5 lan lanan. 12114 t Bel * L me, Set- — — — Samstag den 12. gebruar. M19. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und* 1 5 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. 1 Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Wahl der Vertreter der Forensen. Friedberg den 9. Februar 1881. Das Großherzogliche Kreisamt N berg an die Großherzoglichen. Diejenigen von Ihnen, welche die W die Beschädigung der Wahlacten rubr haben noch nicht e Dr. Brad etrt etreffs ngesandt en Bekanntmachung, 1 Anlagen betreffend. we Kreises. reien des a ben rden an schleunigste Vorlage dersel erinnert. Die Reichstelegraphen-Linien sind häufig vorsätzlichen oder fahrlässigen Besch Zertrümmerung der Isolatoren mittelst leben ürfel, durch unvorsichtiges Fallen der Baͤume in der Nähe der Leit durch die der Tele⸗ graphen⸗Anstalten verhindert oder gestört wird, so wird auf die durch das Strafgesetzb fest igesetzten Strafen wegen dergleichen Beschädigungen aufmerksam gemacht. Gleichzeitig wird bemerkt, daß den oder„fahrläßfger Beschädigungen der Telegraphen-Anlagen derart ermittelt und zur Anzeige bringt, gezogen werden können, Belohnungen bis zur Höhe von 15 Mark in jedem einzelnen Falle aus hen 11— werden gezahlt werden. Diese Belohnungen werden auch dann bewilligt werden, we lters oder wegen sonstiger persönlicher Gründe gesetzlich nicht haben bestraft oder zum Ersatze herang die Beschädigung noch nicht wirklich ausgeführt, sondern durch rechtzeitiges Einschreiten der zu belohnen gegen die Tele⸗ graphen 8 verübte Unsug aber soweit feststeht, daß die Bestrafung des Schuldig 5 Die Besti mmungen in dem Strafgesetzbuche für das Deutsche Reich Lauten F. 317. Wer gegen eine zu öffentlichen Zwecken dienende Telegraphen-Anstal t vorsätzlich Handlungen begeht, welche die Benutzung dieser Anstalt verhindern oder stoͤren, wird mit Gefangniß von einem Monat bis zu drei Jahren bestraft.§. 318. Wer gegen eine zu öffentlichen Zwecken dienende Telegraph en⸗Anstalt fahrlässigerweise Handlungen begeht, welche die Benutzung dieser Anstalt verhindern oder stören, Friedberg den 9. Februar 1881. Dienstnachrichten aus de wird mit Gefaͤngniß bis zu einem Jahre oder mit Geldstrafe bis zu 900 Mark bestraft c. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. 1 Kreise e Adam Ziegler von Melbach wurde für diese Gemarkung auf den Feldschutz verpflichtet Ausgewiesen aus dem Großherzogthum auf Grund des F. 3 Absatz 2 des Freizügigke von Hattenbach, Kreis Hersfeld;—— Hergert von 5 Kreis Hersfeld; Franz Philipp Maul von Wiesenb Jacob Sadom von Laubach, Obertaunuskreis; Hermann Brunisch von Peterswalden, Kreis Sa Provinz von Lauena kreis Hameln; Ludwig Müller von Eichen.— Wegen Bettels bestraft: Johann Theodor Niemeyer Knöß von Queckborn, Kreis Gießen; Wilhelm Mühlleiter von Friedrichswalde, Regierungsbezirk Liegnitz Deutsches Reich.— Das Regieri rtrag mit den hessischen Darmstadt. Dem Vernehmen der„D. Z.“] Gesetz, die Pfaͤndung in dem nicht gerichtlichen Prinzen sei kein Staats vertrag, sondern ein nach wird der Großherzog den Vermählungs Beitreibungs-Verfahre des Koͤnigs. feierlichkeiten des Prinzen Wilhelm von Preußen Steuerexecut ons⸗ und deutsche Botschafter in und der Prinzessin Victoria Augusta von Schles Beitreibungsverfahren betr Hatzfeld, kehrt morgen wig Holstein beiwohnen und am 25. ds. Mts. Berlin, 9. Febr urück. nach Berlin reisen. schuß des Volkswirthschaft hebt in einem Artikel Darmstadt. Wie der„Fr. Cour“ hört, setzentwurf, betr. die Innungen ug Arder wonach 6s scheine, hat vor Kurzem in Frankfurt a. M. eine Con-[genommen, durch welchen die§§ 97 und ff. der ze Strömung in Frankreich ferenz von Vertretern der preußischen und bayer-[ Gewerbeordnung abgeändert werden, und unter zu einem zeitweiligen Stillstande gekommen. Die ischen Staatsbahnverwaltungen und der Direction] Ablehnung aller Abaͤnderungsanträge die Vor Niederlage Gambetta's bei der Ii terpellation der Hessischen Ludwigsbahn stattgefunden. Auflage der Regierung mit allen gegen zwei Stimmen Proust und der große Erfolg Barthelemy St. dieser Conferenz handelte es sich um die be-[ angenommen.— 10. Febr. Der Ausschuß setzte Hilatre berechtigten zu der Annahme daß die kannten, die Interessen bayerischer und hessischer heute die Berathung des Gesetzentwurss, betr. friedliche Strömung wahrscheinlich eine sieg⸗ Bahnen schaͤdigenden Concurrenzmaßregeln der die Abaͤnderung der Gewerbeordnung, fort und reiche sein werde, so lange wenigstens die gegen— preußischen Eisenbahnleitung bezw. um günstigeref nahm die beiden ersten Alineas des Paragraphen waͤrtige friedliche Stimmung der übrigen Re Vereinbarungen. Bayern war durch den General- 100 in der Fassung der Regierung vorlage mit gierungen fortdauere. Eine franzoͤsische Regier directionsrath Bohm vertreten. Ueber das Ergebnißf dem Zusatze an, daß die Prüfung der Lehrlinge ung mit vermutheten kriegerischen Tendenzen der gepflogenen Unterhandlungen verlautet nun- eine Commission vornimmt, welche die Verwalt- gegen X eutschland oder in Betreff der griechi⸗ mehr, der preußische Delegirte habe sich dazuf ungsbehoͤrde beruft und wozu die eine Haͤlfte schen Frage sei beute gleichbedeuten Frank⸗ verstanden, daß auch ferner der Güterverkehr aus] der Mitglieder Seitens der Innungen, die andere reichs gänzlicher Isoltrung. ö den Rheinlanden nach Bayern, Oesterreich ꝛc.] Hälfte Seitens der Behoͤrde ernannt wird. Der— Dem„Pester Lloyd“ zufolge erhielt über die Route Bingen-Mainz-Darmstadt-JAusschuß genehmigte ferner die übrigen Pa Goͤschen in Berlin einen„sanften Korb“ Ander— Aschoffenburg⸗ Gemünden Wurzburg instradirtlgraphen des Gesetzentwurfs über Abänderung wärks vexlautet, Bismarck habe betont, daß die werde, so daß also nicht, wie es bei Durchführ-[der Gewerbeerdnung in der Fassung