— c—ßjꝙ— Donnerstag den 12. Mai. N 56. er Anzeiger. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. — Wird hler und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. 1 1 de einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. — „ Amtlicher Theil. sjahr 1880/81. Friedberg den 7. Mai 1881. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiste reien des Kreises. Sie wollen bis zum 20. dieses Monats die Namen der in Ihrer Gemeinde in der Zeit vom 1. April 1880 bis zum 1. April 1881 heschaͤftigt gewesenen Feldschützen einberichten und angeben 1. wie lange dieselben im Dienste stehen; 2. wie die Dienstführung derselben war, ib dieselben überhaupt schon, eventuell wann und mit welchem Resultat, in Disciplinaruntersuchung gestanden haben; 3. welchen Gehalt sie aus zer Gemeindekasse beziehen und 4. wieviele Anzeigen sie in der in Frage stehenden Zeit erstattet haben. Zu pos. 2 wollen Sie auch den Gemeinderath hoͤren und Ihrem Berichte ordnungsmäßiges Protokoll beifügen. Dr. Braden. Letreffend: Das Feuerlöschwesen im Großherzogthum. 3 Friedberg den 7. Mai 1881. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Assenheim, Dorheim, Dortelweil, Fauerbach b. Fr., Fauerbach v. d. H., Griedel, Heldenbergen, Maibach, Münzenberg, Nieder⸗Eschbach, Nieder⸗Weisel, Ober-Eschbach, Ober-Florstadt, Petterweil, Södel, Steinfurt, Trais-Münzenberg und Weckesheim. Wir erinnern Sie wiederholt an die Erledigung unseres Ausschreibens vom 17. März dieses Jahres, Oberhessischer Anzeiger Nr. 34. Dr. Braden. Ldetreffend: Remunerirung des Feldschutzpersonals in dem Rechnung Bekanntmachung. Betreffend: Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Ober-Rosbach. Die am 30. April laufenden Jahres vorgenommene Abstimmung über die rubricirte Zusammenlegung hat: 233 Stimmen mit 45 ha 53 ar 34 qm für und 52 Stimmen mit 6 ha 95 ar 5 qm gegen das Project ergeben. Abstimmungsprotokoll und Zusammenstellung des Abstimmungsresultates liegen von Freitag den 13. bis Freitag den 27. laufenden Monats auf dem Bürgermeistereibureau offen. Anfechtung der Zulässigkeit oder Rechtsbeständigkeit der Abstimmung muß innerhalb der Offen— legungsfrist, bei Meidung des Ausschlusses an den Kreisausschuß des Kreises, verfolgt werden. Friedberg den 10. Mai 1881. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 1759 Dr. Braden. 5 Bekanntmachung. 1 Gemäß F. 18 pos. 7 der Controlordnung wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß beim diesjährigen Ersatzgeschäft nach⸗ stehende Landwehrmänner auf Ansuchen hinter den letzten Jahrgang der Landwehr im Falle einer Mobilmachung bis zum nächsten Classifikations⸗ Termin zurückgestellt worden sind: Heinrich Friedrich Kost von Nieder-Woͤllstadt und Georg Ewald von Ockstadt. Friedberg den 10 Mai 1881. Der Civilvorsitzende der Großherzoglichen Ersatz-Commission Friedberg. Dr. Braden. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. 1 f Heinrich Aledter von Wölfersheim wurde als Feldschütze fur diese Gemarkung ernannt und verpflichtet. ak Ankauf von Stutfüllen. — 1 Der Unterzeichnete bringt hiermit zur Kenntniß der Interessenten, daß der Pferdezuchtverein im Großherzogthum Hessen auch pro 1881 deinen Ankauf von Stutfüllen des Hannsver'schen, Oldenburger und Ardenner Pferdeschlags beabsichtigt, um dieselben, alsdann unter seine Mit⸗ ngen glieder und Diejenigen, welche dem Verein beizutreten beabsichtigen, zu versteigern. Die Anmeldungen müssen bis längstens zum 1. Juni erfolgen und können bei unterzeichnetem Präsidium sowohl, wie bei den Directoren der Bezirksvereine und dem Vorstande des Landespferdezucht— Vereins in Darmstadt eingereicht werden. Die Bedingungen können gleicherweise bei den benannten Stellen in Erfahrung gebracht werden. f 5 Friedelhausen am 24. April 1881. Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen. Adalbert Freiherr Nordeck zur Rabenau. 