8 —— 6 111 ein Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeden. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, D Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bel größerem Tabellen Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. werden stets per Post nachgenommen. —— Zu publiciren ist aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt Nr. 1: Gesetz, die Pfändung Amtlicher Theil. Steuerexecutions⸗ und in dem administrativen Veitreibungsverfahren betreffend. Ungarn wegen f laufenden Jahres mittelst unserer Versügung in Nr. 94 des des Innern und der Justiz vom 3. August laufenden Jahres kommen und soll mit diesem Verfahren hauptsächlich bezweckt werden, die Kosten eines besonderen dabei bemerken, daß eine desfallsige Bekanntmachung Reg ierungsblatt im Großherzoglichen Regierungsblatt erschienen, Erhebung und Umlagen d. h. für das erste Vierteljahr 1881 nicht stattzufinden. anschlägen vorgesehenen Ziels Umlagen für 1881/82 zu erfolgen hat. 1 1 N zu vermeiden. 7 5 ö 1 1 1 5 0 3 . 1 4 4 bei 8 Das Reichsgesetzblatt Nr. 2 enthält: Verordnung, betreffend die Kaution des Rendanten der Bureaukasse beim * Beglaubigung der von öffentlichen Behörden und Beamten ausgestellten d waltungsbehoͤrden de. im deutschen Reich und Oesterreich Ungarn, deren Urkunden einer Beglaubigung nick Zur Bestreitung der Indem wir Ihnen dies mittheilen und erscheinen wird, beauftragen wir Sie, sobald diese Bekanntmachung i Verrechnung dieses Ziels Umlagen das Erforderliche zu veranlassen. sonstige Ausschläge unter den Rubriken 54, 55 ꝛc. 5 Betreffend: Die Voranschläze der Gemeinden des Kreises Friedberg für 1881/82. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzogl Bedürfnisse der Gemeinden im ersten Vierteljahr 1881 soll, Oberhessischen Anzeigers mitgetheilten Ausschreibens Großherzoglichen Ministeriums ein Viertheil, also ein Ziel der 1880 r Umlagen zur Erhebung angeordnet, Selbstverständlich erscheint es, Dr. Braden. „ Betreffend: Die Annahme von Ehrenge schenken von Seiten öffentlicher Diener. Die Großherzogliche Kreisschulcommission Friedberg an sämmtliche Nachstehendes Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums wir hiermit zu Ihrer Kenntuiß und empfehlen Ihnen, die Lehrer t Zu Nr. M. d. J. 2381. Betreffend: Die Annahme von Ehrengeschenken von Seiten öffentlicher des Innern und der Justiz, Dr. Braden — Diener. n dem nichtgerichtlichen Beitreilbungs oder beglaubigten Urkunden. t bedürfen. ichen Bürgermeiste reien des wie dies nach dem nicht zur Vorsehung zu kommen hatten, hat daß die Verrechnung des fraglichen in den rubricirten Vor⸗ verfahren, ins besondere in dem Innern. Vertrag mit Oesterreich⸗ betreffend diejenigen obersten Ver⸗ Reichsamt des Bekanntmachung, Februar 1881. Kreises. unterm 7. August Friedberg den 15. Ihnen bereits Ausschlags für das erste Vierteljahr 1881 demnaͤchst im Großherzoglichen wegen In den wenigen Fallen jedoch, in welchen für 1881/82 auch eine Erhebung c. Friedberg den 12. Februar 1881. Schulvorstände des Kreises. Abtheilung für Schulangelegenheiten, bringen hiernach entsprechend zu bedeuten und sich selbst darnach zu bemessen. 18 Darmstadt am 24. Januar 1881. Das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz, Abtheilung für Schulangelegenheiten, an die Großh. Kreisschulcommissionen. 2 Durch unser Ausschreiben vom 11. September 1876 zu Nr. maligen Großherzoglichen Oberstudiendirection vom Geburtstagen der Lehrer oder ähnlichen Veranl beizulegen sei, welche ohne spezielle Erlaubniß des betreffenden Groß! neuerdings zu unserer Kenntniß gekommen, daß noch fortwährend bei jahr u. a., in manchen Gemeinden von diesen angenommen werden. Ein an starker Verkrümmung des Rückgrates leidender und in Folge dessen Kosten der Kreiskasse bei einer braven Familie! angemessene Entschaͤdigung bei sich aufzunehmen, Friedberg den 13. Februar 1881. Seiten der Schüler der Volksschulen Geschenke Indem wir Ihre Ausmerksamkeit hierauf richten, geben wir der bestimmten Erwartung entschiedenen Eintreten gelingen werde, die fragliche Ungehöoͤrigkeit alsbald und auf die Dauer abzustellen. 8 frag a 9 S. 12,618 St. D. M. d. 18. Mai 1863 zu Nr. O. 2825 in an Geld Knorr. Bekanntmachung. n Kost und Pflege gegeben werden. (Amtsblott Nr. 13) ist das Ausschreiben der vor⸗ Erinnerung gebracht worden, wonach auch den assungen von Seiten der Schüler überreichten Geschenken der Charakter von Ehrengeschenken herzoglichen Ministeriums nicht angenommen werden dürfen. alljährlich wiederkehrender Veranlassung, wie z. B. Weihnachten, Neu⸗ Trotzdem ist oder Naturalien den Lehrern gebracht und von Ausdruck, daß es Ihrem de Beauclair. arbeitsunfähiger Mann im Alter von 32 Jahren soll auf Personen, welche geneigt sind den Unglücklichen gegen wollen ihre Absicht bei der nächsten Großherzoglichen Bürgermeisterei kundgeben. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. An die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Indem wir Sie beauftragen die vorstehende Bekanntmachung in Ihren Gemeind ben wir Ihnen auf, uns etwaige Anmeldungen unter gleichzeitiger Aeußerung über den erhaltnisse des sich Meldenden berichtlich anzuzeigen. Friedberg den 13. Februar 1881. Es wird hiermit zur offentlichen Kenntniß gebracht, a versetzt und der Amtsgerichtsdiener Wilhelm Dreher von Bingen als solcher am hiesigen Amtsgericht Allerhoͤchsten Orts ernannt und in seinen Dienst eingewiesen worden ist. Friedberg den 14. Februar 1881. Bekanntmachung. daß der Amtsgerichtsdiener en ortsüblich zur allgemeinen Kenntniß zu bringen, Leumund, die persoͤnlichen, Familien- und Vermoͤgens⸗ Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Friedrich Bechtold dahier in den Ruhestand heute Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Sellheim. Deutsches Reich. Darmstadt. Militärdienstnachricht. Im der Sec.⸗Lieut. v. Hirschfeld zum Prem. Lieut. befördert. Berlin, 14. Febr. Das Abgeordnetenhaus nahm nach unerheblicher Debatte in dritter Lesung die Gesetzentwürfe, betreffend die gemeinschaft lichen Holzunzen, das Pfandleihgewerbe und die Secundärbahnen an und verwies die Rhein-Nahe Bahn⸗Vorlage nochmals in die Commission.— 15. Febr. Das Haus nahm das Competenz gesetz in der Schlußabstimmung au und erledigte eine Reihe kleinerer Vorlagen. Die Eisenbahn Commisston beschloß, der Staatsregierung die Ermächtigung zur Legung des zweiten Geleises der Rhein-Nahebahn und einen bez. Credit von 3,750,000 M., sowie ferner die Ermaͤchtigung zum Ankaufe der Rhein-Nahebahn zum Course von 15 pCt. zu ertheilen. — 15. Febr. Der Reichstag wurde heute durch den Grafen zu Stolberg Wernigerode mit einer Thronrede eröffnet. Als Vorlagen werden angekündigt: Erhoͤhte Steuer-Einnahme durch Reichs-Stempel und eine Brausteuer, so⸗ dann ein Gesetzentwurf über die Versicherung der Arbeiter gegen die Folgen von Unfaͤllen, welcher einem in der Kreisen der Arbeiter wie der Unternehmer gleichmaͤßig empfundenen Be dürfniß zu entsprechen bezwecke, ferner ein Ge— setz- Entwurf über die Versorgung der Hinter bllebenen von Reichsbeamten, weiter ein Geseß gegen die Trunkenheit, Wiedervorlage des Ge setzes über Abänderungen verfassung, welche die Feststellung des Reichshaushaltsetats 3144 der Reick N U ö ö ö N 1 15 1 1 10 1 5 15 11 für einen Zeitraum von je zwei Jahren zu er— moglichen bezweckt. Am Schlusse heißt es: Zu allen auswaͤrtigen Staaten erfreut sich das deutsche Reich friedlicher und wohlwollender Beziehungen, und insbesondere entspricht unser politisches Ver— hältniß zu den uns benachbarten großen Reichen der Freundschaft, welche Se. Maj. den Kaiser mit den Beherrschern derselben persönlich ver— bindet. Unter den europaischen Maͤchten herrscht, nicht nur in dem Willen, den Frieden zu er— halten, die volle Uebereinstimmung, sondern es besteht auch in Betreff der wesentlichen Ziele der zwischen ihnen schwebenden Unterhandlungen keine prinzipielle Meinungsverschiedenheit. Präsi— dent Graf Arnim-Boytzenburg beruft sodann prov. Schriftführer und theilt die eingegangenen zahl— reichen Vorlagen mit, worunter sich der Etat mit sämmtlichen Specialetats befindet. Der Namensaufruf ergibt 183 anwesende Mitglieder. Das Haus ist demnach nicht beschlußfähig. München, 14. Febr. Die Kammer der Abgeordneten nahm heute das Richter-Disciplinar— Gesetz mit 124 gegen 13 Stimmen mit einer geringen Modification in der von der Kammer der Reichsräthe angenommenen Fassung an. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 13. Febr. Graf Hatzfeldt ist heute hier angekommen und conferirte mit Baron Haymerle. Prinß Reuß wohnte der Conferenz bei. Frankreich. Paris, 14. Febr. In der Kammer der Deputirten fand heute die zweite Lesung des Preß-Gesetzes statt. Die Kammer nahm ein Amendement Goblet's an, wonach die Regierung ermächtigt ist, die Einführung ausländischer Blätter zu verbieten, ferner ein Amendement Floquet's, wonach Beleidigungen des Präsidenten der Republik, sowie auswärtiger Staatssberhäupter und Diplomaten durch Ge— schworene abgeurtheilt werden sollen. Großbritannien. London, 14. Febr. Unter⸗ haus. Kriegsminister Childers theilt mit, General Colley habe nur einen Theil der ihm angebotenen Verstärkungen angenommen. Die Regierung sende ihm aber mehr