*; — 1 1 5 3 eee 2 1881.* Dienstag den 15. Februar. N20. Oberhessischer Anzeiger. . ²⁵ ¹.mw* 2 Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und 0 a 1 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag 0 Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Dennerfag und Gamffag.. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei grͤßerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 J ein Bele ostet 9 Pf. Annoneen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bet uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt if s per Pest nachgenommen. ——————————— Amtlicher Theil. Betreffend: Die Neuwahl der Schulvorstandsmitglieder. Friedberg den 12. Februar 1881. Di. ꝛbaliche reis 0 Frs e 8 e„ Saere Die Großherzogliche Kreisschulcommission Friedberg an die Herren Vorsitzenden der Schuloorstände. Nachdem die letzthin von dem Gemeinderathe daselbst vollzogene Wahl der unständigen Mitglieder Ihres Schulvorstandes nicht bean— standet worden ist, empfehlen wir Ihnen hiermit, die Gewählten, deren Namen Ihnen die ie, Bürgermeisterei 0 0 mit zutheilen beauftragt wurde, alsbald durch Handgeloͤbniß an Eides statt nach der Ihnen schon früher durch Ausschreiben vom 20. September 1875 bekannt gegebenen Verpflichtungsformel zu verpflichten, beziehungsweise die bisherigen und een Mitglieder auf die frühere Verpflichtung hinzuweisen.— Das von Ihnen hierüber aufgenommene Protokoll wollen Sie bis zu Ende dieses Monats an uns einsenden. Dr. Braden. Einladung zu der Mittwoch den 23. Februar 1881, Vormittags 9 Uhr, in dem Rathhaussaale zu Friedberg stattfindenden General-Versammlung des landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins Friedberg. Friedberg den 12. Februar 1881. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins Friedberg. Dr. Braden. Tagesordnung. 1) Vorlage der Vereins-Rechnung pro 1880. 5) Besprechung bezüglich Förderung der Pferdezucht. 2) Feststellung des Voranschlags pro 1880/81. 6) Referat und Besprechung bezüglich des Zuchtstierwesens im 3) Besprechung der angeregten Frage bezüglich Benachthei ligung Kreise Friedberg. der Straßen durch den Gebrauch von Pflugschleifen. 7) Mittheilungen der Commission über Errichtung von Molkerei⸗ 4) Vortrag und Besprechung der Frage bezüglich Besserung des Anstalten. Personaleredits der landwirthschaftlichen Bevölkerung durch Bildung von 8) Verschiedene Mittheilungen. landwirthschaftlichen Creditgenossenschaften. Ausgewiesen aus dem Großherzogthum auf Grund des F. 3 Absatz 2 des Freizũ gigkeitsgesetzes: Wilhelm Fischer von Rothenkirchen, Kreis Hünfeld; Johannes Ronke von Werda, Kreis Hünfeld.— Wegen Vetitels bestraft: Johannes Rein ward von Lan genberghain, Kreis Büdingen. Deutsches Reich. her und ge nehmigte alles Uebrig⸗ in der Sustung wendung wunschen und ferner darauf, daß sie nicht wisse, daß irgend eine wichtige Meinungs- verschiedenheit zwischen den Mächten in Betreff einer besseren Methode, dieses Resultat herbei— zuführen, bestehe. Darmstadt. Der Kreisbaumeister Horst der ersten Lesung. Minister v. Bötticher dankte in Bensheim wurde zum vortragenden Rath im hierauf der Versammlung für die Unterftütung Ministerium unter Verleihung des Amtstitels der Regierung durch das Material, welches die „Oberbaurath“ ernannt. reiche, praktische Erfa ihrung der Einzelnen zu f 4 — Die Zusammenstellung der Ergebnisse der Gebote gestellt habe. Die gegenwärtigen ersten—„Times“ erfahrt, Parnell, welcher noch Staatsschuldentilgungskassen-Rechnung pro 1878 Arbeiten seien ein glänzendes Zeugniß für die nicht vom Festlande zurückgekehrt sei, werde und für das erste Quartal 1879 hat ergeben, Leistungsfähigkeit des e in Paris mit dem Deputirten Dillon 1 1 is daß am 1. April 1879 der Stand der bessischen Stu ttgart. Die Nachrichten aus Cannes, und andern Mitgliedern der Landliga Besprech— Staatsschuld M. 43,74 1,292.52 war, darunter woselbst sich der König und die Koͤnigin gegen- ung pflegen und seine Reise nach Amerika direct eine vierprocentige Schuld von M. 39,276,800, wartig befinden, lauten fortwährend günstig.] von Frankreich aus autreten weiter der Rest des Vorschusses von der Reichs- Eutgegenstehende Gerüchte in den Zeitungen hauptkasse M. 250,510, behufs Einziehung des können erfreulicher Weise als grundlos bezeichnet Großh. Hess. Staatspapiergeldes M. 2,600,414 werden. Das dort bereits eingetretene Früh Ende 1877 war der Stand der Staatsschuld lingswetter gestattet längere Bewegung im Freien — 12. Febr. Die Behörden ergriffen Vor— sichtsmaßregeln gegen ein angebliches Fenier⸗ complot, welches darauf gerichtet sein soll, das Schloß Windsor in die Luft zu sprengen.