der Re deutsche Orientpoli vollig der oͤsterreichi— ung 23 ursprünglichen preußischen Plaͤne der gierungsvorlage. Wie verlautet, beschloß die schen unterordne, sodaß in Wien die Entscheid 1 Fall gewesen ware, die hessischen Bahnen und die bayerische Linie Aschaffenburg-Gemünden für diesen Verkehr brachgelegt werden. Dagegen concediren die nichtpreußischen Delegirten, daß der Verkehr aus den Reichslanden nach dem Niederrhein mit Umgehung der Pfalzbahnen und det Hessischen-Lud wigsbahn über Saargemünd Trier geleitet werde. Regierung, das Plenum des Volkswirthschafts rathes nicht mehr einzuberufen, da sie mit den Beschlüssen des Ausschusses vollkommen zu frieden sei. — 10. Febr. Das Abgeordnetenhaus er ledigte zwei Rechnungsvorlagen und genehmigte die kurhessische Fideieommiß⸗ Vorlage in zweiter Lesung. Auf Befragen Virchow's erklärte der ung läge. g Frankfurt Senator Glinka ist zum russischen Generaleonsul dahier ernannt worden. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 10. Febr. Kronprinz Rudolf hat gestern Abend mit großem Gefolge eine Reise in den Orient angetreten, bee a pfangen worden. Er setzte seine Orientreise auf der Dampfyacht„Miramare“ bei dem herrlichsten Wetter fort. — 9. Febr. Im Budget-Ausschusse erklaͤrte der Unterrichtsminister auf eine Anfrage in Be— treff der Prager Universitätsfrage, die Regier— ung erkenne die berechtigten Ansprüche des czech— ischen Volkes auf die Ausbildung in seiner Mutter⸗Sprache einschließlich der Universitäts— studien an; er habe verfügt, daß in den nächsten Tagen eine Enquete-Commission in Prag zu— sammentrete, welche die Detailbestimmungen er— wägen und beantragen solle, die für den Fall nothwendig waren, wenn es zur Errichtung einer czechischen Universität mit czechischer Unterrichts— sprache kommen sollte. Frankreich. Paris, 8. Febr. Die Kammer der Deputirten lehnte die Wieder-Einführung der Ehescheidung mit 261 gegen 221 St. ab. — 10. Febr. Die Kammer genehmigte die Convention mit Deutschland über gerichtliche Beistandsleistung. Sie berieth sodann das außer— ordentliche Budget der Marine. Die Kammer nahm die Vorlage an. — Die„Ag. Hav.“ dementirt ein Gerücht von der Abberufung des Generalconsuls Roustan in Tunis. Großbritannien. London, 9. Febr. Im Unterhause erklärte Unterstaatssecretär Dilke, die französischen Kriegsschiffe seien gestern be— ordert worden, Tunis zu verlassen und die eng— lischen Kriegsschiffe hätten den gleichen Befehl erhalteu. Der Sprecher des Hauses legte die neue Geschaftsordnung fur dringende Angelegen— heiten auf den Tisch des Hauses nieder. Das Haus nahm in zweiter Lesung die irische Zwangs— bill mit 359 gegen 56 Stimmen an. — 9. Febr. Officielle Meldung aus Dur— ban von heute: Sir George Colley rückte mit fünf Compagnien Jägern und einem Detachement Cavallerie gestern gegen Neweastle vor, um die Verbindung des britischen Lagers mit Neweastle wieder herzustellen. Die Boers griffen die britischen Truppen an, wurden aber energisch zurückgeschlagen, wobei sie große Verluste erlitten. Das Gefecht dauerte sechs Stunden. Einem Telegramm der„Daily News“ zufolge ist die Lage des Generals Colley trotz der Niederlage der Boers eine kritische, weil die Boers die alle Seiten dominirenden Höhen inne haben. — 10. Febr. Das irische Parlamentsmit— glied Parnell kehrte gestern von Paris zurück, wohin es sich in Finanz⸗Augelegenheiten der Liga begeben hatte. Es verlautet, gegen Parnell sei ein Haftbefehl erlassen. Dublin, 9. Febr. Gestern fand eine Sitz— ung des Centralcomites der„Agrarliga statt. Dillon erlärte, die Grundeigenthümer würden sofort nach Annahme der Zwangsbill unzweifel— haft den Kampf gegen die Pachter beginnen. Im Falle man die Häupter der Liga verhafte, müßten die Pachter jede Pachtzinszahlung verweigern, aber jede Gewaltthat vermeiden, die Englands Macht gegenüber unnütz sei. Die Dubliner Landliga beschloß gestern, Parnell dringend zu ersuchen, nach Amerika zu reisen, um dort Sym— pathien für die Sache der Landliga zu erwecken. Spanien. Madrid, 8. Febr. Die Weiger— ung des Königs, den Gesetzentwurf, betreffend die Convertirung der amortisirbaren Schuld zu unterzeichnen, ist mit der Erklärung erfolgt, daß behufs erfolgreicher Durchführung der Operation und derjenigen, welche folgen würde, die Macht— befugnisse bis zur Beendigung der Operationen in derselben Hand bleiben müßten. Dies würde die Uẽũabsetzbarkeit des Ministeriums auf circa 18 Monate selbst gegen den Willen des Königs und der Kammer involviren. Das neue Mini— sterium ist folgendermaßen constituirt: Sagasta Präsidium, Arminjo Aeußeres, Camacho Finanzen, Alonzo Martinez Justiz, Martinez Campos Krieg, Pavia Marine, Alvaredo öffentliche Arbeiten, Cuesta Colonien, Gonzales Inneres. Als Nach— folger des Botschafters in Paris wird Marschall Concha genanut. Durch königliches Deeret te in Miramare ein und ist jestlich em⸗ sind f die Cortes f aufgelöst. ö Ju dem Persona des diplomatischen Corps und der höheren Ver— waltungsbeamten stehen Veränderuygen bevor. In Regierungskreisen verlautet, der neue Mi— nister des Aeußeren werde in einem Circular— schreiben den absoluten Wunsch der Regierung betonen, in den europäischen Angelegenheiten sich neutral zu verhalten und lediglich für die innere Entwickelung des Landes thaͤtig zu sein. Türkei. Constantinopel. Die Botschafter haben die Beantwortung des Circulars der Pforte vom 14. Januar vertagt. Griechenland. Athen, 9. Febr. In der Kammer der Deputirten bezifferte Communduros den augenblicklichen Effectivbestand der Armee auf 54,000 Mann mit dem Bemerken, derselbe könne durch die Reserve, ungerechnet die National— garde, in wenig Tagen auf 74,000 Mann ge— gebracht werden. Serbien. Belgrad, 9. Febr. Die Skup— schtina nahm die Regierungsvorlage, betr. die Unabhängigkeit