0 N Detreins 1— 1881. Damstag den 12. März. M 31. Oberhessischer Anzeiger. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Kreisblatt für den Kreis Friedberg. e Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bet größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bet uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. 5 5 e N 13* 1* 1 3 Betreffend: Den im Monat März laufenden Jahres vorzunehmenden Wiesengang. Friedberg den, 9 März 1881. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern Sie hierdurch an den im laufenden Monate gemäß den Bestimmungen der Wtesenpolizeiordnung vorzunehmenden Wiesen⸗ gang. Sie werden die Wiesenvorstände, soweit solche den vorschriftsmäßigen Rundgang noch nicht abgehalten haben, zu dessen baldigster Vor⸗ nahme dringend anhalten und erwarten wir die Vorlage der erwachsenden Protokolle bis spätestens den 25. Maͤrz laufenden Jahres. Worauf sich die Ausmerksamkeit der Wiesenvorstände besonders zu erstrecken hat und was aus dem Rundgangsprotokolle ersichtlich sein muß, haben wir Ihnen bereits wiederholt mitgetheilt und verweisen wir Sie in dieser Beziehung auf unser Ausschreiben vom 1. November vorigen Jahres. Dr. Braden. — Betreffend: Die Voranschläge der Gemeinden des Kreises Friedberg für 1881/82. Friedberg den 9. März 1881. 7 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 2 Nachdem in der heute erschienenen Beilage Nr. 4 zum Großherzoglichen Regierungsblatt die in unserem Ausschreiben vom 15. vorigen der zem, 5*. z 0 1 0 4 8 g Monats, Oberhessischer Anzeiger Nr. 21, erwähnte Bekanntmachung, die im 1. Quartal 1881 zur Erhebung kommenden Umlagen betreffend, enthalten ist, beauftragen wir Sie, die Erhebung dieser Umlagen nunmehr alsbald zu oeranlassen. Dr. Braden Die Mitglieder des Bezirksvereins Butzbach und sonstige Freunde der Landwirthschaft werden hiermit zu einer landwirthschaftlichen Besprechung auf Sonntag den 13. März, Nachmittags 3 Uhr, in den„Hessicchen Hof“ zu Butzbach ergebenst eingeladen. Herr Dr. Ludloff, Jehrer der Ackerbauschule zu Friedberg, wird dabei einen Vortrag über den moͤglichst schnellen Ersatz der tragbaren Obstbäume halten und Derr Dr. Weidenhammer, Generalsekretär der landwirthschaftlichen Vereine wird über die Cultur der Wiesen und deren Bewässerung sprechen. Butzbach den 7. Maͤrz 1881. Hechler. Ausgewiesen aus dem Großherzogthum auf Grund des F. 3 Absatz 2 des Freizügigkeitsgesetzes: Ferdinand Hacker von Nollendorf, * Zum Ludwig Reuter von Ginheim, Simon Georg von Oberdreselndorf, Leonhard Rolle von Mayen, Kaspar Burkhardt von Bockenheim, Konrad ar Kaiser von Rixfeld; Karl 5 Zahmseil von Chemnitz, Ludwig Müller von Eichen.— Wegen Bettels bestraft: Johann Sauer von Essen; f Kowatz von Hamm; Konrad Bauerfeld von Laubach; Johannes Kleinheus von Sterbfritz, Kreis Schlüchtern; Je zöffler von Theisbergstegen. 12 Der Aufenthaltsort der Louise Maria Burger aus Keffenrod, Kreis Büdingen, ist unbekannt und zu ermitte 5 2 Co 1 1 Deutsches Reich. Lehrerstelle zu L Gehalt 900 M.; eine„die weitere Durchführung der reinen Gold⸗ Darmstadt. Das Regierungsblatt, Bei— 8 W 0 t 900 Ar* 1 3 währung aus, Bamberger trit für letztere ein. 1 age Nr. 4, enthält:* 900 M. 14• whenemmenmene Delbrug eint nach der vorjährigen Erklärung Ulg. ö 1. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. Dem XVIII. ill. storben sind: Rechnungs- des Bundesraths, an den Grundlagen der jetzigen Naurergesellen H. Hensel 11. zu Rödgen wurde in An rath Becker in dt; d g e dt zu] Müunzpolitik festhalten zu wollen, der Pariser dan*.—* 3 8. Neu⸗Isenburg der Conferenz vertrauensvoll entgegen. Staatssecretär .— 1-1 5 F vom 2 er Scholz erklärt die verbündeten Regierungen 1 11. Bekanntmachung, die zur Ausfertigung und Er⸗* San hielten daran sest, von der gegebenen Basis der edigung von Uebergangsscheinen ermächtigten Stellen betr. 7 157 n 1 1. Schulz, Münzreform nicht abzuweichen. Die Sistirung 1 III.. VII. und VIII. Bekanntmachungen Lazareth Inspector in Darmstadt, wurde zum der Silberverkäufe habe keine bimetallistische en Wegen, gr. 5 Weru, ei een enen 12551 K Tendenz. Der Reichskanzler sei persönlich ent⸗ SGroß⸗Gerau und Dieburg, sowie in den Gemeinden der. Berlin, 9. Marz. Reichstag. Eingegangen schieden für Aufrechthaltung des status quo. Nach Aniallug. 5. und Friedberg. ist das Arbeiter- Un fall Ver sicherungs Gesetz. Bei weiteren Erklarungen v. Lardoff 8 für Doppel⸗ en X. Ortensverleihungen. 3 Fortsetzung der ersten Berathung des Gesetz- waͤhrung und Sonnemann's für die Goldwähr⸗ n n me Entwurfs, betreffend die Abaͤnderung der Reichs ung wird die Debatte geschlossen f 1 XI. Namens veränderungen. verfassung, erklärt sich v. Lerchenfeld gegen die— Der„Voss. Ztg.“ zufolge wird beab⸗ XII. Titel- Verleihung. 