectes den 19. laufenden Monats bis Samstag den n, daß Einwendungen gegen Zulässigkeit oder ises Friedberg geltend gemacht werden müssen. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. bach eine Dampfkesselanlage zu machen. Es Anlage binnen 14 Tagen vom Erscheinen nd gemacht werden müssen. Innerhalb der n Interessenten offen. Dr. Braden. Dienstag den 17. J., was man hiermit zur allgemeinen Kenntniß bringt. Großherzogliches Kreisamt Schotten. Dr. Dietzsch. Betreffend: Die Revision der Hypothekenbücher vom Jahr 1880/81. An sämmtliche Ortsgerichte des Amtsgerichts Friedberg. Wir benachrichtigen Sie, daß in der 5 an, pfandtabelle vor zu unterziehen und stattgehabte Mangel zu beseiti Friedberg am 18. Marz 1881. die seit der letzten Revision stattgehabten Einträge und Loͤschungen nebst dem dem bestimmten Termin, der Ihnen noch näher bekannt gegeben wird, einer genauen kürze mit Revision der Hypothekenbücher begon gen.* Großherzogliches nen werden wird und weisen Sie demgemäß Register und topographischen Pfandverzeichniß, sowie die Faust⸗ Prüfung nach Maßgabe Ihrer Instruction Amtsgericht. Sellheim. Becker. Verpachtung. Montag den 21. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, Mathildenstift dahier gehörigen, früher Vorstadt zum Garten 1016 sollen die dem Morell'schen Grundstücke, in der gelegen, auf 6 Jahre an Ort und Stelle öffentlich meist⸗ dietend verpachtet werden. Bei annehmbaren Geboten wird die Genehmigung alsbald ertheilt. Friedberg den 16. März 1881. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Seriba. Holz⸗Versteigerung. 1005 Im Gemeindewald Ober-Rosbach, Distrikt„Große Johanneshecke“, wird Dienstag den März d. J. folgendes Holz öffentlich meistbletend versteigert: 50 Raummeter Eichen Knüppelholz, 22 3141 Wellen Eichen⸗Reiserholz(Durchforstung), 12 Raummeter Eichen⸗Stockholz, 37 Eichen Stämme von 15—20 Centimeter Durch— messer und 4— 8 Meter Länge, zu Wagnerholz geeignet, 175 Eichen⸗Derbstangen von 1014 Centim. Durch messer und 5—9 Meter Länge. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Ubr vor dem Wald oberhalb dem Bergwerk. Ober- Rosbach den 15. März 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Rosbach. Bekanntmachung. 1044 In der fiscalischen Baumanlage zu Friedberg werden Samstag den 19. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, mehrere Haufen Auspußholz meistbietend versteigert und soll der Anfang im Hirschgraben gemacht werden. Ober⸗Ros bach den 16. März 1881. Großherzogliche Oberförsteret Ober-Ros bach. Strack. Holzversteigerung. 1047 Freitag den 25. März l. J. werden in den Frei herrlich von Franckenstein'schen Walddistrikten Hübner⸗ schlag und Thronerschlag versteigert: 48 Raummeter Eichen-Knüppel, 11000 Stück Eichen⸗Wellen, 94 Eichen⸗Stämme von 15—27 em Durchmesser, 3—65 m Länge, zu Wagnerholz geeignet. Zusammenkunft Vormittags halb 10 Uhr am Loͤwenhof. Ockstadt den 17. März 1881. Der Freih. v. Franckenstein'sche Oberfoͤrster Rumpf. Bekanntmachung. 1034 Nach Beendigung der auf den 22. März anbe raumten Holzversteigerung im Gemeindewald Ober-Rosbach will Unterzeichneter nachfolgendes Holz öffentlich meist bletend mitversteigern lassen: 43 Fichtenstämme von 15— 3 Centimeter DD und 8— 15 Meter Länge, 30 dergleichen Stangen von 9— 14 Centim. Durch messer und 6— 12 Meter Länge, 210 Stück dergleichen Baumpfähle. Ober⸗Rosbach den 17. März 1881. urchmesser in den Gräflich Solms⸗Rödelheimsschen Holzversteigerung Waldungen. Es wird versteigert: Mittwoch den 23. l. J in den Distrieten Kleindiebseiche 16 Raummeter Eichen⸗Scheitholz, 2 5* Prügelholz, 2 1 Erlen i 2 1 Eichen⸗Stockholz, 1100 Wellen Eichen⸗Reisholz, 1150 gemischt Reishol 14 Eichenstämme von 17 Durchmesser und 3 2 Raummeter Erlen⸗Prügell mischt Reisholz im Distriet Einsiedel gezeigt. Zusammenkunft in der klei garten und Anfang der Versteigerunz Wickstadt den 14. März 1881. Gräfliche Oberförsterei Assenheim. Schallas. jebseiche am Forst Vormittags 10 Uhr. 1841 vergebung von Drainagearbeiten, Fertigung und Anfuhr der Röhren. Montag den 21. d. Mts., Nachmittags 1 Ubr sollen auf dem Rathhause zu Ockstadt die bei Ausführung der Felddralinage in den Fluren X, XI und XXVI, Ge markung Ockstadt, nächst des Friedberg-Ober-Moͤrler Wegs, vorkommenden Arbeiten und Roͤhren⸗Lieferungen, veranschlagt wie folgt: 1) Fertigung von 6916 lfd. m Grabenarbeiten, einschließlich des Rohrenlegens und Zu M. Pf. 1043 Montag Arbeits-Versteigerung. Mts., Vormittags 11 Uhr, den 21. d. oll auf biesigem Rathl Bad Bad⸗Nauheim. che Bürgermeisterei Holz- berkeige rung. ½ Stunde von Dienstag den Im Gra sollen a⸗Prügel, uchen⸗ und Eichen⸗ u 4—14 Meter Länge, urchmesser= 68 Kubikm. 4—7 Meter Länge, zmesser 19 Kubik⸗ wird abwechselnd versteigert, n⸗Stammholz erst gegen Mittag as 9½ Uhr am Bellers⸗ Arnsburg den 13. 2 Henckel. Arbeits-Versteigerung. 1042 Dienstag den 22. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, wird in der Wirthschaft des Herrn Bürgermeister Heyer füllen der Gräben 2 1106 56 Fertigung der erforderlichen Ziegelroͤhren, von 31 bis 137 wm Lichtweite, eirea 25,800 Stück= 1276 50 3) Anfuhr der Röhren mit ca. 1071 Centner S 214 20 an die Wenigstnehmenden in Aecord gegeben werden und sind Lusttragende hierzu eingeladen. Friedberg am 17. März 1881. 