— M. 47,260,837, also 3½ Mill. mehr. Die und wird täglich zu größeren Spazierfahrten Die Rückkehr der Koͤnigin von Osborne ist Vergleichung der Activen und Passiven der und Fußpromenaden benutzt. verschoben.— Die Homeruler Dillon, Biggar Großh. Staatsschuldentilgungskasse zu Ende des und andere geben beute nach Paris um mit ersten Quartals 1879 ergab einen Passivstand Ausland. Parnel 1 Berathung zu pflegen.—„Globe“ er⸗ von M. 30,626,654, indem durch 13¼ Mill. Oesterreich-Ungarn. Wien 12. Febr.] klart jedoch das Gerücht von einem Fenier abgelöster, aber noch nicht verrechneter, fiskalischer Kronprinz Rudolf ist heute in Corfu eingetroffen Complot für erfunden. Die Koͤnigin werde f f Nei f 8 7 Grundrenten der Stand der Staatsschuld um und hat seine Reise nach kurzem Aufenthalt am 17. d. dorthin zurückkehren.— Die Zahl diesen Betrag„ 5 wurde. fortgesetzt. der strikenden Bergleute in der Grafschaft Lan— U Berlin, 11. Febr. Das Abgeordnetenhaus Frankreich. Paris, 12. Febr. Die Kammerfcaster betragt 3500. Die Ordnung ist bisher setzte die* Lesung der Sekundärbahnen-sbeschloß heute, den Antrag Louis Blanc auf! ungestoͤrt. Vorlage fort und genehmigte unter Anderem die Abschaffung der Todesstrafe in Erwägung zu— 12. Febr. Eine Depesche des Generals Linien Hadamar⸗Westerburg. Das Haus ge- ziehen. Der Antrag Bardoux, betreffend die[Colley von gestern meldet: Die Boers haben nehmigte ferner die Kreisordnungs-Novelle mit Wiederherstellung des Listenserutiniums, wird das Schlachtfeld besetzt; eine beträchtliche Ab— wenigen nicht wesentlichen Aenderungen in dritter sam Dienstag berathen werden. theilung derselben hat sich in der Umgegend Lesung nach den Beschlüssen der zweiten Lesung. Großbritannien. London, 11. Febr. von Neweastle concentrirt. Colley hatte dem Ebenso wurde die Provinzial-Ordnungs-Novelle][ Oberhaus. Earl Granville antwortet auf eine[Befehlshaber der Boers nach dem letzten Ge— in dritter Lesung durchweg nach den 7 Anfrage De la Warrs, er verweigere kategorisch echte medieinische Hülfe angeboten; das Aner der zweiten Lesung angenommen.— 12. Febr. eine Antwort bezüglich der griechischen Frage bieten war aber abgelehnt worden. Der Kriegs— Das Haus genehmigte das Gesetz über die ge- zu geben. Die Loͤsung derselben sei eine Frage sminister erhielt beute ein Telegramm von Colley, meinschaftlich en Holzungen, sowie der Pfandleihe[vom überwiegender Wichtigkeit und die Schwierig- worin dieser Verstärkungen erbittet. Der 3 Vorlage in zweiter Lesung. Die kurhessische keit ihrer Lösung seit fast drei Jahren evident. Häuptling Letsea suchte einen Waffenstillstand von Fideicommiß⸗Vorlage passirte ohne Debatte un⸗[Eince positive Erklärung in diesem speciellen feiner Woche nach. verändert die dritte Lesung. Augenblicke könnte die Gefahr eines Krieges Italien. Rom, 11. Febr. Ein Meeting — 11. Febr. Der permanente Ausschuß des zwischen der Türkei und Griechenland erhohen. für das allgemeine Stimmrecht waͤblte heute Volkswirthschaftsrathes erledigte die zweite Lesung Die Hoffnung, daß der Krieg abgewendet werden[Bortauni zum Praͤsidenten und ernannte eine der Innungs⸗Vorlage, stellte das Alinea 3 des konne, beruhe ausschließlich auf der Kenntniß der Commission, um eine Tages-Ordnung auszu— Paragr. 100 e nach der Regierungsvorlage wieder[Regierung, daß alle Maͤchte thunlichst dessen Ab arbeiten, welche die verschtedenen Ansichten mit —— —— ———— . 9 o einander versoͤhnt. Die Tagesordnung enthalt die Aufforderung an das Volk, das allgemeine Stimmrecht zu fordern; dieselbe wurde ein— stimmig angenommen.— 12. Febr. Nachdem die Versammlung heute die Gewaͤhrung des Stimmrechts an Frauen beschloß und die gestern beschlossene Tagesordnung morgen am Capitol oͤffentlich verlesen werden sollte, versagte die Regierung die Genehmigung. Daraufhin wurde beschossen, die Verlesung der Tagesordnung in einem Theater erfolgen zu lassen. Spanien. Madrid, 10. Febr. Ministerrath unter dem Vorfitz des Koͤnigs be— schloß eine weitgehende Amnestie für die wegen Preßvergehen Verurtheilten zu erlassen und gleich— zeitig allen ausgewanderten Spaniern die Ruͤck— kehr nach Spanien zu gestatten. Türkei. Constautinopel. Die„Pol. Corr.