des Richterstandes, in der General— debatte mit großer Majorität an. Die Mehr— heit der Redner sprach sich gegen eine Erhöhung der Richtergehalte und gegen einen Credit be— hufs Pensionirung unqualificirter Richter aus. Der Ministerpräsident Pirotschanatz betont gegen— über dem Antrage Walterovic's, die Juden von dem Richteramte auszuschließen, unter Beifall, die serbische Nation habe sich stets durch Tole— ranz ausgezeichnet und alle Bürger ohne Unter— schied der Confession hatten stets ihre bürger— lichen Pflichten erfüllt. Rußland. Petersburg. Die„Ag. Russe“ entwickelt das Programm der inneren Regierungs— politik wie folgt: Die Reformen betreffs der Verwaltung von Polizei und Presse bezweckten die Beruhigung und Förderung der lokalen Be— dürfnisse unter Mitwirkung der Betheiligten. Jeder Präfect erhält, um übermäßiger Centrali— sation vorzubeugen und doch die einheitliche Leit— ung der Provinzialtverwalung festzuhalten, einen aus Vertretern der verschiedenen Verwaltungs— zweige und Mitgliedern der gewählten Körper— schaften gebildeten Rath, welcher über locale Angelegenheiten beschließt. Die städtische und ländliche Polizei, sowie Gendarmerie werden dem Präfecten unterstellt, welchen der genannte Rath unterstützt, während jetzt eine einzige höhere Ad— ministration der Centralpolizei existirt. An Stelle der geltenden, dem zweiten Kaiserreiche entlehnten Preßreglements treten neue, wodurch auch die Preßvergehen an die ordentlichen Gerichte über— wiesen werden. — Nach allen hier vorliegenden Nachrichten ist die chinesische Frage als in guter Abwickel— ung begriffen anzusehen. Amerika. Washington, 10. Febr. Senat und Repräsentantenkammer hielten gestern eine gemeinsame Sitzung behufs Zählung der Stim— men für die Präsidentenwahl. Sie erklärten, daß General Garfield und Arthur ordnungs— mäßig zum Praͤsidenten resp. Vice-Präsidenten der Vereinigten Staaten designirt sind. Aus Stadt und Land. Mainz. Die Leser erinnern sich gewiß noch des schrecklichen Mordes, welcher vor mehreren Jahren in Nierstein an dem allgemein geachteten Bürgermeister Vo— winkel verübt wurde. Ein Metzgerbursche Namens Berg wurde damals als Thäter verhaftet, doch wegen unge— nügender Beweise nach einiger Zeit wieder in Freiheit gesetzt. Der Beschuldigte wanderte darauf nach Amerika aus, aber alsbald nach seinem Weggehen häuften sich abermals die Indieien, doch— der Beschuldigte war nicht mehr zu erreichen. An die Bewohner des benach— barten Ortes ist nunmehr ein Brief eingelaufen, nach welchem sich einem in Amerika wellenden Collegen der Metzgerbursche Berg als der Mörder des Bürgermeisters Vowinkel bezeichnet hat. Dieser Brief ist an die Staats— behörde ausgeliefert worden und wird nun von dieser die Untersuchung erneuert aufgegriffen. Hoffentlich ge— lingt es der hessischen Behörde, die Auslieferung des Mörders von der amerikanischen Justizbehörde zu erwirken. Mainz, 9. Febr. Gestern Vormittag wurde zwischen Nackenheim und Nierstein ein Bahnwärter, welcher dem Bahnplanum entlang ging, von der Maschine eines Per sonenzuges erfaßt und bei Seite geschleudert, wodurch der Betreffende derartige Beschädigungen erlitt, daß der— selbe heute verstarb. W 3 4 1 F Hanau. Der in Folge elnes Attentates durch Briefboten Spahn am 3. Oet. schwer verwundete Vor⸗ stand des hlesigen Pastamtes, Oberpostmelster Lins, ist nun soweit wieder hertestellt, daß er am 6. Febr. die Leitung seines Dienstes übernehmen konnte. Diez, 8. Febr. Auf dem Transporte der Sträf⸗ linge aus der Strafanstalt nach der Marmorfabrik an der Lahn machten heute früh kurz nach sechs Uhr zwei Strafgefangene einen Fluchtversuch. Der die Sträfling e überwachende Soldat gab auf die beiden Flüchtlinge Feuer; auf den ersten Schuß, der den einen Strafge⸗ fangenen in den Kopf traf, stürzte der eine Flüchtling sofort todt zu Voden, der zweite Schuß traf den anderen Strafgefangenen derart in den Rücken, daß man am Aufkommen des schwer Verletzten zweifelt. Düsseldorf. Die„Duüsseldorfer Volkszeitung meldet: Prinz Wilhelm von Hohenzollern, der Held der vielbe— sprochenen Entführungsgeschichte, ist nach Brüssel abgereist. Groß-Kanizsa, 5. Febr. In dem eine Stunde von hier entfernten Dorfe Gelse wurde der angesehene Einwohner Alexander Sommer mit seiner Frau und seinem 12jährigen Sohne ermordet. Wie es in dem be— treffenden Berichte heißt, saß Sommer am 4. d. Abends mit seiner Frau und seinem Sohne in einem der vorderen Zimmer seiner Wohnung, die sich im Mittelpunkt des Ortes befindet, während sich seine zwei Töchter und das Gesinde im rückwärtigen Theile derselben aufhielten. Gegen 8 Uhr hielt vor dem Hause ein Wagen, welchem vier unbekannte Männer entstiegen, die in das Haus ein— drangen. Ein Kutscher Sommer's, welcher ihnen ent— gegenkam, wurde in das Gesindezimmer gestoßen, dieses sodann von außen abgesperrt. Hierauf überfielen die Räuber Sommer und nach einem kurzen Handgemenge schnitten sie ihm, seiner Frau und seinem Sohne die Köpfe ab. Geld fanden sie gar keines, auch sonstige Werthsachen nur wenig; bald setzten sie sich wieder auf und fuhren davon. Noch in der Nacht kam ein Wagen Sommer's hierher, um die Kunde von dem Verbrechen dem Stuhlrichter zu überbringen, welcher sich allsogleich mit einer Abtheilung Panduren nach Gelse begab. London, 5. Febr. Heute starb in der Vorstadt Chelsea der Nestor der englischen Gelehrten und Schrift— steller, Thomas Carlyle, der gefeierte Essayist, Historiker und Biograph, im 86. Lebensjahr. Er galt als einer der gentalsten englischen Schriftsteller der neueren Zeit, namentlich aber als der ausgezeichnetste Kenner und Förderer der deutschen Literatur in Großbritannien. Florenz. In Italien gährt und wühlt es im Forlt, Bologna und Turin von Erdbeben heimgesucht. Handel und Verkehr. Frankfurt, 9. Febr. Heu kostete je nach Qual. per Centner M. 2.50— 4.50, Stroh M. 2.60— 3.60. Eler das Hundert M. 6— 8. Butter 50 Kilo M. 75 bis 80. im Detail 1. Qual. M. 1.10, 2. Qual. M. 1. Ochsenfleisch das Pfd. 65—70 Pf., Kuhfleisch 45 bis 55 Pf., Rindfleisch 45—55 Pf., Kalbfleisch 44—55 Pf., Hammelfleisch 42—65 Pf., Schweinefleisch 75—80 Pf., Weißkraut das Stück 15—20 Pf., Rothkraut 20—25 Pf., Kohlkraut 10—15 Pf., Blumenkohl 30—60 Pf., Hahn M. 1.50— 2, Huhn M. 1—1.30, Taube 45—50 Pf., Wälsche Hahnen 6—10 M., Ente M. 2.50—3. Db. Frankfurt a. M., 10. Febr. Die im Gegen⸗ satze zu dem gestrigen kriegerischen Artikel der„Nordd. Allg. Ztg.