1 4 Viehpreisvertheilung 1881. b — 1 Der Unterzeichnete bringt hiermit zur einstweiligen Kenntniß des landwirthschaftlichen Publikums, daß die diesjährige Viehpreisverthei⸗ nen] lung des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen im Herbst laufenden Jahres zu Schotten stattfinden wird. Es sind fuͤr diese Preis- vertheilung 1100 Mark an Prämien zur Vertheilung vorgesehen, wovon circa 550 Mark nur auf die Prämiirung zuten Vogelsberger Viehes — eerrwendet werden sollen. U m den Gemeinden des Kreises Friedberg. Der Praͤsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen. Friedelhausen am 26. April 1881. Adalbert Freiherr Nordeck zur Rabenau. gestern Hofball statt, auf welchem das Kaiser- Programm gemäß.— 10. Mai. Die Vermaͤhl⸗ paar, der König und die Königin der Belgier, ung des Kronprinzen Rudolf mit der Prinzessin Kronprinz Rudolf und Prinzessin Stefanie, so- Stefanie ist heute in der Augustinerkirche durch wie die übrigen Mitglieder der kaiserlichen Familie, den Cardinal Schwarzenberg erfolgt. Der Ring⸗ alle fremden Fürstlichkeiten und das diplomatische wechsel vollzog sich unter Glockenklang und Ge⸗ Corps erschienen waren. Das gestrige Volks- schuͤtzfeuer, worauf ein feierliches Tedeum statt⸗ fest im Prater war trotz der nicht günstigen fand. Der Kaiser spendete anläßlich der Ver⸗ Witterung von Hunderttausenden besucht. Die mählung 22 Stipendien zu 300 Gulden in Gold Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt, Bei— lage Nr. 12, enthalt: 8 J. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. II. Uebersicht der für 188½½2 genehmigten Umlagen III. Bekanntmachung die Erhebung der Umlagen in den Gemeinden des Kreises Gießen für das erste Viertel— jahr 1881 betr. IV. und v. Uebersicht der für 1884/82 genehmigten —— Umlagen in den Gemeinden der Kreise Schotten und der für 1881/82 genehmigten Umlagen der israel. Relgem. bes Kreises Bingen. VI. Bekanntmachung den Gehalt des Rabinen zu Offenbach für 1881 betr. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 9. Mai. Im Ceremoniesaal der kaiserlichen Hofburg fand Umfahrt des Hofes, welche wegen der dichten Menschenmassen nur stockend vor sich gehen konnte, war von unausgesetzten stürmischen Jubelrufen begleitet. Das Fest schloß erst gegen 10 Uhr Abends. Unter dem Geläute aller Glocken, dem Donner der Kanonen und dem Jubel der Be⸗ völkerung erfolgte heute der Einzug der Prin— zessin Stefanie in die kaiserliche Hofburg dem für verschiedene Hochschulen, 100,000 Gulden Rente im Namen des Kronprinzen für 10 Frei— plätze in Offsizierstoͤchter-Erziehungsinstituten. Die„Wiener Zeitung“ publizirt die ganze oder theilweise Amnestirung von 331 Verurtheilten. Belgien. Brüssel, 10. Mai. Gestern fand hierselbst eine Versammlung der belgischen Socia— listen statt, um gegen die Hinrichtung der wegen 1 Theilnahme an dem Kaisermord in Petersburg verurtheilten Jesse Helfmann zu protestiren. Frankreich. Paris, 8. Mai. In der Sitzung der internationalen Münzconferenz er— klärten die deutschen Delegirten: Deutschland erachte es für zweckmäßig, sich mit England ins Einvernehmen zu setzen sowohl wegen der direkten wichtigen Beziehungen zwischen England und Deutschland, als auch deßhalb, weil der Londoner Markt vorzugsweise zur Liquidation der von Auswärts einlaufenden Rechnungen Deutschlands diene. Die Delegirten Cernuschi und Dona Harton beantragten, daß die Vertreter eines jeden Staatts statistische Angaben über die Aus— prägung von Silber und Gold ihrer Staaten liefern sollten. Die Conferenz nahm diesen An— trag an. — 9. Mai. Nachrichten aus Tunis zufolge wäre die Bevölkerung der Umgegend von Mater geneigt, den Franzosen Widerstand zu leisten.