6. ihe bell. t Leden und Frau. ader dar Walter. tzen 1 hler Antrag eingebracht: Die Regierung wird ersucht, 37 N 7 ö Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und N ———— kind austatt der seitherigen 16 Kreisbauaufseher— Dienstag den 8. November. 2 * 1 132. 0 Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. 5 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 1 — Letreffend: Die Beiträge zur Kreiskasse für 1884/82. Das Großherzogliche Kreisamt Da noch viele Gemeinden mit Zahlung fir 1881/82 zurückstehen, so bringen wir unsere 1 4 Adam Metz von Weschnitz, früher Schneidergeselle dahier und Caspar Schäfer, Dienstknecht lich dahier einzuliefern. 4 Friedberg am 2. November 1881. Um Auskunft über den dermaligen Aufenthaltsort des Benedict Haafner aus Mainz, seiner Bad⸗Nauheim, wird ersucht. Friedberg am 30. October 1881. Wegen Bettels bestraft: Johannes Eifert von Holzmühl, Amtlicher Theil. Friedberg an die Großherzoglichen der zweiten Hälfte des Beitrags zur Kreiskasse, Verfügung vom 30. Juni l. J. Dr. Braden. Ausschreiben. Großherzogliches Amtsgericht Herzberg Ausschreiben. Stephan Feuzner von Kirchheim bei Marburg, Heinrich Pr des Christian Nieß von Herchenhain, des Michael Muller von Friedberg am 4. November 1881. Bürgermeistereien des Kreises. ja sogar noch mehrere mit dem ganzen Beitrag — Oberhessischer Anzeiger Nr. 78— hiermit in Erinnerung. von Berfa sind im Betretungsfalle gefäug— Friedberg. Ku. Hohenstein, Hülfsgerichtsschreiber. Zeit Metzgerbursche bei Alex. Schimpf in Der Großherzogliche Amtsanwalt. J. V.: Bücking. inz von Wirtheim.— Die Aufenthaltsorte des Orb sind unbekannt und zu ermitteln. 1 Deutsches Reich. Darmstadt. In dem neuen Etat sind unter der Rubrik„Localbaubeamten“ 13 Kreis— Haumeister(gegen seither 15) mit einem Ge— haltsbezug von 47,300 M.(gegen das vorige Budget weniger 6100 M.) vorgesehen; ebenso gehalte jetzt deren nur 14 im Betrage von 19,800 M.(— 2800 M.) vorgesehen worden. Dagegen werden fuͤr zwei Wasserbauinspectoren Gehalte von 4400 M., für zwei Wasserbau⸗ meister solche von 2800, resp. 3300 M. und für zwei Dammmeister solche von durchschnitt— lich je 1400 M. angefordert. — In der zweiten Kammer wurde folgender unter thunlichster Beschleunigung einen Gesetz— entwurf einzubringen, in welchem unter Abän— derung der einschlägigen Bestimmungen in der Verfassung, dem Wahlgesetze und dem Gesetze, betr. die Wahlkreiseintheilung, die folgenden Grundsätze in das öffentliche Recht Hessens ein— geführt werden: 1) Es mögen die Abgeordneten nicht mehr durch Wahlmänner, sondern direct von den Urwählern gewählt werden. 2) Die Bestimmung, daß das Wahlrecht auch von der Bedingung abhangig gemacht wird, daß der Wähler mit Zahlung seiner Einkommensteuer nicht im Rückstande sei, möge in Wegfall kom— men. 3) Der Unterschied zwischen Vertretern der Städte und des flachen Landes möge auf— gehoben und das Land unter Zugrundlegung einer bestimmten, für alle Bezirke möglichst gleichen Seelenzahl in so viele Wahlbezirke ein— getheilt werden, als Abgeordnete zu waͤhlen sind, so zwar, daß auf jeden Wahlbezirk ein Nidder und Nidda ausarbeiten zu lassen; 2) mit Preußen in Unterhandlung zu treten und die Maßregeln zu ergreifen, welche geeignet sind, die seit Jahren bestehende und schwer empfun⸗ dene Calamität der Ueberschwemmungen der Nidder und Nidda im Interesse der Volkswohl— fahrt zu beseitigen. In den Motiven wird ins⸗ besondere hervorgehoben, wie das Project der Regulirung nur durch staatliche Intervention, und da die betreffenden Flüsse auch preußisches Gebiet berühren, nach Verständigung mit Preußen ausführbar sei. Auch ist bemerkt, wie die Re— gierung schon auf dem vorigen Landtage ihre Bereitwilligkeit zu energischer Abhülfe erklärt habe. — Postpersonalnachrichten. Ernannt sind: die Obertelegraphen-Secretäre Hadank in Darm⸗ stadt und Paschburg in Mainz zu Telegraphen— Directoren. Angestellt wurden: der Postprakti— kant Schwarz in Mainz als Postsecretär und der Postassistent Volk in Reichelsheim(Oden⸗ wald) als Postverwalter. Versetzt sind: der Postverwalter Leibfried von Biblis nach Groß— Umstadt und der Telegraphen-Assistent Maurer von Oppenheim nach Mainz. Gestorben ist: der Postmeister a. D. Graul in Mainz. — Der prakt. Arzt Dr. Willmann zu Wald⸗ Michelbach wurde zum Kreis⸗Assistenzarzt für den Kr. Heppenheim mit dem Amtssitze in Wald⸗ Michelbach ernannt. Berlin. Stöckers Absetzung ist, wie das „Fr. Journ.