d Decora⸗ el es. Voffmann. besmazs, Spengler, 60. 2 ů— —. 8.. 1 9* 7 Donnerstag den 8. September. Oberhessischer Anzeiger. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Krtisblatt für den Kreis Friedberg. Die einspaltige Petitzeile, wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. An die Bewohner der Stadt Friedberg ö Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben den Unterzeichneten beauftragt, den Bewohnern der Stadt seinen allerhöchsten Dank für den allerhöchstdemselben bereiteten festlichen Empfang auszusprechen. Friedberg, 7. September 1881. Scriba, Bürgermeister. An die Bewohner Friedberg's und der Umgebung! Zur Feier des Geburtstages Sr. K. Hoheit des Großherzogs wird Montag den 12. September, Nachmittags 1½ Uhr ein Festmahl im Hotel Trapp dahier stattfinden, zu welchem die Bewohner der Stadt Friedberg und der Umgegend hierdurch freundlichst eingeladen werden. Auswärtige, sowie solche hiesige Einwohner, welchen die in Umlauf gesetzte Liste etwa aus Versehen nicht zukommen sollte, werden gebeten, bis zum 10. laufenden Monats ihre Anmeldungen im Hotel Trapp zu machen. Friedberg den 5. September 1881. Dr. Braden, Brentano, Dr. Köhler, Dr. Möller, Roemheld, Schaefer, Kreisrath. Post⸗Director. Professor. Realschul- Director. Major und Bezirks-Commandeur. Director des Lehrer-Seminars. Dr. Schwabe, Scriba, Sellheim, Director des Prediger-Seminars. Bürgermeister. Oberamtsrichter. Amtlicher Theil. Das Reichsgesetzblatt Nr. 23 enthält: Verordnung, betreffend die Wahlen zum Reichstag. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat durch Verfügung vom 27. vorigen Monats ac Nr. 18,568 der Gesell⸗ schaft„Canaria“ zu Darmstadt die Erlaubniß zur Vornahme einer im Februar kommenden Jahres mit einer Vogelausstellung zu verbindenden Verloosung unter der Bedingung ertheilt, daß höchstens 4000 Loose à 50 Pf. ausgegeben und mindestens 65% des Bruttoerlöses hieraus zum Ankaufe der Gewinngegenstände verwendet werden, und den Vertrieb der Loose im Großherzogthum gestattet. Betreffend: Die Reichstagswahlen. Friedberg am 5. September 1881. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Zufolge Kaiserlicher Verordnung vom 31. vorigen Monats sind die Wahlen der Abgeordneten zum Reichstag Donnerstag den 27. October 1881 vorzunehmen. Zur Ausführung dieser Verordnung bestimmen wir zufolge Auftrags des Großherzoglichen Staats— ministeriums und unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben obigen Betreffs vom 30. Juli 1881, Oberhessischer Anzeiger Nr. 90, wie folgt: 1) Die Auslegung der Wählerlisten(§. 8 des Wahlgesetzes vom 31. Mai 1869, Bundesgesetzblatt Seite 145 und§. 2 des Reglements vom 28. Mai 1870, Bundesgesetzblatt Seite 275) hat unfehlbar von Montag den 26. September, Morgens, bis Montag den 3. October laufenden Jahres, Abends, stattzufinden, und weisen wir Sie an, Freitag den 23. und Samstag den 24. September in ortsüblicher Weise bekannt machen zu lassen, daß die Listen der Wähler zum Reichstag vom 26. September bis zum 3. October laufenden Jahres, beide Tage einschließlich, auf dem Gemeindehause beziehungsweise dem etwa sonst hierfür bestimmten Locale zu Jedermanns Einsicht aufgelegt seien und daß Einsprachen gegen die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Listen innerhalb 8 Tagen nach Beginn der Auslegung bei Meidung des Ausschlusses den betreffenden Bürgermeistereien vorzutragen seien. 2) Die Entscheidung über die vorgetragenen Einsprachen hat, falls die Erinnerung nicht sofort von der Großherzoglichen Buͤrgermeisterei als begründet anerkannt wurde, nach Maßgabe des Artikel 48 II. pos. 6 des Gesetzes vom 12. Juni 1874(Regierungsblatt Nr. 29 Seite 268) durch den Kreisausschuß zu erfolgen. Diese Entscheidung muß spätestens den 17. October laufenden Jahres, Abends, ertheilt und durch Vermittelung der betreffenden Großherzoglichen Bürgermeisterei dem Betheiligten bekannt gemacht sein. Sie werden daher in solchen Fällen, in welchen Sie die vorgebrachten Einwendungen nicht erledigen können, die Wählerliste mit den hiergegen geltend gemachten Einwendungen und entsprechender berichtlicher Aeußerung nach Ablauf der Offenlegungsfrist sofort an uns einsenden. Bei den Berichtigungen der Waͤhlerliste sind die Gründe etwaiger Streichungen oder Nachträge am Rande der Liste unter Angabe des Datums der Berichtigung von Ihnen kurz zu vermerken. Am 26. September laufenden Jahres sehen wir Ihrer berichtlichen Anzeige daruͤber entgegen, daß, nachdem Sie am 23. und 24. September die Bekanntmachung bezüglich der Offenlegung der Liste erlassen haben, von Montag den 26. September laufenden Jahres von Morgens an diese Offenlegung erfolgt sei. Dr. Braden. Verzeichniß derjenigen Personen, welche auf Grund des§. 