1072 Greb, Wiesenbaumeister. Veraccordirung von Drainagearbeiten und Uöhrenfuhren. 1073 Donnerstag den 24. d. M., Nachmittags 1 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Dorn⸗Assenheim die bei Ausführung der Felddrainage in den südwestlich des Orts der Gemarkung Dorn-Assenheim gelegenen Ge wannen vorkommenden Arbeiten und Fuhren, veranschlagt: 1) Fertigung von elrea 20,000 lfd. in Drain graben 2) Anfuhr von ea. 3000 Centner Ziegelrohren an die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Greb, Wlesenbaumeister. Bekanntmachung. abgehaltene Holzver genehmigt 3200 M., 600 Die am 7. im Holzhäuser März d. J. Gemeindewald ist 1022 steigerung stimmt worden. Holzhausen am 16. März 1881. Großherzogliche Bürgermetsteret Holzhausen. Johann Philipp Backes. Kum z. und der erste Fahrtag auf Montag den 21. März be— M. Pf. zu Wölfersheim Pflasterarbeit, veranschlagt zu 355— Chaussirarbeit 277 20 Sandliefern 220— Steinbrechen 160— Steinfahren 100— Steinsetzen 45— Lieferung von Canalplatten 60— oͤffentlich in Accord gegeben. Bad Nauheim den 16. Maͤrz Brückel, gufseher. X Bekanntmachung. 1070 Die am 7. März d. J. im Langenhatner Ge⸗ meindewald abgehaltene Holzversteige g bat die Ge⸗ nehmigung erhalten und soll bet trockener Witterung Mittwoch den 23. März der erste Abfuhrtag sein. Ztegenberg am 16. März 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Langenhain. Rump f f. *— 1 Eine Glas-Kalesche 9 1 verschledene ossene Waͤgelchen, Breaks, Pony Waͤgelchen, ein- und zwelspännige Oeconomle- Wagen, Sackkarren, Häckselmaschinen, drei Sorten Eggen, sowie elne große Auswabl in Pflügen aller Art sind vorräthig in der land⸗ wirthschaftlichen Geräthe⸗, Huf und Wagenschmiede von Friedberg. G. Schudt, 979 gegenüber der Stadtkirche. 4 ——— 2 4 0 Diel. Aeltestes, größtes und billigstes Mübelmagazin in Friedberg von J. Pfeffer& Metzendorf. vor vierzig Jahren unter der Firma J. 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Auch bei dem Ge etzentwurfe, den Bau und die Unterhaltung der Kunststraßen betr., werden die Differenzen durch Beitritt zu den Beschlüssen der ersten Kammer er edigt. Nur bei Art. dessen Pos. 2 die erste Kammer gestrichen hatte, während sie dem Artikel einen Zusatz gab, wird Pos. 2 in der Fassung des Regierungsentwurfes mit der Modification wieder— Jergestellt, daß auch die Besitzer größerer Wald— ingen, einen besonderen Beitrag zu den Unter— Jaltungskosten zu leisten haben. Bezüglich des Antrages der Abgg. Schröder und Genossen auf Aufhebung des Gesetzes vom 3. Mai 1858, die Bildung der Ortsvorstände betreffend, und eines Theils des Gesetzes von 1872 über die Mit virkung der Forensen bei der Festsetzung des Demeindevoranschlags beharrt die Kammer auf hrem früheren willfährigen Beschluß. Auch bei dem Besoldungsetat der Oberhessischen Bahnen dezüglich des G47 von 500 M. an dem Maxpimalgehalte de Directors beharrt die Kammer nuf ihren Beschlüssen Zwei auf die Erbauung don Secundärbahnen gerichtete Eingaben werden, gleich der früheren, der Regierung überwiesen. 217. Marz. Graf Görz, Praͤsident der ersten kammer, eröffnete dieselbe heute durch eine An prache in der er des erschütternden Eindrucks gedachte, den der Tod des Kaisers von Rußland gervorgerufen. Die Kammer gab ihrer Theil jahme durch Erheben von den Sitzen Ausdruck. Sodann trat man dem Beschluß zweiter Kammer dei, nach welchem Kredit- und Gewerbsgenossen chaften, welche nur mit Genossenschaften Ge— chäfte abschließen, von der Gewerbesteuer be— reit sein sollen. Hinsichtlich der Zuziehung der Sigenthümer größerer Gemarkungen, größerer zewerblicher Etablissements u. s. w. zur Unter— zaltung der Kreisstraßen beharrte die Kammer dabei, daß diese Frage demnächst ganz allein zesetzlich geregelt werden solle. Die weiter ver— handelten Gegenstände waren ohne allgemeines Ignteresse. Rumpenheim, 16. März. Prinzessin zouise von Hessen, Schwester des letztverstorbenen Brinzen, ist heute in Frankfurt im 87. Lebens— ahre verschieden. Die Beisetzung wird auf Schloß Rumpenheim stattfinden. Laut Nach dichten aus England ist auch die andere Schwester, die Herzogin von Cambridge, sehr bedenklich erkrankt. Berlin. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ be⸗ zeichnet Aeußerungen, die Fürst Bismarck gegen— über Ritzhaupt bezüglich der Tabaksteuer gemacht hat, als ungenau wiedergegeben. Der Reichs— lanzler habe sich dahin ausgesprochen, er zweifle nicht an der schließlichen Einführung des Tabaks— monopols, gleichviel welche Partei die Regier— ung führe. Keine Regierung könne dasselbe an— Die Ansicht der Mehrheit ter deutschen Regierungen steht heute schon fest. Ueber die Form einer höheren Besteueruung könne han verschiedener Meinung sein. Ent schaͤdigung berechtigter Ansprüche sei selbstver— Fändlich. Die Fabrikatson habe auf volle Ent hädigung, der Zwischenhandel nur auf Abnahme er Vorräthe und der Beihülfe zum Uebergang qu anderen Geschäften Anspruch. — 16. Marz. Unser Kronprinz sollte mit den Die Mittags hler eintreffenden Großfürsten Sergius 5 und Paul heute Nachmittag nach Petersburg ab— reisen; die Abreise wurde jedoch wieder abge gesagt, nach den Einen, weil der Kronprinz unwohl sei, nach Anderen, weil man einer internationalen Verschwörung auf die Spur ge— kommen sei. — 16. März. Im Reichs Präsident über die gestrige Kaiser. Der Kaiser betonte wiederholt, wie an genehm ihn in seiner Trauer die Theilnahme des Reichstages berühre. Er lasse dem Hause danken. Es folgt hiernächst der Bericht der Budget-Commission über den Etat der Zölle und Verbrauchssteuern. v. Benda beantragt Namens tage berichtete der Audienz bei dem der Commission, den Regierungs-Ansatz unver ändert zu genehmigen. Der erste Titel des Etats der Zoͤlle und Verbrauchssteuern wird genehmigt.— 17. März. Berathung des Etats der Tabaksteuer. Gegenüber Sonnemann, wel cher das Verfahren der Straßburger Tabaks manufactur einer scharfen Kritik un terzieht, er klärt Staatsminister von Bötticher: Die Be— schwerdeführer über die Manipulation der Straß burger Manufactur hätten den Instanzenzug nicht erschöpft, als sie sich an den Bundesrath gewandt Der Bundesrath habe daher die Beschwerden an den Statthalter der Neichslande zur weiteren Veranlassung überwiesen und sich seitdem nicht wieder mit der Frage befaßt. Ueber das Tabaks— monopol sei er nicht in der Lage eine Erklärung abzugeben. Unterstaatssekretär v. Mayr nimmt für das Vorgehen der Straßburger Tabaks Manufaktur die vollste Loyalität in Auspruch. Die Verwaltung thue nur ihre Pflicht, wenn sie das Staatsinstitut möglichst nutzbar zu machen suche. Richter richtet eine scharfe Kritik gegen das Vorgehen der Manufaktur und weist auf die dadurch und durch die offictsse Presse erzeugte Beunruhigung weiter Kreise hin. Der Reichstag bewilligte schließlich die Einnahmetitel aus der Tabakssteuer unverändert. Die Einnahme aus der Rübensteuer, Salzsteuer, Branntweinsteuer und Brausteuer wurde ebenfalls genehmigt. f Zollaversen Hamburgs und Bremens spricht sich Treitschke gegen die Isolirung der von der deutschen Gemeinschaft aus. Minister von Bötticher konstatirte, daß im Bundesrath kein Antrag im Sinne des Verfassungsartikels 34 vorliege. Der Hamburgische Bevollmächtigte Versmann rechtfertigt die ablehnende Haltung der freistädtischen Senate gegen die Zolleinver leibung, die nicht auf politischer Antipathie, sondern auf sachlichen Gründen beruhe. An der Stelle, deren Ansichten und Aus sprüchen in auswärtigen Angelegenheiten das deutsche Volk unbedingtes Vertrauen zu schenken pflegt, herrscht, wie wir zuverlässig wissen, die Ueberzeugung, daß die politischen Folgen der Petersburger Unthat nicht die Tragweite haben werden, welche man früher wohl bei einem dortigen Regierungswechsel zu erwarten geneigt war. Es gilt dies nicht blos für die Bezieh Bei der Seestädte ungen Rußlands zum Auslande, sondern auch für die inneren Verhältnisse sind Anzeichen vor handen, daß schroffe Wandlungen zunächst wenig stens nicht in Aussicht genommen sind. Stuttgart, 17. Marz. Der Landtag wurde heute geschlossen, nachdem eine Einigung der beiden Kammern über den Etat hergestellt war. Die Abgeordnetenkammer nahm das Finanzgesetz mit 73 gegen 2 Stimmen an. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Unterhaus. Ministerpräsident Tisza beantwortet die Interpellation Helfy's in Betreff der griechi schen Frage und weist auf die Erklärungen des gemeinsamen Ministers des Aeußern, Baron Haymerle, im vergangenen Herbste hin Hay merle's Bestreben sei früher und jetzt darauf gerichtet, im Einverständnisse mit den enropälschen Pest, 1 40 Mär 3 Mächten dahin zu wirken, daß der Frieden wo— möglich nicht gestört werde. Schweiz. Bern. Ein Mitarbeiter des„Tol.“ hatte eine Unterredung mit dem Schweizer Ge— sandten in Berlin wegen Beschränkung des Asyl— rechtes in der Schweiz auf Antrag Rußlands. Der Schweizer Gesandte Roth erklärte, die Schweiz werde zwar das Asyl-Recht nicht be⸗ schränken, aber jeden Mitschuldigen des Peters— burger Attentates ausweisen. Die Großmächte hätten bisher keine Beschränkung verlangt. Nicht chweiz, sondern London und Paris seien itze der Verschwörung. chweden. Stockholm, 17. Marz. Der König ist seit Sonntag Abend unpäßlich, hatte gestern und vorgestern gelindes Fieber. Es ist eine Lungen-Entzündung. Der Schlaf in der letzten Nacht war gut, jedoch durch Anwendung von Schlafmitteln gefördert, der allgemeine Zu— stand ist relativ befriedigend Abends 6 Uhr war der Zustand im Wesentlichen unverändert. Frankreich. Paris.