Fredi, 0 drikat, . Ptiftied. cal Friedberg, tgant und J den feinsten tiderstoftn. Ficbert. 00 ische 1 sche n Fertsch. buschützen boler, der Burg. 1 4 f er don bee Feld⸗ Atißeugt, enter en eee Kl aus udeling, 10 fuß, 13 dcn. 1 in Gemäßheit des§. 38 des Gesetzes, betreffend die Abwehr und Unterdrückung von Viehseuchen vom 23. Juni 1881 und der SF. 20 und 21 * RE 9 W* 1881. Dienstag den 13. Dezember. M147. 5 Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. —— Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Am 26. vorigen Monats ist zu Homburg v. d. H. bei einem Hunde Tollwuth constatirt worden und sehen wir uns daher veranlaßt der Instruction zur Ausführung dieses Gesetzes, die Festlegung aller Hunde in der Gemarkung Ober-Eschbach anzuordnen. Dem Festlegen gleich zu achten ist das Führen der mit einem sicheren Maulkorbe versehenen Hunde an der Leine. Die Benutzung der Hunde zum Ziehen gestatten wir unter der Bedingung, daß dieselben fest angeschirrt, mit einem sicheren Maulkorbe versehen und außer der Zeit des Gebrauchs festgelegt werden. Hunde, welche vorstehender Vorschrift zuwider frei umherlaufend betroffen werden, werden nach Umständen getödtet.§. 66 des oben allegirten Gesetzes vom 23. Juni 1881 bedroht außerdem Zuwiderhandlungen gegen die vorstehend angeordneten Schutzmaßregeln mit Geldstrafe bis zu 150 Mark oder mit Haft. Friedberg am 10. Dezember 1881. Gegen den flüchtigen Maurer Johann Steckbrief. Georg Fischer aus Eppstein, Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Regierungsbezirk Wiesbaden, welcher der Vornahme unzüchtiger 9 0 7 9 Handlungen dringend verdächtig, ist die Haft beschlossen. Man ersucht denselben im Betretungsfalle zu verhaften und in das hiesige Gefaͤngniß abliefern zu lassen. Friedberg am 10. Dezember 1881. 4 Bei dem dahier wegen Widerstands, D wurde ein Bund mit 8 kleinen Schlüsseln in einem stählernen Ring erhoben, welche höchstwahrscheinlich Jemanden gestohlen wurden. ergeht die Aufforderung an Denjenigen, dem die Schluͤssel abhanden gekommen sind, oder der sonst Auskunft zu geben vermag, hiervon in Kenntniß zu setzen. Gießen am 8. Dezember 1881. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Herzberger. Aufforderung. Der Untersuchungsrichter L am Großherzoglichen Werle. iebstahls und Landstreicherei verhafteten Schneidergesellen Wilhelm Ullrich aus Marquartowitz vdt. Hohenstein, Hülfsgerichtsschreiber. Es mich schleunigst Landgericht der Provinz Oberhessen. vdt. Becker. Deutsches Reich. Darmstadt. Der ord. Professor an dem Polytechnikum zu Dresden Dr. von der Ropp wurde zum ord. Professor der Geschichte nach Gießen berufen. Der Districtseinnehmer Dieter in Groß-Gerau wurde auf Nachsuchen in den Nuhestand versetzt. 4— Um das Parzellenvermessungswesen rascher wie bisher zum Abschluß bringen zu können, beabsichtigt Großh. Ministerium und zwar ohne RNücksicht darauf, ob die betreffenden Gemeinden ihre Bereitwilligkeit zur Vermessung erklärt haben, einen deßfallsigen Plan aufzustellen, gleichzeitig die nicht entsprechenden Geometertaxen ange— messen zu erhöhen und den ärmeren Gemeinden hinsichtlich des Kostenpunktes thunlichste Er⸗ leichterung zu gewähren. In letzterer Beziehung sollen ihnen zur Rückerstattung der von dem Staate vorzulegenden Kosten längere Fristen be— willigt und dadurch die Möglichkeit geboten werden, allmählig einen Fonds zur Bestreitung der Kosten anzusammeln. Hinsichtlich der Par— zellenvermessung befürwortet ein von dem Ab— geordneten v. Rabenau gestellter Antrag, daß dieselbe nie ohne gleichzeitige Feldregulirung und Versteinung vorgenommen werden soll. Mainz, 9. Dez. Das definitive Resultat der Nachwahl für den Reichstag ergab: fur Philipps 6500, für Bebel 5488, für Frank 4847 Stimmen. Berlin, 9. Dez. Gestern trat das Staats— ministerium beim Reichskanzler Fürsten Bismarck zu einer Sitzung zusammen, welche nahezu zwei Stunden gedauert hat. f— Fürst Bismarck, als Handelsminister, hat ein Reseript an