“ erfährt, durch die gemeinsamen Bemühungen des Kronprinzen und des Fürsten Bismarck beschlossene Sache. — Der„Reichs-Anzeiger“ publizirt die Einberufung des Reichstages zum 17. November. Wilhelmshafen. S. M. S.„Moltke“, 16 Geschütze, Commandant Capt. zur See Pirner, Abgeordneter kommt. Ferner wurde der Antrag eingebracht, die Regierung um eine Gesetzesvorlage zu ersuchen, welche das durch eine Reihe von Gesetzen normirte Civildiener-Wittwen-Institut 1 in einheitlicher Weise neu regele. Der bei Eröffnung des Landtags einge— brachte Antrag auf Regultrung der Nidder und Nidda liegt jetzt im Druck vor. Wir ersehen daraus, daß er die Regierung ersucht haben will: 1) durch die Culturtechniker Pläne und Kostenvoranschläge in Betreff Regulirung der ist am 17. September c. in Callao eingetroffen. Eberswalde, 4. Nov. Der Kaiser traf, von dem Kronprinzen, den Prinzen Karl, Wilhelm und Heinrich, dem Großherzog von Mecklenburg— Schwerin und dem Prinzen August von Würt— temberg begleitet, heute Abend mittelst Extrazugs hier ein, wurde auf dem festlich geschmückten völkerung zu Wagen die Reise zur Jagd nach Hubertusstock fort. Auf dem Wege dahin wurde von Fackelträgern Spalier gebildet. Fulda. Der aus katholischen Kreisen gut bediente„Kasseler Tages-Anzeiger“ benennt den Domcapitels-Assessor Dr. Braun in Fulda als Candidaten für den Bischofsstuhl von Paderborn. Dresden, 3. Nov. Die Königin hat die Nacht gut geschlafen. Das Fieber hat etwas abgenommen.— Die am 6. September d. Is. vertagte Ständekammer ist heute wieder zu— sammengetreten. — 5. Nov. Zweite Kammer. Bebel inter⸗ pellirt den Minister des Innern über den Be— lagerungszustand von Leipzig. Dieser erwiedert: Bebels Wahl sei noch zweifelhaft, deßhalb zieme ihm mehr Maͤßigung. Die Regierung schulde Rechenschaft nur dem Reichstage. Die sächsische Regierung sei sich bewußt, daß die Social— Demokratie nur den Umsturz des Thrones wolle, die Verwandlung des persönlichen in gemein— sames Eigenthum, die Austreibung aller Religion bezwecke. Sie scheue zur Vollführung dieser Zwecke kein Mittel; deßhalb muͤsse die Regier⸗ ung die Social-Demokratie bekämpfen. Der Minister motivirte darauf die über Leipzig ver— haͤngte Maßregel, welche der offentlichen Ver⸗ hoͤhnung aller Autoritaͤt ein erfreuliches Ende bereitete. Die Verantwortung der Nachtheile, die aus dieser Maßregel entspringen, falle auf die Agitatoren zurück, die trotz aller Warnung stets ihr Getriebe fortsetzten. Karlsruhe, 5. Nov. Der Großherzog ist seit Mittwoch bedenklich am Fieber erkrankt; er liegt zu Bette. Es ist noch fraglich, ob er die Kammern persönlich eroͤffnen wird.— Der„Staatsanzeiger“ bringt die Einberufung der Stände auf den 15. November. Acht Mitglieder und der Präsi⸗ dent der ersten Kammer sind vom Großherzog ernannt. München, 4. Nov. In der Kammer be⸗ gründet Luthardt den Antrag zur Aufhebung der Simultanschulen. Der confesstonelle Friede sei hierdurch gestört. Der Cultusminister Lutz Bahnhöfe von den Spitzen der Behoͤrden em- widerlegt den Antrag, entwickelt die Nothwen— pfangen und setzte nach kurzem Aufenthalte unter digkeit der Schulverordnung von 1873 und N05 i er seit dem An— den Jubelrufen der zusammengestromten Be⸗ klaͤrt, daß er von allem, was 1 —.————.——— —— e —— tritt seines Amtes gesagt, Nichts zurücknehme. Der Abgeordnete Born greift das Ministerium wegen seines kirchenfeindlichen Geistes an und der ungenügenden Energie bei der Vertretung der Selbständigkeit Bayerns. Die ganze Rechte des Hauses vertrete in diesem Antrag die For— derung des Rücktritts des Ministerium's Lutz. Wolle dieses den Willen des Landes befolgen, dann müsse es zurücktreten. Der Cultusminister erwiederte, er habe noch immer die Pflicht zu blei— ben, bis der ihn abrufe, der ihn hergesetzt. In Bayern sei nur ein solches gemäßigtes Regiment möglich, wie er seit 12 Jahren es zum Aus— druck bringe.