zu, als er acceptirt habe. Unter- staatssecretär Dilke erwiederte dem anfragenden Mitgliede Cohen, die deutsche Regierung habe ersucht, die britischen Behörden an der liberischen Küste anzuweisen, der deutschen Corvette„Vic⸗ toria“ nach Möglichkeit Beistand zu leisten bei Bestrafung einiger wilden Stämme für die Plünde— rung des deutschen Schiffes„Carl“ und die Mißhandlung der Mannschaft desselben. Die Regierung habe sich bereit erklärt und den Gouver— nenr von Sierra Leone und den Offizier der dortigen Flottenstation demgemäß instruirt. Die deutsche Regierung habe auf das Positivste ver— sichert, daß sie keine militärischen Operationen gegen Liberien beabsichtige und nur wünsche, die britische Regierung zu veranlassen, ihr bei Bestrafung der Wilden beizustehen. — Eine amtliche Depesche aus Kapstadt vom 12. Februar meldet den Abschluß eines siebentägigen Waffenstillstands mit den Basutos. — Juformationen aus Paris zufolge begab sich Parnell dahin, um im Interesse der Liga gewisse finanzielle Arrangements zu treffen und in Paris den Centralsitz der Liga zu errichten; letzteres in Folge der Wahrnehmung, daß die britischen Behörden Briefe der Häupter der Liga öffnen und durchsehen. Parnell soll auch in Frankfurt a. M. zum Zwecke der Unterbring⸗ ung der Fonds der Liga gewesen sein. Er soll übrigens für's Erste nicht nach Amerika zu reisen, sondern nächstens nach London zurückzukehren beschlossen haben. Italien. Rom, 14. Febr. Gestern fand im Apollotheater eine Kundgebung zu Gunsten des Königs und der Dynastie statt. Auf Ver⸗ langen des Publikums wurde die National-Hymne gespielt; enthusiastische Hochs ertönten auf den König und das Haus Savoyen. Türkei. Constantinopel, 15. Febr. Der britische Botschafter Göschen erhielt gestern von dem Minister des Auswärtigen Versicherungen der friedlichen Absichten der Pforte. Die gleiche Versicherung ist dem Vernehmen nach aus Athen eingelangt. Die Botschafter enthielten sich jeder Unterhandlung bis zur Ankunft des Grafen Haßfeldt. Die Pforte ist in letzter Stunde da— von zurückgekommen, genaue Bestimmungen über die griechischen Grenzconcessionen in dem Memo— randum aufzunehmen, welches die Botschafter bei Eroͤffnung der Pourparles erhalten. Die Pforte nimmt die Verschleppungstactik auf der ganzen Linie wieder auf. Rußland. Warschau, 14. Febr. Ein Individuum, welches am Sonnabend in die Wohnung des General-Gouverneurs Albedynski eindrang, ist als Wahnsinniger bereits dem Irrenhause überliefert. Aus Stadt und Land. S. Friedberg, 15. Febr. In der gestern statt⸗ gehabten öffentlichen Sitzung des Gememeinderaths wurde beschlossen, die Lieferung eines Mantels für den Nacht- wächter und eines Uniformsrocks für den Schuldiener auf dem Submissionsweg zu vergeben. Auf eine seitens des hiesigen Bürgermeisters bei dem Großh. Kreisamt ge⸗ fuͤhrte Beschwerde über den Zustand des Fußwegs zwischen hier und Bad-Nauheim wird eine Mittheilung der dortigen Burgermeisterei zur Kenntniß des Ge— meinderaths gebracht, wonach der Weg mit Eintritt der besseren Jahreszeit hergestellt werden soll. Bezuͤglich einer Beschwerde des W. Ulrich bei der zweiten Stände— kammer gegen die Stadt, weil ihm der Verkauf eines in den Stadtbauplan fallenden Gartens als Bauplatz nicht gestattet werden kann, wurde beschlossen, den früheren Beschluß des Stadtvorstandes, als dem Gesetze entsprechend, aufrecht zu erhalten. Von dem groß— britannischen Viceconsul Bernhard Goldbeck in Frankfurt ist der Stadt eine Additionsmaschine als Geschenk über— macht worden mit dem Ersuchen, dieselbe einer städtischen Schulanstalt zu überweisen. Es wurde beschlossen, die— selbe der Realschule zuzuwenden und dem Geber den Dank des Stadtvorstandes zu übermitteln. Die bei dem Augustinerschulfonds und der Stadtkasse disponibelen Kapitalien sollen gegen hypothekarische Sicherheit aus— geliehen und wenn dieses in nächster Zeit nicht in ge— eigneter Weise geschehen kann, für den Betrag bis auf weitere Verwendung hessische Staatspapiere gekauft wer⸗ den. Von der Pferdemarkt-Commission wurde folgender Antrag gestellt:„Der Gemeinderath wolle beschließen, das im höchsten Grade baufällige ehemals Knorr'sche Haus auf den Abbruch zu versteigern und auf dem Platz einen Pferdestall zu erbauen, der zunächst dazu bestimmt wäre, dem dringenden Bedürfniß der Unterbringung der Fohlen und Pferde bei unserem Markte abzuhelfen. Das Pferdemarkt-Comits stellt die aus dem Ueberschusse der Verloosungen angesammelten 12,500 M. zur Verfügung und übernimmt die Verantwortung, daß der Stadt nicht allein die durch Kapitalaufnahme zu deckende Restbau— summe verzinst, sondern auch in 6—8 Jahren gänzlich abgetragen werden wird, wenn nicht durch Verfügung höherer Behörde die Verwendung der Ueberschüsse zu diesem Zwecke untersagt wird.