die Bezirksregierungen gerichtet, wonach fortan die Sitzungen der Handelskammern öffentlich sein müssen, damit das Publikum genau die Geschäftsthätigkeit und die Ansichten einzelner Mitglieder controliren könne. Die Berichte müssen fortan bis Ende Juni eingereicht und dürfen erst vier Wochen später publieirt werden, 1 1 damit eine noch rechtzeitig er— folgen kanu. — 8. Dez. Reichstag. Eingegangen ist eine Vorlage des Bundesrathes über den Bau eines Parlamentshauses. Eine Vorlage uber die Controle des Etats von Elsaß-Lothringen passirt die erste und zweite Lesung. Dann folgt die erste Lesung des Gesetzes über Berufs-Statistik und Viehzählung. Der Vicepräsident Acker— mann weist darauf hin, daß dem Reichstag bei wirthschaftlichen und socialen Gesetzen oft die statistische Begründung fehle; die Vorlage gewähre dafür Abhülfe. Die Vorlage wird an eine Commission von 21 Mitgliedern verwiesen. — 10. Dez. Der Antrag von Baumbach auf Einstellung des Strafversahrens gegen Dohrn wird angenommen. Die dritte Berathung der Controle des Elsaß-Lothringer Etats von 1881 bis 1882 schließt mit der Genehmigung dieses Etats. Dann folgt der Rechenschaftsbericht über die Ausführung des Socialistengesetzes zu Berlin, Hamburg und Leipzig. Hasenclever, als erster Redner, sagt: Der kleine Belagerungszu— stand, dies Ausnahmegesetz, hat der Socialdemo— kratie keinen Abbruch gethan. Es hat nur die unsicheren, den Socialiamus gefaͤhrdenden Ele⸗ mente, wie Most, Hasselmann, Körner, Finn, abgestoßen. Aber die Härte, mit welcher der Belagerungszustand wirkt, trifft nicht die Be— strebungen der Partei, sondern die einzelnen Personen, vielfach ganz unbetheiligte. Minister v. Puttkamer entgegnet: Ich bin durch Debatte vollig enttäuscht. Ich erwartete eine Erörterung im großen Style, statt deren kamen nur kleine Ausstellungen an der Ausführung des Gesetzes. Die Regierung ist sich ihrer Verant— wortlichkeit bei der Ausführung des Gesetzes bewußt. Sie wird dabei von keiner Animosität gegen das arbeitende Volk geleitet. Könnte die Regierung darauf rechnen, daß das Volk sich von den Banden der verderblichen Führer los— trenne, dann würde sie gern auf eine Verläuger⸗ Rectification ung des Belagerungszustandes nach dem ersten Oktober 1884 verzichten. Wenn dies nicht ge— schieht, wird der Reichstag sich nicht weigern dürfen, die Verlängerung auszusprechen. — Von den ältesten der hiesigen Kaufmann— schaft wurde dem Deutschen Handelstag ein An⸗ trag wegen einer Welt-Ausstellung zu Berlin im Jahr 1885 oder 1886 übergeben. Diese solle austatt zu Rom, wie von den Italienern im Plan, zu Berlin stattfinden. Eventuell solle eine nationale deutsche Ausstellung in dieser Zeit stattfinden, während die römische hinausgeschoben würde. Fulda. Zuverlässig verlautet, daß die Curie den neuernannten Bischoͤfen ausgedehnte Voll— machten behufs selbstständiger Vereinbarung mit der Regierung in minder wichtigen Fragen(tem— poräre Aushilfe verwaister Pfarreien 16% theilt habe. München, 9. ie Kammer der Reichsraͤthe nahm das Gesetz über den Malz— Aufschlag in der Fassung der Abgeordneten mit 36 gegen 14 Stimmen an. Im Lauf der Debatte sagte der Finanzminister, das Ministerium ge— höre keiner Partei an, es wolle dasselbe auch nicht als Partei-Ministerium gelten. D — Dez. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Das öster⸗ reichische Kaiserpaar wird am 4. Januar in Turin eintreffen. Pest, 10. Dez. Das Abgeordnetenhaus ge— nehmigte den provisorischen Handelsvertrag mit Frankreich, ferner die mit Serbien abgeschlossenen Verträge betreffs gegenseitiger Rechtshilfe und betreffs gegenseitiger Auslieferung gemeiner Ver⸗ brecher und schließlich den Consularvertrag. Frankreich. Paris, 9. Die Kam— mer berieth den italienischen Handels Vertrag. Der Handelsminister erklärte, die Regierung wolle keine abermalige Verlängerung der bis⸗ herigen Verträge. Dez. Die Regierung hoffe die Verhandlungen vor dem 15. Januar zu beenden. Während der Ferien könne die Commission die Verträge prüfen.