“ heute bekannt gewordenen beruhigenden Aus— lassungen des nämlichen Blattes bewirkten eine Erhöhung des Coursniveaus auf verschiedenen Werthgebieten. Eine Courssteigeruug von Bedeutung konnte jedoch nicht Platz greifen, da sich ein Deckungsbedürfniß seitens der Con— tremine nicht zeigte und Paris eher schwächere Course sandte. Der andauernd flüssige Geldstand gelangt in dem heute veröffentlichten Reichsbankausweis zum Aus⸗ druck, welcher wieder die Rückströmung der Baarmittel konstatirt. Creditactien, gesterin Abend 2535, bewegten sich zwischen 254—⁰ und 2532/8. Staats bahnaetien, gestern Abend 244¾, gingen zwischen 245// und 244 um. Lombarden, gestern Abend 91, variirten a 91½ und 91½¼, Von österr. Bahnen zeigten sich Nordwest und Elbthal gefragt. Letztere höher auf gute Einnahmeberichte. Raab-Grazer beliebt und besser. Deutsche Bahnen ziemlich fest. Rhein-Nahe höher. Preußische Bahnen eher schwächer. Oesterr. Prioritäten wenig verändert. Von ausländischen Fonds österr.-ungari⸗ sche Renten anfangs anziehend, dann etwas matter, Russen gesucht und sehr fest. Deutsche Fonds begehrt. Banken ruhig. Wechsel fest. Privatdisconto 2/40. Zur Frage der Errichtung eines Schlachthauses in der Kreisstadt Friedberg. 11 Nachdem die Nothwendigkeit der Errichtung eines städtischen Schlachthauses und die in sanitäts- und straßenpolizeilicher Hinsicht dafür sprechenden Gründe erörtert und dargelegt worden sind, erscheint auch die Beleuchtung der finanziellen Seite dieser Frage, d. h. des Kostenpunktes am Platze, um auch von diesem Ge— sichtspunkte aus die, wenn auch nicht Nothwendigkeit, so doch Gemeinnützlichkeit einer solchen Anlage zu rechtfertigen. Die Gesammtkosten für Anlage eines den hiesigen Verhältnissen ausreichend entsprechenden Schlachthauses sammt Wohnung für den die Aufsicht führenden städtischen Fleischbeschauer und nöthigen Stallungen dürfen voraus— sichtlich nicht unter 30,000 Mark angenommen werden, den Schoß der Erde. Seit einigen Tagen werden Florenz, dtäten au. bbeile,! N VLerwen“ un Ausck di ger Betrag aber genügend erscheinen; hiernach 8 — Verzinsung des Anlage Capitals, für Amorttsation elben, sowie für Unterhaltungskosten der Anlage 10 pCt. des Anlage⸗Capitals in Ansaßz gebracht werden müssen pro Jahr— 3000 Mark. Die Einnahme von der Anstalt, nach der abgerundet in Ansaß gebrachten Anzahl der in 1880 in Friedberg geschlachteten Stücke Vieh berechnet, würde sich beziffern: D! td.= 7000 N. 400 Kae, Ninder ze. d 8„= 1200 30 Pferde d 2„= 100„ 2500 Schweine 3 2500 2200 Kälber, Hämmel 0. 1100 Zusammen 6900 8 Das Resultat, welches sich aus einer Vergleichung dieser Einnahme und Ausgabe ergibt, erscheint aber als ein so überaus günstiges, daß in dieser Beziehung ein Wobl aber läßt Schlacht mit einer Einwand kaum versucht werden dürfte. sich sagen, daß die die Einnahme bildenden gebühren, wie 1 vorstehend ang zesetzt worden, gleichwerthigen Vertheuerung der Fleischpreise gleichbe deutend sind. Dies ist indessen doch nicht ganz richtig, denn gegenwärtig müssen die Metzger den Nußzungswerth, die Unterbaltungskosten ꝛc. ihrer eigenen Schlachtlokali täten auch in Anschlag bringen, und daß sie die Vor theile, wel anderweiter nutzbringender Verwende ziehen konnen, ebenfalls in Anschlag mwerden, dafür wird die Concurrenz schon sorgen Wenn biernach der Fleischpreise eine nur binzufügen, daß, selbst theuerung des Fleisches ei Nertheuerun Vertheuerung die Befürchtung einer fü läßt sich noch scheinbare ist, so wenn wirklich eine kleine Ver ntreten dieselbe vor zugsweise nn den vermögende en nden Klassen der Bevoöͤlk get en 1„denn diese sind die Haupt an den armen Mann komm d wie so ni l— wer aber ein Beefsteak essen wil nag es auch bezahlen—! Gasen, trieben, b noth, enachbarten sich macht Blähungen, * Ueber Glähungen. 526 Das Einnehmen von Nahrung bringt stets auch einen Zugang von Luft in den Magen und von da in die Gedaͤrme mit sich. Dazu tritt die Entwickelung von welche beim Nahrungsstoffen, die sich leicht zersetzen in jenen Organen vor sich Gase auf dem natürlichen Wege beseitigt. dem Entweichen Hinderniß entgegen, oder entwickeln sie sich in Menge, wozu ein krankhafter apparates den Schmerzgefühl(Leibschneiden) ein, der Patient fühlt ausstrahlende Schmerzen in den geht. Beklemmungen, ja Ohnmachten werden rufen, Blutandrang, Kopfweh, hartnäckige Verstopfung ꝛc stellen ein, spannung und Müditzkeit, und schweren inneren Verdauen von schwerverdaulichen Bei gesunden Personen werden solche Steht jedoch Darmkanal ein zu großer Verdauungs kolitartiges wird aufge- 1 der Gase aus dem Zustand des tritt ein der Leib Anlaß gibt, so K Athem⸗ hervorge Organen und Köͤrpergebilden, hat der Kranke fühlt eine bedeutende Ab die sich des Körpers bemächtigt glauben, er sei von einem Allerdings knnen Unverdault den Patienten Leiden ergriffen. welche ja meistens durch teren und Verstopfung hervorgerufen werden, zu ern 1 Leiden Anlaß geben. Man behandelt und beseitigt die Blähungen am besten, wenn man die Ursache dersel[ben zu entfernen sucht und ihren Austritt auf natürlichem Wege gestattet. Scharf wirkende und stark abfü tende Mittel sind durchaus zu verwerfen, denn nur