3 Absatz 2 des Freizügigkeitsgesetzes von Großherzoglichem Kreisamte Heppenheim auf die Dauer von drei Jahren aus dem Großherzogthum Hessen ausgewiesen worden sind. Wilhelm Weller aus Barmen. Victor Goldbach aus Fliede, Kreis Fulda.] Ludwig Fischer aus Bornheim, Kreis Heinrich Mayer aus Altenbrüy, Kreis Gottlieb Grimmer aus Hildesheim. Ce. Rne aus Falkenberg, Holland. Frankfurt a. M. Ottendorf. 8 N a Reinhold Ehlis aus Remscheid, Kreis Lennep. FriedrichtdduardHolzkamm aus Angermünde. Heinrichĩeine aus Lindau, Kreis Hildesheim.] Wilhelm Strübing aus Backhausen, Kreis Adolf Guthmann aus Forst, Kreis Sorau.] Adolf Semmler aus Dorndorf, Kreis Weimar.] Arnold Deckers aus Heinsberg. Minden. 5 8 Paul Glaßneck aus 1 Sorau. Karl Stein aus Altena. Karl Ernst Aumann aus Querbach, Kreis August Böttcher e 5 Minden. Sophie Breitbuch aus Boppard, Kreis Karl Wilhelm Friedrich Priewe aus Hagen“ Lz a 5 Leonhard Sittenfeld aus Breddin. St. Goar. dorf, Kreis Cammin, heimathsberechtigt e* 8 Kö Lina Meinhardt ausEitenau, Kreis Zellerfeld. Felix Cronheim aus Grünberg in Schlesten. in Üsedom-⸗Wollin. 1 Franz Kaspar Mangen aus Koln. Karl Johann Georg Krause aus Hamburg. Frlebrich Hauchmann aus Mühlheim a. d. R. Ernst Gürke aus Reppersdorf. Paul Thome aus 1 3 Felix Gierich aus Sorau. Ludwig Krüger aus Treuenbritzeln, Kreis Markus Linski aus Nackel, Kreis Wirsttz. Leopold Reckermann aus Asseln, Kreis Dort- Valentin Banz aus Dens born. 1 Zauch⸗Bolzig. Anna Bauer aus Ramsthal, Kr. Schlüchtern.“ mund. i 15 Hermann Lorf aus Semo, Kreis Zert. Karl Jacobtaus Sulzbach, heimathsberechtigt Edmund Jacob aus Malmitz, Kreis Lüben.“ Albert Oskar Wolf aus Naumburg a. d. S.“ Johann Augsburg aus Wallroth, Kreis in Frankfurt a. M. Anton Krämer aus Main. Heinrich Unbereit aus Langensalza. Schlüchtern. M 106. 28 1 London zurück. Hier besuchte er den Handels— minister Tirard und Herrn v. Barthélemy St. Deutsches Reich. 5 Friedberg, 7. Sept. Soeben 10½ Uhr nach Danzig. Man nimmt an, daß diese Reise mit der Kaiser-Entrevue im Zusammenhange steht. Vormittags, hielt S. K. H. der Großherzog Hannover, 3. Sept. Zu dem heutigen Hilaire. Die„Agence Havas“ sagt, der Besuch 4 nebst allerhöchster Familie und Gefolge unter[Galadiner bei dem Kaiser waren die Spitzen lasse die Wiederaufnahme der Verhandlungen bert dem Geläute der Glocken und den Jubelrufen[der Civilbehörden geladen. Um 8½ Uhr be-füber den Handelsvertrag erhoffen. Autorisirte seht der Bevölkerung seinen Einzug in unsere Stadt. gab sich der Kaiser zu der Soirce bei dem Prinzen Stimmen sprachen es ohnedies schon aus, daß die Zur Begrüßung am Bahnhofe hatten sich eingefun- und der Prinzessin Albrecht. Vor dem Residenz- diese nicht unterbrochen waren. f— den Kreisrath Dr. Braden, Bürgermeister Scriba sschlosse begann um 9 Uhr der große Zapfen⸗ Großbritannien. London. Die„Times““ 110 und Bezirkscommandeur Major Roemheld und sstreich, ausgeführt bei Fackelbeleuchtung, vons meldet aus Quetta vom 4. d.: Nach authen 0 einige höhere Offiziere aus der Provinz. Nach sämmtlichen Musikkorps und Spielleuten des tischen Berichten aus Candahar verkündete Ejub nac kurzer Ansprache seitens des Kreisraths Dr. Braden 10. Armeekorps. Der Kaiser erschien am Fenster[Khan öffentlich das Aufgeben seiner Absicht, den 90 und Bürgermeisters Scriba bestiegen die höchsten und dankte für die ihm dargebrachten euthusiast-] Emir zu bekämpfen und proclamirt den heiligen Herrschaften die Wagen und fuhren durch die Ehrenpforte vor dem Bahnhofe über den Haagk und die Kaiserstraße nach der Burg unter fort— gesetzten brausenden Hochrufen. Vor dem Burg— thore war die Feuerwehr aufgestellt, in der Burg zunächst die Schüler und Schülerinnen der Muster— schule, dann die Realschüler, die Seminaristen und die sämmtlichen hiesigen Vereine mit ihren Fahnen; im Schloßhofe die Jungfrauen der Stadt mit Blumensträußen, die Beamten, die Geistlichen, die Gemeinderäthe der Stadt