— Aus Algier wird gemeldet, daß die Ueberlebenden der Mission Flatters entsetzliche Schicksale gehabt haben. Sie flüchteten in eine Höhle, in welcher fünfzehn derselben, darunter der Unteroffizier Pobeguin, vor Hunger starben und zum Theil von den Ueberlebenden aufgezehrt wurden. — 9. Mai. Die Expeditionstruppen gehen von Biserta nach Mateur ab, von wo ein Theil derselben die Operationen gegen die Khrumirs beginnt. Ein anderer Theil geht nach Djedeida, 6 Stunden von Tunis. Die Khrumirs räumten, als sie sich nahezu eingeschlossen sahen, die wichtige Posttion von Sidi Abdallah ohne Ge— fecht. Dieselbe wurde von französischen Truppen besetzt. Eine Anzahl von Eingeborenen der Um— gegend unterwarf sich den Franzosen. Türkei. Constantinopel, 9. Mai. Meld— ung des„R. B.“ von hier: Der französische Botschafter Tissot begab sich gestern auf die Pforte und erklärte, die französische Regierung habe Kenntniß erhalten von der Absendung türki— scher Panzerfahrzeuge nach dem Mittelmeere; falls dieselben nach Tunis gingen, lege er da— gegen Protest ein. Die Schiffe wurden, wenn sie Tunis anliefen, französischerseits mit Geschütz— feuer empfangen werden. Die Pforte wird wegen dieser französischen Drohung eine Circularnote an die Mächte richten. — Die Pforte beabsichtigt, bedeutende Streit— kräfte nach Tripolis in die Berberei zu senden. Es heißt, der arabische Scheikh Fazyl Zasser werde in besonderer Mission nach Tripolis und die Berberei gehen. Nachrichten aus Tripolis melden: Der türkische Gouverneur wurde ab— gesetzt, weil er die Forderung des tunesischen Consuls, türkische Truppen an die tunesische Grenze zu senden, zurückgewiesen hatte. Rumänien. Bukarest, 9, Mai. Die Sitz— ungen der Kammer sind heute wieder aufgenommen worden. Demeter Bratiano entwickelte das Pro— gramm des neuen Cabinets in folgender Weise: Dasselbe werde große Politik nicht treiben; die großen Fragen seien gelöst; man werde sich be— mühen, gute Justiz zu üben und gute Verwalt— ung zu führen. In der Donau-Frage werde das Cabinet keinen Zoll breit von den Tractaten und der absoluten Frei-Schifffahrt aufgeben. Bratiano erklärte ferner, daß die Arabtabiafrage in dem Sinne gelöst sei, daß Arabtabia bei Rumänien bleibe. Die Ratification seitens der Türkei wird baldigst erwartet. Bulgarien. Sofia, 9. Mai. Eine Pro⸗ clamation des Fürsten, die heute erschienen ist, sagt:„Einstimmige Wahl vertraute mir die Ge— schicke Bulgariens an. Nicht ohne Zaudern übernahm ich die Aufgabe, Bulgarien auf den Weg des Fortschrittes zu führen. Ich arbeitete mit vollster Aufrichtigkeit, gestattete alle Versuche zur Organisation und zur regelrechten Entwickel— ung des Fürstenthums. Leider täuschten alle Versuche meine Hoffnungen. Bulgarien ist heute discreditirt nach Außen, desorganisirt im Innern. Dieser Zustaud erschütterte im Volke den Glauben an die Gerechtigkeit der Gesetze.“ Der Fuͤrst theilt weiterhin mit, daß er Minister Ehrenrath mit der Bildung eines provisorischen Cabinets bis zur Entscheidung der großen Versammlung beauftragt habe und fährt sodann fort:„Wenn diese Bedingungen ratificirt sein werden, welche unentbehrlich sind für eine Regierung, und welche ich angeben werde und deren Nichtvorhandensein der Grundfehler der jetzigen Zustände ist, will ich die Krone behalten. Da meine Aufgabe ist, das Glück des Landes zu fördern, betrachte ich es als heilige Pflicht, feierlich zu erklären, daß der gegenwärtige Zustand die Erfüllung dieser Aufgabe unmöglich macht. Auf Grund der Constitution habe ich beschlossen, die Versamm— lung, das Organ des höchsten nationalen Willens, einzuberufen und ihr die Krone mit den Ge— schicken Bulgariens zurückzustellen. Wenn der gegenwärtige Zustand sich nicht ändert, bin ich entschlossen, den Thron zu verlassen, mit Be— dauern, aber mit dem Bewußtsein, meine Pflicht bis ans Ende gethan zu haben.“— Das neue Cabinet ist gebildet wie folgt: Krieg, Inneres und Präsidium: Ehrenrath; Finanzen: Zelesco— witsch; Justiz: Stamatoff; das Uebrige unver— ändert. Rußland. Petersburg. Anknüpfend an eine Mittheilung der„Mosk. Ztg.