— 5. Nov. Der Antrag Luthardts, die Aufhebung der Simultanschulen betreffend, wurde mit 85 gegen 63 Stimmen angenommen. — 6. Nov. Der Vorstand des königlichen Cabinets, Ziegler, war in der Sitzung der Abge— ordnetenkammer, in welcher über die Simultan— schule verhandelt wurde, und stattete nach den Reden von Luthardt und Rittler Bericht an den König ab. Es geht das Gerücht, Minister v. Lutz habe seine Entlassung bereits eingereicht. — Der„A. A. Z.“ zufolge ist der bisherige Internuntius in Brasilien, Angelo di Pietro, zum Nuutius in Munchen designirt. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Das Armee— Verordnungsblatt veröffentlicht das vom Kaiser am 24. October genehmigte provisorische Wehr— Gesetz für Bosnien und die Herzegowina. stehenden Veränderungen in der diplomatischen Vertretung Oesterreichs: Der Minister-Residentf aufgelöst. 9 0 von Belgrad geht nach Dresden; der Botschafts— — Beim irischen Landtribunal sind nunmehr bereits 16,000 Gesuche um Fixirung der Pacht— gelder eingereicht worden. Die Budget-Com— mission genehmigte die Vorlage über die Con— vertirung der Staatsschulden und die Ermäch— tigung zur Unterhandlung mit den Inhabern der Staatspapiere. Der Finanzminister erklärte in der Budgetkommission des Congresses, die Con— vertirungsoperation der Staatsschuld sei ge— sichert. Die Commission nahm sämmtliche Finanz— projecte des Finanzministers an. wurde getödtet, vier verletzt. 5 f Hamburg. Das deutsche Schiff„Hugo“, mit Kohlen von Neweastle nach St. Francisco unterwegs, wurde am 9. August im 420 südlicher Breite und 870 westlicher Länge in brennendem Zustande verlassen. Das Rettungsboot mit dem Capitän, dem Zimmermann und 7 Matrosen, die alle furchtbare Entbehrungen erlitten lein zehnter Mann starb vor Erschöpfung) erreichte schließ⸗ lich Chili, nachdem es 800 See-Meilen in 9 Tagen zurückgelegt hatte. Der Rest der Mannschaft, 9 an Zahl, welche das brennende Schiff in zwei Booten ver⸗ ließen, ist verschollen. Wunstorf, 1. Nov. In vergangener Nacht wurden zwei goldene Kanonen, welche sich auf der Festung Wil⸗ ½ Meile von Hannover, eine Explosion. Das alte und das neue Laboratorium flogen in die Luft; ein Arbeiter Italien. Rom, 4. Nov. in ähnlicher Sendung schon einmal in Rom. des Nischani Imtiaz-Ordens mit Stern und Brillanten. Die Decoration wird durch einen außerordentlichen Gesandten, einen Mufschir, nach Berlin gebracht werden. 14. November an Griechenland zu übergeben. Serbien. 171 helmstein im Steinhuder Meer befanden gestohlen. Wie . 70 7 1 5 Der irische wir hören, soll einen Beamten ein großer Theil der Deputirte Evrington ist in einer speciellen Schuld treffen. 1 b a 5 Der Diebstahl steht wohl einzig in seiner Mission der englischen Regierung bei dem Vatican Art da und erregt hier allgemeines Aufsehen. Alle ine en. Er 5 nehreren Monaten Polizeiorgane der Umgegend sind in Thätigkeit. eingetroffen. Er war vor Feere Reval, 5. Nov. Der Rigaer Dampfer„Alexan⸗ 15 N ö der II.“ konnte auf seiner Fahrt nach Petersburg des Türkei. Constantinopel. Der Sultan ver“ Eises halber Kronstadt nicht erreichen. Er kehrte deß— lieh dem Kaiser Wilhelm den Groß-Cordon halb nach Reval zurück, um zu löschen. 10 Thaler-Loo — 5. Nov. Alle europäischen Commissäre Wit 1000 Thlr. n N 915 N 129,037, mit 60 Thlr. Nr. 56,3666 105,124 142,371 sind heute nach Volo gereist, um Volo am 150,22, mit 35 Thlr. N 44,66 64,311 94,534 96,078 123,216 132,751 Verloosungen. Stockholm, 1. Nov.(Schwedische 10 Thaler⸗Loose.) Bei der heute begonnenen Ziehung der Schwedtschen se wurden folgende Nummern gezogen: „Nr. 148 281, mit 150 Thlr. Nr. 35,202 136,006 151,632 174,347 107,07 Die Erhebung der bisherigen diplomatischen Vertretung Oesterreichs in Belgrad zur Gesandtschaft wird nach einem Telegramm des„Berl. Tgbl.“ mehrfach dahin gedeutet, daß die Erhebung Serbiens zum j„ 8 irt di„ Königreich nahe bevorstehe. er gel die kevor⸗ Ge ad Athen. Die Kammer ist Die neuen Wahlen sind auf den 1. Januar, der Zummentritt der Kammer auf rath Kosjek in Konstantinopel ist zum General— den 30. Januar bestimmt. Consul für Alexandria ernannt; Schöffer ist zum Gesandten für Washington, Seiller, Bot— schaftsrath beim Vatican, zum Gesandten von Rio Janeiro ernannt. Der Gesandte Schreiner in Rio Janeiro ist pensionirt. von Biegeleben, Botschafts⸗Secretär in London, ist zum General— Consul in Sofia ernannt. — 5. Nov. Der Budget⸗Ausschuß der öster— reichischen Delegation nahm die Forderung für die Berittenmachung der Hauptleute an. Lemberg. In den letzten Tagen passirte der sechste Transport russischer nach Amerika emi— grirender Juden die Stadt Brody. Der Traus— port zählte 240 Köpfe. Frankreich. Paris. Die„France“ läßt sich aus Berlin telegraphiren, daß eine Entrevue zwischen Gambetta und Bismarck in Berlin be— vorstehe. Diese Nachricht soll aus dem Kanzler⸗ amte stammen. — 3. Nov. Die Kammer wählte Philippo— teaux, Deves, Lepere und Spuller zu Vice⸗ Präsidenten, Mahy, Madier-Montjau und Margaine zu Quästoren, Legouidec, Armez und Sarrieu zu Secretären.