und die sämmtlichen Bürgermeister des Kreises, sowie die Musik unserer Feuerwehr. Nachdem die allerhöchsten Herrschaften am Schloßthore die Wagen verlassen hatten, überreichte Frl. Köhler S. K. H. dem Großherzoge, Frl. Schäfer, Römheld, Gärtner, Philippi und Hirsch dem Erbgroßher— zoge und den Großh. Prinzessinnen Bouquets Namens der Frauen und Jungfrauen der Stadt. Bürgermeister Scriba brachte sodann ein en— thusiastisch aufgenommenes Hoch auf S. K. H. aus, worauf die Feuerwehrmusik„Heil unserm Fürsten Heil“ spielte. Die ganze Stadt hatte brillant geschmückt; S. K. H. der Großherzog drückte wiederholt seine Befriedigung und Ueber— raschung über den überaus glänzenden Empfang aus und beauftragte Kreisrath Dr. Braden, dies den Versammelten mitzutheilen, sowie Bürger— meister Scriba, dies den Bewohnern der Stadt gegenüber zu thun. Heute Abend bringen die Gesangvereine und der Seminaristenchor den höchsten Herrschaften ein Ständchen unter Mit— wirkung der Musik des 117. Regiments. Der dem Ständchen vorausgehende Lampenzug ver— spricht große Dimensionen anzunehmen. Darmstadt. Der außerordentl. Professor Dr. Dorn in Breslau wurde zum ordentl. Professor der Physik an der technischen Hochschule ernannt. Berlin. Ein Besuch des russischen Kaisers bei Kaiser Wilhelm gelegentlich der Manöver ist wahrscheinlich; Ort und Tag der Zusammen— kunft ist noch nicht bestimmt, trotz der von einigen Zeitungen bereits angegebenen Details. In Danzig circulirte ein Gerücht, am Freitag nächster Woche würde dort Kaiser Wilhelm mit dem Kaiser Alexander zusamentreffen. Die „N. A. Z.“ will aber wissen, wenn der Fall wirklich einträte, wäre Danzig nicht der Ort der Zusammenkunft. Diesem entgegen wieder berichtet die„Danz. Zeitung“ unterm 5. Sept.: Heute haben hier bereits Vorbereitungen für die Ausschmückung der Straßen begonnen. In— zwischen in Danzig eingetroffene Nachrichten be— stätigen die ersten Mittheilungen der„Danz. Zeitung“. Angeblich würden an Begrüßung der Souveräne mehrere andere regierende Fürsten theilnehmen. Kaiser Wilhelm würde vom Kron— prinzen und den Großherzogen von Mecklen— burg und Baden begleitet werden; auch der König von Sachsen und Rumänien würden nach Danzig kommen. Der russische Kaiser würde von mehreren Großfürsten und vom König von Dänemark auf dem Seewege nach Danzig be— gleitet werden; Sicheres sei darüber noch nicht bekannt. Wie ich von zuverlässiger Seite er— fahre, nimmt Fürst Bismarck Theil an der Entrevue, möglicherweise auch Giers, Vertreter des Premier-Ministers. Die Vorbereitungen werden sehr geheim betrieben, da man nihiltst— ische Anschläge gegen den Kaiser von Rußland befürchtet. Kiel, 6. Sept. Admiral Stosch traf mit dem Nachtzug hier ein. Er bestieg sofort die „Vacht“ Hohenzollern und fuhr heute Morgen ischen Begrüßungen der dichtgedrängten Menschen— menge. Das Wetter blieb bis zum Abend günstig. Morgen Nachmittag wird der Kaiser dem Offi— cier-Pferderennen auf der„Kleinen Bult“ bei— wohnen. Dres den, 4. Sept. Der Landtag ist heute Mittag durch den König mit einer Thronrede eröffnet worden. Der König nahm sodann die Adresse beider Kammern anläßlich der Feier des Verfassungs-Jubiläums entgegen. Nachmittags begaben sich die königliche Familie und die Stände mittelst Extrazuges und Separatdampfer nach Meißen zum großen Galadiner im Schlosse Albrechtsburg. Meißen ist reich beflaggt und die Straßen dicht belebt. — 6. Sept. Der Landtag wurde heute durch königliches Decret bis auf Weiteres vertagt. München. Der bayerische Landtag wurde auf den 28. September einberufen. — Die Stelle des ersten Präsidenten der königlichen Reichsraths-Kammer ist Freiherrn von Franckenstein zugedacht. Man nimmt an, auch der König von Bayern wolle ein Entgegen— kommen gegen die Ultramontanen bekunden. Mainau, 4. Sept. Der Großherzog hat sich nach Lörrach zu den Manövern der 29. Division begeben. Ausland. Holland. Haag. Der bisherige Minister des Aeußeren, Vanlynden, ist zum Finanzminister, Rohussen, bisheriger Gesandter in Berlin, zum Minister des Aeußern ernannt worden. Gent, 5. Sept. Bei Gelegenheit der Un— abhängigkeitsfeier fand heute die Einweihung des neuen Hafenbassins statt. Der König war zugegen und der Buͤrgermeister hielt eine An— sprache an diesen. Der König, auf die Rede dankend, gedachte in längerer Rede der Ver— gangenheit, in der die