dadurch, daß die Darmpathien in milder, anregender 2 und die Thätigkeit des Darmes fördert un„wird man sich oft sehr lästigen und au lichen Gastes entlediger nigen Arznei Abends lhele nich. Brandt's ecrgp die erste Stelle ein. Allen Kranken, deren Leiden in der gestörten Thätig⸗ keit det Verdauungö apparates zu suchen ist, wie Häm⸗ morhoiden, Hypochondrie, Magen- und Darmschmerzen ꝛce. konnen diese wirklich heilenden Schwelzerpillen bestens empfohlen werden. Ihr Preis ist ein so niedriger, daß selbst der Aermste sie anwenden kann und zwar werden dieselben nur in Blechdosen mit 50 Pillen zu 1 Mark und 15 Pillen zu 35 Pfg. verkauft. Auch verschickt der Vertreter des Herrn Brandt für Friedberg: Mohrenapo⸗ theke, Nauheim: Apotheker Kranz, Alsfeld in der Apotheke, Gedern: Apotheker Moog auf briefliche Be⸗ stellung. eld⸗Caurs. Frankfurt am 10. Februar 1881. 20 Frankenstücke M. 16 156. do.%%% N] VXͤ Englische Sovereigns. r Nussische Impertales. Ln„ GA/ l mass Don u Gl 5 4290. Kirchliche Anzeigen für ee Epangelische Gemeinde. Septuagesimä. arramtswoche: Herr Pfarrer Köhler. Pf Gottesdienst in der Stadtkirche Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Nebel. Gottesdienst in der Burgkircht: Vormittags 9½, Uhr: Herr Pfarrer Meyer. 5 Uhr: Herr Missionar Fritz. ur: Beicht Predigt. Beste weiße Keruscife à Pfd. 38 Pf. Zweite rothe a 1 g 8 1 bei Abnabme von 10 Pfd. das Pfd. 2 Pf. 8b bei 26 Carl Heubel, Seifensieder. Butzbach, Friedberg, die billigsten Prei se . 9 Bei J. Kaiserstraße 105, findet man die größte Auswahl, und die bestgearbeiteten Schuhwaaren für Herren, Damen und Kinder i 447 Fans Im Bügeln 485 Margarethe 3 N 50 * ein Colonial wird ein Lehre gesucht. Kost dau Gef. Offerten an Gießener Anzeigers 40 erbeten. verlobungs-N Or ilant- Ringe Gold. L. Hand. reelle in 18karat. 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Bauer. 7 2 1 * Stuhlflechten Im Stu E 8 empfiehl Jatob Brack. 283 . N Friedberger grühjahrs- Pferde- Markt findet am J. März Bei rechtzeitiger Anmeldung wird für Unterbringung der Pferde, 881 statt. sowie für Futter und Streu zu maͤßigen Preisen gesorgt. Verlobsung am 2. März von 6 schünen Arbeitspferden, welche auf dem Markte gekauft werden, sowie von sonstigen Haus⸗ und land⸗ wirthschaftlichen Gegenständen im Werthe von 6000 Mark. Lonse à 1 Mark 50 Pfennig sind zu beziehen durch d 365 die Herren Ed. Hirsch, Ph. Billau und C. F. Schleuning in Friedberg. Für das Pferdemarkt-Comits: A. Steinhäußer, Beigeord neter. Ludlam! Ludlam! Großer Masken⸗ Ball im Hotel Trapp am 20. Februar 1881. Eintrittspreis M. 1. 50 à Person. Kindern ist der Eintritt nicht gestattet. Harten sind zu haben bei den Herren Georg Groß, Georg Hanau und Joseph Hoffmann. Das Comité. Am Ballabend werden Eintrittskarten nicht mehr verabreicht und ist der Zutritt Ludlam! NB. nur durch sichtbares Tragen eines Maskenabzeichens gestattet. 528 Ein Einladung. Die Herren Landwirthe und Pferdebesitzer werden auf Sonntag den 20. d. Mts., Nach— 2 mittags 3 Uhr, zu einer Besprechung in's Hotel Trapp a eingeladen. Zweck der Versammlung ist, dem unterzeichneten Comité die Wünsche und guten Rathschläge der Pferdebesitzer zu erkennen zu geben, die Commission zum Ankauf der Pferde zu wählen ꝛc. Eine besondere persönliche Einladung wird diesmal nicht ergehen und sehen wir dennoch einer recht zahlreichen Betheiligung freundlichst entgegen. das Pferdemarkt-Comitsé: A. Steinhäußer. rriedber rger Ailöbelmagazin H. Bindewald, Kaiserstraße, gegenüber dem Rathhause, empfiehlt complete Einrichtungen in jeder Holzart, nur bestes Fabrikat, Polster-Möbel in Plüsch, Rips und Damast, eigenen Fabrikats, zu billigen aber festen Preisen. Au-& Verkauf Staats-& Gemeindeobligationen wird bestens besorgt von dem Großherzoglichen Hof-Agenten 28 Jacob Engel. Ausverkauf.. Wohnung befindet sich seit dem 1. d. Mts. im Hause des Herrn Schuhmacher Kunze, vis-A-vis Eine Parthie lackirte Bettstellen verkaufe, der Stadtschule. einri äfri zu räumen, zum Einkaufspreis. Heinrich Präfried, Für von um damit 2 G. M. Reuß, vis-à-vis der Post. 41. 8 Buchbinder. nir dncklns. Fnehere., Aegenschirne Geschäfts bücher, Copirbücher und Copirpressen aus der Geschäftsbücher⸗Fabrik von Weiß& Zimmer in M.⸗Glad bach. Die Herren Weiß& Zimmer, welche in Dusselborf mit einer Staatsmedaille prämiirt wurden, haben mir den Alleinverkauf ihres Fabrikates für Friedberg und Umgegend übertragen und mich in Stand gesetzt zu Jabrikpreisen verkaufen zu können. 24 CEine junge Frau * sucht eine oder zwei Monatsstellen. Näheres bei Obst⸗ ö Monogramme auf 3 Briefbogen& Couverte Ae besorgt billigst und in ele— 00 72 gantester Ausführung 1 5 4 Carl Bindernagel + 8 in Friedberg. 12,000 Mark sind getrennt l im Ganzen gegen Hypothek auszuleihen durch Verwalter Stahl zu Kloppenheim. 538 Strümpfe und Socken für Erwachsene und Kinder billigst bei K. Friedrich. händler Werner, 2. Stock. 518 Brief bogen mit neuen Ansichten von Friedberg und Bad⸗Nauheim bel Carl Bindernagel in Friedberg. 53 9 den 14. d. Mis. bin ich in Friedberg, Hötel Trapp zu sprechen. G. W. Koch, 268 Zahnarzt aus Gießen. Die Anagtli 5 bleibt nur noch bis zum Sonntag ge⸗ öffnet. Vor⸗ stellungen um 4, 6 und 8 Uhr. Fütterung um 4 und 8 Uhr. Freiwillige Faeuerwehr. Samstag den 12. d. M., Abends 8 Uhr, im Stein— hänßer'schen Gartensaale Generalversammlung. Tagesordnung: Rechnungsablage. Mittheilungen. Georg Hieronimus. Nach erledigter Tagesordnung Erhebung der Beiträge zur Feuerwehr-Unterstützungskasse. 550 Friedberger Pfennig⸗Sparkasse. Einladung zu einer Aenne auf Dienstag den 15. d., Abends 8 Uhr, in's Burck'sche Local zur Fest⸗ stellung der Statuten, Wahl des Vorstandes und Be— stimmung der Sammelstellen. Fuͤr die Commission: Dr. Braden, Kreisrath. Seriba, 537 Bürgermeister. Hochfeiner, großbohniger, feinblauer Java- Kaffee. im Detail per Pfd. M. 130, bei mindestens 10, Pf.,„„„ in Ballen von ca. 150 Pfd.