E Dienslag den 10. Mai. 5 Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. die einspaltige Petitzelle wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, ——— bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., chen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. —— — Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bel uns haben), wel — . Zu publitiren sind aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt Nr. 9 deilage Nr. 12: Uebersicht der für das Jahr 1881/82 von Großherzoglichem kedürfnisse in den Gemeinden des Kreises Friedberg. Amtlicher Theil. Detreffend: Die Beiträge zur Kreiskasse für das 1. Vierteljahr 1881. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglich Wir bringen die Erledigung unserer Verfügung vom 7. vorigen Monats, Oberhessischer Anzeiger Nr. 3 welche noch damit rückständig sind, hiermit in Erinnerung. detreffend: Die Entwässerung der Fluren VII, VIII, IX und XVI in der Gemarkung Dorheim. Der Gemeinderath von Dorheim hat die Entwässerung der Grundstücke in den Fl Kostenvoranschlag und Darlegung des Projekts 4 Dorheim und zwar vom 17. Mai bis zum 14. Juni dieses Jahres zur Einsicht der Sämmtliche Betheiligten werden zu dem Abstimmungstermin Mittwoch den 15. neistereibureau zu Dorheim mit dem Anfügen ge zerson noch durch gehörig legitimirte Vertreter abstimmen, beantragt und liegt Plan, Friedberg den 6. Mai 1881. 1720 Bekanntmachung. Wochen lang . Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntniß. Friedberg den 6. Mai 1881. In Folge Ermächtigung Großherzoglichen Ministertums der Finanzen kündigen wir hiermit den Rest Oberhessischen Eisenbahnanlehen vom 1. die Main-Weser-Eisenbahn von dem Nr. 128 bis 350 à 2000 Mark, Nr. 7259 bis 7680 4 Nr. 66001 bis 66323 à 200 Mark zur Rückzahlung auf den 15. Obligationen auf, den Nominalbetrag mit Zinsen bis incl. 14 gehörigen nicht zahlbaren Zinscoupons nebst Talons bei der Hauptstaatskasse an nicht mehr verzinst werden und der Betrag der fehlenden Zinscoupons von den zur Rückzahlung berufenen auf den Namen von Kirchen, Schulen und milden Stiftungen ꝛc. inisteriums des Innern vom 28. November 1873, Obligationen und der dazu dieselben vom 15. November 1881 Obligationen an dem Kapitalbetrag derselben in Abzug gebracht Bekanntmachung. 15503 bis 1881. 1000 Mark, Nr. November November ! Vie wird. eingeschriebenen Obligationen konnen nur nach Vorlage der nach Verfügung Großherzoglichen M zu Nr. M. d. J. 12391, erforderlichen Ermächtigungen erwähnen hierbei, Nr. 15. Juni 1881 berufen sind, und machen zur 2 größere Darmstadt den 28. April 1881. In Gemäßheit der Instruction vom 2. September 1875 zur Ausführung des Reichsgesetz 7001 bis 7258 à 1000 Mark, Nr. 15001 bis Vermeidung von weiteren machung vom 29. Februar 1880 gekündigten Obligationen dieses Anlehens, un Zahl noch nicht zur Eiulösung gekommen ist. N Bekanntmachung. Macht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Keuntniß gebracht, daß die Durchschnittspreise 1881 sich folgendermaßen und zwar Friedberg den 6. Mai 1881. Ausgewiesen aus dem Großherzogthum auf Grund des§. 3 Absatz 2 Philipp Jacob Faulbach von Laufenfelden; Peter Keller von Damm; Wilhelm Amt Hagenburg.— Wegen Bettels bestraft: Finkler von Albenrod, für je 100 Kilogramm berechnen: Adam Klöß von Vilbel. Juni 1876 zu tilgenden Betrags, und 16351 Wir fordern demgemäß die Inhaber der gekündigten 1881 zwischen dem 10. und 15. November 1881 gegen Rückgabe der gegen Empfangsbescheinigung der Rechner dieser daß durch Bekanntmachung vom 14. Dezember 1880 die Obligationen obigen Anlehens: 15502 à 500 Mark, Nr. 4490 bis 46151 à 200 Mark zur Rückzahlung auf den Zinsverlusten darauf aufmerksam, d zwar der Stücke: Nr. Hafer M. 16.—, Heu M. 8.—, des Freizügigkeitsgesetzes: Querl von Villingen; Gesetz, den Bau und die Unterhaltung der Kunststraßen im Großherzogthum betreffend. Ministerium des Innern und der Justiz genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communal⸗ Friedberg den 6. Mai 1881. en Bürgermeistereien des Kreises. für diejenigen von Ihnen, Dr. Braden. uren VII, VIII, IX und XVI der Gemarkung Dorheim auf dem Bureau der Großherzoglichen Bürgermeisterei Interessenten(Aktiv- und Passivpbetheiligten) offen. Juni, Vormittags von 10—12 Uhr, laden, daß die Zustimmung derjenigen, welche noch auch bis zu dem 14. Juni dieses Jahres ungen zu dem Plane schriftlich bei uns eingereicht haben werden, unterstellt werden wird. auf das Bürger⸗ genannten Termin weder in Selbst⸗ etwaige Einwendungen und Bemerk— in dem Großherzogliches Kreisamt Friedberg. . de Küchler, Kreis-Assessor. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. des aus dem Kaufschilling für zwar die Obligationen: 46152 bis 48000 und à 500 Mark, Nr. dahier um so gewisser zu erheben, als Fonds zurückbezahlt werden. Wir Nr. 1 bis 127 à 2000 Mark, daß von den durch unsere Bekannt⸗ 24897 bis 44900 à 200 Mark eine Großherzoglich Hessische Staatsschulden-Commission. Michell. J. Möllinger. Best. 2 9 es über die Naturalleistungen für die bewaffnete der nachbemerkten Artikel für den Monat April Stroh M. 8.—. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V. d. K.: Küchler, Kreis-Assessor. Konrad Schmidt von Frohnhausen; Martin Kneip von Hallgarten; Karl Deutsches Reich. Darmstadt. Regierungsblatt Nr. 9 ent⸗ hält das Gesetz, den Bau und die Unterhaltung der Kunststraßen im Großherzogthum betr. Mainz, 5. Mai. Heute Nachmittag 4 Uhr traf der Großherzog sammt seinen Kindern und Gefolge in unserer Stadt ein. Als der Extrazug, in welchem sich der hohe Gast befand, die Eisen— bahnbrücke passixte, wurden von den umliegenden Forts Kanonenschüsse gelöst und tausendstimmig war das Hochrufen, als der Zug langsam die Rhein— straße entlang fuhr bis an das großh. Palais, wo der Großherzog sammt Familie ausstieg und hier von dem Gouverneur v. Woyna, Regierungsrath v. Röder und dem Oberbürger 1 dem] heimer Oberregierungsrath im Junnern, v. Möller, zum Unterstaatssecretär im müßten. meister Dr. Du Mont empfangen wurde. Im inneren Schloßhofe fand alsdann die officielle Begrüßung der Spitzen der Civil— und Militär- behörden statt; auch die katholische Geistlichkeit war durch eine Deputation vertreten. Die ganze Stadt ist festlich geflaggt und findet heute Abend eine große Serenade statt. — 6. Mai. Der Großherzog mit den beiden Prinzessinnen Victoria und Elisabeth begab sich heute zum Kaiser nach Wiesbaden zum Diner. Berlin. Geheimer Oberregierungsrath Bosse ist zum Director der wirthschaftlichen Abtheilung des Reichsamts des Innern, Ge Reichsamt des Parlamenten Handelsministerium ernannt. Geheimer Ober⸗ regierungsrath Lohman tritt als erster Rath iu das Reichsamt des Innern ein. — 5. Mai. Reichstag. Im weiteren Ver⸗ laufe der Debatte führt Bennigsen aus, daß die zweijährige Feststellung des Etats bei dem Schwanken der wirthschaftlichen und politischen Verhaͤltnisse unmoglich sei. Er empfehle den Commisstonsautrag. Fürst Bismarck erwiedert, der Antrag auf Zusammentritt des Reichstags im October sei eine Rücksichtslosigkeit gegen die Minister und die Beamten, die daun im Monat Juni, wo die Parlamentarier ermüdet aus den herauskämen, zusammenbleiben Der Antrag auf Einberufung des Reichs — ̃ — ——. ̃—————— — tags im October sei ein Eingriff in die persönlichen Rechte des Kaisers, die im Reichstage nicht zur Discussion ständen. Die Zeit für Einberufung des Reichstags sei der Winter. Bennigsen, der am Zustandekommen des Reichstags selbst mit— gearbeitet habe, moge doch zur Reichsregierung und zur Reichspolitik mehr Vertrauen haben. Die Natklonalliberalen handelten unrecht, wenn sie sich der Coalition anschlössen, die bis zur Socialdemokratie hingehe. Richter(Hagen) weist die Behauptung, daß die Socialdemokratie mit dem Fortschritt im Cartell-Vertrage stehe, als eine unwürdige Verdächtigung zurück.(Rufe: „Oho, zur Ordnung!“) Die Sitzung wurde vertagt.— 6. Mai. Der Reichstag erledigte heute zwei Rechnungsvorlagen und setzte sodann die zweite Lesung des Gesetzentwurfs über zwei— jährige Etats- und vierjährige Legislaturperioden fort. Der Commissionsantrag, wonach der Reichs tag alljaͤhrlich im October einzuberufen, wurde bel der Abstimmung mit 140 gegen 129 Stimmen angenommen. Der Antrag der Conservativen auf zweijaͤhrige Etatsperioden wurde abgelehnt. Dagegen wird der Antrag der Conservativen auf vierjährige Legislaturperioden mit schwacher Majorität angenommen. Staatsminister von Bötticher erklärte auf Anfrage, daß die Ein führung der vierjährigen Legislaturperiode keinen— falls auf den gegenwärtigen Reichstag Anwend— ung finden dürfe. Es folgte hierauf die dritte Lesung des Gesetzentwurfs, betr. die Besteuerung der Dienstwohnungen der Reichsbeamten. Das Haus beschloß mit 135 gegen 129 Stimmen das Miethsteuer-Quotum nach Procentsätzen des Baargehalts, statt nach dem Diensteinkommen zu berechnen, und nahm die§e mit 135 gegen 134 Stimmen, hierauf den Rest des Gesetzes unverändert an und genehmigte das ganze Gesetz in namentlicher Abstimmung mit 140 gegen 131 Stimmen.