flandrischen Städte im Handel und der Schifffahrt sich hervorgethan hatten. Er rieth dann zur Errichtung eines befestigten Seehafens an der Küste; dabei sagte er: Während wir unseren Wohlstand mehren, dürfen wir nicht unterlassen, die nationale Ver— theidigung zu sichern. Die militärischen Ein— richtungen sind erst wirksam, wenn sie vollständig sind. So lang die unseren nicht vollendet, wird unser Land nicht definitiv gesichert sein. Frankreich. Paris. Resultat der Stich— wahlen vom 4. September: Gewählt wurden 56 Republikaner, drei Royalisten und 5 Bona— partisten. Die Republikaner gewannen 7 Sitze von den Bonapartisten und 3 von den Royalisten, verloren dagegen 2 Sitze. Die neue Kammer der Deputirten umfaßt nunmehr mit Ausschluß der Deputirten von den Colonien 459 Republi— kaner, 47 Bonapartisten und 41 Monarchisten. Das linke Centrum zählt 39, die republikanische Linke 168, die Union republicaine 206 und die äußerste Linke 46 Mitglieder. — Die„Morning Post“ will wissen, Roustan habe der französischen Regierung mitgetheilt, der Bey unterstütze ohne Zweifel die Aufständischen. Der Bey habe aus Konstantinopel den Befehl erhalten, mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln den allgemeinen Aufstand zu ermuntern und ihm jeden möglichen Vorschub zu leisten. Wenn die französische Regierung sich nicht ent— schließen könne, Tunis zu besetzen und den Bey abzusetzen, sei keine Aussicht auf den Erfolg der französischen Expedition zu hoffen. Sept. Der englische Unterstaats— Secretär Dilke kehrte gestern aus dem Bad Bourboule(in der Auvergne) über Paris nach — 6 Krieg gegen die Engländer. — Die Volkszaͤhlung in Britisch-Indien er— gab 152,541,210 Seelen, mithin eine Zunahme der Bevölkerung seit 1871 um 12,788,565 Seelen. Limerick, 5. September. Gestern Abend hat ein ernster Zusammenstoß der Polizei und der Bevölkerung stattgefunden. Bei einem Streite zwischen Bürgern und Soldaten nahm die Polizei einen Soldaten in Schutz, worauf die Volks— massen die Polizei mit Steinwürfen angriffen; die Polizei machte Gebrauch von ihren Schieß— waffen und verwundete sechs Personen, darunter zwei schwer. Italien. Rom, 5 Sept. Der König reiste heute zu den Manövern in Venetien. Cataria, 5. Sept. Zu Gunsten des all— gemeinen Stimmrechts wurde gestern hier eine Volks-Versammlung gehalten. Sie verlief in guter Ordnung. Türkei. Konstantinopel. Die Frage der Feststellung der südöstlichen Grenze Montenegros wird auf den durch den türkischen Gesandten in Cettinje der Pforte mitgetheilten Wunsch Monte— negros wahrscheinlich zwischen der Türkei und Montenegro direct geordnet werden. — 5. Sept. Der Delegirte, welcher die deutschen Besitzer türkischer Schuldtitel vertreten soll, ist gestern hier eingetroffen. Die zweite Plenarsitzung der Delegirten findet heute statt. — 6. Sept. In der gestrigen zweiten Plenar— sitzung der Delegirten türkischer Staatspapier— Besitzer erklärte die Versammlung, daß die in— ländischen Besitzer den ausländischen gleichgestellt werden sollen. Tocqueville's Vollmachten wurden für unzureichend befunden; er wurde deßhalb als Vertreter nicht zugelassen. Rußland. Petersburg, 4. Sept. Der Generalinspector der Armee, Großfürst Nicolai, ist zur Abhaltung von Truppenrevuen nach dem Innern des Reiches abgereist. Amerika. Washington, 6. Sept. Der Präsident ist heute Morgen aus dem Regierungs— gebäude nach dem Hafen gebracht worden. — Eine Depesche des Regierungsvertreters in San Carlos(Arizona) constatirt, daß nur 2 Offiziere und 10 Mann getödtet sind. Das Gerücht von der Niedermetzelung des Generals Carr, sowie der übrigen Soldaten ist unbe—⸗ gründet, dagegen haben die Indianer schwere Verluste erlitten. Aus Stadt und Land. J. Friedberg, 6. Sept. Gestern Abend wurde ein vor einer hiesigen Wirthschaft haltender beladener Wagen sammt den Pferden gestohlen. Die Diebe, zwei hier wohnende Fremde, kamen aber nicht weit damit. Mit sofort requirirter Hülfe der hiesigen und Nauheimer Gendarmerie gelang es, die Leutchen bei Ober-Mörlen zu erwischen. Die auf dem Wagen befindlichen Waaren— vorräthe hatten dieselben bereits in verschiedenen Klee— äckern versteckt. g. Friedberg, 6. Sept. Vergangene Nacht wurde auf dem Felsenkeller von Henn& Jamin an der Frank⸗ furter Warte eingebrochen. Die Diebe fanden jedoch Nichts vor, was transportabel gewesen wäre