— 4. Nov. Brisson übernahm heute den Vorsitz. Er theilte mit, daß er drei Interpellationen über Tunis er— halten habe. — Albert Grevy, Generalgouverneur von Algerien, hat um seine Entlassung nachgesucht. — 5. Nov. In der Kammer gab Ferry Antwort über die Interpellation wegen Tunis. Er wies die Verleumdungen gegen Roustan zurück und erinnerte an die Ursachen, welche die Expedition nach Tunis veranlaßten, vor Allem an die Nothwendigkeit, Algier zu schützen. Dies war die Politik aller früheren Regier⸗ ungen. Ueberdies hat die Kammer die Expe⸗ dition und den Vertrag vom 12. Mai gebilligt. Das Protektorat war die unvermeidliche Lösung. Ferry widerlegte die Einwürfe, daß die Expe⸗ dition den Verlust von Allianzen, die Unordnung der Armee herbeiführte. Amagot(von der Linken) griff das Ministerium an. Darauf wurde die weitere Discussion auf Montag vertagt. Großbritannien. London. Der Lord⸗ kanzler von Irland hat seine Demission ein— gereicht. Derselbe wird durch den jetzigen Aus Stadt und Land. 200,439 228,925, mit 25 Thlr. Nr. 2,407 1,056 21,167 21,558 3,106 51,113 55,559 69,469 92,758 101,709 185,391 118,262 136,399 144,526 148,300 157,642 193,224 210,468 231,277. 3½ pCt. vormals Naussauisches Anlehen von 1837. Ziehung vom 15. October 1881. Lit A. Nr. 1585 136 185 224 258 302 456 491 691 750 938 967 996 1016 114 277 381 451537 792 805 872 988 2120 161 u fl. 100. Lit. B. Nr. 93 150 192 239 268 309 336 467 496 553 595 645 684 688 731 814 882 964 a fl. 200. Lit. O. Nr. 7 23 145 190 214 263 267 398 399 422 468 475 483 632 693 762 777 838 843 982 987 à fl. 300. Lit. D. Nr. 56 100 164 171 235 290 309 425 433 568 585 652 680 712 779 889 901 946 à fl. 400. Lit. E. Nr. 104 107 125 183 281 Ackerbauschule mit 26 Schülern eröffnet. Bad⸗Nauheim im Burck'schen Saale dahier statt. schaftsbericht und Bericht über den II. deutschen Thier— 174 185 201 schutz Kongreß in Wiesbaden. Rechnungsablage für 1880; 633 641 697 Kassenbericht für 1881 und Voranschlag für 1882. Ueber 300 481 505 das Halten der Vögel in der Gefangenschaft, Vortrag 157 240 254 des Oberpfarrers Müller aus Alsfeld. Statutenmäßige 227 229 272 Erneuerung des Ausschusses. Anträge des Auschusses: 2 175 515 a. Ernennung von Ehren-Mitgliedern Verleihung von i Eherndip komen und Prämien; b. Beitritt zum„Verbande 93 190 200 229 à fl. 1000. Heimzahlung am 1. Aug. 1882. J. Friedberg, 2. Nov. Heute wurde die hiesige 292 334 358 443 444 532 593 678 688 762 767 806 837 845 937 986 1023 79 180 201 286 463 651 655 W. Friedberg. Nächsten Mittwoch, Nachmittags 693 694 729 760 849 940 9⁴² 2117 127 144 167 234 2 Uhr, findet eine Conferenz des Bezirkslehrer-Vereins[à fl. 500. Lit. F. Nr. 110 164 167 287 350 361 460 511 597 661 730 735 871 950 994 1023 30 90 145 S. Darmstadt. Die diesjährige(IX.) General- 180 253 341 445 454 459 518 556 6⁴⁰ 675 768 865 versammlung des Thierschutz-Vereins für das Großh. 871 876 924 2048 79 100 192 197 à fl. 1000. Heim⸗ Hessen wird Mittwoch, den 9. November in Gießen, im zahlung am 1 it 915 Saale des Gasthofes zum Einhorn, Nachmittags 2 Uhr, 80 151 275 289 343 390 424 478 533 704 715 741 abgehalten werden, wozu alle Mitglieder des Vereins 829 942 981 1147 208 213 263 299 387 397 437 509 und Freunde der Thierschutzsache eingeladen sind. Nach— 547 627 664 695 705 808 949 951 2027 97 185 stehend theilen wir die reichhaltige Tagesordnung mit, a fl. 100. Lit. B. Nr. 8 157 269 274 445 448 491 woraus ersichtlich ist, in welch reger Weise der Verein 609 665 769 821 972 982 u fl. 200. Lit. C. Nr. 55 die Erreichung seiner Zwecke anstrebt. Als Gegenstände 10 192 217 239 501 508 517 653 805 871 960 u fl. 300. der Verhandlung sind festgesetzt: Protokoll der VIII. Gene-[Lit. PD. Nr. 72 95 