— 10. Dez. Gambetta sagt heute, er werde einen Gesetzentwurf uber die Organisation von Tunis im Anfang des Februar vorlegen. Ueber die tunesische Schuld werden wir ein Abkommen mit den interessirten Mächten treffen, wie es seiner Zeit mit den egyptischen Finanzen geschehen ist. Ueber die diplomatische Frage werden die auswärtigen Regierungen keine Schwierigkeiten machen. England hat den Ver⸗ trag von Bardo anerkannt. Mit Italien werden wir in gleicher Weise zu einer Verständigung gelangen. Der gesammte Verlust in dem Feld⸗ zug nach Tunis übersteigt nicht 1100 Mann. — Der Senat bewilligte die für die Opfer des 2. Dec. geforderten Credite. Bei der Be— rathung der tunesischen Credite brachte Broglie die vielfach dem Senat zugefügten Schmähungen zur Sprache. Ueber die tunesische Expedition sagte er, die Verantwortlichkeit reiche bis zum fruheren Cabinet zurück; er verlange aber von dem neuen Cabinet Aufschlüsse über die Zukunft von Tunis, dessen Occupation und Organisation. Gambetta erwiederte: Er constatire die hohe Bedeutung des Senates in der republikanischen Verfassung und erkenne die Nothwendigkeit einer ersten Kammer; er erstrebe deßhalb lediglich auch die Befestigung des Senates.(Beifall.) Er müsse indessen jede Solidarität mit dem vorigen Cabinet ablehnen. Die Gesetzentwürfe für Tunis werde er vorlegen, sobald die Ruhe dort hergestellt sei. Großbritannien. London, 9. Dezember Weitere Truppen erhielten Befehl zum Abmarsch nach Irland. Italien. Rom, 8. Dez. Die Ceremonie der Heiligsprechung fand heute statt und nahm 5 Stunden in Anspruch. — 9. Dez. Die Kammer berieth über das auswärtige Budget. Crispi sprach von einer Note Bismarcks über das Garantiegesetz; es entstand eine Debatte darüber, in Folge deren der Minister des Aeußern, Mancini, erklärte, eine solche Note existire nicht. Dagegen habe er vor einigen Stunden ein Telegramm vom Fürsten Bismarck bekommen, in dem er mit großer Courtoisie ihm danken lasse für seine vorgestrige Erklärung, die er in der Kammer abgegeben habe. Bismarck habe erklärt, er stehe mit der Auffassung Mancinis in vollem Ein— klang. Man könne nicht zweifeln, weder an den freundschaftlichen Gefühlen und Absichten Bismarcks Italien gegenüber, noch an der Auf— richtigkeit seiner Wünsche für die erlauchte, dem deutschen Kaiserhaus so eng verbundene italienische Dynastie. Mancini schloß mit dem Ausdruck der Hoffnung, in Italien würden sich, nachdem jede unnütze Discussion in der Kammer und im Laude aufgehört, Allesammt vereinigen in dem Gefühle der Sympathie und Freundschaft für Deutschland und in den Gefühlen des ruhigen Vertrauens und der Achtung für die hohe Weis— heit und Seelengröße des erhabenen Staats— mannes, der an der Spitze der deutschen Reichs— regierung stehe. Türkei. Konstantinopel. Ali Fuad Bey ist zum Minister des Unterrichts ernannt.— Die Bondholders verwarfen die Motive Man— cardis, wonach die Pforte die Wahl des Admini— strations-⸗Directors bestätigen solle. Bourke con— statirte den erfreulichen Ausgang der Verhand— lungen und versprach, seinen Auftraggebern die Annahme des Arrangements zu empfehlen; er fügte indessen hinzu, er müsse deren volle Frei— heit in der Annahme wahren. Diese Erklär⸗ ung verursachte einige Beunruhigung. Es wird deßhalb wahrscheinlich nochmals eine Versamm— lung der Bondholders stattfinden. Rumänien. Bukarest, 9. Dez. Es ver⸗ lautet, das Wiener Cabinet bestreite der rumän— ischen Regierung keineswegs das Recht, ihre Interessen in der Donaufrage zu vertheidigen; es verlange aber Genugthuung dafür, daß die Donaufrage in der rumänischen Thronrede in sprechenden Weise und in einem gegen Oesterreich nahezu feindlichen Ton besprochen wurde. Die rumänische Regierung ist aber für diesen Fall ganz disponirt, der österreichischen eine ent— sprechende Genugthuung zu geben. Sonach nimmt man an, daß die Unterbrechung des regelmäßigen, diplomatischen Verkehrs zwisch en