und ließen nun ihre Wuth an einigen Brauerei⸗ Einrichtungen aus, die sie zerstörten. Dabei verloren sie einen Stock, der an die Polizei abgeliefert wurde und der möglicherweise auf ihre Spur führen kann. Mainz, 5. Sept. Der Rhein wächst ganz enorm, heute Vormittag zeigte das Pegel Meter 2,47, gestern Mittag Meter 2,77, so daß das Wasser um 30 Centi⸗ meter gestiegen ist. Die Befürchtung, daß Hochwasser eintritt wird immer stärker. Allerlei. Basel, 2. Sept. Von hier wird Hochwasser ge— meldet. Der Rhein steigt mit einer Vehemenz, die die— jenige von 1876 noch überbietet. Der gegenwärtige Wasserstand zeigt 5 Meter 30 Centimeter. In der Nacht — 2 22— SSS 1 — ͤ— kommenden Personenzug. N batte der Strom um nahezu 2 Meter zugenommen. Die Feuerwehr ist zur Hilfeleistung alarmirt. Brücken und anderes Holzwerk treiben hinunter. Das rechte Ufer ist unter Wasser. Von Waldshut kam telegraphischer Bericht, daß die Wasser noch steigen. Eine Absperrung der alten Brücke, die in der Eile mit Eisen belastet wird, steht in Aussicht. Die Jurabahn fährt nicht mehr, da die Birs das ganze Muͤnsterthal überschwemmte. Die Emmen, die einen großen Theil des schwetzerischen Mittel— landes repräsentiren, waren schon vorgestern ausgetreten, und seither strömte der Regen unaufhörlich nieder und zwar in letzter Nacht in heftigsten Güssen. Einige be⸗ nachbarte Dörfer und Arbeiter-Quartiere stehen unter Wasser.— Von Straßburg wird vom 5. Sept. gemeldet: Der Rhein, welcher seit heute Morgen 4 Uhr langsam im Fallen ist, war nur 10 Centimeter unter dem am 15. Juni 1876 höchsten Wasserstande in diesem Jahr— hundert. Die Ill blieb von der Hochfluth des Rheins unberührt. Paris, 5. Sept. Heute Vormittag stieß der Mar— seiller Eilzug bei Charenton auf den von Montargis 13 Personen sind todt, 15 verwundet. Shanghai. Nach Berichten, die dem englischen Gesundheitsamte zugingen, wäre in Amoy, Shanghai und Bangkok die Cholera ausgebrochen. Zu den neuen Gesetzen und Verordnungen über Stempel. (Schluß des Artikels in Nr. 103 des Anzeigers.) B. Schlußnoten und Rechnungen. Schluß— noten, d. h. von den Contrahenten, Mäklern oder Unterhändlern ausgestellte Schriftstücke zur Beurkundung des Abschlusses oder der Prolon— gation eines Kauf-, Rückkauf⸗, Tausch- oder Lieferungsgeschäfts unterliegen der Steuer, wenn das beurkundete Geschäft Wechsel, ausländische Banknoten oder ausländisches Papiergeld, Actien (ausländische oder inländische) oder überhaupt für den Handelsverkehr bestimmte Werthpapiere oder Mengen von Sachen oder Waaren, welche nach Gewicht, Maß oder Zahl gehandelt zu werden pflegen, betrifft, und der Gegenstand des Geschäftes einen Werth von über 300 M. (bei Waaren 1000 M.) hat. Rechnungen sind stempelpflichtig, wenn sie über ein Geschäft in den gleichen Gegenständen(mit Ausnahme jedoch der Waaren) von einem Werthe über 300 M. ausgesteklt werden. Die Steuer beträgt für jedes Exemplar einer Schlußnote oder Rechnung 20 Pf., bei Schlußnoten über Zeitgeschäfte jedoch 1 M. Wenn eine Rechnung über ver— schiedene Gegenstände lautet, braucht deßhalb die Steuer nicht mehrfach entrichtet zu werden. Einerlei ist, ob die Schriftstücke in Brief- oder anderer Form ausgestellt sind; befreit sind jedoch von der Steuer Telegramme und mindestens 15 Km. weit zu befördernde Briefe. Die einem solchen Briefe beigelegten oder angehängten Schriftstücke bleiben indeß steuerpflichtig. Befreit sind ferner Schlußnoten über Contantgeschäfte in Wechseln, gemünztem oder ungemunztem Gold oder Silber. Die Steuer wird entrichtet bei Schlußnoten durch Verwendung abgestempelter Formulare, bei Rechnungen auf gleiche Weise oder durch Verwendung von Stempelmarken. Diese sind auf der Vorderseite des Schriftstücks aufzukleben und zu entwerthen, indem auf den— selben der Zeitpunkt der Verwendung genau so, wie dies durch den Bundesrathsbeschluß vom 16. Juli d. J. bei Wechseln bestimmt ist, und ferner noch der Name oder die Firma Des— jenigen, welcher die Marke verwendet, nieder— geschrieben wird. Hierbei genügen nicht die Anfangsbuchstaben, es sind Name oder Firma vielmehr vollständig zu schreiben, wobei jedoch nur ein Theil der Schrift auf der Marke selbst zu stehen braucht, der Rest auf das Schriftstück selbst oder eine andere gleichzeitig verwendete Marke hinüberreichen kann. Auch kann statt der Schrift ein schwarzer