“ In der über diesen Antrag eröffneten Diskussion wurde besonders hervor— gehoben, daß das Gebäude so gebaut werden muß, daß es eventuell auch für andere Zwecke verwendbar gemacht werden kann. Nach dem vorgelegten vorläufigen Bau— plane soll dasselbe einen Oberbau mit größeren Räumen erhalten und äußerlich so econstruirt werden, daß es dem betr. Stadttheil zur Verschönerung gereicht. Der Antrag wurde einstimmig angenommen und sollen demnächst Pläne und Kostenvoranschläge, unter Berücksichtigung einiger weiteren für die Stadt erforderlichen Räume, welche mit dem Gebäude verbunden werden sollen, vor— gelegt werden. Der Stadtbaumeister wurde beauftragt, die speziellen Pläne und Voranschläge anzufertigen. Auf eine Eingabe verschiedener Bürger bezüglich des schlechten Zustandes der kleinen Köhlergasse wurde beschlossen, daß von der Baucommission Augenschein genommen und dem Stadtvorstand in der nächsten Sitzung Vorschläge ge— macht werden sollen. B. Friedberg, 16. Febr. In einer gestern Abend abgehaltenen Versammlung wurde die Gründung einer Pfennigsparkasse definitiv beschlossen. Ein Curatorium wurde ernannt,— das aus den Herren: Pfarrer Meyer, Bürgermeister Seriba und Seminarlehrer Wahl besteht — welches die Interessen der Einleger zu wahren hat. Einlegen in die Kasse kann jeder in Friedberg Wohnhafte und dauernd hier in Arbeit Stehende. Sammelstellen bestehen vorläufig sechs und zwar bei den Kaufleuten Flaschenträger, Kranz, Winheim, Bernbeck, Posamentier Billau und Buchhändler Bindernagel. Eine weitere Sammelstelle hätten wir noch in den Nebengassen, viel—⸗ leicht Kirchgasse oder Kirchenplatz, gewünscht. X. U. J. Friedberg. In dem Worte Jux kommt „u“ vor„1“; wer an einem Jux-Abend Anderen ein „“ für ein„u“ macht, wird damit nicht straffällig, ver⸗ dient vielmehr der Jux-Companie einverleibt zu werden. Von dem Turnverelns⸗Vorstande war für Sonn⸗ tag„den 13. Febra⸗ur, nach Sonnenschwund 7½ Uhr“ ein Mitglieder-Jux-Abend in dem Hötel Trapp ange— kündigt worden. Frisch, fröhlich fing er an und ver— gnüglich wie sein Anfang war das Ende. Wie das Wandern des Müllers Lust, so war an dlesem Abend das Lachen der zahlreichen Besucher Lust; eine meiner Nachbarinnen meinte, sie sei vom Lachen ganz bedeub— Ausnahmspreise: Bei A. nert. Was sie damit meinte, erfuhr ich erst später; sie leitete ihre vorübergehende Betäubung von dem Namen des Jux⸗Majors, des Companle⸗Chefs, des unübertrefflichen Kapellmeisters, des fuselfrelen(7) Ecken⸗ stehers Nante, der reizenden Lautenschlägerin ab. Item — der Abend war gelungen; wird er im nächsten Jahre wiederholt, so sei dem Jux⸗Comite heute schon empfohlen, die Pausen entweder abzukürzen oder während derselben wenigstens—— Knackkuchen und Glühwein um⸗ her reichen zu lassen. Es möge zu diesem Zwecke recht bald eine Jus ⸗gfennig⸗Sparkasse in's Leben ge⸗ rufen werden. Gut Heil! Mainz, 14. Febr. Der Rhein wuchs heute Nacht bis auf 3 Meter 29 Centimeter; gegen Morgen fiel das Wasser wieder um etwas zurück, doch zeigte das Pegel immer noch eine Höhe von 3 Meter 29 Centimeter. In den Häusern der Löhr- und Rheinstraße ist das Wasser — schon zum 4. Mal seit 12 Monaten— in die Keller eingedrungen. Allerlei. Braunschweig, 15. Febr. Die hiesige Lessing⸗ Feier begann bei herrlichem Wetter unter allgemeinster Betheiligung der Bevölkerung am Lessing-Denkmal, wo die hiesigen Männergesangvereine unter Abt's Leitung verschiedene Gesangstuͤcke vortrugen. Sodann wurde von einem Studenten der hiesigen technischen Hochschule die Festrede gehalten und von studentischen Deputationen Lorbeerkränze niedergelegt. Von den meisten deutschen Universitäten und technischen Hochschulen, sowie aus Wien und Zürich, ebenso von zahlreichen hiesigen und aus⸗ wärtigen Vereinen und Privatpersonen waren kost bare Kränze gesendet. Um 12 Uhr fand feierlicher Aetus in der Aula der technischen Hochschule mit Festrede und Ge— sängen statt. Am Nachmittag besuchten die hiesigen Studirenden und die auswärtigen Deputationen das Grab Lessing's, das mit Lorbeer⸗ und Imortellenkränzen vollständig bedeckt war. Dresden, 14. Febr. Die Elbe ist fast bis Lobositz eisfrei. Die Hauptmasse des Elses hat in der Nacht bei einem Wasserstande von ea. 2 Meter über Normalhöhe Dresden passirt. Jetzt ist das Wasser in raschem Fall begriffen. New⸗- Pork, 13. Febr. Sturm und Ueberschwemm⸗ ungen sind fast allgemein in den Unionsstaaten und Canada. Der Schaden beläuft sich bereits auf 500,000 Dollars und die Gefahr ist noch steigend. In New⸗ Orleans ist die Verbindung erschwert außer zu Wasser. Das Wetter wird kälter. Handel und Verkehr. Frledberg, 15. Febr. Fruchtbericht. Waizen M. 22.50, Korn M. 21, Gerste M. 16— 17, Hafer M. 13. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo 200— Zollpfund. Friedberg, 16. Febr. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90—1, Eier per St. 6—0 Pf. Gießen, 15. Febr. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 0.96— 1.00, Eier 1 Stück 7—8 Pf., Käse per Stück 5— 12 Pf., Tauben das Paar M. 1., Hühner per Stück M. 1.30—1.70, Hahnen per Stück M. 1.40— 1.50, Enten per Stück M. 1.70—2., Ochsenfleisch 66 Pf. per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 45— 50 Pf., Kalbfleisch 45 bis 50 Pf., Hammelfleisch 45—66 Pf., Schweinefleisch 68 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.50, Zwiebeln per Ct. M. 10. Frankfurt, 14. Febr. Viehmarkt. Angetrieben waren ca. 360 Ochsen, 300 Kühe, Rinder, und Stiere, 280 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 67.—68., 2. Qual. M. 62.— 64., Kühe 1. Qual. M. 56.—58., 2. Qual. M. 45.—50., Kälber 1. Qual. M. 52.—54, 2. Qual. M. 45.—50., Hämmel 1. Qual. M. 58.—60., 2. Qual. M. 40.—50., Schweine wurden vorige Woche 670 verkauft, das Pfund zu 68 Pf. Brodpreise vom 16. Februar bis 1. März. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 16. Februar bis 1. März. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg und Butzbach unverändert. Für Bad-Nauheim. Per 1½ Kilo. 5 int M. Pf. Ochsenfleisch 60 Schweinefleisch— 64 Kuhfleisch, gem. 50 Keil und Karre— 68 1 ungem.,— Doörrfleisch— 80 Kalbfteisch 45 Solperfleisch Keil und Karre— Geräucherter Speck— 90 Hammelfleisch 50 Schinken— 90 Keil und Karre— Leber⸗ u. Blutwurst— 72 Nierenfett 50 Schwartenmagen— 88 Hammelsfett— Cervelatwurst 1 60 Gchaaffleisch— Fleischwurst 90 Bratwurst— 00 Schmalz, ausgel., 5 unausgel.,— 80 Schimpf Kuhfleisch 40 Pf. Bei H. Aletter ausgel. Schmalz 86 Pf. Bei H. Fritz Schwartenmagen 88 Pf., Bratwurst 84 Pf. Bei Fr. Langsdorf ausgel. Schmalz 92 Pf. Bei A. Schimpf Dörrfleisch 90 Pf., unausgel. Schmalz 86 Pf. Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn: Freitag Abends 5 Uhr. Samstag Morgens 8½¼ Uhr. 1 Jas — U ij dünn 5 2 ff Aun 42 1 50 * 10 ö 8 2 u D Ha i, ap eu pas Ua eee ene 5 1 Bine tea unanhmez aun nan 1 us au ͤ²ꝛðñuMiiA A dι⏑ A une aun usage Huf Haus admin —— 8 4555 2 * —— ** 2 5 3 *— 5 9 ij un u 10 1 ve eee eee eee e. 1 dl 2 84. 1 78 ao usage Ia Voges use 4 nan 1* 282 — 332 14 „ 1423 8 1 1 2 6 5 1 72 2. 2 25 2 — 2 7 18 . 7 Oeffentliche Aufforderung. 496 Laut gerichtlich bestätigter Pfandverschreibung vom 28. November 1838 entlieh die Gemeinde Ilbenstadt bei Simon und Samuel Lind heimer zu Friedberg eln zu 4% verzinsliches Darlehen von 6000 Gulden, worüber dreißig, auf Inhaber lautende, mit Zinsabschnitten ver⸗ sehene Vartialobligationen zu se 200 Gulden ereirt und ausgegeben wurden und verpfändete zur Sicherheit der Darlelher nachfolgende, in der Gemarkung Ilbenstadt gelegene Immobilien: Flur IV. Nr. 56 und 57, Wiese und Acker, die Oberau. Die Schuld ist bescheinigter⸗ maßen abgetragen und sämmtliche Partlialobligationen geloͤscht worden, die Hauptschuldverschreibung jedoch an geblich in Verlust gerathen. Auf Antrag werden Alle, welche noch Rechte aus der gedachten Hypothek herleiten zu konnen vermeinen, auf⸗ gefordert, solche sogewiß binnen sechs zig Tagen dabier geltend zu machen, gegenfalls die Löschung der Hypothek verfügt werden wird. Friedberg am 5. Februar 1881. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Sellheim. Becker. Aufforderung. 565 Forderungen und sonstige Ansprüche an den Nach laß des Anton Hirsch in Nieder Wöllstadt sind binnen 8 Tagen dahier anzugeben, als sonst sie bei der Erb verthellung nicht berücksichtigt werden. Friedberg, 11. Februar 1881. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Herzberger. Hohenstein, Hülfsgerichtsschrelber. 1 N 8 ö Immobiliar-Versteigerung. Freitag den 18. Februar l. I., Vormittags 10 Uhr, soll in biesigem Rathhaus die dem Mathildenstift dahier eigenthümlich zustehende ehemalige Carl Morell'sche Besitzung in der Burg ⸗Vorstadt, bestehend aus einer großen Hofraithe mit Nebengebäuden, einem großem Baum und Grabgarten, zusammen 19,792 Meter baltend, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Diese Liegenschaft eignet sich sehr gut zur Anlage einer Fabrik, Brauerei, Gärtnerei sonstigem Eta blissement und sind günstige Zahltermine bestimmt. Liegenschaft soll auch in 25 Abtheilungen aus werden. Der bierüber gefertigte Theilungsplan auf unserem Bureau offen. Bci entsprechendem Gebot kann die Genchmigung schon nach der ersten Versteigerung erfolgen. Friedberg den 28. Januar 1881. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 386 Seriba. Holzversteigerung im Fürstlichen Schutzbezirk Thier⸗ garten bei Hungen. Mts 10 Uhr, 1 Eichen-Stämme 18 und „Morgens sollen 10 Dienstag den 22. Stück im obigen Schutz- Bezirk = 42,25 Festmeter Inhalt, darunter 17 Stämme von — 3 Festmeter Inhalt; 18 Stück Buchen Stämme Stämme den 1 = 6,50 Festmeter Inhalt und 2 Nadelholz == 2,09 Festmeter Inhalt; sodann Mittwoch 23. d. Mts., Morgens 10 Uhr, ebendaselbst: 97 Rm. Eichen und Buchen⸗ Scheitholz, 298„ 1 N„ Prügelholz, 1 2* Reiser öffentlich verkauft werden. Hungen den 7. Februar 1881. Fürstliches Rentamt. Demme. Holzversteigerung im Fürstl. Schutzbezirk Langsdorf. Dienstag den 1. März l. J., Morgens 10 Uhr, sollen im obigen Schußzbezirk 751 Stück Elchen“, Buchen- und gemischtes Stammholz= 52,91 Festmeter Inhalt, meist Wagnerholz; sodann gleichzeitig je nach dem Standort ebendaselbst: 176 Nm. Eichen-, Buchen- u. gemischtes Scheitholz, 495 125 4 0 5 5 Prügelholz, 9 1 1 7 Reiser, 17(„ Hainbuchen⸗Werkholz öffentlich verkauft werden. Hungen den 10. Februar 1881. Fürstliches Rentamt. Jagdverpachtung. Dienstag den 1. März 1881, Vormittags 10 Uhr, soll in dem Rathhause dahter, die der Stadt Hungen ustebende Jagd von 452 Heetaren Wald und 839 Hectaren Feld öftenklich verpachtet werden. Hungen am 12. Februar 1881. Großherzogliche Bürgermeisterel Hungen Holz⸗Versteigerung. 604 Nüchsten Montag den 21. d. M., von Morgens 9 Uhr ab, werden in hiesigem Stadtwalde folgende Holzsortimente versteigert und zwar im Distrikt Sumpf: 34 Raummeter Eichen⸗Schelterholz, 14 1„ Knäppelholz, 30,7*„ Stockholz und 1455 Wellen und hierauf Eichen⸗Reisig im Distrikt Zwergheegt: Eichen⸗Reisig, sog. Backwellen, und von 17— 83 Centimeter Durch- 9,20 Meter Länge 2,54 Fest⸗ 8100 Wellen 5 Eichenstämme messer, 6,40 meter Inhalt. Bad Nauheim den 12. Februar 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Bad-Nauheim. Schutt. Holzversteigerung. Freitag den 18. Februar 1881, Vormittags 10 Uhr, kommen im Freiherrlich v. Löw'schen Wald dahier, Distrikt Sauerbornstannen: Eichenstämme von 28— und 9 m Länge, 7 Fichtenstämme von 17— und 9 m Länge, Birkenstämme von 22 und 7m Länge, 592 32 60 em Durchmesser em Durchmesser 2 2 Eichen⸗Derbstagen, 24 Raummeter Eichen⸗Scheitholz, 12 Raummeter Eichen⸗Knüppelholz, zur Verstelgerung. Steinfurth am 14. Febru 1881. v'sche Renteiverwaltung. 1900 Eichen ⸗Wellen Freiherrlich v. uber. *— Jagd Verpachtung. 613 Die am 12. d. Mts. abgehaltene Jagdverpachtung der Gemeinde Rockenberg hat die Genehmigung nicht erhalten und soll die Jagd Freitag den 18. d. Nachmittags 2 Uhr, im Gasthaus„Zur Gerste Rockenberg nochmals verpachtet werden. Rockenberg, 15. Februar 1881. Oroßberzogliche Bürgermeisterei Landvogt. Bekanntmachung. Rockenberg. 590 Die Versteigerung des fiscalischen Holzes in dem Rockenberger Markwald vom 9. J. Mts. ist genehmigt. Erster Abfuhrtag Freitag den 18. Februar 1881. Butzbach, 11. Februar 1881. Großherzogliche Oberfoͤrsterei B N Bekanntma ach. ußd e u ß. chung. 602 In U in Bönstadt ist Schlußtermin auf Freitag den 11. März Vormittags 9 Uhr, N 357 [fd anberaumt. Altenstadt den 12. Februar 1881. Großherzogliches Amtsgericht Altenstadt. Zur Beglaubigung Orth, Gerichtsschreiber. Holzversteigerung. 605 Montag den Februar dss. J., Vormittags 10 Uhr, werden in den Cleeberger Gemeindewaldungen nachstehende Gehölze verstelgert: 1) Im Distrikt Mohrs wald. Stück Eichen Nutzholz-Stämme, 144 Festmeter Inhalt, 5 Raummeter Eichen-Nutzholz, 28 64 3„ Scheitholz, 26 3„ Knuüppelholz, 1510 Stück Eichen⸗Wellen, 8 Raummeter Buchen Scheitholz, 3 4„ Knuüppelholz, 210 Stück Buchen-Wellen, 12 Raummeter Eichen⸗Stockholz. 2) Im Distrikt Alten wald. Stück Nadelholzstämme, 1 30„ Eichen u. Nadelholz-Stangen, 2000 Buchen Wellen. Die Zusammenkunft ist im Mohrswald, von wo in Altenwald das Holz zum Ausgebot 35 Festm. Inhalt. 90 dem naheliegenden kommt. Cleeberg den 12. Februar 1881 Der Bürgermetster Keil. * 3 Jagd-Verpachtung. Vormittags 10 Uhr, zustehende Jagd Jahre meistbletend 601 Mittwoch den 23. Februar, soll die der Gemeinde Obbornhofen auf hlesigem Rathhaus auf weitere 6 verpachtet werden Obbornhofen am 14. Februar 1881. Großherzogliche Bürgermeisteret Obbornhofen. 585 Bender. Leschhorn. [Herbold Holzversteigerung. 600 Montag den 21. d. Mts. kommen aus den Gräflich Leiningen-Westerburgischen Waldungen folgende Holz⸗ sortimente zur öffentlichen Versteigerung: 1) Im Distrikt Ober forst. 