„Journal des Debats“ tritt der Annahme entgegen, daß die Milliarden- anleihe eine kriegerische Bedeutung habe. 6 ½ Mill. Bis würden durch öffentliche Arbeiten in Auspruch genommen. Der Rest werde zur Regelung be— reits gemachter oder von den Kammern be⸗ schlossener Ausgaben bestimmt. — Der„Agence Havas“ zufolge sind Ge⸗ rüchte von Vorbereitungen in Algerien zur Be— setzung von Tunis oder zur Absendung einer Kriegs-Corvette nach Tunis unbegründet. Die Algerische Eisenbahn-Gesellschaft Bona-Guelma habe aber von der Regierung von Tunis eine Entschadigung von täglich 2000 Frs. für die ihr durch die Einstellung der Arbeiten auf der Strecke von Tunis nach Sussa verursachten Nachtheile gefordert. Großbritannien. London, N Das Unterhaus berieth heute das Kr riegsbudget und genehmigte ohne Debatte die Festsetzung der Heeresstärke für das nächste Jahr auf 134,000 Mann „8 —— 17. März.„Times“ meldet aus Mount Prospect: Gestern hat eine längere Verh handlung zwischen den englischen Bevollmächtigten und den Boers stattgefunden. Die acceptirten die meisten englischen Vorschläge und behielten sich nur einen zwei Punkte zur weiteren Er— wägung vor, worüber am Freitag oder Samstag abermals Verhandlung stattfinden soll. Boers oder Türkei. Constantinopel, 16. Marz. Gestern und heute fanden Sitzungen bei dem deutschen Botschafter Grafen von Hatzfeldt statt. Die * 1 türkischen Delegirten legten eine Karte vor, wo— rauf das Masimum der türkischen Concessionen verzeichnet war, die einen sehr versöhnlichen Geist bekundeten. Ein befriedigendes Resultat hängt von der Mäßigung und Eintracht der Maͤchte ab. Griechenland. Athen, Maͤrz. Die Kammer nahm in dritter Lesung den Gesetzent wurf über den Effectivbestand der Land-Armee pro 1881 mit einer von dem Kriegsminister vorgeschlagenen Modification an, wonach der Effectivbestand 82,000 Mann, die Einberufenen nicht einbegriffen, betragen soll. Letztere erhoͤhen den Effectwbestand der Armee auf mehr als 100,000 Mann. Ru den d. Petersburg, 16. Marz. Be⸗ züglich des verhafteten Russakoff stellte sich jetzt heraus, daß derselbe schon früher wegen nihili— stischer Umtriebe in Untersuchung gewesen ist. Russakoff versuchte bei seiner Verhaftung sich zu vergiften. Die auf gestern festgesetzte Aburtheil ung Russakoff's wurde verschoben in Folge der Eutdeckung der Wohnung, aus welcher die Spreng bomben geliefert wurden; der Inhaber der Wohn— ung war ein 30 jähriger Mann Namens Nawrotzki. — 16. März. Gestern erfolgte die Ein⸗— fargung und Ueberführung der kaiserlichen Leiche in die große Palaiskirche. Der Sarg wurde — 9 N 0 N . 2 N eee 3 e getragen zu Haͤupten von dem Kaiser und dem Großfürsten Wladimir, an den Seiten von den übrigen Großfürsten und den Prinzen v. Leuchten— berg und von Oldenburg. Die in den Saͤlen Anwesenden knieten bei dem Vorbeigang. Ja der Kirche fand die Todtenmesse statt.— Der „Agence Russe“ zufolge wird das Ministerium des Aeußern morgen ein Circular an die Bot schafter und Gesandtschaften versenden, welches das Programm der Politik der neuen Regierung enthält.— Der Kaiser und die Kaiserin begaben sich heute nach dem Winter-Palais, um dort provisorisch Wohnung zu nehmen.— 17. Maͤrz. Bei dem Annisch-Palais, wo der neue Zar resi— dirte wurde eine Dynamit-Mine entdeckt. Man schreibt darüber: Gestern wurde an der Ecke der Newsky⸗ und der Kleinen Gartenstraße im Hause Mingdie, in einer im Erdgeschoß gelegenen Käse— bude ein ausgegrabener Minengang entdeckt. Derselbe geht von dem Wohnzimmer des In habers der Bude aus und ist die Oeffnung unter dem Divan versteckt. Der Inhaber der Bude ist mit seiner Frau geflüchtet und hat die Bude und die Wohnung im Stich gelassen. Der Divan war mit Schutt angefüllt. Eine Brechstange wurde vorgefunden. Die Mine wurde in der letzten Nacht völlig bloßgelegt. Es wurde eine Unmasse Dynamit, genügend, um eine ganze Straße in die Luft zu sprengen, gefunden. Der Sprengstoff wurde behutsam aus der Mine her— ausgenommen. Die Pioniere arbeiteten die ganze Nacht. Die Straße ist abgesperrt. Der Minen— gang war mit einer galvauischen Batterie ver— bunden, welche in der Mine des angeblichen Milchverkäufers stand. Aus Stadt und Land. W. Friedberg. Am 7. März d. J. wurde in unserer Stadt ein seltenes Fest gefeiert. Die hiesige Schuhmacher Leichen⸗Kasse feierte nämlich das Fest ihres 100jährigen Bestehens, und glauben wir, darüber Folgendes mittheilen zu sollen: Das Fest bestand aus 2 Abtheilungen, näm lich aus einer öffentlichen Generalversammlung Nachmit tags im Rathhaussaal und einem gemeinschaftlichen Essen mit darauffolgender gemüthlicher Unterhaltung am Abend. Die Generalversammlung Nachmittags 3 Uhr wurde durch den Vorsitzenden und Rechnungsführer J. Faatz mit einem Vortrag eröffnet. Aus diesem Vortrag ist das Nachstehende hervorzuheben. Nachdem Redner seinen Dank für den zahl— reichen Besuch ausgesprochen hatte, gedachte er, wie es sich gebührte, der Gründer der Gesellschaft, die schon vor 100 Jahren den Gedanken erfaßt, festgehalten und zur Aus führung gebracht haben, der erst in unserer Zeit seine volle Würdigung erhalten hat, nämlich den Ge danken der Selbsthülfe durch genossenschaftliche Vereinig— ung. Sodann ging Redner auf die Gründung der Ge sellschaft über und las den ersten Eintrag des am 14. Juli 1804 neu errichteten Buches vor und erzählte, was uber die Gründung der Gesellschaft überliefert worden ist. Die Gesellschaft war anfänglich nur für die Schuhmacher bestimmt. Der Eintritt wurde aber später auch andern Einwohnern