Stempel-Aufdruck gebraucht werden. Bei Zuwiderhandlungen tritt eine Geldstrafe ein, welche das Fünfzigfache der hinterzogenen Abgabe, mindestens aber 20 M. für jedes stempelflichtige Schriftstück beträgt. C. Lotterieloose. Loose öffentlicher Lotterien tragen eine Steuer von 5 pCt. des Nennwerthes. Die Steuer für inländische Loose ist vom Ver— anstalter der Lotterie vor Beginn des Absatzes, für ausländische von Demjenigen zu entrichten, der die Loose nach Dentschland einführt oder daselbst empfängt, und zwar innerhalb dreier Tage nach der Einführung. Zu versteuernde Loose sind der Steuerbehörde einzureichen, welche dieselben abstempelt. Die Loose der inländischen Staatslotterieen werden jedoch nicht abgestempelt, sondern die Steuer von der Lotteriebehörde direct an die Reichskasse abgeführt. Loose der durch die zuständige Behörde genehmigten Aus— spielungen und Lotterieen zu wohlthatigen Zwecken sind steuerfrei. Die Strafe für die Zuwider— handlung beträgt das Fünffache der hinterzogenen Steuer; den Unternehmer einer inländischen Lotterie oder Denjenigen, welcher den Vertrieb ausländischer Loose im Inlande besorgt, trifft jedoch eine Strafe von mindestens 20 M. Verloosungen. 3p Ct. Anlehen der vorm. freien Stadt Frank⸗ furt a. M. von 1864. Ziehung vom 13. Aug. 1881. — Heimzahlung am 1. Dezember 1881. Nr. 61 111 175 183 196 225 243 248 271 281 380 422 431 462 494 545 587 599 639 672 699 703 762 793 830 870 896 935 938 970 996 à fl. 1000. Nr. 1005 6 63 64 70 74 114 119 137 197 241 245 251 365 477 478 545 560 565 591 624 632 652 689 745 788 826 833 883 à fl. 500. Nr. 2008 67 139 180 232 242 298 314 316 337 372 451 470 472 478 532 579 648 702 798 824 844 885 940 942 3000 à fl. 300. Nr. 3011 105 121 130 162 201211 248 268 369 404 480 505 507 528 535 540 657 753 783 787 796 4040 121 138 195 209 211 294 307 400 447 448 489 613 639 685 687 703 724 725 802 903 915 à fl. 100. 3 ½ pCt. Anlehen der vormals freien Stadt Frankfurt a. M. von 1858. Lit. J. Ziehung vom 4. Aug. 1881.— Heimzahlung am 1. Dez. 1881. Nr. 199 219 298 345 547 550 556 568 573 602 650 704 731 769 822 858 863 908 1007 188 194 292 401 407 524 589 à fl. 1000 Nr. 1762 810 850 853 902 u fl. 500. Nr. 2147 359 380 388 447 à fl. 300. Nr. 2743 750 à fl. 100. Handel und Verkehr. Friedberg, 6. Sept. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.20— 1.30, Eier 1 Stück 6 Pf. 2 Stück 11 Pf. Frledberg, 7. Sept. Fruchtbericht. Waizen M. 24.50, Korn M. 20.00, Gerste M. 19.—00., Hafer M. 17. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo 200 Zollpfd. Gießen, 6. Sept. Wochenmarkt. Butter ver Pfd. M. 1.05—1.15, Eter 1 Stück 6—0 Pf., 2 Stück 11 Pf., Käse per Stück 5—8 Pf., Tauben das Paar 4060 Pf., Hühner per Stück M. 0.90— 1.50, Hahnen ver Stück M. 1.40— 1.70, Enten per Stück M. 1.25—1.50, Ochsen⸗ fleisch 64—66 Pf. per Pfund, Kuh⸗ und Rindfleisch 46 bis 50 Pf., Kalbfleisch 45—48 Pf., Hammelfleisch 60 bis 70 Pf., Schweinefleisch 64 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 6—7, Zwiebeln per Ctr. M. 710. Frankfurt, 5. Sept. Viehmarkt. Angetrieben waren ca. 360 Ochsen und Stiere, 350 Kühe und Rinder, 280 Kälber und 260 Hämmel. Die Preise stellten sich per 100 Pfd. Fleischgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 63. bis 65., 2. Qual. M. 58.—60., Kühe u. Rinder 1. Qual. M. 55.—57., 2. Qual. M. 45.—50., Kälber 1. Qual. M. 56.—58., 2. Qual. M. 40.—50., Hämmel 1. Qual. M. 58.—60., 2. Qual. M. 40.— 50. Schweine wurden vorige Woche 580 eingeführt und zu 64 Pf. das Pfd. bezahlt.— Der Markt beginnt vom 12. d. an wieder um 6 Uhr Morgens. Frankfurt, 5. Sept. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 39.50, Nr. 2 M. 37.50, Nr. 3 M. 32.50, Nr. 4 M. 28.50, Nr. 5 M. 25.50, Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 27.50—28., do. 1.(Berl. Marke) M. 26.50 bis 27., do. 2.(Berl. Marke) M. 23, Weizen, eff. hiesiger ab Bahnhof hier M. 25.25— 00.00, ab unserer Umgegend M. 24.50— 24.75, do. fremder je nach Qual. M. 24. bis 25.25, Roggen je nach Qual. M. 20.25— 20.50, Gerste M. 19.50 bis 21.50, Hafer M. 16.—17., Kohlsamen M. 28.50 bis 29.50, Erbsen M. 19.— 27., Linsen M. 20— 40, Bohnen, weiße, M. 23— 25, Rüböl, detail, M. 64. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo. Geld⸗Cours. Frankfurt am 6. September 1881. 0 ⸗ Franken do. F Englische Sovereigns.