Oesterreich und Rumänien in nicht langer Frist ihr Ende finden werde. — Der König unterzeichnete ein Decret, nach welchem die Börse am 1. Januar er— öffnet wird. — Der Kammervicepräsident soll an Stelle Bratiano's Finauzminister werden, Bratiano das Kriegsministerium behalten, Senator Voinow das Justizministerium übernehmen. Rußland, 9. Dez. Das Georgsfest fand heute statt und verlief programmaͤßig ohne jede Störung. — Die Canzlei der Kaiserin verkündet: Der Petersburger Pupillenrath setzt dem, der zur Wiedererlangung der im Moskauer Findel— haus am 15. Nov. entwendeten 307,711 Rubel verhilft, als Belohnung zehn Prozent der wieder⸗ erlangten Summe aus. — Es heißt, Fürst Dondukow Korsakow begebe sich nach Tiflis. Er wird nicht zum Statthalter ernannt, doch dessen Funktionen üben. Wer ihn zu Odessa ersetzt, ist noch ungewiß Von Personal-Verändernngen im Ministerium ist Nichts bekannt. Aus Stadt und Land. Friedberg, 9. Dec. In heutiger öffentlicher Sitz- ung des Großherzoglichen Amtsgerichts wurden nachbe— merkte Personen als Schöffen für das Jahr 1882 aus- geloost, welche an den beigesetzten Tagen zu fungiren haben: Heinrich Caspar Stoffel, Gemeinderechner zu Ober- Florstadt, und Jacob Schott, Hof-Restaurateur zu Friedberg: 3., 10., 17. Januar; Wilhelm Bausch J., Landwirth zu Nieder-Wöllstadt, und Georg Jacob Runkel, Landwirth zu Assenheim: 7., 14., 21. Februar; Georg Ludwig Weis, Buchbinder zu Friedberg, und Wilhelm Heyer, Bürgermeister zu Wölfersheim: 7., 14., 21. März; Johannes Heinrich Wagner, Bürgermeister zu Bruchen— drücken, und Christoph Stier, Rentner zu Melbach: 4., 11., 18. April; Ernst Friedrich Haeberle, Kaufmann zu Friedberg, und Friedrich Reitz, Landwirth zu Wölfers— heim: 2., 9., 23. Mai; Georg Friedrich Kopp, Land wirth zu Ossenheim, und Georg Falck, Müller zu Fried⸗ berg: 6., 13., 20. Juni; Wilhelm Lenz, Landwirth zu Bauernheim, und Wilhelm Schmid, Bürgermeister zu Reichelsheim: 4., 11., 18. Juli; August Stein, Land- wirth zu Beienheim, und Johann Tobias Rack II., Bür⸗ germeister zu Dorn-Assenheim: 1. 8., 22. August; Conrad Weitb, Landwirth zu Nieder-Wöllstadt, und Peter Veith II., Bürgermeister zu Ilbenstadt: 5., 12., 19. September; Conrad Reuß(I., Landwirth zu Friedberg, und Georg Hanau, Uhrmacher zu Friedberg: 3., 10., 24. Oetober; Jacob Kuhn, Sattler zu Ober⸗Wöllstadt, und Gustav Dieffenbach, Kaufmann zu Friedberg: 35 14., 21. November; Heinrich Schudt, Mühlenbesitzer von der Görbelheimer Mühle, und Georg Ewald IV., Land wirth zu Ockstadt: 5., 12., 19. Dezember. Zu Hülfs⸗ schöffen für das Jahr 1882 wurden bestimmt: 1. Philipp Wilhelm Altmannsperger, Landwirth, 2. Carl Wilhelm Bernbeck, Kaufmann, 3. Joseph Homffann, Posamentier, 4. Johann Koob, Kappenmacher, 5. Johannes Bieler, Hof-Glaser, 6. Friedrich Reuß, Bäcker, 7. Eduard Oppen⸗ heimer, Cigarrenhändler, 8. Georg Hieronimus, Hof⸗ Maler, 9. Carl Groß, Kaufmann, 10. Adolph Maier, Uhrmacher, sämmtlich zu Friedberg. J. G. W. Friedberg. Auf Ersuchen des Taunus⸗ Club⸗Vorstandes hielt Lehrer Reuß von Nauheim am verflossenen Donnerstag Abend bei Rudelius einen Vor trag über die geologischen Verhältnisse des Taunusge⸗ birges und der Wetterau. Die Zuhörer, welche nicht so zahlreich erschienen, wie die biologtschen Verhältnisse des T. C. W. wohl hätten voraussetzen lassen, verweilten eben in zahlreichen gleichzeitigen bierologischen Forma tionen. Redner schilderte, mit Zuhülfenahme von einigen Millionen Jahren, wie das weite Gebiet, welches wir heute Taunus, Wetterau, Vogelsberg nennen, ursprüng— lich ein weites Meer war, aus dem, auf eine Strecke wie sie unsere heutigen Weltmeere bieten, nirgends eine Insel hervorragte; die Geologen nannten es Grauwacken⸗ Meer. Dann stiegen aus der Meeresfluth, im Verlaufe von ungemessenen Zeiträumen, durch allmähliche, lang- same Hebung des Bodens einige Gebirgszüge des Taunus, so unser Winterstein, empor. Das Grauwacken-Meer verlief sich und auf dem trocknen Land, welches da