hiesiger Stadt ermöglicht, und noch später wurde der Zutritt durch den Beschluß, daß auch Ehe— gatten der umliegenden Orte beitreten könnten, erweitert. Bis zum Jahr 1802 hatte die Gesellschaft schon auf Hypotheken fl. 337. ausgeliehen. Im Jahre 1804 wurden für die Gesellschaft 2 Leichentücher gekauft, welche bei Beerdigungen an Nichtmitglieder gegen eine bestimmte Abgabe verliehen wurden. Alsdann ging Redner auf die Einrichtungen und Verwaltungsangelegenheiten der Gesellschaft über. Gesellschafts⸗Statuten bestehen keine, da die Beschlüsse der Generalversammlung als solche an gesehen werden. Die Leitung der Gesellschaft liegt vier Deputirten ob, nämlich dem Vorsitzenden und Rechnungs- führer, dem Kassenmeister und 2 Beisitzern. Ehegatten von hier und den umliegenden Orten konnten Mitglieder werden, wenn sie das 30. Lebens jahr noch nicht über— schritten hatten, später wurde die Frist bis zum 36. Jahr erweitert, jedoch mußte vom 30. Jahr an für jedes Jahr ein bestimmter Betrag nachgezahlt werden, aber auch unverheirathete Personen können unter denselben Be— stimmungen Aufnahme finden. Ward die Ehe durch den Tod getrennt, so stand es dem überlebenden Ehegatten frei, beim Eintritt in eine andere Ehe, den Mann oder die Frau beischreiben zu lassen, jedoch darf der Ehemann nicht älter als 36 Jahr, und die Ehefrau nicht älter als 42 Jahre sein. Das Beischreibgeld beträgt jetzt bis zum 30. Jahre M. 3. und für die weiteren Jahre per Jahr M. 1.20. Als ständiger Beitrag werden gegen— wärtig alle Quartal 40 Pf. und bei jedem Sterbfall eines Mitgliedes 20 Pf. erhoben. Bei jedem Sterbfall bezahlt die Gesellschaft an die Angehörigen M. 60. und wurden von 1804— 1881 zusammen M. 16880. an Sterbe⸗ fallgeldern bezahlt. Die höchste Zahl der Mitglieder erreichte die Gesellschaft im Jahre 1829, wo dieselbe 116 betrug, gegenwärtig ist die Zahl derselben 78. Das älteste Mitglied trat 1823 und das füngste 1881 der Gesellschaft bei. Das Gesellschaftsvermögen bekrägt nach dem Abschluß der Rechnung für 1880 in ausgeliehenen Kapitalien, Ausständen und Kassevorrath Mark 2405.78. Redner endete seinen Vortrag, indem er besonders den jüngeren Ehegatten anempfahl, dieser im Stillen, aber mit Segen wirkenden Gesellschaft beizutreten. Hierauf hielten Kreisrath Dr. Braden und Buͤrgermeister Seriba An— sprachen, in welchen die Gesellschaft als eine große Wohl— that für die ganze Stadt bezeichnet und es Jedermann anempfohlen wurde, dem Verein beizutreten. Alsdann wurde zu dem übrigen Theil der Tagesordnung geschritten. Die Rechnung für 1880 wurde als richtigstehend aner— kannt, neue Mitglieder angemeldet und der alte Vorstand auch für 1884 bestätigt. Abends 7 Uhr vereinigten sich die Mitglieder der Gesellschaft sodann zu einem ge— meinschaftlichen Essen in den Steinhäußer'schen Garten— localitäten. Auf das Essen folgte eine gemüthliche Unter— haltung. Dank der Mitwirkung des hiesigen Singver— eins Liederkranz, sowie der durch den Verein bestellten Musik herrschte eine gehobene Stimmung unter den An— wesenden. Toaste folgten auf Toaste, bis gegen Mitter— nacht die Gesellschaft sich auflöste. Möge der Verein noch viele hundert Jahre bestehen und ihm besonders durch den Eintritt neuer Mitglieder frische Lebenskraft zugeführt werden. h. Friedberg. — Der Musikverein beschloß die dies— jährige Concertsaison am 13. März mit einem Coneert, über welchem sichtlich ein guter Stern waltete, denn es nahm einen ungestörten, hochbefriedigenden Verlauf. Der Verein hatte sich die Aufgabe gestellt, den ersten Theil des„Paulus“ dem musikliebenden Publikum vorzuführen, und er hat sich dieser Aufgabe, darüber herrscht nur eine Stimme, in bester Weise entledigt. Durch die Wahl des „Paulus“ hat der Verein gezeigt, daß er nach wie vor bestrebt ist, nur gute Musik zu pflegen und zu verbreiten, die Ausführung des schwierigen Werkes hat gezeigt, daß er und sein Dirigent, Seminarlehrer Schmidt, keine Mühe scheuen, um möͤglichst vollkommene Leistungen zu Stande zu bringen; sämmtliche Chöre wurden glatt und mit Begeisterung gesungen. Unverkennbar war der ani— mirende Einfluß, welchen die vorzüglichen Sololeistungen auf den Chor ausübten. Fräulein L. Knispel aus Darm— stadt hatte die Sopranparthie übernommen und entsprach in höchstem Maße dem ihr vorausgegangenen guten Rufe, Sie brachte die Reeitative und die Arie zur vollsten Geltung und glänzte im zweiten Theil des Concerts mit einem Frühlingslied von Schnell, mit welchem sie das zahlreiche Publikum zu stürmischem Beifall hinriß. Die Altparthie hatte Fräulein Schulz aus Darmstadt über— nommen. Diese, eine Schülerin von Fräulein Knispel, ist im Besitz einer schönen, sympathischen Stimme und hat bereits einen großen Schritt vorwärts in der Ge— sangskunst gethan, was sie in dem Vortrag der Arie „Doch der Herr“, und später in zwei mit Fräulein Knispel vorzüglich vorgetragenen Duetten von Campana und Brahms, bewies. Bei fortgesetztem Fleiß wird sie ganz gewiß bald eine Zierde unserer Coneertsäle werden. L. Goͤtjes vom Stadt-Theater in Frankfurt ist ein Heldentenor wie