104 234 336 305 360 524 569 594 ralversammlung und geschäftliche Mittheilungen. Rechen⸗ 730 778 880 909 950 u fl. 400. Lit. E. Nr. 127 162 Februar 1882. Lit. A. Nr. 10 17 36 260 264 327 402 477 573 582 607 616 765 577 260 309 995 560 823 849 923 973 1093 124 156 249 632 639 727 816 974 982 991 2136 à fl. 500. Lit. F. Nr. 4 16 56 105 406 509 568 582 653 756 763 777 1072 137 175 193 221 263 273 32³ 599 710 725 729 817 835 2022 43 der Thierschutz- Vereine des deutschen Reiches“; e. Ein⸗ gabe an das Großh. Ministerium, betreffend: Gesuch um Erlaß eines Polizeireglements in Bezug auf die Benutz⸗ selben, Vortrag des Vereinsschriftführers Dr. Schäfer aus Darmstadt. Anzeige bei dem Amtsgericht zu Grünberg, begab sich desselben zwei Individuen verhaftet worden. Allerlei. klaffende Wunde vor, die anscheinend von dem Schlage siebenziger Jahren stehenden Manne begangen zu sein. Generalanw aw ersetzt werden. bis 1., Wei bis 20 Pf. Hannover, 4. Nov. Heute Nachmittag erfolgte 30 Pf., in dem Laboratorium der Zündhütchenfabrik bei Bornum, 30 Pf., Handel und Verkehr. Friedberg, 5. Nov. Wochenmarkt. Butter kostete per ung der Hunde als Zugthiere. Vorzeigen von Modellen: Pfd. M. 0.90 4.00, Eier 1 St. große 8 Pf., 2 St. Nistkästen, Kippwagen, Maulkörbe ꝛc. und Erklärung der- kleine 15 Pf. Gießen, 5. Nov. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 0.95—1, Eier 1 St. 7 Pf., 2 kleine St. 00 Pf., Ruppertenrod. Am vergangenen Donnerstag, bei] Käse per Stück 4—8 Pf., Tauben das Paar 50—65 Pf., Gelegenheit des hiesigen Marktes, wurde in Folge eines Hühner per Stück M. 0.80— 1.50, Hahnen per Stück geringfügigen Streites ein hiesiger Einwohner auf dem M. 0.60 0.90, Enten per Stück M. 1.501. 70, Gänse Heimgange aus dem Wirthshause, von drei Personen per Pfund 45 überfallen und gestochen. Obgleich anfangs die Sache Kuh und Rt nicht so gefährlich aussah, traten doch später Umstände] Hammelfleisch 5060 Pf., Schweinefleisch 62— 64 Pf., ein, die der Befürchtung Raum gaben, daß das Leben Kartoffeln 100 Kilo M. 3.00 4.00, Zwiebeln per Etr. des Verletzten auf dem Spiele stehe. Auf desfallsige M. 7.—8., Weißkraut 100 St. M. 4.50 8.50 Frankfurt, 5. Nov. Marktbericht. Heu kostete der Richter an Ort und Stelle und sind auf Anordnung per Centner M. 4— 5., Stroh M. 4. Butter 50 Kg. 90 M., im Detail 1. Qual. M. 1.20, 2. Qual. M. 1.10. Kartoffeln 200 Pfund M. 4—5. Blumenkohl M. 0.50 ökraut das Stück 10—12 Pf., Rothkraut 15 Kohlrabi 3—5 Pf., Wirsing 10—12 Pf., Cassel, 4. Nov. Der Israelit Rosenberg, ein gut Endivien 10 Pf., Ochsenfleisch 6070 Pf., Kuh- und situirter und angesehener Handelsmann, begab sich am Rindfleisch 40— 55 Pf., Schweinefleisch 70— 80 Pf, Sonntag Abend spät auf den Heimweg von Zwergen Hammelfleisch 35— 55 Pf., Kalbfleisch 40— 55 Pf., nach Niedermeiser. Dort ist er nicht angelangt. Am Hahn M. 1— 1.60, 1 Huhn M. 0.90 1.50, Taube 50 anderen Morgen wurde nicht weit vom Dorfe Zwergen bis 60 Pf., der Leichnam desselben etwas abselts vom Wege unter 80 Pf. das Pfd., Kartoffelkraut aufgefunden. Am Kopfe fand sich eine bis 3.50. Manz, 4. Nov. Marktpreise. Kartoffeln 100 Kilo mit einer Axt herrührt. Uhr, Börse und Werthgegen-[ M. 4.50— 5.50, Heu per Ctr. M. 3.25 3.50, Stroh stände fand man bei dem Leichnam; es scheint also kein] per Ctr. M. 4.30— 4.60, Butter ½ Kilo M. 1.00— 1.10, Naubmord, sondern ein Racheakt an dem alten, in den Butter in Parthten 85— 95 Pf., Eier/ Hundert M. 1.70 bis M. 1.90, Handkäse 5— 8 Pf., Rothkraut 20 bis Weißkraut 12— 14 Pf., Blumenkohl 25 bis Wirsing 4— 5 Pf., Zwiebel ½ Kilo 9 bis 258 Pf., Ochsensleisch 64—00 Pf. per Pfd., ndfleisch 46—50 Pf., Kalbfleisch 44— 48 Pf., Ente M. 2.50—3., Gans M. 4—8., Reh Feldhuhn M. 1.5080, Hase M. 3 Der bei hebel,s. Jbellalend — 2 VBegen gabltag a 13 Friel 1 U 6s n Ge 2763 5 soll eln di I hnger Fe Versteigert Pette Da de Mühlenwe hinsichtlic st, so soll Geeign Oferten Frie! an Die sonstige! stadt de 4 Uhr, Juse Fri 768 S 3769 2 Drainage Oemarkur Machmitte in Accord Frie Ober ö . A ͤͤ—— 6 7 75 10 Pf., 1 Gans M. 4.50— 5.50, 1 Ente M. 2.— 2.50, 1 Hahn M. 1.00— 1.70, 1 Huhn M. 1.00— 1.70, 1 junge Taube 45—50 Pf., 1 Feldhuhn M. 0.00— 0.00, 1 Hase M. 3.— 3.25— Frucht⸗Markt. Waizen hiesiger M. 25.