“ meldet, daß die Verhandlungen der Botschafter zur Regelung der griechischen Frage am 20. d. Mts. beginnen dürften. — 12. Febr. Nach Wiener Mittheilungen übernimmt Graf Haßfeld definitiv die Fuͤhrung in der griechisch-türkischen Angelegenheit in Con— stantinopel. In den Kreisen der hiesigen Regier— ung, sowie in diplomatischen Kreisen werden je— doch die Nachrichten auswärtiger Blätter über ein angebliches Scheitern der Mission Goͤschen's und über die angeblich von Deutschland über— nommene Führerschaft in der griechischen Frage als unbegründet bezeichnet und bezuglich der Lage der Sache dabei bemerkt, daß, nachdem die Mächte principiell ihre Bereitwilligkeit zu Verhandlungen mit der Pforte in Constantinopel ausgesprochen, es sich augenblicklich darum handle, einen Modus für diese Verhandlungen festzustellen. — 12. Febr. Bergbewohner von Albanien nahmen einen größeren Transport Munition und Lebensmittel, der sür Tusi bestimmt war, fort und nahmen die militärische Escorte gefangen. Bulgarien. Sofia. Der Minister des Auswärtigen richtete am 10. Februar an die diplomatischen Agenten der Mächte ein Rund— schreiben, worin er auf die zahlreichen Emigra— tionen der Macedonier nach Bulgarien hinweist, die dem bulgarischen Staatsschatze schwere Lasten auferlegen und das Fürstenthum in einen Zu— stand der Aufregung versetzte. Das Rundschreiben deutet an, daß diese Emigrationen vielleicht durch schlechte Behandlung der christlichen Bevölkerung hervorgerufen seien und lenkt die Aufmerksam— keit der Mächte auf die traurige Lage der Dinge, welche Gefahren mit sich bringen können. Rußland. Petersburg. Bezüglich der von den Engländern in Cabul aufgefundenen Russischen Correspondenz bringt„Agence Russe“ folgende Mittheilung: In Folge des Ersuchens Granville's an Lobanow um freundschaftliche Aufklärungen ließ das Petersburger Cabinet Granville im verflossenen Monat die Original-Correspondenz des Generals Kauffmann mit Sir Ali zustellen mit der Bemerkung, darüber frei verfügen zu wollen. Das Parlament werde demnach auf Grund authentischer Schriftstücke, welche sicher— lich bald veröffentlicht würden, erkennen können, daß Rußlands Verhalten correct und loyal ge— wesen. Die Beziehungen Kauffmann's zum Emir waren einfache Höflichkeit. Von Aufreizung gegen England konnte erst die Rede sein, als die feind— liche und kriegsdrohende Politik des letzten brit— ischen Cabinets Rußland in den Fall legitimer Abwehr brachte. — Ein Telegramm des Generals Skobeleff aus Ashabad vom 7. d. meldet: Nach der Pro— clamation, durch welche die Tekkinzen aufgefordert wurden, in ihre früheren Wohnsitze zurückzukehren, und die Gewehre abzuliefern, sind bisher 7000 Familien zurückgekehrt. Saphik-Khan, Khudai— werdy⸗Khan und andere Khane befinden fich in unserem Lager, wodurch die übrige Bevölkerung angezogen wird. Die bei Geoktepe versammelten Familien werden in ihre früheren Wohnorte Der gebracht, und dieselben mit eroberten Sachen, Kibitken, Lebensmitteln und Wirthschaftssachen versehen. Es wird ihnen auch medicinischer Bei— stand geleistet und sind Maßregeln getroffen zur Desinfection Geoktep es und Umgegend. ist erwiesen, daß bei Denpel-Tepe 6400 Leichen begraben sind; waͤhrend der Belagerung sind gegen 8000 Mann umgekommen, bei der Ver— folgung 2000 niedergemacht. Der Gesundheits— zustand der Truppen ist befriedigend. Aus Stadt und Land. r. Friedberg, 13. Febr. In letzter Zelt wurden von 2 jungen Burschen aus einem Nachbarorte ver— schiedenen Kaufleuten hier Cigarren, Stiefel u. s. w. ab— geschwindelt. Die sauberen Früchtchen brachten ver— schlossene Briefe, welche die Unterschriften von bekannten Oekonomen aus hiesiger Gegend trugen, so daß die Kaufleute die Waaren ohne Anstand auslieferten. Allein der Krug geht so lange zum Wasser, bis er bricht. Als heute die Betrügereien von Neuem versucht wurden, wurden die Bürschchen von der hiesigen Polizei dingfest gemacht. Friedberg. Die Klage der Handwerker über den schlechten Eingang ihrer Guthaben ist noch nicht verstummt. Von den Neujahrsrechnungen