„ 20 40—45 Russische Impertales.„ 16 74—79 Ducaten..„ 9 55—59 „ al marco.„ 9 59—64 Dollars in Gold.„% a ˙ Briefkasten. J. R. in Holzhausen. Besten Dank für Ihre Zusendung. Wie Sie aus unserer vorigen Nummer er⸗ sehen, kam uns ein Artikel in derselben Angelegenheit bereits zu. Die Redaection. Bekanntmachung. 2993 Am Donnerstag den 15. September, Vormittags 11 Uhr, werden 2 ausrangirte sechssitzige Personen— Postwagen und ein größerer Handkarren öffentlich meist— bietend verkauft. Diese Wagen können täglich hier eingesehen werden. Friedberg den 29. August 1881. Kaiserliches Postamt. Brentano. Grummetgras-Versteigerung von zum Familieneigenthum des Großh. Hauses gehörigen Wiesen. Freitag den 9. September, Vormittags 10 Uhr, wird in der Höres'schen Wirthschaft zu Bauernheim das Grumetgras von 60,919 ha, die Markwiese Gemarkung Bauernheim und Ossenheim, versteigert. Ober⸗Rosbach, 2. September 1881. Großherzogliche Oberförsterei Ober-Rosbach. Strack. * Grummetgras-Versteigerung. Donnerstag den 8. d. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, soll das diesjährige Gemeindegrummetgras versteigert werden. Schwalheim den 4. September 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Schwalheim. 3086 Hensel. 5 RBergman n' 2939 Sommersprossen-Seife zur pollstündigen Entfernung der Sommersprossen. Depot à Stück 60 Pf. bei Apotheker Lin un. Grummetgras-Versteigerung. 3081 Das diesjährige Grummetgras von den hiesigen Gemeindewiesen soll Montag den 12. September d. J., Vormittags 10 Uhr anfangend, an Ort und Stelle versteigert werden. Utphe am 4. September 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Utphe. Filsinger. 2 N 1* A Obst⸗Versteigerung. 3088 Montag den 19. September d. J., Vormittags 10 Uhr, soll das der Gemeinde Ostheim gehörige Obst, circa 150 Malter Aepfel und mehrere Bäume Birnen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Zusammenkunft loco Ostheim. Ostheim den 7. September 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Ostheim. Schimpf. —— Trauben-BGrust-Syrup mit Fenchelhonig, bestes und billigstes Hausmittel gegen Husten, Heiserkeit, Hals und Brustschmerzen. In Flacons à 50 Pfennig, 1 und 1½½ Mark. 140 J. A. Windecker, Hof⸗Lieferant. Neue Russische Sardinen, „ Berliner Rollmöpse, „ Marinirte Vollhäringe stets frisch bet Wilhelm Fertsch. 2996 Neue Erfurter Linsen, „ Grünkerne 3051 empfiehlt Ph. Dan. Kümmich. 2908 Ein seit ea. 10 Jahren bestehendes feines Liqueur⸗Fabrikations⸗Geschüft mit Inventar ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Kundschaft gratis. Näheres bei der Expedition des Anz. Alleinige Niederlage CHOCOLAT uchard Vereinigt vorzüglichste 8 august mit mässigem Preise 501 bel Georg Grof in Friedberg. Jagdgeuchre * Nya oog aller Art empfiehlt billigst 20898 Butzbach. A. Dickore. 2* 2 Lin kleines Haus * in bester Lage Homburgs, in welchem seither Schlosseret mit Erfolg betrieben wurde, ist mit Inventar zu ver⸗ kaufen oder zu verpachten. Näheres bei der Eppedition des Anzeigers. 2975 eee —— Frankfurter Ausstellungs-Lolterie. Hauptgewinne im Werthe von NI. 30, 000., M. 13, 000, 3 à 5000 M. und 3500 Gewinne im Werthe von M. 160,000. 9 8 8 9 Ziehung im preis des Looses 1 Mark. Sentemher d. 4s. Franco⸗Zusendung der Loose und Ziehungsliste gegen Beifügung von 20 Pf.(Ausl. 30 Pf.) B. Magnus. General- Debit. Frankfurt am Main. A 197.) 3005 N Verkauf von Fettkarpfen. Das diesjährige Ausfischergebniß des großen Sammelteiches dahier, circa 150 Centner Karpfen, soll im Submissionswege vergeben werden. Schriftliche Anerbietungen sind versiegelt, frankirt und mit der Aufschrift„Submission auf Karpfen“ versehen bis zum 17. September d. J., Vormittags 10 Uhr, bei uns ein⸗ zureichen. In denselben ist die Quantität der Karpfen, welche abgenommen werden soll, sowie der dafür angebotene Preis genau anzugeben. f 3016 Später einlaufende Anerbietungen und solche, welche auf eine Quantität von weniger wie 25 Pfund lauten, sollen nicht berücksichtigt werden. Die Eröffnung der eingelaufenen Submissionen findet zur oben angegebenen Zeit auf unserem Büreau in Gegenwart der erschienenen Submittenten statt. Die Submissionsbedingungen können vom 1. September an bei uns eingesehen werden. Der Transport der hier abzunehmenden Fische ist durch die Main-Weser⸗Eisenbahn nach allen Richtungen hin und auf größere Entfernungen ermöglicht. Bad⸗Nauheim am 29. August 1881. Großherzoglich Hessisch Badedirection Bad⸗Nauheim. e (à 227/8 F.) Jäger. Fpar- und Leihkasse zu Groß-Karben. (Eingetragene Genossenschaft.) Bilanz pro Rechnungsjahr 1880. A. Activa. M. Pf. B. Passiva. M. Pf. 1) Kassenbestand. 