— 7. Mai. Der Reichstag lehnte in der zweiten Lesung des Wehrsteuer gesetzes den§ 1 einstimmig ab, womit das ganze Gesetz beseitigt ist. Ferner erledigte der Reichstag mehrere Rechnungsvorlagen und Peti tionen und nahm sodann in dritter Lesung das Naturalleistungsgesetz an, und zwar mit einer den Artikel 9 abändernden Bestimmung, welche die Festsetzung der Entschädigungen den Staats— behörden und nicht den Selbstverwaltungs— organen überweist. Schließlich genehmigte der Reichstag einstimmig den Antrag Ackermann betreffs Revision der internationalen Reblaus— Convention. — 7. Mai. Die Gerichtskosten-Commission beschloß eine Ermäßigung der Gerichtskosten in Injuriensachen zu befürworten und einigte sich über eine Resolution, welche die Reichsregierung zur Abänderung der Anwaltsgebührenorduung dringend auffordert. Die Unfallversicherungs— Commission beschloß, den zweiten Absatz des § 47 ganz zu streichen und dem ersten Absatz einen Zusatz hinzuzufügen, welcher den Begriff des groben Verschuldens näher erlautert, endlich in einem Zusatze zum dritten Absatze zu be— stimmen, daß eine Klage binnen 18 Monaten vom Unfallstage an verjaͤhrt. Die§§ 48 bis 52 werden unverändert genehmigt. Dänemark. Kopenhagen, 7. Mai. Die Auflösung des Folkethings fand heute wegen Nichtübereinstimmung über das Finanzgesetz statt. Auslanv. Oesterreich-Ungarn. Wien 5. Mai. Abgeordneten-Haus. Der Unterrichts-Minister v. Conrad erklärte mit Ermächtigung des Kaisers, es werde in Prag unter dem gemeinsamen Namen OCarolu-Fernandea eine Universität in deutscher und in böhmischer Unterrichtssprache eingerichtet werden.(Beifall rechts.) Letztere werde am 1. October 1881 eröffnet werden mit besonderen Verfügungen bezüglich der Staatsprüfungen. Hierzu sei der Verfassungsweg nothwendig. Der Minister kündigt daher für die nächsten Tage zwei Gesetzentwürfe an betreffend die Rechtsverhältnisse der Prager Universität und betreffend die Deckung der Ausgaben. Angesichts dieser Erklaͤrung des Ministers verzichteten die eingetragenen Redner auf das Wort. — 6. Mai. Das belgische Königspaar und die kronprinzliche Braut sind heute hier einge— troffen und wurden vom Kaiser, dem Kron— prinzen, dem Bürgermeister von Wien und dem Statthalter von Niederösterreich am Bahnhofe empfangen und nach Schönbrunn geleitet, wo— selbst die Kaiserin und die kaiserliche Familie dieselben herzlichst willkommen hießen. Auf der ganzen Fahrt waren die hohen Gäste von der Bevölkerung enthusiastisch begrüßt worden. — Nach competenten Informationen der „Pol. Corr.“ hängen Arbeiterverhaftungen in Wien und Umgebung nicht mit dem Most'schen Processe zusammen, erfolgten vielmehr auf Re— quisition des Salzburger Landgerichts, wo ein Proceß gegen mehrere Arbeiterführer Indicien gegen mehrere Personen in Wien ergab. Salzburg, 5. Mai. Die Prinzessin Stephanie ist mit dem belgischen Königspaare, ihren Eltern, hier eingetroffen und am Bahnhöfe von dem Kronprinzen Rudolf, den Spitzen sämmtlicher Behörden und dem Erzbischofe unter dem jubeln— den Zuruf der Bevölkerung empfangen worden. Frankreich. Paris. Ein von Jutran— sigenten anf Sonntag projectirtes Meeting zur Verhinderung der Hinrichtung der Jesse Helf— mann in Petersburg wurde von den Behörden verboten. — 5. Mai. Die in der heutigen Sitzung verlesenen Erklärungen der Delegirten zur Münz— conferenz enthalten mehr oder weniger wichtige Vorbehalte. Der französische Delegirte Cernucchi betonte die Nothwendigkeit, sich mit Deutschland zu verständigen. — 6. Mai. Die„Agence Havas“ meldet: Die gestrige Erklärung der deutschen Delegirten in der Münzconferenz sagt, daß Deutschland das gegenwärtige Währungssystem aufrecht erhalte; es wolle nur den Verkauf der alten Silber— thaler einige Jahre suspendiren, dann aber in gewissen, jährlich festzustellendem Verhältnisse wieder