ent— stand, entwickelte sich reiches pflanzliches und thierisches Leben. Hierauf, wieder nach tausenden und aber tausenden von Jahren, wurde unsere Gegend abermals Meeresboden; das Tertiärmeer fluthete über der Wetterau und dehnte sich— denn der Vogelsberg und der Odenwald und die schweizer Alpen waren da noch nicht vorhanden— aus bis in das Innere von Afrika. Die heißen Südwinde und warme Meeresströmungen hatten ungehinderten Zu— einer dem diplomatischen Gebrauch nicht ent— tritt in unsere Gegend; darum war das Tertlärmeer be—⸗ daraus hervorragten, spazierten unter Palmen riesige — Eines schönen so bei feuerspeienden Bergen Sitte ist, sich erst Umgegend ergossen: der Vogelsberg und der Wetterau waren da entstanden. Das Tertiärmeer Victor Scheffel sagt, zu tief in die Kreide und da war schlug auch der Mensch seine Wohnstätten in der Wetterau Meeresfluth schoben. tausend Jahren wird— doch damit schloß der hoch in⸗ Sammlung von Versteinerungen erläuterte und belegte. Friedberg. Vor Kurzem fand ein biesiger Küfer beim Graben in seinem Keller eine Parthie Münzen, ähnlich den früheren Kronenthalern, aus dem sechszehnten Jahrhundert. Dieselben dürften wohl im 30jährigen Krieg vergraben worden sein, um sie vor plündern den Soldaten zu schützen. Allerlei. Elberfeld, 8. Dez. Die„Elb. Ztg.“ meldet! Gestern Nacht überfuhr der Zug der Bergisch-Märkischen Bahn zwischen Deutz und Mühlheim einen Wagen der Pferdebahn. Der Kutscher, der Conducteur und ein Passagier der Pferdebahn sind todt, ein zweiter Passagier schwer verletzt. Die Bahn war am Morgen wieder frei gelegt. Wien, 10. Dec. viel gräßlicher in seinen Folgen, als man Anfangs an⸗ nahm. Man spricht bereits von 800 Todten. Allein es erscheint dies übertrieben, da das ganze Haus nur 1800 Personen faßt uns notorisch die Galerien vollbesetzt waren, ebenso wie mehrere 100 Personen gerettet worden sind. Mehrere der widrigsten Ereignisse trafen bei dem Unglück zusammen: Fünf Wasser-Wechsel oberhalb der Bühne waren nicht geöffnet, der eiserne Vorhang nicht herabgelassen, die Oellampen auf den Gängen nicht an⸗ gezündet, alle Gänge und Rettungs-Pfade waren unbe⸗ beleuchtet. Die Bühne war bereits ein Feuermeer, ehe das Publikum auf der Galerie nur eine Kenntniß vom Brand erhielt.— Der Bericht des Statthalters über die Katastrophe den der Minister-Präsident Graf Taaffe im Haus der Abgeordneten verlas, lautet: Die Unter⸗ suchung ergab, daß eine über der fünften Soffite hängende Coulisse durch Beleuchtung der Soffite Feuer fing. Dies verbreitete sich mit unglaublicher Schnellig⸗ keit über den Schnürboden. Der Feuermann, welcher den eisernen Vorhang herablassen sollte, behauptet, die Maschine versagte infolge der ungeheuren Hitze den Dienst. Hieraus geht hervor, daß der Brand im Bübnen⸗ raum eine Weile dauerte, bevor er sich dem Zuschauer⸗ raum mittheilte. Hierin liegt ein furchtbares Versäum⸗ niß, daß von der Bühne aus unterlassen wurde, sofort den eisernen Vorhang herabzulassen und das Feuersignal nach außen zu geben. Durch das wäre ein schnelleres Eingreifen der Rettungs-Anstalten, die Rettung der im Zuschauer-Raum befindlichen Menschen möglich gewesen, während thatsächlich zur Zeit der ersten Rettungs-Maß⸗ regeln der Brand den Zuschauer-Raum schon ergriffen hatte. Um die Gas-⸗Epplosion zu verhuͤten, drehte der Beleuchtungs Inspector den Gasometer ab, ohne daß Nothlampen angezündet waren. Hierdurch ward die Rettung der Unglücklichen unmöglich. Im März fand eine Untersuchung der sämmtlichen Wiener Theater in Bezug auf ihre Feuer⸗Sicherheit stat!, die letzte Unter⸗ suchung des Ringtheaters erst vor 14 Tagen. Die von der Delegirten-Commission für nöthig befundenen Vor⸗ kehrungen wurden, laut Zuschrift des Magistrats vom 20 September an die Polizei, den Theater- Dirietoren aufgetragen, sowie dem Stadt-Bauamt die Ausführung der Aufträge übertragen. Weitere Erhebungen über die Versäumnisse des Theater-Personals sind im Gang.