— 25.50, fremder M. 24.75— 25.75, amerikanischer rother Winterwaizen M. 00.00— 00.00, Roggen, hiesiger und franz., M. 21.20— 21.40, Gerste, pfälzer, M. 19.40 bis 19.75, Franken M. 20.20— 20.50, Hafer eff. M. 16.00 bis 17.25, Reps M. 28.25— 28.75, Rüböl fest eff. ohne Faß M. 29.90— 30, per Oetober mit Faß M. 30.7500. — Viehmarkt. Ochsen 1. Qual. M. 64., 2. Qual. M. 58—62, Kühe 1. Qual. M. 56., 2. Qual. M. 45. bis M. 50., Kälber das Pfd. 50 Pf., Schweine das Pfd. 60-64 Pf. Literarisches. Der bei J. Lang in Tauberbischofsheim erscheinende Hebel's Rheinländischer Hausfreund(Aechter vergriffen, so daß der Verleger zu einer Zeit, in welcher Hebelkalender) für 1882 war im September bereits andere Kalenderverleger ihren Kalenderdruck beenden, mit Pfe nnig⸗Sparkasse. dem Neudruck beginnen mußte. Den beispiellosen Er⸗ folg verdankt der Aechte Hebelkalender seinem trefflichen Sammelstellen. Einlagen. Betrag. A Wufehe Ausstattung. Die zweite Auflage M. Pf. — die beste Empfehlung für einen Kalender— ist uns 7 unterbreitet. Möge auch in ihr des e e Uebertrag vom 29. Oet⸗ 15375 7812 75 sich lohnen! 1. C. Bindernagel.. 49 31 10 2. W. Bernbeck. 149 72 65 3. Ph. Billau. 1 12⁴ 68 30 Geld⸗Cours., 85 48 75 Frankfurt am 3. November 1881. 5. H. Flaschenträger. 10⁵ 64 25 20 ⸗Frankenstücke M. 16 17—21 15887[8097 80 do. in ½„„ e NB. Uebertrag Einleger 842. Englische Sovereign s.„% 20 32—37 Neue Einleger 75 Russische Imperiales.„„. 16 68— 73 Gesammt⸗Einleger 849. Ducaten. 45„ 9 55—61 Friedberg den 5. November 1881. „ al marco.„ 9 56—61 Haupt⸗Sammelstelle: Dollars in Golde.„ 421—25 Vorschuß- und Credit⸗Verein, e. G. Bekanntmachung. Wegen Verhinderung des Stadtrechners fällt der Zahltag am 8. November l. J. aus. Friedberg den 7. November 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. eib. N„roi Faselochs-Versteigerung. 3763 Freitag den 11. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, soll ein der hiesigen Gemeinde gehöriger, sehr fetter und junger Faselochs auf dem Rathhause dahier meistbietend versteigert werden. Petterweil den 3. November 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Petterweil. Berges. Bekanntmachung. * f Da der seitherige Unternehmer zur Herstellung des Mühlenwehres in Ober-Mörlen seinen Verpflichtungen hinsichtlich der Vollendung ꝛc. ꝛc. nicht nachgekommen ist, so soll die Fertigstellung anderweit vergeben werden. Geeignete Bewerber wollen deßhalb umgehend ihre Offerten an den Unterzeichneten einreichen. Friedberg den 6. November 1881. Der Culturingenieur Völzing. 3762 3767 1 8— Bekanntmachung. Die Herstellung einiger Entwässerungsgräben, sowie sonstige Planirungsarbeiten in der Gemarkung Ilben⸗ stadt sollen Samstag den 12. November, Nachmittags 4 Uhr, an Ort und Stelle in Accord gegeben werden. Zusammenkunft an der Fluthbrücke bei Ilbenstadt. Friedberg den 6. November 1881. Der Culturingenieur Völzing. 1 Bekanntmachung. 3769 Die Anfuhr der Röhren für Ausführung der Drainage in Flur V, VI, VII, VIII und IX in der Gemarkung Bönstadt soll Montag den 14. d. Mts., g Nachmittags 3 Uhr, in dem Gemeindehause zu Bönstadt in Accord gegeben werden. Friedberg den 6. November 1881. Der Culturingenieur f Völzing. 2—— K— Kapital Aufnahme. Die Gemeinde Ober-Florstadt beabsichtigt ein Kapital von 5 6000 Mark zu 4% Zinsen zur Entwässerung der Gemarkung Ober⸗Florstadt aufzunehmen. Lusttragende wollen sich bei unterzeichneter Stelle melden. Ober⸗Florstadt am 3. November 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Florstadt. 3759 Dauernheim. Vorräthig bei Carl Bindernagel in Friedberg und Bad⸗Nauheim: Regeln und Wörterverzeichniß für die 5 Deutsche Nechtschreibung. In den Schulen des Großherzogthums Hessen eingeführt durch Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz. Preis 15 Pf. erg mann's 2938 Cheerschwefel-Seife, bebeutend wirksamer als Theerselfe, vernichtet sie unbe— dingt alle Arten Haut-Unreinigkeiten und erzeugt in lürzester Frist eine reine, blendend weiße Haut. Depot à Stück 50 Pf. bei Apotheker Lien. Trauben-Grust-Sytrup mit Fenuchelhonig, bestes und billigstes Hausmittel gegen Husten, Heiserkeit, Hals- und Brustschmerzen. In Flacons à 50 Pfennig, 1 und 1½½ Mark. 140 J. A. Windecker, Hof-Lleferant. Im Verlag von W. Kitzinger in Stuttgart ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen, in Friedberg durch Carl Bindernagel: Alles mit Gott! Eveangelisches Gebetbuch für alle Morgen und Abende der Woche in vierfacher Abwechslung, für die Fest- und Feiertage, für Beichte und Communion, sowie für besondere Zeiten und Lagen, von: Luther, Mus eulus, Habermann, Arnd, Seriver, Lassenius, Spener, Neumann, Arnold, Franke, Schmolk, Stark, Tersteegen, Storr, Roos und vielen andern Gottesmännern. Achtunddreißigste Auflage. 