aufnehmen. Deutschland wäre auch ge— neigt, die Quantität der circulirendeu Markstüͤcke, vielleicht auch die Quantität des Feinsilbers im Markstücke zu vermehren und die Fünfmarkstücke in Gold aus dem Umlaufe zurückzuziehen. Der spanische Delegirte, Moret, beantragt die Ver— tagung der Conferenz nach der Sonnabend-Sitz— ung, damit die Delegierten sich Instructionen von ihren Regierungen einholten. Mai. Die Zusammenziehung des ganzen Expeditionscorps in Tunis nach seiner neuen Operationslinie wird heute Abend beendet sein. Die Brigaden Delebecque und Logerot werden dann die directe Fühlung haben und mit der Eisenbahn als gemeinsamer Operations basis vereint vorgehen können. Aus der Provinz Oran liegt heute nur die kurze Nachricht vor, daß die Meldungen aus dem Innern sehr be— ruhigend lauten und daß viele Stämme sich unterworfen haben. — 6. Mai. Nachrichten aus Tabarka zu— folge versorgen die Khrumirs, welche sich unter— warfen, die Truppen der Franzosen mit Lebens— mitteln. Die Truppen in Biserta bereiten sich zum Marsche nach Mateus, behufs Vereinigung mit der Colonne Logerot, vor. Man sagt, daß die Häuptlinge der Khrumirs in einer großen Versammlung beschlossen haben, den Krieg auf's Aeußerste fortzusetzen, und geschworen haben, lieber zu sterben, als sich zu ergeben. Weiteren Nachrichten zufolge versandte der Bey eine neue Protestnote, in welcher er um den Schutz der Mächte bittet und erklärt, daß er sein Schick— sal in die Hände der Großmächte und der Tür— kei lege. Großbritannien. London, 6 Mai. Die Partei der Homeruler hat in einer gestrigen Versammlung mit geringer Majorität beschlossen, nicht für die zweite Lesung der Landbill zu stimmen und das Haus vorher zu verlassen. Parnell hatte erklärt, er würde die Führerschaft der Partei niederlegen, wenn dieser Beschluß nicht gefaßt würde. — 5. — 7. Mal. Im Unterhause beankragt Abmachung zwischen Göschen und dem Fürsten völlig einverstanden gewesen seien. der Vergangenheit löste, sondern auch weil es solche in Zukunft lösen könne.— Der„Standard“ Opposition im Oberhause ausersehen. Nach tion wird Göschen durch Lord Dufferin ersetzt, Lord Thornton ist zum Botschafter in Peters— burg ernannt worden. — Der Proceß gegen Most ist auf Antrag seines Anwalts bis zum folgenden Assisengericht verschoben. Italien. Rom, 7. Mai. Kammer der Deputirten. Cairoli beantwortet die Inter— pellationen Rudini's und Marsari's; er sagt: er habe am 6. April die Erklärungen Frankreichs in Betreff des Zweckes der militärischen Ope— rationen in Tunis genau wiedergegeben. Iden— tische Erklärungen seien auch England zuge— kommen. Die Occupation Bisserta's waͤre nicht diesen Erklärungen conform, wenn sie einen Charakter hätte, der mit dem von Frankreich unternommenen Feldzuge nicht in Einklang stünde. Italien und England seien übereingekommen, ein Kriegsschiff zum Schutz ihrer Nationalen zu entsenden. Die Interpellanten nahmen von diesen Erklärungen Act. Mailand 6. Mai. Der König und die Königin eröffneten gestern die National-Aus— stellung. Türkei. Konstantinopel. Der„Agence Havas“ wird gemeldet, Ali Bey habe sich bei Gussinje Derwisch Pascha unterworfen; dieser be— absichtigt, sich demnächst nach Scutari zu begeben. — Ungeheures Aufsehen macht hier die Ent— deckung, daß Abdul Assiz seiner Zeit sich nicht mit einer Scheere selbst entleibte, sondern in Folge von Harems- und Palastintriguen durch einige Großen des Reichs ermordet wurde. Das„Tageblatt“ meldet diesbezüglich aus Konstantinopel, der türkische Botschafter in Berlin, Sadullah-Bey, sei durch die letzten Erhebungen, welche die Ermordung des Sultans Abdul Assiz betreffen, in seiner Position ge— fährdet und wurde deßhalb nach Konstantinopel berufen. Er wird beschuldigt, im Namen von Abdul Assiz einen falschen Brief an Murad geschrieben zu haben. Die halben Drohungen, welche dieses Schreiben enthielt, reizten Murad, die geplante Mordthat zu billigen und bewirkten die Ueberführung von Abdul Assiz nach jenem Palaste, wo dann der Mord vollzogen wurde. Serbien. Belgrad. Das Amtsblatt ver— öffentlicht die sanctionirte Bahn- Convention Bontoux. Rußland. Petersburg, 5. Mai. Wie verlautet, wurde an maßgebender Stelle die Frage erwogen, der Thätigkeit des gesammten Ministeriums einen mehr einheitlichen collegial— ischen Charakter zu verleihen.