8 2 Vorlage; er will nur die vierjährige Legislatur sichtigt, den Reichstag aufzulöͤsen. Die Neu⸗ reer. Ae N. 2 periode acceptiren. Staatssecretär Scholz pole-[wahlen fallen dann in den Juli und es läge die 8 eee— vön misirt gegen die gestrigen Ausführungen Lasker's, Berechnung zu Grunde, daß das die ungünstigste setzten Postinspector Tasche die landesherrliche Bestätigungsals ob die Vorlage einen Scheinconstitutionalis- Zeit für die liberalen Parteien sei.— Nach der erhellt; dem evang. Pfarrer Vonhard zu Offenthal die mus schaffen werde. Haenel bekämpft die Vor-„Tribüne“ bestätigt es sich, daß die deutschen Pfarxstelle zu Oppenheim, dem Schullehrer Bönsel zu lage. Staats-Secretaͤr Scholz weist auf die] Abgesandten zur Pariser Münzconferenz nur adh Seelbach die Lehrerstelle zu Lang⸗Göns übertragen; der l 8 5 E. 15* e 4 auf die 1. Mäbdchenschulstelle zu Lich präs. Schullehrer zweifellosen Vortheile hin, die sich durch ein freferendum geschickt werden und daß die Reichs- Sauer zu Lich, die auf die 5. kath. Schulstelle zu Seligen nicht mehr gleichzeitiges Tagen des Reichstags regierung an nichts weniger denkt, als sich durch stadt präs. Schulamtsasp. Clara Metz aus Gau Algesheim] und der Landtage ergeben. Der württembergische einen Weltmünzvertrag die Hände zu binden. een 39 77 Bundesrathsbevollmächtigte v. Schmid tritt für— 10. Maͤrz. Die Budgetcommission des Amtsasp. Faust aus Arme beim eine Lehrerstelle zu Rlein⸗[ die Vorlage ein. Der bayerische Vertreter im[Reichstages genehmigte unverandert die einmaligen K II hausen übertragen; der Hülfslehrer Linker zu Fried berg Bundesrath, Graf Lerchenfeld, befürwortet gleich-] Ausgaben für die Reichsdruckerei, den Rechnungs- U il g zum Lehrer an der Vorschule des Gymnastums in Mainz falls energisch die Vorlage Windhorst wünscht hof, die Reichsschuld, das Schatzamt, Justiz⸗ und Acicucl, e eee ae: eingehende commissarische Vorberathung. Nach auswärtige Amt, darunter auch die Position für 44 der„ Merlau 388. zum Verwaller einem Schlußwort Rickert's folgt die Abstim- die zoologische Station in Neapel. Bei dem des Provinzial-Arresthauses zu Gießen ernannt. mung über den Antrag Stumm, die Vorlage][Etat der Reichsbahnen wurden von den Bau— Colin xIv. Charakterertheilungen. an eine Commission zu verweisen. Bei der kosten für das Generaldirectionsgebäude in Straß— N XV. Dienstentlassung. Abstimmung ergibt sich, daß das Haus nicht burg im Ganzen 322,009 M., für das laufende e J f XVI. Ruhestandsversetzungen. beschlußfaͤhig ist.— 10. Maͤrz. Die Vorlage] Jahr 75,000 M., abgesetzt. Bei dem Postetat U 1 A ee 11 1011 W., 1 wegen Einführung zweisähriger Etatsperioden wurden für ein Dienstgebäude in Koblenz statt 10 Fenner sicht den e Wiedesel 5 Eisen und vierjähriger Legislaturperioden wurde mit 54,300 nur 50,000 fur ein Dieustgebäude n boch zu; bie ev. Pfaristelle zu Verns burg, Gehalt 1054 M.; 127 gegen 111 Stimmen zur Vorberathung ander Königsstraße zu Berlin statt 200,000 M. an der Volkschule zu Offenbach 5 Lehrerstellen und 3 eine Commission verwiesen. Es solgt sodann die nur 150,000 M. bewilligt. ee 8 ele 1 die Berathung der Denkschrift über die Ausführung— 10. Maͤrz. Auf eine Interpellation in g ehrerstelle zu Trebur, Gehalt 1200 M. die des Münzgesetzes. v. Mirbach spricht sich gegen(der heutigen Sitzung der& tadtverordneten wegen tv, erste 1 N 0 0 9 ö ö ö einer Aeußerung Bismarck's über die ungerechte Einschätzung der Miethsteuer erwiederte Ober— bürgermeister Forckenbeck: Der Magistrat hat noch keine Sitzung gehalten. Eine Petition an den Reichstag ist angeregt. Der Magistrat ist von der Ueberzeugung durchdrungen, daß das Gedeihen der Hauptstadt nur von dem Vertrauen in ihre Behoͤrden abhaͤngt und wird alle ver— fassungsmaͤßig ihm zu Gebote stehenden Mittel, anwenden, um alle ungerechten und unbegründeten Angriffe, von welcher Seite sie auch kommen moͤgen, zurückzuweisen. Stuttgart, 10. Marz. Die Abgeordneten— kammer hat nach kurzer Debatte den Antrag der Finanz- Commission, die Regierung zu ersuchen, sie möge im Bundesrathe auf Einfuͤhrung des Tabaks ⸗ Monopols hinwirken, mit 56 gegen 16 Stimmen angenommen. Ausland. Oesterreich⸗-Ungarn. Wien, 9. März. Das Herrenhaus stellte den Artikel 5 des Ge— setzentwurfs über die Verlangerung der Termine im Reclamationsverfahren für Grundsteuersachen in der vom Finanzminister befürworteten Fass⸗ ung des Abgeordnetenhauses in namentlicher Ab— stimmung mit 51 ü gegen 44 Stimmen fest und wählte sodann die Unterrichtscommission nach der von den Fractionen des Hauses vereinbarten Compromißliste. Belgien. Brüssel, 10. März. In der Kammer der Deputirten wurde der Abgeordnete Woeste wegen einer die Disciplin der Armee angreifenden Aeußerung von dem Präsidenten Guillery aufgefordert, diese Aeußerung zurück— zunehmen. Woeste nahm die Aeußerung zurück und erachtete der Präsident den Zwischenfall damit für erledigt. Minister Frere Orban aber beantragte unter dem Beifall der Majorität den Ordnungsruf gegen Woeste. Der Präsident Guillery weigerte sich, den Antrag zur Abstimm ung zu bringen und gab seine Demission. Frankreich. Paris. Das„Petit Journ.