— Die Thätigkeit der Dampfspritze, welche die ganze Nacht arbeitete, wurde diesen Morgen eingestellt, weil durch die in das Mauerwerk eingeschleuderten Wassermassen sogar die Mauern unterwaschen sind, so daß sie den Einsturz droben. Der Eintritt zum Theater ist Jedem, selbst der Feuerwehr, untersagt. Innen und außen hat das Gebäude große Risse. Heute wurden die wankenden Mauern gestützt. Im Parterre wird der Schutt auf geräumt, soweit es die Gluth gestattet. Mit Steingeröll und Mauerstücken aus den oberen Stockwerken stürzen auch halbverkohlte Lelchenstücke herab.— 11. Dec. Dem „Extrablatte“ zufolge beziffert sich die Zahl der Opfer der Katastrophe nach Richtigstellung der Liste der Ver mißten auf 580 Personen. Elm. Bis zum Samstag Abend wurden 168 Schüsse auf den Risikopf abgefeuert, resp. die ganze für den ersten Versuch mitgenommene Munktion verbraucht. Allein größere Massenabbrüche konnten damit nicht erzielt werden. Es ist deßhalb beschlossen worden, mit diesen kleinen Ge⸗ schützen nicht weiter fortzufahren. das weitere Vorgehen ist noch nicht abgeschlossen, verlautet, es werde wahrscheinlich die Beschießung von unten mit bedeutend schwererem Geschütz und Dynamit⸗ sprengung von oben gleichzeitig versucht werden. Letztere 9. lebt von riesigen Meerthieren und auf den Inseln, welche 10 Elephanten und andere Ungeheuer herum. Die colossalen Formen dieser Thiere sind uns in Versteinerungen erhalten. Tages aber fing das alte Tertiärmeer an zu brodeln und zu rauchen und es stieg aus ihm ein gewaltiger feuerspeiender Berg empor, aus dem, wie das ein tüch⸗ tiger Aschenregen erhob und darauf mächtige, meilenbreite und meilenlange feurigflüssige Lavaströme sich über die die Höhenrücken mußte abfließen; die Südwinde konnten nicht mehr in's Land dringen; Saurier und Elephanten kamen nun, wie es um sie geschehen.— Nach vielen, vielen tausend Jahren auf und ließ das Dampfroß da brausen, wo vormals die Riesenthiere den schwerfälligen Leib durch die weite Und abermals nach vielen, vielen teressante Vortrag, den Redner mit einer auserlesenen Der Brand im Ringtheater ist ö Die Berathung über doch derlezten,“ sheils nicht! Washin, Apiteburg.“ fürchtet, e geitern 20 v zefunden wo 1 Bad⸗ N. Donnerstag sangend, kot . Strafsach heim, wegen! Nöbs X. u wegen Körpe mann, Anton wegen Aus he dulius Schne Ober⸗Mörler Gießen Duartal. 4 15. Scharma Et.⸗A. Zum 12. Dec., N. J Bödsadt, u ö 5— Forderur Ebeleute vo bestellten V. 1Ocksadt ode Friedb 4076 In der „Auf Antr Mörlen“( Bad⸗ Groß 44050 1 Ver erg Alech beim du 400 Ma berden. Die O uf den ge nit der A anes Tho löl, der chen, wo scht offen Fried! st aber mit außerordentlichen Gefahren verbunden. Das Militär ist vorläufig entlassen worden. London, 9. Dee. Ein an der Böͤrse eingelaufenes Telegramm meldet einen Unglücksfall in einer Kohlen— grube bei Cockerill, wobei 60 Personen umkamen. 5 London, 11. Dee. Auf der North-London-Eisen⸗ ahn bat sich gestern ein schauderhaftes Unglück ereignet. Auf bis jetzt noch unaufgeklärte Weise entgleiste in dem unnel zwischen Juisbury Park und Highbury ein stark esetzter Personenzug und fuhr mit voller Geschwindig— eit auf einen von Brood Street, also der entgegen— gzesetzten Richtung, kommenden gemischten Zug. Die Wucht des Zusammenstoßes war außerordentlich groß und mehrere Wagen beider Zuͤge wurden zertrümmert. Noch ehe aber Nothsignale gegeben werden konnten, brauste ein dritter Zug daher und grub sich in die Trümmerhaufen ein. Die Scene muß schauerlich gewesen ein. Der ganze Tunnel war mit Dampf angefüllt und as Jammern der Verwundeten und Sterbenden herz— erreißend. Bis jetzt sind 9 Leichen gefunden worden; zußerdem wurden 5 schwer Verwundete nach dem deutschen Hospital in Dalston verbracht. Die minder schwer Ver⸗ erletzten, 57 der Zahl nach, wurden nach ihren meisten— heils nicht entfernt gelegenen Wohnungen geschafft. Washington, 10. Dee. Eine Pension unweit Bittsburg ist in letzter Nacht niedergebrannt; man d fürchtet, daß von 43 