ist erst ein kleiner Theil bezahlt und oft wartet der Geschäftsmann mit blutendem Herzen auf die Zahlung seiner Kunden, damit auch er seinen Verpflichtungen nachkommen kann, ohne die Hülfe von Halsabschneidern in Anspruch zu nehmen. Möchten Dies namentlich die Bemittelten nicht vergessen, denen es ein Leichtes ist, ihre Rechnungen zu bezahlen. Darmstadt. Das Ackerland im Großherzogthum Hessen umfaßt eine Gesammtfläche von etwa 380,000 Hektar, deren Werth auf etwa 824 Mill. M. veranschlagt worden ist, wovon 321 Mill. auf die Provinz Rheinhessen, 260 Mill. auf Starkenburg und 242 Mill. auf Oberhessen entfallen. Die höchsten Kaufwerthe haben die Grundstücke in Mom— bach, Gonsenheim, die vermöge ihrer besonderen Qualität als Gartenland mit 24000 und 19000 M. per Heetar bezahlt werden, sonst Ober- und Nieder-Ingelheim mit 9— 11000 M., während anderseits das Ackerland erster Klasse in Weidmoos, Bannerod, Langenhain zu 600, in der Gemarkung Ober-Moos gar zu nur 380 per Heetar veranschlagt ist und in Dudenrod, Michelau, Hitzkirchen Feld fünfter Klasse schon zu 100 Mark per Hectar zu kaufen ist. Bodenheim, 9. Storch eingetroffen. 3 e * Febr. Heute ist hier der erste Allerlei. Frankfurt, 11. Febr. Gestern brach beim Heraus— nehmen der Verschaalung ein Kellergewölbe in der Main lust⸗Straße zusammen und schlug einen jungen Maurer sofort todt, während ein anderer einen Bruch des rechten Oberschenkels erlitt. Zwei andere Maurer hatten gerade das Gewölbe verlassen, als es zusammenbrach. Rödelheim, 9. Febr. In einem Zimmer eines hiesigen Gasthauses fand man gestern Abend unter einem Bett versteckt einen Kerl, der sich eingeschlichen hatte, um übernachtende Fremde zu bestehlen. Der Mensch, ein schon oft bestrafter Gauner, wurde selbstverständlich in Haft genommen. S. Cöln a. Rh. Hier hat sich ein„Hessenverein“ gebildet, dem sofort 30 Mitglieder beitraten. Zweck des Vereins ist, den aus den beiden Hessen, Nassau und Waldeck sich hier dauernd oder vorübergehend Aufhaltenden einen Sammelpunkt zu schaffen, wo sie„Geselligkeit, all— gemeine Bildung und Heimathliebe“ pflegen können. Wöchentlich findet eine Zusammenkunft statt, in welcher Vorträge verschiedener Art, ernst und heiter, gehalten werden. An heimathlichen Zeitungen liegen bis jetzt auf: Oberhessischer Anzeiger, Casseler Tageblatt, Rheinischer Courier und Waldecker Zeitung. Neunkirchen, 4. Febr. Gestern Abend gegen 11 Uhr ereignete sich auf dem hiesigen Eisenwerk ein be— klagenswerther Unfall. Ein am gestrigen Abend ausge⸗ blasener Hochofen wurde gerade ausgeräumt, als eine Explosion erfolgte, welche die glühende Masse zerstörend nach unten und oben warf. Leider verunglückten sieben Menschen bei diesem Ereigniß. ö London, 8. Febr. Aus verschiedenen Theilen des Landes, insbesondere aus dem Norden und dem Binnen— lande wird abermals starker Schneefall gemeldet. An der Ostküste wüthete ein Sturm. Der Liverpooler Dampfer „Bohemian“ sank in Dunlongh Bay mit 34 Personen. Das Schiff„Bremen“ scheiterte bei Levenwick südlich von Lerwick und 13 Mitglieder seiner Mannschaft ertranken. In einer der Chatterley Coal und Iron Compagnie ge— hörigen Kohlenzeche in Cheadle bei Tunstalle, im nörd— lichen Staffordshire, hat gestern früh 3 Uhr eine Explo— sion schlagender Wetter stattgefunden, bei welcher 17 Per⸗ sonen ihr Leben eingebüßt haben. Bayonne, 12 Febr. Die deutsche Bark„August“ aus Stralsund, mit Getreide von Baltimore nach Bayonne fahrend, ist gestern am Locou-Felsen gescheitert. Die Besatzung ist gerettet, die Ladung verloren. New Orleans, 9. Febr. In Folge des Nieder— brechens der Ufer-Dämme durch einen Sturm ist der Mississippi ausgetreten und hat 500 Häuser-Gevierte der Stadt überschwemmt. Die Eisenbahn ist gleichfalls be— schädigt worden. Die Fluth hat beträchtliche Verluste verursacht und das Wasser ist noch immer im Steigen. 927 K ä 5* 9**** 22 1 1 N** Finnländische Thlr. 10⸗Loose v ahre 1868. Serten-Ziehung vom 1. Februar 1881. Nr. 145 248 258 318 324 384 453 783 794 800 1049 1147 1656 2741 4029 5000 6097 7066 1679 1894 4307 5101 6160 7175 8192 8246 8429 8587 8684 8699 8917 9190 9219 9420 9475 9579 9615 9896 9930 9942 10428 10551 10669 10772 10805 10900 11076 11293 11367 11434 11515 11636 11904. Die Gewinn-Ziehung findet am 1. Mai 1881 statt. Handel und Verkehr. Friedberg, 12. Febr. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90—1, Eier per St. 7—8 Pf. Gießen, 12. Febr. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 0.85— 1.00, Eier 1 Stück 7—8 Pf., Käse per Stück 5- 12 Pf., Tauben das Paar M. 1., Hühner ver Stück M. 1.30— 1.70, Hahnen per Stück M. 1.40— 1.50, Gänse per Pfd. 00—00 Pf., Enten per Stück M. 1.70—2., Ochsenfleisch 66 Pf. per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 45 bis 50 Pf., Kalbfleisch 45— 50 Pf., Hammelfleisch 54 bis 66 Pf., Schweinefleisch 68—00 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.50, Zwiebeln per Centner M. 10.—0. Frankfurt, 12. Febr. Heu kostete je nach Qual. per Centner M. 2.50— 4.50, Stroh M. 2.60— 3.60. Eler das Hundert M. 6— 8. Butter 50 Kilo M. 85 bis 90. im Detail 1. Qual. M. 1.15, 2. Qual. M. 1. Kartoffeln per 100 Kilo M. 4— 5. Ochsenfleisch das Pfd. 65—70 Pf., Kuh-, Rind- und Farrenfleisch 45 bis 55 Pf., Kalbfleisch 40—55 Pf., Hammelfleisch 40-65 Pf., Schweinefleisch 70—80 Pf., Wirsing 10—20 Pf., Roth⸗ kraut 20—25 Pf., Blumenkohl 30—60 Pf., Taube 50 bis 60 Pf., Huhn M. 1.50—2, Hahn M. 1—2, Ente M. 2.40— 3, Wälsche Hahnen M. 11— 14, Capaune M. 3.10—4, wilde Enten M. 1.50—2. Mainz, 11. Febr. Marktpreise. Kartoffeln 100 Kilo M. 4.50—5.00, Heu per Ctr. M. 3.75— 4.00, Stroh per Ctr. M. 2.50— 2.75, Butter ¼ Kilo M. 0.85 0.95, Butter in Parthien 70—75 Pf., Eier/ Hundert M. 1.40— 1.60, 1 Handkäse 6—8 Pf., Rothkraut 18—20 Pf., Weißkraut 6—8 Pf., Blumenkohl 30—35 Pf., Wirsing 3—4 Pf., Zwiebel ½ Kilo 8—10 Pf., 1 Gans M. 4.50—5.00, 1 Ente M. 2.25 2.75, 1 Hahn M. 1.75— 2.25, 1 Huhn M. 1.25 bis 1.50, 1 Hase M. 3.10 3.20.— Fruchtmarkt. Waizen eff. hiesiger, M. 22.— 23.50, fremder M. 21.70 bis 22.70, Amerik. rother Winterwaizen M. 23.00— 22.60, Roggen, hies. u. franz. M. 21.20— 21.40, Gerste pfälzer M. 18.75 19.25, franken M. 19.— 19.50, Hafer nach Qual. M. 13.75— 14.75, Rüböl ruhig eff. ohne Faß M. 29.30—40, per Mat mit Faß M. 28.70. Reps M. 2727.50.— Viehmarkt. Ochsen 1. Qual. M. 64, 1180 2321 3326 4783 5939 6600 7777 1401 2345 3439 4841 5978 6740 7892 1524 2591 3492 4848 6059 6798 8113 8156 1645 2597 3794 4974 6067 6822 1940 2968 4660 5712 6349 7534 1916 2833 14616 5502 6179 7316 2245 3053 4764 5842 6581 7608 2. Oual. M. 58— 62, Kühe 1. Qual. M. 56— 00. 2. Qual. M. 44—50., Kälber das Pfd. 50— 55 Pf., Schweine das Pfd. 56—66 Pf. Literarisches. Daheim. Nr. 20 enthält: Das rothe Gold. Ro⸗ man.(Forts.)— Der Schützenkönig. Gedicht von F. O. Mit Illustr.— Geoktepe.— Die Trunksucht in Großbritannien.— Das Eis. Von A. Trappe.— Schloß Stetten im Remsthal. Von R. Lauxmann. Mit Illustr.— Am Familientische: Zur Naturgeschichte und Geschichte des Salates.— Der unterirdische Kohlen⸗ brand in Planitz.— Der Steinbock im Kaukasus.— Prschewalski.— Gesundheitsrath.— Rechtsrath. Mit zwei illustrirten Beilagen.— Umschau in fernen Landen. Für das Steinberger-Denkmal sind bis jetzt im g Sammelbezirk Friedberg eingegangen: Seminardirektor Schäfer 5 Mk., Kaufmann Fertsch 5 Mk., Dr. Becker 8 Mk., Seminarlehrer Linker 3 Mk., Dr. Heid 3 Mk., Seminar⸗ lehrer Süß 5 Mk., Oberlehrer Bitsch 3 Mk., Pfarrer Baur 3 Mk., Dr. Köhler 3 Mk., Direktor Schwabe 3 Mk., C. B. 3 Mk., Dr. Möller 3 Mk., Jöckel, Rechts⸗ anwalt 3 Mk., Mayer Hirsch:8 Mk., Schober, Steuer- rath, 3 Mk., Curtman 3 Mk., Huber 3 Mk., Professor Diegel 3 Mk., Instrumentenmacher Glück 2 Mk. 50 Pf., Schmidt, Pfarrer in Södel, 1 Mk., Clarius, Lehrer in Lindheim, 50 Pf., Quehl, Lehrer in Nauheim, 2 Mk., Knoll, Lehrer in Nauheim, 2 Mk., Reallehrer Karg 8 Mk., Kitz, pens. Lehrer in Nauheim, 1 Mk. 50 Pf. Im Ganzen 72 Mk. 50 Pf. An der Hauptsammelstelle sind bereits über 500 Mk. eingelaufen. Friedberg, den 12. Febr. 1881. Für das Comité: Dr. Heid. Geld⸗ Cours. Frankfurt am 12. Februar 1881. 20 e 5 M. 16 15-19 o. in /%2 29 16 13—17 Englische Sovereigns. 7„ e Russische Imperiales..„ 16 6872 Wu J 3 r 7— Dollars in Gold„ 4 200. Verloosungen. Waldeck'sche Staats⸗Anleihe von 1854. Ziehung vom 29. Januar 1881.