er im Buch steht. Seine äußerst kräftige, leicht ansprechende und bis in die höͤchste Höhe reichende Stimme blendet geradezu. Er errang mit den Tenor— Reeitativen und namentlich der Rede Stephanus in ihrem erregten Theile großen Erfolg, welcher sich bei dem Vortrag der Lieder von Curschmann und Sachs wo— möglich noch steigerte. A. Müller aus Frankfurt, noch vor wenigen Jahren Schüler des hiesigen Schullehrer— Seminars, überraschte durch seine volle, wohlklingende Baßstimme, deutliche Aussprache und ungezwungene, edle Vortrags weise, welche sich namentlich in den Arien„Gott sei mir gnädig“ und„Ich danke Dir, Herr, mein Gott,“ zeigte. Die Begleitung der Chöre hatte Lehrer Dörr, die der Sololieder und Duette Lehrer Gatzert übernommen. Beide Spieler waren vollständig auf ihrem Platz. Der ungemein zahlreiche Besuch lieferte den erfreulichen Be— weis, daß in unserer Stadt und deren Umgebung Leute genug sind, die sich für gute Musik interessiren. Es ist nur zu bedauern, daß so manche musikalische Kraft in unserer Stadt die Bestrebungen des Musikvereins nicht durch ihre Mitwirkung unterstützt. k. Vielbrunn, Kreis Erbach, 15. März. Heute Nachmittag erscholl plötzlich der schreckliche Ruf„Feuer“! Eine Hofraithe stand in lichten Flammen. Die Glocken läuteten, und die Spritzen fuhren eiligst der Brand— stätte zu. In wenigen Minuten war das ganze Dorf alarmirt. Nur der raschen und energtischen Hilfe seitens der Einwohner ist es zu verdanken, daß eine, unmittelbar an die Hofraithe stoßende Scheune vom Brande verschont blieb und das verheerende Element auf seinen Herd be— schränkt werden konnte. Allerlei. Frankfurt. Die Polizei verhaftete wegen Aus— gabe falscher 50-Markscheine den Schmied Heimann in Oberrad. Auf dessen Complieen F. M. Kraus und Z. Fassoli aus Italien wird noch gefahndet. Die Scheine sollen nach dem„B. A.“ ziemlich gut nachgemacht sein, mit Ausnahme des Wasserzeichens. Dieselben dürften leicht daran erkennbar sein, daß sie wahrscheinlich alle mit Serie VII. Fol. 33 Littr. A Nr. 102,622 bezeich⸗ net sind. Hanau, 14. März. Heute Morgen entgleiste der „H. Ztg.“ zufolge, auf der Hanau- Windecker Bahn bei Roßdorf der Gepäckwagen eines Zuges, wodurch letzterer eine geringe Verspätung erlitt. Ein sonstiger Unfall ist glücklicherweise dabei nicht zu beklagen. Bonn. Aus verschiedenen Orten ist in letzter Zeit über das thatsächlich beobachtete Vorkommen des Band— wurms in Hühnereiern berichtet worden. Aus dem be— nachbarten Friesdorf wird uns heute ein ähnlicher Fall gemeldet. Ein 2—3 Jahre altes Huhn legte daselbst Hauses weggenommen wurde. Bei näherer Besichtigung fand sich, daß das spitze Ende des Eies dunkel gesäret war und sich in weichem Zustande befand. Alsbald drang an jener Stelle ein Wurm durch die Schale hervor, welcher etwa fingerbreit herauskroch und so lange lebend blieb, als das Ei seine natürliche Wärme besaß. Wie lang der Wurm ist, kann noch nicht mitgetheilt werden, da die Leute das Ei ganz ließen, um es für eine fach— männische Untersuchung unbeschädigt zu erhalten. Wie wir hören, ist das interessante Exemplar heute im physiolo⸗ gischen Institut hiesiger Unkversität abgeliefert worden. Pest, 17. März. Aus Bekesgyula wird gemeldet, daß die Stadt von beiden Seiten überfluthet, die Ein— wohner delogirt und die meisten aus Lehm gebauten Häuser unrettbar verloren seien. Körös-Taresa ist gänz⸗ lich überfluthet. Die meisten Häuser sind eingestürzt, die Einwohner, deren Zahl 4200 beträgt, dem Elend preisgegeben. Neapel, 16. März. In Casamieciola hat ein aber— maliges heftiges Erdbeben stattgefunden, welches den Einsturz weiterer Häuser verursachte. In Laecoameno, Serrafontana, ist ein Erdbeben gleichfalls verspürt wor— den. Einige Häuser sind stark beschädigt, Menschen sind nicht umgekommen. London, 17. März. Gestern Abend wurde in einer Mauernische von Mansion-House, der Residenz des Lord— mayors, eine Kiste mit 40 Pfund Pulver und angezün⸗ deter Lunte gefunden. Die Lunte wurde durch Polizei— offieianten gelöscht und so die Explosion verhindert. Der Anstifter des verbrecherischen Planes ist nicht entdeckt. Bestes Hausmittel. Bekanntlich besitzt die Wachholderpflanze vorzügliche lösende Eigenschaften, namentlich bei Verschleimung und Katarrhen der Luftwege und Athmungs-Organe, chronischen Husten ze. Die neueste Erfindung ist eine Verbindung der Wach— holder-Substanzen mit Honig, welche sowohl bei Kindern als Erwachsenen von erstaunlich rascher Wirkung ist. Eine Originalflasche von Bernhard's ächtem Wach- holder-Honig kostet M. 2.50 und ist zu beziehen in Friedberg bei Herrn Wilhelm Bernbeck, Colonial— waarenhandlung, Kaiserstraße. 