“, daß die Unterhandlungen mit dem Vatican auf die Er— richtung einer Nuntiatur in Petersburg abzielten, sagt das„Journal de St. Petersburg“ in kate— gorischer Weise, ein solcher Gedanke sei weder von der einen noch von der anderen Seite ge— kommen und könne ersichtlicherweise auch nicht kommen. — Die„Nowoje Wremja“ meldet aus Kras— nowodtzk: General Skobeleff kehrte mit seinem Stabe hierher zuruck und reist am 5. Mai nach Asskhah ab, von wo sich derselbe direct nach Petersburg begeben wird. — Es verlautet, daß einige Abgabenver— minderungen behufs Erleichterung des Bauern— standes demnächst bevorstehen.— Der„Golos“ meldet aus Kiew vom 8.: Im Stadttheil Podel kamen Ausschreitungen gegen jüdische Einwohner vor. Zur Wiederherstellung der Ordnung schritt das Militär ein. Der„Regierungsbote“ meldet: In Kiew brachen am 8. d. M. Mittags Un⸗ ruhen aus, wobei mehrere Juden verwundet, einige Läden und Buden geplündert wurden. Am andern Morgen hatte das Militär die Ruhe wiederhergestellt, 500 Excedenten wurden ver— haftet. Die Unruhen erneuerten sich um 2 Uhr Mittags, wurden aber mit Waffengewalt unter— drückt, wobei ein Frauenzimmer getoͤdtet, mehrere verwundet wurden. Aus Stadt und Land. S. Friedberg, 10. Mai. In der gestern stattge⸗ habten öffentlichen Sitzung des Gemeinderathes wurde der Beitrag der Stadt für den Lehrerleseverein des Kreises Friedberg gemäß der jetzigen Anzahl der hiesigen Schulen von 1880 ab auf 20 Mark festgesetzt. Der Bürgermeister machte darauf Mittheilung von einer Zu— schrift der Familie Schulhof, wonach dieselbe nach dem Wunsche und letzten Willen ihres seligen Gatten und Vaters zu Gunsten der Stadtgemeinde Friedberg eine Stiftung machte von 100 Mark, deren Zinsen für das Hospital dahier und ferner eine solche von 100 Mark, deren Zinsen zur Anschaffung von Schulbüchern für arme Waisen ohne Unterschied der Confession verwendet wer— den sollen. Der Gemeinderath beschloß, unter bestem Danke für diese Schenkung, die höhere Genehmigung dazu einzuholen. Der Kostenbetrag für das Fangen der Maulwürfe auf den städtischen Bleichen und der Seewiese wurde genehmigt. Ueber das von dem Augustiner- schulfonds an die Stadt gelegentlich des Schulhausbaues abgetretene Gelände soll Ausfertigung der Eigenthums— urkunde und Ueberschreibung auf die Stadt veranlaßt werden. Die in voriger Woche stattgehabte Verpachtung der städtischen Grasstücke wurde genehmigt. Die Lieferung mehrerer Oefen und eines Heerdes für die Kleinkinder— schule und das Rathhaus wurden dem Wenigstfordernden zugeschlagen. Ueber eine weitere Lieferung soll in nächster Sitzung beschlossen werden. In Rücksicht auf die dem—⸗ nächstige Eröffnung der Friedberg-Hanauer Bahn wurde beschlossen, in der Nähe des Bahnhofes eine für den öffentlichen Gebrauch bestimmte städtische Brückenwaage zu erbauen und wurde der Stadtbaumeister und die Baucommission beauftragt, an Ort und Stelle bezüglich der Platzfrage Einsicht zu nehmen und baldigste Vorlage zu machen. Die Kosten für Herstellung der Grenzsteine im Burgwald sollen, da der Burgwald eine besondere Gemarkung bildet, an welcher die Stadt kein Eigen— thumsrecht zusteht, nicht übernommen, beziehungsweise bereits bezahlte zurückgefordert werden. Auf Antrag des Gemeinderathes Falck soll der gegenwärtig in Her— schmackvoller Weise deeorativ ausgestattet werden. Allerlei. Würzburg, 9. Mai. Der Präsident der Kammer der Reschsräthe, Graf Schenk v. Stauffenberg, ist gestern nach längerer Krankheit gestorben. Riga, 8. Mai. Nachdem in den letzten Tagen 20 Dampfer die Passage(Meerenge) von Domes⸗Näß for⸗ cirten und hier eingetroffen sind, ist die Durchfahrt bei Domes⸗Näß auch für Segler frei. Heute sind 30 Schiffe, vorherrschend Segler, in Bolderaa eingetroffen. Handel und Verkehr. Friedberg, 10. Mai. Fruchtbericht. Walzen M. 24.25—00., Korn M. 22.50, Gerste M. 16—18, Hafer M. 15. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo H200 Zollpfund. Friedberg, 11. Mai. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90— 1.10, Eter per St. 4 Pf., 2 St. 9 Pf. Gießen, 10 Mai. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 0.95— 0.00, Eier 1 St. 4—5 Pf., 2 St. 0 Pf., Käse per Stück 5—8 Pf., Tauben das Paar 60— 75 Pf., Hühner per St. M. 1.00— 1.30, Hahnen per St. M. 1.40— 1.60, Enten per St. M. 2.20— 2.50, Ochsenfleisch 66 Pf. per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 48— 50 Pf., Kalbfleisch 40 bis 44 Pf., Hammelfleisch 68— 70 Pf., Schweinefleisch 64 bis 68 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.00— 5.00, Zwiebeln per Ctr. M. 25—30. Frankfurt, 9. Mai. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 39.50, Nr. 2 M. 37.50, Nr. 3 M. 32.50, Nr. 1 M. 28.50, Nr. 5 M. 25.50, Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 3131.50, do. 1.(Berl. Marke) M. 29.50, do. 2.(Berl. Marke) M. 24.50, Weizen, eff. hies., ab Bahnhof hier M. 24.75— 25., ab unserer Umgegend M. 24.50— 24.75, do. fremder je nach Qual. M. 23 bis 24.75, Roggen je nach Qual. M. 22.40— 22.50, Gerste M. 17.50— 20., Hafer M. 15.— 16.25, Kohlsamen M. 28.00— 29.00, Erbsen M. 19—27, Wicken M. 16. bis 17.50, Linsen M. 20.—40., Bohnen, weiße, M. 23. bis 25., Rüböl, detail, M. 64. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht— 100 Kilo. Frankfurt, 9. Mai. Viehmarkt. Angetrieben waren eirca 380 Ochsen, 300 Kühe und Rinder, 300 Kälber und 200 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 65.—67., 2. Qual. M. 62.—63., Kühe 1. Qual. M. 54.—55., 2. Qual. M. 45.—50., Kälber 1. Qual. M. 56.—58., 2. Qual. M. 40.—45., Hämmel 1. Qual. M. 60.—69., 2. Qual. M. 40.— 50. per 100 Pfund Schlachtgewicht. Schweine wurden 680 Stück vorige Woche eingeführt und das Pfund mit 6365 Pf. bezahlt. Literarisches. Landwirthschaftliche Thiergärten und deren Nutzen, von Dr. R. Ludloff, Lehrer der Landwirth⸗ schaft in Friedberg. Preis 40 Pf. Daß mit jeder landwirthschaftlichen Schule, soll sie anders ihren Zweck erfüllen, ein kleineres oder größeres Versuchsfeld verbunden sein müsse, darüber besteht wohl in allen einschlägigen Kreisen vollste Uebereinstimmung und bei der Leichtigkeit, ein hinreichend großes Stück Land für diesen Zweck zu beschaffen, ist wohl nicht leicht eine landwirthschaftliche Schule anzutreffen, die nicht über ihr geeignetes Versuchsfeld geböte. Von nicht geringerer Bedeutung für diese Anstalten sind jedoch auch die landwirthschaftlichen Thiergärten, welche zur Zeit allerdings noch selten angetroffen werden. Wenn man auch über ihre Nützlichkeit nicht im Zweifel ist, so schreckte man doch davor zurück, sie überall in's Leben zu rufen, weil man annahm, daß derartige An⸗ stalten zu kostspielig seien.. Welche Wege nun einzuschlagen sind, um die Schwierig⸗ keiten zu überwinden, die sich dem Bestande einer der— artigen Unternehmung entgegenstellen, ist in dem Werkchen nachgewiesen; an der Hand genauer Berechnungen wird der Beweis geliefert, wie eine solche Anstalt nicht etwa bloß eine wissenschaftliche Sammlung bleibt, sondern ein wirthschaftliches Unternehmen wird, das im Stande ist, sich aus seinem Ertrage selbst zu erhalten. Wir empfehlen das von Prof. Dr. Zürn in Leipzig bevorwortete Werkchen der aufmerksamen Beachtung Aller, die sich für die Entwickelung der Landwirthschaft interes⸗ siren, und wir wüßten Niemand, der sich davon aus⸗ schließen sollte. Daheim. Nr. 31 und 32 enthält: Das Eidbuch von Köln.(Forts.)— Festvögel. Mit Illustr.— Das Marmorpalais und der Neue Garten bei Potsdam. Von B. Rogge.— Werden die Deutschen in den Vereinigten Staaten zu Nankees? Von Ph. Albert.— In den Wein⸗ bergen. Ein Kriegserlebniß von S. Oswald.— Der Bildhauer Albert Wolff. Mit Porträt und Abbild.— Eine Weltgeschichte von L. von Ranke.— Die Winter⸗ kur 1880/81 in der Heilanstalt für skrophulöse Kinder zu Salzfluen. Von Dr. Lenzberg.— Am Familientische: Das Exereitium mit dem Luntengewehr.— Frühlings- wehen. Gedicht von E. v. St. E.— Haus wirthschaft⸗ liche Fortschritte. Mit vier Abbildungen.— Die Ger⸗ manen der Urzeit im Schmuck der Waffen. Mit Illustr. — Ein deutscher Kommandant in Afrika. Von Wange⸗ mann.— Aus Schule und Haus. Von Dr. F. Fauth. I. Der Schüler und das gesellige Leben.