— Eventuelle Hin⸗ richtungen werden künftighin nicht mehr öffent— lich geschehen. 5 Aus Stadt und Land. Romrod. Am verflossenen Samstag ist der Senior der Riedesel'schen Familie, Erbmarschall Riedesel zu Alten- burg, auf dem dortigen Friedhofe bestattet worden. Der Verstorbene war Landtagsmarschall in beiden Hessen und Mitglied des preußischen Herrenhauses. d. Lauterbach. Das Xi. Turnfest des Gaues Hessen(Mittelrheinkreis) wird Sonntag den 10. und Montag den 11. Jult d. J. dahter abgehalten werden. Zu diesem Behufe haben schon mehrere Sitzungen statt— gefunden und das Festeomite hat sich bereits gebildet. Dasselbe ist eben eifrig mit den nöthigen Vorarbelten zum Feste beschäftigt und dürfen wir, wenn das Wetter einigermaßen günstig wird, auf eine große Betheiligung Ashmead Bartlett(cons.) ein Tadelsvotum gegen die Regierung in Betreff der griechischen Frage. Unterstaatssecretär Dilke weist die Angriffe als unbegründet zurück und bemerkt, die jetzige Lös- J ung der griechischen Frage sei das Resultat einer pl,. Bismark, worüber Deutschland und Eugland Frankreich habe seine Front gewechselt; aber England sei nicht geneigt gewesen, dieserhalb das europäische Concert zu stören, da dasselbe gut sei, nicht nur weil es schwierige und gefährliche Fragen erfährt, Lord Salisbury sei zum Führer der“ Unterzeichnung der griechischen Grenz-Conven- Betreffend: Die A Vorstandes herg an St Jol nach Vormittage im dem ner Alle D Wahl bere 10. d. Mi hiermit ei um die o. Bemer nur solch welche vor im Wahllo Locals gesc Fried 79 (05 0 Im. 1708 M sollen in dem Nachl Immobille Flur. N 3 Frie! a es un derggestt öffentliche lttwe z stein, Ver Griedel, Einwendy meldung Monaten eagenthl Frist ist meisterei Dar — 4 0 auf 2 1 der Do onners versteige Fau m0. dige La. t tun „Vurster aglan 1 Alles a den Allerlei. Magdeburg, 30. April. Der in Buchhändler⸗ geisen allgemein bekannte und hochgeachtete Buchhändler heinrichshofen, dessen Bild die Gartenlaube vor Kurzem krachte, starb gestern hier im 100. Lebensjahre. Soest. Seit 14 Tagen ist das biesige öffentliche Schlachthaus eröffnet und schon sind in dieser kurzen geit zwei mit Perlsucht behaftete Kühe angehalten und ünschädlich gemacht. Diese Falle haben die Nothwendig— kit eines öffentlichen Schlachthauses so schlagend darge— ban, daß die seitherigen zahlreichen Gegner desselben nehr und mehr verstummen. Das hiesige Schlachthaus gehört wohl zu den billigsten, welche überhaupt bestehen, za der gesammte Kostenaufwand, einschließlich der Er⸗ perbung des Bauplatzes und der Beschaffung des Inven⸗ urs, nur 45,000 M. betragen hat. Gleichwohl ist die Anlage eine durchaus solide und auf die neuesten Er— fahrungen sich gründende. Handel und Verkehr. Friedberg, 7. Mai. Wochenmarkt. Butter kostete zer Pfd. M. 1.00— 1.15, Eier per St. 5 Pf., 2 St. 9 Pf. 3 7 Gießen, 7. Mai. Wochenmarkt. Butter per Pfd M. 0.95— 1.00, Eier 1 St. 4— 5 Pf., 2 St. 0 Pf., Käse per Stück 5— 10 Pf., Tauben das Paar 60—85 Pf., Hühner per St. M. 1.00— 1.40, Hahnen per St. M. 1.20— 1.60, Enten per St. M. 2.50— 2.60, Ochsenfleisch 66 Pf. per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 48— 50 Pf., Kalbfleisch 40 bis 44 Pf., Hammelfleisch 68— 70 Pf., Schweinefleisch 64 bis 68 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.70— 4.80, Zwiebeln per Ctr. M. 24— 25. Frankfurt, 7. Mai. Marktbericht. Heu kostete je nach Qual. der Ctr. M. 3.— 4.60, Stroh M. 3.20—4, Eier das Hundert M. 4.50— 5.50. Butter 50 Kilo M. 1.10, im Detail 1. Qual. M. 1.30—00, 2. Qual. M. 1.10. Kartoffeln 100 Kilo M. 4.50—5, neue Kar— toffeln das Pfund 30 Pf., Spargel das Pfd. 4060 Pf., Blumenkohl 30—50 Pf., Bohnen 100 St. 3 M., Gurke 30 Pf., Ochsenfleisch 65—70 Pf. Es dürfte endlich an der Zeit sein, bei den billigen Einkaufspreisen auch ein⸗ mal abzuschlagen; Kuh-, Rind- und Farrenfleisch 40 bis 55 Pf., Schweinefleisch 65— 80 Pf., Kalbfleisch 40 bis 55 Pf., Hammelfleisch 45-65 Pf., 1 Hahn M. 1.50 bis 2, Huhn M. 1.50—2, Ente M. 3, Poularde M. 3. Mainz, 6. Mai. Marktpreise. Kartoffeln 100 Kils M. 4.75— 5.25, Heu per Ctr. M. 4.00— 4.25, Stroh per Ctr. M. 3.15 3.30, Butter ½ Kilo M. 1.00— 1.05, Butter in Parthien 80—85 Pf., Eier/ Hundert M. 1.05— 1.10, 1 Handkäse 5—7 Pf., Rothkraut 00— 00 Pf., Blumenkohl 00 00 Pf., Wirsing 0—0 Pf., Zwiebel ½ Kilo 18— 20 Pf., 1 Ente M. 2.25— 2.50, 1 Hahn M. 1.50—2, 1 Huhn M. 1.50—2, 1 junge Taube 35—40 Pf.