625 1039 Der nachhaltige und überaus rasche Erfolg der seit weniger denn 2 Jahren bestehenden Kaffee-Specialität von Wittwe Hassan, Frankfurt a. M., beruht nicht allein auf der strengen Reellität dieser Firma, sondern auch auf der umfassendsten Sachkenntniß und peinlichsten Ge⸗ wissenhaftigkeit der Leiter derselben. Hierdurch allein ist der Kaffee Hassan zu einem Muster⸗ produet gestempelt, das von den Aerzten wegen seiner günstigen Wirkung auf Magen und Hirn empfohlen, von den Hausfrauen, Kochkünstlern und Feinschmeckern wegen seines angenehmen Eindrucks auf Gaumen und Nase beliebt wird. Nur direkteste Bezugquellen verbunden mit Massenpro— duetion und vollkommensten Einrichtungen ermöglichen es diesem Hause, einen aromatischen und kräftigen gebrannten Kaffee zu M. 1.60 das Pfd. netto zu liefern, welcher weiter langt als 1 Pfd. der nach gewöhnlicher Methode zu— bereiteten Waare. Die Verbreitung des Kaffee Hassan ist dementsprechend eine ganz kolossalle und erstreckt sich jetzt schon weit über die Grenzen des Reiches hinaus. Ueber Blutreinigung und Stoffwechsel. 1024 Die Bedeutung des Blutes für den Bestand des menschlichen Körpers und die Fortdauer des Lebens ist eine für Jedermann bekannte. Es braucht daher dem Leser kaum erst versichert zu werden, daß alle auch noch so geringe Veränderungen des Blutes irgendwie auf die Gesundheit Einfluß haben und sie mehr oder weniger er— schüttern. Die Grundstoffe zu diesem Ergänzungsmaterial sind natürlich den festen und flüssigen Nahrungsmitteln entnommen, welche der Mensch genießt, die aber zu ihrer Verwendbarkeit besondere Beimischung von Körpersäften erfordern. Den sauren Säften, welche der Magen be— hufs der Verdaung absondert, fällt namentlich die Auf— gabe zu, die Fleischspeisen aufzulösen, dagegen dient die Galle zur Vorbereitung jener Stoffe, welche zur Blut- und Leibeserneuerung dienen; ferner gehören hierzu die Drüsen des Dünndarmes und Dickdarmes. Die für die Bluterneuerung nöthigen Stoffe werden aufgesogen, das andere ausgeschieden, der ganze Proceß ist die Verdauung. Es wird Jedem, wenn er das soeben Gesagte bedenkt, einleuchten, welche Rolle die Verdauung und mit ihr die richtige Zusammensetzung des Blutes für die Gesundheit des Körpers bilden, wie aber auch von einer mangel- haften Verdauung und in Folge dessen auch schlechten Blutbildung eine sehr große Anzahl von meist sehr lang⸗ wierigen, die Gesundheit untergrabenden, schließlich zum Siechthum führenden Leiden hervorgerufen werden können; Gicht und Rheumatismus, offene Wunden, Pimpeln im Gesicht, Bleichsucht, Trägheit, entstellende und ekelhafte Hautausschläge, Muͤdigkeit der Glieder, Unlust, Appetit⸗ losigkeit, Hypochondrie, Hysterie, Hämorrhoiden, Schmerzen im Magen und den Gedärmen, Verstopfung, Blähungen, Schwindel, Krampf ꝛc. sind als Erscheinungen, welche von einem und demselben Urübel erzeugt werden können und mit dessen Beseitigung auch wieder verschwinden. Nicht genug kann jedoch gewarnt werden, bei diesen Leiden zu solchen Mitteln zu greifen, deren Wirkung zu scharf und für die Organe schwächend ist, sondern man wähle ausschließlich solche Arzneimittel, welche den Verdauungs⸗ apparat zu größerer Thätigkeit milde anreizen, überflüssige Galle und Schleimabsonderung suceessive entfernen, ohne für den Körper schädliche Folgen zu haben, wie dies dieser Tage ein Ei, welches sofort von der Frau des 222 ee ee ura A eee e ——— Zormitta Abends Zamstag Zonntag uhr: Verf Frei in hiesig Philipp nit Här willigen seigert Der hulten. * 2 ——— 2 — Fri 8 177 E In d. . bel— ng 8 Apotheker R. Brandt's Sen cae in hervorragender Weise der Fall ist. Man findet die von Apotheker R. 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Hochamt mit Predigt. 8 Samstag 4 Uhr: Sonntag 10 Uhr: „ Uhr: Andacht. e Sebsellien in die 1— 3 a 057 Anfertigung von 5 iesige mae soll Y 21. März, Vor mittags 10 Uhr, auf dem hiesig hhause in Accord egeben werden. Friedberg den 17 Großherzogliche 1881. Friedberg. * irz be Buͤrgermeisterei A Beigeordnete 5 ersteiger ung. 10 Uhr, Nachlasse des Hofrai ithe⸗ 9069 oll in biesi gem Freitag er d. Mts., Vormittags Nalhhan se die zu dem ehrers August tze gehörende Hofraithe ffentlich mei dietend versteigert werden. Der Meistbietende erhält den unbedingten Zuschlag. Friedberg den 17. März 1881. Großherzogliches Orts nochmals gericht Friedberg. 7 f *. V.: —— 8 e lick ——— N Fa dienstältester Gericht tsmann. 0 234— Versteigerung eines Brunnen. Freitag den 25. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll 1 hiesigem Rathh ause der dem Georg lippi und Bhilipp Heinrich Windeckers Erben geh ide Brunnen wit Häuschen, am Nauheimer egen, auf frei villigen Antrag nochmals an stbietenden ver seigert werden. Der Meistbietende soll die Genehmigung sofort er⸗ alten. —— — Friedberg den 17. März 1881. ie Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 2* N 5 V.: J. B. b. 2 Falck N 068 dienstältester Gerichtsmann. 8 2 5 Holz- Versteigerung. ** 058 Dienstag den 22. d. M., von Morgens 9½, Uhr m, kommen im Harheimer Gemeindewald folgende Holz brten zur öffentlichen Versteigerung: 7 Stück Fichten⸗Werkholzstämme, 4657„„ Stangen von 4—12 Meter Länge und 4 14 Centim. Durchmesser, 9— Bohnenstangen, 7 Raummeter Fichten⸗Knüppelholz, 3150 Stück Buchen⸗Wellen, 1 2700„ Hasselnuß⸗Wellen, 950„ Loerchen⸗ und Kiefern⸗Wellen. 1 Die Zusammenkunft ist am unteren Masbornweg an der Harheimer und Niederurseler Grenze. 1881. Bürgermeisterei Guth. Faselochs-Versteigerung. 