“ berichtet über die jüngste Unterredung zwischen dem Präsidenten der Republik, Grevy, und Gambetta und theilt mit, daß Grevy es für constitutionelle Pflicht erachte, an den Arrondisse— ments⸗Wahlen festzuhalten.— Die„France“ enthält einen Artikel Emil Girardin's, worin Bardoux gerathen wird, seine Motion, betr. das Listenscrutinium zurückzuziehen, um jeden Antagonismus zwischen Greyy und Gambetta zu verhindern. Großbritannien. London, 9. März. Das Unterhaus beendete heute die Specialberathung der irischen Waffenbill. —„Daily Telegr.“ erfährt, Lord Dufferin, der englische Botschafter in Petersburg, würde demnächst an Stelle Göschen's nach Constanti— nopel gehen. — 9. März. Der Aus nahmszustand ist auch für die Grafschaft⸗West⸗Meath proclamirt worden. Die Zahl der am 9. März auf Grund des Zwangsgesetzes Verhafteten soll dreißig betragen und sich darunter Nally, einer der Vertheidiger im Prozesse Parnell, befinden. — 10. März. Mehrere Morgen-Blätter melden gerüchtweise eine bevorstehende Cabinets— Aederung, wonach der Kriegssecretär Childers an Stelle Gladstone's Schatzkanzler, Marquis of Hartington Kriegssecretär werden und Lord Derby als Minister für Indien in das Cabinet treten würde.„Daily News“ hält diese An⸗ gaben für mindestens verfrüht. — 9. März. Das„Tageblatt“ meldet: Die Friedenspräliminarien mit den Transvaalern sind bereits abgeschlossen. Alle am Kampf Be⸗ theiligten werden amnestirt und eine Commission eingesetzt Zwecks Berathung über alle Forder— ungen der Boers.— Nachrichten aus Elmina vom 18. Febr. zufolge desavouirte der König der Aschantis die Drohungen seiner Abgesandten gegen den Gouverneur von Cape Coast Castle und erklärte sich für einen Freund der Engländer, gegen die er keine Kriegsabsichten hege. Spanien. Madrid, 10. März. Der Nuntius remonstrirte gegen die neuesten Maß— regeln der Regierung auf dem Gebiete des Uuterrichtswesens. Die Regierung antwortete, diese Maßregeln liefen dem Concordate nicht zuwider und entsprächen den Bestimmungen der Constitution. Die Regierung wünsche die freund— lichen Beziehungen mit der Kirche fort zu erhalten, sei aber entschlossen, die Prärogative und Rechte des Staates zu wahren. Portugal. Lissabon, 9. März. Die Kammer der Deputirten lehnte am 8. d. einen Antrag auf Vertagung des Vertragsabschlusses mit England bezüglich Südafrikas bis nach Beendigung des Krieges in Transvaal mit 76 gegen 30 Stimmen ab und nahm den Vertrag selbst mit einem Zusatzartikel, betr. Südafrika, mit 74 gegen 19 Stimmen an. Türkei. Constantinopel. Auf Antrag des internationalen Gesundheitsraths ordnete die Pforte die Errichtung eines doppelten Cordons um die von der Pest heimgesuchten Districte an, einen Cordon um jede inficirte Ortschaft und den zweiten um den District, zu welchem die Ortschaft gehört. Die inficirten Ortschaften werden niedergebrannt. In Nedjeff starben in der Zeit vom 28. Februar bis 2. März 18, in Djagra in der Zeit vom 15. bis 28. Februar 30 Personen an der Pest. Die in Kerbela vor— gekommenen Todesfälle sind nicht gemeldet worden. Der bekannte Pestarzt Kabiades ist nach den Pestdistricten abgegangen. Serbien. Belgrad, 10. März. Der Eisen— bahn-Ausschuß der Skupschtina verwarf nach fünftägiger Generaldebatte mit 7 gegen 6 Stim— men die Vertrage mit Bontoux. Am Montag ge— langt die Eisenbahn-Convention vor das Plenum. Das Gesammt-Ministerium droht mit Demission, falls die Skupschtina die Verträge ablehne. Aus Stadt und Land. m. Friedberg. Im Jahre 1880 wurden aus den hiesigen Armenmitteln 206 Personen, 110 männliche und 156 weibliche, 42 mehr als 1879, unterstützt. Darunter waren 97 Personen, welche seit 1870 auf Grund des Gesetzes über den Unterstützungswohnsitz die Berechtigung erworben hatten. 