— Heimzahlung am 1. Mai 1881. Lit. A. Nr. 218 70 526 835 1059 83 86 151 80 263 75 581 720 56 99 875 920 à Thlr. 100. Lit. B. Nr. 71 265 314 60 714 80 à Thlr. 500. Lit. C. Nr. 85 141 à Thlr. 1000. (Eine auf Bahnhof Assenheim stehende Stallung für E 4 Pferde und mit 2 anliegenden Zimmern, fast neu, auch zu einem kleinen Wohnhaus geeignet, für den Preis von 190 Mark zu verkaufen. Ambron& Steinebach, Bockenheim. Bei denselben ist auch ein verkaufen. schweres Wagenpferd zu 5 560 — 1— „ r 7 * —— J. A. Windecker, Hof Meferant. Eine Stimme aus ärztlichen Areisen. 565 28 und sonstige Ansyrtide an den Nach— 569 jung. 557 Das übereinstimmende Lob und die allseitige An laß des Anton Hürsch in Nieder Wöllstadt sind binnen— Die am 9. d. Mts. in hiesigem Stadtwalde, Distrikt] erkennung, welche man aus den verschledenen Kreisen der 8 Tagen daher anzugeben, als sonst sie bel der Erb Sumpf, abgehaltene Holzversteigerung hat die Genehmig hiesigen Bürgerschaft über die neuerding bekannt ge verthellung nicht berücksichtigt werden. ung erhalten und ist der erste Fahrtag auf den 21. b. M.] worbenen sogenannten b. G. Voß'schen— irrhpillen Friedberg, 11. Februar 1881. amd ledoch kann das Holz nur bei trockener Witterung] vernimmt, lassen es wünschenswerth erscheinen, auch ein Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. N gefahren werden 8 Urtheil aus ärztlichen Kreisen zu hoͤren. Der in Frank⸗ Herzberger. Bad Nauheim den 12.5 Februar 1881. furt a. M. lebende prakt. Arzt Ur. med. Wittlinger, Hohenstein, Großherzogliche Bürgermeisterei Vad-Nauheim.] welcher mit den Dr. Voß schen Katarrhpillen die vielsei⸗ Hülfsgerichtsschreiber. Schutt tigsten praktischen Versuche rschiedenen Erkrankungs⸗ Bekanntmachun 1 fällen der Albmungsorgene anstelke und lateressante Be a achung. jolz-Ver eigerung. bac 0 wen wis 563 In dem Coneursverfahren über das Vermögen des 542 In dem Gräflich Solms-Rödelheim'schen Osse 1 7 5*** Georg Dey IV. in Rieder⸗Mörlen wird wegen] heimer Wäldchen kommen Freitag den 18. d. Mt. u ellen der nachträglich angemeldeten Forderungen anderweiter folgende Holzsortimente zur Versteigerung: Ü ich etwa er ee auf 10 40 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, rw n Ue schon u Montag den 14. März 1881 66 Nana .„„ Prugetlholz, So fan sich Vormittags 8 Uhr 8 5 Eichen g ber tr 9 b bestimmt. 4 Nadel F 1 6 Bad⸗Nauhe 18 5 0 11 e e 5 Bu n S 0 1 00 0 Großberzo„ w 1 0 en⸗Re olz, trat n 5 stun re 0* 1 0 1 14 1 2 29 Cen 1 r 66 564 c Meter 0 ö nam a en. d I Georg 8 f den d * 9 4 r 1 C 90 Holzv e in —* n Holzversteigerung. g . U 5 512 N n . 5 10 ut a 1 Verfahren ub N f 8 ei Hof 4 g d 567 Ueber as nögen de Heinri Jung 2 8 1 n 1— Nieder⸗Mörlen selbe d g 1 a. N * 1544 beute am 10 881 Nach) Ub 1 6— 14 4 das Cor 8* In d 1 1 e Der 0 d⸗ Nauheim rd zum 29 6 Kiefern⸗S 0 g Coneursv 68 K Concr sind bis zum 19. März 1881 be 2 1 dem Gerichte 1985 9 8 Es wird 8 d 17 1 anderen Verm d* Gläubigerausf eintretenden Fall 222 a 1 2 8 120 der Co rsordnung bezeick Ge 135 0 Ne 7 8 Montag den 28. 1 81 ag ö 6 W̃ zur Prüfung der a For ng enselben f N S 0 r 2 Tag Mo 0 rz 1 Vor Uhr, Anfang 5 8 1 5 vor dem richte raumt 5. U* Allen e neursmasse ge 0 1881 D hörige S 1 0 smasse 1 d etwas fgege 0 den a J G 1 Gemeinse ner zu verabfo eisten, b d Nüt. p T Verpflichtun e der S und Heidt g von den Forderungen, lche f d Sache— N 1 er tonderte Befr 8 Aus 4 2— 0*** abgesenderte Befriedung iu, Se schafweide Verpachtung. Concursverwalter bis zum 19. 1881 e zu 3 Ar machen. 55 2 d Ger zust Schafwei Das Großherzozliche Amt Bad⸗Nauheim.] Ber gung a 5 0 8 Donnerstag den 17. Februar 1881 a 8 5 Vormitt 11 Un e b Gerichtsschr auf pie e 15. J rst„or 1 — 0 pa i— er 01 ge rung. ad⸗Uerpachlun d 2 ee e Jagd- U. 5 1 0 ung bel 1 a N 2 d 1 1 zu. Grof Bürgermeisterei v ö 5 8 el 5 Dienstag den 22. Februar d. J., tags 11 Uhr, Montag am 21. d. Mts., Nachmitta Uhr, sollen in hiesigem Ratl se di Stadt Friedberg 8 5 t. zustehenden Jagden, nämlich Oo ver eigerung. Oc 8 1) die Jagd in 2 f 300 M zen,— 51 6 bes O Ockstad 2) desgleichen in der ehemaligen Burggemarkung, ca.] een pen. 7 1 8. 994 D 185 Me Fre E l enst sche 4 1 N 0* wiese 8* auf weitere 6 Jahre d Lerpachtet] wiese genaegen, 20 Nm ekanntmachung werden. 1 g K 2 0 69 Rm. Nadel ö 0 0 1 1 N Friedberg den 12. Februar 1881 129 1 a a 0 w 25 Großher liche 2 neisterei Friedberg. 275 6 8 erf en— ist 566 Serib a. 1100 6 le der ste 2 Wts. bet 1 1 U 1 9 1 Jagdverpach tung ab. 67 ück mit 1 9 1 Schnitt⸗ Dien 1. 