— Ein ge⸗ siederter Schneider. Von W. Thienemann. Mit Illustr. — Verantwortung Johann Friedrichs von Sachsen gegen Herzog Heinrich von Braunschweig(1539).— Buͤcher⸗ schau LXXXII.— Gesundheitsrath. Mit vier illustr. Beilagen. stellung befindliche Rathhaussaal in einfacher aber ge⸗ S Dae 4 aher 1 Junnen, bag ve 0 1 30 0 * 2 1 * 400 88 * 310 60 u ö märker sdteegeru 4 Da I balb! ͤĩ—ewLw 2 . g schlag versteigert: 3 bwergschla binder⸗ und Vergolderarbeiten, veranschlagt zu 164,28 M., I—!ũ.ꝶ Ä— EEA— ꝓ Die Benutzung des Grases an den Gräben und ietenden für das Jahr 1881 versteigert werden. Gras Versteigerung 1718 * Böschungen der zum Baubezirk Friedberg gehörenden Straßen soll in nachgenannten Terminen an die Meist⸗ Freiherrlich v. Franckenstein'schen Walddistrikten Kreuz— kannen, Haide, Dicker Busch, Mörler-Unter und Zwerg 30 Weißtannen Stämme von 13— 22 em Durch— messer, 7—21 m Länge, 35 Weißtannen-Stangen von 8— 13 em Durch⸗ messer, 7— 13 m Länge, Stück Kiefern-Bohnenstangen, Raummeter Buchen-Prügelholz, Wellen Buchen-Reisholz, Wellen Eichen-Reisholz, Wellen Eichen⸗Reisholz(Backholz), 3100 Wellen Nadel-Reisholz, 600 Gebund Ginstern. Zusammenkunft Morgens präcis 9 Uhr am märker im Distrikt Kreuztannen, woselbst mit der Ver⸗ steigerung der Weißtannen⸗-Stämme begonnen wird. Das sämmtliche Brennholz kommt von Morgens halb 11 Uhr an auf einem Platze im Distrikt Mörler⸗ Unter in der Nähe des ehemaligen Schießplatzes zum Ausgebot und beliebe man, namentlich die im Distrikt g zunächst des Neuen⸗Wegs, des Viehtriebs und der Querschneise aufgearbeiteten 16200 Eichenwellen vor der Versteigerung einzusehen. 3150 2„5 135 4000 18800 Drei⸗ Ockstadt den 9. Mai 1881. Der Freih. v. Franckenstein'sche Oberförster R u m p 1585 — 7122 Submission. 1760 Die zur Restauration der Gruftkapelle im Innern der Kirche zu Ockstadt erforderlichen Maler-, Weiß⸗ sollen auf dem Submissionswege vergeben werden. Voranschlag und Submissionsbedingungen sind von heute an Vormittags von 7—8 Nachmittags von 1—2 und Abends 6—7 Uhr in der Wohnung des Unterzeich— neten offen gelegt und sind hierauf Bezug habende Offerten mit Angabe der Procente auf die ganze Ueber— nahmssumme bestimmt ausgedrückt längstens bis zum 18. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, versiegelt und frankirt und mit entsprechender Aufschrift versehen an denselben einzureichen. Friedberg den 8. Mai 1881. Habermehl, Kreisbauaufseher. 8 r D Submission. Die zur Restauratton des Schiffes im Innern der Kirche zu Ockstadt erforderlichen Maler-, Weißbinder⸗ und Vergolderarbeiten, veranschlagt zu 1125,61 M., sollen auf dem Submissionswege vergeben werden. Voranschlag und Submissionsbedingungen sind von heute an Vormittags von 7—8, Nachmittags von 1—2 und Abends von 6—7 Uhr in der Wohnung des Unter⸗ zeichneten offen gelegt und sind hierauf Bezug habende Offerten mit Angabe der Proeente auf die ganze Ueber⸗ nahmssumme bestimmt ausgedrückt längstens bis zum 18. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, versiegelt und frankirt und mit entsprechender Aufschrift versehen an denselben einzureichen. a Friedberg den 8. Mai 1881. 1761 Habermehl, Krelsbauaufseher. Sin gutes Tasel⸗Clabier, 6½ Oetav, steht preis— würbig zu verkaufen. wanderern für den Hauptagenten Eduard Humann zu folger Mos gabe der von demselben nach Maßgabe des Art. 6 der Verordnung vom hinterlegten Caution beantragt. mit dem Bemerken zur allgemeinen Kennutniß gebracht, „ f Abthell l Nr. Monat. Tag. Tag und Tageszeit. Ort. Lokal. Benennung der Straßen. S von 13 1 Mai tag, 90 900 Gießen— Frankfurt 90 129 dal 16.] Montag, Morgens 11 Uhr, Bad ⸗Nauheim Deutscher Hof Nieder⸗Mörlen— Usingen 104 138,38 2 5 7. f M 5 1 2 Gießen— Frankfurt 76 90 * Dienstag, Morgens 10 Uhr, Butzbach Gambrinus Hessenbrückerhammer— Butzbach 72 116 3 8. it Morgens N un Berstadt— Friedberg 122 167,50 1 Mi gg, Lorgens 11 Uhr, Melbach Wirthschaft von Philippi Dechelmer Bergwerksstraße 0 5,6 4 1 19. Donnerstag, Morgens 10 Uhr, Ober⸗Rosbach Wirthschaft von Ruppel Friedberg— Homburg 137 168,80 5 1 20. Freitag, Morgens 10 Uhr, Ober⸗Wöllstadt Wirthschaft von Müller Gießen— Frankfurt 136 166 6 23. Montag 3 97 Gießen— Frankfurt 166 222,53 * eontag, Morgens 9½ Uhr, Selzerbrunnen Okarben Vilbel— Offenbach 219 220“7 7 9 i 8 Nieder⸗Wöllstadt— Hanau 161 206,8 7 5 24. een Morgens 10 Uhr, Ilbenstadt Gasthaus der 3 Hasen Ilbenstadt— Reichelsheim 167,8 190 8 25 Mittwoch, Morgens 10 Uhr, Ober⸗Eschbach Darmstädter Hof Bonames— Homburg 0 16,7 * 5K Mittwoch, Nachmittags 1 Uhr, Steinbach Gemeindehaus Höchst— Homburg 0 10,45 27 85. 