152 wurden dauernd und 114 voruͤber⸗ gehend unterstützt. Zu den Letzteren gehören 21 Kinder, welche nur mit Lernmitteln, und 21 weitere Personen, welche nur mit Arzneimitteln unterstützt wurden. Im Vergleich zu der Seelenzahl der Gemeinde 4856 betrug die Zahl der überhaupt Unterstützten 5,43%, die der dauernd Unterstützten 3, 100%, die der vorübergehend Unter— stützten 2,32%. Invalide Personen wurden in der offenen Armenpflege 87, in dem Versorgungshaus 30 unterstützt, und außerdem wurden 35 Kinder theils im Versorgungs⸗ haus, theils durch die Mathilden-Stiftung erzogen. Die Unterstützungen in der offenen Armenpflege an Brod be— trugen 81, an Brand 67, an Kleidung 19, an Wohnungs⸗ miethe 64, an Heilmitteln 59, an Lernmitteln 24 Mark. 138 Geldgaben wurden bewilligt und 16 Personen auf Kosten des Armenfonds beerdigt. Im Ganzen wurden hier 6774 M. 27 Pf. verwendet. Im Versorgungshaus wurden 80 Personen, darunter 60 Stadtarme, 19958 Tage verpflegt. Die 20 weiteren Personen waren theils Land— arme, theils Pfleglinge der Mathilden⸗Stiftung, für welche Ersatz geleistet wurde. Im Spitale wurden 423 Kranke an 9222 Tagen verpflegt, Stadtarme an 2084 Tagen, Mitglieder des Kranken-Vereins an 1154 Tagen, Soldaten an 3 Tagen, Bahnarbeiter an 702, Ortsfremde an 4936 Tagen, Privatpersonen, welche die Kosten selbst bestritten haben, an 343 Tagen. Die Orts- fremden waren außer einigen Taglöhnern und Dienstboten aus der Umgegend zum größten Theil reisende Hand- werksbursche, von welchen Einzelne unter der Spital— verpflegung vorlagsweise aus der Stadtkasse noch Kleid— ungsstücke erhalten haben. Unter den Letzteren waren 77 mit 2546 Pflegetagen an dem sogenannten Reeurrens—⸗ fieber erkrankt. Die große Ansteckungsfähigkeit dieser Krankheit machte die Einrichtung des Isolier-Lazaxeths in der Turnhalle nothwendig, welcher es zu verdanken ist, daß eine Verschleppung der Krankheit unter die Ein— wohner der Stadt und Umgegend nicht vorgekommen ist. Die für dieselbe Krankheit in Gießen errichtete Anstalt, in der 216 Personen behandelt wurden, aufgewendeten Kosten betrugen 18800 M. Für die hiesige Anstalt sind 6739 M. 66 Pf. nothwendig gewesen, welche bis auf einen kleinen Betrag, für welchen das gesammte Mobiliar und Weißzeug übernommen wurde, den Fonds ersetzt wurden. Noch ist zu erwähnen, daß die Strenge des Winters 1879/80 in der hiesigen Stadt die Volksküche in das Leben gerufen hat, durch welche viele Noth ge— lindert worden ist. Wir wünschen, daß diese Anstalt für die Wintermonate, von 1881/82 an, als eine bleibende Institution gegründet werden möchte, durch welche es den Armen, wie durch die gegenwärtig in das Leben tretende Pfennigsparkasse, möglich gemacht werden soll, sich leichter selbst zu helfen und von fremder Hilfe unabhängig zu m. Frledberg. Im Monat Februar sind sie ben weitere Mitglieder der Mathilden-Stiftung, Verein zur Erziehung verwahrloster Kinder, beigetreten. Unter den— selben befand sich auch der Graf von Leiningen-Wester⸗ burg in Ilbenstadt, welcher zu dem Kapttalvermögen der Stiftung einen Beitrag von 50 M. geschenkt hak. Die Stlftung zählt jetzt 175 Mitglieder. n. Bad⸗Nauheim. Nächsten Mittwoch den 16. März (Abends) wird Lehrer Storch aus Butzbach hier einen Vortrag halten über das Rettungswesen auf dem Meere. Literalien vom Vorstand der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und ein Vortrag des Admirals Werner bilden die Grundlage für die Ausarbeitung des Vortrags. Weiter veranstalten die hiesigen Mitglieder der genannten Gesellschaft zu Gunsten letzterer für den 19. d. Mts. ein Fest mit dramatischen, musikalischen und Gesangs-Aufführungen, wobei Freunde aus Friedberg und eine Dame aus Frankfurt mitwirken. In den an⸗ gedeuteten beiden Richtungen soll das Rettungswesen zur See in weiteren Kreisen als eine nationale Aufgabe näher- und dargestellt werden, was bei uns, den Be⸗ wohnern des Binnenlandes, sehr nothwendig ist. Möge der Erfolg unseren guten Absichten entsprechen! Darmstadt, 8. März. Gestern feierte Rentamtmann Königer dahier im Kreise seiner Kinder, Schwiegersöhne, Enkel und Urenkel in bestem Wohlsein das seltene Fest des 100. Geburtstages. Mainz. Als Ergänzung unserer Mittheilung über die jugendlichen Einbrecher haben wir Folgendes nachzu⸗ tragen: Die gestohlenen Schmuckgegenstände konnten den betreffenden Eigenthümern bis auf zwei Damenringe und ein Medaillon wieder eingehändigt werden; die jugendlichen Diebe trugen die gestohlenen Gegenstände theils bei sich, theils hatten sie dieselben an sicheren Orten versteckt. Das gestohlene Geld war zum größten Theil schon ver—⸗ jubelt und zwar zum Theil schon in Gemeinschaft mit Mädchen im Alter von 15 Jahren. Mainz. In Weisenau sind in Folge des nassen Erdreichs verschiedene Weinbergsmauern und Treppen zu⸗ sammengestürzt; in Nackenheim soll ein Gebäude einge⸗ fallen sein. Oppenheim, 8. März. Vor der Stadt neben der Niersteiner Straße stürzte vorgestern Abend durch Berg⸗ rutsch das Haus eines Backsteinbrenners zusammen. Durch vorübergehende Arbeiter einer nahen Fabrik wurden die Kinder unter dem Schutt herausgeschafft. Wenige Minuten noch, so waren sie erdrückt.