2118 4601) Ordentliche Einlagen. 5 16458 49 2) Darlehens-Conto. 20617 35 2) Außerordentliche Einlagen 46232 80 3) Kaufschillings-Conto. 14120 623) Reservefonds der vorm. Spar- u. Leih⸗ 4) Hypotheken⸗Conto.. 25030 71 kasse JJ 5) Cession auf übernommenen Güterpacht. 1710) Reingewinn 865 73 6) Cession von Mengel& Bär. 1913 91 Summa 65957 62 7) Mobilien(Kassenschrank ꝛe. ꝛe.) 282 80 8) Vorlagen 109 17 Summa 65957 02 Mitgliederzahl am 31. Dezember 1880 S 56. Groß⸗Karben im August 1881. Für den Vorstand: 3085 Georg Müller IV. 75 9 2 1 * C. Stückrath, Gießen, Kirchenplatz B. 6, Möbelfabrik mit Dampfbetrieb, empfiehlt Möbel aller Art, Spiegel, Polsterarbeiten, Federn, Daunen, Zwilch, Federleinen und Vorhänge in großer Auswahl. Sämmtliche Artikel von den feinsten bis zu den einfachsten Sorten zu nie hier gewohnten billigsten Preisen.— Uebernahme vollständiger Einrichtungen in kürzester Frist.— Bei entsprechender Abnahme besondere Rabattgewährung. 1567 Vaterländische Feuer-Versicherungs-Ketien-Gesellschalt in Elberfeld. Geschäftsstand am f. Januar 1881. Laufende Versicherungssumme. M. 2,609, 389,503.— Prämien⸗ und Zinsen⸗Einnahmen für 1880. 5 M. 4,669,241. 46„ Kapital⸗ und Prämienreserve für eigene Rechung„ 4,464,591. 65„ Grundkapital„ 600000 0% Zu Versicherungs⸗Abschlüssen gegen Feuer- und Explosionsgefahr empfehlen sich und er⸗ theilen nähere Auskunft In Friedberg: J. E. Wiechard, In Ober-Mörlen: Jac. Nicolai, „ Fauerbach: Pet. Theis,„ Ober⸗Wöllstadt: Lehrer Walter, „ Bad⸗Nauheim: Ph. Hannstein,„ Ockstadt: N. Gröninger V., „ Butzbach: N. Strauß,„ Vilbel: Carl Feudtner, „ Griedel: C. Leschhorn, 1„ Wohnbach: D. Mayer. 2417 Mein von Herrn L. Schönberg erkauftes Wohn- haus nebst Kohlenlager, Obst⸗ und Gemüsegarten in nächster Nähe der Eisenbahn möchte ich anderweit ver⸗ pachten event. verkaufen. Dasselbe würde sich wegen seiner günstigen Lage an der Bahn zum Betriebe eines größeren Geschäfts sehr gut eignen. Nieder⸗Wöllstadt, 7. September 1881. J. Becker, 3089 zum Darmstädter Hof. Cigarren Thonröhren, eine große Parthie, zweite Wahl, etwas schadhafte, die von 5 bis 50 Centimeter Lichtweite, sind zu sehr billigem Preis abzugeben. G. Hoffmann, (à 40/% F.) Frankfurt a. M., Stiftstraße 35a. Neue Hellerlinsen sich alle vorzüglich zu Drainagen, Durchlässen ꝛc. eignen, 15 Windecker's Brauerei empfiehlt täglich frische Bierhefe. 3066 Casino. Samstag den 10. September 1881 Damen⸗Casino mit Musik. Aufang 8 Uhr. 3022 er Vorstand. Illumination. Lämpehen werden gefertigt und alte ausgegossen zu den billigsten Preisen bei 3068 Wilhelm Söllner, Spenglermeister und Bad⸗ Nauheim: Regeln und Wörter verzeichniß für die Deutsche Nechtschreibung. In den Schulen des Großherzogthums Hessen eingeführt durch Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz. Preis 15 Pf. Eine im mittleren Alter stehende, in allen Hausarbeiten erfahrene Wittwe sucht eine Stelle in einer ruhigen Familie als Stütze der Hausfrau. Dieselbe sieht mehr auf gute Behandlung als hohen Gehalt. Näheres bei der Exped. d. Anz. 3082 — 2 2 8 —— 5 825 — 2 A* ——— 5= —. S535 2 2 . 2 3 — S D ern 2* 2 — 2222 8 2 S. 2.* — S 2 2— 2— + 3 8 ——— 2 22 ———— 2 5 22 — 2 e J5§?ù2q33 2 2 SSO 8„s — S 2 2A K — 2 2 2 2 2 S SS „ — SS 1— 2—. S 2 8 —. 8 SS =—— 5 2 2 8. 2 2 2 3 8 1 N 5 3 — A 8 2—— 8 2 85 — 2 K 8 1535 5 — 22— U 2— —, b N* 8 8 2 „CC... 27 9 8 1 5= — 2. S R S A 25 Todes⸗Anzeige.. 0 Freunden und Bekannten machen wir hiermit 5 die schmerzliche Anzeige, daß es dem Allmächtigen gefallen hat, unseren lieben Vater, Großvater und Schwiegervater. 1 Herrn Heinrich Blum in seinem 72. Lebensjahre zu sich zu rufen. Um stille Theilnahme bitten Friedberg den 6. September 1881. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet statt Donnerstag den F 8. September, Nachmittags 4 Uhr. 3087 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. empfiehlt von M. 20. an pro Mille 3052 Ph. Dan. Kümmich. in be stkochender Waa re bei Wilhelm Fertsch. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Vorräthig bei Carl Bindernagel in Friedberg