„„„ 1.20. Da solcher Kaffee in so schöner Qualität und zu solch billigem Preise jetzt selten im Handel vorkommt, so kann ich denselben als vortheilhafte Helegesge 100 voller Ueberzeugung bestens empfehlen. Ph. J. Weiß in Bad⸗ Nauheim. Diejenigen Herren Maurermeister, welche Ihre Be⸗ stellung bei mir noch nicht auf Speißkarren gemacht bau ersuche ich Bestellungen sobald- als möglich zu machen. Auch können Speißkarren ohne Bestellung in Empfang ne werden. Weckes heim. Stoffel, 52⁴ Wagnermeister. N Jäckchen, Röckchen, Gestrickte Kinderkleider, ger. iubeesgu und Gamaschen, sowie Schlaber billigst bei K. Friedrich. CCC. ͤ Codes-Anzeige. Freunden und Bekannten die traurige Mit— theilung, daß unser unvergeßlicher und innigst⸗ geltebter Gatte und Vater Herr Löb Oppenheimer in seinem 62. Lebensjahre nach langem und schwerem Leiden heute sanft verschieden ist. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet statt Sonntag Nachmittag um 3 Uhr. 547 Verantw. Red.: Car! Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 7 und eine Beilage.) t land — st. ——— * 8 Beilage. berhessischer Anzeiger. 10 Holzlieferung. Fünfundzwanzig Predigten 529 Die Anlieferung von 10 Festmeter Eichenstammholz auf das Großherzogliche Braunkohlenbergwerk Ludwigs e* V F 2* 7 9 hoffnung bei Melbach soll Donnerstag den 17. d. Mts. für seine 8 tern, 5 er wandte und* reunde auf dem Submissionswege vergeben werden. Die schrift 2* sweg J wer 9 5 lichen Angebote sind versiegelt an genanntem Tage bis von J. G. Diegel, längstens Vormittags 10 Uhr bei unterzeichneter Behörde abzugeben. 3 i 2 f 8 ö 4 veite Auflage Bad⸗ Nauheim am 10. Februar 1881. 3 9 9 f 8 Großherzogliches Salinen- und Bergamt Bad-Nauheim. Preis: M. 2. 60 Pf. 7 Seiedberg. Verlag von Carl Bindernagel. versteigerung eines„Brunnen. Montag den 14. Februar l. J., soll in hiesigem Rathhaus d und Philipp Heinrich mit Brunnenhäus freiwilligen steigert werden. Friedberg den 7. Februar Dr. theol., Professor am Predigerseminar und Pfarrer zu Friedber Die Nähm ase gehörende Brunnen Nauheimer Weg gelegen, auf tlich an den Meistb den ver Singer Manufacturing Co,, Neu-Tork, roßberzogliches bt Fri 0 517 e e erste und grösste Nähmaschinen— Fabrik der Welt, haben sich durch ihre außere tliche Leistungsfähigkeit, Gü te und Guter Ve ersteigerung. dreße Bauer ole die vensbellocker alte Neher gehe 540, Mitwoch de Bormit und wird dieses nicht nur von mehr als dr Millionen Käufern 10 Ubr,. 5 g und unpartheiischen Fachleut— erkannt, sondern auch durch mehr Albert 5 N eihundert de öchsten Ehrenpreise, ganz besond aber und Fau durch den sich edem Jahre gröf ätigt, eg, welcher im vorletzten Jahre alle 5 Bemerkt wird noch, daß, falls di 131. 162 Nähmasc zen wird, sofort mit dem Zuschlag die Ger werden wird. 8 oder mehr als 1400 Stück für Geschäftstag im Jahre betrug. Friedberg den a Diese Thatsachen sprechen mehr als alle Reclame und liefern den besten Beweis von der roßher: Friedber eee 1—* Großherz Friedberg. Vortrefflichkeit der Original-Singer-Nähmaschiner 3 wenn die Maschine außer der Fabritmarke, auf dem Arme die volle Firma:„Tde Singer Nun A0 nt. Manufacturing Co.“ trägt und von einem mit meiner Unterschrift„G. Neidlinger“ ver⸗ — ͤ—— schenen Garantieschein begleitet ist. ruatr l. J., Vorm nittags 10 ut 3 . 102 ade bebe: 60. Neldling 1 eil 12, Frankfurt a. M. ehemalige Carl Morell che Freitag soll in bie eigenthümlich zu Besitzung in der großen Hofraithe mit Nebengebäuden und OGrabg öffentlich an * Alien— 29 Trankfurts Diese aus 7 riedberg Letterau zur Nachricht, einer Fa — N st a uration Simon Liegenschaft E ö U werden. Der bierüber 9 tigte heikun plan liegt 5 f N auf unserem Bürtau offen. in nächster Nähe der Westbahnhöfe, am en in die Gallusgasse, Bei entsprechendem Gebot kann die Genehmigung „ schon nach der ersten Versteigerung erfolgen. f Neue M ainzerstraße⸗ Nr. 31 1881. 8 befindet. Anerkannt gute Küche. Vorzüglich 2 ze und prompte Bedienung. ts ric t Friedberg. Orts 0 386 i ba. Frankfurt a. M. H. J. Simon. mmobiliar⸗ Ber steil erung. Holsversteiger Holz-Versteigerun olzversteigerung. Holz-Versteigerung. — 1 456 Freitag den 18. d. Mts., Vor e 41% Uhr, 30% Montag den 14 4„ 14502 Montag den 14. Februar d. J., Vorn 2 1 0 50 0 ag 14. ruar 1. 1 rden 1 dem 1* ne sollen in hiesigem Rathh die nachbeschriebenen Im- dn* i NN 9 u fangend, werden in dem Eschb 5 0 Frei rlich on Franckenste en mobilien, zu dem Nachlaß des Lehrers August Kunze J i 0 gehörend, öffentlich an den Meistbietenden versteigertf n 4 Am. Birke 14 el⸗Sche Distrikt Buchf 8 5 werden.. 1 8 16 Nu K 58 del⸗Kr Inhalt(gutes Gemarkung Friedberg: 68 Nm. Birk Flur II. Nr. 630. Hofraithe in der Stadt. 1800 St* meter Inhalt Flur II. Nr. 429. Grabgarten daselbst. 148600 S Friedberg den 2. Februar 1881.. 159 Ge 5 ter In roßherzogliches Ort sger icht Friedberg. 50 Eichenstaͤmme von 14—32* messer 170 Kiefernstäm* 12 39 Durchmesser, 1 1—16 m Länge mit 73 ebm Inhalt. 8 ppel J0 3 Er teiger ung zusammenkunft Vormittag 10 Uhr m Distri 9 f 8 *[Klappertannen zunächst des wenhofs. Das Stamm 542 In dem Gräflich Solms-Roͤdel heim'schen Ossen⸗JTholz kommt von Mittags 12 Ul zum A zebot. heimer Wäldchen kommen Freitag den 18. d. Mets. Ockstadt den 8. Februar 1 0 folgende Holzsortimente zur Versteigerung: Der Freih. v. Franckenstein'sche Oberfoͤrster 40 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, Rumpf.. 8 66 5 bal J t, 0 7„ zrügelholz, 9 7 g 1** 8 1 fa Arbeits-Verge bung. 1 Nadel N 48 5 Buchen Stockholz 522 Montag den 14. Februar, Vormittags 11 Uhr 15 N Eichen soll in der Gemeinde Staden das Brechen, Anfahren 10 0 70 f Buchen und Eichen-Reisholz und Zerschlagen von eirca 30 Kubikmeter Unt J 500 n, * N 0 4 1 Aa 0 He 100 Wellen Buchen-Reisholz, steinen für die Vieinalwege in Accord gegel* A f len, 0 N 1 9 ebruc N 300 Nadelholz Wellen 800„ Eichen⸗Durchforstungs reis holz, Assenheim den 9. Februar 1881. 