— Ein kolossaler Bergrutsch hat ferner in unserer Nachbargemeinde Dienheim stattge⸗ funden und droht noch größere Dimensionen anzunehmen. Bis jetzt berechnet man den Schaden, den derselbe an den Weinbergen und zwar an solchen der besten Lagen, angerichtet hat, schon über eine halbe Million Mark. Allerlei. Paris, 9. März. Das„Magasin au Printemps“ ist heute Morgen vollständig niedergebrannt; nur die Kasse ist gerettet. Der Schaden wird auf 12. Mill. Frs. ge⸗ schätzt; nur 5 Mill. sind durch Versicherung gedeckt. Der tägliche Umsatz des Geschäftes betrug 100,000 Frs. Verloosung. Sachsen⸗Mein ingen fl. 7⸗Loose von 1870. Serien⸗Ziehung vom 1. März 1881. Nr. 227 281 287 326 436 568 675 768 1159 1196 1349 1372 1551 1866 1925 2131 2293 2294 2390 2466 2514 2523 2672 2938 2965 3048 3090 3273 3619 3933 1019 4309 4794 4806 4833 4853 5065 5154 5239 5254 5286 5432 5481 5720 5737 5770 6424 6568 7008 7087 7209 7537 7687 7731 8159 8527 8897 8938 9197 9221 9439 9463 9491 9572 9580 9664 9504 9789 9817 9828. Die Gewinn-Ziehung findet am 1. April 1881 statt. Handel und Verkehr. Gießen, 9. März. Auf dem gestrigen Viehmarkte waren aufgetrieben: 6 Pferde, 1876 Stück Rindvieh und 360 Stück Schweine. Die Preise für Schlachtvieh und Schweine standen denen vom letzten Markte gleich, da⸗ gegen Zucht⸗ und Arbeitsvieh billiger. Nächster Markt Dienstag den 22. und Mittwoch den 23. d. Mts., am letzteren Tage auch Krämermarkt lerster in 1881). Frankfurt, 9. März. Marktbericht. Heu kostete je nach Qual. per Centner M. 3.00— 4.50, Stroh M. 33.60 Eier das Hundert deutsche M. 4.50, italienische M. 5.50, im Detail das Stück 5— 6 Pf. Butter im Großen 1. Qual. 80 Pf., 2. Qual. 70 Pf., im Detail M. 1.10 bis 1.20. Weißkraut das Hundert 10 M., Spargel das Pfund 5 M., Rothkraut 20—25 Pf. das Stück, Blumen⸗ kohl 30—60 Pf., Handkäse per Centner 40 M. Ochsen⸗ fleisch 65—70 Pf., Kuh-, Rind- und Farrenfleisch 45 bis 55 Pf., Schweinefleisch 70—80 Pf., Kalbfleisch 45 bis 55 Pf., Hammelfleisch 45—65 Pf., Hahn M. 1.50— 2, Huhn M. 1—2, Taube 45— 50 Pf., Wälscher Hahn M. 6—10, Kartoffeln 200 Zollpfund M. 5—6. Bestes Hausmittel. Bekanntlich besitzt die Wachholderpflanze vorzügliche lösende Eigenschaften, namentlich bei Verschleimung und Katarrhen der Luftwege und Athmungs-Organe, chronischen Husten ꝛc. Die neueste Erfindung ist eine Verbindung der Wach⸗ holder-Substanzen mit Honig, welche sowohl bei Kindern als Erwachsenen von erstaunlich rascher Wirkung ist. Eine Originalflasche von Bernhard's ächtem Wach⸗ holder-Honig kostet M. 2.50 und ist zu beziehen in erhalten. 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Mull 8 5 9 küller(Baß) aus Frankfurt a. M. Geld⸗ Cours. 2 b Frankfurt am 10. März 1881. re e p 20 Frankenstücke n M. 16 75 1.„Paulus“, Oratorium nach Worten der bl. Schrift, far Chor und Solostimmen 1— 1 8. 8 7 3* und Klavier, in Musik gesetzt von l g F. Mendelssohn⸗Bartholdy. Finglische Sovereigns.*—46 — N 3 II 04 0 70—75 5 4 5 8 2 730 2„druzlngesele, ere fur Septen Schnell 5 1 8 2* 9 62 55 gesungen von Fräulein G nispel. N* 3. a.„An Rose“ Curschman 2 3. 3.„ 3 8 1 urschman. Dollars in Gold. 424 b.„Wer weiß“,( Lieder für Tenor Sack U gesungen von Herrn Götjes. 9 Kirchliche Aeg fir Feet 3. a.„Italienisches Duett“ C . Evangelische Gemeinde. b.„Die Schwestern“, Duett„ Br 8 Reminiscere. gesungen von Fräulein Knispel und Schulz. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Köhler. Billets für nummerirte Plätze A M. 1. 50, nichtnummerirte Plätze A M. 1., Familien⸗ GS ottesdienst in der Stadtkirche: billets für drei nichtnummerirte Plätze à M. 2. sind in den beiden hiesigen Buchhandlungen, mittags 1½ Uhr: Herr Candidat Ries. sowie Abends an der Kasse zu haben. b 5 Adi 1 a 1 9 1. 2 1 f 1 4 r— 6 Für die nichtactiven 8 des Musikvereins stehen auf den Namen lautende Billets ormittags 9½ Ubr: Herr Pfarrer Meyer. Herr Candidat Nebel. Katholische Gemeinde. Beicht. Hochamt mit Predigt. * 5½ Uhr: 1 HPamstag 4 Uhr: onntag 10 Uhr: uhr: Andacht. Ueber Handwerkerfragen. 1 Bortrag des Abgeordneten Eugen Rienter. Der Vortrag handelt über Schulwesen, Militärdienst⸗ it, Militärwerkstätten, Gefängnißarbeit, Neujahrsrech ungen, Wechselfähigkeit, Oenossenschaften, Gewerbe— rn u. s. w. und fand in der zum großen Theil s Berliner Handwerkern bestehenden Versams nlung von 00 Wählern enthustastischen Beifall. N Kostenfrei zu beziehen von 5 933 Friedberg. 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Anz. 943 ner, ertheil 92 Carl Söllner. Verantw. Red.: Car! Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. N cut un girdut hann m gricber Eingetragene Genossenschaft. * 9. 1 5 0 0 bt — (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 11 und eine Beilage.) General Versammlun Dal 4 5* Berichtig Die siebenzehnte ordentliche General-Versammlung des Vorschuß- und Credit-Vereins, eingetragene Genossenschaft, findet uche N Samstag den 12. März l. J., Abends 8 Uhr, 3 1. g im Saale der„Drei Schwerter“ statt und beehren wir uns, hierzu unsere Mitglieder und alle Freunde des Vereins einzuladen. ge Tages-Ordnung: 5 1) Geschäftsbericht des Vorstandes. 