92 Raummeter Eichen⸗Scheiter, 13 7„ Knuüppel, 2 8„ Stöcke, 2160 Stück Eichen⸗Wellen, 24 Stück Eichenstämme von 23— 51 om mittlerem Durchmesser und 5—8 m Länge. 2) Im Distrikt Eichereck. 56 Naummeter Buchen⸗Scheiter, 8 75„ Knüppel, 1 7 Kirschen⸗„ 2 5 As pen⸗ 1 100 Stück Buchen⸗Wellen, 1800„ Lichen⸗Wellen, 320„ Weichholz⸗Wellen, 8„ Eichenstämme von 23— 32 em mittlerem Durchmesser und 4—8 m Länge. Zusammenkunft für die Versteigerung im Oberforst Morgens 9½ Uhr auf der Altenstädter Straße am Erb⸗ städter Doman für diejenige im Eichereck Nach⸗ mittags 1 Altenstädter Straße an der Fri Februar 1881. ningen⸗Westerburgische Rentkammer. Biera u. 3.2 Versteigerung. 8. Februar d. J., Vormittag 10 Uhr ld zu Pohl⸗Gons, 3 im Gemeindewa werden: n 5— 15 Meter Länge und 15 imeter Durchmesser, 5 5— 10 Meter L Durchmesser, 4—8 Meter La ange und 15 und 15 nage nge — öcke. in den Ebers⸗ 2 —*—* 5 7 Holz-Versteigerung. 596 Dien den 22. d. Mts., Morgens 9 Uhr an⸗ d Hoch⸗Weisel, ilerberg, folgende dersteigert werden: chen⸗Scheit enüppel, Knũ 5600 4000 1200 700 1 400 Raum 25 Inba Inhalt, eter Inhalt, dikmeter Inhalt. Weise ngen vor U * ürgermeisterei Hoch⸗Weisel. Woͤrner. AN 18 N Arbeits-Vergebung. n Montag den 21. Februar, Vormittags 9 Uhr, soll in der Gemeinde Ober- Florstadt das Brechen, Anfabren und Zerschlagen von 80 Kubikmeter Unterbaltungssteinen in Accord den. Assenheim den 15. Februar 614 eirea gegeben wer 1881. Wen de Meier Bez Holzversteigerung. 606 Montag den 21. d. Mts., Morgens 10 Uhr an⸗ fangend, werden in dem Muͤnsterer Gemeindewald, Distrikt Schweinzel und Happelsbecke, nachbenannte Ge⸗ hoͤlze meistbietend versteigert „Werk und Nußbolz. ime, 9,12 Festmeter Inhalt, Bau 32 Stuck Eicher 1050 Nadel-Reis⸗S gen, 4,91 Festmeter Inhalt Brennhol 10 Raummeter Eichen Scheiter, 50 Stück zen-Wellen, 670 Eic Wellen, 1010„ Nadel Wellen, 17 Raummeter Eichen-Stoͤcke. Die Zusammenkunft ist loço Mi Maͤnster den 13. Februar 1881 1 Großherzogliche Bürgermelsteret Muͤnster. Ein Logis für einen Herrn mit vollst. Bett ist zu vermleth. Schuhmachergasse Nr. 318. Ludlam! Ludlam! Ludlam! Aus der beutschen Farschritepuntl. 1 Großer Herausgegeben von L. Parlslus und Eugen Richter. Masken ⸗Ball Auflage 1877: 2000, Auflage 1881: 11,000 Exemplatt. 2 4 38 5 im Hotel Trapp Erschelnt jährlich 12mal.— Freisiunige Wähler ves Wahlkreises Friedberg-Buͤdingen, welche gesonnen sind, dieses Blatt an ihren Wohnorten zu verbretten, wollen sich deßhalb an den Unterzeichneten wenden. So lange der Vorrath reicht, erfolgt die Zusendung ganz kostenfrei. 0 Friedberg im Februar 1881. bos, Cell 16bp— 7 am 20. Februar 1881. Einladung N. 11 N z 1 1 Eintrittspreis M. 1.50 à Person. 8[des Volks⸗ e Vereins— Kindern ist der Eintritt nicht gestattet. zu Frie N 8 5 8 zu dem Freitag den 18. Februar l. J., Abends 8 Uhr, in Harten sind zu haben bei den Herren Georg Groß, Georg Hanau und Joseph Hoffmann. Rathhaussaale stattfindenden Vortrage des Herrn Medi⸗ Das Comite einalrathes Dr. Lorenz: Die Berechtigung und der 1 . 5 N f 5% practische Werth der öffentlichen Gesundheitspflege. 0 NB. Am Ballabend werden Eintrittskarten nicht mehr verabreicht und ist der Zutritt Der Eintritt ist Jedermann gestattet. ind durch ß des Tr ines 8 i 8 0 52 iedberg, 15. Februar 1881. nur durch sichtbares Tragen eines Maskenabzeichens gestattet 528 1 erg, 15. Febru Der Veskanb. 80 * 17 2 F 7* 1 Friedberger Mähmaschinen- Lager Casino. von H. Bindewald, Kaiserstraßie, gegenüber dem Nathhaus, e i Sens Marz 1881, 4 2 1 4 be 8 g. hr, 7 Saal: eil empfiehlt Nah maschinen aller Spsteme für Familien-Gebrauch und gewerbliche Zwecke 1 ve 3: unter langjähriger Garantie. Alte und nicht zweckentsprechende Maschinen werden um— Carney alistische Herrenkneipe getauscht und in Zahlung angenommen. Ratenzahlungen von wöchentlich M. 2. an. mit Musik und bei Extrabier. Alle Utensilien, sowie Oel und Nadeln aller Systeme. 3 Der Vorstand. 6 Rep araturen werden, gestützt auf langjaͤhrige Erfahrung, unter Garantie billtgst Nur Witglieber haben Eintritt. 609 1 und durch vortheilhafte Einrichtungen auf's Rascheste ausgeführt. 14 55 5. —— 1 0— Holzversteigerung— Sänger Ball. 0 0 2 8 2 Der Gesangverein„Cätilia“ zu Ilbenstadt hält 607 Mittwoch den 23. Februar sollen im Distrikt Diebs 2— 8 2— 8 nächsten Sonntag den 20. Februar beim Unterzeichneten eiche 5400 Buchen⸗ und 3000 Birken Wellen, letztere zu— Wc 2 2 8 einen Sängerball zu Ehren des aus seiner Mitte scheiden⸗ 5 Besenreisig geeignet, versteigert werden. Die Zusammen——.