416 Seiten. Oktav. Mit einem Stahlstiche. Eleg. geb. ohne Goldschnitt Preis M. 2.60. Eleg. geb. mit Goldschnitt und Goldverzierung Preis M. 2.80. Pracht-Ausgabe auf Velin in feinstem Kalbslederband M. 5.50. Wenige Jahre sind seit dem ersten Erscheinen dieses vortrefflichen Buches verflossen. In dieser Zeit hat es sich in mehr als hunderttausend Exemplaren über alle Länder deutscher Zunge verbreitet und ist Vielen ein reicher, unerschöpflicher Quell wahren Trostes geworden. — Es enthält eine mannichfache Auswahl ächt evangelischer Kerngebete für jede Zeit und jedes Verhältniß, wie solche in keinem andern Gebetbuche vorhanden sind, so daß in demselben jeder Gläubige Erbauung und Beruhigung in allen Wechselfällen des Lebens finden wird.— Die Verlagshandlung war bemüht, auch das Aeußere dieses Buches— dem gediegenen Inhalte desselben entsprechend— herzustellen und ist es ihr gelungen, der neuen Auflage eine solch elegante Ausstattung zu geben, daß sie sich hauptsächlich auch zu„Fest- und Com mu niongeschenken“ für jedes Alter und für alle Stände eignet.— Regenschirme, von den billigsten bis zu den feinsten Sorten, in Seide, Zanella und Alpaka, in großer Auswahl zu reellen Preisen bei K. Friedrich. 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Langhe Auslandes, unter Zusicherung promptester, billigster u, gewissenhaftester Bedienung; obs i V st 1 mit ihren auf langjährigen Erfahrungen sich bastren- ersteigerung. den Rathschlägen in Insertious angelegenheiten zur Verfügung. Bei grösseren Aufträgen wird der Dienstag den 8. November, Nachmlttags 2h, höchstmögliehste Rabatt bewilligt. Ausführ- läßt der Unterzeschnete auf dem Rathhaus zu Butzbach liche Zeitungseataloge und Kosten voran- sein am Marktplatz gelegenes Haus(in welchem seither schläge gratis. eine Schmiedegeschäft betrieben wurde), das sich jedoch auch zu jedem anderen Geschäfte eignet, freiwillig ver steigern. Butzbach den 4. November 1881. Wilhelm Vogt. v 126 125 Ein Kaufmann Seidene Umknöpftücher K Foulards 252 in den schöonsten Farben billigst bei K. Friedrich. 1 1 1 2 5 ur Vermeidung von Mißdeutungen erklären wir hiermit öffentlich, daß Herr Dr. Schröder 4 Carl Bindernagel in Friedberg ict vorräthig: 1 18⁰¹ in seiner wohl besser nicht vom„Reformationsfeste“ datirten Erklärung zum dritten Mal Ves alten Schäfer Thomas— die Wahrheit verläugnet hat und weisen ihm solches auf Grund seiner eigenen schriftlichen seine dreiunddreißligste Erklärungen hiermit nach: 7 Herr Schröder behauptete in der Wählerversammlung auf dem Selzerbrunnen, offenbar 1 Prophezeihung behufs Gewinnung der Landbevölkerung, daß er im Reichstage für die Kornzölle für die Jahre 1882 und 1883. gestimmt habe und wiederholt dies in seiner schriftlichen Erklarung vom 26. October, nachdem Preis: 12 Pfennig* ihm in einem Flugblatte vorgeworfen worden war, absichtlich die Unwahrheit gesagt zu haben. N 7 N 7 In seiner genannten Erklärung gibt Herr Schröder zu, bei der ersten und zweiten Lesung en 4 eu 7 der Kornzoͤlle nicht mitgewirkt zu haben, er bemerkt aber weiter, daß bei der dritten Lesung In bedruckten Manillas 171 die Mehrzahl seiner damaligen Parteigenossen für jene Zölle Reden gehalten und demgemäß Complete Vorhänge, gestimmt habe und faͤhrt dann wörtlich fort:„so habe ich in der dritten Lesung für die bis 2 Bahnen-Ueberhang, mit Halter and Fransen von— unveränderte Genehmigung des von der Regierung vorgeschlagenen Kornzolles gestimmt“.— M. 13.50 an, Gee einspalte In seiner Erklärung vom 31. v. Mts. sagt aber derselbe Herr Schröder, daß diese Regier— i 7 in denselben Annoncen! ungsvorlage,(für welche er nämlich gestimmt haben will), gar nicht zur Abstimmung Tisch. und Bettdecken 0— gebracht worden sei.