— Fruchtmarkt. Walzen eff. hiesiger, M. 23.25— 24.00, fremder M. 22.75 bis 29.50, Amerik. rother Winterwalzen M. 24.50. Roggen, hies. u. franz. M. 22.00— 22.50, Gerste pfälzer M. 19.00— 19.00, franken M. 19.— 19.50, Hafer recht fest eff. M. 15.50- 16.00, Reps M. 28.50—29.50. Reps⸗ kuchen M. 0.00— 0.00. Rüböl fest eff, ohne Faß M. 29.30— 29.40, per Mai mit Faß M. 28.50 00.00. — Viehmarkt. Ochsen 1. Qual. M. 65— 00., 2. Oual. M. 57— 60, Kühe 1. Qual. M. 56— 58, 2. Qual. M. 45—55., Kälber das Pfd. 55— 60 Pf., Schweine das Pfd. 54—63 Pf. Pfennig⸗Sparkasse. Betrag. M. 821 24 60 62 49 45 1062 Sammelstellen. Einlagen. 1820 61 143 113 104 93 2334 NB. Uebertrag Einleger 543. Neue Einleger 52. Gesammt⸗Einleger 595. Friedberg den 7. Mai 1881. Haupt⸗Sammelstelle: Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein, e. G. Uebertrag vom 30. April. . C. Bindernagel. 0 . W. Bernbeck 3. Ph. Billau. Th. Kranz 4 . H. Flaschenträger. Bekanntmachung. Betreffend: Ergänzungswahl eines Mitgliedes des Vor— standes der israelitischen Religionsgemeinde zu Friedberg. Die Abstimmung zur Wahl eines Mitgliedes des Vorstandes der israelitischen Religionsgemeinde zu Fried— berg an Stelle des ausgetretenen Herrn Ludwig G rödel soll nach Maaßgabe der Wahlordnung vom 14. Juni Freitag deu 13. Mai l. J., Vormittags von 9 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 4 Uhr, in dem neuen Schulhause zu Friedberg stattfinden. Alle Diejenigen, welche zur Thellnahme an dieser Wahl berechtigt und in die von dem Vorstande unterm 10. d. Mts. aufgestellte Liste aufgenommen sind, werden hiermit eingeladen, sich zur Ausübung ihres Wahlrechts um die vorbemerkte Zeit in dem Wahllocale einzufinden. Bemerkt wird noch, daß gemäß§ 8 der Wahlordnung nur solche Stimmzettel angenommen werden können, welche von den vorbereiteten Stimmzetteln gezogen und im Wahllocale geschrieben worden sind. Außerhalb des Locals geschriebene Stimmzettel werden nicht berücksichtigt. Friedberg den 8. Mai 1881. Der Wahl ⸗Commissär: Mahr, 1733 Kreisamts⸗Gehülfe. Immobiliar-Versteigerung. 1738 Montag den 16. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die nachbeschriebenen, zu dem Nachlaß der Carl Staubi's Wittwe gehörenden Immobilien öffentlich meistbietend versteigert werden: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. II. 452. 11/10. Hofraithe in der Stadt, 183.. Grabgarten am Mainzerthor. Friedberg den 7. Mai 1881. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Seriba. Bekanntmachung. 1726 Unter Bezugnahme auf die Artikel 34 und 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Fran Gustav Zeitz, Wittwe zu Butzbach unterm heutigen Tage mit dem Eisen⸗ stein⸗Bergwerke„Neu-Griedel 1“ in der Gemarkung Griedel, Kreises Friedberg, beliehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihung müssen bei Ver⸗ meidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerks elgenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht des Situationsrisses bei der Berg⸗ meisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt den 2. Mai 1881. Großherzogliche Obere Bergbehöͤrde. Noh p. Tecklenburg. Die Klee⸗Erndte auf 2 Viertel 33 Ruthen Pfarrackerland(Luzerne) an der Dorheimer Hohl, nahe beim Ort, wird nächsten Donnerstag den 12. Mai l. J., Vormittags um 11 Uhr, versteigert. Fauerbach b. Fr. den 9. Mai 1881. Der Ortsgerichtsvorsteher Helfrich. Zwei bis drei Zimmer nebst Zubehör, auf der Kaiserstraße, sind an eine stille Familie sofort zu vermiethen Näheres bei der Exped. d. Anz. 1724 1686 Grasversteigerung an den Gräben und Böschungen der Staatsstraßen des Baubezirks Nidda für das Jahr 1881. f 1. Montag den 23. Mat, Vormittags 9 Uhr, bei Gastwirth R uppel zu Nidda an den Straßen in den Gemarkungen Ober-Widdersheim, Borsdorf, Geiß-Nidda, Kohden, Nidda, Wallernhausen und Unter-Schmitten. 2. An demselben Tag, Nachmittags 3 Uhr, bei Gastwirth Stiebeling zu ungen Ranstadt Ober- und Nieder-Mockstadt. Ranstadt in den Gemark⸗ 3. Dienstag den 24. Mai, Vormittags 11 Uhr, bei Gastwirth Hild zu Selters in den Gemarkungen Effolderbach, Konradsdorf, Selters und Bleichenbach. 4. An demselben Tag, Nachmittags 3 Uhr, Hirzenhain, Lißberg, Eckartsborn und Ortenberg. 