5 a 1 0 elle N eis bol 1 Wene ersteigert. g 100„ Nadel Reis holz, 5 VBezirksbauaufseber. Das Holz im ersten Distrikt liegt nahe an dem Viel 5 Eichenstämme vor 22— 29 Centimetex mittlerem nalweg von Eschbach nach Michelbach und hat eine gute Durchmesser und 5—8 Meter Länge, Arbeits Ver zebung Abfabrt.** 5 30 Fichten-Baumstangen.* 972 Ge 9 9 le Herren Buͤrgermeister werden um gefällige Be Gegen ie Bürgscheine wird Zahlungs-] 523 Montag den 14. Februar, Nachmittags 1½ Uhr, kanntmachung in ihren Gemeinden ersucht. N frist bis 1. September 1 gestattet. soll in der Gemeinde Nieder Florstadt das Anfahren Esch b* am Februar 1881 Zusammenkunft am Offebelmer Jagdhaus und An-] und Zerschlagen von elrea 120 Kubikmeter Unterhaltung N Der Büͤrgermeister fang der Versteigerung 9 Uhr Bormi' tags. steinen in Accord gegeben werden. Smit Wickstadt den 11. Februar 1881. Assenheim den 9. Februar 1881. i Ureif Gräfliche Oberförsterei Assenheim. Wenck, H t zu den billgsten rel en Schallas. Bezirks bauaufseher. osen räger K. Friedrich. 10 . 1 f 1 ö 6 7 ö 0 1 3 1 14 N 1 1 1 — olzversteigerung. 512 Wittwoch den 16. Februar l. J., von Vormittags 10 Uhr an, werden im Freiherrlich v. Ritter'schen Walde dei Hof Hasselbeck verkauft: 32 Stuck Kiefernstammholz von 15—21 em Durch⸗ messer und 5—8 m Länge, 4,44 Festm. Inhalt, 221 Stück Kiefern Derbstangen von 10— 14 em Durchm. u. 5—8 m Länge, 14,30 Festm. Inhalt, 2 Raummeter Kiefern-Scheitholz, 68 0„ Prüuͤgelholz, 2„ Stockholz, 1985 Wellen Kiefern-Reisholz, 0,7 Festmeter Fichten-Derbstangen, 10 em Durch⸗ messer und 5 m Länge, 225 Wellen Eichen-Reisholz, 335„ Kiefern⸗Reisholz, 350 5 Ginstern. Mit dem Kiefern-Stamm Anfang gemacht und ist die alten Straße im Schlag 2. Friedberg den 8. Februar 1881. In Auftrag der Freiherrlich von Ritter'schen Gutsverwaltung zu Ruͤdesheim: Heidt. Holz⸗Versteigerung. 515 Im 1 Nied 5 Rosbach, Distrikt Wasser⸗ döll, kommen Montag den 14. l. Mts. nachstehende Holz⸗ sortimente zur öffentlichen 1 104%1e Raummeter Buchen⸗Scheitholz, und Reisholz wird der Zusammenkunft über der 528/10 7„ Stockholz, 20 Stück Buchen⸗Wellen, 20„ Buchen- Stämme von 9,35 Kubikmeter Inhalt, 3 Eichen⸗Stämme von 46 Kubikm. Inhalt. Zusammenkunft Morgens 9½ Uhr am Steinbruch. Nieder⸗ Rosbach am 7. Februar 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Rosbach. Groh. Bekanntmachung. 533 Dienstag den 15. Februar d. J., Vormittags um 9½ Uhr, sollen im Rodheimer Gemeindewald, in dem Distrikte Grauenberg, folgende Holzsortimente öffentlich meistbietend versteigert werden: 60 Raummeter Buchen⸗Knüppelholz, 32 5 Nadel⸗ 5 21 1 Buchen⸗Stockholz, 10250 Stück Buchen⸗Wellen, 1230„ Eichen⸗ 2 1960„ Nadel⸗ 5 8963 Nadelstangen, enthaltend 83,83 Festmeter In⸗ halt, theilweise zu Bohnenstangen geeignet. Die Zusammenkunft ist auf der Waldbahn oberhalb der Köpperner Chaussee. Gegen vorschriftsmätzige Bürgscheine wird Zahlungs- frist bis 1. September d. J. gestattet.. Rodheim v. d. H. den 8. Februar 1881. Großherzogliche Bargermesstere. Rodheim v. d. H. V. d. B.: Wehrheim, Beigeordneter. Schafweide⸗ Verpachtung. Vilbel zustehende Schafweide— 553 Die der Gemeinde Berechtigung soll Donnerstag den 17. Februar 1881, Vormittags 11 Uhr, auf hiesigem Rathhause auf 6 Jahre anderweit ver⸗ pachtet werden. Die näheren Bedingungen werden vor der Verpacht— ung bekannt gemacht. Vilbel den 10. Februar 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. Hinkel. Holzversteigerung. 552 Montag den 14. Februar d. J., Morgens 10 Uhr anfangend, sollen in dem Nieder⸗Mörler Gemeindewald, Schlag Nr. 14, die in der auf den 10. d. Mts. anbe⸗ raumt gewesenen, wegen unguͤnstiger Witterung nicht ab⸗ gehaltenen Holzversteigerung angegebenen Holzsorten, be⸗ stehend in 8592 Birken⸗, Eichen⸗ und Weichholz-Durch⸗ forstungswellen und 912 Wellen Pfriemen(Ginstern) anderweit an den Meist bietenden versteigert werden. Zahlungstermin gegen Bürgschaft 1. October 1881. Die unt ist diesseits des Forsthauses Winterstein an dem Ockstädter Weg und hat das Holz nach allen Richtungen hin eine gute Abfahrt. Nieder⸗Mörlen den 10. Februar 1881. Großherzogliche 1 Nieder-Mörlen Mön bes Verkauf. 480 Die Unterzeichnete beabsichtigt folgende Gegenstände: 2 gute Oeconomiepferde, 10 Stück Rindvieh, 3 Mutter⸗ schweine, 1 vollständigen 52 00 verschiedene Pflüge und Eggen, 1 Häckselmaschiene, 1 Fruchtfegemühle, eine Parthie Mist, 1 Rangenmühle, 1 Pfuhlfaß, ein Paar eichene Erndteleitern und noch sonstige Oeconomiegeräthschaften aus der Hand zu verkaufen und wollen sich Kauflieb⸗ haber an solche wenden. Assenheim. Johs. Schmidt II. Wittwe. 501 30 7 in dem Gräflichen Forstrevier Gedern. 23. Februar sollen im Föͤrsterbezirk Usenborn, Distriet Schönberg, versteigert werden: Mittwoch den 105 Eichen-Stämme, 3-14 m elang, 22 Buchen-Stämme, 3-10„„ 46 Hainbuchen-Stämme, 3—9„„ 12 Erlen⸗Stämme, 6—15„„ 10 Fichten-Stämme, 4—18„„ 63 Eichen-Derbstangen, 15—42 em dick, Wagnerholz, 17-71„„ mit 25,00 ebm Inhalt, 19—39 0„„ 11, 56„ 1 17—32 0„„ 7,45„ E 15 22 1 ee,„ 1670 Fichten-Derbstangen(Leiterbäume, leichte Sparren ꝛc.), 11,500 Fichten-Reisstangen(Latten und Bohnenstangen). Zusammenkunft Morgens um 10 Uhr bei Gastwirth Landmann zu Hirzenhain. Forstschütz Henkel zu Luisenlust ertheilt nähere Auskunft. Gedern den 7. Februar 1881. 532 Der Oberförster Kirchner. ie durch Herrn Beigeordneten Steinhäußer auf den 16. Februar ausgeschriebene Mobilien-Ver— steigerung wird zurückgenommen mit Ausnahme eines Fuchs⸗Pferdes, welches von dem Unterzeichneten aus der Hand verkauft werden kann. Friedberg den 10. Februar 1881. 