5 0 holz tzüͤg 8— 1 Dae ue, Wagens 17 ee Bekannt 1 0, en* nachun sol 5 dem R hauf ö t ammhol 11 Ubr Ausg g 0 1 0 1 rr age n l 4 aren Ockstadt den 12 ebruar 1 1 06 1 1 ge 110 7 4 1 Feld pach werden.. 1 0 zerförste verst l 9 Hungen am 12. bruar 1881. U m Mitts f 0 N.. e G herzogliche 2 ermeisteretl Hungen sta 58 Be 0* b 1 N ö 8 Bekanntme acht ing. ber, b 8 * 12—— 59 0 7 st Mt stimmte U 0. Trauben-OGrust-Syrup Di en Daene Rur eh 0 a Hol erf erung kann eingetretener* 1 sse wegen mit Feuchelhonig, uf diesen Tag nicht abgehalten werden und ist die[ Ar 0 0 Reßen bestes und billig Hausmittel gegen Husten, Heiserkeit, selbe Freitag den 1 M* t worden W 1* 9 Hals ind Brustschmerzen. In Flacons à 50 Pfennig, Vodenre den 11 br U 1 Lehre 0 Ke 0 1 d 11 1 f Der Beigeordnete Gef sserte d G.. Kuh l. erbete 0 0 N 1 N . N ö ö 3— L. A. Pelissier, Hanau, Tuch und Leinwand-Handlung, mit festen und billigsten Preifen, empfiehlt ihr stets nur in zuverlässigen guten Qualitäten auf's Reichhaltigste ausgestattetes Lager. 234 580 N f Ludlam! 1 Comité Sitzung morgen Mlttwoch den 16. d. Mts.,— Abends 8 Uhr 43 Minuten, HMtel, Zimmer Nr. 23. Maskenball. Bei Unterzeichneter sind Masken-Anzüge zu ver⸗ kaufen oder zu verleihen. 576 M. Steitz Wittwe. Holzversteigerungen in der Oberförsterei Eichels dorf. Es werden versteigert im Distriet Fischwäsem 1. Mittwoch den 23. 40 Lärchen⸗Stämme von 17-39 498 Kiefern⸗-Stämme von Februar: em Durchmesser und 16—22 m Länge mit 36,94 ebm Inhalt, 16-36 em Durchmesser und 10-21 m Lange mit 284,68 ebm Inhalt. 2. Donnerstag den 24. Februar: Holzart Scheiter Knüppel Reisig Stöcke Raummeter Buchen 8 10 146 11 Nadelholz 0 184 900— Erlen, Aspen 2 70 2 Bei den Nadel-Knüppeln finden sich 119 Raummeter in Schichten von Die Versteigerungen beginnen kommende Holz wird im Walde versteigert, während in Eichelsdorf stattfindet, weßhalb die Steig kunft sich an Großberzoglichen Forstwart 9 Das Holz ist auf chaussirten Zusammenkunft am 23. 5 ar bei Stammholz Nr. Sollte die Versteigerung am 23. Februar am 24. Februar bei Bürgermeister Blum holzversteigerung. Eichelsdorf, 1. Februar 1881. Großherzogliche Oberförsterei Eichelsdorf. Holz Donnerstag den 24. und Freitag den 25. d. M. sollen in dem Stadtwald zu 9 ungen in den Distrieten Galgenwald, Eichen stäbe, Buchwald und Hubbach nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: 1. Dounerstag den 24. Februar ec. Bau-, Werk- und Uutzholz. von 13-60 Emtr. Durchm. 9. 3 b 3-5 m Länge. an beiden Tagen Morgens 9 Uhr, das am 23. die Versteigerung am 24. Februar bei Burgermeister Blur dum rich in Eichelsdorf wenden wollen. Wegen gut abfahrbar. 3. Febru 119. Versteigerung. 200 Eichenstämme und 3-17 Meter Länge, 7 Buchenstämme 55 5 5„„ 5 5 50 Hainbuchenstämmen. 15-30„ 5*— 8„. 15 Lärchenstämme 3 36—37 e 5 5 20 Fichten- und Kiefernstämme 22—30 1014 i g 1 1 5 2. Freitag den 25. Februar ec. Brennholz. 160 Raummeter Aspen-Knüppel, 3000 Eichen- Forstreisig. Bemerkt wird, daß m Distriet Galgenwald bei der Versteigerung nicht vorgezeigt wird und wollen sich deßhalb die Steigerer vor der Versteigerung an den Forstwart Jockel dahier wenden, welcher hierüber die noͤthige Auskunft ertheilt. Bei den Reisig sind 20 Raummeter gute Birken Der Anfang der Versteigerung ist jedesmal Vo Buchwald, am zweiten Tag im Distriet Hub bach. Hungen am 12. Februar 1881. »Reisig zu Besen-Reisig geeignet. rmittags 10 Uhr, am ersten Tag in dem Distriet Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen. Bender. Louis Wüst'sche Spielkarten zu Fabrikpreisen bei Louis Weis, 554 neben Herrn Ph. Windecker. Bekanntmachung. 558 Mittwoch den 16. und Donnerstag den 17. d. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, läßt die Unterzeichnete dahier abzugs halber verschiedene Gegenstände, als: 2 siebenjährige starke norddeutsche Pferde, 2 achtjährige kurhessische Pferde, 1 zehnjähriges kurhessisches Pferd, sämmtlich ein- und zweispännig gefahren, 4 Paar gute Fahrochsen, 11 Kühe, zum Theil hochträchtig, 7 traͤchtige Rinder, 7 Rinder von ½ bis 1½ Jahr, 4 complete Wagen mit Erndte— leitern und Kartoffelkasten, 2 Wagen mit Dunghorden, eine zweispännige Chaise, einen Jagdwagen, einen Schlitten, verschiedene Pflüge, Eggen, Walzen, eine Frucht- und Grasmähmaschine, mehrere Häckselmaschinen, Dickwurz⸗ mühlen, Fegmühlen, eine Handdreschmaschine, Pfuhlfässer, eine Obstkelter, Pferde- und