2) Bericht des Ausschusses über die Prüfung der Bilanz pro 1880 und Entlastung des Vorstandes. 3) Beschlußfassung. über die Verwendung des Gewinnes. 4) Besprechung über die Remuneration eines Beamten. 5) Ergänzungswahl des Ausschusses. 5 f Nach F. 20 der Statuten treten aus dem Ausschusse die Herren Jean Huber, Rechtsanwalt Jöckel, Adam Steinhäußer, Carl Trapp nnd ist deren 4 Wiederwahl statutengemäß zulässig. 90 5 4 e— Kenntniß 8— 8 4 2 28 N Dezt Einnahmen. Uebersicht der Einnahmen und Ausgaben im Jahre 1880. Ausgaben. 1 5 ꝓSFFTTTTTTTTTThVETTTTT!!!T!!!b;;;;;õͤ ᷑ c. N 77 N 55 I ochnfen Uebertrag 1879.“ In 1889. Summen. Uebertrag 1879. In 1880. Summen. E v M. Pf. M. Pf. M. Pf. M. Pf. M. Pf. M. Pf.] und nic a der! 8 929832 25 929832 25 Werthpapiere 78310 85 1084415 64 1162726 49 1100 daf — 1255396 85 1255396 85 Wechsel 318469 23 1204223 76 1522692 99 lonmen, —— 22115 2 22115 21 Inkasso-Wechsel 1346 77 21133 14 22479 91 von den 3 171887 95 171887 95 Belehnung auf Werthpapiere 140968— 185099 95 326067 85 Mutglie * 26169 67 26169 67 Auswärtige Correspondenten 26803 23 34044 64 60847 87] J erwarn —— 190259 47 190259 47 Giro 8464 59 183796 65⁵ 19226124 geh Bank-Conto, Uebertrag aus Conto— 55 Fri —— 454032 14 454032 14 Corrent A am 30. Juni 1880 64339 20 652343 14 716682 34 1 —— 2257640 65 2257640 65 Conto-Corrente 4, mit Credit 907524 20 2094677 11 3002201 31 125670 61 531957 87 657628 48 Conto-Corrente B, ohne Credit—— 563762 98 563762 98 1— 120970 26 10990 29 131960 55 Stamm-Antheile 5 10300 96 10300 96 5 ö 15204— 5000— 20204— Reserve-Fond———— 5 ö 0 —— 6000— 6000— Special-Reserve-Fond———— e 902 9 1271237 79 1192035 11 2463272 90 Spar⸗Einlagen—— 963611 12 96361¹ 12 5 Dini — 4364 21 4364 21 Immobilien, Vereinsgebäude 23414 21 257 09 2367130 ontez —— 823 60 823 60 Mobilien und Utensilien 3323 60 1940 97 264 57 5 —— 401 95 401 95 Zinsen, vor- und rückwärts 21 6600 40 6600 40 1 5 8496 43 80597 38 89093 81 Gewinn, auf diverse—— 66769 05 66769 ⁵⁵ 5 700 1511579 ö 7139050 60 8681083 69 1572900 88 7072970 60 8645940 48 —————— Ka ssebestand am 31. Dezember 1880. 35143 21 35143 21 15 1541579 0 71390504 60 8681083 69 1572903 88 7108119 81 8681083 69— f Activa. Bilanz vor der Gewinn Vertheilung. Passiva.* — N—.——— 5— Ol Effecten⸗Conto: M. Pf. 1 Stamm-Antheil-Conto: M. Pf. ö Verschiedene Werthpapiere. 232894 24 Mitglieder-Guthaben 121659 594 Kassa⸗Conto: 1 Reserve-Fond-Conto: Baarer Bestand 35143 21 Bestand. 20204— Wechsel⸗Conto:: 0 1 8 1 Special-Reserve-Fond-Conto: 8 Vorschuß⸗ und Discont⸗Wechsel. 267296 14 1 Bestand„ 6000—. 1 10 8 7— 8 istrikter Belehnungs 8* 3 1 Spar⸗Einlagen⸗Conto: ö Saur“ Vorschüsse auf Werthpapiere. 154180— Guthaben auf Sparkassenbücher. 1499661 78 r 364 70 Conto-Corrent-Conto B: 8 Nicht verfallene Wechsel N Gläubiger ohne Credit. 93865 50 4 Giro⸗Conto: b 3 Zinsen⸗Bilanz⸗Conto; 1 Guthaben bei der Deutschen Genossenschafts⸗Bank 8 17 15 3 1881 401 10280 Commandite, Frankfurt a. M. 8 5 2001 77 4 n e 175 8 0 5 2 Auswärtige Correspondenten: Gewinn⸗ un erlust⸗Conto: e 0 ede Guthaben 34678 20 Vortrag von Jahr deb.. M. 896. 3 3 2 Conto⸗Corrent⸗Conto 4: 8 f. Reiner Gewinn im Jahr 1880.„ 13828. 33 22324 76 00 Schuldner mit Credit gegen Unterpfand 744560 66 Bank⸗Conto: l a 8 be Guthaben bei der Deutschen Genossenschafts-Bank* Commandite, Frankfurt a. M.. 262650 20 Immobilien⸗Conto:. Vereins ⸗ Gebäude.„ 19307 09 Mobilien- und Utensilien-Conto: Mobilien und Materialien.* 4440 97 0 Zinsen⸗Bilanz⸗Conto: 5 a Nicht eingegangene Zinsen pr. 1880 6600 40 2 vhm 1764117 58 1764117 58 Ot Soll. Gewinn- und Verlust- Berechnung. Haben.* M. Pf.] M. Pf. 1 M. Pf.] M. Pf. 991 Zinsen: Vortrag pr. 31. Dezember 1879. 8496 43 in auf laufende Rechnungen mit Credit 1609 90 Zinsen: John „ laufende Rechnungen ohne Credit 4036 88 auf auswärtige Correspondenten. 571 43 dahin „ laufende Rechnung(Bank⸗Conto) 133 74 M 6788 81 16 Wenn 52728 36 58508 88„Vorschuß⸗Wechsel 10476 22 pol Provisionen: FF„belehnte Werthpapiere 7604 55 chi auf laufende Rechnungen mit Credit. 724 90„laufende Rechnungen mit Credit, 5023142 stän „laufende Rechnung(Vank-Conto). 412 80 1137 70„laufende Rechnungen ohne Credit. 64 25 und Unkosten: 5„laufende Rechnung(Giro-Conto). 189 71 19 Ausgabe für Gehalte, Tantieme, Steuer,„laufende Rechnung(Bank-Conto). 2114 65] 78041 004 18 Beleuchtung, Heizung, Zeitungen, ö Provisionen: 8 Lege Bücher, Druckkosten, Porti's g 15858 31 auf laufende Rechnungen mit Credit 4763 75 f sonst ab Einnahme für Druckkosten, Bücher,„laufende Rechnungen ohne Credit. 139 85 3 8 Porti's ꝛc. e 1817 62 14040 69„laufende Rechnungen(Bank⸗Conto) 35 70 ößentli Vortrag pr. 31. Dezember 1880.