— Damit ist aber zweierlei nachgewiesen, nämlich 3765 V II. nnn 1) daß Herr Schröder niemals für die Kornzölle gestimmt hat, 2) daß die Vorlage, für welche Herr Schröder in dritter Lesung gestimmt haben will, C 1 9 überhaupt nicht zur Abstimmung gelangte. U kul- Tel, Die dritte Unwahrheit liegt darin, daß Herr Schröder das beschämende Geständniß sfentliche seines Unrechtes in eine solche in Worte gewickelte Form gepreßt hat, daß es für die weniger Pendules und Regulateure, N 6 informirte oder voreingenommene Masse den gegentheiligen Effect hervorbringen sollte. Die silberne Gegenstände zu Hochzeits ⸗Geschenken. Auslegung, Herr Schröder habe wenigstens für die Kornzölle gesprochen oder dafür L. Hanau,, stimmen wollen, ist ausgeschlossen, denn das hieße Herrn Schröder eine Schülerhaftigkeit 3244 Hof-Uhrmacher und Goldarbeiter. zutrauen, zumal derselbe das Reden für den Zoll und das Stimmen hierfür in der Er— 23 2 2 klärung vom 24. v. Mts. selbst geschieden und das Letztere(also das Stimmen für den Zoll) Holl Poll Häringe r der ausnahmsweise auch ohne Umhüllung behauptet hat.—.. Jeane Für das denkende Publikum, welches trotz der umhüllenden Worte aus den angeführten sper Stück S Pfennig, bei Abnahme von 10 Stück esgabe⸗ Schröder'schen Erklärungen die Bestätigung von der Unwahrhaftigkeit ihres Verfassers heraus-] 2 Pfennig, bei J. A. Windecker, fubriken. gefunden hat, wird dieser Vorwurf an Herrn Schröder haften bleiben, so lange er den 3585 Hoflieferant.— legalen Weg, auf welchem die Wahrheit rüͤcksichtslos constatirt zu werden pflegt, nicht zu 1* 28 2. betreten— 55— nämlich den Rechtsweg. In dieser Beziehung haben die Unterzeichneten 8 Möbelmagazin I. bereits durch ihre vorige Erklärung die volle Verantwortlichkeit übernommen und erscheint es 8 dem gegenüber charakteristisch für die letzte Schröder'sche Auslassung, daß dieselbe ausdrücklich von J. Pfeffer& Metzendorf nur an die Adresse eines Herrn Anonymus gerichtet ist, um an diesem ohne Gefahr Lufthiebe in Friedberg nächst dem Bahnhofe,. IV. zu schlagen, während der näher gelegene bezügliche Inhalt der durch die Unterzeichneten per— große Auswahl aller feineren und gewöhnl. Möbel. sönlich gedeckten Erklärung vorsorglich umgangen wurde. Billigste Preise, reellste Bedienung. Uebrigens würde die Regel, wonach dem Wahlkampfe entsprungene persönliche Aus- Preis-Verzeichnisse gratis und krangco. 0 v einandersetzungen nicht über die Wahl hinaus öffentlich behandelt zu werden pflegen, diesseits! Jede Woche frischen Zunz- Kaffee, ö f befolgt worden sein, wenn nicht Herr Schröder selbst nach der Wahl die„Todten“ neue Rosinen, auferweckt hätte. 8 i 8 3766 Süffert, Amtsrichter. Herzberger, Amtsrichter. Kastanien, Maronen, . Holländische Häringe, Ur i i i ˖ i i WN a obige Annonce nicht mehr als Wahlagitation angesehen werden kann, sondern nur sfrisch angekommen bei N F D als Austrag persönlicher Differenzen erscheint, so glaubten wir, dieselbe unbeanstandet 3674 M. Eckstein. VIlla. aufnehmen zu können, wie wir auch etwaigen Erwiederungen von der anderen Seite gegen die 3755 ID vIIlb. üblichen Annoncengebühren die Spalten unseres Blattes öffnen werden. Die Redaction. Nahmen. Alle Einrahmungen besorgt geschmackvoll und billig die photographische Anstalt von Atelier für Photographie und Klalerei. Caarrssge, 3750 F. Fourier. Vergrößerungen nach kleinen Photographien, welche einer besonderen Retouche bedürfen, übernehme ich nur dann noch auf Weihnachten, wenn solche bis Ende November aufgenommen Kalender 1b 1882 R. sind und leiste Garantie für nur künstlerische Ausführung und genaue Aehnlichkeit. Größere,„ . Landkalender 1 20 Ill. Das Neueste in 1 die, 11 Kopf-Shawls, Kaputzen, Vaschliks,. e eee 70 1; in Friedberg. gestrickten wollenen Halstüchern, Damen⸗Westen und Damenkragen, Seien eee directe Aufnahmen werden noch 14 Tage vor Weihnachten angenommen. Aufnahmen von 15. Kindern sind am Besten von 10—12 Uhr und an Wochentagen vorzunehmen. eee 905 5 Pf. 0 8 1 f** P. F. Schmiliner, Iiof-Pfotograpli, eg bee ou.„, 2756 nächst der Mohren-Apotheke. Bolkskalender des Lahrer 7 f 1 Hinkenden Boten. Al. 1 Ueber Lebensdauer» Lebenserhaltung. a e e, Vortrag des Herrn Professor Dr. Ludwig Büchner in Darmstadt Volkskalender für Hessen⸗ en 1 in der Turnhalle Sonntag den 13. November, Nachmittags 5 Uhr. 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