59 Mittwoch den 23. d. Mts., Nachmittags 1½ Uhr, N ill auf dem Großherzoglichen Bürgermeisterel-Büreau 4 brhler ein zum Schlachten geeigneter schwerer Faselochs g Ar den Meistbietenden versteigert werden. Klein⸗Karben den 17. März 1881. 5. Großherzogliche Bürgermeisteret Klein Schneider. Harheim den 16. Großherzogliche März Harheim. Eiserne 1 Eulbolle ner Qualitäten stets auf Lager und liefern bllligst Philipp Passavant& Sohn in Frankfurt a. M., 0 Oto. 152/éII.) Stiftsstraße 24. 666 926 Mathi au fgef Wer noch mit Bekanntmachung Zinsen- und Ziel 45 an die ldenstiftskasse zu Friedberg im Rückstand ist, wird ordert, im Laufe dieses Monats Zahlung zu leisten, da später das gerichtliche Beitreibungsverfahren einge⸗ leitet werden wird. Die Herren werder Buͤrgermeister des dies im Bezirks Friedberg nersucht, Interesse ihrer Orts angehörigen bekannt machen zu lassen. Fried i berg, 8. März 1881. Mathildenstiftskasse: Sehrt. Holz⸗Versteigerung m Friedrichsdorfer Gemeindewald. Die im Friedrichsdorfer Gemeindewald am 15. d. M. stattge Erlöse Dienstag den 22. d. stattfii Es kommen zur 70 Raummeter habte Holzversteigerung konnte des zu geringen s wegen nicht genehmigt werden und wird dieselbe Mts., Morgens 9 Uhr, anderweit den. öffentlichen Versteigerung: Buchen⸗Scheit- und Prügelholz, 250 5 Kiefern 1 1 4 1000 Stück Elchen⸗Wellen, 6000„ Buchen⸗W̃ 6350„ Kiefern 300„ Birker 50„ Kiefern⸗Stangen J. Klass 200„ Läaärchen 1 II. 1 25 Rm. Kiefern⸗Nutzholz von 3—4 Länge Bemerkt wird, daf nach allen Gegen bis zum dieses Holz J. Qual Seiten hin eine gute Abfahrt hat. vorschriftsmäßige B wird d 0 8 8 2. October d. J. ere Die Zusammenkr an d orfer Jagd häuschen, einige Min n ntfernt Friedrichsdorf 1 5 * teister 1075 er. + Arbeits— Versteigerung. 1060 Samstag den 26. d. N sollen auf dem Gemeindehaus berg nachstehende Arbeiten 8 K Versteiger usgesetzt werden: M. 4 5 ag für 700 4 74 30 180— 275 Maue und 294 . Auff der d— Chaussirsteine 381 Liefern von Kalk 14 Sand 32— Gaml bach am 17. März 1881 a eider, Be; ufse* H olzversteigerung. 1071 Freitag den 25. Maͤrz, Vormi 10 Uhr, sollen in dem Langenhainer Gemeindewald, Distrik ha und Bernhard(bei Maibach) folgende Holzsortimente, als: 30 Stück Nadel⸗-Stämme, 7 5 Derbstangen, 19 Raummeter Nadel-Knüppel, 4500 Nane K 9 1„ Stöcke, Wellen, 2000 Nadel-Wellen oͤffentlich perstelgert werden. Jusammenku unft am Weg von Maibach nach Wernborn. in der schäft Ne 846 2 in 22 Ziegenberg am 16. März 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Langenhain. Rumpf. Verbesserte Jauchepumpe& Spritze leicht aufzustellen und aus verstopft mit Frostventil, einander zu nehmen, transportabel, sich nie, zum Preis von M. 30. bis 40. 4 unter Garantie. Vorräthig bei Pn. Mayfarth& Co. Baumweg Nr. 7. Frankfurt a. M., Agenten erwünscht. 856 *——— 5b— U Uergaufshalse besten Lage der Parkstraße, zu jedem feinen Ge geeignet, ist zu vermiethen event. zu verkaufen. Bad-⸗Nauheim im Möbel-Geschäft von H. Bleusdorf. iheres M. 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J an, gegen Vorzeigung der Contobucher an unserer Kasse in Empfang genommen werden. Friedberg den 13. März 1881. Der Vorstand: 966 Ermus. Hecht. 1032 3 18 Attest der landwirthschaftlichen Versuchsstation für das Grostherzogthum Hessen für Herrn Adam Damm in Friedberg. Die Untersuchung der am Heutigen von Ihnen erhaltenen Proben hat ergeben Luzernesamen Rothkleesamen Darmstadt den 16. März 1881. Der Vorstand der landwirthschaftlichen Versuchsstation. Dr. Wagner. 763 bei J. ist die Dividende (rei von Seide. Auf Obiges Bezug nehmend empfehle obige Samen zur geneigten Abnahme. Friedberg den 17. März 1881. Adam Damm. 32 Gebruder Jamin, Frankfurt a. M., alter Markt, 32 82 Empfehlen ihr großes Lager in allen Sorten Kaffee von Pf. 90, 100, 110, 120 2 S3 bis M. 1. 60 Pf. 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März 1881. mit neuen Ansichten von Friedberg und Bad⸗Nauheim 621 bei gleicher Branche mit Erfolg gereist haben, erhalten den III ill f illwe Hassan, teten Krankheits unfall am 14. März d. J. in Petterweil 1035 Konrad Knaf, Zieglermeister. bei Carl Bindernagel in Friedberg. und Veteranenverei Friedberg. Zur Feier des Geburtstages Sr. Mafestät des Kalsers wird Dienstag den 22. März Abends eine Versammlung im Vereinslocale abgehalten. Zugleich findet eine Be— sprechung über die Tagesordnung des Delegkrtentages 1 40 ta“ und die Wahl eines Delegirten statt. Der Vorstand. Für Confirmanden 1066 empfehle weiße Taschentücher, gestickt und glatt, Kragen, Manschetten, ker en, Vorstecker, weiße Unter- röcke, Strümpfe, Socken, Damenhemden, feine Einsätze, Herrenkragen, Corsetten, Halsbinden, Handschuhe aller Art, sowie Myrtenkrünze zu den billigsten Preisen. K. Friedrich. Gemüse⸗ und Garten⸗Sämereien in bekannter Güte bei 2. Lelneweber. Apfel- Gelée Holl. Syrup, Bienen- Honig 1013 empfiehlt Wilh. 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Hanstein. 10 won Em er Sie w Essen U uns asp letref atis, Zerson port z kette kemer n de enon lach Hierbe sbwie gubte in He fniger 0. er di mäß shafte Hiess dus!