— 22324 76 Coursgewinn und Provision auf Effecten 4535 26 9474 56 Na 8 1— 1 96012 03 96012 03 J 1 Mitgliederzahl 650. f Friedberg den 8. März 1881. Für den Ausschuß: Der Vorstand pe 938 Bürgermeister Carl Scriba, erster Vorsitzender. Crmus. Hecht. Weis. der Montag den 14. Mage Hberhessischer Anzeiger. M31. Großh. Schullehrer Seminar. 802 Forderungen an Zöglinge unserer Anstalt, zu deren Berichtigung man unsere Mitwirkung in Anspruch zu nehmen beabsichtigt, sind durch Einsendung der Rech— nungen vor dem 15. d. Mts. bei uns anzumelden. Friedberg am 1. März 1881. Großherzogliche Direction des Schullehrer Schäfer. Bekanntmachung. 927 Wir bringen hiermit wiederholt zur allgemeinen Kenntnißnahme, daß auf Grund des Ortsstatuts vom 22. Dezember 1877 alle Arbeitgeber ihre zum Eintritt in die Kranken⸗Unterstützungskasse verpflichteten Gesellen, Gehülfen und Fabrikarbeiter, welche in der hiesigen Stadt wohnen, das 16. Lebensjahr überschritten haben Seminars. und nicht Mitglieder des Kranken⸗Vereins geworden sind, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei anzumelden haben, und daß Diejenigen, welche dieser Pflicht nicht nach kommen, 45 Zahlungen, welche bei rechtzeitigem Eintritt von den Arbeitern zu leisten 1 8 wären, gleich einem Mitglied zu entrichten haben. Zugleich sprechen wir die Erwartung aus, daß von Allen, die es angeht, dieser gesezlichen 3 pünktlichst entsprochen wird. Friedberg den März 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Seri b a. 1 Holzversteigerung. glichen Hauses, XIX, kommen 10 Uhr an: hmesser und Inhalt, In den Waldungen des Großhe äge III, X März l. J., v 5 Eichenstämme von 3—5 m Länge, mit 1,82 fm Ku 700 Fichten⸗Stangen von 2—5 m Lo ge, mit 9 18,7 Rm. Eichen⸗Scheiter, Birken⸗Eichen⸗Wellen, 2995 Fichten⸗Wellen zur Versteigerung. Zusammenkunft am Nauheimer Ober⸗ Rosbach am 5. März 1881. Großherzogliche Oberförsterei Ober⸗Nos bach. Strack. Holz- er steigerung. 954 In den Freiherrlich von Franckenstein'schen Wald distrikten„An der Viehunter“,„Riemen“,„Rabennest“, „Saun“ und„Köhlerschlag“ werden versteigert: 1) Montag den 14. März l. J.: 32 Rm. Buchen⸗, 32 Rm. Eichen⸗Knüppel, 21 Rm. Aspen⸗Knüppel, 902 Distrikt Frauenwald, S on Mo 31—36 em 2 „70 sm Kubik⸗-Inhalt, Feld, Schlag XIX. 10250 Stück Buchen⸗Durchforstungswellen, 2000„ Eichen⸗ 5 460„ Aspen⸗Nadel⸗Wellen, 20 Eichen⸗Derbstangen, 200 Fichten⸗Bohnenstangen. 2) Dienstag den 15. März l. J.: 63 Rm. Buchen-, 32 Rm. Eichen-, 22 Rm. Nadel. Knüppel, 8 Rm. Eichen⸗Stöcke, 3350 Stück Buchen⸗Durchforstungswellen, 5000„ Kiefern 2575 Birkenwellen, zu Besenreisig geeignet, 20 Eichenstämme von 14— 20 Centim. Durchmesser, 27 Buchen- und Eichen⸗Derbstangen. Zusammenkunft jedesmal Morgens 10 Uhr auf dem Viehtriebsweg an der ehemaligen Viehunter. Ockstadt den 3. März 1881. Der Freih. v. Franckenstein' sche Oberföͤrster Rumpf. Molbiliar⸗Versteigerung. 991 Müchsten Mittwoch den 16. d. Mis., von Morgens 9 Uhr ab, werden auf freiwilliges Anstehen der Geschwister Johann Heinrich und Lina Fritz auf dem Felsenkeller dahier die denselben gehörigen Mobilien und zwar: 1 Sopha nebst 6 gepolsterten Stühlen, 1 nußbaum polirter runder Tisch, 1 Regulateur, 1 polixter zwei thüriger Kleiderschrank und 2 andere Schränke, 2 voll ständige Betten, 1 Bettstelle, 2 Commoden, 1 großer und 2 kleine Spiegel, 18 Wirths, 2 Wasch- und 1 Nachttisch, 50 Stühle, 12 Bänke, 12 Lampen, 1 Buffet, Gläser, Porzellan, Messer und Gabeln, Kegeln und Kugeln, Vorhänge, Bettvorlagen und sonstige Haus- und Küchengeräthschaften und hierauf J Bettstellen und 2 Commoden öffentlich meistbietend versteigert. Bab Nauheim den 9. März 1881. Großherzogliches Ortsgericht Bad Schutt. Friedrichsdorfer Zwieback empfiehlt jeden Dienstag Abend frlsch 987 F. Hilbrecht Wittwe. Nauhelm. — ——— Friedberger Mäöbelmagazin von H. Bindewald, Kaiserstraße, gegenüber dem Rathhause, empfiehlt complete Einrichtungen in jeder Holzart, nur bestes Fabrikat, Polster-Möbel in Plüsch, Rips und Damast, eigenen Fabrikats, zu billigen aber festen Preisen. Vorschuß⸗ X Credit⸗Verein zu Friedberg. Eingetragene Genossenschaft. Von Montag den 14. März an ist unsere Kasse wieder von 9 bis 12 Uhr Vormittags und 2 bis 4 Uhr des Nachmittags geöffnet. 901 Au-& Verkauf, Staals-& Gemeindeobligationen wird bestens besorgt von dem Großherzoglichen Hof-Agenten 28 Jacob Engel. 7—11 em Durchmesser und E Capeten,* i größte Auswahl und billigste 2 Georg Groß. Institut für Elektrotherapie. (Angewandte leilelektrizität für Nervenleiden.) 763 bei Kaiserstrasse 25,„unkfurt a. M. a Cio. 23 ,¼II.)—— Dr. Ste in. 77 2— 4 2 1 in jeder gewünschten Fagons, en coeur, vornen geschlossen ꝛc., verfertigt aus prima haltbaren solid und fein gearbeitet, unter Garantie für gutes Sitzen, zu den billigsten Preisen Isidor Stern. Hemdenfabrik. 