— B. den Dirigenten, Herrn Lehrer Faust, ab, wozu alle Ge⸗ 9 kunft i Morgens 9 Uhr an der Rohrbank auf der— 8— 8 songesfreunde hiermit eingeladen werden. Für Speisen 9 Staatsstraße zwischen Kaichen und Ilbenstadt. 96:2 E und Getränke ist bestens gesorgt. 2 Helden bergen den 15. Februar 1881.——— f— 1— Ilbenstadt. A. Grix, 8 Großherzogliche Oberfoͤrsterei Altenstadt. 2 2 5 2 611 Gastwirth. 0 — g P ü— l. a— 2—* 2 8 N 594 Sonntag den 27. Februar feiert der f bon 5 0 2—— 8* 3 Versteigerung von Oeconomie- e Fuürgerverein zu Heldenbergen Inventar. N— im Saale des Herrn Schneider sein 10 6 f.— 2—— 2* e Freitag den 18. d. Mts., Vormittags halb 11 Uhr,——— S— S t 1 t u n 8 E N anfangend, will der Unterzeichnete in dem Oeconomie———— S 27 53 9 7 N hof des Herrn K. F. Weith in Nieder Wöllstadt, wegen 2 2— 22 2 r 5 Aufgabe des Pachtgutes, Folgendes versteigern lassen: 5 1 e 888 8— 80 25. ene d. 2 Pferde(Sjährig), sehr gut im Zug und gute Acker“——„——— 2* Contert und Ball, 0 pferde, wovon das eine trächtig, 2 Fohlen, wovon das 22— 82( wozu freundlichst einladet Der Vorstand. 90 eine im Mai d. J. 4jährig, das andere Ljährig wird,—— SSS 5 a 5 1 1 ¼ Jahre alten Bullen(Berner Race), 3 Rinder, 2 42— 2 22— 2 S* Vorzügliche b. wovon das eine in 2 Monaten kalbend, zweispännigen 3 2 2 8— b— f Wagen mit Kartoffelkasten und Erndteleitern, mehrere——— 19 2— 65 Pfennig ⸗ Cigarren 0 9 verschiedener Construetion, 3 Eggen, wovon eine— 8 5— 2 empfehle unter den Namen: 8 besonders für Kleesamen geeignet, 1 Grasmähmaschine=—— 9 2 8 5 8 g 9 noch wenig gebraucht, verschiedene Pferde- Geschirre, 4—=— 2— 2 Bella, Bajadera. Hermes. Creta. 9 1 Fruchtfegemühle von Schubert& Hesse in Dresden, 2 2 2 1 225 612 P/. Dan. Nummich. 85 sehr gut für Saatfrucht zu reinigen, 1 Pfuhlfaß u. s. w. K SSS————— 9 Nieder⸗Wöllstadt. J. Becker. 1 Se 8 282 M. 2500 2 re, dune e e 0 H. V. Gimborn 3 2—— 5 E 5 f 0 n ae en zahlbar, werden gegen 4 l 5— 2 S on M. 5000. auf erste Hypothek i 8 Schreib⸗ und Copir⸗ Tinten zeichnen sich durch lebhafte.— 22 G pünktlich zahlenden Mann 5 eee von einem 8 Farbe, große Flüssigkeit und schnelles Trocknen aus und 1 S— 38 4 8 Gefällige Offerten unter Ziffer G. F. postlagernd 2. liefern nach längerer Zeit scharfe, nie bleichende Copien.— 2 2 E Friedberg erbeten. 610 ich Lager in den diversen Sorten, sowie auch in rother 3. 8— 1 7 5— g Tinte, blauer Tinte, Stempelfarben, flüssigem Leim Le— 2— 2 8— Zu verkaufen befinden sich bei den bekannten Schreibmaterialien⸗ 2 2 85— 1 ni Handlungen. 23 n 25 In bester Lage von Bockenheim, nahe dem Markt⸗ 5 e 5— S 28 2 2 105 G4 0 5 Wohnhaus mit Hintergebäude, sich zu 5 5. 8 8 edem Geschäft, vorzugsweise zur Bäckerei oder Me i. Güter⸗Versteigerung. UU S be, de n we 1 395 Die zur Coneursmasse des Friedrich Koch von— S S Desgleichen ein großes Fabrikgrundstück mit Maschinen⸗ N Assenheim gehörigen Grundstücke, insoweit solche noch— 2 2 2 anlage, mit Holzschneiderei, Grob⸗Schleiferei und Dreherei. 9. nicht genehmigt sind, werden künftigen— S 2 2[S Näheres Marktstraße 16a J. Stock in Bockenheim. 586 8 Freitag den 18. dieses Monats,— 5 8 28 2 0 Nachmittags 3 Uhr,.cc 3 w in dem Rathhaus zu Assenheim zum letztenmal versteigert 7 7„ 2 1 f. und erfolgt bei jedem annehmbaren 9 15 15 Amerikanische A felschnitzen, Für di Dank agung. 5 Unterzeichneten sofortiger Zuschlag. N 1 2 für die vielen Beweise inniger Theilnahme bei dem. Friedberg den 14 Februar 1881. Türkische Zwetschen, 155 so schwer betroffenen Verluste unseres uns ewig 90 Zöckel, 8 8 ö theuren und unvergeßlichen Gatten, Vaters und Bruders 0 Rechtsantalt. Feinste ital. Brunellen, des dahingeschledenen f 2 10 11—(—* 8 2 2 Zwei Lehrlinge Eiergemüs- Nudeln, Herrn L. Oppenheimer 2 8 5 agen wir allen Freunden und Bekannten welche uns 80 mit den nöthlgen Vorkenntnissen werden auf unsere Aechte Neapolitaner Maccal OI so wohl während seines langen Leidens so liebevoll zur de Büreaux gesucht. Schriftliche Anmeldungen haben bis[81 bei Wilhelm Fertsch. Seite standen, als ihn auch zu seiner letzten Ruhestäͤtte zum 15. Februar l. J. zu geschehen 5 5 N geleiteten, unseren tiefgefühlten Dank. 0 Vorschuß und Crediwarein zu Friedber.. 3 th 8 1 cht Die trauernden Hinterbliebenen. f 295 Eingetragene Genossenschaft. 0 U mie en K U 1 Friedberg den 14. Februar 1881. 597* 5 589 Eine hübsche Wohnung, bestehend aus 3—4 Zim⸗ f Alle Sorten Kartoffel mern, verbunden mit Lagerraum, möglichst auch Stallungj,—— bi 599 verkauft im Klel ö wird per sofort oder 15. März zu miethen gesucht. Zu Verantw. Red.: Car! Bindernagel. 5 91 rkauft im Kleinen H. Schmidt, Uusagasse. erfragen bei Herrn E. Oppenheimer, Friedberg. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. f