5. Mittwoch den 25. Mai, Vormittags 10 Uhr, Gemarkungen Echzell, Gettenau, Bingenheim, Blofeld, Leidhecken und bei Gastwirth Uhl zu Lißberg in den Gemarkungen bei Gastwirth Winter zu Bingenheim in den Staden. 6. An demselben Tag, Nachmittags 3 Uhr, bei Gastwirth Völbel zu Berstadt in den Gemarkungen Utphe, Berstadt und Schwalheim. 7. Freitag den 27. Mai, Vormittags Birklar, Langsdorf, Hungen und Inheiden. 9 Uhr, im Prinz Karl zu Hungen in den Gemarkungen Lich, 8. Dienstag den 31. Mai, Vormittags 9 Uhr bei Gastwirth Sauer zu Eichelsdorf in den Gemark⸗ ungen Rainrod, Eichelsdorf und Ober-Schmitten. 9. An demselben Tag, ungen Nachmittags 2 Uhr, bei Gastwirth Pröscher zu Schotten in den Gemark⸗ Laubach, Einartshausen, Schotten, Betzenrod, Eschenrod, Ulrichstein, Feldkrücken, Rudingshain und Götzen, 10. Mittwoch den 1. Juni, Vormittags 8 Uhr, bei Gastwirth Hölker zu Gedern in den Gemark⸗ ungen Nidda den 7. Mai 1881. Burkhards, Gedern, Ober-Seemen und Merkenfritz. Großherzogliches Kreisbauamt Nidda. Grimm. Bekanntmachung. Die im Rodheimer Gemeindewald, im Distrikt Jungenbuchen, am 21. April l. J. und im Distrikt Alter⸗ 1727 schlag am 3. d. Mts. abgehaltenen Holzversteigerungen sind genehmigt und ist erster Abfuhrtag auf Donnerstag den 12. d. Mts. anberaumt, wovon die Steigerer hier— mit Kenntniß erhalten. Rodheim v. d. H. am 7. Mai 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim v. d. H. Jacobi. * 7 Faselochs-Versteigerung. 1728 Donnerstag den 12. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, soll ein der hiesigen Gemeinde gehöriger sehr fetter Fasel— ochs auf hiesigem Rathhaus meistbietend versteigert werden. Petterwell den 6. Mal 1881. Großherzogliche Burgermeisterei Petterweil. Berges. 5 1 Holz-Versteigerung. 1729 Mittwoch den 11. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, werden am Eingang des Rodenbacher Wegs in dem Nieder-Mockstädter Markwald versteigert: 25 Raummeter Buchen⸗Scheitholz 1. Klasse, 117 Buchen-Wellen. Das Holz ist gut abfahren und gegen Bürgschaft wird ereditirt bis Martini l. J. Staden am 7. Mai 1881. Der Pfarrvacanzrechner 0 e Tuͤchtige Schneider finden dauernde Beschäftigung gegen guten Lohn bei 1620 Friedberg. A. Spier& Söhne. Ein junger Mann, der den Buchhandel erlernen will, kann unter günstigen Bedingungen bei uns angenommen werden. Fritz Schick's Buchhandlung, Homburg v. d. H. Zwei Bäckergesellen können in Arbeit treten bei 730 Friedberg. Bäcker Rosenschon. 1657 1719 Alle, welche von katarrhlischen Erkrank⸗ ungen der Luftwege, insbesondere von Lungen⸗ und Rachenkatarrh(Keuchhusten), Husten, Heiser⸗ keit, Schnupfen u. s. w. heimgesucht sind, werden wiederholt auf die von der Adler-Apotheke in Frankfurt dargestellten Apotheker W. Voß'schen Katarrhpillen auf⸗ merksam gemacht, über deren eb enso sichere wie über⸗ raschend schnelle Wirkung sich eine Reihe ange⸗ sehener Aerzte, sowie verschiedene medieinische Zeitschriften sehr anerkennend ausgesprochen haben. Um sicher zu sein, die ächten Apotheker W. Voß'schen Katarrhpillen zu erhalten, achte man darauf, daß jede Blechdose mit einem ziegelrothen Verbandstreifen geschlossen ist, welcher den Namenszug Apotheker W. Voß, Adler-Apotheke in Frankfurt a. M., trägt. Zu haben à Dose 75 Pf. in den deutschen Apotheken.(8200.) Feinster Vorsch-Leberthran, fast geruch- und geschmacklos in Flaschen à 60 Pfennig, M. 1. und M. 1.70. Derselbe eisenhaltig M. 1. per Flasche. 119 J. A. Windecker, Hof⸗Lieferant. 2 Heue Etndte 3 2 Roh⸗Kaffee per Pfund 80 Pf., 90 Pf., 95 Pf., M. 1., M. 1.05, M. 1.10, M. 1.20, M. 1.25, M. 1.30, M. 1.40 bis M. 1.60; Gebrannter Kaffee, vorzüglich von Geschmackfür dessen Reinheit garantirt wird, per Pfund M. 1.10, M. 1.20, M. 1.30, M. 1.40, M. 1.50., M. 1.60 und M. 1.80, bei Abnahme von 5 Pfund entsprechend billiger; Prima Limburger Küse im Kistel von 40— 50 Pfd., 35 Pf. per Pfd., empfiehlt A. Haagner- Fuchs, Fahrgasse 16, gegenüber der Mehlwaage, Frankfurt a. 