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Henckel. * + Anzeige f e 3 Sin 5 mäde 9e Durch Uebereinkunft mit meinem Manne Adam 3 Ausstär zan das selbstständig zu kochen versteht tig in der Winkler werden sämmtliche rückständige Ausstaͤnde von 0 inkassirt und rech ültt ultttrt übrigen Hausarbeit ist, wird gegen hol n gesucht. nir einka d rechtse 8 t. 8— 5 14 8 Von wem, sagt die Exped. d. Anz. 922 März 1881. Frau Lonuist Winkler, 844 Kalserstraße, zwischen den Apotheken. Friedberg im Preisen bei Corsetten 7 2 8. Friedrich. N r eee — 898 . GGGGGGGGGGGGGEGEUEEhhhhUUUhUhUhUhUUUUUUUE * N Arbeits⸗Versteigerung. 984 Dienstag den 15. März J. J., Vormittags 11 Uhr, soll in dem Rathhaus zu Gettenau das Liefern von 50 Kubikmeter Sand von Wohubach oder Woͤlfersheim an die Wenigstnehmenden in Aecord gegeben werden. Nidda den 9. März 188m. Lynker, Bezirksbauaufseher. 1* 1 Arbeits-Versteigerung. 936 Freitag den 18. März l. J., Vormittags 10 Uhr, sollen bei Gastwirth Höcher zu Unter⸗Widders⸗ heim die zur Erbauung eines neuen Schulhauses erfor— derlichen Arbeiten und Material-Lieferungen unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Be— dingungen in Accord gegeben werden. Voranschlag. M. Pf. Maurerarbeit 2489 78 Steinhauerarbeit 1681 24 Zimmerarbeit 630 74 Dach deckerarbeit 335 69 Schreinerarbeit 1600 44 Schlosserarbeit 384 80 Glaserarbeit 736 20 Weißbinderarbeit 951 8 Spenglerarbeit 167 10 Floßholzlieferung 2102— Mauersteine zu brechen 533— Dieselben anzufahren 520— Nussensteinlieferung 194— Dieselben anzufahren 208— Ziegellieferung 386— Lattenlieferung 133— Tuffsteinlieferung 250— Sandsteinplatten⸗(Mainplatten-) Lieferung 536 15 Cementlieferung 33— Lieferung von schwarzem Kalk von Aulen⸗ diebach oder Bleichenbach 345— Lieferung von weißem Kalk 560— Sandlieferung 601 50 Lehmlieferung 140— Lieferung von gußeisernen Trägern u. Säulen 349 40 Nidda den 7. März 1881. . Lynker, Bezirksbauaufseher. Arbeits⸗Versteigerung. 935 Montag den 21. März, Vormittags 11 Uhr, soll bei Gastwirth Völbel zu Berstadt das Liefern von 40 Kubikmeter Sand von Wölfersheim an die Wenigst nehmenden in Accord zegeben werden. Nidda den 9. März 1881. Lynker, Bezirks bauaufseher. Bekanntmachung. 937 In Folge des hohen Wasserstandes kann die auf den 15. März 1881 anberaumte Holzversteigerung im Heldenberger Gemeindewald nicht abgehalten werden, was hiermit zur Kenntniß gebracht wird. Heldenbergen den 9. März 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Heldenbergen. Löhner. Holz-Versteigerung. 952 Donnerstag den 17. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen im Ober⸗Erlenbacher Gemeindewald 5680 Stück Laubholz⸗Wellen versteigert werden. Die Zusammenkunft ist auf der Seulberger Grenz- schneise nächst der Gickelsburg. Ober⸗Erlenbach am 10. März 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Erlenbach. Möglich. Bekanntmachung. 885 Montag den 14. März d. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, wird in der Behausung des verstorbenen Bäckermeisters Christian Aletter folgendes Vieh und Mobiliargegenstände öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert: 1 Kuh mit Kalb, 1 großes Mutterschwein mit 8 Ferkeln, 3 Schweine, 3 Schafe mit 2 Lämmern, 14 Hühner, 1 Oeconomiewagen, 1 Wende— pflug, 1 Häufelpflug, 1 Häckelpflug, 1 Häckselmaschine, Tisch, Stühl⸗, Kleiderschränke, 1 Commode, Pferde— geschirr, Dickwurz, Heu, Stroh, Kartoffeln und sonstige Haus⸗ und Küchengeräthschaften. Bad⸗Nauheim am 5. März 1881. Die Erben. Ein Garten am Mainzerthor, ½́ Morgen, ein desgleichen in der Langgasse, ½ Viertel, und ein Grasgarten daselbst zu vermiethen oder zu verkaufen. Auskunft bei der Exped. des Anzeigers. 891 Anzeige. 723 Eine Glaskalesche, zwei elegante Halbverdecke, zum Selbstfahren eingerichtet(gebraucht), offene Wägelchen (Breaks), zwei Oeconomiewagen stehen zu verkaufen bei Friedberg. K. Häuser. 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Köppern im März 1881. Der Bürgermeister 841 5 Stamm. Verbesserte Jauchepumpe& Spritze mit Frostventil, leicht aufzustellen und aus— einander zu nehmen, transportabel, verstopft sich nie, zum Preis von M. 30. bis 40. unter Garantie. Vorräthig bei Ph. Mayfarth& Co. d in Frankfurt a. M., Baumweg Nr. 7. Agenten erwünscht. 856 Petroline. 739 Bestes Schmieröl für Maschinen jeder Art, doppelt schmierfähiger als Olivenöl, in der Hofapotheke zum Engel. C. Görtz. Mehrfach prämiirt! Weibezahn's präp. Hafermehl, das leicht verdaulichste und wohlschmeckendste Nähr— und Stärkungsmittel wird in neuester Zeit von vielen Aerzten als beste Kindernahrung empfohlen. Zugleich ist es ein sehr zuträgliches Nahrungsmittel für Kranke und Schwächliche, sowie eine beliebte Speise für den Familientisch. Preis per Pfund-Paquet mit Anweisung 50 Pf. In Friedberg nur bei Wilh. 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