in den Gebäuden befindlichen Ar— den eitern 20 verunglückten; bisher sind zehn Leichen auf— gefunden worden. Gerichtssaal. Bad-⸗Nauheim. In der Schöffengerichtssitzung am onnerstag den 15. Dezember, Vormittags 9 Uhr an— angend, kommen folgende Sachen zur Verhandlung: 0 Strafsache gegen Johannes Babel II. von Bad-Nau⸗ D m eim, wegen Körperverletzung; 2. Strafsache gegen Heinrich e döbs X. und Johannes Adami von Nieder-Möͤrlen, dien nice vegen Körperverletzung; 3. Strafsache gegen Karl Hof⸗ nann, Anton Meister und Heinrich Meister von Rödgen, tet f egen Aushebens von Singvögeln; 4. Strafsache gegen 1 ulius Schneider, Johannes Scheibel und Peter Rolly von ber⸗Mörlen, wegen Körperverletzung und Mißhandlung. SGießen. Sitzungen des Schwurgerichts vom vierten Quartal. Montag den 12. Dec., Vorm. 9 Uhr, gegen 5. Scharmann von Kestrich, wegen Urkundenfälschung; 2 Zimmermann; Verth. Dr. Schwarz. Montag den 12. Dec., Nachm. 3 Uhr, gegen G. Meisinger von Ober⸗ Böustabt, wegen Brandstiftung; St.⸗A. Jöckel; Verth. 9 R n Balst. Dienstag den 13. Dee., Vorm. 9 Uhr, gegen J. Bach I. von Ober⸗Seemen, wegen Verbrechen im Amte; St.⸗A. Jöckel; Verth. Dr. Rosenberg. Dienstag den 13. Dec., Nachm. 3 Uhr, gegen H. Eichenauer von Lan— denhausen, wegen Verbrechen gegen die Sittlichkeit; St.-A. Zimmermann; Verth. Lauer. Mittwoch den 14. Dee., Vorm. 9 Uhr, gegen K. Keßler von Garbenteich, wegen Meineid; St.⸗A. Zimmermann; Verth. Baist. Donnerstag den 15. Dec., Vorm. 9 Uhr, gegen J. Euler von Storn— dorf, wegen Brandstiftung; St.⸗A. Zimmermann; Verth. Weidig. Donnerstag den 15. Dec., Nachm. 3 Uhr, gegen Elis. Martin von Romrod, wegen Bestechung; St.⸗A. Dr. Lahr; Verth. Dr. Reatz. Freitag den 16. Dee., Vorm. 9 Uhr, gegen Ph. Keßlers Frau von Bad-Nau— heim, wegen betrügerischen Bankerotts; St.- A. Jockel; Verth. Seyd. Samstag den 17. Dec., Vorm. 9 Uhr, gegen A. Feldbusch II. von Leusel, wegen betrügerischen Bankerotts; St. A. Dr. Lahr; Verth. Dr. Reatz. Handel und Verkehr. Friedberg, 10. Dee. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.10— 1.20, Eier pr. Stück 7—8 Pf. Gießen, 10. Dee. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.20— 1.30, Eier 1 St. 7—8 Pf., 2 kleine St. 00 Pf., Käse per Stück 4—9 Pf., Tauben das Paar 50-60 Pf., Hühner per Stück M. 0.80— 1.10, Habnen ver Stück M. 0.80— 1.50, Enten per Stück M. 1.30— 1.60, Gänse per Pfund 46—56 Pf., Welsche per Stück M. 10— 11., Ochsenfleisch 60— 62 Pf. per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 45-50 Pf., Kalbfleisch 44— 00 Pf., Hammelfleisch 45 bis 60 Pf., Schweinefleisch 60—62 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.00 4.00, Zwiebeln per Ctr. M. 6—8, Weißkraut 100 St. M. 6.00 8.00. Gießen. Auf dem am 6. und 7. d. Mts. dahier abgehaltenen Viehmarkte waren aufgetrieben: 800 Stück Rindvieh und 147 Stück Schweine. Ein Unterschied unter den Preisen machte sich gegen die seitherigen nicht bemerklich. Nächster Markt Dienstag den 24. Januar 1882. Mainz, 9. Dec. Marktpretse. Kartoffeln pr. 100 Kilo M. 4.00— 5.00, Heu per Ctr. M. 4.50— 4.75, Stroh per Ctr. M. 4.30— 4.50, Butter ½ Kilo M. 1.10— 1.20, Butter in Parth. M. 0.90 0.95, Eier/ Hundert M. 1.80 bis M. 2.00, Handkäse 5— 8 Pf., Rothkraut 20 bis 25 Pf., Weißkraut 10— 12 Pf., Blumenkohl 15 bis 20 Pf., Wirsing 3— 4 Pf., Zwiebel ½ Kilo 9 bis 10 Pf., 1 Gans M. 4.00— 7.00, 1 Ente M. 2.— 2.50, 1 Hahn M. 1.00— 1.50, 1 Huhn M. 1.30— 1.70, 1 junze Taube 45—50 Pf., 1 Feldhuhn M. 0.00— 0.00, 1 Hase N E M. 2.57— 3.— Frucht⸗Markt. Walzen hiesiger M. 24.60— 25.10, fremder M. 24.50— 25.40, amerik. rother Winterwatzen M. 00.00— 00.00, Roggen, hiesiger und franz., M. 20.80— 21.00, Gerste, pfälzer, M. 19.60 bis 19.80, Franken M. 19.25— 19.75, Hafer eff. M. 15.50 bis 17.25, Reps M. 19.00— 29.25, Repskuchen M. 165., Rüböl eff. ohne Faß M. 30.25 30.40, per October mit Faß M. 30.10.