5 5 2 5 Ilbenstadt— Reichelsheim 190 214 9 1 85 Freitag, Morgens 11 Uhr, Reichelsheim Post Bingenheim— Reichelsheim 146 151,8 Ilbenstadt— Büches 175,16 204 10 4 30. Montag, Morgens 10 Uhr, Chausseehaus bei Bönstadt[Schwalheimer Hof— Nonnenstumpf 162 183,52 1 Ranstadt— Staden 206 214,54 25 5 12 M 9 Ilbenstadt— Büches 204 258,16 5 31. Wie Morgens 11 Uhr, Altenstadt Wirthschaft Holzapfel Hersfeld— Hanau 328,29 385,70 12 Juni 2 Mittwoch, Morgens 10 Uhr, Büdingen Gasthaus zum Stern Gießen— Gelnhausen 225 283,75 Friedberg den 5. Mai 1881. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. R eu ß. — 7 J 6. Bekannt Holzversteigerung. ekanntmachung. 1746 Montag den 16. Mai l. J. werden aus den Kaufmann Georg Hölzer von Butzbach, welcher als Unteragent zur Beförderung von Aus⸗ Mainz beziehungsweise dessen Nach— Agentur niedergelegt und Rück⸗ 25. Januar 1851 Es wird dies auf Grund des Art. 8 der gedachten Verordnung daß Ansprüche, welche der Rückgabe der Caution entgegengesetzt werden sollen, innerhalb 6 Monaten, vom Tage des Erscheinens dieser Bekanntmachung an gerechnet, bei der unterzeichneten Behörde anzumelden sind. Der Anmeld— ung ist eine Nachweisung darüber beizufügen, daß wegen solcher Ansprüche Klage bei dem zu— ständigen Gericht erhoben worden ist. Wird innerhalb dieser Frist kein Anspruch in gehöriger Weise angemeldet, so erfolgt die Rückgabe der Caution an den Georg Hölzer. Friedberg den 23. April 1881. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Vd t.! Dr. von Gemmingen, Regierungs-Accessist. es Abraham daselbst concessionirt war, hat diese 1762 5— Braunkohlen-Verkauf 1 5 5 Donnerstag den 12. Mai d. J. beginnt der Verkauf neu geformter Kohlenklötze. Der Centner— 14 Stück Holzkohlen werden, soweit der Vorrath reicht, zu 40 Pf. der gemessene Centner verkauft. Gleichzeitig beginnt eine neue Creditperiode. Gegen Einlage vorschriftsmäßiger Bürgscheine wird Credit bis Ende dieses Jahres und Zahlungsfrist bis Ende Maͤrz 1882 gestattet. Ossenheimer Bergwerk. Gräfliche Bergverwaltung. Prima glasirte Steingutröhren 8. 1 von 50 bis 600 mm Lichtweite für Canalisationen, Wasserleitungen, Aborts- und Dunströhren empfehlen HKutt& Böttger, Frankfurt am Main. Arbeits⸗Versteigerung und Versteigerungs-Anzeige. Materialien-Liferung. Nächsten Freitag den 13. Mal l. J., Vormit⸗ tags 11½, Uhr, wird ein abgängiges gemeinheitliches kostet gegen Baar 40 Pf. und gegen Credit 42 Pf. 1721 1743 Samstag den 14. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, Faselschwei 181 5 N b 5 2 3 5 e we giesie 9 haus öffe 4 sollen auf hiesigem Rathhaus folgende Arbeiten und Nane auf hiesigem Rathaus öffentlich meistbietend Materialien-Lieferungen versteigert werden: M. Pf. Bad⸗ Nauheim am 10. Mai 1881 il 8 8 Bad⸗9. Mai 1881. Maurerarbeiten, für 93 65 Großherzogliche Bürgermeisterei Bad⸗Nauheim. Weißbinderarbeiten eee 5 Sil Pflasterarbeit 2 5—ẽf ñ—E——— Chausstrarbeit 62 50 B 4 ˖ N Schlosserarbeit 12— E ann ma Jung. 0 0 ven. 97 8 1752 Die unterm Heutigen im Gräͤflichen Revier Bain— Brechen von Shaussirsteinen 0„ hards abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und Brechen und Zurichten von Pflastersteinen 360— der erste Abfuhrtag 7 N N 5 2 Anfahren von Steinen 120— auf Montag Di e t ts Liefern von Sand 59— sanberaumt worden. „„ FCanaldecplatten 3 Wickstadt den 11. Mai 1881. „„ Nahmsteinen 8 10 Gräfliche Oberförsterei Assenheim. „ hydraulischem Kalk 19 50 ö 5 8 „ 5 1 U Schallas. 