527 A. Foucar. Holz-Versteigerung. 548 Donnerstag den 17. d. Mts. soll nachstehendes Gehölz zur Versteigerung kommen: 47,7 Raummeter Buchen Scheitholz, 13,6 Knupelholz, 53,4 5„ Stockholz, 4930 Stück Buchen-Wellen, 1020„ Nadelholz Wellen, 13 Fichten-Nadelholzstämme, 1,20 Festmeter Inhalt, 15 Fichten-Derbstangen, 0,46 Festmeter Inhalt. Die Zusammenkunft ist um 10 Uhr in Bodenrod. Bodenrod den 10. Februar 1881. Der Beigeordnete Nah. Holzversteigerung. 508 Montag den 14. Februar l. J. wollen die Unter⸗ zeichneten in ihren Privatwaldungen, Distrikt Sang und Meiselwiese, nachverzeichnetes Holz öffentlich meistbietend versteigern lassen: 72 Fichten-Stämme von 14—33 Centimeter Durch— messer und 8— 15 Meter Länge, Fichten-Derbstangen von 7—14 Centimeter Durch— messer und 6— 11 Meter Länge, 161 Fichten⸗-Reisstangen von 4—7 Centimeter Durch— messer und 4— 8 Meter Länge, zu Leiterbäumen geeignet, 290 dergleichen Baumpfähle. Zusammenkunft und Anfang der Versteigerung Morgens 9 Uhr an der steinernen Brücke in der Sang. Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird das Holz z bis 1. October d. J. verborgt. Ober⸗-⸗Ros bach den 8. Februar 1881. Heinrich Engel. Johann Philipp Backes. Versteigerung von Oeconomie- Inventar. 581 Freitag den 18. d. Mts., Vormittags halb 11 Uhr anfangend, will der Unterzeichnete in dem Oeconomie— hof des Herrn K. F. Weith in Nieder-⸗Wöllstadt, wegen Aufgabe des Pachtgutes, Folgendes versteigern lassen: 2 Pferde(Sjährig), sehr gut im Zug und gute Acker— pferde, wovon das eine trächtig, 2 Fohlen, wovon das eine im Mai d. J. 4jährig, das andere Zährig wird, 1 ¼ Jahre alten Bullen(Berner Race), 3 Rinder, wovon das eine in 2 Monaten kalbend, 1 zweispännigen Wagen mit Kartoffelkasten und Erndteleitern, mehrere Pflüge verschiedener Construetion, 3 Eggen, wovon eine besonders für Kleesamen geeignet, 1 Grasmähmaschine, noch wenig gebraucht, verschiedene Pferde-Geschirre, 1 Fruchtfegemühle von Schubert& Hesse in Dresden, sehr Zul für Saatfrucht zu reinigen, 1 Pfuhlfaß u. s. w. cieder⸗Wöllstadt. Becker. Mühlen ⸗Versteigerung. Meine am 7. d. Mts. versteigerte Mühle(Untermühle) hat die Genehmigung nicht erhalten und soll Montag den 14. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, auf dem Ge— meindehaus dahier nochmals zur Versteigerung kommen. Steigliebhaber wollen vorher gefälligst Einsicht nehmen. Bemerkt wird, daß die Mühle in nächster Nähe von Ober-Rosbach gelegen ist und mit derselben 2 Gras— und einen Grabgarten, welch letzterer mit veredelten Obst— bäumen angelegt ist, mitversteigert werden, der Flächen—⸗ gehalt des ganzen Geländes ist 900 Klafter. Auch kann ein Handverkauf stattfinden. Ober-Rosbach am 10. Februar 1881. 539 H. A. Herdt Wittwe. Feinster Borsch-Leberthran, *„* 22⁵ fast 5 und N 8 os in Flaschen à 60 Pfennig M. 1. und M. Derselbe Napa M. 1. per Flasche. 119 J. A. Windecker, Hof⸗Lieferant. Verkauf einer Russenstein⸗Fabril. In der Nähe des Bahnhofes zu Assenheim wird eine Russensteinfabrik, welche 2 Jahre in Betrieb war, m Wohnhaus, Stallung, Brunnen, Pumpe und event. vo ständigem Inventar mit 2 Erdmühlen, durch Pferde 4 trieben, wegen Auflösung der Gesellschaft billig verkauft. Sollte im Falle nur die Wohnung, Brunnen und das Gelände gewünscht werden, so wird auch dies allein abgegeben. 437 Reflektanten wollen sich gefälligst an G. Philippi und G. Schwarz in Friedberg, sowie an Ph. Best II. in Bruchenbrücken wenden, welche Auskunft ertheilen. Verkauf von billigen Russensteinen. Wegen Aufgabe des Geschäftes verkaufen Russen⸗ steine, besonders rothe, welche in Qualität gut sind, unterm Preis und ertheilen hierfür G. Schwarz und G. Philippi in Friedberg, sowie Ph. Best II. in Bruchenbrücken Auskunft. Zugleich bitten wir alle Diejenigen, welche noch Zahl- ungen an uns zu leisten haben, dies binnen 6 Wochen zu thun, da nach dieser Zeit die Rückstände eingeklagt werden. Allenfallsige Forderungen an uns bitten wir binnen 4 Wochen einzureichen, da dieselben sonst keine Berück⸗ sichtigung finden. Assenheim den 4. Februar 1881. 493 Ver. Russensteinfabrik Assenheim. Basalt-Steinbruch- Verkauf. Mittwoch den 2. März d. J., Vormittags 10 Uhr, lassen die Erben des verstorbenen Försters Christian Weigand zu Nieder-Florstadt einen eirea 2 Morgen großen Basaltsteinbruch nebst daran grenzender Hofraithe erbvertheilungshalber durch Großherzogliches Ortsgericht Nieder-Florstadt öffentlich meistbietend versteigern. Nieder-Florstadt den 9. Februar 1881. J de W. C. Weigand. Einen Lehrling sucht Adolph Mayer, Hof⸗ Uhrmacher und Goldarbeiter. August Dickor é, Butzbach, empfiehlt sein Lager von Lefaucheux- und Und Doppelflinten zu soliden Preisen. Reparaturen aller Art werden bestens ausgeführt. Zwei neue elegante Schlitten, einen neuen dreifensterigen Landauer mit Reichspatentachsen, mehrere Breaks und Docarts, ein Metzgerwägelchen auf Federn ruhend, eine noch in gutem Zustande befindliche Glaskalesche, einzelne Theile von Patentachsen, als: Ventilen, Muttern und Kapseln zc. hat billig zu verkaufen H. Ph. Romeiser, 265 f Schmied in Friedberg. e 4 Aare aer Au handwerker Ulaugeverksehule Mühlen u Big 349 Holzminden. schinenbauer. s Erriebtet 1831/2. Sommers. 2. Mai. Dir. G. Haarmann. Wipters. 1. Nov Geruchlose Weizen- und Hafer-Spreu wird gekauft auf der Domaine Gronauer Hof bei Vilbel. Abgeholt für 1 Mark per 100 Pfund. 483 „Retinässer n und sonstige Blasenl. brieflich unter Garantie ohne Berufsstörung. und Zeugnisse gratis. (l. 0319.) Prospekt F. C. Bauer, Spezialist, Wertheim a. M. Das Neueste in feinen Hemdeinsätzen zu billigsten Preisen bei K. Friedrich. in den schlimmsten Fällen heile 1 der S Pero landm Kreis 5 N 2 in B Mini 0„Obe Staa und daß Staa eine! weiter haupt Großl Ende M. 4 Vergl Oroß ersten don 9 abgels Grund diesen — — —.—' —