— Vieh⸗Markt. Ochsen 1. Qualität M. 64., 2. Qual. M. 56—60., Kühe 1. Qual. M. 57., 2. Qual. M. 38— 45., Kälber das Pfuud 50 Pf., Schweine das Pfund 63 Pf. Briefkasten. Herrn A. R. in Stammheim. Ihre Karte wurde im Original an das Fräulein gesandt. Antwort von uns erfolgt, wie schon oft bemerkt, nur, wenn Frankatur für dieselbe beigefügt ist. Für die Annonce bekommen wir M. 1. Gebühr, Antwort bei eirea 12 Anfragen hätte uns M. 1.20 Porto gekostet. Die Expedition. Geld⸗Cours. Frankfurt am 10. December 1881. nfs. do. R.„ 16 14—18 Englische Sovereigns. 1 20 32 Russische Imperiales.„ 16 70-75 Ducaten. 2„ 9 59—63 „ al marco.„ 9 58—63 Dollars in Gold.„ 4 20—24 Pfennig⸗Sparkasse. Sammelstelleu. Einlagen. Betrag. M. Pf. Uebertrag vom 3. Dez. 18067 9324 80 1. C. Bindernagel. 76 52— 2. W. Bernbeck 3 161 76 5 3. Ph. Billau 5 106 61 25 eh Fraß 98 52— 5. H. Flaschenträger. 111 68 45 18619[ 9635 25 NB. Uebertrag Einleger 897. Neue Einleger 13. Gesammt⸗Einleger 910. Friedberg den 10. Dezember 1881. Haupt⸗Sammelstelle: Vorschuß- und Credit⸗Verein, e. G. Aufforderung. Forderungen an den Nachlaß der Heinrich Schaaf II. Fbeleute von Ockstadt sind binnen 2 Wochen bei den bestellten Vormündern Johann Rudolph Gröninger in [Ockstadt oder Heinrich Kipp III. daselbst anzumelden. [Friedberg am 25. November 1881. 1 Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Süffert. 2 Hohenstein, 1 4076 Hülfsgerichtsschreiber. ö In dem Aufgebot vom 2. d. Mts. muß es beißen: „Auf Antrag der Franz Dietz III. Erben von Nieder⸗ Mörlen“(anstatt Franz Möbs III. Erben). Bad⸗Nauheim, 9. Dezember 1881. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Rauheim. n Allwohn. a 0 Schu g. Vergebung von Schlosserarbeit. 5 171 Die Anfertigung eines zweiflüglichen Thores aus den Blech beim hiesigen Amtsgerichtsgebäude, veranschlagt en, e zu 400 Mark, soll durch öffentliche Submission vergeben 8 werden. f Die Offerten sind mit dem Angebot in Proeenten auf den ganzen Betrag des Voranschlags frankirt und mit der Aufschrift„Submission über die Anfertigung eines Thores“ versehen bis längstens den 17. Dezember 1881, Vormittags 10 Uhr, in unserem Bureau einzu⸗ reichen, woselbst Voranschlag und Bedingungen zur Ein⸗ sicht offen liegen. 5 Friedberg am 12. Dezember 1881. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Re u Faselochs- Versteigerung. e „55 Donnerstag den 15. d. Mts., Mittags ½12 Ubr, „oird ein der hiesigen Gemeinde gehöriger Faselochs 1 öffentlich meistbietend auf unserem Büreau versteigert. * Rodheim v. d. H. am 10. Dezember 1881. 7 Großherzogliche Bürgermeisterei Rodhelm v. d. H. Jacobi. 75 Faß elochs-Versteigerung. „ie Freitag den 16. d. Mt., Vormittags 11 uhr, melstbietend versteigert werden. l Beienheim am 9. Dezember 1881. Großherzogliche Bürgermeisteret Beienheim. l ee Teinster Vorsch-Leberthran, ast geruch⸗ und geschmacklos in Flaschen à 60 Pfennig, MN. 1. und M. 1.70. Derselbe elsenhaltig M. 1. per Flasche. 110 J. A. Windecker, Hof⸗ Lieferant. „ol ein ver hiesigen Gemeinde gehöriger, ungefähr 500 Kilo]! IB. 1. schwerer Faselochs, 3 Jahre alt, auf dem Rathhaus dahier Hotel Trapp, Friedberg, 3607 empfiehlt Cognac per Flasche M. 3.— und M. 5.—. Jamaica- Rum„ 7„„% 20 Batavia-Arrac 4 5 1388 Malaga 1 5 132. Portwein N 5 1 20. Marsala. 7* 1228 Tokaier 3 5 2503 Madeira. 5 5„ 2.50 und M. 3.50. Sherry. 5„ 2.—, M. 3. u. M. 5. Mouss. Rheinwein 5 7„ 3.—. Champagner von Mumm& Co. per Flasche M. 6.20. Most& Chandon 5 7 ee Gießler& TCTIWWʒ..„ 5 0 OSSE Lotterie. Zbeite Serie. Ziehung: 31. Dez. . Hauptgewinn: Prachtvoller Brillant— schmuck, g Werth: 20,000 Mark. 2. Hauptgewinn: Hochelegante Zimmer—. 4 Einrichtung(Damen-Salon), Werth: 12,000 Mark. à. Gewinn: Ein Brillantschmuck, Werth: 6000 Mark. 5 4. Gevinn: Ein Flügel von Steinway in New-Vork,* Werth: 5000 Mark. 3500 Gewinne im Werthe von 160,000 Marl. Loos 1 Mark. 770 Franco-Zusendung der Loose und Ziehungs— liste gegen Veifügung von 20 Pfennig.(Ausland f 30 Pfennig).(à 50/12.) 1 General- D enen Engl. Speckbückinge Wilh. 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