15„ Nussensteinen 12 50 57— Cement 12— N Ner 10„ 4155 3 0 Wohnbach den 9. Mal 1881. N agd 8 erp achtung. Großherzogliche Bürgermeisterei Wohnbach. 1742 Frestag den 20. Mai, Vormittags 11. Uhr, soll auf hiesigem Rathhaus die der Gemeinde Bingenheim zustehende Wald- und Feldjagd auf 9 Jahre resp. 3 Jahre öffentlich verpachtet werden. Bingenheim den 9. Mai 1881. Philippi Faselochs⸗Versteigerung. 1745 Freitag den 13. Mai, Nachmittags 1 Uhr, soll tber ogliche Badener auf dem hiesigen Bürgermeisterel-Büreau ein der Ge⸗ Großherzogliche n Bingenheim. meinde gehöriger Faselochs öffentlich an den Meist⸗ N 9—. btetenden versteigert werden. 1 f Griedel am 8. Mal 1881. Ein gutes Arbeitspferd Großherzogliche VBuürgermeisterei Griedel.[hat zu verkaufen 7 Jean Müller. Näheres bel Chr. Ulrich, Bahnhofstr. 1676 Weß. Okarben. —— k 2 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme sowohl bei dem langen und schweren Leiden, als auch bei der Beerdigung unseres unvergeßlichen Gatten, Vaters und Schwagers Peter Weitzel, sagen wir unseren innigsten Dank. Selzerbrunnen, 9. Mai 1881. 1757 Die trauernde Familie. 55 M it dem 1. Mai wurde meine Buchhandlung in Nauheim im Hause des Herrn B. Schwab, Nr. 271 Parkstraße, wieder eröffnet und empfehle ich dieselbe den geehrten Einwohnern Nauheims und der Umgegend mit dem Bemerken, daß die während der Saison in Nauheim befindliche ANN 7 mit den neuesten deutschen, französischen und Leihbibliothe englischen Werken von Bedeutung ergänzt worden ist. Großes Lager in Schreib- und Zeichnen- Materialien. Annoncen-Expedition. 2 Aufträge werden in sauberster Ausführun Buchdruckerei. fc rasch bemestell 1 Depot des allein ächten Cölnischen Wassers von Johann Maria Jarina, gegenüber dem Jülichsplatz. Carl Bindernagel. Friedberger Nähmaschinen-Lager von H. 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Mai, Vormittags 10 Uhr, bei Gastwirth Winter zu Bingenheim in den Gemarkungen Echzell, Gettenau, Bingenheim, Blofeld, Leidhecken und Staden. 6. An demselben Tag, Nachmittags 3 Uhr, bei Gastwirth Völbel zu Berstadt in den Gemarkungen Utphe, Berstadt und Schwalheim. 7. Freitag den 27. Mal, Vormittags 9 Uhr, im Prinz Karl zu Hungen in den Gemarkungen Lich, Birklar, Langsdorf, Hungen und Inheiden. 8. Dienstag den 31. Mai, Vormittags 9 Uhr bei Gastwirth Sauer zu Eichelsdorf in den Gemark⸗ ungen Rainrod, Eichelsdorf und Ober-Schmitten. 9. An demselben Tag, Nachmittags 2 Uhr, bei Gastwirth Pröscher zu Schotten in den Gemark⸗ ungen Laubach, Einartshausen, Schotten, Betzenrod, Eschenrod, Ulrichstein, Feldkrücken, Rudingshain und Götzen, 10. Mittwoch den 1. Juni, Vormittags 8 Uhr, bei Gastwirth Hölker zu Gedern in den Gemark⸗ jederzeit zu haben. ungen Burkhards, Gedern, Ober-Seemen und Merkenfrstz. Nidda den 7. Mai 1881. Großherzogliches Kreisbauamt Nidda. Friedberg. Donnerstag den 12 d. Mts. Monatsversammlung im Vereinslocal. 1763 Taunusclub„Weiterau“. Samstag den 14. Mat, Abends 6 Uhr, Johannisberg: General versammlung. 1753 Einladung. 1754 Sämmtliche Bäckermeister des Kreises Friedberg werden zu einer wichtigen Besprechung am 15. d. M. Nachmittags 2 Uhr, an den Selzerbrunnen bei Groß— Karben eingeladen. Mehrere Collegen. Faur Landbäcker besonders empfohlen. Warme Päder Freitag und Samstag von Morgens 10 Uhr ab. 1764 C. Walter. 800 ͤ Muster von Tapeten liegen zur Einsicht offen bei G. M. Reuß, 1748 vis- A- vis der Post. Ein junger Mensch wünscht als Schreiberlehrling einzutreten. Näheres zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 1749 Ein Oeconomie⸗ Verwalter, welcher schon mehrere Jahre auf größeren Gütern war, sucht Stelle bis Ende Mai. Näheres zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 1747 Trauben-BGrust-Syrup mit Fenchelhonig, bestes und billigstes Hausmittel gegen Husten, Heiserkeit, Hals⸗ und Brustschmerzen. In Flacons à 50 Pfennig, 1 und 1½ Mark. 140 J. A. 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