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Mittwoch, Morgens 11 Uhr, Melbach Wirthschaft von Philippi Detheiner Bergwerksstraße 0 5,06 alt 4 19. Donnerstag, Morgens 10 Uhr, Ober-Rosbach Wirthschaft von Ruppel Friedberg— Homburg 137 168,80 dee aun 5 5 20. Freitag, Morgens 10 Uhr, Ober⸗Wöllstadt Wirthschaft von Muller Gießen— Frankfurt 136 166 g none 0 Gießen— Frankfurt 166 222,5 3 1 0 2 6— 23. Montag, Morgens 9½ Uhr, Selzerbrunnen Okarben Vübel— Offenbach 219 755“ 8 f Nieder-Wöllstadt— Hanau 161 206,48 7 9 24. Dienstag, Morgens 10 Uhr, Ilbenstadt Gasthaus der 3 Hasen Ilbenstadt W Reschelsheim 16,68 100 les 8 25 a Morgens 10 Uhr, Ober⸗Eschbach Darmstädter Hof Bonames— Homburg 0 16,7 „ 8 Mittwoch, Nachmittags 1 Uhr, Steinbach Gemeindehaus Höchst— Homburg 0 10,45 a 97 0 J 5 z Ilbenstadt— Reichelsheim 190 214 9 8 8 Freitag, Morgens 11 Uhr, Reichelsheim Post Bingenhenn— Reichelsheim 146 151,8 schaft Ilbenstadt— Büches 175,16 204[ besche 10— 30. Montag, Morgens 10 Uhr, Chausseehaus bei Bönstadt Fee Hof— Nonnenstumpf 162 183,52 fob diesel Nanstadt— Staden 206 214,54 ber Gem. 11 f 18 a Ilbenstadt— Büches 204 258,16 inde 6 31. Dienstag, Morgens 11 Uhr, Aatenstadt Wirthschaft Holzapfel Hersfeld de 328,29 385,70 Gemel 12 Juni. Mittwoch, Morgens 10 Uhr, Büdingen Gasthaus zum Stern Gießen— Gelnhausen 225 283,75 getreffe. Friedberg den 5. Mai 1881. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. 9 N Re u ß. in die 5 5 N Münzenb' 11 211 2 Allen lieben Freunden und Bekannten, von denen Münzen Mobiliar. Gilligstes Ausstattungsgeschäft. feen e ae dee een a 4 f 4. 8 ermit herzliches Lebewohl! ö Frankfurt a. Main, Stiftstraße 13. 1735 Familie Nessel. 1856 J. W. Ohlenschlager, Möbelhalle. 9913.) Dem Fräulein E. S. in der Metzgergasse zu ihrem CEE... ͤ ͤPPPPPPPPPPPcococococCcéc(coCccocPcPPPPPcccc 17jährigen Geburtstag am 10. Mai ein dreifach don⸗ a 2 8 5 8 nerndes Hoch! 1734 betreffe 1K 557.—— 0 Die beste Maikur. Polksbild. 2 Bei Personen, deren Beruf eine vorherrschend sitzende Lebensweise 0 13 U ungsver ein. n nöthig macht, was namentlich bei vielen Beamten der Fall ist, stellen sich 99 5 N nach kurz oder lang Störungen des Verdauungsapparates ein, die Appetit⸗ 1 1 e hiesigen Volksbildungsvereins mangel, Beschwerden und Blähungen nach der Mahlzeit, Aufstoßen von 5 een Monats Gasen, Anschoppungen der Leber oder Hämorrhoiden erzeugen und fast Generalversammlung 2 immer lästige Unregelmäßigkeiten in den wichtigsten Funktionen der Organe 5 7 legungs herbeiführen. welche Dienstag den 17 Mai, Abends 8½ Uhr, im Die beste Blutreinigungskur, die diesen Uebelständen rasch und dauernd Gartensaale des Windecker'schen Felsenkellers stattfindet, 1709 ohne die geringsten nachtheiligen Folgen vorbeugt, ist während 3 bis 4 Wochen ergebenst eingeladen und gebeten, recht zahlreich zu er⸗ g im Frühjahr und Herbst der tägliche Genuß einiger Gläschen Bernhardiner scheinen. 5 Alpenkräuter⸗Magenbitter von Wallrad Ottmar Bernhard in München, i Tagesordnung: Zürich und Kufstein. 1) Bericht über die Thätigkeit und Leistungen des Ohne sich im Beruf oder in der gewohnten Lebens weise stören lassen zu müssen, haben laut Attesten Vereins im Vereinsjahre 1880/81. stehende durch dieses herrliche, diätetische, mildest wirksame Genußmittel Tausende ihre Gesundheit, frühere Arbeits⸗ 2) Rechnungsablage vom Vereinsjahre 1880/81. Termin lust und Lebensfreude wieder hergestellt. Man achte bei dem Bezug nur genau auf die Firma des Fabri⸗ 3) Festsetzung des Voranschlags für 1884/82. kanten Wallrad Ottmar Bernhard. 4) Wahl des Vorsitzenden und des Ausschusses für die Der Bernhardiner Alpenkräuter⸗Magen⸗ Zeugniß. Hiemit bezeuge ich aus voller Wahr⸗„neue Verwaltungsperiode. bitter von Wallrad Ottmar Bernhard in Mün- heit, daß ich nach dem Gebrauch von nur zwei 172⁵ Der Vorstand. chen hat mir gegen mein schweres seit 20 Jahren Fläschchen des berühmten ächten Bernhardiner———— haftendes Magenleiden nicht nur rasche, sondern auch von einem längeren Magenleiden und gänzliche Appetit 1 Hilfe geschaffen, indem ich nun vollständig losigkeit nun wieder vollständig hergestellt bin und Die c gesund bin, was ich hiemit wahrheitsgetreu bestätige kann daher diesen ausgezeichneten Ligueur Jedermann Bremer 8 A und allen Magenleidenden zur Kenntniß bringe und bestens empfehlen. 7 Icherungsban 8 diesen ächten Magenliqueur Jedermann bestens empfehle. Zwiefaltendorf, 23. Juli 1880. 1 D* el sl Els pe in Westfalen, 24. Mai 1880. f ö Joh. G. Brunner. ö Vebe übernimmt tinen l Joh. Becker, Schneidermeister. 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