Ochsengeschirre, Ketten, Heu⸗ und Mistgabeln, verschiedene Fäßchen, 1050 Stück Bohnen⸗ stangen, eine Parthie Dickwurz, mehrere Betten, Möbel, einen Flügel, sowie verschiedene Haus- und Küchengeräthe versteigern. Bemerkt wird, daß am ersten Tage vorzugsweise Vieh und Oeconomie-Inventar zur Verstesgerung kommt. Die Gegenstände werden gegen baare Zahlung ver— steigert, es kann jedoch auf Verlangen von dem Betrage von 10 Mark an gegen genügende Bürgschaft Zahlungs— frist bis Martini 1881 ertheilt werden. Birklar bei Lich, 10. Februar 1881. L. Kloch Wittwe. steht zu verkaufen bei Weckesheim. in Buchdruck: 28 versch. Sorten, per 100 S M. 1. 40, in Lithographie: 21, 5„ 100= M. ö Solche auf mattem oder Chamois-Carton, sowle solche mit Extraschrift oder Verzierungen sind eine Kleinigkeit theurer. Carl Bindernagel. Eine Hofraithe, ine Hofraithe, geräumig und gut erhalten, nebst 35 bis 40 Morgen Land, in guter Lage der oberen Wetterau, ½ Stunde von einer Bahnstation entfernt, ist zu verkaufen. Wo? zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 570 Ein Bäckerbursche Februar zum Ausgebot erer das betreffende Holz vorher einsehen und wegen näherer Aus— nicht beendet werden können, so kommt der Rest des Bauholzes zum Ausgebot und zwar unmittelbar nach Beendigung der Brenn— Ein Esel mit Wagen Friedberger Pfennig⸗Sparkasse. f— Einladung zu einer Versammlung auf Dienstag den Mir 15. d., Abends 8 Uhr, in's Burck'sche Local zur Fest⸗ stellung der Statuten, Wahl des Vorstandes und Be— stimmung der Sammelstellen. 1 Für die Commission: 537 9 Dr. Braden, Kreisrath. Seriba, Bürgermeister.* Sparkassen⸗Verein 7 enn zu Klein ⸗Karben. Eingetragene Genossenschaft. Sonntag den 20. Februar l. J., Nachmittags 3 Uhr, findet die statutenmäßige Generalversammlung für 1881 get im Saale des hiesigen Rathhauses statt und laden wir unsere Mitglieder zu derselben hierdurch ein. 5 Tages⸗Ord nung: 1) Geschäftsbericht des Vorstandes pro 1880. lauf 2) Bericht des Vorstandes über die Prüfung der 1880r des Bilanz und Entlastung desselben.. 3) Beschlußfassung über die Verwendung des Rein⸗ lomn gewinns. ʒu b 4) Ergänzungswahl des Vorstandes. Neg Ausscheldende Mitglieder sind: Gt 1) Christian Schmidt l., e 2) Jacob Johannes Geibel, un 3) Georg Schneider für und sind dieselben wieder wählbar. al Für den Vorstand: 562 Strobel. Die leise Anfrage in Nr. 17 des Anzeigers er⸗ Bet wiedern wir dahin, daß ein Maskenzug Montag Nach⸗ mittag nach 2 Uhr stattfinden soll und können sich Theil⸗ nehmer hierzu bei dem Herrn Oberkellner im Hötel Trapp melden. wi! 579 Das Comité der Ludlamer. Beste weiße Kernseife à Pfd. 38 Pf., 9 Zweite rothe„ à„ 28 1 5 bet Abnahme von 10 Pfd. das Pfo. 2 Pf. billiger bei 26 Carl Heubel, Seifensieder. mal 8 7 ö 8 bei ö 10 U 1 1 is für bamen! 0 In Folge wiederholter Aufforderung eröffne per* 1. März o. einen Fursus für Erlernen des Kleider- jah machens, Maßnehmens, Zuschneidens, Richtens und die Anprobirens innerhalb 4 Wochen. ent Frau Lehrer Heß, Mathildenstift. wollene und seidene Halstücher 54 in verschiedenen Größen, für Herren und Damen, äußerst billig bei K. Friedrich neben der Post. ene Kleider, 572 Getrag kann sogleich in Arbeit treten. Herrenkragen„ g Das Nähere zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 577 gebe Schuhe und Stiefel kaufe ich stets zu dem hoͤchsten Ver Preise an. 581. ft. Jäger, Judengasse. Wohuungs⸗Veränderung. Melne Wohnung und Geschäftsbüreau befindet sich von heute an bei Herrn Schuhmachermeister Flohr, Ver⸗ bindungsgasse 350, nächst der Realschule. 5 „Friedberg. Emanuel Eschborn, ver 8 3 Stellenvermittelung. in Ein Mädchen vom Lande sucht Stelle als Kindermädchen. Näheres zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 588— i 2 2 8 a 0 Tamilien-Pensionat in Hanau. Junge Madchen von 7 bis 16 Jahren, welche die 1. hiesigen Lehr-Anstalten besuchen wollen und Gelegenheit N haben, sich auch mit dem Hauswesen vertraut zu machen, fen finden unter mäßigen Bedingungen freundliche Aufnahme, der sorgfältige Ueberwachung und Nachhülfe in den Schul- bet arbeiten bei Frau Consistorialrath Süß in Hanau. v0 Zur Ertheilung von Auskunft ist Herr Schulinspeetor 10 Junghenn daselbst gerne bereit. 575 1 Verantw. Red.: Car! Bindernagel. 00 Druck und Verlag von Carl Bindernagel. At